Bücher mit dem Tag "erweckung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erweckung" gekennzeichnet haben.

29 Bücher

  1. Cover des Buches 8 Sinne - Band 1 der Gefühle (ISBN: 9783746050195)
    Rose Snow

    8 Sinne - Band 1 der Gefühle

     (212)
    Aktuelle Rezension von: rita_andotherstories

    Wie sehr hab ich mich auf die Reihe gefreut, aber ich hatte auch etwas "Respekt" davor, denn immerhin hat die Reihe doch ein paar Bücher :)

    Aber: ich wurde nicht enttäuscht und kann es allen Romantasy-Fans nur nahelegen, dass ihr Euch die Reihe schnappt!

    Die Grundidee fand ich spannend und ich wollte unbedingt wissen, womit Lee es hier denn zu tun hat. Und überhaupt, ist Ben denn wirklich so ein Ekelpaket? Ich fand das mit den Gefühlen, den Farben, der Einordnung etc einfach alles passend! 

    Und auch wieder die Ausführen, die Welt die hier erschaffen wurde, einfach traumhaft.

    Mich hat Band 1 so in den Bann gezogen, dass ich unbedingt weiter zu Band 2 muss :)

  2. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  3. Cover des Buches Eiskalte Berührung (ISBN: 9783802584954)
    Kresley Cole

    Eiskalte Berührung

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Vampir-Fan
    Als der Vampirkrieger Murdoch Wroth der schönen Walküre Daniela begegnet, entbrennt er in heißer Liebe zu ihr. Seit dreihundert Jahren ist sie die erste Frau, die solch tiefe Gefühle in ihm weckt, und er würde alles tun, um sie für sich zu gewinnen. Doch Daniela ist eine Eisfee, und ihre Berührung kann für Murdoch tödlich sein ...

    Eiskalte Berührung ist der 7. Teil der Immortals-After-Dark-Reihe der amerikanischen Autorin Kresley Cole. Wie wir es aus der Reihe kennen entführt uns die Autorin in die Welter der mytenwesen. In diesem Fall haben wir das Vergnügen mit einer
  4. Cover des Buches Der Fürst der Finsternis (ISBN: 9783442469215)
    Anne Rice

    Der Fürst der Finsternis

     (464)
    Aktuelle Rezension von: diepersephone

    Anne rice schafft eine so unverkennbare Atmosphäre das ich sofort hineingesaugt werde und auch direkt blind erkennen würde das es von ihr ist. All ihre Bücher kann ich uneingeschränkt empfehlen. Wer keine Lust auf Vampire hat fährt auch gut mit den Hexen (wobei die Reihen auch miteinander verbunden werden) und einen werwolfroman gibt es auch... also wer büche liebt mit einem hohen Maß an Atmosphäre, spannenden Geschichten und coolen Orten kommt hier auf seine Kosten!

  5. Cover des Buches Der Pakt der Bücher (ISBN: 9783596296491)
    Kai Meyer

    Der Pakt der Bücher

     (100)
    Aktuelle Rezension von: vielesfeines

    Kai Meyer entführt mit seinen Büchern in eine Welt, die Phantasie erfordert und damit ein Nachvollziehen der Handlung. Zugegeben ist es keine einfache, dahinplätschernde Lektüre, aber soll ja auch Menschen geben, die gerne etwas anspruchsvolleres lesen. Diese sind dann bei Kai Meyer goldrichtig. Ein toller Kontrast zu Vampir- und Dämonengeschichten.

  6. Cover des Buches Lycidas (ISBN: 9783453320123)
    Christoph Marzi

    Lycidas

     (722)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Christoph Marzi hat hier einen tollen Roman im Bereich der Fantasy geschrieben. Litetatur aus Deutschland in einer Ausdrucksformen Sprache. Diese Welt liegt unter der Stadt. Wobei ich sagen muss, dass es ein Paar Ähnlichkeiten zu Neil Gaiman’s - Neverland. Mr. Fox und Mr. Wolf wirken sehr vertraut. Ich denke nicht, dass alles geklaut ist, sondern eher als Inspiration galt. Denn das Buch hat sehr viele eigene Ideen. Klasse Buch.

  7. Cover des Buches Skulduggery Pleasant (Band 9) - Das Sterben des Lichts (ISBN: 9783785587058)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant (Band 9) - Das Sterben des Lichts

     (133)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Darquise, die Göttin und Weltenzerstörerin, konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten endlich aus Walküre Unruh entfernt werden. Doch Darquise nutzt ihre neue Freiheit und die Welt nähert sich unaufhaltsam ihrem Untergang. Können Skulduggery und seine Verbündete das Schlimmste verhindern?

    Das dramatische (vorläufige) Finale. In Band 10 geht es weiter mit ein paar alten Bekannten und einer neuen Generation Zauberer.

    Eindruck: Ich habe vor Jahren Band 1-8 gelesen und habe mich nicht an den 9. Band heran getraut, weil ich nicht wollte, dass meine Lieblingsreihe endet. (Damals hieß es noch, dass Band 9 der Letzte sein würde.) Da ich jetzt weiß, dass es weiter geht, habe ich mich noch mal durch alle Bände gearbeitet und endlich das Finale gelesen. Wenn man eine Reihe am Stück liest (ohne die lange Wartezeit auf den nächsten Band), erlebt man die Geschichte noch viel intensiver. So ging es mir zumindest.

    Auch im 9. Band hat die Geschichte nichts von ihrem Witz und Charme verloren. Die Charaktere liefern sich immer noch sehr unterhaltsame Wortgefechte und schaffen es damit, auch in scheinbar ausweglosen Situationen die Stimmung aufzulockern. Der Autor beschreibt seine Charaktere so, dass der Leser nicht nur weiß, wie sie aussehen, sondern auch wie sie denken und fühlen. Ich hatte das Gefühl diese Personen wirklich zu KENNEN und nicht nur über sie zu lesen. Im Verlauf der Reihe sind mir deshalb einige Charaktere sehr ans Herz gewachsen. Mir gefällt auch, dass kein Charakter dem anderen gleicht. Jeder ist auf seine Art verrückt und einzigartig. Es gibt zum Beispiel einen psychopathischen texanischen Auftragskiller, der durch Wände gehen kann. Oder ein dauerbekiffter Tatowierer, der ein Medium ist und Visionen empfängt. Oder eine hübsche Bibliothekarin und Informantin, in die sich jeder Mensch auf den ersten Blick verliebt. 

