Bücher mit dem Tag "fake"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fake" gekennzeichnet haben.

51 Bücher

  1. Cover des Buches Total verliebt (ISBN: 9783453418530)
    Monica Murphy

    Total verliebt

     (510)
    Aktuelle Rezension von: Maria_Schulze

    Das Buch habe ich schon einige Jahre in meinem Regal und hab es bisher immer hinten angestellt. Das Cover ist typisch für eine Liebesgeschichte. Die Inhaltsangabe auf der Rückseite lässt zwar Gefühle und ein Liebesverhältnis vermuten, mehr aber auch nicht. Jetzt habe ich mir das Buch doch mal vorgenommen und es hat sich durchaus gelohnt. Ohne zu viel zu verraten handelt sich um viel mehr als wie auf den ersten Blick eine typische Collegeromanze. Eigentlich hat es gar nichts damit zu tun. Das Buch handelt von 2 Menschen, die in ihrem Leben schon viel negatives erleben mussten und jetzt aufeinandertreffen und obwohl sie es nicht wollen einander brauchen. Bei einem der Protagonisten ist es viel offensichtlicher, dass das Leben nicht immer ideal verläuft . Bei der anderen Person denkt man am Anfang nicht, wie schlimm bzw. warum es der Person so schlimm geht. Der Schein trügt. Es gibt nicht das perfekte Leben. An einem gewissen Punkt habe ich das Gefühl gehabt, durchschaut zu haben, was der Person passiert ist. Aber wenn man es erfährt, ist es dennoch schockierend. Ich dachte, dass es ein Einzelband ist, weshalb ich sehr über das Ende überrascht war. Umso mehr freue ich mich auf Band 2. 

    Fazit: Es lohnt sich durchaus das Buch zu lesen. Das Konzept ist nicht neuartig, aber dennoch nicht die typische Liebesgeschichte. 


  2. Cover des Buches When it's Real – Wahre Liebe überwindet alles (ISBN: 9783492061087)
    Erin Watt

    When it's Real – Wahre Liebe überwindet alles

     (449)
    Aktuelle Rezension von: Blumella

    Vaughn Bennett lebt mit ihrer Schwester Paisley und den Zwillingen Spencer und Shane zusammen, da ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Jetzt hat sie ein spannendes Jobangebot bekommen: Sie soll die neue "Fake-Freundin" vom attraktiven Popstar Oakley Ford spielen. Ein Angebot, dass sie natürlich nicht ablehnen kann...


    Ich bin ein großer Fan dieser Autorin, ich habe ihre Paper-Reihe geliebt. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Einzelband. Ich habe die Geschichte verschlungen und das Buch an zwei Tagen durchgelesen.

    Die pfiffigen Dialoge zwischen Vaughn und Oakley haben mich auch oft zum Lachen gebracht. Die Charaktere habe ich allesamt sehr gemocht. Die Geschichte lässt sich flott lesen und ich war total gefesselt von der Liebesgeschichte zwischen Vaughn und Oakley.


    Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen, auch wenn die Hauptcharaktere unter 20 sind hat mir das nichts ausgemacht, da ich schon über 30 bin. Ein wirklich tolles Buch!

  3. Cover des Buches Amokspiel (ISBN: 9783945386378)
    Sebastian Fitzek

    Amokspiel

     (2.160)
    Aktuelle Rezension von: JasMin

    Klappentext übernommen:

    Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die renommierte Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet. Zu schwer lastet der Tod ihrer ältesten Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie zu einem brutalen Geiseldrama in einem Radiosender gerufen. Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel: Bei laufender Sendung ruft er wahllos Menschen an. Melden die sich am Telefon mit einer bestimmten Parole, wird eine Geisel freigelassen. Wenn nicht, wird eine erschossen. Der Mann droht, so lange weiterzuspielen, bis seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt. Doch die ist seit Monaten tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören ... 

    Das Buch Amokspiel ist in drei Teile untergliedert. Während der Erste noch halbwegs interessant ist - spannend möchte ich an dieser Stelle extra nicht sagen - konnte mich der Rest leider überhaupt nicht mehr fesseln. Normalerweise verschlinge  ich sonst jedes Buch von Fitzek, dieses Mal habe ich leider mehrere Wochen damit zugebracht, mich durch ein paar Seiten pro Tag zu "quälen". Um ganz ehrlich zu sein: Das Buch hatte ich sogar schon ein mal abgebrochen, letztendlich wollte ich aber trotzdem wissen, ob es damals an dem Buch lag oder an mir. Schlussendlich kann ich sagen, dass mich weder die Protagonisten, noch die Geschichte an sich gefesselt haben. 

    Ich kann mir gut vorstellen, dass ein großer Teil der Spannung vielleicht dadurch genommen wird, dass man als Leser bereits besonders früh denkt, zu wissen, warum der Geiselnehmer das alles so macht, wie er es schlussendlich macht. 

    Die Hauptprotagonistin Ira Samin sollte, durch ihre Vergangenheit, zerbrechlich und labil dargestellt werden - leider konnte ich zu ihr überhaupt keinen Draht aufbauen. Die restlichen Protagonisten blieben ebenfalls recht blass, sodass mich ihr Schicksal im Buch leider nur wenig berührt hat.

    Der Schreibstil hat mir widerum gut gefallen. Typisch Fitzek - man fliegt nur so durch die Zeilen.

    Letztendlich kann ich sagen, dass das Buch leider nicht meinen Geschmack getroffen hat und mich nicht fesseln konnte, was sehr selten bei den Büchern des Autors der Fall ist. Nichts desto trotz werde ich weiterhin die Bücher von Sebastian Fitzek zur Hand nehmen. Zudem gehe ich davon aus, dass das Buch durchaus die Geschmäcker der Leser*innen trifft, wenn man besser mit dem Charakteren zurecht kommt.



  4. Cover des Buches Nebenan funkeln die Sterne (ISBN: 9783736306882)
    Lilly Adams

    Nebenan funkeln die Sterne

     (175)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    „Nebenan funkeln die Sterne“ besticht nicht nur mit einem wunderschönen Cover, sondern auch mit einer Kurzbeschreibung, die direkt mein Interesse wecken konnte. Meine Hoffnungen waren dementsprechend groß und ich wurde nicht enttäuscht.

