Bücher mit dem Tag "evolutionsbiologie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "evolutionsbiologie" gekennzeichnet haben.

11 Bücher

  1. Cover des Buches Die Schöpfungslüge (ISBN: 9783548374277)
    Richard Dawkins

    Die Schöpfungslüge

    (22)
    Aktuelle Rezension von: naimalmao

    Alles war der typ da babbelt habe ich schon in der 9.klasse in bio gelernt 💔💔💔💔 das buch hat mich leider nicht erleuchtend und schlauer gemacht  

    wollte das buch beim nächsten Tauschbücher Stand abgeben aber ich will dieses buch der nächsten Person nicht antun, ich will ihr dieses leid ersparen.

    gibt das geld das ihr für dieses buch ausgeben würdet, lieber eurem local obdachlosen :-)

  2. Cover des Buches Geschichten vom Ursprung des Lebens (ISBN: 9783548373010)
    Richard Dawkins

    Geschichten vom Ursprung des Lebens

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst
    Hochinteressant! Nicht immer einfach zu lesen, aber sehr informativ. Ich bin nur dankbar, dass ich über dieses Buch keine Abschlussprüfung ablegen muss :-) Trotz aller komplizierten Wendungen und Verzweigungen, bleibt das Buch kurzweilig.
  3. Cover des Buches Glücksfall Mensch (ISBN: 9783446258426)
    Jonathan B. Losos

    Glücksfall Mensch

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    Glücksfall Mensch: Ist Evolution vorhersagbar? von dem Evolutionsbiologen und Herpetologen Jonathan B. Losos Ist ein populärwissenschaftliches Sachbuch, in dem der Autor der Frage nachgeht, inwieweit die Evolution wiederhol- und vorhersagbar ist.

    Nach einem Inhaltsverzeichnis folgt ein Vorwort, in dem der Autor beschreibt, wie er dazu kam, Biologie zu studieren, und wie er auf die Idee für dieses Buch gekommen ist. Danach kommt noch eine Einleitung in das für die Beantwortung der Frage nach der Wiederhol- und Vorhersagbarkeit der Evolution zentrale Thema, das Phänomen der konvergenten Evolution. Also dass Lebewesen unabhängig voneinander ähnliche Merkmale entwickeln, wenn sie ähnlichen Umweltbedingungen ausgesetzt sind.

    Der Hauptteil des Buches ist in drei große Abschnitte mit den Titeln Doppelgänger der Natur, Evolution im Experiment und Evolution unter dem Mikroskop unterteilt. Nach einer Danksagung und einer Seite über den Illustrator des Buches, Marlin Peterson, finden sich schließlich noch eine nach den Kapiteln sortierte Liste mit Anmerkungen und, vor allem, Quellennachweisen und weiterführender Literatur sowie ein umfangreiches Stichwortregister.

    Losos nennt und erklärt viele Beispiele für konvergente Evolution vor allem bei Tieren, aber auch bei einigen Pflanzen und Mikroben ausführlich, die diverse Forscher nicht nur bei Beobachtungen in der Natur, sondern auch in Evolutionsexperimenten entdeckt haben. Wobei letztere nicht nur in Laboren durchgeführt wurden, sondern auch in den natürlichen Umgebungen der betreffenden Arten.

    Der Schreibstil ist flüssig und mit einer Portion Humor gewürzt. Man spürt beim Lesen richtig Losos’ Begeisterung für das Thema. Er benutzt zwar viele Fachbegriffe, erklärt sie aber, oder ihre Bedeutung ist aus dem Kontext erkennbar. Es gibt einige zu der jeweiligen Textstelle passende schwarz-weiße Illustrationen wie die von vier Arten der jamaikanischen Anolis-Echsen, die Losos selbst zusammen mit den Anolis-Arten auf den anderen Karibikinseln erforscht hat.

    Mir hat dieses Buch sehr gefallen und ich empfehle es allen, die sich für Evolutionsbiologie und im Besonderen die konvergente Evolution interessieren.

