Bücher mit dem Tag "fachbuch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fachbuch" gekennzeichnet haben.

971 Bücher

  1. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (317)
    Aktuelle Rezension von: bookaddictxs

    Im Sommer liege ich oft nachts draußen und schaue in den Sternenhimmel raus. Je länger man die Sterne betrachtet, desto weiter scheint der Himmel sich über einem auszudehnen. 

    Ich habe mich so oft gefragt, was außerhalb der Erde und den paar Planeten dir wir kennen noch alles existiert. 


    Was ist überhaupt das Universum? Was ist der Ursprung und was bedeutet Schicksal?


    Hawking liefert so viele interessante Fakten über das Universum und seine Galaxien und konnte meinen Wissensdurst zu diesem Thema super abdecken. Das Buch ist speziell und manchmal nicht ganz so einfach zu verstehen, da Hawking anhand der physikalischen Gesetze versucht das Universum für den Leser verständlich zu erklären. Ich finde es trotzdem klasse geschrieben und viele meiner Fragen wurden erklärt. 


    Ich finde es beeindruckend wie klein wir Menschen sind und wie kurz die Zeit in unserem Universum für uns eigentlich ist. Als ich das Buch las, habe ich oft über unser Verhalten nachgedacht. Wir machen uns das Leben manchmal selbst viel zu schwer, vor allem gegenseitig. 


  2. Cover des Buches Die alltägliche Physik des Unglücks (ISBN: 9783596170739)
    Marisha Pessl

    Die alltägliche Physik des Unglücks

     (604)
    Aktuelle Rezension von: noelli

    Was für ein Buch. 

    Wer es noch nicht gelesen hat, sollte dies unbedingt nachholen. 

    Ich brauchte anfangs ein wenig bis ich richtig in dieses Buch hinein kann. Doch des lohnt sich so sehr. 

    Das Buch ist spannend, lustig, traurig, regt zum nachdenken an und enthält nebenbei noch sehr interessante und auch informative Zitate von vielen Klassikern.

    Das Buch ist nicht vergleichbar mit anderen Büchern die ich kenne. Eine willkommene erfrischende Abwechslung.

  3. Cover des Buches Darm mit Charme (ISBN: 9783868043679)
    Giulia Enders

    Darm mit Charme

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Jenny1804

    Witzig und unterhaltsam geschrieben

  4. Cover des Buches Anleitung zum Unglücklichsein (ISBN: 9783492273541)
    Paul Watzlawick

    Anleitung zum Unglücklichsein

     (373)
    Aktuelle Rezension von: nana_what_else

    Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen. 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 10


    Das verrät der Klappentext: Watzlawicks Anleitungen nicht zu befolgen ist der erste Schritt zum Glück. Paul Watzlawick hat mit seiner „Anleitung zum Unglücklichsein“ einen Millionen-Bestseller geschrieben – was nur den Schluss zulässt, dass Leiden ungeheuer schön sein muss. Anders als die gängigen „Glücksanleitungen“ führen Watzlawicks Geschichten uns vor Augen, was wir täglich gegen unser mögliches Glück tun. Nach der Lektüre werden auch sie begreifen, warum Sie den Nachbarn, den Sie um einen Hammer baten, am liebsten erschlagen würden. (Textrechte: Piper Verlag)


    Unter einer Straßenlaterne steht ein Betrunkener und sucht und sucht. Ein Polizist kommt daher, fragt ihn, was er verloren habe, und der Mann antwortet: „Meinen Schlüssel.“ Nun suchen beide. Schließlich will der Polizist wissen, ob der Mann sicher ist, den Schlüssel gerade hier verloren zu haben, und jener antwortet: „Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster.“ 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 27


    Persönlicher Leseeindruck: "Die Zahl derer, die sich ihr eigenes Unglück nach bestem Wissen und Gewissen selbst zurechtzimmern, mag verhältnismäßig groß scheinen. Unendlich größer aber ist die Zahl derer, die auch auf diesem Gebiet auf Rat und Hilfe angewiesen sind. Ihnen sind die folgenden Seiten als Einführung und Leitfaden gewidmet." (Seite 13) Schon nach den ersten einleitenden Zeilen weiß der geneigte Leser: Er hält etwas besonderes in Händen. Nicht den drölfzigtausendsten Selbstoptimierungs-Ladenhüter, keinen step-by-step Guide der mit Garantieversprechen zum ultimativen Glück führt, kein Selflove-Experiment, das sich verkehrter Psychologie bedient. 

    Paul Watzlawick hat tatsächlich eine Anleitung zum Unglücklichsein geschrieben. Punkt. Wer befolgt, was in den Zeilen dieses Büchleins durchgespielt wird (und viele von uns tun dies bewusst oder unbewusst tagtäglich), wird damit dauerbeschäftigt sein, sich ausgiebig und immer wieder aufs Neue in seinem Leid zu suhlen, aus winzigkleinen Mückchen überlebensgroße Elefanten zu konstruieren und Unmengen an Energie auf Dinge zu ver(sch)wenden, die vor langer Zeit und/oder nie geschehen und streng genommen unwichtig und/oder einfach nicht zu ändern sind. 

    Selten wird einem auf so schonungslose Art, aber dennoch mit frechem Augenzwinkern der Spiegel vorgehalten. Warum einfach das momentane Glück akzeptieren und genießen, wenn man stattdessen den Teufel in tausend Farben und Formen an die Wand malen kann? Warum im Hier und Jetzt leben, wo in der Vergangenheit doch so viele unverzeihliche Kränkungen stattgefunden haben und in der Zukunft viele weitere potenzielle Katastrophen lauern, über die man sich in Endlosschleifen den Kopf zerbrechen kann? 

