Bücher mit dem Tag "esoterik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "esoterik" gekennzeichnet haben.

147 Bücher

  1. Cover des Buches Veronika beschließt zu sterben (ISBN: 9783257248319)
    Paulo Coelho

    Veronika beschließt zu sterben

    (3.176)
    Aktuelle Rezension von: a_dreamer

    Für unseren vergangenen Büchertreff habe ich diesen Roman von 1998 ausgewählt. Seit vielen vielen Jahren kam er bei jedem Umzug mit und hat nachhaltig Eindruck hinterlassen. Warum, erzähle ich gleich. Meine Hoffnung hatte sich zudem bewahrheitet: Die wenigsten Teilnehmerinnen kannten das Buch bis dato schon. Und: Es führte zu kontroversen Meinungen. Rückblickend eine sehr gute Wahl für ein Bücherclub-Treffen.

    Ich selbst bin tatsächlich kein großer Paulo Coelho-Fan - auch wenn ich es verstehen kann, dass er großen Weltruhm erlangte. Und trotzdem hat mich die Geschichte von "Veronika" dann doch eingefangen. Spannend war es für mich nun auch, das Buch nach so vielen Jahren noch einmal zu lesen. An einige Nebenfiguren konnte ich mich kaum erinnern, viele Geschichten habe ich heute, mit wesentlich mehr Lebenserfahrung, ganz anders gelesen oder interpretiert.

    Worum geht's kurzgefasst? Es geht um Lebensmüdigkeit, Überdruß, Sinnsuche, den Wert des Lebens. Veronika beschließt also zu sterben. Dieser Versuch glückt nicht und sie landet in einer psychiatrischen Klinik. Dort wird ihr mitgeteilt, dass ihr Herz irreparable Schäden aufweist und sie nicht mehr lange leben wird. Veronika beginnt nun plötzlich, ihre Lebenslust, geheimsten Wünsche und auch die Liebe für sich und andere wiederzuentdecken. Die Leser lernen zudem weitere Patienten und ihre Geschichten kennen. Die große Frage wird gestellt: Was ist eigentlich verrückt? Und was normal? Wer bin ich, wenn mich niemand be- und verurteilt? Wenn ich mich von Erwartungen löse? Wie bedeutsam sind gesellschaftliche Normen? Es werden vielerlei Themen aufgegriffen, die zum Nachdenken anregen.

    Wir haben natürlich über einige Passagen diskutiert. Wie übergriffig beispielsweise der Arzt ist, indem er seine eigenen Forschungen über die Selbstbestimmung anderer und die Wahrheit stellt. Welche (gewaltvollen) Methoden in der Klinik teils angewendet werden.

    Ich finde, dass das Ganze noch einmal einen ganz anderen Schwung bekommt, wenn wir bedenken, dass Paulo Coelho laut Recherche selbst auch diverse Male von seinen Eltern eingewiesen wurde, weil er nicht der für sie gewünschten Norm entsprach. Auch er musste fragwürdige Methoden über sich ergehen lassen.

    Heutzutage ist es normal, dass wir psychische Erkrankungen thematisieren, sie enttabuisieren. Vor fast 30 Jahren war das vermutlich ein größerer Meilenstein. Sicherlich auch einer der Gründe, warum mich das Buch so bewegt und auch zum Nachdenken angeregt hat. Insbesondere aufgrund des Endes und der Auflösung. Warum beginnen wir oft erst richtig an zu leben, wenn wir wissen, dass uns nicht mehr viel Zeit bleibt? Ich bin nicht so ein großer Fan von Coelho's Schreibstil, seine spirituelle, konstruierte Art, und trotzdem mag ich das Buch sehr empfehlen.

  2. Cover des Buches Verheißung Der Grenzenlose (ISBN: 9783423216845)
    Jussi Adler-Olsen

    Verheißung Der Grenzenlose

    (527)
    Aktuelle Rezension von: Ulrike_Ozdemir

    Der sechste Fall von Carl Morck und seinem Team versprach zunächst wieder eine gute Kombination aus Spannung, Humor und Charakterstudie. Leider ziehen sich die beiden Hauptstränge, in denen einerseits die Polizeiarbeit, andererseits eine gescheiterte Frau, die einer vor 17 Jahren gegründeten Sekte vorsteht, so in die Länge, dass man irgendwann nur noch hofft, dass Carl, Assad und Rose endlich kapieren, was man selbst schon vor gefühlt tausend Seiten verstanden hat. 

    Die Umsetzung der Idee hätte wirklich gut sein können, aber leider hat sich der Autor in seinen eigenen Netzen verfangen. 

  3. Cover des Buches Auf dem Jakobsweg (ISBN: 9783257246223)
    Paulo Coelho

    Auf dem Jakobsweg

    (205)
    Aktuelle Rezension von: seestar

    Die einzige Erzählung von Coelho, die mir gefallen hat! Fesselnd, packend, spirituell! Das Buch liest sich mitunter wie ein Krimi, so spannend es ist! Wie sehr wollte ich danach die gleiche Reise wiederholen!

    Das war das erste Buch von Coelho, das ich gelesen habe, alles, was danach kam, hat mich leider nicht mehr berührt...


