Bücher mit dem Tag "erzengel"
50 Bücher
- Sarah J. Maas
Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
(981)Aktuelle Rezension von: ChantiROhne zu Überlegen natürlich wieder ein Buch von Sarah J. Maas gekauft und ich wurde nicht enttäuscht. Eine ganz neue und ungewohnte Welt. Ich musste erstmal etwas reinkommen, aber es sind tolle Momente, mit etwas Romance, etwas Spice und guten abenteuerlichen Momenten. Ruhiger als Throne of Glass. Freue mich auf die anderen beiden Teile.
- Sarah J. Maas
Crescent City – Wenn ein Stern erstrahlt
(353)Aktuelle Rezension von: NinaReadsNach den vorangegangenen Bänden der Crescent City-Reihe war meine Erwartung an Das Weitbuch durchaus hoch. Sarah J. Maas ist bekannt für ihre komplexen Welten, detailreichen Figuren und emotionalen Handlungsstränge. Doch obwohl ich grundsätzlich viel Geduld für epische Erzählungen mitbringe, hat mich dieser Band letztlich enttäuscht – und zwar nicht aus einem Mangel an Interesse an der Geschichte, sondern aufgrund ihrer Überfrachtung, Wiederholungen und erzählerischen Längen.
Eine Geschichte, die zu viel will
Von Beginn an zieht sich das Gefühl durch, dass dieses Buch zu viele Themen, Perspektiven und Nebenhandlungen gleichzeitig stemmen möchte. Die politische Dimension, die in Crescent City ohnehin schon stark ausgeprägt war, nimmt hier noch einmal deutlich zu. Es geht um Intrigen, Machtspiele, Hierarchien und Rebellionen – und obwohl das Potenzial dafür groß ist, verliert sich die Handlung in einem Dickicht aus Gesprächen, Absprachen und endlosen Erklärungen.
Ich habe nichts gegen politische Tiefe oder Weltenbau – im Gegenteil, das kann eine Fantasyreihe enorm bereichern. Aber hier hatte ich oft den Eindruck, dass die eigentliche Geschichte unter der Last der Details beinahe erstickt. Das Lesen wurde dadurch zunehmend anstrengend, und an manchen Stellen fragte ich mich, ob bestimmte Passagen überhaupt nötig gewesen wären.
Wiederholungen, die Geduld auf die Probe stellen
Besonders schwierig fand ich, dass bestimmte Themen immer und immer wieder aufgegriffen wurden. Die Geschichten um Sophie oder um die verstorbene Danika sind sicherlich emotional relevant, aber sie wurden so häufig neu beleuchtet, analysiert und wieder aufgewärmt, dass es irgendwann ermüdend wirkte. Trotz all der Rückblicke und Enthüllungen hatte ich am Ende das Gefühl, inhaltlich kaum weitergekommen zu sein. Man landete immer wieder in einer Sackgasse – und das ist als Leserin, die sich auf Antworten freut, ausgesprochen unbefriedigend.
Die Love Story – eine unnötig verlängerte Geduldsprobe
Ein weiterer Punkt, der mich enttäuscht hat, war die Entwicklung der Beziehung zwischen Bryce und Hunt. Die beiden haben eine großartige Dynamik, und in den vorherigen Teilen war ihr Zusammenspiel einer der stärksten Aspekte der Geschichte. Doch in diesem Band schien ihre Beziehung künstlich auf Abstand gehalten zu werden. Das angeblich „freiwillige“ Zurückziehen, das Hin und Her, das ständige Zögern – all das fühlte sich nicht organisch an, sondern wie eine bewusste Verzögerung, um Spannung zu erzeugen. Leider hat es für mich das Gegenteil bewirkt: es war frustrierend und nahm dem Buch viel emotionales Potenzial.
Ein Finale, das nicht trägt
Nach all den Längen habe ich natürlich auf ein großes, packendes Finale gehofft – ein Ende, das die Geduld belohnt. Und ja, die letzten Seiten sind rasant, überraschend und actionreich. Aber sie kommen zu spät und sind zu kurz, um die zähe Reise dorthin aufzuwiegen. Es war, als hätte das Buch endlich Fahrt aufgenommen – und dann war es plötzlich vorbei. Das hat die vorherige Anstrengung nicht wettgemacht, im Gegenteil: Der Schluss hat mir eher das Gefühl gegeben, dass das Erzähltempo über viele Hundert Seiten hinweg falsch gesetzt war.
Fazit
Der zweite Teil ist zweifellos ambitioniert und in manchen Momenten auch beeindruckend – aber insgesamt hat es mich enttäuscht. Die endlosen politischen Verstrickungen, die sich wiederholenden Nebenhandlungen und die unbefriedigende Figurenentwicklung haben meine Lesefreude stark getrübt. Obwohl ich viel Geduld habe und epische Fantasy normalerweise liebe, war dieses Buch für mich eine echte Geduldsprobe.
Am Ende blieb vor allem Frust: über die vielen Längen, über das künstlich verzögerte Beziehungsdrama und über ein Finale, das zu wenig Raum bekam, um all das aufzuwiegen.
Mein persönliches Fazit: Ein Werk mit viel Potenzial, aber zu viel Ballast – und leider eines, das mich am Ende enttäuscht zurückgelassen hat.
- Nalini Singh
Gilde der Jäger - Engelskuss
(875)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Elena ist eine der besten Vampirjägerinnen und deshalb wird sie vom Erzengel Raphael angeheuert einen anderen Erzengel aufzuspüren, denn dieser zieht mordende Kreise durch die Stadt. Je länger Elena und Raphael zusammenarbeiten, desto näher kommen sie sich.
Mir hat der Auftakt der Reihe richtig gut gefallen und ich freue mich, dass ich wieder eine längere Reihe der Autorin vor mir habe, die hoffentlich ähnlich gut wird wie die Gestaltwandlerreihe.
Elena und Raphael fand ich sehr interessant, wobei ich Elena sympathischer fand als Raphael. Aber vor allem haben mich die ganzen Nebencharaktere interessiert und da einige von ihnen auch ihr eigenes Buch bekommen, freue ich mich da sehr drauf.
