Bücher mit dem Tag "essen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "essen" gekennzeichnet haben.

477 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (ISBN: 9783423718493)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

    (3.769)
    Aktuelle Rezension von: Kati_5972

    Bereits vor neun Jahren schon gelesen, verschlungen und geliebt, und nun habe ich mir vorgenommen diese Buchreihe noch einmal zu erleben. Und diesen Re-Read werde ich garantiert nicht bereuen. "Das Reich der sieben Höfe" oder auch "Acotar" wie es unter vielen Leserinnen und Lesern bekannt ist, war schon damals und ist es bis heute: eine unvergessliche, atemberaubende und epische Geschichte, die aus dem Genre Fantasy nicht mehr wegzudenken ist.

    Erneut habe ich Feyre auf ihrem abenteuerlichen und herausfordernden Weg ins Reich der Fae begleitet, bis hin zum Frühlingshof und unter dem Berg, wo sie sich Prüfungen stellen muss, die ihr alles abverlangen und zudem ihr Herz auf die Probe gestellt wird. Die Geschichte erinnert an das Märchen "Die Schöne und das Biest", schafft aber durch ein unglaubliches und einzigartiges Setting und durch die starke Protagonistin Feyre, die sich immer wieder beweisen und ihren wahren Weg noch finden muss, eine völlig neue und unvergleichliche Story, deren Sog man kaum entkommen kann.

    Für mich ein Fantasy-Epos, dass jeder einmal gelesen haben sollte, der den Tropes Enemies to Lovers, Strong Female Character, Touch her an die, Slow Burn, Fae Fantasy und Forced Proximity vollkommen verfallen sind. Atemberaubend, fantasievoll, episch, düster, geheimnisvoll, romantisch, spannend, bildhaft erzählt und voller Fae-Magie ✨️❣️

    Wer "Das Reich der sieben Höfe" noch nicht gelesen hat, sollte es spätestens jetzt tun und wer sich diese Buchreihe entgehen lässt, verpasst eine der größten Fantasy Geschichte, die je zu Papier gebracht wurden. Von daher eine ganz klare Leseempfehlung von mir ⭐️⭐️⭐️⭐️

  2. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492316460)
    Erin Watt

    Paper Princess

    (2.289)
    Aktuelle Rezension von: BiblioLoni

    Nach dem Tod ihrer Mutter steht Ella plötzlich ganz allein da. Alles, was sie über ihren Vater weiß, ist sein Name: Steve. Was sie jedoch nicht ahnt: Er war ein erfolgreicher Unternehmer. Als auch er stirbt, macht sich sein bester Freund Callum auf die Suche nach ihr. Doch was Ella nicht kommen sieht: Das Leben unter einem Dach mit seinen fünf Söhnen wirbelt alles durcheinander ... besonders ihre Gefühle für Reed werden zur echten Herausforderung.

    Ehrlich gesagt: Das Cover hätte mich allein nicht zum Kauf bewegt, aber der Klappentext klang so spannend, dass ich dem Buch eine Chance geben musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist super flüssig, emotional und bildhaft. Ich konnte mich richtig gut in die Charaktere hineinfühlen.

    Ella hat mich total beeindruckt. Sie ist wahnsinnig stark, musste viel zu früh Verantwortung übernehmen und hat alles getan, um sich und ihre kranke Mutter über Wasser zu halte ... sogar als Stripperin gearbeitet. Ich liebe, wie schlagfertig sie ist, besonders gegenüber Callums Jungs. Ihre Stärke, ihr Humor, ihre Haltung. Sie war mir sofort sympathisch. Und doch ist da auch diese weiche, verletzliche Seite, die sie bei Reed zeigt. Was zwischen den beiden entsteht, ist intensiv, aber auch kompliziert. Und dann diese Wendung... sie hat mir wirklich das Herz gebrochen.

    Reed! Callums zweitältester Sohn, ist der klassische Bad Boy: attraktiv, kühl, unnahbar. Er sieht in Ella anfangs nur eine Störquelle, jemand, der seine Familie auseinanderbringen könnte. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr knistert es. Und das schon von der ersten Begegnung an. Ihre ständigen Reibereien, das gegenseitige Necken... ich hab’s geliebt. Und wenn sie sich dann doch mal näherkommen .. wow.

    Auch die Freundschaft zu Valerie war für mich ein Highlight. Sie gibt Ella Rückhalt in dieser versnobten High-Society-Welt, und die beiden zusammen sind einfach unschlagbar. Schön zu sehen war auch, wie Easton gegen Ende zu einer wichtigen Bezugsperson für Ella wurde.

    Und dann kam das Ende! Und ich saß mit offenem Mund da. So ein Cliffhanger! Ich hab das Buch in Rekordzeit verschlungen und Teil zwei liegt schon bereit. Ich hoffe so sehr, dass die Geschichte genauso fesselnd weitergeht!

  3. Cover des Buches Der Ernährungskompass (ISBN: 9783328109433)
    Bas Kast

    Der Ernährungskompass

    (186)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte

    In diesem Buch findet man eine sehr ausführliche Übersicht über Nahrungsmittel, die gesund sind und uns vor Krankheiten schützen, aber auch weniger gesunde Lebensmittel die uns auf Dauer krank machen. Man kann dieses ganze Wissen dann nutzen, um seine Ernährung umzustellen, was dann gar nicht wie eine Diät wirkt.  Der Ratgeber ist weder trocken noch fad, sondern aufschlussreich, motivierend und leicht lesbar. Es werden Themen wie zum Beispiel: Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß, Proteine, Fette und diverse Diäten unter die Lupe genommen. 

    Wer dieses Buch liest, bekommt einen sehr informativen, detaillierten Überblick, basierend aus über tausend von Ernährungsstudien, was wirklich gesund ist und wie ich einfach meine Ernährung Schritt für Schritt umstellen kann. 

    Ich bin begeistert von diesem Buch.   Es war total spannend und lehrreich. Ich hatte einige Aha-Momente und auch einiges erfahren, was ich noch nicht wusste.  Ein Sachbuch für all jene, die sich so richtig mit dem Thema Ernährung auseinander setzten wollen. Dank des motivierenden Schreibstil, will man mit dem gelesenen Wissen gleich mal im Alltag loslegen.

  4. Cover des Buches Die Känguru-Chroniken (ISBN: 9783548920771)
    Marc-Uwe Kling

    Die Känguru-Chroniken

    (1.272)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    MEINUNG

    Eigentlich peinlich, wenn ich zugebe, dass ich das Känguru zwar kenne - mein gesamter Freundeskreis war quasi davon besessen, als es raus kam - es jetzt aber das erste mal komplett gehört habe. 

