Bücher mit dem Tag "evangelium"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "evangelium" gekennzeichnet haben.

56 Bücher

  1. Cover des Buches Das Evangelium des Blutes (ISBN: 9783442376704)
    James Rollins

    Das Evangelium des Blutes

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Das Buch beginnt mit einem Rückblick in eine Vergangenheit, die noch viel Einfluss auf die Gegenwart haben wird. Das hat mir gefallen, der erste Einstieg ist spannend und ich war wirklich gefesselt, wodurch der „eigentliche“ Einstieg mit der Einführung der weiblichen Hauptperson ein krasser Gegensatz bekommt. Erin ahnt nichts von dem, in das sie in wenigen Stunden hineingezogen wird. Die wichtigsten Eigenschaften Erins werden auf den wenigen Seiten super dargestellt und auch über das restliche Buch konsequent umgesetzt. Die Figuren allgemein sind ein großes Plus für den Roman. Ich kann mich in alle Hineinversetzten, verstehe ihre Motivation, ihr Handeln. Die Figuren tragen die Handlung und das machen sie wirklich gut. Durch die menschliche Darstellung bekommen die zwischenmenschlichen Anteile der Handlung mehr Gewicht und tragen zur Handlung bei. Handlung ist ein gutes Stichwort. Den die Handlung ist wirklich gelungen, sie ist megaspannend erzählt, es gibt Grusel, Action, aber auch ruhige Szenen, die einen zwischen dem rasten Geschehen immer wieder aufatmen und durchschnaufen lassen. Insgesamt ist es für mich ein wirklich guter Mix aus allem möglichen Faktoren, sowie geschichtlichen Aspekten mit realen Personen und fantastischen Elementen, die hinzukommen. Prinzipiell möchte ich nicht viel über den Inhalt der Handlung sprechen, weil ich einfach nichts verraten möchte. Die ganze Handlung baut sich schrittweise auf, es werden Geheimnisse gelüftet, gleichzeitig kommen neue dazu. Wenn ich mehr schreiben würde, könnte ich euch auch gleich die gesamte Handlung wiedergeben, da die beiden Autoren, dass aber tausendmal besser und spannender und logischer können, werde ich es ihnen überlassen. Drei Dinge möchte ich aber noch anbringen. Die erste wäre, dass mir der Mittelteil etwas zu lang vorgekommen ist und von mir aus etwas gekürzt hätte werden können. Es kann aber auch sein, dass es einem beim Lesen nicht so vorkommt, und das es mit dem Hörbuch zu tun hat. Das ist mit 18 Stunden auch wirklich lang. Die zweite Sache ist, das jedes neue Kapitel und jeder Perspektivenwechsel von einer Person zur nächsten mit dem Datum, der Uhrzeit und meist auch mit dem Ort verbunden ist. Das hat mir wirklich gefallen, man ist immer in der Lage die Handlung genau einordnen zu können. Auch wird einem so wirklich bewusst wie viel die Figuren in so kurzer Zeit erleben und durchstehen. Das Dritte betrifft das Ende, das war wirklich gut und hat mich auch zufrieden gestellt, so viel sei gesagt. Aber natürlich gibt es noch einen Cliffhanger für das zweite Buch, das wäre an sich nicht so schlimm, hätte ich nicht noch ca. 80 ungelesen Bücher, die ich eigentlich noch lesen wollte. Das wird nach diesem Ende aber wohl nicht möglich sein, denn ich will jetzt wissen wie es mit Erin, Jordan und Rune (ich hoffe, man schreibt den Namen auch so, ich kann ihn nach dem Hörbuch nur aussprechen, aber kenne die Schreibweise nicht) weitergeht.

    Mein Fazit ist relativ kurz, von mir gibt es eine absoluten Empfehlung, es wird wahrscheinlich nicht zu meinem absoluten Lieblingsbuch, aber das muss es auch nicht. Trotzdem wer Spannung mit etwas Geschichte vermischt sucht, der wird hier fündig werden. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen

  2. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (784)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  3. Cover des Buches Holundermond (ISBN: 9783815753057)
    Jutta Wilke

    Holundermond

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Kerry

    Die 12-jährige Nele Wagner freut sich, wie jeder Schüler, unbändig auf die Sommerferien. Doch anstelle die freie Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden zu genießen, ereilt Nele eine schlechte Nachricht nach der anderen. So muss sie erfahren, dass ihre Eltern, Jan und Lilli, sich trennen werden und noch dazu muss ihr Vater, ein bekannter Historiker, dringend zu einem Auftrag nach Mauerbach abreisen. Vermehrt kam es in letzter Zeit zu Diebstählen wertvoller Kirchenreliquien, bei deren Aufklärung Jan helfen soll.


    Nele ist so richtig sauer auf ihre Eltern, sodass sie sich entschließt, mit ihrem Vater zu reisen, allerdings ohne das Wissen eines ihrer Elternteile. Sie versteckt sich kurzerhand auf dem Rücksitz des väterlichen Autos und es gelingt ihr lange Zeit unentdeckt zu bleiben. Erst kurz vor Wien (Mauerbach liegt in der Nähe von Wien) bemerkt ihr Vater seinen blinden Passagier und so beschließen sie, dass Nele ein paar Tage bei ihrem Vater bleiben darf, obwohl dieser anfänglich alles andere als begeistert von der Situation ist. Auch wenn das jetzt nicht die verquere Situation ihrer Eltern auflöst, so hat sich doch Nele etwas Zeit erkauft, bis sie sich mit diesen ernsten Themen auseinandersetzen muss.


