Bücher mit dem Tag "erwachsene"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erwachsene" gekennzeichnet haben.

65 Bücher

  1. Cover des Buches Dracula (ISBN: 9783755300298)
    Bram Stoker

    Dracula

    (1.180)
    Aktuelle Rezension von: Metalfischchen

    Handlung:

    Der junge englische Gentleman Jonathan Harker besucht den Grafen Dracula in dessen Schloss in Rumänien, um vermeintlich harmlose Immobilien-Geschäfte zu besprechen. Jonathan merkt bald, dass es im Schloss nicht mit rechten Dingen zugeht und versucht zu fliehen. Währenddessen wartet Mina, Jonathans Verlobte, langsam verzweifelnd auf Jonathan und erlebt dabei selbst Rätselhaftes.
    Ich habe angenommen, die Handlung würde hauptsächlich auf Draculas Schloss stattfinden, aber das stimmt nicht. Verschiedene britische Orte, darunter ein Irrenhaus und ein Hafen, werden zu weiteren Orten des Geschehens. Wir lesen die Handlung als Briefe, Tagebuch- und Logbucheinträge. Jonathan und Mina sind nur zwei von mehreren Hauptcharakteren. Schon früh im Buch verlassen wir Rumänien, denn Graf Dracula sucht neue Jagdgründe. Dabei trifft er auf seinen Hauptgegner, den Doktor und Vampirjäger Van Helsing, und ein Katz-Maus-Spiel beginnt.


    Meinung:

    Briefromane waren damals üblich, leider bin ich kein Fan davon, es herrscht immer eine gewisse Distanz zum Geschehen.

    Diese Distanz macht, dass ich mich eher wie eine Forscherin fühle als wie jemand, der sich aktiv gruselt, auch wenn das Beschriebene das Zeug dazu hätte, wenn nur ein bisschen mehr Atmosphäre vorhanden wäre.

    Weil Stokers Dracula nun mal so einflussreich ist wie es ist, habe ich als Leserin unwillkürlich eine Bingo-Karte ausgefüllt im Geist: «Da ist also der Knoblauch! Dort der Spiegel! Da der Pfahl!»

    Die Stoker-Version eines Vampirs hat sich bis heute ziemlich gut gehalten. Man kann Twilight und Co. belächeln, aber gebildet, reich, geheimnistuerisch, verführerisch und moralisch ambivalent sind Attribute, die sich gehalten haben und die im Allgemeinen bis heute nicht gross von Stokers Vorlage abweichen.

    Leider nicht zeitlos sind Stokers Versuche, die Sichtweise von Frauen darzustellen: «Alle wollen mich heiraten, ich will ja so gerne die perfekte Ehefrau sein, ich glaube ich weine jetzt ein bisschen. Schon tapfer von mir als zarter Frau, nicht ständig in Ohnmacht zu fallen», so liest sich das, unübertrieben. Bei diesen Passagen muss man die Zähne zusammenbeissen vor lauter Fremdscham. Auch die Männer werden in lächerliche Geschlechterrollen-Korsetts gezwängt und es gibt viele Monologe, warum es bspw. ausnahmsweise in Ordnung ist, dass ein männlicher Protagonist weint, oder warum sich ein echter Kerl nur so darum reisst, ehrenhaft im Kampf zu sterben. Das haben andere zeitgenössische SchriftstellerInnen besser gemacht. Wer hier einen "so-war-das-damals-halt"-Freipass vergeben will, hat einfach zu wenige Klassiker gelesen.

    Alles in Allem fand ich den eher dicken Band spannend, und wer sich als Horror-Fan fühlt, kommt fast nicht drumherum, diesen Grossvater der Grusel-Popkultur «zu Bildungszwecken» zu lesen, auch wenn die Gänsehaut ausgeblieben ist.

  2. Cover des Buches Der Kleine Prinz (ISBN: 015601386X)
    Antoine de Saint-Exupéry

    Der Kleine Prinz

    (8.127)
    Aktuelle Rezension von: pullerente

    Zuerst meine negativen Ansichten über das Buch:

    An sich eine süße und lehrreiche Geschichte. Hier und da hatte ich dann aber doch mal das Bedürfnis dem Autor ein Maulkorb zu verpassen. Würde er bei einem Schaf das fressen muss um zu überleben ja auch nicht problematisch finden. Seine Ansichten im Umgang mit der Tierwelt finde ich an einigen Stellen etwas kritisch. Der kleine Prinz tötet Raupen, will einem Tier ein Maulkorb verpassen nur weil ein Tier das macht was alle Tiere machen um zu überleben: Fressen. Das 'zähmen' romantisiert er, indem er es so darstellt als wenn es für wilde Tiere erstrebenswert wäre gezähmt zu werden. Er verwechselt es mit "sich vertraut machen" obwohl es doch dabei eher darum geht ein Tier dem Menschen zu unterwerfen und ihm seine Natur zu nehmen. Zu guter Letzt schreibt der Autor das N-Wort aus. Nun, damals als er das Buch geschrieben hatte war es wohl noch so. Das kann man dem Autor selbst wohl jetzt nicht zum Vorwurf machen, da die Gesellschaft damals allgemein darüber unwissend war. Meine Auflage die ich besitze, ist die 3. Dort wird es unkritisch und unreflektiert ausgeschrieben. Doch ich hoffe der Verlag umschreibt es entweder in neueren Auflagen oder (was mir persönlich noch lieber wäre) setzt irgendwo eine kritische Erklärung zum Wort dazu. Ich bin kein Freund davon dem Leser diese Verantwortung selbst aufzuerlegen hier selbstständig zu reflektieren. Denn nicht jeder Mensch ist zu kritischem Denken in der Lage oder noch nicht in der Lage da er noch zu jung oder zu unreif ist. 