  4. Cover des Buches Karotten lieben Butter (ISBN: 9783813507911)
    Gunter Frank

    Karotten lieben Butter

    (2)
    Aktuelle Rezension von: friederickesblog

    Klappentext

    Eine Sterneköchin, ein Arzt und ein Wissenschaftler über traditionelles Kochwissen und gesunden Genuss

    Die meisten von uns können kaum noch genießen. Selbst Gäste in Léa Linsters Sterne-Restaurant bringen inzwischen eine Portion schlechtes Gewissen mit zum festlichen Dinner. Muss das wirklich ein Widerspruch sein – Gesundheit und Genuss? In diesem außergewöhnlichen Text-Bildband trifft Kochkunst auf Ärztewissen und Ernährungsforschung. Die Spitzenköchin Léa Linster, der Arzt Gunter Frank und der Evolutionsbiologe Michael Wink haben einen mehrtägigen Selbstversuch unternommen. Sie haben eingekauft, gekocht, gegessen, diskutiert: Welche Art von Essen bereitet Genuss und ist trotzdem gesund? Oder gerade deswegen? Zwischen Wochenmarkt, Herd und gedeckter Tafel erfährt der Leser, warum uralte Kochtraditionen viel mit modernem Forschungswissen zu tun haben und echter Genuss immer auch gesund ist.

     

    Die Autoren

    Gunter Frank, geboren 1963, ist seit zwanzig Jahren Allgemeinarzt mit eigener Praxis in Heidelberg und Autor mehrerer sehr erfolgreicher Bücher („Schlechte Medizin“, „Die Mañana-Kompetenz“) sowie des Ernährungsklassikers „Lizenz zum Essen“.

    Léa Linster, geboren 1955, kocht seit über 25 Jahren in ihrem Restaurant in Frisange/Luxemburg auf Sterne-Niveau. Mit ihren Kochbüchern und ihrer Autobiografie „Mein Weg zu den Sternen“ erreicht die auch aus dem Fernsehen bekannte Spitzenköchin ein Millionenpublikum.

    Michael Wink, geboren 1951, ist Professor für Pharmazeutische Biologie und Direktor am Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Universität Heidelberg. Seine Handbücher über Heil-, Gift- und Rauschpflanzen sind Standardwerke in der Fachwelt.

     

     

    Das Cover

     

    Das Cover erweckt Neugierde, weil eine uns bekannte und beliebte Sterneköchin ungewohnt eingerahmt ist, von einem Arzt und einem Wissenschaftler. Der humorvolle Titel, der ausführliche Untertitel und der Klappentext bestätigen, dass es sich nicht um ein reines Kochbuch handelt. Umso mehr packt einen die Lust rund um die Ernährung mehr erfahren zu wollen.

     

    Die Geschichte (Achtung Spoiler!)

     

    Das Trio hat sich zusammengetan, um gemeinsam die inzwischen unterschiedlichen Aussagen zur Ernährung aus ihrer Sicht zu beleuchten und einzuordnen. Sie sind der Meinung, dass wir eine Renaissance in der Küche benötigen, weil wir kaum noch in der Lage sind unsere Mahlzeiten und gutes Essen zu genießen. So gilt vieles, was wir über Jahrzehnte gegessen haben mittlerweile als ungesund. Zusammen gehen die drei zwischen Wochenmarkt, Herd und Tisch auf der Sache auf den Grund, erklären die Zusammenhänge, die wissenschaftlichen Hintergründe und das Kochwissen.

     

    Meine Meinung

     

    Ich war von der ersten Seite an völlig begeistert. Endlich mal jemand, der uns sagt, dass nicht alles schlecht, fett, ungesund und dickmachend ist. Jemand der auch die Art der Zubereitung unserer Vorfahren lobt und nicht ausschließlich als nicht mehr zeitgemäß bezeichnet.

     

    Wir erfahren zehn wichtige Regeln einer guten Küche. Außerdem werden die Lebensmittelgruppen von wissenschaftlicher und medizinischer Perspektive erklärt und Lea Lingster zeigt uns, wie wir aus diesen Lebensmitteln gute und gesunde Mahlzeiten zubereiten, wie wir sie genießen und warum sie uns glücklich machen. Wir lernen Lebensmittel wertschätzen und bauen mit den Rezepten auf unserer Tradition auf. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das sich mit Nährwerten und Kalorien befasst, und trotzdem so lustvoll und unterhaltsam sein kann. Die Autoren haben dieses Buch mit viel Herzblut, Humor und Fachwissen erstellt.

     

    Mein Fazit: Ein wunderbar lehrreiches Buch, das viel Abwechslung und leicht verständliche Information bietet und außerdem wunderbar bebildert ist. Wer dann noch die Rezepte der begeisternden Lea Lingster mag, der sucht nicht mehr nach Diäten, sondern zieht aus diesem Buch seinen täglichen Genuss. Ein Buch, das man lesen sollte, um mit seiner Nahrungsaufnahme glücklich zu werden.

     

    Dieses Buch bekommt eine ausdrückliche Leseempfehlung.

