Bücher mit dem Tag "explosion"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "explosion" gekennzeichnet haben.

269 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.857)
    Aktuelle Rezension von: Jana03

    Ein sehr tolles Buch, das viel schwarzen Humor und Ironie enthält.                                                  Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil von Jonasson ist sehr humorvoll und flüssig, sodass es viel Freude beim Lesen bereitet.                                    Allerdings ist an manchen Passagen das Buch etwas langatmig, aber das macht der Autor mit dem schon benannten Schreibstil wieder gut.

    Diesen Autor kann ich nur weiterempfehlen und ich werde auf jeden Fall noch mehr Bücher von ihm lesen.                  

  2. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.217)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


     😫Ich bin sooo enttäuscht. Es fing wirklich richtig toll an, aber dann hat der Autor sich leider auf die völlig falschen Charaktere und uninteressante Settings fokussiert und mich dabei total verloren 😔. Ich habe nur durchgehalten, weil ich es für den Buchclub las und das Hörbuch zu Hilfe nahm. Wirklich schade, denn hatte soviel Potential.              
  3. Cover des Buches Fremd (ISBN: 9783805250849)
    Ursula Poznanski

    Fremd

     (500)
    Aktuelle Rezension von: Lisasbuechereck

    Dieses Buch war mein erstes von Ursula Poznanski und das war eine gute Entscheidung denke ich

    In diesem Buch geht es um eine Frau die einen halben Nervenzusammenbruch bekommt, als eines Abends ein fremder Mann in ihrem Wohnzimmer steht und behauptet er sei ihr verlobten. Doch sie hat ihn noch nie in ihrem Leben gesehen. 

    Auf der anderen Seite haben wir einen Mann der nach Hause kommt und von seiner Verlobten nicht mehr erkannt wird.

    .

    Klingt gut? War es auch. Man war die ganze Zeit am Rätseln, was denn da los ist. Lügt der Mann? Oder Lügt die Frau? Oder kann es sein das beide die Wahrheit sagen und dort was ganz merkwürdiges passiert? Bei diesem Buch habe ich ein leichtes Schleudertrauma bekommen. Es war wahnsinnig spannend und ich habe es so weg gesuchtet. Doch die Auflösung 🙈 Ne die war nix muss ich sagen. Das war total unlogisch für mich. Nicht unmöglich aber unlogisch und daher habe ich einen Stern abgezogen. Fremd bekommt also vier Sterne von mir. 

  4. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.185)
    Aktuelle Rezension von: Wepie

    Was passiert wenn eine Kleinstadt von der Außenwelt abgeschnitten ist und kein herkömmliches Gesetz mehr gilt? 

    Diese Grundidee hat mir gefallen und deshalb wollte ich das Buch auch lesen.

    Ich hab jetzt einen Monat gebraucht bis ich es gelesen habe. An manchen Stellen hat sich das Buch schnell weglesen lassen da die einzelnen Handlungen tolle Höhepunkte haben.   Bei anderen Stellen hab ich darüber nachgedacht ob ich es abbrechen soll. Der Roman hatte mir  einfach  zu viele Figuren die keine Handlungsträger sind. Aber sein  typischer plauderhafte Schreibstil von King hat mich weiterlesen lassen. Mir haben die Dialoge sehr gefallen.

    wer lange Romane mit vielen Figuren mag ist hier richtig.


  5. Cover des Buches Das unendliche Meer (ISBN: 9783442313358)
    Rick Yancey

    Das unendliche Meer

     (442)
    Aktuelle Rezension von: TillyJonesbloggt

    Inhalt/Meinung
    Teil 2 der „Die fünfte Welle“-Reihe. Endlich habe ich es auch geschafft, den zweiten Teil zu lesen. Hat ja auch nur *husthust* mehrere Jahre gedauert. (Sechs. Ich hab nachgesehen.)
    Naja, ändert ja nix am Inhalt. Wie fand ich „Das unendliche Meer“ nun? Tja. Etwas unendlich, ehrlich gesagt.

    Der zweite Band setzt fast genau da an, wo Band 1 endete und ich kam wirklich schnell wieder rein. Der Schreibstil ist mega und gefällt mir persönlich mit am Besten bei der Geschichte. Jede Figur hat ihre eigene Stimme, ich konnte mich sofort in jede Figur einfühlen und mit ihr mitfühlen.

    Dennoch zog sich Band 2 meiner Meinung nach etwas hin während des Lesens. Es ist ein Mittelteil und ist mMn nur dafür da, uns Leser irgendwo hin zu führen. Leider wirkt sich das auf die Handlung aus, denn ich hatte nicht das Gefühl, dass wirklich viel passiert ist. Ich hab das schon bei mehreren zweiten Bänden erlebt, die einfach nur zur Füllung da sind. Die Handlungsstränge teilen sich schnell auf, wir verfolgen verschiedene Figuren auf ihrem Weg durch die Welt und auf der Flucht vor den Aliens, aber es gibt auch einige Rückblicke, verwirrende Szenen, bei denen mir aktuell noch nicht klar ist, was sie mir sagen sollten und nicht wirklich voranbringende Handlung.

    Ich weiß jetzt zwar, wie es weitergeht (und lese natürlich auch endlich Band 3), aber passiert ist einfach nicht viel, was wirklich interessant gewesen wäre. Es vergeht kaum Zeit und die verschiedenen Perspektiven von Figuren, zu denen ich nicht wirklich eine Bindung hatte, machten das Lesen dieses Bandes für mich nicht ganz einfach. Es war zäh, es zog sich und wenn ich die Reihe nicht endlich beenden wollen würde, hätte ich das Buch wohl schnell wieder weglegt. Natürlich will ich wissen, wie das große Ganze endet, aber hier wäre an einigen Stellen mehr Erklärungen wirklich gut gewesen, an anderen Stellen dafür weniger Geschwafel und mehr Inhalt.