    Vor Ort angekommen, wird Nele sofort herzlich von der Pensionsinhaberin Viviane empfangen und zu ihrer großen Freude ist es dort auch einen Jungen in ihrem Alter, mit dem sie sich sofort gut versteht: Flavio. Dieser lebt mit seinem Vater vor Ort, der das Eiscafé im naheliegenden Kloster betreibt. Im Rahmen der Arbeit ihres Vaters lernt sie auch dessen Kollegen Dr. Stephan Holzer kennen, ein Mann, der ihr auf den ersten Blick mehr als unsympathisch ist. Zusammen mit Flavio erkundet Nele die Abtei und erlebt so manches Abenteuer, immer auf der Hut vor den Erwachsenen, denen es so gar nicht recht ist, dass sich die Kinder dort aufhalten. Als jedoch Jan eines Tages verschwindet sind Neles und Flavios Spürsinn gefragt, um Licht hinter dessen Verschwinden zu bringen, denn womöglich hängt dieses mit den Diebstählen zusammen. Ist Jan dem Dieb zu nahe gekommen?



    Abenteuer in Mauerbach! Der Plot wurde kindgerecht und spannend erarbeitet. Besonders gut haben mir die Schilderungen der örtlichen Gegebenheiten gefallen. Ich hatte hier immer das Gefühl, direkt vor Ort zu sein. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Nele ist ein sehr aufgewecktes Mädchen, das ihren eigenen Kopf hat und nicht bereit ist, die Dinge als gegeben hinzunehmen, die ihr als solche präsentiert werden. Flavio ist von beiden eher der gemäßigte Part, was jedoch nicht bedeutet, dass er nicht bereit wäre, Risiken einzugehen, wenn er der Meinung ist, dass diese es wert wären. Den Schreibstil kann ich nur als bildhaft beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.
  4. Cover des Buches Das Evangelium nach Satan (ISBN: 9783442371259)
    Patrick Graham

    Das Evangelium nach Satan

     (147)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay
    Im „Evangelium nach Satan“ geht es um Maria Parks, die FBI-Ermittlerin ist und nach einem Verkehrsunfall spezielle Fähigkeiten hat, die ihr erlauben sich durch Visionen in die Opfer zu versetzen. Sie wird zu einem Vermisstenfall hinzugezogen und so auch in Machenschaften der Kirche und ihrer Gegenspieler gezogen. Der Thriller ist meiner Meinung nach sehr speziell. Nicht nur das er sehr brutal und vulgär ist, es wiederholen sich oft Szenen und Ereignisse, wodurch sich die über 600 Seiten doch sehr ziehen. Alles in allem konnte mich die relativ gute Grundstory nicht über den eigenwilligen Schreibstil hinwegtrösten.
  5. Cover des Buches Die Bibel. Altes und Neues Testament (ISBN: 9783451280009)

    Die Bibel. Altes und Neues Testament

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Im Religionsunterricht in der Schule wurden wir gezwungen, uns mit der Bibel (Hl. Schrift) auseinanderzusetzen und die einzelnen Kapitel zu lesen. Wie wenig hat uns damals das alte Testament interessiert? So wenig wie Alexander der Große oder Echnaton im Geschichtsunterricht. Erst später wurde ich dankbar für diese, in der Schule ungeliebte Lektüre. Erst als ich erwachsen wurde, über den eigenen Tellerrand hinaus blicken konnte und die Hl. Schrift anfing zu verstehen, eröffnete sich mir eine unendliche Weite. Natürlich gibt es genügend ältere Menschen, die das Buch die "Bibel" noch immer nicht verstehen - sich weigern, darauf einzulassen.

    Man kann die Hl. Schrift nicht lesen wie einen Roman. Auf der ersten Seite anfangen, abarbeiten, auf der letzten Seite aufhören und  sagen, ich habe das Buch der Bücher gelesen. Dies ist kein Buch das man suchen muss, die Bibel sucht und findet ihre Leser von selbst. Es ist wohl auch kein Zufall, dass in den USA, in jedem M/Hotelzimmer  ein Exemplar in einer Nachttischschublade liegt. Wer schon öfters dort in Hotels/Motels unterwegs war und die dortige Bibel in Händen hielt weiß, dass sie von Übernachtungsgästen gelesen wird. Man sieht es den Seiten an. 

    Was ist an der Bibel, dass sie solche unterschiedlichen Reaktionen hervorruft, angefangen von Begeisterung bis hin zur Verteufelung und der Bezeichnung als "Märchenbuch"? Auf jeden Fall beunruhigt die Hl. Schrift die Gegner des christlichen Glaubens. Warum wohl? Lesen sie Dinge, die sie nicht lesen wollen weil es einen Nerv in ihrem Innersten trifft, den sie nicht getroffen haben wollen?