- Dana Müller-Braun
Fallen Kingdom 1: Gestohlenes Erbe
(204)Aktuelle Rezension von: feemitstiftDieses Buch lässt mich einfach nicht los, und ich wünschte, ich könnte es nochmal lesen, ohne zu wissen, was mich erwartet ♥️
Von der ersten Seite an wurde ich vollkommen in den Bann gezogen! Die Welt der Fürstentümer und Todsünden, das Leben von Menschen und Dämonen sowie das Schicksal der Erst- und Zweitgeborenen sind so detailreich und spannend gestaltet, dass ich immer wieder staunte. Wie kommt man nur auf so eine fantastische Idee? Das ist wirklich wahres Talent!
Nicht nur die Handlung hat mich beeindruckt, auch die Charaktere sind großartig ausgearbeitet. Navien ist eine starke, mutige Protagonistin mit ganz eigenen Stärken und Schwächen, die man im Verlauf der Geschichte immer besser kennenlernt. Jeder einzelne Charakter (ob Dämon, Mensch oder Engel) bekommt seinen eigenen Auftritt und löst bei mir entweder Herzklopfen oder Hass aus.
Das Buch ist ein wahres Chaos aus Gefühlen und spannenden Plottwists, besonders der letzte Twist hat mich sprachlos zurückgelassen. Ein absolutes Leseabenteuer! 📖
Und wer auf Romantik hofft: Die Liebesgeschichte kommt keinesfalls zu kurz, sie ist sogar ein zentraler Bestandteil und prägt Naviens Entscheidungen maßgeblich. Gleich zwei sexy Männer oder vlt. sogar Drei? umgarnen unsere verwirrte Heldin und ziehen sie in ein Geflecht aus Verlangen, Lust und Lügen. Am Ende bleibt die große Frage: Wem kann Navien wirklich vertrauen, und für wen und was kämpft sie eigentlich? ⚔️
- Markus Heitz
DOORS X - Dämmerung
(145)Aktuelle Rezension von: _jamii_Kann man in einem Haus verschwinden? Die Spuren von Anna-Lena van Dam führen zwar eindeutig hinein in die seit Jahrzehnten leer stehende Villa ihres Urgroßvaters – aber nicht wieder heraus. Ihr Vater vermutet sie in einem geheimen Höhlensystem unter dem Haus und schickt ein Geo-Expertenteam aus, um seine Tochter zu suchen. Eine mysteriöse, mit einem X gekennzeichnete Tür stößt das Team um den Ex-Soldaten Viktor von Troneg unerwartet in die eigenen Albträume. Wie besiegt man die eigenen Dämonen? Im unterirdischen Reich existiert zudem noch viel mehr, das nicht von dieser Welt ist. Und der einzige Fluchtweg führt in eine bedrohliche Zukunftsvision ...
Der Schreibstil ist einigermassen ok, zumindest viel besser als bei Doors ?. Im Vergleich zu dem Buch gibt es hier auch viel mehr Hintergrundinformationen und Erklärungen. Spannung wird einigermassen aufgebaut und gehalten. Teilweise sind die Sätze und Unterhaltungen aber recht platt.
Die Charaktere bleiben das ganze Buch über eher unnahbar, man erfährt zwar einiges über die Vergangenheit der Personen, aber ansonsten bleiben sie etwas blass.
Die Story ist recht krude, für mich doch etwas zu überdreht. Ein wirklicher roter Faden kann ich auch kaum erkennen. Im Vergleich zu «Kolonie» erfährt man hier aber viel mehr über die Türen, ihren Ursprung und die Gegner unseres Teams.
Spezielle, wirre Geschichte, ganz ok, aber nicht mehr.
- Marah Woolf
Rückkehr der Engel
(585)Aktuelle Rezension von: Yvonne_VoltmannDer Schreibstil von Marah Woolf ist fantastisch – er ist einfach nur flüssig, bildreich und angenehm zu lesen. 😍 Die Spannung wurde direkt am Anfang aufgebaut und bis zum Ende gehalten. 🤩 Ich war kaum in der Lage das Buch zur Seite zu legen. 🥰
Moon de Angelis ist, eine starke junge Frau, die in der Arena gegen Engel kämpft, um ihre Familie zu ernähren. Sie ist mutig, loyal und hasst Engel, weil sie die Menschheit unterdrücken und ihre Familie in Gefahr bringen. 👩🏻
Star ist die stumme Zwillingsschwester von Moon, für die sie alles riskiert. Sie ist das Gegenteil von Moon und sehr sensibel und verletzlich.👩🏼
Tizian ist der jüngere Bruder von Moon und Star. Er versucht, die Familie zusammenzuhalten und sie zu schützen.🧒🏻
Alessio ist Moons bester Freund und ein Teil der Familie. Er arbeitet als Arzt im Krankenhaus.🧑🏽
Cassiel ist ein Engel, der sich von den anderen seiner Art unterscheidet. Er wurde verletzt, er ist geheimnisvoll und zeigt Gefühle. 🧑🏻👼🏻
Moon lebt mit ihren Geschwistern in Venedig und kämpft in einer Arena gegen Engel, um Geld zum Überleben zu verdienen. ⚔️Nach einem ihrer Arenakämpfe findet sie den schwer verletzten Engel Cassiel und entscheidet sich widerwillig, ihm zu helfen. Trotz ihres Misstrauens gegenüber Engeln beginnt Moon, Gefühle zu entwickeln. 😊
Doch werden ihr ihre Gefühle noch zum Verhängnis werden? Oder ist Cassiel anders als alle anderen Engel? Kann sie Cassiel vertrauen? 🤔🤨🧐
Es geht um politische Intrigen und einen androhenden Krieg zwischen Engel und Mensch. Aber auch um Verrat und Manipulation untereinander. 😃
Das Buch war superspannend und fesselnd. Ich habe schon so viel Gutes darüber gehört und ich kann das auf jeden Fall nur bestätigen. 🤩 Ein Pageturner vom Feinsten und mein erstes Highlight 2026. ⭐ Der Cliffhanger war gemein, aber ich hab Teil 2 bereits auf dem Kindle und konnte direkt weiterlesen. 🤭🤩
⚡Fazit: Super spannend, fesselnd und einfach unglaublich. Definitiv ein Highlight für mich.🤩✨
- Becca Fitzpatrick
Engel der Nacht
(1.112)Aktuelle Rezension von: CherryFairyInhalt
Band 1 der 4 bändigen Reihe
Meine MeinungEine gute gefallene Engels Geschichte mit Potential.
