Bücher mit dem Tag "fabrik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fabrik" gekennzeichnet haben.

117 Bücher

  1. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.238)
    Aktuelle Rezension von: skywalkerin

    Ich hatte das Gefühl, eine Light-Version "Krieg und Frieden" von Tolstoi zu lesen, die manchmal doch zu "light" schien. Mein Gesamteindruck - nicht für die allerhöchsten Ansprüche, aber durchaus gut lesbar.

  2. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.123)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Pilz

    Der Titel verspricht einen positiven Inhalt, auch der Klappentext des Buches lässt eher an einen Aufbruch in der neuen Welt Anfangs des 20. Jahrhunderts glauben. Es werden mehrere Personen, teilweise in verschiedenen Jahrzehnten, zwischen welchen hin- und hergesprungen wird, beschrieben. Alles befremdlich, beängstigend, Vergewaltigungen, unpersönlicher Sex, Mord, Verstümmelung, Traumatisierung, Psychopathie, Erniedrigung. Ich habe es nach fast 300 Seiten abgebrochen und kann es nicht empfehlen. Zwei Sterne nur deswegen, weil es ja nach 300 Seiten eventuell doch noch ein gutes Buch werden kann. Meines Erachtens muss ein Buch allerdings nach spätestens 40 Seiten inhaltlich auf eine klare Linie kommen, mittel derer ich es beurteilen kann.

  3. Cover des Buches Die Schokoladenvilla (ISBN: 9783328103226)
    Maria Nikolai

    Die Schokoladenvilla

     (217)
    Aktuelle Rezension von: books_and_a_blue_sky

    Ich wollte die Schokoladen-Saga schon länger lesen, da mich der Klappentext so gereizt hat. Eine Schokoladen-Manufaktur, das historische Setting, Heiratspläne für die Protagonistin, die überhaupt nicht begeistert davon ist… das hat mich alles schon sehr begeistert. Das Cover mag ich auch echt gerne. Nur stelle ich mir Judith, die Hauptprotagonistin, anders vor wie auf dem Cover. Aber das macht ja nichts.

    Marias Schreibstil ist unfassbar angenehm und auch wenn mich der Anfang nicht catchen konnte, war ich nach den ersten 100 Seiten dem Buch verfallen. Ich habe 607 von 650 Seiten innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Ich glaube, das sagt alles aus. Auch der Schreibstil in der dritten Person hat mich überhaupt nicht gestört. Außerdem wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was mir wiederum gut gefallen hat.

    Die Handlung war zu keiner Zeit langweilig, obwohl das Buch 650 Seiten hat. Judith, die Tochter des reichen Schokolademanufaktur-Besitzers Wilhelm Rothmann, ist gut behütet aufgewachsen und eine reizende junge Dame. Sie wurde den gesellschaftlichen Normen und Regeln entsprechend erzogen. In ihr jedoch brodelt Neugier und ganz viel Begeisterung für Schokolade. So hilft sie in der Fabrik mit, wird von ihrem Vater aber nicht als Nachfolgerin in Betracht gezogen, denn Frauen sollten ja heiraten und sich im Haus und Kinder kümmern. Als Judith dann auch noch erfährt, dass und wen sie heiraten soll, versucht sie einen Ausweg zu finden. Währenddessen bekommt Victor, der einen Neuanfang in Stuttgart wagt, durch einen Zufall einen Job in der Rothmann-Fabrik. Judith und Victor verbringen immer mehr Zeit miteinander und alles wäre perfekt, wäre da nicht die eingefädelte Heirat, diese eine verhängnisvolle Nacht, Victors Vergangenheit und Wilhelms ganz persönlichen Probleme. Die Handlung ist mit vielen Wendungen, die man teilweise erahnen, teilweise aber auch nicht vorhersehen konnte, geschmückt. In diesem Buch findet man alles, was das Herz eine*s*r Liebesromanliebhaber*s*in höherschlagen lässt. 

    Die Protagonisten haben mir alle überaus gut gefallen und haben sehr gut in die Zeit gepasst. Vor allem Judith ist eine kleine Heldin für mich. Sie ist erst 21 Jahre alt und schon sehr reif für ihr Alter. Sie weiß, was sie will, nämlich die Schokoladenmanufaktur ihres Vaters übernehmen, und kämpft dafür. Gerade weil sie aus gutem Hause kommt und es sich in der damaligen Gesellschaft für Damen nicht geziemt eine Firma zu übernehmen, finde ich es toll, dass sie ihre Ziele trotzdem verfolgt. Sie ist klug, selbstbewusst und ihre Leidenschaft für Schokolade inspiriert. Victor ist ein wahrer Gentleman und ebenfalls ein kluger junger Mann. Ich bewundere es wie er für Judith kämpft, obwohl die Situation ab und zu unlösbar scheint. 

    Besonders gefallen haben mir auch Charlotte und Dorothea, Judiths Freundinnen, die sie jederzeit unterstützen. Für einige brenzlige, aber oft auch lustige Momente haben Judiths Brüder, die Zwillinge Anton und Karl, gesorgt. Die zwei sind einfach Lausbuben und man kann ihnen ihre Streiche irgendwie nicht böse nehmen – außer natürlich ihr Vater Wilhelm, der die zwei regelmäßig bestraft. Auch Dora, Judiths Zofe, habe ich gleich ins Herz geschlossen. Ich finde es so schön, dass sie für Judith da ist und gleichzeitig auch eine freundschaftliche Verbindung zu ihr hat.

    Ich freue mich schon total auf den zweiten Band der Reihe, der inzwischen bei mir Zuhause eingezogen ist.

    Fazit: Ein wundervoller Roman mit historischem Setting und bezaubernden Hauptprotagonisten. In diesem Buch findet man alles, was das Herz eine*s*r Liebesromanliebhaber*s*in höherschlagen lässt. Ich kann es auf jeden Fall allen empfehlen, die ab und zu gerne eine Zeitreise in die Vergangenheit wagen und dabei nicht auf den Liebesaspekt verzichten möchten.

  4. Cover des Buches Das Rachespiel (ISBN: 9783596196944)
    Arno Strobel

    Das Rachespiel

     (416)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-

    Das Buch war sehr spannend und hat mich durchgehend gefesselt. Ich wollte es gar nicht aus der Hand legen und immer wissen wie es weiter geht.


    Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir gefallen, denn es war auch durchaus spannend was eigentlich in der Vergangenheit passiert war. Also zwei sehr interessante Handlungsstränge. Beides konnte man sehr gut unterscheiden durch entsprechende Überschriften und die kursive Schrift in der Vergangenheit.


    Was mir auch sehr gut gefällt ist die psychologische Komponente die sehr gut heraus gearbeitet. Unwillkürlich fragt man sich, wie man selbst in dieser Situation reagiert hätte.


    Allerdings hat die Geschichte auch einige Schwächen. Die Spieleinleitung passt überhaupt nicht zum Rest des Spiels. Ich dachte am Ende kommt da noch eine weitere Bedeutung. Zum Beispiel dass der involvierte Protagonist noch eine Bedeutung hat. Das war dann leider nicht der Fall.


    Das Spiel selbst fand ich etwas verwirrend. Komische Regeln und man muss merkwürdige Punkte finden von denen man nicht weiß wie die überhaupt aussehen. Dann wird ganz willkürlich alles geändert und plötzlich sind die Regeln ganz anders. Und eigentlich gibt es keine Regeln. Das hätte ich man etwas übersichtlicher lösen können.


    Das Ende war nicht unerwartet, ich habe mir schon gedacht wer dahinter stecken könnte. Trotzdem fand ich es irgendwie schlüssig.


    Fazit: Insgesamt ein sehr spannender Thriller.

  5. Cover des Buches Unbarmherzig (ISBN: 9783548290973)
    Inge Löhnig

    Unbarmherzig

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Simi159

    Wer die Tino Dühnfort Reihe von Inge Löhnig kennt, der kennt auch Gina Angelucci. Sie ermittelte mit Tino zusammen, dann wurden sie ein Paar und Eltern. Jetzt leitet sie die Abteilung für Cold-Cases der Münchner Kripo und hat ihre eigene Reihe…ja auch im deutschen Krimi gibt es Spin-Offs. 

    Unbarmherzig ist der zweite Fall für Gina, die frisch aus der Elternzeit zurück sich um einen Fall in Altbruck kümmern muss. Dort werden in einer Kiesgrube zwei Leichen gefunden, die schon mehrere Jahrzehnte vergraben waren. Eine davon stammt aus dem Baltikum, doch die Intensität bleibt ein Rätsel. Waren es zwei Zwangsarbeiter, die in der ehemaligen Munitionsfabrik dort gearbeitet haben? 

    Gina möchte den Mörder finden und durch die Klärung der Identität für eine, wenn auch späte Totenruhe sorgen. Doch ich allen in Altbruck gefallen die Ermittlungen und vielen Fragen nach der Vergangenheit….


    Fazit: Wie auch schon in der Reihe um Tino Dühnfort, erzählt Inge Löhnig auch in dieser Reihe in einen ruhigen und gelassenen Ton. Eher wie ein friedliches Plätschern baut sich Kapitel für Kapitel Spannung auf. Stück für Stück deckt Gina Angelucci den alten Fall auf und bastelt die einzelnen Teile zusammen. 

    Eingeschobene Rückblicke nehmen die Leser immer wieder mit ins Jahr 1944 und lassen so die Zusammenhänge besser verstehen und sorgen gleichzeitig für Spannung wegen falscher Fährten und überraschender    Wendungen.


    Die Charaktere sind sympathisch und auch in ihrem Handeln authentisch. Wer Gina mag, wird auch die Reihe um Tino Dühnfort mögen. 


    Ich hätte diesen Spinn-Off generell nicht gebraucht, für mich kann auch ein Paar weiter ermitteln…egal, für Unbarmherzig gibt es 


    4 STERNE.

  6. Cover des Buches Marina (ISBN: 9783596512768)
    Carlos Ruiz Zafón

    Marina

     (790)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Lange habe ich mal wieder hin und her probiert und doch nicht das Buch gefunden, welches mich packen konnte. Da aber Carlos Ruis Zafón immer eine gute Wahl ist, habe ich mich letztendlich hierfür entschieden und muss sagen, dass es genau die richtige Wahl war, denn auch mit „Marina“ konnte er mich einmal mehr in eine absolut atmosphärische Geschichte entführen, die zwar mit „Der Schatten des Windes“ nicht mithalten kann, aber dennoch ihren Reiz hat.


    Dabei bleibt mir nichts anderes übrig, als wieder einmal vor allem den grandiosen Schreibstil des Autors zu bewundern und zu loben. Denn auch hier ist dieser wieder typisch Zafón, mit keinem anderen Autor zu vergleichen, einzigartig, packend und von einer Kunst, die seinesgleichen sucht. Zafón schaffte es immer wieder, gleichzeitig spannend und humorvoll zu schreiben, ebenfalls sehr bildlich und dennoch flüssig und gut verständlich. Und auch Andreas Pietschmann hat als Sprecher des Hörbuches einen grandiosen Job gemacht, mit einer tollen Betonung und seine Stimme immer an den entsprechenden Charakter angepasst. So macht Hörbuch hören Spaß.


    Die Geschichte wird hier zwar dem Horror zugeordnet, ist aber dennoch nicht einfach nur gruselig, sondern beinhaltet auch eine gute Mischung aus Abenteuer und Coming of Age. Und auch auf eine kleine Liebesgeschichte wurde nicht verzichtet. Dabei steht natürlich dennoch die spannende Suche nach der Geschichte hinter gewissen Geheimnissen Barcelonas im Vordergrund, die Óscar und Marina an ziemlich schaurige Orte und zu fragwürdigen Personen führt. Dabei begeben sie sich einige Male in große Gefahr, was sie gleichzeitig zusammenschweißt und auch stärker macht. Und dann ist da noch die Suche nach sich selbst, die Óscar einerseits allein beschreiten muss, andererseits aber durch Marina und ihren Vater indirekt unterstützt wird. Bei den beiden findet er ein Stück weit ein Zuhause und so langsam entwickelt er sich zu einem jungen Mann, der dem Schicksal vielleicht kein Schnippchen schlägt, aber immerhin lernt damit umzugehen.


    Und damit wären wir auch schon bei den Charakteren. Auch die Protagonisten in dieser Geschichte fand ich vom Autor super geschrieben, ein bisschen geheimnisvoll und ebenfalls vielschichtig und liebenswert. Mir hat es jedenfalls wahnsinnigen Spaß gemacht, Óscar und Marina auf ihren Abenteuern zu begleiten. Ebenso mochte ich Marinas Vater, einen Künstler, der vom Schicksal gezeichnet ist und der dennoch eine Wärme ausstrahlt, die ich sehr angenehm fand. Und auch alle anderen Charaktere, egal ob gut oder böse oder eben auch irgendetwas dazwischen, fand ich großartig umgesetzt, da eben keiner so richtig greifbar war und dessen wahrer Charakter erst mit der Zeit erforscht werden musste.