    Den Schreibstil würde ich als humorvoll, frech und bildhaft beschreiben. Vor allem die zahlreichen Kampfszenen beschreibt der Autor so detailliert und lebendig, dass mein Kopfkino sofort ansprang. Vermutlich gelingt ihm diese realistische Darstellung so gut, da er selbst schon als Karatelehrer für Kinder arbeitete.

    Und jetzt ein Kritikpunkt:

    Ich will hier niemanden Spoilern und sage deshalb nur: In diesem Band sterben einige Urgesteine der Reihe. Das ist das Einzige, was ich an Derek Landy nicht leiden kann. Er hat kein Problem damit, seine Charaktere reihenweise abschlachten zu lassen. Zur Steigerung der Dramatik und Spannung einer Geschichte sind ein paar Tote manchmal nötig, aber doch nicht die Lieblinge der Leser! :(

    Doch davon sollte sich niemand abschrecken lassen. Lest diese Reihe! Unbedingt! Was Harry Potter anderen Leuten bedeutet, bedeutet Skulduggery Pleasant für mich. <3 Ich bin schon so gespannt auf die weiteren Bände!

  8. Cover des Buches Engelsbrut (ISBN: 9783802584060)
    Andrea Gunschera

    Engelsbrut

     (90)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Reporterin Eve Hess glaubt einen interessanten Fall an der Angel zu haben, doch dann gerät sie in Lebensgefahr. Hat sie es hier überhaupt mit Menschen zu tun? Nicht nur der Maler Alan Glaser der bei ihr starke Emotionen weckt, scheint unnatürlich stark und mit einer annormal schnellen Heilung gesegnet zu sein ...

    Endlich habe ich diesen Roman von meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher) befreit, und hatte ehrlich gesagt gar keine großen Erwartungen an ihn. Mittlerweile habe ich einige Bücher dieser Art gelesen und nicht alle fand ich gut. Tatsächlich aber hat „Engelsbrut“ mich überraschend gut unterhalten.

    Das liegt allerdings nicht an der Protagonistin, die mir schnell auf die Nerven ging. Trotzig wie ein Kind begibt sie sich wieder und wieder in gefährliche Situationen und kann von Glück sagen, dass sie immer auf Neue gerettet wird. Auch ihre Gefühle für Alan wirken auf mich ziemlich aufgesetzt.

    Gut, dass nicht nur aus ihrer Perspektive erzählt wird. Die anderen Charaktere gefallen mir besser. Vor allem Alan, der mit seiner Abstammung hadert, eine Abstammung, die dem Leser erst nach und nach bekannt wird. Auch Kain, der Auftragskiller, ist interessant.

    Die Autorin erzählt flüssig und die bereits erwähnten Perspektivewechsel tragen zur Spannung bei. Die Geschichte ist düster und recht blutig, ihr Hintergrund interessant, der Titel verrät ja schon ein bisschen. Auf die Sexsezenen hätte ich persönlich gut verzichten können. Dennoch hat der erste Band mich zwar gut unterhalten, mich aber letztlich nicht animiert, die Reihe weiterlesen zu wollen.

    Wer düstere Urban Fantasy mit einem guten Schuss Romance mag, sollte hier einen Blick riskieren. Ich vergebe 3,5 Sterne (aufgerundet wo nötig).

  9. Cover des Buches Rees Howells: Leben eines Fürbitters (ISBN: 9783954590445)
    Norman P. Grubb

    Rees Howells: Leben eines Fürbitters

     (7)
    Aktuelle Rezension von: cho-ice

    Dieses Buch ist ungewöhnlich, und zwar in mancher Hinsicht. Es ist fast 70 Jahre alt, erscheint aber in dieser vollständigen Fassung erstmals auf Deutsch. Es hat ein 14 (!) Seiten langes Vorwort aus dem Jahr 2020. Und es beschreibt ein sehr ungewöhnliches Leben, das den Leser vor viele Fragen und Herausforderungen stellt. 

    Rees Howells wird in Wales als Kind einer armen, aber gläubigen Familie geboren. Als junger Erwachsener erkennt er selbst die Notwendigkeit, gerettet zu werden, und lernt zum ersten Mal die Kraft des Heiligen Geistes kennen. Dieser führt ihn auf einzigartige Weise in ein Leben des Verzichts und der Hingabe. Doch die Opfer, die er - und später auch seine Frau - bringen, führen zu reichem Segen für viele. 

    Ich möchte nicht zu viel von diesem sehr bewegten Leben vorwegnehmen, aber manches lässt einem beim Lesen wirklich den Atem stocken. Gleichzeitig wirkt vieles aus heutiger Sicht befremdlich und es bleiben an mancher Stelle Fragen offen. Dies mag auch dem Alter der Biografie geschuldet sein. Unabhängig davon ist jedoch klar - wie auch Hanspeter Nüesch im Vorwort herausstellt -, dass Rees Howells auf eine besondere Weise gebraucht wurde und deshalb auch besondere Erfahrungen mit Gott gemacht hat, die sich nicht verallgemeinern lassen. 

    Mich hat dieses Buch herausgefordert, nachdenklich gemacht, ungläubig den Kopf schütteln und an mancher Stelle auch innerlich protestieren lassen. Unterm Strich halte ich es aber für eine lohnenswerte Lektüre, da es den Leser wachrüttelt und ihn dazu ermutigt, sein eigenes Leben mit Gott zu überprüfen. 

  10. Cover des Buches Hummelbi – Wie weckt man eine Elfe? (ISBN: 9783596812844)
    Tanya Stewner

    Hummelbi – Wie weckt man eine Elfe?

     (34)
    Aktuelle Rezension von: hexe2408

    Wenn es um Elfen geht, dann denken die meisten an glitzernde kleine Wesen, mit süßen Kleidchen, niedlichen Gesichtern und ganz viel Magie. Doch genau das bringt die Elfenwelt in Gefahr! Die Feen werden für Elfen gehalten und ihr Ruhm bringt ihnen viel Macht und Energie, dabei gehen aber leider die Lebensgeister der wahren Elfen verloren und nicht viele Menschen sind in der Lage, das Blatt zu wenden. Denn nur wer an die kleinen Wesen glaubt und erkennt, wie sie wirklich sind, kann etwas verändern. Die zehnjährige Florentine glaubt an die Elfen und kann sie sogar sehen, aber ganz allein wird die Aufgabe wohl zu groß für sie sein.