Der Schreibstil ist jugendlich frech. Emotional konnte es mich nicht ganz packen, aber mein Interesse ist auf jeden Fall geweckt 😉
Ich bleib dran 👍🏻
Mein Fazit
Guter Reihenauftakt, lockerer Schreibstil, ich freue mich aufs weiterlesen 😃4*
- Jasmin Romana Welsch
Krieger des Lichts (Band 1): Nihil fit sine causa
(151)Aktuelle Rezension von: Belovedreader444Obwohl es einige Bücher gibt die in eine ähnliche Richtung gehen, ist dieses hier so komplex und bildlich aufgebaut, dass man das Gefühl hat mitten drin zu stehen. Die allgemeine Darstellung und Schreibweise überzeugt von der ersten Seite an.
Die Storyline hatte eine gute Mischung von allem: Trauer, intensive Gefühle, lustige Momente, amüsante Dialoge, liebevolle Zweisamkeit und Spannung.
Die Charaktere, zumindest die meisten, sind mir schnell ans Herz gewachsen (Um ehrlich zu sein fand ich am Ende vier der Männer toll). Besonders zu der Protagonistin baut man eine Bindung auf, fast als wäre sie eine reale Person.
Zum Ende kann man auch nur eine sagen....WOW !
Ich verspreche, ihr werdet nicht enttäuscht sein.
- Leia Stone
Celestial City - Akademie der Engel: Jahr 1
(290)Aktuelle Rezension von: CEMaDRoLeia Stone gelingt mit Celestial City Band 1 ein fesselnder Reihenauftakt, der mit einer starken Heldin, spannungsgeladener Handlung und einer charmanten Lovestory überzeugt. Brielle ist eine mutige Protagonistin, die trotz harter Vergangenheit ihren Weg geht und dabei über sich hinauswächst. Das Setting der Akademie ist so faszinierend beschrieben, dass man sich selbst wünscht, dort zur Schule zu gehen. Besonders die romantische Entwicklung zwischen Brielle und ihrem zunächst feindlich gesinnten Gegenpart sorgt für Herzklopfen – eine süße und glaubwürdige Enemies-to-Lovers-Geschichte. Insgesamt ein packender Mix aus Action, Magie und Gefühlen – ideal für Fans von Urban Fantasy und starken Heldinnen.
4.5/⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
- Susan Ee
Angelfall - Nacht ohne Morgen
(529)Aktuelle Rezension von: ErmelynsWer glaubt das Engel liebe Knaben in weißen Windeln sind, der sollte sich die Bibel noch einmal genauer anschauen.
Oder einfach dieses Buch lesen. Die Engel sind wieder auf Erden und Menschen sind für sie nicht mehr als Tiere. Sie sind schmächtig, lästig und noch dazu aufmüpfig. Wie soll man mit so etwas umgehen? Ganz klar man hält es in Schach in dem man es dezimiert. Der Mensch macht das seit Jahrtausend mit allen möglichen Tieren.
In dieser Welt lernen wir nun ein junges Mädchen kennen, dass eigentlich nur eins möchte: Ihre Schwester beschützen. Dabei muss sie sich nicht nur um die Engel sondern auch im rivalisierenden und brutale Banden von Menschen Gedanken machen. Einen Vater gibt es nicht mehr. Die Mutter ist zwar noch da, aber geistig leider nicht mehr voll vei Verstand und wird dadurch oftmals zum Risikofaktor. Um das Ganze abzurunden sitzt die deutlich jüngere Schwester auch noch im Rollstuhl.
Die Engel kümmern sich kaum um die Menschen. Es gilt, solange ihr und nicht nervt tun wir euch nichts. Allerdings sehen die Menschen sie als Bedrohungen und greifen sie immer wieder an. Ganz dumme Idee.
Es kommt wie es kommen muss. Bei einer nächtlichen Flucht vor Banden wird unsere kleine Familie von Engeln überrascht. Diese sind eigentlich mehr mit ihren eigenen Intrigen beschäftigt. Dennoch wird die Schwester entführt, die Mutter verschwindet, ein schwer verletzter Engel bleibt zurück.
Was tun? Ganz klar! Schwester finden! Nur wie? Engel retten, ihn überreden einem zu helfen und nebei die Mutter finden.
Na da wünsche ich doch einmal viel Glück.
Es ist eine packende Geschichte die zeigt, dass der Mensch nicht so mächtig ist, wie er glaubt und das ist hervorragend. Plötzlich sind wir es die sich vor machtigeren und vorallem klüger Wesen versteckdn müssen. Was wäre wenn andere und so behandeln, wie wir Tiere behandeln?
- Lauren Kate
Engelslicht
(459)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Luce und ihre Freunde haben nur 9 Tage Zeit bevor die Welt untergeht. Luzifer will den Engelsfall nutzen um seine eigene Geschichte zu schreiben. Sie brauchen aber erstmal drei Reliquien um den Platz des Falls zu finden. Dabei bekommen sie unerwartete Hilfe von den Outcasts, Blinden Engeln, die weder zu gut noch böse gehören. Die Zeit rast und durch ihre Reisen durch die Verkünder kann sich Luce an immer mehr aus ihrer Vergangenheit erinnern.
Meine Meinung:
Der letzte Band der Reihe ist spannend und schnell geschrieben. In ihm sind mehr Verluste an Hauptcharakteren als in den Vorgängerbänden. Es gibt nochmal komplett neue Engel, die Waage, so eine Art Gerechtigkeitsfanatiker, die ihre eigene Wahrheit suchen. Dazu Kämpfe, Gewissensbisse und Luce steht eine große Veränderung bevor.
Die letzten 100Seiten sind dann Schlag auf Schlag und das Ende versöhnt dann auch mit den Vorgängerbänden. Auch wenn ich mir persönlich für Luce und Daniel etwas anderes gewünscht hätte.
Wer also eine Buchreihe lesen möchte, die einige Längen, vor allem in Band 1 und 2 hat, dann aber mit einem guten 3.Band und einem flotten 4.Band zufrieden ist, kann ich diese Reihe empfehlen. Nicht aufgeben beim lesen, dranbleiben lohnt sich!
