Bücher mit dem Tag "essen&trinken"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "essen&trinken" gekennzeichnet haben.

56 Bücher

  1. Cover des Buches Brot backen mit Christina (ISBN: 9783706626590)
    Christina Bauer

    Brot backen mit Christina

     (104)
    Aktuelle Rezension von: SonjaPi

    Ich muss sagen ich liebe es wirklich Brot zu backen. Und dieses Buch ist wirklich richtig gelungen und sehr hilfreich. Sehr schön finde ich auch die Vielseitigkeit. Es gibt Rezepte mit Sauerteig (mein Favorit), aber auch viele Rezepte mit Hefe oder mit Übernachtgare.
    Durch das Rezept aus diesem Buch habe ich auch zum ersten Mal Knäckebrot selbst gebacken und das war so klasse, dass ich dieses Knäckebrot jetzt wirklich regelmäßig mache.
    Die Rezepte sind alle auch schön illustriert und was am wichtigsten ist: gelingsicher. Bisher ist alles was ich ausprobiert habe sehr gelungen. Auch die kleinen Minibrötchen aus der Muffinform finde ich sehr originell und einfach mal was anderes und eine tolle Idee für ein Buffet oder eine Party. Auch wenn ich schon viel Erfahrung im Brot backen habe, so hat mir dieses Buch doch jede Menge neue Inspirationen und Ideen gebracht! Ich liebe dieses Backbuch!

  2. Cover des Buches Backen mit Christina (ISBN: 9783706626286)
    Christina Bauer

    Backen mit Christina

     (27)
    Aktuelle Rezension von: sternenstaubhh
    Das Buch "Backen mit Christina" liefert nicht nur tolle Rezepte, die einfach umzusetzen und deren Ergebnisse herrlich lecker sind, sondern auch jede Menge Backspaß. Ob Brote, Brötchen, pikantes oder süßes Gebäck oder etwas aus der Heimat von Frau Bauer - hier ist wirklich für jeden etwas dabei. Auch wer sich vorher noch nicht mit dem Backen beschäftigt hat, oder bisher dachte keine Zeit für das Backen von Brot zu haben, hat mit diesem Buch keine Ausreden mehr. Die Rezepte sind schlicht und einfach und lassen sich somit gut nachbacken. Die Ergebnisse der Backstunden sind einfach großartig. Ich habe mich an dem Toastbrot, den Semmerl, dem Knoblauchbrot und den Briocheknöpfen probiert. Alles ist sehr gut gelungen und das Backen hat beinahe genauso viel Freude bereitet als nachher das Probieren. Ich kann das Buch von Frau Bauer nur weiterempfehlen. Ein großer Backspaß ist hier garantiert. Ob Anfänger oder begeisterter Bäcker, hier findet jeder Rezepte, die man gerne ausprobieren möchte.
  3. Cover des Buches Kinder backen mit Christina (ISBN: 9783706626798)
    Christina Bauer

    Kinder backen mit Christina

     (89)
    Aktuelle Rezension von: LexiVienna

    Da ich schon zwei Bücher von Christina habe war ich nicht überrascht, das auch dieses Buch wieder einfache und schmackhafte Rezepte liefert.

    Es gibt auch hier wieder eine kleine Einführung in die Grundlagen des Backens mit Mehl, Mehltypen und Hefe sowie einige Tipps wie es besser gelingt.

    Besonders gut hat mir die Einteilung in Jahreszeiten bzw. Anlässe gefallen, den das lässt sich mit Kindern immer besonders schön gestalten. Als Beispiel möchte ich hier die Osternestchen, den Nikolaus oder auch die Weihnachts(Rentier)-Muffins nennen.

    Gut fand ich auch die Anregungen folgende Dinge gemeinsam mit Kindern zu machen: Marmelade, Joghurt, Eis und Popcorn. Und zwar auf gesunde Art und Weise. Ohne Mikrowelle oder irgendwelchem sonstigen Küchenschnickschnack, nur mit den Dingen die die meisten von uns ohnehin in ihren Küchen stehen haben. (ganz normale Öfen etc.) Gerade Popcorn machen findet unsere Kleine immer sehr spannend.

    Als besondere Draufgabe für Christina und Bauernhof Fans gibt es noch einen weiteren Teil in dem das Leben am Bauernhof vorgestellt wird. Gut aufbereitet so das es auch für Kinder spannend und interessant ist. Das hat uns gleich mal richtig Lust auf einen Urlaub am Bauernhof gemacht und wir hoffen das sich das im Jahr 2021 verwirklichen lässt.

  4. Cover des Buches All-in-One-Brote (ISBN: 9783818613044)
    Valesa Schell

    All-in-One-Brote

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Rezepte für Brote und andere Backwaren auch für alle mit nicht so viel Zeit und alle, die auf der Suche nach neuen Ideen sind.

     

    Meine Meinung:

    „All in One Brote“ von Valesa Schell ist ein Backbuch, das nicht nur leckere Brote, sondern auch süße Backwaren, wie Rosinenbrötchen, oder Deftiges, wie Pizzastangen beinhaltet. Die Rezepte basieren teilweise zwar auf eher ungewöhnlichen Mehlsorten, z.B. Ruchmehl oder Gelbweizenvollkornmehl, also Mehlsorten, die nicht überall zu haben sind und die man erst recht nicht üblicherweise im Haus hat.  Die Autorin hat dafür jedoch in ihrem Vorwort alles kurz beschrieben und hier sind auch Optionen zu finden, wie Mehle auszutauschen sind etc. Zudem finden sich im Nachwort Onlineshops, wo diese eher selteneren Mehlsorten bestellt werden können.

     

    Ich habe aus dem Buch bislang zwei Rezepte ausprobiert. Einmal die etwas bodenständigeren Kürbiskernbrötchen und zum anderen das etwas außergewöhnlichere Kaffee-Saaten Box Latte Macchiato. Vor allem bei Letzterem hatte ich zuvor ein wenig Bedenken, ob mit den ganzen Vollkornmehlarten (ich habe die herkömmlichen Austauschvarianten verwendet, da ich auf die schnelle Ruchmehl & Co. nicht bekommen habe), das Brot wirklich gut aufgeht oder bröselig wird – aber es war perfekt! Auch die Brötchen. Die Vorarbeit war einfach und ging schnell. Den Brötchenteig hatte ich tatsächlich fast 30 Stunden im Kühlschrank stehen. Beide Rezepte hatten wunderbare Ergebnisse. Brot und Brötchen waren lecker, hatten eine perfekte Krume und waren weder zu feucht noch zu trocken.

     

    Ganz klare Empfehlung von mir und ich werde auf jeden Fall noch die anderen Rezepte ausprobieren – nächstes Wochenende ist die Kurkuma-Sesam-Kruste an der Reihe!

     

    Fazit:

    „All in One Brote“ von Valesa Schell ist ein Backbuch, das ich jedem empfehlen kann, der auch mal außergewöhnlichere Brotsorten ausprobieren möchte. Es wird viel mit Ur-Mehlen gebacken; sollten diese nicht bei der Hand sein, hat die Autorin im Vorwort jedoch auch Hinweise, welche Mehle man anstelle der eigentlichen Mehle verwenden kann. Die Brote werden mit wenig Hefe gebacken. Ich habe bislang zwei Rezepte ausprobiert und war von beiden begeistert! Das Brot war fluffig mit einer knusprigen Kruste und einer perfekten Krume und ich werde auf jeden Fall auch die weiteren Rezepte nach und nach ausprobieren.