    Lilly Adams thematisiert in „Nebenan funkeln die Sterne“ das Leben auf Instagram, das oftmals mehr Schein als Sein ist. So auch bei Emma, die ihren Followern ein perfektes, aufregendes Leben vorspielt und dies immer mit wunderschönen Bildern unter Beweis stellt. Dass die Realität jedoch komplett anders aussieht, weiß nur sie selbst, denn Emma leidet unter einer Sozialphobie, die ihr kaum ermöglicht, die Wohnung zu verlassen. Ihre Einsamkeit endet jedoch, als sie zum ersten Mal ihrem neuen Nachbarn Nathan begegnet, der ihr Herz direkt zum Schlagen bringt.

    Die Geschichte wird dabei sehr schön und flüssig erzählt. Die Scheinwelt Instagram wird immer wieder durchleuchtet, aber auch Emmas Sozialphobie, die von der Autorin sehr gut thematisiert und authentisch herübergebracht wird, sodass man sich direkt in Emma hineinversetzen kann. Allgemein ist Emma eine tolle Protagonistin, die authentisch, sympathisch und tiefgründig ist.

    Somit ist „Nebenan funkeln die Sterne“ insgesamt eine schöne, nachdenklich stimmende und unterhaltsame Geschichte, die mich aufgrund des angenehmen Schreibstils und den gut ausgearbeiteten Figuren begeistern konnte.

  5. Cover des Buches Mädchenfänger (ISBN: 9783499266799)
    Jilliane Hoffman

    Mädchenfänger

     (1.002)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Dies war mein erstes Buch der recht bekannten Autorin, sodass ich neugierig mit Lesen begonnen habe. Die Vorfreude wurde aber relativ schnell getrübt, der für mich relativ vorhersehbare Handlungsverlauf wies kaum Spannung auf und die Seiten zogen sich zäh dahin. Die vielen Passagen über die ganzen Dienststellen, Behörden und die trockenen Details der Polizeiarbeit fand ich wirklich langweilig, sie ziehen sich wie Kaugummi immer wieder durch das gesamte Buch. Auch die ganzen „Zufälle“ fand ich wirklich unrealistisch, unlogisch und wenig aufregend. Das Grundthema über die Leichtfertigkeit junger Menschen im Umgang mit dem Internet hätte guten Stoff für eine spannende Geschichte geliefert, leider konnte dies hier, meiner Meinung nach, nicht zur Genüge umgesetzt werden. Auch das Ende bzw. die Auflösung glänzen hier nicht durch Originalität. Schade drum!

  6. Cover des Buches Liebe auf den ersten Schlag (ISBN: 9783960870401)
    Saskia Louis

    Liebe auf den ersten Schlag

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Martina_Frei

    Wow, davon war ich total begeistert. Es ist so schön geschrieben, mit viel Liebe zum Detail. Ich hab geweint, gelacht und mitgefiebert. Ich liebe solche Geschichten. Du schreibst sehr schön, es war spannend und ich konnte nicht aufhören zu lesen. 

    Ist es eine Serie oder ist die Geschichte abgeschlossen? Würde mich schon interessieren, ob Emma für Dex eine Frau finden kann..

    Danke das ich dabei sein durfte. Werde das Buch auf meiner Insta-Seite bewerten (Leseratte_84)

  7. Cover des Buches Ich schweige für dich (ISBN: 9783442487080)
    Harlan Coben

    Ich schweige für dich

     (223)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Ein typisches Coben-Cover. Es sieht nicht schlecht aus, hätte mich aber auch nicht angesprochen. Was mich überzeugen konnte, war der Klappentext.

     

    Klappentext: Adam Price wähnte sich in Sicherheit: glücklich verheiratet, stolzer Vater zweier Söhne, ein schmuckes Haus, ein angesehener Beruf. Doch dann spricht ihn ein völlig Fremder an. Ein Fremder, der Dinge weiß über Adams Frau Corinne, die diesen zutiefst erschüttern – und in einen qualvollen Zwiespalt stürzen: Soll er seine Frau mit dem konfrontieren, was er erfahren hat? Oder soll er schweigen für sie und für ihre Kinder? Dann verschwindet Corinne spurlos. Und während Adam sich auf eine verzweifelte Suche macht, wird aus einer Familienangelegenheit ein düsteres Komplott, bei dem eine einfache Wahrheit schnell das Leben kosten kann …

     

    Meinung: Der Schreibstil des Autors hat mich sofort gefangen genommen. Gleich zu Beginn wird man mitten ins Geschehen geworfen und mit der Szene vom Klappentext konfrontiert. Das hat mir gut gefallen. Die Unterhaltung mit dem Fremden wirkt unheimlich in einer ganz normalen Situation. Das Thema nimmt rasch an Fahrt auf und schon bald verschwindet Corinne spurlos.

    Die Charaktere, von denen es mir persönlich schon zu viele gab, wirkten auf mich leider unnahbar. Anfangs fand ich Adam noch ganz sympathisch, doch sein Verhalten wurde immer merkwürdiger. Seiner Familie gegenüber war er sehr gefühllos, so kam es mir zwischendurch zumindest vor. Auch seine abdriftenden Gedankengänge waren teilweise merkwürdig. Seine Söhne mussten ebenso mit dem Verschwinden ihrer Mutter zurechtkommen, von Adam ernteten sie großteils jedoch nur genervte Antworten, wenn sie ihn nach Corinne fragten.

    Für mich persönlich kamen zu viele Charaktere in der Geschichte vor. Eigentlich mag ich das, aber in diesem Fall sorgte es eher für Verwirrung.

    Die Auflösung, was den Fremden betrifft, fand ich eine originelle Idee. Das Ende des Buches hat mich dann überrascht und getroffen. Für meinen Geschmack waren es jedoch ein paar Seiten zu wenig. In der Mitte des Buches hätte man einige Szenen kürzen, dafür mehr Zeit in das Ende investieren können.

    „Ich schweige für dich“ bekommt von mir 3 von 5 Sternen, da ich zwischendurch aufgrund der oben genannten Punkte die Lust am Lesen verloren habe. Der tolle Schreibstil war es schließlich, der mich wieder motiviert hat.

