Bücher mit dem Tag "explizit"

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29 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.379)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Der Tod ist grausam endgültig, während das Leben voller Möglichkeiten bleibt."


    "Die Herren von Winterfell" ist der Auftakt zum umfangreichen High-Fantasy-Epos "Das Lied von Eis und Feuer" vom amerikanischen Autor George R. R. Martin. Obwohl die Bücher schon etwas älter sind, erfreuen sie sich noch immer auf Grund der erfolgreichen HBO-Serie "Game of Thrones" großer Beliebtheit. Nachdem das Ende der Serie nun schon einige Zeit her ist, und ich Anfang Herbst immer in düsterer Fantasy-Stimmung bin, widme ich mich nun den Büchern. Band 1 unterscheidet sich noch nicht wirklich von der Serie, weil der Auftakt trotz der vielen Seiten rein zum Kennenlernen dieser umfangreich ausgearbeiteten High-Fantasy-Welt und dessen zahlreichen Haupt-Charakteren dient.

    Inhalt: Im Königreich Westeros herrscht seit 7 Jahren Sommer und nach einer langen Sommerzeit folgt bekanntlich ein um so härterer Winter. Doch der nächste Winter wird Jahrzehnte andauern, dessen ist sich Eddard Stark, der Lord von Winterfell, im Norden Westeros, sicher. Die Anzeichen dafür sind erkennbar. Der Winter naht und mit ihm seine Schrecken.
    Während sich der Norden für den Winter rüstet und bereit macht, kümmert sich der Süden und die Königsstadt von Westeros wie gewohnt um Macht, Wohlstand und Intrigen.

    Cover: Das Cover des Taschenbuchs ist für mich sehr ansprechend, vor allem durch das schlichte aber doch prägende Design. Der Hintergrund ist in Pergament-Optik gestaltet. Im Vordergrund das Wappen der Starks mit Leitspruch. Durch die Drachen und Ritterrüstung erkennt man sofort, dass es sich nicht um einen historischen Roman handelt, sondern um ein Fantasy-Werk mit mittelalterlichem Setting. Der Buchrücken gefällt mir besonders gut, weil dort die Nummer des Bandes, in diesem Fall die 1, noch einmal extra detailliert herausgearbeitet wurde.
    Die Inhaltangabe auf der Hinterseite fehlt, was mir weniger gut gefällt. Da "Game of Thrones" mittlerweile aber so ziemlich jedem ein Begriff ist, weiß vermutlich auch der Großteil worum es geht. Ansonsten findet sich eine kurze Inhaltsangabe im Inneren der Klappenbroschur.
    Zu Beginn und am Ende findet sich eine schön illustrierte und sehr detailreiche Karte von Westeros. Auf der ersten Seite findet sich der Norden und auf der Letzten der Süden. Am Ende des Buches befindet sich auch ein Glossar, mit allen wichtigen Persönlichkeiten und Anmerkungen und Beschreibungen zu allen Häusern von Westeros. Wenn man noch gar keine Ahnung von "Game of Thrones" hat, rettet die Karte und das Glossar vermutlich Leben und ist wirklich hilfreich. Bei all den Namen und Orten, kommt man ansonsten sehr schnell durcheinander.

    Meine Meinung: Ich habe die Serie "Game of Thrones" bereits gesehen und geliebt und da das Ende der Serie schon einige Zeit her ist und ich in düsterer Fantasy-Herbst-Stimmung bin, habe ich beschlossen mich nun den Büchern zu widmen. Der Schreibstil von George R. R. Martin ist perfekt für düstere High-Fantasy und anders als ich es von anderen Autoren kenne. Er legt irrsinnig viel Wert darauf, einzigartige und unglaublich detailliert ausgearbeitete Charaktere zu erschaffen. Ich habe bisher noch kein Fantasy-Werk gelesen, in denen es so viele Protagonisten gibt. Und jeder dieser Protagonisten hat eine eigene Persönlichkeit, manche sympathisch, andere weniger, aber trotzdem einzigartig und umfassend gestaltet. Ich werde jetzt nicht alle Charaktere vorstellen, dann würde diese Rezension vermutlich den Rahmen sprengen. 😅 Da ich die Serie bereits kenne, habe ich schon meine Lieblingscharaktere und so mancher Plottwist konnte mich leider nicht mehr überraschen, aber ich bin sehr gut darin, Bücher und dessen Verfilmung trennen zu können. Es hat mich daher etwas überrascht, dass sich Tyrion trotzdem zu meinem Lieblingscharakter des Buches entwickelt hat. Ich hätte eher angenommen, dass seine Persönlichkeit erst im Laufe der Geschichte zu strahlen beginnt, aber falsch gedacht. Tyrion ist von Anfang an ein unglaublicher Charakter und nicht ohne Grund gehört er zu meinen absoluten Lieblingscharakteren überhaupt. Trotz seiner mangelnden Erscheinung hat er das Köpfchen eines Riesen und das Herz eines Helden.
    Während mir einige Charaktere sofort ans Herz gewachsen sind, konnten mich Andere noch nicht wirklich überzeugen, so zum Beispiel Sansa Stark, die älteste Tochter des Lords von Winterfell, und Catelyn Stark, die Lady von Winterfell, war mir sogar sehr unsympathisch, obwohl ich sie in der Serie eigentlich mochte. Der Charakter und die Persönlichkeit von Daenaeys wirkt im Buch sehr viel realer und naher als in der Serie. Ich konnte sie sehr viel besser verstehen und habe den Anfang von ihrer Geschichte vom unschuldigen und unwissenden Kind zu einer selbstbewussten jungen Frau sehr gerne verfolgt.

    Das Buch lässt sich schnell und zügig lesen, ist einfach geschrieben, auch wenn man für die Einführung in diese fantastische Welt, mit seinen Legenden und Geschichten und seinen Machtspielchen und Intrigen, viel Aufmerksamkeit benötigt. Da sich der Autor für das Kennenlernen der Charaktere und der Welt sehr viel Zeit gelassen hat, geht die Story trotz der 570 Seiten noch nicht wirklich voran. Da der Verlauf der Story noch nicht so viel Fahrt aufnimmt, hat das Buch gewisse Längen. Das Eintauchen in diese fantastische High-Fantasy-Welt macht das aber wett und da ich ja weiß, dass die Story noch sehr spannend wird, gibt es da so einiges auf das ich mich noch freuen kann. Einige Andeutungen im Buch schüren dabei meine Vorfreude. Ich bin schon sehr gespannt, ab wann und wie stark die Bücher von der Serie abweichen. Bisher unterscheidet sich das Buch noch nicht so stark von der Verfilmung, außer in der äußerlichen Darstellung einiger Charaktere. Das Buch ist bisher auch bei Weitem nicht so blutrünstig und brutal. Durch das mittelalterliche Setting ist ein bisschen Blut und Grausamkeit ja auch vonnöten, um überzeugend zu sein.