- Jana Oliver
Höllenflüstern
(312)Aktuelle Rezension von: Barbara_NeltingBemerkung: In Originalsprache (Englisch) gelesen
Über weite Teile eine überaus gelungene Fortsetzung der ersten beiden Teile voller Witz, Engel, Dämonen, gefallener Engel, bärbeißiger Dämonenfänger und kirchlich (un)korrekter Dämonenjäger. Auch das nun schon lange versprochene Armageddon und Rileys Rolle hierbei rückt in greifbare Nähe - herrlich und genau, was das Leserinnenherz begehrt.
Dann jedoch greift Oliver, die bis hierhin in erfrischenderweise auf solcherlei verzichtet hat, zur Vereitlung des Happy Ends (und Einleitung eines weiteren Bands) auf den letzten Seiten zu einem abgedroschenen Dreh, den ich so schon 100fach gelesen (und jedes einzelne Mal ob seiner Vorhersehbarkeit und mangelnder Realitätsnähe gehasst) habe: Der edle Protagonist verzichtet auf Grund irgendwelcher Mäkel (konnte man auch bereits bspw. bei Harry Potter und Ginger so nachlesen...) auf seine Geliebte und vergrault diese durch Gemeinheit. Gähn! Kennt irgendwer hier auch nur eine einzige Person, die so etwas im richtigen Leben getan hat? ... Genau!
Schade, ich dachte, dass könne Oliver besser! In der Hoffnung, dass sie sich wieder besinnt, werde ich den vierten Band noch lesen. Und dann - mal sehen!
- Marah Woolf
Zepter aus Licht
(280)Aktuelle Rezension von: RavendaraMeine Eindrücke & Gefühle
Zepter aus Licht hat mich von Beginn an fasziniert: dieser Mix aus ägyptischer und biblischer Mythologie, die in der Gegenwart zum Leben erwacht. Der Einstieg ist angenehm langsam – die Welt und ihre Rätsel bekommen Zeit, sich zu entfalten und vorzustellen. Auch die Charaktere mit ihren Motiven und inneren Zerrissenheiten werden in Ruhe aufgebaut.
Sobald jedoch die eigentliche Suche nach dem Zepter beginnt, stieg meine Spannung massiv. Die Rätsel haben mir großen Spaß gemacht. Ich kenne mich ein wenig in der Thematik aus und fand es witzig, wie die unterschiedlichen Mythologien miteinander verwebt wurden. Selbst mitzurätseln wäre mir allerdings zu anstrengend gewesen – ich habe es lieber genossen, den Figuren dabei zuzusehen.
Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse, was einerseits für Spannung sorgt, andererseits aber auch etwas gehetzt wirkt – als wolle die Geschichte zu viel in kurzer Zeit unterbringen.
Marah Woolfs Sprache ist kraftvoll, eingängig und mit einem Hang zu bildhaften Szenen. Ich konnte die Schauplätze, Emotionen und Stimmungen lebhaft vor Augen sehen.
Meine Highlights
Azrael: Zu Beginn arrogant und distanziert, später mit kleinen Schichten von Verletzlichkeit – sein Wandel wirkt realistisch und lässt ihn sympathisch werden. Leider ist er stellenweise zu sehr als Love Interest von Taris angelegt und bleibt dadurch etwas farblos. Wirklich schade. Die Beziehung zwischen Taris und Azrael ist interessant konzipiert, aber emotional nicht immer glaubwürdig. Gerade an den Wendepunkten kippt die Dynamik teils zu schnell von Ablehnung zu Nähe.
Welt & Mythologie: Die Verbindung von ägyptischen Säulen, alten Göttern, Atlantis-Legenden und moderner Schatzsuche ist originell und atmosphärisch dicht.
Rätsel & Spannung: Nicht alles wird sofort erklärt – es gibt Andeutungen, Geheimnisse und Wendungen, die das Interesse hochhalten und immer wieder neue Fragen aufwerfen.
Nebenfiguren & Vielfalt: Figuren wie Horus, Seth und Dante bringen Abwechslung und eigene Motivationen in die Geschichte. Ich mochte sie sogar lieber als die Hauptfiguren. Auch die witzigen Dialoge und Wortgefechte zwischen ihnen sorgen immer wieder für frische Energie.
Was für mich schwächer war
Taris (Nefertari de Vesci): Einige Wortgefechte zwischen ihr und Azrael fand ich sehr gelungen, aber insgesamt war sie für mich eine recht selbstverliebte Protagonistin – zickig, impulsiv und unreflektiert. Wie ignorant sie mit dem Sterben ihres Bruders umging und keinerlei Signale wahrnahm, hat mich sprachlos gemacht. Ihr Verhalten schwankt zwischen entschlossener Heldin und übertriebenen Selbstzweifeln – das wirkte gelegentlich uneinheitlich und unbalanciert. Das Alter von Mitte 20 habe ich ihr nicht abgenommen.
Tropes & Vorhersehbarkeit: Einige Wendungen fühlten sich vertraut an; man ahnte früh, worauf es hinauslaufen würde. Das nimmt der Geschichte etwas Überraschung und Intensität.
Hörbuch
Wie immer, wenn ich Probleme mit dem Buch habe, besorge ich mir das Hörbuch und lasse es mir vorlesen. Hier von Dagmar Bittner und Sven Macht.
Dagmar Bittner bringt die weiblichen Passagen mit einer starken, klaren Stimme zum Leben, während Sven Macht die männlichen Perspektiven mit Tiefe und Präsenz füllt.
Ein absoluter Gewinn und das hat es für mich gerettet.
Die Wechsel zwischen den Erzählperspektiven – Taris und Azrael – werden hörbar und emotional gut voneinander abgegrenzt. Insgesamt tragen die Sprecher die Emotionen, Spannung und auch die mystischen Teile der Geschichte überzeugend. Besonders in emotionalen Momenten entsteht ein spürbarer Klangraum, der mich oft richtig gepackt hat.
EmpfehlungZepter aus Licht ist ideal, wenn du mythologische Themen, romantische Spannung, magische Artefakte und mutige Heldinnen liebst. Wer Atmosphäre, Geheimnisse und Charaktertiefe sucht, wird hier definitiv Freude haben.
Für Leser:innen, die es actionlastiger, direkter oder pragmatischer mögen, kann die Geschichte stellenweise etwas ruhiger wirken – aber der Zauber liegt im Detail, in der Seele und Symbolik der Geschichte.
Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen und dem Hörbuch 4 von 5 ⭐️ – und vielleicht werde ich bei Gelegenheit sehen, wie die Atlantis-Chroniken weitergehen.
Vielleicht kriegt Taris nach dem Tod ihres Bruders ja jetzt die Kurve, aber erstmal brauche ich eine kleine Pause von ihr. Horus und Dante hingegen würde ich sehr gerne wiedersehen.
- Marah Woolf
Krone aus Asche
(156)Aktuelle Rezension von: su_sa_sonneNach dem überraschenden Ende des 2. Teils habe ich mir natürlich gleich den 3. Teil kaufen müssen. Das Finale ist auch gleichzeitig meiner Meinung nach der beste Teil von allen. Nefertaris macht eine interessante Wandlung durch und zeigt, dass sie stark und unabhängig ist. Noch bleibt es offen, ob es für sie und Azrael ein Happy End gibt - aber ich will da gar nicht zu viel verraten, es bleibt spannend bis zum Schluss!
- Ewald Arenz
Herr Müller, die verrückte Katze und Gott (Erfolgsausgabe)
(58)Aktuelle Rezension von: kerstinsbooks… die Hölle los, wenn die seit Äonen gut strukturierte Ordnung des Universums aus dem Gleichgewicht gerät: Klaus Müller, Familienvater und Schauspieler, wird ein verhängnisvoller Fehltritt zum Verhängnis. Versehentlich tritt er auf das Skateboard seiner Tochter Helena und stürzt aus dem Fenster eines Hochhauses in den Tod – genau auf die Trennlinie zwischen Himmel und Hölle des gleichnamigen auf die Straße gekreideten Spiels eines kleinen Mädchens, welches sich nach kurzem Schock schnell mit Gummibärchen ablenken lässt: Ein interessanter Einstieg in die Geschichte, denn diese kurze Szene gibt schon einen Überblick über die folgenden Geschehnisse.
Klaus Müller ebenso wie Otto Normalverbraucher als austauschbarer Stereotyp, der uns mit solchem Namen als geschiedener Vater und mittelmäßig erfolgreich im Job des Öfteren über den Weg läuft. Doch gerade die Seele dieses Mannes sorgt für ein unvergleichliches Chaos, denn sie steigt nach dem Tod nicht in den Himmel auf, um, in der „Waschmaschine“ von allen Erinnerungen und Erfahrungen des irdischen Daseins befreit, zu reinkarnieren. Seine Seele ist verschwunden und der diensthabende Erzengel Jehudi begreift schnell, dass die göttliche Ordnung des Universums in Gefahr ist und die Apokalypse droht.
Ohne sich selbst zu ernst zu nehmen, entwirft Arenz ein urkomisches Szenario. Gekonnt greift er religiöse Themen auf, vermischt unterschiedliche Glaubensrichtungen, um diese vor Sarkasmus und Wortwitz triefend als schließlich doch Einerlei zu präsentieren. Unter dem Leitsatz „im Jenseits sind wir alle gleich“ strömen die Seelen Verstorbener in den Himmel und die himmlische Herrschaft versucht, diesem Ansturm – gleich dem Trubel auf dem Frankfurter Flughafen - gerecht zu werden. Und während so manche Seele, immer im Gewand ihres letzten irdischen Daseins, eine umfangreiche Verwaltung inklusive Buchführung im obersten Geschoss des Spiegel-Hochhauses in Hamburg am Laufen hält, verzweifeln angesichts Müllers Schicksals und den drohenden Folgen höhere Wesen wie Jehudi und brauchen schon mal einen Gin Tonic. Martin Luther am PC, ein Gott, der unter dem Verdacht steht, dement zu sein, ein Erzengel mit negativen Gedanken und ein Dämonenfürst mit guten Absichten: Hier ist alles vertreten, um mit Humor darauf hinzuweisen, dass nichts und niemand nur aus gut und schlecht, falsch oder richtig besteht und das die geballte Kraft benötigt wird, um wieder Ordnung ins Chaos zu bringen. Eine völlig bunt gemischte Truppe von Toten und Untoten macht sich auf, die Welt zu retten – eine unvergleichliches Abenteuer, zu dem ich mehr nicht verraten möchte.
Ein erfrischend anderer Arenz, der noch lange nachwirken wird!
- Nalini Singh
Gilde der Jäger - Engelszorn
(605)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Elena ist nach ihren schweren Verletzungen und dem langen Koma als Engel erwacht und damit ist sie Einzigartig. Während sie schnell wieder zu Kräften kommen muss, wird ihr Rückzugsort immer wieder von Unvekannten angegriffen. Raphael und sie versuchen den Verantwortlichen zu finden uns zur Rechenschaft zu ziehen.
Mir hat der zweite Teil beinahe genauso gut gefallen wie der Erste. Allerdings fand ich den Anfang in diesem Rückzugsort der Engel etwas zäh. Es wurde ja durch die Angriffe wenigstens etwas spannender, aber irgendwie brauchte das Buch echt lange um in Fahrt zu kommen.
- Marah Woolf
Buch der Engel
(415)Aktuelle Rezension von: betweenfantasyandbookdreamsBuch der Engel von Marah Woolf ist das tiefgreifende und packende Finale ihrer Angelus-Saga.
Nach dem wirklich bitteren Cliffhanger von Band 2, welcher mich aus allen Wolken hat fallen lassen, war ich wirklich gespannt wie es für Moon weiter geht. Aber mit so einem Finale habe ich nicht gerechnet.Ich bin an einem Punkt in dem Buch gekommen, wo ich nicht mehr entscheiden konnte, welches der geschriebenen Worte mein liebstes Zitat werden könnte, denn wenn man denkt, dass die Angelus Saga einfach nur ein fantastischer Roman über Engel ist täuscht man sich.
Die Saga besticht durch ihr tiefes abendländisches Wissen. Durch den geschickten Einbau von biblischen Zitaten und auch anderen religiösen Schriften. Nie hätte ich gedacht, dass mich ein Buch, welches mit der Offenbarung des Johannes spielt so feministisch, so tiefgreifend sein kann. Das es so eine aktuellere und wichtigere Message haben kann.