     

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker, leicht verständlich und nicht zu komplex gestaltet. Damit sollte es auch für jüngere Leser gut möglich sein, der Geschichte zu folgen und alles zu verstehen. Besonders schön finde ich die niedlichen Illustrationen, die die Handlung noch lebendiger und besser vorstellbar machen. So bekommt man auch einen guten Eindruck von den verschiedenen Personen, von den Lieblingsplätzen von Florentine und natürlich von den ungewöhnlichen Elfen. Die pummeligen Wesen habe ich direkt in mein Herz geschlossen. Die Beschreibungen sind sehr anschaulich und die Begeisterung, mit denen die Elfen ihre Arbeiten erledigen, ist ansteckend.

     

    Während des Lesens begleitet man Florentine sehr intensiv und bekommt einen Einblick in ihr Leben, ihre Gedanken und ihre Gefühle. Zwar könnte man denken, bei einer Zehnjährigen gibt es keine Probleme und sie genießt einfach ihre Kindheit, aber ganz so einfach ist es für die Protagonistin dann doch nicht. Pauline, ihre Zwillingsschwester, hat ein Talent, für das sie alle loben und schätzen. Dafür hat Florentine Geheimnisse, die sie mit Pauline nicht teilt, wie zum Beispiel die Elfenwelt. Neid, Eifersucht und Streit sind da manchmal vorprogrammiert. Es hat mir gut gefallen, dass die Geschichte zeigt, dass Geschwister sich nicht immer verstehen und dass es auch normal ist, wenn es mal kracht. Wichtig ist eben, dass man miteinander spricht, die Missverständnisse klärt, sich verträgt und dann auch wieder zusammen hält. Im Buch helfen die Elfen dabei, den Geschwistern zu zeigen, wie erleichternd es sein kann, über seine Sorgen zu reden. Im wahren Leben hilft da nur ein wenig Mut und Zuversicht.

     

    Eine wirklich niedliche, leicht zu lesende Geschichte, an der sich nicht nur die kleinen Leser erfreuen können. Die Elfen sind mal ganz anders, als sie sonst häufig präsentiert werden und die Idee an sich gefällt mir einfach gut. Mal sehen, was es in den nächsten Elfenbüchern noch zu entdecken gibt.

  11. Cover des Buches Friedhof der Kuscheltiere (ISBN: 9783453441606)
    Stephen King

    Friedhof der Kuscheltiere

     (1.920)
    Aktuelle Rezension von: benfi
    KURZBESCHREIBUNG: 
    Nur zwei Dinge waren es, die Louis Creed und seiner Familie nach dem Umzug nach Ludlow vom perfekten Zuhause trennten. Zum einen die stark befahrene Route 15 direkt vor der Tür und zum anderen der Friedhof der Kuscheltiere; gut eine Meile hinter dem Haus im Wald versteckt. Ersteres war immer eine Gefahr für Mensch und Tier, zweiteres weckte in Louis Frau Rachel dunkle Erinnerungen an den frühen Tod ihrer Schwester Zelda. Als Arzt der Universität von Maine sieht der dreißigjährige Mann dies jedoch als natürliche Sache dem Leben zugehörend an. Bis eines Tages der Familien-Kater Churchill Winston eben auf jener Straße überfahren wird. Da Rachel, Tochter Ellie und Sohn Gage bei seinen Schwiegereltern sind, nimmt Louis die eigenartige Hilfe des Nachbarn Jud Crandall an und begräbt das Tier auf einem alten Indianer-Friedhof hinter dem für die Kuscheltiere. Church kommt tatsächlich wieder, wenn auch verändert und emotionslos erscheinend. So richtig fällt dies aber nicht auf. Als jedoch das Drama seinen Lauf nimmt und Louis Sohn der Route 15 zum Opfer fällt, will der Vater trotz aller Warnungen und Geschehnissen in der Vergangenheit Gage auf dem Friedhof begraben und ihn zurückholen...

    KOMMENTAR:
    Auch bei dem erneuten Lesen des Romans 'Friedhof der Kuscheltiere' fühlte ich die drückende Stimmung, die durch das Thema Tod in dem Buch vorherrscht. Der amerikanische Autor Stephen King empfand die Story selber als harten Stoff, trotzdem wurde sie 1983 auf dem Markt gebracht - erfolgreich, denn es landete auf Platz Eins der Bestsellerliste. Dabei ist der Roman nun wirklich kein acition-geladener Stoff oder mit typischen Figuren aus klassischen Horror-Geschichten geladen; nein - King spielt einfach mit den natürlichen Ängsten des Menschen und dies ziemlich erfolgreich. Gerade Louis Frau Rachel und ihre kindlichen Erlebnisse innerhalb der Familie ist glaube für nicht wenige Menschen ein Horror-Szenario, dass sie nicht selber durchschreiten wollen. Natürlich kann man jetzt von Untoten reden, allerdings ist dies hier durch diesen mystischen Friedhof doch etwas anders konstruiert. Der Roman fesselt durch seine intimen Gedanken zu dem Thema des Todes und dem Sterben, und hat dafür doch verschiedenste Charaktere parat. Kam er mir beim ersten Lesen gar nicht so in den großen Fokus, ist der alte Nachbar Jud eine wirklich wunderbare Figur, die der Schriftsteller in diesen Roman eingebaut hat. King beweist auch mit diesem Werk, was mit seinen über sechshundert Seiten nicht gerade einen kurzweiligen Lesestoff bietet, seine erzählerische Kunst durch die Erlebnisse seiner Charaktere in deren Vergangenheit und ihren sehr tiefgründigen Gedanken. Immer noch begeistert mich, dass King in dem Roman mehrfach die Punk-Rocker RAMONES erwähnt, welche ja zu dem Film aus den Achtzigern sogar einen Song lieferten. 'Hey Ho, let's go' wurde ja sogar zum Schlachtruf der Hauptfigur. 'Friedhof der Kuscheltiere' ist ein wirklich gelungener Roman, der dosierten Horror vermittelt, immer wieder ein unwohles Schaudern verbreitet und den Leser wunderbar an die Seiten bindet. Eigentlich ein schöner Roman, um in die Welt von Stephen King einzusteigen. Und ein zweites Mal kann man das Buch ebenfalls nochmal sehr gut lesen...

    9,0 Sterne

  12. Cover des Buches Schwestern des Mondes: Hexenküsse: Roman (ISBN: B005ADWHCG)
    Yasmine Galenorn

    Schwestern des Mondes: Hexenküsse: Roman

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Abellari

    In Hexenküsse begleiten wir die Schwestern erneut und dürfen auf einen Kampf mit Dämonen hoffen. In diesem Teil ist Camille der Hauptcharakter, und ihre Triade entwickelt sich weiter. 


