Bücher mit dem Tag "fabel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fabel" gekennzeichnet haben.

55 Bücher

  1. Cover des Buches Krabat: Roman (ISBN: 9783522202343)
    Otfried Preußler

    Krabat: Roman

    (1.960)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Der 14-jährige Waisenjunge Krabat wird von einer geheimnisvollen Stimme zur Mühle im Koselbruch gelockt und vom Meister als Lehrling für sowohl das Müllerhandwerk als auch die schwarze Magie aufgenommen. Als Krabat merkt, dass die Macht des Meisters jedes Jahr den Tod eines Jungen fordert, kann ihm beim Widerstand nur das Mädchen Kantorka helfen. Die atmosphärisch dichte Handlung behandelt zeitlose Themen wie Machtmissbrauch, Freiheit, Loyalität, Liebe und Selbstbestimmung und wirkt an manchen Stellen durch das ruhige Erzähltempo etwas zäh.
    Bei den Protagonisten steht Krabat im Mittelpunkt der Handlung, der eine interessante und glaubwürdige Entwicklung innerhalb der Handlung vollzieht. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Tonda oder der Meister bereichern die Geschichte und tragen zur Entwicklung Krabats gekonnt bei.
    Wer stille Geschichten mit einer dichten Atmosphäre und großer Figurenentwicklung mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist klar, mit märchenhaften Elementen und voller Symbolik.
    Einziger Minuspunkt: Das eher langsame Erzähltempo wirkt an manchen Stellen etwas zäh, was den Lesespaß mindert.
    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.

  2. Cover des Buches Farm der Tiere (ISBN: 9783864459870)
    George Orwell

    Farm der Tiere

    (1.038)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Ich habe vor kurzer Zeit bereits seinen anderen Roman "1984" gelesen und bestimmte Ideen finden sich bereist in diesem früheren Werk wieder. Denn hier zeigt sich bereits die Macht über die Informationsquelle. Wer die Vergangenheit bestimmt und darüber bestimmt, was als wahr gilt, der Kontrolliert auch die Gegenwart. Ebenso findet sich sehr deutlich die Kritik an dem sowjetischen System wieder, welches sehr anschaulich in dieser Fabel aufgezeigt wird. Wie man verbreitet, dass alle gleich sind, bis es ums arbeiten geht und sich dort die rausziehen die durch organisieren und planen einbringen. Bis die ersten sich als leitende höher stellen und Ausflüche für Privilegien suchen. Dabei ist das Zitat aus dem Buch fantastisch: "Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher als andere". Und gleichfalls wird am Ende aufgezeigt, wie das System sich im Kreis dreht. Man wollte Ungleichheit beseitigen in dem der Hof von Schweinen statt von Menschen geführt wird mit dem Ergebnis, dass die Schweine sich wie Menschen verhalten und sich in welche verwandeln. 

    Den im Anhang beschriebenen Kontext, wie bestimmte reale Personen der damaligen Zeit sich in der Fabel widerspiegeln lassen, habe ich zum Großteil nicht verstanden, was aber daran liegt, dass ich mich nicht so sehr in diesem Thema auskenne, wie es dafür wahrscheinlich nötig gewesen wäre. Dennoch regt es sehr zum nachdenken an und lässt einen über die aktuelle Gesellschaft, der Arbeitswelt und dem Staat nachdenken und auch darüber wie das System damals war und wie es im Vergleich heute ist.

  3. Cover des Buches Unten am Fluss – »Watership Down« (ISBN: 9783550202360)
    Richard Adams

    Unten am Fluss – »Watership Down«

    (321)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Kurzmeinung

    Watership Down, ein Reread  und obwohl es ewige Zeiten her ist, habe ich vieles erinnert. Alle Namen waren sofort wieder da, Hazel, Feivel, Bigwig und viele mehr. Es ist keine Fabel, die Kaninchen bleiben Kaninchen in ihrer Welt und doch gibt es viele Strukturen die auch an die heutigen Gesellschaften erinnern. Gefallen haben mir die zahlreichen Beschreibungen über die Welt aus der Sicht der Kaninchen - die Kargheit von Landstrichen, die Landstraßen und die Autos, die schönen Plätze unter Bäumen die zum Verweilen einladen, die Nahrungsketten, die Kämpfe und Auseinandersetzungen mit anderen Gruppen von Kaninchen, die Freiheit den eigenen Weg zu gehen und der Zusammenhalt verschiedener Tiere untereinander.
    Im Zentrum steht für mich die Frage, wie möchte ich leben, in welcher Gemeinschaftsform und wieviele Regeln sind notwendig. Welche Kooperationen gehe ich ein und inwieweit glaube ich an meinem Bauchgefühl (Feivel und seine Visionen) und gehe den Weg mit meinem Herzen. 

    Für mich nach wie vor ein ruhiger Roman, der doch inhaltlich so viel mehr bietet als gedacht.

