Bücher mit dem Tag "fachbuch"

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975 Bücher

  1. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (333)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Stephen Hawking setzt mit seiner kurzen Geschichte der Zeit bei Aristoteles ein. Für mich spannend wurde es beim Newtonschen Gravitationsgesetz. Es besagt, dass große und kleine Massen sich anziehen.
    Das leuchtete mir sofort ein. Ich bin eine kleine Masse, die vom Mainstream angezogen wird, so wie der Mond von der Erde oder die Erde von der Sonne.

    Dann erfuhr ich, dass am Anfang des 20. Jahrhunderts die Theorie bestätigt wurde, die besagt, dass sich das Universum seit dem Urknall ausdehnt.
    Ich stellte mir vor, durchs Universum zu fliegen, mich immer weiter von den anderen kleinen Massen entfernend. Das stimmte mich traurig. Dann geriet ich in ein Wurmloch und landete in einer anderen Galaxie. Jetzt liefen mir die Tränen.

    Plötzlich wurde ich, durch Stephen Hawking in meiner Phantasiereise angeregt, von einer Schwerkraft enorm angezogen. Ich sah dieses Schwarze Loch vor mir. Es wimmelte dort von Viren, Krankheiten, Gewalt, Krieg und Naturkatastrophen. Dort wollte ich nicht hin! "Stephen!", rief ich in meiner Verzweiflung. "Hast du nicht Gegenmittel für mich, damit ich nicht in dieses schwarze Loch gesogen werde? Ich habe solche Angst! Oder wenigstens eine Maske, hinter der ich mich verstecken kann?" Alles Zetern half nichts. Ich wurde weiter von dem Schwarzen Loch angesogen. Schließlich war eine solche Masse an Leid in mir, dass ich allen Widerstand aufgab. Sollte mich doch diese große Masse erdrücken. Ich war nun bereit für meine Kreuzigung. Schließlich wurde ich wie ein "Spaghetti in die Länge" gezogen und tauchte ich in das Schwarze Loch ein.

    Wie ich erwartet hatte, löste ich mich als kleine Masse auf. Aber welches Wunder! Ich ging nicht in der großen Masse verloren, sondern war plötzlich ein winzig kleines Teilchen. Das war ich bereits vorher. Nur hatte mich meine kleine Masse daran gehindert, es wahrzunehmen.
    Wenn es in dieser Singularität, also dem Ort, wo die Krümmung der Raumzeit divergiert, das heißt, unendlich wird, noch eine Zeit gäbe, würde ich jetzt sagen, dass ich mein Sein als winziges Einzelteilchen erst einmal ein paar Milliarden Jahre genoss. Ach! War das HerrLich(t), so unabhängig zu sein!

    Das Wunder ging aber noch weiter! Ich entdeckte ein zweites Einzelteilchen und dieses verhielt sich wie mein Spiegel- oder Ebenbild. Wenn ich winkte, winkte es auch. Wenn ich lächelte, lächelte es ebenfalls. Merkwürdig!
    Da sah ich das Lichtkabel, ein warmes Liebesband, das die Informationen transportierte.
    Als ich noch aufmerksamer hinschaute, war ich von unzähligen Einzelteilchen umgeben, die alle miteinander verbunden waren und immer mehr wurden. Wie phantastisch!

    Eines dieser Einzelteilchen erschien mir anders. Was war das denn? Wirklich! Es hatte einen Sprachcomputer! "Stephen? Bist du das?", fragte ich unsicher. "Willkommen, Vera Seidl! Einen schönen Namen hast du. Er bedeutet, die Wahrheit oder der Glaube siedelt sich an. Aber das weißt du ja", antwortete es mit seiner Computerstimme. "Ja, zum Teil bin ich Stephen Hawking. Jedoch sieh! Die vielen Wellen, die von mir weggehen und auf mich zulaufen!"
    "Aber wie hast du denn deinen Sprachcomputer mitnehmen können? Und wozu?", fragte ich verblüfft.
    Stephen lachte herzhaft. "Ich habe ihn einfach mitgenommen! Wozu fragst DU? Die Menschen haben sich an meine Computerstimme gewöhnt und du ganz besonders!" Dabei sah mich das winzige Einzelteilchen eindringlich an.

    Als ich an mir herunterschaute, musste ich erkennen, dass ich meine kleine Masse gar nicht verloren hatte, die aber, nachdem sie im schwarzen Loch gewesen war, nicht mehr vom Mainstream angezogen werden konnte, sondern weiter kleinstes Einzelteilchen blieb. Als Masse hatte ich immer noch Hände und im schwarzen Loch enorm viel Energie getankt, um aufzuschreiben, was Stephen mir diktierte.
    Seine Informationen haben sich deshalb verändert, weil er jetzt ein kleinstes Teilchen ist, das mit vielen anderen durch Liebe und Licht verbunden ist. Man nennt es auch Bewusstsein. Ich nenne es Gott.

    Die Umwandlung der Wahrnehmung von der kleinen Masse zum kleinsten Teilchen hätte und hat Stephen Hawking zu seinen Lebzeiten auf der Erde anders ausgedrückt. Etwa so: "Sie überzeugten mich davon, daß rotierende Schwarze Löcher nach der Unschärferelation der Quantenmechanik Teilchen hervorbringen und emittieren müssen." Oder so: "Es verhält sich ähnlich wie in dem bekannten Beispiel der Affen, die auf der Schreibmaschine herumhämmern - was sie schreiben, wird größtenteils Unsinn sein, doch in ganz seltenen Fällen werden sie durch reinen Zufall ein Shakespearesches Sonett zusammenfügen." Auch so: "Wir sehen das Universum, wie es ist, weil wir existieren."

    Die folgenden Sätze stammen jedoch nicht aus seinem Diktat. "Lieber Stephen Hawking, liebes kleinstes Teilchen, ich danke dir von ganzem Herzen, dass du auf der Erde deine Behinderung, dein Kreuz so tapfer getragen hast. Ich danke dir herzlich für alles, was du für die Menschheit getan hast. Ich danke dir für dein Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit", indem du die klassische Physik und die Quantentheorie äußerst verständlich und immer mit einem Augenzwinkern erklärst, wobei mich die Menge an Informationen manchmal überfordert hat. Vielen Dank für die deutliche Beschreibung der Einsteinschen Relativitätstheorie. Dein Beispiel mit dem Ping Pong Spiel in der fahrenden Straßenbahn war hinreißend."

    Ich habe das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" gelesen und zusätzlich der Stimme von Frank Arnold gelauscht. Meine Wahrnehmung erfolgt eher über das Sehen oder das Riechen, lerne aber gerade, auch anderen Stimmen mehr Aufmerksamkeit zu verleihen und sei es die Computerstimme von Stephen Hawking.
    Frank Arnold las ruhig, flüssig und mit einer Betonung, die mir das Verständnis der physikalischen und astronomischen Gesetze erleichterte. Ich danke ihm herzlich.

