Bücher mit dem Tag "fälschen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fälschen" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)
    George Orwell

    1984

     (3.904)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Da George Orwell sicher irgendwann meinen Kindern in der Schule begegnen wird dachte ich, ich bringe mich mal auf den neuesten Stand. Angesichts der vielen Neuauflagen könnte ich aus den Vollen schöpfen, habe aber ein älteres deutsches Exemplar aus einem Gewinnspiel und eine wunderschöne englische Ausgabe abwechselnd gelesen. 

    1984 lag zur Zeit, da es geschrieben wurde, in ferner Zukunft, aus heutiger Sicht liegt es in der Vergangenheit, was den Roman an sich schon interessant macht. Orwell entwirft die hoffnungslose Zukunftsvision einer Welt der totalen Überwachung, in der kein Mensch mehr freie Gedanken haben kann. Krieg ist der Dauerzustand, Zigaretten, Alkohol, selbst Rasierklingen sind Luxusgüter. Nachrichten und Verlautbarungen werden manipulativ eingesetzt, wenn es "Der Partei" zuträglich ist, auch wird einfach die Wahrheit verändert, Geschichtsbücher, Zeitungsartikel... Und die Bürger nehmen alles hin, hinterfragen nichts, erinnern sich kaum, was letzte Woche war. 

    "Langfristig konnte eine hierarchische Gesellschaft nur auf einem Fundament von Armut und Dummheit bestehen."

    Die Geschichte ist komplex. Anhand des Protagonisten Winston Smith beleuchtet Orwell die Zusammenhänge jedoch sehr verständlich. Besonders gut hat mir gefallen, welcher Wert der Sprache beigemessen wird, Wort und Schrift, ihrer Macht und wie die Regierung diese für sich ausnutzt.

    Ein beängstigendes Buch, das damals eine deutliche Warnung vor Diktatur und Überwachung enthielt. Diese Warnung gilt noch heute. Diese Dystopie ist nicht aus der Luft gegriffen. 

    Es ist nicht so, dass ich es gern gelesen habe, wirklich nicht. Es ist kein "gutes Buch" wie ich es definiere, es ist feindseelig, die Menschen verroht und brutal, Empathie gibt es nicht mehr. Trotzdem - oder gerade deshalb - gehört es in jeden Haushalt, damals wie heute.  

  2. Cover des Buches Die tödlichen Talente des Mr. Diehl (ISBN: 9783458361336)
    Bradford Morrow

    Die tödlichen Talente des Mr. Diehl

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    Eines Tages wird der Bruder von Meghan tot in seinem Haus in Montauk gefunden. Er wurde erschlagen und seine Hände abgetrennt. Adam Diehl war Sammler seltener Bücher und Schriften. 

     

    Auch Will, der Freund von Meghan ist Sammler seltener Bücher. Allerdings auch ein gewiefter Fälscher von Texten und Signaturen. Dadurch hat er einiges an Geld gemacht, wurde jedoch erwischt und hat seine Strafe abgesessen. 

     

    Keiner weiß, wer der Mörder von Diehl ist. Als Will dann Drohbriefe in der Handschrift längst verstorbener Autoren bekommt, bekommt er es mit der Angst zu tun. 

     

    Der Schreiber weiß viel über den Mord an Diehl. Doch wer ist der heimliche Briefeschreiber?

     

    „Die tödlichen Talente des Mr. Diehl“ ist ein Roman aus der Feder des Autors Bradford Morrow.

     

    Auf dem Cover vorne wird das Buch als Roman beschrieben, auf der Rückseite als atemberaubender literarischer Thriller. Das Cover macht auch richtig was daher. Hinten und vorne blutig, diese alten braunen Farben für die alten Schriften, einfach toll. 

     

    Leider ist der Inhalt von einem atemberaubenden Thriller weit entfernt. Am Anfang ist da der tote Mr. Diehl. Ermordet, ohne Hände, spannend, mysteriös. Lasse man dies einmal auf fünf Seiten abgehandelt sein. Und das war es dann auch bis auf Seite 150 von 283. 