  4. Cover des Buches Stein und Flöte (ISBN: 9783492282307)
    Hans Bemmann

    Stein und Flöte

    (198)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Die Geschichte von Lauscher hat ihren Reiz. Als Sohn des Großen Brüllers - der seinem Namen wohl alle Ehre macht - ist Lauscher ein eher stilles Kind, dass keine lauten Töne mag und - wie der Name sagt- lieber zuhört. Nach einem Angriff der Beutereiter, die an die Steppenvölker Asiens angelehnt sind, trifft Lauscher, der als Sanitäter agiert, auf einen sterbenden Feind, der Lauscher einen seltsamen, magischen Stein schenkt. Kurze Zeit später bricht Lauscher auf, um seinen Großvater, den Sanften Flöter, zu suchen. Und damit beginnt seine Reise zu sich selbst, die durch viele mehr oder weniger kurzweilige Abenteuer führt. 

    Meinung:

    Die Geschichte erinnert mich mehr an ein modernes Märchen, als an einen Fantasy Roman; was ja erstmal nichts schlechtes ist. Man begleitet Lauscher auf seinem Lebensweg, durchlebt und -leidet seine Irrungen und Wirrungen. Oftmals ist man von der Naivität Lauschers entsetzt, der mit mächtigen magischen Gegenständen - dem Stein und der Flöte seines Großvaters - gesegnet ist. Aber diese Objekte nutzen ihm nichts. 

    Sprachlich erzählt Bemmann eine wirklich tolle und ausgereifte Geschichte. Die Charaktere sind gut gezeichnet und handeln in der Regel glaubwürdig.

    Soweit, so gut.

    Ich bin allerdings der Auffassung, dass dem Buch weniger Seiten gutgetan hätten. Es gibt Passagen in diesem Werk, da braucht man Geduld und Zähigkeit, um durch zu kommen, das Buch nicht beiseite zu legen und nie wieder anzufassen. Ich kann jeden versehen, der an diesen Stellen den Faden verliert und aufgibt.

    Fazit:

    Ist "Stein und Flöte" lesenswert? Meiner Ansicht nach nur bedingt. Die Geschichte ist gut und die Moral, die dahintersteckt, gefällt mir. Aber man braucht wirklich viel, viel Geduld. Ein Pageturner ist dieses Buch nun wirklich nicht.

  5. Cover des Buches Geträumte Welten - Anthologie fantastischer Autoren (ISBN: 9783742720634)
    Daniela Zörner

    Geträumte Welten - Anthologie fantastischer Autoren

    (28)
    Aktuelle Rezension von: M_Mertens

    Obwohl diese Anthologie nicht übertrieben umfangreich ausfällt, hat es doch eine geraume Weile gedauert, bis ich alles gelesen hatte. So unterschiedlich wie die Autorinnen und Autoren sind auch die von ihnen servierten fantastischen Leckerbissen und Häppchen für zwischendurch, so dass ich mich als Leser immer wieder orientieren und auf neue Gegebenheiten einstellen und einlassen musste. Die Vielfalt ist ein großes Plus dieser kleinen Sammlung und straft mögliche Vorurteile über Fantasy-Literatur Lügen.

  6. Cover des Buches Welch schöne Tiere wir sind (ISBN: 9783492316149)
    Lawrence Osborne

    Welch schöne Tiere wir sind

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dieses Buch habe ich mir aus der Bücherei geliehen. JAAA, es gibt tatsächlich noch Menschen, die zur Bibloothek gehen:) Tatsächlich war mein letzter Besuch 2016 :D Ich finde es absolut okay gebrauchte Bücher zu lesen. Sie besitzen einen anderen Charakter...wer dieses Buch wohl schon alles in der Hand hatt? Wo es überall schon war? SPANNEND!


    Nun zum Buch. Ich mag die Story. Man hatte direkt Lust auf einen Urlaub oder ein Leben in Griechenland. Traumhaft schön und scheinbar reich an Alkohol, Meer und Oliven. Es handelt um eine (zerissene) Familie, eine Urlauberin, die zur Freundin wird und einen Flüchtling. Ich muss sagen, trotz dass der Buchrücken auf das Ende hinwies, war ich überrascht. Das Ende war..mh..traurig? Etwas enttäuschend auf jeden Fall..als hätte der Auto keine Kraft mehr zum schreiben. Sehr schade! An und für sich, fand ich es gut:) Eine gute Sommerlektüre

  7. Cover des Buches Junge mit schwarzem Hahn (ISBN: 9783257246919)
    Stefanie vor Schulte

    Junge mit schwarzem Hahn

    (258)
    Aktuelle Rezension von: RiesenradFahren
    Ich musste mich erstmal in das Buch reinkämpfen, aber es hat sich gelohnt. 

    Die Geschichte beginnt düster und traurig. Wir lernen Martin, einen 11jährigen Waisenjungen, kennen. Er lebt in einem Dorf und niemand dort mag ihn wirklich, sein einziger Freund ist ein Hahn, der immer bei ihm ist. Nach den ersten Seiten schält sich aus dieser trüben Umgebung Martins Charakter hervor (hier hat mich die Geschichte gepackt). Dieser Junge hat die Rohheit, den Egoismus und den Stumpfsinn seiner Umgebung nicht aufgenommen. Er leuchtet zwischen all dem Leid.
    Er bleibt nett zu den Menschen, beobachtet die Anderen, er hilft, spricht die Wahrheit und verbittert nicht. Dadurch passt er nicht in dieses Dorf, seine Freundlichkeit und Reinheit, lässt den Dreck der Anderen deutlicher zutage treten.