    Insgesamt ist diese Geschichte wieder eine, die mich fesseln konnte und die mit ihren fantastischen, schaurigen Elementen mal ein ganz anderes Szenario bietet, aber irgendwie auch auf der selben Welle schwimmt, wie die anderen Geschichten, die ich bisher von Carlos Ruiz Zafón gelesen habe. Nur habe ich mit ein bisschen mehr Schauer gerechnet, denn so wirklich gegruselt habe ich mich nicht. Dennoch kann ich auch diesen Roman des Autors wieder nur weiterempfehlen und hoffe, dass ganz viele Menschen ihn noch lesen werden.

  7. Cover des Buches Arkadien brennt (ISBN: 9783492267892)
    Kai Meyer

    Arkadien brennt

     (1.250)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich liebe dich nicht von Kai Meyer, der Schreibstil ist echt klasse und die Geschichte hat mich echt fasziniert. Man kann sagen es ist eine Mischung aus Fantasy und Thriller.

    Die Dialoge sind sehr gut geschrieben worden. Es gab so viele Actionszenen, die sich gut lesen und verstehen lassen. Natürlich mussten auch einige langsamere Szenen in das Buch, damit man die Beziehung zwischen den beiden gut nachvollziehen kann und der Leser auch etwas von der Liebesbeziehung mitkommen bekommt.

    Ich bin richtig gespannt, wie es im dritten Teil weitergeht.

  8. Cover des Buches Mein böses Herz (ISBN: 9783570308912)
    Wulf Dorn

    Mein böses Herz

     (456)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Dies ist das dritte Buch des Autors das ich nun gelesen habe, ich muss jedoch sagen, dass es leider das bisher schwächste war. Die Story war ziemlich vorhersehbar und teilweise recht unglaubwürdig dargestellt, irgendwie konnte sie mich einfach nicht fesseln. Man merkt einfach, dass das Buch dieses Mal für Jugendliche ausgelegt ist. Streckenweise gab es einige Wiederholungen und langatmige Abschnitte,  so dass die gesamte Story relativ flach gehalten wurde. Die Grundidee hinter dem Ganzen war recht interessant, der Schreibstil war zudem ziemlich einfach, sodass man das Buch gut lesen konnte. Zu den Charakteren konnte ich keinen wirklichen Draht finden, der Autor hat sich hier, meiner Meinung nach, zu vieler Klischees bedient. Insgesamt ein nettes, durchschnittliches Buch zum Zeit vertreiben, aber es reicht nicht an die anderen, von mir gelesenen, Werke des Autors heran.

  9. Cover des Buches Die Frauen der Rosenvilla (ISBN: 9783453471313)
    Teresa Simon

    Die Frauen der Rosenvilla

     (256)
    Aktuelle Rezension von: jesslie261

    446 Seiten 🦄🦄🦄🦄🦄 Dieses Buch habe ich wieder zusammen mit der lieben @anika_seitenschwester Zusammen um Buddyread gelesen. In diesem Buch lernen wir Helene, Emma, Charlotte und Anna kennen. Es war do unglaublich interessant die Geschichte zu verfolgen und zu lesen inwieweit das Schicksal dieser vier Frauen miteinander verwoben ist. Die Autorin ist einfach grandios wie sie ihren riten Faden behält und alles zu einer großartigen Geschichte zusammen fügt. Ihre Bücher machen absolut süchtig. Fängt man zu lesen , kann man nicht wieder aufhören, denn man möchte unbedingt wissen wie alles zusammen hängt und die Geschichte ausgeht.  Dieses Buch war wieder absolut gelungen und ich liebe es. Die Autorin schreibt absolut fantastisch und ich freue mich schon auf ihre anderen Bücher ❤❤❤ #teresasimon #diefrauenderrosenvilla #heyne  #lesenistliebe #ichliebelesen📚📖 #rezension  #lesenisttoll #lesenlenktab #lesendinandereweltenflüchten #lesenistschön #lesenentspannt #lesentutderseelegut #neuesbuch #bücherwurm🐛 #lesemädchen #bloggerin #buchbloggerin #instabloggerin #booksofinstagram #booksaremylife #bookaholicsgermany #booknerdigans #booklover #bookselfie #booksarelove #bookcommunity #booksaremagic #subabbau2020 #bücherjunkie

  10. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.302)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  11. Cover des Buches Die Senfblütensaga - Zeit für Träume (ISBN: 9783596700837)
    Clara Langenbach

    Die Senfblütensaga - Zeit für Träume

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Claudiaschneider


       

    In dem  Roman "Zeit für Träume" von Clara Langenbach spielt im erste Teil der Senfblüten-Saga die Protagonistin Emma die Hauptrolle. Emma eine starke Frau, die einen eigenen Kopf und Willen hat. Da sie sehr intelligent ist,würde sie gerne studieren. Dies ist aber im Jahr 1908, zu der der Roman zeitlich angesiedelt ist, schier unmöglich. Ihre Eltern wollen Emma hingegen verheiraten. Sie soll eine gute Partie machen. Emma trifft auf Carl, Sohn eines Fuhrunternehmer, dessen Leidenschaft die Senfherstellung ist. Er soll aber nach dem Wunsch seiner Eltern das heimische Unternehmen übernehmen. Emma findet Carl attraktiv und interessant und würde Carl gerne bei seinen Plänen unterstützten.
    Emma merkt aber im Laufe der Zeit immer mehr, dass es schwierig ist als Frau eigene Träume zu verwirklichen, vor allem wenn man nicht reich geboren ist.
    Die detailierte Beschreibung der Lebensverhältnisse und Ansichten der damaligen Zeit, lässt den Leser mit Emma mitfühlen und man fühlt sich in die Handlung involviert.
    Der Roman ist insgesamt sehr lesenswert geschrieben und deshalb bekommt er von mir eine klare Leseempfehlung.      