    Das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" erschien 1988. Bis zum Jahr 2002 waren neun Millionen Exemplare verkauft worden. 41 Wochen lang hielt sich das Werk in den Jahren 1988 und 1989 auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Es ist in 40 Sprachen übersetzt worden, für mich zum Glück auch in die deutsche.

    Diese Rezension soll dem Babelsberger Mieterverein gewidmet sein, der mir zur Seite stand, als ich vom schwarzen Loch angesogen wurde.

    Vera Seidl

     PS.: "Lieber Albert Einstein, liebes kleinstes Teilchen, bitte verzeih mir, dass ich dich widerlegt habe. Gott würfelt und zwar gezielt ... und mit Humor. Aber das weißt du ja inzwischen selbst. 

     

  2. Cover des Buches Papyrus (ISBN: 9783257071986)
    Irene Vallejo

    Papyrus

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Bücher_Tini

    Die Geschichte des Buches auf ganz wunderbare Weise dargelegt.

    Die Melodie die in den Worten von Irene Vallejo mitschwingt ist genau so schön,sagenhaft und stark wie die Geschichte des Buches selbst.

    Anfangs Roman ähnlich ,nimmt das Buch den Leser dann doch sehr in seinen Bann und benötigt den Willen in Geschichte und wissen einzutauchen.

    Auf den Weg von über 5000 Jahren erleben wir wie Bücher entstehen, Bibliotheken gegründet,bestückt und auf welche unheimlich schwierige weise sie bearbeitet wurden.

    Mit immer wiederkehrenden Ausflügen zu Beispielen auch im hier und jetzt wird erklärt wie das geliebte etwas was wir nur all zu gern in der Hand halten entstand und sich im laufe der Geschichte veränderte.

    Die Historie welche in dem Buch beschrieben wird ist zwar zumeist auf Griechenland und das römische Reich ausgelegt ,und genau da fehlt mir etwas das weitere Umfeld ,aber das geballte wissen ist schon jetzt manchmal schwer zu erfassen.

    Ich danke für dies Worte ,das wissen und all die Informationen wie das Buch von heute durch die Zeit entstand.


  3. Cover des Buches Black Hand (ISBN: 9783518469248)
    Stephan Talty

    Black Hand

     (63)
    Aktuelle Rezension von: ausWien

    Ganz kurz zur Handlung: Joe Petrosino ist als Kind mit seinem Vater und den Geschwistern aus Italien nach New York ausgewandert. Er wird (nach Umwegen) Polizist und bekämpft vor allem die Black Hand (eine Verbrecherorganisation).
    Die Charaktere sind alle real und es gibt nur die Möglichkeit Joe Petrosino zu mögen oder ihn nicht zu mögen. Es ist für mich teilweise erschreckend gewesen, wie nahe wir uns wieder den damaligen Zeiten zuwenden. Zeiten, die immer brutaler werden und in denen wir zusammenhalten sollen - ohne auf die Hautfarbe, Herkunft, etc. zu achten.
    Wer Biografien gerne liest sollte dieses Buch lesen. Wer Krimis gerne liest sollte dieses Buch lesen. Wer Romane gerne liest sollte dieses Buch lesen. Wer sich für Geschichte interessiert sollte dieses Buch lesen. Wer sich für die Entstehung von Verbrechensorganisationen interessiert sollte dieses Buch lesen.
    Ich würde es immer wieder empfehlen. Es ist packend geschrieben und entführt in die damalige Zeit.

  4. Cover des Buches Das innere Korsett (ISBN: 9783406675294)
    Bärbel Kerber

    Das innere Korsett

     (22)
    Aktuelle Rezension von: DaniRoe
    Klappentext:
    Geblendet von einigen erfolgreichen Karrierefrauen übersehen wir, dass Frauen heute keineswegs vorpreschen, sie treten auch nicht auf der Stelle, sie rudern vielmehr zurück. Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland in Sachen Gleichberechtigung inzwischen sogar schlechter ab als Nicaragua und die Philippinen. Wie kann dies sein?

    Bärbel Kerber und Gabriela Häfner zeigen auf, dass der Grund hierfür Rollenklischees sind, die Mädchen und klein auf anerzogen werden. Zwar bildet man Mädchen heute dazu aus, beruflich durchzustarten, zugleich erwartet man von ihnen jedoch, liebevoll und fürsorglich zu sein. Umsicht und Sanftmütigkeit helfen ihnen aber im Arbeitsleben – und auch in der Auseinandersetzung mit dem eigenen Partner – nicht weiter. Dieses Büch öffnet die Augen dafür, wie Frauen durch Rollenbilder ausgebremst werden, die die gesellschaftliche Vorstellung davon bestimmen, wie eine Frau zu sein hat.

    Cover:
    Das Cover ist komplett in einem matten rot gestaltet. Zu sehen ist ein angedeutetes Korsett in dem der Buchtitel „Das innere Korsett“ in einem matten rosa steht. Der Untertitel „Wie Frauen dazu erzogen werden, sich ausbremsen zu lassen“ ist in weiß unterhalb des Korsetts zu lesen. Die Haptik ist sehr glatt und angenehm.

    Inhalt:

    1. Das große Rätseln

    2. Starke Frauen, schwache Bilanz

    3. Persönliche Wendepunkte

    4. Die (un)heimlichen Erzieher

    5. Zeit für neue Geschlechterbilder


    Meinung:

    Ein gut recherchiertes Buch, das alle Facetten der heutigen Frau in Deutschland wiedergibt.

    Der Charakter des Buches, ist ähnlich einer Dissertation (was sich auch durch den umfangreichen Anhang zeigt).

    Es ist kein Buch für Feministinnen, aber eines dass zum Nachdenken und hoffentlich auch zum Umdenken auffordert.

    Ich kann wirklich keine Filme mehr ansehen, oder Werbung oder ähnliches – ohne die Klischees zu entdecken. Gruselig.

    Fazit:
    Es ist die Zeit des Umdenkens gekommen. Wieder einmal.

    Hoffentlich erreicht dieses Buch viele Leserinnen und Leser. Und hoffentlich werden die Medien auch darauf aufmerksam und ändern an der Unterhaltungsgestaltung etwas.

    Für diese komplexe Meisterleistung, die thematisch gut aufgebaut, wissenschaftlich fundiert und dennoch gut lesbar ist gibt es 5 von 5 Punkten.