     

    5 Sterne von mir für diese außergewöhnlichen und sehr leckeren Rezeptideen!

  5. Cover des Buches kochen. (ISBN: 9783710603204)
    Stevan Paul

    kochen.

     (25)
    Aktuelle Rezension von: TochterAlice

    Gibt es ein Kochbuch, das für jeden Haushalt passt? Da habe ich schon öfter drüber nachgedacht und hätte mir - wenn ich denn entsprechende Fertigkeitkeiten besessen hätte - gern selber eines gestaltet. Was es enthalten muss? Nun, Vorschläge für jeden Geschmack, die leicht abzuwandeln sind, sowohl für Feste, als auch für den Alltag. Speisen, die man mit halbwegs einfachen Mitteln zubereiten und, wenn sie sich denn bewährt haben, unkompliziert abwandeln kann.

    Und natürlich sollte es Fotos enthalten, die dem Betrachter das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen!

    Aber vor allem anderen: die Tipp- und Trickkiste sowie die Empfehlungen eines erfahrenen und guten Kochs! Das, was eine normale Hausfrau (oder ein Hausmann) eben nicht auf dem Schirm hat, nicht haben kann.

    Auch wenn es nicht alle meine Wünsche erfüllte, war "Alle meine Rezepte" von Wolfram Siebeck für mich jahrzehntelang etwas in der Art. Doch abgesehen davon, dass es nicht so viele Tipps & Tricks und null Fotos enthält, hat es sich selbst inzwischen ein bisschen überholt, finde ich.

    Und es ist "Kochen" von Stevan Paul an seine Stelle getreten, ein Kochbuch, das wirklich jeden Wunsch erfüllt. Ein toller Koch mit einem tollen Buch - ich sehe mich die nächsten paar Jahrzehnte mit ihm an der Seite in meiner Küche werkeln! Zudem ist es DER Geschenktipp schlechthin! Ich bin hin & weg von dem wundervollen Kochbuch, nicht zuletzt, weil auch die baltische Küche - sozusagen diejenige meiner Ahnen - bedacht wurde!
  6. Cover des Buches Kuchen backen mit Christina (ISBN: 9783706626392)
    Christina Bauer

    Kuchen backen mit Christina

     (23)
    Aktuelle Rezension von: misery3103
    In dem Backbuch „Kuchen backen mit Christina“ hat Christina Bauer 50 unwiderstehliche Rezepte für jede Gelegenheit aufgeführt. Nach einer Einführung und der Auflistung der wichtigsten Mehlsorten und Küchen-Utensilien sind in den Kategorien

    - Blechkuchen
    - Gugelhupf
    - Torten
    - Rouladen und mehr

    50 leckere und leicht nachzubackende Kuchen und Torten aufgeführt. Christina Bauer hält es hier einfach und verwendet gängige Zutaten, so dass man das leckere Gebäck ohne viel Schnickschnack nachbacken kann.

    Mir gefällt es, dass Christina Bauer immer die wichtigsten Zutaten und Küchengeräte aufzeigt, die man unbedingt haben sollte. Auch die Mehlsorten und eine Umrechnung der Typenbezeichnung aus dem Österreichischen ins Deutsche ist dabei, da sie sich unterscheiden. Das gefällt mir.

    Ein bisschen viel war mir das Kapitel Gugelhupf, da das eine Kuchenform ist, die ich nicht unbedingt oft backe. Ich habe die von mir getesteten Kuchen in einer einfachen Kastenform gebacken, was auch gut funktioniert hat.

    Die Backbücher von Christina Bauer kann ich nur empfehlen, denn sie zeigen auf, dass Backen kein Hexenwerk ist. Wenn man es einfach hält, bekommt man leckere Kuchen, die jede Kaffeetafel bereichern. Gut!
  7. Cover des Buches Wundervolle Weihnachtsbäckerei (ISBN: 9783710604737)
    Theresa Baumgärtner

    Wundervolle Weihnachtsbäckerei

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Weihnachten ist die Zeit des Kekse Backens und wer alle Jahre wieder auf der Suche nach neuen Rezeptideen ist, sollte einen näheren Blick auf dieses Buch werfen. Nach einem informativen Einleitungsteil, der ein paar Hintergründe zu von der Autorin bevorzugten Utensilien und Details zu Zutaten bietet und mit einer kleinen biografischen Einleitung, die aufs Backen einstimmt, geht es auch schon los. Die Zutaten sind mit Rohrzucker und Dinkelmehl etwas ungewöhnlich, aber gerade diese Mehlsorte gibt den Keksen das gewisse Etwas.

    Nicht nur die Zutaten auch die Kombinationsideen sind originell und köstlich. Manchmal nicht ganz einfach für ungeübte Hände, aber man kann mit den leichten Rezepten anfangen, um sich langsam zu steigern. Neben Klassikern wie Orangenplätzchen, Pfefferkuchen, Zimtsternen und Linzerschnitten findet man auch köstliche originelle, neue Rezepte wie Russian Tea Cakes, Kleine Zitronen-Creme-Törtchen und Haselnuss-Zimt-Hörnchen.

    Eine gelungene Rezeptmischung, in der bekannte Klassiker durch andere Zutaten einen neuen Kick bekommen und neue Rezepte, die Keksauswahl zu Weihnachten bereichern. Es gibt noch einige Rezepte, die ich ausprobieren will und die es bestimmt in meine persönliche Klassikerliste schaffen werden. Traumhafte, winterliche Landschaftsbilder und Weihnachtsgedichte ergänzen dieses wunderbare Buch und machen es zu einem Backbuch, zu dem ich jedes Jahr wieder greifen werde. 

  8. Cover des Buches Dein bestes Brot (ISBN: 9783039021048)
    Judith Erdin

    Dein bestes Brot

     (4)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Ich gebe es zu, ich bin ein Brot- und Brotbuchfan! Muss ich noch ein weiteres Brotbackbuch haben? Selbstverständlich! Judith Erdin, ehemalige Bäckerin-Konditorin, stellt in diesem Buch Brot- und Brötchenrezepte vor, und zwar nach dem Konzept „1 Teig – 3 Rezepte“. Aus 14 Grundteigen entstehen 42 unterschiedliche Backwaren.

    Erster Eindruck: Ein sehr schönes, hochwertiges Hardcover, viele professionelle Fotos, tolles Layout – bravo!

    Das Buch ist wie folgt aufgeteilt:
    - Rezeptübersicht: auf einer Doppelseite werden alle Brote/Brötchen in Kleinformat abgebildet; das mag ich sehr, denn so kann ich bereits im Inhaltsverzeichnis anhand der Bilder auswählen, wonach mich gelüstet.
    - Theorie, z.B. Backwerkzeug, Zutaten, Kneten
    - Grundrezepte, z.B. Baguette-Grundteig, Wurzelbrot-Grundteig, Laugenbrötchen-Grundteig

    Das Konzept „1 Teig – 3 Rezepte“ gefällt mir, denn so kann ich aus dem Grundteig mit kleinen Abwandlungen etwas völlig anderes machen. Ein Beispiel: aus dem Dinkelvollkorn-Grundteig können Dinkelvollkorn-Toast, Sesam-Dinkelzöpfchen oder auch Pausenbrötchen gezaubert werden.
    Bei jedem Rezept ist angegeben, welches Gewicht der Teig bzw. das Brot haben sollte; wie lange die Stock- bzw. Stückgare dauert; bei welcher Temperatur wie lange und auf welcher Position gebacken werden soll. Dazu kommen Tipps wie z.B., dass die Butter kühlschrankkalt verwendet werden soll oder dass ein Teig weich und klebrig ist und warum das so sein soll.

