Bücher mit dem Tag "evangeline"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "evangeline" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass  - Königin der Finsternis (ISBN: 9783423717076)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass - Königin der Finsternis

     (873)
    Aktuelle Rezension von: Asen0501

    In diesem Band  kommt Aelin ihrer alten Heimat  Rifthold wiedee näher  und möchte  sich ein Bild über  all die Übel  die ihren Lauf nahmen, auch während  ihrer Anwesenheit  in dem Reich der Fae.  Dort trifft  sie natürlich  auf alte  Bekannte, gute wie böse  Menschen.  Auch ihren Cousin  Aedion will sie nach all der Zeit wiedersehen  und retten,  weil man ihm Unrecht tat. Rowan bkeibt erst noch zurück  aber folgt seiner Königin dann natürlich  als Unterstüzung  und weil er sie vor einer anderen Gefahr  warnen möchte,  die sich anbahnt.  Hier lernt  man auch mwhr uber Manon und die 13 kennen sowie die anderen Hexenzirkel.  Auch findet  in diesem  Band endlich die Zusammenführung  aller Beteiligten Protagonisten  und Wesen  statt,  die man im Laufe der Reihe  an verschiedenen  Orten  kennenlernte. Eine sehr spanennde Fortsezung  mit tollen Wendungen  epischen  Schlachten  und schönen  sowie traurigen Momenten.  Grandiose Forsetzung  absolute  Leseempfehlung  für  diese Reihe 5⭐🥰🥰🥰

  2. Cover des Buches Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin (ISBN: 9783423717892)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin

     (625)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    Celaenas Reise geht weiter. Wird sie Verbündete für ihre Sache finden?

    Dieser Band hatte einfach wieder alles. WItz, Charme, epische Kampfszene, herzerwärmende Pärchenszenen und herzzerreißende Szenen (ja, damit spreche ich vom Ende.... ich heule immer noch...)

    Diese Reihe wird von Band zu Band genialer und ich bin sehr gespannt, was mich in Band 6 erwartet, da dieser ja einen anderen Protagonisten hat.

  3. Cover des Buches Throne of Glass - Herrscherin über Asche und Zorn (ISBN: 9783423718202)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass - Herrscherin über Asche und Zorn

     (385)
    Aktuelle Rezension von: Vivi_Books

    Band 7 der Throne of Glass Reihe.
    .
    Charaktere:
    Aelin war ein einfach nur hammermäßig. Ich bin ein richtiger Fan von ihr!
    Bei Rowan geht es mir ähnlich. Er ist so toll.
    Bei den restlichen Charakteren habe ich eher so gemischte Gefühle gehabt.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil war, wie auch in den Teilen davor, sehr umfassend und sehr detailliert.

    Handlung:
    Hier kann ich leider nichts sagen, ich möchte niemanden spoilern.

    Fazit:
    Wow, endlich habe ich es geschafft die Reihe zu beenden.
    Für mich ist der Band auch ein würdiger Abschluss gewesen.
    Leider fand ich den Mittelteil sehr schwach. Es passierte kaum etwas und wenn, konnte man grob vorhersagen was passiert. Das hat mir unheimlich die Spannung genommen, welche das Ende von Band 5 aufgebaut hatte.
    Das Ende war hingegen einfach wunderschön!
    Alles in allem mochte ich die Reihe wirklich sehr sehr gerne!
    Mein Favorit bleibt somit Band 5!

  4. Cover des Buches The Diviners - Aller Anfang ist böse (ISBN: 9783423760966)
    Libba Bray

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

     (292)
    Aktuelle Rezension von: valls

    Es ist schon etwas her, dass ich das Buch gelesen habe, allerdings würde ich nun gerne eine Rezension schreiben.

    Das Buch ist sehr lang aber meiner Meinung nach lohnen sich die etwa 700 Seiten. Selbst für langsamere Leser wie mich ist das machbar, wenn man dranbleibt, denn es wird schnell so spannend, dass man immer weiterlesen möchte.

    Was ich an dem Buch so mochte, ist die einzigartige Atmosphäre, die ich so noch in keinem anderen Buch erlebt habe. The Diviners spielt in den 20-ern zur Flipper Zeit, ein hervorragendes Setting für die düstere, mystische Geschichte. Besonders gefallen hat mir daran, dass sich die Ereignisse in einer bekannten Stadt wie New York abspielen also einen klaren Realitätsbezug haben. 

    Die vielen Perspektivwechsel (zwischen den verschiedenen "Diviners") haben dafür gesorgt, dass es immer spannend und abwechslungsreich blieb und man immer neue Sichtweisen auf die Geschehnisse bekommen hat.

    Auch die Idee mit den "Diviners" hat mir super gefallen, da ich noch nichts Ähnliches aus anderen Büchern kannte.

    Im Buch ist für jeden etwas dabei: Es ist ein Mix aus Kriminalgeschichte, Liebesgeschichte (die allerdings nicht im Vordergrund steht) und spirituellen beziehungsweise mystischen Aspekten. Kombiniert mit dem Setting schafft das Buch eine Atmosphäre, in die man als Leser hineingesogen wird.

    Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Evie O`Neill, die Protagonistin, ist zu Anfang eher oberflächlich und will ihren Spaß haben, als sie endlich von der Kleinstadt, aus der sie kommt, nach New York, geschickt wird. Gerade bei so einem Charakter, der zunächst nicht tiefgründig erscheint, fand ich es äußerst spannend, wie sich langsam ein Charakterwandel vollzogen hat, als sie tiefer und tiefer in dunkle Geheimnisse verstrickt wurde und sich trotzdem ihre Stärke beibehalten hat. Top! 

    Von mir eine klare Empfehlung!

  5. Cover des Buches Gold und Schatten (ISBN: 9783846600801)
    Kira Licht

    Gold und Schatten

     (353)
    Aktuelle Rezension von: Beanie_Miss

    Das wundervolle Setting von Paris und seinen Katakomben - eine tolle Protagonistin die nicht auf den Mund gefallen ist - und ein Hadessohn , der seine Vergangenheit sucht und seine Zukunft findet ! Das alles verspricht Spannung und Knistern pur, und genau das bekommt der Leser auch. 