    „Anleitung zum Unglücklichsein“ führt dem Leser durch einen von Ironie und herrlichem Witz lebenden Perspektivenwechsel vor Augen, warum wir nicht nur unseres Glückes, sondern auch unseres eigenen Unglückes Schmied sind und die wichtigsten Schritte in ein möglichst leid- und jammervolles Leben einfacher getan sind, als man denkt. 


    Machen wir uns nichts vor: Was oder wo wären wir ohne unsere Unglücklichkeit? 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 12


    In kurz(weilig)en Kapiteln, die humoristische Anekdoten sowie Ausflüge in die Geschichte und Literatur bieten, werden die schier unendlichen Möglichkeiten, Trübsinn, Verdruss und Kränkung Einzug in die eigenen vier Wände und das Oberstübchen zu gewähren, ausgebreitet. 

    Man nehme ein paar selbst gepanschte Worst-Case-Prophezeiungen, die sich zwangsläufig selbst erfüllen, mische sie mit dem Gedanken, dass früher alles besser war und verziere das Ganze mit ein paar Trotzreaktionen auf rationalen, gut gemeinten Rat. Das Rezept führt zwar zu einem etwas bitteren Ergebnis, ist aber zu 100% gelingsicher. 

    Über Gegenstände – Knoblauch inbegriffen – läßt sich ziemlich leicht sprechen – aber über Liebe? Versuchen Sie es nur einmal ernsthaft. Noch sicherer, als die Erklärung eines Witzes dessen Humor abtötet, führt das Palavern über die scheinbar selbstverständlichsten Formen menschlicher Beziehungen fast garantiert in immer größere Probleme.

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 80


    Dass die „Anleitung zum Unglücklichsein“ gerade aus der Feder eines österreichischen Autors stammt, kann eigentlich kein Zufall sein. Denn im Land von „The Sound of Music“ ist nicht nur das Jodeln, sondern auch das Jammern schon lange inoffizielle olympische Disziplin. (Jawohl. Jetzt nörgle ich hier doch glatt herum, dass zu viel gejammert wird. Meta-Sudern, sozusagen. Ihr seht – bei all der hiesigen Semperei – habe ich die Anleitung zum Unglücklichsein schon ganz und gar verinnerlicht.) 


    Sprachlich vollendet. Inhaltlich der Brüller. Was so gut unterhält, dabei ganz nebenbei auch noch eine Menge Wissen vermittelt und ohne erhobenen Zeigefinger für ein wenig Selbstreflexion sorgt, verdient das Prädikat Lesenswert! allemal. 


    Fazit: Sollte man gelesen haben. Die Lektüre beschert heitere Lesestunden, und auch wenn sie vielleicht nicht nachhaltig glücklich macht, so öffnet sie dem ein oder anderen vielleicht doch die Augen dafür, dass er nicht derart unglücklich und vom Pech verfolgt ist, wie gedacht und oft genug bejammert. 


    Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick 

    Taschenbuch, 144 Seiten, Deutsch | Piper Verlag | ISBN: 978-3-492-24316-2

  5. Cover des Buches Black Hand (ISBN: 9783518469248)
    Stephan Talty

    Black Hand

     (62)
    Aktuelle Rezension von: ausWien

    Ganz kurz zur Handlung: Joe Petrosino ist als Kind mit seinem Vater und den Geschwistern aus Italien nach New York ausgewandert. Er wird (nach Umwegen) Polizist und bekämpft vor allem die Black Hand (eine Verbrecherorganisation).
    Die Charaktere sind alle real und es gibt nur die Möglichkeit Joe Petrosino zu mögen oder ihn nicht zu mögen. Es ist für mich teilweise erschreckend gewesen, wie nahe wir uns wieder den damaligen Zeiten zuwenden. Zeiten, die immer brutaler werden und in denen wir zusammenhalten sollen - ohne auf die Hautfarbe, Herkunft, etc. zu achten.
    Wer Biografien gerne liest sollte dieses Buch lesen. Wer Krimis gerne liest sollte dieses Buch lesen. Wer Romane gerne liest sollte dieses Buch lesen. Wer sich für Geschichte interessiert sollte dieses Buch lesen. Wer sich für die Entstehung von Verbrechensorganisationen interessiert sollte dieses Buch lesen.
    Ich würde es immer wieder empfehlen. Es ist packend geschrieben und entführt in die damalige Zeit.

  6. Cover des Buches Eine kurze Geschichte von fast allem (ISBN: 9783442310029)
    Bill Bryson

    Eine kurze Geschichte von fast allem

     (397)
    Aktuelle Rezension von: _pfaffingers_bibliophilie_

    Worum geht´s?

    Bill Bryson erzählt hier eine kurze Geschichte von wirklich fast Allem, angefangen beim Urknall über die Atome bis hin zur Plattentektonik. Er stellt Fragen, die uns schon seit Kindesbeinen beschäftigen: Wie viel wiegt die Erde? Und wie kann man die überhaupt Wiegen? Bryson versucht auf diese und viele andere Fragen eine verständliche Antwort zu geben.


    Meine Meinung:

    Ich liebe dieses Hörbuch (bzw. Buch). Bill Bryson hat eine so humorvolle Art und Weise trockene und hochwissenschaftliche Themen für “Nicht-Schnell-Schnaller” wie mich zu präsentieren, sodass ich nun einen guten Überblick über die Bereiche der Physik, Astronomie, Chemie und Geologie habe. Demnächst kann ich also gepflegt klugscheißen!