    Die Figuren sind meiner Meinung genau die gleichen, wie am Ende von Band 1 und sie verändern sich auch nicht wirklich bis zum Ende hin. Einige Zusammenhänge sind schwierig zu verstehen, weil der Autor ein wenig seinen inneren Goethe rauslässt und die Verbindungen zu anderen, großen Zusammenhängen erst spät klarer werden. Das erschwert das Leseerlebnis zwischendurch mMn stark.

    Zum Inhalt kann ich wirklich nichts sagen. Es passiert kaum etwas und ich will nicht spoilern.

    Fazit
    „Das unendliche Meer“ zieht sich zwischendurch wirklich unendlich in die Länge. Fehlender, spannender Inhalt und verwirrende Perspektivwechsel / Rückblenden sorgten dafür, dass das Lesen von Band 2 zu einer kleinen Herausforderung wurde. Ich frage mich, was die Filmemacher aus diesem Teil gemacht hätten und ob der Film besser als das Buch geworden wäre.
    Wer wissen will, wie die Reihe endet, muss Band 2 natürlich lesen, aber soll mMn die Erwartungen runterschrauben.

  6. Cover des Buches Der Knochenbrecher (ISBN: 9783548284217)
    Chris Carter

    Der Knochenbrecher

     (837)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Sehr schlicht gehalten, ein blutiges Seil auf weißem Hintergrund, was 0 mit der Story zu tun hat....

    Der Titel ist eine Katastrophe und weckt falsche Infos. 

    Im dritten Teil der Robert Hunter Reihe spielt weder ein Seil noch ein Täter der "Knochen bricht" eine Rolle!

    Hier geht es um etwas komplett anderes!

    Im Original heißt der Titel Night Stalker!


    Zum Klappentext

    Allgemeiner kann man ein Thriller nicht halten, leider nichts sagend für Quereinsteiger. 


    Story/Inhalt

    Teil 3 der Robert Hunter Reihe 

    (Bisher 11 Bände erschienen, Stand September 2021)

    Kann unabhängig von einander gelesen werden!

    Eine Mordserie an Frauen erschüttert das Ermittlerteam Garcia/Hunter.

    Die Frauen wurden erst entführt und dann "präpariert" alleine gelassen- die Todesursache sehr schmerzhaft und grauenvoll.

    Doch was steckt hinter all den Entführungen? Welches Ziel verfolgt der Mörder?


    Meine Meinung

    Als schon Chris Carter Fan interessiert mich der Klappentext/Titel zum Glück nicht mehr, für Neuleser finde ich allerdings die Gestaltung rund um den Titel und Klappentext einfach nur schlimm. 

    Der Titel hat überhaupt nichts mit dem Geschehen der Geschichte zu tun und der Klappentext ist so allgemein gehalten, dass man überhaupt nichts über den Fall erfährt. Das sollte dringend nachgearbeitet werden oder demnächst besser gemacht werden!

    Nun zur Story, wie gewohnt bekommt man wieder interessante "Hintergrund Informationen", die ich persönlich immer sehr spannend finde. Denkweisen von Ermittlern oder auch Techniken wie ermittelt wird. Mir gefällt sowas sehr gut und bringt für mich dann zusätzlich immer ein AHA Effekt mit :D

    Chris Carter schreibt sehr detailliert blutig und ist für leichte Gemüter nichts, manche Szenen sind sehr derbe oder eklig, das sollte man vorab wissen. 

    Der Spannungsbogen war für mich diesmal nicht so stark greifbar, wie in den Vorgänger Bänden, aber dennoch unterhaltsam.

    Da mir allerdings diesmal der Storyverlauf und die Auflösung nicht spannend genug waren, vergebe ich nur 3,5*.


    Mein Fazit

    Night Stalker, wie der eigentliche Titel heißt war gut, aber konnte mich diesmal nicht so sehr fesseln wie die anderen Teile von Robert Hunter.

    Dennoch starke Thriller Reihe, die aber ehr für hart Gesonnene geeignet ist ^-°


    -> An den Verlag

    Bitte entweder ALLE Titelnamen Deutsch oder Englisch halten oder immer Englisch und Deutsch kombinieren.

    Da ich alle Titel der Reihe besitze und auch noch weiterkaufen werde, nervt es mich schon, wenn ständig rumexperimentiert wird mit den Titeln. 

    Entscheidet euch doch bitte für eine Variante. Ich persönlich würde einfach den englischen Titel übernehmen, dann passieren auch keine Missverständnisse wie beim "Knochenbrecher".

    Das wäre sehr hilfreich. 







  7. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (1.981)
    Aktuelle Rezension von: marie4

    Dan Brown schickt seinen Protagonisten Langdon zum dritten Mal ins Rennen. Der Plot strotzt wieder von geheimen Organisationen, Orten und Symbolen, der Erzählstil ist bekanntermaßen rasend und lässt wenig Zeit zum Luftholen, der Gegenspieler ist schillernd, skurril und abgründig, das Ende hält so manche Überraschung bereit. Also alles gut für Dan Brown-Fans? Leider nein. Im Gegensatz zu den Vorgängern braucht die Geschichte lange, um richtig in Fahrt zu kommen. Die vielen Rückblenden rund um den Bösewicht stören auf Dauer den Erzählfluss und Brown übertreibt maßlos beim Blick in dessen Seelenleben: die inneren Dialoge wirken abgedroschen und platt und gehen nicht unter die Haut. Der immerhin 60seitige Nachspann kommt seicht und pseudotiefsinnig daher und verwässert die angerissenen philosophischen Fragen. Fazit: eine durchaus rasante und spannende Fahrt, leider mit deutlichen Schwächen.