    Die Charaktere sind sehr schön durchdacht und greifbar. Nicht nur Livia und Mael, sondern auch Livias Freunde haben mein Herz im Sturm erobert.Sie ergänzen sich prima und zeigen, dass tiefe Freundschaft und Loyalität nicht immer was mit der Dauer des Kennens zu tun haben. Die Beziehung zwischen Livia und Mael baut sich sehr langsam auf. Während Livia sich ihrer Gefühle schnell klar ist, macht Mael immer wieder einen Rückzieher wenn es ernst wird. Eine Zeitlang war das ein klein wenig nervig, da es sich immer wiederholt hat. Als ich aber Erfahren habe, warum er so handelt brach mir fast das Herz. Die beiden ergänzen sich super, und es hat Spaß gemacht sie auf ihrem Weg und ihrer gemeinsamen Suche zu begleiten. Die Geschichte ist spannend, knisternde und die Dialoge teilweise zum Schmunzeln. Einzig das Ende kam mir ein klein wenig zu plötzlich und ich fühlte mich irgendwie überrumpelt 🙈 Aber, zum Glück gibt es einen zweiten Teil 😃

    Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig, emotional und einnehmend. 

    Wer Göttergeschichten mag, ist hier gut aufgehoben.

    Ich bin gespannt auf den zweiten Teil

  6. Cover des Buches Evermore - Die Unsterblichen (ISBN: 9783442473793)
    Alyson Noël

    Evermore - Die Unsterblichen

     (2.543)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Inhalt:

    Ever ist 16 Jahre alt, als sie ihre Familie bei einem Autounfall verliert. Seitdem hat sie sich von der Außenwelt zurück gezogen, denn seit dieser schrecklichen Tragödie kann sie die Gedanken anderer Menschen hören. Bis sie Damen begegnet. Bei ihm ist alles anders, bei ihm hört sie nichts. Er berührt etwas in ihr, das sie so noch nie gekannt hat. Wer ist er? Und was will er ausgerechnet von ihr?

    Meinung:

    Die Grundidee dieses Buches finde ich super. Weshalb ich mich auch wirklich in diese Geschichte vertieft habe und ich könnte mir vorstellen, dass Jugendliche ab 12 Jahren an diesem Buch ihre helle Freude haben werden. 

    Der Schreibstil ist leicht und locker gehalten und man kommt ziemlich zügig durch das geschriebene. Zudem werden viele Themen angesprochen, die in diesem Alter unheimlich wichtig sind, Verlustängste, die erste Liebe und Alkohol sind hier nur einige Beispiele. 

    Ever ist mit ihren 16 Jahren zwar schon ziemlich selbstständig, aber in vielen Momenten, der Geschichte, merkt man dann doch das sie halt noch sehr jung ist. Daher hat mich ihr Verhalten dann auch oft etwas genervt. Zudem war mir das hin und her zwischen Damen und ihr zum Teil etwas zu anstrengend. Es fiel mir schwer einen Zugang zu ihr zu bekommen. 

    Genau so ging es mir mit Damen. Hier haette ich mir gerne auch mal die Erzählung aus seiner Sicht gewünscht. Ich konnte mich leider so gar nicht in ihn hineinversetzten, mir fehlte schlicht und ergreifend der Zugang zu ihm. 

    Für mich war die Geschichte dann auch leider nicht spannend genug. Ich war durchaus neugierig, was denn nun wirklich hinter Damens mysteriösem Verhalten steckt und die Auflösung hat mich dann auch überrascht, aber so richtig Spannung kam dann leider erst kurz vor Ende auf und war dann auch viel zu schnell wieder vorbei.

    Jugendlich werden an dieser Geschichte bestimmt ihre helle Freude haben, aber ich habe leider etwas zu spät zu dieser Buchreihe gefunden.

     Für junge Fantasyfans aber durchaus ein tolles Leseerlebnis. 

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  7. Cover des Buches Die rote Königin (ISBN: 9783551317780)
    Victoria Aveyard

    Die rote Königin

     (2.567)
    Aktuelle Rezension von: julesworldofbooks

    Mare Borrow lebt als eine Rote in einer Welt, die von Silbernen regiert wird. Die Bezeichnungen Rote und Silberne finden ihre Herkunft in den Farben des jeweilgen Blutes. Seit Mare auf der Welt ist, bekommt sie, wie alle anderen Rote auch, die Ungerechtigkeit und das Ungleichgewicht in der Gesellschaft zu spüren. Während die Silbernen machen können, was sie wollen und nur so im Reichtum schwimmen, muss das rote Volk gegen die Armut ankämpfen, schwer arbeiten und wird in großen Mengen im Krieg eingesetzt, inwelchem der Tod als Resultat nichts Ungewöhnliches ist. Schließlich müssen sie im Gegensatz zu den Silbernen ohne außergewöhnliche Fähigkeiten auskommen. Als Rote anfangen zu rebellieren und  Mare sich plötzlich in der Welt der Silbernen wiederfindet, bricht Chaos aus und Mare befindet sich in dessen Zentrum...


    Ich mache es kurz:

    Schreibstil-- super angenehm und leicht zu lesen

    Plot-- fast durchgehend spannend, teilweise haben sich manche Aspekte irgendwie wiederholt. Trotzdem eine echt coole Idee und der Plot scheint mir auch gut durchdacht. Ich liebe überraschende Wendungen, was hier definitiv gegeben ist. Achtung, kleiner Spolier: Über das Lovetriangle kann man sich streiten. Ich persönlich finde, es ist das I-Tüpfelchen der Story, da es in die Storyline eingreift, sie aber nicht wirklich lenkt.

    Charaktere-- heikles Thema. Ich finde, dass man sich nicht so gut mit Mare identifizieren kann, da ich ihre Vorgehensweise zum Teil nicht ganz nachvollziehen konnte...Im Gesamtbild passt es aber wiederum doch, weshalb ich das nicht so schlimm finde. Sie ist jedoch, meiner Ansicht nach, ziemlich naiv und teils übereifrig. Ihr Charakter verwirrt mich ein wenig, vorallem, da man zwar von ihren Gefühlen in Kenntnis gesetzt wird, aber trotzdem nie soweit vordrängen kann, dass man diese wirklich nachempfindet. Ich könnte mir jedoch durchaus vorstellen, dass es daran liegt, dass sie sich in diesem Buch auch erst selbst finden musste und ihr Charakter in den folgenden Bücher der Reihe stärker und klarer zum Vorschein kommt. 

    Alle anderen Charaktere sind meiner Meinung nach sehr gut gelungen, vorallem, da sie so gut wie nie wirklich in Gut und Böse  zuzuordnen sind, sondern sich alle in einer Art ,,morally greyzone" befinden.

    Insgesamt komme ich da auf 4 Sterne. Ich bin aufjedenfall gespannt, wie es weitergeht.