Doch genau die hat dieses Buch. Das was Moon und ihre Freunde erleben und durchleiden, die tieferen Wahrheiten zwischen den Zeilen, sollten viel mehr verbreitet werden, denn wenn mehr Menschen dies beachten würden, wäre unsere Welt ein ganzes Stückchen besser. Um es in den Worten von Marah Woolf zu halten: "Vielleicht geht es also weniger darum, ob es einen Gott gibt, sondern darum, ob wir bereit sind, Menschlichkeit zu leben. Wenn wir nach einer göttlichen Spur suchen - vielleicht liegt sie genau dort: in der Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen und Empathie zu empfinden." (Zitat aus dem Nachwort)
Für mich ein Highlight, welches definitiv noch eine Zeit lang nachhallen wird. - Nalini Singh
Gilde der Jäger - Engelsmacht
(130)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Engel Andromeda soll den schlafenden Erzengel Alexander ausfindig machen und ihn wecken bevor es seine Feinde können. Hilfe bekommt sie von Naasir, der sich sehr schnell sicher ist, dass sie seine Gefährtin ist, doch Andromeda ist nicht frei.
Das Buch war bisher das spannendste und vielleicht sogar allgemein das Beste der Reihe. Ich mochte die Suche nach Alexander und die ganzen Gefahren die sich die beiden stellen mussten.
Andromeda mochte ich sofort, genauso wie Naasir und zusammen sind beiden einfach nur großartig, obwohl sie so unterschiedlich sind.
- Marah Woolf
Zorn der Engel
(468)Aktuelle Rezension von: Yvonne_VoltmannDer Schreibstil von Marah Woolf ist wie im ersten Teil wieder klasse – flüssig, bildreich, humorvoll und einfach angenehm zu lesen. 😍 Die Spannung wurde direkt wieder auf der ersten Seite aufgebaut und bis zur letzten Seite gehalten. 🤩 Es war wirklich schwer das Buch zwischendurch zur Seite zu legen. 🥰
Moon weiß jetzt, dass sie eine Schlüsselträgerin ist und steht nun im Fokus der Engel. 👩🏻🗝️Ihre innere Zerrissenheit zwischen Verantwortung, Familie und Gefühlen wächst. Sie entwickelt sich von einer Überlebenden zu einer selbstbestimmten Kämpferin. 🥷🏻
Doch kommt die Entwicklung zu spät? 🤔
Cassiel steht zwischen seiner Pflicht als Engel und seinen Gefühlen, wodurch seine Loyalität auf die Probe gestellt wird. 🧑🏻👼🏻
Doch hat er nach seinem Verrat noch eine Chance bei Moon? 🙃
Teil 2 knüpft direkt an das Ende des ersten Bandes an. Moon weiß nun, dass sie als eine der Schlüsselträgerinnen eine zentrale Rolle in der Welt der Engel spielt. 🌍 Sie wird gezwungen, sich im Palast der Engel aufzuhalten und ihre Regeln einzuhalten. 🗝️✨
Moon beginnt, die Motive der Engel zu hinterfragen und eigene Pläne zu schmieden. Sie muss Entscheidungen treffen, die Menschen als auch Engel in Gefahr bringen können. Weitere Intrigen und Machtkämpfe verschärfen die Situation zusätzlich.⚔️✨👩🏻
Ich will gar nicht zu viel sagen, um nicht zu spoilern – aber einfach Wow. 😍
Der zweite Band steigert die Spannung noch weiter und erhöht die Konflikte nicht nur innerhalb der eigenen Reihen sondern lässt einen mit einem Cliffhanger komplett durcheinander zurück. Man kann nur dem entscheidenden Kampf entgegenfiebern. 🤩😲😖⚔️✨
⚡Fazit: Genauso fantastisch und fesselnd wie der erste Teil. Die ganze Reihe entwickelt sich zu einem Highlight. 🤩✨
- Tim Gebert
Fynn Phönix und die Legende der heiligen Erzengel
(16)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEckdaten
Titel: Fynn Phönix und die Legende der heiligen Erzengel
Autor*in: Tim Gebert
Genre: Noir Fantasy
Verlag: SadWolf Verlag
Seitenzahl: 409
Preis: 14,99 € (Print) / 5,49 € (eBook)
Inhalt
Fynn Phönix wächst wie ein ganz normaler Junge auf, bis er eines Tages an die Zauberuniversität der Welt Fermania gebracht wird. Dort erfährt er, dass vor 15 Jahren eines von acht sogenannten Teufelsmonster in ihm gebannt wurde. Diese Monster hatten Fermania bedroht und nicht einmal die vier heiligen Erzengel konnten diese bezwingen. Deshalb versiegelten sie die Teufelsmonster in acht Babys.
Aber Fynn muss sich nicht nur damit auseinandersetzen, dass er in einer ganz anderen Welt zurechtkommen muss. Schon früh auf seiner Reise begegnet er einer Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die acht Kinder gefangenzunehmen, um die in ihnen verborgenen Kräfte für ihre Vorhaben zu nutzen.
Deshalb sollen alle acht Kinder den Umgang mit ihren Kräften lernen, denn neben Fynn sollen auch die anderen sieben Kinder an die Universität gebracht und dort unterricht werden.
Doch was sie noch nicht wissen: Der große Kampf wird nicht lange auf sich warten lassen.
Meine Meinung
Diese Rezension hat mir lange Bauchschmerzen bereitet. Warum? Weil mir die Geschichte leider nicht so sehr gefallen hat. Wobei es nicht die Geschichte ist, sondern eher die Umsetzung, die mich nicht überzeugen könnte.
Die Idee hinter dem Buch hat mich nämlich sehr angesprochen. Der tolle Klappentext war für mich der Grund, dieses Buch zu lesen. Ich war neugierig. So wie es sein soll. Ich wollte mehr über die Teufelsmonster, mehr über Fermania, mehr über die böse Organisation und vor allem mehr über Fynn und seine Rolle im angekündigten großen Kampf erfahren.