  8. Cover des Buches Jagd auf die Bestie (ISBN: 9783548291918)
    Chris Carter

    Jagd auf die Bestie

     (325)
    Aktuelle Rezension von: Flicflac

    Unglaublich spannend!!!

  9. Cover des Buches Nachtjagd (ISBN: 9783453532717)
    J.R.Ward

    Nachtjagd

     (1.847)
    Aktuelle Rezension von: buchstaben_worte_buecher

    "Nachtjagd" von J.R. Ward ist der Auftakt der Black Dagger Reihe, die momentan schon über 30 Teile umfasst. In dieser Reihe ist Beth, eine Jornalistin, die Protagonistin. Man erfährt sehr früh, auch wenn sie selber das noch nicht weiß, eine Halbvampirin ist. Das bedeutet für sie, dass sie bald eine Wandlung durchmachen muss. Damit sie überlebt, benötigt sie aber die Hilfe von Wrath. Wrath der eine düstere, geheimnisvolle und absolut tödliche Ausstrahlung besitzt. 


    Durch das Cover wusste ich bereits, was mich in etwa erwartet und bin auch nicht enttäuscht worden. Es war bisher noch nicht herausragend, aber "Nachjagd" scheint auch nur die Hälfte des ersten Teiles zu sein. Die Geschichte ist auf jeden Fall in dem Buch nicht abgeschlossen und geht nahtlos im zweiten Band weiter. 

    Auch wenn es eine sehr leichte Lektüre ist, hat sie mich überraschend gut unterhalten. Klar gibt es ein paar kitschige Szenen, aber ich finde, wer bei dem Cover eine tiefsinnige und epische Geschichte im ersten Band erwartet, hat eine falsche Vorstellungen. 

    Es ist ein sehr dünnes Buch, trotzdem bin ich sehr schnell durch die Seiten geflogen und hatte es an einem Tag auch ausgelesen gehabt. Die Geschichte ist in dritter Person erzählt und der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es ist brutaler, als es momentan in vielen Fantasyromanen der Fall ist, aber dadurch kam es mir realistischer vor. Gleichzeitig hatte es, gerade, wenn man aus Mr. X Perspektive liest, ein richtiges Gruselgefühl. 

    Die gesamte Atmosphäre ist etwas düster, passt aber auch zu dem Thema des Vampirgenres. Ich mochte, wie Beth Wrath die Stirn bietet. Manchmal hätte sie auch etwas mehr Kontra geben können. Außerdem hat sie sich für mein Verständnis nicht immer so nachvollziehbar verhalten. 


    Trotzdem werde ich die Reihe weiterlesen, weil sie so beliebt ist. Es soll ab Band 10 richtig gut und episch werden. Ich bin auf jeden Fall gespannt. Vor allem darauf, wie sich vielleicht auch der Stil der Autorin über die Jahre entwickelt hat.

  10. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.996)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Guarcello

    Wie immer, verbindet Dan Brown Geschichte und Krimi in einer sehr spannenden Weise.

  11. Cover des Buches Der Distelfink (ISBN: 9783442473601)
    Donna Tartt

    Der Distelfink

     (469)
    Aktuelle Rezension von: schokoloko29

    Theo lebt mit seiner Mutter in New York. Sein Vater, ein Alkoholiker und unzuverlässiger Vater + Ehemann, hat sich aus dem Staub gemacht. Dann kommt eine Zasur in Theos Leben: Er verliert mit 12/ 13 Jahren seine Mutter bei einem Bombenanschlag im Metropolitanmuseum. Er und wenige andere überleben den Anschlag. Er ist hochtraumatisiert.und lebt bei seinem Kumpel Andrew in New York. Sein Vater wird ausfindig gemacht und er zieht zu ihm nach Las Vegas. Dort ist Theo ganz auf sich alleine gestellt. Sein Vater kümmert sich nicht im ihn und gibt ihm kein geregelten Tagesablauf. Er muss sich um sein Essen selbst kümmern und wie er zur Schule kommt. Dort in der Schule befreundet er sich mit dem Russen Boris. Mit ihm kommt Theo in Kontakt mit Drogen, Alkohol. Auch Boris lebt total verwahrlost sein Vater ist brutal zu Boris. Über kurz oder lang zieht der Boris bei Theo ein. Bis Theos vater stribt und er wieder nach New York zu seinem alten Kumpel einem Antiquitätenhändler einzieht.

    Sein Leben verläuft in geregelten Bahnen bis er wieder Boris trifft, der ihn in dubiose Machenschaften+ Drogen verwickelt. Und der Selbstzerstörungstrip seinen Lauf nimmt. Gähn...

    Eigene Meinung:

    Die Autorin kann scheiben und eine Atmosphäre durch ihre Worte entstehen. Doch sie macht es teilweise sehr ausführlich. Der Protagonist ist für mich nicht sympathisch. Er ist ein Betrüger, spielt mit Gefühlen seiner Verlobten (nur um von seiner unglücklichen/ nicht erwiederten Liebe loszukommen), distanziert sich von Leuten, die ihm gut tun und er kommt im Laufe des Buches in eine starke Spirale der Destruktion und Selbstzerstörung. Dieser Mensch ist in meinen Augen hochgeradig traumatisiert und müsste psychologisch behandelt werden, anstatt dass man ihm irgendwelche Antidepressiva verschreibt. 

