Bücher mit dem Tag "fall"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fall" gekennzeichnet haben.

544 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.244)
    Aktuelle Rezension von: janes_buecher

    Nachdem David Hunter seine Frau und seine Tochter durch einen Autounfall verloren hat, zieht er weg aus der Stadt und auf‘s Land. Dort will er ganz neu anfangen, seine Vergangenheit hinter sich lassen. Er beginnt dort als Landarzt und will nicht mehr an seine Vergangenheit als forensischer Anthropologe denken. Doch als die erste Leiche in seiner neuen Heimat auftaucht kann David seine Vergangenheit nicht mehr für sich behalten.

    Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten mit dem Protagonisten, bzw. Den fehlenden Informationen zum Protagonisten. Tatsächlich lernt man David erst ab der Hälfte des Buches richtig kenne, davor bleibt alles sehr oberflächlich. Dadurch fiel es mir jedoch schwer die Handlungen und die Stimmung des Protagonisten nachzuvollziehen.

    Ansonsten fand ich das Buch wirklich gut! Die Geschichte ist sehr spannend erzählt und ist dabei sehr unvorhersehbar. Dies ist bei Krimis ja häufig nicht der Fall. Zu Beginn hat es mir etwas zu lange gedauert bis Spannung aufgebaut wurde. War der Punkt jedoch überschritten, gab es Spannung bis zum Ende und eine Auflösung des Falles, mit der ich niemals gerechnet hätte.

    Eine Empfehlung für Fans von Krimis. Simon Beckett schreibt spannende Geschichten, die nicht von Anfang an durchblickt werden können. Sein Schreibstil zieht einen in seinen Bann und lässt einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

  2. Cover des Buches Engelsnacht (ISBN: 9783570308400)
    Lauren Kate

    Engelsnacht

     (1.872)
    Aktuelle Rezension von: Book_Love_

    Schöne Geschichte. Etwas langatmig zwischendurch aber insgesamt hat es mir gefallen 

  3. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.393)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Flavia, die jüngste der drei de Luce Schwestern, traut ihren Augen nicht, da liegt ein Toter im Gurkenbeet von Gut Buckshaw. Oder vielmehr ein Todgeweihter, denn als Flavia näher tritt, haucht ihr der Fremde mit seinem letzten Atemzug ein Wort entgegen, dass das junge Mädchen zunächst ratlos zurücklässt. Die Polizei kommt kurz darauf und nimmt nach einigen Ermittlungen Flavias Vater in Gewahrsam. Da beginnt Flavia selbst zu recherchieren und stößt nach und nach auf Geheimnisse, die ausgerechnet ihren Vater betreffen und ihm ein Tatmotiv liefern.

    Bradley hat mit Flavia de Luce eine unterhaltsame Geschichte kreiert, die von den üblichen Krimierzählungen schon dahingehend abweicht, weil ein kleines Mädchen zur Detektivin wird. Ein Hauch von Adams Family Flair gibt dem ganzen eine durchaus aparte Note. Und so einfallsreich die Geschichte ist, die in der Tat nicht alles sofort verrät, blieb die Geschichte seltsam träge. Ich kann nicht genau ausmachen, woran das lag, aber Spannung - im Sinne, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen wollte - kam eigentlich nie auf. Und das nicht weil die Geschichte nicht stringent wäre, oder schlecht erzählt. Vielmehr haben mich die ganzen nebensächlichen Beschreibungen abgelenkt, die zu Hauf im Buch eingestreut sind und die irgendwie die Haupthandlung auf Abwege führten. So ertappte ich mich ein ums andere Mal wie ich genau in jenen Stellen mit Gedanken abschweifte und nur schwer zurück in die Hauptstory fand.

    Kurzum: Eine gute Grundstory mit interessantem Charakter, aber zu vielen Nebenerzählungen, die ablenken. Keine Lese-Muss, aber ein Lese-Kann.

  4. Cover des Buches Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte (ISBN: 9783785578674)
    Jessica Park

    Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

     (540)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Anstatt das Julie die ersten Tage an ihrem College genießen kann, muss sie sich um eine 13 jährige kümmern, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Julie gibt es nicht gerne zu, aber die Finn sieht unglaublich gut aus. Finn befindet sich gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Jedoch zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus und es macht den Anschein, dass Julie sich in die Pappfigur verliebt…

    Ich hatte dieses Buch echt Ewigkeiten auf meine SuB liegen und irgendwie hab ich kaum Lust gehabt dieses Buch zu lesen. Warum kann ich euch gar nicht sagen, jedoch kann ich euch sagen, dass ich mich hier teilweise durch das Buch gequält habe. Dieses Buch hat mir wirklich keinen Spaß gemacht und ich habe dieses Buch nur gelesen, damit ich es endlich beenden konnte. Für mich war dieses Buch leider überhaupt nichts und ich war doch sehr enttäuscht über diese Geschichte. Jeder kann natürlich eine ganz andere Meinung zu dem Buch haben, diese ist meine!

    Okay, fangen wir mit Julie an. Für mich war sie sehr aufdringlich und ich habe wirklich keinen Zugang zu ihr gefunden. Teilweise war sie auch echt arrogant oder heuchlerisch, was mir ebenfalls das Lesen echt erschwert hat. Ich mochte sie einfach nicht und auch bis zur letzten Seite hin, konnte ich mich nur noch über sie aufregen. Schade finde ich auch, dass sie wirklich jeden Tag Matt dumm anmacht. Ihrer Meinung nach sind seine T-Shirts echt dämlich und das stört mich sehr. Anstatt das man in einem Jugendbuch vermittelt, dass es vollkommen egal ist, was man anzieht, wird man in diesem Buch für seine Kleidung kritisiert. Echt schräge Sache! Und nicht nur das: sie kritisiert an ihm, dass er nie aus dem Haus geht und er wird als ein ,,nerdiger‘‘ Typ abgestempelt. Also wirklich, hat nichts in einem Jugendbuch zu suchen! Leider bleibt das nicht nur bei Matt, denn sie kritisiert auch Celeste für jede noch so kleine Kleinigkeit und glaubt, dass sie weiß was am besten für Celeste ist. Leider war Julie auch sehr unreif dafür, dass sie aufs College geht. Sie beschwert sich ständig über irgendwelche Situationen, ist aber nicht bereit dafür, etwas zu ändern. Und mit 16-17 Jahren sollte man sich dessen schon bewusst sein.