Leider war dann die Umsetzung in meinen Augen etwas holprig. Das größte Problem war, dass ich nach weniger als 150 Seiten wusste, wo der Autor seine Inspiration hergenommen hat. Mir ist klar, dass Geschichten nicht immer aus dem Nichts kommen, aber das war mir zu deutlich. Nachdem der Begriff "Zettelbombe" fiel, habe ich leider vieles mit dem Anime "Naruto" verbunden:
- Die in Kindern versiegelten Monster
- Das Pandra, was dem Chakra gleichkommt
- Die Zettelbomben
- Sich bei speziellen Techniken ändernde Pupillen
- Die böse Organisation, die mich plötzlich an Akatsuki erinnerte
- Und einiges mehr....
Ich hab wirklich nicht viele Folgen des Anime gesehen, aber ich habe leider immer wieder Parallelen gesehen. Da hätte der Autor sich meiner Meinung nach vielleicht einfach auf weniger Elemente aus dem Anime beschränken sollen oder diese stärker abwandeln müssen.
Bei dem Pandra ist ihm das zum Beispiel sehr gut gelungen, das wäre mir wahrscheinlich nie aufgefallen. Es ist einfach die Anhäufung von diesen Elementen, die sich direkt dem Anime zuordnen lassen, die mich persönlich beim Lesen gestört haben.
Davon abgesehen hat mich aber auch gestört, dass es nur 11 Seiten braucht, um Fynn davon zu überzeugen, sein bisheriges Leben und seine Mutter zurückzulassen. Gerade auch weil derjenige, der Fynn aus seinem gewohnten Umfeld holt, für den Jungen ein Fremder ist. Das ging mir einfach viel zu schnell und Fynn hat anschließend auch nicht mehr groß darüber nachgedacht. Für mich als Leser ging das einfach zu unkompliziert. Ich hätte mir mehr Widerstand von Fynn gewünscht oder zumindest, dass er irgendwann nochmal an sein Zuhause und seine Mutter denkt.
Außerdem hat mich die Erzählweise gestört. Der Autor hat sich nämlich für einen auktorialen oder auch allwissenden Erzähler entschieden. Das Problem dabei war, dass es dadurch für mich als Leser kaum Geheimnisse gab. Ich wusste, wer für wen schwärmt, wen das aus welchen Gründen stört, warum sich Charaktere hassen, was ein Charakter plant und vieles mehr. Ich hatte das Gefühl, alles zu wissen. So kam bei mir irgendwann nicht mehr das Bedürfnis auf, weiterlesen zu wollen. Das kam aber auch daher, dass mir der Erzähler zu sprunghaft war. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl, dass in jedem dritten Satz die Gedanken und Gefühle eines anderen Charakters beschrieben wurden. Zudem waren diese Wechsel auch nicht immer an allen Stellen deutlich.
Desweiteren hat es mir nicht gefallen, dass ich die Wortwahl des Autoren nicht immer ganz passend fand. Der Leiter der Zauberuniversität ist beispielsweise ein alter Zauberer. Ich habe mir beim Lesen immer einen alten Mann mit langem grauen Bart vorgestellt. Aus diesem Grund erwarte ich von einem solchen Charakter dann auch eine entsprechende Wortwahl. Wenn dieser aber Phrasen wie "wie es hier so läuft", "witzigerweise" oder "keine Ahnung" benutzt, wirkt das auf mich falsch. Das sind für mich keine Worte, die ich einem alten Zauberer zuordnen würde. Eine solche Figur hätte sich, meinem Empfinden nach, gewählter und altbackener ausdrücken müssen.
Neben diesen Dingen haben aber auch diverse Rechtschreib- und Grammatikfehler, die im ganzen Buch zu finden waren, meinen Lesefluss gestört. An einer Stelle heißt es beispielsweise "[...], die Jennipher hatte mit ihrem Stab auf sie abgefeuert hatte.". Da frage ich mich dann immer, wie es ein solcher Fehler ins Buch schafft. Natürlich kann es sein, dass ich eine ältere Auflage besitze und solche Fehler in einer neueren Auflage behoben wurden, aber für mich ist das so deutlich und das stört einfach. Ich muss dann pausieren, den Satz innerlich korrigieren und ihn dann erneut lesen. Je mehr Fehler mir auffallen, desto häufiger muss ich absetzen, überlegen und neu ansetzen. Wenn solche Stellen sich häufen, schaffe ich es nie richtig in einen Lesefluss zu kommen, weil ich immer wieder absetzen muss. Dadurch fühlt sich das Lesen dann sehr zäh an.
Neben der Idee hinter "Fynn Phönix" hat mir aber auch gefallen, dass der Autor sein Fermania so gut beschreibt. Es war mir persönlich zwar an manchen Stellen etwas zu umfangreich, aber ich hatte nie das Gefühl, hilflos zu sein. Ich wusste immer, wo sich die Charaktere gerade befinden und was sie aus welchen Gründen tun. Keine der Eigesnchaften, die Fermania nicht mit der Erde gemeinsam hat, hinterließ bei mir unbeantwortete Fragen.
Außerdem erlebt der Leser viele spannende Kämpfe. Das beginnt schon im zweiten Kapitel und zieht sich durch das ganze Buch. Es kommt immer mal wieder zu kleineren und größeren Kämpfen zwischen der bösen Organisation und den Mitgliedern der Zauberuniversität. Da sich manche Kämpfe auch über mehrere Kapitel erstrecken und man als Leser wissen möchte, wer sich durchsetzt, motiviert das zum Weiterlesen.
Auch das Ende des ersten Bandes hat mir sehr gefallen. Es zeigte sich nicht nur etwas, das mir als Leser schon lange vorher bekannt war, sondern es gab noch eine sehr überraschende Wendung, welche die Neugier auf die Fortsetzung in Band zwei entfacht.
Fazit
So gut mir die Idee des Buches auch gefällt, kann ich dem Buch aufgrund der genannten Kritikpunkte keine sehr gute Bewertung geben. Das könnte ich nicht rechtfertigen, da ich mich wegen der genannten Punkte dazu entschieden habe, die Reihe nicht zu beenden. Auch wenn das Ende von Band eins eigentlich dazu verleitet.