  8. Cover des Buches Im Pyjama um halb vier (ISBN: 9783401067933)
    Gabriella Engelmann

    Im Pyjama um halb vier

     (346)
    Aktuelle Rezension von: NiciX
    Die gesamte Handlung des Buches findet ausschließlich im Chatformat statt. Man erfährt alles nur aus dem Chats, was zunächst etwas seltsam anmutet, aber man kann sich nach einer Zeit auch gut darauf einstellen.
    Manche der Chats sind vielleicht etwas klischeehaft, aber wenn man bedenkt, was Leute heutzutage alles im Chat von sich geben, durchaus glaubwürdig. Die Hauptfiguren Lulu und Ben handeln logisch und schlüssig und die Handlung kommt nicht ins Stocken.
    Wirklich ganz nettes Buch!
  9. Cover des Buches Traumfänger (ISBN: 9783442306312)
    Marlo Morgan

    Traumfänger

     (484)
    Aktuelle Rezension von: rica

    Marlon Morgan hat sich folgende Geschichte ausgedacht und dann als wahren Erlebnisbericht vermarktet: Sie fliegt beruflich nach Australien, wobei sie betont, wie erfolgreich und gut gekleidet sie ist. Dort wird sie von Aboriginies entführt, die sie auserkoren haben, mit ihnen auf eine traditionelle Wanderung quer über den Kontinent zu gehen. Dabei lernt sie begeistert die naturverbundene Kultur und die Fähigkeiten dieses letzten echten Aboriginiesstammes kennen und trägt später deren spirituelle Botschaft hinaus in die Welt.

    Sprachlich ist das Buch nicht sonderlich gut geschrieben. Die Aboriginies werden als einzelne Personen kaum charakterisiert und in erster Linie als freundliche, weise Fremde dargestellt. Die Ich-Erzählerin wirkt, obwohl sie vermutlich die Identifikationsfigur sein soll, größtenteils oberflächlich, unreflektiert und teilweise selbstherrlich. Ihr Erkenntnis aus der Reise, dass Natur schützenswert ist und weder Geld noch Äußerlichkeiten das Wichtigste im Leben sind, ist auch nichts Neues und in manch anderen Büchern besser verpackt.

    Da das Buch nicht gut geschrieben ist, habe ich es aus dem Interesse heraus weitergelesen, etwas über die Lebensweise von Aborigines zu erfahren. Dafür ist es naturlich ungünstig, dass alles an diesem Buch erfunden ist, es weder den beschriebenen Stamm, noch diese Reise je gegeben hat, beschriebene Rituale fiktiv sind und dementsprechen hier nicht nur kein Wissen, sondern falsche Vorstellungen über Aborigines vermittelt werden. 

    Leider ist die Autorin durch den Erfolg des Buches in der Wahrnehmung Vieler wirklich zu einer Botschafterin der Aborigines geworten und hat sogar Vorträge gehalten. Allerdings haben Aborigines Morgan nie erlaubt, geschweigedenn sie gebeten, in ihrem Namen zu sprechen. 

    Im Gegenteil, es gab eine von Aborigines gestartete Nachforschung, da niemandem der beschriebene Stamm oder ihre Rituale etc. bekannt waren und auch andere Teile der Geschichte Fehler aufwiesen (z.B. Tierbegegnungen an Orten, an denen es diese Tierarten nicht gibt; Münzen, die es im australische Dollar nicht gibt...). Sie kamen zu dem Schluss, dass Morgans Darstellungen nicht der Wahrheit entsprächen und die Falschdarstellung ihrer Kultur ihrem (noch heute andauernden) Bemühen nach mehr kultureller und politischer Anerkennung schade. 

    1996 reiste eine Aborigines Kommission in die USA um mit der Autorin zu sprechen. Morgan gab zu, die Geschichte frei erfunden zu haben. Seit dem publiziert sie sie aber weiterhin als implizit wahre Begebeneit.

    Leider bin ich erst bei meiner Recherche im Anschluss an das Buch auf all das gestoßen, sonst hätte ich es nie gelesen.

  10. Cover des Buches Nacht (ISBN: 9783453675360)
    Richard Laymon

    Nacht

     (266)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Alice fand ich anfangs richtig sympathisch, bis sie (SPOILER) Tony getötet hat. (SPOILER ENDE) Danach wirkte sie nur noch kaltblütig und unsympathisch. Sie handelte für mich sehr oft einfach unverständlich. (SPOILER) Zum Beispiel erzählte sie Judy eine Lügengeschichte, anstatt einfach zu fliehen. Sie sagte sogar ihren echten Namen, ohne ersichtlichen Grund, weshalb sie sie dann beseitigen musste. Dieser Moment war auch nicht der einzige, in dem Alice aus einem Impuls heraus plötzlich etwas völlig dummes tat oder sagte. (Das mit dem zu viel erzählen ist auch etwas, was mich an „Die Spur“ desselben Autors erinnert. (SPOILER FÜR DIE, DIE „DIE SPUR“ ODER DIESES BUCH NOCH NICHT GELESEN HABEN) Dort erzählte Gillian dem Nachbarn von dem Haus, in das sie eingebrochen war, zu viel. Eine andere Parallele ist, dass es Alice offensichtlich gefallen zu schien, in dem Haus zu leben während ihre Freund*innen weg waren und sogar die Sachen von ihnen anzuziehen. Noch eine weitere Parallele, die ich gefunden habe, sind die Spiegel über dem Bett des Ehepaars, in dessen Haus Alice für kurze Zeit lebt. (SPOILER ZU „DIE SPUR“ ENDE) Zudem rennt sie mitten in der Nacht in einen Wald, um Steven, der sie zehn Minuten vorher noch töten wollte, zu finden und ihm die Autoschlüssel, obwohl sie kurz vorher sogar eine andere Möglichkeit gefunden hatte, die für mich deutlich harmloser klang, abzunehmen. Sie lief aber lieber Steve hinterher und schrie seinen Namen laut. Dann war es für mich auch kein Wunder, als Steve sie wieder in seine Gewalt brachte. Was mir aber ganz gut gefiel war die kurze Story zwischen Alice und Murphy. Bis sie auch ihn aus Versehen umbrachte… Diesen Teil fand ich aber eigentlich genial, auch mit dem Setting. (SPOILER ENDE) Das Ende fand ich dann auch ganz gut, wenn auch nicht überragend. Hier wurde mir Alice wieder ein bisschen sympathischer. (SPOILER) Was mir aber gefiel war, dass es ein Wiedersehen mit Judy gab und die beiden auch zusammen geflohen sind. Judy mochte ich, wie auch die anderen Opfer von Alice (die nicht versuchten sie zu töten) viel sympathischer als Alice selbst. (SPOILER ENDE) An einigen Stellen des Buches fand ich es ein bisschen übertrieben brutal, beziehungsweise eklig, aber darüber beschwere ich mich nicht, da es auch Leute gibt, die das mögen. In gewissem Maß find ich das auch ok, aber das war mir ein bisschen viel. Letztendlich hat mich die Handlung überzeugt, auch wenn ich die Protagonistin nicht besonders mochte, und ihre Handlungen oft nicht nachvollziehen konnte.

