Bücher mit dem Tag "fälle"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fälle" gekennzeichnet haben.

86 Bücher

  1. Cover des Buches Todsünde (ISBN: 9783442364596)
    Tess Gerritsen

    Todsünde

     (984)
    Aktuelle Rezension von: colour_hunter_books

    𝙸𝚗𝚑𝚊𝚕𝚝:
    In einem kleinen Kloster finden Nonnen zwei ihrer Genossinnen brutal erschlagen auf. Eine von den Toden, ist die junge Novizin , Camille Maginnes. Anhand der Autopsie stellt Isles fest : die junge Frau muss vor ihrem Tod ein Kind auf die Welt gebracht haben. Doch von diesem fehlt jegliche Spur. Parallel zu diesem Fall findet die Polizei eine weitere Frauenleiche - auf das schlimmste entstellt. Beide Fälle scheinen zusammenzuhängen.

    𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
    Hier wird es jetzt persönlich. In dieser Geschichte erfahren wir viel über unsere beiden Frauen der Gerechtigkeit. Sie gewähren uns einen Einblick in ihr Privat- sowie Gefühlsleben. Der persönliche Teil zieht sich durch die gesamte Geschichte,bleibt mal am Rand und verschmilzt im nächsten Moment wieder mit der Story.
    Die Haupthandlung an sich hat mir gut gefallen. Die Kirche, die für Schutz und Liebe steht wird zu einem Tatort. Und natürlich stehen ihre Vertreter auch hier wieder mal im Schussfeld der Kritik. Doch erfüllen diese Menschen die Voraussetzung, derart brutale und abstoßende Taten zu begehen ?

  2. Cover des Buches Verbrechen (ISBN: 9783492272438)
    Ferdinand von Schirach

    Verbrechen

     (728)
    Aktuelle Rezension von: Wortsalat

    Der Autor besticht durch einen sehr geradlinigen und puristischen Schreibstil, was vermutlich auch seiner juristischen Ausbildung geschuldet ist. 

    Ferdinand von Schirach wirft zu Anfang die Frage nach der Schuld auf und impliziert, dass es nicht immer ein Einfaches ist, diese zu beantworten,- die Welt ist mehr als schwarz und weiß. Die Schuldfrage zieht sich durch die genauere Betrachtung der Motivlage und des Täterprofils wie ein roter Faden durch die Kurzgeschichten. Der Leser erlebt selbst den Zwiespalt, der auch das Rechtssystem bei seiner Durchsetzung vor Herausforderungen stellt. 

    Die Kurzgeschichten lassen in psychologische Abgründe blicken und mir persönlich viel es schwer, das Buch zur Seite zu legen. Schade, dass es so kurzweilig war. 



  3. Cover des Buches Das Geheimnis des weißen Bandes (ISBN: 9783458359159)
    Anthony Horowitz

    Das Geheimnis des weißen Bandes

     (355)
    Aktuelle Rezension von: CookieBook22
    „Am Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahr 1890 betritt ein elegant gekleideter Herr die Räume von Sherlock Holmes‘ Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird und den berühmten Detektiv ins Gefängnis, verdächtigt des Mordes. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen …“ (Klappentext)

    Der Roman ist ein „Auftragswerk“ der Nachlassverwalter Conan Doyles – hier haben selbige mit Anthony Horowitz eine sehr gute Wahl getroffen! Der Autor schafft es nicht nur die Stimmung des viktorianischen Londons einzufangen, sondern auch den Stil so zu imitieren, dass es sich wirklich um eine original Doyle-Erzählung handeln könnte. In puncto Spannungsaufbau geht er meiner Meinung nach sogar über den der Originalerzählungen des britischen Arztes und Autors hinaus. Als Kenner aller Original-Holmes-Erzählungen kann ich nur betonen, wie eindrucksvoll und außergewöhnlich gut es Horowitz schafft, Holmes und seinem Sidekick Dr. Watson neues Leben einzuhauchen und sie in ein spannendes Abenteuer ziehen lässt.

    Kurzum: Alle Erwartungen erfahrener Holmes-Kenner werden erfüllt – in Teilen, durch den sehr gut konstruierten Plot, sogar noch übertroffen. So müssen Holmes und Watson gleich mehrere Rätsel lösen, die sie teilweise auch persönlich hart treffen. Welche Geheimnisse liegen um eine geheimnisvolle amerikanische Gang und welche grauenhaften Geschehnisse verbirgt das „House of Silk“. Es besteht erhöhte Suchtgefahr, da der Roman so spannend aufgebaut ist. Ich habe ihn wirklich fast in einem Rutsch durchgelesen, daher rate ich, dass alle Leser*innen von vorneherein genug Zeit für die Lektüre einplanen.

    Kleinere Kritikpunkte sind lediglich der Anfang der Erzählung, der so ähnlich allzu oft in zahlreichen Holmes-Pastiches verwendet wurde (ein alter Watson, der kurz vor seinem Tod ein letztes Mal zur Feder greift) sowie eine zu stark konstruierte Flucht Holmes’ aus dem Gefängnis, die nicht zuletzt dadurch gelingt, als dass ein gewisser Akademiker (!) Kontakt zu Watson aufnimmt … Diese Kleinigkeiten sind jedoch so marginal, als dass sie zu einem Punktabzug führen könnten.