    In der Bibel wird Geschichtliches mit Überlieferung gepaart. Dass die Welt nicht in unserer Zeitrechnung von 7 Tagen erschaffen wurde, dürfte jedem klar sein. Man sagt, dass wir uns noch immer im 7. Tag befinden. Der 7. Tag, an dem Gott ruht. Mit dieser Auslegung wird vieles, was auf der Welt geschieht verständlich.

    Man unterscheidet erst einmal grob in "Das Alte Testament" und in "Das neue Testament". Geschichtliches wurde mit Überlieferungen gepaart. Zudem gibt es unterschiedliche Übersetzungen.

    Die Bibel erklären vermag ich nicht. Das können Priester, Religionswissenschaftler viel besser. Ich möchte mich auf 2 Beispiele von sehr vielen beschränken: Das Buch "Hiob" hat  in meinen Augen noch heute eine tiefe Bedeutung in unser aller Leben. Wer den Bibeltext Hiob in seiner Sprache nicht versteht - vielleicht weil die Übersetzung nicht zeitgemäß erscheint - sollte vielleicht einmal das Buch "Hiob" von Joseph Roth lesen, das in einer neueren Zeit spielt. Danach dürfte man auch da Buch "Hiob"  der Bibel verstehen. Manchmal bedarf es einer Hilfestellung.

    Oder eine meiner liebsten Passagen, das Buch "Kohelet". Das ist eine Schrift für Erwachsene. "Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit für......". Das dürfte wohl jeder Leser schon einmal gehört haben und auch verstehen. Man wundert sich, wieviele Zitate oder Sprüche unserer Umgangssprache biblichen Ursprungs sind.

    Ich kann nur jedem empfehlen, sich auf die Hl. Schrift einzulassen und sich suchen zu lassen. Dann hat einem die Bibel auch noch in der heutigen, modernen Zeit, sehr viel zu sagen - mehr als viele der auf dem Markt befindlichen Lebensratgeber. 
  6. Cover des Buches Dogma (ISBN: 9783499256387)
    Raymond Khoury

    Dogma

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Gise
    Reilly und Tess sind erneut dem Rätsel der Templer auf den Spuren und geraten dabei auch diesmal in größte Gefahr. „Dogma“ knüpft an die Geschichte in „Scriptum“ an und schickt seine zwei Protagonisten in ein weiteres nervenzerfetzendes Abenteuer. Der Plot ist dabei geschickt auf zwei Zeitebenen angelegt: So wie Tess und Reilly den Templern auf die Spur kommen, lüftet sich auch die Geschichte um den Tempelritter Conrad und seine Begleiter.

    Mit seinen 556 Seiten ist das Buch ein ganz schöner Wälzer. Ich habe ziemlich mitgefiebert bei der Jagd auf den Gegenspieler der beiden, allerdings hätte man die Geschichte auch gut straffen können, manche Wendung war mir einfach zu viel. Mit meinem vierjährigen Knirps hatte ich immer wieder Diskussionen darum, ob und warum er etwas machen soll, und wir drehten manche Ehrenrunde, bis endlich was passierte – das kann ich in einem Schmöker nicht auch noch gebrauchen… Was mir auch nicht so besonders gefiel, ist der Action-Schwerpunkt in diesem Buch, ich hätte mir mehr historischen Hintergrund erwartet. Aber das ist reine Geschmackssache, und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

    Obwohl das Buch die Fortsetzung von „Scriptum“ ist, kann man es auch gut lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. Wem diese Action-Geschichts-Thriller jedoch gefallen, wird sicher mit Freuden beide Bände lesen wollen. 
  7. Cover des Buches Scriptum (ISBN: 9783499267680)
    Raymond Khoury

    Scriptum

     (401)
    Aktuelle Rezension von: dikrause

    Zufällig entdeckt und nicht mehr aus der Hand gelegt.

    Tempelritter, Geheimnisse und Verschwörungen um eine Chiffriermaschine aus dem 13. Jahrhundert, die geraubt wird und selbst den Vatikan dazu veranlassen, mitzumischen, um sie wiederzufinden.

    Der FBI Agent Sean Reilly übernimmt die  Ermittlungen in diesem Fall. Begleitet von der Archäologin und Tempelritterorden kundigen Tess Chaykin, begibt er sich in ein rasantes und spannendes Abenteuer.

    Immer wieder eingebrachte Zeitrückblicke bringen dem Leser wichtige  Hintergrundinformationen und ziehen einen Spannungsbogen durch das gesamte Buch.

    Kann ich nur empfehlen!

  8. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783846600474)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

     (8.161)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte - Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten. Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Robert Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Enkeltochter des ermordeten Kurators. Eine aufregende Jagd beginnt ...


    Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird hier wieder von außen erzählt. Meist aus der Sicht von Robert Langdon. Bei bestimmten Szenerien schlüpfen wir in die Rollen der Ermittler, des Täters und eines Priesters. 

    Die Gedanken und Gefühle konnte ich nicht bei allen Protagonisten Nachvollziehen. Jedoch erhöhte der Wechsel der Sichtweisen etwas die Spannung und gab kurzzeitig nochmal zusätzliche Informationen preis.