    Ich muss sagen, dass ich mir von Band 1 ein bisschen mehr erhofft habe, aber ich verstehe, dass das bei so einem umfangreichen Epos mit so vielen einzigartigen Charakteren kaum möglich gewesen wäre. Dann wäre diese fantastische Geschichte vermutlich nur halb so episch. Der Autor hat sehr viel Wert darauf gelegt, dass man diese umfangreiche Geschichte aus mehreren Blickwinkeln und Perspektiven betrachten kann und hat wunderbar detaillierte Charaktere geschaffen, die man nicht so schnell wieder vergessen wird.

    George R. R. Martin hat mit "Lied von Eis und Feuer" wirklich ein Meisterwerk geschaffen und auch wenn er sich jetzt auf seinen Lorbeeren ausruht, hat er für diese ideenreiche und einzigartige Welt wirklich Hochachtung und Anerkennung verdient. Wer braucht schon einen Ritter in glänzender Rüstung, wenn man stattdessen Drachen haben kann?! 😉

  2. Cover des Buches Rock Kiss - Ich berausche mich an dir (ISBN: 9783802599279)
    Nalini Singh

    Rock Kiss - Ich berausche mich an dir

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Inhalt:

    Charlotte Baird wird nach Feierabend von einem Unbekannten im Büro überrascht und wirft ihm vor Schreck einen Tacker an den Kopf. Ahnt Sie doch zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es sich bei dem Fremden um ihren neuen Chef handelt. Als Gabriel Bishop Charlotte am nächsten Tag in sein Büro zitiert, rechnet sie jeden Augenblick mit ihrer Kündigung. Doch statt dessen ernennt Gabriel sie zu seiner neuen Assistentin, was für Charlotte noch viel schlimmer ist, bleibt sie doch immer viel lieber im Hintergrund. Und sie merkt schnell, daß sie Gabriels Charme nicht gewachsen ist...


    Meinung:

    Der zweite Teil der "Rock Kiss-Reihe" war einfach nur wundervoll. Diese Geschichte hat so viel Spaß gemacht und steckt voller wunderbarer Szenen. 

    Charlotte, die unter Panikattaken leidet, sobald ihr jemand zu nahe kommt und sich daher vor der Welt versteckt, ist ein so wundervoller Mensch, voller Humor und Herz. Wie sie sich schon bald gegen Gabriel behaupten muss und es auch tatsächlich schafft ihn um den Finger zu wickel, war herrlich mit anzusehen. 

    Die Liebesgeschichte der beiden war ein wundervolles Erlebnis, das mein Herz berührt hat. Die Geschichte ist voller Charme und Witz und lässt sich locker und leicht lesen. Hier hat man eine Liebesgeschichte vor sich, bei der man sich rund um wohl fühlt. 

    Man hat Spaß beim Lesen, kann entspannen und genießen. 

    Ein wundervoller Liebesroman, mit einer entzückenden Protagonistin und einem bärbeißigen Protagonisten mit ganz viel Charme. So macht Lesen Spaß. 

  3. Cover des Buches Bighead (ISBN: 9783865521613)
    Edward Lee

    Bighead

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Bighead - Edward Lee

    Meine Rezension 

    ***
    Den Inhalt bitte bei Bedarf selbst recherchieren.

    ***

    Meine Meinung: 

    ❗️Zu Beginn möchte ich eine ganz klare Warnung aussprechen: Wenn du mit detaillierten Beschreibungen von Ausscheidungen, sexueller und körperlicher Gewalt nicht klar kommst, solltest du dieses Buch nicht lesen! Hier gibt es zahlreiche Stellen, die selbst mir starke Übelkeit verursacht haben und das passiert nicht häufig.❗️

    -
    Direkt zu Beginn wird klar, auf welchem Niveau sich das Buch befindet und was auf den Leser zukommt. Bighead wird als Person so perfekt geschrieben, dass er zwar ein klares Bild im Kopf erzeugt, aber es wird genauso auch genug Interpretationsspielraum gelassen, um sich vieles selbst denken zu können. Dabei habe ich mich oft gefragt: Kann Bighead sprechen? Leider hat sich mir dies nicht erschlossen, das hätte mich wirklich interessiert. Bighead ist ein Wesen, das in den Wäldern groß geworden ist und nun in die weite Welt der Menschen zieht. Das, was er mit den Menschen tut, die ihm über den Weg laufen, ist so abartig und heftig, dass mir manches Mal übel geworden ist. 

    Noch schlimmer diesbezüglich fand ich allerdings zwei andere Charaktere namens „Balls“ und „Dicky“, die noch weitaus heftigere Dinge anstellen. Irgendwie haben sich diese beiden im Laufe des Buches für mich zu Hauptcharakteren entwickelt, obwohl eigentlich Bighead im Vordergrund stehen sollte. Ich habe mich allgemein gefragt, was die beiden im Buch zu suchen hatten. Da hätte ich mir lieber noch mehr Stellen über Bighead gewünscht, die dann noch tiefer ins Detail gegangen wären. 

    Die restlichen Charaktere haben alle super gepasst, jeder hat seinen eigenen Charme und wertet die Geschichte auf. Allerdings hat mich dieses ständige Gerede zwischen dem Priester und Jesus genervt. Das hat für Textstellen gesorgt, die ich letztlich nur überflogen habe. 

    -
    Die Atmosphäre in der Geschichte ist großartig, voller Spannung und Adrenalin.
    Der Autor hat hiermit auf wahres Meisterwerk erschaffen, das mich so schnell nicht mehr loslassen wird!
    Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen, damit hätte ich nicht gerechnet und es lässt Spielraum zum Grübeln. 

    ***

    Mein Fazit: 

    „Bighead“ ist definitiv eines meiner Lieblingsbücher vom Festa Verlag, auch wenn mir nicht alles daran gefallen hat.
    Wer hart ihm Nehmen ist sollte dieses Werk auf jeden Fall lesen! 