  4. Cover des Buches Die Hexe von Portobello (ISBN: 9783257247626)
    Paulo Coelho

    Die Hexe von Portobello

    (307)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Ich habe mich durch die ersten 11 Kapitel von 37 Kapiteln förmlich durch gequält. Danach habe ich die Geschichte abgebrochen, da mir das Thema zu langweilig war. Zu viel Philosophie, Psychologie, ausländische Bräuche, unnötiges Drumrumgerede und zu wenig Spannung. Zudem habe ich nach den angeblich übernatürlichen Kräften gesucht. Gut, die junge Frau konnte ein wenig wahrsagen und hat auf körperliche Schwingungen reagiert, aber was wirklich Magisches oder Bemerkenswertes, was mich fasziniert hat, war in diesem Buch nicht vorhanden. Als Hexe würde ich Shirin nicht bezeichnen, denn dazu gehört weitaus mehr als tanzen und ein bisschen Wahrsagerei. Hatte mir mehr Spannung und ein interessanteres Thema von dem Titel erhofft.

  5. Cover des Buches Hey guten Morgen, wie geht es dir? (ISBN: 9783608988260)
    Martina Hefter

    Hey guten Morgen, wie geht es dir?

    (254)
    Aktuelle Rezension von: Sven_Langner

    Juno pflegt ihren schwer kranken Mann und fühlt sich einsam. Dabei schreibt sie nebenbei Love Scammer an, damit sie sich aus der Schlaflosigkeit ablenkt. Der Roman behandelt wichtige Themen, eine Story entwickelt sich leider gar nicht so wirklich. Es werden Hintergründe über die Love Scammer beschrieben, oder wie es ist anstatt Ehefrau gefühlt mehr eine Pflegekraft zu sein. Did Message hat man früh verstanden. Hier wurde Potential verschenkt 

  6. Cover des Buches Vor uns die Nacht (ISBN: 9783839001592)
    Bettina Belitz

    Vor uns die Nacht

    (220)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Auf diese Geschichte bin ich auf einem Flohmarkt gestoßen und habe das gut erhaltene Printexemplar vor allem wegen des wunderschönen Covers mitgenommen. Der Titel steht schmucklos und in geschwungenen weißen Lettern im Mittelpunkt des Covers und wird von krakeligen blauen und weißen Blumen umrankt. Zusammen mit dem dunkelblauen Grund wirkt die ganze Komposition sehr edel und gleichzeitig dezent und ansprechend. Ich bin total begeistert von der Gestaltung! Auch innerhalb des Buches sind die Kapitelanfänge immer liebevoll verziert und mit seltsamen aber immer passenden Kapitelüberschriften versehen.


    Erster Satz: „Für einen Flügelschlag unserer Seelen halten wir inne.“

    Mit diesem Satz beginnt diese seltsame Geschichte, von der ich ehrlich gesagt nicht so genau weiß, was ich von ihr halten soll. Sie ist auf jeden Fall sehr exzentrisch und mit ihrer düsteren, geheimnisvollen Grundstimmung und den ausschweifenden Metaphern oft knapp an der der Grenze zur Fantasy, sodass es mich zu keinem Zeitpunkt der Story gewundert hätte, wenn die Protagonisten plötzlich Flügel und Klauen bekommen hätten und weggeflogen wären. Dabei behandelt der Roman ein eigentlich reales Szenario. Die junge Archäologie-Studentin Ronia wird an Weihnachten von ihrem Freund Lukas verlassen - schon wieder - und muss nun ganz alleine das Fest in ihrer Pfarrerfamilie durchstehen. Als sie nach dem obligatorischen Gottesdienst zusammen mit ihrem besten Freund Jonas, den jeder für ihren perfekten Partner hält, von dem sie aber nichts will, in einer Bar einen jungen Typen trifft, schiebt sie ihre Faszination auf ihren Liebeskummer und den Drink, den sie sich auf den leeren Magen gegen den Kummer gegönnt hat. Doch je öfter sie ihm zufällig über den Weg läuft, desto größer wird die Anziehungskraft zwischen ihr und dem eigenartigen, wunderschönen Mann mit der eleganten Körperhaltung und den uralten Augen. Dass er, den alle nur River nennen, einen schlechten Ruf hat, in der Drogenszene unterwegs sein soll und angeblich als Callboy arbeitet, kann Ronia schon bald nicht mehr davon abhalten, jeden Freitag auf eine Begegnung mit ihm zu hoffen...


    "Eigentlich ist es ganz einfach - ich werde nichts weiter tun, als wie bisher joggen zu gehen. Den Rest entscheidet das Schicksal. Das zwischen Jan und mir wird niemals eine Beziehung. Es ist Lichtjahre davon entfernt. Und ich werde mich nicht verlieben. Es wird allerhöchstens ein Abenteuer. Das erste meines Lebens!"


    Um zu verstehen, weshalb die Geschichte so entrückt wirkt, ist es notwendig, die besondere Erzählweise zu verstehen. Erzählt wird hier nicht wirklich stringent mit klarer Handlung und rotem Faden sondern vielmehr in einem Rausch aus kurzen einzelnen Szenen, die sehr oft die selbe Situation zeigen. Manchmal werden riesige Sprünge im Plot vorgenommen und wir sind plötzlich ein paar Monate weiter und außer den Freitagen scheint es irgendwann keinen anderen Tag der Woche mehr zu geben, der erzählt wird. Doch trotz dass es kein wirklicher Spannungsbogen gibt, hat diese Geschichte einen besonderen Sog und es wird nicht langweilig.
    Aufgebaut wird dieser Sog in erster Linie durch die reine, poetische Sprache, die oft auf sonderbare Art und Weise den Kern einer Situation trifft. Man kann an der Schreibart definitiv ablesen, dass die Autorin ursprünglich aus der Fantasy kommt. So viele Anspielungen auf esoterischer, metaphysischer Ebene habe ich lange nicht mehr bei einer Liebesgeschichte erlebt. Gleichzeitig hat die Geschichte durch die rasche, springende Erzählweise etwas Rauschhaftes, was auch gut damit zusammen passt, dass Ronia bald eine seltsame Abhängigkeit von River entwickelt. Dass sie sich wie an einer Droge berauscht, total von Sinnen ist, sich gleichzeitig immer weiter zurückzieht, alle anderen von sich stößt, Verpflichtungen, Freude, Familie vernachlässigt und es ihr auch gesundheitlich immer schlechter geht, hat dabei für viele Stirnrunzel-Momente bei mir geführt. Diese seltsame Mischung aus erotischer Anziehungskraft, Kontrollverlust, Rausch, Schmerz und Liebe las sich nicht gerade wie ein besonders gesundes Verhältnis.