    Humorvoll und tatsächlich verständlich, eine tolle Mischung um das Gesagte wirklich zu verinnerlichen und sich zu merken. Lustige Sprüche, bei denen er sich selbst nicht zu ernst nimmt, ließen mich mehr als einmal schmunzeln.

    Wusstet ihr, dass die Entfernung der Sonne zur Erde ausschlaggebend für unser Überleben ist? Nur kleine Unterschiede in dieser Entfernung, und wir wären entweder Kohle, oder Eiszapfen!

    Ich denke, dieses Buch ist nicht nur für Erwachsene eine Bereicherung, sondern auch für viele Jugendliche, die sich den trockenen Schulstoff mit dieser Lektüre oder auch dem Hörbuch besser merken können.

    Oliver Rohrbeck ist ein toller Sprecher. Ich hing förmlich an seinen Lippen und empfand seine Stimme als sehr angenehm. Positiv finde ich auch, dass er das Wort Buch durch das Wort Hörbuch ersetzt, eine Kleinigkeit, die mir aber zeigt, wie viel Mühe er sich beim Lesen gegeben hat.

    Für mich wird das definitiv nicht der letzte Bill Bryson sein!


    Fazit: Ein tolles Sachbuch und ein tolles Hörbuch, leicht und verständlich mit viel Humor, dass ich jedem empfehlen kann, der gern etwas über Universum erfahren möchte.

  7. Cover des Buches Essen gut, alles gut (ISBN: 9783462054323)
    Heike Niemeier

    Essen gut, alles gut

     (103)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Das Thema Essen ist ja wichtig und täglicher Begleiter, denn es ist ein Muss. Ohne Essen können wir nicht leben und durch Erkrankungen in der Familie und zum besseren Wohlbefinden wollte ich mich intensiver damit auseinandersetzen.

    Also habe ich mich an dieses Buch gewagt und ich muss sagen, es hat mir gefallen. Klar ist es teilweise etwas trockene Kost, gerade wenn es um die Beschreibung der Nährstoffbestandteile und deren Auswirkung geht, doch im Allgemeinen ist das Buch voll mit wissenswertem zum Thema Ernährung. Dabei ist es nicht übertrieben lehrhaft und man hat nicht das Gefühl man wird zu etwas gezwungen was man nicht möchte, wie man es leider aus manchen anderen Ernährungsbüchern der Fall ist. 

    Auch die Aufteilung im Buch ist gut gewählt und es gibt auch immer wieder Hinweise, dass man manche Themen überspringen kann, wenn sie nicht interessieren. Dabei ist es in einem leicht verständlichen Stil verfasst ohne übermäßige Fachbegriffe oder gestelzte Sätze, man versteht gut, was die Autorin sagen möchte und Grafiken helfen beim besseren Verständnis. Zudem haben mir auch die Beispiele der Personen gefallen und es gibt auch das ein oder andere Rezept, das ich noch umsetzen werden.

     

    Es sind zwar viele Informationen, doch diese sind leicht verständlich verpackt und man bekommt ein anderes Gefühl fürs Essen.

  8. Cover des Buches Das Universum in der Nussschale (ISBN: 9783423340892)
    Stephen W. Hawking

    Das Universum in der Nussschale

     (126)
    Aktuelle Rezension von: RaphaelaYamada
    Stephen Hawking versteht es, komplizierte Sachverhalte verständlich zu vermitteln. Da ist nichts von staubiger Wissenschaft zu spüren. Für Fantasyautoren, die in ihre Geschichten mehr Realität einfliesen lassen wollen oder für Leser, die sich gern darüber Gedanken machen, wie nah oder fern der Realität sich die Protagonisten in einem Fantasy oder Science Fiction bewegen, ein absolutes MUSS.
  9. Cover des Buches Die Letzten ihrer Art (ISBN: 9783453061156)
    Douglas Adams

    Die Letzten ihrer Art

     (261)
    Aktuelle Rezension von: BettinaSchropp

    Ein Buch über bedrohte Tierarten klingt zunächst vielleicht etwas langweilig oder sogar deprimierend. Dieses Buch jedoch ist sehr unterhaltsam geschrieben und obwohl es schon etwas älter ist, wirkt es nicht veraltet. Douglas Adams berichtet sowohl humorvoll als auch lehrreich.

  10. Cover des Buches Zerrissen zwischen Extremen (ISBN: 9783442169764)
    Jerold J. Kreisman

    Zerrissen zwischen Extremen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Die Autoren Dr. Jerold J. Kreisman und Hal Straus greifen hier ein sehr komplexes Thema auf, die „Borderline-Störung“, wie sie selbst im Klappentext genannt wird. Es ist schwierig, dieses Buch zu bewerten, da es mit Bestimmtheit davon abhängt, aus welchem Grund es gelesen wird. Ich als absoluter Laie und mit keinerlei Erfahrung in diesem Bereich fand schnell in das Buch. Viele Fallbeispiele zeigen die zahlreichen Facetten, die mit Borderline in Verbindung gebracht werden. Die Symptome werden meist verständlich erklärt, jedes Kapitel endet mich Vorschlägen und Tipps, wie der Betroffene mit den Symptomen umgehen kann und auch für Angehörige und Therapeuten gibt es zahlreiche Strategien. Dennoch wurde es mir teilweise dann doch zu wissenschaftlich. Borderline wird in diesem Werk mit verschiedensten psychischen Erkrankungen verglichen, was dazu führte, dass ich irgendwann gar nicht mehr wusste, welches Symptom jetzt welcher Krankheit zugeordnet wird. Ebenso empfand ich es stellenweise als mühsam zu lesen, welche biochemischen Verbindungen bestehen und wie dies mit Borderline und/oder anderen Störungen zusammenhängt. Ich befürchte, diese Feinheiten werden nicht lange in meinem Gedächtnis hängen bleiben.