    Es ist für mich ein Buch um abzuschalten. Der Schreibstil ist leicht, die Gespräche manchmal ein wenig flapsig. Da die Bücher recht kurz sind mit ihren 400 Seiten habe ich öfter das Gefühl die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen, aber trotzdem passt irgendwie alles zusammen. Zum Ende hin wurde es dann auch richtig spannend, allerdings betraf das die letzten 100 Seiten, in denen ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Daher gibt es einen Stern Abzug, dass es erst etwas gedauert hat um mich voll in die Welt einzubeziehen. Dann lerne ich immer wieder neue Wesen kennen, aber nur im Buch. Eine Google Suche sagt mir nichts über das Wesen. Was an sich okay ist. Die Autorin darf sich liebend gern ihrer Fantasie bedienen, allerdings fehlte mir im glossar am Ende die Aufklärung was das Besondere an diesem Wesen denn ist. Vor allem wenn es ein dauerhafter Charakter im Buch ist. 

    Ich habe auch ein anderes Cover auf dem Buch, als hier abgebildet, ich vermute und hoffe es liegt an der Auflage. 

    Ich mags für zwischendurch aber eine Empfehlung vom Herzen ist es leider nicht. 


  13. Cover des Buches Also sprach Zarathustra (ISBN: 9783958011526)
    Friedrich Nietzsche

    Also sprach Zarathustra

     (241)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Friedrich Nietzsches Prosawerk "Also sprach Zarathustra - Ein Buch für Alle und Keinen" ist wohl vielen durch das viel zitierte "Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können." bekannt.
    Nietzsches Protagonist Zarathustra ist ein Gelehrter, der sich vor den Menschen und ihrer Verblendung seiner Lehre gegenüber in eine Berghöhle zurückzieht. Dort lebt er mit seinen Tieren, einer Schlange und einem Adler. Dies wiederum macht ihn für den Großteil der Menschen zum Sonderling, sie lachen über ihn oder blicken ihm mit eisigen Blicken entgegen.
    In Zarathustras Lehre geht es hauptsächlich darum, dass der Mensch seinen eigenen Willen entwickeln soll, sich selbst über die eigenen Tugenden erhebt und nicht "von unsichtbaren Händen gebogen und gequält" wird. Zarathustra sucht den "Übermenschen" oder "höheren Menschen", der fähig ist, seine eigene Herkunft, sein Menschsein zu überwinden.
    Stellenweise liest sich das 1883 begonnene und 1885 von Nietzsche abgeschlossene Werk flüssig, weil lehrreich. Seine Kritik am Gruppenzwang der Gesellschaft erscheint mir sogar sehr visionär für die Zeit der Entstehung. Gerade Zarathustras Begegnungen im ersten oder im vierten Teil mit den beiden Königen, dem Zauberer, dem hässlichsten Menschen, dem freiwilligen Bettler oder dem Schatten stimmen nachdenklich und wirken auch im Heute aktuell. Oftmals hatte ich auch den Eindruck Nietzsche parodiert religiöse Lehren und Bibelstellen. Seine Protagonisten sehen sich selbst dem Tod Gottes gegenüber haltlos und sehnen sich nach einem Gottgleichen, der sie erneut befähigt zu hoffen, zu glauben und zu beten.
    Das Volumen an sich war gut zu bewältigen, auch wenn ich an manchen Stellen das Gefühl hatte mich im Kreis zu bewegen. Alles in allem ein interessantes klassisches Werk, das wohl seinesgleichen sucht.
  14. Cover des Buches Bleiche Stille (ISBN: 9783404155484)
    Laurell K. Hamilton

    Bleiche Stille

     (112)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Ich bin Anita-Blake-Quereinsteiger in diesem 5ten Band der Reihe und dachte erst ich habe ins falsche Regal gegriffen. Magie, Vampire, Werwölfe, Elfen usw. sind in dieser Welt derart selbstverständlich, dass ich als Gewohnheits-Horror-Romane-Leser dachte:"ok, zieh' ich mir rein!". Und dann kam die Ernüchterung. Erst mal dieses ewig nervige Gestrecke einer Szene, die in wenigen Zeilen erledigt werden könnte, auf mehrere Seiten, in denen dann letzendlich nichts, gar nichts, passiert. So ist das halbe Buch im Nichts verschwunden.
    Die Garderobe eines Mannes wird regelmäßig auf einer Drittelseite beschrieben - mehrfach! Zum Glück kennt Anita nicht allzu viele Männer, aber leider genug. Ein großer Anteil liest sich wie ein Modemagazin für Anhänger der Gothik-Szene.
    Anita Blake ist tough, unbeugsam und eine Kämpferin, die ihre Körpergröße mit Kampflust und ihre Unsicherheit mit Agression kompensiert. Nicht falsch verstehen - ich kenne und schätze einige Menschen, die "nur" 155-165 cm groß sind, weil sie nicht einseitig mit Agression ihre angeblich nachteilige Körpergröße verteidigen, sondern mit Ironie, Intelligenz und gesunder Selbsteinschätzung kompensieren (eine hätte ich fast geheiratet). Aber Anita - Anita reitet alle 10-15 Seiten darauf rum. Das macht kaum jemand mit geringerer Körpergröße!
    Als dann noch eine Pseudo-Maso-Sexszene in einem Folterkeller über 20 Seiten breitgetreten wurde war für mich das Maß voll. Weg damit! Und zwar nicht ins Büchertausch-Regal, sondern in den Papiermüll...
    Wie auch immer - Zeitverschwendung!

  15. Cover des Buches Erweckung hinter Gittern (ISBN: 9783894901509)
    Michael Richardson

    Erweckung hinter Gittern

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Die Chroniken der Seelenwächter - Verborgene Mächte 5 - Erweckung (Finalband 1. Zyklus) (ISBN: 9783948695804)
    Nicole Böhm

    Die Chroniken der Seelenwächter - Verborgene Mächte 5 - Erweckung (Finalband 1. Zyklus)

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Auch im letzten Band bleibt den Seelenwächtern nichts erspart. Ralf, Joanne und der Emuxor, jeder scheint immer mehr an Kraft zu gewinnen und gefährlicher zu werdne.
    Als würde das nicht ausreichen, sind Jaydeen und Jess voneinander getrennt und versuchen mit aller Mühe, den anderen wiederfinden zu können.

    Es bricht mir ja beinahe schon das Herz zu wissen, dass das in gewisser Weise der finale Band ist (klar, es gibt auch weitere Teile, aber dieser hier war ja ein geschlossener Zyklus).
    Ich hab mitgelitten, geweint, gelacht, gekämpft und einfach gelebt. In den ganzen Teilen hat die Spannung kein einziges Mal nachgelassen.
    Ständig fragt man sich, was als nächstes passiert, aber kaum ist eine Frage geklärt, folgen drei neue.