    Fazit: Die Autorin kann gut eine Atmosphäre in diesem Buch erzeugen. Negativ für mich war:

    1. Protagonist ist egozentrisch, rücksichtslos und ein Betrüger

    2. Das letzte Drittel ist für mich wie ein Kaugummi in die Länge gezogen worden.

    4. Das letzte drittel besteht aus endlosen Wiederholungen von der Zeit in Las Vegas

    5. Drogen nimmt der Protagonist, aber muss man diese Drogenexzesse so dermaßen in die Länge ziehen? Es ist im Endeffekt ein Drogenporno.

    6. Vorhersehbares Ende

    Schnarch!

  12. Cover des Buches Palast der Finsternis (ISBN: 9783257300550)
    Stefan Bachmann

    Palast der Finsternis

     (229)
    Aktuelle Rezension von: Kiki2705

    „Palast der Finsternis“ von Stefan Bachmann ist ein packender Mystik-Grusel-Roman.
     5 Jugendliche aus den USA werden zu einer geheimnisvollen und geheimen Expedition nach Frankreich eingeladen. Sie glauben aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten oder Talente ausgesucht worden zu sein, einen unterirdischen Palast zu erforschen, den schon vor mehr als 200 Jahren ein verrückter Adliger für seine Familie erbauen ließ. Hinter der Tür mit dem Schmetterlingswappen erwartet die Jugendlichen jedoch das Grauen und in jedem Raum befindet sich eine neue Gefahr. Nichts ist so wie es schien und sie können es nur gemeinsam schaffen.

    Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet. Die Marmorhalle, das geheimnisvolle Schimmern und die goldenen Schmetterlinge passen hervorragend zur Lektüre. Auch der Titel passt perfekt.

    Der Schreibstil des Autors hat mich von Beginn an in die Geschichte hineingezogen. Der Spannungsbogen wurde kontinuierlich aufrechterhalten und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Anouk als Außenseiterin kam mir als eine der Hauptpersonen besonders nahe. Aus ihrer Perspektive wird die Geschichte aus der heutigen Zeit erzählt. Sehr einprägsam. Aber auch die Perspektivwechsel in das Jahr 1789/90 empfand ich als sehr gelungen und so hat sich der Hintergrund des Ganzen Stück für Stück entworren.

    Es waren teilweise brutale Szenen dabei, aber alles in allem hielt sich der „Horror“ in Grenzen, sodass es gut zu lesen war, da ich selber Horrorbücher generell nicht so mag. Aber hier empfand ich es als eine gute Mischung.

    Die Schreibweise ist dabei einfach in der Sprache und packend. Die französischen Einwürfe sind nicht allzu häufig und man kann ihnen gut folgen. Sie ergeben auch Sinn für die Geschichte.

    Alles in allem fand ich die Geschichte sehr ansprechend. Man hatte die ganze Zeit über das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, aber man musste bis zum Schluss rätseln, was hinter all den Gefahren und paranormalen Ereignissen steckt. Das ist dem Autor wirklich hervorragend gelungen.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die ein bisschen Mystik und viel Spannung mögen.

  13. Cover des Buches Adrenalin (ISBN: 9783442476718)
    Michael Robotham

    Adrenalin

     (427)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Wenn Michael Robotham eins kann, dann ist es Spannung erzeugen. Sind die Zusammenhänge anfangs noch eher holprig miteinander verbunden, ergibt sich spätestens zum Finale ein passendes Gesamtbild.

    Okay, für mich hätte das Finale gern etwas umfangreicher ausfallen können. Das Warum hat sich mir erschlossen, war aber einen Tick zu konstruiert und zu knapp abgehandelt. Dafür war ich wieder mal begeistert vom Stil, vor allem von dem unterschwelligen Humor, der sich durch den Thriller zieht. Es ist dieser typisch britisch trockene Humor – dabei ist Robotham Australier!

    Erzählt werden die Geschehnisse von Joe in der Ich-Form, als Leser ist man also ganz nah dran an seiner Figur. Und die ist absolut interessant: Joe ist nicht der strahlende Ritter oder der gebrochene Held, wie man es in vielen vergleichbaren Thrillern hat. Vielmehr ist er ein Normalo mit eigenen Sorgen und Problemen. Nur manchmal hätte ich ihn gerne geschüttelt und ihn ausgeschimpft, weil er zu unlogisch gehandelt hat, vor allem zum Nachteil für sich selbst.

  14. Cover des Buches Numbers - Den Tod im Blick (Numbers 1) (ISBN: 9783551311511)
    Rachel Ward

    Numbers - Den Tod im Blick (Numbers 1)

     (1.156)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Anfangs fand ich Jem und Spinne richtig unsympathisch und der Name „Spinne“ nervte mich richtig. Ich war sogar kurz davor das Buch abzubrechen, aber jetzt bin ich froh, dass ich es nicht getan habe. Nachdem man sich durch die ersten ungefähr 70 Seiten gequält hat, nimmt das Buch an Fahrt auf. Es entwickelt sich eine tolle, romantische Geschichte. Gegen Ende in der Kirche wird es wieder ein bisschen weniger spannend, aber trotzdem ist es noch nicht langweilig. Das Ende ist dann sehr traurig und konnte mich sehr berühren. 

