Bücher mit dem Tag "expansion"

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24 Bücher

  1. Cover des Buches Schwertgesang (ISBN: 9783499248023)
    Bernard Cornwell

    Schwertgesang

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch ist der vierte Band der sogenannten "Uhtred-Saga". Die Handlung schliesst sich unmittelbar an das Geschehen des Vorgängerbandes an. Insofern kommt man schnell in die Geschichte. Die meisten Figuren sind dem fleissigen Reihenleser Leser ja aus den früheren Büchern ohnehin bekannt. Natürlich fallen auch wieder einige weg, schließlich geht es in dem Buch nicht gerade zimperlich zu. Dafür kommen neue Figuren hinzu.

    Das Buch hat einige recht brutale Schlacht- und Kampfpassagen, die einen zartbesaiteten Leser erschrecken könnten. Aber das war zu damaligen Zeiten nunmal so....!

    Leider gibt es auch einige Längen und vor allen Dingen haben mich etliche Wiederholungen ziemlich gestört. Das ist halt der Preis, den der Autor zu zahlen hat, um auch Leser von Einzelbänden zufrieden zu stellen. Das hat mich aber letztendlich zu einem Punktabzug veranlasst.

  2. Cover des Buches Abgründe (ISBN: 9783404168347)
    Arnaldur Indriðason

    Abgründe

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Gelinde
    Abgründe, von Arnaldur Indridason

    Cover:
    Austauschbar.

    Inhalt:
    Island 2005 – die Wirtschaft boomt.
    Jeder will sich auch ein Stück vom Kuchen abschneiden, und so wird oft nicht hinter die Kulissen des Goldsegens geschaut.
    Als dann eine junge Frau überfallen wird, und an diesen Folgen stirbt, wfird eine Lawine in Gang gesetzt die auch zu einem Unfalltod eines Bankers von vor einem Jahr führt.
    Der Ermittler, Sigurdur Oli, begibt sich auf einen Alleingang mit den kriminellen Machenschaften.

    Meine Meinung:
    Dies ist mein erstes Buch von diesem Autor.
    Und es steht als Untertitel: Kommissar Erlendur ermittelt in seinem 10. Fall.
    Nur ist dieser Erlendur im ganzen Buch abwesend!

    Ich hatte rechte Probleme mit den fremd klingenden Namen, diese machten es mir schwer, mir die Personen zu merken und ihnen „Gestalt“ zu geben.

    Der Ermittler Sigurdur Oli wirkt durch seine überhebliche und voreingenommene Art sehr unsympathisch, das wirkt auf mich teilweise schon unprofessionell. OK, ganz am Schluss kommt er nochmals gut weg, als er die „Selbstjustiz“ seines Kollegen nicht gut heißt. Auch sein privates Umfeld, vor allem die Beziehung zu seiner EX wirkt auf mich nur lästig und nervig.

    Die Handlung ist mir zu verwirrend, teilweise widersprüchlich und zu sehr im Finanzgeschäft, wo ich mich sowieso nicht auskenne. Über viele Seiten zieht es sich unwahrscheinlich zäh und langweilig dahin.
    Bei der Parallelhandlung ist von vorn herein klar auf was es hinausläuft und dadurch ist jede Spannung raus. Kurz dient sie dazu, damit Sigurdur Oli seine Meinung rechtfertigen kann.

    Mich konnte das Buch absolut nicht fesseln.

    Mein Fazit:
    Die Handlung war mir zu verwirrend und das Hauptdelikt zu „Banktechnisch“ (Wirtschaftskriminalität). Bei der Parallelhandlung, war mir im Gegenzug gleich von Anfang an klar um was es ging, diese war grausam, aber sie diente nur als Nebenschauplatz (so fühle es sich für mich an).
    Der Ermittler Sigurdur Oli ist mir auch sowas von unsympathisch, denn er ist überheblich und voreingenommen, deshalb konnte bei mir kein Lesegenuss aufkommen.
    Ich kann nur 2 Sterne vergeben.
  3. Cover des Buches Die Frauen vom Jungfernstieg. Gerdas Entscheidung (ISBN: 9783746637044)
    Lena Johannson

    Die Frauen vom Jungfernstieg. Gerdas Entscheidung

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Die Apothekerstochter heiratet Oskar Troplowitz. Gemeinsam mit ihm zieht sie nach Altona, wo er ein Laboratorium von Beiersdorf abgekauft hat und nun mit neuen Produkten auf den Markt kommen will.

    Leider ist Oskar mit seinen modernen Ideen nicht bei allen Hanseaten wohl gelitten. Gerda versucht auf ihre Art einen Teil zum harmonischeren Zusammensein beizutragen. Dabei wird sie von zwei Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten, unterstützt.


    Das Cover des Buches zeigt schön auf wo und wann die Geschichte spielt. Eine Frau,gekleidet wie Ende des 19.Jahrhunderts blickt auf eine große Stadt.