    Eines Tages taucht ein Reiter auf, entreißt einer Mutter ihr Kind und verschwindet wieder. Martin, der das mitansah, wird nun sein Leben der Suche nach diesem Ritter widmen. Und er wird den Ritter finden und das Rätsel der Entführung lüften, aber ein klassisches happy end wird es nicht.

    Obwohl es mir schwer fiel in die Geschichte reinzukommen, möchte ich sie euch empfehlen. Sie ist anders. In anderen Rezensionen wurde die Stimmung des Romans mit Krabat und den grimm'schen Märchen vergleichen, beidem stimme ich zu. Die Geschichte ist düster, sie bewegt sich auf der Grenze von Realität, Märchen und einer düsteren Parallelwelt. Sie macht aber nicht hoffnungslos, weil Martin und sein Huhn es nicht sein.

    Ein beeindruckendes Erstlingswerk. 


  8. Cover des Buches Wie die Karnickel (ISBN: 9783910775350)
    Jasper Fforde

    Wie die Karnickel

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Buchverliebt_und_leselustig

    Mit Wie die Karnickel beweist Jasper Fforde einmal mehr, wie originell und mutig er gesellschaftliche Themen literarisch verarbeitet. In einer scheinbar idyllischen englischen Dorfgemeinschaft taucht plötzlich eine Familie vermenschlichter Kaninchen auf – und löst damit eine Welle aus Misstrauen, Vorurteilen und politischen Mechanismen aus, die unserer eigenen Realität erschreckend nahekommen.

    Das Setting in Much Hemlock wirkt zunächst beschaulich und traditionell. Doch hinter der sauberen Fassade brodeln Ängste vor dem Fremden, Ressentiments und die Bereitschaft, Ausgrenzung als notwendige Ordnung zu rechtfertigen. Fforde spielt klug und absurd-komisch mit den Mechanismen von Rassismus, Bürokratie und Xenophobie. Die Idee, gesellschaftliche Spannungen über anthropomorphe Kaninchen zu spiegeln, ist ebenso ungewöhnlich wie gedanklich stark.

    Besonders reizvoll ist dabei die Figur des Peter Knox, der als Mitarbeiter der Rabbit Compliance Taskforce zwischen Bequemlichkeit, Anpassung und moralischer Verantwortung steht. Genau hier entfaltet der Roman sein satirisches Potenzial: Wie weit geht man mit, solange es einen selbst nicht betrifft?

    Trotz dieser zweifellos originellen und gesellschaftlich relevanten Grundidee bin ich leider nicht richtig in die Geschichte hineingekommen. Der Stil, die Erzählweise und vielleicht auch die bewusst nüchterne, fast protokollartige Tonlage haben es mir schwer gemacht, eine emotionale Verbindung aufzubauen. Ich hatte immer wieder das Gefühl, neben dem Text zu stehen, statt wirklich einzutauchen.

    Vielleicht ist es schlicht ein Buch, das man im richtigen Moment lesen muss, um seinen vollen Sog zu entfalten.


    Lieben Dank an den SATYR Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars über Netgalley. 

  9. Cover des Buches Der Hund, der zu träumen wagte (ISBN: 9783036961446)
    Sun-Mi Hwang

    Der Hund, der zu träumen wagte

    (14)
    Aktuelle Rezension von: marcialoup

    Ich wußte nicht, was ich von diesem kleinen Büchlein erwarten soll, in dem der Hauptprotagonist ein Hund ist... doch es ist so zuckersüß geschrieben! ... wobei die Story des Hundes Zotti kein bißchen zuckersüß ist!!!
    Es ist aus Sicht des Hundes Zotti geschrieben und Zotti erzählt uns aus seinem harten Leben:

    Zotti wird auf einem Hof geboren, der einem alten Herrn und seiner Frau gehört. Zotti nennt ihn Großvater Griesgram. Zottis Fell ist anders als das seiner Geschwister, schwarz und zottelig, und noch bevor er erwachsen ist, geschehen grausame Schicksale.
    Zotti entwickelt sich zu einem besonderen Hund, der sich durchkämpft. Wir erleben viel Trauriges mit ihm, was Mut und Stärke abverlangt. Und bei all dem schließt man Zotti ganz tief ins Herz!

    Eine wirklich gut geschriebene, tief berührende Geschichte, bei der man sein Haustier sehr gern ankuschelt. Und auch die ein oder andere Träne für und mit Zotti vergießt.
    Das Buch gibt aber auch Hoffnung und das Gefühl, in schwierigen Situationen nicht allein zu sein.
    Lesenswert!