  12. Cover des Buches AMANI - Rebellin des Sandes (ISBN: 9783570311936)
    Alwyn Hamilton

    AMANI - Rebellin des Sandes

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Anna0807

    Amani will einfach nur weg aus dem trostlosen Dustwalk. Da sie für ihre Flucht aus dieser Einöde Geld benötigt nimmt sie vermummt an einem nächtlichen Schießwettbewerb teil. Dort geht nicht nur alles schief sondern ihr läuft auch ein sonderbaren Fremder über den Weg. Dieser wird von der Armee des Sultans als Verräter gesucht und er ist Amanis beste Chance endlich aus Dustwalk zu verschwinden. Doch kann sie ihm wirklich trauen? Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit schon einmal innerhalb eines Tages gelesen und die Geschichte damals regelrecht inhaliert. Aus diesem Grund habe ich mich auch zu einem Reread entschieden und es nicht bereut. Wie auch beim ersten Lesen konnte mich die Autorin schnell fesseln und ich konnte mich wunderbar in die Geschichte fallen lassen. Die geschaffene Welt ist toll dargestellt und ich konnte mir zuerst Dustwalk aber auch die späteren Settings sehr gut vorstellen. Die Idee der Welt und auch das Einflechten des magischen hat mir hier sehr gut gefallen. Die Handlung baut sich beständig auf und so steigt auch der Spannungsbogen. Der Autorin ist eine gute Mischung aus actionreichen und ruhigeren Szenen gelungen ohne dabei Längen zu erzeugen. Die Entwicklung der Handlung war spannend und oft unerwartet. Ich habe regelmäßig mit Amani gezittert und gelacht. Die Charaktere gefallen mir ebenfalls sehr gut. Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht um hier einen Überblick über die Familienverhältnisse und freundschaftlichen Beziehungen zu bekommen, das war im Verlauf der Geschichte dann aber kein Problem mehr. Amani gefällt mir als Protagonistin sehr gut. Ich mag ihre taffe Art aber auch ihre immer wieder auftauchende Verletzlichkeit. Aber auch die weiteren Figuren in der Geschichte haben mir gut gefallen. Ich konnte sie mir gut vorstellen. Sie waren logisch aufgebaut und ihre Entscheidung waren nachvollziehbar. Insgesamt war diese Geschichte auch beim zweiten Lesen wieder ein Highlight für mich.

  13. Cover des Buches Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (ISBN: 9783446253131)
    John Green

    Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)

     (499)
    Aktuelle Rezension von: LovelyPinkCloud

    Das Buch hat mir sehr gefallen, weil es schlau durchdacht war mit der Liebe und Mathematische Variablen.

    Aber ich persönlich bin kein Fan von Mathe generell deswegen war ich manchmal unkonzentriert wenn das angesprochen wurde, weil Mathe schwer verständlich für mich ist. ABER es tritt nur am Anfang und am Ende auf, also keine Sorge es enthält vieeel mehr!

    uuund... es war sehr witzig manchmal und nichz zuu emotional.

    ich habe das Buch nach ungefähr 4 stunden fertig gelesen und es zufrieden zugeklappt, ja ich würde es noch einmal lesen.

  14. Cover des Buches Die Asche meiner Mutter (ISBN: 9783442741007)
    Frank McCourt

    Die Asche meiner Mutter

     (872)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    1930 in New York geboren ,musste Frank McCourt vier Jahre später mit seinen Eltern und Geschwistern nach Limerick in Irland, weil sein Vater, wenn er Arbeit hatte, den ganzen Lohn vertrank.

    Was in New York wegen der Prohibition verboten war und heimlich in "Flüsterkneipen" vertrunken wurde, war in Irland legal und da der Vater so gut wie nie Geld nach Hause brachte, lebte die Familie in großer Armut, die man sich nicht vorstellen kann.

    Der kleine Frank, der der Älteste war, eine Schwester starb einige Wochen nach ihrer Geburt in Amerika und zwei weitere Brüder folgten ihr, nachdem sie in Irland waren, hatte noch drei Brüder.

    Ein intelligenter Junge, der sich durchschlug, trotz seiner schlimmen Augenentzündung und seinen Weg zurück nach New York machte.

    Seine Kindheit hat Frank McCourt interessant beschrieben und mir ist beim Lesen dieses Buches bewusst geworden, wie gut doch meine eigene Kindheit gelaufen ist.


  15. Cover des Buches Das Fremde Meer (ISBN: 9783833309908)
    Katharina Hartwell

    Das Fremde Meer

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Tiniwiniii

    “Das Leben ist ein raues, ein stürmisches, ein gefährliches, ein unendlich weites, ein wildes, viele Geheimnisse und viele Gefahren und viele Riffe beherbergendes Meer. Und es gibt nicht viele milde Tage, und es gibt so viele Möglichkeiten, Schiffbruch zu erleiden. […] Und es ist eine Kunst, eine Herausforderung, eine unbedingte Notwendigkeit, jeden Tag und immer wieder aufs Neue nicht unterzugehen,“ (S. 556, Katharina Hartwell – Das fremde Meer).

    In ihrem Roman ‘Das fremde Meer’ erzählt Katharina Hartwell die Geschichte zweier Menschen, die das Leben zusammengeführt hat. Zehn Kapitel, eine Liebe.

    Jan stolpert regelrecht in Maries Leben. Bevor Marie Jan kennen lernt, glaubt sie, dass sie niemand retten kann. Die Außenseiterin, eher ruhig und zurückhaltend, ängstlich und verzweifelt, wer sollte sie schon retten wollen? Sie glaubt, dass Katastrophen immer nur die treffen, die nicht auf sie vorbereitet sind. Darum rechnet sie stets mit dem Schlimmsten. Jan scheint so völlig anders zu sein als sie. Von ihm fühlt sie sich gefunden, mit ihm teilt sie Geheimnisse, stille Stunden und wache Nächte. Natürlich vertraut sie nicht darauf, dass alles bleibt wie es ist, denn sie weiß: »man kann alles trennen, teilen und spalten, sogar ein Atom«.

    Kein Buch, was ich bisher gelesen habe, war so facettenreich und magisch erzählt, wie dieses. Eine Geschichte in zehn unterschiedlichen Stilen und Genren geschrieben, vom Märchen, über einen historischen Roman bis hin zu einer Fantasy Reise. Dieses Buch lässt sich in keine Schublade stecken. Anfangs begreift man überhaupt nicht, wie die zehn Geschichten miteinander verbunden sind, doch am Ende fügt sich alles.

