Bücher mit dem Tag "erziehungsratgeber"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "erziehungsratgeber" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Das Buch, von dem du dir wünschst, deine Eltern hätten es gelesen (ISBN: 9783548064598)
    Philippa Perry

    Das Buch, von dem du dir wünschst, deine Eltern hätten es gelesen

    (57)
    Aktuelle Rezension von: annalog

    Ich habe selbst keine Kinder, bin jedoch pädiatrische Ergotherapeutin. Ich ziehe sehr viele wichtige Tipps für meine Kommunikation mit den Kindern, aber vor allem für die Elternberatung aus diesem Buch. Ich wünschte wirklich, dass meine Eltern dieses Buch auch gelesen und umgesetzt hätten und es viele andere Eltern lesen und umsetzen.

  2. Cover des Buches Warum unsere Kinder Tyrannen werden (ISBN: 9783442171286)
    Michael Winterhoff

    Warum unsere Kinder Tyrannen werden

    (142)
    Aktuelle Rezension von: OMess83

    Leider wurde Michael Winterhoff ja medial völlig zerrissen und in einer Art moderner Hexenjagd mundtot gemacht. Habe viele seiner Bücher gelesen und fand seinen Ansatz immer äußerst hilfreich für meine pädagogische Arbeit. Mit dem Buch "Warum unsere Kinder zu Tyrannen weren" fing meine Begeisterung für Winterhoffs Theorie an. Ich habe mich in den letzten Jahren oft gefragt, warum der Autor so geächtet wird. Aber es entspricht dem Zeitgeist, unbequeme Menschen mit traditionellen, konservativen Werten mundtot zu machen, was ich in einem freiheitlich-demokratischen Staat sehr fragwürdig finde. Ich kann Winterhoffs Arbeit immer noch sehr viel abgewinnen und würde mir wünschen, dass auch nicht dem Mainstream genehme Ansichten im gesellschaftlichen Diskurs wieder ihren Platz finden dürfen.

  3. Cover des Buches Babybrei und Bettgeflüster (ISBN: 9783957342539)
    Melanie Schüer

    Babybrei und Bettgeflüster

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Kellerbandewordpresscom

    Babybrei und Bettgeflüster

    Meine Buchbewertung:

    Gern blicke ich als Zweifachmama wieder zurück.

    Wie war unser Leben eigentlich ohne Kinder? Was hat uns zusammengehalten? Was macht uns als Liebespaar aus?

    Hier setzt auch das Buch an. Mit der Paarbeziehung.

    Meines Erachtens fängt es etwas zu pubertär an, denn Aufklärung über Verhütungsmittel sollte in einem solchen Buch eigentlich kein Thema mehr sein.

    Schön beschrieben wird ein Beispiel, wie sich Liebe verändern kann. (S. 35/36)

    Immer zum Ende eines Kapitels findet man Fragen, die einen selbst zum Nachdenken anregen (sollen), Buchtipps und ein Gebet.

    Nächste Station im Buch betrifft die Schwangerschaft, gefolgt von der Geburt. Gibt es überhaupt positive Geburtsberichte? Eine Frage, die berechtigt ist. Denn wie so soft fällt uns Menschen immer zuerst das ein, was nicht so gut gelaufen ist.

    Welche Tücken das Wochenbett verbirgt, schildern Melanie und Simon aus eigener Erfahrung.

    Besonders gefallen hat mir die Beschreibung des Reptiliengehirn-Alarms bei den Trotzkindern. Das erinnert mich schmunzelnd an meine gerade dreijährige Tochter.

    Sie hat in letzter Zeit auch immer mal wieder „Hirnaussetzer“. Aber das hat der fünfjährige Bruder immer noch.

    Er wollte heute morgen schnell zum Kindergatrten rennen, als er erfuhr, dass er seinen Rucksack heute mitnehmen musste, ging das nicht in seinen Kopf hinein. Er könne so doch gar nicht schnell rennen, nur ohne Rucksack. Als ich ihm aber erklärte, dass er die Dinge im Rucksack aber für seinen Tag im Kindi benötige, lenkte er ein.