  4. Cover des Buches Kalte Stille (ISBN: 9783453434035)
    Wulf Dorn

    Kalte Stille

     (355)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Das ist bereits mein zweites Buch dieses Autors, welches mir insgesamt recht gut gefallen hat, aber nicht an sein Debüt heranreicht. Die Geschichte lässt sich äußerst gut und flüssig lesen, der Schreibstil hat mir ebenfalls wieder zugesagt und auch die Dialoge verleihen den Charakteren eine gewisse Greifbarkeit. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, waren die vielen „Zufälle“ und etwas übertriebenen Szenarien, die hier im Laufe der etwas lang gezogenen Story zustande kamen. Ich hatte somit schon früh die Vermutung, wer der Täter sein könnte. Diese stellte sich zum Ende hin dann auch als richtig heraus. Das Ende selbst war mir zu unglaubwürdig und mit etwas zu viel Filmactionszenen konstruiert. Außerdem war der Hauptprotagonist an sich für mich ein Rätsel, wie soll er denn andere Menschen therapieren, wenn er selbst nie über sein eigenes Trauma hinweggekommen ist?! Es gab einige spannende Momente, aber diese konnten sich nicht durchweg halten. Ich hätte mir zudem mehr Einblicke in die Psyche der Geisteskranken gewünscht. Schlussendlich gefiel mir dieses solide, gut zu lesende Buch, es hatte jedoch seine Einschränkungen und war jetzt kein besonderes Highlight. Man muss allerdings anmerken, dass die Schwächen des Buches noch stärker ins Auge gefallen sind, da die Messlatte durch den Debütroman des Autors schon sehr hoch angesetzt war.

  5. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442714971)
    Ferdinand von Schirach

    Schuld

     (507)
    Aktuelle Rezension von: Speckelfe

    Nach den beiden anderen Büchern dieser Art von  Ferdinand von Schirach, habe ich gleich im Anschluss auch diesen Band gelesen und war wie erwartet auch hiervon begeistert. 

    Liest sich sehr angenehm, spannend, fesselnd, nachdenklich machend.

  6. Cover des Buches Der Knochenjäger (ISBN: 9783734101311)
    Jeffery Deaver

    Der Knochenjäger

     (413)
    Aktuelle Rezension von: CeciliaBook

    Ich bin durch die Serien Lincoln auf das Buch gestoßen. Das Buch ist wie gewohnt anders und im Längen besser als die TV-Serie. Ich kann diesen Thriller wirklich uneingeschränkt empfehlen. Ein Nägelbeisser! 

  7. Cover des Buches Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt (ISBN: 9783958342415)
    Luzia Pfyl

    Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Steampunk ist ein Genre, das ich bisher noch nicht in größerem Umfang gelesen habe. Gerade Luzia Pfyl ist was dieses Genre anbelangt jedoch ein guter Gratmesser, denn sie ermöglicht es auch jenen, die bisher keinen Zugang zum Steampunk hatten damit auf Anhieb warm zu werden. Das liegt auch daran, dass die beiden Hauptprotagonisten Frost und Payn unterschiedlicher nicht sein könnten.

    Frost, vormals von Madame Yueh als Kind von der Straße aufgelesen, will sich von den Dragons unabhängig machen und gründet ihre eigene Detektei. Problem ist jedoch, dass der Laden nicht recht in Schwung kommt und Madame Yueh scheint dieser Umstand keineswegs verborgen zu bleiben, denn sie bietet Frost ein lukratives Geschäft an. Bedrängt von der finanziellen Lage steigt Frost darauf ein, obwohl sie bei weitem kein gutes Gefühl hat, was sich schon sehr bald bewahrheitet. Hinzu kommt, das just in dem Moment Cecilia Payn vor ihrer Tür steht und nach ihrem verschwundenen Mann sucht. Kein Problem für Frost, immerhin sind es Einnahmen die sie dringend braucht. Allerdings hätte sie nicht damit gerechnet, was ihr dann wiederfährt als sie auf Herrn Payn trifft.




    Die Autorin schafft es hier geschickt zwei unabhängige Geschichten miteinander zu verbinden und somit zu einem großen Ganzen zu verweben. Die flotten Sprüche und die rasche Handlung lassen diesen ersten Band locker an einem Tag durchlesen. Zudem erfährt man die ersten Infos zu den beiden Hauptfiguren. Wobei ich sagen muss gegenwärtig ist Payn da mein Favorit.


    Der Anteil an Steampunk kommt aktuell noch nicht so ganz durch, wobei ich vermute, dass sich dies im 2. Band sicherlich ändern wird. Einen gewissen Ausblick darauf bietet gerade das letzte Kapitel mit seinem Schluss.