    Katastrophen, Probleme, Unglücke, Erfolge und und und... Von allem ist man als Leser nie verschont geblieben aber nichtsdestotrotz hat es niemals künstliche herbeigeführt oder übertrieben gewirkt, sondern absolut verständlich. Große Klasse!

    Dennoch sind so einiges an Fragen übrig geblieben und ich kann es gar nicht abwarten, mehr zu lesen um die Antwort dieser Fragen zu erfahren!
  17. Cover des Buches Der Grabschänder - Großdruck (ISBN: 9783862544547)
    Carol Grayson

    Der Grabschänder - Großdruck

     (7)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir
    Buchinhalt: Nathan Lynch, Archäologieprofessor in New York, besitzt ein geheimnisvolles Amulett, das ihm einst sein Vater auf dem Sterbebett vererbt hat. Eines Tages fängt der Anhänger ein seltsames Eigenleben an und Lynch kommt dahinter, dass das Amulett die Anwesenheit von Vampiren anzeigt. Dies geschieht zum ersten Mal, als Lynch zu einer gepfählten Leiche gerufen wurde. Alle außer Lynch glauben nicht an die Existenz von Vampiren und schließlich lernt er das Geschwisterpaar Damian und Patrica Langsley kennen, die sehr mysteriös und exzentrisch wirken. Was anfangs einer seltsamen Mordserie gleicht, entpuppt sich als geschickter Schachzug von Count Simon Ariel Langsley, dem Vater der Zwillinge und Patriarch unter den Vampiren. Diese wollen die Menschheit manipulieren und sich die Rückkehr in den Himmel erobern. Eine Legende sagt, Lynchs Amulett sei der Knauf des Schwertes des Heiligen Michael gewesen und so macht sich Lynch zusammen mit seinem Assistenten David Gravenport und der Historikerin Aurelia auf die Suche nach dem Artefakt. Diese führ sie durch mehrere Länder und auch die Jäger selbst sind nicht gefeit von der Anziehungskraft David Langsleyes…. Persönlicher Eindruck: Ich habe das Buch als AAVAA-Minibuch gelesen. Der Roman weist lediglich eine Gliederung durch Sternchen auf, keine Kapitelunterteilung. Von Carol Grayson kannte ich vorher nur die Graphic Novel um Vampir Jason Dawn und somit war es für mich neu, in ihren Schreibstil als Romanautorin einzutauchen. Von den beteiligten Personen waren Protagonist und Vampirjäger Nathan Lynch, sowie sein Gegenpart, der Vampir Damian Langsley am plastischsten und mit am meisten Tiefe angelegt, wohingegen die restlichen Personen eher flach und im Hintergrund blieben. Bereits zu Beginn hat mich ein wenig gestört, dass die Anhänger von Vampirliteratur und –filmen eher als naiv und negativ dargestellt wurden, obwohl der Roman als solcher genau auf diese Zielgruppe baut. „Der Grabschänder“ baut auf die Rollenverteilung des klassischen Schauerromans, in dem Vampire grundsätzlich die Bösen und die Vampirjäger auf der Seite der Guten stehen. Hierbei macht es sich der Roman eindeutig zu einfach. Die Idee der Verknüpfung Gefallene Engel – Vampire war ein sehr interessanter Aspekt und auch das Abenteuer und die Spannung kam nicht zu kurz. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht, allerdings ist das Ende mehr oder weniger offen und lässt Raum für eine etwaige Fortsetzung. Man kann also gespannt sein.
  18. Cover des Buches Blutseelen 03: Laira (ISBN: 9783938281703)
    Sarah Schwartz

    Blutseelen 03: Laira

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Silence24
    Nach langem Warten ist der 3te Teil der Blutseelen Trilogie endlich erschienen. Zwar hatte es einige Seiten gedauert, bis ich wieder in der Geschichte drin war, aber nach fast 2 Jahren warten ist das auch klar. Dennoch fand ich die Geschichte um Aurelius, Amalia und Laira sehr gelungen. Durch die Sprünge in die Vergangenheit, wurde alles zu einem Ganzen. Ein schöner Abschluss. 5 Sterne von mir!!! Aurelius und seine menschliche Geliebte Amalia sind auf den Weg nach Ägypten. Sie müssen die Vampirfürstin Rene sowie Gracia und Darion aufhalten. Denn sie alle wollen, Laira. Das Blut von Laira ist von unglaublicher Macht. Doch sie darf nicht wieder erweckt werden, sonst stürzt sie die Welt in die Dunkelheit, wie sie es schon einst getan hat. Aurelius der Sohn von Laira, muss den Kampf gegen seinen einstigen Clan aufnehmen. Da er sich für Amalia, einen Mensch, entschieden hat, wurde er von Gracia verbannt. Und steht nun auf der Todesliste. Doch mit Amalia´s Hilfe kann er sie alle aufhalten. Denn Amalia hat die Erinnerungen ihrer Vorfahren in sich und hat immer wieder Visionen von früher. Auch von Aurelius, als er noch Au´ree war. Als noch das dunkle Herz von Aza'el in ihm schlug. Das Amalia nun verwahrt. Aurelius will es nicht wieder. Er möchte nicht mehr so sein wie er einst war. Doch muss er sich wieder mit seinem anderen Ich verbinden, um Laira zu vernichten. Wird er dadurch wieder gefühlskalt und Amalia sogar verletzen??? Und gelingt es ihm seine Mutter Laira zu töten???
  19. Cover des Buches Bloody Bones (ISBN: 0515134465)
    Laurell K. Hamilton

    Bloody Bones

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    In Großbritannien und den USA weckt der Titel des fünften „Anita Blake“-Bandes, „Bloody Bones“, vermutlich ganz bestimmte Assoziationen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass deutsche Leser_innen hingegen keine Ahnung haben, welche Anspielung sich darin versteckt. Im englischsprachigen Raum ist Bloody Bones als Kinderschreck bekannt, der nahe Gewässern lebt und unartige Kinder ertränkt. Die Legende variiert natürlich. Alternativ lebt das Monster in einem Schrank unter der Treppe; in neueren Versionen treibt es in Abflussrohren sein Unwesen. Obwohl ich das Buch schon einmal auf Deutsch gelesen habe, erinnerte ich mich nicht an diese Sagengestalt. Insgesamt war meine Erinnerung an Band 5 vollkommen verschwunden, sodass ich „Bloody Bones“ gänzlich unbelastet beginnen konnte.