    "Ich bin anders. Aber es ist nicht nur Schmerz und Verzweiflung und Sehnsucht was mich um meinen Verstand bringt und jene Gesetze auf den Kopf stellt, die bisher ewige Gleichgültigkeit hatten. Es ist etwas Echtes, Wahres darin, das ich leben muss, weil ich sonst nie mehr glücklich werde. Ich muss diesen Weg gehen. Zu diesem Weg gibt es keine Alternative - selbst wenn er mich umbringt, sodass ich irgendwann nur noch existieren, aber nie mehr liebe und lebe. Ich bin vollkommen ausgeliefert."


    Vielleicht mag das der Grund dafür sein, dass ich trotz meiner Faszination für die Düstere, Rauschhafte der Geschichte nicht ganz warm mit ihr werden konnte. Vielleicht liegt es aber auch an der Protagonistin, zu der ich die ganze Zeit über eine deutliche Distanz hatte. Ronia ist eine sehr eigensinnige Frau, deren viele abgefahrene Gedanken oft überspitzt, unreif, sehr sprunghaft wirken, sodass sie beim Leser nicht ganz ankommen. Auch wenn sie wirklich keinem Klischee entspricht und alles versucht um unabhängig und erwachsen zu sein, ist sie mir manchmal wirklich auf die Nerven gegangen und ich konnte an vielen Stellen verstehen, warum ihre Exfreunde sich immer von ihr getrennt haben. Sie ist exzentrisch, anspruchsvoll, anstrengend und definitiv ganz anders als andere Protagonistinnen, die ich schon begleitet habe. Sie war definitiv ein sehr spannender Charakter, gemocht habe ich sie aber nicht wirklich.


    "Denkst du an mich?", flüstere ich in die Dunkelheit und lausche, als könne ich die Antwort hören, wenn ich nur leise und aufmerksam genug bin. "Denkst du jetzt auch an mich?" Erst im Morgengrauen glaubte ich ein Ja zu fühlen, irgendwo zwischen Wachen und Schlaf, und ergebe mich dankbar seinem süßen, beruhigenden Rausch."


    Auch Jan ist irgendwie ein wenig seltsam und kein wirklicher Sympathieträger. Er ist sehr attraktiv, sich dessen aber auch bewusst und setzt seinen Körper als Waffe ein. Sein offener Umgang mit Drogen, sein selbstgerechtes Verhalten und die irgendwie nicht ganz stimmigen Umstände seines Lebens machten es mir wirklich schwer, ihn zu mögen.


    "Jan umarmt mich - und in diesem Augenblick ist er alles für mich, Geliebter, Freund, Bruder, Engel. Seelengefährte. Zu viel und zu schön. "Ich liebe dich", denke ich, so aufrichtig und rein, dass ich nicht einmal erschrecke. Es ist so, ich kann nichts dagegen ausrichten. Ich habe es mir nicht ausgesucht aber es ist da. Schon wieder erleuchten die Worte meinen Kopf, mein Herz und meinen Bauch, schlicht und unmissverständlich. Ich liebe dich. Ahnt er es?"


    Dazu kommt, dass ich die ganze Zeit über auf eine krasse Wendung gewartet habe, die die ganzen geheimnisvollen Anspielungen erklären und dann am Ende von der "großen Enthüllung" sehr enttäuscht war, da hier eine ganz neue Thematik mit rein gebracht wird, ohne dass sie wirklich für die Story genutzt wird. Sehr witzig ist, dass ich eben erst bemerkt habe, dass "Mit uns der Wind", welches ich vor Jahren ebenfalls mal gelesen habe, mit dieser Geschichte in Verbindung steht. Schon damals wusste ich nicht genau was ich von der Autorin und ihrem Stil halten soll, doch dieses andere Buch ist auf seine seltsame Art und Weise definitiv gelungener und stimmiger als diese Geschichte!



    Fazit:

    Die reine, poetische Sprache und der sprunghafte Erzählstil der Autorin haben einen starken Sog und eine Faszination für das Düstere, Rauschhafte der Geschichte bei mir ausgelöst. Aufgrund der eher unsympathischen Charaktere und einer eher schlechten als rechten Auflösung am Ende konnte mich diese exzentrische Geschichte aber alles in allem nicht überzeugen.

  7. Cover des Buches Danke, liebes Universum (ISBN: 9783898456104)
    Anjana Gill

    Danke, liebes Universum

    (60)
    Aktuelle Rezension von: lili_1302

    „Danke, liebes Universum“ von Anjana Gill ist ein inspirierender Ratgeber rund um die Themen Manifestation, Dankbarkeit und die Frage, wie wir unsere Wünsche bewusster in unser Leben einladen können. Die Autorin vermittelt ihre Gedanken anhand von einfachen Beispielen, kleinen Übungen und persönlichen Erfahrungen. Dabei geht es weniger um komplizierte Theorien, sondern vielmehr darum, mit einer positiven und offenen Haltung den eigenen Alltag zu betrachten und neue Möglichkeiten zu entdecken.  