    Fazit: Ein rascher Steampunkroman, der sich gut weglesen lässt und den Leser, der neu in dieses Genre einsteigt nicht sofort mit zu viel gängigen Genreworten überhäuft. Dabei kommen die Figuren flott rüber und lassen so schon auf einigen Witz in den kommenden Büchern hoffen.

  8. Cover des Buches Selfies. Der siebte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q (ISBN: 9783862319879)
    Jussi Adler-Olsen

    Selfies. Der siebte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Briggs

    Wieder erfindet Jussi Adler-Olsen  eine ganz neue Form für seine Carl Morck Krimis.
    Diesmal steht neben den zu ermittelnden Todesfällen Rose, die bereits bekannte Assistentin , im Fokus. Es geht ihr nicht gut... und das macht schließlich die Reihe aus: Es geht immer um viel mehr als um die Kriminalfälle.

    Dieser ist besonders interessant, weil sich in einen alten Fall drei junge Frauen einmischen und man lange nicht weiß, wer jetzt eigentlich mehr hinter der anderen her ist.

    Adler-Olsens Erzählstil ist wirklich besonders fesselnd. Die Fehdenkämpfe im Kommissariat sind weiterhin so nervig wie amüsant. Leider kann Wolfgang Kochs Lesestil da überhaupt nicht mithalten.

  9. Cover des Buches Vermiss mein nicht (ISBN: 9783596297184)
    Cecelia Ahern

    Vermiss mein nicht

     (1.129)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Es ist schon eine Weile her, dass ich "Vermiss mein nicht" von Cecelia Ahern gelesen habe. Aber ich weiß auf jeden Fall noch, dass ich - wie bisher von allen Büchern von ihr- begeistert war. Jedes Buch, was neu von ihr herauskommt, wird schnell gekauft. 

    Dieses hier habe ich mir auch kurz nach der Veröffentlichung zugelegt und gelesen. Es geht um Sandy Shortt, die Gefallen an vermissten Dingen und Menschen findet. Als sie gerade einmal zehn Jahre alt war, verschwand ein Mädchen aus ihrer Klasse und sie fand das Verschwinden faszinierend. Seither sucht sie alles in ihrem Leben sehr intensiv. Weil sie nicht aufgeben will und etwas dem Verschwinden überlassen will, sondern alles auch finden will. Das geht sogar soweit, dass sie als Erwachsene selbst eine Suchagentur eröffnet und nach vermissten Menschen sucht. Eines Tages bekommt sie den Auftrag, den vermissten Bruder von Jack Ruttle zu finden. Doch bei der Suche nach ihm verschwindet sie plötzlich selbst in einen geheimnisvollen Wald. Jeder dort nennt den Ort einfach nur "hier". 

    Die Geschichte war toll. Sogar so toll, dass ich mir das Buch sogar noch in Englisch gekauft hatte. Das englische Exemplar "A place called here" habe ich sogar noch zu Hause. Es wurde bei einer Signierstunde mit der Autorin persönlich signiert. 

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gern Bücher der Autorin liest, oder auch denen, die noch keins von ihr kennen. Ich würde es jederzeit wieder lesen, wenn ich nicht noch so viele Bücher (auch von ihr) auf meinem Stapel ungelesener Bücher hätte...

  10. Cover des Buches Abgründe (ISBN: 9783404168347)
    Arnaldur Indriðason

    Abgründe

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Gelinde
    Abgründe, von Arnaldur Indridason

    Cover:
    Austauschbar.

    Inhalt:
    Island 2005 – die Wirtschaft boomt.
    Jeder will sich auch ein Stück vom Kuchen abschneiden, und so wird oft nicht hinter die Kulissen des Goldsegens geschaut.
    Als dann eine junge Frau überfallen wird, und an diesen Folgen stirbt, wfird eine Lawine in Gang gesetzt die auch zu einem Unfalltod eines Bankers von vor einem Jahr führt.
    Der Ermittler, Sigurdur Oli, begibt sich auf einen Alleingang mit den kriminellen Machenschaften.

    Meine Meinung:
    Dies ist mein erstes Buch von diesem Autor.
    Und es steht als Untertitel: Kommissar Erlendur ermittelt in seinem 10. Fall.
    Nur ist dieser Erlendur im ganzen Buch abwesend!

    Ich hatte rechte Probleme mit den fremd klingenden Namen, diese machten es mir schwer, mir die Personen zu merken und ihnen „Gestalt“ zu geben.

    Der Ermittler Sigurdur Oli wirkt durch seine überhebliche und voreingenommene Art sehr unsympathisch, das wirkt auf mich teilweise schon unprofessionell. OK, ganz am Schluss kommt er nochmals gut weg, als er die „Selbstjustiz“ seines Kollegen nicht gut heißt. Auch sein privates Umfeld, vor allem die Beziehung zu seiner EX wirkt auf mich nur lästig und nervig.