    Was mir aber gut gefallen hat, sind die Illustrationen hier und die ein oder andere Geschichte, die einen dann doch zum Nachdenken und philosophieren bringt, auch wenn der Schreibstil sehr einfach gehalten ist. Diese Punkte geben zwar den Anschein das es ein Buch für Kinder wäre, allerdings finde ich, das man sich nicht davon täuschen lassen sollte. Ich verstand es eher als ein Märchen für Erwachsene. Und auch Geschichten für Erwachsene dürfen durchaus in einem kindlichen Stil gehalten werden. Und das sollten viel mehr Autoren sich trauen. Es erinnert einen daran das man selbst auch mal Kind war und die Welt leichter und fröhlicher gesehen hat. Und am besten fand ich: Der Autor hat es extra so dargestellt, das Kinder in Wahrheit doch viel schlauer und vernünftiger sind als wir Erwachsenen, womit er im Grunde schließlich auch recht hat. Immer wenn davon las was er über die "großen Leute" dachte, musste ich schmunzeln. Diese Stellen und auch die Reise mit dem kleinen Prinzen, der von Planet zu Planet reist fand ich sehr erfrischend und ich habe es genossen.

    Fazit: Eine süße und lehrreiche Geschichte, die Erwachsene daran erinnert die Welt mal wieder mit Kinderaugen zu sehen. Hier und da etwas veraltete Ansichten. So finde ich meine Bewertung von 3 von 5 Sternen sehr treffend.

  3. Cover des Buches Tausendundeine Nacht (ISBN: 9783406722905)
    Claudia Ott

    Tausendundeine Nacht

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Inhalt:
    Der König Schahriyar, der über Indien und China herrscht, wird von seiner Frau betrogen. Durch Zufall kommt er hinter den Betrug und lässt sie und ihren Geliebten umbringen. Das reicht ihm jedoch nicht, um seine Wut zu stillen. Von nun an heiratet er jeden Tag eine andere junge Frau, verbringt mit ihr eine Nacht und lässt sie am nächsten Tag töten. Die an seinem Hof lebende Schahrasad, die eine kluge Geschichtenerzählerin ist, beschließt, ihn zu überlisten. Er nimmt sie zur Frau und sie erzählt ihm in der Nacht, die sie gemeinsam verbringen, eine Geschichte. Als es Tag wird, ist die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt und der König ist so neugierig, wie es weitergehen wird, dass er Schahrasad am Leben lässt, damit sie ihre Geschichte in der nächsten Nacht fertig erzählen kann. In der Geschichte wird jedoch eine weitere Geschichte erzählt und noch eine, sodass es am Ende jede Nacht eine Fortsetzung geben muss. So gewährt ihr der König immer wieder einen Aufschub, und Schahrasad rettet durch das Erzählen ihr Leben.
    (Werke der Weltliteratur, Arena-Verlag)

    Das vorliegende Buch beinhaltet die Rahmenhandlung sowie die ersten 282 Nächte. Die Übersetzung von Claudia Ott ist die erste deutsche Übersetzung der sogenannten Galland-Handschrift. Diese gilt als der einzige zusammenhängende Originaltext. Der französische Orientreisende Antoine Galland veröffentlichte im 18. Jahrhundert die erste "Tausendundeine Nacht"-Ausgabe in Europa. Er nahm den Titel wörtlich und sammelte zusätzlich zu den ersten 282 Nächten so lange bis die Anzahl von 1001 Geschichten erreicht war. Viele der Geschichten ließ er sich von einem syrischen Geschichtenerzähler berichten. Die heute so bekannten Geschichten wie "Sindbad, der Seefahrer", "Ali Baba und die 40 Räuber" oder "Aladdin und die Wunderlampe" sind in dem Originaltext und somit auch in diesem Buch nicht vorhanden. 
    Bei den hier vorliegenden Geschichten handelt es sich keinesfalls um Kindermärchen. Sie sind teilweise sogar recht schlüpfrig. Einige der Geschichten sind ganz interessant und spannend, andere wiederum ziehen sich wie Kaugummi. Auf jeden Fall kann man die Erzählerin Schahrasad als Erfinderin des Cliffhangers bezeichnen. Viele Geschichten sind ineinander verschachtelt und so manches Mal fiel es mir schwer bei diesen Geschichten in den Geschichten in den Geschichten den Überblick zu behalten. Es war für mich auf jeden Fall eine völlig neue und andere Leseerfahrung.
    Fazit: Wer Freude an orientalischen Geschichten hat wird mit dieser schön gestalteten Ausgabe viel Freude haben. Für Kinder ist dieses Buch jedoch nicht geeignet.


  4. Cover des Buches Epidemie (ISBN: 9783038802013)
    Åsa Ericsdotter

    Epidemie

    (50)
    Aktuelle Rezension von: EllenKnorr

    "Und wie sollte man den Menschen gegenüber treten? Ich bin Schwede. Es tut mir Leid.

    Mein erstes Buch von Asa Ericksdotter und ich war vollauf begeistert. Die Story ist spannend und erschreckend. Die waren Ausmaße der Fettepidemie rieseln anfangs ganz langsam auf den Leser ein und der Horror und die Spannung bauen sich von Seite zu Seite immer mehr auf. Ein wirklich gutes Buch. 