    Bewertung: 4 / 5

  4. Cover des Buches Keine Menschenseele (ISBN: 9783958692220)
    Faye Hell

    Keine Menschenseele

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Malachai80
    Das Buch erzählt von einem Ort, einem Hotel, in dem in fünf Episoden fünf Personen und ihre Geschichten beleuchtet werden. Dabei gibt es einen gemeinsamen Nenner, einen (blut)roten Faden, der sich durchs Buch zieht.

    Die Sprache:
    Die Sprache der Autorin ist sehr wortgewaltig. Es geht nicht nur darum, was passiert, sondern auch viel um Emotionen, Innenleben und Athmosphäre. Andere AutorInnen hätten selben Inhalt wohl auf deutlich weniger Seiten untergebracht.
    Aber ist das jetzt schlecht? Meiner Meinung nach nicht. Das Buch, die Geschichten und der Erzählstil Faye Hells haben mich gefesselt, mit Worten umschlungen und hinabgezogen in lichtlose Untiefen des menschlichen Handelns. Weniger Worte hätten nicht den Effekt gehabt, jedes einzelne wird benötigt um das umfassen Grauen vor dem Leser auszubreiten. Mich persönlich hat das sehr abgeholt, tief in die Texte eintauchen lassen, tiefer als ich es bei bei mancher Episode wollte.

    Der Inhalt:
    Das erste Kapitel "Blanke Zahlen" ist klassischer Horror, ebenso "4 Minuten". Vor allem ersteres hat mich sehr begeistert. "Stillschweigend" hat mir die Gänsehaut aufrennen lassen. Wieder einmal ist es der Abgrund der Seele, der einen ängstigt.

    Aber die beiden anderen Kapitel sind ... heftig. Heftigst.
    Als Horror und Splatterfan halte ich mich für abgehärtet, aber "Der schöne Christian" hat mich eiskalt erwischt. Ohne zu spoilern: Der Anfang ist  schlimm, aber die Kehrseite der Medaillie ist bedeutend schlimmer.

    Sowohl "Makellos" als auch "Fegefeuer" sind bitterböse, zynisch, gewalttätig, bluttriefend, zerstörend, verstörend, ekelerregend, explizit  und abstoßend. Das ist nicht negativ gemeint. ;) Man muss wissen, worauf man sich einlässt und auch dorthin gehen, wo es wehtut. Sich das hässliche Zerrgesicht der menschlichen Willensfreiheit ansehen.
    Und so viel sei verraten: Es tut verdammt weh. Auf der Skala der heftigen Dinge die ich in Büchern gelesen und Filmen gesehen habe, war das, was da abgegangen ist, eine 10/10.
    In der Diskussion um Triggerwarnungen muss ich sagen, hier wäre eine für (sexuelle) Gewalt durchaus angebracht. Ich hab mich mehrmals bei dem Gedanken ertappt, ob ein männlicher Autor das ungestraft so schreiben hätte dürfen, sehr unangenehmer, starker Tobak. Selten hat mir eine Geschichte so zugesetzt, wie die Lebensgeschichte von Christian. Das hat mich nach dem im Verhältnis sehr soften Einstieg unerwartet getroffen.
    Ein Fun Fact dazu: Ich hab das Kapitel teilweise beim Tätowieren gelesen, was den Schmerz im Buch wirklich immersiv und erlebbar gemacht hat. Bei "Fegefeuer" erahnte ich dann bereits was mich erwartet.

    Fazit:
    Der Schreibstil und der schwere, drückende Inhalt machen "Keine Menschenseele" zu keinem einfachen Buch, keines, dass man sich an einem sonnigen Tag auf der Veranda zu Gemüte führt. Man muss sich darauf einlassen, sich abholen lassen, auf eine Reise in die Hölle, geschaffen durch die Hände der Charaktere und durch die Feder Faye Hells. Ein Trip, den nicht jede/r Leser/in schaffen wird.

    5/5 Narben auf der Leserseele, Chapeau!

  5. Cover des Buches Der Angstfresser (ISBN: 9781985232167)
    Tanja Hanika

    Der Angstfresser

     (21)
    Aktuelle Rezension von: MynaKaltschnee

    Als mich Tanja Hanika fragte, ob ich gerne ihren neusten Horrorroman lesen und rezensieren möchte, war ich sofort dabei, denn ich hatte ihre Bücher ja schon in der Vergangenheit immer verschlungen. „Der Angstfresser“ – so warnte sie mich – sei allerdings krasser als alles, was sie bisher geschrieben habe. Mit hohen Erwartungen ging ich an das Buch heran und wurde nicht enttäuscht.

    Das Cover zeigt einen schwarzen Umriss eines Mannes auf rotem Hintergrund. Ich finde das Cover sehr gelungen und ansprechend. Auch wenn es mich zunächst eher an einen Thriller, als an ein Horrorbuch erinnerte. Auch den Titel fand ich klasse und sehr vielversprechend.

    Das Buch startet mit einem gepfefferten Prolog, der es in sich hat. Man kann fast sagen, der Prolog ist eines der schlimmsten Teile des Buches. Feinfühlige Menschen seien hier gewarnt: „Der Angstfresser“ ist blutig und brutal. Doch wer sich auf eine angstvolle Reise begeben möchte, der macht mit dem Buch sicher nichts falsch.

    Die Geschichte wird von Kapitel zu Kapitel aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Mal aus der Sicht des „Angstfressers“ Chester Harris, mal aus der von Ethan, einem Nachwuchsschriftsteller und großen Chester-Harris-Fan, mal aus der von dessen Freundin June oder den anderen Gästen des „Horrorabends“. Diese wechselnden Perspektiven brachten eine abwechslungsreiche Dynamik und gewisse Tiefe in die Geschichte. Das hat mir sehr gut gefallen.

    Was mir positiv aufgefallen ist, dass Tanja Hanikas Schreibstil sich im Laufe der Jahre sehr verbessert hat. Waren in ihren früheren Büchern hier und da noch holprige Formulierungen, so war dieser Roman nahezu perfekt geschrieben. Ich liebte ihre Metaphern und klischeelosen Vergleiche. Außerdem beschrieb sie selbst grässliche Details so genau, dass man es sich bildhaft vor dem inneren Auge vorstellen konnte.

    Und grässlich wird es in dem Buch mehrmals. Wer Geschichten über wahnsinnige Charaktere mit einer ordentlichen Portion Blut und Schmerz mag, der kommt hier ganz auf seine Kosten.