  15. Cover des Buches Der Flüstermann: Thriller (ISBN: 9783944676203)
    Catherine Shepherd

    Der Flüstermann: Thriller

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Alison

    Spezialermittlerin Laura Kern ist entsetzt als im Internet ein schreckliches Video auftaucht. Eine Frau wird ermordet und das Video der Tat wird online gestellt. Noch während Laura die Ermittlungen antreibt, erscheint ein neues Video im Internet. Laura versucht dem Täter auf die Spur zu kommen. Doch die Ermittlungen verlaufen zäh, ist der Täter ihr doch immer einen Schritt voraus. Zusammen mit ihrem Partner Max und ihrem Freund und Kollegen Taylor kommt sie dem Täter langsam näher. Aber ist sie schnell genug, um das nächste Opfer zu verhindern?
    Catherine Shepherd versteht es den Betrachter mit in das Geschehen einzubeziehen. Keine Lösung wird einem vorgesetzt, man nimmt Teil an den Ermittlungen und kann die nächsten Schritte der Ermittlerin gut nachvollziehen. Gut für die Geschichte finde ich auch, dass der Thriller im Vordergrund steht, aber trotzdem das Private zwischen Laura, Max und Tylor nicht zu kurz kommt. Der Schreibstil ist packend. Für mich war das Buch ein muss.

  16. Cover des Buches Olga (ISBN: 9783257070156)
    Bernhard Schlink

    Olga

     (200)
    Aktuelle Rezension von: lostinbooks

    Leider musste ich das Buch bei der Hälfte abbrechen. Mir persönlich hat das Buch gar nicht gefallen. Es war sehr langweilig und es ist nichts passiert.

    Die Charaktere wurden nur oberflächlich angekratzt, so dass es mir unmöglich war eine Bindung zu den Protagonisten herzustellen. 

    Die Zeitsprünge waren teilweise sehr schnell und unerklärt. Teilweise wusste man nicht in welchem Jahr man sich befand und Charaktere waren plötzlich wieder da, die Kapitel davor weg waren.
    Leider eine Enttäuschung, obwohl die Thematik sehr viel Potential hatte. 

  17. Cover des Buches Miracle Creek (ISBN: 9783446266308)
    Angie Kim

    Miracle Creek

     (189)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Ihre Tochter sollte in Amerika zur Schule gehen und studieren. Deshalb ging Youg mit ihrer Mary in die USA. Pak, ihr Mann, blieb in Korea. Um das Ganze finanzieren zu können, nahm Young einen Aushilfsjob bei einer anderen koreanischen Auswandererfamilie an. Allerdings erwies sich die Stelle als ein mehr als Vollzeitjob, so dass für Mary kaum Zeit blieb. Jahre später haben sie es aber geschafft, glauben sie. Pak ist nachgekommen und gemeinsam haben sie sich mit einer Überdruckkammer selbstständig gemacht, in der sie ihren Patienten Hilfe anbieten. Doch schon bald geschieht ein tragischer Unfall mit zwei Todesfällen.


    Im Prozess ein Jahr später ist die Mutter eines der Opfer angeklagt. Während weniger Gerichtstage berichtet die Autorin aus der Angeklagten un der Zeugen von dem tragischen Geschehen und wie es möglicherweise zu dem Unfall kam. Immer neue Details kommen ans Licht, die der vermeintlichen Wahrheit neue Aspekte verleihen. Da wurde viel verschwiegen, anders erzählt oder anders gedeutet. Und es geht auch um die Patienten und ihre Angehörigen. So soll die Behandlung körperlich, geistig oder seelisch schwer eingeschränkten Kindern Erleichterung bringen. Ob das gelingt, ist nicht das vorherrschende Thema. Eher geht es darum, wie sich vornehmlich die Mütter aufopfern, um ihren Kindern das bestmögliche Leben zu geben und wie schwer sie mitunter daran tragen, dass es nicht immer die erhofften Fortschritte gibt.


    Dieser ruhige Spannungsroman packt durch seine Vielschichtigkeit. Immer wieder werden neue Lagen enthüllt, die eine andere Sicht auf das Geschehen eröffnen. Schon vom Beginn, dem Tag des Unfalls, bis zum Start des Prozesses werden die vorgefassten Meinungen durcheinander gewirbelt. Und je tiefer man durch die Aussagen und Gedanken der Berichtenden ins Geschehen eintaucht, desto mehr und andere Facetten ergeben sich. Man stellt fest, dass sich Einschätzungen zwangsläufig ändern und damit ändern sich auch Sympathien. Es ist der Autor sehr gut gelungen zu fesseln und zu überraschen.

  18. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Natürlich erinnert das Szenario mit dem Virus an unser derzeitiges Problem und es gibt so kleine Details, die einen an die jetzige Situation denken lassen - aber im Buch ist die Anzahl der Überlebenden so hoch, wie bei uns die Verstorbenen - die Welt erscheint hier also nahezu leer.
    Bis Amerika allerdings "entvölkert" ist, dauert es schon eine Weile, denn King lässt sich hier mal wieder sehr viel Zeit, um die Protagonisten, die eine Rolle spielen, gut kennenzulernen.

    Bis dahin beschreibt King aber sehr gut, wie das ganze abläuft. Es startet mit der Flucht aus einem Militär-Stützpunkt, einer Flucht aus Angst, die jedoch über das Schicksal der Menschen auf der ganzen Welt bestimmen wird. Der Virus kommt hier aus dem Labor, das er nie hätte verlassen sollen und breitet sich unglaublich schnell aus: Überlebenschance so gut wie Null.
    Wie das ganze seine Kreise zieht und sich ausbreitet erlebt man mit einigen Figuren, wie dem Musiker Larry, dem taubstummen Nick, der schwangeren Frann oder dem jungen Mann Stu. Deren Leben und die Veränderungen werden detailliert geschildert, wie man es von dem Autor kennt, das macht er ja sehr gerne - und dadurch lernt man jeden von ihnen auch sehr gut kennen. King´s Gespür fir seine Figuren ist schon jedes Mal wieder phänomenal!