    Ich hatte es schonmal angefangen, aber erst jetzt wirklich von Anfang bis Ende. Es ist  wahnsinnig unterhaltsam vorgelesen - aber durch die Stimme des Kängurus fand ich es auch echt immer wieder anstrengend dem lange zuzuhören.

    Rein von den Themen und der Art und Weise des Humors aber auf jeden Fall ein Hit! Dass da Band 2-5 noch folgen ist ja klar. Aber wegen der Stimme brauche ich dafür den richtigen Moment ;-)


    KLAPPENTEXT

    »Ich bin ein Känguru - und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen.« Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet. Völlig absurd und ein großer Lesespaß. Marc-Uwe Kling und seine Radio-Kolumne »Neues vom Känguru« ist in der Kategorie »Beste Comedy« mit dem Deutschen Radiopreis 2010 ausgezeichnet worden.

  5. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453316911)
    Andy Weir

    Der Marsianer

    (897)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Wir begleiten Mark Watney, wie er durch einen Unfall allein aufm Mars zurück gelassen wird und sich jedwedem Hindernis stellt um zurück zur Erde zu kommen.


    Es ist erstaunlich wie einfallsreich die Hindernisse angegangen werden, wie er trotz allem stets einen guten Spruch auf den Lippen behält und nicht mit Sarkasmus geizt aber stets nie den Mut aufgibt.

    Aber das beste ist die Umsetzung der teilweise hochkomplexen Systeme. Das Buch schafft es das aufs einfachste und leichteste runterzubrechen bzw eicht verständlich zu erklären.

    Es ist zu Recht verfilmt worden und zu Recht ein Bestseller. Einfach nur eine Empfehlung wert.

  6. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783596523344)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

    (927)
    Aktuelle Rezension von: BuchBoxBirgit

    Ein Road Movie zum Lesen, heute würde man sagen: ein Travel Vlog zum lesen. Die Autorin ist auf jeden Fall sympathisch, sie macht eine Reise, wie viele von uns sie (in ihren Träumen) unternehmen möchten und lässt uns an ihren Erlebnissen und Gedanken Teil haben. Sie findet sich selbst, und viele neue Freunde. Unterhaltsam

  7. Cover des Buches Verliere mich. Nicht.: Special Edition (ISBN: 9783736319943)
    Laura Kneidl

    Verliere mich. Nicht.: Special Edition

    (1.830)
    Aktuelle Rezension von: LillyWb

    Auch der zweite Band hat mir richtig gut gefallen! 

    Man sieht und spürt, wie sehr Sage mit ihrer Vergangenheit kämpft. Gleichzeitig erlebt man, wie sie sich langsam, Schritt für Schritt, endlich öffnet und Vertrauen zu Luca aufbaut. Ich fand diese Entwicklung wirklich schön und auch nachvollziehbar dargestellt.

    Luca ist einfach ein absoluter Herzensmensch!  Er ist immer für Sage da, gibt ihr die Zeit, die sie braucht und setzt sie niemals unter Druck. Er steht für sie ein und ich habe es geliebt, wie er sie bei der Konfrontation verteidigt hat. Genau solche Momente machen ihn für mich zu einem so tollen Charakter!

    Auch die Freundschaften zu Megan und April haben mir gut gefallen. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die beiden etwas präsenter gewesen wären. Es dreht sich doch sehr viel um Sage und Luca, während April beispielsweise wieder irgendwo auf einer Party ist, anstatt mehr Zeit mit Sage zu verbringen. Das kam für mich leider etwas zu kurz.

    Was ich aber noch unbedingt loswerden möchte: Ich habe mitbekommen, dass sich einige darüber aufgeregt haben, dass Sage so lange braucht, um Luca von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Sie solle es ihm doch endlich anvertrauen. Aber ganz ehrlich: Wenn man nicht selbst in einer solchen Situation steckt, kann man das NICHT einfach nachvollziehen. Von außen betrachtet ist es schnell ein „Das kann doch nicht so schwer sein“, aber das ist es eben doch! Gerade wenn man selbst so viel erlebt hat, sind Vertrauen und das Öffnen gegenüber anderen nicht einfach. Ich finde, die Autorin hat das wirklich gut rübergebracht und gezeigt, dass jeder Mensch sein eigenes Tempo hat. 

    Insgesamt fand ich auch den zweiten Band sehr gelungen und er war ein toller Abschluss für Sage und Luca. 4 Sterne von mir! 

  8. Cover des Buches Vielleicht jetzt (Vielleicht-Trilogie, Band 1) (ISBN: 9783743210950)
    Carolin Wahl

    Vielleicht jetzt (Vielleicht-Trilogie, Band 1)

    (508)
    Aktuelle Rezension von: viki_pzr

    Ich mag den Schreibstil von Carolin Wahl einfach sehr. Ich mag auch immer den Dual POV, das hat mir hier etwas gefehlt. 

    Man kann sich immer sehr gut in die Personen hineinversetzen und auch dieses leichte grumpyxsunshine und der „Suche“ nach Gabriellas Vater hat es echt super gemacht. Auch fand ich das Setting gut, weil das ist mir bisher noch nicht untergekommen. 

    Ich muss aber sagen, dass ich am Anfang etwas Schwierigkeiten hatte, in das Buch einzusteigen und mich nicht ganz einfinden konnte. Ich hab hinterher gelesen, dass Carolin Wahl selbst sagt, dass der erste Band für sie schwierig war zu schreiben und ich finde das merkt man (leider) schon.

  9. Cover des Buches Offene See (ISBN: 9783832165987)
    Benjamin Myers

    Offene See

    (451)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Im Dumont Verlag erschien 2021 Benjamin Myers Roman Offene See. 

    Der junge Robert hat seinen Schulabschluss in der Tasche, möchte die Natur und das Meer sehen und weiß, er will nicht wie seine Vorfahren im Bergwerk arbeiten. Deshalb unternimmt er eine Wanderung entlang der englischen Küste. Unterwegs lernt er Dulcie kennen, eine schrullige ältere Frau, die den erschöpften Robert bei sich aufnimmt, für ihn Hummer und Brennnesseltee kocht und damit seine Geschmackssinne für neue Erfahrungen öffnet und ihm einige Denkanstösse mitgibt. Zwischen ihnen entsteht eine Freundschaft, sie begegnen sich mit einer tiefen Verbundenheit und tauschen sich über Politik, Literatur und das Leben in der Natur aus. Als Robert in Dulcies verfallenem Atelier ein Manuskript entdeckt, öffnet ihm das den Weg zur Literatur. 