    Ich habe bisher folgende Rezepte ausprobiert: Roggenmischbrot (S. 120), Huusbrot (S. 110), Tessinerbrot (S. 50), Weggli (S. 162). Alle Ergebnisse haben mir und den Mit-Testern sehr gut gemundet. Die Rezepte sind klar beschrieben, gut nachvollziehbar und die Zutatenliste ist überschaubar (ich habe bisher keine Produkte entdeckt, die nur in Spezialitätenläden zu finden wären). Optisch habe ich absolut Verbesserungspotenzial, doch die Autorin meint dazu im Vorwort: „Und das Wichtigste an deinem selbst gebackenen Brot ist nicht seine Social-Media-Tauglichkeit, sondern dass es dir schmeckt.“ Voilà!

    Fazit: Ein sehr schönes Brotbackbuch, das ich sicherlich noch ganz oft einsetzen werde. Meine Empfehlung!

    (4 Fotos)

  9. Cover des Buches 7 Mal anders (ISBN: 9783831040919)
    Jamie Oliver

    7 Mal anders

     (4)
    Aktuelle Rezension von: WriteReadPassion

    Klappentext:
    Jamie hat Menschen wie Ihnen und uns in die Einkaufstüten geschaut, um herauszufinden, welche Lieblingszutaten wir Woche für Woche kaufen. Wir sprechen von den Grundnahrungsmitteln, die wir alle nahezu automatisch in den Einkaufswagen legen – Hühnerbrust, Lachsfilet, Hackfleisch, Eier, Kartoffeln, Brokkoli, um nur einige zu nennen. Wir haben alle viel um die Ohren, aber gerade deshalb sollten wir nach einem langen Tag in der Arbeit und/oder mit unseren Kindern ein schmackhaftes und nahrhaftes Essen zu uns nehmen. Anstatt zu ändern, was wir kaufen, zeigt uns Jamie neue geniale Ideen wie wir unsere Lieblingszutaten, die Lebensmittel, die es in wirklich jedem Supermarkt gibt, mal ganz anders zubereiten können. Gesunde, schnelle Gerichte familien- und alltagstauglich.


    Autor:
    Jamie Oliver kochte schon als Achtjähriger im Pub seiner Eltern in Clavering, Essex. Nach Abschluss seiner Ausbildung im Londoner Westminster Catering College arbeitet er mit einigen der besten Köche weltweit. 2002 eröffnete Jamie Oliver sein eigenes Restaurant Fifteen in London, in dem er arbeitslosen Jugendlichen eine Kochausbildung ermöglicht und eine Zukunft gibt. Inzwischen gibt es Filialen des Kultlokals in Cornwall, Amsterdam und Melbourne. Jamies Kampagne für die gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen in Schulküchen macht nicht nur in England Furore. In Fernsehsendungen kocht sich Jamie in die Herzen von Millionen von Zuschauern weltweit, und seine Bücher sind Bestseller rund um den Globus. Jamie Oliver lebt mit seiner Frau Jools und seinen fünf Kindern in London und Essex.

    Übersetzer:
    Regine Brams

    Helmut Ertl


    Bewertung:
    Das Cover ist nach dem typischen Oliver-Stil gehalten. Der Titel ist ein richtiger Blickfang als leichte Erhebung und in Neonpink. Die ganze Aufmachung ist pink gestaltet und es passt wunderbar. Es zeigt auch, dass pink keine Frauenfarbe ist, sondern einfach eine Farbe. Punkt.

    Das Inhaltsverzeichnis sieht so aus:

    Einleitung

    Brokkoli

    Blumenkohl

    Avocado

    Hähnchenbrust

    Bratwurst

    Lachsfilet

    Süsskartoffeln

    Auberginen

    Eier

    Hackfleisch

    Kartoffeln

    Paprikaschoten

    Garnelen

    Fischfilet

    Ganzes Hähnchen

    Pilze

    Steak

    Schweinefleisch

    Ernährung

    Register


    Darunter fallen aber nochmal verschiedene Einteilungen

    In der Einleitung ist nicht nur Jamies Vorwort und seine Buchidee an die Leser abgedruckt. Auch eine zusätzliche inhaltliche Einteilung gibt es hier. Bei "Was darf's heute sein?" unterteilt er die Art der Rezepte auf:

    Fake-Away statt Take-Away

    Aus einem Topf

    Aus dem Backofen

    Einfache Pasta

    Schöne Salate

    Suppen & Sandwiches


    So kann man neben der Lebensmitteleinteilung auch gezielt nach Herstellungsart und Rezeptkategorien suchen.

    Zu jedem Lebensmittel gibt es eine Kapitelübersicht auf dem Deckblatt. Zu jedem Lebensmittel führt Jamie 7 verschiedene Rezepte auf, so wie es die Idee des Buches ist. Wie er auch in der Einleitung ausführt, sind die Rezepte für den Alltag und für besondere Anlässe geeignet. Er hat sich an dem Einkaufsverhalten seiner englischen Mitmenschen gehalten, aber die gleicht sich mit dem hier in Deutschland. Sehr fleischhaltig eben. Aber auch das Gemüse und die anderen Lebensmittel werden hier gleichfalls geliebt. Man merkt also gar nicht, dass es ein englisches Kochbuch ist. Die Hauptzutaten sind an der Seite zum Rezept dargestellt, auf der zweiten Seite sieht man das Rezeptfoto.

    Mit dem Kapitel "Ernährung" ist die Erläuterung zu den Nährwerttabellen bei den Rezepten gemeint. Ich hatte mich anfänglich sehr gewundert, da Jamie keine Prädestination für solche Angaben hat, aber am Ende des Buches wurde mir dann klar, dass das speziell ein Ernährungsteam übernommen hat. Aber dennoch ist bei Nährwerttabellen immer Vorsicht geboten - die stimmen nie zu hundert Prozent, wie auch? Die Lebensmittel sind ja nie identisch. Das eine Gemüse ist reichhaltiger, als das andere, das vielleicht mit Nährverlust geerntet wird, aus verschiedenen Gründen. Aber wir setzen das alles gleich, um ungefähre Angaben machen zu können. Aus Erfahrung weiß ich, dass die Menschen das aber als Absolut (extra großgeschrieben) nehmen.

    Dann folgt die Danksagung und dann das Register. danach noch eine Aufzählung von Jamies bisherigen Büchern und zum Schluß die Buchdaten.

    Den Ausspruch vom Klappentext: "Ran an den Herd! 7 MAL ANDERS ist das alltagstauglichste Kochbuch, das Jamie je geschrieben hat." kann ich nicht ganz unterschreiben. Jamie bringt seit längerem ähnliche Kochbücher heraus, die viele alltägliche Rezepte aufweisen. Für mich wieder eine Übertreibung an Lobpreisungen!