    Die Handlung ist mir zu verwirrend, teilweise widersprüchlich und zu sehr im Finanzgeschäft, wo ich mich sowieso nicht auskenne. Über viele Seiten zieht es sich unwahrscheinlich zäh und langweilig dahin.
    Bei der Parallelhandlung ist von vorn herein klar auf was es hinausläuft und dadurch ist jede Spannung raus. Kurz dient sie dazu, damit Sigurdur Oli seine Meinung rechtfertigen kann.

    Mich konnte das Buch absolut nicht fesseln.

    Mein Fazit:
    Die Handlung war mir zu verwirrend und das Hauptdelikt zu „Banktechnisch“ (Wirtschaftskriminalität). Bei der Parallelhandlung, war mir im Gegenzug gleich von Anfang an klar um was es ging, diese war grausam, aber sie diente nur als Nebenschauplatz (so fühle es sich für mich an).
    Der Ermittler Sigurdur Oli ist mir auch sowas von unsympathisch, denn er ist überheblich und voreingenommen, deshalb konnte bei mir kein Lesegenuss aufkommen.
    Ich kann nur 2 Sterne vergeben.
  11. Cover des Buches Mörderinnen (ISBN: 9783442393367)
    Veikko Bartel

    Mörderinnen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: DominicsBücherWelt

    Klappentext: Warum töten Menschen? Was lässt sie diese letzte Grenze überschreiten? In über 30 Tötungsdelikten hat Veikko Bartel schon vor Gericht verteidigt, in »Mörderinnen« erzählt er die vier spektakulärsten, anrührendsten, grausamsten Fälle: die Kindsmörderin, die Sadistin, die Gattenmörderin, die Giftmörderin. Eindrücklich schildert er die Hintergründe, die hasserfüllten Reaktionen der Öffentlichkeit und die biographischen Tragödien, die sich hinter den Taten verbergen. Seine Erzählungen stellen die Frage nach Gerechtigkeit und zeigen mit jedem Fall: Die Realität ist spannender als jeder Krimi.

    Story: Veikko Bartel erzählt in seinem Buch „Mörderinnen“ vier spektakuläre Fälle aus seiner Zeit als Strafverteidiger. Alle haben eins gemeinsam, die Täter waren immer Frauen. Vier, sonst eigentlich unterschiedliche Geschichten, die dem Leser die Taten und die Gerichtsverhandlungen der Mandantinnen von Veikko Barthel erläutern. Das Buch beginnt, nach einer Einleitung, mit der Geschichte von Elvira P. „Der Kindsmörderin“. Eine Geschichte die den Leser im ersten Moment fassungslos macht, um ihm dann die ganze Tragödie, die hinter der grausamen Tat steckt, zu erzählen. Hertha F. – Die Gattenmörderin beschreibt eine Täterin, die sich so weit von der Realität entfernt hat, dass sie die ganze Tat aus ihrer Wahrnehmung ausgeschlossen hat. Die dritte Geschichte ist mit die anschaulichste, da sie die Vorgeschichte der Ermittlung, mit Dialogen und der Darstellung der Verhöre noch mehr zeigt, bis es zur Verurteilung von Gina S. – Die Sadistin kommt. Die letzte Geschichte über die Giftmörderin Natascha G. lässt Veikko Barthel auch nach Jahren nicht los, so dass er lange nach Abschluss des Falls noch mal auf Spurensuche geht.

    Protagonisten: In einem truecrime Buch, das mehr ein Sachbuch zu sein scheint, würde man eher weniger beschreibbare Protagonisten erwarten. In diesem Fall zeigt der Autor aber sehr stark die Personen hinter den Taten. Nicht nur der Strafverteidiger selbst, auch die Angeklagten und ihre Angehörigen werden anschaulich dargestellt, ohne dabei die Würde der betroffenen Personen, insbesondere der Opfer und ihre Angehörigen außer Acht zu lassen. Dabei versucht er durch Beschreibungen der Personen ein vollständiges Bild darzustellen. Gut finde ich, dass der Autor trotzem Dialekte oder Besonderheiten in der Sprache der handelnden Personen im Großen und Ganzen übergeht und damit den guten Lesefluss beibehält.

    Stil: Wie bereits erwähnt gelingt es Veikko Bartel die Geschichten in einem guten Lesefluss zu schreiben. Die Sprache ist trotz der komplexen juristischen Sachverhalte verständlich und anschaulich. An der richtigen Stelle werden die Geschichten durch wörtliche Rede der Ermittler oder Personen in den Verhandlungen aufgelockert und damit noch anschaulicher. Dadurch bekommt der Leser einen tiefen Einblick in die Arbeit des Strafverteidigers, die Angeklagten und ihre Taten. Eine Ausnahme bildet dabei, meiner Meinung nach, die Einleitung, in der der Autor auf seine Arbeit, aber auch auf Grundzüge des Rechtssystems eingeht. Dies ist zwar anschaulich und gut gelungen, teilweise aber für einen Laien schwer verständlich. Trotzdem nicht minder interessant.