  5. Cover des Buches Nimmerherz - Roter Schnee wird fallen (ISBN: 9781505200072)
    Erik Kellen

    Nimmerherz - Roter Schnee wird fallen

    (56)
    Aktuelle Rezension von: Smimo_Do

    Der Schreibstil ist speziell. Lange, hektische Sätze. Die Story schreitet schnell voran, dass man kaum Zeit zum überlegen hat. Anfangs war ich echt skeptisch, wegen des Erzählstils, aber schon bald hat mich dieser Fantasy in seinen Bann gezogen.Die Geschichte ist in Kapitel aufgeteilt die von Asha und von Ribanna erzählen. Zum Ende hin, kommen noch andere Kapitel über andere Personen dazu.

    Das Ende des ersten Bands endet mit einem Cliffhanger. Ich möchte unbedingt wissen wie es weiter geht.

  6. Cover des Buches True North - Wo auch immer du bist (ISBN: 9783736305601)
    Sarina Bowen

    True North - Wo auch immer du bist

    (509)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Eins will ich gleich zu Beginn sagen, nämlich, dass dieses Buch eines dieser ist, welches von der ersten bis zu letzten Seite unterhält, eine gemütliche und wärmende Atmosphäre mit sich bringt und einfach nur ein Wohlgefühl hinterlässt. 


    Dazu trägt vor allem das super tolle, ländliche und entschleunigte Setting bei, das naturnahe, harte Farmleben, die liebenswerte Familie Shipley als auch die süße, teils echt spicy Liebesgeschichte zwischen Audrey und Griffin. Und vor allem hat es die Autorin zudem geschafft, dieses alles wahnsinnig lebendig und bildlich zu beschreiben, sodass ich mich beim Lesen wie mittendrin im Getümmel gefühlt habe. 


    Aber auch die Geschichte selbst ist wirklich schön und gemütlich. Zwar gibt es ein bisschen Drama, was bei diesem Genre ja auch irgendwie dazugehört, genauso das obligatorische Hin und Her, doch das alles hat mich gar nicht so sehr gestört. Audrey und Griffin konnten mich nämlich absolut für sich einnehmen und ich habe jede Seite genossen, die ich sie auf ihrem Weg begleiten durfte, selbst, wenn es sich dann doch mal etwas gezogen hat. Und auch Griffins Familie kann man einfach nur lieben. Diese wuselige Großfamilie, bestehend aus Mutter, Großvater und vier Kindern, sowie diversen Angestellten, ist ein Traum, ebenso das harte und dennoch erfüllende Farmleben, wie es nur in Büchern beschrieben werden kann. 


    Dazu kommen die tollen Protagonisten und Nebencharaktere, die allesamt ebenfalls richtig toll und lebendig geschrieben sind. Audrey ist eine geniale Köchin, die in ihrem Job nicht zeigen kann, was sie drauf hat, dafür aber von den Shipleys von Herzen aufgenommen wird. Sie muss ziemlich viel wegstecken, behauptet sich aber dennoch und obwohl sie, bis sie wieder auf Griff trifft, allein dasteht, geht sie ihren Weg und ist zielstrebig. Griff dagegen ist ein grummeliger Farmer mit harter Schale aber einem super weichen Kern. Er lebt für seinen Cider, ist bodenständig und hat die ganze Verantwortung für seine Familie auf seinen Schultern, was ihn total liebenswert macht.


    Alles in allem ist dieses Buch ein richtiges Wohlfühlbuch, welches die frische Landluft förmlich beim Lesen spüren lässt, welches eine super süße Liebesgeschichte mit Ups und Downs erzählt und die richtig Lust auf die weiteren Bände der Reihe macht. 

  7. Cover des Buches Mein Phantastischer Ozean - Postkartenbuch (ISBN: 9783596036622)
    Johanna Basford

    Mein Phantastischer Ozean - Postkartenbuch

    (29)
    Aktuelle Rezension von: geister-uschi

    Super schönes Malbuch mit Unterwassermotiven und um den Ozean. Sehr detailliert und aufwendig gezeichnet. Am besten mit Fineliner oder Buntstiften ausmalen. Einfach mal an nichts denken und entspannen..

  8. Cover des Buches Der Fremde und die Kriegerin: Egmonts Reise (ISBN: 9798388260970)
    Elisabeth R. Rudolph

    Der Fremde und die Kriegerin: Egmonts Reise

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Kleine-Mami

    Warum nicht einmal „das Pferd von hinten aufzäumen“ und den Auftaktband der Trilogie „Der Fremde und die Kriegerin“ erst dann lesen NACHDEM man schon Teil 2 verschlungen hat? Zugegeben, es ist eine etwas eigenartige Methode sich dieser vielversprechenden Reihe zu nähern, aber warum soll immer alles nur nach „Schema F“ ablaufen? Getreu dem Motto: Lese lieber ungewöhnlich...!

    Diese nordisch angehauchte Geschichte voll mythischer Atmosphäre spielt in einem fernen Land; eine Insel, welche in vier Reiche zerklüftet ist. Und so unterschiedlich die geologischen Bedingungen der einzelnen Gebiete sind, so verschieden sind auch die Völker, die dort leben. Im rauen Norden des Landes regieren die „Nordmänner“; der Osten wird von dem brutalen Volk der Swidger beherrscht und im Süden der Insel versuchen die Sandmänner, ihrem trockenen Stück Land bestmögliche Bedingungen zum Überleben abzutrotzen. Das Zentrum der Insel aber und der sich anschließende Westen gehört dem Volk der Bilhidis, welches von Königin Skade mit respektvoller und gerechter, aber durchaus auch harter Hand regiert wird. So werden z.B. Vergewaltiger kastriert, Mörder gekreuzigt.