     

    friedericke von "friederickes bücherblog"

  5. Cover des Buches Kooperative Intelligenz (ISBN: 9783406842467)
    Martin A. Nowak

    Kooperative Intelligenz

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    „Mutation und natürliche Auslese reichen für ein Verständnis des Lebens nicht aus. Notwendig einbezogen werden muss auch Kooperation. Sie ist die Chefarchitektin dessen, was die Evolution in vier Milliarden Jahren zustande gebracht hat.“ (Zitat aus Kooperative Intelligenz – Das Erfolgsgeheimnis der Evolution)

    Kooperative Intelligenz – Das Erfolgsgeheimnis der Evolution ist ein populärwissenschaftliches Sachbuch von dem Biologen und Mathematiker Martin A. Nowak und dem Wissenschaftsjournalisten Roger Highfield.

    Das Thema ist die Rolle der Kooperation in der Evolution sowie auf allen Organisationsebenen der Lebewesen und die Bedingungen für ihre Entstehung, die Nowak in Zusammenarbeit mit anderen Forschern mit den mathematischen Mitteln der evolutionären Spieltheorie, der evolutionären Graphentheorie und der evolutionären Mengenlehre erforscht hat.

    Wobei die Autoren mit Kooperation einerseits vor allem altruistische Kooperation meinen, die dem Hilfeleistenden nicht sofort einen eigenen Vorteil bringt, den Begriff andererseits aber auch sehr weit fassen und zum Beispiel auch die Unterstützung der Bildung eines biochemischen Stoffes durch einen anderen als Kooperation ansehen.

    Obwohl auch Roger Highfield als Autor genannt wird, ist das ganze Buch in der Ich-Form aus der Sicht von Nowak geschrieben. Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Man spürt beim Lesen deutlich Nowaks Begeisterung für das Thema, die Erklärungen sind leicht zu verstehen und es werden viele Beispiele genannt. Beispielsweise wird schon im Vorwort, das wirklich Lust auf das Thema macht, deutlich gemacht, wie viel Kooperation über Raum und Zeit hinweg notwendig ist und war, damit heute bei uns jemand eine Tasse Capuccino und ein Croissant genießen kann.

    Nach dem Vorwort folgt ein Kapitel, das die Autoren als Kapitel 0 bezeichnen und in dem sie das sogenannte Gefangenendilemma erklären. Das ist ein mathematisches Konzept der Spieltheorie zur theoretischen Erforschung von Konfliktsituationen, in denen die Beteiligten entweder selbstlos handeln (kooperieren) oder eigennützig handeln können (im Sprachgebrauch der Spieltheorie defektieren), wobei es rational gesehen besser ist, nicht zu kooperieren.

    Wer jetzt befürchtet, dass das Buch voller mathematischer Gleichungen ist, muss das übrigens nicht. Im ganzen Buch finden sich nur eine Handvoll sehr einfacher Ungleichungen, die gut erklärt werden. Der Rest des Buches ist in drei Abschnitte geteilt. Im ersten mit dem Titel Fünf Lösungswege geht es um die fünf grundlegenden Bedingungen für die Entstehung von Kooperation, die Nowak durch seine Forschungen ermittelt hat.

    Im zweiten Abschnitt geht es um drei Beispiele für Meisterleistungen der Kooperation, wie der Titel dieses Abschnitts lautet. Diese sind der Übergang von der unbelebten zur belebten Materie zum Beispiel durch die Entstehung selbstreplizierender RNS-Moleküle, die Entstehung von Zellgemeinschaften und wie sie die Bildung von Krebs möglichst lange hinauszögern sowie die Entstehung von staatenbildenden Insekten.

    Im dritten Abschnitt Von Kooperatoren zu Superkooperatoren geht es um Dinge, die uns trotz aller Konflikte Kooperation in einem Ausmaß ermöglichen, das weit über alles hinausgeht, was andere Lebewesen können, weshalb die Autoren uns als Superkooperatoren bezeichnen. Dazu zählen auch unsere komplexen Sprachen, deren Entstehung aus den Lautäußerungen von Tieren Nowak erforscht hat. 

    Aber es geht auch um die sogenannte Tragik der Allmende und Möglichkeiten, sie zu verhindern, die Nowak mit sogenannten Öffentliche-Güter-Spielen erforscht hat. Außerdem geht es in jeweils einem Kapitel um den Einfluss von Freundschaften und von Strafen beziehungsweise Belohnungen auf die Kooperation in einer Population.