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    Fazit: Ein bewegendes, ergreifendes Buch, das gerade durch seine Realität nahe geht. Der Leser bekommt Einblicke, die er sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Aber nicht nur deswegen ist „Mörderinnen“ von Veikko Bartel ein lesenswertes Buch. Es zeigt einen schonungslosen Blick auf reale Fälle und auf das Leben von Menschen, die auf den ersten Blick Taten begangen haben, die den neutralen Leser fassungslos und sprachlos machen. Trotz der durch Fachsprache etwas schwerer verständlichen Einleitung gelingt dem Autor in dem vorliegenden Buch einen interessanten Einblick, dem sich der Leser kaum entziehen kann und ihn sprachlos zurücklässt. Denn trotz der Fachsprache zu Beginn will das Buch keine „wissenschaftlich, fundierte Abhandlung“ sein. Das Buch ist die „ureigene, subjektive Sicht auf Lebensgeschichten“ des Autors, wie er selbst im Vorwort schreibt. Dadurch zeigt der Strafverteidiger Taten, die so grausam sind, wie in kaum einem anderen Buch dieser Art.

    Von mir gibt es für „Mörderinnen“ von Veikko Bartel eine absolute Leseempfehlung

  12. Cover des Buches Dr. Siri und seine Toten (ISBN: 9783442466795)
    Colin Cotterill

    Dr. Siri und seine Toten

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Drei Tote aus einem See und die Leiche der Frau eines Parteimitglieds landen auf dem Tisch von dem 72jährigen Leichenbeschauer Dr. Siri. Er ist in Laos der einzige seines Fachs, mangelhaft ausgestattet und ebenso ausgebildet. Mithilfe seiner Assistenten, seiner Intuition und manchem Fingerzeig aus der Geisterwelt macht sich der Doktor daran die Fälle zu lösen...

    Meine Meinung: Der Schreibstil des Autors ist locker und voller schwarzem Humor. Cotterill schafft eine interessante Atmosphäre, die ich nicht ganz ernst nehmen konnte - überhaupt nachdem das Buch dann derart ins Übersinnliche rutschte. Mit Dr. Siri wurde ein Original geschaffen und auch die "Nebendarsteller" kamen mir oft reichlich skurril vor. Siris Methoden und die Beschreibung der politische Situation fand ich zwar fragwürdig - habe mich aber nicht näher damit beschäftigt. Zu einem sehr starken Thema wurde die Geisterwelt, was für mich ein bisschen unerwartet kam. Es brachte aber die laotische Kultur ins Spiel, was durchaus spannend war. Auch Sprünge und Längen in der Geschichte tauchten auf. Trotzdem konnte ich das Buch gut lesen.

    Mein Fazit: Dieser Krimi hat seinen ganz eigenen Charme auf den man sich einlassen muss und den man am besten nicht hinterfragt. Eine Empfehlung für all jene, die eine etwas Abwechslung in ihren Lesealltag bringen wollen. 

  13. Cover des Buches Detektiv Conan 01 (ISBN: 9783898853828)
    Gosho Aoyama

    Detektiv Conan 01

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Coribookprincess

    Detektiv Conan ist einer meiner liebsten Mangareihen.
    Ich kann diese Mangas wirklich nur jedem ans Herz leben.

    Die Geschichten sind so spannend und voller Humor.

    Hier lernen wir Shinichi Kudo kennen in seiner "Normalengestalt", er ist ein intelligenter, witziger, liebevoller Charakter. Er ist Detektiv und löst viele Fälle mit Bravur, bis er in eine Situation reinschlittert in der es kein Entkommen gab.
    Man verabreichte ihm ein unbekanntes Gift und er ist geschrumpft.
    Nun als Grundschüler löst er weiterhin Fälle im Namen von Kogoro Mori, der Vater seiner heimlichen Liebe.

    Ach, ich liebeeee diese Charaktere!!
    Sie sind so vielseitig und es macht so Spaß mehr Abenteuer mit ihnen zu erleben.

    Detektiv Conan ist voller Spannung, kniffliger Fälle, Humor, Freundschaft und auch einer zarten Prise Liebe und Verliebtheit.

  14. Cover des Buches Killerfrauen (ISBN: 9783426788660)
    Stephan Harbort

    Killerfrauen

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk

    🕷 Cover 🕷
    Wie für ein Sachbuch üblich ist das Cover eher schlicht gehalten. Rechts oben ist, passenderweise, das Portrait des Autors zu sehen und es sind außerdem zwei Hände bzw. deren Schatten zu erkennen. Die obere Hand scheint ein Messer zu halten. Auch wenn es nicht eindeutig zu erkennen ist, so soll es sich hierbei sicherlich um weibliche Hände handeln. Dies schließe ich aus dem Titel und den Inhalt des Buches. Das Cover ist damit passend zur Thematik gestaltet. 


    - - - - - - - - - - 🕷🕸🕷 - - - - - - - - - -

    🕷 Aufbau & Schreibstil 🕷
    ~ Erzähler Perspektive ~

    Kapitel
    Das Buch enthält 7 Kapitel (+ Vorwort, Nachwort, Kriminologie der Serienmörderin, Literatur).
    Die Kapitel werden nicht mit Zahlen, sondern mit passenden Überschriften eröffnet. Bevor dann mit der sachlichen Erzählung begonnen wird, finden wir noch einige aussagekräftige Textstellen.