  8. Cover des Buches Angelus (ISBN: 9783426198780)
    Danielle Trussoni

    Angelus

     (109)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    Infos:

    Bei „Angelus“ von Danielle Trussoni handelt es sich um den ersten Teil der Angelologie-Reihe. Der zweite Teil ist bisher noch nicht ins Deutsche übersetzt worden und ich bezweifle, dass er in Deutschland jemals erscheinen wird. Einen dritten Band scheint es nicht zu geben. 

    Ich würde das Buch in folgende Kategorie einordnen: Ein Wissenschaftsthriller mit Urban Fantasy - definitiv eine sehr interessante Mischung.

    Das Buch hat 646 Seiten und ist in 4 Teile unterteilt, welche mit Zitaten untertitelt werden. Eine klassische Kapiteleinteilung gibt es nicht. Die „Kapitel“ sind benannt nach den Orten, wo die aktuelle Handlung stattfindet (z.B. Kloster der hl. Rosa, Milton, New York). Das führte auch dazu, dass die „Kapitel“ sich in der Länge stark unterscheiden. Außerdem habe ich bei diesem Buch das mit Abstand längste Kapitel gelesen: 124 Seiten! Das fand ich persönlich nicht so angenehm zu Lesen. 

    Wir befinden uns in New York City (hauptsächlich), in Paris und ein wenig in Bulgarien.

    Es gibt mehrere Erzählperspektiven. Fünf Stück insgesamt (wobei drei davon tatsächlich am häufigsten vorkommen; die fünfte Person kommt nur in einem Kapitel vor). Es wird in dem Buch hauptsächlich der personale Erzähler genutzt, aber auch im zweiten Teil der Ich-Erzähler. Erzählt wird im Präteritum.

    Wir erfahren in diesem Buch sehr viel über die Angelologie (Lehre der Engel), Engel und es werden auch viele religiöse Themen angesprochen. Man kann sich bei diesem Buch sehr viel Wissen über diese Themen aneignen. An vielen Stellen fühlte es sich schon fast an wie ein Sachbuch.

    ~

    Meinung:

    Das Cover sieht ganz schick aus. Nicht besonders hässlich, aber auch nicht besonders schön. Dennoch hat es meine Aufmerksamkeit erregt und mich neugierig gemacht. Allerdings ist das Cover für die Art Geschichte nicht besonders gut geeignet. Ich hatte, aufgrund des Covers, andere Vorstellungen vom Inhalt. Das Original-Cover ist meiner Meinung nach nicht nur sehr viel hübscher, sondern ist auch besser für das Buch geeignet. Der Titel „Angelus“ klingt interessant und hat mein Interesse wecken können. 

    Der Schreibstil ist etwas anspruchsvoller, aber dennoch gut verständlich. Es gibt einige Fremdwörter und Fachbegriffe, die ich teilweise nachschauen musste, weil sie nicht erklärt worden bzw. ich sie nicht kannte. Insgesamt konnte mich der Schreibstil überzeugen. Gefühle, Orte usw. werden schön be- und umschrieben. Außerdem gibt es auch hin und wieder schöne Formulierungen. Die Schauplätze und die Handlungen werden anschaulich beschrieben und dennoch wird man mit Erklärungen/Beschreibungen nicht überhäuft. 

    Die Grundidee des Buches fand ich sehr spannend, auch wenn es natürlich nicht super neu ist. Viele Ideen innerhalb des Buches orientieren sich auch an das, was in der Angelologie gelehrt wird. Es wirkt auf mich auch sehr gut recherchiert. Daher sind aber auch die meisten Ideen im Buch nicht eigens von der Autorin ausgedacht, sondern aus der Angelologie entnommen. Die Angelologie ist die Lehre der Engel und war mir als Wissenschaft tatsächlich unbekannt. 

    Bei der Umsetzung dieser Ideen mangelt es allerdings. Die Protagonisten müssen am Ende einige Rätsel lösen, dessen Lösungen für mich aber eher an den Haaren herbeigeführt wirkten. Auch die Kämpfe waren tatsächlich sehr unspektakulär und unglaubhaft. So als müsse man den Kampf noch schnell beenden, denn man hat ja schon fast 600 Seiten geschrieben und muss endlich zum Ende kommen. Den Charakteren wurde es sehr oft zu einfach gemacht. Und auch die große Wendung zum Schluss habe ich nicht nur kommen sehen, sondern wirkte auch ziemlich plump auf mich. Der große Wow-Effekt blieb aus.

    Die Charaktere sind vielseitig und man bekommt ein ziemlich gutes Bild ihres Wesens dargeboten. Es gibt also keine langweiligen 0815-Charaktere. Die Nebencharaktere werden allerdings genauso behandelt – wie eher unwichtige Nebencharaktere. Da habe ich schon Bücher gelesen, wo das deutlich besser umgesetzt wurde. Ansonsten waren die Protagonisten gut dargestellt. Dennoch konnte ich keinen von ihnen wirklich ins Herz schließen. Sie wirkten größtenteils zu unnahbar und ich nahm sie eher aus der Distanz wahr. 

    Die Spannung war das größte Problem. Man eignet sich viel Wissen an und für Menschen, die sich sehr für Religion und die Lehre der Engel interessieren, ist das Ganze bestimmt ziemlich spannend zu lesen. Aber für mich war es einfach viel zu langweilig, zu theoretisch und zu trocken geschrieben. Ich wollte kein Sachbuch lesen, sondern ein Fantasy Roman. Es war größtenteils sehr ermüdend das Buch zu lesen und ich musste mich immer wieder zwingen es in die Hand zu nehmen. Es ging ziemlich schleppend voran. Anfangs fand ich die Geschichte noch gut und auch am Ende gab es einige Höhepunkte, die allerdings nicht die allgemeine Langeweile ausgleichen konnten. Die Mitte war am schlimmsten.

    Das Ende fand ich leider auch nicht besonders überzeugend. Es endete so abrupt und absolut lahm. Und wie Verlaine auf diesen Entschluss kommt, ist mir wirklich ein Rätsel. 

    Ich habe insgesamt 18 Lieblingsstellen markiert.

    ~

    Fazit: 

    Es ist wirklich schade. Die Idee hat sich so interessant angehört und man hätte so viel daraus machen können. Stattdessen geht die Spannung komplett durch diese wissenschaftlich-trockene Erzählweise unter. Ich kam vor allem in der Mitte des Buches nur sehr langsam voran und ich musste mich wirklich überwinden das Buch in die Hand zu nehmen. Dafür gab es aber immer wieder Höhepunkte und sowohl der Schreibstil als auch die Charaktere konnten mich größtenteils überzeugen. Wobei die Protagonisten zwar gut gestaltet, aber eher nicht so nahbar waren. Trotzdem hätte das Buch Potenzial, welches leider total durch diese ganzen Erklärungen/Erläuterungen/Zitate nieder gemacht wurde. Das hat die Story jedes Mal komplett ausgebremst. Hätte man diese Passagen gekürzt/weggelassen, hätte es so ein gutes Buch werden können. Auch waren mir die Lösungen der Rätsel oft nicht wirklich nachvollziehbar und die Kämpfe waren ziemlich lahm und unrealistisch.