  5. Cover des Buches Essen gut, alles gut (ISBN: 9783462054323)
    Dr. Heike Niemeier

    Essen gut, alles gut

     (107)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Darf es ein Snack zwischendurch sein? Wie bleiben wir trotz stressigem Berufsleben gesund? Und was haben Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette und Ballaststoffe damit zu tun? Dr. Heike Niemeier zeigt uns, dass auch bei der Ernährung die inneren Werte zählen, dass Verbote und Verzicht der falsche Weg sind, und dass kleine Änderungen eine große Wirkung haben können. Unterhaltsam, anschaulich und fundiert erzählt uns die erfahrene Ernährungswissenschaftlerin alles, was wir wissen müssen über das, was in den Einkaufswagen, auf den Tisch und in den Magen kommt. In Geschichten aus ihrem Leben, ihrer Praxis und der Forschung zeigt sie uns, dass wir mit Kalorienzählen weder schlank noch glücklich werden – dass wir es mit der richtigen Erkenntnis aber sein könnten. Früher lernten wir, den Teller leer zu essen, damit die Sonne scheint, heute sagen uns Werbung, Zeitschriften und unser schlechtes Gewissen, was gut ist – obwohl das doch unser Bauch am besten weiß!

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, es ist ein Sachbuch und trotzdem wird die Materie nicht so trocken rübergebracht, wie erwartet. Der Stil ist vorwiegend locker und humorvoll, was zum Weiterlesen anregt.

    Vieles in dem Buch kennt man auf die eine oder andere Weise bereits, es wird aber interessant und oftmals mit Anekdoten erzählt, wodurch der Inhalt nicht langweilig wird. Ebenfalls werden diverse «Tatsachen» von einer anderen Seite beleuchtet und so teilweise widerlegt bzw. aufdatiert.

    Es werden viele hilfreiche Tipps und Tricks aufgezeigt, beispielsweise anhand von «Essperimenten» an den Enden der Kapitel. Dabei wird jeweils darauf geachtet, dass die Ziele nicht zu hoch gesteckt sind, bzw. in kleinere Meilensteine aufgeteilt werden, so dass sie auch erreichbar sind.

    Die an mancher Gelegenheit eingestreuten Rezepte sind grundsätzlich eine gute Idee, für meine Ernährungsweise jedoch eher weniger brauchbar.

    Die Illustrationen sind schön und gut gewählt, jedoch kann nicht jede gleich gut gelesen werden.

    Im grossen und ganzen ein gutes Buch, mit vielen interessanten Tipps für eine bessere Ernährung.

  6. Cover des Buches Babyjahre (ISBN: 9783492306843)
    Remo H. Largo

    Babyjahre

     (86)
    Aktuelle Rezension von: emma3210

    #gelesen (🌟🌟🌟🌟🌟) Babyjahre - Remo H. Largo Einzigartig beschreibt der Autor die Entwicklung und das Verhalten von Babys und Kleinkindern in den ersten 4 Lebensjahren. Das Besondere an diesem Buch ist, dass es kein typischer Ratgeber ist. Das Buch ist immer aus dem Blickwinkel der Kinder beschrieben und enthält Themen wie Motorik, Sprache, Essen und Trinken... Super interessant geschrieben und mit vielen Bildern und Grafiken unterstützt. Ich hatte die 500 Seiten im nu durch. Fazit: Absolutes Muss für Eltern, die mehr über ihre Kinder erfahren möchten.

  7. Cover des Buches Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten! (ISBN: 9783499626098)
    Thorsten Havener

    Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klose

    Das Buch ist sehr schön geschrieben; ich mag Haveners Schreibstil total gerne. Mit Humor, Ironie und persönlichen Erfahrungen erzählt er die beeindruckendsten Geschichten und Erlebnisse der Gedanken und deren Auswirkungen. Des Weiteren sind auch in diesem Buch wieder viele Experimente dabei, die man an sich selbst oder an anderen ausprobieren kann, was das Ganze viel persönlicher werden lässt. 

     Zwischendrin führt Spitzbart  die biologischen und chemischen Erklärungen dazu an, was Havener gerade erklärt hat - ein Mix, der abwechslungsreich und interessant ist. Ich persönlich bin biologiebegeistert und mochte die Zwischenschübe Spitzbarts sehr gerne. 

    Außerdem war es mal wieder sehr interessant, was man alles mit seinen Gedanken erreichen kann und was alles schon belegt wurde. Es lohnt sich auf jeden Fall das Buch zu lesen, damit man sich und sein eigenen Leben mehr hinterfragen kann und mehrere Dinge an sich ändern kann. 

  8. Cover des Buches Zerrissen zwischen Extremen (ISBN: 9783442169764)
    Jerold J. Kreisman

    Zerrissen zwischen Extremen

     (29)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Die Autoren Dr. Jerold J. Kreisman und Hal Straus greifen hier ein sehr komplexes Thema auf, die „Borderline-Störung“, wie sie selbst im Klappentext genannt wird. Es ist schwierig, dieses Buch zu bewerten, da es mit Bestimmtheit davon abhängt, aus welchem Grund es gelesen wird. Ich als absoluter Laie und mit keinerlei Erfahrung in diesem Bereich fand schnell in das Buch. Viele Fallbeispiele zeigen die zahlreichen Facetten, die mit Borderline in Verbindung gebracht werden. Die Symptome werden meist verständlich erklärt, jedes Kapitel endet mich Vorschlägen und Tipps, wie der Betroffene mit den Symptomen umgehen kann und auch für Angehörige und Therapeuten gibt es zahlreiche Strategien. Dennoch wurde es mir teilweise dann doch zu wissenschaftlich. Borderline wird in diesem Werk mit verschiedensten psychischen Erkrankungen verglichen, was dazu führte, dass ich irgendwann gar nicht mehr wusste, welches Symptom jetzt welcher Krankheit zugeordnet wird. Ebenso empfand ich es stellenweise als mühsam zu lesen, welche biochemischen Verbindungen bestehen und wie dies mit Borderline und/oder anderen Störungen zusammenhängt. Ich befürchte, diese Feinheiten werden nicht lange in meinem Gedächtnis hängen bleiben.

    Dieses Buch ist mit Sicherheit kein Patentrezept, wie man mit Borderline umgeht und wer sich eine vollkommene Heilung verspricht, wird hier nicht fündig. Dennoch ein hilfreiches Werk, das unterstützend wirkt und einige Fragen in Bezug auf Borderline klärt.

  9. Cover des Buches Ein neues Ich (ISBN: 9783867281966)
    Joe Dispenza

    Ein neues Ich

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Katharinakx

    Ein tolles Buch.

  10. Cover des Buches Little Book of Prada (ISBN: 9783959103640)
    Laia Farran Graves

    Little Book of Prada

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Toni_H

    Das Buch zeigt die Geschichte der Modemarke Prada auf. Es ist eines von bisher drei erschienen „Little Books of High Fashion Marken“. 

    Der Leser erfährt in dieser Ausgabe etwas über den Aufstieg der Marke Prada, die Philosophie hinter ihr und auch die „kleine“ Schwestermarke Miu Miu wird erwähnt. 