    Atmosphäre
    Wie für ein Buch aus der True Crime Szene üblich, ist die Atmosphäre hier sehr sachlich und dennoch durch die Ereignisse auch ergreifend.

    Schreibstil

    Gewöhnlich sachlich und fundiert.


    - - - - - - - - - - 🕷🕸🕷 - - - - - - - - - -


    🕷 Mein Fazit & Bewertung 🕷
    Stephan Harbort.
    Nicht mein erstes Buch von diesem großartigen Autor und sicherlich auch nicht mein letztes.

    Wie üblich geht der Autor bei der Analyse der Täterinnen und dem damit verbundenen Tathergang äußert genau und nach einem zeitlichen Ablauf vor. Dadurch erfahren wir sowohl etwas über die Vergangenheit der Täterinnen, als auch über deren Gegenwart und das abschließende Urteil vor Gericht. Außerdem wird auch deren Psyche genaustens durchleuchtet. Studien untermauern seine Aussagen. Wenn Fachbegriffe aufkommen, werden diese vom Autor selbstverständlich erläutert. Abschließen bleibt keine Frage mehr offen.


    Das Buch zeigt den Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Tätern auf. Ja, hierbei gibt es tatsächlich einige Unterschiede. Auch wenn es selbstverständlich erschreckend ist, so ist es dennoch auch sehr interessant, wenn man einmal tief in die Psyche einer Täterin vordringen kann.

    Aus Respekt vor Opfer, Hinterbliebenen, Ermittlern und Autor gebe ich, wie immer, eine Bewertung von 5 von 5.  

  15. Cover des Buches Sanft kommt der Tod (ISBN: 9783442370481)
    J. D. Robb

    Sanft kommt der Tod

     (59)
    Aktuelle Rezension von: leonielinder

    Mein erster Krimi von J.D Robb. Der Mord eines geschätzten Lehrers und sympathisch beschriebenen Charakters nimmt einem von Anfang an mit. Man fragt sich genau wie Eve Dallas: Wieso wurde er ermordet? Die Geschichte flacht dann leider etwas ab, kommt aber etwa in der Mitte mit einer überraschenden Wendung wieder auf ein höheres Niveau. Nach erneutem Abflachen kommt die Geschichte am Schluss zu einem gelungenen Höhepunkt.

  16. Cover des Buches Spiele-Comic Krimi: Sherlock Holmes 01(Hardcover) (ISBN: 9783957891006)

    Spiele-Comic Krimi: Sherlock Holmes 01(Hardcover)

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ellen_Lang

    In diesem Comic wird man selbst zum Detektiv und kann einiges über die Fälle selbst herausfinden. Entweder man schlüpft in die Rolle von Sherlock Holmes oder in die von John Watson. Man kann selbst Entscheidungen treffen und kommt somit im jeweiligen Fall weiter. Auch scheinen die Fälle miteinander zusammen zu hängen. Je nachdem welche Entscheidung man trifft, kann man den Fall lösen oder nicht.

    Diese Art von Spiel hat mich schon immer fasziniert. Doch die Gestaltung als Comic macht es das Spiel noch lebendiger. Ich konnte sehr gut in die Geschichten eintauchen und hatte sehr viel Spaß damit in den Fällen zu rätseln und die kniffligen Aufgaben zu lösen. Leider konnte ich die Fälle auf den ersten Versuch nicht lösen. Aber das macht das Buch umso interessanter, da ich mir die Fälle nochmal von vorne anschauen kann und rätseln kann, was ich beim ersten Mal übersehen habe.

    Ich freue mich auf weitere Spiele-Comics und bin jetzt schon süchtig danach. Viel Spaß beim Rätseln.

  17. Cover des Buches Wisting und der Tag der Vermissten (ISBN: 9783492316712)
    Jørn Lier Horst

    Wisting und der Tag der Vermissten

     (163)
    Aktuelle Rezension von: burgitta_egg

    Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich freute mich aufs Weiterlesen. So muss ein Buch für mich sein. Der Spannungsbogen wurde bis zum Schluss gehalten. 

    Es geht um eine jahrzehntelang Vermisste. Der Ermittler Wisting schloss Freundschaft mit dem Mann der Vermissten und besucht ihn jedes Jahr am Tag ihres Verschwindens. Der Fall lässt ihn nicht los und als ein, sagen wir mal, Sonderermittler auftaucht um alte Fälle aufzuklaren, kommt Bewegung in die Sache.

    Total spannend. Ich freue mich auf den nächsten Wisting.

  18. Cover des Buches Handbuch für Detektive (ISBN: 9783442743759)
    Jedediah Berry

    Handbuch für Detektive

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind
    Leider kann man keine null Sterne vergeben. Und ich bin mir ganz sicher, daß es nicht an mir liegt, weil ich das Buch nicht verstanden hätte. Es ist kein Inhalt drin.

