Bücher mit dem Tag "falsche identität"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "falsche identität" gekennzeichnet haben.

89 Bücher

  1. Cover des Buches Stormheart - Die Rebellin (ISBN: 9783789104053)
    Cora Carmack

    Stormheart - Die Rebellin

     (348)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks



    3 🌟🌟🌟

    Inhalt:





    Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.
    Ein opulenter Auftakt zur Stormheart-Trilogie mit einem spannenden Kampf gegen Naturgewalten!



    Meinung:

    Hier bin ich schon seit langer Zeit Überlegung ob ich das Buch lesen will also habe ich beschlossen als Hörbuch zuhören. Es hat wirklich gut angefangen bis es für mich eine Richtung genommen hat die nicht mochte. Dadurch habe ich mehrmals darüber nachgedacht es Abzubrechen und war mir immer unsicher denn ich hatte wirklich viel Potenzial für die Geschichte. Ich hab beschlossen das Buch dann doch zu beenden aber kann bereits sagen das ich es in Zukunft wahrscheinlich nochmal eine Chance geben werde denn leider hat es mir nicht so gefallen wie erwartet. Und ich weiß nicht an was das gelegen hat aber ich gehe davon aus das ich es gleich nach ACOSAF gehört habe und das war der Fehler. Denn ich hab einfach zu viel erwartet und hatte Probleme mit der Protagonistin und ihre Endscheidungen denn manchmal kam ich damit nicht klar. Deswegen kann ich nicht viel sagen nur das Geschichte an sich aufregend anhört und ich in Zukunft es wahrscheinlich wieder lesen oder hören werde für denn Moment will ich es einfach nur zu Seite legen. Auch wenn es gegen Ende besser wurde.

  2. Cover des Buches Der Insasse (ISBN: 9783426519448)
    Sebastian Fitzek

    Der Insasse

     (1.324)
    Aktuelle Rezension von: isas_bookworld

    Erst einmal ist Fitzeks Schreibstil sehr flüssig und beschreibt die Dinge genau auf die Weise, die einen davon abhält auch nur die kleinste Lesepause einzulegen. Man fliegt praktisch nur so durch die Geschichte ,,, und traut sich danach nicht mehr aus dem eigenen Bett :). 


    Ich fand die Hauptfigur, Till Berghoff, von Anfang an super sympathisch. Er wurde schon auf den ersten paar Seiten zu meinem persönlichen Helden. Er hat meiner Meinung nach sehr vorbildlich, wenn auch etwas verrückt gehandelt. 

    Und wenn wir schon bei verrückt sind: Wer lässt sich bitte in die Psychatrie einweisen, um mit dem Mörder des eigenen Sohnes zu sprechen?


    Tja, Till Berghoff macht das, inkognito als Patrick Winter. Das Till allerdings selbst keine Ahnung hat, wer dieser Patrick eigentlich ist, macht die Zeit in der Psychatrie für ihn natürlich nicht gerade leicht, für den Leser dafür umso spannender und lustiger. Das kann aber vielleicht auch nur an mir liegen, vielleich bin ich einfach nur seltsam und finde das als einzige witzig :) . Sehr wahrscheinlich eigentlich!


    Auch alle anderen Personen, denen man im Laufe des Buches begegnet, sind mehr oder weniger sehr speziell, was ungaulich viel Spaß macht. Man ist sich einfach nie sicher, wer gerade wirklich verrückt ist oder doch nur so tu. Oder andersrum?


    Zudem finde ich das Setting in der Psychatrie generell sehr spannend, da mich das Thema im allgemeinen sehr interessieren. Dass es viele der erwähnten Kliniken in Berlin tatsächlich gibt, macht die Geschichte nur umso gruseliger. Wer weiß, vielleicht ist das ganze ja gar nicht so erfunden wie man denkt?


    Auch das Ende konnte mich komplett von sich überzeugen, da ich mit der Auflösung überhaupt nicht gerechnet habe und trotzdem alles so viel Sinn macht.


    Können wir abschließend einmal bitte noch über diese geniale Danksagung sprechen? Ein ganz eigener Thriller, um sich bei allen zu bedanken, die zu diesem Buch einen Beitrag geleistet haben. Wenn das mal nicht kreativ und speziell ist, weiß ich auch nicht weiter!