    Welche Entscheidung mag Gerda wohl getroffen haben ,habe ich mich gefragt, als ich den Untertitel las. Da ich gerne historische Romane mit starken Frauenfiguren lese, dachte ich das ich mit diesem Roman wohl richtig liege.

    Auch wenn ich in Gerda nun nicht die stärkste Frau des Romans sehe, so wurde ich doch nicht enttäuscht,denn hier fand ich gleich mehrere starke Frauen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Schichten.


    Faszinierend fand ich Toni, die sich trotz ihres frühen Verlusts nicht unterkriegen ließ. Obwohl sie keine höhere Bildung genießen konnte hatte sie mit ihrer Art und dem Herzen am rechten Fleck viel Erfolg in ihrem Leben.


    Auch die zunächst vom Leben enttäuschte Irma macht durch die Erfahrungen des Lebens und viele Widrigkeiten, von denen sie etliche, meines Erachtens nach selbst verschuldet hat, eine wundersame Reifung durch.


    So fand ich es schön mitzuerleben, wie die Hauptdarsteller der Geschichte, trotz aller Widrigkeiten gegen sie,  in klein beigegeben haben und ihr Schicksal selbst in die Hand nahmen.


    Der Autorin ist es hierdurch gut gelungen gesellschaftliche Probleme und Entwicklungen der damaligen Industrialisierung von Unternehmer, aber auch Arbeiterseite her anzusprechen. Und das alles auf unterhaltsame Weise ohne den mahnenden Zeigefinger.


    Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und war von Anfang an in der Geschichte.

    Jetzt warte ich auf den Folgeband,denn ich bin neugierig wer in der Firma Beiersdorf & Co der Ränkeschmied ist. Außerdem würde ich gerne die Entwicklung der drei ganz unterschiedlichen Frauen, die dennoch freundschaftlich verbunden sind, weiter verfolgen.

  4. Cover des Buches Verhängnisvolle Provence (ISBN: 9783958192836)
    Sandra Åslund

    Verhängnisvolle Provence

     (63)
    Aktuelle Rezension von: ChrischiD

    Eigentlich wollte Kommissarin Hannah Richter ein paar ruhige Urlaubstage mit ihrem Liebsten verleben, doch daraus wird nichts. Ein Mordfall in Köln, mit eindeutigen Verbindungen nach Frankreich, just in die Region, in der Hannah bereits während eines Austauschprogramms arbeitete, gibt der Polizei zahlreiche Rätsel auf. Ein Familienbetrieb in der Naturkosmetikbranche, eine Unternehmensexpansion und Mitarbeiter, die ganz genau hinschauen. Viele Anhaltspunkte für die Ermittler, aber nur wenig Zeit den Fall zu lösen..

    Immer wieder verschlägt es Hannah Richter in die Region Vaison-la-Romaine, mal aus privaten, mal aus beruflichen Gründen, doch über kurz oder lang geht es immer um Mord. In diesem Fall nimmt das Geschehen allerdings in Köln seinen Anfang, die Verbindung nach Frankreich ergibt sich erst während der Ermittlungen.

    Egal ob man als Leser bereits in den vorangegangenen Bänden dabei war oder neu einsteigt, recht schnell hat man sich innerhalb der Gegebenheiten und den Charakteren zurecht- und eingefunden. Hier ist die ruhige und unaufgeregte Erzählweise absolut positiv zu bewerten, da wichtige Informationen zu Figuren und vergangenen Ereignissen kurz und kompakt erläutert werden. Vorkenntnisse sind entsprechend nicht zwingend notwendig.

    Ein wenig mehr Tempo wünscht man sich im weiteren Verlauf allerdings, was auch die Spannung nochmals merklich steigern würde. Zwar ist der Fall als solcher inhaltlich sehr verstrickt und wahrlich nicht einfach zu rekonstruieren, dennoch hätte ein bisschen mehr Esprit nicht geschadet. Ansonsten tragen aber durchaus einige Überraschungsmomente dazu bei, dass man eng an Hannahs Seite bleibt, um keine Wendung zu verpassen. Schließlich könnte hinter der nächsten Ecke die Lösung liegen. Das Wechselspiel zwischen Köln und Frankreich bringt zudem frischen Wind ins Geschehen, auch wenn man sich manchmal in einer Sackgasse wähnt.

    Ein äußerst verwobener Fall mit einer interessanten Grundthematik und gekonnt eingeflochtenem Lokalkolorit beschert dem Leser ein paar spannende Lesestunden.