    Dieses Buch ist mit Sicherheit kein Patentrezept, wie man mit Borderline umgeht und wer sich eine vollkommene Heilung verspricht, wird hier nicht fündig. Dennoch ein hilfreiches Werk, das unterstützend wirkt und einige Fragen in Bezug auf Borderline klärt.

  11. Cover des Buches Ich hasse dich - verlass mich nicht (ISBN: 9783466307197)
    Jerold J. Kreisman

    Ich hasse dich - verlass mich nicht

     (50)
    Aktuelle Rezension von: JackyG

    Als Borderlinerin wollte ich gerne mehr über meine Krankheit wissen und auch, wie ich mir selber auch helfen kann. Viele Situationen wurden so gut erklärt, dass ich mich sehr angesprochen gefühlt habe. Ich kann vieles nicht wirklich beschreiben, auch nicht, was ich fühle, aber dieses Buch konnte mir einige Hilfestellungen geben neben meiner Therapie.

    Meine Familie konnte durch das Buch mehr über meine Krankheit verstehen, da sie anfangs auch sehr verunsichert waren.


    Ich kann dieses Buch definitiv weiterempfehlen. Ist ein fachliches Buch, aber sehr verständlich geschrieben.

    Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne.

  12. Cover des Buches Ein neues Ich (ISBN: 9783867281966)
    Joe Dispenza

    Ein neues Ich

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Michael123
    Ich habe das Buch jetzt fast fertig gelesen und finde die Ausführungen und Methoden von Dr Dispenza faszinierend.  Ich bin schon gespannt, was sich bei mir in nächster Zeit alles verändern wird. Das Buch ist sehr wissenschaftlich geschrieben und es braucht schon konzentriertes Lesen, also kein Buch, das man vor dem Einschlafen im Bett lesen sollte. Manche Kapitel muss man auch 2x lesen, damit man den Inhalt richtig erfasst. Aber ich finde, die Mühe ist es wert.
  13. Cover des Buches Babyjahre (ISBN: 9783492306843)
    Remo H. Largo

    Babyjahre

     (85)
    Aktuelle Rezension von: emma3210

    #gelesen (🌟🌟🌟🌟🌟) Babyjahre - Remo H. Largo Einzigartig beschreibt der Autor die Entwicklung und das Verhalten von Babys und Kleinkindern in den ersten 4 Lebensjahren. Das Besondere an diesem Buch ist, dass es kein typischer Ratgeber ist. Das Buch ist immer aus dem Blickwinkel der Kinder beschrieben und enthält Themen wie Motorik, Sprache, Essen und Trinken... Super interessant geschrieben und mit vielen Bildern und Grafiken unterstützt. Ich hatte die 500 Seiten im nu durch. Fazit: Absolutes Muss für Eltern, die mehr über ihre Kinder erfahren möchten.

  14. Cover des Buches Regretting Motherhood (ISBN: 9783813507195)
    Orna Donath

    Regretting Motherhood

     (11)
    Aktuelle Rezension von: buechermaus88

    Ein heikles Thema und wird von der Gesellschaft immer noch ignoriert. Deshalb interessierte mich dieses Buch:

    Allgemeine Infos zum Buch:

    Geschrieben wurde dieses Buch von der israelischen Soziologin Orna Donath, die auch die Studie „Making a Choice“ über jüdische Frauen in Israel, die keine Kinder wollten, vornahm und im Jahr 2011 veröffentlichte. Sie geht in diesem Buch insbesondere auf die Frauen ein, die nie Mütter werden wollten, es aber aus den unterschiedlichsten Gründen wurden und wie diese damit umgehen.

    Meine Meinung:

    Das Buch behandelt ein sehr schwieriges Thema und ich, als Frau, die zwar noch keine Kinder hat, sich ein Leben ohne Kinder aber nicht vorstellen kann, ist dieses Thema ein wenig sonderbar. Um ehrlich zu sein konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass es Frauen gibt, die nicht gern Mutter sein wollen. Natürlich weiß ich, dass es Frauen gibt, die sich dagegen entscheiden, aber mir blieb immer ein Rätsel warum. Diese süßen kleinen Menschen, die von einem selbst stammen, in denen die eigenen Gene weitergetragen werden, die so viel Liebe brauchen und diese auch zurückgeben: Ich wollte nicht glauben, dass jemand auf so eine Erfahrung in seinem Leben verzichten möchte. Aber ich wollte wissen warum. Und deshalb machte mich dieses Buch so neugierig. Weil ich grundlegend eine andere Einstellung dazu habe.

    In diesem Buch kommen Frauen zu Wort, die nur eins oder mehrere Kinder haben, die unterschiedlichen Alters sind (von 26 bis 73 Jahren) und aus unterschiedlichen Gründen nie Kinder wollten und aus den unterschiedlichsten Gründen trotzdem Kinder haben. Den Frauen werden Fragen gestellt und diese beantworten sie in diesem Buch so gut es eben geht, denn manche können es nicht genau erklären.

    Interessant fand ich, dass viele Frauen Kinder bekamen, weil die Gesellschaft das verlangt. Man steht einfach unter Druck. Zudem kommen sie aus einer Gesellschaft, in der es als normal gilt, Kinder zu haben (und nicht nur eins). Die Gesellschaft versteht nicht, wenn eine Frau sagt, dass sie keine Kinder möchte. Man muss schon eine sehr starke Frau sein, um dazu zu stehen und sagen zu können: „Ich will kein Kind.“ Und man muss sich als Frau damit abfinden können, ja man muss damit rechnen, von der Familie verstoßen zu werden, wenn man so denkt.