    "Es erinnert daran, dass nichts von Dauer ist. Alles ist im Fluss. Und die Natur trägt immer den Sieg davon." Zitat S. 265  

    In diesem Buch geht es um Gespräche über Werte, um die Schönheit der Natur und deren Wandel innerhalb eines Jahres, als auch im Laufe der Zeiten. Wir erleben eine wunderschöne sommerliche Atmosphäre und die Kraft einer besonderen Freundschaft, die dem jungen Robert seinen Weg ins Leben weist und ihn für die Literatur begeistert. 

    Benjamin Myers hat ein sprachliches Talent, das einfach einzigartig ist. Wunderbar einfühlsam fängt er spezielle Stimmungen und Beobachtungen in der Natur ein, die ich sehr genossen habe. An einige seiner nicht enden wollenden Kettensätze musste ich mich erst gewöhnen, hier mal ein Teil so eines Satzes:

    "Vor diesen Häusern sah ich alte, handgefertigte Hummerreusen, manche halb verwittert, ausgefranste Taurollen, Blumentöpfe, in denen Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Thymian wuchsen, Treibholz, vom Meer zu abstrakten länglichen und rundlichen Formen geschliffen, und überall lagen diese mundgeblasenen Schwimmkörperkugeln aus buntem Glas, die in der Sonne glänzten..." Zitat S. 128 

    Die Gespräche zwischen Dulcie und Robert kreisen um das Leben, sie führt ihn an Literatur heran und erzählt von Krieg und Verfolgung und darüber, welche Auswirkungen Kriege auf die Menschen haben. In diesen Szenen konnte ich das Erzählte zwar nachvollziehen, fand es aber sehr negativ behaftet. 

    Das Aufeinandertreffen von Dulcie und Robert ist für beide ein Gücksfall. Sie genießt die Geselligkeit mit einem Menschen und nimmt ihn so wie er ist. Sie lenkt ihn mit ihren Gesprächen, fördert sein Interesse für Literatur und kocht ihm köstliche Gerichte, für die der junge Mann sich mit der Erledigung von Arbeiten in Haus und Garten revanchiert. Aus der menschlichen Zuwendung entwickelt sich eine selbstver-ständliche Freundschaft, die in ihrem weiteren Leben noch Bestand hat. 

    "Offenes Meer" ist ein poetisches Buch für die Sinne, mit komplexem, tiefgründigem Inhalt und wunderschönen Landschafts- und Meerbeschreibungen, die mich tief berührt haben. 

     

  10. Cover des Buches Glück ist, wenn man trotzdem liebt (ISBN: 9783404191956)
    Petra Hülsmann

    Glück ist, wenn man trotzdem liebt

    (714)
    Aktuelle Rezension von: love1988

    Das Cover ist ein echter Hingucker und spiegelt die Stimmung der Geschichte perfekt wider.

    Isabelle erinnert stark an Sheldon: Sie hat feste Rituale und genaue Abläufe, die man besser nicht durcheinanderbringt. Jeder Tag ist klar durchgeplant – bis jemand kommt, der ihr geordnetes Leben durcheinanderwirbelt. Mehr will ich gar nicht verraten.

    Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und füllen die Geschichte mit Leben. Der humorvolle Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Auch das Setting passt wunderbar und rundet das Gesamtbild stimmig ab.

    Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!

  11. Cover des Buches Winterkartoffelknödel (ISBN: 9783423217941)
    Rita Falk

    Winterkartoffelknödel

    (1.089)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    "Winterkartoffelknödel“ von Rita Falk habe ich mit einer gewissen Erwartung gelesen, denn die Verfilmungen der Eberhofer-Krimis kenne und liebe ich. Sebastian Bezzel als Franz Eberhofer und Simon Schwarz als Rudi Birkenberger sind für mich ein kongeniales Team, dessen Schlagabtausch, Timing und Charme auf der Leinwand einfach perfekt funktionieren.

    Umso schwerer fiel mir zunächst der Einstieg in die Romanvorlage. Die teils sehr abgehackte, knappe Sprache aus Franz Eberhofers Ich-Perspektive ist gewöhnungsbedürftig. Auch wirkt der literarische Eberhofer deutlich kantiger und weniger sympathisch als sein filmisches Alter Ego. Was im Film durch Mimik, Humor und Schauspiel aufgefangen wird, steht im Buch oft nüchterner und sperriger im Raum.

    Mit zunehmender Lektüre habe ich jedoch die Eigenständigkeit des Romans schätzen gelernt. Falk erzählt ruhiger und ausführlicher, gibt mehr Einblick in Eberhofers Gedankenwelt und zeichnet das Dorfleben und seine Abgründe detaillierter, als es der Film kann. Manche Figuren und Konflikte wirken im Buch weniger klamaukig, dafür bodenständiger – was gut zum Genre des Provinzkrimis passt. Auch wenn mir persönlich der Franz Eberhofer auf der Leinwand näher ist, bietet „Winterkartoffelknödel“ solide, kurzweilige Unterhaltung mit viel bayerischem Lokalkolorit, schrägen Figuren und einem kriminalistischen Plot, der nicht von Spannung, sondern vom Milieu lebt.

    Unterm Strich ist der Roman vielleicht nicht ganz so leichtfüßig und charmant wie seine Verfilmung, aber er ist ein gelungener Auftakt zu einer Reihe, die völlig zu Recht viele Fans hat. Für alle, die bayerische Regionalkrimis mögen, ist „Winterkartoffelknödel“ auf jeden Fall eine lohnende Lektüre – besonders dann, wenn man bereit ist, Buch und Film als zwei unterschiedliche, jeweils eigene Erzählformen zu genießen.

  12. Cover des Buches Der Pfau (ISBN: 9783462010589)
    Isabel Bogdan

    Der Pfau

    (631)
    Aktuelle Rezension von: Daniel_Roger

    Der Pfau von Isabel Bogdan ist wieder eines dieser Bücher, die einfach Spaß machen. Die Geschichte ist absurd, schräg und voller unerwarteter Momente. Genau das hat mich von Anfang an abgeholt. Die Figuren stolpern von einer peinlichen Situation in die nächste und man kann oft nicht anders, als zu lachen. Trotz all des Humors steckt auch viel Menschlichkeit in der Erzählung. Für mich ist es ein Buch, das man nicht nur liest, sondern genießt. Ich habe es über alles geliebt.