  9. Cover des Buches Die Hungrigen und die Satten (ISBN: 9783404178865)
    Timur Vermes

    Die Hungrigen und die Satten

     (90)
    Aktuelle Rezension von: raeubertochter

    Timur Vermes scheint vor nichts zurückzuschrecken. Während in Er ist wieder da vor allem die Bewegung nach Rechts in Deutschland im Mittelpunkt stand, taucht dieses Thema auch in der Beleuchtung der Flüchtlingssituation in Die Hungrigen und die Satten wieder auf. Sein Schreibstil erinnert ein bisschen an Jonas Jonasson und die ungewöhnliche Entscheidung, manchen zentralen Figuren zunächst keine Namen zu geben, hindert einen nicht daran, mit ihnen zu fühlen – egal ob im guten oder schlechten Sinn.

    So nimmt Vermes Reality-TV-Stars, Journalismus (der sich eigentlich nicht so nennen darf) und Fernsehunterhaltungsformate auf die Schippe, während die Geschichte sich mit den Fragen auseinandersetzt: Was passiert, wenn 150.000 Flüchtende auf einmal zu Fuß unterwegs sind, und wie reagiert Deutschland? 

    Stilistisch ist man dabei immer im Kopf desjenigen, aus dessen Sicht ein Kapitel geschrieben ist, und dadurch extrem nah an den jeweiligen Geschehnissen. Es herrscht fast durchgängig eine spürbare Grundspannung, da immer deutlicher wird, dass ein Happy End nicht vorprogrammiert ist. So wird die Spannung bis zu einem höchst aufwühlenden Finale immer geladener.

    Insgesamt ein Roman, der eindrucksvoll Was-wäre-wenn?-Szenarien durchspielt, die einen schlucken lassen, und dabei mit seiner verstörenden überzogenen Authentizität überzeugt!

  10. Cover des Buches Der letzte Sommer in Mayfair (ISBN: 9783442478415)
    Theresa Révay

    Der letzte Sommer in Mayfair

     (31)
    Aktuelle Rezension von: _Sahara_
    Inhalt:

    England 1911. Im vornehmen Londoner Stadtteil Mayfair laden Lord und Lady Rotherfield zum glanzvollen Debütantinnenball ihrer Tochter Victoria. Hinter den Kulissen jedoch brodelt es: Die Arbeiter rebellieren, der Hochadel verliert an Einfluss. Victorias Schwester Evangeline unterstützt die Sufragetten und landet im Gefängnis; und Edward, der jüngste Spross der Rotherfields, ist ein Frauenheld und begeisterter Wettkampf-Flieger. Ausgerechnet an seinen Konkurrenten, den Franzosen Pierre, verliert Evangeline ihr Herz. Wird ihre Liebe diese bewegten Zeiten und den aufziehenden Weltkrieg überstehen können?

    Meinung:

    Mit dem Buch habe ich mich sehr schwer getan. Ich kam von Beginn an nicht in die Geschichte und es hat sich im Laufe des Buches auch nicht geändert. Die Geschichte ist ziemlich langatmig, es gibt viele Passagen die zu sehr mit Erklärungen ausgereizt wurden, dass ich diese nur mehr oder weniger überflogen habe. Nur ab und zu gab es mal spannende Kapitel. Besonders die mit Evie fand ich noch am interessantesten. Es war stellenweise recht vorhersehbar, einige Begebenheiten wurden nur am Rande erwähnt. Aber gerade bei diesen hätte ich mir eine nähere Ausführung gewünscht.

    Das Buch ist für mich nicht richtig greifbar, die Charaktere blieben mir meist fremd. Es hat mich auch emotional in keinster Weise berührt. Zu dem muss ich sagen, dass ich generell kein Fan von historischen Büchern bin. Aber über die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts lese ich eigentlich recht gerne. Doch dieses Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Ich habe über zwei Wochen gebraucht, um das 574 Seiten dicke Buch zu lesen. Das ist für mich eine lange Zeit und zeigt, dass ich keine große Lust hatte es weiterzulesen.

    Fazit:

    Für mich kein gelungenes Buch, nur durch ein paar spannende Momente konnte es bei mir Punkten. Ich würde es nicht weiter empfehlen wollen. Doch ich denke, wer solche Bücher gerne liest, sollte zumindest einen Versuch wagen. Es hat ja durchaus positive Bewertungen erhalten.

    ©_Sahara_
  11. Cover des Buches Ein Vampir zum Dinner (ISBN: 9783899415636)
    Michele Bardsley

    Ein Vampir zum Dinner

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Broken Heart Teil 2: Lorcan, Patricks Zwillingsbruder, quält sich mit Selbstvorwürfen. Er hat sich in Evangeline verliebt, ein Mensch der durch seine Schuld ums Leben kam und zum Vampir gewandelt werden musste. Er glaubt deshalb, er sei nicht gut genug für Evangeline, einerseits lockt er sie, andererseits lässt er sie dann wieder allein. Kein schönes Gefühl für Evangeline, die selbst nicht genügend Selbstbewusstsein hat. Als sie dann aber auch noch angegriffen und entführt wird, gibt es für Lorcan kein Halten mehr. Die Rahmenhandlung aus Teil 1 wird auch fortgeführt und endlich klärt sich auf, wer für die Angriffe der Lykaner und die Verbreitung des Virus verantwortlich ist, der die Vampire verrückt werden lässt. Leider wird dennoch einer aus ihren Reihen infiziert...


    Der geschichtliche Hintergrund der Vampire wurde auch dieses Mal wieder sehr liebevoll ausgearbeitet. Ich kam diesmal auch besser in die Geschichte hinein, habe mich wohl inzwischen an den sprunghaften Schreibstil gewöhnt. Außerdem gab es wieder Einiges zum Schmunzeln und es wurde nicht so viel “gesabbert” wie in Teil 1. Die Tatsache, dass Evangeline wildlebende Tiere wie Eichhörnchen usw. anzieht und mit ihnen schmust, macht das Lesen irgendwie heimelig und niedlich.