    Untermalt wird die Geschichte mit vielen zum Teil über zwei Seiten gedruckte Fotos, zu denen es immer eine kleine Erklärung gibt. 

    Negativ auffallend in diesem Buch sind die Abschnitte über Pelzkleidung. Jedoch gehört auch dies zur Geschichte Pradas. Dass dieser Bereich trotz der heutigen Ansicht bzgl. Pelzkleidung so präsent in dem Buch ist, liegt evtl. an dem Ersterscheinungsjahr 2012. 

    Insgesamt geht es in diesem Buch viel über die Geschichte der Marke. Private Einblicke der Gründerin sind hier kaum zu finden. Das Buch macht sich jedoch gut als „Coffeetable Book“ und ist sicherlich als kleines Geschenk für jeden Modeliebhaber geeignet.

  11. Cover des Buches Der König aller Krankheiten (ISBN: 9783832162320)
    Siddhartha Mukherjee

    Der König aller Krankheiten

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    Diese Krebs-Biografie habe ich sehr gern gelesen, viel Neues entdeckt, mich prima unterhalten gefühlt, also empfehle ich sie auch gerne weiter.

    Zum Autor: „Siddhartha Mukherjee ist Krebsforscher und praktizierender Onkologe. Er ist Assistenzprofessor an der Columbia University und arbeitet am New York Presbyterian Hospital. Mukherjee studierte an der Stanford University, der University of Oxford, der Harvard Medical School und ist ein Rhodes Scholar. Regelmäßig veröffentlicht er Artikel in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften. Für ›Der König aller Krankheiten‹ erhielt er 2011 den Pulitzer-Preis. Mit seiner Frau und den gemeinsamen Töchtern lebt er in New York.“

    Nachdem ich „Das Gen“ von Siddhartha Mukherjee gelesen habe, hatte ich keine Hemmungen, mir auch sein Krebs-Buch zu Gemüte zu führen. Ich wusste, der Autor wird auch hier viel Lesevergnügen bereiten, und auch die komplexen Zusammenhänge zugänglich, unterhaltsam und spannend zu erzählen wissen. Ich habe mich keineswegs getäuscht.

    Auf rund 550 Seiten reinen Textes in 6 Teile gegliedert, Vorbemerkung, Prolog, Nachwort inklusive, in recht kleiner Schrift und viel Text pro Seite, wird die Geschichte von Krebs von der Antike bis heute erzählt. Pro Teil gibt es einige Kapitel, die recht leserfreundlich und eher kurz gehalten sind. Vor jedem Kapitel, und erst recht vor jedem Teil, gibt es wunderbare Zitate, manchmal zwei oder drei. Oft ertappte ich mich beim Gedanken, dass man schon allein dieser Zitate wegen das Buch lesen sollte.

    Der Hauptgewinn liegt aber absolut klar im Inhalt. Nach paar Seiten entsteht ein Sog: kaum angefangen, kann man gar nicht so schnell aufhören.

    Das Buch liefert tiefe Einblicke in die Forschung rund um Krebs. Vorweg erfährt man, was Krebs eigentlich ist, u.a., dass diese Krankheit so komplex ist, dass die Forscher in einigen Fällen Jahre, wenn nicht Jahrzehnte harter Arbeit brauchten, um dahinter zu kommen, wie gerade eine bestimmte Krebsart funktioniert, und wie man sie außer Gefecht setzen könnte.

    Beeindruckend, wie viel Hingabe und Ausdauer seitens der Wissenschaftler, Ärzte, Patienten und anderer Beteiligten es bedurfte, um auf den Stand zu kommen, auf dem man heute ist, um z.B. die Medikamente zu haben, die man heute wirksam gegen bestimmte Arten von Tumoren einsetzen kann.

    Der Autor schildert viele Schicksale der Menschen, die sich dem Krebs im Laufe ihres Lebens stellen mussten. Manchmal ging es gut und sie wurden gesund. Oft genug aber war es tragisch. Auch weil einige Patienten den Zugang zum brandneuen Medikament nicht rechtzeitig erhalten konnten.

    Mukherjee schildert u.a. seine Gedanken zur Entstehung und zum Krieg gegen Krebs und wird oft philosophisch, was eindeutig als Bereicherung des Ganzen führt. Der Gemeinschaftsgedanke im Kampf gegen Krebs ist sehr anschaulich geschildert worden. Aber auch dass die Vorbeugung die beste Medizin ist, liegt er eindrucksvoll dar. Sicher hat man es schon mal gehört, aber das kann man nicht oft genug wiederholen. Insb. wenn man sieht, dass heute viele (junge) Menschen rauchen.

    Dieser Zusammenhang zw. Rauchen und Krebs wurde sehr gut ausgearbeitet. Der Autor zeigt auch diesen langen Prozess, der der eindeutigen Erkenntnis voranging, dass das Rauchen Krebst verursacht. Anhand von vielen Beispielen erläutert Mukherjee, wie das Rauchen die Atemwege zerstört, und warum man als Raucher sehr wahrscheinlich frühzeitig an Krebs sterben wird. Er schildert auch sehr eindrucksvoll die Kaltschnäuzigkeit der Tabakindustrie, mit der sie ihre Geschäfte, trotz unzähliger Opfer vorantreibt, u.a. wie in den 70-ger Jahren die Ärzte in USA korrumpiert wurden, damit sie Zigaretten ihren Patienten weiterempfehlen, wie sie auf Arztkongressen Schlagen standen, um die Päckchen einer neuen Marke umsonst zu bekommen. Aber auch in der jüngsten Zeit haben die Tabakkonzerne ihre Dreistigkeit bewiesen. Nachdem es problematisch wurde, großes Geld damit im Westen zu machen, gingen sie in die Schwellenländer. „Anfang der 1990ger Jahre… schloss das Unternehmen Britisch American Tobacco mit der Regierung von Usbekistan eine .. Vereinbarung, die ein Produktionsmonopol begründete, und trieb dann intensive Lobbyarbeit, um das neue gesetzliche Verbot von Tabakwerbung zu kippen. Nach BAT-Investition nahm in Usbekistan die Zahl der Raucher um rund 18 Prozent jährlich zu, und der Umsatz stieg von 1990 bis 1996 um 50 Prozent.“ S. 351. Ähnliches passierte 2004 in Mexico.

    Manchmal hat mich Mukherjee auch überrascht. Ich hätte nie gedacht, dass ich in der Krebsbiografie über den Krimkrieg von 1854-1857 lesen werde. Im Teil 4 schreibt er über die Verbreitung des Rauchens und sehe da, der Krieg hat auch diese schädliche Nebenwirkung offenbart.

    Zugegeben, manchmal wird es sehr detailliert, manchmal geht Mukherjee schon tief in die Materie hinein, um dem Leser den Stoff zugänglich zu machen. Das hat er prima gemeistert. Sehr zugänglich beschrieben, z.B. wie bestimmte Krebsarten entstehen, wie sie sich verhalten und wie man sie überwinden kann, sodass aufmerksame Leser auf jeden Fall ihre Chance haben, das Geschilderte zu begreifen und vieles für sich mitnehmen zu können.