  13. Cover des Buches Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die (ISBN: 9783522900003)
    Julia Dippel

    Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die

    (268)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Als die Sterne fielen, kehrte die Magie in unsere Welt zurück und mit ihr neue Götter. Seit diesem Tag träumte Velvet von der Aufnahme in einen Hexenzirkel, aber Schicksal und Verrat zwangen ihr einen anderen Weg auf: den einer Dämonenreiterin. Doch dämonische Kräfte sind unberechenbar, und als sie Velvet eines Tages mit Visionen einer brennenden Zukunft fluten, entdeckt sie, dass ein magisches Virus die unsterblichen Götter auszulöschen droht. Um es aufzuhalten, soll sie das Blut der sieben göttlichen Söhne beschaffen. Ein schier unmögliches Unterfangen – würde Velvet nicht zufällig einen der Göttersöhne kennen: Kash, alias Kashmere Sinclair, alias ihr Ex und der Grund für all ihre zerstörten Träume. Ihn um Hilfe zu bitten, reißt nicht nur alte Wunden auf, sondern stürzt Velvet in einen erbitterten Kampf um ihr Herz und die Rettung der Welt.


    Der Einstieg war wahnsinnig spannend. Wir wurden zwar direkt in eine unglaublich spannende Situation hineingeworfen, aber wir wurden dabei auch recht zügig mit wichtigen Informationen über diese Welt versorgt, sodass ich mich gleich ganz auf die Geschichte einlassen konnte.
    Auch im weiteren Verlauf empfand ich das Pacing überaus gelungen, sodass ich mich einfach von der Handlung tragen lassen konnte - wie eben meist bei den Büchern von Julia Dippel.

    Aber trotz wieder einmal sehr gelungenem Worldbuilding, einer spannenden und actiongeladenen Handlung, flüssigem und fesselndem Schreibstil, wollte mich dieses Buch einfach nicht so packen, wie es Julia Dippels Bücher sonst tun.
    Einen großen Anteil daran hatte das ständige Gerede über Sex. Das hat zwischendurch dermaßen überhand genommen, dass ich stellenweise wirklich genervt war.
    Ja, es geht vor allem darum den Hunger des Dämons zu stillen, der nun mal süßes oder fettiges Essen oder eben Orgasmen will, weswegen Dämonenreiter schon mal gerne Orgien feiern und ja, auch Velvets Vergangenheit spielt hier bei ihrem Umgang damit eine Rolle, aber mich hat das eben so gar nicht abgeholt.
    Dabei gibt es gar nicht mal so viele explizite Sexszenen, aber es wird eben ständig darüber geredet und das teilweise für mich viel zu krude oder gar plump, sodass ich stellenweise fast nur noch widerwillig weitergelesen habe.  Aber auch die extrem häufigen Szenen, in denen es ums Essen geht und  darum, was Velvet so alles in sich hineinstopft, um den Hunger des Dämons zu stillen, haben für meinen Geschmack einfach überhand genommen. 

    Velvets „Geheimnis“ war ziemlich früh zu erraten und hat für mich von Anfang an kein besonders gutes Licht auf Kash geworfen, weil eigentlich schon sehr früh klar war, was wahrscheinlich wirklich passiert ist und dass ausgerechnet der angeblich so mächtige und gerissene Göttersohn da einfach mal jahrelang die Augen vor verschlossen hat und lieber sein verletztes Ego streicheln musste, empfand ich als etwas zu einfach gehalten.
    Zwar haben mir die Kapitel aus seiner Perspektive, die hier immer mal wieder eingestreut waren, meist sehr gefallen, aber auch sie haben eben nicht dazu beitragen können, ihn hier zu „meinem“ Helden zu machen.

    Die Nebencharaktere durften sich dieses Mal auch nicht so entfalten, wie sonst üblich. Ich hätte mir da deutlich mehr Tiefe gerade in Bezug auf Eddie, Cole und auch Monty gewünscht, denn auch wenn ich Monty - die ehemalige Dämonenzehe, die abgehakt wurde und daraufhin ein eigenes Bewusstsein entwickelt hat -, als Idee sehr witzig fand, kam die Umsetzung doch zum Beispiel nicht an eine Figur wie Nivi aus der Sonnenfeuerballaden-Trilogie heran.

    Auch das Ende konnte mich längst nicht so überzeugen, wie ich es von Julia Dippel gewohnt bin, denn während ich sonst praktisch die Seiten zum Ende hin inhaliere, habe ich dieses Mal fast widerwillig weitergelesen. Es war zwar durchaus spannend und wurde ja auch noch mal wahnsinnig gefährlich, aber im Grunde wollte ich gar nicht wissen, was noch an Dunkelheit, Schmerz und Verrat noch auf Velvet (und uns) zukommen würde und natürlich wurden wir schließlich mal wieder mit einem wahnsinnig fiesen Cliffhanger zurückgelassen.
    Trotzdem muss ich aber sagen, dass ich - obwohl ich zwischendurch echt genervt war -, nun natürlich wissen will, wie Velvet aus dieser ganzen Scheiße wieder herauskommt und wie Kash seine Schuld wieder gut macht.


    Fazit: Obwohl Schreibstil und auch Worldbuilding wieder sehr gekonnt waren und mich im Grunde wieder komplett überzeugt haben und eigentlich eine höhere Bewertung verdient hätten, hat mich hier zu Vieles eben nicht so abholen können wie sonst, weswegen ich auch meine 3,5 Sterne eher abrunden muss.
    Die (Neben)Figuren blieben mir zu eindimensional, einige der Themen (oder eher der Umgang mit einigen Themen) konnten mich so gar nicht begeistern und leider hat mir auch die Chemie zwischen Velvet und Kash nicht so richtig gefallen. Da ist also (leider) noch Luft nach oben und ich hoffe, dass der zweite Band mich wieder deutlich mehr überzeugen kann.

  14. Cover des Buches Die Vegetarierin (ISBN: 9783548075006)
    Han Kang

    Die Vegetarierin

    (664)
    Aktuelle Rezension von: esther

    Die Literaturnobelpreisträgerin Han Kang erzählt in ihrem Roman "Die Vegetarierin" die Geschichte einer Frau, die aufgrund eines Traumes aufhört, Fleisch zu essen. Diese Entscheidung zieht im Laufe des Buches eine ganze Familie an den Rand des Abgrunds. Im ersten Abschnitt wird die Persönlichkeitsveränderung der Protagonistin aus der Sicht ihres Ehemannes erzählt. Dieser hatte eine Partnerin gewählt, die an Durchschnittlichkeit kaum zu übertreffen war, um ein ruhiges und geordnetes Leben führen zu können. Die Wesensveränderung seiner Frau bringt sein komplettes Leben ins Wanken.