  11. Cover des Buches Meteor (ISBN: 9783404175048)
    Dan Brown

    Meteor

     (1.775)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    ein früher Dan Brown, in dem man schon merkt, wie genial dieser Autor plotten kann ... sehr zu empfehlen

  12. Cover des Buches 8 Tage im Juni (ISBN: 9783414823632)
    Brigitte Glaser

    8 Tage im Juni

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Becci5997

    Inhalt: 

    „Jenny und Lovis trennen Welten: Lovis‘ Vater verdient gut, Jenny aber weiß oft nicht, wie sie das nächste Abendessen für ihre Familie organisieren soll. Der Zufall führt die zwei zusammen: Als Lovis spätabends an einer U-Bahn-Haltestelle überfallen und von den Angreifern auf die Gleise gestoßen wird, ist es Jenny, die ihn im letzten Moment auf den Bahnsteig zieht. Bevor die Polizei kommt, läuft sie weg. Lovis geht das Mädchen mit den roten Haaren nicht mehr aus dem Kopf, er möchte sie unbedingt wiedersehen. Auch Jenny denkt an den fremden Jungen, will ihn aber so schnell wie möglich vergessen. Denn einer der Schläger ist ein Junge aus ihrer Siedlung, mit dem sie schon im Sandkasten gespielt hat. Wenn sie den verrät, steckt sie erst recht in Schwierigkeiten. Aber Lovis gibt so schnell nicht auf …“
     Quelle: Buchrücken „8 Tage im Juni“ von Brigitte Glaser


    In „8 Tage im Juni“ prallen regelrecht zwei Welten aufeinander. Jenny und Lovis treffen sich das erste Mal, als sie ihm nach einem Überfall das Leben rettet. Während Lovis in einer normalen Wohngegend lebt, verbringt Jenny ihr Leben in einer Art Sozialsiedlung. Die einzige Gemeinsamkeit, die die beiden haben ist, dass ihnen jeweils ein Elternteil fehlt. Während Lovis „nur“ mit starkem Stottern zu kämpfen hat, muss Jenny sich um ihre kranke Mutter und ihren kleinen Bruder kümmern und nebenbei dafür sorgen, dass täglich etwas zu Essen vorhanden ist. Und wer hätte es gedacht – nach seiner Rettung verliebt sich Lovis in Jenny. Aber beide haben nicht nur das Problem, dass sie lernen müssen, wie man Verständnis füreinander aufbringt…


    Ich muss sagen, dass mir die Geschichte um Jenny und Lovis überhaupt nicht gefallen hat. Zuerst einmal täuscht das Cover ziemlich. Abgebildet ist ein junges verliebt wirkendes Paar, aber von den großen Gefühlen kann man kaum etwas in der Geschichte finden. An einer Stelle kommt es zu einem Kuss, allerdings konnte man das vorher überhaupt nicht erahnen, da man meiner Meinung nach nicht merken konnte, dass sich da überhaupt etwas anbahnt. Das empfand ich als ziemlich merkwürdig und so wirkte die minimal romantische Handlung auf mich ziemlich erzwungen.

    Das könnte allerdings auch daran liegen, dass Brigitte Glaser eigentlich Krimi-Autorin ist. Dieser Teil des Buchs war auch absolut nicht verkehrt (bezogen auf den im Klappentext angesprochenen Überfall), nur sie hat versucht mindestens zwei Bereiche zu vereinen und das in meinen Augen leider nicht geschafft. Der Schreibstil war in Ordnung, aber leider gab es für mich eine Menge an vollkommen nebensächlichen Informationen. Und auch der Titel des Buchs sagt nicht viel mehr aus, als dass sich die Handlung über die genannte Tagesanzahl erstreckt.


    Ich hatte mir deutlich mehr von der Geschichte erhofft und versprochen, deshalb war dieses Buch für mich leider ein Flop.

  13. Cover des Buches Herz auf Anfang (ISBN: 9783736304239)
    Jo Watson

    Herz auf Anfang

     (44)
    Aktuelle Rezension von: skyprincess

    Annie versteht die Welt nicht mehr. Eigentlich dachte sie ihr langjähriger Freund macht ihr nun endlich einen Antrag, schließlich haben alle Zeichen darauf hingedeutet. Umso weniger rechnetet sie mit der schockierenden Überraschung als sie unerwartet nach Hause kommt. Ihren Freund beim Fremdgehen zu erwischen ist die eine Sache, dann fälschlicherweise in einer Gefängniszelle zu landen eine noch viel schlimmere. Geschockt und voller Trauer flieht sie ins Tropenparadies um dort alles zu Vergessen. Als plötzlich ihr Ex mit seiner Neuen dort auftaucht, braucht Annie dringend einen Plan B. Drehbuchautor Chris ist dafür genau der Richtige, wenn da nicht die ganzen Schmetterlinge in ihrem Bauch wären...

    "Herz auf Anfang" ist der zweite Teil der Reihe "Destination Love" von Jo Watson. Allerdings war es für mich der erste Roman der Autorin, den man auch wunderbar als Einzelband lesen konnte, da die Geschichte in sich abgeschlossen war. Dennoch ist es sicherlich toll, die anderen Charaktere in den anderen Bänden wiederzusehen, weshalb ich den ersten Band schon auf meine Leseliste gesetzt habe.

    Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen, die Seiten flogen nur so dahin. Besonders der Humor war das Highlight in diesem Roman, an manchen Stellen konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lachen, so urkomisch war der Dialog oder die Szene. Da das wirklich eine Seltenheit bei mir ist, war ich sehr angenehm überrascht. Auch der Spannungsbogen blieb konstant, immer wieder passierten neue Sachen, die das ganze nur noch lustiger machten. 