    Dieses Verständnis fehlt der jüngeren Schwester einfach noch.

    Daran muss ich als Mutter am meisten daran denken, dies nicht zu vergessen!

    Klasse fand ich auch die Kleinkinddialoge von S. 146/147

    Das Ehequiz  im Buch habe ich mir notiert und mache das nächstes Jahr zu unserem 10 jährigen Hochzeitstag mit meinem Mann.

    Das jedes alter seine Tücken hat beschreibt das Paar auch im Abschnitt der Vorschüler. Hier zählen andere  Stellenwerte, Moral, Ernstgenommenwerden, Soziale Entwicklung.  Schöne Beispiele hierfür im Buch zu finden.

    Welche Fragen hat ein Schulkind zum Glauben?

    Vielen Dank an Gerth Medien und dem Lovelybooks  für das gewonnene kostenfreie Rezensionsexemplar.

  4. Cover des Buches Grenzen, Nähe, Respekt (ISBN: 9783644453012)
    Jesper Juul

    Grenzen, Nähe, Respekt

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Tini_Tintenfisch
    Das Buch lässt sich gut und schnell lesen. An Hand von Beispielen kann der Sachverhalt immer schnell nachvollzogen und praxisnah erklärt werden.

    Die Übersichtlichkeit und die Sachlichkeit gefällt mir sehr gut. Ich finde hier kein Schnickschnack oder unnötige Wortphrasen. 

    Durch das Buch verstehe ich meine Tochter in vielen Situationen besser und kann somit auch besser auf sie eingehen. 

    An vielen Stellen finde ich mich wieder und auch bestätigt. Das ist ein super Gefühl, denn ich bin als Mutter ja doch das ein oder andere Mal verunsichert. 

    Ich bin dankbar das Buch gelesen zu haben und möchte es nicht missen. Es wäre schade für mich, unsere Erziehung und unsere Familie gewesen, wenn ich es nicht gelesen hätte. 
  5. Cover des Buches Geschwister als Team (ISBN: 9783466311040)
    Nicola Schmidt

    Geschwister als Team

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Geekerella

    Inhalt:
    Nicola Schmidt arbeitet seit viele Jahren mit Familien zusammen und bringt auch eigene Erfahrung als Mutter mit. Sie hat bereits mehrere "artgerecht"- Bücher veröffentlicht. In ihren Büchern geht es um bindungsorientierte Erziehung, auf Augenhöhe und mit Verständnis. Dieses Buch bezieht sich nun speziell auf die Dynamik von Geschwistern untereinander und in der Familie.

    Meinung:

    Die einzelnen Kapitel sind immer in bestimmte Abschnitte gefächert, z.B. in "Jedes Kind ist anders", "Das sagt die Wissenschaft" und "Falsche Erwartungen". Die Autorin gibt somit verschiedenen Sichtweisen und Möglickeiten Raum. Bei den Mythen finden sich sehr viele Sätze, die bestimmt jede Mutter kennt (z.B."Das regeln die unter sich"). Das fand ich sehr übersichtlich und ansprechend.
    Ich finde es toll, wie Nicola Schmidt auf verschiedene Familienmodelle, Situationen und Charaktere eingeht - denn jedes Kind, jede Geschwisterdynamik, jede Familie ist unterschiedlich. Sie erwähnt auch Aussagen von Personen, die mit ihren Problemen Rat bei ihr gesucht haben und in denen man sich wiederfindet. Außerdem macht die Artgerecht-Begründerin Mut: auch Sachen, die nicht rund laufen, kann man regeln.
    Besonders haben mir die Passagen über Zuweisungen und mehr oder weniger eingeredete Muster ("das ist unser kleiner Einstein", "unsere kleine Prinzessin" oder "unser Großer ist immer so schwierig", "unser Jüngster ist halt ein Wirbelwind") und die über "Streiten lernen" gefallen.

    Ich habe auch fast alle anderen artgerecht- Bücher gelesen und muss sagen, dass die Autorin meiner Meinung nach eine positive Entwicklung hingelegt hat. Die anderen Bücher haben mir grundsätzlich auch gefallen (sonst hätte ich die ja nicht alle gelesen), aber ich hatte hier und da mal was zu meckern. Auch hier gibts Kleinigkeiten, aber das ist Nörgeln auf hohem Niveau.