    „Medizin…beginnt mit dem Erzählen von Geschichten. Patienten erzählen, um Krankheit zu beschreiben; Ärzte erzählen, um sie zu verstehen. Die Wissenschaft erzählt eine eigene Geschichte, um Krankheiten zu erklären. Diese Geschichte von der Entstehung eines Karzinoms – von Karzinogenen, die Mutationen in zellinternen Genen auslösen, was zu Signalkaskaden in Zellen führt, die daraufhin Zyklen von Mutationen, Selektion und Überleben durchlaufen – stellt den überzeugendsten Überblick dar, den wir von der Geburt des Krebses haben.“ S. 485.

    Sehr interessant ist auch der Ausblick im Nachwort „Atossas Krieg“, u.a. wie es im Jahr 2050 ausschauen könnte, denn in einer Biografie spricht man am Ende über den Tod, so Mukherjee, und er fragt, ob es je möglich sein wird, im Fall von Krebs davon zu berichten.

    Man kann noch etliche Seiten über dieses Buch schreiben, aber es ist besser, ihr lest es selbst.

    Fazit: Ein sehr aufschlussreiches, gekonnt wie spannend geschriebenes Werk, das nicht nur eine Fülle lesenswerter Informationen liefert, sondern auch vorzüglich unterhält und zum Nachdenken und Diskutieren anregt.

    Für junge Menschen, die sich für Biologie, Medizin und ähnl. Fachgebiete interessieren oder zu studieren begonnen, ist „Der König aller Krankheiten“ von S. Mukherjee ein must read.  Aber auch für andere Leser ist es eine tolle, unterhaltsame und intelligente Lektüre. Viele Schicksale von Menschen mit diversen Arten von Krebs, aber auch von den Ärzten, Wissenschaftlern und anderen Kämpfern gegen diese Krankheit, laufen vorm inneren Auge ab. So bekommt man u.a. eine bessere Sicht auf krebskranke Menschen, kann mehr Verständnis aufbringen, besser mit ihnen umgehen, uvm.

    Das Buch ist chic gestaltet: Es ist zwar TB, aber jedes Kapitel fängt auf der rechten Seite an. Das sieht man heute nicht oft.

    Fünf wohl verdiente Sterne und eine klare Leseempfehlung!

     

  12. Cover des Buches Generation Beziehungsunfähig (ISBN: 9783841906182)
    Michael Nast

    Generation Beziehungsunfähig

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Irina_Meier

    Wer was hochstehendes, tiefgründiges sucht, ist mit diesem Titel falsch. Tat ich (deshalb nur 2 Sterne). Wer eine Geschichte oder besser viele verschiedene lesen möchte, kommt vielleicht auf seine Kosten. 

    Ich auf jeden Fall finde es alles andere als gut. Die einzelnen Themen werden sehr einseitig betrachted mit viel Klischee. 

     Wie kann es sein, dass ich dieses buch so anders empfinde, wie all diejenigen die es hochloben?

  13. Cover des Buches Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Türklinke (ISBN: 9783453604872)
    Susanne Thiele

    Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Türklinke

     (20)
    Aktuelle Rezension von: ramona_liest

    Der Hauptteil des Buches ist eine Tour durch das Zuhause. Die Bereiche (wie Bad, Wohnzimmer, Schlafzimmer) werden
    unter dem Aspekt der Gefahrenquelle untersucht und veranschaulicht. Sollte der Bereich tatsächlich eine besondere
    Art der Reinigung benötigen, wird darauf verwiesen und ein entsprechendes Mittel genannt, welches oft ein ganz
    natürliches ist und kein spezielles (Desinfektions-)Mittel.
    Anfänglich hatte ich die Befürchtung, dass ich nach der Lektüre nur noch mit diversen Reinigungsmitteln bewaffnet
    durchs Leben gehen würde. Susanne Thiele hat es aber geschafft mir die Welt der Mikroben leicht verständlich zu
    erklären und nebenbei auch noch zu verhindern dass ich überall Gefahr lauern sehe. Tatsächlich wurde mir in manchen
    Bereichen die Befürchtung sogar völlig genommen. Ein sehr interessantes und unkompliziert geschriebenes Buch!

  14. Cover des Buches Everyday Magic (ISBN: 9783431070309)
    Hannah Krutmann

    Everyday Magic

     (26)
    Aktuelle Rezension von: culejule

    Wer seine innere kleine und starke Hexe erwecken möchte, der wird mit diesem Buch mit einem Umfang von 264 Seiten bestens aufgehoben sein. 

    Hannah und Marie Krutmann haben ein interessantes Handbuch für die moderne Spiritualität entworfen, das ich gern gelesen habe. Acht Kapitel mit unterschiedlichen zeitgemäßen Themen ( unter anderem zur Anwendung von Kristallen, der Manifestation und der Astrologie) erwarten den Leser.

    Ein perfekter Allrounder für den Einstieg.

  15. Cover des Buches Regretting Motherhood (ISBN: 9783813507195)
    Orna Donath

    Regretting Motherhood

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Väter, die dürfen einfach weggehen. Eben Zigaretten kaufen und nie wieder auftauchen. Wenn Väter ihre Vaterschaft bereuen, dann mag das kurz verpönt sein aber schnell akzeptiert.
    Mütter dürfen das nicht. Mütter dürfen ihre Mutterschaft nicht bereuen, denn die Mutterschaft ist heilig. Wenn auch betroffene Mütter selbst das nicht so sehen – die Gesellschaft lässt sie das Bereuen reuen.

    Die Mutterschaft zu bereuen bedeutet nicht, seine Kinder zu hassen. Was die befragten Frauen jedoch betonen, ist dass sie mit dem gegenwärtigen Wissen vor die Entscheidung in der Vergangenheit gestellt nicht noch einmal Kinder bekommen würden. Für sie hat sich das gesellschaftliche Versprechen einer glücklichen Mutterschaft nicht erfüllt.

    Dieses Buch vereint die Erfahrungen verschiedener Frauen, die in Israel, einem der kinderreichsten Länder der Erde, interviewt wurden. Diese Erfahrungen sind angereichert mit Erläuterungen. Orna Donaths Buch ist ein großes feministisches Thema unserer Zeit und trägt einer Enttabuisierung bei. Donaths Arbeit macht die Frau hinter der Mutter wieder sichtbar, die mit fortschreitender Schwangerschaft mehr und mehr verblasst.