    Der Schreibstil war für mich ganz okay, nichts Spektakuläres. Dennoch wird hier sehr angenehm und flüssig geschrieben, doch leider war das drum herum überhaupt nicht gut. Für mich war ehrlich gesagt der Schreibstil das einzige, was man hier wirklich positiv hervorheben kann, mehr ist da leider überhaupt nicht gewesen! Zu Beginn war der Schreibstil doch recht zäh und man musste sich da erst mal durch kämpfen.

    ,,Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte‘‘ war für mich ein Buch, dass ich wirklich keinen empfehlen kann. Ich finde, dafür dass dieses Buch ein Jugendbuch ist, wurden so viele Themen falsch aufgegriffen und nicht gut durchdacht oder bearbeitet. Als Autorin ist das schon echt was, über das man sich wirklich bewusst sein sollte, wenn man so ein Buch veröffentlicht. Julie hat mir als Protagonistin die ganze Geschichte kaputt gemacht. Sie war so eine ätzende und nerv tötende Person, die das ganze Buch ruiniert hat. Also Leute, ich kann euch das Buch leider gar nicht empfehlen. Es gibt echt Bücher, die besser sind und hierbei verschwendet ihr eure Zeit beim Lesen. Lest dafür lieber etwas anderes!

  5. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.634)
    Aktuelle Rezension von: Crissy_Loves2read

    Clary hat nur mehr ihre Mutter und als die plötzlich verschwindet ist sie alleine. Zu allem Überfluss wird sie von einem grausigen Wesen angegriffen und ein Typ, der sich als Schattenjäger vorstellt, rettet ihr das Leben! Er entfürht sie in eine Welt voller Vampire, Werwölfe und Dämonen. Clary erfährt (was sonst?) dass sie einer Generation von schattenjägern entstammt und muss sich dem Kampf Gut gegen Böse anschließen, um ihre Mutter zu retten.

     

    Insgesamt ist die Story einfach nichts neues. Ein schüchternes Mädchen mit einem schweren Schicksal, das erfährt, dass sie etwas besonderes ist und und dann auf einen Bad Boy trifft, in den sie sich irgendwann verliebt. Dreiecks-Beziehung inklusive. Die seichte Handlung wird vom Schreibstil wettgemacht und im Endeffekt, dank der Plotwists und dem überraschenden, etwas brutalen Ende, habe ich mich unterhalten gefühlt. Und das Cover ist einfach DER HINGUCKER😍 , deswegen vergebe ich 4 Sterne.

    Besonders gefallen hat mir die detailreich beschriebene Welt. 👍Das vermisse ich bei anderen Büchern manchmal. Auch die detailreich gezeichneten Charaktere, die authentisch rüberkommen, konnten bei mir punkten, auch wenn sie zugegebermaßen schon stereotyp sind: Die anfangs unbeholfene Hauptprotagonistin, der zynische, sexy Machotyp und der treue beste Freund. Jace ist ein sarkastischer Kerl, der coole Sprüche schiebt (ein typischer Bad Boy eben, der mittlerweile in fast jedem Urban Fantasy vorkommt) aber gegen Ende wunderte ich mich doch ein wenig über seine Naivität. Clary kommt einen vor wie ein rebellierender Teenager. Es hat mich gestört, dass sie alles einfach hinnimmt (ihr neues Schicksal). Sie macht wenig Fortschritte und Jace muss sie immer wieder mal retten. Die Dialoge waren manchmal witzig mit einem knackigen Sarkasmus 😁

    Die Welt und die ganze Idee um die Nephilim, den schattenjägern usw hat mir gefallen, auch wenn etwas in der Art schon in gefühlt jedem zweiten Jugendfantasy vorkommt. Die Handlung ist spannend, die kleinen Lückenfüller zwischendurch haben mich nicht so arg gestört. Es gibt viel action mit all den Kämpfen und das Ende ist offen, somit ist man gespannt auf den nächsten Teil. Ob ich den lese, weiß ich noch nicht, weil die Story zwar interessant aber doch auch Druchschnitt war.

  6. Cover des Buches Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht (ISBN: 9783596190454)
    C.C. Hunter

    Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht

     (2.249)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Ich hatte dieses Buch gekauft, weil es mir empfohlen wurde und recht interessant klang. Also hatte ich es mit einer hohen Erwartung gelesen und meine Meinung ist gemischt. Die Grundidee fand ich sehr gut, die verschiedenen Rassen zu vereinen. Der Schreibstil war sehr einfach und schnell zu lesen. Das Cover sieht nett aus. Die Protagonistin Kylie fand ich nervig und habe gehofft, dass sie während des Buches erwachsen wird. Sie war sehr oberflächlich, auch mit ihrem herum geknutschte und mit dem Gedanken "Was sind das denn für Freaks?", war sie sehr anstrengend. Tatsächlich macht Kylie auf mich gar keinen verliebten Eindruck. Übertrieben fand ich, dass Della und Miranda aus unerfindlichen Gründen dauernd streiten müssen und sich auch teilweise umbringen wollen.