    Diese Überlebenden haben eigentlich eine perfekte Chance, wieder zusammen zu finden und das Leben der Menschen von Grund auf neu zu organisieren. Natürlich gibts da auch ein paar irre Schläger und Waffenfanatiker, die das für sich ausnutzen wollen und denen man lieber nicht über den Weg laufen sollte. Vor allem auch das Fehlen medizinischer Versorgung ist wohl der schlimmste Faktor. Ein Gruppe, die ohne Arzt unterwegs ist, hat auch bei kleinen Infektionen wenig Chancen.
    Ansonsten könnte es aber eine Chance auf einen Neuanfang sein. Die Umwelt erholt sich, die Menschen finden sich, Techniker können den Strom wieder hochfahren und die kleinen Städte neu bewohnbar gemacht werden.
    Bei The Walking Dead kamen hier ja noch die Gefahr der Zombies dazu; und für King war das Drama wohl auch noch zu wenig, denn er stellt den Überlebenden einen Gegenspieler: den "dunklen Mann", den "eitlen Geck", eine Art Handlanger des Teufels, der seine ganz eigenen Vorstellungen hat, wie die Zukunft auf Erden aussehen soll. Und natürlich strömen auch zu ihm die Menschen - jene, die sich von der dunklen Aura der Macht und des Bösen angezogen fühlen.
    Dabei geht er teilweise auf sehr subtile und brutale Weise vor, um sich seine Anhänger gefügig zu machen und auch hier lernt man einzelne Charaktere näher kennen um zu verstehen, wie sie in seine Fänge geraten sind.

    Zum einen ist es wieder mal eine genial erzählte Geschichte, zum anderen gibt es aber auch wieder einige Längen. Mit 1400 Seiten kann man es schon als Mammutwerk betrachen, umso mehr fand ich es etwas schade, dass dieses "letzte Gefecht" auf die letzten 200 Seiten runtergebrochen worden ist und auch nicht das Spektakel war, das ich mir darunter vorgestellt hatte. Im Fokus steht das über- und weiterleben und die Bildung der Gruppen und wie sich diese miteinander verhalten.
    Andererseits hat er mit den Figuren wieder großartige Charaktere geschaffen, zum Beispiel mit dem taubstummen Nick, der sich nur mithilfe von Notizen verständigen kann - oder gerade auch mit Tom, der geistig zurückgeblieben ist, aber gerade dadurch eine besonders liebenswerte Art hat und dem zwischendurch die besten Gedanken kommen:

    Gerade das hatte ihm in [...] gefehlt, überlegte er: einfach Liebe. Gewiss, es gab genug nette Leute, aber in ihnen war wenig Liebe. Sie waren zu sehr mit ihrer Angst beschäftigt. Und dort, wo es nur Angst gab, gedieh Liebe nicht so besonders gut, ebenso wenig wie Pflanzen an Stellen wuchsen, wo es immer dunkel war.
    -Zitat-

    Dem "Bösen" hat King Mutter Abagail gegenübergestellt. Eine alte, wirklich sehr alte Frau, von der die Menschen träumen. Mit Träumen, Visionen und "dem Shining" spielt der Autor auch hier wieder und stellt die Menschen vor die Frage nach Gottes Glauben und Führung.

    Das wird auch einmal in einem Gespräch vertieft, das ich sehr berührend fand. Im Raum stand die Frage nach dem Sinn ihrer Aufgabe:

    "Vielleicht, um durch einen Reinigungsprozess Kraft und Frömmigkeit zu erlangen", sagte Glen. "Ihr müsst wissen, dass es hier symbolisch darum geht, Dinge abzuwerfen. Es ist eine Art Magie. Wenn man Dinge abwirft, wirft man auch andere Dinge ab, die symbolisch mit ihnen verbunden sind. Man beginnt einen Reinigungsprozess. Man beginnt, das Gefäß zu entleeren."
    -Zitat-

    Glen erklärt hier, wie man durch zeitweiligen Verzicht eine andere Sicht auf das Leben bekommt. Er spricht auch über die Initiationsriten von Stämmen, bei denen gefastet wird und bestimmte Aufgaben erfüllt werden müssen. Eine Tradition, die schon über tausende von Jahren den Menschen begleiten.
    Für mich betrifft es eher den "häuslichen" Gebrauch, mich von "Dingen" zu lösen, die ich nicht unbedingt brauche, die mich eher fesseln als befreien und je mehr ich mich von diesem Ballast lossage, desto mehr Raum schaffe ich für anderes.
    Übrigens ja auch heute noch praktiziert im Sinne der Fastenzeit, wobei mir der eigentliche Zweck nicht mehr so ganz überlebt hat.
    Glen beschreibt es auch wie eine Batterie, die sich nicht voll aufladen kann, wenn sie nicht entladen wird. Den Vergleich fand ich sehr treffend.

    Was so ein "Neustart" wirklich bewirken würde ist schon eine Überlegung wert. Wie King hier die positive Seite des Wiederaufbaus mit kleinen negativen Steinchen spickt, die einem beim weitergehen immer wieder in die Füße stechen, hat er sehr gut gemacht!

    Insgesamt ein wirklich fesselndes und sehr wirklichkeitsnahes Endzeit Szenario, das an einigen Stellen zu ausufernd ins Detail geht. Mit dem Ende hatte ich mir etwas anderes erwartet, aber vielleicht muss ich das einfach auch noch etwas sacken lassen, denn ich hab so eine leise Ahnung, das ich noch nicht ganz erfasst habe, was King hier wirklich damit aussagen wollte.