    Für mich war es mal wieder ein sehr schönes Buch. Der Schreibstil ist angenehm locker und fühlt sich eher wie ein Gespräch mit einer guten Freundin an als wie ein klassischer Ratgeber. Ich habe bereits einige Bücher von Anjana Gill gelesen und auch dieses folgt dem vertrauten Aufbau: Es gibt immer wieder neue Impulse und Denkanstöße, ohne den Leser mit zu viel Wissen auf einmal zu überfordern. Gleichzeitig greift die Autorin bekannte Inhalte aus ihren anderen Büchern auf. Das mag für manche Wiederholung sein, ich persönlich finde es jedoch sehr hilfreich, weil sich die Botschaften dadurch festigen und man sie leichter im Alltag umsetzen kann.

    Besonders gefallen hat mir die Leichtigkeit, die das Buch vermittelt. Es ist nicht mit Theorie vollgepackt, sondern schafft es auf eine unbeschwerte Art, ein echtes Wohlfühlgefühl zu erzeugen. Während des Lesens hatte ich immer wieder das Gefühl, einfach loslassen zu können und etwas positiver auf die Dinge zu schauen. Genau das macht für mich den besonderen Charme von Anjana Gills Büchern aus: Man klappt sie zu und fühlt sich ein Stück leichter, motivierter und irgendwie, als würde man auf einer kleinen Wolke schweben. Ein schönes Buch für alle, die sich nach etwas Inspiration, Leichtigkeit und positiven Gedanken im Alltag sehnen. 


  8. Cover des Buches Darkness - Wettlauf mit der Zeit: Eine neuer Fall für Special Agent Pendergast (ISBN: B004WS0CJ0)
    Douglas Preston

    Darkness - Wettlauf mit der Zeit: Eine neuer Fall für Special Agent Pendergast

    (190)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Aloysius Pendergast und sein Mündel Constance ziehen sich nach den Ereignissen mit Diogenes für ein paar Monate in ein tibetisches Kloster zurücl, um die schlimmen Erlebnisse besser zu verarbeiten. Insbesondere Constance ist nach einem Klinikbesuch noch psychisch angeschlagen. Aber die Mönche bitten um Hilfe, und so bleibt nicht lange Zeit für Ruhe, denn ihre wertvollste Reliquie wurde gestohlen. Natürlich hat Pendergast tatsächlich bald eine Spur, der er gemeinsam mit Constance auf den gerade zu seiner Jungfernfahrt aufgebrochenen Luxusliner Britannia folgt. Die Überfahrt werden auch die Passagiere dieses Schiffes nicht vergessen, nur leider sind die Eindrücke nicht positiv, denn die Zahl der Toten steigt…… 

    Das Autorenduo kehrt mit dem achten Band  zurück in die mysteriös gruseligen Anfänge der Reihe. Der Beginn des Buches im tibetischen Kloster wartet mit der passenden mystischen Atmosphäre auf und lässt den Leser völlig im Unklaren, was den gestohlenen Gegenstand angeht und was ihn so gefährlich macht. Der Spannungsbogen ist wie gewohnt insgesamt durchgehend hoch und diesmal kommt auch der Gruselfaktor nicht zu kurz. Obwohl dieser Band sehr stark ins Mystische geht, gelingt es den beiden Autoren sehr geschickt die Geschehnisse durchweg zu plausibilisieren und zu erklären, so dass es scheinbar ganz gleich wie unrealistisch die Ereignisse auch sein mögen, immer irgendwie völlig möglich und real zu sein scheint. Pendergast bleibt wie immer einzigartig in seiner Art zu ermitteln und auch Constance bekommt Raum sich zu einem durchweg interessanten Charakter zu entwickeln. Auch bekommt sie am Ende des Buches ihren persönlichen kleinen Cliffhanger, der den Leser durchaus neugierig macht, wie es für sie weitergeht. 

    Mein Fazit: Wieder ein ausgesprochen spannender, mysteriöser und definitiv lesenswerter Band der Reihe. Pendergast ist fast schon Cult. Interessierten kann ich nur ans Herz legen, die Reihe von Beginn an zu lesen.

  9. Cover des Buches Die Lehren des Don Juan (ISBN: 9783104925653)
    Carlos Castaneda

    Die Lehren des Don Juan

    (45)
    Aktuelle Rezension von: Cyaton
    Mit seinen Buchveröffentlichungen erregte Carlos Castaneda seinerseits in der Fachwelt und in der alternativen Szene viel Aufsehen und zunächst wurden seine Geschichten als authentische Zeugnisse indigener Kulturen betrachtet. Erst nach und nach stellte sich Aufgrund zahlreicher Details, wie zum Beispiel in Sprache oder der Beschreibung von Ritualen oder verwendeter Materialien heraus, dass Castanedas Geschichten keine Echtheit beanspruchen konnten. Während die Wissenschaft Castaneda schnell aus ihren Kreisen verbannte haben die Werke Castanedas bis heute für viele ihre Gültigkeit nicht verloren.

    Die Handlung beschreibt die Abenteuer des jungen Castanedas, der die Bekanntschaft eines zauberkundigen Yaqui-Indianers "Don Juan Matus" macht und von diesem lernt. In Episoden wird über das Leben Don Juans, der inneren Entwicklung des Autors durch die Erlebnisse mit dem Indianer und über spirituelle Aspekte berichtet.