  16. Cover des Buches Erfolgreich Influencer werden: Mehr Follower, Reichweite und Einkommen (mitp Business) (ISBN: 9783747502426)
    Niklas Hartmann

    Erfolgreich Influencer werden: Mehr Follower, Reichweite und Einkommen (mitp Business)

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Arya_Andersson

    Das Buch ist klar strukturiert und verständlich geschrieben. Wer schon mal ein Unternehmen aufgebaut hat, wird hier einige Dinge finden, welche must have sind. Angefangen von Positionierung, Slogan, Marketing und Firmenphilosophie. Ob Unternehmer oder Influencer, das Grundfundament ist das Selbe und hier werden sogar Selbstständige abgeholt. Wo sich der Influencer vom Unternehmer unterscheidet merkt man sehr schnell und man wird auch auf die Schattenseiten hingewiesen - was ich übrigens sehr cool finde. 

    Ich finde auch die Verlinkungen und Vernetzungen super und viele der to do´s. Was ich auch gut finde sind die Unterscheidungen der Plattformen, auf welchen man sich bewegen kann und welche Plattform für welchen Influencer geeignet ist.

    Alles in allem ein Buch, welches sich lohnt zu lesen und damit zu arbeiten, wenn man mit dem Gedanken spielt Influencer zu werden oder wenn man seine Reichweite/Follower aufbauen möchte. 

  17. Cover des Buches Midlife-Care (ISBN: 9783431070002)
    Susanne Esche-Belke

    Midlife-Care

     (24)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Midlife Care

    Herausgeber ist Lübbe Life; 1. Aufl. 2020 Auflage (28. Februar 2020) und 352 Seiten.

    Kurzinhalt: Hormongesteuert? Klar! In der Lebensmitte bringen uns Östrogene, Progesteron und Co. ganz schön aus dem Takt - und viel zu oft wird dieses Ungleichgewicht nicht richtig diagnostiziert, geschweige denn behandelt. Dabei stellen sich Hormonveränderungen bereits mit Anfang 40 ein, wenn die Periode meist noch treue Begleiterin ist. In dieser Perimenopause können depressive Verstimmungen, Gewichtszunahme und andere Symptome das Leben schwer machen, und auch während der eigentlichen Menopause werden viele Frauen nur ungenügend begleitet. Doch die Autorinnen wissen: Es gibt wirksame Strategien, um diese Phasen gesund und glücklich zu gestalten.

    Meine Meinung: Also, ich konnte schon einige Sachen aus dem Buch mitnehmen und umsetzen. Es ist gut geschrieben, die 2 Ärztinnen verstehen es, dass der Leser dem Buch gewogen bleibt. Die tollen Grafiken, die vieles vereinfachen und auch verdeutlichen sind sehr ansprechend gemacht. Ich konnte viel über Hormone lernen und ich bin als Frau nicht alleine mit dem Problem. Es wurde nach den neuesten wissenschaftlich Erkenntnissen geschrieben. Ich glaube, das Buch sollte jede Frau lesen, wenn sie in die Wechseljahre kommt oder noch besser vorher. Denn es kann wirklich helfen.

    Mein Fazit: Kurzweilig, toll geschrieben. Sehr interessante News, die man auch umsetzen kann. Ich vergebe 5 tolle Sterne und kann das Buch jeder Frau, natürlich auch Männern ans Herz legen.

  18. Cover des Buches Die Leber wächst mit ihren Aufgaben (ISBN: 9783644401822)
    Eckart von Hirschhausen

    Die Leber wächst mit ihren Aufgaben

     (718)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1

    Das Buch ist absolut nicht witzig! Ganz im Gegenteil, ich habe mich zu Tode gelangweilt. Und informativ war es natürlich auch nicht....

    Sorry aber das war so dermaßen schlecht, dass dies das zweite Buch in meinen Leben ist welches ich abgebrochen habe 

  19. Cover des Buches Liebe Ijeawele (ISBN: 9783596299683)
    Chimamanda Ngozi Adichie

    Liebe Ijeawele

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Mein absolutes Lieblingsgeschenk für frischgebackene Eltern ist Chimamanda Ngozi Adichies „Liebe Ijeawele: Wie unsere Töchter selbstbestimmte Frauen werden“.

    Ich habe das schmale Bändchen nach der Geburt unserer ersten Tochter während des Stillens gelesen – mehrfach, um mir auch wirklich alle wichtigen Punkte einzuprägen.

    Eigentlich handelt es sich hier um einen Brief, den die berühmte nigerianische Feministin an eine Freundin geschrieben hat, die um Tipps zur feministischen Erziehung bat.

    Auch wenn der ein oder andere Punkt in der westlichen Welt mittlerweile gesamtgesellschaftlich umgesetzt scheint, sind viele Denkanstöße dabei, wie man die Erziehung seiner Kinder zur Gleichberechtigung der Geschlechter hin optimieren kann. Und ja, ich schreibe bewusst Kinder, weil auch die Werte, die Jungen ans Herz gelegt werden natürlich zur Gleichberechtigung beitragen.

     

    Ich werde euch die Tage auch noch den Weltbestseller „Americanah“ von Chimamanda Ngozi Adichie vorstellen, den ich gleich im Anschluss gelesen habe, weil ich neugierig auf die Autorin und ihre Botschaft geworden bin.

  20. Cover des Buches Die Uhr, die nicht tickt (ISBN: 9783716040133)
    Sarah Diehl

    Die Uhr, die nicht tickt

     (22)
    Aktuelle Rezension von: lenih

    In „Die Uhr, die nicht tickt“ befasst sich die Autorin Sarah Diehl mit dem Thema gewollte Kinderlosigkeit und damit, wie Frauen, die sich für diesen Lebensweg entschieden haben, noch immer von vielen Seiten für diesen Entschluss getadelt und verurteilt werden. Welche Vorurteile und teilweise sogar Abfälligkeiten eine Frau sich anhören muss, die sich bewusst gegen Kinder entschieden hat, habe ich selbst schon oft genug erlebt. Von „egoistisch“ über „gedankenlos“, „verantwortungslos“ und  „gefühlskalt“  bis hin zu dem Satz „Dann bist du ja gar keine richtige Frau“ war wirklich alles dabei. Und besonders oft bekam ich diese Dinge ausgerechnet von anderen Frauen zu hören (meistens von Müttern). Wie oft ich mir selbst schon die Frage gestellt habe, warum mich kein Kinderwunsch überkommt und ob mich das verunsichert, spielt dabei natürlich keine Rolle. Vielleicht wäre ich ja auch gar keine gute Mutter?  „Erst mal machen, das kommt dann schon“, lautet dann gern die Antwort, als wäre klar, dass nur die Mutterrolle natürlich und befriedigend für eine Frau sein kann. Darum war das Lesen dieses Buches für mich auch eine echte Wohltat. Denn Frau Diehl argumentiert hier nicht nur selbst dafür, dass Menschen sich durchaus gegen eigenen Nachwuchs entscheiden dürfen, sie lässt auch viele Frauen zu Wort kommen, die diesen Lebensweg ebenfalls eingeschlagen haben. Und meistens sind diese Frauen eben genau das Gegenteil von dem, was auch mir an Vorurteilen entgegengeschlagen ist. Viele von ihnen lieben Kinder, engagieren sich sogar in ihrem Umfeld, um Familien oder auch älteren Menschen zu helfen. Und nicht nur Frauen entscheiden sich gegen Kinder, es gibt wesentlich mehr kinderlose Männer als Frauen. Doch noch immer wird die Frau als die Bewahrerin der Familie, ja sogar als die Verantwortliche für den Weiterbestand unserer Gesellschaft angesehen. Männern wird ihre Kinderlosigkeit selten bis nie vorgeworfen, selbst wenn diese auf egoistischen Gründen fußt. Na klar, der Körper der Frau kann nun einmal Kinder gebären, der des Mannes nicht. Aber ich bezweifle stark, dass die Zahlen andere wären, wäre die Gebärmutter bei der Verteilung an das andere Geschlecht gegangen.