    Spannung/Story: Die Geschichte spielt 1 Jahr nach Illuminati. An sich könnte man dieses Buch selbsständig lesen, aber da in ganz kurzen Szenerien auf Band 1 bezug genommen wird, sollte man den voherigen Band gelesen haben. 

    Die Geschichte geht erstmal Spannend los. Man gewinnt den Eindruck, das eine packende Hetzjagd entsteht. Jedoch muss ich leider dazu sagen, war das hier etwas weniger als in Band 1. Hier wurde viel mehr Wert auf den Geschichtlichen Hintergrund der Kirche, der Kunst und von Davinci gelegt. Die polizeiliche Arbeit wird als kleines Extra immer mal wieder eingestreut und durch die vielen deteilierten Informationen zieht sich die Geschichte ganz schön. Erst die letzten 150-200 Seiten sind mit die packensten. 

    Jedoch sind die aufgestellten Rätsel sehr interessant und der Protagonist Robert Langdon einfach sehr faszinierend. 

    Die Aufgreifung der Legende des Heiligen Grals ist sehr gut eingearbeitet worden und mit der Auflösung bzw. dem Ende rechnet man definitiv nicht. Mich hat es total überrascht und fand das Buch trotz gewisser Punkte alles in allem sehr unterhaltent und Spannend.


    Fazit: Wen die Fülle an sachlichen Informationen nicht stört, bekommt hier einen interessanten Mord und eine spannende Auflösung.

  9. Cover des Buches Und Gott sprach: Du musst mir helfen! (ISBN: 9783499271427)
    Hans Rath

    Und Gott sprach: Du musst mir helfen!

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

    Wie immer wird Jakob Jakobi entweder von Gott (Abel) besucht oder vom Teufel (Toni) höchstpersönlich. Auch dieses mal besucht ihn Gott. Abel möchte das Jakob den Mesias spielt und die Welt vom dem Bösen rettet. Jakob möchte es nicht, er will viel lieber in den wohlverdienten Urlaub fliegen. Da Jakob sich wehrt, versucht Abel mit allen möglichen Mitteln ihn zu überreden. Er schickt ihm sogar Aposteln, die ihm helfen sollen. Sie retten gemeinsam ein paar Hühner und einen Affen...

    Den Anfang find ich sehr witzig, das Jakob vom Nikolaus und vom Knecht Ruprecht bestohlen wird... Die anderen Stellen ihm Buch fand ich jetzt nicht so witzig. Ich finde man hätte mehr von seiner Ex- Frau schreiben solllen, da die Textstellen mit den Beiden oft sehr amüsiant sind.

    Ich finde der Erzählstill hat sich irgendwie in diesem Buch verändert. Die anderen beiden Bücher habe ich sehr gerne gelesen und habe viel geschmunzelt. Bei diesem Buch musste ich mich richtig anstrengen um es fertig zu lesen. Schade

    Es ist ein sehr interessantes Thema, mit dem sich der Autor beschäftigt hat. Gibt es Gott und den Teufel und den Himmel? Schade das es keine weiteren Fortsetzungen zu den Büchern mehr gibt.





  10. Cover des Buches Luzifers Testament (ISBN: 9783453432284)
    Paul Christopher

    Luzifers Testament

     (14)
    Aktuelle Rezension von: BootyCount
    Was hier reißerisch auf dem Buchrücken als x-te Kirchenverschwörungstheorie angepriesen wird, ist im eigentlichen Lesezyklus nur eine minimale Rahmenhandlung! Man kann sich in diesem Buch weder mit den Hauptprotagonisten identifizieren, geschweige denn überhaupt irgendeinen Bezug aufbauen. Die absolut unlogische und teils sehr wirre Handlung wurde zwar leicht, aber dafür umso spannungsarmer geschrieben. Ich kann mir nicht helfen, aber in der Welle der "Kirchen"-Bücher a la Dan Brown haben wir hier einen äußerst schlechten Mitläufer, der vielleicht, was die Handlungsorte des Buches angeht, gut recherchiert wurde, aber alleine das reicht nicht aus. Nach etwa 260 Seiten wurde mir das ganze zu konfus und zu langweilig, das ich die restlichen 100 Seiten nur eben überflogen habe. Eins der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe!
  11. Cover des Buches Der 13. Apostel (ISBN: 9783426633496)
    Wilton Barnhardt

    Der 13. Apostel

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Voigt

    Habe selten so ein amüsantes Buch gelesen, dieses so oft, dass das Exemplar ziemlich zerfleddert ist. Nett sind die Stellen, wo der Professor Bibelstellen aus dem Zusammenhang reißt, um seinen Suff zu rechtfertigen. Oder Situationshumor: „Wir werden verfolgt“; „Von wem?“; „Dem Mann im geschmackl osen Anzug“; „Sie müssen genauer werden, wir sind in Italien, Lucy“ Köstlicher, wenngleich simpler Humor.