    Ich kann Marie verstehen. Wie oft ging es mir selbst schon so, dass ich einen Glückszustand oder Momente, in denen alles in Ordnung ist, nicht genießen konnte. Irgendwo hat sich doch mit Sicherheit ein Haken versteckt, ich muss etwas übersehen haben, warum sollte ausgerechnet ich so viel Glück haben? Ständig alles in Frage zu stellen ist nahezu wie ein Zwang, um sich selbst zu schützen. Doch geht das überhaupt? Glücklich und zufrieden wird man so eher nicht. In Jan findet Marie einen Menschen, der sie mit anderen Augen sieht. Der ihre Ängste begreift und ihr Halt gibt, den ihr Elternhaus ihr nicht vermittelt hat und der ihr in ihrem Leben fehlt. Doch selbst vor dem Moment in dem sie ihn kennenlernt, als er aus dem Paternoster auf sie fällt, weil sie ihn gerettet hat, hat sie Angst. Und dabei bemerkt sie erst gar nicht, dass auch er sie gerettet hat.

    Den ganzen Roman hindurch, ist in jeder einzelnen Geschichte das Mädchen die Heldin, die Retterin und nicht die zu Rettende. Mir gefällt das Spiel der unterschiedlichen Genre sehr gut. Dadurch kommen nicht zuletzt die Charakterzüge der Hauptfiguren sehr deutlich ans Licht. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mich ganz auf den Roman einzulassen und zwischendurch musste ich das Buch für einige Wochen beiseitelegen. Nachdem ich nun die letzten Seiten gelesen habe, kann ich sagen, ich habe es nicht bereut. Das Ende ist so überraschend traurig und schön zugleich und es fügt sich alles, was vorher Rätsel aufgeworfen hat. Der Roman verdeutlicht, was Worte zu bewegen vermögen. Und wie viel Gewicht ein Wort oder ein Satz haben, uns gleichzeitig aber auch etwas Leichtes geben kann. Das Ende ist vollkommen offen, denn vielleicht ist es nicht das Ende. Und vielleicht kann man doch nicht alles trennen, teilen und spalten wie ein Atom. Immerhin gibt es auch noch so etwas wie die Atombindung. Eine Bindung, die alles fest zusammen hält und sich wie ein rotes Band durch unser Leben zieht.

  16. Cover des Buches Mandeljahre (ISBN: 9783492304979)
    Katrin Tempel

    Mandeljahre

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Als Katharina Nicklas die Jugendstilvilla ihrer Familie an der pfälzischen Weinstraße entrümpelt, findet sie im Keller Aufzeichnungen ihrer Urgroßmutter Marie. Die sensible Ehefrau eines gnadenlosen Großunternehmers schreibt darin über den Aufstieg und Fall einer Kaffeeröster-Dynastie in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts – und über ihre geheime Liebe zu einem naturverbundenen Mandelbauern ...


    Mir hat das Buch gefallen. Es wurde gut erzählt wie es zur Zeit des Krieges und dlavor mit der Familie und der Kaffeerösterei ausgeht. 

  17. Cover des Buches Solang die Welt noch schläft (ISBN: 9783548285412)
    Petra Durst-Benning

    Solang die Welt noch schläft

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Im deutschen Kaiserreich der 1890er Jahre ist Radfahren für Frauen verpönt und skandalös. Doch die junge Berlinerin Josefine ist davon fasziniert und riskiert alles für ihren Traum. Durch das Radfahren freundet sie sich mit der reichen Isabelle und der Apotheker-Tochter Clara an. Alle drei Frauen versuchen, innerhalb der rigiden gesellschaftlichen Konventionen für Frauen ihr Glück zu finden.
    Petra Durst-Bennings historischer Roman „Solang die Welt noch schläft“ hat ein ungewöhnliches Thema: die Anfänge des Radfahrens bei Frauen und als Volkssport generell.

    Wie so vieles mussten sich auch die Frauen in Deutschland erkämpfen, dass man es nicht als Abart ansah, wenn sie auf dem Sattel sitzen. Schon im Einband sind Originalzitate aus der Feder von Ärzten oder anderen Vertretern der Männerwelt abgedruckt, die für sich sprechen.

    Mir gefiel sehr, dass das Thema Frauenrechte über das Radfahren angegangen wurde. Nebenbei erfährt man auch einiges über das Fahrrad in verschiedenen Entwicklungsstadien. Es ist schon überraschend zu denken, dass das Fahrrad, wie wir es heute kennen noch nicht einmal 150 Jahre alt ist.

    Die drei Protagonistinnen sind sympathisch und vor allem Josefine sehr unkonventionell und fortschrittlich. Das ist mittlerweile aber so verbreitet in historischen Romanen, um die Handlung voranzutreiben und die Charaktere unserer Denkart anzupassen, dass ich es nicht als Kritikpunkt sehe.

    Der Spannungsbogen wurde gegen Ende der Handlung leider etwas flacher und vieles wurde vorhersehbar. Auch Standesunterschiede wurden meiner Meinung nach zu leicht überwunden. Im Großen und Ganzen ist „Solang die Welt noch schläft“ aber ein sehr kurzweiliger und interessanter Roman, der vor allem durch das Thema Radfahren aus der Masse heraussticht. Ich habe ihn gern gelesen.
  18. Cover des Buches Die Elenden - Les Misérables (ISBN: 9783491961692)
    Victor Hugo

    Die Elenden - Les Misérables

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Libertine

    Ein Mann wird zu einer Strafe von vier Jahren verurteilt, weil er Brot geklaut hat und dabei eine Scheibe eingeschlagen hat. Das Leben als Galeerensträfling ist hart – mehrmals versucht der Mann namens Jean Valjean zu fliehen und wird erwischt. Aus den vier Jahren wird eine Haftstrafe von insgesamt 19 Jahren.

    Doch auch nachdem Valjean seine Strafe verbüßt hat, ist er kein freier Mann. Er muss sich an jedem Ort melden, an den er kommt. Seine Papiere brandmarken ihn als gefährlichen Ex-Sträfling. Trotz des Geldes, das er mühsam auf den Galeeren gespart hat, findet er keine Unterkunft und niemand, der ihm etwas zu Essen verkaufen möchte. Erst als er an das Haus des Bischofs Myriel von Digne gelangt, den Valjean durch seine sparsame Lebensweise nicht als solchen erkennt, bekommt er Essen und einen Schlafplatz. Doch Jean Valjean weiß, dass er wieder in die Welt hinaus muss und beschließt, das wenige Silber im Haus des Bischofs zu stehlen.

    Valjean, der sein Glück mittlerweile kennen müsste, wenn er versuchte, eine Straftat zu begehen, wird erwischt und wieder in das Haus des Bischofs gebracht. Doch Myriel von Digne reagiert auf Valjeans Diebstahl auf eine Art, die Valjeans gesamtes Leben verändern wird.