  10. Cover des Buches Es war einmal. Neue und klassische Märchen (ISBN: B07WTWWN2W)
    Gebrüder Grimm

    Es war einmal. Neue und klassische Märchen

    (11)
    Aktuelle Rezension von: die_magische_buecherwelt
    Klappentext :

    Die schönsten Märchen der Gebrüder Grimm: die beliebtesten Klassiker und fünf neu interpretierte Märchen mit Einleitungen bekannter Lesebotschafter.

    Lesen ist ein Geschenk: Seit Jahrhunderten bezaubern die Märchen der Gebrüder Grimm Kinder und Erwachsene gleichermaßen. In diesem liebevollen Hörbuch sind die bekanntesten Klassiker versammelt, von Aschenputtel, über Schneewittchen bis zu Rapunzel. Auch fünf neue Märchen voller Zeitgeist, geschrieben von Bestsellerautoren wie Iny Lorenz und Poppy J. Anderson, folgen den Spuren der Gebrüder Grimm. Das Besondere an diesem (Vor)Leseschatz: Prominente Lesebotschafter, u.a. Joey Kelly, Olivia Jones und Jens Lehmann, erzählen einleitend, was das jeweilige Märchen für sie bedeutet und warum es sie bis heute durchs Leben begleitet hat.
     


    Meinung / Fazit :

    Es hat sehr viel Spaß gemacht in alten Erinnerung zu schwelgen und meinen Kindern das weiter zu geben. Sie hören die Geschichten rauf und runter :)
  11. Cover des Buches Farm der Tiere (ISBN: 9783837155464)
    George Orwell

    Farm der Tiere

    (48)
    Aktuelle Rezension von: Ozean_der_Woerter

    Bücher, die man im Laufe des Lebens einfach gelesen haben muss – George Orwells „Farm der Tiere“ gehört für mich ohne Zweifel dazu!
    Ein absoluter Klassiker! der auch Jahrzehnte nach seinem Erscheinen nichts von seiner Wucht verloren hat.
    Im Gegenteil: Gerade in der heutigen Zeit ist dieses Buch wertvoller und aktueller denn je.

    Auf den ersten Blick beginnt die Geschichte fast hoffnungsvoll. Sie vermittelt wichtige Werte wie echte Freundschaft, Zusammenhalt und den gemeinsamen Traum von Freiheit und Gerechtigkeit. Doch Orwell nutzt diese vermeintliche Fabel, um das böse Spiel der Macht und das menschliche Gesellschaftsgefüge brutal ehrlich zu sezieren.

    Die wichtigste Lektion, die ich aus diesem Buch mitgenommen habe, ist:
    Den wahren Charakter eines Menschen erkennt man erst, wenn man ihm Macht gibt.

    Es ist zutiefst erschütternd und faszinierend zugleich zu beobachten, wie sich das Blatt wendet: Die ehemals Unterdrückten (in diesem Fall die Schweine), die einst für die Gleichheit aller gekämpft haben, werden durch den Giftbecher der Macht selbst zu den schlimmsten Unterdrückern. Schritt für Schritt schreiben sie die Regeln, die eigentlich für alle Tiere gelten sollten, klammheimlich um. Möglichst passend und bequem für sich selbst. Am Ende unterscheidet sie nichts mehr von den Tyrannen, die sie einst vertrieben haben.

    „Farm der Tiere“ ist ein meisterhaft geschriebenes, tiefgründiges und extrem wichtiges Buch.
    Es rüttelt wach, regt zum Nachdenken an und schärft den Blick für die Mechanismen unserer Welt. Ein echtes Meisterwerk!

  12. Cover des Buches Sommerfabel (ISBN: 9783749409990)
  13. Cover des Buches Die unterschätzte Kunst des Scheiterns und weitere Mysterien im Leben von Menschen und anderen Kleintieren (ISBN: 9783959960700)
    Marion Alexa Müller

    Die unterschätzte Kunst des Scheiterns und weitere Mysterien im Leben von Menschen und anderen Kleintieren

    (20)
    Aktuelle Rezension von: AnnieHall

    Die unterschätzte Kunst des Scheitern und weitere Mysterien im Leben von Menschen und anderen Kleintieren ist eine Sammlung von Bühnentexten, Heldenepöschen und Erzählungen von Marion Alexa Müller, 2017 erschienen im Periplaneta Verlag.

    Kröte Artus probt den Heldentod, drei Ausreißer aus dem Streichelzoo führen eine neue Währung ein, Hamster Konrad sinniert am liebsten über Quantenphysik und Fietje ist ein Lebensretter, ob Mensch und Tier nun wollen oder nicht….

    Marion Alexa Müller präsentiert 32 fabelhafte Geschichte über das Schicksal von Menschen und ach so menschlichen Tieren und erklärt die Welt auf ihre eigene, höchst witzige Weise. Hier wird philosophiert, geliebt, gehasst, gelogen, rebelliert, manipuliert und manchmal auch gestorben. Die Texte sind kurzweilig, tiefsinnig, regen zum Nachdenken an und belehren auf unterhaltsame Weise, denn mitunter bleibt einem das Lachen im Halse stecken, wenn man sich der Tragweite der Geschichte bewusst wird. Selten kam Gesellschaftskritik auf so schwarzhumorige Weise daher, gepaart mit Wortwitz und einem Faible für kreative Namensgebung, bietet diese Textsammlung Unterhaltung auf hohem Niveau. Zudem ein Buch mit Mehrwert, denn den Geschichten sind Informationen zu den jeweiligen Tierarten nachgestellt. Komplementiert wird das Ganze mit einem Daumenkino und einem Pfotenabdruck auf dem unteren Schnitt, was eine rundum gelungene Gestaltung ergibt.