  5. Cover des Buches Die Stunde des Schicksals (ISBN: 9783442486755)
    Penny Vincenzi

    Die Stunde des Schicksals

     (29)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa
    Der letzte Teil der Lytton-Saga.
    Auch der dritte Teil der Lytton-Saga ist wieder sehr gut geschrieben. Ein Buch voller Liebe, Hoffnung und Intrige.
    Zum Mitte des Buch fängt es an sich sehr zu ziehen, auch das Ende geht mir etwas zu schnell.
    Von den Personen und Handlungen ist es teilweiße zu viel. Es sind nur kurze Passagen der einzelnen Personen, so dass ich zeitweiße Schwierigkeiten hatte alle auseinander zu halten und mitzukommen. Gerade weil auch sehr viele Handlungen passiert sind.
  6. Cover des Buches Die kürzeste Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499621970)
    Leonard Mlodinow

    Die kürzeste Geschichte der Zeit

     (54)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Die kürzeste Geschichte der Zeit von Stephen Hawking, geht es um die Erklärung was wir bereits alles über das Universum wissen und was die Vergangenheit darüber wusste oder zu glauben wusste. Es wird erklärt, wie wir zu dem Wissen über das Universum im Laufe der Jahre gelangt sind und was wir auch daraus gelernt und verbessert haben. Es werden kurz einzelne bekannte Wissenschaftler angesprochen, welche ihren Teil zum Verständnis des Universums beigetragen haben. 


    Meine Meinung:

    Auch wenn das Thema sachlich ist, konnte ich trotzdem alles verstehen und nachvollziehen. Die Geschichte war trotzdem spannend und gut erzählt, die beiden Sprecher der Geschichte haben sie gut wiedergegeben und verständlich erklärt. 


    Fazit:

    Mit normalem Hintergrundwissen von Chemie konnte ich die Geschichte gut verstehen. Ob sie zu verstehen ist, wenn man nicht gut in Chemie oder Physik ist, weiß ich nicht. Wenn man sich aber für das Universum interessiert und schon etwas darüber weiß, dann ist das Sachbuch bestimmt spannend und verständlich.

  7. Cover des Buches Einmal für immer, bitte (ISBN: 9783745700015)
    Susan Mallery

    Einmal für immer, bitte

     (36)
    Aktuelle Rezension von: nblogt
    Bei "Einmal für immer bitte" von Susan Mallery handelt es sich um den vierten Band der Happily Inc - Reihe der Autorin, bei dem sich alles um die Bewohner des kleinen Örtchens "Happily Inc" und seinem speziellen Charme dreht. Da mir die ersten Bände der Reihe sehr gut gefallen haben, habe ich mich auf diesen Band selbstverständlich sehr gefreut. Und ich wurde beim Lesen auch nicht wirklich enttäuscht. Man wird direkt von den Bewohnern in den Bann gezogen und mitgerissen.

    Im Mittelpunkt dieses Romans stehen Silver und Drew. Silver ist Besitzerin einer mobilen Bar. Als sie sich vergrößern möchte, der Kredit aber von der Bank abgelehnt wird, bietet ihr ausgerechnet ihr Ex-Freund Drew Hilfe an. Allerdings möchte er ihr das Geld nur im Gegenzug einer geschäftlichen Partnerschaft geben. Silver ist hin- und hergerissen. Wenn sie zustimmt, muss sie sich wieder auf ihn einlassen und eng mit ihm zusammenarbeiten. Dabei läuft sie dann jedoch Gefahr ein großes Geheimnis, welches sie seit ihrer Trennung mit sich rum trägt, lüften zu müssen.
    Silver und Drew sind generell sehr liebenswerte Charaktere. Wobei ich gestehen muss, dass mir Drew noch ein wenig besser gefallen hat, da er trotz seiner familiären Hintergründe mehr als bodenständig und sehr viel Gemeinschaftssinn besitzt. Silver war mir persönlich anfangs ein wenig zu unnahbar, so dass es nicht leicht fiel sich zunächst in sie hineinzuversetzen. Dies hat jedoch mit dem Geheimnis zu tun, welches sie verbirgt. Als dieses nach und nach ans Licht kommt, wird sie auch offener.
    Generell sind die Figuren in diesem Roman wieder sehr durchdacht und harmonisieren sehr gut miteinander. Positiv ist vor allem zu vermerken, dass nicht jede Figur unbedingt um die Gunst der Leser kämpft, sondern teilweise aufgrund ihrer missgünstigen oder ablehnenden Haltung sogar eher abschrecken. Aber gerade ihre Art sorgt immer wieder für Auflockerung der Handlung.

    Susan Mallery Schreibstil ist erneut sehr erfrischend, so dass man sich von Spannungsspitze zu Spannungsspitze bewegt. Und auch wenn die Handlung über viele Etappen hin ziemlich hervorsehrbar ist, kann sie mit kleinen Überraschungen die Handlung immer wieder in neue Bahnen lenken.
    Wie man es von ihren bisherigen Romanen kennt, enthält auch dieser Roman neben einer sehr spannenden Haupthandlung mindestens einen Nebenstrang, der in der Regel immer mit in die Haupthandlung mit eingebunden wird. Allerdings muss ich hier nun leichte Kritik üben. In diesem Roman ist es Susan Mallery nicht so recht gelungen, die Nebenhandlung in die Haupthandlung mit einzubinden bzw. sie verknüpft diese erst mehr als spät. Dadurch wirkte die Nebenhandlung zunächst ein wenig deplatziert und kann auch keine echten Emotionen wecken.