    Alles in allem hat dieses Buch deshalb die 5 Sterne absolut verdient und sollte von jedem, der Thriller liebt oder lieben lernen will, gelesen werden! 


  3. Cover des Buches Ich finde dich (ISBN: 9783442482580)
    Harlan Coben

    Ich finde dich

     (450)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Natalie war die Liebe seines Lebens. Doch sie hat ihn verlassen, hat wie aus dem Nichts einen anderen Mann geheiratet, und Jake Fischer war am Boden zerstört. Bei ihrem Abschied musste er Natalie zudem schwören, sie zu vergessen, sie nie mehr zu kontaktieren. Doch als sechs Jahre später etwas Unglaubliches geschieht, bricht Jake sein Versprechen und macht sich auf die Suche nach ihr. Eine Suche, die seine eigene gutbürgerliche Existenz für immer zerstört. Und die ihm offenbart, dass die Frau, die er zu lieben glaubte, nie wirklich existiert hat…

    Der Schreibstil ist sehr interessant und baut Spannung auf. Mir gefällt, dass der Leser immer wieder erfolgreich auf eine falsche Spur geführt wird, das Buch bleibt bis zum Ende fesselnd. So bleibt viel Platz für eigene Vermutungen, und man wird immer wieder überrascht. 

    Obwohl ich Jakes Handlungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte, war der Charakter doch von Anfang an sympathisch und ich fieberte während der ganzen Geschichte mit ihm mit. 

    Sehr empfehlenswert!
     

  4. Cover des Buches Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg. (ISBN: 9783453424975)
    Julie Clark

    Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg.

     (227)
    Aktuelle Rezension von: Krautgaernter

    Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht, schließlich habe ich es geschafft, das Buch zu lesen. Es war wieder ein Buch, dass ich relativ zügig durchgelesen habe, weil ich wissen wollte, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.

    Claire und Eva tauschen am Flughafen ihre Tickets - sie kennen sich nicht und wollen beide nur aus ihrem Leben verschwinden. Dann stürzt Evas Flugzeug ab und alle glauben, dass Claire tot ist. Ist das ihre Rettung?

    Die Geschichte wird aus der Gegenwartssicht von Claire und in den Vergangenheitssicht von Eva erzählt. Am Ende verbinden sich alle Informationen und das Gesamtbild wird sichtbar.

    Überraschungen gibt es keine wirklichen, aufmerksame LeserInnen lösen die rätselhaften Stränge schnell auf. Deshalb einen Stern Abzug, da ich mir unter Thriller etwas aufregenderes bzw. rätselhafteres vorstelle. Das Buch ist jedoch ein guter Roman, der einige aufregende Stunden beschert. Auch wenn man sich das Ende von Anfang an vorstellen kann, der Weg dorthin empfinde ich als sehr gelungen.

  5. Cover des Buches Rachewinter (ISBN: 9783442486557)
    Andreas Gruber

    Rachewinter

     (232)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Mehrere Männer sterben an unterschiedlichen Orten und dennoch haben sie etwas gemeinsam - alle wurden in Begleitung einer mysteriösen Frau gesehen.
    Walter Pulaski und Evelyn Meyers erkennen bald, dass sie dieser Fall wieder zusammenführt.

    Rachewinter ist der dritter Teil um Evelyn Meyers und Walter Pulaski. Nach zwei Jahren führt sie erneut ein Fall zusammen. Die Teile können unabhänigig voneinander gelesen werden, da keine Erzählung aufeinander aufbaut. Ihre Vorgeschichte ist für Rachewinter nicht relevant, sodass die Vorgänger lediglich nebenbei erwähnt werden.

    Evelyn Meyers ist eine selbständige Anwältin, die mit ihren beiden Katzen in Wien lebt. Mittlerweile hat sie sich auf die Verteidigung spezialisiert und arbeitet mir ihrem Assistenten an den Fällen. Florian Zock bringt als ehemaliger Polizist und angehender Privatdeketiv gute Eigenschaften für diesen Job mit.