    Mein Fazit: Wieder eine süße Vampir Lovestory mit Humor und etwas Action. 4 Sterne



  12. Cover des Buches Angelus (ISBN: 9783867175722)
    Danielle Trussoni

    Angelus

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    1943 wird in Bulgarien ein toter Engel gefunden und von Angeleologen untersucht. 1999 - Schwester Evangeline, Mitarbeiterin des Klosterarchivs, erhält eine schriftliche Anfrage, ob noch die Korrespondez der Mutter Oberin Innocenta und Abigail Rockefellar von 1944 erhalten sei. Als Evangeline die Unterlagen sucht, findet sie nicht nur einen Brief von Mrs Rockefellar an die Mutter Oberin, sondern auch einen Zeitungsbericht über den Brand im Kloster 1944. Das Kloster konnte wieder aufgebaut werden, da die Familie Rockefellar den Wiederaufbau finanzierte. Evangeline erinnert sich, dass ihre Mutter entführt und ermordet wurde und ihr Vater die Arbeit der Mutter weitergeführt hat: die Angeologie. Dabei kommt ihr ein Name ins Gedächtnis aus dem Brief und wendet sich an jene Person: Schwester Celestine. Diese berichtet ihr von der Arbeit der Angeologen, zu denen sie auch gehörte und ihrem Kampf gegen die Nephilim, halb Mensch, halb Engel, die immer noch unter den Menschen weilen und bösartig sind. Die Angelisten versuchen bei den Nephilim Schwachstellen zu finden, um sie töten zu können. Durch eine Nachricht ihrer Großmutter erfährt Evangeline, dass sowohl die Angelisten, als auch die Nephilim nach der Harfe des Orpheus suchen, die 1944 nach New York gebracht und versteckt wurde. Die Geschichte ist gut durchdacht und die Spannung bleibt die ganze Zeit erhalten. Es hat richtig Spaß gemacht Regine Lemnitz zuzuhören, die ihre Aufgabe hervorragend gemeistert hat. Absolut empfehlenswert.
  13. Cover des Buches Der Vampir (ISBN: 9783746625287)
    John Marks

    Der Vampir

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Rabentochter

    „Der Vampir“ wäre gern eine originelles und überzeugendes Remake des Klassikers von Bram Stokers „Dracula“, kommt aber nicht an das Original heran. Der Beginn ähnelt dem Original noch auffallend und auch wie die Erzählung sich zusammen setzt ist definitiv vom Klassiker inspiriert. Erzählt wird die Geschichte nämlich teilweise durch Tagebucheinträge und E-Mails. Allerdings gelingt es dem Remake nicht die Spannung über weite Strecken des Buches zu halten. Anfang, wie auch Schluss sind durchaus spannend und lesenswert, aber der Hauptteil ist zu langatmig gehalten und kommt nicht zum Punkt.

    Es gleicht einem ewigen Tappen im Dunkeln, bis man endlich gnädigerweise den Schalter findet und Licht die Szenerie erhellt. Diesem Tappen im Dunkeln fehlt allerdings jegliche Spannung, sodass ich das Buch auch mal über Wochen nicht angerührt habe, was mir den erneuten Einstieg nicht einfach gemacht hat, weil ich den Überblick verlor, welche Figur welche Stelle inne hatte beim Sender. Vielleicht passiert das nicht, wenn man das Buch in einem Rutsch durchliest oder zumindest einigermaßen am Ball bleibt.


    Teilweise fand ich die Erzählung auch zu verworren und kompliziert. Mehr Geradlinigkeit wäre hier wünschenswert gewesen. Gegen Ende klärt sich das Ganze etwas auf, aber wirklich befriedigend fand ich die „Auflösung“ nicht.

    Der Schreibstil ist soweit gut lesbar, enthält aber teilweise deutliche Längen, die man kürzer hätte fassen können.


    Fazit: Wenn man Stokers Original kennt, dann ist diese Version leider enttäuschend. Ohne Vorkenntnis kann man dem Buch eine Chance geben und es mit dem zähen Mittelteil aufnehmen.

  14. Cover des Buches Zerrissen (ISBN: 9783833225260)
    David Gaider

    Zerrissen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Kalahari

    Das die Bücher von David Gaider ein Muss für jeden Dragon Age Fan sind ist wohl nach „Der gestohlene Thron“ kein Geheimnis mehr. Auch dieses Mal gelingt es die Welt von Thedas erfolgreich zwischen zwei Buchdeckel zu packen.

    Das Buch spielt zwischen dem zweiten und dritten Spiel der Reihe. Wem der Übergang in den Spielen etwas abrupt kam, der wird hier auf seine Kosten kommen. Es wird erzählt, wie aus dem Aufstand in Kirkwall, erste Unruhen und später die Eskalation erfolgte.
    Des Weiteren wird die Geschichte von Cole erzählt, die in Inquisition nur kurz angeschnitten wird, dabei werden die Ereignisse hauptsächlich aus Rhys Sicht erzählt. Der Leser erhält Einblicke wie die Ereignisse im Weißen Turm sich zuspitzten. Außerdem lernt man Lordsucher Lambert kennen, den Vorgänger von Lucius. 
    Wer sich in die Diskussion um den Magier-vs-Templer-Konflikt vertiefen möchte, erhält hier einen umfangreichen Einblick in Argumente beider Seiten. Auch wenn sich mir bei Lambert engstirnigem Standpunkt so manches mal die Fußnägel hochgerollt haben, so waren sie dennoch authentisch und gut begründet.

    Wer schon seit Origins mit von der Partie ist darf sich auf ein Wiedersehen mit Wynne und Shale freuen, besonders Wynnes Geschichte wird hier bedeutend weiter erzählt.

    Ein besonders Extra stellt auch die Begegnung mit Justinia dar. Während man im Spiel eventuell eher dazu neigt Justinia eher in ihrer Bedeutung zu unterschätzten, wird hier schnell deutlich, welche Möglichkeiten diese Frau wirklich bedeutet hätte und wie tragisch ihr Tod wirklich ist. Ich finde die ganze Bandbreite ihrer Bedeutung wird erst hier in den wenigen, wenn auch bedeutsamen Szenen deutlich. 