    Fazit:
    Die Haupthandlung in "Einmal für immer bitte" von Susan Mallery überzeugt bis in alle Spitzen. Die Nebenhandlung wirkt allerdings ein wenig deplatziert und emotionslos! Dennoch freue mich aber auch schon auf den nächsten Band und die Bewohner der Happily Inc. - Reihe.
    Für mich eine unbedingte Leseempfehlung, vor allem wenn man die bisherigen Bände oder die Fools Gold - Reihe der Autorin bereits gelesen hat!

    Note: 2 (💗💗💗💗)
  8. Cover des Buches Kreuzbube (ISBN: 9783947724024)
    Arno Kerr

    Kreuzbube

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Darryl1208

    Hervorragend geschriebener Krimi, mit glaubwürdiger Handlung und sehr gut ausgearbeiteten, menschlichen Charakteren.
    Aus einem ungeklärten Todesfall in einem Läuterbottich einer Brauerei entwickelt sich im Laufe des Buches ein mehrfaches Tötungsdelikt, das zwar mangels lebenden Verdächtigen nicht völlig aufgeklärt werden kann, aber das tut der Handlung keinen Abbruch. Das Buch ist durchgehend spannend geschrieben in einer angenehmen, gut zu lesenden Sprache.
    Alle Charaktere, auch die weniger wichtigen sind gut genug beschrieben um überzeugend zu sein und die wichtigeren Charaktere sind so detailiert beschrieben, das man sich gut in sie und ihre Probleme einfühlen kann, ohne das man ausgiebig mit für den Roman unwichtigen Charakterstudien genervt wird.
    Die 264 Seiten sind meiner Meinung nach optimale Länge, ich hatte während des Lesens weder das Gefühl "Da hätte der Autor ruhig mehr drauf eingehen können" noch ein "Das kann man auch kürzer fassen". Idealerweise liest man das Buch, wenn man die Zeit hat es in einem Stück zu lesen, für mal eben ein paar Seiten zwischendurch ist es zu spannend.
    Einziges Manko ist das Titelbild, bei dem sich mir nicht der Zusammenhang mit dem Inhalt erschließt, denn die Kreuzkirche in Münster ist es nicht. Ob es der münsterraner Dom ist weiß ich nicht, aber ich denke nein.

  9. Cover des Buches Krise und Untergang der römischen Republik (ISBN: 9783534080618)
    Karl Christ

    Krise und Untergang der römischen Republik

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Admiral
    Einleitung Karl Christ, Koryphäe der Altertumswissenschaft, versucht hier in diesem Werk zu ergründen, wie es zur Paralyse der Römischen Republik kam, wie einzelne Menschen ihre althergebrachten Verhaltenscodices aushöhlen konnten und schließlich, warum sie letztendlich zusammenbrach. Zusammenhassung Viele ältere Altertumsforscher begannen bei Abhandlungen über das Ende der Römischen Republik mit dem Jahr 133, also dem Jahr, in dem sich durch Tiberius Gracchus, die beiden Gruppierungen der Optimaten und Popularen herausbildeten. Christ beginnt ein halbes Jahrhundert früher: 200. Und zwar, um einen Versuch zu begehen, zu entschlüsseln, wie später einzelne Männer so viel Macht und Einfluss ernten und ebenfalls, obwohl sie nur einzeln waren, die gesamte Republik lahmlegen konnten. Männer wie Sulla, Cinna, Marius, Caesar, Pompeius, Marius und Octavian. Der Anfang seines Werkes beginnt Christ mit der Herausbildung eines Fundaments bei dem Leser bezüglich der exterritorialen Expansion. Gegliedert in "Ost" (Griechenland, Makedonien, generell alle alten Diadochenreiche) und "Westen" (Nordafrika, Spanien, Norditalien, Gallien [nur Küstenstreifen]). Anschließend an diese außeritalischen Analysen erörtert er die innerpolitische, wirtschaftliche, religiöse, sklavische, verwaltungstechnische Lage in Rom selbst. Nach diesen 3 Kapiteln, die dem Leser ein Wissensfundament an die Hand geben, legt Christ in den folgenden Kapiteln den Schwerpunkt lediglich noch auf Einzelpersonen und geht dabei chronologisch vor: Gracchen (133.123), Marius, Cinna, Sulla, Pompeius, Caesar, Marius, Octavian. Fazit Wer bereits die eine oder andere Rezension meinerseits las, dem wird aufgefallen sein, dass ich bei "wissenschaftlichen" Büchern auf das Fehlen von Indices zur Verdeutlichung von Gedankengängen, allergisch reagiere. Hier sind keine. Und ausnahmsweise kann ich sehr bedingt darüber hinweg sehen, weil Christ in der Einleitung eine sehr ausführliche Literaturanalyse vornimmt. Nur leider gab es zwischendurch oftmals Stellen, bei denen ich mir dachte: "Ach komm, hier hättest du mal eine Fussnote setzen könne. Wo du das her hast, hätte ich jetzt gern nachgeschaut." Im Großen und Ganzen und abgesehen davon aber, ist dies ein exzellentes Buch. Es geht recht tief in die Thematik ein und deckt auch beinahe jedes Thema dieser Zeit ab. Abgesehen vielleicht von den Provinzen, aber das würde den Rahmen zu sehr sprengen. Er hat sogar zwischendurch noch ein Kapitel zur Geistesgeschichte eingebaut, das unter anderem einen Überblick über die antiken Autoren jeglicher Literaturgattungen gibt. Das war sehr trocken, allerdings sehr gelungen und informativ. Außerdem ist es auch ein wunderbares Nachschlagewerk. Sehr positiv zu bewerten ist auch seine Förderung der leserischen Kritikfähigkeit. Zum Beispiel erklärt er sehr anschaulich, warum neuzeitliche Begriffe nicht auf diese Zeit passen. Revolution beispielsweise.
  10. Cover des Buches Das Britische Empire (ISBN: 9783406624582)
    Peter Wende