    Jeder andere Animator hätte den Auftrag, einen ganzen Friedhof voller 200 Jahre alten Leichen zu erwecken, um einen Streit über die Besitzverhältnisse des Landes beizulegen, ablehnen müssen. Doch Anita Blake ist nicht wie ihre Kolleg_innen. Ist das Opfer mächtig genug, könnte sie es schaffen. Sie ist neugierig; will wissen, ob sie den Auftrag meistern kann, ohne menschliches Blut zu vergießen. Sie sagt zu und kurz darauf sitzt sie, begleitet von Larry, bereits in einem Helikopter, der sie nach Branson, Missouri bringen soll. Dort angekommen, bekommt sie es allerdings nicht nur mit gierigen Anwälten und der dubiosen Familie Bouvier zu tun, sondern auch mit einer rätselhaften Mordserie. Alle Opfer sind jung und nahezu blutleer. Für Anita ist der Fall klar: der Täter ist ein Vampir. Sie ahnt nicht, dass sich in den Wäldern rund um Branson noch ein ganz anderes Wesen verbirgt. Ein Wesen, das schlimmer und gefährlicher ist als ein Nest skrupelloser Vampire…


    Vor rund zwei Jahren habe ich einen Artikel gelesen, der die Rolle der weiblichen Heldin in der Urban Fantasy aus der Gender-Perspektive heraus analysiert. Die These lautete, dass die Entscheidungen der Heldin festlegen, ob sie sich wahrhaft als Heldin mit weiblichem Gender qualifiziert oder ob sie eher als „Held mit Brüsten“ kategorisiert werden muss. Anita Blake ist ein Held mit Brüsten, das schlussfolgerte der Artikel einwandfrei und „Bloody Bones“ belegt diesen Ansatz zweifellos. Im fünften Band benimmt sich Anita äußerst maskulin, ist unfähig, Verantwortung abzugeben, Vertrauen zu schenken und zeigt extremes, teilweise aggressives Konkurrenzverhalten. Sie ging mir auf die Nerven, weil ihre Tendenzen zum obsessiven Kontrollfreak stark zu Tage treten. Sie muss alles selbst machen, kann nichts delegieren und reagiert wütend, stößt sie an Grenzen. Den armen Larry würde sie, wenn sie könnte, sogar auf die Toilette begleiten, da sie ihm nicht zutraut, sich selbst zu schützen. Selbstverständlich verfügt Larry weder über ihr Wissen, noch über ihre Erfahrung, aber sie ist nicht seine Mutter und hat kein Recht, ihn wie ein Kind zu behandeln und ihm Vorschriften zu machen, so sehr sie sich auch um seine Sicherheit sorgen mag. Er ist ein erwachsener Mann, verflixt noch mal. Durch ihr Verhalten stellt sie seine Kompetenz, seine Fähigkeiten und seine Autorität in Frage, was insofern paradox ist, dass sie selbst es nicht erträgt, wird mit ihr ebenso umgesprungen. In Branson, Missouri ist Anita kaum mehr als eine Zivilistin. Sie möchte der Polizei bei den Ermittlungen in der Mordserie helfen, hat jedoch keinerlei Handhabe, als ihr Ablehnung entgegenschlägt. Außerhalb von St. Louis besitzt sie keinen offiziellen Status, was sie verständlicherweise als frustrierend empfindet. Auf diese Weise unterstreicht Laurell K. Hamilton elegant die Notwendigkeit eines potentiellen Gesetzes, das Vampirhenkern die Befugnisse der Bundespolizei verleihen würde. Noch wird dieses Gesetz allerdings lediglich diskutiert, weshalb Anita in „Bloody Bones“ ordentlich tricksen muss, um in die Ermittlung involviert zu werden. Ich fand den Fall verworren und unübersichtlich, da wieder einmal mehrere Antagonisten vorgestellt werden und ich nur mit Mühe auseinanderhalten konnte, wer sich jetzt welcher Missetaten schuldig machte. Das unausweichliche Vampirchaos überstrahlt sowohl die Ausgangssituation der Erweckung eines ganzen Friedhofs, als auch die Etablierung einer neuen Spezies, die dadurch beiläufig und enttäuschend unspektakulär daherkam. Es wirkte, als hätte Hamilton während des Schreibprozesses den Fokus der Geschichte verschoben, damit die Vampire und somit auch Anitas Verbindung zu Jean-Claude erneut im Mittelpunkt stehen, was meiner Ansicht nach unnötig war. Ich sehe zwar ein, dass die Veränderung der Beziehung zwischen Anita und Jean-Claude für die übergreifende Handlung bedeutsam ist, doch meiner Meinung nach hätte sie dieses Element nicht zwangsläufig in „Bloody Bones“ hineinquetschen müssen. Es hätte Zeit gehabt. Ich hätte eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Erweckungsszenario und der damit einhergehenden Eingliederung besagter neuer Spezies definitiv bevorzugt.


    Ich hatte leider nur mäßig Spaß an der Lektüre des fünften „Anita Blake“ – Bandes „Bloody Bones“. Einerseits fand ich das unglücklich wirre Handlungskonstrukt langatmig und gestreckt, andererseits manifestieren sich Anitas negative Eigenschaften so dominant, dass sich die Distanz zwischen uns, die sich bereits im letzten Band „The Lunatic Cafe“ aufzubauen begann, weiter vertiefte. Ich gebe es ungern zu, aber Anita ist in „Bloody Bones“ keine Sympathieträgerin – sie ist eine nervige, kontrollsüchtige, waffenschwingende Irre. Zum Glück weiß ich, dass diese Facetten lediglich einen Aspekt ihrer Persönlichkeit darstellen und bessere Zeiten nahen. Diese werden mich daran erinnern, warum ich sie trotz oder gerade aufgrund ihrer Fehler gernhabe, weshalb ich nicht einmal ansatzweise darüber nachdenke, die Reihe abzubrechen. Einfach durchhalten und diesen durchschnittlich überzeugenden Band erneut vergessen.