    Fazit:
    Das Buch bediente schon seit seiner Veröffentlichung den spirituellen Hunger etlicher. Ungeachtet dessen, dass die Erzählungen Aufgrund vieler falscher Angaben über die Yaqui-Indianer erfunden sein müssen, stellte das Buch für viele Leser, so auch für mich eine wirklich Erweiterung des persönlichen Horizontes dar mit unzähligen interessanten und überdenkenswerten Sichtweisen. Für mich ist dieses Buch das spirituelle Universum eines außergewöhnlichen Autors, welches in einer bezaubernden Geschichte verpackt wurde und vermutlich auch aus vielen kleinen Elementen anderer zu der Zeit bekannter spiritueller Strömungen besteht.
  10. Cover des Buches Der ist für die Tonne (ISBN: 9783746635866)
    Ellen Berg

    Der ist für die Tonne

    (84)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Prater

    Ein witziges Buch rund um das Thema ausmisten u Ordnung in sein Leben bringen.Die Geschichte bietet ungewöhnliche Charakteren,Romantik,Humor u ein wenig kriminalistische Spannung.In manchen Situationen habe ich mich wiedererkannt was mich zum schmunzeln gebracht hat.Wer hat nicht irgendetwas zuviel in seinem Leben was in die Tonne kann?Super geschrieben u eine Empfehlung wert .

  11. Cover des Buches Bestellungen beim Universum (ISBN: 9783898457996)
    Bärbel Mohr

    Bestellungen beim Universum

    (101)
    Aktuelle Rezension von: pinkyliciousbooks

    Klappentext:
    Bestellungen beim Universum ist ein Handbuch zur Wunscherfüllung. Bärbel Mohr zeigt, wie man sich den Traumpartner, den Traumjob oder die Traumwohnung und vieles mehr einfach "herbeidenken" und quasi beim Universum "bestellen" kann. Sie bringt dem Leser bei, wie er lernt, auf seine innere Stimme zu hören, wie er sich selbst gegenüber eine stärkere Verpflichtung eingehen und sein Leben positiver gestalten kann. Zahlreiche kleine Anekdoten und Parabeln durchziehen das humorvoll geschriebene Büchlein, das durch Lebenstips für jeden Tag abgerundet wird.

    Das 1998 erstmal veröffentlichte Buch gibt auch heute noch Tipps zur Manifestation. 🔮

  12. Cover des Buches Der Pfad des friedvollen Kriegers (ISBN: 9783453702400)
    Dan Millman

    Der Pfad des friedvollen Kriegers

    (81)
    Aktuelle Rezension von: Laura007

    Habe ich vor einigen Wochen antiquarisch gefunden und gelesen. Ich fand es von der Sprache her ein wenig veraltet, aber die Geschichte ist spannend, wenn man sich für Esoterisches interessiert ...

    Es geht darum wie man sich selbst findet und zu sich steht und dann hat es immer wieder wirklich gute Lebensweisheiten drin.

  13. Cover des Buches Mit anderen Augen (ISBN: 9783257073836)
    Jane Tara

    Mit anderen Augen

    (163)
    Aktuelle Rezension von: SparklingPages

    Ein Buch, in das man sich hineinfühlen kann. Man lacht, weint und wird zum Nachdenken angeregt. Jane Tara hat das Thema clever verpackt, denn wer fühlte sich nicht auch schon einmal übersehen? Nicht wertvoll? Nicht angenommen? Nicht ernst genommen? 

    Genau darum geht es in diesem Buch. Das Thema wird unterhaltsam erzählt, ohne dabei etwas von seiner Ernsthaftigkeit zu verlieren. Gegen Ende ist es mir persönlich allerdings etwas zu sehr in Richtung Ratgeber/Selbsthilfebuch gegangen, was auf der anderen Seite aber für den ein oder anderen auch sehr hilfreich sein könnte.

    Vielen Dank an NetGalley und dem Diogenes Verlag für das digitale Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. ✨

  14. Cover des Buches Das Buch vom Süden (ISBN: 9783446286399)
    André Heller

    Das Buch vom Süden

    (15)
    Aktuelle Rezension von: wandablue

    Die Welt zwischen Gefühltem und Erfundenem.

    André Heller erweist sich in seinem Roman „Das Buch vom Süden“ zu meinem nicht geringfügigen Erstaunen als grandioser Erzähler. Erzählt wird das Leben des Julian Passauer, von seiner Kindheit an in Wien, seinen eindrücklichsten Eindrücken vom Elternhaus bis in sein Erwachsenenalter hinein, währenddessen er überall hin reist, bis zu seiner Seßhaftwerdung in San Celeste in Italien, bis ganz hin zum Ende. 

    Aber „Das Buch vom Süden“ ist weit entfernt von einem gewöhnlichen Roman und auch weit entfernt von dem, was man gemeinhin eine straffe Handlung präsentieren, nennen mag. Passauers Leben bildet lediglich den losen Rahmen, seine Biografie ist eine sehr locker gehaltene rote Linie, aber eigentlich geht es um Betrachtungen über das Leben, die deutsche Geschichte, seltsame Erlebnisse und seltsame Menschen und das in einer Sprache, die nur verblüffen kann angesichts ihrer Ausführlichkeit, ihrer Details und ihrer Schönheit. 

    Ist es erlebt, was er erzählt und denkt, der Protagonist? Hellers Julian denkt zum Teil durchaus esoterisch, was ich eigentlich nicht mag, dann aber wieder hat die Erzählung mit all den skurrilen Personen, die auftauchen, einen solchen Charme, das ist große Kunst, ob man es zugeben mag oder nicht. 