    Lesen bildet – dieses Buch ist der beste Beweis !

  14. Cover des Buches Fionrirs Reise (ISBN: 9783945532102)
    Andreas Arnold

    Fionrirs Reise

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Wortbibliothekar

    Meinung:

    Ich muss zugeben, dass ich das Buch förmlich verschlungen habe. Zwar ist das Buch als Kinderbuch ausgeschrieben, aber es funktioniert in seiner Art auch wunderbar als eine kleine Leselektüre für Zwischendurch für jeden junggebliebenen Erwachsenen.

    Der Schreibstil ist sehr bildlich, aber einfach gehalten, weshalb es sich hervorragend für Kinder eignet und auch als Selbstleser für Kinder wunderbar funktionieren kann. Dennoch hat man viele Beschreibungen und Wortgefüge, die man einem Kind durchaus erklären muss.

    Und gerade das Erklären und die Interaktion zwischen Kind und Erwachsenem ist bei dem Buch auf jeden Fall gefragt. Es spielt mit einer großen Moralstruktur und vielen kritischen Themen, die mit einem Kind auf jeden Fall kommuniziert werden müssen, damit es die richtigen Schlüsse zieht. Daher funktioniert das Kinderbuch aus meiner Sicht wirklich gut: man muss sich miteinander beschäftigen. Generell greift das Buch viele der heutigen Probleme der Gesellschaft auf und verpackt sie niedlich aber eben auch mit dem nötigen Ernst in einer lustigen und erzählerisch prima umgesetzten Geschichte. Auch die Zeichnungen fügen sich gut in das verspielt-ernste ein.

    Die Charaktere fand ich alle sehr schön gezeichnet, jeder bekommt eine gewisse Persönlichkeit und Stärke und die Figuren harmonieren wunderbar untereinander.


    Fazit:

    Für mich ist Band 1 von „Fionrirs Reise“ ein super Kinderbuch mit einer gut gewählten Altersempfehlung, gerade, was hier das erste Selbstlesen betrifft. Kommunikation zwischen den Eltern und Kindern ist für das Buch sehr wichtig, da es mit seinen bunten, witzigen und kuriosen Figuren viele Themen aufgreift und moralisch etwas präsentieren und lehren will, was man durchaus erklären muss. Aber gerade das macht für mich den Reiz aus.

    Der Schreibstil ist super flüssig und lässt sich auch für Kinder in den Leseanfängen sicher einfach lesen, aber auch für Erwachsene empfinde ich das Buch als eine Leseempfehlung für Zwischendurch. Mein Neffe hatte auf jeden Fall seine Freude daran!

    Das Buch und die Handlung haben mir super gefallen und auch die szenischen Zeichnungen fand ich an den richtigen Stellen positioniert. Tatsächlich müsste ich mir etwas aus den Fingern saugen, um etwas Negatives über das Buch zu sagen.

  15. Cover des Buches Die Bovadium Fragmente (ISBN: 9783608967234)
    J. R. R. Tolkien

    Die Bovadium Fragmente

    (4)
    Aktuelle Rezension von: sternenstaubhh

    J.R.R. Tolkien ist dank dem Hobbit und der Herr der Ringe unvergessen und unsterblich geworden. Die fantastische Geschichte aus Tolkiens Feder verzaubert auch Jahrzehnte seit Erscheinen noch unzählige Leser. Aus Tolkiens Welt sticht das Auenland mit seiner gemütlichen Naturverbundenheit besonders hervor. Kein Wunder, denn Tolkien selbst hätte sich dort richtig wohl gefühlt.

    Als der junge Tolkien für sein Studium nach Oxford kam, befand er sich in einer kleinen überschaubaren Stadt, die von unberührter Natur umgeben war. Doch das sollte sich in den 50er und 60er Jahren, u.a. dank der nahegelegenen Morris-Werke, schnell ändern. Der zunehmende Verkehr sorgte für ein Eingreifen der Politik. Es mussten Entscheidungen zur Städteplanung getroffen werden. Und diese waren so folgenschwer das sie das Stadtbild von Oxford für immer verändert haben.

    Mit den Bovadium-Fragmenten hat Tolkien die Geschehnisse in Oxford aufgearbeitet. Und auch wenn sich die Texte noch so fantastisch lesen lassen, die Verbindungen zu Politik und Wirtschaft lassen sich nicht von der Hand weisen. Erschienen sind die Fragmente damals zwar nicht, doch ihre Aktualität, ihre zeitlose Botschaft, sind immer noch Bestandteile vieler Diskussionen. Ich habe beim Lesen viele anregende und inspirierende Punkte gefunden, die mir auch "Den Herr der Ringe" und besonders das Auenland noch mal aus einem anderen Blickwinkel präsentiert haben. Tolkiens Naturverbundenheit, seine Werte und Interessen kommen in diesem Buch besonders gut zur Geltung und spiegeln auch Tolkiens Charakter sehr gut wider.