    Das Britische Empire

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Admiral
    Peter Wende beschreibt ihr auf engstem Raume die Geschichte des englischen Kolonien und sonstigen exinsularen Besitzungen, ausgenommen Irlands. Er gliedert die Geschichte des Empires ganz klar in 3 Abschnitte. das ältere Empire, mit dem Schwerpunkt auf den 13 Kolonien, dem klassische Empire, mit dem Schwerpunkt auf Afrika und Indien, und zu guter Letzt auf das Ende und Erbe, das durch mehrere Aspekte gekennzeichnet ist. Dem Umgang mit den Kriesen, die die Weltkriege darstellen, dem Ende des indischen und afrikanischen Einflusses, der Commonwealthbildung und dem Rückzug aus allen anderen Einflusszonen. Großbritannien ist, wie Wende es darstellt, immer und in allem ein ganz klarer Nachzügler und Außenseiter. Spanier und Portugiesen haben bereits 100 Jahre Vorsprung, als die Engländer erst beginnen Kolonien aufzubauen und eine deutlich höhere Emigation. Das Warum ist eine der Fragen, die Wende stellt. Denn die ganze Zeit vorher benutzte England die Zeit um Kaperfahrten zu finanzieren und sich an das europäische Festland binden zu lassen. Ein weiterer wichtiger Punkt, den Wende immer öfter hervorhebt, ist die Konzentration auf dne Handel. Der Handel war Triebfeder und Motivation zu dem Ganzen. Schon früh besaß England vielleicht nicht so quantitativ viel, aber die für den Handel essentiellen Punkte waren in seiner Einflusssphäre. Als 1784 die 13 Kolonien dem Griff Englands entglitten war das Ende des Empires noch nicht gekommen, obwohl sie das Herzstück und den Schwerpunkt des Empires gebildet hatten. Das Gegenteil war der Fall ! Denn das Empire erlebte mit Indien einen weiteren Hochpunkt, genauso wie mit der Ausweitung der südafrikanischen Besitzungen. Doch nach den Weltkriegen entglitten nun auch zunehmend alle anderen Einflusssphären den Engländern. Denn die Unabhängigkeit kam immer mehr groß in Mode und da störte nur England, das sich immer als Vorsitzender des Commonwelth sehen wollte und immer ein gewisses Maß an Einfluss besitzen wollte. Alles in allem ein guter und informativer Überblick. Doch leider setzt Wende oftmals sehr viel Vorwissen voraus, das vielleicht noch auf ein paar wenigen Seiten hätte Erwähnung finden sollen. Doch positiv ist anzumerken ist, dass es nicht den Charakter eines Unterhaltungsuches mit vielen schönen Formulierungen angenommen hat. Sondern auch zum Nachdenken und genauen Lesen auffordert. Durch Verweise und Literaturangaben erhält es auch den Status eines wissenschaftlichen Buches. Gut gelungen.
  11. Cover des Buches Atlas der Weltgeschichte (ISBN: 9783846800096)

    Atlas der Weltgeschichte

     (1)
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  12. Cover des Buches Handbuch der Geschichte der Internationalen Beziehungen / Expansion und Hegemonie (ISBN: 9783506737212)
  13. Cover des Buches Der große Aschinger (ISBN: 9783897737013)
    Heinz-Joachim Simon

    Der große Aschinger

     (0)
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  14. Cover des Buches Germanicus (ISBN: 9783404232048)
    Kirk Mitchell