    Ich habe es schon einmal gesagt und ich kann es nur noch einmal wiederholen: Tanja Hanika schreibt Horror mit Leib und Seele – und das merkt man. Ich bewundere sie um ihre (krassen) Ideen und ihren bildhaften Schreibstil. Ich fand diesen Horrorroman besser, als so einiges anderes, was ich in diesem Genre gelesen habe. Ja, sogar besser als manche Geschichten von Stephen King. Und das will was heißen.

    Ich kann ihr nur wünschen, dass sie den Erfolg bekommt, den sie sich redlich verdient hat. Das Buch gehört definitiv zu meinen Favoriten von 2018.

    Für mich ganz klar ein 5-Sterne-Kandidat.

  6. Cover des Buches Götter der Rache (ISBN: 9783453438248)
    Giles Kristian

    Götter der Rache

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Sigurd träumt schon lange davon seinen Vater zu einem Kampf begleiten zu können. Doch dieser verbietet es ihm. Als die Männer dann plötzlich verraten werden, verliert Sigurd seine Familie und seine Heimat. Und er schwört Rache.


    Die Idee der Geschichte konnte mich direkt packen und war auch spannend mitzuverfolgen. Leider wird alles sehr emotionslos und oberflächig beschrieben, sodass ich mich nicht wirklich mit den Personen anfreunden konnte. Außerdem gibt es so viele Personen mit unterschiedlichen Namen, die nicht näher beschrieben werden, dass ich irgendwann den Überblick über die ganzen Nebencharaktere verloren habe. Dazu wird so unnötig viel Geflucht und die Sprache ist sogar für Wikinger etwas zu derb, wie ich finde.

    Die Handlung fand ich auch etwas gestellt und ich habe mich oft gewundert wieso Sigurd ständig der Einzige ist, der ohne einen Kratzer davon kommt, egal was passiert. Dafür sind die Kampfszenen sehr detailliert und bildlich beschrieben. Da kommt richtig Action auf und ich konnte sie mir wie in einem Film vorstellen. Auch wenn sie für meinen Geschmack manchmal etwas zu lange gedauert haben.


    Alles in allem ist es ein interessantes Buch für alle, die sich für Wikinger interessieren. Aber wirklich überzeugen konnte es mich nicht, dafür war mir alles zu distanziert und gefühllos 

  7. Cover des Buches Ich, der Roboter (ISBN: 9783453528420)
    Isaac Asimov

    Ich, der Roboter

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Horatio-Buecherliebe

    In der vorliegenden Erzählungssammlung aus den 1940er Jahren befasst sich Isaak Asimov frühzeitig mit moralischen und ethischen Fragestellungen, die mit dem Zusammenleben von Menschen und "intelligenten" Robotern verbunden sind. Grundlage bilden die von ihm entwickelten (zunächst) drei Robotergesetze, die auch über sein Werk hinaus im Bereich der Roboter-Ethik erhebliche Beachtung gefunden haben. Wegen ihrer großen Bedeutung für sein gesamtes Werk nachfolgend kurz aufgeführt:

    1. Ein Roboter darf keinem Menschen schaden oder durch Untätigkeit einen Schaden an Menschen zulassen.

    2. Ein Roboter muss jeden von einem Menschen gegebenen Befehl ausführen, aber nur, wenn dabei das erste Gesetz nicht gebrochen wird.

    3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz bewahren, es sei denn, dies spricht gegen das erste oder das zweite Gesetzt.

    Mögen diese Gesetze auf den ersten Blick auch einleuchtend erscheinen, sind sie in der alltäglichen Anwendung jedoch sehr problematisch und interpretierbar. Genau mit diesen Unschärfen befasst sich Asimov in den vorliegenden Erzählungen.

    Die aus den drei Gesetzen der Robotik resultierenden moralischen Fragestellungen und Dilemmata und überhaupt das Thema Roboter-Ethik sind gerade heute in den Zeiten von künstlicher Intelligenz, erster humanoider Roboter, Drohnen und autonomen Fahrens wieder von höchster Aktualität!

    Der Band bildet zudem auch als theoretische Grundlage einen hervorragenden Einstieg in Asimovs monumentalen und spannenden "Foundation-Zyklus" und sei schon aus diesem Grund jedem und jeder Interessierten ans Herz gelegt.

    Die recht bekannte Verfilmung "I, Robot" (2004) von Alex Proyas mit Will Smith beruht allerdings nur sehr locker auf Motiven der Erzählungssammlung und steht als "SF-Actionfilm" mehr eigenständig daneben.

    Auf Seiten der literarischen Qualität sind bei derart auf das Sachthema "Roboter-Ethik" bezogenen Erzählungen allerdings einige Abstriche zu machen, was sich etwas auf meine Sterne-Bewertung auswirken musste.

    Das ändert allerdings nichts an meiner großen und uneingeschränkten Leseempfehlung für alle Interessierten, die sich mit anspruchsvoller Science Fiction Literatur auseinandersetzen möchten.


  8. Cover des Buches Geliebter Roboter (ISBN: 9783453528437)
    Isaac Asimov

    Geliebter Roboter

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Letztlich hatte ich ja bereits „Ich, der Roboter“ von Asimov konsumiert und war von den 1950 erstveröffentlichten Werk begeistert. Somit war es klar dass der Nachfolger auf jeden Fall auch konsumiert werden musste.

    Klappentext:
    Claire Belmont, Ehefrau eines Angestellten der U. S. Robot Company, soll das Modell TN3, genannt Tony, als Haushaltshilfe testen. Nur widerwillig stimmt sie dem Projekt zu, Robots sind ihr nicht ganz geheuer. Aber Tony ist darauf programmiert, ihr jeden Wunsch zu erfüllen – und er erkennt mehr als nur die offensichtlichen … In insgesamt zehn Kurzgeschichten wirft Isaac Asimov in „Geliebter Roboter“ einen Blick in die Zukunft, deren Grundsteine heute schon gelegt werden. Zusammen mit „Ich, der Roboter“ und „Der Zweihundertjährige“ legt Asimov hier auch den Grundstein zu seiner gigantischen Future History, dem Foundation-Zyklus.

    Zum Inhalt:
    Isaac Asimov welcher während seiner Studienzeit mit dem Schreiben von SF-Kurzgeschichten begonnen hat, dürfte den meisten durch „I, Robot“ oder durch seine Robotergesetze ein Begriff sein. Hier liegt nun der zweite Teil der dreiteiligen Reihe aus dem Heyne Verlag vor.