    Cover & Gestaltung:
    Das Cover ist optisch an die anderen Bücher der Reihe angepasst, was ich sehr schön finde. Zu sehen sind zwei "verbündete" Kinder, also das, was man sich wünscht und wo man mit der Hilfe des Buches hin will. Nicht überladen, finde es super.

    Fazit:
    Empfehlenswert, gerade für Familien die weitere Kinder planen oder schon haben und an bindungsorientierter Erziehung interessiert sind.

  6. Cover des Buches Mama, nicht schreien! (ISBN: 9783466311132)
    Jeannine Mik

    Mama, nicht schreien!

    (23)
    Aktuelle Rezension von: julzpaperheart

    Meine Tochter kommt langsam in die Autonomiephase und testet aktuell gern ihre Grenzen. Mich hat der Klappentext gleich angesprochen und ich war sehr gespannt, ob ich aus diesem Buch einiges für unseren Alltag mitnehmen und in Bezug auf diese besondere Phase daraus lernen kann.

     

    Die Ansätze der Autorinnen fand ich interessant und nachvollziehbar. Da ich mich schon seit Jahren mit Kindheitspädagogik befasse, war mir vieles bereits bekannt. Grundsätzlich wurden dennoch einige Fragen nicht geklärt und konkrete Tipps und Beispiele haben mir im Großen und Ganzen dann doch gefehlt.

     

    Man muss zudem erwähnen, dass der Schreibstil vermutlich auch nicht Jedem gefallen wird. Es wird viel Fachsprache genutzt und Zusammenhänge nicht unbedingt verständlich erklärt. Für mich persönlich war es ausreichend; ich denke aber, dass einige damit Schwierigkeiten haben werden. 

     

    Schwerpunkte in diesem Buch liegen bei der Stressbewältigung, gewaltfreier Kommunikation mit Kleinkindern und Einblicke in psychische Ursachen für emotionales und impulsives Handeln. Der Fokus liegt aber klar auf der Aufarbeitung der eigenen Kindheit. 

     

    Ich persönlich hatte einfach andere Erwartungen an die Umsetzung der Themen und war deshalb ein wenig enttäuscht von diesem Buch. Prinzipiell ist es aber gut strukturiert und aufgebaut, hat spannende Ansätze und beleuchtet einige wichtige Aspekte. Deshalb gibt es an dieser Stelle auch eine Weiterempfehlung von mir.

  7. Cover des Buches Spielend leicht erziehen (ISBN: 9783775157643)
    Stefanie Diekmann

    Spielend leicht erziehen

    (6)
    Aktuelle Rezension von: CindyAB
    Das Rezept für eine leichte Erziehung ist denkbar einfach Nähe und Klarheit. Hierzu geht die Autorin in wunderbar gegliederten Abschnitten ein. Immer wieder finden sich Alltagsbeobachtungen und Eindrücke/Empfehlungen hierzu.

    Mir hat besonders gut gefallen, das nicht mit dem erhobenen Zeigefinger gearbeitet wird, die Autorin erwähnt extra das es kein Ratgeber ist sondern ein Anstupser, ist wirklich wunderbar.
    Ich habe auch schon festgestellt, das vieles anders wirkt wenn man es einfach aus der Ferne betrachtet, wie würde ich mich selbst fühlen, war dies die optimale Lösung?? Sehr hilfreich aus meiner Sichtweise.

    Wir finden immer wieder christliche Bezüge und wie dies in den Alltag einbezogen werden kann. Die Überleitungen sind sehr gelungen und regen immer wieder zum Nachdenken an.
    Manches mag für jeden nicht passend, gar fremd sein. Aber im großen und ganzen empfand ich das Buch als gelungen.

    Ansprechend fand ich auch das Cover, eine moderne Mutter die micht Leichtigkeit und lächelnd ihren Kinderwagen schiebt.