    Es geht in dem vorliegenden Roman auch darum, dass das Erzählen an und für sich schon einen Wert darstellt – und einfach gar nicht um Spannungsbögen und dergleichen, mit anderen Worten, man muss empfänglich sein für lyrische Formulierungen und die sogenannte schöne Seele der Literatur, damit man ausschöpfen kann, was einem geboten wird, mit leichter Hand, mit Humor, mit Nachdenklichkeit, träumend, sinnend, menschliches Denken und Fühlen auslotend. 

    Fazit: Für mich eine der schönsten Erzählungen, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. 

    Kategorie:  Anspruchsvoller Roman
    Verlag: Paul Zsolnay, 2016



  15. Cover des Buches Der Skandal der Skandale (ISBN: 9783426302767)
    Manfred Lütz

    Der Skandal der Skandale

    (27)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    haben mit ihren atheistischen Ideologien zusammen etwa 165 Millionen Menschen ums Leben gebracht. 

    Zu den unverzichtbaren Anklagepunkten gegen das Christentum zählen die Hexenverfolgungen. Lütz gibt mit etwa 50000 europaweiten Opfern die Ergebnisse moderner Geschichtswissenschaft wieder, stellt Hexenverfolgung auf katholischer wie protestantischer Seite fest, behandelt diesen schrecklichen Irrweg theologischen und juristischen Denkens dennoch nicht ernsthaft und gründlich genug. Heinrich Kramer war nicht einfach "ein windiger Dominikaner" (S.153), sondern ein psychopathischer Fanatiker, dessen "Hexenhammer" eine Hauptreferenzquelle für die Hexenvefolgung abgab. Universitätstheologen hatten im 15. Jahrhundert eine verhängnisvolle Dämonologie entwickelt, die Glaubensabfall (Häresie) und Schädigung zu einem justiziablen Strafbestand kombinierte, der dann durch die Constitutio Criminalis Carolina von 1532 unter die Kapitalverbrechen eingereiht und so zu einer juristischen Realität mit wissenschaftlich objektiver Gültigkeit gemacht wurde. Die maßvollen Foltervorschriften der Carolina wurden außer Acht gelassen, sodaß eine einmal denunzierte und verhaftete Person unentrinnbar dem Tod geweiht war. Der hohe geistliche Klerus wollte sich nicht gegen das System der Universitätsjuristen stellen und trug zu einer systematischen Verschärfung der Hexenprozesse bei, auf katholischer Seite namentlich der Weihbischof Peter Binsfeld (1545-1589) von Trier, der Jesuit Martin Anton Delrio (1551-1608) mit einem umfangreichen Hexentraktat und  der Weihbischof Friedrich Förner (1570-1630) von Bamberg, der tägliche Hexenpredigten verfaßte. Man ging von einer umfassenden Hexenorganisation aus, die imstande wäre, großflächige Wetterschäden herbeizuführen. Entsprechend umfassend mußte daher wohl auch ihre Verfolgung sein.

    Und noch vieles mehr.......

  16. Cover des Buches Mein Leben als Mensch (ISBN: 9783499254017)
    Jan Weiler

    Mein Leben als Mensch

    (120)
    Aktuelle Rezension von: KarinJ

    Seine Storys muten irgendwie ausgedacht und trotzdem real an. Seine Charaktere wirken auf mich sehr lebendig und sympathisch, vor allem sein Schwiegervater, sein kleiner Sohn und das Kindermädchen Natalya. Bei ihr habe ich immer die Nastya aus der Lindenstrasse vor Augen und der Schwiegervater liegt mir, bei allem, was er sagt, sofort mit einem angenehmen weichen Singsang in den Ohren. Die Texte amüsieren durch Überraschungen, denn die Charaktere sind schlagfertig und Jan Weiler springt von einem Thema ins nächste, um dann plötzlich auf irgendetwas zurückzukommen. Über alle Kolumnen hinweg wurden sehr viele, unterschiedliche Themen bearbeitet. Das macht dieses Buch abwechslungsreich. Die Sprache ist anschaulich, enthält viele eingängige Bilder, ist eine frische Mischung aus Alltagssprache und einem gehobenen Schreibstil, wie man ihn für Veröffentlichungen erwarten würde.

  17. Cover des Buches Sommer ohne Plan (ISBN: 9783455021523)
    Johanna Swanberg

    Sommer ohne Plan

    (44)
    Aktuelle Rezension von: Kathi_Mo

    Ich bin nicht gut in die Geschichte gekommen und auch sämtliche Protagonisten haben mich irgendwie nicht wirklich abgeholt. Die Geschichte ist teilweise vollkommen absurd und dümpelt einfach so vor sich hin. Ich habe das Buch dennoch bis zum Schluss gelesen, kann es aber nicht wirklich empfehlen. Es ist sehr flach und man merkt, dass es Tiefgang bekommen sollte, dieses wurde aber eher schlecht vermittelt. 

  18. Cover des Buches Für immer zuckerfrei (ISBN: 9783431039979)
    Anastasia Zampounidis

    Für immer zuckerfrei

    (73)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Anastasia Zampounidis hat auf jeden Fall meinen Respekt für ihre Durchhaltekraft und Konsequenz. Sie verzichtet komplett auf Industriezucker, und das stelle ich mir in der heutigen Zeit, wo fast überall Zucker beigefügt wird, sehr schwer vor. 

    Das Buch ist für mich eine Art Erfahrungsbericht, kein Ratgeber. Zwar sind schon ein paar gute Tipps enthalten, aber vordergründig geht es doch um ihren ganz persönlichen Weg aus der Zuckerfalle. Sie schreibt dabei sehr locker und interessant; ich habe das Buch sehr gerne gelesen. 