    Zwischen den Buchdeckel befinden sich zwölf Geschichten welche Asimov zwischen 1951 und 1957 erschaffen hat.

    Auch in diesem Werk versetzt Asimov in eine damals Fiktive Zukunft, welche sich heute fast wie eine Vorhersage anhört, allerdings immer noch top aktuelle erscheint.

    Die hier versammelten Storys drehen sich um Fragen wie etwa ob das menschliche Handeln von Maschinen vorherberechnet werden kann oder aber ob ein Zusammenleben zwischen Mensch und KI/Maschine ohne Vorbehalte oder Diskriminierung möglich ist.

    Die Storys hangeln sich dabei immer wieder um einen festen Pro- und Antagonistenstamm auf, welches einem das „reinkommen“ wohlwissend erleichtert.

    Meine Meinung:
    „Ich, der Roboter“ war schon ein gelungenes Leseerlebnis, und „Geliebter Roboter“ steht diesem in nichts nach und ich kann absolut nachvollziehen warum diese Werke als must-read Klassiker gehandelt werden.

    Auch wenn dieses Werk Mitte des letzten Jahrhunderts den Weg zwischen die Buchdeckel gefunden hat, es ist aus meiner Sicht, aufgrund der technischen Entwicklungen z.B. bei Künstlichen Intelligenzen immer noch aktuell und stellt heute immer noch die richtigen Fragen.

    Die kleine Meckerei vom ersten Teil muss ich hier auch übernehmen, aber das Cover ist mir einfach nicht passend genug. Und ein Hinweis noch, der Heyne Verlag kann in die Zukunft schauen, zu mindestens wenn es ums Copyright geht, da steht dann „2018“.

    Meine Wertung:
    4,75 von 5 Robbie`s

  9. Cover des Buches Seelenmörder (ISBN: 9783442470778)
    Kylie Brant

    Seelenmörder

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Bei diesem Buch musste ich mehrfach schlucken. Dort treibt ein Serienvergewaltiger rum der von allen nur der "Alptraum-Vergewaltiger" genannt wird. Wieso müsst ihr selbst lesen. Abbie wird dorthin geholt, um genau diesen Verbrecher auf die Spur zu kommen. Aber Abbie hat eine schreckliche Vergangenheit womit sie am Ende selbst in die Schusslinie gerät. 

    Wir lernen auf der einen Seite nach und nach den Serienkiller kennen und was ihn so besonders macht. Eine Tatsache die es mir kalt den Rücken runter laufen lässt. 

    Und wir lernen das Ermittlerteam kennen, in welches auch Abbie bald dazu gehören wird. Aber es läuft nicht alles perfekt, wie zu vermuten war. Natürlich muss es Hacken geben, es muss spannend bleiben. 

    Und das ist es tatsächlich. Diese Mischung aus dem Täter und der laufenden Ermittlung hat einen nicht los gelassen. Wobei ich mir manchmal mehr Szenen mit dem Serienkiller gewünscht hätte. 

    Aber auch das Zwischenmenschliche aller wichtigen Protagonisten wurde erläutert und aufs Detail in die Geschichte eingebaut. 

    Insgesamt hat das alles stimmig zusammen gepasst und hat mich damit auch gefesselt. 

  10. Cover des Buches NaturGeil (ISBN: 9783862775262)
    Tessa Devon

    NaturGeil

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Michi18
    "Naturgeil" ist ein unterhaltsamer erotischer Roman, der sich gut liest und abwechselungsreiche Sexszenen enthält. Genau das richtige für den Urlaub. Ich hoffe, es gibt eine Fortsetzung oder noch ein anderes Buch von der Autorin.
  11. Cover des Buches Der Kuss des Satyrs (ISBN: 9783426501535)
    Elizabeth Amber

    Der Kuss des Satyrs

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:


    Die Toskana im 19. Jahrhundert. Für Jane sollte ein Traum in Erfüllung gehen, als der attraktive Nicolas sie heiratet. Doch Jane ist eine unkonventionelle Frau, die nicht bereit ist, sich ihrem Gemahl brav unterzuordnen. Sie ahnt nicht, dass Nicolas ein Geheimnis hat: Einmal im Monat, bei Vollmond verwandelt er sich in einen Satyr, jenen mythischen Naturgeist, der nur für die Leidenschaft lebt …


    Was ich erwartet habe:

    Ein bisschen Erotik, eine Prise Liebe, mystische Wesen und vor allem ganz viel Abenteuer und Fantasy.

    Was ich bekommen habe:

    Wahrscheinlich den Schock meines Lebens. Warum? Das will ich euch gerne erklären.

    Wir haben hier als Protagonistin die liebe Jane, welche sehr unkonventionell ist und mitten in die Fänge eines notgeilen Satyrs gelangt. Denn bereits im Prolog trifft sich der Satyr - aka Nicholas - mit seinen Satyrkumpels auf einer Lichtung, wo er er es gemeinsam mit seinen Artgenossen wird mit ein paar Nymphen treibt - die habne natürlich keine Gefühle und er sehnt sich nach einer Frau, die einfach nur die Seine ist. Als wäre das alles noch nicht schlimm genug, findet die Autorin es hier ganz interessant, dem Satyr noch ein zweites Glied wachsen zu lassen - was er damit macht könnt ihr euch an fünmf Fingern abzählen und da will ich auch gar nicht weiter drauf eingehen, weil einem schon beim Lesen echt schlecht geworden ist. Das Buch hätte meiner Meinung nach auch eine gute Steilvorlage für einen Porno abgegeben, denn ohne Sinn und Verstand geht es hier nur um das EINE.

    Als ob dieses ganze Rumgemache in allen Lebenslagen noch nicht schlimm genug ist, werden in dem Buch auch Orgien zelebriert. Der eifersüchtige Nicholas teilt seine Braut nur zu gern und sieht auch noch dabei zu wie lustig über sie drüber gerutscht wird. Jane als Protagonistin bekommt hier das Bild übergestülpt mehr als nur eine Schlampe zu sein, sie wird benutzt und vorgeführt. Einfach nur ekelhaft und wenn ihr mich fragt primitiv und pervers. Dass man so etwas in einem Buch beschreibt kann ja schön und gut sein, aber die Details hätte uns die Autorin bitte mehr als nur ersparen können.