    Im zweiten Abschnitt des Romans steht der Schwager der Frau im Vordergrund. Dieser entwickelt eine gefährliche Obsession gegenüber seiner Schwägerin, die in einer Tragödie endet. 

    Der dritte Teil der Geschichte beleuchtet die Geschehnisse aus der Sicht der Schwester. Diese muss fortan mit der Verantwortung und den Konsequenzen der Ereignisse leben und zurechtkommen.

    Der Roman um die Vegetarierin ist schwer zu fassen und zum Teil verwirrend bzw. verstörend. Auf solch eine Story muss man erst einmal kommen. Mir hat sie aber unglaublich gut gefallen. Was während des Lesens schwer zu verstehen war, ergab zum Ende hin ein Gesamtbild, und auch die Handlungen der einzelnen Personen waren für mich nachvollziehbar. Ein raffiniertes psychologisches Werk.

  15. Cover des Buches Herr der Fliegen (ISBN: 9783596715121)
    William Golding

    Herr der Fliegen

    (914)
    Aktuelle Rezension von: Hilda_Jannsen

    Nach einem Flugzeugabsturz findet sich eine Gruppe von Jungen, zwölfjährig und jünger, auf einer Insel wieder, kein Erwachsener hat den Absturz überlebt. Sehr schnell vergeht der Spaß am Abenteuer, noch schneller ergibt sich die Notwendigkeit, einen Anführer zu wählen und Bündnisse zu schmieden. Die neue Ordnung hat nicht lange Bestand, als sich die Freude an der reinen Macht durchsetzt. Es gibt Tote.

    Der Romanklassiker legt den Finger in die Wunde jeder guten Gesellschaftsordnung, die nur so stark sein kann wie ihre Mitglieder, die integer und zahlreich genug sind, sich von der Freude an der Macht nicht verführen zu lassen. Und diese Stärke ist nicht angeboren, sondern muss erlernt werden, am besten in einer Umgebung mit guten Vorbildern.

    Eindrucksvoll finde ich, dass selbst die Guten in der Geschichte nicht hundertprozentig gut (Ralph und Piggy) oder zu schwach (Simon, Sam und Eric) sind, was der Realität näherkommt, als wenn es einen echten Helden gegeben hätte. Der Verfall der Ordnung tritt nahezu sofort ein und ist auch nicht aufzuhalten, aber genau das kann man von Kindern (die weder unschuldig noch rein sind) letztlich auch nicht erwarten.

  16. Cover des Buches Die Welt, wie wir sie kannten (ISBN: 9783551312037)
    Susan Beth Pfeffer

    Die Welt, wie wir sie kannten

    (489)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dystopien waren schon immer mein Lieblingsgenre. Endzeitstimmung, Fatalismus, apokalyptische Szenarien, Zusammenbruch der Ordnung, die Gattung bietet so unendlich viele Möglichkeiten. Oder besser böte. Denn auch hier tummeln sich natürlich äußerst banale, langweilige und stereotype Erzählungen. Obwohl die Bandbreite so riesig erscheint, ist der Einfallsreichtum der Autor*innen meist arg beschränkt. Und wer mit George A. Romero und Red Dawn aufgewachsen ist, kennt einen wesentlichen Kern vieler (westlicher) Dystopien. Dennoch lasse ich mich immer wieder gerne aufs Neue begeistern. Viele Dystopien richten sich dabei an ein jüngeres Publikum, was mich nicht stört. Ich lese auch heute noch gerne die Romane von John Christopher. Deshalb bin ich einer Empfehlung nachgegangen und habe mir den ersten Teil der Last Survivors-Reihe von Susan Beth Pfeffer „Die Welt wie wir sie kannten“ gebraucht besorgt. Neu bekommt man die Reihe nicht mehr. Und auch wenn die Reihe explizit für Teenager geschrieben wurde, dies ist der wohl harmloseste Weltuntergang aller Zeiten.

    Insofern ist es allerdings auch ein guter Einstieg für Jugendliche ins Genre. Man kann sich mit dem Setting und den Zwangläufigkeiten einer Dystopie anfreunden, ohne gleich im Horror-Genre oder bei zu viel Gewalt zu landen. Nichtsdestotrotz, und obwohl ich durchaus gut unterhalten wurde, würde ich den Roman nicht unbedingt empfehlen. Da gibt es einfach so viele gute andere Endzeitszenarien, die ihr Worldbuilding weitaus sauberer betrieben haben. Für Genre-Neulinge kann es aber durchaus lesenswert sein. Mir war die Handlung viel zu unterkomplex und vor allem zu unrealistisch.

    Maybe maybe

    Besonders herausfordernd für eine gute Dystopie ist natürlich die Entstehungsgeschichte. Und da hakt es auch am häufigsten. Viren, Klimawandel, Meteoriten, faschistische Diktaturen, Totalüberwachung, Krieg, ab und an auch mal Außerirdische und neuerdings wieder häufiger aus den Fugen geratene Technik, vor allem KI. Bei Pfeffer ist es ein Asteroid, der auf dem Mond einschlagen soll. Ein Happening, dass die Menschheit gespannt erwartet. Soll man das Ereignis doch sogar mit bloßen Augen sehen können. Leider hat man sich dann wohl etwas mit Größe, Geschwindigkeit und Auswirkung des Einschlags vertan. Really? Weltweit? Alle Wissenschaftler*innen? Da hakt es gleich zu Beginn mit dem Grad der Realität.

    Jedenfalls ist der Einschlag des Asteroiden geradezu apokalyptisch. Der Mond wird aus seiner Bahn geschleudert, rückt dichter an die Erde heran, was auf dem Globus zu Naturkatastrophen führt. Monsterwellen, Überschwemmungen, Erdbeben, zahlreiche Vulkanausbrüche, was wiederum zur Verdunkelung der Erde und damit zu einer Eiszeit führt. Nicht innovativ, nicht besonders logisch, aber genretypisch und damit auch letztlich wieder für Jugendliche in Ordnung. Der Roman lebt schließlich nicht nur vom Setting, sondern vor allem von seiner Protagonistin. Was mich an Sarah Raichs „All that’s left“ erinnert. In der Literatur fehlt es immer noch reichlich an Protagonistinnen, Heldinnen und weiblichen Identifikationsfiguren. Bei Pfeffer ist es Miranda, die ihre Geschichte in ein Tagebuch schreibt, welches die Leser*innen quasi vor sich haben.