    Die beiden Hauptprotagonisten waren sehr gut dargestellt. Dennoch brauchte ich eine Weile um mit Annies Charakter warm zu werden, was sich jedoch bald legte. Chris und Annie ihre Freundinnen waren mir jedoch sofort sympathisch. Besonders witzig fand ich auch die überspitzte Darstelung von Annies Ex mit seiner Neuen, wirklich gut gelungen! Ich freue mich auf eine Wiedersehen mit den Charakteren und der Autorin!

    Das Buch zeigt einem auf humorvolle Art und Weise, das manche Sachen im Leben passieren, um uns die Augen für viel bessere Dinge zu öffnen.

    FAZIT: Tolle Unterhaltung für Zwischendurch. Herzschmerz, Fernweh mit einer ordentlichen Portion Humor!

  14. Cover des Buches Ein Vampir und Gentleman (ISBN: 9783802583179)
    Lynsay Sands

    Ein Vampir und Gentleman

     (215)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Elvi Black schläft in einem Sarg, meidet die Sonne und verzichtet auf Knoblauch. Sonst hat sie allerdings keine Ahnung, was es heißt, eine Vampirin zu sein.
    Victor Argeneau erklärt sich bereit, sie in das Dasein einer Unsterblichen einzuführen. Doch da verübt ein Unbekannter einen Anschlag auf Elvi. Irgendjemand scheint es auf sie abgesehen zu haben. Und Victor soll sie beschützen...

  15. Cover des Buches Fake Roomie (ISBN: 9783964150189)
    Anya Omah

    Fake Roomie

     (27)
    Aktuelle Rezension von: nina11

    Spoiler!

    Gleich vorab: Der Titel kommt zwar grundsätzlich in der Geschichte vor, hätte aber definitiv besser gewählt werden können. Bei der Story handelt es sich um friends to lovers und ja, sie ziehen auch zusammen, aber das spielt nur Anfangs eine kurze Rolle. Danach wird es kaum mehr aufgegriffen. Das nimmt der Geschichte den nötigen Spannungsgrad, den man eigentlich erwartet.


    Cameron und Amy sind beide sympathisch. Die Rückblicke sind ein wenig zum Fremdschämen und sehr Klischee behaftet. Da Amy zwei Jahre jünger als Cameron ist fand ich es auch sehr seltsam, dass sie die Beliebtere sein soll. Auch die Szene, in der Cam sie vor dem ekelhaften Damien rettet war in meinen Augen unnötig. Wieder das typische Klischee einer solchen Geschichte. Stattdessen hatte die Autorin auf den Buchtitel eingehen können, denn der war ab ca. dem ersten Drittel nahezu vollkommen verschwunden. 

    Die Mutter von Cameron ist schrecklich. Man kann nachvollziehen, dass sie sich um ihren Sohn kümmert, aber gerade WEIL auch Amy ein so wichtiger Teil (und das schon seit Jahren) der Familie ist, hat sie sich katastrophal verhalten. Amy scheint im Rest der Geschichte sehr selbstsicher zu sein, trotz ihrem Trauma. Aber in der Situation mit der Mutter hat sie zu schnell nachgegeben. Cameron ist alt genug (in seinen 30ern) und irgendwann muss man auch als Mutter einsehen, dass es genug ist. Im Allgemeinen weiß man auch nicht was sie von Amy erwartet. Die Freundschaft kündigen? Ich denke es ist jedem klar, dass das nicht passieren wird. Die Mutter wirkt wie eine Frau, die sich für "ihr Baby" in ein Schwiegermonster entwickelt.. Amy, hast du dir das gut überlegt? Auch die Reaktion auf die wirkliche Beziehung zwischen Amy und Cameron ist super seltsam. Es wirkt wirklich so als würde sie einfach nur Enkelkinder wollen, eigentlich egal von welcher Frau. *würg* 

    Auch der Abspann mit dem typischen "wir heiraten innerhalb von wenigen Wochen und kriegen ein Kind nach dem anderen" ist extrem klischeehaft und öde. Das geht besser! Es ist gerade so erträglich, weil Amy und Cameron sich wirklich schon sehr lange davor kannten, aber ansonsten ein großes "Nein, danke". 

    Was konnte dann trotzdem überzeugen?
    Die Beziehung zu Amy und Cameron ist sehr süß, innig und authentisch. Das Männerklischee muss Cameron zwar scheinbar erfüllen ("Ich habe nur ONS, aber für Amy wünsche ich mir etwas besser."), trotzdem merkt man wie sehr sie sich wirklich lieben und schätzen. Es ist ein unterhaltsames und an vielen Stellen wirklich lustiges Buch. Wenn man von den kleineren Fehlern absehen kann, lohnt es sich dieses Buch zu lesen.



  16. Cover des Buches Blinde Vögel (ISBN: 9783839892626)
    Ursula Poznanski

    Blinde Vögel

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Eldorininasbooks

    Teil 2 dieser Reihe hat mir spannungsmäßig auf jeden Fall wieder sehr gut gefallen, wenn nicht sogar besser, als Teil 1! Irgendwie wirkten die Protagonisten auf mich viel sympathischer und ich konnte die Handlungen, was beispielsweise das Privatleben angeht, viel besser nachempfinden. Auch gefällt mir, dass die Charaktere einem immer mehr ans Herz wachsen.

    Der Ermittlungspart gefiel mir gut und es gab konstant das Gefühl der Spannung, welches an keiner Stelle wirklich abebbte und theoretisch fand ich auch die Idee, eine Facebookgruppe als zentrale Informationsquelle zu verwenden, irgendwie modern und mal was völlig anders. Leider gefiel mir hier die Umsetzung aber nicht. Es soll sich um eine Gruppe von rund 1000 Mitgliedern handeln, das Verhältnis der einzelnen Personen war hier aber meiner Meinung nach viel zu familiär, um zu einer solchen großen Gruppe zu gehören. Ich möchte gar nicht abstreiten, dass es auch zu engen Bekanntschaften kommen kann und dass man von einzelnen Personen auch weiß, was sie wann so gepostet haben, aber dass selbst von neuen Mitgliedern sofort gewusst wird, wie sie heißen und was sie komisches posten, halte ich für absolut unglaubwürdig. Außerdem scheint es ja so zu sein, dass die anderen Mitglieder, die nicht zu der engen Gruppe gehören, quasi nicht existent sind. Das war irgendwie alles etwas unpassend und nicht ganz durchdacht.