    Die Grenzen der einzelnen Reiche sind hart umkämpft; besonders in Richtung Osten will einfach keine Ruhe einkehren, denn die Swidger treiben immer wieder auf brutale Art und Weise ihr Unwesen. Schwer bewaffnet überfallen sie die grenznahen Dörfer der Bilhidis, vergewaltigen die dort lebenden Frauen, töten Mensch und Vieh, und streuen zudem Salz auf die Felder der Bauern, um zukünftige Ernten zu erschweren oder gar unmöglich zu machen. Und so verlassen nach und nach die wenigen überlebenden Menschen ihr einst so fruchtbares Land im Grenzgebiet und ziehen sich ins Innere der Insel zurück, um nahe ihrer Königin Skade zu sein.

    Die Bilhidis sind das einzige Volk auf der Insel, welches von Frauen regiert wird; ein Zustand, den die Herrscher der anderen Völker mit Spott und Verachtung strafen. Besonders in den Augen der Swidger sind Frauen nur schwache, minderwertige Kreaturen, und sie lassen keine Gelegenheit aus, um ihre männliche Übermacht zu präsentieren – sei es bei ihren eigenen Frauen oder bei „angeheirateten“ Frauen aus den Nachbarvölkern.

    Bei einem der Übergriffe der Swidger geraten einige der Angreifer in Gefangenschaft der Bilhidis; so auch die Brüder Egmont und Ramgar, beides Söhne des überaus brutalen Lord Lothar von Hohenring. Während Ramgar von Skade getötet wird, darf Egmont als wertvolle Geisel im „Feindesland“ weiterleben. Und obwohl Egmont der Sohn von Skades ärgstem Feind ist, verliebt sich diese auf den ersten Blick in ihn. Natürlich bleibt diese verbotene Liebe nicht lange geheim und bietet schon bald Nährboden für Intrigen und schicksalhafte Verbindungen.

    Skade, die ich im zweiten Band als disziplinierte und starke Königin wahrgenommen habe, empfand ich hier als sehr wankelmütig, oft naiv und meistens ziemlich hormongesteuert. Diese „zwei Seiten der Medaille“ ergaben in meinem Kopf ein etwas verzerrtes Bild und sorgten dafür, dass Skade einige Sympathiepunkte verloren hat. Auch bei anderen Figuren, z.B. Egmont, schwankte ich zwischen Wohlwollen und Antipathie, obwohl beide in Teil 2 klare Sympathieträger werden.

    Auch ging es im Auftaktband nicht ganz so rasant zu wie im zweiten Teil, was aber zum Einstieg sicherlich ganz gut ist. Ein wenig vergleiche ich diese Trilogie mit einem 3-Gänge-Menü: Band 1 ist ein wärmendes Süppchen, welches durch gut gewählte Zutaten Appetit auf „Mehr“ macht; Band 2 wartet als opulentes Hauptgericht mit einem Mix aus verschiedenen Köstlichkeiten auf; und Band 3 wird dann sicherlich der krönende Abschluss, also ein Dessert, welches das Menü stimmig abrundet und hoffentlich keine Fragen offenlässt.

    Imponiert hat mir auf jeden Fall die Lebensweise der Bilhidis: alle sind sich ebenbürtig, Kinder werden als Geschenk angesehen, Tiere werden mit Respekt behandelt, es gibt keine Zwänge oder Verpflichtungen. Dass das Miteinander mitunter zu zügellos und hormongesteuert ist, fand nicht ganz meine Zustimmung, brachte aber einen starken Kontrast in die Geschichte und bot viele Gelegenheiten zum Schmunzeln. Ich finde, man kann hier durchaus zwischen den Zeilen einiges hineininterpretieren und das empfinde ich generell immer als spannenden Bonus. Wobei hier natürlich auch stets gilt: der Inhalt der Botschaft liegt im Auge des Lesenden.

    Der flüssige und mitreißende Schreibstil der Autorin sorgte jedenfalls dafür, dass ich den ca. 425 Seiten umfassenden Roman im Laufe der Abende einer halben Woche verschlungen habe. Die Wortwahl empfand ich an einigen wenigen Stellen etwas zu plump, was aber gut zum hemmungslosen Lebensstil der Bilhidis passt.

    Alles in allem ein spannender Auftakt, der viele Fragen aufwirft und sehr neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte macht.

  9. Cover des Buches »Ich glaub, ich bin jetzt warm genug angezogen« (ISBN: 9783959102063)
    Jan Abele

    »Ich glaub, ich bin jetzt warm genug angezogen«

    (24)
    Aktuelle Rezension von: evafl

    Ist die Angst begründet, dass das Kind jetzt womöglich beim Benutzen des Klettergerüsts stürzen könnte? Oder sollte man da einfach auf den Instinkt vertrauen und tief durchatmen? Und ist die Mütze noch nötig oder ist das Kind vielleicht doch schon warm genug angezogen? All diese Fragen beschäftigen einen immer wieder im Umgang mit den Kindern – Jan Abele hat viele Gespräche mit Experten (m/w/d) geführt und ist überzeugt, dass Eltern viel zu viel Angst gemacht wird, dass sie mit ihrer Erziehung übers Ziel hinausschießen könnten.

    Das Thema der richtigen Kindererziehung und des entsprechend richtigen Umgangs mit den lieben Kleinen ist ja wirklich immer wieder präsent, egal ob zu Hause oder unterwegs, man bekommt es nicht nur bei den eigenen Kindern mit. Insofern war ich inhaltlich gespannt, welche Erkenntnisse Jan Abele hier mitzuteilen hat.

    Der Schreibstil von Jan Abele ist so weit sehr angenehm, es liest sich gut und recht flüssig, vor allem das Aufführen von realistischen Beispielen dient wirklich gut dazu, dass man direkt mit in der Materie ist. Fachbegriffe oder auch Fremdwörter sind gut verständlich, ich hatte hier keinerlei Probleme.