     

    Die meiste Zeit geht es um verstorbene Autoren, alte Bücher und gefälschte Manuskripte von Will. Irgendwann taucht dann der erste Brief mit einer Drohung auf. Dann geht es wieder um Meghan, alte Bücher, Antiquariate, alte Manuskripte und Fälschungen. 

     

    Keine Ermittlungen, keine große Trauer, nichts. Nur immer die gleiche Leier. Alte Bücher und Autoren, Fälschungen und Gelaber. Zwischendurch noch ein Urlaub und ein bisschen Zuneigung zu Meghan. Ach und nicht zu vergessen die Droh-Briefe in alten Handschriften. 

     

    Ich habe das Buch dann bei Seite 150 abgebrochen. Auch als ich am Ende ein paar Seiten gesichtet habe, um den Mörder zu finden, habe ich eben nichts gefunden, als das übliche Gelaber. Also weiß ich bis jetzt nicht, wer der Mörder ist und es ist mir auch egal. Mal abgesehen davon, zieht sich die Story auch über mehrere Jahre. Also frage ich mich eh, was diese Droh-Briefe sollten, wenn der Täter über Jahre nur droht und nichts passiert. 

     

  3. Cover des Buches Die Seele des Königs (ISBN: 9783453315242)
    Brandon Sanderson

    Die Seele des Königs

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Paetzoldania

    Nachdem ich mit „Die Splitter der Macht“ (aus der Reihe der Sturmlicht-Chroniken) ein Buch von Sanderson gelesen hatte, das meiner Meinung nach viel zu langatmig geschrieben ist, hat der Autor mit diesem Buch bewiesen, dass er auch anders kann. (vermutlich hat er sich im vergangenen Buch einfach zu sehr in seiner Passion für seine Geschichte verloren ;) - es sei ihm hiermit verziehen)

    Die Seele des Königs besteht aus drei völlig neuen und voneinander unabhängigen, sogar in gänzlich anderen Welten spielenden Geschichten. Und sehr gern würde ich die Fortsetzungen eben jener lesen.

    In der ersten Geschichte geht es um eine Künstlerin, die durch das Erkennen der Seele eines Gegenstandes dazu in der Lage ist das Aussehen von Dingen zu verändern, tatsächlich sogar das Aussehen und Verhalten von Menschen - faszinierender Ansatz!

    Der zweite Teil führt uns in die Welt eines Menschen, der mit seinen über 40 verschiedenen, eingebildeten Persönlichkeiten gemeinsam in einem Haus lebt 😂 Jede dieser Personen ist einzigartig (es handelt sich nicht um Abbildet seiner selbst) und hat spezielle Fertigkeiten, die von der äußeren Welt ihm zugeschrieben werden: Er hält sich für einen recht durchschnittlichen Typen (der eindeutig nicht verrückt ist, da er sich ja über seine Eigenheit bewusst ist), während Experten ihn entweder als Genie und den intelligentesten Menschen auf der Welt halten oder ihn gern als Forschungsobjekt benutzen möchten.

    Die dritte Geschichte spielt in einer Welt, die Zukunft und Vergangenheit verschmilzen lässt. Während sich die Gottheiten dieser Welt moderner Technologie bedienen, lebt der Rest der Welt in altertümlicher Armut. Hier zieht ein Krieger, der sein ganzes Leben auf diesen Moment vorbereitet wurde, los und tötet wider Erwarten in einem Duell den Gottkönig.

    Sanderson beweist, dass er wirklich mehr Talent und Fantasie hat, als in ein Leben passen kann. Durch seine ausführlichen Anmerkungen, auch in den anderen Büchern, habe ich erst nach vielen, vielen Jahren verstanden, wie aufwendig es ist, von einer Idee zu einer ausgereiften Geschichte und darüber hinaus zu einem Buch zu gelangen. 