    Zwar ist der Text semantisch (fast) einwandfrei, allerdings fehlt es völlig an irgendwelcher Aussage. Es liest sich wie ein von einem einfachen Sprachprogramm entwickelter Text, der dann auf Semantik korrigiert wurde. Weil "einem Sätzen wie dieser" keine Rechtschreibprüfung auf den Pelz rückt.

    Am Anfang meint man, eine schlüssige Geschichte zu lesen: Ein Schreiber, der einem bestimmten Detektiv zugeteilt ist, soll diesen suchen, weil er verschwunden ist. Er ist dann tot, wenig später lebt er aber wieder - und das passiert einige Male mit verschiedenen Personen.

    Das Ganze spielt sich in einem "Traumland" ab: Alle Personen schlafen, schlafwandeln und träumen. Dabei ist praktisch alles reversibel, nichts ist Wirklichkeit. Ein Buch, aus dem man nun wirklich gar nichts lernen kann - verschwendete Lesezeit!
  19. Cover des Buches Dem Tod auf der Spur (ISBN: 9783548377131)
    Michael Tsokos

    Dem Tod auf der Spur

     (159)
    Aktuelle Rezension von: burgitta_egg

    Michael Tsokos erklärt seine Arbeit sehr genau, so dass sie auch Laien verstehen. Die einzelnen Fälle sind respektvoll beschrieben. 

    Aha-Erlebnisse gab es zu Hauf und haben mir bei meinem Krimi sehr geholfen. Die Realität hat mit den Fernsehkrimis nichts zu tun. 

    Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben. 


  20. Cover des Buches Schicksalsbund (ISBN: 9783453527614)
    Christine Feehan

    Schicksalsbund

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    ACHTUNG! 8. Teil der DER BUND DER SCHATTENGÄNGER - Reihe Es gäbe wirklich volle Punktzahl,wenn nicht immer alles so langatmig wäre. Am Anfang habe ich mich krummgelacht bei den Wortgefechten zwischen den Protagonisten.Es störte mich auch noch nicht,dass die Handlung auf der Strecke blieb.Ich war ja bestens unterhalten.Dann kamen sich Mack und Jaimie wieder näher.Sie zickt noch etwas rum.Er findet sie gehört nur ihm alleine und dann gibts nebenbei noch ein paar Actionszenen die nicht der Rede wert sind.Da war ich aber erst im ersten Drittel des Buches.Sonst passiert wirklich nicht mehr viel und man dreht sich nur noch im Kreis bis zum Showdown.Ich war auch hin und her gerissen ob ich sogar nur drei Sterne vergeben soll.Ich möchte auch auf die Gefahr hin, das ich mich wiederhole,anmerken,dass es wirklich keine 566❗️❗️❗️ Seiten braucht um die Geschichte von Mack und Jaimie zu erzählen.ABER...dies ist für mich noch einer der besseren Teile der Reihe.So und nun kann man noch weiterlesen , wenn man wissen will worum es in dieser " Episode" geht.KLAPPENTEXT : 📖 Sie sind die Schattengänger,eine Gruppe herausragender Kämpfer,deren Fähigkeiten von dem brillanten Wissenschaftler 👨‍🔬Dr. Peter Whitney noch verstärkt wurden. Mack , der Anführer einer Elite - Einheit der Schattengänger, wird mit allem fertig.Nur nicht damit,dass er bei einem Einsatz unerwartet seiner einstigen grossen Liebe Jaimie gegenübersteht.Leidenschaft und verletzte Gefühle lassen erneut die Funken zwischen ihnen sprühen.Doch Jamie schwebt in grosser Gefahr.Denn sie weiss zuviel über das geheime Netzwerk der Schattengänger und ist damit ins Visier von Männern geraten, die vor nichts zurückschrecken...
  21. Cover des Buches Die mysteriösen Fälle der Miss Murray: Cleveland Street (ISBN: 9781983234835)
    Amalia Zeichnerin

    Die mysteriösen Fälle der Miss Murray: Cleveland Street

     (19)
    Aktuelle Rezension von: SmilingKatinka

    Ich liebe Bücher aus dem viktorianischen England und ich liebe Krimis. Daher weckte diese Reihe natürlich sofort mein Interesse. 


    Josephine Murray, alleinstehende Groschenromanautorin, ist nicht das, was man sich unter einer typischen Frau vorstellt und das macht das Buch besonders. Gerade zur damaligen Zeit war ihre Besonderheit sicher noch lebenserschwerender als heute und es gefällt mir sehr gut, dass das Thema Sexualität und ihre besonderen Formen hier aufgegriffen wird. Was sie so besonders macht, kann man gerne im Buch nachlesen. Ich will nicht zu viel verraten.


    Josephine lernt die junge Miss Blackmore kennen und die beiden freunden sich an. Miss Blackmore macht sich große Sorgen um ihren kleinen Bruder und als dieser verschwindet, begibt sich Miss Murray auf die Suche. 


    Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und war etwas traurig, weil es nur so wenige Seiten hat. Die Autorin schafft es, dass man sich innerhalb von wenigen Seiten ins viktorianische England katapultiert fühlt. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Sehr erfrischend fand ich die immer mal wieder eingestreuten alten Wörter, die auch am Ende eines jeden Kapitels in den Fußnoten erklärt werden. Die Ermittlungen bestehen eigentlich nur darin, dass sie einigen Menschen einige Fragen stellt, was aber ehrlicher ist als die ganzen Hobbydetektive, die in anderen Büchern über Methoden verfügen, die eigentlich nur der Polizei offenstehen. 


    Es ist wirklich ein sehr angenehmes Buch mit tollen Charakteren, einer Geschichte mit realem Hintergrund, die Lust darauf macht, sich näher mit dem Skandal um die Cleveland Street zu befassen. 


    Durchaus empfehlenswert für Fans von Cosy Crime und Büchern, die in der viktorianischen Zeit spielen.

  22. Cover des Buches Body Farm (ISBN: 9783442473854)
    Patricia Cornwell

    Body Farm

     (204)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Auch hier haben mich eher die Entwicklung der Charaktere als der Fall an sich interessiert und man lässt sich schnell einlullen von privaten Sachen. Ich bin ja Fan von Lucy, die hier zum ersten Mal richtig in Erscheinung tritt.
    Der Fall selbst war mir zu eindeutig, aber der Rest hat mich dafür entschädigt und so langsam werden auch Begebenheiten aus früheren Büchern aufgegriffen.
  23. Cover des Buches Cut (ISBN: 9783499255212)
    Amanda Kyle Williams

    Cut

     (89)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    Der Leser lernt Keye Street kennen - eine sympathische junge Frau mit einer bewegten Vergangenheit. Bei Adoptiveltern groß geworden, beim FBI aus dem Job geflogen wegen Alkoholmissbrauchs und nach einer erfolgreichen Entziehungskur wurde sie Detektivin mit eigenem Büro und einem Angestellten. Ihr Leben plätschert so dahin und man erfährt viel aus dem Leben, der Gedankenwelt, dem Seelenleben und dem Umfeld von Keye. Ohne, dass es langweilig wird, erzählt die Protagonistin in der Ich-Form ihre Lebensgeschichte und macht das Buch dadurch rasant und fesselnd.

    Als ein Serienmörder in Atlanta wahllos Menschen ermordet, wird Keye von ihrem alten Freund Lieutenant Rauser um Mithilfe geben, weil Keye beim NCAVC als Profilerin gearbeitet hat. Sie war eine der Besten in diesem Fach und Rauser hofft, dass sie helfen kann. Die Aufmachung des Buches - Cover und Lesebändchen - ist sehr gut gelungen. Der Autorin ist es gelungen eine sehr spannende, wenn auch grausame, Geschichte zu entwickeln, wobei sie durch einen sehr tollen Schreibstil alle Sinne des Lesers anspricht, so dass er in die Geschichte eintauchen muss und zwar ungewollt. Es bleibt nicht allein bei der äußerlichen Beschreibung, sondern sie besticht vor allen Dingen durch die Darstellung der jeweiligen Akustik bzw. oder der Gerüche etc. Das Essen konnte ich fast schmecken und die Eltern konnte ich mir stimmlich vorstellen. Einfach wahnsinnig gut!
  24. Cover des Buches Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey (ISBN: 9783426786031)
    Sophie Seeberg

    Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Lese-Eule-Steffi

    Sophie Seeberg erzählt in diesem Buch, wie ihr Alltag als Gerichtsgutachterin in Familien- und Sorgerechtsangelegenheiten gestaltet ist. 

    Das Buch besteht aus einzelnen Kapiteln, in dem jedes Kapitel einen neuen, in sich abgeschlossenen, Fall beschreibt. Ihre Aufgabe ist es, zu entscheiden, ob bzw. unter welchen Bedienungen Kinder bei ihren Eltern weiterleben können/sollen. Hier ist immer auf das Wohl des Kindes zu achten und für dieses im Besten Fall zu entscheiden.

    Der Lesefluss ist angenehm und leicht verständlich. In diesem Buch trifft man auf die unterschiedlichsten Charaktere, die einen manchmal selbst an der Menschheit zweifeln lässt. Man trifft auf überforderte oder gar durchgeknallte Eltern- oder Familienteile, Manipulative oder Müllbeherbergende Charakter. 

    Jeder einzelne Fall und jedes einzelne Kind geht einem hierbei sehr nahe und man fragt sich, womit sie es verdient haben, solche Eltern zu haben. Oft kann man bei den Erzählungen mit dem Eltern nur den Kopf schütteln, einige sind so unwahrscheinlich, dass man es sich nicht  verkneifen kann, kurz über diese schmunzeln zu müssen.

    Der Einblick in diese Familiären Situationen ist gleichermaßen erschreckend wie schwer verdaulich. Die Fälle sind derart spannend, dass dieses Buch auf jeden Fall lesenswert ist.

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