  8. Cover des Buches Erziehung zur Vielfalt (ISBN: 9783466311668)
    Nkechi Madubuko

    Erziehung zur Vielfalt

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Lesensundspielenddurchsleben

    Wenn ihr auf der Suche seid nach einem Sachbuch für Eltern und pädagogische Fachkräfte, wenn es um Vielfalt in vielen Facetten geht, kann ich euch dieses Buch sehr ans Herz legen. Das Buch vereint Sachwissen mit guten Reflexionsmöglichkeiten (etwa Gedankenexperimenten oder einer Blume der Vielfalt,  wo man seine eigenen blinden Flecken finden soll) und neuen Impulsen, etwa welche Elemente in einer Erziehung zur Vielfalt notwendig sind. Dabei ist der Begriff Vielfalt auch super erklärt,  ebenso wie viele Begrifflichkeiten rund um dieses Thema. Mir gefielen vor allem die vielen Buchenpfehlungen und die Öffnung des Themas für so viele Aspekte von Vielfalt. Es geht neben antirassistischer Erziehung nämlich auch um Themen wie Armut, Migrationshintergrund, Familiengormen, interreligiöse Erziehung,  unterschiedliche Lebenssituationen. Ich fand das Buch sehr spannend und lehrreich!

  9. Cover des Buches Punk Rocker sind auch nur Väter (ISBN: 9783931624545)
    Jim Lindberg

    Punk Rocker sind auch nur Väter

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Traubenbaer
    In dem Sachbuch "Punk Rocker sind auch nur Väter" beschreibt Jim Lindberg seinen Familienalltag.
    Der Sänger der Band  Pennywise gibt in diesem Buch tiefe Einblicke in sein Familienleben. So erzählt er von der Geburt seiner ersten Tochter, inklusive Geburtsvorbereitungskurse, der Schulzeit der drei Töchter und auch die Freizeitgestaltung, zu der Fahrdienststress gehört, weil die eine Tochter zur Bücherei muss und die andere zum Fußballtraining.
    Der Schreibstil ist zu beginn recht unterhaltsam und lustig. Nach und nach nimmt der Witz und die Ironie jedoch ab. So wird das Buch mehr und mehr langweilig. Bis es nur noch eine Aneinanderreihung von mehr oder minder interessanten Familienanekdoten aus dem Hause Lindberg sind.
    Ich denke dieses Buch ist für alle Eltern geeignet, die daran zweifeln, ob ihr Erziehungsstil gelungen ist, oder nicht. Jim Lindberg erklärt nämlich ziemlich gut, dass es kein richtig und falsch in der Erziehung gibt. Außerdem zeigt er, dass man seine Kinder locker erziehen kann, ohne dass sie ungezogen sind.
  10. Cover des Buches Will ich aber nicht!: Ein pädagogisches Arbeitsbuch für Eltern und Kinder (ISBN: 9783961240135)
    Sixtina von Proff-Kesseler

    Will ich aber nicht!: Ein pädagogisches Arbeitsbuch für Eltern und Kinder

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Library_of_Mandy
    Das Buch "Will ich aber nicht!" von Sixtina von Proff-Kesseler ist ein Arbeitsbuch für Eltern und Kinder.

    In dem Buch geht es um verschiedene Elterntypen und ihre Art, mit ihren Kindern umzugehen. Dabei wird aufgezeigt, wie sich die Kinder dabei fühlen und wie die Situationen vermutlich ausgehen werden.

    Dabei wird schnell deutlich, dass es sich um ein Arbeitsbuch handelt:
    Es gibt viele Fragen, Listen und Kästchen zum Ausfüllen und Nachdenken.
    Viele Situationen werden auch gar nicht zuende beschrieben, da soll man sich selber Gedanken machen. Und die macht man sich auch.
    Es werden auch keine Wertungen abgegeben. Man kann selber entscheiden, ob man den geschilderten Weg jetzt sinnvoll findet oder ob es den eigenen Anforderungen nicht entspricht.
    Dennoch werden häufig ein paar Alternativen angeboten. Wie kann man eine Strafe umgehen? Wie kann man die Sätze formulieren, dass man dem Kind nicht sofort einen Vorwurf macht?