    Manchmal erschien es mir, dass er eine Antwort ein bißchen zu lange ausgeführt, also vielmehr die Erkenntnisse aus den verschiedenen Fragestellungen, die ihn so bewegen. Hier beantwortet er beispielsweise die Fragen, warum es gut ist, dass man heute lieber einmal mehr als zu wenig zum Kinderarzt geht oder auch über die Problematik, Kindern gegenüber ehrlich zu sein.

    All diese Ansätze haben mir inhaltlich gut gefallen, denn es sind meiner Ansicht nach tatsächlich Fragen, die man sich so stellt und überlegt, wie man manche Dinge angehen sollte. Auch sind die Antworten darauf wirklich spannend, unterhaltsam und interessant, wurden mir jedoch oftmals ein bißchen zu lang(atmig) ausgeführt. Hier bin ich dann doch eher der Fan von „In der Kürze liegt die Würze“… Was mir noch positiv aufgefallen ist, ist das schön gemachte Fazit am Ende eines jeden Kapitels. Hier wird in wenigen Worten das Endergebnis schön wiedergegeben.

    Für mich war es eine spannende, unterhaltsame, informative und interessante Lektüre, die ich durchaus weiterempfehlen kann. Manchmal hätte ich mir ein bißchen weniger Länge gewünscht, aber da auch immer wieder fachliche Aspekte aufgeführt wurden, soll das wohl so sein. Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen.

  10. Cover des Buches Die Sternennacht (ISBN: 9783905816693)
    Jimmy Liao

    Die Sternennacht

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Rain

    Die Geschichte handelt von einem Mädchen, das auf sich allein gestellt und ist und ständig gemobbt wird.

    Dann begegnet ihr ein Junge, der neu in die Nachbarschaft gezogen ist.

    Die beiden finden sich und erleben so manches Abenteuer.

    Jimmy Lao versteht es, mit seinen Bildern, die in allen Facetten überdimensional farbig und immer ausdrucksstark sind, zu berühren. Man braucht gar nicht viel Text, weil er über die Situationen und Blicke der Figuren schon alles vermittelt, mit dem man mitfiebern, leiden oder sich freuen kann.

    Das fasziniert mich immer wieder bei ihm. Oft wird es melancholisch. Auch hier handelt die Geschichte von jemandem, der still und in sich gekehrt leidet, aber viel Fantasie hat und verkannt wird.
     Das Buch ist also besonders für die geschaffen, denen es ähnlich geht. Egal, ob Kind, Teenie oder Erwachsener.

    Man spürt seine Liebe zum Impressionismus. 

    Einfach wunderschön, voller Fantasie und Emotionen - eingefangen in Szenen, die mehr sagen als 1000 Worte.

  11. Cover des Buches Bald sind wir wieder zu Hause (ISBN: 9783966581783)
    Jessica Bab Bonde

    Bald sind wir wieder zu Hause

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Toxicas

    In diesem Buch geht es um Geschichten, die niemals in Vergessenheit geraten dürfen. Die so wichtig sind wie unsere Gegenwart und unsere Zukunft.

    Sechs verschiedene Menschen erzählen uns ihre Erlebnisse zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Sie waren noch Kinder, als man sie von ihren Familien trennte. Ihnen ihre Anziehsachen und das Spielzeug wegnahm. Sie lernen mussten, was Angst, Hunger und Verzweiflung bedeuten. Und dass Juden weniger wert waren als Nutzvieh.

    Obwohl jede Erzählstimme nur ein paar Seiten zur Verfügung hat und mit wenig Text auskommt, durchlebt man das Grauen des Naziterrors und des Holocaust auf eine Weise mit, die einen nur erahnen lässt, wie schlimm es für diese Kinder damals gewesen sein muss. Das Buch bringt auf den Punkt, was geschehen ist. Mir ging das unglaublich nahe! Bilder tauchten vor meinem inneren Auge auf: von Vernichtungslagern, von Opfern des Massenmordes und von jenen, die all das Schreckliche überlebt haben.

    Die Illustrationen greifen die bedrückende Stimmung auf, zeigen die Zustände der damaligen Fabriken, spiegeln u.a. die Gefühle der Zwangsarbeiter wider und vermitteln dem Leser einen guten Eindruck von der Brutalität und Ungerechtigkeit, die in der Hungerhölle vorherrschten.

    Jede Geschichte endet damit, dass man darüber informiert wird, was aus den Kindern geworden ist, welche Verluste sie hinnehmen mussten, wie es ihnen seitdem ergangen ist und wo sie heute leben.

    Ein Zeitzeugnis mit eindrucksvollen Grafiken und informativen Zeittafeln, das hoffentlich weiter aufrüttelt und zudem etwas Trost spenden kann. Eine stille Botschaft an jeden von uns, dass wir niemals vergessen dürfen, was geschehen ist.