    Fazit:
    Bei Jamie sind zwei Sachen generell immer vorhanden - ob in den Kochsendungen oder in den Büchern: Seine angelegten Zubereitungszeiten stimmen nie mit der Wirklichkeit und seine Themenideen sind nur halb richtig umgesetzt. Mutter und ich haben uns schon früher beömmelt, wenn er in den Sendungen ganz trocken (typisch in englischer Art) sagte "Und eine Prise Salz" und dann einen Teelöffel Salz in die Speise warf! Urkomisch! In seinen Büchern sind seine Buchideen immer nicht ganz ideal umgesetzt. Sei es bei dem Thema "Günstig und überall erreichbar", wo er dann mit Safran kocht - das teuerste Gewürz auf der Welt! oder angebliche Alltagsgerichte, die dann doch etwas zu gehoben für das Alltagskochen ist.

     In Sendungen wie Büchern nervt mich seine völlig verzerrte Realität in Sachen Zubereitungszeit. Bei ihm muss man immer mindestens 15 Minuten draufrechnen. So werden aus seinen angeblich schnellen 15 Minuten-Rezepten dann 30 Minuten-Rezepte. Das erinnert mich immer ähnliche Verzerrungen wie die der Autofahrer. Die verlieren das Gefühl der wirklichen Strecken. Wie oft hat mir ein Autofahrer oder eine Autofahrerin gesagt, ich müsste nur 15 Minuten bis x laufen. Am Ende waren es 30 bis 45 Minuten. Bei Jamie ist das beim kochen so. Und er ist ja ein geübter Profi, der immer alles direkt am Herd stehen und auch die neuste Technik hat. Klar geht das dann auch alles schneller. Aber das ist ja nicht die Realität der Normalbürger. 

    So sind eben auch viele Rezepte nicht unbedingt alltagstauglich im Sinne von schnell und unkompliziert. Und in seinen Einleitungen generell schreibt er ja immer auf Augenhöhe mit der arbeitenden Bevölkerung, die wenig Zeit und Lust hat, ausschweifend nach der Arbeit zu kochen. Die Umsetzung hebt sich von der Einleitung immer etwas ab. Auch hier sind wieder einige Rezepte, die ich nicht nach der Arbeit kochen würde, weil mir das zu lange dauert und zu komplex ist. Im Gegensatz zu seinen anderen Büchern ist das hier wirklich auf wenige Lebensmittel begrenzt, ähnlich wie das mit der 5-Zutaten-Idee. Die Rezepte an sich sind vielseitig, wie immer bei Jamie. Darauf kann man sich ebenfalls verlassen. Und wir entdecken auch wie immer viele neue Kreationen. Das hebt Jamie von anderen prominenten Köchen - neben seinen Macken - ab. Er ist wirklich immer sehr kreativ und es macht auch immer richtig Laune, in seinen Büchern zu blättern. Die Rezepte auch umzusetzen, das ist weniger einfach.

    Auch Jamies Appell an die Menschen, bei den wenigen Zutaten pro Rezept, auf qualitative Lebensmittel zu setzen, finde ich sehr gut und dem stimme ich auch zu. Bei solchen Rezepten kann man sich ruhig erlauben, nicht so knausrig zu sein. Ich koche nicht viel, aber wenn, achte ich immer auf hochwertige Produkte. Der Nährwert ist am größten, je qualitativer die Produkte sind. Und auch beim Thema Fleisch sollte man umdenken. Wenn man nicht täglich Fleisch isst, kann man sich auch gutes Fleisch für Zwischendurch leisten. Auch als Geringverdiener. Es gibt genug andere Lebensmittel, die die Woche essenstechnisch aufwerten und satt machen.

    Wieder eine tolle Buchidee, Wieder vielseitig kreative Rezepte, wieder mit seinen typischen Macken umgesetzt. 


    Einblicke in das Buch bekommt ihr beim Verlag:

    https://www.dorlingkindersley.de/buch/jamie-oliver7-mal-anders-9783831040919


    COVER/TITEL/AUFMACHUNG/MATERIAL  ⭐⭐⭐⭐⭐

    AUSGABEN-FORMAT (REIHEN-/EINZEL-/HÖR-/LESEFORMAT) ⭐⭐⭐⭐⭐

    GENRE (VOM VERLAG GESETZT) ⭐⭐⭐⭐⭐

    VERLAGSPREIS (ANGEMESSEN/ZU TEUER/GÜNSTIG) ⭐⭐⭐⭐⭐

    GRUNDIDEE/THEMA ⭐⭐⭐⭐⭐

    UMSETZUNG/DARSTELLUNG ⭐⭐⭐⭐

    INHALT ⭐⭐⭐,🌠


    Gelesen am 5. Juli 2021




  10. Cover des Buches Weihnachten (ISBN: 9783710603327)
    Theresa Baumgärtner

    Weihnachten

     (2)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Weihnachten ist eine besondere Zeit im Jahr – Theresa Baumgärtnerin ist als leidenschaftliche Köchin und Bäckerin ein grosser Fan davon. Die Autorin nimmt den Leser mit nach Edinburgh, in den Schwarzwald und nach Luxemburg. Sie stellt Rezepte zum Backen und Kochen vor, Basteltipps, Musik und Handwerkskunst. Eine Liebeserklärung an Weihnachten.

    Erster Eindruck: Ein sehr schön illustriertes Cover, als gebundenes Buch mit rotem Halbleinen, viele Fotografien von opulent geschmückten Räumen, Winterlandschaften oder sonstigen stimmungsvollen Momenten – sehr gut gelungen!

    Ich muss zugeben, dass mir Theresa Baumgärtner bisher nicht bekannt gewesen war, weder als Foodbloggerin noch als Köchin im ARD-Buffet. Das Reinschnuppern in das Buch hat mir grosse Lust aufs Lesen gemacht. Wie einleitend erwähnt, führt Theresa die Leser nach Edinburgh, ins „Prestonfield House“, später in den Schwarzwald und nach Luxemburg, ins „Hazelnut House“, wo sie mit ihrer Familie lebt. Für sie ist Weihnachten „die Essenz der festlichen Zeit“ – eine schöne Aussage.

    REZEPTE: Ein paar der im Buch vorgestellte Rezepte habe ich mir gleich markiert: Shortbread-Variationen; warme Orangen-Enten-Sandwiches; Zimtmonde; Mandel-Zitronen-Stangen. Im Buch gibt es zuhinterst noch ein Rezeptverzeichnis.
    Theresa gibt Tipps, welche Rezeptschritte bereits vorgängig ausgeführt werden können, damit am Feiertag nicht zu viel Stress entsteht. Ihre badische Oma meinte dazu stets: „Was fertig ist, ist fertig!“ – eine weise Oma!
    Die Autorin liebt Dinkelmehl – so wie ich – und verwendet es daher auch gerne und häufig.
    Im Schwarzwald wird z.B. der Honiglebkuchen aus Todtmoos thematisiert. Dieser Teig muss tatsächlich drei Monate (!) im Keller ruhen, erst danach wird er ausgerollt, ausgestochen, gebacken.

    BASTELN / HANDWERK: Es gibt praktische Tipps, z.B. zum Schleifen binden, und es wird das Handwerk des Strohschuhmachens vorgestellt.

    GESCHICHTEN / MÄRCHEN: Diese gehören für mich traditionell zur Weihnachtszeit dazu.

    MUSIK: Die Musik kommt in diesem Buch nicht zu kurz: Es wird auf eine Playlist bei Spotify hingewiesen und es gibt auch abgedruckte Liedtexte, wie z.B. „O come, all ye faithful“ (beim Lesen habe ich tatsächlich kurz mal die erste Strophe gesungen!).