    Land of the Free, Home of the Brave

    Plötzlich ist die Welt eine andere. Die Welt, wie wir sie kannten, ist vorüber. Und kommt auch niemals wieder. Das ist keine kurzfristige Naturkatastrophe, sondern die Veränderung aller Lebensumstände, für immer. Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen sterben. So genau weiß Miranda das nicht, weil auch jegliche Kommunikationsmöglichkeiten und Medien zusammenbrechen. Es beginnt der Kampf um Überleben. Zurückgeworfen auf die basalen, rudimentären Bedürfnisbefriedigungen. Essen, Trinken, Schutz vor Wärme und Kälte, Schutz vor den marodierenden Banden, die sich holen, was sie brauchen. Hups. Letzteres kommt bei Pfeffer im Gunda nicht vor. In den USA? Einem Land mit gewaltbereiten Milizen, einem Land in dem es selbst in normalen Zeiten 50.000 Schusswaffenvorfälle jährlich mit etwa 20.000 Toten gibt, in dem es weitaus mehr Waffen als Einwohner gibt?

    Pfeffer widmet diesem Thema einen minimalen Abschnitt. Wie kann das sein? Und vor allem warum? Dadurch wird Die Welt wie wir sie kannten zum harmlosesten, friedlichsten und zivilisiertesten Weltuntergang, den ich bisher gelesen habe. Natürlich kämpfen alle ums Überleben und leere Häuser werden geplündert. Aber obwohl es ein Kampf ums Überleben ist, werden die Nachbar*innen nicht belästigt. Selbst im Angesicht der Katastrophe wird noch im Supermarkt bezahlt. Jetzt könnte man natürlich sagen, dass das angesichts der unzähligen gewaltaffinen Dystopien mal ein schöner neuer Ansatz ist, aber deswegen bleibt er dennoch vollkommen unrealistisch. Erklärt wird das Ganze im Übrigen mit nationaler Solidarität. Alles klar.

    Dystopie für Einsteiger*innen

    Blendet man dieses riesige Logikloch aus, ist es dennoch ein guter Roman. Miranda scheint mir etwas zu naiv für einen älteren Teenager, aber da bin ich mittlerweile auch zu weit entfernt, um das so richtig einschätzen zu können. Nichtsdestotrotz liest man das Tagebuch als Pageturner, weil man wissen möchte, wie die Familie durch das Weltuntergangsszenario hindurchkommt. Das Überleben zwischen Einzigartigkeit und Alltag, zwischen Weltuntergang und Zukunftswille ist nachvollziehbar geschildert. Und die Gefühls-Binnenperspektive von Miranda ist immerhin so gut getroffen, dass man sich gerne mit ihr identifiziert.

  17. Cover des Buches Darm mit Charme (ISBN: 9783957131782)
    Giulia Enders

    Darm mit Charme

    (92)
    Aktuelle Rezension von: Sunsy

    Dieses Thema ist faszinierend und wirklich wichtig für uns alle, denn wenn der Darm gesund ist, fühlt sich der ganze Mensch gut. Die Autorin bringt uns alles rund um den Darm so routiniert, einfühlsam und plastisch, oft sogar recht witzig zu Gehör, dass es wirklich Freude macht, zuzuhören.

    Ich befasse mich ja schon länger mit dem Thema, habe auch einem Kongress per Internet beigewohnt, bei dem ich viel gelernt habe und auch gleich das nötige Equipment bestellen konnte, um selbst fermentieren zu können. Vieles habe ich ausprobiert und bin bei drei Dingen hängen geblieben: selbstgemachtem Joghurt mit lebenden Kulturen, Kombucha und Kimchi. 

    Mir hat das Hörbuch wirklich ausgezeichnet gefallen, vieles kommt so auch viel verständlicher rüber, als wenn man auf einem Kongress den Wissenschaftlern zuhört. Die Autorin liest selbst und so gut, als würde sie nichts anderes tun, als Hörbücher einzulesen. Klasse, wirklich!

    Meine Bewertung: 10/10 Punkte.


    https://sunsys-blog.blogspot.com/2025/05/gehort-darm-mit-charme-giulia-enders.html

  18. Cover des Buches Brausepulverherz (ISBN: 9783596035465)
    Leonie Lastella

    Brausepulverherz

    (236)
    Aktuelle Rezension von: Bianca_Cimiotti

    Eine wunderschöne Geschichte. Es hat allerdings eine Weile gedauert bis ich in der Geschichte von Milo und Jiara drin war, dafür hat sie mir danach um so besser gefallen.

    Jiara möchte es allen Recht machen. Verliert sich selbst dabei aber aus den Augen. Milo geht den Konfrontationen lieber aus dem Weg. Aber auch er ist nicht glücklich. Erst ein aufeinander Treffen beider, lässt beide erkennen was sie wirklich wollen. Sie finden ihren Weg und später auch glücklicherweise zueinander. Dario als bester Freund von beiden ist der Fels in der Brandung. So schön. Hat mir sehr gefallen.

    Jiara lebt eigentlich in Hamburg, jobbt aber in den Sommern über in einer Trattoria an der italienischen Riviera. Ihrer Herzensheimat. Ihr ansonsten so struktiertes Leben steht Kopf, als sie Milo trifft. Sofort ist da dieses Knistern und kribbeln. Nur manchmal fühlt es sich eher an wie kleine Stromschläge. So grundverschieden sind beide. Und eigentlich darf das alles nicht sein, den Jiara hat einen Freund in Hamburg und ein Leben. Doch dort ist sie schon sehr lange nicht mehr glücklich, auch in ihrer Liebe zu ihrem Freund Jonas nicht.

    Doch alles fügt sich irgendwann. Doch bis dahin ist es ein langer Weg wie im richtigen Leben. Ein gefühlvoller Roman über die Liebe und den Weg zur Selbstfindung.

  19. Cover des Buches Angerichtet (ISBN: 9783944668352)
    Herman Koch

    Angerichtet

    (255)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater

    und zweitens als man denkt, heißt es. Und wenn es einem Romanautor gelingt, den Leser am Anfang auf eine ganz falsche Fährte zu locken und ihn dann mit einem überraschenden Ende zu überzeugen, dann ist das allein große Kunst. Hier geht es um die Rivalität zweier Brüder, einer davon bekannter Politiker, und wie die Klischees von "gut und böse" vor dem HIntergrund eines Verbrechens der Kinder beider Brüder widerlegt werden.