    Zusammenfassend lässt sich wohl nicht mehr sagen, als: Für jeden DA-Fan ein muss. Das Buch rundet die Handlung der Spiele ab und liefert wertvolle Backgroundinformationen zu den Geschehnissen zu Inquisition. 
    Da bliebt mir nur noch zu sagen: Viel Spaß beim Lesen!
  15. Cover des Buches Far North (ISBN: 9780312429720)
    Marcel Theroux

    Far North

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    „Far North“ ist ein dystopischer Roman des Autors Marcel Theroux und lag lange, lange auf meinem SuB, bevor seine Zeit endlich gekommen war. Ich meine, ich habe es gekauft, kurz nachdem ich „Die Straße“ von Cormac McCarthy gelesen habe. Mein Verlangen nach düsteren Endzeitgeschichten war in dieser Phase enorm, da ich das Gefühl hatte, McCarthys Pulitzerpreis-gekröntes Meisterwerk habe mir eine ganz neue Welt der Literatur offenbart. Und auf gewisse Weise war das ja auch tatsächlich so. Mittlerweile ist meine Begeisterung für das Genre weniger euphorisch, doch hin und wieder lasse ich mich auch heute noch gern in eine dunkle, beunruhigende Zukunftsvision entführen.
    „Far North“ erschien mir die ideale Winterlektüre zu sein, voller Eis, Schnee und klirrender Kälte.

    Das Leben im hohen Norden ist kalt und hart. Die Einsamkeit ist ein ständiger Begleiter. Seit sich die Welt gegen die Menschen wandte, sind all die technischen Errungenschaften der vergangenen Jahrhunderte nur noch Erinnerungen. Das Land liegt brach und Siedlungen sind verlassen. Makepiece ist der letzte Mensch in Evangeline, bereit, das Dorf zu schützen und die Ordnung aufrecht zu erhalten. Eines Tages jedoch schleicht sich ein Schimmer Hoffnung in Makepiece‘s sorgsam gehütete Routine. Ein Flüchtling versteckt sich in Evangeline. Trotz anfänglichen Misstrauens ist die Bedeutung seiner Existenz unleugbar: es gibt noch immer Leben in der Welt. Mutig übergibt sich Makepiece der Wildnis, auf der Suche nach einer Zukunft. Doch Kälte und Härte finden sich nicht nur in der Natur, sondern auch in den Herzen der Menschen.

    Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig Dystopien aus der erwachsenen Literatur mit dystopischen Young Adult – Abenteuern gemeinsam haben. Nicht nur verzichten sie häufig vollständig auf die Fixierung auf Hauptfiguren, die Herangehensweise ist einfach komplett anders. Erwachsene Dystopien sind mahnend, drohend und geben mir beim Lesen das Gefühl, dass das Wesen der Menschheit unausweichlich zu ihrem Untergang führen wird. Das Erstaunliche daran ist, wie viel Hoffnung sich meist trotz dessen in diesen Geschichten versteckt. „Far North“ ist in seiner Reinheit außergewöhnlich. Es ist eine ruhige, leise Endzeitgeschichte, die tief in die Seele der Menschheit blickt und die in einer wunderschönen, atemberaubenden, wilden Landschaft spielt. Marcel Theroux hat die Atmosphäre des hohen Nordens hervorragend eingefangen und transportiert sie mühelos. Wer hätte gedacht, dass ein Dokumentarfilmer Bilder auch in einem anderen Medium so spielend in Szene setzen kann. An Makepiece’s Seite konnte ich den Schnee unter meinen Stiefeln knirschen hören und sah, wie mein Atem zu kleinen Wölkchen kondensierte. Ich konnte mir die überwältigende Natur lebhaft vorstellen und empfand Ehrfurcht angesichts all der unbeschreiblichen Schönheit, die selbst in der größten Katastrophe liegen kann. Worin genau diese Katastrophe besteht, lässt Theroux offen. Obwohl ich sonst unheimlich neugierig bin und darauf bestehe, alles zu wissen, gefiel mir diese Vagheit in „Far North“ sehr gut. Die Geschichte – Makepiece’s Geschichte – thematisiert das Hier und Jetzt, die Kaltherzigkeit der Menschen in ihrem Überlebenskampf, nicht die Vergangenheit. Es ist nicht wichtig, was mit der Erde passiert ist. Wichtig ist in diesem Roman nur, wie die Menschen mit der „neuen“ Situation umgehen. Interessanterweise glaube ich, dass Theroux selbst jedoch eine ziemlich eindeutige Vorstellung davon hat, was vorgefallen ist. Die wenigen Informationen, die er preisgibt, wirkten realistisch und gut durchdacht. Ich bewundere ihn für die mutige Entscheidung, seinen Leser_innen nicht alles zu offenbaren und dadurch den Fokus strikt auf seiner Botschaft zu halten. Diese hat in meinen Augen fast etwas Darwinistisches. Nur, wer sich anpasst, überlebt. Wie allerdings nicht anders zu erwarten, gelingt das den meisten Menschen eher schlecht als recht. Ich muss ehrlich sagen, dass „Far North“ mein zuweilen reichlich zynisches Bild meiner eigenen Art voll und ganz bestätigte. Wenn ich eines aus diesem Buch mitnehme, dann die Überzeugung, dass wir verloren sind, wenn uns unser Planet im Stich lässt, aus welchen Gründen auch immer. Die Menschen in „Far North“ scheinen das Ausmaß ihrer eigenen Ignoranz überhaupt nicht zu begreifen; sie machen einfach weiter wie bisher, rücksichtslos und skrupellos. Auf mich wirkten sie wie verzweifelte, kopflose Ratten, die versuchen, ein sinkendes Schiff zu verlassen und dabei doch nur Wasser tretend im Kreis schwimmen. Es war erschreckend und tat mir im Herzen weh, zu erleben, welch bittere Enttäuschungen Makepiece auf der simplen Suche nach Kontakt erfährt. Es sind nicht die Menschen, die die Hoffnung in „Far North“ tragen. Es ist die Natur selbst. Eine Natur, die immer einen Weg findet. Eine Natur, die streng, aber gütig und großzügig zu denjenigen ist, die sie schätzen, respektieren und die verstehen, dass sie nur zu Gast sind.

    Nach dem Lesen empfinde ich „Far North“ weniger als buchstäbliche Wintergeschichte, sondern eher als Wintergeschichte im übertragenen Sinne, obwohl das Setting selbstverständlich häufig von Schnee und Eis bedeckt ist. Es behandelt den Winter in der Seele der Menschheit. Die Kälte lebt in uns allen und zeigt sich, wann immer wir egoistisch und rücksichtslos handeln. Mich hat dieses Buch daher sehr nachdenklich gestimmt. Wie oft wird uns gesagt, wir sollen leben, als gäbe es kein Morgen? Diese Einstellung ist fatal, denn es gibt ein Morgen. Wir können uns weder aus der Verantwortung für einander noch aus der Verantwortung für unseren Planeten heraus schummeln. Ich danke Marcel Theroux dafür, dass er mich daran erinnert hat, dass wir keine zweite Chance erhalten werden.
    Ich kann euch „Far North“ von Herzen empfehlen, möchte euch aber davor warnen, dass sich diese Dystopie nicht so nebenbei weg liest. Es ist eine Geschichte, die sich schwer auf das Gewissen legt.