  20. Cover des Buches Stürme der Liebe (ISBN: 9783775160247)
    Gilbert Morris

    Stürme der Liebe

     (13)
    Aktuelle Rezension von: claudi-1963

    "Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen." (Eph. 5, 25-26)
    England 1731:
    Gareth und Dorcas Morgan schlagen sich in Wales mehr schlecht als recht alleine durchs Leben. Eines Tages jedoch bekommen sie Besuch von Andrew Wakefield. Dessen Tante Hope möchte ihre Verwandten zu sich holen, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Während Dorcas sich um Hope kümmert, soll Gareth sich in Oxford nützlich machen. Die Prediger John Wesley und George Whitefield entfachen mit ihren Evangelisationen eine neue Liebe zum Glauben unter der Bevölkerung. Methodisten nennt sich die neue Glaubensgemeinschaft, die immer mehr Menschen in ihren Bann zieht. Das dies der Kirche ein Dorn im Auge ist, bekommen die Prediger immer mehr zu spüren. Selbst zwischen Andrew, Gareth und Dorcas gibt es heftige Differenzen.

    Meine Meinung:
    Wieder einmal gefällt mir besonders das wunderschöne Cover dieses Buches. Der Schreibstil empfinde ich zwar unterhaltsam, jedoch auch ein wenig zäh und langatmig. Besonders die Glaubensreise von John Wesley und Andrew Wakefield nach Amerika konnte mich nicht so gar nicht fesseln. Selbst wenn die kirchliche Entwicklung Englands in Zeiten von John Wesley sicherlich interessant gewesen wäre. Doch die schwierigen Zeiten in Georgia und dazu noch die Liebe zu Sophy konnte mich nicht so sehr begeistern. Selbst bei den Wakefield, die bisher immer für waghalsige Abenteuer und feurige Liebe standen, tat sich diesmal recht wenig. Andrew, der mir eigentlich zu Beginn an recht sympathisch ist, entwickelt sich für mich immer mehr zu Skeptiker und wird mir zusehends unsympathisch. Seine Ehe mit Dorcas fand ich überaus tragisch, besonders weil ich nicht verstehen kann, dass ein Geistlicher sich so negativ entwickelt. Das die reformierte Kirche ein Problem mit der neuen Glaubensform der Methodistische und wesleyanische Kirchen hat, kann ich dagegen sehr gut nachvollziehen. So ganz habe ich jedoch nicht verstanden, warum John Wesley in Amerika nicht angenommen wurden. Erfreulich dagegen ist das der junge George Whitefield mit seinen Evangelisationen die Bevölkerung erreicht. So das es die Menschen nicht in die Kirchen, sondern die Prediger zu den Menschen führt. So finden Gottesdienste im Freien statt, bei denen massenhaft Menschen herbeiströmen. Doch am traurigsten fand ich die Andrews weiterer Werdegang als Pfarrer. Durch John Wesleys Missionsreise trifft er für sich die falschen Lehren und Entscheidungen. Dass er dabei immer mehr mit seinem eigenen Glauben hadert und sogar fast seine Ehe riskiert, fand ich schon beschämend. Dorcas dagegen ist für mich eine starke Frau, die trotz der widrigen Umstände weiter an ihrem starken Glauben festhält. Genauso fasziniert hat mich der tiefe Glaube von Hope, den ich bei ihr nicht vermutet hätte. Dass sie dabei ihre Verwandten in Wales nicht vergessen hat, hat mir gut gefallen. Trotz allem fand ich es erneut interessant mitzuerleben, wie sich der Glaube weiter in England entwickelt. Deshalb gebe ich für dieses Buch 4 von 5 Sterne.

  21. Cover des Buches Neu belebt von Ihm (ISBN: 9783954730032)
    Nancy Leigh DeMoss

    Neu belebt von Ihm

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches The Laughing Corpse (ISBN: 0515134449)
    Laurell K. Hamilton

    The Laughing Corpse

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Seit ich begonnen habe, die „Anita Blake“-Reihe von Laurell K. Hamilton noch einmal auf Englisch zu lesen, plagt mich die Frage, was beim deutschen Verlag schiefgelaufen ist. Der erste Band „Guilty Pleasures“ erschien 1993 in den USA. Bastei Lübbe begann erst 2003, die Reihe herauszugeben. Das heißt, in Deutschland mussten wir nie abwarten, bis ein neuer Band geschrieben war, weil wir weit hinterherhinkten. Trotz dessen waren die Veröffentlichungen seit dem 8. Band „Ruf des Blutes“ (OT: „Blue Moon“) unregelmäßig. In den zwei Jahren zwischen Band 7 und 8 muss etwas passiert sein, denn „Ruf des Blutes“ hatte plötzlich auch ein anderes Design. Erhielt die Reihe eine_n neue_n Betreuer_in? Gab es Probleme mit den Lizenzen? Verlangte die Übersetzerin mehr Geld? Was immer es war, in der Folge wurden Entscheidungen getroffen, die dazu beitrugen, dass sich die Reihe finanziell nicht mehr rentierte. Glücklicherweise ist der amerikanische Markt unabhängig, sodass ich mich beruhigt meinem Reread widmen kann, was ich mit dem zweiten Band „The Laughing Corpse“ auch getan habe.

    Eine grausame Mordserie erschüttert St. Louis. Die Opfer sind junge Familien, die völlig zerfleischt in ihren Häusern gefunden werden. Kein Mensch könnte diese Verheerung anrichten. Deshalb wird das Spukkommando der Polizei auf den Plan gerufen und mit ihm Anita Blake, Animatorin und Vampirhenkerin. Anita vermutet hinter den Angriffen das Werk eines fleischfressenden Zombies, aber wer könnte und würde so etwas Abscheuliches tun? Anita fällt bloß eine Person ein, die mächtig und bösartig genug ist, um einen Zombie als Mordwaffe einzusetzen: Dominga Salvador. Der Gedanke, sich mit der Voodoo-Königin anzulegen, lässt das Blut in Anitas Adern gefrieren. Doch will sie die Leben Unschuldiger schützen, hat sie keine andere Wahl, als ihr eigenes Leben aufs Spiel zu setzen.