    In dem Buch lernt man viel über sich selbst und findet, wenn man sich drauf einlässt, schnell heraus, welche Werte einem in der Erziehung wichtig sind und was man sich wünscht. Sobald man das herausgefunden hat, kann man daran arbeiten und sich verbessern. Daher ist dies auch kein Ratgeber, sondern ein Arbeitsbuch.

    Insgesamt finde ich das Buch richtig toll!
    Es lässt einen drüber nachdenken, was man tut und was dies für Folgen hat. Und es lässt einen feststellen, was einem wirklich wichtig ist und gibt Tipps, wie man das auch erreichen kann.

    Eine klare Leseempfehlung an alle Eltern!
  11. Cover des Buches Warum dänische Kinder glücklicher und ausgeglichener sind (ISBN: 9783442177059)
    Jessica Joelle Alexander

    Warum dänische Kinder glücklicher und ausgeglichener sind

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Kamima

    „Hygge“ ist heuzutage in vieler Munde und dass die Dänen seit vielen Jahren die Hitliste der glücklichsten Völker anführen, ist auch bekannt. Aber muss es dazu nun einen Erziehungsratgeber geben?


    Nein, das muss es ist und das ist vermutlich auch nicht der Anspruch dieses Buches bzw. der beiden Autorinnen. J.J. Alexander ist Amerikanerin und ihr ist im Zusammenleben mit ihrem dänischen Mann und seiner Verwandtschaft aufgefallen, dass diese ein so anderes Lebensgefühl haben, welches schon die Kinder von klein auf miterleben. I.D. Sandahl ist Psychotherapeutin und (Achtung ein Widerspruch in sich beim glücklichsten Volk der Erde? *Ironie off*) Familientherapeutin, die dem Buch den notwendigen wissenschaftlichen Hintergrund gibt. Und beide zusammen versuchen einfach zu erklären, was dänische Familien anders machen. Ob man dies nun annehmen mag (als Ratgeber) oder sich einfach nur informieren möchte, bleibt einem selbst überlassen...


    Da sind wir eigentlich schon mittendrin im Buch: Lob oder Förderung, Umdeutung von vermeindlich negativer Auffassung bzw. beide Seiten der Medaille sehen, Bindung fördern, Verständnis und Gelassenheit vermitteln... diese Themen sind in überschaubaren Kapiteln untergebracht:


    G - utes Spiel

    L - ernorientierung

    U - mdeuten

    E - mpathie

    C - oolbleiben

    K- uscheliges Zusammensein ( hygge)


    Was hinter diesem „G L U E C K“ steht, wird nicht nur in Ansätzen wissenschaftlich ausgearbeitet (durch Erklärung von Forschungsarbeiten und damit Untermauerung der genannten Thesen), sondern auch mit Beispielen im dänischen Alltag belegt. Das gefällt mir sehr, denn es ist nicht allzu trocken zu lesen; wobei man sich aber schon konzentrieren und nicht – wie z.B. bei einem Roman – darüber hinwegfliegen sollte.


    Natürlich dürfen die dänischen Erfolgsgaranten „LEGO“ und „Christian Andersen“ nicht fehlen, aber bestimmt wussten viele nicht, dass z.B. der Spielplatz ebenfalls eine dänische Erfindung ist (also ich wusste das nicht).


    Und die Märchen Christian Andersens stehen in der gängigen, europäischen Version (mit happy End) nicht für die dänische Lebensweise... warum? Nun, schaut doch mal in diesen unterhaltsamen und lehrreichen Ratgeber rein, der ohne erhobenen Zeigefinger Wege aufzeigt, wie man sich selbst hinterfragen und vielleicht auch verkrustete Strukturen in der vielseitigen Erziehungslandschaft aufbrechen kann.


    Jedem bleibt es selbst überlassen, ob er tatsächlich der Meinung ist, dass in Dänemark alles besser ist (also ich bin nicht unbedingt der Meinung, sehe aber gerne über den Tellerrand, reflektiere mein eigenes Tun und lerne sehr gerne dazu ;)). Und alleine schon von dem wunderschön fröhlich-locker-fluffigen Coverfoto habe ich mir gerne zum Lesen dieses Buches animieren lassen.