    Walter Pulaski ist Mitte 50 und alleinerziehender Vater einer mittlerweile 17-jährigen Tochter. Seine Position im LKA hat er nach dem Tod seiner Frau aufgegeben und arbeitet nun bei der Kripo in Leipzig. Sein Asthma hat ihm nicht nur den Zigaretten- und Fleischkonsum gekostet, sondern auch den Außendienst.
    Walter Pulaski gehört durch seinen knurrigen, aber charmanten Charakter zu den Ermittlern, über die ich sehr gerne lese. Da die Rache-Reihe aufgrund ihrer Aufmachung nur einen begrenzten Spielraum bietet, würde ich mir wünschen, dass Pulaski in einer weiteren Reihe aufgenommen wird.

    Andreas Grubers Schreibstil lässt einen auch in diesem Teil sofort in die Handlung eintauchen und die kurzen Kapitel sorgen für ein schnelles Lesevergnügen. Zwar wurde der Täter einem sehr schnell "präsentiert", dennoch bleibt es durchgehend spannend, da die Motive sehr interessant sind.


  6. Cover des Buches Die letzte Spur (ISBN: 9783442383719)
    Charlotte Link

    Die letzte Spur

     (1.133)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wie oft in Charlotte Links Büchern, fallen manche Abschnitte länger aus, als nötig. Dennoch hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Ich wollte wissen, was passiert war. Viele einzelne Fäden führen dann doch zum gleichen Knäuel. Die psychologische Betrachtungsweise der Autorin imponiert mir immer wieder. Bei manchen Darstellern war es etwas schwierig, sich einzufühlen, bei anderen gelang es mühelos. 

  7. Cover des Buches Wer Wind sät (ISBN: 9783548284675)
    Nele Neuhaus

    Wer Wind sät

     (747)
    Aktuelle Rezension von: Annifshr

    Das Buch war ein keiner Stelle langweilig. Es war durchgehend spannend.

    Erstaunlich ist, wie viele Menschen über Leichen gehen um an Geld zu kommen. Das Buch hat sich super flüssig lesen lassen. Die Handlungen und Charakteren waren in keinster Weise übertrieben oder uninteressant.

    Ich freue mich schon auf die weiteren Teile von Nele Neuhaus!

  8. Cover des Buches Totenstille im Watt (ISBN: 9783596297641)
    Klaus-Peter Wolf

    Totenstille im Watt

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Dagi_KnoHa

    Autor Klaus-Peter Wolf ist ja hauptsächlich für seine Kommissarin Ann-Kathrin Klaasen bekannt. Dass er aber auch (ein bisschen) anders kann, beweist er mit dem Auftakt zur Sommerfeldt-Trilogie "Totenstille im Watt". Es ist aber tatsächlich nur "ein bisschen anders", weil sein Liebling Klaasen auch hier vorkommt, nur eben nicht in der Hauptrolle, sondern nur am Rande und vor allem aus einem anderen Blickwinkel.

    Es hat großen Spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen. Der Stil ist einwandfrei, man hat zuweilen ein Schmunzeln auf den Lippen, dann jedoch zerkaut man wieder sein Lesezeichen, um dadurch ein Ventil für die Spannung zu haben. 

    Besonders interessant fand ich die Überlegungen des Protagonisten Dr. Bernhard Sommerfeld, die auch nicht spurlos an der Leserin und am Leser vorbei gehen. Besonders eingeprägt hat mir die Überlegung, warum das Beschützen von Frauen heute verwerflich ist jedoch vor ein paar wenigen hundert Jahren als heroische Tat bejubelt wurde. Eine Beschäftigung mit der inneren Welt von Serientätern geht damit genauso einher wie die Auseinandersetzung mit unseren gesellschaftlichen Werten.

    Aber der eigentliche Grund, dieses Buch zu lesen ist die unglaublich tolle Landschaft, in der es spielt. Ich freue mich schon auf Teil Zwei!

    Empfohlen für klassische Krimi-Fans, die auch mal zu etwas Schrulligerem greifen.

  9. Cover des Buches Der Trakt (ISBN: 9783596512454)
    Arno Strobel

    Der Trakt

     (804)
    Aktuelle Rezension von: FrauMliest

    Inhalt (übernommen):
    'Und wer bist du wirklich?'
    Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?


    Meine Meinung:
    Arno Strobel packt mich wieder mit seinem Schreibstil!
    Schnelles Tempo, schnörkelloser und fokussierter Schreibstil, kompakte Kapitel - ein Thriller auf den Punkt gebracht!