  7. Cover des Buches Shadow Falls Camp – Erwacht im Morgengrauen (ISBN: 9783596190461)
    C.C. Hunter

    Shadow Falls Camp – Erwacht im Morgengrauen

     (1.540)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Band 2 um die Shadow Fall Camp. 

    Toller zweiter Band, Kylie versucht weiterhin herauszufinden wer und was genau sie ist und wem ihr Herz gehört. Dazu hat sie permanent das Gefühl jemand verfolgt und beobachtet sie...

    Man erfährt mehr über die jeweiligen übernatürlichen Wesen im Camp und dessen stärken, dazu kommt das Kylie selbst nicht genau weiss was sie ist, trotzdem hat sie von Tag zu Tag neue Kräfte. Die Lovestory fand ich wieder süss und zart eingebaut, obwohl es sich um eine Dreiecksbeziehung handelt. 

    Es gab etwas Action und viele Geheimnisse, sehr spannend und unterhaltsam

    Für alle die gerne Jugendbücher lesen, es ist keine 08.15 Internats-Drama-Geschichte ;)

  8. Cover des Buches Nachricht von dir (ISBN: 9783492302944)
    Guillaume Musso

    Nachricht von dir

     (743)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover hat mich ehrlich gesagt in die Irre geführt da es mit der jungen Frau die in die Ferne Blickt und im Hintergrund die Stadt Paris sehr an einen Liebesroman alla Nicolas Barreau erinnert. Dies ist aber eine völlig andere Geschichte!
    Am John F Kennedy Airport vertauschen ein Mann und eine Frau ihr Handy. Als ihnen dies zu Hause auffällt stellen sie fest das sie mehrere 1000km voneinander getrennt wohnen. Erst wollen sie das Handy des jeweils anderen zurück schicken, sind dann jedoch neugierig und fangen an im Handy des jeweils anderen zu stöbern...und stossen auf Ungereimtheiten...

    Ein tolles Buch! Man kann es von der ersten Seite nicht mehr aus der Hand legen und es entwickelt sich bis zum Schluss zum Pageturner. Zwischen Liebesgeschichte und Krimi angesiedelt bleibt es immer spannend und es gibt sogar einiges an Action.

  9. Cover des Buches Harry Potter und der Halbblutprinz (ISBN: 9783551557469)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Halbblutprinz

     (9.478)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Band 6 um die Geschichte von Harry Potter, der Zauberer besucht das 6 Jahr die Zauberer Schule Hogwarts, jedoch bricht seit Voldemort zurück ist draussen das Chaos aus. Er, seine Freunde und Dumbledore versuchen die Vergangenheit zu verstehen um ihn zu stürzen und kommen einigen Geheimnissen sehr nahe. Man erfährt viel über die Vergangenheit aller und vor allem von Lord Voldemort. Dazu findet Harry ein Schulbuch das vollgekritzelt ist mit Tipps und Tricks, das ihm hilft das Fach mit Bravour zu bestehen, die Frage bleibt aber offen, wer nun der Halbblutprinz ist...

    Toller Band, ich kann nicht anders als die Reihe durchzusuchten... Es geht in eine spannende Richtung und ich war stellenweise Schockiert, über das was alles geschieht... Ich fand Voldemorts Vergangenheit sehr spannend, was mir etwas zu abrupt gestartet hat waren die Love-interest die darin entstehen... Naja so schnell wie sie da waren, waren sie auch wieder beendet...

    Ich freue mich auf den letzten und finalen Band :)


  10. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.211)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Anfangs fand ich das Buch sehr langatmig, wenngleich es sich auch gut lesen lies. Die eigentliche Story, der Auftrag, den der Journalist Blomquist von einem reichen Industriellen erhält, erfahren wir nämlich erst nach 100 Seiten. Offiziell soll er eine Familienchronik schreiben. Inoffiziell soll er nach der als 16- jährige verschwundenen Harriet suchen, die der Auftraggeber wie ein eigenes Kind geliebt hat. Damals in den 60zigern hat die Polizei jeden Stein umgedreht ohne Erfolg. Wie soll Blomquist da fast 40 Jahre später neue Spuren finden ? Was er aber entdeckt ist so schrecklich, dass einem der Atem stockt. Je mehr er erfährt, desto grausiger werden seine Erkenntnisse.

    Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, nachdem ich erstmal in der Geschichte drin war. Habe eine ganze Nacht gelesen statt zu schlafen, so hat es mich gefesselt. Und auch jetzt, wo das Buch zuende ist, möchte man die Charaktere nicht missen, auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Also werde ich mir gleich das nächste Buch der Trilogie vornehmen. Schade, dass der Autor verstorben ist und nicht die weiteren geplanten 7 Bände schreiben konnte. 

    Klare Leseempfehlung und als Tipp, falls man sich am Anfang auch fragen sollte, wann es denn nun endlich losgeht : Durchhalten, es lohnt sich.

  11. Cover des Buches Shadow Falls Camp - Erwählt in tiefster Nacht (ISBN: 9783596198153)
    C.C. Hunter

    Shadow Falls Camp - Erwählt in tiefster Nacht

     (1.064)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Band 5 der Shadow Falls Camp und das Finale der Reihe.

    Das Buch geht in gleichem Stil weiter, es gibt weiterhin viel Gefühlschaos zwischen zwei Jungs, wobei sie langsam mehr Klarheit gewinnt, dazu kommt dass sie mehr über sich erfahren hat und versucht ihre neuen Gaben besser zu kontrollieren. Es gab ein wenig von allem und war sehr unterhaltsam und spannend gestaltet. Zum Schluss kam dann noch etwas Action und ein gutes Happy End.