    Nach dieser Lektüre habe ich meine Meinung nicht geändert. Ich möchte immer noch Kinder. Aber ich kann ein bisschen nachvollziehen wie schlimm es sein muss, wenn man das nicht will und die Gesellschaft einen trotzdem dazu zwingt. Einige Mütter zwangen sich gute Mütter zu sein. Sie versuchten auf das Kind einzugehen, sie versuchten eine gute Mutter zu sein. Manche Mütter versuchten es gar nicht erst und verließen den Mann und das Kind oder überließen die Erziehung von Anfang an anderen Familienmitgliedern. Es ist erstaunlich wie viel Einfluss die Gesellschaft auf Menschen hat. Es gibt in diesem Buch auch Frauen, die erst nach dem ersten Kind begriffen, dass sie keine Mutter sein wollen.

    Eines sagen fast alle Frauen: Sie lieben ihr Kind. Und doch wollen sie keine Mutter sein. 

    Diese Aussage scheint ein Paradoxon zu sein, aber wenn man sich damit auseinandersetzt kann man es nachvollziehen. Sie möchten keine Mutter sein. Aber trotz allem lieben sie diesen Menschen, der ihr Kind ist. Viele sagen sie würden die Zeit gerne rückgängig machen und keine Mutter mehr sein, aber sie beziehen es nicht explizit auf ihr Kind. Sie sagen nicht: Ich möchte, dass mein Kind tot ist oder nie gewesen ist. Ihre Aussage bezieht sich nicht auf den Menschen, auf die Person. Und ich muss sagen, dass mir diese Frauen sehr leid tun und ich finde, dass die Gesellschaft es akzeptieren sollte, wenn Frauen keine Mütter werden wollen.

    Was mir nicht gefallen hat, ist die Eintönigkeit. Glücklicherweise hat das Buch nur 272 Seiten, worüber ich froh bin, denn ich hatte mit der Zeit das Gefühl, dass sich Aussagen einfach wiederholten. Es gab nichts Neues zu berichten. Und obwohl es am Anfang des Buches gesagt wurde, war ich enttäuscht darüber, dass die Männer nicht zu Wort kamen. Bei Männern scheint es immer okay zu sein, wenn sie kein Vater sein wollen. Wenn Frauen das nicht wollen, dann sind viele Menschen entrüstet. Und für mich ein ganz wichtiger Punkt kam ebenfalls nicht zur Sprache: Die Sicht der ungewollten Kinder. Mich hätte interessiert wie sie damit umgehen, nicht gewollt zu sein. Ich glaube, dass Kinder so etwas spüren.

    Mein Fazit:

    Ein sehr wichtiges Thema, das in der Gesellschaft gemieden wird. Allerdings gibt es zu häufige Wiederholungen und meiner Meinung nach einfach kein Fazit. Außerdem fehlen mir, die im letzten Absatz genannten Punkte. Deshalb gibt es hierfür leider nur 3 von 5 Sternen.

  15. Cover des Buches Bis zur letzten Stunde (ISBN: 9783548603544)
    Traudl Junge

    Bis zur letzten Stunde

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Ich habe mir dieses Buch gekauft, da mich wahre Aufzeichnungen, insbesondere Tagebücher etc. aus dieser Zeit sehr interessieren. Es war wirklich aufschlussreich, die damaligen Ereignisse einmal aus einer anderen Sichtweise vermittelt zu bekommen. Man kann sich regelrecht in die Gesellschaft in der sich Traudl Junge befand hineinversetzen und versteht ansatzweise wie sie sich hier gefühlt hat und weshalb sie so lange dort war bzw. geblieben ist. Allerdings hat es doch viel Geschichtliches mit inbegriffen, was das flüssige und leichte Lesen sehr erschwert. Einige langweilige Passagen gibt es mitunter, teilweise hatte ich hierbei nur den Gedanken, dass das Buch doch endlich enden möge. An sich eine bewegende und lesenswerte Geschichte, wenn man sich für die Thematik und Geschehnisse interessiert.

  16. Cover des Buches Liebe Ijeawele (ISBN: 9783596299683)
    Chimamanda Ngozi Adichie

    Liebe Ijeawele

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Mein absolutes Lieblingsgeschenk für frischgebackene Eltern ist Chimamanda Ngozi Adichies „Liebe Ijeawele: Wie unsere Töchter selbstbestimmte Frauen werden“.

    Ich habe das schmale Bändchen nach der Geburt unserer ersten Tochter während des Stillens gelesen – mehrfach, um mir auch wirklich alle wichtigen Punkte einzuprägen.

    Eigentlich handelt es sich hier um einen Brief, den die berühmte nigerianische Feministin an eine Freundin geschrieben hat, die um Tipps zur feministischen Erziehung bat.

    Auch wenn der ein oder andere Punkt in der westlichen Welt mittlerweile gesamtgesellschaftlich umgesetzt scheint, sind viele Denkanstöße dabei, wie man die Erziehung seiner Kinder zur Gleichberechtigung der Geschlechter hin optimieren kann. Und ja, ich schreibe bewusst Kinder, weil auch die Werte, die Jungen ans Herz gelegt werden natürlich zur Gleichberechtigung beitragen.

     

    Ich werde euch die Tage auch noch den Weltbestseller „Americanah“ von Chimamanda Ngozi Adichie vorstellen, den ich gleich im Anschluss gelesen habe, weil ich neugierig auf die Autorin und ihre Botschaft geworden bin.

  17. Cover des Buches Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten! (ISBN: 9783499626098)
    Thorsten Havener

    Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!