  12. Cover des Buches Damit aus kleinen Ärschen keine großen werden (ISBN: 9783466310937)
    Hans-Otto Thomashoff

    Damit aus kleinen Ärschen keine großen werden

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    In der Einleitung zu dem Buch »Damit aus kleinen Ärschen keine großen werden« schreibt der Autor Hans-Otto Thomashoff, dass dieses Buch kein klassischer Erziehungsratgeber ist, der einfach nur Handlungsempfehlungen auflistet. Vielmehr zeigt das Buch Handlungsempfehlungen auf bestimmte Situationen, die oftmals viele Eltern kennen.

     

    Fallbeispiele

    Und so verwundert es nicht, dass das Buch im Wesentlichen aus eben jenen Fallbeispielen besteht. Dabei hangelt sich der Autor vom Säuglingsalter bis hin zum pubertierenden Jugendlichen. Dabei benennt er zwar den ganz konkreten Fall und die jeweiligen Hintergründe, kann diese dann allerdings verallgemeinern und somit eine grundsätzliche Aussage finden.

    Dabei wiederholt er seine Kernaussagen ein ums andere Mal, so dass es sich schon fast wie ein Mantra anhört, das gebetsmühlenartig heruntergebetet wird. Allerdings haben diese Kernaussagen einen wahren Kern, den ich als Vater von drei Kindern sehr gut nachvollziehen konnte.

     

    Sympathisch

    Der Fokus in den Situationsbeschreibungen liegt bei der Betrachtung der Eltern, die immer Vorbilder für ihre eigenen Kinder sind. Diese Rolle können Eltern allerdings nur dann erfolgreich einnehmen, wenn sie sich ihrer bewusst sind. Hier nutzt Thomashoff das Bild des Spiegels, in den die Eltern hineinschauen müssen, um ehrlich zu sich zu sein.

    Dass Eltern auch nur Menschen sind und bei weitem nicht perfekt auf jede Situation reagieren können, zeigt sich immer wieder in den Fallbeispielen. Das macht den Text so sympatisch und authentisch. Denn auch für Familienverhältnisse, die in der heutigen Zeit sicherlich schwierig aber manchmal unvermeidlich sind, kennt der Autor einen Rat.

    Sprachlich bleibt das Buch erfreulich einfach zu lesen und Thomashoff verzichtet weitestgehend auf Fremdworte. Die leichte Verständlichkeit wird durch die kurzen Abschnitte verstärkt, so dass im Grunde genommen keiner mit dem Verständnis der Aussagen Probleme haben dürfte.

     

    Fazit

    In diesem Ratgeber finden sich sehr viele Wahrheiten. In vielen Situationen fand ich unsere Familie wieder, wenn manchmal nur in Ansätzen. Erfreulicherweise konnte ich vieles, was wir intuitiv schon angewandt haben, in diesem Buch bestätigt wissen. Und so hat mir das Buch grundsätzlich aus der Seele gesprochen, dass wir Eltern viel öfters uns unserer selbst bewusst werden und viel mehr auf unsere Intuition hören müssen.

    Durch die leichte Verständlichkeit der Kapitel ist das Buch sehr zugänglich und ich kann dieses Werk einfach allen Eltern (und jenen, die es werden möchten) empfehlen.


    Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

  13. Cover des Buches Wetten, ich kann lauter furzen? (ISBN: 9783328103059)
    Heike Abidi

    Wetten, ich kann lauter furzen?

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Schlaflosleser

    Dieser außergewöhnliche Buchtitel hat mich bereits zum lachen gebracht, genauso wie viele Kapitel in dem Buch. Zeitweise habe ich unter Lachkrämpfen und Tränen diverse Stellen zuhause laut vorgelesen, weil.es einfach so klasse beschrieben wurde, was an manchen Tagen beim Zusammenleben mit Jungs passiert.

    Diese Lektüre unterhält einen durch seine lockere und humorvolle Beschreibungen der beiden Autorinnen über viele Alltagssituationen, Aussagen und Wissenswerte als Jungsmutter.