    Für mich eine Tolle Jugendbuch Reihe die zwar im Internat oder einer Art Internat spielt, jedoch nicht klassisch für diese Geschichten steht, denn obwohl man einige Dramen um ihr Liebesleben hat, hat die Autorin auf nervige zickige Nebencharaktere verzichtet was für mich die Reihe umso besser gemacht hat. Der Fantasy Anteil war auch gut, nicht zu schwer und doch vorhanden und doch was neues indem sie eine spezielle Spezies erschaffen hat. Der fliessende Schreibstil hat mich einfach weiterlesen lassen, sodass ich die 5 Bände durchgesuchtet habe :) Ich kann es aber nur empfehlen diese durchzulesen, denn die Geschichte geht jeweils weiter ohne grosse Wiederholungen

    Für alle die gerne Jugendbücher im Urban-Fantasy-Stil mögen

  12. Cover des Buches Aschenputtel (ISBN: 9783442375806)
    Kristina Ohlsson

    Aschenputtel

     (328)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Das Buch an sich las sich schnell und flüssig und war auch inhaltlich fesselnd. Aber irgendwie zog sich die Ermittlung für den Leser etwas in die Länge. Schon sehr früh im Buch - vor Alex, Peder und Fredrika - habe ich als Leserin gewusst, was der Hintergrund für die Taten war!

    Auch wenn das erste Buch der Reihe war, muss ich zugeben, dass es für mich auch das letzte war. Mich reizt es nicht die folgenden Bücher der Reihe zu lesen.

  13. Cover des Buches Young Sherlock Holmes (ISBN: 9783596193004)
    Andrew Lane

    Young Sherlock Holmes

     (354)
    Aktuelle Rezension von: 99Hermione99

     Zum Inhalt: Sherlock Holmes ist 14 Jahre alt. In den Sommerferien wird er zu seinem Onkel und seiner Tante im Holmes Manor geschickt. Todlangweilige Wochen stehen ihm bevor. Zu allem Überfluss hat sein Bruder Mycroft für ihn auch noch einen Tutor organisiert: Amyus Crowe soll sich um die Schule für Sherlock in den Ferien kümmern. Doch plötzlich tauchen zwei Leichen auf, die merkwürdige Beulen im Gesicht aufweisen. Noch eine Pestseuche? Sherlock möchte mehr darüber herausfinden und stürzt sich in Nachforschungen. Doch ungewollt werden Sherlock, sein neugefundener Freund Matty, Amyus Crowe und dessen Tochter Virginia in diesen Fall hineingezogen und sogar zum Tode verurteilt. Bienen spielen dabei eine verblüffend wichtige Rolle.   Meine Meinung:   Ich finds erst mal super cool, dass Andrew Lane die Herausforderung auf sich genommen hat, die bisher unbekannte Kindheit von Sherlock Holmes zu erzählen. Und das hat er auch ziemlich gut, fesselnd und spannend hingekriegt. Einzig und allein die Tatsache, dass Sherlock Holmes genauso schlau ist, wie alle anderen, irritiert mich. Hat er das, was man aus den Filmen und den Originalbüchern kennt, wirklich alles gelernt? Ich bin skeptisch. Aber sonst ist das Buch fantastisch und ich werde mit Vergnügen die restlichen Bände lesen! Also lesen!! ;)

  14. Cover des Buches Die Frauen, die er kannte (ISBN: 9783499256714)
    Michael Hjorth

    Die Frauen, die er kannte

     (430)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Der egozentrische Egomane Sebastian Bergman wird zu einem Fall eines Serienmörders zugezogen, der scheinbar wahllos Frauen ermordet. Aber das 4. Opfer kennt Sebastian. Es ist eine von vielen Frauen, mit denen der sexsüchtige Psychologe geschlafen hat. Mit Dieser erst kürzlich. Dann wird ihm klar, wie persönlich der Fall ist, denn die Opfer sind alles Frauen, die er „kannte“. Ein Katz und Maus Spiel mit einem Serienmörder im Hochsicherheitsgefängnis beginnt, das immer gefährlicher wird und immer persönlicher, denn Sebastians Gegenspieler wurde damals dank ihm gefasst und ist nicht weniger brilliant als er selbst.

    Erneut wird das Buch von den persönlichen Befindlichkeiten, Neurosen und Gedanken der Protagonisten, zu denen diesmal auch der Serienmörder selbst zählt, bestimmt. Geschickt wird das Persönliche hier zu einem verwobenen, komplizierten Kriminalfall mit teils recht vorhersehbaren Abläufen. Das Besondere ist, dass diese Vorhersehbarkeit der Spannung keinerlei Abbruch beschert. Den Autoren gelingt ein kontinuierlicher Spannungsaufbau, der sich nur zu Beginn etwas zu sehr hinzieht, in dem es zu lange nur um die krankhaften Psychosen Bergmans geht. Nach dieser Einführung wird das Buch von Seite zu Seite fesselnder und spielt mit den (Un)Tiefen des menschlichen Geistes. Im Gegensatz zu Teil 1 kann der Leser an einigen Stellen fast Sympathie für den unmöglichen Protagonisten aufbauen und wird viel tiefer in das Geschehen eingebunden. Gerade gegen Ende des Buches lässt das Geschehen den Leser nicht mehr los.  

    Mein Fazit: Ein wesentlich spannenderes Buch als Teil 1, das nur um etwas zu langen Auftakt schwächelt, der von den persönlichen Problemen des Protagonisten zu sehr dominiert ist. Ab dem Moment, wo dies in die laufenden Ermittlungen eingebunden wird, steigt die Spannung kontinuierlich. Dieser Krimi lebt allerdings genau wie sein Vorgänger von den psychischen Details und weniger von  schneller Ermittlung oder gar Action. Für alle Krimifans, die damit etwas anfangen können, eine klare Leseempfehlung.