    Germanicus

     (6)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb
    ---------- Procurator ---------- Anatolien MMDCCXLII A.U.C. Procurator Germanicus Julius Agricola, ein entfernter Neffe des herrschenden römischen Kaisers, ist Procurator der Provinz Anatolia und sieht sich mal wieder einer Rebellion der örtlichen Anführer gegenüber. Diese fühlen sich von den Römern in ihrem religiösen Belangen eingeschränkt und rufen zum Djihad gegen die Römer auf. Procurator ist der erste Band der Germanicus Trilogie. Bei diesen Romanen handelt es sich um eine Was wäre wenn Geschichte, in diesem Fall "Was wäre, wenn das Römische Reich nicht untergegangen wäre?". Zwei Entscheidungen haben dazu geführt, dass das römische Reich noch existiert. Zum einen hatte Pilatus Frau einen prophetischen Traum und warnte ihren Mann davor Jesus hinzurichten. Pilatus widersetzt sich somit der Forderung des Volkes Barabas freizulassen und gibt stattdessen Joshua bar-Joseph frei. Des Weiteren glaubte Varus in dieser Zeitlinie den Warnungen vor Arminius und siegte im Teutoburger Wald, so dass Germanien latinisiert wurde. Es kam nie zu einer Spaltung des Reiches und die Römer beherrschen einen Großteil der bekannten Welt. Dennoch ist die Zeit nicht stehen geblieben, es gibt Elektrizität, Schienengaleeren, Sandgaleeren und Gewähre haben die Pili abgelöst. Germanicus sieht sich in diesem Band zwei Gefahren gegenüber, der klassischen Gefahr einer Verschwörung gegen den Kaiser (die im alten Rom fast der Normalzustand war), und einem Glaubenskrieg der Muslime gegen das Römische Reich. Obwohl das Reich eine Politik der Toleranz gegenüber fremden Kulten pflegt, hat es ein Beamter gewagt, eine Statue des Kaisers in einer Moschee zu errichten, und damit den Eklat heraufbeschworen. Das Interessante an diesem Band ist die Rolle von Joshua bar-Joseph in dieser Zeitlinie. Josua wurde zu einem großen Lehrmeister, der durch die Lande zog und in vielen Ländern seine Spuren hinterließ ohne jedoch jemals eine so große Anhängerschaft zu gewinnen, wie es durch seinen Tod möglich gewesen wäre. Viele Völker kennen ihn als Propheten und Sensei und ehren seine Erinnerung, mehr aber nicht. Insgesamt eine interessante Idee, die für mich jedoch daran scheitert, dass sie in Schlachten und Kämpfen untergeht. Germanicus zieht mit seinen Truppen im Winter durch Anatolien, schlägt Schlachten und Scharmützel, deckt eine Verschwörung auf und führt diplomatische Verhandlungen. Das war nicht wirklich packend oder spannend. Zu wenig Politik und vor allem zu wenig "was wäre wenn". Historische Referenzen beziehen sich alle entweder auf das bekannte klassische antike Geschichte oder auf jüngste Ereignisse dieser Geschichte, in den 200 Jahren dazwischen scheint nicht wirklich spannendes passiert zu sein, das zitierens- oder erwähnenswert scheint, da macht es sich der Autor zu einfach. Dazwischen tauchen anachronistische preußische Maße (Oxhoft) auf. Der Autor streut lateinische Begriffe und alte Ortsbezeichnungen über den Text, bietet jedoch keinen erklärenden Anhang mit Übersetzungen. Steampunk mal anders als der gewohnte victorianische. Diesmal ist das ewige römische Reich das Steampunk Universum. ---------- Imperator ---------- MMDCCXLII AUC. 14 Monate sind seit den Ereignissen von Prokurator vergangen. Germanicus ist nun Imperator des römischen Reiches und ihm steht ein Feldzug in die Novo Provinces (America) bevor. Er muss den Anführer der Atzteken Maxtla bezwingen, der zusammen mit den Sericern (Chinesen) gegen die Römischen Kolonien ins Feld zieht. Ihm zur Seite stehen einige Stämme der Nordamerikanischen Eingeborenen unter Führung der Indee vermittelt durch Alope, welche Jahrelang als Botschafterin in Tenochtitlan diente. In gewisser Weise wiederholt der Autor den Plot des ersten bandes komplett, nur verlegt er ihn diesmal in die Novo Provinces. Germanicus sieht sich in diesem Band erneut zwei Gefahren gegenüber: einer Verschwörung gegen den Kaiser (diesmal er selber), und einem Glaubenskrieg diesmal der Azteken gegen das Römische Reich. Die Azteken brauchen viele Opfer, damit die Sonne einen erneuten 52 Jahre Zyklus beginnt und nicht erlöscht und hat dabei einige römische Bürger zu Opfern erkoren. Erneut verliebt sich Germanicus in eine Frau, die ihn verrät und dann so endet wie im ersten Band schon seine Liebe. Joshua bar-Joseph taucht erneut als Dreh ' und Angelpunkt der