    Für mich war dieses Buch ein großer Genuss und ein einmalige Highlight. Selten hält man ein Buch in Händen das so gelungen damalige Probleme in eine ganz zeitlose Art und Weise porträtiert. Hinzu kommen noch Tolkiens persönliche Sorgen und Widerstand. Das macht die "Bovadium Fragmente" zu einer ganz außergewöhnlichen Lektüre, die man jedem weiterempfehlen kann.

  16. Cover des Buches Drachenreiter 2. Die Feder eines Greifs (ISBN: 9783791500119)
    Cornelia Funke

    Drachenreiter 2. Die Feder eines Greifs

    (220)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Auch dieser Teil ist wieder sehr gut gelungen. Einige neue Charaktere, viel Spannung, sogar ein paar weitere tolle Sprüche und Kabbeleien durch den Kobold und auch die alten Charaktere aus dem ersten Teil haben wieder sehr galant versucht, ein weiteres Abenteuer zu meistern. Den Professor lernte ich in diesem Band und auch am Ende des Letzten sehr zu schätzen durch seine hilfsbereite und soziale Art.

  17. Cover des Buches Dame zu Fuchs (ISBN: 9783442715572)
    David Garnett

    Dame zu Fuchs

    (39)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Wundersame Dinge geschehen. Als Mrs. Tembrick sich in einen Fuchs verwandelt, versucht ihr Ehemann, das gemeinsame Leben mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten. Er wäscht sie, bürstet sie, kleidet sie an. Man diniert am Esstisch, spielt Karten oder liest vor. So als wäre Sylvia - Mrs. Tembrick - noch ein Mensch. Doch die Füchsin zieht es zunehmend nach draußen, in den Garten, in den Wald, in die Freiheit. Und Mr. Tembrick muss sich bald entscheiden.

    Garnett hat eine Parabel auf das Leben geschrieben. Was ist, wenn Partner sich verändern, so sehr, dass ein gemeinsames Leben kaum noch möglich ist? Lässt man ihn ziehen? Sperrt man ihn ein? Verwandelt man sich mit ihm? Kann so eine Liebe überhaupt Bestand haben? Genau mit diesen Fragen beschäftigt sich Garnett in diesem Büchlein. Mr. Tembrick versucht zunächst den Wandel zu ignorieren, das bisherige Leben weiterzuführen. Doch seine Lebenswelt gerät zunehmend ins Wanken, je mehr er Normalität sucht, umso mehr kehrt ihm die Füchsin den Rücken. Sie wird wilder, ungestümer, tierischer. Und driftet immer weiter von ihm. Verzweifelt sucht er ihre Nähe, versucht ihren Bedürfnissen nachzuspüren und verliert sich dabei selbst immer mehr.

    Kurzum: Ein schmales, spannendes Büchlein, über eine Liebe, die sich im Wandel befindet und die Frage, wie weit ist jemand bereit sich diesem Wandel zu stellen. Lesenswert.

  18. Cover des Buches Der Mann, der den Regen träumt (ISBN: 9783839001462)
    Ali Shaw

    Der Mann, der den Regen träumt

    (153)
    Aktuelle Rezension von: Buecherratte_Svetlana
    Nach "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" war klar, dass ich Ali Shaw's neustes Buch "Der Mann, der den Regen träumt" lesen muss. Dieses Buch ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach besonders. Der Schreibstil ist einfach poetisch. Er schafft es mit wenigen Worten eine unglaublich imponierende Welt zu erschaffen mit fantastischen Details. Seine Ideen sind so kreativ - oftmals schwelgte ich lange in Gedanken, weil ich so beeindruckt war von Ali Shaw's Wortgewalt. 

    Die Geschichte handelt von Elsa. Nach dem Tod ihres Vaters flüchtet sie ins verschlafene Örtchen names Thunderstown. Dort ticken die Uhren und vor allem die Menschen anders. In den Bergen trifft sie den Einsiedler Finn. Es kursieren scheinbar absurde Gerüchte über den jungen Mann. Doch trotz aller Gegebenheiten hält Elsa zu Finn und stellen sich den Bewohnern von Thunderstown. Aber Finn birgt ein riesigen unvorstellbares Geheimnis.

    Das Buch liest sich in einem Rutsch. Oftmals steht einem der Mund offen. Das erste für mich beeindruckende Element in der Geschichte sind die wilden Straßenhunde. Für die Bewohner des Ortes sind diese ein Unding und sogar dem Abschuss freigegeben. Doch immer wieder tauchen diese Wesen in der Nähe von Elsa auf. Bis einer dieser Hunde zum Ende des Buches hin in ihre Wohnung springt und nach den Geschenken ihrer Mutter schnappt. Da erwacht etwas in Elsa's Inneren und die Beziehung zwischen Mutter und Tochter rutscht wieder an den richtigen Platz. Denn vor Elsa's Flucht war die Bindung zwischen beiden sehr strapaziert. Diese Szene berührte mich sehr. Man spürte Elsa's Verzweiflung und die versteckten Gefühle. Das hat der Autor sehr gut herüber bringen können.
    Das zweite magische Element der Geschichte ist natürlich Finn. 