    In diesem Zusammenhang fand ich es auch besonders spannend  zu lesen, dass die heute hochstilisierte Kleinfamilie (Vater-Mutter-Kind) eine „Erfindung“ der Neuzeit ist. In früheren Zeiten war es ganz normal, dass sich ganze Familienverbünde um den Nachwuchs und auch die alten Familienmitglieder kümmerten. Heute wird in vielen Fällen vorausgesetzt, dass die Frau und Mutter diese Aufgaben allein tragen muss. Und dabei kann sie es noch nicht einmal jedem recht machen. Bleibt sie bei den Kindern und lebt einen Hausfrauenalltag ist sie eine Glucke, die sich auch noch wirtschaftlich vom Ehemann abhängig macht. Geht sie nach der Geburt schnell wieder arbeiten und lässt ihr Kind in der Kita betreuen, ist sie karrieregeil und eine Rabenmutter. Ein Zwischenweg ist dann natürlich auch nichts Halbes und nichts Ganzes und von Alleinerziehenden fange ich gar nicht erst an. Allein dies sind Gründe, warum manche Frauen sich bewusst gegen eigene Kinder entscheiden. Aber (und das finde ich besonders wichtig und dieser Aspekt hätte gern noch viel deutlicher im Buch hervortreten dürfen) einige Frauen spüren diese ominöse biologische Uhr, die ich eher als von außen ausgeübten und nach innen übernommenen Druck beschreiben würde, einfach nicht ticken. Sie entscheiden sich also noch nicht einmal gegen Kinder, sie bekommen einfach keine, weil sie den Wunsch nicht verspüren. Ich bin fest davon überzeugt, dass einfach nicht jede Frau einen natürlichen Kinderwunsch hat. Und das ist in Ordnung. Es bedarf keiner Rechtfertigung, solange man mit sich selbst im Reinen ist. Und auch die „späte Reue“, die häufig das letzte Argument ist, halte ich, genau wie die Autorin, für ein Druckmittel von außen oder manchmal sogar für das Einreden von Schuldgefühlen von jenen, die mit ihrer eigenen Entscheidung, Kinder zu bekommen, hadern (was übrigens auch ein absolutes Tabuthema ist). Ich bin mir sicher, wenn ich nie den Wunsch nach etwas bestimmten hatte, bereue ich es auch später nicht, das nicht gehabt zu haben. Von dem Mythos, dass Kinder später einmal ihre alten Eltern pflegen, brauchen wir in der heutigen Zeit auch gar nicht mehr reden. Was für uns Menschen wichtig ist, sind gesunde Beziehungen. Darum können, meiner Meinung nach, Freunde und andere soziale Kontakte einer eigenen Familie gegenüber absolut gleichwertig sein.

    Sehr gut fand ich, dass die Autorin auch das Thema „Alternative Familienmodelle“ angesprochen hat, wie etwa Regenbogenfamilien, Patchworkfamilien, Familienverbünde aus Freunden usw. Wer sich für Kinder entscheidet, sollte ihnen ein liebevolles Umfeld bieten können. Das funktioniert eben nicht nur in der typisch deutschen Kleinfamilie. Andere Familienmodelle verdienen noch viel mehr Beachtung.

    Ich ziehe, trotz meiner Begeisterung für das Buch, in meiner Bewertung einen Punkt ab, weil ich finde, Frau Diehl betont ein paarmal zu oft, dass auch Frauen ohne Kinder keine unsozialen Wesen sind, sich engagieren und trotzdem kinderliebend sein können.  Das ist eine Rechtfertigung des Entschlusses, keine Kinder zu bekommen, die es eigentlich gar nicht geben muss. Ich bin eine Frau, es ist mein Körper, mein Leben - niemand außer mir hat zu bestimmen, was damit geschieht. Fertig!

    Kinder bekommen - das ist wirklich ein sehr persönliches und oft auch emotionsgeladenes Thema und das darf es auch sein. Kinder verlangen einem viel ab. Aber diese kleinen Menschen sind auch wirklich ganz besonders in ihrer Art, ihrer Auffassungsgabe und in ihrer Fähigkeit, uns Erwachsene ständig zu überraschen. Natürlich kann ein Kind das Leben bereichern, es muss aber nicht unbedingt das eigene sein. Ich kann Tante, Patentante, Freundin, „große Schwester“ und damit ebenfalls eine Bereicherung im Leben eines Kindes sein. Und es in meinem. Ich würde mich freuen, wenn die Gesellschaft in Zukunft wertfreier über dieses Thema diskutieren könnte und verschiedene Lebenswege besser akzeptieren könnte. Wer weiß, wie sich dann die Geburtenrate entwickeln würde… Dieses Buch ist jedenfalls eine sehr gute Diskussionsgrundlage dafür.

  21. Cover des Buches Market Gardening & Agroforst (ISBN: 9783706629645)
    Leon Schleep

    Market Gardening & Agroforst

     (27)
    Aktuelle Rezension von: leseeinhorn

    Leon Schleep vermittelt auf sehr informative und praxisnahe Weise das Thema Agroforstsysteme. In der aktuellen Zeit wichtiger denn je! Der Mix aus seinen eigenen Erfahrungen und Beweggründen sich mit der Thematik zu beschäftigen, sehr gut dargestellter "Input" zum Thema sowie der "Blick über den Zaun", d.h. wie haben andere das Thema bereits umgesetzt (inkl. von Interviews/beantworteten Fragen mit Tipps/Tricks/Erfahrungen) bieten einen guten Einstieg und "Rund-um-Blick" für all diejenigen, die sich mit dem Thema Agrarwende/ weg von der Monokultur und eigener Anbau beschäftigen wollen.

  22. Cover des Buches Sei eine Stimme, nicht nur ein Echo (ISBN: 9783965840737)
    Gerrit Winter

    Sei eine Stimme, nicht nur ein Echo

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Leselauschen

    Wir alle haben eine Stimme! Aber nutzen wir auch ihr ganzes Potential?