  12. Cover des Buches Sündiger Engel (ISBN: 9781939541703)
  13. Cover des Buches Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt (ISBN: 9783551316950)
    Nicholas Gannon

    Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

    (69)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Archer langweilt sich ziemlich zu Tode... Seit seine Großeltern in der Antarktis auf einem Eisberg als verschollen gemeldet wurden, darf Archer das Haus ausschließlich zur Schule noch verlassen. Seine Mutter ist in dieser Hinsicht strikt und erlaubt kein ungebotenes Verhalten. Eingesperrt in das Haus, in dem seine Großeltern vor seiner Geburt gewohnt haben, bleiben ihm nur die vielen ausgestopften Tiere und Bücher als Gesellschaft. Doch trotz des Zaubers vergangener Abenteuer, der dem Hause innewohnt, sehnt sich Archer danach wie seine Großeltern auf Entdeckungstour zu gehen. Der einzige Lichtblick, den Archer ab und zu erhält, sind die seltenen Pakete, die seine Großeltern heimlich vor dem Haus der Helmsleys für den Jungen ablegen.
    Archers Leben ändert sich, als der Nachbarsjunge Oliver in sein Leben tritt. Beide Jungs wohnen im höchsten Stock ihrer jeweiligen Behausungen, und so besuchen sie sich gegenseitig über eine schmale Verbindung zwischen den Häusern. Eigentlich möchte Oliver gar kein Forscher sein und gefährliche Dinge erleben sondern nur einen Freund haben, aber gezogen von der Abenteuerlust seines neuen Freundes lässt er sich auf die Ideen von Archer ein. Jedoch, ein richtiges Abenteuer erleben sie trotzdem nicht. Das soll sich ändern, als Adelaide – frisch aus Frankreich ins Nachbarhaus eingezogen – in ihr Leben tritt. Ihr Holzbein erklärt sie in der Schule mit einem Krokodilangriff, weil sie über die wahren Begebenheiten nicht sprechen möchte. Archer ist fasziniert von ihrer Geschichte, ganz glauben kann er ihr sie allerdings nicht, und auch Oliver hegt seine Zweifel. Trotz der Eifersucht, dass Adelaide angeblich schon so viele Abenteuer erlebt haben soll, freunden sich die drei an, und als Archer einen Plan ausheckt in der Antarktis nach seinen Großeltern zu suchen, erscheint ihm Adelaides Erfahrung im Abenteuer erleben mehr als geeignet.
    Die drei erleben einige Abenteuer, mit denen sie nicht gerechnet hätten, und natürlich alles andere als geplant.

    Mit diesem Buch darf man keinen Abenteuerroman erwarten. So eingesperrt wie Archer häufig ist, so wenig Abenteuer erlebt man mit ihm zusammen. Vielfach wird eher über all die Dinge erzählt, die man mal erleben könnte. Es ist eine unscheinbare und stille Geschichte, die eher vom Träumen handelt und von der Sehnsucht, dabei jedoch mit stellenweise pfiffigem Wortwitz und Situationskomik aufwartet. Auf ein großartiges Abenteuer wartet der Leser lange, hier ist der Weg das Ziel. Dafür erlebt man mit, wie drei isolierte junge Menschen zueinander finden und eine feine Freundschaft entwickeln.
    Nicholas Gannon hat nicht nur den Roman geschrieben, er hat seine Geschichte um auch zarte und stimmige Illustrationen erweitert, denen eine ganz besondere Ruhe innewohnt, wie ich finde. Mir hat dieser Abenteuerroman ohne opulente Abenteuer dennoch sehr gut gefallen, da mir die Charaktere ans Herz gewachsen sind und mich die Zeichnungen unglaublich angesprochen haben.

  14. Cover des Buches Das Ei (ISBN: 9783791372860)
    Britta Teckentrup

    Das Ei

    (5)
    Aktuelle Rezension von: lesewuermchen

     „Was war eigentlich zuerst da? Das 🐔oder das 🥚?“ Diese bekannte Frage um das Ei wird in diesem Buch von #brittateckentrup leider nicht abschließend geklärt- jedoch eine Menge anderer Fragen rund um die ovale Quelle des Lebens. Vom Aufbau des Eis über Form und Farbe bei unterschiedlichen Vögel hin zu Nestbautypen- nach der Lektüre dieses Buches ist man ein wahrer Kenner der Materie Ei!
    Jedem Unterthema ist eine Doppelseite gewidmet, die sich besonders durch die tollen Illustrationen auszeichnet. Die Texte sind sehr informativ, gleichzeitig aber kurz und prägnant formuliert. Positiv ist auch, dass das Ei von allen Seiten beleuchtet wird und sich so nicht nur biologische Informationen sondern auch kulturelle Hintergründe im Buch finden lassen. Das Format lässt dabei genug Raum für eine entzerrte Darstellung der Inhalte. Die Farbwahl ist wunderschön gedeckt und wirkt wirklich stilvoll und zurückhaltend- und unterstreicht damit die Natürlichkeit des Themas hervorragend. Insgesamt hält das Buch für Groß und Klein viele spannende Infos bereit und ist absolut lesenswert! Sicher auch eine tolle Anschaffung für eine #schulbücherei!

  15. Cover des Buches Mânil (ISBN: 9783384322838)
    Desiderius M. Rainbow

    Mânil

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Jo_Liam

    Gleich vorneweg, ich liebe Band 2 genauso wie Band 1 . Die Geschichte geht nach einem weiteren mysteriösen Prolog nahtlos dort weiter, wo sie in Band 1 geendet hat und das Warten nach dem Cliffhanger hat sich sowas von gelohnt. Allein die ersten 70 Seiten sind so grandios, dass ich mich sehr bremsen musste nicht das ganze Buch auf einmal zu verschlingen. Da ich hier nicht Spoilern will müsst ihr es einfach selbst lesen. Im Verlauf begleiten wir Mânil in seiner weiteren Ausbildung bei Suketo. Dabei darf er wieder so einiges über sich herausfinden und wächst langsam in seine Fähigkeiten als Magier hinein. Natürlich geht dabei auch wieder einiges schief. Es ist weiterhin herrlich skurril und schräg und so wunderbar an allen Klischees vorbei, dass man es einfach lieben muss. Mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor und Sarkasmus. Suketo ist noch gemeiner als sonst, aber Mânil bekommt diesmal viele Chancen sich zu revanchieren. Die neuen Charaktere fügen sich wunderbar in die Geschichte ein. Vor allen der neue Lehrer James das Skelett ist mir sehr sympathisch. Da bin ich gespannt wie es weitergeht und ob er sich auch einen größeren Erzählteil ermausern wird . Das wäre auf jeden Fall sehr amüsant . Bei allem Schabernack ist Band 2 aber auch wieder sehr tiefgründig und es gibt viel Subtext. Es macht sehr viel Spaß den Charakteren bei ihrer Entwicklung zuzuschauen. Insgesamt ist es für mich wie auch schon Band 1 ein absolutes Wohlfühlbuch und ein schöner Rückzugsort, wenn mir gerade mal wieder alles zu viel ist. Nur der Cliffhanger am Schluss ist diesmal so richtig fies und hat mich ins emotionale Chaos gestürzt. Hatte die ein oder andere Träne im Augenwinkel.