    Es ist ein Rezeptbuch… ein Bastelbuch… ein Märchenbuch… ein Liederbuch – ja genau, all das zusammen. Die (Vor-)Freude der Autorin auf Weihnachten hat sich auf mich übertragen. Von mir gibt es 5 Sterne für diese vorweihnächtliche Stimmung.

  11. Cover des Buches Vegetarisch! Das Goldene von GU (ISBN: 9783833822018)
    Alessandra Redies

    Vegetarisch! Das Goldene von GU

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Flatter
    Aufgrund der Vielzahl der abwechslungsreichen Gerichte findet sich für jeden Anlaß das Passende. Aufgebaut in folgende Rubriken und mit umfangreichen Quickfinder am Anfang:

    - Salate und kalte Vorspeisen
    - Warme Vorspeisen und Snacks
    - Suppen und Eintöpfe
    - Kartoffeln, Gemüse und Hülsenfrüchte
    - Nudeln, Reis und Getreide
    - Tofu und Tempeh
    - Desserts und Süßspeisen.

    Dieses wunderbare und vielseitige Kochbuch bietet eine Menge Ideen leckerer Rezepte. Es ist sehr übersichtlich und sehr schön bebildert, so daß das Nachkochen ein reine Freude ist. Die meisten Zutaten sind leicht zu beschaffen und auch ungeübten Köchen gelingen die Gerichte. Zudem gibt es Tipps z.B. zum Eierkauf und eine kleine Nudel- und Reiskunde ist auch enthalten. Es ist sehr übersichtlich gestaltet und alles ist anschaulich und detailiert erklärt. Was ich ganz klasse finde ist, daß es neben der uns bekannten Kost auch Gerichte aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt enthält. Beispielsweise die Nuss-Muffins mit Steinpilzen, gegrillte Crepe-Saté oder die Kürbisgnoccis haben es mir angetan. Langeweile kommt mit diesen Gerichten nicht auf. Seit ich es habe ist es täglich im Einsatz und unser Fleischkonsum hat sich schon rapide verringert. Viele Gerichte lassen sich wunderbar vorbereiten, was für Berufstätige eine enorme Erleichterung ist.

    Dieses Kochbuch hat mich restlos begeistert und ist ständig im Einsatz.

  12. Cover des Buches Brotbackbuch Nr. 1 (ISBN: 9783818605278)
    Lutz Geißler

    Brotbackbuch Nr. 1

     (8)
    Aktuelle Rezension von: sab-mz

    Den "Plötzblog" und die Bücher von Lutz Geißler schätze ich sehr.


    Nachdem ich schon mehrere Bücher von Lutz Geißler gelesen habe, musste ich ja irgendwann auch mal das "Brotbackbuch Nr.1" lesen.

    Das Brotbackbuch Nr.1 beinhaltet "Grundlagen & Rezepte für ursprüngliches Brot".
    Es ist ideal für alle, die mit dem Brotbacken anfangen. Lutz Geißler hat das Buch so geschrieben, dass man auch ohne Erfahrung mit diesem Buch starten kann mit dem Brotbacken.

    Mir ging es zu Beginn so, dass ich viele Dinge in Rezepten nicht verstanden habe. Das "Brotbäcker-Fachchinesisch" konnte ich noch nicht.
    Auch heute bin ich froh, dass ich in diesem Buch Begriffe nachschlagen kann, wenn ich wieder einem begegne, der mir fremd ist.

    Unterteilt hat Lutz Geißler das Buch in mehrere aufeinander aufbauende Kapitel:
    Bei den Rezepten habe ich meine Lieblingsbrote dazu geschrieben.
    - Tipps für den Start - hier findet man alles zu Zutaten, Teigausbeute, Kneten, Sauerteige, Das Schwaden (hat nichts mit dem rheinländischen Reden zu tuen) und Vieles mehr
    - Rezepte für den Anfang - Landbrot, Körnerbrot, Weißbrot mit Buttermilch, Eckbrötchen
    - Rezepte mit etwas Übung - Reines Roggenbrot, Dreierbrot, Rundbrot, Weizenbrötchen
    - Rezepte für Fortgeschrittene - Roggenmischbrot mit Vollkorn, Buttermilchbrot
    - Alles rund ums Brotbacken - hier findet man Zutaten, Teigführung, Kneten und vieles mehr.

    Die Rezepte sind alle gut verständlich geschrieben.
    Ich schätze die Zeitangaben für Vorbereitung, Zubereitung am Backtag, jeweils effektiv und incl. der Wartezeiten auch absolut,sehr.
    Damit kann man hervorragend ausrechnen, wann man mit welchem Brot starten muss.
    Dazu gibt es natürlich detaillierte Zutatenlisten und Infos wie Teiggewicht, Teigtemperatur, etc.
    Jeder Schritt auf dem Weg zum fertigen Brot ist detailliert erklärt.
    Schwierigere Dinge, wie Falten und Kneten, etc. gibt werden auch als bebilderte Anleitung gezeigt.

    Das Buch ist für Anfänger, aus meiner Sicht, eine große Hilfe. Man kann sich langsam ins Thema Brotbacken einarbeiten, die ersten Brote und Brötchen genießen bevor man eine Stufe weitergeht vom Schwierigkeitsgrad. Und als Nachschlagewerk ist das Buch auch hervorragend geeignet.

  13. Cover des Buches Koch dich glücklich mit Cornelia Poletto: Frisch kochen - entspannt genießen (Gräfe und Unzer Einzeltitel) (ISBN: B018IYGXNM)
    Cornelia Poletto

    Koch dich glücklich mit Cornelia Poletto: Frisch kochen - entspannt genießen (Gräfe und Unzer Einzeltitel)

     (2)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Diesmal geht es um etwas ganz anderes: Ein Kochbuch - man lese und staune. Doch wenn es schon „Koch dich glücklich“ heißt, ist es einfach mal einen Blick und auch ein paar Worte wert.


    Auf dem Titelbild strahlt einem Cornelia Poletto entgegen. Ihr nimmt man sofort ab, dass Kochen sie glücklich macht. Und so macht man sich auf, durch dieses auf so sympathische Weise präsentierte Kochbuch zu blättern. Die einleitenden Worte brechen dabei eine Lanze für so manches Gemüse oder Gewürz, dass sonst eher stiefmütterlich behandelt wird. Weiter geht es mit dem Lesen und Blättern. Vielleicht fängt man nicht gleich an, zu kochen, doch in Gedanken geht man die Worte und Rezepte durch, nickt, weil alles so schön anschaulich beschrieben ist, und fängt im Geiste doch an planen, was wohl für die nächste Mahlzeit als Anregung genommen werden könnte. Im Geheimen fragt man sich auch, was man weglassen oder abwandeln kann, wenn Zutaten auftauchen, die in der eigenen Küche normalerweise keinen Zugang finden. Oder sollte man doch mal eine Herausforderung annehmen?


    Ein besonderer Hingucker sind natürlich die Fotos der appetitlich angerichteten Speisen. Bei dieser Farbenfülle der perfekt dargebotenen Gerichte läuft einem wirklich das Wasser im Mund zusammen. Es ist beinahe so als müsste man sich nicht glücklich kochen, sondern könnte sich auch glücklich schauen. 


    Als schöne Nebensache mag gelten, dass dieses Kochbuch auch für Vegetarier geeignet ist. Die Gerichte sind zwar nicht alle fleischlos, aber doch in größerer Zahl, so dass jeder auf seine Kosten kommen kann. 