    Ich mag es, dass Arno Strobel den Leser gleich und ohne viel Tamtam ins Geschehen wirft, das verleiht gleich von Seite 1 an die nötige Spannung.

    Die Protagonisten wirken authentisch, sie sind greifbar und punktgenau ausgearbeitet. Als Leser erhalte ich alle Informationen, die den Charakter rund wirken lassen, nicht mehr und nicht weniger und das trifft es für mein Empfinden ganz genau.
    Die Vielschichtigkeit der Charakter; das Nebulöse - Wer ist gut und wer ist böse? Diese zentrale Frage begleitet mich durch das ganze Buch hindurch bis zum Schluss und trägt diesen Thriller für mich entscheidend mit.

    Die Thematik konnte mich begeistern und auch der Sci-Fi-Anteil hat mich nicht, wie zuerst vermutet, abgeschreckt, da diese Elemente gut verwoben waren.

  10. Cover des Buches Sterntaler (ISBN: 9783442381289)
    Kristina Ohlsson

    Sterntaler

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 544 Seiten

    Verlag: Blanvalet (21. Juli 2014)

    ISBN-13: 978-3442381289

    Originaltitel: Änglavakter

    Übersetzung: Susanne Dahmann

    Preis: 9,99 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Sehr spannend und verzwickt


    Inhalt:

    Ein Spaziergänger findet eine vergrabene Leiche - Kopf und Hände fehlen. Doch schnell wird klar, dass es sich um die vor zwei Jahren spurlos verschwundene Studentin Rebekka Trolle handelt. Die Ermittlungen waren damals im Sand verlaufen.


    Bald darauf wird eine zweite Leiche gefunden, die schon viel länger vergraben war. Nach und nach verdichten sich die Hinweise und führen in Richtung einer ehemals beliebten Kinderbuchautorin, die wegen Mordes an ihrem Lebensgefährten verurteilt war und seither kein Wort mehr gesprochen hat. 


    Meine Meinung:

    Kristina Ohlsson schreibt sehr locker und versteht es, ihre Geschichten spannend zu erzählen. Auch der 4. Band der Fredrika-Bergman-Reihe bildet hier keine Ausnahme - im Gegenteil. Für mich ist er der beste Band der Reihe. Die Story ist sehr komplex und undurchsichtig. Es wimmelt nur so vor Verdächtigen. Die Autorin führt die Leserschaft immer wieder sehr geschickt auf eine falsche Fährte. 


    Auch die Angehörigen der Polizei sind auf die eine oder andere Art in den Fall bzw. die Fälle involviert. Das gibt dem Ganzen einen persönlichen Touch, und als Leser*in fiebert man unweigerlich mit, ob sich am Ende alles zum Guten wenden wird. 


    Das Buch lässt sich übrigens auch gut ohne Vorkenntnisse lesen. Der Fall ist in sich abgeschlossen, und die nötigen Informationen zu den beruflichen und privaten Entwicklungen der aus den Vorgängerbänden bekannten Personen erhält man hier im Schnelldurchlauf.


    Die Fredrika-Bergman-Reihe:

    1. Aschenputtel

    2. Tausendschön

    3. Sterntaler

    4. Himmelschlüssel

    5. Papierjunge

    6. Sündengräber


    ★★★★★

  11. Cover des Buches Der Kuss der Lüge (ISBN: 9783846600924)
    Mary E. Pearson

    Der Kuss der Lüge

     (1.382)
    Aktuelle Rezension von: Nici_V_01

    Die Geschichte ist lesenswert, jedoch war der erste Teil nicht der beste.

  12. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.536)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Willi

    Der erste Drittel und das letzte Drittel waren wirklich interessant. Ich hab das Buch nicht in einem Rutsch durchgelesen da es irgendwann recht langatmig wurde und ich pausen machte. Der Schluss war dann wirklich wieder spannend und habe ich an einem Stück  durchgelesen. Der erste Teil der Reihe hat mir besser gefallen. 

  13. Cover des Buches Still (ISBN: 9783453419346)
    Zoran Drvenkar

    Still

     (236)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Ich kann mich den anderen Lesern nur vollumfänglich anschließen. Ein absolutes Muss für jeden Thriller-Fan.