  20. Cover des Buches Der Gesang der Flusskrebse (ISBN: 9783869092881)
    Delia Owens

    Der Gesang der Flusskrebse

    (199)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Wehmeier

    Über das Buch

    In Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens geht es um Kya, das sogenannte „Marschmädchen“, das isoliert in den Sümpfen von North Carolina aufwächst.

    Von der Gesellschaft ausgeschlossen und auf sich allein gestellt, lernt sie, in der Natur zu überleben und findet dort ihre eigene Welt voller Schönheit und Ruhe.

    Doch als ein junger Mann aus der nahegelegenen Stadt tot aufgefunden wird, gerät ausgerechnet Kya unter Verdacht und ihre Vergangenheit rückt in ein völlig neues Licht.




    Meine Meinung

    Dieses Buch hat mich von der ersten Minute an komplett in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört und war absolut gefesselt.

    Die Sprecherin Luise Helm hat einen unglaublich tollen Job gemacht. Ihre Stimme ist ruhig, einfühlsam und einfach perfekt für diese Geschichte. Ich hätte ihr stundenlang zuhören können und bin komplett in Kyas Welt versunken.

    Die Geschichte selbst ist eher leise erzählt, aber genau das macht sie so besonders. Es passiert nicht ständig etwas Dramatisches, und trotzdem wollte ich keine Sekunde verpassen. Man lebt förmlich mit Kya, fühlt mit ihr, leidet mit ihr und freut sich über die kleinen Lichtblicke in ihrem Leben.

    Besonders beeindruckt haben mich die Naturbeschreibungen. Die Autorin schafft es, Bilder entstehen zu lassen, die sich anfühlen wie ein Film im Kopf. Ich konnte die Marschlandschaft förmlich sehen, hören und spüren.

    Kya ist eine Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss. Ihre Stärke, ihre Verletzlichkeit und ihr Weg haben mich tief berührt. Dieses Buch ist nicht nur spannend, sondern vor allem emotional und unglaublich atmosphärisch.

    Für mich zählt es definitiv zu den besten Büchern, die ich je gelesen beziehungsweise gehört habe.




    Fazit

    Ein ruhiges, intensives und wunderschön erzähltes Buch, das lange nachhallt.

    Ein absolutes Jahreshighlight und eine klare Empfehlung für alle, die Geschichten mit Tiefe lieben.

    ⭐ 5 von 5 Sternen


  21. Cover des Buches Taste of Love - Geheimzutat Liebe (ISBN: 9783404179244)
    Poppy J. Anderson

    Taste of Love - Geheimzutat Liebe

    (356)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Taste of Love – Geheimzutat Liebe von Poppy J. Anderson

    Eine Prise davon macht jedes Essen besser – und manchmal gehört dazu auch eine gehörige Portion Liebe.

    Andrew Knight ist ein gefeierter Koch und der neue Stern am Bostoner Gastrohimmel. Doch trotz seines Erfolges fühlt er sich ausgebrannt und seine Kreativität scheint ihm abhandengekommen zu sein. Kurzerhand beschließt er, dem Alltag den Rücken zu kehren und sich eine Auszeit in Maine zu gönnen.

    Dort trifft er auf Brooke Day, die momentan das Familienrestaurant „Crab Inn“ ihres Vaters führt. Auch Brooke hat alle Hände voll zu tun und kann eigentlich keine zusätzlichen Probleme gebrauchen. Dass der unbekannte Mann, der plötzlich in ihr Leben tritt, in Wahrheit ein erfolgreicher und bekannter Koch ist, ahnt sie zunächst nicht. Während die beiden gemeinsam auf kulinarische Entdeckungsreise durch Maine gehen, kommen sie sich immer näher. Doch was passiert, wenn Brooke herausfindet, wer Andrew wirklich ist? Kann ihre Beziehung sein kleines Geheimnis überstehen?

    „Taste of Love – Geheimzutat Liebe“ ist der Auftakt der gleichnamigen Liebesromanreihe von Poppy J. Anderson – und für mich war es gleichzeitig das erste Buch der Autorin. Schon nach wenigen Seiten war klar: Es wird definitiv nicht mein letztes sein.

    Der Schreibstil ist locker, leicht und wunderbar humorvoll. Die Geschichte lässt sich angenehm lesen und hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Besonders gut gefallen haben mir die Dialoge zwischen Brooke und Andrew. Die beiden liefern sich so manche Kabbelei, und gerade Brookes temperamentvolle Art sorgt für ordentlich Unterhaltung. Ihre Beziehung entwickelt sich nicht ohne Hindernisse, wodurch die Geschichte abwechslungsreich bleibt.

    Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Sowohl Brooke als auch Andrew haben ihre Ecken und Kanten und wirken dadurch angenehm authentisch. Beide tragen ihre eigenen Sorgen und Probleme mit sich herum, was sie menschlich und greifbar macht. Gleichzeitig hat mir die Dynamik zwischen ihnen sehr gut gefallen. Aus anfänglichen Reibereien entwickelt sich langsam etwas, das deutlich mehr als nur Sympathie ist.

    Ein weiteres Highlight war für mich das Setting. Maine und vor allem das Restaurant wurden so atmosphärisch beschrieben, dass ich beim Lesen beinahe das Gefühl hatte, selbst dort zu sitzen und mir die kulinarischen Köstlichkeiten schmecken zu lassen. Die Verbindung aus Essen, Restaurantalltag, Romantik und Humor macht den Roman zu einer gelungenen Mischung.

    Einzig das Ende kam für meinen Geschmack etwas zu schnell. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass an dieser Stelle ruhig noch ein paar Seiten hätten folgen dürfen. Trotzdem konnte das meinen positiven Gesamteindruck nicht trüben.

    Mein Fazit:
    „Taste of Love – Geheimzutat Liebe“ ist ein unterhaltsamer, humorvoller und romantischer Liebesroman mit sympathischen Charakteren, viel Gefühl und einem wunderschönen Setting. Die ständigen Wortgefechte zwischen Brooke und Andrew haben mir besonders viel Freude bereitet, und auch die kulinarische Atmosphäre macht das Buch zu etwas Besonderem.

    Für mich ist dieser Auftakt ein echtes Herzensbuch, bei dem man einfach immer weiterlesen möchte. Wer romantische Geschichten mit Humor, Drama, starken Charakteren und einer ordentlichen Prise Liebe mag, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

    Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band „Küsse zum Nachtisch“ und bin gespannt, welche Geschichte Poppy J. Anderson als Nächstes auftischt.