  16. Cover des Buches Pierre, der Irrgarten-Detektiv, jagt Mr. X (ISBN: 9783791373140)
    Hiro Kamigaki

    Pierre, der Irrgarten-Detektiv, jagt Mr. X

    (5)
    Aktuelle Rezension von: losgelesen

    Wer in der gut sortierten Buchhandlung ausgiebig sucht, kann das Buch „Pierre der Irrgarten-Detektiv jagt Mr. X“ von Hiro Kamigaki & IC4Design aus dem Prestel Verlag finden. Dabei handelt es im Prinzip nur um ein Wimmelbuch, bietet dafür aber enormen Spielspaß! Das alles ist verpackt in einer spannenden Detektivgeschichte: Der Phantomdieb Mr. X plant das Licht vom Turm des Empire Maze Towers zu stehlen. Pierre der Irrgarten-Detektiv versucht Mr. X zu stoppen und ist dabei auf die Unterstützung der Leser angewiesen. Auf insgesamt 15 doppelseitigen Rätselseiten werden den Kindern und Erwachsenen viele Aufgaben gestellt. Diese bestehen (für ein Wimmelbuch natürlich nicht so überraschend) aus dem Finden von Gegenständen in dem unüberschaubaren Gewirr unzähliger anderer Gegenstände, Personen, Fahrzeugen und, und, und... Dazwischen immer wieder knifflige Irrgärten, die zusätzlich versteckt sind.

    Einzigartig Illustrationen mit unzähligen und wunderschönen Details machen diese Suchaufgaben zu einem herrlichen Zeitvertreib für jung und alt. Alleine und gemeinsam können Kinder und Erwachsene jeden Alters suchen und vor allem auch finden. Die Aufgaben weisen dabei einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad auf.

    Und (fast) das Schönste bei dem Buch „Pierre der Irrgarten-Detektiv jagt Mr. X“ ist, dass es neben den eigentlichen Suchaufgaben noch so viel mehr zu entdecken gibt. Gerne verweilt man so länger auf den farbenprächtigen Seiten, um jede Einzelheit genau mit den Augen zu erfassen. Zwar sind es insgesamt leider nur 15 Rätsel, aber wenn man sich gegenseitig Aufgaben stellt, ob jemand beispielsweise den Ritter im Theater findet, kann der Spaß deutlich verlängert werden. Ohne Einschränkung empfehlenswert!

  17. Cover des Buches Folge deinen Träumen (ISBN: 9783985851904)
    Kobi Yamada

    Folge deinen Träumen

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Ca_Rinchen

    In seinem zauberhaft illustrierten Bilderbuch vermittelt Kobi Yamanda mit wenigen Worten, wie wichtig es ist, seinen eigenen Träumen zu vertrauen. Er schafft es auf beeindruckende Weise, den Leser dazu zu motivieren, auf sein eigenes Herz zu hören und seine Träume ernst zu nehmen - auch wenn die Mitmenschen diese für unerreichbar halten. Durch die lebendigen Illustrationen und die einfach verständliche Sprache ist das Buch für nahezu alle Altersgruppen geeignet. Es lohnt sich, es immer wieder zu Hand zu nehmen und sich inspirieren zu lassen.

  18. Cover des Buches SuperStars: Erneuerbare Energien (ISBN: 9783619242474)
  19. Cover des Buches Hilflos - und andere Kurzgeschichten (ISBN: 9783944668550)
  20. Cover des Buches Tipps fuer Escorts Callgirls inkl. ProstSchG 2017: Escortbook Teil 1 (ISBN: 9781986544474)
  21. Cover des Buches Ich will dir Ruhe schenken (ISBN: 9783868276794)
    Katja Hogh

    Ich will dir Ruhe schenken

    (1)
    Aktuelle Rezension von: mannomania

    Ich will dir Ruhe schenken von Katja Hogh

    Fazit:
    Ein schönes und zur Ruhe anregendes Cover.
    Dieses biblische Malbuch für Erwachsene mit schönen Texten und Motiven, die wiederum zu diversen Farbinspirationen anregen, gefallen mir gut.
    Ebenso begeistert mich die Seite "Inhalt" am Schluß mit den Angaben zu 37 Psalmen-Motiven, so daß die ausmalende Person motiviert wird, auch mal zur Bibel zu greifen.
    In der Corona-Krise ein sinnvolles Geschenk.

    Ich vergebe hierfür gerne 5*.
    Danke an den francke-Verlag!

  22. Cover des Buches Dreamers (ISBN: 9783989200012)
    Yuyi Morales

    Dreamers

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Anni-S

    Das Buch beschreibt die Geschichte von einer Frau, die sich mit ihrem Baby auf den Weg in einem unbekanntem Land machte. Sie kennt dort noch nichts. Sie versteht die Sprache nicht, kennt die Menschen nicht und kennt die Orte nicht. Doch eines Tages trifft sie auf ein Gebäude, in dem sich alles ändern wird, in dem Sie beide Halt finden, Spaß haben, sich wohl fühlen und lernen. 