  12. Cover des Buches Bist du der Einzige, der nicht weiß, was geschehen ist? (ISBN: 9783893972777)
  13. Cover des Buches Durch die enge Pforte (ISBN: 9783935558662)
    John MacArthur

    Durch die enge Pforte

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Maerchentraum
    Cover :
    Obwohl das Cover recht dunkel gehalten ist, ist es sehr ansprechend und passend gestaltet. Gefällt mir gut. :)

    Inhalt:
    Das Buch ist aufjedenfall typisch MacArthur. Er spricht klipp und klar und schweift dabei nicht ab, oder redet um den heißen Brei herum. Etwas, das mir wirklich gut gefällt.

    Der Schreibstil ist gut zu verstehen und es finden sich immer wieder Belege zu seinen Aussagen.

    Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass er sehr viele Beispiele nennt. Auch persönliche. Dadurch werden die Erklärungen verständlicher und das Buch wird "lebendiger". Somit ist es aufjedenfall kein trockenes Theologiebuch, sondern es war wirklich gut zu lesen. 

    Die Themen, auf die MacArthur eingeht, sind super gewählt und interessant und seine Aussagen werden sehr deutlich. Manchmal wiederholt er etwas, was aber genau in den richtigen Momenten kam und somit echt förderlich war.

    Er geht auch auf viele Probleme und deren Entstehung ein und zeigt mit guten Argumenten auf, warum diese falsch sind. So erklärt er zum Beispiel sehr gut, warum die natürliche Theologie falsch ist und wie verschiedene Religionssysteme Menschen auf den breiten Weg führen.

    Fazit:
    In einem Kapitel mochte ich seine Ausdrucksweise nicht so und ein, zwei Kleinigkeiten haben mich nicht ganz überzeugt, das waren aber Dinge, die ich schon vorher von ihm kannte. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch aber wirklich sehr, sehr gut gefallen!

    Es war sehr informativ und MacArthur hat das Geschriebene anschaulich und klar rübergebracht. Er zeigt deutlich auf, dass viele Wege breit sind und man sich lieber auf dem schmalen Weg halten sollte. Und dabei drückt er sich immer klar aus, ohne Angst zu haben, seine Ansichten zu vertreten.

    Somit kann ich dieses Buch nur empfehlen!
  14. Cover des Buches Das Paulus-Evangelium (ISBN: 9783548266190)
    Wolfgang Hohlbein

    Das Paulus-Evangelium

     (92)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Um ihren Freund Johannis von seinen Priester-Plänen abzubringen, hacken sich die beiden Mittzwanziger Guido und Marc in den Computer des Vatikans ein. Was anfangs bloß als blöder Scherz gedacht war, entwickelt sich schnell zum Albtraum.

    Flüssiger Schreibstil und spannende Story, wie man es von Wolfgang Hohlbein gewohnt ist.

    Das Buch wirkt gut recherchiert und lädt zum Recherchieren ein, wenn man wissen möchte was der Wahrheit entspricht und was der Fantasie des Autors entsprungen ist.

    Dazu einige spannenden Wendungen im Buch --> Holhlbein von seiner besten Seite.

    Ich verstehe die vielfachen Kritiken an diesem Buch nicht, auch wenn der Autor normalerweise andere Storys schreibt (v.a. im Fantasybereich). Ich finde, dass dies eines der besten Bücher von Hohlbein ist.

  15. Cover des Buches Das fünfte Evangelium (ISBN: 9783838757704)
    Philipp Vandenberg

    Das fünfte Evangelium

     (87)
    Aktuelle Rezension von: tob82
    Da im Prinzip in der Produktbeschreibung und in den anderen Rezensionen alles gesagt wurde, möchte ich mich sehr kurz fassen: "Das fünfte Evangelium" ist ein gut erzählter und insgesamt spannender Thriller, bei dem es darum geht, dass ein fünftest Evangelium in Ägypten gefunden wurde. Aus Profitgründen wurde das Pergament allerdings aufgeteilt und in die ganze Welt verstreut. Verschiedene Gruppen (natürlich auch die kath. Kirche) versuchen nun mit allen Mitteln die einzelnen Teile in ihren Besitz zu bekommen. Hauptperson des Romans ist Anne von Seydlitz, eine Münchnerin deren Ehemann im Zusammenhang mit dem Pergament ums Leben gekommen ist. Bei ihren Recherchen auf der ganzen Welt stößt sie immer wieder auf den mysteriösen Namen "Barabbas". Was hat es mit diesem Namen auf sich und welche Bedeutung hat der Inhalt des neuen Evangeliums für den Fortbestand der kath. Kirche ?

    Wie z.B. bei "Sakrileg" setzt auch "das fünfte Evangelium" an einem "historischen Punkt an", in diesem Fall beim "zweiten vatikanischen Konzil". Im Vergleich zu den Vorgängern sei dabei nichts großartiges herausgekommen und im Zusammenhang mit einem ungeklärten Flugzeugabsturz steht die Frage im Raum, ob dieses Konzil nicht eigentlich einem ganz anderen Zweck dienen sollte (Wer mehr wissen will -> Roman lesen).
  16. Cover des Buches Die Bibel für Dummies (ISBN: 9783527717521)
    Jeffrey Geoghegan