    Der Schreibstil - anfangs ungewohnt und verwirrend - macht mit jeder Seite mehr Sinn und hat mich in seinen Bann, in den Bann des Buches gezogen. Gibt es Menschen, die so abgrundtief böse sind - ich hoffe nicht und befürchte, dass die Hoffnung vergebens ist.

    Inhaltlich möchte ich hier nichts verraten um nicht unnötig zu spoilern. Lest es und lasst Euch auf diese Geschichte ein!

  14. Cover des Buches Das Tal. Das Spiel (ISBN: 9783401505305)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal. Das Spiel

     (999)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der ganz interessante Auftakt einer Jugend-Thriller-Reihe über Julia, die mit ihrem Bruder Robert auf das Grace-College wechselt, das tief in einem Tal in Kanada verborgen liegt. Doch nicht nur die beiden hüten ein tödliches Geheimnis, auch auf dem Campus geht es seltsam zu, denn Robert beobachtet plötzlich bei einer Party am See, wie ein Mädchen dort von einem Felsvorsprung hinein springt und nicht wieder auftaucht. Doch die Geschichte hat einen Haken, denn auch wenn am nächsten Tag ihre Kommilitonin Angela fehlt, kann sie unmöglich gesprungen sein, da sie seit einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Die Story liest sich ganz gut und man möchte durchaus wissen wie sich der Fall aufklärt, aber leider wird es einfach nicht spannend, auch wenn sich durchaus Mühe gegeben wurde und die Auflösung nicht grundsätzlich vorhersehbar ist. Tatsächlich ist es auch etwas überraschend, dass das Geheimnis um Julias Familie zum Ende des Bands bereits aufgelöst wird, immerhin nimmt so etwas ja immer ein wenig die Spannung, aber in den Folgebänden wird man ja sehen, ob das eine gute Entscheidung war. Jedenfalls gibt es durchaus noch Potenzial für die Reihe und auch wenn man nicht unbedingt neugierig auf Band zwei ist, will man der Fortsetzung doch eigentlich wohlwollend eine Chance geben. Die Charaktere sind dabei ganz okay, aber sie stehen halt nicht im Vordergrund und sind deshalb auch nicht besonders sympathisch oder tief ausgearbeitet und der Schreibstil liest sich durch seine Einfachheit ganz gut. Insgesamt ist man zwar also schon enttäuscht, dass die Story nicht wirklich packend war, aber für zwischendurch kann man das Buch ruhig lesen, außerdem besteht ja auch noch die Möglichkeit, dass es in den sieben ganzen Fortsetzungen mitreißender wird und vielleicht noch ein paar interessante Geheimnisse gelüftet werden.

  15. Cover des Buches Flammenbrut (ISBN: 9783499249167)
    Simon Beckett

    Flammenbrut

     (857)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nachdem ich Tiere von Simon Beckett – ein weiteres rot/weiß Buch – gelesen hatte und wirklich enttäuscht war, habe ich einem zweiten Einzelband im Buddyread eine Chance gegeben. Gleich vorweg: Auch dieses Buch konnte mich nicht begeistern und wir haben sogar einstimmig entschieden, den Buddyread nach nur drei Tagen abzubrechen und die gekürzte Hörbuchversion zu wählen. Im Grunde, wollten wir lediglich wissen wie es nun ausgeht.

    Am besten an diesem Buch war das Cover. Ich mag diesen Stil und habe aus diesem Grund auch alle vier Bücher dieser Art im Regal stehen, ist jetzt eben Deko. Der Erzählstil war eintönig und ich habe keinen Bezug zu den Charakteren gefunden. Es stellte sich als sehr schwer heraus auch nur einen der Charaktere zu mögen. Ich glaube sogar, dass „der Böse“ in dieser Runde den meisten Tiefgang hatte und somit am längsten im Gedächtnis bleiben wird.

    Kate Powell – die Protagonistin – ist meines Erachtens egoistisch, unbedacht und wahnsinnig stur. Sie versucht ihre Ziele durchzusetzen und denkt zu wenig über die möglichen Folgen nach. Im Grunde ist sie einsam und denkt, dass sie mithilfe eines Kindes ein erfüllteres Leben führen wird. Jeder der bei klarem Verstand ist, weiß, dass ein Kind nicht die Lösung für die eigenen psychischen Probleme ist und einen auch nicht aus der Einsamkeit befreien kann. Als alleinerziehende Mutter weiß ich, dass das Leben gerade mit Kind auch sehr einsam sein kann, weil man in einigen Situationen nicht mehr weiter weiß und eigentlich auf Hilfe eines Partners angewiesen ist. Letztendlich ist zusammenfassend zu sagen, dass Kate Powell eine unzufriedene Existenzgründerin und ein frustrierter Single ist, die über ihren betrügerischen Exfreund nicht hinweg kommt.