    Das Thema Lyrik gefiel mir in dem Zusammenhang nur bedingt. Ich bin einfach kein Fan von Gedichten, es sei denn, sie sind einfach und durchschaubar, aber das ist Geschmackssache.

    Die Auflösung fand ich teilweise allerdings wirklich überraschend! Ein kleiner Plotttwist war auf jeden Fall eine sehr gute Idee und ich musste auch etwas über den Umstand schmunzeln, dass ich selbst genau dachte, wie die Polizei. 

    Ich bin auf jeden Fall gespannt auf weitere Teile dieser Reihe!

    3,5 Sterne

     

  17. Cover des Buches Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich (ISBN: 9783596521661)
    Tommy Jaud

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

     (248)
    Aktuelle Rezension von: lion1381

    Ein gutes Unterhaltungsbuch. Ich habe selten so viel gelacht. Viele Passagen zum schmunzeln... Natürlich muss man nicht alles für bare Münze nehmen, aber wenn doch hätte man ein toll entspanntes Leben. 

    Eine absolute Empfehlung von mir.

  18. Cover des Buches Bestseller (ISBN: 9783462048537)
    Klaus Modick

    Bestseller

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    Ganz unterhaltsame Satire auf den deutschen Literaturbetrieb. Hier bekommen alle ihr Fett ab: Verleger, Leser, Kritiker und auch die Schriftsteller. 

    Fand es zwischendurch allerdings etwas in die Länge gezogen und wirklich innovativ oder bitterböse ist es auch nicht (naja, muss es ja auch nicht).

  19. Cover des Buches norway.today (ISBN: 9783596161447)
    Igor Bauersima

    norway.today

     (30)
    Aktuelle Rezension von: sophie-zmrm
    Dieses Drama ist im Juli 2017 im Fischer-Verlag erschienen und kostet 10 Euro (Taschenbuch). Es ist ein Einzelband, jedoch mit drei kurz Dramen. Von diesen rezensiere ich nur das erste Kurzdrama namens norway.today. Dieses Drama ist von einer wahren Begebenheit inspiriert.

    Darum gehts:
    Juli ist fertig mit dem Leben, sie findet alles an der Welt scheiße und sucht sich in einem Suizidforum einen Gleichgesinnten. Dorttrifft sie auf August, ihm geht die Welt mindestens genauso auf die Berven wie ihr auch und soe beschließen zusammen von einer Klippe in denn Fjordan zu springen und sich so das Leben zu nehmen. 

    Schreibstill:
    Dadurch das es ein Drama ist, kann ich nicht wirklich viel zum Schreibstill sagen, aber was sich sagen lässt: Die beiden haben sehr merkwürdige arten sich Auszudrücken. Z.B wird jeder Satz von einander bestätigt und die Art zu reden inklusive die Wortwahl erscheint mir persönlich Fremd.

    Cover:
    Das Cover mit seinem leuchtendem Orange ist auf jeden Fall ein Hinschauer in der Buchhandlung und die Bilder der Collage sind passend gewählt. Trotzdem finde ich persönlich das das Cover nichts an sich hat, das man es direkt mitnehmen will.

    Fazit:
    Das Buch beschäftigt sich mit einem ernsten Thema und vorallem mit einem Thema das in unserer Gesellschaft immer wichtier wird. Der Anfang (ersten 30 Seiten) war sogar ziemlich gut und hat einem einen guten Einblick in die Köpfe solcher Menscher gegeben, aber die restlichen 30 Seiten war absoluter scheiß. Kann mir einer Erklären wieso man gefühlt 15 Anfläufe braucht um sich von seiner Familie zu verabschieden? Oder wieso man auf einmal der Meinung ist seine "große Liebe" gefunden zu haben, nur weil man sich mit einer Person umbringen möchte? Letzten Endes hat es noch für gute zwei Sterne gereicht, aber für mehr auchnicht! Das war die schlechteste Schullektüre die ich jemals lesen musste! Ein absoluter Flop!
  20. Cover des Buches Mister Mayfair (ISBN: 9783736316058)
    Louise Bay

    Mister Mayfair

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Ellysetta_Rain

    Inhalt siehe Klappentext.


    Content Note:
    Toxische Beziehung in der Vergangenheit, Verlustängste


    Meinung:
    Der bildhafte Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Stella und Beck geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann.
    Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen, mitzufiebern und mitzuleiden. Auch die Nebencharaktere sind gut bis sehr gut dargestellt worden, vor allem Stellas beste Freundin Florence und einige von Becks Freunden (die mich schon sehr neugierig auf ihre Geschichten machen).

    Die Annäherung von Stella und Beck erfolgt gefühlvoll und authentisch, lediglich vom Handlungszeitraum her ging es mir zu schnell voran. Die erotischen Szenen sind heiß und ansprechend geschrieben. Im Laufe der Geschichte wird Stella immer deutlicher klar, dass sie eine „rosarote Brille“ getragen hat, nicht nur was ihren Ex-Freund Matt, sondern auch was ihre „beste Freundin“ Karen betrifft. Dass sie nach den Geschehnissen verletzt ist und trauert, ist verständlich, aber ich konnte eben auch bloß den Kopf schütteln, dass sie so einem Typen und einer egozentrischen „Freundin“ hinterhertrauert. Da war ich teilweise doch etwas genervt. Umso schöner, dass ihre wirkliche, beste Freundin Florence Stella den Rücken stärkt, ebenso wie Beck. Leider habe ich Infos zu Stellas Familie und ihrem Hintergrund vermisst, vor allem da das Buch in der High Society spielt und die fehlenden Informationen zu ihr so noch mehr auffallen. Die Nebencharaktere runden die Geschichte sehr schön ab und Becks Freunde machen mich sehr neugierig auf ihre Geschichten.

    Ein schöner Liebesroman mit Herz und Humor sowie tollen Freund:innen, so dass es aufgrund der oben genannten Kritikpunkte wunderbare 4 von 5 Sternen gibt und eine Leseempfehlung für Fans von humorvollen Liebesromanen.

    Fazit:
    Ein schöner Liebesroman mit Herz und Humor sowie tollen Freund:innen, ich bin gespannt auf die Fortsetzungen zu Becks Freunden.