    Man erfährt aber auch einiges über die Forschungen anderer Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der Spieltheorie oder anderen Forschungsfeldern gearbeitet haben, die mit den Themen des Buches zusammenhängen. Über das Leben mancher der Forscher erfährt man ebenfalls etwas und auch die Stationen von Nowaks Forscherleben werden beschrieben.

    Vieles war mir nicht gänzlich neu, auch durch meine eigene Lebenserfahrung. Aber manchmal erweist sich ja durch genaues Nachprüfen, dass scheinbar offensichtliche Dinge nicht stimmen, also haben solche Forschungen trotzdem ihre Berechtigung. Manches hat mich allerdings auch überrascht. Schon allein, wie viel man offenbar selbst im Bereich der Biologie mithilfe von Mathematik herausfinden kann, hat mich beeindruckt, da mir das bisher nicht bewusst war.

    Im Anhang gibt es noch ein sehr umfangreiches Verzeichnis mit Quellen und weiterführender Literatur, das nicht nur nach den Kapiteln, sondern auch nach der Art der Quellen beziehungsweise Literatur (wie Bücher und Internetseiten) geordnet ist, sowie ein Personenregister mit allen im Buch erwähnten Personen.

    Den Titel der deutschen Ausgabe finde ich nicht ganz gelungen, da die Autoren eben auch Vorgänge als Kooperation bezeichnen, die keine Intelligenz erfordern. Das Titelbild mit den Blattschneiderameisen, die im Buch als ein Beispiel für Kooperation im Tierreich genannt werden, gefällt mir aber und passt gut zum Thema.

    Insgesamt hat mir Kooperative Intelligenz – das Erfolgsgeheimnis der Evolution wirklich gut gefallen und ich empfehle das Buch allen, die das Thema interessiert.

  6. Cover des Buches Die Evolution in 30 Sekunden (ISBN: 9789464990522)
  7. Cover des Buches Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen (ISBN: 9783328102250)
    Morten A. Strøksnes

    Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen

    (56)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Zwei Freunde sind vom Hochseefischen begeistert und beschließen den Versuch zu unternehmen einen Eishai zu fangen. Der Eishai lebt in großen Tiefen vor der Küste Norwegens und ist sehr schwer zu fangen, da er nur sehr selten dichter an die Wasseroberfläche kommt. Es trifft sich gut, dass der Freund des Autors, Hugo, auf den Lofoten ein Haus hat und von dort starten die beiden das Unternehmen Eishaifang. Zunächst beginnt die Suche und das Ausprobieren des richten Materials und Köders, bevor dann das Material und der richtige Köder gefunden ist und der weitere Versuch des Eishaifangs beginnen kann. Bei diesen Versuchen, die ein Jahr dauern, geraten beide u.a. in Lebensgefahr und die Natur und die Gefahren des Meeres treten hervor.

    Der Autor schildert als Ich-Erzähler das Streben des Menschen der Natur ein Stück abzuringen und letztlich über diese zu Siegen. Dieses alte menschliche Streben dient als roter Faden des Buches in Form der Versuche einen Eishai zu fangen. Die Wartezeit auf das Tier nutzt der Autor dazu Mythen und Legenden über das Meer und die Seefahrt einzuflechten, aber auch Fischkunde und viele Beobachtungen über die Natur und das Meer. Diese füllen das Buch und machen es zu einem interessanten Lesevergnügen und ich empfand als Leser oft die ungeheure Kraft der Natur und des Meeres hautnah, als würde direkt der Strand und das Meer vor mir liegen. Für mich waren die Passagen über die Fische und Meerestiere dann aber ein wenig zu umfangreich und haben mich ab der Mitte des Buches eher gelangweilt und gierig darauf warten lassen, dass wieder etwas zum Eishaifang und damit dem roten Faden erzählt wird. Insgesamt aber ein außergewöhnliches Buch mit tiefsinnigen Einblicken.

  8. Cover des Buches Virolution (ISBN: 9783827425416)
    Frank Ryan

    Virolution

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    Virolution von dem Arzt und Evolutionsbiologen Frank Ryan ist ein interessantes Sachbuch über die Rolle von Viren, im Besonderen von (endogenen) Retroviren, in der Evolution der Lebewesen sowie wahrscheinlich bei der Entstehung von Krebs, Autoimmunkrankheiten und vielen weiteren Erkrankungen.

    Außerdem gibt es am Ende noch je zwei Kapitel über Hybridisierung und Epigenetik, in denen der Autor ebenfalls auf deren wahrscheinliche Rolle in der Evolution und bei der Entstehung diverser Krankheiten eingeht. Ryan zitiert dafür Virologen, Epidemiologen, Symbioseforscher, Epigenetiker und andere Wissenschaftler, die er interviewt hat und die auf diesen Gebieten geforscht haben, und beschreibt ihre Forschungsprojekte und deren Ergebnisse.