  15. Cover des Buches Vergiss mein nicht (ISBN: 9783442379071)
    Karin Slaughter

    Vergiss mein nicht

     (1.721)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Klappentext:

    Es sollte ein unbeschwertes Date auf der gut besuchten Rollschuhbahn werden. Doch für Sara Linton und Polizeichef Jeffrey Tolliver überschlagen sich die Ereignisse, als plötzlich die 13-jährige Jenny mit einer Waffe in der Menge auftaucht. Sie droht damit, den Teenager Mark zu erschießen. Obwohl Jeffrey alles tut, um die Situation zu entschärfen, kommt es zur Eskalation: Jeffrey muss Jenny töten, um Mark zu retten. Und der Albtraum hat noch kein Ende gefunden. Als Sara kurz darauf die Leiche obduziert, stößt sie auf ein schockierendes Verbrechen, das selbst die abgebrühtesten Ermittler fassungslos zurücklässt.


    Meine (Kurz-)Meinung:

    Gibt es Themen, über die ihr nicht lesen könnt oder wollt?

    Ich kann die Frage mit einem klaren Nein beantworten. Gerade bei Thrillern darf es für mich gerne riiiichtig heftig sein. Vielleicht bin ich über die Jahre abgehärtet, sodass mich normale Krimis eher langweilen.

    „Vergiss mein nicht“ ist auf jeden Fall heftig genug für die ganz Taffen unter euch.
    Es handelt von einem Mädchen, das droht einen Mitschüler zu erschießen und dann von einem Polizisten getötet wird. Man geht davon aus, dass sie die Mutter von dem in der Toilette gefundenen, toten Neugeborenen ist. Aber die Obduktion liefert eine erschreckende Erkenntnis: sie ist nicht die Mutter, denn…

    Mehr verrate ich nicht, ohne zu spoilern. Deshalb nur so viel „Warnung“ vorab: das Buch handelt von Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Pädophilie und Kinderpornographie. Es hat mich geradezu geekelt. Aber das Buch ist so gut und spannend geschrieben, dass ich es trotzdem nicht zur Seite legen konnte.

    Mein Highlight im Januar. 5 Sterne.

  16. Cover des Buches Das Mädchen, das verstummte (ISBN: 9783499266621)
    Michael Hjorth

    Das Mädchen, das verstummte

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Vier Tote, davon zwei Kinder, faustgroße Einschusslöcher – diesmal startet das Buch direkt mit einem Mord an einer Familie und sämtliche Handlung bleibt näher am Fall. Die Reichsmordkommission ermittelt, erstmals ohne Ursula und tritt auf der Stelle. Erst als sie herausfinden, dass es eine Zeugin gibt, haben sie eine erste richtige Spur.

    Sebastian muss diesmal sein Können als Psychologe voll einbringen und versagt natürlich auf privater Ebene gänzlich, obwohl er gute Arbeit leistet. Die Situation rund um Vanja und ihre Familie schwelt weiter ungelöst, während in diesem Buch Billy zunehmend weiter in den Fokus rückt, und das nicht unbedingt positiv.

    Der Ansatz der Autoren mit Einblick in die schwedische Politik war gut gelöst. Ein Bergbauunternehmen, dass eine Mine ausbeuten will, benötigt dafür fünf Grundstücke und nur vier Eigentümer sind bereit zu verkaufen. Dabei gibt es viele Wege, die zum Ziel führen und skrupellos muss nicht illegal sein.

    Mein Fazit: Ein sehr facettenreicher Teil der Reihe, der mich wesentlich mehr als sein Vorgänger überzeugen konnte und trotz über 600 Seiten nie langweilig wurde. nun hoffe ich natürlich, dass der nächste Teil ebenso weitermacht.

  17. Cover des Buches Dreh dich nicht um (ISBN: 9783442382682)
    Karin Slaughter

    Dreh dich nicht um

     (1.106)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Klappentext:

    Einer geht um. Einer wählt aus. Einer muss raus. Für immer.

    Es ist schon der dritte Tote in einer Woche. Am Grant Collge haben die Studenten offenbar ein makabres neues Hobby: Sterben. Aber Chief Jeffrey Tolliver und die Gerichtsmedizinerin Sara Linton werden den Verdacht nicht los, dass mit diesen Selbstmorden etwas nicht stimmt.


    Meine Meinung:

    Sara Linton wird zu einem Einsatz beordert. Ein Student ist von einer Brücke gesprungen und nun tot.
    Da sie mit ihrer hochschwangeren Schwester, Tessa, unterwegs ist, nimmt sie diese mit.
    Während Sara den Leichnam untersucht, ist Tessa angehalten, im Auto zu warten. Doch – hochschwanger, wie sie nunmal ist – drückt bald die Blase und sie sucht sich ein ruhiges Eckchen im nahegelegenen Wald, wo sie überfallen und niedergestochen wird.

    Erst das Attentat auf Tessa, lässt Sara und Jeffrey den Selbstmord des jungen Mannes genauer betrachten. War es denn wirklich Selbstmord oder können der tote Student und das Attentat auf Tessa womöglich zusammenhängen?

    Kurze Zeit später sterben weitere Studenten. Das Motiv scheint rassistischer Natur zu sein und überall tauchen Indizien auf, die auf Lena hinweisen, ehemalige Polizistin unter Jeffrey und Opfer eines zurückliegenden Gewaltverbrechens. Kann es sein, dass Lena ihren neuen Freund, Ethan Green, einen bekannten Rassisten, deckt?