    Gerrit Winter durchleuchtet die Stimmen in seinem Buch "Sei eine Stimme nicht nur ein Echo" auf wunderbare Weise. Lasst euch mitnehmen,  auf eine Reise, in der Stimme zum Mittelpunkt deines Lebens wird.

    Das Buch ist ansprechend gestaltet. Das Cover vermittelt Fröhlichkeit, Offenheit und Optimismus. Auch im Inneren finden wir passende, sehr asdruckstarke Fotos.

    Gerrit Winter schreibt locker, leicht und mit Humor. So werden die Inhalte schnell vom Kopf aufgenommen und gespeichert. Durch die wunderbaren Reflexionsfragen und den hilfreichen Übungen vermittelt uns der Stimmoach, Theologe und Sänger auch viel über uns selbst. Es gibt dem Buch eine gewisse Lebendigkeit.  

    Auch aus seinem eigenen Erfahrungsschatz berichtet Gerrit Winter und schenkt mit seinen Sätzen Kraft, Motivation und Zuversicht. 

    Es ist erstaunlich,  was alles in unserer eigen Stimme steckt. Entdeckt die körperliche Funktionen, die Vielfalt der Stimmen und ihre Facetten. Erforscht, wie ihr euch Gehör für eure Stimme schafft, wie ihr sie einsetzen könnt. In diesem Buch gibt es so viel zu entdecken. 

    Mit "Sei eine Stimme nicht nur ein Echo" kann deine Stimme sich erheben und dadurch kannst du dein Leben zum Positiven verändern und bestärken. 

  23. Cover des Buches Der Marshmallow-Test (ISBN: 9783827500434)
    Walter Mischel

    Der Marshmallow-Test

     (10)
    Aktuelle Rezension von: WildRose
    Wer hat nicht schon von Walter Mischels berühmtem "Marshmallow-Experiment" gehört? Kinder werden in einem Raum ohne großartige Möglichkeiten, sich zu beschäftigen, allein gelassen, mit der Instruktion, so lange zu warten, bis der Versuchsleiter wieder kommt; schafft das Kind es, so lange zu warten, bekommt es zur Belohnung zwei Marshmallows anstelle des einen Marshmallows, den es jederzeit essen könnte und der ihm (in den Anfangsexperimenten) verführerisch nahe ist. Kann das Kind nicht warten, soll es die Glocke betätigen, welche den Versuchsleiter herbeiruft, darf aber eben nur den einen Marshmallow haben und bekommt keinen zweiten.

    Mit diesen Experimenten sollte erforscht werden, wie es Kindern
     in verlockenden Situationen gelingt, "standhaft" zu bleiben und sich in Selbstbeherrschung zu üben.

    Anhand dieser Experimente, die in unterschiedlicher Form wieder und wieder durchgeführt wurden, können Schlussfolgerungen über Themen wie WIllensstärke, Belohnungsaufschub und Persönlichkeitsentwicklung gezogen werden.

    Die Beschreibung des Marshmallow-Tests und seiner unterschiedlichen Varianten empfand ich als ziemlich spannend und lehrreich. Auch die Schlussfolgerungen, die Mischel daraus zieht, sind durchaus interessant, wenn man sich für Psychologie begeistern kann.

    Allerdings waren die meisten der in dem Buch vorgestellten Erkenntnisse zumindest meiner Ansicht nach doch weniger "bahnbrechend" als erwartet; außerdem fing das Buch an, sich in die Länge zu ziehen, und das leider schon nach dem ersten Drittel. Man hätte die gewonnenen Erkenntnisse auch auf 150 Seiten gut und übersichtlich präsentieren können. Ich hatte das Gefühl, dass hier hauptsächlich Seiten gefüllt werden sollten, denn nach einer Weile liest sich "Der Marshmallow Test" leider ziemlich repetitiv und langatmig.
  24. Cover des Buches Miteinander reden 1 (ISBN: 9783644446410)
    Friedemann Schulz von Thun

    Miteinander reden 1

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Ratzifatz

    Ich gebs zu, ich war skeptisch. Ich lese keine Ratgeber, und dieses Buch war so ziemlich das einzige, das noch irgendwie in die Kategorie Ratgeber passt, ohne mich allzu negativ zu stimmen. Es gab aber auch noch einen anderen Aspekt, der mich skeptisch machte. Da ich seit Jahren an Sprachphilosphie interessiert bin, und mich mit allen möglichen Richtungen dahingehend beschäftigt habe, die die Philosophiegeschichte hergibt, nahm ich - rückblickend gar nicht so falsch - an, dass Schulz von Thun weder ein Wittgenstein, noch ein Searle, Austin oder Heidegger ist, und mir die Sache irgendwie zu banal werden würde. Das ist ein bisschen herablassend, ich weiß, aber was soll man denn schon groß lernen, wenn man schon vom "heimlichen König" aus Meßkirch erfahren hat, dass die Sprache das "Haus des Seins" ist?


    Und ganz richtig, Schulz von Thun orientiert sich an der praktischen Verwendung von Kommunikationspsychologie: er möchte, dass die Leser es schaffen, bessere "Ohren" zu entwickeln, um ihre Kommunikation im Beruf oder im Privatleben besser zu bewältigen. Dabei greift er einerseits auf eingängige Schemata zurück, die es auch im Alltag erlauben, Dimensionen der einfachen Aussage zu erkennen, die sonst vielleicht überhört werden (Stichwort: Kommunikationsquadrat und "Die vier Ohren des Empfängers"), andererseits vermittelt er aber auch psychologische Grundlagen, die manchmal die therapeutischen Aspekte ala Lebenshilferatgeber unübersehbar und seine theoretischen Lehrer erkennbar machen (Adler, Ruth Kohn, ...). Zweiteres führt aber auch zu dem sympathischen Nebeneffekt, dass Schulz von Thun der oft ziemlich seichten und unglaubwürdigen Kategorie der Coaching- und Erfolgsliteratur entgeht, die jedem Leser in der Regel das Blaue vom Himmel verspricht, "Erfolg in Liebe, Leben und Leiden" prophezeit oder oft sogar mit negativen Machtmitteln wirbt, der Eingeweihte würde die Macht der Manipulation und psychischen Programmierung erwerben. Schulz von Thun unterlässt derartige Dinge, seine Theorien sind brauchbar, aber keine Allheilmittel, und sein Humor ist angenehm leise, was übrigens dem erwähnten sympathischen Grundton des Buches entspricht. An die fast liebenswerte Naivität mancher Beispiele und Illustrationen gewöhnt man sich schnell; im Gegenteil, sie machen das Buch glaubwürdiger.  


    Sollte es noch andere "Ratgeber" dieser Qualität geben, schraube ich meine Skepsis gerne zurück. 

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