  21. Cover des Buches Wie meine Internet-Liebe zum Albtraum wurde (ISBN: 9783734104084)
    Victoria Schwartz

    Wie meine Internet-Liebe zum Albtraum wurde

     (19)
    Aktuelle Rezension von: AnnetteTraks

    Die Hamburgerin Victoria Schwartz lernt bei Twitter Kai Cruz kennen. Schon bald hat es den Anschein, als hätten sich Seelenverwandte gefunden, und obwohl der Münsteraner sich zurzeit auf Jamaika befindet, reißt der Kontakt nicht ab. Sie schreiben sich trotz des Zeitunterschieds häufig über WhatsApp und auf Facebook, wo Victoria auch einige seiner Familienmitglieder und Freunde kennenlernt.

    Beide verlieben sich ineinander, und Kai schickt ihr – sowie später auch ihren kleinen Söhnen – immer wieder Pakete mit Geschenken als Zeichen seiner großen Zuneigung.

    Als endlich seine Rückkehr nach Deutschland näher rückt, vereinbart das Paar ein erstes, von beiden lange herbeigesehntes persönliches Treffen bei Kai in Münster, das er jedoch aus einem wichtigen Grund kurzfristig absagen muss.

    Natürlich ist die Enttäuschung bei der verliebten Victoria groß, doch sie kann ihn verstehen.

    Als sich jedoch das Nicht-Zustandekommen von geplanten Besuchen wiederholt, weil Kai immer wieder etwas Schwerwiegendes dazwischenkommt, keimt bei ihr langsam Misstrauen auf. Doch ihr Freund versteht es stets, dies zu zerstreuen. Mehr noch: Er wirft ihr fehlendes Vertrauen und mangelnde Liebe vor und zieht sich zurück … um sich dann doch bald wieder zu melden.

    Aber trotz aller Verliebtheit und Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft wird Victoria zunehmend argwöhnisch. Ihre Sinne sind geschärft, und so entdeckt sie immer mehr Ungereimtheiten.

    Doch bis sie erkennt, dass der Mann, der sich Kai Cruz nennt, für sich nicht nur 1, sondern zahlreiche falsche Identitäten im Internet erschaffen hat, die er auch ihr gegenüber verwendet, dauert es noch eine ganze Weile.

    Resümee: 

    Die Hamburgerin Victoria Schwartz arbeitet als Kommunikationsdesignerin und Texterin für diverse Verlage und ist auch als Autorenfilmerin sowie Familien- und Wirtschaftsmediatorin tätig.

    Darüber hinaus engagiert sie sich für Menschen, die Opfer von Realfakes geworden sind oder dies befürchten; sie können sich über ihre Seite www.realfakes.net an sie wenden.

    Das Wort „Realfake“ hat Victoria Schwartz selbst geschaffen. Es beschreibt Personen, die für sich im Internet aufwändig komplett andere und völlig glaubhafte Identitäten kreieren und ausleben, um die Zuneigung – möglichst Liebe - anderer zu gewinnen. Ihre Motivation ist im Gegensatz zu Romance / Love Scammern nicht finanzieller Art, sondern ihnen geht es ausschließlich um Gefühle und emotionale Bindung. Dabei beteuern sie selbst ihrem Gegenüber immer wieder tiefe Zuneigung und beweisen diese durch zum Teil teure Geschenke.

    Victoria Schwartz - eine intelligente Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und beziehungsmäßig durchaus erfahren ist - hat ihre persönlichen Erlebnisse mit einem Realfake in diesem Buch niedergeschrieben:

    Ihre Beziehung zu dem Mann, der sich Kai Cruz nennt, entwickelt sich von der ersten Kontaktaufnahme bei Twitter bis zum Verliebtsein völlig normal. Selbst als (kritischer) Leser hatte ich zu keinem Moment auch nur den Hauch eines mulmigen Gefühls.

    Was allerdings später geschieht, ist schier unglaublich. Es liest sich wie ein Psycho-Thriller, der sich für die verliebte Frau zu einem zermürbenden emotionalen Albtraum entwickelt.

    Aber auch hier ging es mir noch lange Zeit wie ihr: Es kann ja durchaus passieren, dass der Partner wiederholt das lange ersehnte erste Treffen kurzfristig aus Gründen absagen muss, die man gut nachvollziehen kann. Schließlich bedauert er das auch stets aus tiefstem Herzen, beteuert immer wieder seine Liebe, wirkt ehrlich betroffen, wenn man sein Verhalten kritisiert und überrascht mit persönlichen Geschenken, die via Paket aus dem entfernten Ausland, in dem er sich gerade aufhält, ankommen.

    Es ist für Victoria eine lange dauernde Achterbahnfahrt zwischen Liebe – Argwohn – Kontaktpause – Versöhnung - Hoffnung – Enttäuschung, bis sie schließlich intensive Recherchen anstellt und dem realen Kai Cruz auf die Spur kommt.

    Nachdem sie im ersten Teil dieses autobiografischen Buches ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Mann, der sich ihr als Kai Cruz vorstellte, erzählt hat, steht das zweite Kapitel unter der Überschrift „Das Phänomen Realfakes“.

    Dabei beschreibt sie unter anderem unterschiedliche Fake-Typen, deren Motive, typische Verhaltensweisen und psychologische Manipulations-methoden. Sie schildert ein paar Standardgeschichten, erklärt, wie man sich schützen kann, welche Recherchemöglichkeiten es gibt und wie die Rechtslage aussieht.

    Wie bereits erwähnt, können sich Menschen, die den Verdacht hegen oder die Gewissheit haben, es mit einem Realfake zu tun zu haben, an Victoria Schwartz wenden über www.realfakes.net.


     

  22. Cover des Buches Das Kainsmal (ISBN: 9783442542710)
    Chuck Palahniuk

    Das Kainsmal

     (78)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Das besondere an dem Buch ist die Art wie es erzählt wird. Die Geschichte wird nicht linear erzählt, sondern durch verschiedene Augenzeugen, die das Geschehene alle etwas anders wahrgenommen haben und darstellen.

    Man erfährt also nie, wie es wirklich war, sondern muss die einzelnen Sichten irgendwie zusammen bringen, um erahnen zu können, wie es wohl wirklich abgelaufen sein könnte.

    Das ist eine Meisterleistung des Autors, wie ich finde – sich nicht nur eine Geschichte auszudenken, sondern auch noch sich zu überlegen, wie das die verschiedene Leute wahrgenommen haben und erzählen könnten. Es ist mal eine gänzlich andere Art eine Geschichte zu lesen – ich finde es wirklich genial.