    Insbesondere das Zwischenmenschliche rückt in der Grant-County-Reihe für mich immer weiter in den Fokus. Ja, der Fall um die toten Studenten war interessant, aber mich fesselte viel mehr der Handlungsstrang um Lena. Man erfährt, wie sehr ihre Psyche unter der einstigen Vergewaltigung und Folter gelitten hat. Die ohnehin schon schwierige Lena, behindert mit ihrem Alkoholkonsum und dem ausgeprägten Sturkopf in diesem Band direkt die Ermittlungen. Sie scheint in einer Abwärtsspirale gefangen zu sein, aus der sie sich nicht selbst befreien kann.

    Es ist erstaunlich, wie Slaughter die Hintergründe ihrer Protagonisten mit den Geschichten verwebt, wie sie interessante Fälle schafft, ohne das Zwischenmenschliche zu vernachlässigen.
    Allerdings muss ich gestehen, dass der Angriff auf Tessa zu Beginn mich ziemlich nervte – denn in Slaughters Grant-County-Serie scheint jeder Charakter irgendeine Form von Traumata durchleben zu müssen: Vergewaltigung, häusliche Gewalt, jetzt der Messerangriff auf Tessa… Das war mir in diesem Band einfach ein wenig zu viel. Vor allem, da ich denke, dass das Buch auch ohne den Angriff auf Tessa ausgekommen wäre.

    Abgesehen davon ist dieser dritte Band der Reihe genauso solide wie die Vorgänger, mit bildgewaltigen, sehr blutigen und ekligen Details – und damit wirklich nichts für zart Besaitete!
    4 Sterne!

  18. Cover des Buches Blutige Stille (ISBN: 9783596512669)
    Linda Castillo

    Blutige Stille

     (588)
    Aktuelle Rezension von: Aleksandra

    Klappentext: "Sie töteten alle Mitglieder der Familie Plank. Die Leichen des Vaters und der beiden Söhne fand man im Wohnhaus, die der Mutter und des Babys auf dem Weg zur Scheune. Doch niemand war auf das vorbereitet, was sie in der Scheune fanden. Die beiden Mädchen, gefoltert und misshandelt. Die Familie gehörte zur amischen Gemeinde in Painters Mill, Ohio, sie lebten getreu ihren Glaubensgrundsätzen von Schlichtheit und Bescheidenheit, waren gottesfürchtige Leute. Fernab von den Verführungen der Zivilisation. Oder enthüllt das Tagebuch der ältesten Tochter eine andere Wahrheit?
    Spannungsgeladen und aufregend: Auch der zweite Thriller mit Polizeichefin Kate Burkholder ist Nervenkitzel pur. Ein Thriller, der Gänsehaut garantiert!"

    Nachdem ich den ersten Teil nur so verschlungen habe, traute ich mich an den zweiten Teil. Dieser war eindeutig besser. 

    Linda Castillo hat eine sehr angenehme und gemütliche Schreibweise. Beim Lesen ihrer Romane hat man das Gefühl, als würde man mitten in einer dicken Decke eintauchen und sich aber trotzdem voll im Geschehen befinden.

    Kate Burkholder wird mir immer sympathischer, langsam baue ich auch eine Beziehung zu ihr auf und kann so einiges nachempfinden. Im zweiten Teil kommt sie mir menschlicher vor. Tomassetti's Entwicklung in diesem Buch begeistert mich. Er befindet sich auf der Suche nach sich selbst sowie der Akzeptanz einer neuen Liebe. Wundervoll in Szene gesetzt, aber so zart und so wenig dramatisch, dass die Liebesgeschichte der zwei Cops nur als Schatten dargestellt wird. So hat der zweite Fall Zeit und Raum sich zu entfalten.

    In diesem Buch werden weitere Geheimnisse und Lebensgewohnheiten der Amish-Familien dargestellt. Immer wieder bin ich verwundert und überrascht, wie zB. von der gesichtslosen Puppe. 

    Der Fall selbst ist spannend aufgebaut. Man vermutet den Täter, allerdings wird man am Ende trotzdem überrascht. Die Gedanken, wie ungeschützt und ahnungslos die Jugendlichen und die Kinder der Amish-Gemeinde sind, erschrecken mich oft. 

    Das Buch hat mich sehr bewegt und einen weiteren Gedankenkarussell entfacht.

    Diese Buchreihe von Linda Castillo ist nicht nur eine Krimi/Thriller-Reihe. Sie ist vielmehr.

    Empfehlen würde ich gerne die Reihe jedem, der gerne gemütlich liest, mit viel Spannung, wenig Romanze, dafür aber mit einem Blick hinter den Kulissen der geheimnisvolle Amish-Gemeinde.

  19. Cover des Buches Argus (ISBN: 9783499269141)
    Jilliane Hoffman

    Argus

     (504)
    Aktuelle Rezension von: BuechermonsterBlog

    Rund sieben Jahre liegen zwischen „Argus“ und den kurz nacheinander erschienen Vorgängerbänden „Cupido“ und „Morpheus“ und auch im Buch selbst macht sich der zeitliche Abstand deutlich bemerkbar. So reiht sich auch dieser Roman zwar offiziell in die Reihe um Staatsanwältin C. J. Townsend ein, allerdings hat diese nach den Vorfällen um „Cupido“-Mörder William Bantling der Stadt Miami längst den Rücken gekehrt und weit entfernt unter neuer Identität ein neues Leben begonnen – und spielt im überwiegenden Teil dieses Buches eigentlich gar keine Rolle mehr.