    **SPOILER ENTHALTEN**

    Finn's  Beschreibungen des Äußeren fand ich so imposant. Er - das menschlich gewordene Gewitter. Er - der das Wetter in sich trägt. Statt Blut, kommt Luft aus seinen Adern. Aus Verletzungen strömen Wolken und Nebel und wenn er glücklich ist, schimmert eine Aura um ihn. So gut konnte ich mir Passagen vorstellen und schaute oft in den Himmel draußen, der von schwarzen Wolken bedeckt war und dachte an die letzten Seiten des Buches, als Finn und Elsa attackiert werden und Finn mit Steinen beworfen wird und er sich in ein Gewitter auflöst. Ich habe so mitgelitten und die Bewohner mitgehasst und hoffte für Elsa auf ein Happy End, obwohl es nicht so aussah. 

    Ali Shaw hat einfach ein so unglaublich fantastisches Buch geschrieben, dass einfach jeder lesen kann. Es zeigt die Angst der Menschen vor dem Unbekannten. Das Unbekannte wird gleichgesetzt mit Gefahr und diese Angst ist gegenwärtiger denn je. Es zeigt Elsa's grenzenlosen Mut und Loyalität ihrem Finn gegenüber. Eine sehr starke Persönlichkeit.

    Empfehlenswert ist das Buch für meinen Geschmack ab 16 Jahre, denn es gibt bestimmte Szenen, die sehr blutig oder düster waren. Aber wer Lust hat auf eine ganz besondere neue Liebesgeschichte mit dem perfekten Hauch von Magie ist hier sehr gut bedient. Ali Shaw kann definitv schreiben! Daumen hoch und mehr als 5 verdiente Sterne!!!
  19. Cover des Buches Auf der Suche nach dem verschwundenen Stern (ISBN: 9783743196674)
    Daniela Böhm

    Auf der Suche nach dem verschwundenen Stern

    (10)
    Aktuelle Rezension von: brauneye29
    Zum Inhalt:Ein Feldhamster mit vielen Fragen und einem staunenden Herzen über die Schönheit der Welt findet eines Tages einen außergewöhnlichen Freund. Doch dann ist dieser plötzlich verschwunden und eine abenteuerliche Reise beginnt.
    Meine Meinung:Den kleinen Feldhamster auf seiner Reise zu begleiten, das war schon was ganz besonderes. Am Anfang war ich mir gar nicht so sicher, ob das nicht ein Kinderbuch ist, aber je weiter man liest um so mehr erkennt man, dass eher ein Buch für alle Altersklassen ist. Warum ist das so? Weil je nach Lesealter das Buch vollkommen andere Gedanken auslöst. Als Kind begleitet man einfach dem Hamster auf seiner Reise, als Erwachsener liest man aber auch die weiter gehenden Botschaften. Schöner Schreibstil mit schönen Zeichnungen. Für mich ein gelungenes Buch.
    Fazit:Lesen!
  20. Cover des Buches Das Fabelmädchen (ISBN: 9783646604191)
    Cosima Lang

    Das Fabelmädchen

    (32)
    Aktuelle Rezension von: renateliestgerne

    Für Erwachsene ist das Buch nicht ausgereift, eher schlicht und langweilig. Der Anfang ist holprig, man fragt sich wie Selibra in die Bibliothek kommt und was sie da macht , etwas ausführlicher wäre nett gewesen. Auch so bekommt das Mädchen wenig klare Konturen und die Geschichte schleppt sich eher dahin.

  21. Cover des Buches Liebende (ISBN: 9783426292945)
    Jeong Ho-seung

    Liebende

    (78)
    Aktuelle Rezension von: leniks

    Das Buch ist mir aufgrund des wunderschönen Covers aufgefallen, es ist aber nur auf dem Schutzumschlag des kleinen Hardcover Buches. Das Buch wurde in Korea im Jahr 2008 veröffentlicht, erst in diesem Jahr (2019) in Deutschland im Verlag O. W. Barth.  In diesem Buch geht es um zwei Fische, zu Beginn sind sie Windspiel. Doch ein Fisch möchte fliegen und eines Tages bekommt er Flügel und verlässt seinen Standort. Als Fabel wird die Geschichte erzählt. Was dem Fisch passiert bzw. die Gedanken darin treffen sehr oft auch auf uns Menschen zu. Ich hatte mit dem Schreibstil Probleme, ich musste manches zwei oder dreimal lesen um den Text zu verstehen. Von mir bekommt das 128 Seiten umfassende Buch deshalb nur 3 Sterne. 

  22. Cover des Buches Weihnachtsfabel (ISBN: 9783750404984)
    Lenny Löwenstern

    Weihnachtsfabel

    (33)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    Weihnachten soll ja bekanntlich alles verändern. Die Herzen der Menschen, der Kinder und sogar der Vermieter, sollen angeblich ja auch Menschen sein.