    Und als wäre das alles noch nicht schlimm genug haben wir hier auch noch den klassischen Fall von Dummheit im Quadrat. Der Satys Nicholas wird vergiftet und sie rettet ihn indem sie... na könnt ihr es ahnen - richtig (!) - erst mal locker flockig über ihn drüber rutscht und so seine Lebensgeister wieder erweckt.... oh bitte. Wie dumm ist das denn?

    Zu diesem Buch habe ich nur eins zu sagen: Lasst die Finger davon, wenn ihr gute Literatur sucht! Ich war schon lange nicht mehr so enttäuscht. Ich habe mich schon lange nicht mehr so beim lesen geekelt. Das Buch ist eine schreiende Katastrophe! Eigentlich müsste man diesem Fetzen keinen Stern geben.
  12. Cover des Buches Die Stahlhöhlen (ISBN: 9783453527942)
    Isaac Asimov

    Die Stahlhöhlen

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Gallert-Oktaeder

    Auf einer Erde in der die Weltbevölkerung auf 8 Billionen angewachsen ist, haben die Menschen sich gigantische Stadtkomplexe unter stählernen Kuppeln erschaffen. Stahlhöhlen, wenn man so will. Wie lange dieses System noch bestehen kann, ohne dass es zu einer Katastrophe kommt ist nur eine Frage der Zeit. Wenn die Lebensmittelversorgung irgendwo auch nur für kurze Zeit ausfallen sollte, könnte das schwerwiegende Folgen haben. Die Medievalists sprechen von einer Rückkehr zu einem Leben unter freiem Himmel (in den Augen der meisten Menschen ein mittlerweile völlig unvorstellbarer und grauenerregender Gedanke), während die Spacer, die selbst die Erde vor langer Zeit verlassen hatten als einzigen Ausweg die Kolonisierung neuer Planeten sehen.

    Als ein Mord auf der Station der Spacer nahe der Megapolis von New York geschieht, fällt der Fall dem Polizeibeamten Elijah „Lije“ Bailey in die Hände. Schnell ist klar, dass dieser Mord die Beziehungen zwischen Stadtbewohnern und Spacern stark beeinträchtigen könnte. Für die Aufklärung wird Elijah von den Spacern R. Daneel Olivaw zur Seite gestellt, einer der von ihm so sehr verhassten Roboter.


    Auch wenn sich Isaac Asimovs Zukunftsvision nicht mit der Welt, in der wir heute leben, gleichsetzen lässt, sind seine Thematiken immer noch aktuell. Die Erdbevölkerung wächst weiter an – im Jahr 2100 sollen es knappe 11 Milliarden sein. Die Angst, dass irgendwann ein Roboter den eigenen Job ersetzt ist momentan weniger spürbar, doch verstärkter Einsatz von Robotern ist ein fortschreitender Prozess, der im Laufe der nächsten Jahrzehnte bestimmt noch an Bedeutung zunehmen wird. Dafür das dieser Roman also nun schon vor fast siebzig Jahren geschrieben wurde, hat er kaum etwas von seiner Aktualität verloren.

    Auch was den Schreibstil angeht, empfand ich beim Lesen, dass der Text gut gealtert ist. The Caves of Steel ließen sich für mich sehr flüssig lesen, insbesondere die Dialoge zwischen Elijah Bailey und seinem Roboterkollegen Olivaw stellten sich als sehr unterhaltsam heraus. Die Kombination dieser beiden Charaktere und ihr Vorgehen als Ermittlerduo war wirklich großartig und machte Spaß zu verfolgen.

    Die Geschichte lässt sich insgesamt als eine Mischung zwischen Krimi und Sci-Fi-Literatur beschreiben, wobei sich Isaac Asimov vor allem intensiv mit dem Thema Roboter auseinandersetzt. Intelligent und spannend geschrieben. 

  13. Cover des Buches Der Zweihundertjährige (ISBN: 9783453527966)
    Isaac Asimov

    Der Zweihundertjährige

     (15)
    Aktuelle Rezension von: BettinaR87

    Bei "Der Zweihundertjährige" handelt es sich um eine Sammlung verschiedener Kurzgeschichten, die sowohl zueinander in Beziehung stehen als auch nicht zwangsläufig zueinander gehören. Das heißt, amn kann sie unabhängig voneinander lesen, dennoch bilden sie ein gemeinsames Konstrukt. Inhaltlich streut diese Ausgabe des Sci-Fi-Meisterautors sehr weit: Von einem Roboter, der zu einem Mensch werden möchte zu einer Gesellschaft, die Angst vor Robotern hat - und dies vielleicht auch ein wenig berechtigt. Von einer Masschine, die von Freiheit träumt zu Unternehmen, die in AI nur ein Produkt sehen, das sich angeblich nicht weiterentwickeln kann, als der Mensch es festlegt. Schaffen die Wissenschaftler eine Realität, die sie in Zukunft nicht mehr kontrollieren können?

    Es ist absolut erstaunlich, wie weit Isaac Asimov schon vor Jahrzehnten in die Zukunft gedacht hat: Diese Kurzgeschichten sind schon Mitte der 70er veröffentlicht worden. Das Bild, das Asimov von unserer zukünftigen Gesellschaft zeichnet ist dabei höchstwahrscheinlich zutreffend: Öffentliche Ressentiments gegenübern Robotern, die dazu führen werden, dass sie kein eigenes (Positronen-)Gehirn haben werden - sondern zentral gesteuert. Daraus könnte sich eine Instanz künstlicher Intelligenz entwickeln, die sehr wohl aktiv in das Leben der Menschen eingreifen kann - und damit nicht nur die Exekutive beinhalten könnte, sondern zwecks AI auch die Judikative ...

    Damit ist einer klar: Isaac Asimov drückt sich nicht vor den schwierigen Themen. Kann ein Roboter frei sein? Sich Freiheit wünschen? Wie argumentiert man dafür aus legaler Sicht? Manchmal bekommt man bei der Lektüre echt das Gefühl, dass Isaac Asimov die wichtigen Diskussionen der Zukunft schon geführt und entschieden hat und wir einfach nur seiner Lead folgen könnten. Von Geschichten, die vor über 30 Jahren veröffentlicht wurden ...