    Meine Euphorie darüber, von der „Anita Blake“-Reihe noch immer begeistert zu sein, hat sich ein wenig gelegt. Ich bin nicht mehr völlig aus dem Häuschen und kann „The Laughing Corpse“ etwas objektiver und realistischer betrachten. Der zweite Band bewegt sich von Vampiren als zentraler übernatürlicher Spezies weg. Tatsächlich treten die guten alten Blutsauger nur am Rande auf, weil der neue Meister der Stadt ein persönliches Interesse an Anita hat. Er unterstützt sie bei ihren Ermittlungen, hält sich aber ansonsten bescheiden im Hintergrund (was eigentlich so gar nicht zu ihm passt). Im Mittelpunkt steht die grauenerregende Mordserie, für die allen Hinweisen zufolge ein fleischfressender Zombie und die Person, die ihn erweckte, verantwortlich sind. Damit bezieht sich die Handlung des zweiten Bandes direkt auf Anitas Fachgebiet als Animatorin und bietet einige Einblicke in die Funktionsweise dieser Magie, was mir sehr gut gefiel. Es war spannend, mehr darüber zu erfahren, wie Animatoren arbeiten, wie schmal der Grat zur dunklen Seite ist und was überhaupt im Bereich des Möglichen liegt.
    Prinzipiell verlangt jede Erweckung ein Opfer – wie weit man diesbezüglich bereit ist zu gehen, legt fest, wie viel Energie in den Zauber kanalisiert wird. Will heißen: eine geopferte Ziege liefert weniger Energie als ein geopferter Mensch. Menschenopfer sind selbstverständlich illegal. Außerdem bestimmen die individuellen Kräfte eines Animators bzw. einer Animatorin seine oder ihre Grenzen. Ich finde dieses System in seiner Schlichtheit sehr elegant. Anita ist äußerst mächtig und kann sogar Zombies erwecken, die bereits mehrere hundert Jahre tot sind. Ihre Gabe ist stark ausgeprägt, weshalb die Voodoo-Königin Dominga Salvador sie nur zu gern unter ihre Fittiche nehmen würde. „The Laughing Corpse“ liefert einen ersten Eindruck davon, zu was Anita fähig wäre, hätte sie kein zuverlässiges Gewissen. Es zeigt die dunkle, unheimliche, blutige Seite der Totenerweckung, die Laurell K. Hamilton sonst als eine normale Dienstleistung beschreibt. Die Figur der Dominga Salvador dient dabei als prototypische, verschlagene Antagonistin, die man besser nicht gegen sich aufbringen sollte. Äußerlich harmlos verbirgt sie hinter dieser Fassade eine Macht, die mir Gänsehaut bescherte. Diese Frau ist der Inbegriff der bösen Hexe, die überhaupt keine Grenzen mehr kennt. Dankenswerterweise verfügt Anita über einen soliden Gerechtigkeitssinn und würde niemals einen Menschen opfern, um egoistische Ziele zu verfolgen. Ihre Gewaltbereitschaft mag im kritischen Bereich liegen, aber sie steht für die Schwachen ein und würde am liebsten alle retten, die sich nicht selbst retten können. Ich denke, die Wurzeln dieses Bedürfnisses liegen in ihrer schwierigen Kindheit, die Hamilton lediglich andeutet. Vermutlich empfindet sie die Rettung anderer stets unbewusst als Kampf gegen ihre eigene Hilflosigkeit, unter der sie als Kind litt. Taffe Vampirhenkerin hin oder her, tief im Herzen ist auch Anita noch immer ein kleines Mädchen.

    „The Laughing Corpse“ führt die Leser_innen intensiver in Laurell K. Hamiltons alternatives Universum ein und verdeutlicht, dass Gefahr dort nicht ausschließlich von Vampiren ausgeht. Es ist eine würdige Fortsetzung, die sowohl Abwechslung als auch Action bietet. Man lernt viel über Anita und ihre speziellen Talente; entscheidende Pfeiler ihrer Persönlichkeit werden etabliert und andeutungsweise erklärt. Es amüsiert mich natürlich immer noch, dass ich bereits mehr über Anita weiß als sie selbst, ich hatte allerdings ebenso viel Spaß an der Aufklärung des Mordfalls. An diesen erinnerte ich mich bestenfalls grob und konnte die Zusammenhänge somit neu entdecken, ohne mich zu langweilen. Ich sehe mich in meinem Vorhaben des Rereads der gesamten Reihe bestätigt, weil die Details offenbar längst nicht mehr in der Frischetheke meines Gedächtnisses lagern, sondern im Keller einstauben. Ich freue mich darauf, Stück für Stück Anitas Entwicklung zu verfolgen und eines schönen Tages neue Abenteuer mit ihr zu erleben
  23. Cover des Buches Es gibt immer genug! (ISBN: 9783954596010)
    Rolland Baker

    Es gibt immer genug!

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Amazing Grace (ISBN: 9783038481256)
    Klaus Gerth

    Amazing Grace

     (11)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl
    Christliche Leser kennen sicher den erfolgreichen Verlag Gerth Medien, ehemals Schulte und Gerth. In diesem Buch erzählt der Verleger Klaus Gerth aus seinem Leben. Nach einem spannenden Einstieg, erzählt er einige Episoden aus seiner Kindheit und Jugend. Er fühlt sich zur Kosmetikbranche hingezogen und macht dort Karriere. Er verkehrt dort mit den Einflussreichen, in sich spürt er aber eine Leere. Erst durch eine Hinwendung zum Glauben an Jesus Christus wird seine Sehnsucht gestillt. Eifrig verschlingen er und seine Frau alle Literatur, die sie zu ihrem neugefundenen Glauben finden können. Anfangs denken sie, sie sind die einzigen überzeugten Christen weit und breit.
    Obwohl es unvernünftig erscheint, gibt Klaus Gerth schließlich seine Karriere in der Kosmetikbranche auf, um einen christlichen Verlag zu leiten, der ums Überleben kämpft. Vor allem durch seine Kontakte zu christliche Autoren in Amerika kann er einige Verkaufsschlager auflegen. Unter seiner Leitung floriert der Verlag, der schließlich in Gerth Medien umbenannt wird. Nach vielen Jahren ist auch die Nachfolge geklärt, und Klaus Gerth zieht in den Ruhestand nach Amerika, um in der Nähe seiner Tochter zu leben. Dort sucht er Wege sein Herzensanliegen zu verkündigen, die Endzeit.
    Klaus Gerth hat viel erlebt, und seine Geschichte ist spannend. Interessant sind die Erlebnisse seiner Verlagszeit gerade für christliche Leser, da sie einiges über die christlichen Verlage in Deutschland erfahren. Allerdings hat mich diese Biographie nicht überzeugt. Die Erzählung wirkt sprunghaft, lückenhaft und emotionslos. Über Schwierigkeiten und Glaubenskämpfe wird schnell hinweggegangen, von Erfolgen hingegen wird manchmal etwas prahlerisch erzählt. Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass es dem Autor ein großes Anliegen ist zum Glauben aufzurufen, aber ich glaube dieses Anliegen hätte besser umgesetzt werden können. Vielleicht steht in dieser Biographie zu sehr das Wirken des „wundersamen“ Klaus Gerths im Mittelpunkt; dabei hätte ich lieber mehr vom Wirken eines wunderbaren Gottes gelesen.

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