     (56)
    Aktuelle Rezension von: PhaedrusBold

    Ich habe das Buch innerhalb von kürzester Zeit gelesen und fand es äußerst interessant. Der Autor arbeitet viel mit Versuchen und Beispielen um die erklärten Phänomene noch verständlicher zu machen, was auch funktioniert hat. Ich als absoluter Laie hatte zumindest das Gefühl, das meiste zu verstehen.

    An manchen Stellen geht er biologisch auch sehr in die Tiefe, was ich jetzt nicht so interessant fand. Zudem verweist er ein paarmal auf sein erstes Buch, was für jemanden, wie mich, der dieses nicht gelesen hat nicht so praktisch ist.

    Insgesamt kann ich das Buch nur empfehlen, ich fand es sehr gut.

  18. Cover des Buches Die Leber wächst mit ihren Aufgaben (ISBN: 9783644401822)
    Eckart von Hirschhausen

    Die Leber wächst mit ihren Aufgaben

     (713)
    Aktuelle Rezension von: PhaedrusBold

    Insgesamt ist dieses Buch in mehrere zusammenhangslose kurze Texte aufgegliedert und immer wieder war ein Text teilweise recht Interessant, insgesamt kann ich das aber nur von sehr wenigen behaupten.

    Die "Witze" haben absolut nicht meinen Humor getroffen, wodurch das ganze Buch absolut an Reiz verloren hat.

    Man muss auch beachten, dass dieses Buch von 2008 ist und ein paar Ansichten die 'Hirschhausen hier herüberbringt, kann ich jetzt (2020) absolut nicht mehr zustimmen.

    Insgesamt ist das Buch wahrscheinlich eher was für wirkliche Hirschhausen Fans oder einfach Leser, die ein Paar Generationen älter sind wie ich.

    Ich persönlich kann das Buch nicht empfehlen, aber weil ein paar wenige Texte doch relativ interessant waren, geb ich doch noch 2 Sterne.

  19. Cover des Buches Sei eine Stimme, nicht nur ein Echo (ISBN: 9783965840737)
    Gerrit Winter

    Sei eine Stimme, nicht nur ein Echo

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Leselauschen

    Wir alle haben eine Stimme! Aber nutzen wir auch ihr ganzes Potential?

    Gerrit Winter durchleuchtet die Stimmen in seinem Buch "Sei eine Stimme nicht nur ein Echo" auf wunderbare Weise. Lasst euch mitnehmen,  auf eine Reise, in der Stimme zum Mittelpunkt deines Lebens wird.

    Das Buch ist ansprechend gestaltet. Das Cover vermittelt Fröhlichkeit, Offenheit und Optimismus. Auch im Inneren finden wir passende, sehr asdruckstarke Fotos.

    Gerrit Winter schreibt locker, leicht und mit Humor. So werden die Inhalte schnell vom Kopf aufgenommen und gespeichert. Durch die wunderbaren Reflexionsfragen und den hilfreichen Übungen vermittelt uns der Stimmoach, Theologe und Sänger auch viel über uns selbst. Es gibt dem Buch eine gewisse Lebendigkeit.  

    Auch aus seinem eigenen Erfahrungsschatz berichtet Gerrit Winter und schenkt mit seinen Sätzen Kraft, Motivation und Zuversicht. 

    Es ist erstaunlich,  was alles in unserer eigen Stimme steckt. Entdeckt die körperliche Funktionen, die Vielfalt der Stimmen und ihre Facetten. Erforscht, wie ihr euch Gehör für eure Stimme schafft, wie ihr sie einsetzen könnt. In diesem Buch gibt es so viel zu entdecken. 

    Mit "Sei eine Stimme nicht nur ein Echo" kann deine Stimme sich erheben und dadurch kannst du dein Leben zum Positiven verändern und bestärken. 

  20. Cover des Buches Generation Beziehungsunfähig (ISBN: 9783841906182)
    Michael Nast

    Generation Beziehungsunfähig

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Laras_Buchblog

    Ich mag Michael Nasts  Art zu schreiben sehr. Persönlich, auf den Punkt, viele Gedankenanstöße 👌
    Ich ertappe mich dabei, beim Lesen immer wieder zu denken "Stimmt, habe ich genauso erlebt !" 😁

    Wer sich für die Themen Liebe, Beziehungen, Dating und in diesem Zusammenhang Social Media interessiert, wird hier viele gute Anregungen erhalten.
    Ein Buch zum Diskutieren und Weitersagen 📚👍


  21. Cover des Buches Kann ich das essen oder bringt mich das um? (ISBN: 9783440163269)
    Katrin Hecker

    Kann ich das essen oder bringt mich das um?

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Robsi

    Fakten zum Buch

    Autoren: Katrin und Frank Hecker

    Seitenzahl: 144

    Verlag: Kosmos Verlag

    Klappentext

    Immer mehr Menschen haben Spaß daran, sich am reich gedeckten Tisch der Natur zu bedienen. Aber kann ich die selbst gesammelten Blätter auch wirklich essen? Sind die Beeren genießbar oder bringen sie mich womöglich um? Dieser Ratgeber zeigt Einsteigern, wie man essbare Pflanzen und ihre giftigen Doppelgänger sicher erkennt. Unterteilt nach Blättern, Blüten und Früchten werden die häufigsten essbaren Wildpflanzen und ungenießbare Verwechslungsarten vorgestellt. Zusätzlich zeigt das Buch giftige Arten, die man unbedingt kennen sollte. Detaillierte Fotos und markante Beschreibungen garantieren zweifelsfreies Bestimmen. Und mit den kreativen Tipps und Rezepten wird dieser trendige Naturführer zum reinen Genuss.