  19. Cover des Buches Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe (ISBN: 9783846600863)
    Laini Taylor

    Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Das Buch hatte ich vor einer kleinen Ewigkeit mal als Hörbuch angefangen, aber tatsächlich zwischendurch einfach nicht mehr in die Geschichte reingefunden. Lag mit Sicherheit auch daran, dass die eigentlich Handlung ja halbiert worden ist. Aber jetzt hatte ich spontan wieder Lust auf die Geschichte und das muss man dann natürlich auch nutzen.

    Den Stil der Autorin finde ich einerseits befremdlich und andererseits genial. Befremdlich deswegen, weil er sich manchmal echt komisch liest und ich durchaus Passagen hatte, wo ich gefühlt nicht vorwärts gekommen bin. Schachtelsätze gabs auch gerne. Und zum anderen fand ich ihn genial, weil in wenigen Worten so viel drin stand und sich dadurch eine ganze Welt gezeichnet hat. Dann hat er sich auch mal flüssig weggelesen.

    Ebenfalls nicht ganz so zurecht gekommen bin ich mit den Sichtwechseln. Solange sich das mit Kapitelwechseln gezeigt hat, war es kein Problem. Aber manchmal (und zum Ende hin öfter) wechselte es auch mal mitten im Absatz, was schon eher verwirrend war. Zudem las es sich dann oft so, als würde ein Märchenerzähler die Geschichte wiedergeben und nicht die Protagonisten.

    Die Handlung insgesamt hat mir gut gefallen, auch wenn ich mir inhaltlich ein bisschen mehr gewünscht hätte. Gefühlt ist einfach nicht viel passiert. Wobei das, was passiert ist, durchaus spannend, actionreich oder emotional gewesen ist. Durch die Sichtwechsel konnte man sehr verschiedene Einblicke gewinnen, um sich selbst ein Bild davon zu machen, wer hier eigentlich der Feind ist.

    Vor allem am Ende war ich sehr überrascht über die Wendungen, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet und das bietet definitiv Potenzial für die Folgebände.

    Die Protagonisten fand ich okay, aber irgendwie hatte ich manchmal den Eindruck, sie nicht ganz zu verstehen. Ich kann aber nicht erklären, woran das gelegen hat. Ich mochte sie, weil sie vor allem vielschichtig waren - in ihrem Wesen und ihren Motiven. Bei vielen freue ich mich auf die zukünftigen Entwicklungen.

    Mein Fazit
     Nach einer Pause, da ich nicht so richtig in die Geschichte reingekommen bin, hab ich es erneut versucht - und diesmal sogar relativ flink durchgelesen. Auch wenn ich mir immer noch nicht so ganz einig bin, ob ich den Stil nun genial oder befremdlich finden soll. Die Handlung hat mich gefesselt und einige spannende Wendungen parat gehabt. Vor allem das Ende macht sehr neugierig auf das, was noch kommen wird.

  20. Cover des Buches Zorn – Tod und Regen (ISBN: 9783596193059)
    Stephan Ludwig

    Zorn – Tod und Regen

     (380)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    "Zorn-Tod und Regen" ist der Auftakt der Krimiserie um Zorn und Schröder von Stephan Ludwig. Besonders an dieser Serie, reizt mich die Verschiedenartigkeit der beiden Hauptcharaktere, Claudius Zorn und Schröder. Während Zorn der Chef von Schröder und sehr von sich überzeugt ist bzw. nur das Notwendigste tut, so ist Schröder engagiert und hat trotz seiner Körperfülle einige Vorteile gegenüber Zorn, die man selbst auf den ersten Blick nicht erahnen würde. Immer wieder kommt es zwischen den beiden zu lustigen Dialogen, was auch mit dem tollen Schreibstil von Stephan Ludwig begründet werden kann, der spannungsgeladen, aber auch humorvoll ist. 

    In ihrem ersten Fallen werden sie zu einem Tatort gerufen, an dem jemand ausgeblutet zu sein scheint, allerdings fehlt die Leiche der Person. Nur schwer gelingt es den Ermittlern im Laufe des Buches, die Identität der Toten festzustellen, was auch daran liegt, dass offizielle Stellen bei den Ermittlungen nicht ganz mitziehen. Es dauert nicht sehr lange, bis es weitere Tote gibt......

    Die Todesumstände werden in diesem Thriller bzw. Krimi teilweise sehr explizit beschrieben, sind an einigen Stellen schon ziemlich brutal geschildert weshalb es starke Nerven braucht. 

    Mit der Zeit werden die Fäden dann immer mehr zusammengeführt und es entwickelt sich Stück für Stück ein Zusammenhang zwischen den Taten. Den eigentlichen Auslöser hinter den Morden erfährt man allerdings erst kurz vor Schluss und dieser hat es wirklich in sich bzw. ist sehr tragisch.

    Auch das Privatleben, vor allem Zorns Lebensumstände werden regelmäßig erörtert, was in einer gelungenen Mischung aus Gewalt, aber auch Humor resultiert. Einige andere Personen, wie die Staatsanwältin Frieda Borck haben mir auch gut gefallen!

    Zentrale Themen dieser Buches sind "Machtspiele" und Erpressung.  

    Der Showdown am Ende ist wirklich stark und die Auflösung am Ende auch sehr schlüssig. Dies liegt auch an gewissen Naturereignissen. Zwischendurch könnte man ein wenig verwirrt aufgrund der Fülle an Handlungssträngen sein, aber insgesamt löst sich alles zum Ende meiner Meinung nach gut auf. Allerdings war mir die Geschichte einen Tick zu lang, weshalb ich nicht ganz 5 Sterne vergeben kann. Dennoch insgesamt absolut gelungen, vor allem für Fans der Reihe und ein starker Auftakt für Zorn und Schröder. 