  4. Cover des Buches Das Moskau-Komplott (ISBN: 9783492272179)
    Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Bonbosai

    Klappentext:


    Der Mord an einem russischen Journalisten. Ein obskurer Milliardär namens Charkow. Die schmutzigen Geschäfte des neuen Russland. Und ein gefälschtes Gemälde, das Geheimagent und Kunstrestaurator Gabriel Allon auf die Spur eines Waffendeals ungeahnten Ausmaßes führt. Brisant und stark: der 8. Fall der Gabriel-Allon-Reihe von Daniel Silva. 


    Meine Beschreibung:


    Ich liebe Thriller, ich mag Spionage Romane und ich lese gerne über Gabriel Allon.

     Bisher! 


     Ich habe die ersten sieben Bücher von Daniel Silva super gut gefunden, ja regelrecht verschlungen. Dieses war das schlechteste was ich bislang von ihm gelesen habe. 


     Wobei das Buch recht gut und spannend begann, der Spannugsbogen dann aber schnell rapige abfiel. 


     Die Klischees, alle Russen sind schlecht die Islamisten sowieso, aber alle Israelis und Amerikaner sind Heilige, waren mir in diesem Buch zu krass. 


     Die guten Amerikaner sowie die gerechten Israeli waren ja schon in allen Büchern der Tenor, aber jetzt fand ich es dermaßen übertrieben, dass mir der heilige (mordende) Gabriel nicht mehr so gut gefällt. 


     Auch wenn es in Russland keine Demokratie (nach westlichem Standard) gibt, so wie in diesem Buch über Russland geschrieben wird, das paßt perfekt in das typische Klischee der deutschen Russophobie. Das zeugt von keinem guten Hintergrundwissen. 


     Ich fand die Geschichte um Iwan, Elena und Gabriel sehr unrealistisch und kaum nachvollziehbar. 


     Teilweise war das Buch sogar unangenehm schwerfällig, gestört haben mich ebenfalls die vielen unsinnigen und langen Diskussionen. 


     Ich hab die nächste Folge "Der Oligarch" bereits im Regal stehen, aber ich bin nicht sicher ob ich die noch lesen sollte. 



    Fazit:


    Aussage des Buches: Es gibt nur gute Amerikaner und heilige Israeli, aber alle Russen sind schlechte Menschen.  


  5. Cover des Buches Salzstangen und Cola (ISBN: 9783960870074)
    Thomas Kowa

    Salzstangen und Cola

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Annette126

    ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤


    Rezension zu "Salzstangen und Cola" 


    Sehr kernig


    Frank ist Geldfälscher. Er hat vor, seine alten Platten zu verkaufen und trifft sich dazu mit zwei anderen Männern in einem Wald ..


    Wie wird ihr Treffen verlaufen?🤔


    Ich finde diese Story sehr lustig, da es darin Szenen gibt, die mich amüsiert haben. Sehr schön finde ich darin auch erklärt, in welchem Behältnis man viel Geld transportieren kann, da es dafür z.B. unterschiedliche Grössen zwischen einer Million Dollar und 1 Million Euro gibt.


    Eine Summe, die sich jeder von uns bestimmt  einmal wünschen tut. Das wünsche ich jedem von Euch. Stelle es mir grade gedanklich vor.

    Frank fand ich dabei auch recht cool.


    Mir hat dieser süsse snack die Augen geöffnet und er bekommt heute gerne die goldenen 5 Sterne dafür.