    Die Bibel für Dummies

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Abundantia
    Die Dozenten Dr. Jeoffrey Geoghean und Dr. Michael Homan haben sämtliche Fakten über das Buch der Bücher verständlich und gut strukturiert zusammengefasst. An Humor, Einfallsreichtum und Geheimtipps mangelt es auch nicht. Nach einer Einleitung, wie man mit "Die Bibel für Dummies" arbeitet, folgt die Gliederung in eine allgemeine Einführung des Werkes, das Alte und Neue Testament, den Bezug zur heutigen Zeit und was die Bibel mit Architektur, Kunst und sogar Hollywood zu tun hat. Die Bibel ist für die meisten Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Es gibt zudem verschiedene Übersetzungen, Interpretationen und Meinungen. Das gesamte Werk wird von den Autoren besonders für Neulinge leicht nachvollziehbar dargelegt. Ohne etwas aufzwingen zu wollen, versteht man die geschichtlichen Fakten und auch die Lehren der wichtigsten Persönlichkeiten der Bibel. Für mich war es sehr hilfreich, die "Dummie"-Variante hinzuzuziehen und kann sie offenen und neugieren Lesern empfehlen.
  17. Cover des Buches Machtwechsel auf der Erde (ISBN: 9783453700574)
    Armin Risi

    Machtwechsel auf der Erde

     (6)
    Aktuelle Rezension von: batzn
    Mülltonne auf und rein damit
  18. Cover des Buches Das Evangelium nach Pilatus (ISBN: 9783596174003)
    Eric-Emmanuel Schmitt

    Das Evangelium nach Pilatus

     (51)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Ein Mann im Garten am Ölberg, allein, am Vorabend seiner Verhaftung. Die Worte der Mutter klingen ihm noch im Ohr: »Jemand, der liebt wie du, wird leiden müssen.« Ein schlechter Jude, ein schlechter Zimmermann. Er wartet auf die Soldaten, die ihn holen und abführen werden. Er wartet auf seine Hinrichtung. Ein anderer Mann, ein anderer Ort. Vielleicht fünfzehn Verhaftungen, nur drei Kreuzigungen, es hätten geruhsame Feiertage für ihn werden können. Doch dann verschwindet die Leiche eines der gekreuzigten Männer. Ganz Jerusalem ist erschüttert, die Menschen sprechen von Wunder und Auferstehung, manche sagen, der Gekreuzigte sei ihnen erschienen, oder man habe zumindest davon gehört. Pilatus hat wenig Verständnis für die jüdischen Verrücktheiten, die Lage muß beruhigt, der Tote muß gefunden werden, die Ermittlungen beginnen. Judas, der Verräter, Pilatus, der Henker, und Jesus das Opferlamm? – vergessen wir diese Rollenfestschreibung. Schmitt befreit die Protagonisten der Passionsgeschichte von jeder Überhöhung oder Vorverurteilung, haucht ihnen mit frischer Feder neues Leben ein und erzählt uns eine sehr vertraute Geschichte so spannend und neu, als hörten wir sie zum ersten Mal.

    Die Geschehnisse der Evangelien in Romanform gab es ja schon häufig, mal mehr, mal weniger skandalös.
    Dieses Buch hat mich aber besonders berührt, weil die Darstellung etwas anders als üblich ist. Der erste Teil wird aus der Sicht von Jesus selbst erzählt, wie er sich als Junge zunächst wie alle Kinder für unsterblich hält, nach dem Tod seines Vaters Joseph aber begreift, dass Menschen sterben müssen. Erst spät entdeckt er seine Berufung und beginnt öffentlich zu lehren.
    Nach der Kreuzigung wechselt die Perspektive. Nun erzählt Pilatus, der römische Statthalter, der Jesus widerwillig zum Tod am Kreuz verurteilt hat, weil das Volk es so wollte. In Briefen an seinen Bruder in Rom berichtet er von diesem seltsamen "Magier", der so sehr den Zorn des Volkes auf sich gezogen hat, dass es seinen Tod forderte.
    Als drei Tage später die Leiche des Gekreuzigten aus dem Felsengrab verschwindet, glaubt Pilatus zunächst an eine Verschwörung, doch alle seine Aufklärungsversuche laufen ins Leere. Und überdies stellt sich heraus, dass seine über alles geliebte Frau Claudia heimlich eine Anhängerin dieses Jesus war.
    Schmitt erzählt ganz schlicht und sehr menschlich die Geschichten, die man aus der Bibel kennt, und erfüllt sie mit Leben, entstaubt sie, regt dabei zum Nachdenken an, zeigt aber auch viel Sinn für Humor und Zwischenmenschliches.
    Als kleines Bonbon gibt es noch einen Anhang über die Entstehungsgeschichte des Romans und Schmitts eigene Gedanken und Erfahrungen zum Christentum, eine sehr interessante Ergänzung.