    31.12.2023

  19. Cover des Buches Mit uns der Wind (ISBN: 9783839001608)
    Bettina Belitz

    Mit uns der Wind

    (110)
    Aktuelle Rezension von: versinken_in_Geschichten

    Das Buch ist m.E. für junge Leser an der oberen Grenze von Young Adult konzipiert und trifft dort ins Schwarze. Es geht darum, wie die Abnabelung aus dem Elternhaus gelingen kann, genauer gesagt um jenen Moment, wo wir zum ersten Mal den Mut haben, zu sagen: Ich mach das jetzt! Obere Grenze YA deshalb, weil die Protagonistin ein Handicap hat und sich dadurch erst etwas später aus der Behütetheit löst, als die meisten Jugendlichen. Aber Generation Z ist sowieso etwas anders drauf, als frühere Generationen, daher passt das richtig gut.

    Gekonnt gemacht ist in meinen Augen die Kombination "Nicht ganz Realität, aber auch nicht blanke Mystik". Diese Tage, wo wir uns von den Eltern emanzipieren, haben etwas Magisches, und die Antriebe, warum wir es dann tatsächlich tun, haben viel mit Intuition und Projektion zu tun. Die Realität holt uns später von ganz allein wieder auf den Boden zurück, aber wir stehen dann woanders. Der Roman schildert das ganz wunderbar.

    Ein Punkt Abzug, weil das Ende m.E. etwas zu dick aufträgt;. Das hätte man wohl auch dezenter hinbekommen können, dann würde der Leser das ganz natürlich akzeptieren. Jenseits dieses kleinen Schönheitsfehlers ist das Buch wirklich liebevoll geschrieben, bezaubernde weiche Sprache und interessante Figuren. Ich fühlte mich an die Magie meiner eigenen Jugend erinnert.


  20. Cover des Buches Mel – Wächterin der Dämonen (ISBN: 9783551319029)
    Laura Cardea

    Mel – Wächterin der Dämonen

    (77)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt

    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir recht leicht und ich hatte richtig Lust auf diese.
    Mein Lesefluss war sehr gut, denn der Schreibstil war sehr einfach gehalten und angenehm zu lesen.

    Mel war mir zunächst sehr sympathisch.
    Ich mochte ihren Sarkasmus, auch wenn dieser stellenweise ein wenig zu viel war.
    Sie hat eine Gabe, welche bisher eher eine Bürde war, denn sie konnte mit niemanden darüber reden, ohne Gefahr zu laufen, für verrückt gehalten zu werden.
    Selbst ihrer Familie gegenüber kann sie sich nicht öffnen, dies hat ihr ein Vorfall in der Kindheit gezeigt, obwohl ihre Mutter doch schon recht esoterisch ist.
    Dieser Teil der Geschichte gefiel mir sehr gut.
    Genauso die Sache mit den Chakren und wie Mel den Zugang dazu findet, mochte ich sehr.

    Das Thema und generell die Idee der Geschichte fand ich richtig, richtig cool.
    Auch das Setting, dieses große Murkwood-Anwesen fand ich toll, auch wenn die Größe irgendwie nicht so richtig rüberkam, trotz der Erwähnung.
    Mel ist neu in dieser Welt genau wie wir Leser, dennoch gibt es irgendwie keine wirkliche Einführung in die Welt der Dämonen, Geister und CO, es bleibt alles sehr oberflächlich, was ich sehr schade fand.
    Die Großmutter fand ich cool, auch wenn ich es komisch fand, dass sie so wenig hinterfragt wurde und sie selbst viel zu wenig erklärt hat.

    Der Spannungsbogen hielt sich eher in Grenzen, gerade der Mittelteil war eher schleppend, fast schon ein wenig langweilig, dennoch interessant genug, um wissen zu wollen, wie die Geschichte aus geht.
    Im ersten Moment fand ich Juri cool und vor allem faszinierend, doch im Verlauf fand ich vor allem die Dialoge zwischen ihm und Mel einfach nur wiederholend und nervig.
    Alles rund um Hollows und der Gerichtsverhandlung gefiel mir einfach so gar nicht.
    Die Romantik kam für mich leider auch so gar nicht rüber.

    Ein Buch mit einer richtig tollen Idee, welche mich leider nicht so ganz überzeugen konnte, aber zumindest ganz gut unterhalten.



  21. Cover des Buches Das Detox-Wunder (ISBN: 9783962572761)
    Robert Morse

    Das Detox-Wunder

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Juli21

    Erst konnte ich mich nicht wirklich zum Lesen motivieren, da mir die Informationen und Herangehensweise etwas zu unwissenschaftlich vorkamen. Nachdem ich jedoch durch meinen Phytotherapiekurs dasselbe Werk in einer älteren, englischen Version digital zu studieren begonnen habe, fand ich Gefallen daran und erkannte seine wirklich bedeutende Relevanz und praktische Zugangsweise zu Lebensstil, Umweltbelastungen, Ernährungsformen und für mich ganz besonders interessant, den Heilpflanzenkombinationen und -Empfehlungen sowie kurzen, jedoch absolut essentiellen Pflanzenporträts.

  22. Cover des Buches Das Blut der Könige (ISBN: 9783404123681)
    Peter Berling

    Das Blut der Könige

    (53)
    Aktuelle Rezension von: Angel10
    Dieser Roman spielt in den Jahren ab 1248. Der französische König Ludwig führt einen Kreuzzug nach Ägypten.
    Im Mittelpunkt stehen die königlichen Kinder Roc und Yezabel (wahrscheinlich Nachfahren aus dem Geschlecht Trencavel oder der Staufer). Sie werden von der Prieur de Sion, einem geheimen Orden, in Obhut genommen, um eines Tages die Herrschaft zu übernehmen und damit den Weltfrieden zwischen Orient und Okzident zu schaffen. Die Mutter der Kinder war Katharerin und wurde 1244  in Montsegur verbrannt.