    Zur Veranschaulichung nennt er Beispiele für Lebewesen, die in Symbiose mit Viren leben, und vor allem für die diversen Krankheiten, bei deren Entstehung laut den Forschungsergebnissen der genannten Wissenschaftler Viren, außer Kontrolle geratene epigenetische Mechanismen oder die genetischen Folgen von in der fernen Vergangenheit stattgefundenen Hybridisierungen beteiligt sind. 

    Besonders beeindruckend finde ich bei den Viren, die in Symbiose mit Lebewesen existieren, das Beispiel der parasitären Wespen, deren Larven ein Virus beim Überleben in den Raupen hilft, in die die Weibchen ihre Eier ablegen. Was das Virus (das für die Wespen selbst inzwischen normalerweise völlig harmlos ist) mit den Raupen anstellt, hat mich ein wenig an Akte X erinnert.

    Zum Schreibstil des Autors ist zu sagen, dass er oft Fremdwörter benutzt, die zwar meist entweder direkt in den Kapiteln oder im Glossar am Ende des Buches erklärt werden, aber nicht in jedem Fall. Etwas Vorwissen, was die üblichen Fachbegriffe in den im Buch angesprochenen Themengebieten betrifft, kann also nicht schaden. Wenn man davon absieht, finde ich aber alle Erklärungen ziemlich leicht verständlich. Die Erklärungen werden jedoch nur selten durch Abbildungen ergänzt.

    Meiner Meinung nach ist Virolution für alle empfehlenswert, die sich für die Themen des Buches interessieren und nichts gegen die häufige Verwendung von Fachbegriffen und die wenigen Abbildungen haben.

  9. Cover des Buches Das Mosaik der Menschwerdung (ISBN: 9783662568293)
  10. Cover des Buches Dr. Z Verbotene Tipps für Aufreißer (ISBN: 9783442170913)
    Victoria Zdrok

    Dr. Z Verbotene Tipps für Aufreißer

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Die Autorin ist vor ihrem Pychologiestudium als Playmate und Penthouse-Pet aufgetreten und bringt den Lesern (angeblich) bei, wie man bei attraktiven Frauen landet- sie müßte es ja anscheinend wissen, und sie hat ihre Mit-Pets gefragt, was so geht und was so gar nicht (manches klingt nach Schema F und hat man schon tausendmal woanders gelesen zB daß man auf Körperhygiene Wert legen sollte und daß man als Angeber nicht gut ankommen wird), manche Tips sind mit Hinweisen auf Biologie und (Evolutions-)Psychologie unterlegt und leuchten deswegen besonders ein. Ich habe einige gute Tips mitnehmen können und mich gut unterhalten gefühlt, von mir gibt es 3-4 Sterne.
  11. Cover des Buches Your Inner Fish (ISBN: 9780141027586)
    Neil Shubin

    Your Inner Fish

    (1)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Ich habe "Your Inner Fish" gelesen, da es mir von einem Professor in der Uni empfohlen wurde und wir Teile des Inhaltes im Seminar behandelt haben.

    Inhaltlich war es durchweg interessant, wenn auch für mich als Biologie-Studentin nichts Neues. Beim Lesen kam mir jedoch die Frage auf: An wen spezifisch richtet sich dieses Buch denn eigentlich?

    Die Antwort dazu ist für mich keine feste. Ich würde sagen, Biologie-Student*innen im Bachelor sind vermutlich eine vielversprechende Zielgruppe. Das Buch hat jedoch in seinem Beispielen einen eher populärwissenschaftlichen Touch, sollte also für eine breitere Masse geeignet sein. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob die breite Masse wirklich die Vielzahl der Aussagen, die auch diverse Grundlagen voraussetzen, nachvollziehen kann.

    Für mich kann ich sagen, dass ich das Buch als sehr verständlich empfunden habe. Die Beispiele waren anschaulich und die Gliederung auch sinnvoll. Neil Shubin versteht es, unterhaltsame Wortspiele einzubauen. Die Beschreibungen seiner Expeditionen und Ausgrabungen fand ich als mehr oder weniger angehende Paläontologin besonders mitreißend.

    Für mich war dieses Buch eine vollkommen runde Sache, an der ich nichts auszusetzen habe. Für jeden, mit etwas mehr als grundlegendem biologischen Verständnis eine klare Empfehlung! 

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