  19. Cover des Buches Löwenzahn & Himmelschlüssel (ISBN: 9783943168556)
    Christina Hollinde

    Löwenzahn & Himmelschlüssel

     (38)
    Aktuelle Rezension von: abetterway
    Inhalt:
    "Ach je: Die katholische Kirche schwächelt. Der Papst tritt nach dem Vatileaks-Skandal zurück und der evangelischen Kirche laufen die Gläubigen davon. Es muss etwas passieren! Und zwar schnell! Mehr Glanz und Glamour für die evangelische Kirche! Pastor Jan Wahlen und Bischof André Clausen machen sich auf die suche nach einem würdigen Nachfolger Luthers. Eine "tour de papst de luxe". Einstweilen auf gut Piepdieck: Tim-Ole, der Salonsatanist, Opa Krause, übriggebliebenes Sed-Mitglied mit unglaublichen Beziehungen, der Aus- steiger Manfred ‘Wolle‘ Wollner, der in einer alten Villa Hanf anbaut. Normal ist in diesem Buch gar nichts. Alle kämpfen gegen die Wirrungen des Lebens, einige für tote Heimatdichter und wenige gegen den Rest der Welt im alten Land. dann tauchen Clausen und Wahlen auf Piepdieck auf."

    Meinung:
    Ich muss sagen das ich etwas gebraucht habe bis überhaupt irgendwie in die Geschichte hineingekommen bin. Aber bis zum Schluss war es nicht mein Stil und auch nicht meine Art von Buch.
    Auch mit den unterschiedlichen Erzählsträngen bin ich nicht ganz klar gekommen.

    Die Charaktere sind für mich sehr überspitzt, aber es ist ja auch für diesen satirischen Roman klar. Viele Klischees sind dadurch auch eingebaut, aber irgendwie hat es für mich nicht ganz gepasst.
    Manchmal muss ich sagen war es zäh und langweilig bzw. zu lange uns ausführlich beschrieben.

    Ich habe das Buch auch immer wieder weglegen müssen, da es mich einfahc genervt hat und ich nicht weitergekommen bin.

    Fazit:
    Leider nicht meine Art von Humor und auch nicht mein Erzählstil.

  20. Cover des Buches Das geheime Evangelium (ISBN: 9783352006661)
    Ian Caldwell

    Das geheime Evangelium

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    In den Gärten von Castel Gandolfo wird ein toter Priester entdeckt. Er wurde erschossen. Bei der Leiche kniet Priester Simon, der bald darauf des Mordes verdächtigt wird. Sein Bruder Alex, ebenfalls Priester, kann das nicht glauben. Der ermordete Priester war Kurator einer Ausstellung, die die Kirchengeschichte verändern soll. Wollte jemand die Ausstellung verhindern? Alex beschließt, seinem Bruder zu helfen und den wahren Täter zu finden.

    Mein Leseeindruck:

    Laut Danksagung des Autors wurde an diesem Buch zehn Jahre lang gearbeitet. Das kann ich sehr gut nachvollziehen, denn die Geschichte rund um Alex und Simon ist sehr komplex und sehr durchdacht. Das Buch ist unglaublich informativ. Ich habe vieles über das Leben in Vatikanstadt gelesen, das mir vorher unbekannt war.

    Mir hat die Handlung sehr gut gefallen. Das Buch ist spannend und auch lehrreich, und die Figuren wirken authentisch. Besonders gut hat mir gefallen, dass Alex nicht nur als Priester dargestellt wurde sondern auch als liebevoller Vater seines kleinen Sohnes.

    Ich hatte viel Lesefreude mit diesem Buch und kann es allen empfehlen, die spannende und durchdachte Geschichten mögen und sich nicht vom kirchlichen Hintergrund abschrecken lassen.

  21. Cover des Buches Die Petrusakte (ISBN: 9783404922116)
    Andreas Englisch

    Die Petrusakte

     (29)
    Aktuelle Rezension von: simonfun
    Schreibstil, Ablauf und Charaktere wirken dermaßen unpersönlich, zusammenhanglos und langweilig, dass ich das Buch nach knapp 100 Seiten für immer weggelegt habe.
  22. Cover des Buches Sphinx - Geheimnisse der Geschichte (ISBN: 9783453869189)
    Hans Ch Huf

    Sphinx - Geheimnisse der Geschichte

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Die letzten Tage Jesu (ISBN: 9783629022820)
    Nick Page

    Die letzten Tage Jesu

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die letzten Tage eines Märtyrers – oder: wie Jesus seine letzten Tage verbrachte Wohl keine andere Geschichte der Welt ist so berühmt wie die von Jesus Christus, der den Tod im Kauf nahm und die Menschen somit erlöste. Doch die wenigsten wissen, wie Jesus seine letzten Tage verbrachte. Klar, vom letzten Abendmal hat jeder, spätestens seit Dan Browns Thriller „Sakrileg“, schon einmal gehört oder gelesen, aber was geschah davor und was danach. Wer einen Einblick in die letzten Tage Jesu haben möchte, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Nick Page berichtet mit viel Herz und Hingabe von einer ganz wunderbaren Geschichte, die jeder selber für sich entdecken muss. Dabei betrachtet Nick Page die Geschichte der letzten Tage Jesu nicht nur von der religiösen Seite, sondern auch von der historischen Seite und beleuchtet die damals vorherrschenden politischen Situationen. Besonders gelungen ist, dass der Leser sich an Jesu Seite fühlt. Page mutmaßt, wie sich Jesu in seinen letzten Tagen gefühlt haben könnte und beschreibt die Menschen, die ihn immer umgaben. Dabei kann sich der Leser zurückversetzen und beobachten, was geschah und wie die Menschen reagierten. Page zitiert in seinem Werk sehr viel aus der Bibel und anderen Schriften, die von der Hinrichtung und den letzten Tagen berichteten und kann Vermutungen damit belegen und so macht das Buch den Anschein eine wissenschaftliche Publikation zu sein, dabei ist es lediglich ein Werk, das von EINER möglichen Geschichte der letzten Tage erzählt. Dieses Buch ist eine Offenbarung und zeigt dem Leser, was glauben bedeutet und wie wichtig der Glaube im Leben eines Menschen ist und sein sollte. Spannend geschrieben, sprachlich sehr schön ausformuliert und sehr anregend – ein wunderbares Buch! Erstveröffentlichung auf http://literaturecosmos.wordpress.com/
  24. Cover des Buches Kathy - Im Schatten seiner Flügel (ISBN: 9783894375485)
    Kathy Bartalsky