    💚liebevoll empfehlen kann ich es jedem von Euch💚


    ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤

  6. Cover des Buches Das Glück an Regentagen (ISBN: 9783958620445)
    Marissa Stapley

    Das Glück an Regentagen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Zum Inhalt:
    Seit Generationen lebt die Familie Summers am Ufer des gewaltigen St. Lorenz-Stroms. Sie angeln, fahren hinaus zu den Inseln, trotzen dem Regen und den Gezeiten und betreiben ein charmantes Inn mit blauen Fensterläden direkt am Wasser. Mae Summers und Gabriel Broadbent sind zusammen im Summers’ Inn aufwachsen, nachdem ein schwerer Schicksalsschlag die beiden für immer miteinander verbunden hat. Hier am Fluss haben sie gemeinsam ihre erste Liebe erlebt. Beieinander finden sie Halt, bis Gabriel eines Tages verschwindet. Mae ist am Boden zerstört und beginnt schließlich ein neues Leben in New York. Zehn Jahre später: Mae kehrt zurück nach Alexandria Bay, in das Inn ihrer Großeltern, um sich von einer schlimmen Trennung zu erholen. Aber ihre Großeltern haben sich verändert. Geheimnisse werden gelüftet, die ein neues Licht auf Gabriels Verschwinden werfen. Lässt sich die Vergangenheit zurückerobern, und damit die Chance auf das Glück?

    Das Cover hat mich direkt angesprochen und ich hatte mir eine schöne Liebesgeschichte erwartet.

    Leider war dieser Roman nicht wirklich mein Fall. Ich konnte ihn bis zum Schluss nicht wirklich greifen. Viel zu viel Dramatik und viel zu viele Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu vieler Menschen.

    Sicherlich konnte man es nicht anders erzählen, ohne die Zusammenhänge richtig rüber zu bringen, aber mich hat es einfach zu sehr verwirrt.
    Die Geschichte von Mae und Gabriel, die Geschichte ihrer Mutter und ihres Vaters, dann die Geschichte von Gabe als Kind mit seinem alkoholkranken Vater Jonah und die Geschichte ihrer Großeltern George und Lilly, sowie deren Jugendgeschichte und der Liebe Lillys zu Georges bestem Freund, der leider im Krieg starb.
    So viele Dramen in den einzelnen Generationen und immer wieder Erklärungen warum die Geschichte so kam wie sie gekommen ist.
    Eine berührende Geschichte die mir aber eindeutig zu dramatisch und zu wenig fröhlich war.

  7. Cover des Buches Die Fälscherin (ISBN: 9783548285429)
    Julia Freidank

    Die Fälscherin

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Nemo

    Jerusalem im Jahre des Herrn 1148: Die junge Adelige Heilwig erkrankt auf dem zweiten Kreuzzug an Lepra. Nur ihr Mentor und Lehensherr, Bischof Otto von Freising, glaubt noch an ihre Rettung und tatsächlich kann sie – wie durch ein Wunder vollkommen genesen – nach Baiern zurückkehren. In ihrer Heimat wird die Gezeichnete unter dem Namen Blanka von der Bevölkerung fast schon wie eine Heilige verehrt. Doch als ihr Vater stirbt, droht neues Ungemach: Der Verwalter der Kirchengüter verweigert ihr die Erbschaft des Lehensgutes Burgrain. Das Vogteiamt untersteht nämlich Otto dem Rotkopf vom Geschlecht der aufstrebenden Wittelsbacher. Und diese versäumen keine Gelegenheit, sich strittige Ländereien, notfalls auch mit Gewalt, anzueignen. Bischof Otto weiß sich zu wehren: Indem er in Kloster Neustift Urkunden – unter anderem mit Hilfe der begabten Blanka – fingieren lässt, weist er seinerseits umstrittenen Besitz rechtskräftig dem Bistum zu. In ihrer neuen Wirkungsstätte Neustift pflegt Blanka auch einem schwer verwundeten Ritter; sie verliebt sich in ihn und zeugt mit diesem ein Kind. Was sie noch nicht weiß: Der gutaussehende Mann ist Otho Kopf, ein gefährlicher Kämpe der Wittelsbacher. Um Burgrain für sich und die Kirche zu sichern, heiratet Blanka widerwillig den bischöflichen Richter Pero. Doch die Ehe geht nicht gut, Pero ahnt den Ehebruch und bewirkt ein Gottesurteil, das dramatisch endet: er selbst stirbt an den Folgen seiner Verletzung, der für Blanka kämpfende Otho wird lebensbedrohlich verwundet und Blanka selbst verstoßen. Als sie erfährt, dass sich die Wittelsbacher mit Heinrich dem Löwen verbunden haben und den Markt Föhring angreifen, muss sie sich endgültig zwischen der Macht der Kirche und der Macht der Wittelsbacher entscheiden …