    Meine Meinung

    Das Buch ist unterteilt in verschiedene Kategorien:

    - Frühlingskräuter

    - Sommerkräuter

    - Spätsommer & Herbst

    - Giftige Pflanzen

    Gespickt werden die einzelnen Kategorien mit wunderschönen Bildern der Pflanzen selbst und Zubereitungsideen. Hilfreich sind hier vor allem die kleinen Piktogramme, die helfen, die Pflanzen einzuschätzen. Es gibt z.B. Piktogramme für Heilpflanzen; für ungiftige Pflanzen, die einen giftigen Zwilling haben; wann die beste Sammelzeit ist und so weiter.

    Diese Aufmachung hat mir sehr gut gefallen und es hat sehr viel Spaß gemacht, in dem Buch zu blättern. Dabei gab es viel Neues zu entdecken. Neben Pflanzen, die ich nicht kannte, gab es auch interessante Rezeptideen.

    Ausprobiert habe ich das Buch natürlich auch direkt. Gesammelt habe ich Gänseblümchen und diese als Tee gekocht. Das war mir so vorher nicht bekannt und wird sicherlich nun öfter getrunken

    Fazit

    Sehr schön aufbereiteter, informativer Ratgeber!

    ******************
    Ich habe das Buch im Rahmen einer Buchverlosung gewonnen, vielen Dank dafür!

     

  22. Cover des Buches Java von Kopf bis Fuß (ISBN: 9783897214484)
    Kathy Sierra

    Java von Kopf bis Fuß

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Die Uhr, die nicht tickt (ISBN: 9783716040133)
    Sarah Diehl

    Die Uhr, die nicht tickt

     (20)
    Aktuelle Rezension von: lenih

    In „Die Uhr, die nicht tickt“ befasst sich die Autorin Sarah Diehl mit dem Thema gewollte Kinderlosigkeit und damit, wie Frauen, die sich für diesen Lebensweg entschieden haben, noch immer von vielen Seiten für diesen Entschluss getadelt und verurteilt werden. Welche Vorurteile und teilweise sogar Abfälligkeiten eine Frau sich anhören muss, die sich bewusst gegen Kinder entschieden hat, habe ich selbst schon oft genug erlebt. Von „egoistisch“ über „gedankenlos“, „verantwortungslos“ und  „gefühlskalt“  bis hin zu dem Satz „Dann bist du ja gar keine richtige Frau“ war wirklich alles dabei. Und besonders oft bekam ich diese Dinge ausgerechnet von anderen Frauen zu hören (meistens von Müttern). Wie oft ich mir selbst schon die Frage gestellt habe, warum mich kein Kinderwunsch überkommt und ob mich das verunsichert, spielt dabei natürlich keine Rolle. Vielleicht wäre ich ja auch gar keine gute Mutter?  „Erst mal machen, das kommt dann schon“, lautet dann gern die Antwort, als wäre klar, dass nur die Mutterrolle natürlich und befriedigend für eine Frau sein kann. Darum war das Lesen dieses Buches für mich auch eine echte Wohltat. Denn Frau Diehl argumentiert hier nicht nur selbst dafür, dass Menschen sich durchaus gegen eigenen Nachwuchs entscheiden dürfen, sie lässt auch viele Frauen zu Wort kommen, die diesen Lebensweg ebenfalls eingeschlagen haben. Und meistens sind diese Frauen eben genau das Gegenteil von dem, was auch mir an Vorurteilen entgegengeschlagen ist. Viele von ihnen lieben Kinder, engagieren sich sogar in ihrem Umfeld, um Familien oder auch älteren Menschen zu helfen. Und nicht nur Frauen entscheiden sich gegen Kinder, es gibt wesentlich mehr kinderlose Männer als Frauen. Doch noch immer wird die Frau als die Bewahrerin der Familie, ja sogar als die Verantwortliche für den Weiterbestand unserer Gesellschaft angesehen. Männern wird ihre Kinderlosigkeit selten bis nie vorgeworfen, selbst wenn diese auf egoistischen Gründen fußt. Na klar, der Körper der Frau kann nun einmal Kinder gebären, der des Mannes nicht. Aber ich bezweifle stark, dass die Zahlen andere wären, wäre die Gebärmutter bei der Verteilung an das andere Geschlecht gegangen.