    »Gegen die Frauen und gegen die Armen, auf denen das Unrecht der Gesellschaft am schwersten lastete, war er stets nachsichtig. ›Die Sünden der Frauen, der Kinder, der Bedienten, der Schwachen, der Elenden und der Unwissenden‹, sagte er, ›sind immer die Schuld der Männer, der Eltern, der Brotgeber, der Starken, Reichen und Wissenden.‹«

    Jean Valjean ist einer von jenen, nach denen dieser Roman benannt ist: ›Les Misérables‹ – ›Die Elenden‹. Menschen, die nicht das Glück haben, in ein wohlhabendes Haus geboren zu sein, sondern mit den erdenklich schlechtesten Startbedingungen auf diese Welt kommen, die keine sichere ist. Jean Valjean ist in diesem Strudel, der ihn weiter hinab reißt. Er stahl Brot, wurde zum Sträfling und damit zu einem von der Gesellschaft ausgeschlossenen. Als ein solcher stiehlt er nicht mehr nur Brot, sondern Silber.

    »Wenn die Seele in Dunkelheit schmachtet, ist sie der Sünde zugänglich. Nicht der ist schuldig, der die Sünde begeht, sondern der die Finsternis erzeugt hat.«

    hnlich ergeht es den anderen Figuren in Victor Hugos Roman ›Les Misérables‹. Der jungen und schönen Fantine, der frechen und mutigen Eponine, dem kleinen Gavroche. Victor Hugo gelingt es, eine Welt um diese zu erschaffen, die berührt und in der ›die Elenden‹ in all ihrer Menschlichkeit sichtbar werden. Er zeigt sie verstrickt in ihre sozialen Umstände, die sie einengen und denen sie immer wieder bereit sind, etwas Leben abzutrotzen.

    Die Zeit, in der der Roman ›Les Misérables‹ ist eine, in der sich ein Umbruch ankündigen will. 1815 setzen die Geschehnisse ein und begleiten die Figuren bis 1832.

    »Es war schwer, sich einen herabgekommeneren Menschen als diesen vorzustellen. Er war von mittlerem Wuchse, stämmig, und bei Kräften. Sein Alter hätte man mit sechsundvierzig oder achtundvierzig Jahren angeben können.«

    Obwohl mehr als eineinhalb Jahrhunderte vergangen sind, seitdem Hugo diesen Roman veröffentlicht hat, sind die Kämpfe der Protagonisten nicht verstaubt. Er lädt den Leser ein, diese ›Elenden‹ bei dem Versuch zu begleiten, über sich hinauszuwachsen, in einer Zeit, die von Hunger und Armut geprägt war. Eine definitive Leseempfehlung!

  19. Cover des Buches Rückkehr in die Tuchvilla (ISBN: 9783734107726)
    Anne Jacobs

    Rückkehr in die Tuchvilla

     (38)
    Aktuelle Rezension von: cybergirll

    Nach einigen Krisen haben Marie und Paul Melzer wieder zusammengefunden.
    Gekrönt wurde ihre Liebe durch den nun 4-jährigen Kurti.
     Doch die Zeiten sind durch die Wirtschaftskrise nicht einfach. Die Fabrik steht kurz vor dem Ruin. Da erkrankt Paul an einer Herzmuskelentzündung und Marie muss wie schon einmal die Geschicke der Fabrik in die Hand nehmen.

    „Rückkehr in die Tuchvilla“ ist nun schon der 4. Band der Tuchvilla-Saga von Anne Jacobs.
    Was haben Marie und Paul nicht alles schon für Krisen bewältigt.
    Immer wieder haben sie zusammengefunden. Jetzt leben sie glücklich mit ihren drei Kindern in der Tuchvilla.
    Doch die Wirtschaftskrise geht auch an den Melzers nicht vorbei. Fehlende Aufträge und die Inflation bringen das Leben der Familie stark ins Wanken.
     Dazu erkrankt Paul und fällt in der Fabrik aus. Wie schon in Kriegszeiten muss Marie die Geschicke der Fabrik lenken.

    Wir sind in der Tuchvilla-Saga mittlerweile in den 1930er Jahren angekommen.
    Anne Jacobs beschreibt die Zeit der Wirtschaftskrise in Deutschland sehr realistisch.
    Auch ihre Charaktere haben sich weiterentwickelt. Es ist schön diese Entwicklung mitzuerleben.
    Aus den Zwillingen sind schon richtig große Kinder geworden.

    Schon die ersten drei Bände habe ich verschlungen und mich sehr gefreut, dass die Saga weitergeht.
     Auch „Rückkehr in die Tuchvilla“ hat mir wieder gut gefallen, wenn es mich auch nicht ganz so gefesselt hat wie die ersten Bände.

    Jetzt freue ich mich auf den 5. Band „Sturm über der Tuchvilla“ der diese Woche erschienen ist.



  20. Cover des Buches Milchgeld (ISBN: 9783492303002)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Milchgeld

     (900)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Dieser erste Fall fuer Kommissar Kluftinger könnte mich gut unterhalten. Aufgrund der grossen Beliebtheit dieser Krimi Reihe hatte ich mehr erwartet. Vielleicht ergibt sich das beim nächsten Fall. Werde irgendwann weiterlesen. 

  21. Cover des Buches Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt (ISBN: 9781503940468)
    Emily Bold

    Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Viele Jahre zuvor:

    Schon als Archer seine Kendra, genannt Kiki kennenlernt, ahnt er gleich, dass er die Frau fürs Leben vor sich hat.