Aufspaltung der Zeitlinien auf und wieder werden wie im klassischen Lanzerroman haufenweise Schlachten geschlagen, belagert und gekämpft. Erneut zu wenig Politik und geschichtlicher Hintergrund und vor allem zu wenig "was wäre wenn". Historische Referenzen beziehen sich erneut alle entweder auf das bekannte klassische antike Geschichte oder auf jüngste Ereignisse dieser Geschichte, in den 200 Jahren dazwischen scheint nicht wirklich spannendes passiert zu sein, und alles, was der Autor dazu sagt ist "dennoch begann Germanicus allmählich zu begreifen, was die Welt vor vierzig Jahren aus dem zweitausenjährigen Schlummer aufgeschreckt hatte. Es war nicht so, dass es zwischen den alten Griechen und diesem unerklärlichen Erwachen keinen Fortschritt gegeben hätte; aber die meisten Erfindungen waren durch Zufalle entstanden" (Kapitel XX). Nicht nur das, es scheint auch keine neue Literatur entstanden zu sein, auch Politisch hat sich so gar nichts getan, das ist einfach unglaubwürdig. Erneut verwendet der Autor haufenweise lateinische Begriffe und alte Ortsbezeichnungen über den Text, bietet jedoch keinen erklärenden Anhang mit Übersetzungen, wie Dinostee. Fazit: Nicht nur, dass es sich der Autor in seiner Was wäre wenn Welt zu einfach macht und einfach 2000 Jahre lang hat nichts geschehen lassen, er recycelt auch einen Großteil des Grundplots des ersten Bandes, was dieses Buch nicht nur wegen der Schlachtenbeschreibungen langweilig macht, sondern auch extrem vorhersehbar macht. Man muss den ersten Band nicht kennen, um dieser Handlung zu folgen. Es werden zwar Ereignisse aus dem ersten Band erwähnt, im Großen und Ganzen steht diese Geschichte aber vollkommen eigenständig da. ---------- Liberator ---------- Germanicus einer Verschwörung gegenüber. Die Prätorianer wollen ihn stürzten und der Geliebte, der Mutter des Sohnes seines Adoptivsohnes, strebt nach dem Purpur. Der Putsch ist perfekt geplant. Germanicus bleibt nur die Flucht. Durch einen Abfluss hinausgeschwemmt, von einer Hurenabordnung verabschiedet (passend für einen Narren, der die Katastrophe, die sich über seinem Haupt zusammenbraute nicht gesehen hat), flüchtetet er mit dem Nihonier Tora mit dessen Fluggerät auf der Suche nach Verbündeten, während der Vesuv erneut Asche spukt. Das Schicksal des Imperiums ruht auf den Schultern dreier Frauen bedeutender Männer. Ja, erneut sieht sich Germanicus einer Verschwörung gegen den Kaiser gegenüber, zum dritten Mal in drei Bänden, nicht sonderlich innovativ. Diesmal jedoch gibt es deutlich mehr Handlung und deutlich weniger Schlachtenbeschreibungen, ein Fortschritt gegenüber den ersten beiden Bänden. Hier kommt nun leider das Problem, dass der Autor wohl einige gute Ideen hatte, die dann aber auf halbem Wege wieder aus den Augen verliert. "Das Schicksal des Imperiums ruht auf den Schultern dreier Frauen bedeutender Männer" kommt in gewisser Weise hin, hätte aber noch deutlich besser ausgearbeitet werden können. Der erneute Ausbruch des Vesuvs und seine Aschewolken sind nur Staffage der ersten Kapitel. Mitchell wagt sich auch das erste Mal daran mehrere Handlungsstränge parallel laufen zu lassen, was das Buch deutlich interessanter und lebendiger macht. Rolf geht eigene Wege, Germaicus geht eigene Wege und auch Claudia und ihr Geliebter bekommen einen eigenen Handlungsstrang. Die an sich gute Idee, dass Germanicus die Republik wieder errichten will und das Kaisertum abschaffen will, geht irgendwie unter. Ja, sie ist Grund für den Putsch, aber wirklich durchdacht hat Germanicus die Idee nicht, wie er das bewerkstelligen will. Sklaverei als Fortschrittsbremse wird erwähnt, aber ansonsten, keine weiteren Ausführungen dazu. Schade, das hätte echt Potential gehabt. Diesmal widmet er sich endlich der Frage, wie es kommt, dass die Julier, die nach Domitian eigentlich ausgestorben sein sollten, doch immer noch regieren: Domition ermordet Domitia und nimmt sich eine julisch-claudische Zuchtkuh zur Frau (Kapitel V). Immer noch gibt der Autor MMDCCXLII AUC als Jahr an, jedoch sind seitdem bereits 2 Jahre vergangen, hier müsste MMDCCXLIV stehen. Fazit: Immer noch nicht sonderlich innovativ, aber mit Abstand der beste Teil der Trilogie, der unabhängig auch einzeln gelesen werden kann. Ich würde empfehlen nur diesen Band zu lesen und die ersten beiden wegzulassen.
  15. Cover des Buches Kolonialismus (ISBN: 9783406773419)
    Jürgen Osterhammel