  21. Cover des Buches Im Westen nichts Neues (ISBN: 9783462046335)
    E.M. Remarque

    Im Westen nichts Neues

     (1.176)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Ich habe das Buch sowohl in der neunten Klasse als auch in der Universität im vierten Semester gelesen (ich studiere Germanistik/Geschichte). Beide Male wurde mir vor Augen geführt, wie wichtig dieses Buch ist und wie wichtig es auch ist, sich mit diesem auseinanderzusetzen.

    Es handelt sich nicht um eine biografische Erzählung, jedoch um eine Erzählung, die repräsentativ für die Erlebnisse der Soldaten im Ersten Weltkrieg stehen kann. Als Leser erhält man einen Eindruck, wie sich die Soldaten an der Front gefühlt haben, wie sie damit umgegangen sind, dass sie keinen persönlichen Bezug mehr zu den Gegnern hatten, und wie sie damit umgegangen sind, als sie dem Gegner erstmals von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen und realisieren, dass sie genauso Menschen sind wie sie selbst.

    Verluste, Umgang mit Entfremdung (vor allem in der eigenen Heimat und auch in Bezug auf die Gegner) und der Kampf ums Überleben sind zentrale Themen des Romans.

    Der Protagonist Paul steht nicht für ein einziges Individuum, sondern für viele Soldaten im Ersten Weltkrieg, die gemeinsam diese Erfahrungen gemacht, gelitten und ihre Seelen und ihre Leben geopfert haben.

    Selbst, nachdem ich den Roman zum zweiten Mal gelesen habe, kann ich sagen, dass es für mich immer noch ein 5-Sterne-Buch ist.

  22. Cover des Buches Hourglass - Die Stunde der Zeitreisenden (ISBN: 9783442475636)
    Myra McEntire

    Hourglass - Die Stunde der Zeitreisenden

     (450)
    Aktuelle Rezension von: nojules

    Ich habe das Buch bereits vor ein paar Jahren gelesen und war hin und weg. Die Geschichte von Emerson und Michael ist so herzzerreißend und spannend! Sie ergänzen sich und gehören einfach zusammen. Die Autorin hat dies sehr schön rübergebracht.

    Bücher über Zeitreisen oder Zeitreisende sind einfach unglaublich. Und zu diesen tollen Büchern gehört auch Hourglass.

    Der Schluss ist einfach so emotional! Man muss gegen Ende hin auch die ein oder andere Träne verdrücken. Ich kann dieses Buch nur empfehlen! 

  23. Cover des Buches Vergiss mein nicht (ISBN: 9783442379071)
    Karin Slaughter

    Vergiss mein nicht

     (1.711)
    Aktuelle Rezension von: Anja_liebt_Buecher

    Der zweite Teil der Grant County Reihe von Karin Slaughter konnte mich definitiv mehr begeistern als Band 1.

    Der Schreibstil der Autorin wirkt nun gefestigter, die Protagonisten waren präsenter und die gesamte Story hatte einen roten Faden.

    Um nicht zu spoilern möchte ich über den Inhalt gar nicht zu viel verraten. Thematisch geht es um massiven Missbrauch an Kindern und Pädophilie.


    Was ich mir regelmäßig ins Gedächtnis rufen musste war, dass das Buch aus Amerika kommt und der Umgangston dort, gerade auch bei der Polizei, um einiges rauer und brutaler als hier in Deutschland ist. Auch das beschreiben der Protagonisten ist hier sehr extrem und oberflächlich. So wird das Opfer bewusst als dick beschrieben und auch darauf reduziert.

    Allgemein ist der Schreibstil sehr detailliert. Hierdurch kommt die Brutalität des Vergehens noch deutlicher heraus.


    Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende durchgehend gut. Besonders gut hat mir in diesem Teil gefallen, dass man doch noch einiges an Hintergrundinformationen zu den Hauptprotagonisten, die sich durch alle Bände ziehen, erhält.

    Gerade die emotionalen Beziehungen von Sara und auch Lena sind dieses mal sehr wichtig und werden stark verarbeitet.

    Schwierig, für mich persönlich, war die Länge der Kapitel. Da in jedem einzelnen sehr viele Informationen stecken musste ich doch hin und wieder zurückblättern um wichtige Details nicht zu vergessen.



    Achtung Spoiler!!!


    Interessant und gut habe ich es empfunden, dass hier auch einmal eine Frau die Täterin ist. Es wird einfach mal deutlich, dass nicht nur Männer Kinder missbrauchen.

    Das offene Ende ohne Happy End finde ich gut gewählt, bei so einer Story kann es auch kein schönes Ende geben.


    Ich bin nun gespannt, ob dieses offene Verbrechen in einem weiteren Teil aufgearbeitet wird.

    Mal schauen, wie Teil 3 wird:)

  24. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

     (17.560)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Catniss und Gale sind ein eingespieltes Team, wenn es darum geht, Nahrung zu beschaffen und durch den Hob an etwas Geld ranzukommen. Doch einmal im Jahr fordert das Capitol einen Tribut, um an den Aufstand zu erinnern. Ein Junge und ein Mädchen je Distrikt müssen sich den Hungerspielen unterziehen, das einzige Ziel, das sie haben: einander zu töten bis nur noch einer übrig bleibt.

    Ich habe dieses Buch verschlungen, seit Divergent wieder eine atemberaubende Dystopie, die mich in Atem hält!❄️❄️❄️❄️❄️ sind sicherlich noch zu wenig.


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