Bücher mit dem Tag "eule"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "eule" gekennzeichnet haben.

200 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.094)
    Aktuelle Rezension von: cillewiezelle

    In "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" von J.K.Rowling geht es um Harrys, Hermines und Rons 2. Schuljahr und wieder ein Mal stoßen sie auf das Böse und müssen Alles in ihrer Macht stehende tun, um den Aufstieg Voldemorts zu verhindern. Wird es ihnen gelingen? Findet es selbst heraus!

    Für mich persönlich ist die ganze Harry Potter-Reihe ohnehin schon ein Meisterwerk und auch der 2.Teil - der früher mein Lieblingsteil war- konnte mich wieder vollkommen überzeugen.

    Der Plottwist am Ende ist einfach nur vollkommen gelungen- Es ist der passende Schlüssel für die Fragen, die man sich beim Lesen der Geschichte stellt und auch im Allgemeinen ist die Handlung einfach nur hervorragend!

    Mein Lieblingscharakter bleibt einfach Hermine, obwohl es auch noch viele andere Charaktere gibt, die ich sehr sympathisch finde. Auch bei den unsympathischen Charakteren muss ich sagen, dass sie mich vollkommen überzeugen konnten mit ihrer Tiefe und dem Übereinstimmen ihres Charakters und ihrer Handlungen.

    Also absolute Leseempfehlung für alle, die gerne Fantasy lesen- wobei man zuvor vielleicht den ersten Band gelesen haben sollte- und für alle, die sich in eine andere Welt träumen wollen!

  2. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.651)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Krass, damit habe ich nicht gerechnet. Von den drei „Harry Potter“-Bänden, die ich bisher gelesen habe, war „Der Gefangene von Askaban“ tatsächlich der schwächste. Lag es an den zu hohen Erwartungen? Daran, dass es letzten Endes doch „nur“ ein Kinderbuch ist und mich unterfordert? Ich habe keine Ahnung.

    Fakt ist, ich musste mich ein bisschen durch den Band quälen. Ich erfreue mich noch immer an den sich ständig kabbelnden Ron und Hermine, an dem herrlich fiesen Severus Snape und an dem herzlichen Hagrid. Und ich fand auch viele der magischen Elemente, die Rowling eingebaut hat, wieder schön und passend.

    Man darf nicht vergessen, es sind immer noch Kinderbücher, da sollte man über den einen oder anderen Kritikpunkt großzügig hinwegsehen können. Trotzdem kam ich nicht richtig in die Handlung. Vielleicht nutzt sich das „Harry Potter“-Prinzip beim dritten Band kurz nacheinander auch ein bisschen ab. Und wie unlogisch sind diese Dementoren bitteschön?

    Ich mag Harry selbst immer noch nicht und wie sich alles, aber auch wirklich alles nur um ihn dreht. Ja klar, die Reihe heißt „Harry Potter“, aber er steht so dermaßen im Mittelpunkt, dass all die liebenswerten Charaktere ringsum manchmal nur Staffage sind.

    Und während die erste Hälfte des Buches noch relativ beschaulich ist, überschlagen sich die Ereignisse in der zweiten Hälfte, dass es mir schon etwas zu schnell ist. Gerade das große Finale war für mich persönlich auf einem sehr schmalen Grat zwischen genial und schwach. Genial wegen der Überraschungen und Wendungen – schwach, weil all das eben nicht besonders gut ausgearbeitet bzw. umgesetzt wurde.

  3. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (ISBN: 9783551557445)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch

     (11.104)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    Harry viertes Jahr in Hogwarts fängt damit an, dass er wieder einmal im Ligusterweg festhängt. Doch die Freude steigt, als er eine Einladung von der Weasley Familie bekommt die Quidditsch Weltmeisterschaft zu sehen, ehe es zurück in die Schule geht.

    Doch während der Weltmeisterschaft wird das dunkle Mal von Voldemort am Himmel gesehen und alles gerät in helle Aufregung. Zudem steht dieses Jahr in Hogwarts ein besonderes Event an: Das trimagische Turnier in dem drei Zaubererschulen gegeneinander antreten.

    Harry Potter und der Feuerkelch ist ein Re-reading in jedem Fall wert.

    Band 3 war bisher mein unangefochtener Favorit, aber Band 4 macht ihm nun starke Konkurrenz.

    Als ich Band 4 als Kind gelesen habe, kam er mir an manchen Stellen unspektakulär vor und langatmig. Jetzt konnte ich ihn nur mit Mühe aus der Hand legen. Er hat auf mich einen ganz anderen Eindruck hinterlassen, als damals. Es gab viele Dinge, die mir jetzt aufgefallen sind und wichtig waren, die ich aber früher nicht als solche wahrgenommen habe, wie die Andeutung über das trimagische Turnier oder wie die Weasley Zwillinge immer wieder zusammen sitzen und über Pergamentrollen brüten.

    Aber auch Namen, die im Buch immer wieder auftauchen oder Situationen, wie der Vorfall bei Mad-Eye Moody.

    Vor allem auch der Punkt über das trimagische Turnier war spannend, da man als Leser mehr über andere Zaubererschulen erfährt und wie die magischen Orte, wie Hogwarts vor Muggeln geschützt sind.

    Im Vergleich zum Film ist das Buch wesentlich umfangreicher und informativer. Im Film wurden viele Punkte verändert und weggelassen, wie der Vorfall bei Mad-Eye und auch das Thema Hauselfen. Das kommt leider im Film gar nicht vor. Ebenso wird im Film der Eindruck erweckt, dass Beauxbatons und Durmstrang je eine reine Mädchenschule bzw. eine reine Jungenschule wäre. Im Buch wird jedoch die Ankunft von Jungen und Mädchen berichtet.

    Erschreckend ist auch die Reaktion der Zauberer.

    Es gibt so viele Möglichkeiten auf magische Weise Dinge zu finden, zu suchen und zu verändern. Aber sie sind nicht in der Lage heraus zu finden, ob eine Haushelfe einen Zauber ausgeübt hat oder ob Harry seinen Namen in den Feuerkelch warf. Was ist mit einem Wahrheitstrank? Wenn das Ministerium die Nutzung kontrolliert, warum kann dann keine Sondergenehmigung erteilt werden? Später im Buch wird es ja auch einfach so benutzt.

    Ebenso die Tatsache, dass das Ministerium nicht in der Lage war heraus zu finden, wer unter dem Imperius Fluch stand oder nicht. Wahrheitstrank! Nutzt den Wahrheitstrank! Dann kann man doch leicht heraus finden, ob jemand zu Voldemort freiwillig gehörte oder nicht.

    Ich muss auch in diesem Absatz mal zu Mrs. Weasley kommen.

    Sie ist ja die Mutter der Nation. War sie es nicht bisher, dann war es ab dem Punkt, als es zur dritten Aufgabe ging und die Familien die Champions besuchten. Bill und Mrs. Weasley besuchen Harry kurz vor der letzten Aufgabe, statt die Dursleys.

    Der Moment hat mich sehr gerührt und ich musste mir sehr verkneifen nicht zu weinen, weil es zeigt, wie sehr sie eine Ersatzmutter für Harry ist.

    Was ich jedoch nicht verstehe ist, wieso Ron oder Harry Familie nicht schreibt, dass diese Kimkorn Lügen schreibt über Harry und Hermine und sie würde ein doppeltes Spiel mit Harry und Krum abziehen. Spätestens Ostern, als Hermine ein Anstandsgeschenk bekommt, hätte man es aufklären können.

    Es gefällt mir in diesem Buch sehr, dass Sirius weiter auftaucht und sich um Harry kümmert, soweit er kann.

    Alles in allem hat Band 4 sich aus heutiger Sicht für mich sehr spannend entwickelt, dass ich nur schwer aufhören konnte zu lesen. Es ist großartig zu lesen und sich gleichzeitig dabei wieder wie ein Kind fühlen zu können.

  4. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (ISBN: 9783551557452)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix

     (9.594)
    Aktuelle Rezension von: LeseLunni

    Das 5. Harry Potter Buch das mir mega gefällt!

    Es gibt mehrere Gründe wieso mir das Buch so mega gefällt. 1. In dem Teil kommen zum ersten mal Luna Lovegood und Tonks vor. Ich finde die beiden echt cool! 2. Umbridge! Ich finde sie einerseits schrecklich, andererseits ist sie in gewisser Weise lustig. Im Film ist die Szene mit dem Feuerwerk von Fred & George wo Umbridge von einem sozusagen Feuerwerktier verfolgt wird meine Lieblingsszene! Sie macht die Geschichte einfach Lebhafter! 3. Thestrale kommen das erste mal vor! Ich finde Thestrale sind so coole Tierwesen! Und es gibt noch viel mehr Gründe das Buch zu lesen!

    Das Ende des Buches ist ziemlich Spannend, Emotional und cool! Nichts für sehr schwache Nerven!

    Wer das Buch liest erfährt spannende neue Fakten zu der Harry Potter Geschichte und vorallem eine wichtige Information zu Harry und Voldemort! Absolut Lesenswert!

  5. Cover des Buches Harry Potter und der Halbblutprinz (ISBN: 9783551557469)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Halbblutprinz

     (9.340)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Harry Potter und der Halbblutprinz 

    Rezension 

    ***
    Ich bin so froh, diesem Band nach meiner Enttäuschung von Band 5, noch eine Chance gegeben zu haben!
    Die Geschichte ist spannend erzählt, ständig passieren neue Dinge und auch die Charaktere haben mir wieder viel besser gefallen. In diesem Band geht es viel um Liebe und Beziehungen und dadurch kommt hier stark das pubertäre Verhalten von Harry, Ron und Hermine zum Vorschein. Ab und zu war es mir etwas zu viel, besonders was die Passagen mit dem Liebestrank und den Beziehungsdramen angeht. Hermine fand ich zwischenzeitlich sehr sehr nervig, aber auch passend in Bezug zur Handlung.
    Besonders gefallen hat mir, dass dieser Band sehr sehr informativ ist, viel über die Vergangenheit von Voldemort offenbart und allgemein viel Aufklärung zu den Vorgängern leistet.
    Dumbledore ist hier sehr präsent, das fand ich richtig gut! Er ist und bleibt einfach mein liebster Charakter.
    Das Ende hat mein Herz zerrissen. Durch die Filme wusste ich zwar schon, was passiert, aber das Ganze nochmal zu lesen und mitzufühlen hat mich emotional sehr mitgenommen. 

    ***
    Dieser Band leistet viel Aufklärung zu den Vorgängern, überzeugt durch Spannung und authentische Charaktere und appelliert durch das Ende an den Leser, zum Lesen des letzten Bandes. 

    Einige Längen haben mir das Lesen zwischendurch erschwert, aber dieses Buch zählt eindeutig zu den besten der Reihe! 



  6. Cover des Buches Knochendiebin (Die zwölf Kasten von Sabor 1) (ISBN: 9783551584052)
    Margaret Owen

    Knochendiebin (Die zwölf Kasten von Sabor 1)

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Wortbibliothekar

    Meinung:

    Die Handlung und der Schreibstil waren wirklich klasse und konnten mich von Anfang an begeistern. Mit „Knochendiebin“ bekommt man eine sehr spannende Geschichte um Verrat und Intrigen, um Ausgrenzung und Zusammenhalt. Gerade der Sub-Text hat mir super gefallen. Auch die Ideen für die Welt waren prima in die Geschichte eingeflochten. Ein recht einzigartiges Klassensystem, an das man sich zwar erst gewöhnen und das man durchschauen muss, dann aber seinen Reiz hat und Spannung bringt.

    Die Charaktere finde ebenfalls super. Allem voran die Namenswahl – gerade was Stur und die Krähen generell betrifft. Das System der Namenvergabe allein zeigt, das in der Welt viele tolle Details stecken.
    Die Interaktionen zwischen den Figuren haben mich ebenfalls begeistert. Vordergründig natürlich Stur und Tavin, deren Beziehungsaufbau langsam aber stetig voranschreitet und sehr viel transportiert. Die kleinen Neckereien, unterschiedlichen Meinungen und Gespräche fand ich sehr erfrischend. Aber auch die Verbindung zwischen Stur, ihren Krähen und Pah als Vaterfigur fand ich klasse. Wenngleich ich als Leser zu der Krähenrotte weniger Bindung aufgebaut habe.

    Mein größtes Problem jedoch war der Prinz. Ich hatte mehrfach den Eindruck, Jasimir wurde handlungstechnisch immer einfach beiseite geschoben, damit Stur und Tavin ihre Zeit bekommen. Als wäre er gar nicht Teil der Handlung. Als wäre der Prinz nur im Buch, damit es einen Grund gibt, dass diese unterschiedlichen Kasten von Krähe und Habicht aufeinandertreffen. Mehr nicht. Ich war eigentlich von Anfang an neugierig und wollte mehr wissen, aber Jasimir rückt weiter und weiter in den Hintergrund. Weshalb ich fast schon erleichtert war, als er und Stur allein weiterziehen.

    Ich habe zwischenzeitlich auf den Moment gewartet, an dem Tavin und Stur sich wundern, wo der Prinz abgeblieben ist und der sitzt seit 2 Tagen zurückgelassen an einer Feuerstelle: „Die kommen zurück. Sicher.“ (Er ging Zigaretten holen und kam nie wieder)

    Die Dynamik im letzten Drittel des Buches zwischen Prinz und Stur dagegen ist dann unglaublich gut. Sogar noch einen Ticken besser als die Liebesgeschichte zwischen Tavin und Stur. Die unterschiedlichen Sichten, aber durchaus gleichen Züge passen super und sind spannend. Wo war diese Dynamik in den ersten beiden Dritteln?


    Fazit:

    Die Handlung und der Schreibstil waren klasse und konnten mich von Anfang an begeistern. Mit „Knochendiebin“ bekommt man eine sehr spannende Geschichte um Verrat und Intrigen, um Ausgrenzung und Zusammenhalt.

    Die Welt steckt voller Kleinigkeiten und tollen Ideen. Allein die Art der Namensvergabe bei den Krähen hat mir super gefallen.

    Auch die Charaktere empfand ich als spannend, die Beziehung, die sich langsam zwischen Stur und Tavin auftut. Leider kommt für mich der Prinz deutlich zu kurz und erst im letzten Drittel entsteht da für mich eine Dynamik zwischen den Charakteren, die ich bis dahin vermisst habe. Da wurde der Kronprinz immer beiseite geschoben, damit Platz für die Liebesgeschichte ist, was sich für mich dann wenig natürlich angefühlt hat.

    Ansonsten habe ich mit den Figuren aber gut mitfühlen und die Handlung nachvollziehen können. Gerade das Ende hat mir persönlich super gefallen.

    Ich freue mich auf den nächsten Band der Reihe.

  7. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (ISBN: 9783551557476)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

     (9.551)
    Aktuelle Rezension von: LeseLunni

    Eine Reihe geht mit einem Hammer Buch zu ende!

    Der siebte Teil ist mit dem 5. mein Lieblingsbuch, nicht nur von der Reihe, sondern auch von allen Büchern die ich je gelesen habe und je lesen werde!

    Gleich am Anfang wird es spannend! Wir ehrfahren ein bisschen was Voldemort vorhat. Wenig später wird Harry zu den Weasleys mit einer riesen Leibgarde gebracht, doch irgendwie muss Voldemort davon gewusst haben, denn Todesser erwarten Harry und die anderen. Aber fast alle kommen unbeschadet an. Harry, Ron und Hermine kehren dieses Jahr nicht nach Hogwarts zurück sondern gehen auf die Jagd nach besonderen Gegenständen die helfen Voldemort zu vernichten. Sie müssen aufpassen das sie nicht von Todessern oder Ministeriumsangestellten gefasst werden. Immer wieder entkommen sie nur um Haaresbreite. Harry hat das Gefühl das die drei vielleicht doch nach Hogwarts gehen sollten. Werden sie es schaffen Lord Voldemort für immer zu vernichten?

    Mich fesselt das Buch die ganze Zeit über. Es gibt fast keine langweiligen Stellen! Jedes mal aufs neue fällt es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen, obwohl ich es gefühlt schon tausend mal gelesen habe! Jedes mal aufs neue bin ich emotional dabei wenn die Geschichte von Dumbledore kommt oder Personen sterben. Jedes mal aufs neue finde ich das Buch und die Buchreihe einfach richtig mega!!!

    Danke J.K. Rowling für diese fantastische Buchreihe!!!

  8. Cover des Buches Magonia (ISBN: 9783453270176)
    M. D. Headley

    Magonia

     (180)
    Aktuelle Rezension von: ariadne
    Mein Book of the Month war im November Magonia, das ich jetzt auch schon gefühlt ewig auf meinem SuB habe. Die ganzen positiven Reviews haben mich echt neugierig gemacht und zum Glück ist diesmal der Hype auch nicht umsonst gewesen.
    Die Vorstellung von Schiffen in den Wolken, die ganze Welt von Magonia und ihre Wesen ist so originell und packend, dass ich es schade fand, dass das Buch nicht noch weiter darauf aufgebaut hat. 

    Aza und Jason waren mir beide sehr sympathisch und ihre Beziehung/Freundschaft auch glaubhaft. Das gefürchtete Love Triangle zeigt sich zwar ganz kurz, konnte aber glücklicherweise umgangen werden.

    Der 2. Teil ist meines Wissens noch nicht auf Deutsch erschienen, was sehr schade ist. Die englischen Rezensionen zum 2. Band fallen auch eher gemischt-negativ aus, bin also noch zögerlich, ob ich weiterlesen werde.
  9. Cover des Buches Die Blutkönigin (ISBN: 9783764531881)
    Sarah Beth Durst

    Die Blutkönigin

     (122)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    An das Buch bin ich wegen des offensichtlichen Hypes eher vorsichtig herangegangen. Hab leider schon viele Enttäuschungen erleben müssen, wenn ich mit zu vielen Erwartungen ein Buch starte. 

    Naja, das war auch hier gut so, denn obwohl "Die Blutkönigin" eine sehr solide und ansprechende Story hat, muss ich sagen, dass mir das gewisse Etwas gefehlt hat, um mich komplett zu überzeugen und zu fesseln. Ich kann nicht einmal sagen, was es genau war, denn von Plot, Worldbuilding und Charakteren war an sich alles in Ordnung. 

    Es hat mich halt für eine Zeit sehr gut unterhalten, aber so richtig in Erinnerung bleiben wird es mir nicht. Zum Glück ist es eine abgeschlossene Story in sich, man muss sich also nicht die Folgebände ansehen. 

    In den anderen Bücher der Autorin werde ich aber sicher auch noch reinlesen. Ihr Stil gefällt mir.

    Endlich wieder ein Buch von meinem SuB, an das ich mich viel zu lange nicht rangetraut habe. :D

  10. Cover des Buches Die Zeitenspringer-Saga: Die achte Wächterin (ISBN: 9783492703529)
    Meredith McCardle

    Die Zeitenspringer-Saga: Die achte Wächterin

     (146)
    Aktuelle Rezension von: lesemaedel
    Amanda weiß genau wie ihr Leben in 2 Jahren verlaufen soll. Mit Abe hat sie ihre Zukunft geplant und an diesem Plan will sie festhalten. Nur dann, wird sie noch in ihrem Juniorjahr von der geheimsten der geheimen Regierungsorganisationen rekrutiert. Ins kalte Wasser geworfen heißt es für sie - schwimm mit oder ertrink!
    Sehr schnell kommt sie einer riesigen Verschwörung auf die Spur, in die auch ihr verstorbener Vater involviert war. ...
    "Die achte Wächterin" ist ein gut gelungener ZeitreiseThriller für Teenager. Die Idee der gezielten Zeitsprünge fand ich genial. Auch die Zeitreiseuhr und die Thematik der Stellenvererbung ist abgefahren. Nur hapert es manchmal an der Umsetzung. Es wird ausschließlich in der amerikanischen Geschichte gesprungen - Puh, man muss sich schon sehr dafür interessieren. Mein größter Kritik- und Nervpunkt ist Amanda/Iris selbst. Ok, sie ist erst 16 jahre, aber trotzdem - so eine egoistische und ich-bezogene Figur gab es schon lange nicht mehr in meiner Lektüre. Sie versucht nicht mal ansatzweise die Anderen kennenzulernen. Es geht immer nur   
    -Ich, Ich, mein toter Vater, meine kranke Mutter, ich armes Mädchen - Buhu. Lustig war dann der Punkt, als genau dies ihr eine der anderen Wächterinnen auf der spektakulären Verfolgungsjagd an den Kopf wirft.
    Ansonsten hat das Buch eine große Sogwirkung. Ein Zeitsprung folgt auf den Nächsten und nie war ich mir ganz sicher , wenn Amanda/Iris vertrauen sollte. Band zwei liegt schon bereit.
    Also, wer kurzweilige Unterhaltung für ein paar Stunden sucht und auch gern mal die Augen genervt verdreht - "Die Zeitenspriner-Saga" wartet!

  11. Cover des Buches Harry Potter and the Philosopher's Stone (ISBN: 8601404313097)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Philosopher's Stone

     (1.590)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    An seinem elften Geburtstag findet Harry Potter heraus, dass er kein normaler Junge, sondern ein Zauberer ist. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden beginnt er, das Böse der Zaubererwelt zu bekämpfen.
    .
    Dieses Buch habe ich nicht zum ersten Mal gelesen, sondern vor Jahren schon einmal verschlungen, weshalb es einfach genial war, noch einmal in diese Kindheitserinnerung abzutauchen. Nicht nur die Charaktere habe ich über die Jahre sehr lieb gewonnen, sondern auch die Handlungsorte, insbesondere natürlich Hogwarts. Obwohl ich die Geschichte schon kenne, sind mir beim Lesen doch wieder kleine Details aufgefallen, die mir vorher noch nicht klar waren. Auch für Nichtmuttersprachler ist das Englisch sehr gut verständlich.

  12. Cover des Buches Arkadien fällt (ISBN: 9783492267908)
    Kai Meyer

    Arkadien fällt

     (944)
    Aktuelle Rezension von: leonietimm_

    Auch dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Im finalen Band der Arkadien-Reihe lernt man viele Charaktere besser kennen, was mir sehr gut gefallen hat. Ich habe sowohl Rosa als auch Alessandro besser kennenlernen können. Vor allem Rosas Gefühle waren für mich sehr nachvollziehbar. Aber auch Alessandros Gefühle konnte ich gut nachempfinden. Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und alle Charaktere zusammen haben ein rundes Gesamtbild abgegeben. Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen, sodass ich das Buch schnell lesen konnte. Die Informationen, die man in diesem Buch über die Charaktere, aber auch über die Mafiastrukturen und die Vergangenheiten von Rosa und Alessandro erfährt, machen das ganze Buch durchgängig spannend und haben mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Zum Ende hin wird es nochmal spannender. Das ganze Buch wird von unerwarteten Wendungen und Überraschungen durchzogen, und auch manche Charaktere hatten einige Überraschungen auf Lager. Zum Ende des Buches wird es nochmal spannender. Auch wenn das Ende (theoretisch) offen ist, hat es mir gut gefallen, da dem Leser Interpretationsraum gelassen wird. Insgesamt ein absolut gelungenes Finale, das sehr spannend und vor allem auch interessant war.

  13. Cover des Buches Die Tochter der Wälder (ISBN: 9783426509067)
    Juliet Marillier

    Die Tochter der Wälder

     (396)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    "Ich hätte der siebte Sohn eines siebten Sohns sein sollen, aber die Göttin hat uns einen Streich gespielt, und ich war ein Mädchen."



    Das Mädchen Sorcha (sprich: Sor-ra) wächst, von ihren sechs älteren Brüdern behütet, in den Wäldern von Irland auf. Sie kennt viele Pflanzen und deren heilende Wirkung und ihr Vater besitzt die Ländereien von Sevenwaters.

    Eines Tages jedoch kehrt ihr Vater mit einer neuen Ehefrau heim, die nichts Gutes verheißt. Sorchas Leben stellt sich auf den Kopf und sie und ihren Brüdern wird ein unglaubliches Schicksal zuteil: die neue Frau verwandelt ihre Brüder in Schwäne und nur wenn Sorcha schweigend sechs Hemden aus der extrem schmerzenden Miere-Pflanze herstellt, können sie wieder zurückverwandelt werden.

    Als ob das nicht genug wäre, hat das Feenvolk ihren Weg mit einer extremen Prüfung nach der anderen versehen und der Leser kann nur hilflos zusehen, wie die kleine Sorcha eine unglaubliche Stärke und Kraft an den Tag legt.



    "Die Tochter der Wälder" ist der erste Band der Sevenwaters-Saga und löste beim Lesen in mir das gleiche Gefühl aus wie "Die Nebel von Avalon". Da es eines der Lieblingsbücher von Sarabandi ist, musste es auch auf meine Zu-Lesen-Liste. Glücklicherweise hat der Pan Verlag nun eine Neuauflage herausgebracht.

    Sorcha wächst mit den alten Wegen auf, sie ehrt die Göttin und kennt alle Rituale und Gebräuche zu den alten Feiertagen. Ihre Prüfung ist unglaublich nervenaufreibend und das Ende ist unheimlich spannend. Die letzten 140 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und dabei öfters Tränen in den Augen gehabt, so schön ist es. Zum Glück ist das Ende nicht extrem traurig, sodass man mit einem Glücksgefühl zurückbleibt und nicht zwingend mit dem zweiten Band fortfahren muss.

    Eine fantastische Lektüre, die ich jedem empfehle, der sich für eines der folgenden Themen interessiert:

    - Die Macht und Kraft der Frau

    - Irland

    - Alte Götter, Traditionen und Gebräuche

    - Strategiespiele der Mächtigen, Verrat und Intrigentum

    - Familiengeschichten

    - Herdfeuergeschichten

    - .......

    Am Ende gibt es zudem einen praktischen Anhang mit Karten und Namenserläuterungen, sodass man zugleich ein wenig irisch(e Tradition) kennenlernt.
  14. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - Seelen der Finsternis (ISBN: 9783570307038)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - Seelen der Finsternis

     (377)
    Aktuelle Rezension von: Schnattchenx3

    3,5 SterneWas bisher geschah: Elena hat Stefano verloren, jedoch Hinweise auf dessen Aufenthalt erhalten. Die Kitsune haben ihn verschleppt und in der Stadt herrscht Chaos.Matt, Damon, Meredith, Bonnie und Elena sind den Kitsunen durch einen Handel entkommen. Damon hat dafür seine Erinnerungen nehmen lassen.Jetzt sind Elena, Matt und Damon auf den Weg zu einem Tor in eine andere Dimension, um Stefano zu retten. 

    Elena macht eine Außer körperliche Erfahrung und kann so zu Stefano gelangen. Ihre Tränen verbessern seinen Zustand, berühren können Sie sich jedoch nicht. 
    Matt verlässt die Gruppe, als Damon und Elena sich näher kommen. Er fährt zurück in die Stadt. Dafür bekommen Sie Bonnie und Meredith. Elena und Damon kommen sich immer Näher und Elena dringt bis in das tiefste Innere von Damon und entdeckt seine Geheimnisse und Schmerz hinter einem dicken Felsen versteckt - davor gekettet ein sehr junger, ängstlicher Damon. 


    Als sie das Dämonentor und somit die andere Dimension erreichen, können sie dort nur eintreten, wenn sie als Sklavinnen von Damon getarnt sind. Davor zeigt Damon Elena, wie Sie ihre Macht kanalisieren kann. Das schafft eine weitere engere Verbindung zueinander..


    Der Teil mit den Kitsunen gefällt mir besser als Band 5, daher die 3,5 Sterne. Die andere Dimension ist schön beschrieben und gut vorstellbar. Elena "springt" zwischen ihrer Liebe zu Damon ( sie knutschen regelmäßig und halten sich in den Armen) und ihrer Liebe zu Stefano ( ich muss ihn finden, die Liebe meines Lebens) hin und her. 


    Das Ende ist jedoch nicht mein Fall. Statt es mit den Kitsunen langsam enden zu lassen, gibt es jetzt wohl einen weiteren Teil, wo sie die statt retten werden.


    Was ich mit Damons Schicksal zu Ende anfangen soll, weiß ich auch noch nicht. Jedoch ist es er, der mich am lesen dieser Reihe hält. 


    Insgesamt lohnt sich sicherlich das durchhalten der nicht so gut gelungen Teile und irgendwann werde auch ich Band 7 lesen. 
  15. Cover des Buches Wächter der Nacht (ISBN: 9783453316188)
    Sergej Lukianenko

    Wächter der Nacht

     (954)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Bereits länger bin ich um die Wächterreihe herumgeschlichen. Jetzt ergab sich endlich die Gelegenheit Wächter der Nacht zu lesen und ich muss sagen, ich bin begeistert.

    Dem Autor gelingt es gekonnt Vampire, Magier, Hexen, Zauberer, Tierwesen und vieles mehr in unserer realen Welt anzusiedeln. Hauptschauplatz ist in diesem Fall Moskau und der Fokus liegt auf der Nachtwache. Jene Lichten, wie sie genannt werden, sind dafür zuständig die Wesen der Nacht zu kontrollieren und ihr Verhalten wenn nötig im Zaum zu halten.

    Gleich zu beginn bekommt es der Hauptprotagonist Anton mit einer zunächst unscheinbaren Frau und einem Jungen zu tun. Beides mag auf den ersten Blick keinen Zusammenhang  besitzen, entwickelt sich jedoch im weiteren Verlauf der Geschichte zu einem immer wiederkehrenden Knoten, der vom Autor nur mit ganz leichten Unterbrechungen ausgeschmückt wird.

    Was man jedoch auch sagen muss ist, dass die Gedankengänge der Figuren oftmals sprunghaft von Statten gehen. Manchmal auch fürs Lesen schlicht zu schnell und so dauert es doch auch, bis man hinter die eigentlichen Beweggründe der Wächter der Nacht und ihrem Chef kommt. Zeitgleich verleitet es genau darum beständig weiterzulesen, da man auf viele offene Fragen eine Antwort erhalten will und sie nach und nach präsentiert bekommt.


    Fazit: In diesem Buch tummeln sich die verschiedensten Wesen angefangen beim klassischen Vampir bishin zur Hexe. Man findet recht schnell seine Lieblinge und ist gespannt darauf, wie es im Storyverlauf weitergeht.

  16. Cover des Buches Gated - Sie sind überall (ISBN: 9783423761086)
    Amy Christine Parker

    Gated - Sie sind überall

     (63)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

     Allgemeines:

    Titel: Gated - Sie sind überall
    Autor: Amy Christine Parker
    Verlag: dtv (1. Mai 2015)
    Genre: Thriller
    ISBN-10: 3423761083
    ISBN-13: 978-3423761086
    ASIN: B00SMRWZJW
    Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
    Seitenzahl: 336 Seiten
    Originaltitel: Astray
    Preis: 14,99€ (Kindle-Edition)
    16,95€ (Gebundene Ausgabe)
    Weitere Bände: Gated - Die letzten 12 Tage
     
     

    Inhalt:

    "Mutig zu sein, bedeutet nicht, keine Angst zu haben; es bedeutet nur, dass man in der Lage ist, trotz seiner Angst zu handeln", sagte er. "Und das kannst du außerordentlich gut." Er tätschelt mir den Kopf und ich spüre seine Wärme noch, als er die Hand längst weggezogen hat."


    Die Gemeinschaft von Mandrodage Meadows ist offiziell aufgelöst, die ehemaligen Mitglieder leben in Freiheit, und Pioneer, ihr brandgefährlicher Führer, wartet hinter Gittern auf seinen Prozess. Lyla glaubt, das Böse sei besiegt – doch während sie versucht, sich in Codys Familie einzuleben und einen normalen Teenageralltag zu führen, lenkt Pioneer aus dem Gefängnis heraus unbemerkt weiter die Geschicke der Gemeinschaft. Er und seine Jünger haben nur ein Ziel: Sie wollen Lyla wieder zu einer der ihren machen; koste es, was es wolle ...


    Bewertung:

    "Ein guter Hirte
    legt sich nicht schlafen,
    solange sich eines seiner Schafe
    auf Abwegen befindet."
    -Pioneer, Gemeindeführer -


    Nach dem fesselnden ersten Teil war bei mir nicht sofort klar, ob ich die Fortsetzung ebenfalls lesen möchte. Denn eigentlich war die Geschichte nach Band 1 relativ abgeschlossen und zu einem logischen Ende gebracht. Nachdem ich Band 2 nun gelesen habe, wurde mir aber klar, wie dringend dieser noch nötig war: nicht nur zu unserer Unterhaltung, damit wir noch ein Teil mit fiebern können. Nein, dieser Teil zeigt, dass nach einer spektakulären Befreiungsaktion noch nicht immer Schluss mit der Geschichte ist, dass ein polizeilich unterstützter Showdown keinem ganzen Leben Gehorsam und Glauben ein Ende setzen kann, sondern dass das Entkommen aus den gefährlichen Verstrickungen einer Sekte viel schwieriger zu lösen ist und manche Abhängigkeiten niemals verfliegen.

    "Du gehörst mir, Kleine Eule."

    Das Cover ist dem ersten Band in Machart und Motiv sehr ähnlich. Wo zuvor ein Wald und Brauntöne zusehen waren, dominieren hier dunkle Grünschattierungen und das Setting ist die Wohnwagensiedlung, in der die Gemeinde nun lebt. Gleichgeblieben ist jedoch die düstere Grundstimmung und das übernatürlich anmutende Licht am Ende der Dunkelheit, das eher wieder an ein Weltuntergangsszenario denken lässt, als an einen Thriller um eine außer Kontrolle geratene Sekte. Mit dem verzerrt, verschwommenen Blick, der sich hier durch das Grün besser ausmachen lässt und super aufzeigt, wie entrückt der Blick auf die Realität in der Geschichte manchmal ist und dem mysteriösen Vignetten-Effekt verbreitet es eine packende, geheimnisvolle Stimmung und auch die Silhouette des Mädchens, das auf ein helles Licht zuhält stimmt den Betrachter auf die Geschichte ein. Alles in allem wird durch den Titel, bei dem sich nur der Untertitel ändert, was den Wiedererkennungswert steigert, das Cover und durch die ganze restliche Gestaltung wunderbar auf den kommenden Thriller eingestimmt.

    Erster Satz: "Es ist einen Monat her, seit die Welt untergehen sollte."


    Mit diesem Satz beginnt dieses Final der kurzen Dilogie um das junge Mädchen Lyla in ihrem Kampf gegen die Sekte um ihren Anführer Pioneer und ordnet die folgende Geschichte gleich zeitlich ein. Ein Monat ist es her, seit die Welt untergehen sollte, sie es aber nicht tat und stattdessen Pioneer in einer haarsträubenden Polizeiaktion festgenommen wurde. Ein Monat sitzt er jetzt schon in Haft und wartet auf seinen Prozess, der bald starten wird, ein Monat wohnt Lyla bei Codys Familie und versucht alles zu verarbeiten, was sie in den letzten Monaten erlebt hat. Ein Monat, nach dem sich alles der Normalität zuwenden sollte, doch was ist ein einziger Monat im Vergleich zu mehreren Jahrzehnten Gehirnwäsche?
    Als versteckte Drohungen bei ihr auftauchen und sie auf Schritt und Tritt verfolgt wird, muss Lyla sich eingestehen, dass Pioneer auch noch inhaftiert in den Köpfen ihrer Gemeinde wütet und sie mit Lügen auf sie hetzt. Und als ihre Gemeinde dann auch noch das erneut nahende Ende ankündigt und sich alles Geschehene zu wiederholen scheint, muss sie erkennen, dass sie noch lange nicht entkommen ist. Welchen Preis ist sie bereit für ihre Freiheit zu zahlen?

    "Wie lange wird es dauern, bis ich frei bin? (...) Ich habe ihn zweimal getroffen. In die Brust. Aus nächste Nähe. Die Kugeln haben sein Herz nur Millimeter verpasst. Er müsste tot sein. Er hätte sterben müssen."


    "Once you’re in, you’re in for life . . . or death.“, steht auf dem Cover der englischsprachigen Ausgabe und kein Satz könnte die hier auftretende Problematik besser beschreiben. Auch wenn Lyla versucht an Codys Seite und mit Hilfe von ihrer Therapeutin Mrs. Rosen mit ihrer Situation klarzukommen, ihren Platz in den neuen Gesellschaft zu suchen und neue Möglichkeiten auszuloten, lässt sie die Gemeinde einfach nicht los. Ihre alten Ängste und Zweifel kommen immer wieder hoch, sodass sie während des Prozesses um Pioneer immer wieder in alte Verhaltensmuster zurückfällt. Auch wenn sie zum ersten Mal eine High-School besucht, ein Date hat, ein Restaurant besucht, Filme schaut und tut, was andere Teenager in ihrem Alter auch tun, kann sie die verpassten Jahre nicht aufholen und Albträume suchen sie jede Nacht heim. Auch wenn die Handlung zu Beginn ein wenig auf der Stelle tritt und sich ganz mit Lylas Alltag und ihren Gefühlen bezüglich des Prozesses beschäftigt, wird das Erzähltempo schon bald wieder gehörig angezogen. Die Autorin schafft es hier wieder ganz wunderbar, mit leisen Worten und Situationen, den Leser zuerst in Sicherheit zu wiegen, dann aber immer wieder kleine Details einzufädeln, welches einem das Blut in den Adern gefrieren und einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen lassen und nach und nach das immer gefährlicher anmutende Gesamtbild offenbaren. Denn als Lyla immer wieder eine kleine Eule aus Holz in ihren Sachen findet und schließlich eine Schleiereule als Warnung direkt vor ihrem Augen getötet wird ist klar: die Gemeinde schreckt vor nichts zurück, um sie zurückzuholen.


    "Komm zurück in die Herde, zurück in die Herde.
    Dein Leib muss schon bald entseelt in die Erde.
    Das Ende ist nah, er ruft die Schafe zu sein.
    Eine andere Weide hast du hier nicht."
    "Als Ganzes sind wird stark.
    Wir sind ein Kopf.
    Ein Körper.
    Ein Geist.
    Immer"
    (...) Ich habe das Gefühl mich gleich übergeben zu müssen. Ich mag die Gemeinde verlassen haben, aber ich bin sie nicht los. Ich werde sie niemals los sein."


    Zusätzlich kommt erschwerend dazu, dass Lyla mehr denn je zwischen der Gemeinde und den Außenstehenden steht, zu beiden aber nicht ganz dazuzugehören scheint. Die Stadtbewohner sehen in ihr eine Verrückte, ein Gemeindemitglied, eine Gefahr für ihre eigenen Kinder, die Gemeinde sieht in ihr eine Abtrünnige, die es zurückzuholen gilt. Nicht zuletzt die ambivalenten Reaktionen der Einwohner von Culver Creek auf die Gemeinde machen dieses Buch auch so authentisch. Die einen fürchten sie, fürchten ihren Wahnsinn, die Ansteckungsgefahr damit und wollen sie nicht in die Nähe ihrer Kinder lassen, die anderen lachen sie aus, wenn sie mit verstränkten Händen auf dem Boden sitzen, beten, psalmodieren und die kahlen Köpfe das irre Bild vervollständigen. Es entstehen zwei Lager, die sich gegenseitig für verrückt und dumm halten - und Lyla steht direkt dazwischen.


    "Der Tag der Abrechnung naht. Ihr werdet noch an mich denken, wenn es so weit ist. Dann werdet ihr sehen, dass uns Pioneer wirklich ein Prophet ist, aber es wird zu spät sein. Ihr hattet eure Chance zu bereuen und ihr habt sie vergeudet."


    Und trotz dass die Gemeindemitglieder mit ihren gruseligen Liedern und Psalmen, die sie ständig in der Öffentlichkeit singen, den kahlgeschorenen Köpfen, mit denen sie ihre Zugehörigkeit zu ihrem Propheten Pioneer zeigen wollen und ihre Versteifung in noch mehr Lügen, immer irrer und gefährlicher erscheinen, kommt Lyla doch wieder ins Zweifeln. Dass ein paar Worte, nachts in ein Walky-Talky gehaucht ihre Beobachtungen und Erinnerungen anzweifeln lassen, dass sie bald gar nicht mehr weiß, was sie glauben soll, wenn einige Minuten in Gegenwart der Gemeinde, Stunden der Therapie zunichte machen, zeigt wieder auf sehr frustrierende und einfühlsame Art und Weise wie eindrücklich und wirkungsvoll die Manipulationen der anderen Sektenmitglieder sind und dass Pioneer immer noch die Fäden in der Hand hält.


    "Manchmal vermisse ich sie - die Gemeinde. Weil ich noch nicht hierher gehöre, Cody. Noch nicht, nicht ganz ... vielleicht auch nie wirklich. Was ist, wenn ich nicht normal sein kann?"
    Ganz sanft legt Cody mir die Hand unter das Kinn und hebt es an, bis ich ihm in die Augen schaue. "Zufällig finde ich, dass Normalsein völlig überschätzt wird."



    Als Leser ist es sehr beklemmend zusehen zu müssen, wie Lyla und die ganze Stadt Culver Creek auf das nächste Unglück zusteuert und man rein gar nichts dagegen tun kann. Ähnlich wie in Band 1 beginnen sich die Ereignisse im letzten Drittel geradezu zu überschlagen man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung steigert sich ins Unermessliche als Lyla sich schließlich dazu gezwungen sieht, zur Gemeinde zurückzukehren um die Stadt zu schützen und eine Actionszene jagt die nächste. Man leidet mit, hofft mit und fürchtet mit, als Lyla immer verzweifelter versucht, Pioneer und der Gemeinde zu entkommen, stattdessen aber immer mehr in ihre ausgebreiteten, grausamen Arme läuft.


    "Das ist nicht fair. Alle wollen etwas von mir. Will möchte, dass ich wieder seine Versprochene werde, Jack will meine Geschichte, Pioneer meine Seele, meinen Eltern meinen Gehorsam und Brian meine Reue. Alle erwarten, dass ich weiß, was ich zu tun habe, aber das tue ich nicht. Ich wünschte, es wäre so."


    Wieder lässt Amy Christine Parker Lyla selbst aus der Ich-Perspektive im Präsens erzählen. Dadurch dass Lyla selbst erzählt, sind wir näher am Geschehen und erleben ihre Gefühle aus erster Hand, wissen aber auf der anderen Seite nur was sie weiß, wodurch die Spannung weiter aufgebaut werden kann. Daneben ist Amy Parkers Schreibstil wieder recht einfach, nüchtern und kühl ohne emotionale Ausuferungen, dafür umso rasanter und schonungsloser am Ende. Dass die Liebesgeschichte hier wieder nicht zu viel Raum einnimmt und nicht breitgetreten wird, auch wenn Lyla jetzt sogar bei Cody wohnt, hat mir wieder sehr gut gefallen. Nachdem sie schon in Band 1 verdammt viel Willensstärke und Mut bewiesen hat, muss die junge Protagonistin auch hier wieder heftig Kämpfen. Ihre Zweifel, ihre Angst vor der Wahrheit, ihre Rückfälle machen sie umso glaubwürdiger und bringen den Leser dazu, sie immer mehr für ihre Stärke zu bewundern, gegen diese Gefühle in sich selbst anzukämpfen und sich gegen alles zu stellen, was sie jemals gekannt und an was sie jemals geglaubt hatte. Denn wenn fremde, laute Stimmen die eigene übertönen, geht man einfach in einer Gemeinschaft unter und verirrt sich in Gefilden, in denen man eigentlich gar nicht sein möchte.


    "Ich kann dein Zuhause sein, wenn du mich lässt." Die Worte dringen mir direkt ins Herz und bleiben dort stecken. (...) Die Stimmen von Pioneer und Mr Brown in meinem Kopf verstumme. Die einzige Stimme, die ich höre, ist meine eigene."


    Allein die Nebencharaktere haben mich in der ersten Hälfte des Romas etwas enttäuscht, was der einzige Grund ist, weshalb ich hier keine vollständigen 5 Punkte vergeben will. Während das Handeln Lylas wunderbar verständlich wird und auch die versteifte und irrsinnige Haltung einzelner Gemeindemitgliedern, wie zum Beispiel Mr. Brown, welcher sich schon in Band 1 als skrupellos und blindwütig herausgestellt hat, oder Lylas Mutter, die am liebsten einfach komplett vor der ganzen Welt fliehen würde, logisch hervorkommt, bleibt sehr lange etwas unlogisch weshalb die anderen Mitglieder der Sekte, wie zum Beispiel die eigentlich aufgeweckten Freunde Brian und Will weiter machen und das Netz aus Lügen weiter akzeptieren, wo Lyla doch eigentlich genügend Argumente geliefert hätte, sich abzugrenzen. Auch wenn in erschreckenden Szenen am Ende klar wird, was die Gemeinde für grausame Gehirnwäsche betreibt und welche Mittel sie einsetzen um Lyla wieder von ihrer Sache zu überzeugen, finde ich es ein wenig fragwürdig, dass alle geschlossen weiter hinter Pioneer stehen, auch wenn er bewiesenermaßen ein Mörder ist und weiter blind einer Sache hinterherrennen, die ganz klar falsch war, denn der Termin für die Armageddon ist ja ungenutzt verstrichen. Gegen Ende werden die Positionen der einzelnen Nebencharaktere noch weiter ausgearbeitet, ich hätte mir aber von Anfang an noch ein bisschen besseres Porträt eines anderen Standpunktes gewünscht.


    "Grinsend schaue ich über die Schulter zu Cody. Ich fühle mich mit einem mal ganz merkwürdig. Unbeschwert. Selbstbewusst. Im siebten Himmel.
    Ich kann mich nicht erinnern, mich schon einmal so gefühlt zu haben, auch nicht in Mandrodage Meadows. Mein Glücksgefühl von dort kommt mir dumpf vor im Vergleich zu diesem. Das hier ist glücklich hoch zehn. Ich fühle mich frei."



    Besonders schade fand ich aber, dass Pioneer, die zweite Säule, auf dem diese Reihe gebaut ist, nur noch so wenig auftaucht und mehr wie ein dunkles Omen über der Handlung schwebt, als wirklich als richtige Person. Natürlich musste das gewisser Maße passieren, hier wird der wahrlich genialer Antagonist jedoch ein wenig als fanatischer Wahnsinniger abgestempelt, ohne das Hintergründe für sein Handeln erklärt wurden. Ich hätte mir von diesem Teil also ein wenig mehr Tiefgründigkeit in Bezug auf andere Charaktere gewünscht, gerade weil ich es der Geschichte durchaus zugetraut hätte, noch eine Schippe drauf zu legen.


    "Wir sind alle unser eigenes Gefängnis, alle unsere
    eigenen Wächter, sitzen alle unsere eigene Zeit ab.
    Das Gefängnis ist in euren Köpfen.
    Seht ihr denn nicht, dass ich frei bin?"
    - Charles Manson, Anführer der Manson Family-


    Positiv aufgefallen sind mir hingegen wieder die Zitate, die die Kapitelanfänge zieren. Wie auch schon in Band 1 beginnen wir mit den kranken Weltanschauungen Pioneers, die wie häppchenweise in kurzen Gänsehaut-Sätzen präsentiert bekommen, bekommen aber im Laufe der Handlung zunehmend Einblicke in die ebenso verstörenden Meinungen einzelner Gemeindemitgliedern. Zusätzlich sind auch wieder einige Zitate von realen Personen wie Jim Jones, dem ehemaligen Sektenführer des Peoples Temple, Charles Mansons oder David Koresh, dem Anführer der Branch Davidians, dabei. In Zusammenhang mit diesen Realitätsbezügen erscheinen die Ansichten der Gemeinde noch viel unheimlicher, denn einmal mehr wird klar, dass das Buch keine gesellschaftliche Dystopie zeichnet, sondern von der Realität vieler Menschen gar nicht so weit entfernt ist. Gerade in den USA gibt es etliche Sekten, es gibt also in der Tat einige Menschen für die der dargestellte Thriller bittere Realität ist. Gerade in Bezug auf das Ende, das nochmal alles herausholt und in einem epischen, grausamen und hochspannenden Showdown gipfelt, wird die Abhängigkeit und die große und gefährliche Macht hinter dem Sog einer Sekte noch viel deutlicher als in Band 1.


    "Sie halten die Gemeinde für böse. Die Gemeinde hält sie für böse. Beide Seiten sind überzeugt, die Guten zu sein. Nur warum sehe ich dann auf beiden Seiten so viel Hass und Wut?"


    Ganz besonders sensibilisiert diese Romanreihe jedoch dazu, sich nicht von Idealen und Grundsätzen leiten zu lassen, sondern selbst nachzudenken. Es wird klar, dass fast jeder aus der Überzeugung heraus handelt, selbst Gut zu sein, dass es in der menschlichen Natur liegt, zwischen Gut und Böse zu entscheiden und dass diese Entscheidung häufig positiv für die Person selbst ausfällt. Ganz viel geht es hier darum, wer nun zu welcher Seite gehört, Gut oder Böse und wie man sich vor dem Bösen schützen kann. Dass es nichts nutzt, abseits der normalen Gesellschaft zu leben, um dem Bösen zu entfliehen, hat schon der erste Teil klar gemacht. Dass es zudem schwer ist, zu entscheiden, was Gut und was Böse ist, ist zusätzlich bekannt. Doch hier wird nochmal deutlich, dass es gar nichts bringt, vor dem "Bösen" zu fliehen, sondern sich lieber ganz darauf konzentrieren sollte, sich selbst auf der entgegengesetzten Seite zu befinden und sich deshalb immer zu fragen, ob man auch wirklich richtig steht. Und wenn man wie Lyla mal auf Abwegen gerät, muss man sich eben zusammenreißen und die Seite wechseln, die Welt ist gut genug, damit solche Menschen dann Hilfe bekommen. Deshalb möchte ich meine Rezension mit meinem Lieblingszitat beenden, welches wohl die Hauptaussage des Romans widerspiegelt:


    "Die Gemeinde wurde auf der Vorstellung gegründet, dass uns das Böse nicht erreichen kann, wenn wir uns von der Welt fernhalten. Aber wie sich herausgestellt hat, spielt es keine Rolle, was man tut oder wohin man geht, weil einen das Böse trotzdem findet. Es geht nicht darum, es zu verhindern; es geht darum, es auf die andere Seite zu schaffen, wenn es einen gefunden hat."


    Fazit:

    Ein packendes Finale, das auf höchst faszinierende, erschreckende und total realistische Art und Weise die gefährlichen Verstrickungen einer Sekte darstellt. Fesselnd, verstörend und hochspannend.


    Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei:

    www.w0rdw0rld.blogspot.com
     

  17. Cover des Buches Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul (ISBN: 9783407820976)
    Verena Reinhardt

    Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Friedrich Löwenmaul war der Nachfahre einer Familie berühmter Hummelreiter. Nur leider hat er mit Hummeln so gar nichts am Hut, bis er eines nachts einer Hummel mit goldenen Streifen begegnet, die ihn in ein fernes Land entführt. Das ist der Beginn des größten Abenteuers seines Lebens.

    Beim Lesen lernt man eine fantastische Welt voller wunderbarer und sehr individuell beschriebener Lebewesen kennen; fantasievolle Gegenstände und Begebenheiten. Ganz nebenbei gibt es vieles über Insekten, Flatter- und Krabbeltiere zu erfahren.

    Ich fand es großartig Friedrich auf seiner sehr ungewöhnlichen Reise und Mission zu folgen. Die Geschichte ist toll geschrieben, spannend und amüsant. Am Ende bleiben keine offenen Fragen.

    Eine Übersichtskarte hätte das Buch wunderbar ergänzt und wäre bei der Orientierung und Verfolgung der Routen hilfreich gewesen. Doch auch die Beschreibungen sind ausreichend um Bilder im Kopf entstehen zu lassen.

    Mir ist aufgefallen, dass einige der handelnden Personen nahezu dauerhaft beim Nachnamen genannt werden, andere beim Vornamen. Dabei weiß ich nicht, ob mich das wirklich stört. Ich fand es nur leicht irritierend und unverständlich, nach welchem Prinzip diese Unterscheidung erfolgte.

    Mit über 500 Seiten ist das Buch nur bedingt für Erstleser geeignet. Da der Protagonist das Kindesalter längst hinter sich gelassen hat, bin ich nicht sicher, ob es sich hierbei um ein echtes Kinderbuch handelt. Doch wer sich einmal auf die Geschichte einlässt, den packt das Abenteuerfieber und es macht einfach Spaß.

  18. Cover des Buches Die Dame vom See (ISBN: 9783423262477)
    Andrzej Sapkowski

    Die Dame vom See

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Nachdem ich mich durch die meisten der Romane der Reihe gequält habe, waren meine Erwartungen für diesen Band sehr niedrig gesetzt. Die Kurzfassung: Der Abschluss der Reihe ist genau das, was die Reihe auch ist, nämlich langatmig und langweilig mit wenigen cinneastischen Höhepunkten.

    Einen sehr großen Teil verbringen wir mit Nimue und ihrer Schülerin, die versuchen, die lange zurückliegende Legende der Hexerin Ciri zu entschlüsseln. Abgesehen von dem interessanten Blickpunkt, der - wie es in Legenden üblich ist - bestimmte Dinge verdreht, bleibt dieser Part eher langatmig, denn spannend.

    Aber leider ist in der eigentlichen Story genausowenig Spannung zu finden. Geralt hat sich (aus welchen Gründen auch immer) dazu entschieden, Ciri Ciri sein zu lassen und wärmt sich mit einer Zauberin mal wieder sein Bett im schönen Toussaint. Also alles beim Alten, charakterliche Entwicklungen sucht man ohnehin vergeblich. Als er dann wieder aufbricht, ist bereits mehr als die Hälfte des Buches durch und dann kommt es nur noch zu einer Rettungsaktion, die mir sehr gefallen hat, gerade wegen einiger kinoartigen Momente. Hier kommt auch der Humor endlich mal für mich positiv zum Tragen, das vermisse ich seit den Kurzgeschichten sehr.

    Ansonsten bleibt der Rest des Buches sehr blass. Erneut gibt es mehr als verwirrende Kapitel, die aus der SIcht von 20 verschiedenen Charakteren geschrieben sind und sich alle halbe Seite abwechseln, storytechnisch aber nicht das Mindeste beitragen. Gerade das Kapitel, in der eine große Schlacht beschrieben wird, kann man eigentlich überspringen.

    Ebenso ärgerlich, weil uninteressant, bleibt die Motivation ALLER Gegenspieler. Wirklich jeder der zahlreichen Leute, die sich gegen Ciri, Yennefer und Geralt stellen wollen das exakt gleiche. Und dieser Grund ist auch noch so seltsam und abstoßend, dass ich mich frage, ob das wirklich das Ziel der ganzen Reihe sein sollte.

    Noch kurz etwas zum Schluss und dem Schicksal einiger Figuren: Es wirkt unfassbar rangeklatscht. So als hätte Sapkowski im letzten Moment noch dramatisch sein wollen. Warum er diesen Figuren nicht in Ciris Rettungsaktion das Leben nehmen konnte, ist mir schleierhaft, immerhin sterben bei dieser Aktion eigentlich alle anderen recht unspektakulär und unnötigerweise. Generell wirkt dieses plötzliche Sterben von so vielen Charakteren weniger wie ein ausgeklügelter Autorenplan und mehr wie eine starke Ahnlehnung an die rote Hochzeit oder noch schlimmer: Sapkowski scheint einfach nicht mehr zu wissen, was er mit den Figuren anfangen soll.

    Ursprünglich war ich der Überzeugung, dass die seltenen spannenden Stellen das Buch auf zwei Sterne retten. Aber beim Schreiben dieser Rezension ist mir aufgefallen, dass mich an diesem Buch abgesehen von einer coolen Rettungsaktion, einem interessanten aber nicht ausgeschöpften Blickwinkel durch Nimue und meinem Lieblingsnebencharakter Regis nichts davon überzeugt, dass dieser Teil zwei Sterne wert ist. Und leider ist das zu wenig.

  19. Cover des Buches Die Rose von Ilian (ISBN: 9783492267571)
    Richard Schwartz

    Die Rose von Ilian

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Der Kronrat endete ja mit einem unheimlich fiesen Cliffhanger. Damals bin ich sofort in die Buchhandlung gerannt und habe diesen Auftakt zur Nachfolgerreihe gekauft (glücklicherweise war der da gerade rausgekommen) und dann … war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Doch jetzt beim Re-Read hat mir das Buch deutlich besser gefallen. Wieso, weshalb, warum, verrate ich euch jetzt.


    Meine Meinung:

    Nichts für Quereinsteiger

    Wie bereits erwähnt ist die Götterkriege Reihe eine Weiterführung der Askir Reihe. Die Rose von Illian setzt nahtlos dort an, wo Der Kronrat endete und Richard Schwartz hält sich nicht großartig damit auf, Vergangenes zu rekapitulieren und wenn doch, werden Geschehnissen aus 7 vorherigen Bänden nur ganz grob umschrieben. Ich würde also wirklich jedem empfehlen zunächst den Askir Zyklus zu lesen, denn andernfalls dürfte vieles was den Weltenaufbau und auch die Charaktere angeht unverständlich sein


    Es geht nach altbewährten Rezept weiter

    Wenn man jedoch wie ich die Askir Saga erst kürzlich gelesen hat, ist man schnell wieder in der Geschichte drin. Wir begegnen lieb gewonnene Charaktere wie Leandra, aber auch endlich mal wieder Janos und Sieglinde und es kommen natürlich neue Charaktere hinzu. Einen wesentlichen Anteil an der Geschichte übernimmt nun, da Havald wegfällt Schwertmajor Kurtis Blix. Er ist ein symphytischer Charakter der von seinem Wesen her Havald so gar in einigen Punkten ähnelt.


    Und so versammelt sich wieder ein durchgemischter Heldenhaufen und zieht los um nicht nur ein unmöglich erscheinendes, nein gleich drei „Mission Impossibles“ zu erreichen: Ins vom feind besetzte Gebiet um einen alten Tempel zu finden und dort den Weltenstrom umlenken, Havalds Schwert wiederfinden und Illian von seiner Belagerung befreien. Ihr seht schon, Richard Schwartz kochts ein Süppchen nach altbekanntem Rezept. Aber wenn‘s funktioniert? Denn das tut es. Die Spannung ist konsequent da, Geheimnisse werden aufgedeckt und Schlachten geführt. Was will das Fantasyherz mehr? Und doch fehlt etwas.


    Ich vermisse Havald

    Und was fehlt kann ich auch ganz genau sagen: der liebenswürdige, grummelige, brillante. herzensgute und unfreiwillige Held Havald. Da er, sagen wir mal, verhindert ist, erleben wir die Geschichte nicht aus seiner in Ich-Perspektive geschriebenen Sicht, sondern haben einen personalen Erzähler du mehrere Blickwinkel. Das gute ist, dass man so mehr Hintergründe erfährt, was wo zur selben Zeit geschieht. Besonders Wiesels Part waren hier sehr interessant, deuten sie doch schon den titelgebenden Götterkrieg an.

    Doch nichtsdestotrotz, ich vermisse Havald Sicht. Zudem hatte er ein besonderes Talent dafür in komische Situationen zu geraten, die mit seiner trockenen Art nur noch komischer wurden. Da dies fehlt ist dieser Band auch etwas weniger lustig als die Vorgänger, wenngleich eine gewisse Prise Humor natürlich immer noch dabei ist.

    Für alle Havald Fans die jetzt die Lust verloren haben sei aber gesagt:

    Spoiler:
    Er kommt ab den dritten Band wieder mit seiner Ich-Perspektive zurück.

    Fazit:

    Die neue Perspektive ist gewöhnungsbedürftig und das Buch ist auch ernster als die Vorgänger, dennoch macht auch dieses erneute Eintauchen in die Welt von Askir Spaß und immer noch Lust auf mehr.
  20. Cover des Buches Die weiße Flamme (ISBN: 9783492268295)
    Richard Schwartz

    Die weiße Flamme

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Kagali
    Weiter geht‘s im Epos rund um Askir. Nachdem Havald am ende des letzten Bandes wieder erwacht ist, hatte ich die Hoffnung ihn in diesem Band wieder zu sehen. Leider müssen wir uns da noch etwas gedulden. Dennoch war ich sehr gespannt auf diese Fortsetzung.

    Meine Meinung

    Kampf um den Thron von Illian
    Während es im ersten Band der Götterkriege sehr actionreich von statten ging, stehen Leandra und ihre Gefährten in Die weiße Flamme vor ganz anderen Herausforderungen. Statt gegen ein Fein in die Schlacht zu ziehen, müssen Intrigen durchschaut, Ränkespiele überwunden und Verräter enttarnt werden. Denn der Weg nach Illian mag nun frei sein, ganz so leicht lässt sich ein Thron dann aber doch nicht gewinnen. Aus diesem Grund geht es in diesem Band vom Tempo her etwas ruhiger zu, der Fokus der Handlung liegt bei den Ränkespielen in der Stadt der Rose, über die wir endlich etwas mehr erfahren. Richard Schwartz gelingt es dabei gut, die Stimmung in der Stadt zu vermitteln. Die nahende Verzweiflung und die Bedrohung der Feindlegion, die wir ein Damoklesschwert über der Stadt schwebt.


    In der Warteschlange
    Diese Machtspiele und Intrigen sind alles andere als uninteressant, dennoch habe ich wie bei Die Rose von Illian das Gefühl, dass etwas fehlt. Die beiden Bände sind nicht umspannend, aber sie reißen nicht so mit wie die Bände der Askir Saga. Man hat irgendwie das Gefühl, dass diese beiden Bücher eher eine Art Zwischenband darstellen die den Leser auf einen erneuten „ Havalds Zyklus“ vorbereiten sollen. Als würden die Götterkriege erst ab Das blutige Land starten und diese beiden Bände wären der Prequel dazu.
    Aus diesem Grund konnte mich das Buch nicht ganz so begeistern, auch wenn das Meckern auf hohem Niveau ist und ich trotzdem behaupte, dass auch diese Beiden Bände Spaß machen, nur eben nicht ganz so sehr wie die Askir Bände. Immerhin: Das Ende deutet an (oder eher winkt mit dem Zaunpfahl), dass Havald im dritten Teil der Götterkriege wieder der Erzähler sein wird. Ich bin also sehr guter Dinge, dass es besser werden wird.

    Fazit:

    Die Reihe macht weiterhin Spaß, allerdings wird es dennoch Zeit, dass Havald zurückkommt, denn ohne ihn, ist es einfach nicht dasselbe.

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner
  21. Cover des Buches Die Legende der Wächter, Band 1: Die Entführung (ISBN: 9783473524778)
    Kathryn Lasky

    Die Legende der Wächter, Band 1: Die Entführung

     (192)
    Aktuelle Rezension von: DarkMaron

    Soren lebt friedlich mit seinen Eltern und Geschwistern in einem Baum, bis eines Tages Soren vom Baum fällt und ihn fremde Eulen entführen. Er befindet sich nun in einer Fremden Schule wieder, wo sie keine Fragen stellen dürfen und lernen anders zu leben und zu arbeiten. Doch Soren und seine neu kennengelernte Freundin wollen abhauen. Gelingt den beiden die Flucht und wohin wollen sie dann.

    Eine sehr süße Eulengeschichte, mir hat es gut gefallen, war mal etwas anderes. Ich konnte mir auch viele stellen sehr gut Bildlich darstellen. Das tolle an dem Buch, man hat am Anfang vom Buch sogar ein paar Eulen abgebildet, die in der Geschichte vorkommen, dass fand ich super. Bin gespannt wie die Reihe weiter geht.

  22. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (ISBN: 9783844537154)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Den vierten Teil der Reihe mag ich vor allem wegen des Trimagischen Turniers. Und auch wie bei den drei vorangegangenen Teilen, habe ich hier wieder viele Dinge neu entdeckt die ich vergessen hatte.

    Es war wie immer eine Freude Harry, Ron und Hermine während des Schuljahres in Hogwarts zu begleiten.

  23. Cover des Buches Strange Angels - Verflucht (ISBN: 9783426283455)
    Lili St. Crow

    Strange Angels - Verflucht

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Stern86schnuppe
    Leider habe ich mir von dem Buch und der Thematik deutlich mehr versprochen.  Eigentlich liebe ich Bücher, die von Werwölfen, Vampiren und co. handeln. Doch von diesem bin ich leider sehr enttäuscht und nun auch nur noch halb so traurig, dass der 3. Teil nicht auf Deutsch erschienen ist.
    Die Protagonistin, Dru, ist noch ein Teenager. Jedoch geht sie seit Jahren mit ihrem Vater auf die Jagt nach den Monstern der Nacht, die aus der Echtwelt stammen. Nach seinem plötzlichen Tod und wieder auftauchen als Zombie muss sie ihn selbst ein zweites mal töten und das auch noch im eigenen Wohnzimmer. Sicher mag dies eine traumatische Erfahrung, besonders für einen Teenager sein. Doch als sie nun plötzlich auf sich gestellt ist, verhält sie sich völlig unlogisch und schlimmer, als jemand, der zuvor nie etwas mit der Echtwelt zutun hatte.  Selbst ihr Retter in der Not, der versehentlich zu einem Loup Garou gemacht wird, verhält sich schlauer, als Dru.
    Zu dem holprigen Schreibstil und den unzähligen unnützen Gedankengängen von Dru, wird plötzlich noch ein riesen Geheimnis um ihre Person gemacht, welches an der Stelle der Geschichte mehr als nur unpassend wirkt. Besonders, da ihr zweiter Retter in die Not, Dru scheinbar auch noch als Köder benutz und statt sie zu retten, den Bösen direkt an die Haustür liefert und sie ohne nachzudenken hinein läuft und  sich als "Fastfood" zur Verfügung stellt, obwohl sie es als Jägerin oder bisherige Jäger Gehilfin doch besser wissen sollte.


    Ich habe mir von dem Buch deutlich mehr versprochen. Die Story hat sehr viel Potenzial. Leider ist die Umsetzung nicht besonders gut gelungen.  
  24. Cover des Buches Eulenzauber - Ein goldenes Geheimnis (ISBN: 9783401601021)
    Ina Brandt

    Eulenzauber - Ein goldenes Geheimnis

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Flora zieht mit ihrer Familie aufs Land umgeben von viel Wald, Felder und geheimnisvollen Orten. Sie ist umgeben von zickigen Mädchen, aber mit denen möchte sie sich nicht an freunden. Im Wald gegenet Flora eine kleine Eule und diese scheint ihr zufolgen. Mit der Eule findet sie ein kleines Geheimnis und beide versuchen dieses zulösen.


    Das Buch ist eine gelungender Auftrakt für eine interessante Reihe. Der Schreibstil ist einfach, aerb gut für Kinder in diesem Alter. Das Thema ist immer aktuell. Kinder müssen sich oft in neue Situationen wieder finden und ich finde das das Theman mit diesen Buch sehr gut aufgefasst ist. Die Bilder auf verschiedenen Seiten lockern das ganze auf und geben einiges Preis, aber nicht zuviel. 


    Ich kann das Buch nur empfehlen und bin gespannt, wie es weiter geht und welche Abenteuer die beiden noch miteinander erleben.

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