  16. Cover des Buches Des Engels Hure (ISBN: 9783837071375)
    Darja Behnsch

    Des Engels Hure

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Konfuses Buch, ziemlich durcheinander.
  17. Cover des Buches In drei Tagen bist du wieder tot (ISBN: 9783426283134)
    Kelly Meding

    In drei Tagen bist du wieder tot

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Lese-Krissi

    Aufmachung des Buches
    Ich besitze noch eine Taschenbuchausgabe von „In drei Tagen bist du wieder tot“ von Kelly Meding. Leider gibt es diesen Roman nicht mehr als normales Buch sondern nur noch als eBook. Das Cover ist aber das gleiche. Man sieht eine dunkelhaarige Gestalt mit schwarzer Kleidung, die mit einem leicht bösen Gesichtsausdruck in die Ferne schaut. Das Cover hat einen Grünstich. Wegen der Buchgestaltung habe ich mir diesen „magischen Thriller“ nicht gekauft, sondern weil mich der Inhalt angesprochen hat.

    Inhalt
    Was ist bloß passiert? Evangeline Stone wacht plötzlich in einer Pathologie in einem völlig fremden Frauenkörper auf und erfährt, dass sie eigentlich gestorben ist. Vor ihrem Tod hat sie als Dreg-Jägerin Vampire, Kobolde und andere Geschöpfe mit einem Team gejagt um die Menschheit, die davon nichts weiß, zu beschützen. Aber warum ist sie gestorben und dann ausgerechnet im Körper von Chalice, die sich anscheinend umgebracht hat, wieder erwacht? Diese Antwort geht sie nach und trifft dabei auf Wyatt, der ihr schon im früheren Leben ein Begleiter und Freund war. Gemeinsam mit ihm kommt sie einer Intrige auf die Spur. Doch es bleiben Evangeline nur drei Tage, denn ihre Wiederauferstehung war ein Handel und sie soll nach Ablauf dieser Zeit erneut sterben…

    Meine Meinung
    Dieses Buch lag nun schon länger auf meinem Stapel ungelesener Bücher und ich dachte, dass es nun an der Zeit sei diesen Roman endlich zu lesen. Es ist ein Fantasyroman mit Thrillerelementen.

    Bereits der Titel klingt schon sehr dramatisch und macht neugierig auf die Geschichte. Evangeline Stone erwacht im Körper der verstorbenen Chalice Frost. Hier stellt sich schon die interessante Frage für den Leser: Was ist passiert und warum ersteht Evangeline wieder auf? Dabei stellt sich auch heraus, dass ihr neues Leben zeitlich befristet ist, denn wie der Buchtitel es schon verrät, bleiben ihr genau drei Tage um verschiedene Dinge zu klären und zu lösen. Das bringt für den Leser schon eine gewisse Spannung auf.

    Evangeline kann sich zunächst nicht an die Zeit kurz vor ihrem Tod erinnern. Als langsam die Erinnerungen zurückkehren, wünscht sie sich am liebsten die Vergessenheit. Es ist wirklich tragisch, was mit ihr passiert ist.

    Gemeinsam mit Wyatt, der ihr Dreg-Team geleitet hat, kommt sie einer schrecklichen Intrige auf die Spur. Doch wie schon erwähnt, haben sie nur eine kurze Zeit, um dieser Verschwörung entgegen zu treten. Sie finden Helfer in Form von Vampiren, Trolle und andere Dreg-Jäger. Auch Alex, der Mitbewohner von Chalice, wird sich Evangeline anschließen. Dessen Schicksal ist mir schon sehr nahe gegangen…

    Das Gefühl nur drei Tage bis zum nächsten Tod zu haben, finde ich schrecklich. Die Zeit läuft für Evangeline erneut ab, dabei hatte sie schon einen ersten schrecklichen Tod. Sie sinnt auf Rache gegen ihre Feinde, die sie umgebracht haben. Dass ihr erster Tod einem Zweck diente, erfährt sie auch erst spät.

    Die Autorin Kelly Meding hat eine spannende Geschichte geschrieben, aber ab und zu war mir die Handlung etwas langatmig und mir hat das Gefühl gefehlt, die Geschichte unbedingt am Stück weiter zu lesen.

    Dieser Roman ist der Beginn einer Reihe. Allerdings ist nur noch das zweite Buch übersetzt. Die beiden ersten Bücher gibt es aktuell nur als eBooks. Zur Zeit ist leider auch laut Verlag nicht in Planung, dass die weiteren Fortsetzungen veröffentlich werden. Ich finde es sehr schade, wenn man ein Buch einer Serie liest, und diese dann nicht bis zum Ende übersetzt werden bzw. auch somit nicht mehr erscheinen.

    Mein Fazit
    Dieses Buch erhält von mir 3 Sterne. Es war spannend und interessant, aber auch ab und zu für mich etwas langatmig.

  18. Cover des Buches Evangeline (ISBN: 9783596174546)
    D. W. Buffa

    Evangeline

     (30)
    Aktuelle Rezension von: halbkreis
    Sehr spannend, wirft viele moralische und ethische Fragen auf.
  19. Cover des Buches Poison Princess (ISBN: 9781481426664)
    Kresley Cole

    Poison Princess

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Thebookquibbler
    Poison Princess gehört zu den Büchern das man entweder lieben oder hassen wird, ein Dazwischen gibt es nicht! Ich habe das Buch geliebt und mittlerweile schon 4 mal gelesen! Gleichzeitig kann aber verstehen, dass vielen das Buch nicht gefällt! Die beiden Protagonisten entsprechen den Teenie Stereotypen wie sie im Buche stehen ;)
    Jack ist der dominante bad boy der sich von niemandem etwas sagen lässt und macht was er will! Er weiß, dass er gut aussieht und jedes Mädchen haben könnte! Viel Tiefe scheint sein Charakter nicht zu haben! Ehrlich gesagt ist Jack ein A****loch! Ich konnte ihn nie wirklich leiden und habe auch nicht verstanden wie Cole auf den Gedanken kam, dass ein Charakter mit seiner Persönlichkeit eine gute Idee ist!