    Kolonialismus

     (4)
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  16. Cover des Buches Drachensturm (ISBN: 9783864451720)
    Markus Gärtner

    Drachensturm

     (0)
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  17. Cover des Buches Tentakelschatten (ISBN: 9783936742824)
    Dirk van den Boom

    Tentakelschatten

     (3)
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  18. Cover des Buches Das grosse Arena Lexikon der Weltgeschichte (ISBN: 9783401054438)
  19. Cover des Buches Historisch-Politische Weltkunde / Die europäische Expansion (ISBN: 9783124560902)
  20. Cover des Buches NATO-Aufmarsch gegen Russland (ISBN: 9783958410565)
    Jürgen Wagner

    NATO-Aufmarsch gegen Russland

     (0)
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  21. Cover des Buches Die Azteken (ISBN: 9783406458354)
    Hanns J. Prem

    Die Azteken

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Marcus_Krug
    Mit diesem kurzen Büchlein über die aztekische Kultur ist Hanns J. Prem eine sehr gute Einführung gelungen. Auf knapp 130 Seiten wird die Welt der Azteken beschrieben – von den mythischen Ursprüngen über die spanische Conquista bis hin zu heutigen Situation der Azteken als indianische Minderheit. Der Autor beginnt mit dem Reich der Azteken, wie es die Spanier bei ihrer Eroberung vorgefunden haben – also in der kulturellen Blüte, aber damit auch kurz vor dem Kollaps. Es werden hier von den Beziehungen zwischen den Stadtstaaten (ähnlich wie die Maya (aber auch Griechen)) in der Hochebene von Mexiko berichtet. Hauptaugenmerk legt der Verfasser dabei auf den sogenannten Dreibund zwischen Tenochtitlan, Tetzcoco und Tlacopan, wobei der Autor die gesellschaftliche Zusammensetzung der Azteken und deren religiöse Kulte nicht zu kurz kommen lässt. Danach beginnt Prem mit den mythischen Anfängen der Azteken und ihrem Auszug aus dem Land Aztlan in die mexikanische Hochebene. Den Anfängen folgt der weitere historische Werdegang des aztekischen Reiches über die Expansion und den Höhepunkt der Macht am See von Mexiko bis hin zu spanischen Eroberung. Auch der Situation der Azteken unter spanische Kolonialherrschaft und später als indianischer Minderheit widmet Prem einige Seiten. Will man sich einen Überblick über die Azteken und deren Kultur jenseits von Mystifizierung und Glorifizierung verschaffen, dann sei einem dieses kürze aber nichtsdestotrotz sehr informative Bändchen ans Herz gelegt. Sehr zu empfehlen!
  22. Cover des Buches Bosse, Gangster, Kopfgeldjäger (ISBN: B0024EAAB4)
    Claus Wolf

    Bosse, Gangster, Kopfgeldjäger

     (1)
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  23. Cover des Buches Imperium Romanum (ISBN: 9783406562679)
    Eckhard Meyer-Zwiffelhoffer

    Imperium Romanum

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    Aktuelle Rezension von: Admiral
    Einleitung In einem, wie üblich, kurzen Buch der Beck'schen Reihe versucht Meyer-Zwiffelhoffer einen Überblick über die römischen Provinzen in gesamtrömischer Zeit zu entwerfen. Zusammenfassung Ein Buch, das, wie viele andere auch, eine römische Geschichte umschreibt. Aber aus einer ganz anderen Perspektive: nämlich die der Provinzen. In wenig Raum und Kapiteln beschreibt Meyer-Z. diverse Punkte, die die Provinzen betreffen. Wie es überhaupt zur Provinzialisierung der jewieligen Gebiete kam, welche Ideen dahinter standen, wie Rom mit ihnen umgingen, nachdme sie in republikanischer Zeit erobert worden waren, wie sie in kaiserzeitlicher Zeit konsolidiert wurden und wie sie in der Spätantike immer weiter marginalisiert wurden. Sehr anschaulich beschreibt er die römischen Tätigkeiten in den Provinzen, durch den Aufbau einer intakten Infrastruktur, die Präsenz des Heeres, der steuerlichen Abgaben und die Rechtsprechung. Aber auch aus provinzialer Sicht: Wo gab es politische oder religiöse Konflikte ? Wie nahmen die Provinzen die römische Herrschaft generell auf ? Wie wurden sie an der Herrschaft beteiligt ?Was gab es an Integrationsmöglichkeiten, an Teilnahmemöglichkeiten des römischen Alltags (Kaiserverehrung etwa), Einbindung in das römische Klientel-System und wie erfolgte die Romanisierung, wenn es denn eine gab ? Fazit Ein sehr gutes Buch, das mit der vorgegebenen Perspektive dem Leser einen völlig neuen Blick auf das Imperium Romanum eröffnet. Mit dem sehr knappen Raum und der sehr (!) großen Themen- und Zeitvorgabe, kam Meyer-Z. auch ganz gut zurecht. Leider keine Quellenangabe, aber sehr schön hinten die ausführlichen Hinweise auf fortführende Literatur.
  24. Cover des Buches Wege aus der Finsternis (ISBN: 9783548367668)
    Peter Arens

    Wege aus der Finsternis

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