Da ich aber weiterhin der Überzeugung bin, dass die Geschichte rund um Fynn Phönix Potenzial hat und nur etwas unglücklich umgesetzt wurde, möchte ich dem Buch die folgende Bewertung geben: 2 / 5 Sternen
- Vincent Kliesch
Die Reinheit des Todes
(397)Aktuelle Rezension von: Benni91„Die Reinheit des Todes“ ist Fall Nummer 1 für Kommissar Julius Kern, der der Feder von Vincent Kliesch entstammt. Dabei muss sich Kern mit dem sogenannten „Putzteufel-Mörder“ auseinandersetzen. Dieser hat innerhalb einiger Zeit drei Menschen ermordet und seinen Namen erhalten, weil er die Tatorte absolut klinisch rein hinterlässt. Zudem scheint es zwischen den Opfern keinerlei Verbindung zu geben. Das jüngste Opfer ist eine ältere Frau, die in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt wurde. Was hat es mit diesem Modus Operandi auf sich? Um das herauszufinden, muss sich Kern mit einem seiner schlimmsten Erzfeinde zusammen tun und läuft dabei Gefahr, alte Traumata wieder aufzubrechen.
Das Buch hat mir grundsätzlich gut gefallen. Kliesch pflegt einen angenehmen Schreibstil und die Spannung ist auch zu großen Teilen vorhanden. Des Weiteren gibt es einen klar erkennbaren roten Fadem, dem sich gut folgen lässt. Die Hauptcharaktere sind mit ihren Facetten interessant, allerdings gibt es auch einige Stellen, die deren Verbindung ein wenig zweifelhaft erscheinen lassen. Die Gräueltaten des Mörders sind teilweise ganz schön makaber, aber nicht zu brutal übertrieben geschildert. Ein gelungener Showdown rundet das Buch ab und macht Lust aufs Weiterlesen und bereits vorhandene Fortsetzungen. Insgesamt gebe ich dem ersten Band dieser Reihe gerne gute 4 Sterne.
- Jasmin Romana Welsch
Krieger des Lichts (Band 3): Dum spiro spero
(88)Aktuelle Rezension von: leseliebe-und-zeilentraeumenOhje… wenn ich diese Bücher nur sehe, steigt Nostalgie in meinem Herzen auf! Krieger des Lichts war mein Einstieg in die Welt der Fantasy-Bücher. Seit dieser Trilogie habe ich dieses Genre geliebt und nie wieder aufgehört, zu lesen. Rückblickend betrachtet, war diese Reihe definitiv nicht die beste, die ich bis heute gelesen habe - aber ich kann nicht weniger als 5 Sterne geben. Zum damaligen Zeitpunkt haben mich der Schreibstil und die Charaktere unwiderruflich in ihren Bann gezogen und ich habe zu jeder freien Minute gelesen. Da ich die Thematik rund um Engel, Götter, Dämonen und besonders Erzengel sehr mag, hat mich dieses Buch von Anfang an begeistert. Bis heute stehen diese Bücher mit Stolz & Würde in meinem Bücherregal und ich lese sie immer wieder gerne. Der dritte Band war mein Liebster, da sich die Geschichte in ihren Teilen stetig immer weiterentwickelt und besser, detailreicher veranschaulichen lassen hat. Mia ist meine Herzens-Protagonistin und hat einen ewig währenden Platz dort. 🤭🤍
- Susan Ee
Angelfall - Tage der Dunkelheit
(201)Aktuelle Rezension von: ErmelynsZugegeben von Glück konnten wir nach dem ersten Teil eigentlich noch nicht sprechen. Aber zumindest hatten wir etwas erreicht. Wir hatten Penryns Schwester gefunden und nun verlieren wir sie erneut. Erneut begeben wir uns auf die Suche. Erneut werden wir von unserem gefallenen Engel begleitet. Dieses Mal werden wir die Machenschaften der Engel erfahren.
Engel sind wie Menschen nur mächtiger und somit scheinbar grausamer. Grausamer, weil sie den Menschen das antun, das wir den Tieren antun. Wir erfahren hier was mit unserer Schwester passiert ist. Wieso Menschen entführt werden. Welche Machtkämpfe Engel ausführen.
Die Frage die man sich als leser stellen sollte ist "Wieso erachten wir dieses Verhalten als falsch?"
- Simona Dobrescu
Verdammt. Verliebt.
(101)Aktuelle Rezension von: bk68165Mimi weiß wie schnell es vorbei sein kann. Sie zieht zu ihrer Tante und ihrem Onkel an einen Ort, den sie gut kennt und an dem sie einige gute Freunde hat. Mimi will die Vergangenheit verarbeiten. Doch kaum angekommen, tritt das neue Verderben in ihr Leben. Morgan, der Schwarm der Schule. An jedem Finger mindestens eine Flamme und damit nicht genug. Mimi verspürt Schmerzen, wenn sie in seine Nähe kommt. Und diese Schmerzen haben nicht mit den anderen Mädels in Morgans Leben zu tun. Also versucht Mimi dem fleischgewordenen Traum aus dem Weg zu gehen. Denn wer hat schon Lust darauf, dass einem die Höllenhunde auf Schritt und Tritt verfolgen. Aber leichter gesagt als getan. Irgendwie überschneiden sich die Wege immer mal wieder und irgendwie will Mimi Morgan eigentlich auch gar nicht aus dem Weg gehen. Wenn es auch besser wäre für beide. Aber wer weiß? Vielleicht können sie sich ja zusammen gegen das drohende Schicksal wehren?
Natürlich möchte ich es mir auch nicht nehmen lassen ein paar Worte zu diesem Buch zu schreiben. Ehrlich gesagt hatte ich am Anfang meine Probleme mit diesem Buch. Ich musste erst mal einen Zugang finden. Oft kam ich mir vor, wie wenn ich vor der falschen Türe stehen würde. Aber als ich mich auf Mimis Geschichte eingelassen habe, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand leben und habe es regelrecht verschlungen. Mimi ist eine sehr interessante Protagonistin. Sie wächst in ihrer Rolle und nimmt eine Entwicklung, die man vielleicht manchmal erahnen kann. Aber sie schafft es immer wieder den Leser neu zu begeistern. Tja, und Morgan, was soll ich über ihn schreiben? Den kann ich mir so richtig lebendig vorstellen. Aber mehr möchte ich über ihn nicht verraten. Also dieses Buch lohnt sich auf jeden Fall. Die Sprache und die Geschichte sind sehr komplex und lassen sich dabei flüssig lesen. Ich kann hier ohne Bedenken 5 Sterne vergeben und bin schon auf die weitere Geschichte gespannt.