    Evie ist das beliebteste Mädchen in der Schule und scheint alles zu haben! Geld, Aussehen, den perfekten Freund... Sie hat lange Beine, blonde Haare und jeder möchte so sein wie sie. Wie gesagt: Stereotypen
    Doch sie hat ein dunkles Geheimnis, denn seit einiger Zeit sieht sie apokalyptische Szenen einer zerstörten Welt. Als ihre Mutter ihre Skizzen dieser Szenen entdeckt kommt sie in eine Anstalt, das Buch beginnt kurz nachdem sie wieder entlassen wurde!

    Dennoch hat Cole es geschafft eine unglaublich gute YA dystopian Geschichte zu schreiben! Es gibt keine übernatürlichen Kreaturen, die Welt wurde nicht durch den Menschen zerstört - alles ist vorbestimmt und lässt sich auf ein Tarot Spiel zurückführen! Die Idee ist mehr als genial! Ich war schon als Kind immer sehr angetan von den Karten, auch wenn ich nie verstanden hab was man mit ihnen machen soll außer die schönen Bilder zu bestaunen! 
    Das erschaffte Universum ist der Grund wieso ich das Buch so liebe! Bis jetzt habe ich nichts gelesen, dass so originell mit dem Thema Apokalypse umgeht wie Poison Princess! Es geht auch nicht, wie bei vielen anderen Büchern, darum die Welt zu retten oder vor die totale Zerstörung zu verhindern! Evie will, dass das Spiel aufhört und würde alles dafür tun! Im Mittelpunkt steht somit nicht das Retten des Universums, sonders das Retten von sich selbst! Wir haben es hier nicht mit einer Protagonistin zu tun die das Gesicht des Widerstandes wird, egal ob sie will oder nicht! 

    Evie entwickelt sich im Laufe des Buches von einem Mädchen das gewohnt ist alles auf einem Silbertablett serviert zu bekommen zu einer jungen Frau, die für sich selbst und die Menschen die sie liebt alles tun würde! Jedoch nicht nur am Ende des Buches, denn gleich nach einigen Kapiteln merkt Evie, dass das Leben kein Kinderspielplatz ist, denn nach einem Unfall muss sie sich um ihre schwer verletzte Mutter kümmern. 

    Fazit:
    Jack ist das Einzige was mich an dem Buch gestört hat! Er ist sexistisch, überheblich und nimmt sich was er will! Er bringt Evie an ihre Grenzen, was in der Situation in der sie sich befinden gut ist, dennoch komm ich teilweise nicht damit klar wie er sie behandelt! 

    bookquibbler.blogspot.co.at
  20. Cover des Buches Chicago Nights: Verloren zwischen Lust und Liebe (ISBN: B07R9NTLSJ)
    Rona Grey

    Chicago Nights: Verloren zwischen Lust und Liebe

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Schnatti1987
    Zur Story:
    Ein brutaler Mord und geraubte Diamanten in Millionenhöhe versetzten die Unterwelt von Chicago in Aufregung. Die Stripteasetänzerin Evangeline gerät ins Visier eines Killers, denn sie ist die einzige Zeugin des Überfalls. Der auf den Fall angesetzte Cop Weston verspricht Schutz und Hilfe, doch da ist auch noch der zwielichtige Mafiaboss Shadow, zu dem Evangeline sich hingezogen fühlt. Ein unerwartetes Ereignis zwingt sie zu handeln, doch welchem der Männer kann sie wirklich trauen? 

    Mein Fazit:
    Der Klappentext versprach leider mehr, als das Buch halten konnte. Die Protagonisten konnten mich leider nicht überzeugen. Die Story an sich war gut, allerdings war das Buch für meinen Geschmack zu sexlastig. Der eigentliche Kern ist mir dabei etwas untergegangen. Auch waren mir die geführten Dialoge zu flach. 

    Alles in allem eine nette Geschichte für alle Dark Romance Fans. 
  21. Cover des Buches (Dragon Age: Asunder) By Gaider, David (Author) Paperback on (12 , 2011) (ISBN: B006OFM5G2)
    David Gaider

    (Dragon Age: Asunder) By Gaider, David (Author) Paperback on (12 , 2011)

     (5)
    Aktuelle Rezension von: SitataTirulala
    "If he's dead, I'll hunt every last one of you. Every last one, I swear it." ---------- Es herrscht Unruhe im Zirkel der Magier in Val Royeaux. Immer öfter werden Magier, deren Gabe gerade erst entdeckt wurde und die in den Turm gebracht werden, um in den Zirkel eingegliedert zu werden, von einem Unbekannten ermordet. Niemand hat etwas gesehen oder gehört. Die Templer beschuldigen die Magier, die Magier beschuldigen die Templer - und mittendrin ist Rhys, der den Mörder als einziger sehen kann. Doch wie vermittelt man das glaubhaft, wenn niemand anders den Mann wahrnimmt? Gerade als Rhys' Schicksal auf Messers Schneide steht, erreicht Wynne, Heldin der Verderbnis in Ferelden, Val Royeaux und erbittet seine Hilfe bei einer Mission, die für die Magier und Templer in ganz Thedas alles auf den Kopf stellen kann - wenn sie gelingt. David Gaiders dritter Roman spielt zwei Jahre nach den Aufständen in Kirkwall - so geschehen im Spiel "Dragon Age II" - und dieses Mal in Orlais. Als großer Fan der Spiele kam ich also gar nicht daran vorbei. Bislang ist er nur auf Englisch erschienen, aber Gaider schreibt in gewohnt verständlichem, einfachem und doch fesselndem Stil. Beim Verständnis haben sich keinerlei Schwierigkeiten aufgetan. Meiner Ansicht nach ist der Roman auch für jene verständlich, die "Der gestohlene Thron" und "Der Ruf der Grauen Wächter" nicht gelesen, sowie die Spiele nicht gespielt haben, aber natürlich ist gerade letzteres von Vorteil. Neben Rhys, Adrian, Evangeline und Cole, mit denen Gaider überaus sympathische wie unterschiedliche Protagonisten etabliert hat, trifft man nämlich auch einige "alte Bekannte" aus den Spielen oder Büchern wieder. Ich ergehe mich dieses Mal nicht seitenlang darin, wie großartig ich dieses Buch fand, sondern mache es kurz und schmerzlos: David Gaider hat mich wieder einmal völlig für seine Geschichte eingenommen. Ich habe beim Lesen dieses Buches gelacht, war bedrückt und habe schlussendlich bittere Tränchen vergossen, kurzum - "Dragon Age: Asunder" hatte alles zu bieten, was ein gutes Buch meiner Meinung nach haben muss. Demnach gibt es, wieder einmal, fünf verdiente Sterne für David Gaiders neuestes Werk.
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