    Da gibt es diesen ganz speziellen kauzigen Vermieter Hieronymus Schollenbein, der mit seiner Frau Mira und seinem Sohn Frank in einer großen Wohnung lebt. Die Wohnung ist am 1. Advent alles andere als weihnachtlich dekoriert, denn Hieronymus ist das, was man einen Weihnachtshasser nennt. Er hat in der ganzen Wohnung etliche beleuchtete Vitrinen mit hunderten von Schneekugeln aufgebaut und dekoriert, denn Schneekugeln gehört seine ganze Liebe, dann kommt lange nichts, dann irgendwann seine Familie und dann seine Mieter in seinen Mietshäusern, wobei er die nicht liebt, denn die machen ja nur Ärger, einfach nur weil sie eben in seinen Häusern wohnen.

    Doch da geschieht es. Nach einem unerquicklichen Besuch des Vermieters Hieronymus bei seinen Mietern, die anonym in einem großen Mehrfamilienhaus nebeneinander und übereinander leben, findet er in einer braunen Papiertüte "sie", die Schneekönigin, eine sehr alte und sehr wertvolle Schneekugel. Diese geheimnisvolle Schneekugel stellt ab sofort nicht nur das Leben von Hieronymus auf den Kopf und er fragt erstmal seine Mieter ob sie "etwas" zufällig verloren hätten.....Hieronymus kann nicht ahnen, dass für diese Überraschung und für alles andere, was der Leser noch in dieser Geschichte erleben darf, das Büro Stern in irgendeinem Hinterhof zuständig ist. Korbinian und seine Mitarbeiterin Jule nehmen nämlich Wünsche zu Weihnachten entgegen und das bringt doch ganz schon viele Überraschungen in das Leben von Vermietern, Mietern, betrügerischen Professoren, Einbrechern alter Schule, stadtbekannte Kriminelle, junge einsame Gärtner und alte verwitwete Geschäftsinhaber.

    Was es mit der Geschichte der Schneekugel auf sich hat, wie sich Weihnachtshasser verwandeln können und ob das Weihnachtsfest gerettet werden kann, ja, das darf der Leser gerne selbst erkunden und vielleicht mal bei einem Spaziergang durch die Stadt auf Briefkästen achten, die nur einen Stern haben.....

    Mich hat diese feinsinnige Weihnachtsgeschichte voll Verschrobenheit, skurillem Humor und Herz einfach nur begeisert und jeder, der Weihnachten liebt, kommt auf seine Kosten.

  23. Cover des Buches Die Karte der zerbrochenen Träume (ISBN: 9783453271517)
    Zeyn Joukhadar

    Die Karte der zerbrochenen Träume

    (38)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Man kommt gut in das Buch rein, wobei ich etwas brauchte um zu verstehen welchen Zusammenhang die beiden Erzählstränge haben. Einerseits finde ich bei de Stil das Märchenhafte schön und interessant, andererseits ist es etwas unpassend bei den Themen, Krieg, Tod und Flucht. Da ist es wohl eher Geschmackssache. Die Personen dagegen sind der sympathisch und ich konnte bis zum Ende mit ihnen mitfiebern. Dabei werden die Grauen des Krieges in dem Buch sehr deutlich, wenn auch echt aber nicht übertrieben beschrieben. Man bekommt also mit was die Menschen dort durchmachen, aber wirklich erschrecken tut das Buch nicht.
    Allgemein habe ich das Buch gerne gelesen, da ich das Thema sehr wichtig finde. Zwischendurch hättw ich mir vielleicht mehr Emotionen gewünscht oder Momente, die wirklich tiefgreifend berühren. Aber auch so ist das Buch gut.

  24. Cover des Buches Albtraumland: Zehn querhirnige Grübelstories (ISBN: B07Y8V573F)
    Daniela Zörner

    Albtraumland: Zehn querhirnige Grübelstories

    (25)
    Aktuelle Rezension von: litera

    Solch ein interessantes, tiefgreifendes Werk kommt nicht alle Tage vor. Autorin Daniela Zörner schürft in ihren Kurzgeschichten hartnäckig unter der Oberfläche unseres Alltagsgeschehens. Wohl jeder Leser erhält eine dicke Scheibe von dem erlesenen Grübelkuchen für sich, ob es ihm passt oder nicht. Manch ein Lacher wird im Hals stecken bleiben, manch ein hartes Schlucken erfolgen. Ob unsinnige Kriege, irre Autokraten oder unwillige Haustechnik: Das Leben ist bei genauerer Betrachtung oft mehr als bizarr. Manch eine Story kommt als Fabel daher, um hintersinnige Seitenhiebe auf unsere Ausbeutung der Natur auszuteilen. „Albtraumland“ lässt sich nicht mal eben wie ein Krimi verkonsumieren, dafür hinterlässt das Lesen zu viele Denkspuren im Gehirn - und ein flaues Gefühl im Magen obdendrein.

    Absolut empfehlenswert!

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