    Die im Roman genannten – gefälschten – Urkunden existieren wirklich und werden unter anderem in der Bayerischen Staatsbibliothek aufbewahrt. Wer die Fälschungen begangen hat, wird wohl Bischof Ottos Geheimnis bleiben – ein Glücksfall für die Autorin. Die 1973 geborene Julia Freidank ist in Freising aufgewachsen und kam über ihr Hobby, den Schwertkampf, zum Schreiben. In ihrem zweiten Roman fährt sie das ganze Repertoire derzeit gängiger Mittelalterromane auf – oft auch in einer reichlich deftigen und manchmal auch sehr spezifischen Sprache: den Konflikt zwischen der adligen Oberschicht und dem einfachen Volk, die Zurückdrängung des germanischen Götterglaubens durch das Christentum, die Machtansprüche zwischen Kirche und weltlichen Herrschern, die aufkommende Überlegenheit des Geldes gegenüber dem Grundbesitz, den Zwiespalt zwischen Lehenstreue und individueller Überzeugung sowie die Angst vor Seuchen und um das ewige Seelenheil. Dem Geschmack unserer Zeit geschuldet, nehmen natürlich die komplexe Liebesgeschichte sowie die Auseinandersetzung mit dem Frauenleben im Mittelalter besonders großen Raum ein.
    Die gut recherchierte und virtuos ausgeführte Handlung entwirft ein lebendiges und unterhaltsames Porträt des Mittelalters und wird durch ein informatives Nachwort sowie ein Personenverzeichnis auch für weniger beschlagene Leser aufs Beste ergänzt.

  8. Cover des Buches Escudo (ISBN: 9783404152919)
    Thomas Gifford

    Escudo

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Lügenpresse (ISBN: 9783864452406)
    Markus Gärtner

    Lügenpresse

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista
    „Lügenpresse“ ist kein Roman, sondern ein Buch über die Hintergründe der Massenmedien. Der Autor Markus Gärtner zeigt auf, wie die Medien die Nachrichten und das Weltgeschehen nach ihrem Gut Dünken drehen und wenden.

    Je nach Bedarf wird der Normalbürger informiert oder eher uninformiert gelassen. Es ist erschreckend, wie die große Masse der Menschen sich von den Medien manipulieren lassen. Markus Gärtner sprach mir in mehr als einem Thema aus der Seele. Meistens frage ich mich selbst, bin ich der einzige Mensch, der mitdenkt? Selbst in meinem Umfeld merke ich, wie die Medien, sei es Fernsehen, Radio, Internet oder Zeitung, die Menschen verdummen und lenken.

    Heute ist die Meldung so, morgen eine andere, gerade wie es passt. Aber wieso fällt das den meisten Leuten nicht auch auf?

    Markus Gärtner nimmt vieles auseinander. Er behandelt einige Themen in seinem Buch. Im Buch befinden sich auch einige Schemata zu dem entsprechenden Thema. Am Ende des Buches befindet sich der lange Quellennachweis. Dieser ist ebenfalls sehr interessant. Ich habe da mehr als einen Punkt selbst nachgeforscht.

    Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Es ist weder schnell noch leicht zu lesen, aber es ist lesenswert. Und vor allem, man sollte sein Hirn einschalten. Beim Lesen, sowie nach dem Lesen. 
  10. Cover des Buches Das Pergament des Himmels (ISBN: 9783746625836)
    Antonio Manuel Garrido

    Das Pergament des Himmels

     (28)
    Aktuelle Rezension von: herzle
    Ein Roman aus der Karolingerzeit: Die aufgeweckte, schriftkundige Theresa will unbedingt Pergamentergesellin werden – sie wäre die erste Frau in der Zunft. Doch die Tyrannei ihres ungerechten Meisters macht ihr das Leben schwer und löst schließlich eine Katastrophe aus, die Theresa zur Flucht zwingt. In Fulda findet die junge Frau zunächst Unterschlupf bei der Hure Helga, bis der strenge Kirchenmann Alkuin von York sie im Kloster der Stadt unter seine Fittiche nimmt. Unbemerkt gerät Theresa immer tiefer in die mörderischen Intrigen um ein brisantes Pergament, das ihr Vater Gorgias fälschen soll. Nicht weniger als die Zukunft Karls des Großen, Papst Leos und das Schicksal des Abendlandes hängen von Theresas Scharfsinn und Courage ab. „;Das Pergament des Himmels“ ist ein solide geschriebener Roman, der auch jene Leserschaft anzusprechen vermag, die weiblichen Heldinnen in historischen Romanen misstraut. Das Buch kommt mit einer leicht lesbaren Sprache daher, lebt von eingängigen Schilderungen und gut nachvollziehbaren Handlungen. Die Spannung wird durch immer wieder ungeahnte Wendungen bis zum Schluss aufrecht erhalten und es gibt kaum einmal Längen. Alles in allem ein schönes Leseerlebnis und eine anregende Lektüre.
  11. Cover des Buches Der Hochstapler (ISBN: 9783499254116)
    David Belbin

    Der Hochstapler

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Zebrafink
    Ein Teenager entdeckt sein Talent zum Fälschen von berühmten Autoren bei einer Hausarbeit. Eigentlich sollte er nur so ähnlich wie Charles Dickens schreiben, der Lehrer nimmt es ihm aber nicht ab und bezichtet ihm des Abschreibens. Einige wenige Jahre später fälscht er nur so zum Spaß eine der verloren gegangenen Geschichten von Hemingway. Diese gerät aber in die falschen Hände und wird vortan als Original verkauft. Leider ohne sein Wissen und seine Beteiligung. Auf der Jobsuche fängt er als Hilfskraft bei einer schon heruntergekommenen Zeitschrift an und um diese zu retten, beginnt er wieder zu fälschen. Das bringt ihn in Teufels Küche. Spannend geschrieben und gut zu lesen.
  12. Cover des Buches Wie ich fälschte, log und Gutes tat (ISBN: 9783492315074)
    Thomas Klupp

    Wie ich fälschte, log und Gutes tat

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    Es ist mir schon lange nicht mehr passiert, dass ich neben der Arbeit ein Buch an einem Tag gelesen habe. Bis diesem hier war es wieder der Fall.

    Ich will damit nicht sagen, dass Klupps Roman für alle Ewigkeit hohe Literatur ist. Allerdings gelingt es  dem Autor, einen glaubwürdigen, sympathischen Protagonisten zu erschaffen, der seine gute Not in dem guten Elternhaus hat und durch Tricks versucht, sich durch die Jugend zu lavieren.

    Natürlich schreien da meine Eltern "Das ist nicht die Jugend von heute" - (vgl. auch andere Rezensionen) - nee, die sind noch krasser, da muss ich nur in nächster Nähe suchen, und wir sind nicht einkommens- oder bildungsfern.

    Sehr spritzig und flott fand ich auch den Stil.

    Und, ein besonderer Leckerbissen war für mich, dass es ENDLICH mal nicht um Basket- oder Fussball geht (wenn in dt. Unterhaltung überahupt mal Sport eine Rolle spielt", sonder um Tennis, einem mentalen Einzelsport. Der Sport passt zu Benedikt Jäger, und der Name passt wiederum hervorragend zur Figur. 



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