    Kathy - Im Schatten seiner Flügel

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Synapse11
    Wie tief kann man fallen? Inhalt: Kathys Hobby ist Fallschirmspringen und sie heiratet Steve, einen Hubschrauberpiloten. Als dann auch Sohn Steven geboren wird, scheint das Familienglück perfekt zu sein. Ein Jahr später adoptieren sie die kleine Tochter Christina. Doch schon nach kurzer Zeit erkrankt Christina an Hirnhautentzündung und stirbt. Ihr Tod ist noch nicht einmal überwunden, da bekommt die Familie ein erneutes Adoptionsangebot und steht vor einer schweren Entscheidung. Hinzu kommt noch, dass Steve, der als Zeitsoldat gedient hat, erst versetzt, später entlassen wird. Das Leid der Familie ist auch eine Belastungsprobe für die Beziehung. Um der finanziellen Not zu entfliehen, ziehen sie nach Afrika. Steve kann dort bei der “Helimission” wieder als Hubschrauberpilot arbeiten. Das Glück währt nicht lange, denn Sohn Steven stirbt an den Folgen einer Vergiftung. Tapfer versuchen die Hinterbliebenen ihr Leben zu meistern. Kathy schreibt Tagebuch um ihren Schmerz zu verarbeiten. Dann kommt eines Tages auch noch die erschütternde Nachricht, dass Steve bei einem Hubschraubereinsatz tödlich verunglückt ist. Hat das Leben für Kathy noch einen Sinn? Trotz der Trauer lernt Kathy eine Hoffnung kennen, von der sie sich, über den Tod ihrer Angehörigen hinaus, geborgen und getragen fühlt. Meine Meinung: Das Buch ist ein autobiographischer Tatsachenbericht. Es ist kaum fassbar, wieviel Leid eine Familie ertragen kann, und dennoch nicht zerbricht. Die Geschichte ist mit viel Feingefühl geschrieben. Die Protagonisten wachsen dem Leser schnell ans Herz und man kann beinahe den Schmerz des Verlustes, aber auch die Freude, die jeder kleine Hoffnungsschimmer mit sich bringt, nachempfinden. Als Kathy ihren Mann, der dienstlich in Übersee war, besucht, sieht sie viel Kinderelend und ihre eigenen Probleme treten in den Hintergrund. “Manche Bilder aus dem Fernsehen kamen mir wieder in den Sinn, nur dass es jetzt nicht Bilder waren, sondern echte Menschen im echten Leben.” (S.52) Der Leser erfährt einiges über Gebräuche, Riten und Ahnenglauben der afrikanischen Menschen. Kathy fragt sich, wozu Gott all das Leid in ihrem Leben zugelassen hat. War es Strafe? Wofür? Oder gar seine Liebe um ihr Herz zu verändern? Es ist bewegend, Kathys Tagebucheintragungen, ihre Gedanken und tiefen Gefühle zu verfolgen. Kathy hat viel verloren, aber gelernt - man kann tief fallen, aber nie tiefer als in Gottes liebevolle und tragende Hände. Etwas verwirrend ist, dass sich die Namen des Ehepartners, Steve und der des Sohnes, Steven ähneln. Hier hätte ein Pseudonym das lesen erleichtern können. Davon abgesehen ist der Schreibstil jedoch fließend und gut lesbar. Meine Lieblingstextstelle: “Ich wußte, dass meine Schreie im ganzen Gästehaus zu hören waren, und deshalb war ich froh, dass ich in Afrika war. Dort ist es normal, dass man bei einer schlimmen Nachricht seinen Schmerz lauthals herausschreit und weint und klagt. Ich hätte auch gar nicht anders gekonnt. Hier können wir wirklich viel von den Afrikanern lernen. Bei uns heißt es viel eher einmal: ‘Alles in Ordnung, ich habe alles im Griff. Ich bin schließlich Missionar oder ...’ Warum geben wir nicht zu, wie weh es tut? Warum gestehen wir uns unseren Schmerz nicht ein? ” (S. 125) Fazit: Ein Buch mit Tiefgang, was bewegt und nachklingt. Voller authentischer Gefühle und Emotionen, ähnlich wie in “Die Hütte” von W.P. Young oder “Das Wunder von Billy Goat Hill” von Mark S. Morris

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