    Eine Auszeit in Bildern und tollen Rezepten.

  14. Cover des Buches Bento für jeden Tag (ISBN: 9783868839388)
    Makiko Itoh

    Bento für jeden Tag

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Wildbakers on Tour (ISBN: 9783833868610)
    Johannes Hirth

    Wildbakers on Tour

     (7)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Ich kannte die Wildbakers bisher nicht, aber da ich gerne Brot backe und hier aufgeschlossen für Neues bin, bot sich dieses Buch ja an.

    Dass die beiden – Johannes Hirth und Jörg Schmid -mit ihrem gelben Wildbakers Mobil unterwegs sind, habe ich auch erst durch das Buch erfahren.

    Nach der Vorstellung erfährt man einiges über die Brotherstellung, so z.B. die Weizenvorstufen,   wie man das Anstellgut selber herstellt und wie den Hauptteig. Dann einige Infos rund ums Backen , spezielle Technikern und nützliche Backutensilien. . 

    Und dann geht’s los mit den Rezepten….von denen ich einige kannte, andere ausprobieren werde und manche so gar nicht mein Fall sind und über einiges konnte ich nur den Kopf schütteln.

    Es gibt auch ein paar andere Rezepte – also nicht nur Brot – dazwischen gestreut.

    Das Buch ist sicher kein „Muss“ für Brotbäcker, aber eine angenehme Abwechslung, wenn man auch mal Neues testen möchte.


  16. Cover des Buches Brote Backen mit Tommy Weinz: Rezepte und Tipps vom Backprofi mit Liebe zur wahren Backkunst (ISBN: 4260466399476)
  17. Cover des Buches Gartenrestaurants Stadt und Kanton Bern (ISBN: 9783859327436)
    Claus Schweitzer

    Gartenrestaurants Stadt und Kanton Bern

     (1)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Wo lässt es sich in der Stadt und dem Kanton Bern draussen gut essen und trinken? Der Autor stellt 106 Gartenrestaurants zum Verweilen vor.

    Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit stimmungsvollen Fotos; Buch durchgehend farbig bebildert – gefällt mir.

    Das Buch ist nach Regionen und anschliessend alphabetisch nach Gastronomiebetrieb gegliedert (zuhinterst befindet sich ein Register aller Restaurants):
    - Stadt Bern
    - Agglomeration Bern
    - Mittelland
    - Oberaargau
    - Murtensee FR (der Autor wollte auch ein paar „grenzüberschreitende“ Highlights festhalten)
    - Berner Jura
    - Berner Seeland
    - Berner Oberland: Thuner- & Brienzersee
    - Berner Oberland: Bergregionen
    - Emmental

    Jedes Restaurant wird auf einer Doppelseite in Wort und Bild vorgestellt. Nebst den üblichen Fakten wie Adresse, Ruhetage und Anfahrt werden vier Kategorien genauer beschrieben: Ambiente, Lage, Küche und Service; bei jeder gibt es maximal fünf Sterne zu holen. Zudem gibt es die Box „Wenn doch nur…“, wo es noch ein abschliessendes Statement gibt (z.B. „Wenn doch nur… Anspruch und Wirklichkeit von Küche und Service nicht so weit auseinanderklaffen würden.“). Für mich die interessantesten Punkte waren jeweils Küche und Service. Manche Beschreibungen haben sich mit meinen eigenen Erfahrungen gedeckt, doch wiederum andere hätte ich nicht bestätigen können. Aber eben, Restaurantbesuche sind auch immer Momentaufnahmen und wenn beim eigenen (vielleicht ersten) Besuch etliches nicht rund läuft, bleibt ein fahler Geschmack übrig.

    Ich habe wieder einmal feststellen müssen, dass es in der Region sehr viele gute Restaurants gibt. Bei sehr vielen bin ich schon selbst eingekehrt und auf andere wurde ich nun durch dieses Buch aufmerksam gemacht. Beim Service haben ein paar der hochpreisigen Gastronomiebetriebe gut gepunktet, aber nicht nur. Es macht sich nicht so gut, wenn in dieser Kategorie nur zwei Punkte stehen und die Bemerkung, dass die Kellner mehrere Anläufe und Erinnerungen brauchen, um das Gewünschte zu bringen. Oder hier die Attribute „tollpatschig“, „unfreundlich“ oder „überfordert“ fallen. Wünschenswert ist natürlich „von fürsorglicher Professionalität“, honoriert mit fünf Sternen.

    Mir hat dieser Reise-/Gastroführer sehr gut gefallen, ich hätte mir jedoch die Angabe des jeweiligen Preisniveaus gewünscht (es gibt nur ein Sparschwein-Symbol „besonders preiswert“). Von mir gibt es 4 Sterne.

  18. Cover des Buches Und wie soll man das essen? (ISBN: 9783832199340)
    Ashley Blom

    Und wie soll man das essen?

     (5)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    In Gesellschaft etwas essen, das man nicht kennt – was nun? Welches Besteck wozu? Wie zerlege ich korrekt einen Hummer? Welche Teile der Artischocke sind essbar? Und wie entschuldige ich mich vom Tisch, wenn ich kurz austreten sollte? Die Autorin hat knifflige Techniken, edle Etikette und kleine Fettnäpfchen zusammengestellt. Mit Illustrationen von Lucy Engelman.

    Erster Eindruck: Das Cover und die Illustrationen zu einzelnen Bestandteilen z.B. eines Hummers oder das Vorgehen beim Zerlegen dessen gefallen mir sehr gut.

    Das Buch ist in drei grössere Teile gegliedert:

    Knifflige Techniken
    - Tierisches wie z.B. Hummer, Flusskrebse, Schnecken, Insekten (Tipp: bei noch lebenden Insekten solle man kräftig und rasch den Kopf abbeissen, damit diese kein Tänzchen im Mund aufführen – igittigitt!), Schweinekopf oder -fuss
    - Gemüsiges wie z.B. Spargeln, Artischocken, Edamame (der neue Trend in Sachen Snacks)
    - Fruchtiges wie z.B. Rambutan, Kumquats oder Durian (eine Frucht, die offenbar sehr „eigen“ riechen muss, denn in asiatischen Hotels oder Flugzeugen ist das Mitführen dieser Früchte nicht erlaubt!)

    Edle Etikette
    - In diesem Kapitel wird die korrekte Reihenfolge des Bestecks oder die Funktion von Essstäbchen erklärt. Weiter geht es z.B. um Käse- oder Weinverkostungen oder auch, wie man sich formvollendet vom Tisch entschuldigt.

    Kleine Fettnäpfchen
    - Zu scharfes Essen, Kleckerfallen, schlechter Atem oder das Essen von etwas, wovor man sich ekelt (ich esse ganz bestimmt nichts, wovor ich mich ekle, auch nicht, wenn es jemand extra für mich zubereitet hat, sorry!).

    Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und ist nett für kleine Pausen zwischendurch – 3 Sterne.

  19. Cover des Buches Die besten Brotrezepte für jeden Tag (ISBN: 9783954531813)
    Lutz Geißler

    Die besten Brotrezepte für jeden Tag

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Lindenskydavis

    Eigenes Brot zu backen ist heutzutage nichts gewöhnliches mehr. Oft fehlt die Zeit und das nötige Wissen und so kauft man doch lieber beim Bäcker um die Ecke auf dem Nachhauseweg ein. Doch wer einmal angefangen hat eigenes Brot zu backen, der möchte nie wieder damit aufhören.