    Stattdessen rückt einerseits ihr früherer Mitstreiter Detective Manny Alvarez in den Mittelpunkt, zudem wird Townsend nahezu eins zu eins durch die junge Staatsanwältin Daria DeBianchi ersetzt. Und hier beginnen auch schon die Probleme von „Argus“, denn nicht nur die weibliche Hauptfigur ist ein müder Aufguss ihrer Vorgängerin, auch die Geschichte selbst setzt zu goßen Teilen wieder auf die gleichen Zutaten wie die beiden Vorgänger. Wieder geht es um grausame Verbrechen an Frauen, wobei die neuerliche Mordserie streng genommen sogar nur ein Vorwand ist, um den berüchtigten William Bantling alias „Cupido“ wieder in die Handlung hineinzuziehen. Der im Hochsicherheitstrakt vor sich hin vegetierende Todeskandidat behauptet nämlich, einen geheimen Snuff-Club hochnehmen zu können, der angeblich für die brutalen Morde verantwortlich sei.


    Grundsätzlich ist auch „Argus“ zwar wieder ein durchaus spannender und kurzweiliger Thriller, allerdings wirkt dieser nach den beiden vorangegangenen Romanen sehr uninspiriert und kocht mehr oder weniger die gleiche Story nochmal neu auf – und das zum dritten Mal mit dem gleichen Antagonisten, dem zwar eine gewisse teuflische Aura nicht abzusprechen ist, der aber andererseits nun auch wirklich lange genug im Rampenlicht dieser Reihe gestanden hat. Dessen Verwicklung sorgt nämlich auch dafür, dass die Autorin zahlreiche Rückblenden einbaut und immer wieder die Ereignisse von „Cupido“ und „Morpheus“ zusammenfasst. Das ist angesichts des langen Zeitabschnitts zwischen den Veröffentlichungen des zweiten und dritten Buches zwar einerseits löblich und ermöglicht auch Neueinsteigern das problemlose Verständnis dieser Geschichte, lässt aber insgesamt noch weniger Raum für neue Ideen und Entwicklungen. 


    Im Schlussteil des Romans fährt Jilliane Hoffman zwar nochmal schwere Geschütze auf und sorgt für den gewohnten Nervenkitzel und einige unerwartete Wendungen, allerdings bleiben am Ende doch noch viele Fragen ungeklärt und lassen vermeintliche Logiklöcher vermuten, viel eher ist aber damit zu rechnen dass die Autorin den Fall gerne auch noch in den nächsten Band mit hinüberschleifen möchte. Ob das eine gute Idee ist oder die Reihe nach diesem schon mäßigen dritten Band dann endgültig ihren Zenit überschritten hat, wird der Abschlussroman „Nemesis“ dann zeigen.

  20. Cover des Buches Grabesgrün (ISBN: B00BYUHBIE)
    Tana French

    Grabesgrün

     (610)
    Aktuelle Rezension von: happyoldendays

    Im fiktiven Dubliner Vorort Knocknaree ereignete sich im Sommer 1984 eine schreckliche Tat: Drei Kinder, die im Wald spielen waren, werden vermisst. Eines der Kinder findet die Polizei völlig verängstigt im Wald, mit blutigen Schuhen und ohne jede Erinnerung daran, was sich zugetragen hat.

    Zwanzig Jahre später ist dieses Kind Ermittler bei der Dubliner Mordkommission. Seinen Namen hat er zu Rob Ryan geändert, denn seine Kindheit hält er geheim. Nur seine engste Kollegin und beste Freundin Cassie Maddox weiß Bescheid. Doch dann werden die beiden zur Leiche eines kleinen Mädchens in Knocknaree gerufen und Detective Ryan wird nicht nur mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern auch mit der Frage, ob die beiden Fälle zusammenhängen.

    Dieser Debütroman von Tana French besticht durch seine atmosphärische Erzählweise und einem gut gesponnen Plot. Mit einem scharfen Auge und wunderbar präziser Sprache lässt die Autorin die Schauplätze und die Figuren des Romans vor dem Auge des Lesers lebendig werden. Die Charaktere sind vielschichtig und differenziert, ihre Handlungen und Motive nachvollziehbar. Besonders interessant fand ich die beiden Hauptfiguren Rob Ryan und Cassie Maddox, weil sie keine 0815-Standardermittler sind. Beide quälen sich mit Geheimnissen aus ihrer Vergangenheit und suchen Zuflucht in einer innigen Freundschaft. Doch der neue Fall stellt nicht nur ihre kriminalistischen Fähigkeiten auf die Probe, sondern auch ihre Beziehung. Der Fall selbst ist komplex, die Autorin präsentiert einige mögliche Tathergänge, die durch intensive Ermittlungen und Verhöre durchgespielt werden, aber zunächst keine Lösung offenbaren. Dadurch zieht sich die Aufklärung des Mordes ziemlich in die Länge, die Spannung baut sich eher gemächlich auf. Dennoch empfand ich die Geschichte als fesselnd, weil ich als Leser mehr über die Figuren und vor allem über das Verschwinden der Kinder vor zwanzig Jahren erfahren wollte. Die Enthüllung des Täters ergibt sich dann logisch aus den gestreuten Indizien und war für mich überzeugend.  

     

    FAZIT: „Grabesgrün“ ist ein wunderbar geschriebener Kriminalroman, der sich besonders durch seine vielschichtigen Figuren auszeichnet. Leser die den Nervenkitzel suchen könnten enttäuscht sein, da die Ermittlungen nur langsam voranschreiten. Aber all denjenigen die gerne einmal einen andersartigen Spannungsroman mit komplexen Charakteren (mit dunkler Vergangenheit) lesen möchten, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

     

  21. Cover des Buches Das Geheimnis des weißen Bandes (ISBN: 9783458359159)
    Anthony Horowitz

    Das Geheimnis des weißen Bandes

     (359)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977

    Am Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahr 1890 betritt ein elegant gekleideter Herr die Räume von Sherlock Holmes‘ Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird und den berühmten Detektiv ins Gefängnis, verdächtigt des Mordes. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen …“ Quelle Klappentext

    Meine Meinung:

    Anthony Horowitz hat abgeliefert und sich als würdig erwiesen. „Das Geheimnis des Weißen Bandes“ ist spannend und vielschichtig und von feinem Humor durchzogen. Der detaillierte Erzählstil kommt behäbig und altmodisch daher ganz so, wie man es eben auch von Sir Arthur Conan Doyle gewohnt ist.