    Archer ist Bäcker, doch seine Leidenschaft gilt der Herstellung von Pralinen. Jeden Tag schenkt er Kiki eine seiner Kreationen und diese bestärkt ihn darin, seinen Job zu kündigen und sich selbstständig zu machen. Ein Standort ist schnell gefunden, genauso wie auch ein Geldgeber, doch dieser hat auch eine schöne und eiskalte Tochter, die sich Archer um jeden Preis angeln möchte…

    Gegenwart:

    Amy Bishop hat nach dem Tod ihres geliebten Großvaters Archer, dessen Pralinenfabrik übernommen. Doch die Fabrik schreibt seit diversen technischen Neuerungen rote Zahlen. Zudem ist es einer Fremdfirma gelungen, Anteile an der Fabrik zu erwerben. Da diese Firma nun Sorge um ihre Investition hat, schickt sie den Berater Ryan Scandrik, der in Amys Fabrik nach dem Rechten schauen soll. Ryan Scandrik mag zwar auf den ersten Blick überaus attraktiv sein, doch fährt er einen harten Kurs und Amy muss schnell befürchten, dass er zahlreiche Mitarbeiter der Fabrik vor die Tür setzen will. Dementsprechend aufgeladen ist die Atmosphäre zwischen ihnen beiden. Als Amy fürchtet, dass es keinen Ausweg mehr für ihre Firma geben kann, schmiedet sie einen Plan. Obwohl Ryan fürchtet, dass dieser Plan fehlschlagen wird, wartet er zunächst ab, denn er hat sich längst, Hals über Kopf in Amy verliebt. Beruht diese Liebe aber auf Gegenseitigkeit?

    Ich habe schon von vielen Freunden und Bekannten die Liebesromane der deutschen Autorin Emily Bold ans Herz gelegt bekommen und war dementsprechend sehr neugierig auf „Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt“. Hier haben wir es mit einem Liebesroman zu tun, der immer im Wechsel, auf zwei Zeitebenen spielt. Während der Plot Jahre zuvor, die Liebesgeschichte zwischen Archer und Kendra erzählt, bekommen wir es in der Gegenwart mit Archers Enkelin Amy zu tun, die zunächst eher eine Hassliebe mit Ryan Scandrik verbindet.

    Ich fand eigentlich beide Liebesgeschichten interessant konzipiert, zudem lässt sich der Roman insgesamt gesehen auch wie im Flug lesen. Allerdings haben mich doch ein paar Kleinigkeiten beim Lesen gestört, so dass ich dem Roman nicht die Höchstbewertung geben konnte. Zum einen fand ich, dass sich die Protagonisten, rein von der Wortwahl her, ein wenig zu pubertär ausdrücken- will sagen ich fand, dass ihre Ausdrucksweise stellenweise nicht zu Menschen ihrer Altersklasse passte, sondern eher zu Teenagern und zum anderen fehlte mir ein wenig mehr Tiefgang, besonders in der ersten Hälfte des Romans. Zwar fand ich die Wortgeplänkel zwischen Amy und Ryan durchaus witzig, doch fehlte es dafür an Gedankengängen der Beiden, besonders was Ryans Gefühls- und Gedankenwelt anging. Es fehlte mir zudem an tiefschürfenden Gesprächen zwischen dem Paar und ehrlich gesagt fand ich es auch schade, dass die Autorin auf prickelnde Liebesszenen (abgesehen von Kussszenen) verzichtet, die, wie ich finde, eigentlich zu einem tollen Liebesroman, der in der Gegenwart spielt, dazugehören. Auch die Intrigenspielchen von Archers „Klette“ wurden mir viel zu kurz und knapp abgehandelt.

    Nach meinen Kritikpunkten nun aber auch noch ein Lob. Archers und Kendras Story gewinnt besonders auf den letzten Seiten an Intensität- hier hat die Autorin alles richtig gemacht; plötzlich ist man den Figuren als Leser nahe und kann die Tragik in all ihren Facetten spüren.

  22. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: B0044ZC3N4)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (107)
    Aktuelle Rezension von: EmmaZecka

    Kommen wir zuerst zum Inhalt: Wir lernen in Sturz der Titanen vier Familien kennen, die in verschiedenen Ländern bzw. Kontinenten wohnen: Die Familien, die Ken Follett beschreibt, stammen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten. Wir beginnen zuerst mit zwei Arbeiterfamilien:
    Da wären die Brüder Lew und Grigori Peschkow, die in Russland leben und von einem neuen, freien Leben in Amerika träumen.
    Bei der zweiten Arbeiterfamilie handelt es sich um die Bergarbeiter Familie Williams mit den Geschwistern Billy und Ethel, aus deren Perspektive viele Kapitel der Geschichte erzählt werden. Billy tritt in die beruflichen Fußstapfen seines Vaters und wird Bergarbeiter, während seine Schwester Ethel zu Beginn der Geschichte als Haushälterin bei Familie Fitzherbert arbeitet, womit wir bei der ersten Familie einer neuen Gesellschaftsschicht wären.

    Familie Fitzherbert kennzeichnet sich durch das konservative Familienoberhaupt Fitz und dessen Schwester Maud, die sich für die Frauenrechte einsetzt und sich damit in England keine Freunde macht. Fitz ist aufgrund seines gesellschaftlichen Status in politischen Kreisen unterwegs und lernt hier den deutschen Diplomaten Walter von Ulrich kennen, dessen Familie ebenfalls dem Adel angehört und die letzte Familie darstellt aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird.

    Wir erleben welche Auswirkungen der erste Weltkrieg auf die verschiedenen Familien hat. Ken Follett verknüpft hier wichtige historische Zusammenhänge mit fiktiven Charakteren und sorgt somit beinahe automatisch dafür, dass das politische Interesse wächst, weil uns hier fiktive Charaktere begegnen, mit denen wir mitfiebern und anhand derer wir beobachten können, wie fatal die ein oder andere politische Entscheidung ist.

    Als ich die Geschichte das erste Mal gelesen habe, war ich noch fasziniert davon, wie Ken Follett seine Handlungsstränge miteinander verbindet und dafür sorgt, dass sich Charaktere begegnen, die in unterschiedlichen Ländern leben.
    Als ich die Geschichte nun zum zweiten Mal gehört habe, war ich überrascht, dass ich mich nach über zehn Jahren noch an so viele Szenen erinnern konnte. Allerdings muss ich auch feststellen, dass ich die Elemente, die mich früher faszinierten, nun als etwas konstruiert und somit unglaubwürdig erlebte.