    Dabei stellt sich jedoch die Frage, wie fange ich an und dabei kommt das Buch “Die besten Brotrezepte für jeden Tag” ins Spiel. Denn dieses Buch ist perfekt für Anfänger geeignet.

    Die ersten 33 Seiten sind eine Einleitung, die einem die nötigen Grundlagen vermittelt, wie beispielsweise das Herstellen und Pflegen von Sauerteig. Obwohl die Grundlagen nicht das halbe Buch einnehmen, wie bei anderen Backbüchern von Lutz Geißler, ist meiner Meinung nach alles wichtige abgedeckt und man kann danach mit den Rezepten loslegen.

    Es gibt insgesamt 20 verschiedene Rezepte, von Dinkeladvokaten bis zum Körnerkasten. Die einzelnen Rezepte gehen über mehrere Seiten, da die einzelnen Schritte mit kleinen Bildern dargestellt werden, die den Text perfekt ergänzen. Mithilfe von Bildern und Symbolen wird so das Rezept Stück für Stück erklärt. Um einen Überblick über das Rezept zu bekommen, kann man zum Ende des jeweiligen Rezeptes blättern. Dort gibt es eine Zusammenfassung, die mit Hilfe von Symbolen und einer Zeitleiste das komplette Rezept erfasst.

    Generell sollte man aber wissen, das gutes Brot immer Zeit zum Ruhen braucht. Man kann also nicht erwarten, dass man nach einer Stunde ein Brot aus dem Ofen nehmen kann. Damit das Brot wirklich gut wird, gibt es verschiedene Phasen, in denen man abwarten muss. Damit das im Alltag möglich ist, sind diese Phasen so gewählt, dass man zum Beispiel am Abend den Teig vorbereitet, so dass man am Morgen das Brot backen kann.

    Insgesamt hat mir das Buch “Die besten Brotrezepte für jeden Tag” sehr gut gefallen. Es eignet sich perfekt für Leute, die noch nie Brot gebacken haben, da es ausführliche Bildanleitungen enthält. Aber auch Menschen, die bereits viel Erfahrung gesammelt haben, können hier tolle Rezepte entdecken.

  20. Cover des Buches Weihnachten - Das Goldene von GU (ISBN: 9783833833120)
    Adriane Andreas

    Weihnachten - Das Goldene von GU

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Buchwerkstadt

    DAS GOLDENE VON GU - diese Bücher muss man sich einfach merken. Nachdem ich schon aus dem "GOLDENEN VEGAN" mit absoluter Begeisterung gekocht habe, war die Aussicht auf eine GOLDENE gelungene WEIHACHT sehr groß und was soll ich sagen: Das Buch ist einfach klasse: Von Plätzchen, Vorspeisen, Hauptgerichte, Nachspeisen, Likörchen, Pralinchen... an einem gelungenen Weihnachtsfest wird es hier nicht fehlen. Die Rezepte sind allesamt gut und einfach nachzukochen. Man findet die modernen Klassiker wie Rotkohl, Ganz, Kartoffelklöße aber auch mal etwas Ausgefallenes. Es gibt Menüvorschläge - aber wir selbst ziehen uns die passenden Rezepte raus und kreiiren unser eigenes Menü. Zu jedem Rezept gibt es zudem das passende farbige Bild. Man bekommt beim Durchblättern schon richtig Lust auf das schönste Fest des Jahres. Wirklich eine tolle Auswahl!

    Auf meiner Weihnachtswunschliste stehen auf jeden Fall noch weitere Bücher dieser Reihe! ;)

  21. Cover des Buches 1 Blech – 50 Rezepte (ISBN: 9783833879975)
    Volker Eggers

    1 Blech – 50 Rezepte

     (4)
    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry

    Wie bei sehr vielen GU-Ratgebern Kochen gibt es auch die Funktion, über die Kochen-Plus-App Rezepte einzulesen und zu verwalten. Mir genügt das Buch, ich schreibe meine Einkaufsliste oldschool per Hand, aber für Fans von Apps und digitalen Einkaufslisten eine tolle Sache, zumal sich damit Lieblingsrezepte aus diversen GU-Büchern sammeln lassen.

     

    Auch bekannt bei GU-Fans ist das grüne Blatt als Kennzeichnung für fleischlose Gerichte. Bevor es mit den Rezepten für die Ofengerichte losgeht, gibt es zunächst ein paar Soßen- und Dip-Rezepte.

     

    Das Besondere an diesem Buch ist, dass auch Nudeln & Co ohne Vorkochen mit auf dem Blech im Ofen zubereitet werden. Das ist super praktisch, spart Arbeit und schmeckt obendrein unfassbar lecker. Wie Eggers im Vorwort schon sagt – wer mag nach ausgiebigen Wanderungen (oder anderen Aktivitäten mit der Familie) noch stundenlang in der Küche werkeln, bevor es endlich etwas zu Essen gibt? Die Garzeiten und das Zubereiten sind auch nicht ganz blitzschnell, aber doch weniger zeitraubend, als das herkömmliche Kochen, zumal man die Zeit, die die Gerichte im Ofen schmoren, prima anders nutzen kann. Die meisten Gerichte eignen sich auch ideal dazu, sie vorzubereiten und anschließend nur noch in den Backofen zu schieben. So reduziert sich die Wartezeit auf die Backzeit.

     

    Schon beim Durchblättern bekommt man Appetit – da hat es so viele leckere Rezepte, die sich bei Bedarf super einfach an den eigenen Geschmack anpassen lassen. Einzelne Zutaten kann man prima austauschen. Die benötigten Lebensmittel sind saisonal gut im Handel zu bekommen. Es werden meiner Meinung nach keine extrem ausgefallenen Produkte benötigt. Schade finde ich allerdings ein bisschen die Rezepte zu gefüllten Paprika und Zucchini, sowie für Pizza und Flammkuchen. Das sind für mich keine typischen Rezepte für solch eine Sammlung. Klar, wird alles auf dem Blech gemacht, aber da möchte ich ein eigenes Pizza-, Flammkuchen- und/oder Zucchini-Buch. Auch die Desserts überzeugen mich nicht.

     

    Die Rezepte sind auf altbewährte Weise aufgebaut. Nach der Auflistung der Zutaten folgen die Angaben zu der Menge (Personen), Zubereitungszeit, Kalorien und Nährwerten, bevor es mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung losgeht. Diese ist sehr verständlich gehalten. Nicht zu ausführlich, aber auch nicht zu knapp. Für jene, die davon ausgehen, dass man außer einem Blech nichts benötigt, wird das Buch eine Enttäuschung sein. Für manche Gerichte ist eine gewisse Vorbereitung nötig, so beispielsweise das Anschwitzen von Zwiebeln, die Herstellung eines Teiges (eben bei Pizza), Vorbereiten von Hackbällchen usw. Für mich ist das kein Kritikpunkt, dennoch möchte ich es erwähnen.

     

    Ein Extra sind die Rezepte für Würzöle und Würzsalze sowie der Körner-Sonne und dem Buttermilch-Fladenbrot. Insgesamt gefällt mir das Buch gut genug, um vier Sterne zu geben!