    In dem Buch sind wundervolle, farbenfrohe Zeichnungen. Alles ist sehr weich und liebevoll gezeichnet. Es wirkt wie ein lebendiges Tagebuch, in dem sich vieles versteckt. Die Brauntöne wirken beruhigend, das farbenfrohe Kleid strahlt Hoffnung und Zuversicht aus und viele Kleinigkeiten sind dort wie ein Suchbild aufgemalt. Die unterschiedlichen Arten von Zeichnungen sind außerdem spannend und regen einen an selber zu zeichnen. Es ist einen Mischung aus Bildern, die es so in echt gibt und aus Bildern, die wie im Traum sind.
    Im Hintergrund finden sich oft Begriffe, die die beiden wohl versuchen zu verstehen. Allerdings sind diese auf Englisch und somit konnte auch ich nicht alles übersetzten. 

    Das Buch generell ist schön. Doch als Erwachsene Person würde ich es mir dann wahrscheinlich doch nicht kaufen. Aber als Kind wäre es noch schwer zu verstehen. Dreamers kann man Kleinkindern schnell übersetzen, aber wie ist es mit den Begriffen Universum, Ehrfurcht und Widerstandskraft. Somit fehlt mir bei diesem Buch die Zielgruppe leider. 

  23. Cover des Buches Spiel (ISBN: 9783218012928)
    Norbert Trawöger

    Spiel

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Miffy_Nijntje

    Gute 3,5 Sterne!

    „Sie haben damals unseren Kindern empfohlen, mehr mit uns Erwachsenen zu spielen, denn wir Erwachsenen würden dies ganz notwendig brauchen.“


    Inhalt:

    Norbert Trawöger nimmt uns mit in seinem “Spiel“. Eine Reise, durch die verschiedenen Spielzeiten, die wir durchleben. Er erinnert uns daran, wie schnell wir als angehende Erwachsene vergessen zu spielen. Der Druck. Die Erwartungen. Und eigentlich ist es doch so wichtig. Ein Leben lang.

    Was braucht es überhaupt für ein Spiel? Konzentration? Lust? Freude? Ist es ein Zustand? Tätigkeit? Energie? In welchen Lebensbereichen und auf welche Art und Weise begegnen wir den verschiedenen Formen vom Spiel? Trawöger teilt Impulse dazu.

    Er spielt mit der Sprache. Gendert bewusst und an bestimmten Stellen bewusst nicht. Und erklärt es. Er teilt auch, wie auffällig häufig wir im alltäglichen Sprachgebrauch vom Spiel reden... und was wir damit meinen – es ist umfassender als wir denken!

    Fast zu erwarten war natürlich, dass auch ein anderes Spiel, das Musikspiel, einen großen und wichtigen Teil in dem Buch einnimmt – als Mann vom Fach spricht er von seinen biografischen Erfahrungen.

    Meinung:

    Spielt es eine Rolle, was ich zu diesem Buch denke? Ja, denn ich habe mich auf das Spiel eingelassen und mich im Spielbereich von Norbert Trawögers Worten aufgehalten:

    Insgesamt werden viele interessante Impulse zum Thema Spiel gegeben. Verschiedene Facetten beleuchtet. Biografische Aspekte (Arbeit, Kinder, Kindheitsgeschichten) gut eingebaut. Aber auch sprunghaft von einem Thema zum nächsten... vielleicht ein bisschen spielerisch. Genau wie die Sprache.

    Man braucht ein paar ruhige Momente, um das Buch zu lesen und es erfordert einige Konzentration an bestimmten Passagen im Buch. Vielleicht schon Disziplin. Nachhallend regt es zum Nachdenken an.

  24. Cover des Buches Mein Schatten ist pink (ISBN: 9783649639961)
    Scott Stuart

    Mein Schatten ist pink

    (23)
    Aktuelle Rezension von: kleine_buecherwuermchen

    In Reimen wird die Geschichte eines Jungen erzählt, dessen Schatten pink ist und andere Dinge mag, als die blauen Schatten seines Papas oder Opas. Sein Vater meint, es ist eine Phase und geht vorbei. Am ersten Schultag soll er sein Lieblingsoutfit anziehen und geht daher in einem Kleid in die Schule. Dort wird er dann angestarrt. Er ist ganz bedrückt, doch siehe da, sein Papa hat auch ein Kleid angezogen und am nächsten Tag gehen sie gemeinsam in ihren Kleidern in die Schule und er findet zwei Freunde.

    Der Autor wurde zu dieser Geschichte von seinem eigenen Sohn inspiriert, da dieser mit drei Jahren ein großer Fan der Eiskönigin war und er einmal ganz enttäuscht aus dem Kindergarten nach Hause kam, weil ein anderes Kind gemeint hat, die Eiskönigin sei nur für Mädchen.

    Meine Erfahrung/Meinung:
    🙂
    Ich habe mich sofort in dieses Buch verliebt. Mir selbst wurde als Kind oft eingeredet, dass dies und das nur für Jungs sei und ich habe es damals schon mega doof und unfair gefunden. Die Botschaft, dass jedes Kind bzw. jede Person so ist, wie sie ist und alles mögen darf, was sie will, finde ich unheimlich wichtig und solche Geschichten bestärken die Kinder darin, so zu sein wie sie nunmal sind. 🥰 Das der Papa in der Geschichte nach anfänglichen Sorgen zum Schluss dann voll und ganz hinter seinem Kind steht, finde ich auch wunderschön. 🥰 

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