    Die Kinder werden von unterschiedlichen Personen bewacht, z. Bsp. der Gräfin von Otranto, die zugleich Piratin ist, leben eine Zeit in der Assasinenfestung Maystaf, stehen unter dem Schutz des jungen Sultans...

    An diesen Kindern haben natürlich verschiede Gruppen und Personen Interesse, z. Bsp. soll das Mädchen verheiratet werden und ihr königliches Blut zur Manifestierung der eigenen Macht dienen.

    Meine Bewertung: der Roman wird nie langweilig, einiges ist überzogen dargestellt. Man kann eintauchen in die Welt des 13. Jahrhunderts. Hilfreich sind die Erklärungen im Anhang, historische Personen sind erklärt und  lateinische und arabische Redewendungen übersetzt.

    Der Roman ist als TB 1. Auflage 1995 erschienen, ca 1000 Seiten.
  23. Cover des Buches Quanten-Bullshit (ISBN: 9783440179048)
    Chris Ferrie

    Quanten-Bullshit

    (42)
    Aktuelle Rezension von: Lena1

    Der provokante Titel Quanten-Bullshit hat mich sofort neugierig gemacht. Als jemand, der sich für Wissenschaft interessiert, klang die Idee spannend: Ein Physiker erklärt die Grundlagen der Quantenphysik und räumt gleichzeitig mit esoterischen Fehlinterpretationen auf. Auch das Cover hat mir gefallen. Die schlichte, moderne Gestaltung passt gut zum sachlichen Thema und weckt Interesse.

    Inhaltlich beschäftigt sich Chris Ferrie mit den wichtigsten Konzepten der Quantenphysik und zeigt, warum viele populäre Behauptungen über „Quantenheilung“ oder ähnliche Versprechen wissenschaftlich nicht haltbar sind. Dabei möchte er komplexe Zusammenhänge verständlich und humorvoll erklären.

    Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Obwohl ich die Grundidee sehr interessant fand, hatte ich oft das Gefühl, dass der Humor für meinen Geschmack zu sehr im Vordergrund steht. Viele Passagen wirkten auf mich eher langatmig oder zu bemüht witzig. Dadurch fiel es mir schwer, mich auf die eigentlichen Inhalte zu konzentrieren. Auch die Erklärungen waren für mich nicht immer so klar und eingängig, wie ich es bei einem populärwissenschaftlichen Sachbuch erwartet hätte.

    Der Schreibstil ist zwar locker und teilweise durchaus unterhaltsam, konnte mich auf Dauer aber nicht fesseln. Deshalb habe ich das Buch nach etwa der Hälfte abgebrochen. Der Autor wirkt fachlich kompetent und sein Anliegen, wissenschaftliche Fakten von Pseudowissenschaft zu trennen, finde ich grundsätzlich sehr wichtig. Dennoch reichte das für mich nicht aus, um am Ball zu bleiben.

    Quanten-Bullshit hat eine interessante Grundidee und behandelt ein wichtiges Thema. Die Umsetzung konnte mich jedoch nicht überzeugen. Wer einen sehr lockeren und humorvollen Einstieg in die Quantenphysik sucht, findet hier vielleicht Gefallen daran. Für mich war das Buch jedoch eine Enttäuschung

  24. Cover des Buches Portugiesisches Blut (ISBN: 9783453439221)
    Luis Sellano

    Portugiesisches Blut

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Jackolino

    Henrik Falkner hat sich in Lissabon eingelebt und hat sogar eine Renovierung des alten Hauses, in dem er lebt und sich das Antiquariat befindet, in Auftrag geben können. Eines Tages sucht ihn eine junge Brasilianerin auf der Suche nach ihrer  Mutter auf. Sie hatte wohl einige Zeit in dem Haus gelebt und so vermutet sie, dass Henrik ihr etwas über ihren Verbleib sagen kann. Tatsächlich finden sich in Martins Unterlagen Hinweise auf sie, aber keiner weiß, wohin sie verschwunden sein könnte. Und so macht Henrik sich auf die Suche.

    Zum Teil tauchen alte Bekannte im Buch auf, die ich bereits aus dem ersten Band kannte. Helena spielt allerdings zunächst einmal nur eine Nebenrolle, Henrik und sie hatten nach einen Streit nur noch wenig Kontakt miteinander. Es scheint, als ob sich die Anzahl der vertrauenswürdigen Menschen in seiner Umgebung reduziert hätte und er mehr und mehr zu einem Einzelkämpfer wird. 

    Ich fand den Fall ziemlich verwirrend, Band 1 der Reihe hatte mir deutlich besser gefallen. Schön war es natürlich, wieder kreuz und quer durch Lissabon unterwegs zu sein und auch Sintra mit in den Handlungsradius aufgenommen zu wissen. Die stehende Hitze in der Stadt konnte man anhand der Beschreibungen nachfühlen und das schlussendliche Gewitter wirkte wie eine Befreiung.  

    Die einzelnen Hinweise aus dem Antiquariat, vor allem die Azulejos, konnte ich der Lösung des Falles aber noch nicht zuordnen. Und letztendlich ist der wichtigste Fall, nämlich Martins plötzlicher Tod,  ja auch noch nicht geklärt, denn die Person, die hinter allem zu stehen scheint, ist noch nicht aufgetaucht und scheint in der ganzen Stadt mehr ein Phantom zu sein.



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