  22. Cover des Buches Traditionelle Küche Vorarlberg (ISBN: 9783990051207)
    Hubert Krenn

    Traditionelle Küche Vorarlberg

     (1)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Als grosser Österreich-Fan mag ich auch deren traditionelle Küche sehr gerne. In diesem Buch werden die besten Hausrezepte des Vorarlbergs vorgestellt. Dazu gehören zum Beispiel Kässpätzle, Türkasuppe, Birakratzat, Schupfnüdele mit Käse oder backene Müs. Einfache Rezepte zum Nachkkochen.

    Erster Eindruck: Ein überraschend kleines Format (17 x 19.5 cm), Hardcover, sehr schöne Fotos – macht Appetit!

    Das Buch ist in folgende Kapitel gegliedert: Suppen (ich gehöre zu den Ganz-Jahres-Suppenessern!); Riebel, Schmarren; Käse; Spätzle, Knöpfle; Kartoffeln, Grumpera; Fleisch & Fisch; Süsses.

    Da in der aktuellen Corona-Pandemie das Reisen schwieriger geworden ist, fallen Reisen ins Ausland bei mir momentan aus. Daher freue ich mich umso mehr, kulinarisch ein bisschen in fremde Töpfe reinzuschnuppern und das eine oder andere Gericht nachzukochen. Gestern gab es bei mir die „Türkasuppe“, eine Maisgriesssuppe, und heute stand geröstete Brotsuppe auf dem Speiseplan. Beide Gerichte waren einfach zuzubereiten und haben lecker geschmeckt. Weiter will ich unbedingt wieder mal Kässpätzle essen (wenn kümmern schon die Kalorien?) oder einen Griessauflauf. Und auf alle Fälle ausprobieren will ich die „backene Müs“, mmmhhh, mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen…

    Schade, dass nicht jedes Rezept bebildert ist – das schätze ich an einem Kochbuch immer sehr. Wer gerne Nährwertangaben oder Informationen zu Allergenen hätte, wird hier leider nicht fündig. Von mir gibt es 4 Sterne.

    (2 Fotos)

  23. Cover des Buches The devil lies in the detail - Folge 2 (ISBN: 9783839814802)
    Peter Littger

    The devil lies in the detail - Folge 2

     (2)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Der Autor hat einen Teil seiner Schulzeit in einem englischen Internat verbracht, anschliessend in Berlin und London studiert. Seit 2013 schreibt er für SPIEGEL ONLINE die erfolgreiche Kolumne „Fluent English“. Bei dieser Folge nimmt er die Hörer unter anderem mit auf Reisen, ins Hotel oder ins Restaurant, wo etliche englische Hürden warten. Der Engländer wird Sie verdutzt anschauen, wenn sie nach seiner „pension“ fragen, wenn sie eigentlich wissen wollen, in welcher Unterkunft (eben Pension) er wohnt, denn die meisten werden unter „pension“ die Rente verstehen – das ist dann schon ziemlich persönlich. Laufzeit 137 Minuten; Autorenlesung.

    Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir gut, ebenso der Buchtitel und der Zusatzvermerk „English made in Germany“.

    Ich habe erst vor ein paar Tagen Folge 1 dieser Reihe gehört und war daher noch im „Denglischen“ drin. Auch dieses Mal habe ich mich sehr amüsiert; das Buch ist jedoch nur dann unterhaltsam, wenn man (etwas) Englisch spricht, da man sonst den Wortwitz nicht versteht. Die Stimme war sehr angenehm, das Sprechtempo eher hoch.

    Ein paar meiner Highlights:
    - Wenn man vom guten Preis-Leistungsverhältnis sprechen will, nicht umständlich „good price‑/value-relationship“, sondern schlicht „good value for money“ sagen.
    - Eine gesunde Küche ist nicht „healthy kitchen“ (die Küche war nicht krank), sondern „healthy food“.
    - Wenn das Essen ziemlich scharf ist, spricht man nicht von „sharp“, sondern „hot“, „spicy“.
    - Wer Bio-Eier kaufen will, fragt im Laden besser nicht nach „bio eggs“, sondern nach „organic eggs“.
    - Viele amüsante „false friends“: Bitte im Hotel nicht nach „comfort“ fragen – es könnte merkwürdig wirken, da es im Englischen auch Trost bedeutet…
    - Weitere interessante Ausflüge in die kaufmännische Welt und die Medien. Einmal mehr zeigt sich: „Keep it short and simple“!

    Fazit: sehr kurzweilig, 4 Sterne.

  24. Cover des Buches UrDinkel-Backbuch (ISBN: 9783037804537)
    Judith Gmür-Stalder

    UrDinkel-Backbuch

     (1)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Ein Backbuch rund um den Schweizer Dinkel: wie er wächst, in der Mühle gemahlen und in der Backstube verarbeitet wird. Dinkelmehl eignet sich für süsses und salziges Gebäck.

    Erster Eindruck: Ein sehr schönes Hardcover, viele Fotos – gefällt mir sehr gut.

    Das Buch ist wie folgt gegliedert:
    - Einführung
    - Rezepte: Aperitif, Brot und Brötchen, Kleingebäck, Kuchen und Torten, süsse und pikante Wähen
    - Register

    Mir hat der einleitende Teil mit Erzählungen über die Arbeit in der ungefähr 800-jährigen (!) Ferrenmühle sehr gut gefallen. Es ist spannend, zu erfahren, wie das Korn von der Spelz befreit werden muss oder wie nachher der Mahlgang funktioniert. Weiter erzählen die Bäckerinnen vom Biohof Keusch von ihrem Holzofenbrot und der Eichmatt-Sepp erzählt vom Dinkelanbau (in der Schweiz gibt es ca. 1‘500 UrDinkelbauern). Auch den geschichtlichen Exkurs fand ich interessant.
    Ist Dinkel also das Supermehl? Wohl nicht ganz, denn es hat auch „Nachteile“, da ein Teig aus UrDinkelmehl stärker als einer aus Weizenmehl fliesst. Wenn man dem Dinkelteig gleich viel Wasser wie demjenigen aus Weizen zugibt, tendiert das Dinkelgebäck dazu, trocken zu sein. Daher wird oftmals ein Brühstück hergestellt, der dem Teig eine angenehme Feuchtigkeit gibt und das Gebäck länger frisch hält. Die Herstellung eines Brühstücks ist nicht kompliziert, es benötigt einfach zeitlich ein bisschen einen Vorlauf (Brühstück wird meist ein paar Stunden kühlgestellt).

    Ich verarbeite Dinkelmehl sehr gerne. Da ich zugleich ein grosser Brot-Fan bin, habe ich von den vielen Rezepten, die ich mir markiert habe, ein Brot gebacken, und zwar das Flockenbrot Nr. 2 von Seite 77. Es ist ein schnelles Brot mit wenigen Zutaten (für die Zubereitung wird 30 Minuten angegeben und für die Backzeit 35 Minuten; wenn 60 – 70 g schwere Brötchen ausgeformt werden, dauert die Backzeit sogar nur 15 – 20 Minuten). Die Rezepte sind sehr gut beschrieben und mir gefällt, dass Varianten (z.B. Austausch von Zutaten, andere Ausformungen) oder Serviervorschläge angegeben werden. Weitere Rezepte warten darauf, von mir ausprobiert zu werden, z.B. die Speck-Schnecken, das Knusperbrot, Ovomaltine-Muffins oder das helle Brühteigbrot vom Cover.

    Fazit: Noch ein Backbuch? Jaaaaa! Ein wunderbares Backbuch, das einem schon beim Durchblättern das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt – 5 Sterne.

    (1 Foto)

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