    Selbstredend steht der interessante, undurchsichtige Kriminalfall im Fokus, der an allerlei düsteren und stimmungsvollen Schauplätzen spielt – Nebel, dunkle Gassen, die berühmte Bakerstreet - und mich in zahlreichen Wendungen auf falsche Fährten lockt. Mysteriös ist es, spannend und am Ende intelligent gelöst. Horowitz schlägt aber auch gesellschaftskritische Töne an und behandelt ein berührendes wie erschütterndes Thema, dass nachdenklich stimmt und nachwirkt.

    Ein guter Plot lebt natürlich auch immer von seinen Figuren. Hier haben wir es mit einem weltbekannten und einzigartigen Ermittlerduo zu tun und ich finde, Anthony Horowitz hat die beiden Hauptprotagonisten wunderbar skizziert. Dr. John Watson, pragmatisch und gebildet auf der einen Seite, im gegenüber Sherlock Holmes in all seiner Exzentrik und Genialität. So unterschiedlich die beiden auch sind, so sind sie doch ebenbürtige Partner und ergänzen sich in der Auflösung des Falls nahezu perfekt. Auch alte Bekannte aus den Romanen von Doyle erhalten ihren Auftritt, wie z.B. Mycroft Holmes, Inspektor Lestrade oder auch Mrs. Hudson, Holmes reizende Vermieterin.

    Mein Fazit:

    Wunderbar geschrieben, herrlich altmodisch und viktorianisch, dazu eine wunderbare und atmosphärische Detektivgeschichte, hin und wieder behäbig aber mit Spannung und Intelligenz umgesetzt. Ein gelungenes Remake!

  22. Cover des Buches Narbenherz (ISBN: 9783651000940)
    Anne Mette Hancock

    Narbenherz

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Die Journalistin Heloise ist wieder an einer interessanten Geschichte dran und recherchiert mit Hilfe ihrer Freundin Gerda im Bereich PTBS bei Soldaten. Doch als ein zehnjähriger Junge spurlos aus der Schule verschwindet und ihr Freund Kommisar Schäfer diesen Fall betreut, geht sie diesem Vorkommnis nach. Ist der Junge abgehauen oder hat ihn jemand entführt? Die Verantwortlichen stehen vor einer großen Herausforderung und als die persönlichen Sachen des Vermissten gefunden werden, scheint jede Hoffnung zu spät. 

    Normalerweise lese ich Bücherreihen nicht direkt hintereinander, aber hier habe ich eine Ausnahme gemacht und wurde nicht enttäuscht. Diesen Fall fande ich sogar etwas spannender als das erste Buch. Teilweise sind die verschiedenen Aspekte und kleinen Geschichten innerhalb des Thrillers etwas zu verworren und hätten auch nicht unbedingt sein müssen, aber alles in allem ein gutes Buch für Krimifans.

  23. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783036959375)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

     (3.681)
    Aktuelle Rezension von: my_melody

    Zusammenfassung des Inhalts: 

    Emma und Dexter, zwei eigentlich füreinander bestimmte Menschen, lernen sich mit zwanzig kennen, aber schon am nächsten Tag trennen sich ihre Wege. David Nicholls beschreibt über zwanzig Jahre hinweg jeden 15. Juli im Leben der beiden wie sie sich immer wieder treffen und immer wieder verpassen. 

    Damit ist - bis auf das tragische Ende - eigentlich schon fast alles gesagt. 

    Klar, es gab Stellen die waren lustig oder traurig oder auch berührend aber insgesamt betrauere ich am Ende eigentlich nur die vielen verlorenen Jahre, in denen Emma und Dexter hätten miteinander glücklich sein können, wenn sie mal rechzeitig darüber nachgedacht und darüber geredet hätten, was sie eigentlich wollen. 

    Menschen, die sich in ähnlichen Situationen befinden, könnte und sollte dieses Buch zum Nachdenken darüber anregen, wass sie eigentlich im Leben tun und erreichen wollen, ehe es vorbei ist. 

    Mich persönlich hat das Buch leider nicht begeistert. Ich finde es eher traurig, über so ein vertanes Leben zu lesen.

  24. Cover des Buches Auf zerbrochenem Glas (ISBN: 9781503901155)
    Alexander Hartung

    Auf zerbrochenem Glas

     (97)
    Aktuelle Rezension von: LisaH

    Ich bin Thriller Fan und habe schon einige Bücher des Autors gelesen. „Auf zerbrochenem Glas“ ist wie immer ein gelungenes Werk und ich freue mich auf die nächsten Teile der Serie. Dennoch gibt es kleine Abzüge wegen den Charakteren.

    Die Handlung nimmt von Anfang an Fahrt auf. Nik Pohl begibt sich von einer waghalsigen Situation in die nächste, sodass die Spannung durchgehend hoch blieb. Die Wendung am Ende hätte ich so nicht erwartet, hat mir jedoch sehr gut gefallen.

    Einige Fragezeichen bleiben mir bei den Charakteren. Nik wirkt etwas naiv auf mich, lässt sich direkt auf die Erpressung von Jon ein und lässt alles mit sich machen. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Reflexion von ihm gewünscht. Auch über Jon hätte ich gerne von Anfang an mehr erfahren. Er hätte ein interessanter Charakter werden können, spielt auch während des ganzen Buches eine Rolle, trotzdem fehlt die Tiefe.

    Trotz allem gefällt mir dieses Buch gut und es ist ein leichter Thriller für zwischendurch. 

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