    5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

  22. Cover des Buches Ein einfaches Leben (ISBN: 9783423147507)
    Min Jin Lee

    Ein einfaches Leben

    (93)
    Aktuelle Rezension von: AbitAbot_ButHuman

    Eine koreanische Familie wird über mehrere Generationen begleitet. Vom harten Leben in einfachen Verhältnissen, wo man eigentlich zufrieden ist aber mit einem Kind aus einer Affäre nicht bleiben kann. Nach Japan, wo man eben doch Koreaner ist. Wo einem die Hilflosigkeit bei der Suche nach sich selbst den Atem nimmt, auch wenn man nicht mehr zur,einfachen Bevölkerung gehört, weil man einen Sponsoren hat.... wen meinte die Autorin mit dem einfachen Leben: Das nostalgisch verklärte Leben in bitterer Armut oder das gut gesponsorte in Japan ? Am Ende scheitern beide. Aber auch das Bekenntnis, ein Koreaner in Japan zu sein funktioniert nicht wirklich.

    Und so ist die Auswanderung nach Japan ein Glücksspiel. Pachinko eben.

    Erdrückend aber manchmal eben auch mit der typisch ostasiatischen kühlen und sachlichen Sprache. Ich konnte mich nicht immer darauf einlassen. Ich habe es mehr in Kauf genommen und ich denke, das war es aber auch wert. Zurecht ein Weltbestseller.


  23. Cover des Buches Lucifer Ascending – One Sinful Secret (ISBN: 9783499017070)
    Marie Niehoff

    Lucifer Ascending – One Sinful Secret

    (224)
    Aktuelle Rezension von: Ketty

    Lilian steht als Halbdämonin ständig unter Beobachtung und darf sich keinen Fehler erlauben. Jahrelang  musste sie in Angst im Orden Leben, denn hier war ihr nicht jeder wohl gesonnen. Allen voran ihr Onkel. An ihrem 25. Geburtstag wird sie endlich als volles Ordensmitglied anerkannt und ist frei. Das will ihr bester Freund und Trainingspartner Jupiter mit ihr feiern. Doch beide werden zu einem Auftrag gerufen. Bei der Dämonenjagd stirbt Lilian. Jupiter kann das nicht hinnehmen. Um seine Liebe des Lebens zurückzuholen geht er sogar einen Pakt mit dem Teufel ein, ohne zu wissen, worauf er sich da genau einlässt.

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er macht es leicht in die Geschichte hineinzufinden und ist fesselnd bis zum Schluss. Nach einem kurzen Kennenlernen der Protagonisten stirbt Lilian wirklich sehr schnell. Damit hatte ich gar nicht gerechnet und konnte mir auch nicht vorstellen, wie es jetzt genau weitergehen wird. Die Autorin hat das aber meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt.

    Lilian ist eine tolle und authentische junge Frau. Sie ist stark, tough und außergewöhnlich, auf der anderen Seite aber nicht zu übertrieben dargestellt und handelt typischerweise ihrem Alter entsprechend.

    Jupiter hat mir auch sehr gut gefallen. Er ist loyal, bodenständig und ein Kämpfer.  Die Entwicklung zum Ende hin ging mir aber zu schnell und hat dadurch für mich nicht so ganz gepasst.

    Ich muss sagen auch Lucifer hat es mir angetan. Auch wenn er zu Anfang als das Böse höchstpersönlich dargestellt wird fand ich ihn sehr faszinierend. Einzig diese ständigen 3-er Geschichten nerven mich so langsam.

    Ich fand das Buch mit ein paar kleinen Abzügen fesselnd und die Entwicklung konnte mich überraschen.

  24. Cover des Buches Vegan-Klischee ade! (ISBN: 9783955751951)
    Niko Rittenau

    Vegan-Klischee ade!

    (26)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    ‚die Quintessenz ist, dass zwar jede vollwertige rein pflanzliche Ernährung automatisch eine vegane Ernährung ist, aber nicht jede vegane Ernährung auch eine vollwertige rein pflanzliche Ernährung darstellt‘ (Seite 19)

    Niko Rittenau setzt sich in seinem Buch initial mit der Frage auseinander, was Ernährungsgesellschaften über vegane Ernährung sagen.

    Danach befasst es sich mit Protein, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B12, Vitamin B2, Vitamin D, Eisen, Kalzium, Zink, Selen und Jod sowie stellt die fünf wichtigsten Lebensmittelgruppen der veganen Ernährung vor (Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst, Nüsse und Samen).

    Am Ende seines Buches geht Rittenau auf die Sojakontroverse ein.

    Ich lebe seit 14 Jahren vegetarisch und fast genauso lang ‚so vegan wie möglich‘, d.h. ich verzichte auf fast alles Tierische, esse aber selten Käse und Schokolade. Ich habe mich in den letzten Jahren immer mal mit ernährungsspezifischen Themen befasst, in den letzten Jahren aber zugegebenermaßen eher weniger.

    Das Buch ist eine echte Fundgrube an Wissen, und mein Anspruch war eigentlich, das Buch komplett von vorn bis hinten zu lesen. Dies fand ich aber eher etwas ermüdend und für mich zu detailliert, so dass ich irgendwann quer gelesen habe.

    Vor allem die Tabellen mit dem Gehalt bestimmter Vitamine, Spurenelemente etc. in pflanzlichen Lebensmitteln sowie die Zusammenfassungen am Ende der einzelnen Kapitel fand ich sehr gelungen und hilfreich, und wenn ich darüber mehr wissen wollte, habe ich in den jeweiligen Abschnitten genauer nachgelesen. Diese Art des Lesens funktioniert bei diesem Buch sehr gut, weil Rittenau sein Buch sehr klar gegliedert und übersichtlich aufgebaut hat. Auf diese Weise kann man entweder schnelle Antworten auf Fragen zur veganen Ernährung bekommen oder (für die Geduldigeren unter uns) ganz genau erfahren, wieso Rittenau welche Antwort gibt.

    Mich hat das Buch inspiriert, wieder mehr auf bestimmte Lebensmittel zu achten, meine Ernährung etwas genauer zu planen, bestimmte Lebensmittel bewusst in meine Mahlzeiten aufzunehmen.

    Ich habe hier sehr viel Neues erfahren und bereits Bekanntes wiederholt, zudem habe ich ein gutes Gefühl, dass ich dem Gelesenen Glauben schenken kann, weil Rittenau sehr genau und sehr ausführlich recherchiert zu haben scheint.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks