Bücher mit dem Tag "euthanasie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "euthanasie" gekennzeichnet haben.

40 Bücher

  1. Cover des Buches Verachtung (ISBN: 9783423215435)
    Jussi Adler-Olsen

    Verachtung

    (932)
    Aktuelle Rezension von: til_tomasko9

    Kurzbeschreibung:

    Eine Frau verschwand spurlos in den 1980er-Jahren. Die Spur führt zu einem ehemaligen Heim für schwer erziehbare Mädchen und zu geheimen Programmen zur Zwangssterilisation. Parallel wird aus der Perspektive einer Frau erzählt, die in der Gegenwart unter falscher Identität lebt und verfolgt wird. Die Ermittlungen decken Verbindungen zwischen Politik, Medizin und Justiz auf. 

    Der Autor: 

    Ich bin ein absoluter Fan von Jussi Adler-Olsen und seiner Reihe um das Sonderdezernat Q. Sein Schreibstil ist unglaublich packend, und doch ist er sich nicht zu Schade mit etwas Humor zu schreiben. Ich würde wirklich gerne mal Einblick in sein Gehirn bekommen um zu verstehen wie er auf diese absolut abnormalen Fälle zu kommen. Er hebt sich definitiv von den meisten Krimiautorinnen und -Autoren ab und schriebt sich in eine eigene Liga.

    Meine Meinung:

    Ich bin sowieso ein absoluter Fan dieser Reihe, doch dieses Buch ist für mich von den bisherigen Fällen das Beste! Klar, es ist definitiv nicht für alle etwas, da es wirklich grausame Fälle sind. Nichts für schwache Nerven oder Hoffen auf ein Happyend. Doch für alle die etwas spezielles in der Krimiwelt suchen, ein absolutes Muss zu lesen. Ich empfehle jedoch stets die Reihe in der chronologischen Reihenfolge zu lesen und dieses Buch eben als 4.Band zu lesen, auf den man sich definitiv freuen kann. Ich freue mich schon auf den 5.Band der Reihe!

  2. Cover des Buches Staub zu Staub (ISBN: 9783328104995)
    Felix Weber

    Staub zu Staub

    (23)
    Aktuelle Rezension von: buecherGott

    🌟🌟🌟🌟🌟 fünf Sterne weil für mich alles gepasst hat und ich den lese Spaß hatte

    Ich bin ganz ehrlich das ist nicht so meins aber dieses Buch ist irgendwo spannend beim Lesen,mal was anderes da mich das Cover auch neugierig gemacht hat .
    Der Klappentext und die Leseprobe haben mich dann doch überzeugt es zu lesen auch wenn ich anfangs durch die Zeit Ebenen Schwierigkeiten hat lohnt es sich das Buch zu lesen.
    Wer sich für die Kriegs Zeit im 2.Weltkrieg und das drum herum intressiert ist hier mit dem Buch genau richtig es spielt sich in den Niederlande um1949 ab.
    Staub zu Staub von Felix Weber ist sehr gut geschrieben sodass man mit kommt und es ist spannend und intressant auch wenn man sich anfangs warm lesen muss
    Aber es ist auch nicht ohne wenn man so bedenkt . .da fühlt aber jeder wieder anders beim Lesen
    Ja es ist schon ein Krimi aber nicht so ein Krimi den wir kennen
    Hier gibt es ein paar Zeitebene und Orte beim Kapitel Wechsel was wiederum ein verwirren könnte mit der Seiten Anzahl geht es aber dann .
    Es ist spannend und lesenswert😉📚

  3. Cover des Buches Was ich nie gesagt habe (ISBN: 9783423218924)
    Susanne Abel

    Was ich nie gesagt habe

    (268)
    Aktuelle Rezension von: EmmaWinter

    Nachdem der Nachrichtenmoderator Tom Monderath im ersten Teil mit der Vergangenheit seiner Mutter Greta konfrontiert wurde, konzentriert sich der zweite Teil auf Toms Vater Konrad. Das ist nicht minder spannend und interessant erzählt, denn ebenso wie Greta hat der verstorbene Konrad eine dramatische Lebensgeschichte. Aufgerollt wird dies durch Henk, der sich dem verblüfften Tom als holländischer Halbbruder wortwörtlich an den Hals wirft.

    Gekonnt erzählt  Susanne Abel wieder auf zwei Zeitebenen, läßt Kriegs- und Nachkriegszeit sowie die Jahre des deutschen Wirtschaftswunders lebendig werden und zeichnet das schwierige Verhältnis zwischen Tom und Konrad nach. Überzeugend fügen sich die bekannten und die neuen Lebensläufe zusammen und beleuchten ein neues spannendes, unglaubliches Kapitel Realität.

    Es gibt ein Wiedersehen mit Jenny, der patenten Helga Schmitz und Aufnahmeleiter Lars "Jens" Heuser. Ob er das rote BMW Cabrio endlich bezahlt hat?

    Ein extrem kurzweiliger, bewegender und lesenswerter Roman.


  4. Cover des Buches Die Vergessenen (ISBN: 9783328103882)
    Ellen Sandberg

    Die Vergessenen

    (303)
    Aktuelle Rezension von: IvonneSpringer

    Ich muss offen zugeben: Ich bin totaler Fan von Ellen Sandberg! Kaum eine andere Autorin schafft es, Figuren so facettenreich und lebensecht zu zeichnen – und genau das liebe ich auch an Die Vergessenen. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder völlig in ihrem Kosmos gefangen.

    Die Geschichte selbst ist spannend und tiefgründig, aber gleichzeitig wunderbar locker erzählt. Sandberg verwebt Gegenwart und Vergangenheit mit einer Leichtigkeit, die alles andere als oberflächlich ist. Gerade die Dynamik zwischen den Figuren überzeugt mich immer wieder aufs Neue: Jede Person bekommt Raum und Tiefe, selbst Nebenfiguren wirken nie beliebig, sondern stecken voller kleiner Details und Widersprüche. Das macht für mich den ganz besonderen Sandberg-Stil aus.

    Was das Buch außerdem auszeichnet, ist diese atmosphärische Dichte – die schwingt einfach auf jeder Seite mit. Egal, ob man gerade in der Vergangenheit mitfiebert oder in den aktuellen Handlungssträngen unterwegs ist, die Charaktere nehmen einen einfach mit. Besonders gefallen hat mir, wie klug und einfühlsam Sandberg familiäre Abgründe, alte Geheimnisse und das Thema Schuld anpackt – dabei bleibt es immer spannend, aber nie reißerisch.

    Für mich war Die Vergessenen wieder mal ein absoluter Volltreffer: Ein Roman, der fesselt, zum Nachdenken anregt und mit detailreicher Figurenzeichnung einfach begeistert. Wer komplexe Charaktere mag und Geschichten, die noch lange nachklingen, kommt an Ellen Sandberg nicht vorbei!

  5. Cover des Buches Bis ans Ende der Geschichte (ISBN: 9783328100515)
    Jodi Picoult

    Bis ans Ende der Geschichte

    (212)
    Aktuelle Rezension von: Lilli_Marleen_Art

    Die junge Sage trägt ein schweres Schicksal mit sich herum. Eine Narbe im Gesicht, lässt sie immer daran denken. Doch eines Tages lernt sie den hochbetagten Josef kennen und freundet sich mit ihm an. Doch schließlich macht Josef ihr ein schreckliches Geständnis und damit gerät die Welt für Sage völlig aus den Fugen.

    Das Buch ist immer wieder in 3 Abschnitte aufgeteilt. Gegenwart, Zeit des Nationalsozialismusses und eine Fantasiegeschichte, welche man zuerst nicht recht einzuordnen weiß, es aber später klar wird. 

    Ich habe den Teil, welcher die Jugend von Sages Großmutter behandelt, sehr gerne gelesen. Er stellt die Grausamkeit dieser Zeit erschreckend realistisch da und hat mich wirklich sehr berührt. Auch deshalb kann ich das Buch wirklich weiterempfeheln. Gefühlt nimmt dieser Part auch den größten Teil des Buches ein. Die Gegenwart mit der Geschichte von Sage, fand ich hingegen eher langweilig und vieles vorhersehbar. Auch war mir die Figur von Sage eher unsympatisch.

    Aber wie schon gesagt, die Geschichte um ihre Großmutter ist einfach lesenswert.

  6. Cover des Buches Lebensbande (ISBN: 9783426282205)
    Mechtild Borrmann

    Lebensbande

    (108)
    Aktuelle Rezension von: Island

    Wie man aufgrund des Covers bereits vermuten kann, handelt es sich um einen historischen Roman, der eine Zeitspanne vom Zweiten Weltkrieg mit der Unrechtsherrschaft der Nationalsozialisten bis kurz nach der Wiedervereinigung umfasst.

    Nora arbeitet während des Zweiten Weltkrieges als Krankenschwester und bekommt dabei am Rande mit, was den so genannten "Reichsausschusskindern" droht. Es gelingt ihr, Leo, den Sohn von Lene zu retten, danach geht sie nach Danzig, wo sie Lieselotte kennenlernt und mit ihr nach Kriegsende im sowjetischen Gulag landet, wo ihrer beider Leben auch immer wieder am seidenen Faden hängen.

    Mir hat dieses Hörbuch sehr gut gefallen, auch wenn das Thema natürlich keine leichte Kost ist. Der Autorin gelingt es sehr gut, die Schrecken des Nationalsozialismus und anschließend auch der sowjetischen Gulags anschaulich zu vermitteln. Dem Hörbuch konnte man gut folgen und die Sprecherinnen waren passend zur Geschichte gewählt.

  7. Cover des Buches Frieda (ISBN: 9783839224731)
    Dagmar Fohl

    Frieda

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Juditha

    Dagmar Fohl schreibt diesen Roman in der Ich-Form, damit erreicht sie einen noch größeren Effekt der emotionalen Betroffenheit beim Leser. Frieda Wächtler wird in Dresden geboren und wächst in einer kleinbürgerlichen Atmosphäre auf, die ihrem wilden Geist diametral entgegensteht. Der Vater züchtigt sie und die Mutter verschwindet hinter einer Wand aus Misstrauen und Entsetzen gegenüber der Tochter. 

    Frieda macht sich mit 16 los von diesem Zuhause und gelangt in die Künstlerszene. Sie möchte malen lernen und versucht alles, um mit ihrem künstlerischen Talent auch Geld zu verdienen. Recht schnell lernt sie "Lohse" kennen, in der Künstlerszene sind sie bald ein Paar, aber die verhängnisvolle Beziehung verläuft bei Weitem nicht so, wie Frieda sich das vorgestellt hat. Trotzdem wird sie ihren Lohse heiraten und versuchen, das Beste aus dieser Ehe zu machen.  Auch er züchtigt sie, sie streiten, schlagen und vertragen sich immer wieder, bis es zum Bruch kommt. Die räumliche Trennung endet damit, dass Frieda zu ihm nach Hamburg geht und ihn nach schwerster Krankheit gesund pflegt. Lohse aber nimmt eine andere (aus) und bekommt mit ihr drei Kinder. Frieda rutscht ab bis ins Obdachlosenmillieu und eines Tages findet sie sich auf einer psychiatrischen Station wieder. Sie hat Alpträume und Wahnvorstellungen, Angst- und Panikattacken lösen einander ab. 

    Ihr einziger Halt in all den Jahren, seit sie das Zuhause in Dresden verließ, ist ihr jüngerer Bruder Hubert. Noch als er Kind war, hat Frieda immer wieder versucht, ihm ihre Freiheitsliebe und ihren Willen aufzudrücken. Er erweist sich als robuster als er aussieht und entwickelt sich trotz des bedrückenden Elternhauses gut. Immer wieder wird er Frieda besuchen und ihr auch Halt bieten.

    Als sie aus Hamburg flieht und bei den Eltern Unterschlupf sucht, verschließen diese sich - zu meinem großen Erstaunen - nicht. Sie nehmen sie auf und die Mutter päppelt Frieda wieder auf. Aber die psychotischen Zustände und Wahnvorstellungen kommen immer wieder, Frieda hat dem nichts entgegenzusetzen. Sie wird - auf Betreiben ihres Vaters - in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen, das Leben in der Anstalt ist für sie die Hölle. Alle Bittbriefe an die Eltern helfen nichts, sie bleibt jahrelang eingesperrt in dieser Anstalt. Ihr Wunsch zu malen, immerzu zu malen, geht nur manchmal in Erfüllung. Die ärztliche Behandlung ist als solche nicht zu bezeichnen, wenn sie nicht spurt, wird sie ruhig gestellt, ansonsten hilft man ihr dort nicht.

    Sehr authentisch sind die Berichte aus dem Krankenhaus, genauso wurden diese verfasst, stereotype Sätze wie "Patientin ist sehr zerstreut" oder "Stimmungslabil, weinerlich." sind typisch für diese Verwahranstalten.

    Unterdessen ist Hitler an der Macht, psychisch Kranke sind den neuen Machthabern ein Dorn im Auge, die "Erbgesundheit des deutschen Volkes" ist gefährdet, heißt es. Menschen wie Frieda müssen hinter hohen Mauern bleiben, für sie ist kein Platz zwischen den "Erbgesunden" und "Ariern". 1935 erfolgt gegen Friedas Willen die Zwangssterilisation, die sie fast nicht überlebt. Von Lohse wird sie in diesem Jahr geschieden.

    Friedas Ende ist für uns, die wir die Geschichte kennen, vorhersehbar, für sie ist es das nicht. Sie hofft und hofft, dass sie die Freiheit wiedererlangt, aber im tiefsten Innersten wird sie gewusst haben, dass sie sterben muss. Am 31. Juli 1940 wird sie in der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein vergast. 

    Dieses Ende ist unendlich traurig. Einziger Lichtblick, einige der Ärzte und Pfleger wurden in einem Prozess in Dresden 1947 zum Tode bzw. zu langer Haft verurteilt. Hubert Wächtler trat beim Prozess als Zeuge auf.

    Für mich ist dieses Buch eine echte Entdeckung, wenn ich könnte, würde ich mich bei der Autorin persönlich bedanken. Ich kenne sie leider nicht, deshalb mache ich es auf diesem Wege. Danke für die Wahrheit!


  8. Cover des Buches Ikarien (ISBN: 9783462050486)
    Uwe Timm

    Ikarien

    (16)
    Aktuelle Rezension von: kaelle

    Romane über den Zweiten Weltkrieg gibt es viele. Dieser hier ist keiner davon. Stattdessen werden hier quasi eine Geschichte vor dem Krieg und eine danach erzählt.

    Letztgenannte bildet die Rahmenhandlung. Ein Amerikaner wird kurz vor Kriegsende nach Deutschland geschickt, wo er schließlich den Befehl erhält, den Assistenten bzw. Freund eines Rasse-Eugenikers zu befragen. Diese Rahmenhandlung hat mir am besten gefallen, erhält man doch einen ungewöhnlichen Blick auf die Tage kurz vor und kurz nach Kriegsende - und zwar aus der Sicht eines Amerikaners.

    Die Gespräche mit dem oben erwähnten Assistenten bilden den zweiten Handlungsstrang. Darin wird versucht zu erklären, wie es so weit kommen konnte, dass besagter Rasse-Eugeniker zum Rasse-Eugeniker wurde. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Kommune Ikarien, deren Ziele beide begeistern. Dort, in der amerikanischen Wildnis, wollten Idealisten die perfekte kommunistische Gemeinschaft errichten. Dieser Handlungsstrang ist im Vergleich zum anderen eher langatmig erzählt. Obwohl er viele spannende Gedanken enthält, hat er mich nicht so stark gepackt.

  9. Cover des Buches Die Unwerten (ISBN: 9783839226469)
    Volker Dützer

    Die Unwerten

    (45)
    Aktuelle Rezension von: Claudia107

    Klappentext: "Frankfurt am Main, 1939. Die vierzehnjährige Hannah bricht vor ihren Mitschülern in einem Krampfanfall zusammen. Bisher war es ihr gelungen, ihre Epilepsie zu verheimlichen, doch jetzt meldet ihr linientreuer Lehrer sie bei der Obrigkeit. Hannah gerät ins Visier des NS-Terrorapparates, denn die Nazis haben sich zum Ziel gesetzt, alles „lebensunwerte Leben“ zu vernichten. Hannahs Schicksal liegt nun in den Händen des Gutachterarztes Joachim Lubeck, einem gewissenlosen Opportunisten, der für seine Karriere über Leichen geht."

    Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, eigentlich schon vor längerer Zeit und jetzt habe ich es endlich getan und absolut nicht bereut. Dieser Roman ist durch seinen historischen Elementen mit dem Thema "Euthanasie" im Dritten Reich wahnsinnig spannend. Hannah, die Protagonistin, ist eine starke Persönlichkeit und sie entwickelt sich in dieser Geschichte unglaublich, obwohl sie dem Tod nicht nur einmal ins Auge schaut. Okay, vielleicht hat sie etwas sehr viel Glück, aber gibt es sowas nicht manchmal wirklich?!

    Der Autor hat hier einen wirklich spannenden Roman geschrieben, eine aufwühlende Zeitreise in das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte, die mich absolut packen konnte. Auch wenn man das Buch nicht an einem Stück liest (ich persönlich habe fast 4 Wochen gebraucht) bleiben einem die Mitwirkenden im Gedächtnis hängen und man ist sofort wieder mittendrin im Geschehen. 

    Auch das Nachwort des Autors war wirklich unglaublich interessant, denn er hat auch Daten von Zeitzeugen mit in diesem Roman verarbeitet und hatte persönlich Skrupel überhaupt über das Thema Euthanasie zu schreiben. Ich bin froh, dass er es getan hat, denn dieses Buch ist absolut lesenswert und zudem auch noch unglaublich spannend. Es gibt sogar einen 2. Teil über die Protagonistin Hannah Bloch und ich bin jetzt total angefixt diesen kennenzulernen.

  10. Cover des Buches Aspergers Schüler (ISBN: 9783492322706)
    Laura Baldini

    Aspergers Schüler

    (44)
    Aktuelle Rezension von: Claudia107

    Inhaltsangabe: "Wien, 1926: Erich ist acht Jahre alt, als er in die Uniklinik zu Dr. Hans Asperger kommt. Erich sieht die Welt nicht wie andere Kinder. Er kann hochkomplexe mathematische Probleme lösen, aber es fällt ihm schwer, seine Gefühle zu zeigen. Nach schrecklichen Jahren in einer Pflegefamilie wird er hier ganz anders behandelt. Man hört ihm zu, man versteht ihn. Die Krankenschwester Viktorine schließt Aspergers kleinen Schüler ganz besonders ins Herz. Für sie bricht eine Welt zusammen, als die bahnbrechende Arbeit ihrer Abteilung vom NS-Regime vereinnahmt wird. Während Asperger sich mit den neuen Machthabern arrangiert, ist Viktorine entsetzt, als sie erfährt, was an der Klinik am Spiegelgrund vor sich geht. Für Erich wird es lebensgefährlich."

    In diesem Buch wird in 2 Zeitebenen erzählt, 1x vor und während des 2. Weltkrieges und 1x 1986, wo es um die Studentin Sarah geht, die in Wien ihre Doktorarbeit über Dr. Asperger schreiben möchte und vor Ort recherchiert. Mir war nach Lesen des Klappentextes gar nicht bewusst, dass die Geschichte auf 2 Zeitebenen spielt, aber ich muss zugeben, dass die Autorin Laura Baldini das sehr gut miteinander verknüpft hat. Sarah verehrt Dr. Asperger und als sie immer mehr über ihn erfährt wendet sich das Blatt. Es ist aber auch echt erschreckend was sie alles durch ihre Recherchearbeit herausfindet. Das ist absolut nichts für zarte Gemüter. 

    Das Kinder mit der Diagnose früher als "autistische Psychopathen" betitelt wurden hat mich auch schwer getroffen. Klar, das Krankheitsbild der Kinder war noch nicht so sehr erforscht und gerade in der Nazizeit hat man diese Kinder als unwert abgetan und so wurde mit ihnen auch verfahren. Dr. Asperger hat sich mit diesen Kindern mehr auseinandergesetzt und fand in diesem Roman -Dank der Krankenschwester Viktorine- mehr Zugang zu diesen Kindern. Doch das Naziregime machte ihm einen Strich durch die Rechnung und er musste wohl kapitulieren. 

    Sehr gut gefiel mir auch das Private, was man über Sarah und ihre Beziehung zu einem verheirateten Mann erfährt. Das ist ein echt krasser Kontrast zu dem, was sie in Wien alles über Aspergers Arbeit und den Kliniken dort erfährt. In Sarah geht nicht nur durch die Recherchearbeit eine Änderung vor sich, sondern auch was ihren persönlichen Anspruch betrifft. Überhaupt bekommt man hier eine sehr gute und komplexe Geschichte erzählt. 

    Fazit: Auch wenn ich durch den Klappentext irgendwie andere Erwartungen von diesem Roman hatte hat er mich doch fesseln können und die Autorin hat uns ein gutes Bild aufgezeigt von Wien der 30er Jahre und dem Thema Autismus. Ich habe das Buch innerhalb von 4 Tagen ausgelesen, was an sich schon für den Roman spricht. Wer sich für geschichtliche Bücher interessiert ist hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse, auch wenn es echt harter Tobak ist.  

  11. Cover des Buches Nebel im August (ISBN: 9783570403280)
    Robert Domes

    Nebel im August

    (60)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein sehr bewegendes Buch, das die Geschichte von Ernst Lossa erzählt.
    Eine schockierende Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht.
    Ernst Lossa wird von seiner Familie getrennt, kommt in ein Kinderheim.
    Er klaut, gilt als schwer erziehbar und wird so von einem Kinderheim ins nächste gesteckt.
    Irgendwann landet er in der Psychiatrie, obwohl er kerngesund ist. Doch er gilt als Psychopath.
    Außerdem ist er ein Jenischer, ein "Zigeuner".
    Und so wird er letztendlich ein Opfer der NS-Euthanasie. Er bekommt 1944 die Todesspritze verabreicht.
    Es ist bestürzend, dass diese "Geschichte" wahr ist. Die Dialoge sind fiktiv, aber das ganze Gerüst drum herum ist wahr und macht es so grausig und schockierend.
    Mich hat die Geschichte von Ernst Lossa tief bewegt als Beispiel von so unendlich vielen Opfern der damaligen Zeit.
    Den Film habe ich noch nicht gesehen, möchte das aber noch nachholen.
    Das Buch kann ich auf jeden Fall empfehlen!

  12. Cover des Buches Onkel Toms Hütte, Berlin (ISBN: 9783641172664)
    Pierre Frei

    Onkel Toms Hütte, Berlin

    (66)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    Ein amerikanischer Offizier stand mit einem Militärpolizisten und dem Fahrdienstleiter auf den Gleisen. Sie hatten die Tote neben die Schienen gebettet. Sie war blond und hatte ein schönes, ebenmäßiges Gesicht. Ihre blauen Augen starrten ins Nichts. Blutunterlaufene Strangulierungsmale kerbten sich in den zierlichen Hals. Klaus Dietrich deutete auf ihre Nylonstrümpfe, die kaum getragenen Pumps und das helle, modische Sommerkleid. »Eine Amerikanerin«, meinte er besorgt. »Wenn das ein Deutscher getan hat, gibt’s Ärger.«

     

    Der weiblichen Leiche werden in Kürze weitere folgen. Als wenn es in diesem Land nicht schon genug Tote gegeben hätte, treibt nun auch noch ein Serienmörder im Sommer 1945 in Berlin sein Unwesen…

     

    An diesem Buch steht Krimi dran, drin steckt aber noch viel mehr. Neben der Jagd auf den Serienmörder zeichnet der Autor ein umfangreiches und vielschichtiges Bild des Nachkriegs-Berlins. Außer den Problemen zwischen Besatzungsmächten und Bevölkerung werden auch viele Schwierigkeiten behandelt, mit denen die Menschen damals umzugehen hatten.

    Die Art und Weise, wie das hier umgesetzt wird, ist ungeheuer intensiv und lässt den Leser immer ganz nah an den einzelnen Schicksalen sein. Konkret verfolgt man Werdegang und Leben jedes Opfers mit und trifft dabei unter anderem auf Themen wie Prostitution und Euthanasie. Zudem sind die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Schichten vertreten, so dass mal eine Adlige im Fokus steht, mal eine Frau aus ganz ärmlichen Verhältnissen.

    Apropos: Die akute Notlage der Menschen im Sommer 1945 wird natürlich ebenfalls behandelt, hier geht der Blick immer wieder auf den deutschen Ermittler Klaus Dietrich und seine Familie, speziell auf den 15jährigen Sohn.

     

    Die Krimihandlung selbst ist spannend und gab mir reichlich Stoff zum Mitermitteln. Gut gefiel mir dabei, dass ich (obwohl ich schon früh eine Ahnung hatte, wer der Täter sein könnte) erst am Ende die kompletten Zusammenhänge erkennen konnte. Und sogar eine Überraschung gab es noch, wirklich gut gemacht!

     

    Alles in allem hatte ich also viel Lesespaß, trotzdem aber auch einen Kritikpunkt. Als ich in einer anderen Rezi kritische Worte zu manchen Sexszenen las, musste ich zunächst schmunzeln. Aber als ich die Szenen dann selber las, den Kopf schütteln. So real alles andere in dem Buch wirkt (einschließlich diverser Vergewaltigungen nach dem Einmarsch der Besatzer), bei den „normalen“ Sexszenen scheint der Autor in einer Traumwelt zu leben, in der jede Frau ständig willig und lüstern ist und jeder Mann sooo toll! Ich fand das sehr schade, denn das ansonsten gute Niveau sank bei diesen Passagen leider ziemlich.

     

    Fazit: Spannende Zeitgeschichte mit Krimi, wirkt sehr lebendig, intensiv und realistisch. Lediglich einigen Sexszenen würde eine Überarbeitung guttun.

  13. Cover des Buches Handicap mit Todesfolge (ISBN: 9783804845121)
    Hanns-Stephan Haas

    Handicap mit Todesfolge

    (1)
    Aktuelle Rezension von: soetom

    Wie sehen wir Menschen mit Behinderungen? Und wie war das in der Zeit des Dritten Reiches? Diese Frage wurde erst kürzlich in der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages zur Befreiung des KZ Auschwitz öffentlich thematisiert, als den Opfern der „Euthanasie“ gedacht wurde, des Massenmords der Nationalsozialisten an körperlich oder geistig behinderten Menschen. Ein bedrückendes, erschreckendes Stück deutscher Geschichte. Kann das als Hintergrund für Unterhaltungsliteratur dienen?

    Es kann, wenn man nicht der Versuchung erliegt, zu sehr den Zeigefinger zu heben. „Handicap mit Todesfolge“ ist ein Thriller, geschrieben vom Leiter der Stiftung Alsterdorf, einer seit langem bestehenden Einrichtung der Hamburger Behindertenhilfe, Hans-Stephan Haas. Und in der Geschichte geht es dann auch um die Stiftung und ihre Rolle im Dritten Reich und bei eben dieser Euthanasie – bzw. es geht um die Aufarbeitung dieser Zeit. Der (fiktive) Leiter hat ein kleines Team mit einer historischen Aufarbeitung beauftragt. Nach einer ersten Veröffentlichung der Ergebnisse sterben einige Mitarbeiter dieser Gruppe kurz nacheinander.

    Der Leser weiß es und fiebert mit den anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit, ob sie es rechtzeitig auch verstehen: Sie werden vom Sohn eines damals an Menschenversuchen an Behinderten beteiligten Arztes ermordet. Und in dieser Konstellation gelingt es hervorragend, den Schrecken der Vergangenheit in einen spannenden Kriminalfall einzubetten.

    Ganz nebenbei wird ein überzeugendes Plädoyer für Inklusion – also für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen – mit eingeflochten. Das ist vor allem überzeugend, weil  die behinderten Charaktere nicht zu den „besseren“ gemacht werden, wie das ja beispielsweise in mancher Geschichte mit hochbegabten Autisten ja wirkt.

    So wird ein spannendes, lehrreiches, gut lesbares Buch daraus, das für aufgeschlossene Krimileser genauso empfehlenswert ist wie für Leserinnen und Leser mit Hintergrundwissen.

  14. Cover des Buches Pandora (ISBN: 9783426307793)
    Amber & Berg

    Pandora

    (58)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Berlin im Jahr 1948. Die Stadt liegt in Trümmern und das Leben beginnt sich wieder zu organisieren. So auch die Unterwelt, die rasch aus dem Mangel Kapital schlägt und Schieber gelangen zu großem Reichtum. Vor diesem Hintergrund muss der neu nach Berlin gekommene Kommissar Hans-Joachim Stein den Mord an einem Schieberkönig aufklären. Sehr bald merkt er, dass die Polizei selbst nicht immer auf dem Weg des Gesetzes geht und die neu gegründete Mordkommission Berlin West noch weit von einer normalen Polizeibehörde entfernt ist. Die Ermittlungen führen ihn in die Halb- und Unterwelt der Stadt und oft gerät Stein an eine Mauer des Schweigens. Als ein weiterer Mord passiert versucht sein Chef diesen zu vertuschen und Stein merkt sehr schnell, dass der Geist des Nationalsozialismus noch allgegenwärtig ist. Mit Hilfe seines Assistenten, an seinem Chef vorbei, gelingt ihm aber schließlich die Aufklärung der Verbrechen.

    Die Handlung wird vom Autor im Berlin der Nachkriegszeit eingebettet. Dabei wird zunächst sehr detailreich die Stadt und die Situation der Stadt gezeichnet. Leider kommen die einzelnen Charaktere dabei ein wenig zu kurz und bleiben teils schemenhaft. Die Krimi-Handlung ist ordentlich konstruiert, leidet aber ein wenig an den vielen Orten, die beschrieben werden. Die Spannung hält sich dabei in Grenzen. Die Behandlung des Nationalsozialismus gerät dann ab der Mitte des Buches zu dominant und lässt die Krimi-Handlung fast in den Hintergrund treten. Das Buch war für mich daher leider nur Durchschnitt und es gibt andere Autoren, die den Spagat aus Krimi und Nazionalsozialismus in Berlin deutlich besser bewerkstelligt haben.

  15. Cover des Buches Schwindsucht: Eine andere deutsche Gesellschaftsgeschichte (ISBN: 9783957575562)
  16. Cover des Buches Dunkle Marsch (ISBN: 9783954519705)
    Heike Denzau

    Dunkle Marsch

    (19)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    ein würdiger Nachfolger der ersten Bände! Dieser Krimi wurde in 2 Zeitebenen geschrieben. Einmal die aktuellen Ereignisse, ein Reporter, der eine Reportage über einen einflussreiche Itzehoer  Familie schreiben soll. Dann wird er vergiftet und zwar genau in dem Haus der Familie, über die er berichten soll...

    Die Ermittlungen beginnen und reichen bis zurück in die Nazi- Zeit...

    Gut recherchiertes Buch und sehr spannend zu lesen!

    5 Sterne und eine Leseempfehlung!

  17. Cover des Buches Als die Tage ihr Licht verloren (ISBN: 9783866124660)
    Stephanie von Hayek

    Als die Tage ihr Licht verloren

    (58)
    Aktuelle Rezension von: Lesehoernchen99

    Bewertet mit 4 Sternen

    Linda und Gitte, Töchter einer liberalen, gut bürgerlichen Berliner Familie, genießen ihre Jugend. Gitte, die als Sekretärin im Reichsinnenministerium arbeitet, hofft, einst als Juristin Karriere zu machen, Linda, die ungestüme Träumerin, schlägt den künstlerischen Weg ein und heiratet den sensiblen Erich, die Liebe ihres Lebens. Als seine Nachrichten von der Front ausbleiben und sein Schicksal ungewiss ist, fällt sie in tiefe Melancholie – gefährlich in einer Zeit, in der psychische Krankheiten zum Todesurteil werden können. Denn die Nationalsozialisten planen bereits, was sie verharmlosend »Euthanasie«, den guten Tod, nennen …

    Da ich mich sehr für den geschichtlichen Hintergrund des dritten Reiches interessiere, wollte ich auch dieses Buch sehr gerne lesen. Ich bin jetzt nicht so bewandert in historischen Romanen, aber bei diesem hatte ich stellenweise das Gefühl, die Autorin wollte zuviel und alles zur gleichen Zeit. Dennoch konnte mich das Buch unterhalten, wenn man bei der schlimmsten Geschichte, die Deutschland je passierte überhaupt von Unterhaltung sprechen kann.
    Mir kam es aber ganz gut recherchiert vor und trotz des überaus ernsten Thema ist das Buch sehr lesenswert. Ich hoffe die Autorin schreibt noch mehr

  18. Cover des Buches Die Spionin der Charité (ISBN: 9783958904491)
    Christian Hardinghaus

    Die Spionin der Charité

    (46)
    Aktuelle Rezension von: _MiriamAnne_

    Ich kannte die Geschichte rund um Sauerbruch und seine Verbindung zu Widerstandskreisen bislang nicht, weshalb mir das Buch einige neue und interessante Einblicke geboten hat. Besonders spannend war es, mehr über die Rolle der Frauen im Widerstand zu erfahren – ein Thema, das oft zu kurz kommt. Allerdings hätte ich mir noch mehr Informationen über die tatsächliche Widerstandsgruppe gewünscht. Die historischen Hintergründe bleiben für meinen Geschmack etwas oberflächlich, und an manchen Stellen wirkt der Roman stärker fiktional als historisch fundiert. Wer auf der Suche nach einem tiefgründigen historischen Roman ist, wird möglicherweise nicht ganz auf seine Kosten kommen. Trotzdem ist Die Spionin der Charite ein lesenswerter Roman, der einen emotionalen Zugang zur Zeit des Nationalsozialismus eröffnet und eine weniger bekannte Perspektive beleuchtet.

  19. Cover des Buches Nacht der Ruinen (ISBN: 9783755805632)
    Cay Rademacher

    Nacht der Ruinen

    (68)
    Aktuelle Rezension von: rockchickdeluxe

    Dichter Nebel wabert über den Ruinen von Köln, klirrend scharf schneidet das Sonnenlicht durch den Dunst. Der Romantiker, der Beobachter, der Amerikaner sieht, riecht und fühlt das zerbombte Köln, die Ruinen, die Stahltrosse und Trümmerhaufen. Er bahnt sich seinen Weg durch die Zerstörung, taucht ein mit allen Sinnen. Und trotz der Ruinen funkelt immer wieder die unbändige Schönheit des Lichts und der Hoffnung über dieser Stadt. Denn es ist seine Stadt.


    1938 immigrierte der Jude Joseph Salomon mit seinen Eltern nach Amerika, um jetzt, im März 1945, als amerikanischer Soldat mit dem Spezialauftrag, einen Mord aufzuklären, nach Köln zurückzukehren. 


    Wenn Dialoge im Sprachduktus der 1950er-Jahre durch das Zwielicht der Ruinen hallen, dann trägt dies 

    maßgeblich zur dichten Atmosphäre des Thrillers bei. Es ist eine Freude, dem Verbrechen gemeinsam mit George Orwell, Irmgard Keun und Hermann Claasen an der Seite von Joe Salmon auf die Spur zu kommen. Hier verschmilzt Fiktion und Historie besonders eindrucksvoll. 


    Doch nicht nur die Lösung des Falls ist tief in den Trümmern vergraben, auch die Vergangenheit des Zurückgekehrten. Auf dem Weg zur Lösung muss er auch in der eigenen Geschichte graben und sich den Geistern der Vergangenheit stellen. Dem Freund, der in Köln zurückgeblieben ist und der Frau, die er liebte.


    Was für ein sympathischer Protagonist! Verletzlich, niemals überlegen, emotional und loyal bis zum Äußersten. Ein Antiheld, der so menschlich agiert, dass all seine Aktionen und Gedanken nachvollziehbar sind. Es ist seine Zerrissenheit, die Handlung seine Wege offenhält und eine Entscheidung nicht unbedingt vorhersehbar macht. 


    In sprachlich wunderbaren Bildern zeichnet Cay Rademacher die Wege seiner Figuren, die alle nahbar, humorvoll und sehr lebendig angelegt sind. Dem außergewöhlichen Erzähler gelingt ein poetischer Thriller, der brillant die historische Zeit kurz vor Kriegsende mit einem spannenden Kriminalfall verknüpft. Das gibt historische Einblicke in ein finsteres Zeitalter und erzählt ungewöhnlich frei von menschlichen Beweggründen in furchtbaren Zeiten.  


    Was für ein großartiger Roman! 

  20. Cover des Buches Falkenberg (ISBN: 9783839222096)
    Regine Seemann

    Falkenberg

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    In den Harburger Bergen wird die Leiche eines alten Mannes gefunden. Der Körper gebrandmarkt mit einem eingeritzten Hakenkreuz und 147 Messerstichen. Eine harte Nuss für das ungleiche Ermittlerinnenduo. Die Lösung des Falles führt sie tief in eine dunkle Vergangenheit.

    Auch wenn sich die Auflösung teilweise schon durch den Klappentext andeutet, ist das Buch spannend und erschütternd gleichermaßen. Mich hat Frau Seemann jedenfalls am Haken. Wo kriege ich jetzt schnell den zweiten Band her?

  21. Cover des Buches Verdrängt: Die Erinnerung an die nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde (ISBN: 9783835353749)
  22. Cover des Buches Das Haus des Dämmerlichts (ISBN: 9783492502696)
    Barbara Dribbusch

    Das Haus des Dämmerlichts

    (65)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Es gibt quasi zwei Handlungen. Einmal treffen wir auf Anne im Jahre 2014 und sie lebt in Hamburg und erhält einen Anruf, dass ihre Großmutter verstorben sei. In den letzten Jahren hatten sie wenig Kontakt, aber die junge Frau reist sofort los und lernt auf der Fahrt nach Innsbruck einen hübschen und sehr interessanten Mann kennen und sie tauschen ihre Kontaktdaten aus. Als Anne eintrifft, taucht sie Stück für Stück in die Familiengeschichte ein, denn ihre Großmutter hat Tagebücher geschrieben. 1943 kam Charlotte nach Schattwald, da sie den Tod ihres Zwillingsbruders nicht verkraftete und in dem Sanatorium sollte sie ihre Wunden heilen. Aber schon bald merkt sie, dass hinter den Türen alles etwas anders ist und jeder ein Geheimnis hat und schon bald steckt sie mitten drin in einer Geschichte aus Hass, Selbstsucht, Nazis, Leiden, Hoffnung und dem Sinn und dem Suchen nach Wahrheit und Glück. Auch für Anne ist es eine Reise und es wird für sie nicht nur spannend und aufregend, sondern die Bedrohung der Vergangenheit steht alsbald mitten in ihrem Leben und droht alles zu zerstören.

  23. Cover des Buches Was war los in Hohehorst? (ISBN: 9783863212797)
  24. Cover des Buches Strafrecht Besonderer Teil I (ISBN: 9783866511163)
    Rolf Schmidt

    Strafrecht Besonderer Teil I

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch zum Besonderen Teil des StGB in der 98er Auflage, das in diesem Fall den ganzen BT enthält. Gut lesbar und gut gegliedert, mit farblich unterlegten Merksätzen, aber für die Examensvorbereitung reicht es hinten und vorne nicht, und laut unserem Repetitor (Doc Schneider) enthält das Buch auch einige Fehler.

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