    Liebend gerne habe ich die Kapitel, die im Wechsel geschrieben sind, gelesen. Bei den allermeisten Erzählungen habe ich mich wieder gefunden und schmunzelnd weitergelesen. Bei dem Thema Kindergeburtstag haben die beiden sich sogar die Mühe gemacht und unheimlich viele Beispiele für Mottopartys wie auch Ausflugsziele rausgesucht. Damit bin ich sehr wahrscheinlich durch, mein Sohn wird bald 12, denke da wird er entweder in den Kletterpark oder ins Kino gehen mit ein paar Jungs. Aber da ich selber gern kreativ bin, waren für mich die Mottopartys ein großer Spaß. Die wichtigsten Entwicklungsschritte von 0 bis 18 fand ich auch total lustig beschrieben, da kann ich mich noch auf einiges freuen…

    Und der Mini-Glossar ist weltklasse, danke Mädels. Endlich kann ich mir merken, wer zur Fraktion Marvel und wer zu DC gehört…grins.

    Ich finde dieses Buch ist unfassbar toll geschrieben und werde es bestimmt in meinem Freundes- und Bekanntenkreis weiterempfehlen. 


  14. Cover des Buches Bullerbü ist überall (ISBN: 9783593384252)
  15. Cover des Buches Die Trotzphase ist kein Ponyhof (ISBN: 9783432101347)
    Christina Tropper

    Die Trotzphase ist kein Ponyhof

    (5)
    Aktuelle Rezension von: camilla1303
    „Die Trotzphase ist kein Ponyhof“ von Christina Tropper und Alexander Smutni-Tropper ist mit dem Untertitel „Der Eltern Survival-Guide“ 2017 im TRIAS Verlag erschienen. Wie alle Erziehungsratgeber aus dem TRIAS Verlag handelt es sich auch hier wieder um ein handliches Buch mit gut lesbarer Schrift und farblichen Akzenten im Text, so dass das Wichtigste bzw. die Kernaussage immer sofort hervorsticht.

    Vielleicht bin ich etwas voreingenommen an das Buch gegangen, lese ich doch den Eltern-Blog (einerschreitimmer.com) von Christina Tropper schon seit meiner ersten Schwangerschaft und bin ohnehin großer Anhänger der „Erziehungsratgeber“ aus der Georg Thieme Verlag KG. Meine Erwartungen wurden jedoch nicht enttäuscht. Die beiden Zwillings-Eltern schaffen es auf humorvolle Weise die nervenaufreibende Trotzphase zu beschreiben und geben dabei wertvolle Tipps, wie man sie ohne Aufenthalt in der Psychiatrie übersteht. Das Buch liefert viele Tipps und Erfahrungsberichte und vermittelt den leidgeprüften Eltern eins: Wir sind nicht alleine! Außerdem werden Eltern immer wieder darauf hingewiesen, dass die Zeit der Trotzphase auch für die Trotzköpfe nicht einfach ist und sie selbst oft ihre Gefühle nicht richtig zuordnen können.

    Der Tobsuchtsanfall im Supermarkt, Schreikonzerte beim Zähneputzen und dann noch das große Drama, dass man den Kakao im falschen Becher serviert… Möglichkeiten für einen Trotzanfall gibt es in der Autonomiephase der Kleinkinder genug. Da Alexander Psychologie studiert hat und als Pädagoge arbeitet, hat er ein fundamentiertes Wissen über den Trotzanfall an sich. Christina die als Journalistin nicht nur für diverse Elternmagazine schreibt, sondern auch selbst einen Eltern-Blog führt, hat das fundamentierte Wissen zusammen mit Erfahrungsberichten aus dem eigenen Familienalltag und Überlebens-Tipps für andere Eltern liebevoll aufgeschrieben, immer mit einem guten Stück Humor und Selbstironie.

    „Die Trotzphase ist kein Ponyhof“ ist ein Mutmacher von Eltern für Eltern, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Vielen herzlichen Dank für dieses Buch, das mich sicher auch den nächsten Trotzanfall überstehen lässt.

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