    Von der Hörbuch Gestaltung war ich etwas enttäuscht. Die Jahrhundert Saga erschien sowohl als ungekürztes als auch als gekürztes Hörbuch. Ich habe die ersten beiden Bände als gekürzte Fassung gebraucht gefunden und dachte, dass es sich bei über 1.000 Buchseiten sicher nicht um wichtige inhaltliche Kürzungen handeln konnte. Leider traf das hier nicht zu.
    Was ich bei Sturz der Titanen so faszinierend fand, war die Mischung aus fiktiver Handlung und den politischen Diskussionen, deren Inhalt ja durchaus real war. Allerdings musste ich feststellen, dass viele politische Gespräche im gekürzten Hörbuch fehlten. (Oder zumindest kam es mir so vor). Stattdessen gab es viel Erotik zu hören, was ich teilweise verdrängt, oder beim Lesen vielleicht auch überflogen hatte, weil mich die erotischen Szenen nicht interessierten.
    Gerade um den Handlungsstrang der beiden Brüder aus Russland verstehen zu können, braucht es Informationen über die politische Siutation von Russland, die hier leider fehlten. Deswegen nervte es mich, dass man auf der einen Seite viel ERotik-Content in der gekürzten Fassung unterbrachte, aber auf der anderen Seite das wirklich Relevante, nämlich politische Situationen, strich.
    Allerdings glaube ich, dass es sich hier auch um Jammern auf hohem Niveau handelt und Hörer*innen, die ausschließlich das gekürzte Hörbuch kennen, womöglich nichts vermissen.
    Das Hörbuch wird von Johannes Steck gelesen, der eine angenehme Stimmfarbe hat. Er hat eine vergleichsweise helle Stimme, zeigt aber, dass er sich gut darauf versteht, den verschiedenen Charakteren unterschiedliche Stimmen zu geben. Seine Interpretation der Geschichte hat mich gut unterhalten.

    Ken Folletts Schreibstil ist lebendig, was mir einen schnellen Einstieg in die Geschichte ermöglichte. Er erzählt die Handlung aus der dritten Person, erzählt die Handlung aber aus den Perspektiven unterschiedlicher Charaktere. Was ich besonders faszinierend finde ist, dass er es schafft, die Gedanken und Gefühle von Figuren darzustellen, deren Einstellung ich sehr fragwürdig finde. Dennoch schafft er es, ihre Gefühle und Handlungen so gut zu beschreiben, dass diese für mich nachvollziehbar waren, obwohl ich ihre Motive fragwürdig fand.

    Gesamteindruck

    Die gekürzte Ausgabe von Sturz der Titanen stellte sich für mich als gute Zusammenfassung heraus, um wieder in die Reihe reinzukommen.
    Wer einen historischen Roman für Zwischendurch sucht, ist mit der gekürzten Fassung gut beraten. Wer sich hingegen für die Reihe und die politischen Hintergründe interessiert, sollte besser zur ungekürzten Ausgabe greifen.

  23. Cover des Buches Das Haus der schwarzen Schwäne (ISBN: 9783746633145)
    Jelle Behnert

    Das Haus der schwarzen Schwäne

     (35)
    Aktuelle Rezension von: heidi_59

    Das Haus der schwarzen Schwäne 


    Jelle Behnert 



    Ein schönes Cover,  das auf einen historischen Roman hinweist , ziert dieses Buch. 

     Ich hatte mich sehr auf unterhaltsame Lesestunden mit diesem Buch gefreut und muss jetzt leider sagen, dass  das ich enttäuscht bin ,von dem Roman.  

     Mir  hat "Das Haus der schwarzen Schwäne" überhaupt nicht gefallen . Es tut mir wirklich sehr leid , dass ich eine negative Bewertung abgebe , aber für mich ist der Schreibstil ist sehr düster , schleppend und so gar nicht unterhaltsam . 

    Tiefstes,  dunkles  Mittelalter , schleppt sich durch die Seiten und zieht den Leser ohne jede Hoffnung auf Besserung und ohne einen einzigen Lichtblick in die modrigen , von Schimmel geschwängerten Schlafkammern , der armen Kinderseelen , die vor lauter Qualen und Schmerz ,  kollektiven Suizid begehen . 

    Selbst dieses grausame Schicksal ,  hat mich mit den  gewählten Worten der Autorin nicht berührt . 

    Ein Schreibstil, mit voluminösen Ausrutschern ins Phantastische,  der mich nicht dazu ermuntert hat das Buch unbedingt weiterlesen zu wollen .  

    Ich hatte hatte das Gefühl , als wenn es wirklich im 16. Jahrhundert geschrieben und schlecht überliefert worden ist .
     Ich liebe historische Romane und hatte mir sehr viel von der  Geschichte mit ihrem interessanten Thema und  Zeitgeschehen versprochen .

    Mir fehlte hier das alles  , was für mich  einen schönen , historischen Roman lesenswert macht . 

    Eine intensive Geschichte , die mich zusammen mit ihren Protagonisten auf eine interessante  Reise mitnimmt und mich die Geschichte erleben lässt.  

    Nach über  200 Seiten ,  fehlt mir jede Bindung zu den Protagonisten und ihre fürchterliche  Geschichte , die so ganz ohne  Esprit erzählt wird. Es fehlt mir jegliche Art von Motivation,  um den Rest der Geschichte erfahren zu wollen.  Zu erdrückend ist diese Erzählung für mich . 


    Ich bin mir sicher, dass dieses Buch seine Leser finden wird , die von der beschriebenen Wortgewalt überwältigt sind . Ich gehöre definitiv nicht dazu !  

    Manche Bücher brauchen ihre ganz  eigenen Leser, um verstanden zu werden ,  dieses gehört für mich dazu ! 


    Von mir gibt es für den Roman 

    2 Sterne ☆☆


    Leider kann ich keine Leseempfehlung aussprechen,  weil ich nicht  weiß  welche Leser mit dem Buch glücklich werden könnten.  


    Ich empfehle es einfach zu lesen und sich seine eigene Meinung zu bilden ! 


    @heidi_59

    *** Diese Rezension  ist schon ca. 3 Jahre alt . Ich habe sie neu eingestellt  weil sie  bedingt  durch die Umstellung bei LB verschwunden ist .*** 

  24. Cover des Buches Sturmzeit (ISBN: 9783734105982)
    Charlotte Link

    Sturmzeit

     (408)
    Aktuelle Rezension von: lisarf

    Das Buch nimmt uns mit auf eine Reise in eine andere Zeit. Felicia ist eine sehr starke, unabhängige Frau, die ihren eigenen Weg geht. Wer ihr dabei Steine in den Weg legt, dem wird es noch leid tun, denn mit ihr darf man sich nicht anlegen. Sie zeigt uns, was eine Frau ihren Alters durchmachen musste, um etwas zu erreichen. 

    Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Eine sehr faszinierende junge Frau, von der man sich einiges abgucken könnte. Sie lässt sich nicht von anderen beeinflussen. Und wenn man dann doch denkt, dass sie sehr egoistisch ist, ist sie sofort zur Stelle, sobald es um ihre Familie geht. Seher mitreißend, kann ich jedem nur empfehlen !

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