    Dabei setzt der Autor nicht auf Panik oder Angst als Stilmittel der Wahl, sondern Logik. Spock wäre ein Fan der Dialoge, die Asimov sich für seine Roboter ausgedacht hat, denn sie kommen unweigerlich zu einem Schluss: Roboter sind die besseren Menschen und wir sind ganz schön am Arsch.
  14. Cover des Buches Am Fenster...Bordell Blick: heiße erotische Kurzgeschichte ! unzensiert ab 18 (ISBN: B07L9R28QR)
  15. Cover des Buches Science Fiction Kriminalgeschichten (ISBN: B002053DTI)
    Isaac Asimov

    Science Fiction Kriminalgeschichten

     (3)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    10 wissenschaftlich logische SF-Kriminalgeschichten von dem berühmten Autor. Kurzweilig und gut zu lesen.
  16. Cover des Buches Der fiebernde Planet (ISBN: B0000BFY8B)
    Isaac Asimov

    Der fiebernde Planet

     (4)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Band 8 der ursprünglichen fünzehnbändigen Trantor Foundation Reihe. Spannender Thriller um einen Mann der sein Gedächtnis verlor und bei der Erinnerung plötzlich von Geheimdiensten verfolgt wird. Auch wissenschaftlich unterlegter Roman.
  17. Cover des Buches Alle Wege führen nach Trantor (ISBN: 9783453300330)
    Isaac Asimov

    Alle Wege führen nach Trantor

     (5)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Letzte Teil der ursprünglichen Foundation Trilogie von Asimov. Etwas verstaubtes klassisches Werk von dem Begründer der drei Robotregeln (I, Robot)
  18. Cover des Buches Sternstunden der Lust II (ISBN: B00YLMR6CI)
    Katy Warren

    Sternstunden der Lust II

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    6 Kurzgeschichten:

    Ausgeliefert: Schon lange hatten sie sich auf diese besondere Nacht gefreut. Mit Handschellen und verbundenen Augen ergeben sie sich ganz und gar ihrer hemmungslosen Begierde.

    Heiß geduscht: Aufgeheizt durch ein intimes Gespräch mit ihrer besten Freundin macht sich die sexuell ausgehungerte Tanja auf den Heimweg. Zuhause plant sie ihrem Freund einen heißen Empfang zu bereiten.

    Zimmer Fünf Null Sex: Auf der Arbeit hatte er die wunderschöne Annabel kennen gelernt. Sie verabreden sich zu einem Treffen der besonderen Art.

    Ohne Worte: Nach nur einem Date war für sie klar, wie sehr sie diesen Traum von einem Mann begehrte. Ihr zweites Treffen wird zu einem sinnlich-erotischen Abend, der ihr noch lange in Erinnerung bleiben wird.

    Ölwechsel mit Folgen: Nie hätte sich Dana träumen lassen, welch unerwartet heißen Verlauf ein Besuch im Autohaus nehmen kann.

    Kaffee mit Schuss: Ein Besuch mit der unliebsamen Tante im Café, führt zu einem heißen Date und einer wilden Romanze.

     

    Sinnliche Erotik mit Niveau und explizitem Inhalt, aber kein platter Porno!

     

    EIGENE MEINUNG:

    Wie bereits beim ersten Teil habe ich mich auch hier dazu entschieden den offiziellen Klappentext, anstatt einer eigenen Zusammenfassung, in meine Rezension aufzunehmen. Gerade bei solchen Geschichte ist es für mich wichtig, dass das was ich mir denke zu bekommen so auch eintritt! ;)

    Das Cover zeigt erneut deutlich um was es in dieser Kurzgeschichtensammlung geht. Im Vergleich zum 1. Band ist es aber weniger explizit. Ich finde es daher völlig in Ordnung.

    Wie bereits im Vorgängerband finden sich auch hier 6 Kurzgeschichten rund um das Thema Erotik die sich schnell weglesen lassen! Die im Klappentext beschriebene „Erotik mit Niveau“ ist natürlich immer Ansichtssache, aber im Großen und Ganzen kann ich zustimmen. Worte wie „Prügel“ etc. finde ich jedoch tatsächlich grundsätzlich weniger erotisch…

    Die Geschichten selbst haben, wenn man ehrlich ist, wirklich wenig Handlung, sondern eher Ausgangssituationen von denen aus es schnell zur Sache geht. Diese sind allerdings, ebenso wie die Charaktere, durchaus unterschiedlich ausgestaltet. Es wird teils aus Sicht des Mannes, teils aus weiblicher Perspektive beschrieben. In diesem Band fand ich es besser, dass weniger Partnertausch oder Betrügereien Thema waren. Allerdings wurde Verhütung wieder gar nicht erwähnt.

    Den Schreibstil habe ich erneut als flüssig empfunden und man kommt wahnsinnig schnell durch den Text, da dieser mit großen Absätzen gegliedert ist. In wie weit die einzelnen Geschichten realistisch sind muss wohl jeder für sich einschätzen. Nicht jeder Protagonist war mir sympathisch oder jeder Sex mein Ding, aber insgesamt waren durchaus nette Ideen mit dabei! ;)

     

    FAZIT:

    Wie schon beim ersten Teil Erotik mit wenig härteren Worten oder Dominanz. Es geht vor allem wieder um Sex unter Fremden, aber auch in einer Beziehung bzw. unter alten Bekannten. Die Szenen und Protagonisten sind wie immer Geschmackssache, aber ich denke die meisten können einen gewissen Anreiz bieten.

  19. Cover des Buches Der Tausendjahresplan (ISBN: 9783453300309)
    Isaac Asimov

    Der Tausendjahresplan

     (6)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Wirklich interessante Theorie der Psychohistorik die Asimov uns hier unter anderem vorsetzt. Der Untergang des Imperiums wird voraus gesagt und alles getan damit die dunkle Zeit nicht so lange andauert und das Imperium wieder aufersteht. Viele Roman lehnen sich an dieses klassische Werk. 1.Teil der Trilogie - wirkt heute etwas antiquiert
  20. Cover des Buches Anti Alpha Another (ISBN: 9783770442645)
    Waku Okuda

    Anti Alpha Another

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Fraeulein_melly

    Aufmachung

    Die Charaktere sind recht einfach gehalten, aber klar gezeichnet. Dennoch sind sie auch etwas kantig. 

    Zum Erzählstil kann ich diesmal nur schwer etwas sagen, weil das vordergründige Thema Sex ist.


    Charaktere

    Sena ist ein Alpha und sehr begehrt. Er nimmt sich stets was er will und verteidigt es.

    Kamishiro  ist Senas Rivale. Seine Familie ist sehr einflussreich und setzt ihn seit jeher unter Druck.


    Fazit

    Bevor ich beschlossen hatte, diesen Titel lesen zu wollten, hatte ich online ins erste Kapitel reingelesen und war neugierig.