    In diesem Zusammenhang fand ich es auch besonders spannend  zu lesen, dass die heute hochstilisierte Kleinfamilie (Vater-Mutter-Kind) eine „Erfindung“ der Neuzeit ist. In früheren Zeiten war es ganz normal, dass sich ganze Familienverbünde um den Nachwuchs und auch die alten Familienmitglieder kümmerten. Heute wird in vielen Fällen vorausgesetzt, dass die Frau und Mutter diese Aufgaben allein tragen muss. Und dabei kann sie es noch nicht einmal jedem recht machen. Bleibt sie bei den Kindern und lebt einen Hausfrauenalltag ist sie eine Glucke, die sich auch noch wirtschaftlich vom Ehemann abhängig macht. Geht sie nach der Geburt schnell wieder arbeiten und lässt ihr Kind in der Kita betreuen, ist sie karrieregeil und eine Rabenmutter. Ein Zwischenweg ist dann natürlich auch nichts Halbes und nichts Ganzes und von Alleinerziehenden fange ich gar nicht erst an. Allein dies sind Gründe, warum manche Frauen sich bewusst gegen eigene Kinder entscheiden. Aber (und das finde ich besonders wichtig und dieser Aspekt hätte gern noch viel deutlicher im Buch hervortreten dürfen) einige Frauen spüren diese ominöse biologische Uhr, die ich eher als von außen ausgeübten und nach innen übernommenen Druck beschreiben würde, einfach nicht ticken. Sie entscheiden sich also noch nicht einmal gegen Kinder, sie bekommen einfach keine, weil sie den Wunsch nicht verspüren. Ich bin fest davon überzeugt, dass einfach nicht jede Frau einen natürlichen Kinderwunsch hat. Und das ist in Ordnung. Es bedarf keiner Rechtfertigung, solange man mit sich selbst im Reinen ist. Und auch die „späte Reue“, die häufig das letzte Argument ist, halte ich, genau wie die Autorin, für ein Druckmittel von außen oder manchmal sogar für das Einreden von Schuldgefühlen von jenen, die mit ihrer eigenen Entscheidung, Kinder zu bekommen, hadern (was übrigens auch ein absolutes Tabuthema ist). Ich bin mir sicher, wenn ich nie den Wunsch nach etwas bestimmten hatte, bereue ich es auch später nicht, das nicht gehabt zu haben. Von dem Mythos, dass Kinder später einmal ihre alten Eltern pflegen, brauchen wir in der heutigen Zeit auch gar nicht mehr reden. Was für uns Menschen wichtig ist, sind gesunde Beziehungen. Darum können, meiner Meinung nach, Freunde und andere soziale Kontakte einer eigenen Familie gegenüber absolut gleichwertig sein.

    Sehr gut fand ich, dass die Autorin auch das Thema „Alternative Familienmodelle“ angesprochen hat, wie etwa Regenbogenfamilien, Patchworkfamilien, Familienverbünde aus Freunden usw. Wer sich für Kinder entscheidet, sollte ihnen ein liebevolles Umfeld bieten können. Das funktioniert eben nicht nur in der typisch deutschen Kleinfamilie. Andere Familienmodelle verdienen noch viel mehr Beachtung.

    Ich ziehe, trotz meiner Begeisterung für das Buch, in meiner Bewertung einen Punkt ab, weil ich finde, Frau Diehl betont ein paarmal zu oft, dass auch Frauen ohne Kinder keine unsozialen Wesen sind, sich engagieren und trotzdem kinderliebend sein können.  Das ist eine Rechtfertigung des Entschlusses, keine Kinder zu bekommen, die es eigentlich gar nicht geben muss. Ich bin eine Frau, es ist mein Körper, mein Leben - niemand außer mir hat zu bestimmen, was damit geschieht. Fertig!

    Kinder bekommen - das ist wirklich ein sehr persönliches und oft auch emotionsgeladenes Thema und das darf es auch sein. Kinder verlangen einem viel ab. Aber diese kleinen Menschen sind auch wirklich ganz besonders in ihrer Art, ihrer Auffassungsgabe und in ihrer Fähigkeit, uns Erwachsene ständig zu überraschen. Natürlich kann ein Kind das Leben bereichern, es muss aber nicht unbedingt das eigene sein. Ich kann Tante, Patentante, Freundin, „große Schwester“ und damit ebenfalls eine Bereicherung im Leben eines Kindes sein. Und es in meinem. Ich würde mich freuen, wenn die Gesellschaft in Zukunft wertfreier über dieses Thema diskutieren könnte und verschiedene Lebenswege besser akzeptieren könnte. Wer weiß, wie sich dann die Geburtenrate entwickeln würde… Dieses Buch ist jedenfalls eine sehr gute Diskussionsgrundlage dafür.

  24. Cover des Buches Freakonomics (ISBN: 9783442154517)
    Steven D. Levitt

    Freakonomics

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    „Freakonomics“ meint – naheliegenderweise – „Wirtschaft für Freaks“. Also Wirtschaftswissenschaften mit einem etwas anderen Ansatz. Die Autoren decken hier Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Entwicklungen auf, an die man so nicht wirklich gedacht hätte. Ein Beispiel gefällig? In den 1990er Jahren sanken in den USA plötzlich die Kriminalitätszahlen gewaltig. Und das, obwohl man in den Jahren zuvor einen rasanten Anstieg erkennen konnte. Mehr Personal bei der Polizei, schärfere Gesetze oder bessere Ermittlungstechniken konnten alleine für diesen enormen Rückgang nicht gesorgt haben. Die Autoren finden ihre Antwort dagegen in einer ganz anderen Richtung: In einer Gerichtsentscheidung aus den 1970ern, besser bekannt als Roe vs. Wade. Durch dieses Urteil wurde der Schwangerschaftsabbruch in den USA grundsätzlich legal, wodurch in den folgenden Jahren viele Kinder nicht auf die Welt kamen, die ansonsten aufgrund schwieriger Verhältnisse* kriminell geworden wären. Dies klingt erstmal eher unkonventionell, und in diesem Buch gibt es einige Zusammenhänge, die man so sicherlich nicht erwartet hätte, aber interessant ist es allemal, die Gedankengänge und Beweisführungen der Autoren nachzuvollziehen (ob dann tatsächlich alles so ist, wie von ihnen behauptet, ist die andere Frage). Es geht beispielsweise auch um den Wert und die daraus abgeleitete Macht von Insiderinformationen in Bereichen wie dem Immobilienmarkt, die Einschätzung von Risiken oder die Wirkung, die ein Vorname auf Lebenslauf und Karriere hat. Das Buch hat seine Längen, aber wer mal auf unterhaltsamem Wege ein bisschen was über Statistiken, wirtschaftliche Zusammenhänge und interessante Fakten lernen möchte, dem kann ich es durchaus ans Herz legen. ~~ * fehlende Familienstrukturen, ein niedriger sozioökonomischer Status, geringe Bildungschancen etc.

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