    Aber auch die Handlung selbst ist alles andere als gewöhnlich. Thematisch schreckt der Autor vor so ziemlich gar nichts zurück. Auch hier gibt es Passagen die konfus sind, abgedreht, brutal oder ekelig sind.

    Aber dieses Buch ist auch ein ziemlicher Genre-Mix. Es ist irgendwas zwischen Roman, Sci-Fi, Fantasie, Gesellschaftskritik und Mindfuck.

    Auch dieser Band hat die typische Destruktion und dunkle Philosophie für die der Autor bekannt ist.

    Das Buch ist eine Ansage gegen das System – gegen das scheinheilige Pseudogetue der Gesellschaft, aber auch die Religion bleibt nicht unangetastet.

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Autor Verhaltenspsychologie studiert haben muss – das spiegelt sich jedenfalls in seinen Texten wieder, die vor Psychologie und Manipulation nur so sprühen.

    Auch dieses Buch hat recht vulgäre bzw. sexuelle Komponenten – aber die sind nie erotischer Natur (mit erotischer Literatur hat das wirklich gar nichts zu tun). Es geht dabei eher in eine düstere Richtung – eher in die Ecke Triebe und Machtspiel oder Kontrolle über den anderen ausüben.

    Das kann man nicht beschreiben, das muss man lesen – aber ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass das abstoßend wirken kann. Ich persönlich finde es auch recht grenzwertig. Aber irgendwie gehört das zu seinen Büchern dazu und dadurch, dass das immer etwas Absurdes an sich hat, finde es nicht so schlimm.

    Das Buch ist destruktiv – es ist fast eine Ode an die Zerstörung. Aber genau das mag ich so sehr an dem Buch. Es ist eine willkommene Abwechslung zu unserer geschminkten, heuchlerischen Welt.  Allerdings hinter dem stecken z.T. faszinierende Gesellschaftskritiken.

    „Man sieht, wie man sich selbst seine Realität schafft – denn wenn alle an eine Lüge glauben, dann ist es keine Lüge mehr“ – das ist ein faszinierender Gedanke und es spiegelt sich eine unwiderlegbare Wahrheit darin, weil genau so unsere Gesellschaft funktioniert.

    Generell finde ich die Gedankenspiele, die an manchen Stellen schon fast zu Verschwörungstheorien heranwachsen, einfach genial. Wobei hier die Grenzen zwischen Genie und Wahn sehr verschwommen sind.

    Das Buch ist schon sehr wirr – ich hatte zwischendurch durchaus mal den Faden verloren – bei den meisten Dingen findet man ihn dann wieder bei anderen nicht.

    Was auch daran liegt, dass das Buch ab einen gewissen Punkt eine doch recht sonderbare Wendung bekommt (das ist der Moment, wo die Fantasie und Sci-Fi Elemente einsetzen).

    Bei manchen Dingen, die plötzlich hinzu kamen, war ich irgendwie raus – Stückweit hat das vielleicht auch einfach meinen Horizont überschritten – interessant war oft es trotzdem, manchmal aber auch leider ein Störfaktor.

    Das Buch ist wirklich SEHR surreal, sogar noch mehr, als die anderen Romane, die ich von dem Autor gelesen habe. Darauf muss man sich einlassen können und selbst dann ist es nicht immer einfach.

     

    Fazit

    Die Bücher von Palahniuk überschreiten immer eine gewisse Grenze (in diesem Fall waren es eher mehrere) – aber das machen sie nie ohne Stil und ich glaube genau das ist das faszinierende daran.

    Ich kann aber auch verstehen, wenn einen das gar nicht zusagt.

  23. Cover des Buches Plötzlich verlobt: Liebeschaos in London (ISBN: B093TD15VZ)
    Fran C. Stuart

    Plötzlich verlobt: Liebeschaos in London

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwuermchen_1990

    Der Einstieg ins Buch gelingt sehr einfach. Der Schreibstil ist flüssig und in einer einfachen Sprache.

    Die Hauptcharaktere Sue wird sehr gut beschrieben. Ich konnte mir richtig vorstellen, wie Sue ist. Mit ihrer tollpatschigen und positiven Art brachte sie mich einige Male zum Lachen.

    Lance und Rupert waren eher etwas oberflächlich gehalten und ich konnte die beiden mir nicht so richtig vorstellen.

    Die Geschichte ist lustig, leicht und locker. Auch wenn der Ausgang zum Teil etwas vorhersehbar ist, finde ich es empfehlenswert, als einfache und fröhliche Unterhaltung.


  24. Cover des Buches Sweet Summer Kiss - Die Fake-Verlobte des CEOs: Liebesroman (ISBN: B08DQ1PDYV)
    Laura Winter

    Sweet Summer Kiss - Die Fake-Verlobte des CEOs: Liebesroman

     (9)
    Aktuelle Rezension von: SanNit

    Ich mochte das Buch. Es war lustig aber auch ernst.
    Hier ist Mobbing, im Speziellen gegenüber fülligeren Frauen Thema.
    Die Autorin hat es sehr gut in die Geschichte integriert. Und zwar in Form von Quinn. Ich finde sie nach Außen hin sehr selbstbewusst. Sie kann bei Ungerechtigkeiten anderen gegenüber nicht ihren Mund halten, was ihr schon den einen und anderen Job gekostet hat. Mit sich selbst geht sie allerdings nicht so mutig und selbstsicher um, sondern schützt sich mit Ironie und Humor.
    Nun ist sie allerdings an Ben geraten, den ersten Mann der ihr grundsätzlich zuerst in die Augen und das Gesicht schaut. Und dem sie eine Verlobung an den Hals gehetzt hat.
    Es wird gar nicht so ein großes Durcheinander, wie ich dachte. Dafür sorgt schon Ben. Ein Traummann übrigens, meiner Meinung nach.
    Quinn wäre aber nicht Quinn, wenn sie nicht hin und wieder über die Stränge schlägt.
    Durch ihre Erfahrungen sieht sie auch nicht mehr, wer es wirklich gut mit ihr meint und handelt vorschnell. So stößt sie Ben ab und an vor den Kopf.
    Trotz des behandelten Themas empfand ich die Geschichte als leichte und lockere Lektüre und für zwischendurch genau das richtige. Mich hat sie jetzt nicht sehr gefesselt aber unterhalten. Sie hat sich sehr schön lesen lassen, weil die Autorin einfach einen Schreibstil hat, der mir sehr liegt.

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