    Allerdings ahnte ich auch schon, dass ich hin und hergerissen sein würde, was meine Meinung betrifft.

    Die Welt, in der Anti Alpha spielt, basiert auf der Rassentrennung zwischen Alpha und Omega und der daraus resultierenden sexuellen Anziehung. Dadurch ist es natürlich ziemlich passend, dass die expliziten Szene hier den meisten Platz einnehmen. Grundlegend muss ich sagen, dass mir ein ausgewogeneres Verhältnis aus Sex und Story zwar besser gefallen hätte, vor allem, weil gute Ansätze für eine Story da waren und weil die Charaktere dadurch nicht so blass geblieben wären. Denn die kann man leider nur anhand von Klischees einschätzen.

    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich schon mehrfach One Shots gelesen habe, die sehr fixiert auf die Sex Szenen waren und wenn ich Anti Alpha mit denen vergleiche, schwimmt er oben mit.


    The struggle is real.

    Einerseits ist die Welt nunmal so gebaut und unterhalten hat es mich durchaus auch. Andererseits bin ich eher der typ für mehr Handlung und tiefgreifendere Charaktere.

    Aber ich finde es irgendwie spannend, wieviel ich über diesen Manga nachgedacht habe und meine ihn schon deswegen interessant zu finden, weil er von den Meinungen wahrscheinlich echt spaltet.


  21. Cover des Buches Die perfekte Masche (ISBN: 9783548374475)
    Neil Strauss

    Die perfekte Masche

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Neil Strauss erzählt die gleiche Geschichte wie Mystery in seinem Buch, dieses häts nicht gebraucht.
  22. Cover des Buches Hemmungslos Real (ISBN: 9783862776924)
    Willa von Rabenstein

    Hemmungslos Real

     (9)
    Aktuelle Rezension von: hexegila
    Hemmungslos Real
    Erotischer Roman
    Willa von Rabenstein
    Erst einmal Danke für die Bereitstellung dieses eBooks an Netgally und dem blue panther books Verlag.
    Dadurch wurde meine Meinung nicht beeinflußt.
    Das Cover ist einfach Hemmungslos Real.
    Es ist sehr schön gestaltet und macht Lust auf das Buch.
    Der Klappentext und auch die Lese Probe machen neugierig und man möchte gern los legen.
    Der Schreibstil ist wieder einmal leicht und fließend zu lesen.
    Die Story ist sehr schön beschrieben und es macht Spaß jede weitere Seite zu lesen.
    Dieses Buch verdient eine klare Lese Empfehlung mit 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ Sternen
  23. Cover des Buches Der Mann von drüben (ISBN: 9783453300019)
    Isaac Asimov

    Der Mann von drüben

     (7)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Ein SF Kriminalroman von Isaac Asimov den man lesen sollte bevor man Die nackte Sonne liest. Wie immer bei Asimov sehr anspruchsvoll, wissenschaftlich angelegt, sehr logisch, aber durch das Alter doch etwas "oldfashioned". Wenn man sich daran nicht stört bekommt man Spannung und einen guten SF Roman zu lesen, der auch als Grundlage der RoboterRomane zu sehen ist.
  24. Cover des Buches Sterne wie Staub (ISBN: 9783453528406)
    Isaac Asimov

    Sterne wie Staub

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Moni2506
    „The Stars, Like Dust“ von Isaac Asimov ist der erste Roman aus der Imperium-Trilogie und ist erstmals 1951 erschienen. Heyne hat den Roman 2015 unter dem Titel „Sterne wie Staub“ erneut auf deutsch veröffentlicht.

    Biron Farrill ist kurz davor sein Studium auf der Erde abzuschließen als er von Sander Jonti vor einem Attentat auf sein Leben gerettet wird. Hierbei erfährt er, dass sein Vater von den Tyranni, die über 50 Welten herrschen, als Verräter verurteilt und getötet worden ist. Von Sander Jonti nach Rhodia geschickt, kommt er auf die Spur einer Welt, die die Herrschaft der Tyranni brechen will. Auf Rhodia angekommen, gerät er in eine erneute Verschwörung, kann jedoch fliehen und macht sich auf den Weg, die Rebellen-Welt zu finden.

    Diesen Roman von Isaac Asimov würde ich als typischen Science-Fiction Roman bezeichnen. Zumindest stelle ich mir diese ungefähr so vor. Man reist durchs Weltall zu anderen Planeten, es wurde eine Möglichkeit gefunden, große Distanzen im Weltall zu überbrücken (immerhin kann man ja nicht schneller als Lichtgeschwindigkeit reisen) und es gibt ein Imperium, das man bekämpfen kann/muss. Ein bisschen hat es mich tatsächlich auch an Star Wars erinnert, auch wenn es hier keine Lichtschwerter gibt.
    Der Schreibstil war wie immer gut zu lesen, auch wenn es aufgrund der mehr oder weniger wissenschaftlichen Erklärungen nicht immer ganz einfach war der Geschichte zu folgen. Man muss auch immer ein bisschen sein Gehirn bei Romanen von Asimov anstrengen, um alles mehr oder weniger nachverfolgen zu können. Dennoch finde ich die Welt, die der Autor erschaffen hat, sehr interessant. An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass der Roman bereits 1951 erschienen ist, dennoch finde ich, dass die Geschichte alles andere als angestaubt wirkt, sondern immer noch futuristisch.
    Mir haben die Roboter in diesem Roman allerdings sehr gefehlt, muss ich zugeben, und auch Asimovs Humor scheint in diesem Roman nicht wirklich durch. Es war eine ernstere Geschichte rund um eine Verschwörung, die so manch eine überraschende Wendung zu bieten hat.
    Trotz der ein oder anderen Schwäche hat mich der Roman dennoch gut unterhalten. Froh stimmt mich auf jeden Fall, dass in den weiteren Romanen auch R. Daneel wieder auftauchen wird, wenn auch unter anderem Namen. Ich bin sehr gespannt, wie er die Geschichte aufmischen wird und dies ist auch ein wichtiger Grund weswegen ich den Foundation-Zyklus weiter verfolgen werde.

    Fazit: Eine solide Geschichte, die zwar nicht unbedingt die großen Stärken Asimovs hervorhebt, aber durchaus einen interessanten Einstieg in den Foundation-Zyklus bietet. Wenn ihr euch an Asimov heranwagen wollt, würde ich aber immer noch die Roboter-Kurzgeschichten empfehlen.

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