    Ihre beste (und leider auch einzige) Freundin Lucy ist verheiratet und hat zwei Kinder, sie hält nichts von Kates Entscheidung und das ist meiner Meinung nach ein guter Rat. Aber auch ihr fehlt es manchmal an Einfühlungsvermögen und Sympathie. Ihr Mann Jack wird nur kurz angeschnitten und spielt im Grunde keine tragende Rolle in der Story. Und dann ist das noch Alex Turner – der Samenspender. Ein Psychiater mit einem offensichtlichen Geheimnis. Dass etwas mit ihm nicht stimmte, war von Anfang an klar und das fand ich etwas schade. Man hätte durch ihn mehr Spannung erzeugen können, aber auch hier wurde das eigentliche Potential nicht ausgeschöpft. Da ich an der Stelle nicht spoilern möchte, werde ich mit der Charakterbeschreibung aufhören.

    Das Ende war ebenfalls vorhersehbar und hat keine Überraschungen mehr bereitgehalten. Zwei Herzen gibt es allein für das Profil des Täters, da dieser trotz mangelhafter Beschreibung und größtenteils hervorsehbarer Vergangenheit ein bisschen Interesse geweckt hat, das Buch in gekürzter Variante zu beenden.

    Der Verlag zeigt auf seiner Website folgende zwei Kurzmeinungen: „Absolut lesenswert!“ Rheinische Post und „Überraschend und rasant.“ Ruhr Nachrichten. Natürlich wird der Verlag keine Verriss Rezensionen zeigen, aber das kann ich echt nicht nachvollziehen. Ich bin mir nicht sicher, ob das Buch von so einem großen Verlag herausgebracht worden wäre, wenn es ein unbekannter Autor geschrieben hätte. Aber das werden wir niemals erfahren.

    Ich werde den anderen beiden Büchern sicher irgendwann noch eine Chance geben, aber erstmal bin ich geheilt.

  16. Cover des Buches Totengleich (ISBN: 9783596175437)
    Tana French

    Totengleich

     (407)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Dies ist der zweite Band der Autorin über die Dublin Murder Squad. Er ist im Original 2008 unter dem Titel „The Likeness“ erschienen. Interessant finde ich den Wechsel der Perspektive zwischen den einzelnen Bänden. Der Vorgängerband Grabesgrün wird aus der Sicht von Rob Ryan erzählt, der mit der jetzigen Ich-Erzählerin Cassie Maddox ein Team bildete, bis sie nach einem One-Night-Stand nicht mehr miteinander klarkommen und getrennte Wege gehen. Cassie ließ sich von der Mordkommission ins Dezernat für häusliche Gewalt versetzen. Sie ist nun mit ihrem Kollegen Sam O’Neill, der im Vorgängerband Teil des Teams wurde, zusammen. Eine Leiche, die Cassie zum Verwechseln ähnlich sieht, führt dazu, dass sie Teil des Teams wird, das diesen Mordfall klären soll.

    Wie bereits im ersten Band nimmt sich die Autorin sehr viel Zeit, ihre handelnden Personen zu entwickeln und zu beschreiben.  Vor allem von der Ich-Erzählerin Cassie erfährt der Leser praktisch in jedem Moment, wie sie sich fühlt. Das führt dazu, dass Spannung entsteht, auch wenn die Handlung gerade nur wenig voranschreitet.

     Die Ereignisse des Vorgängerbandes werden immer wieder thematisiert, vor allem im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Beteiligten. Es ist daher von Vorteil, den ersten Band zu kennen ohne eine Voraussetzung zu sein.

    Ziemlich oft – für meinen Geschmack zu oft – zeichnet die Autorin ein schauriges, unheimliches Bild von Umgebung und Wetter, bemüht dem Leser einen Schauer über den Rücken zu jagen und ihn sich gruseln zu lassen. Das Buch zeichnet sich durch viele und fesselnde Dialoge aus.

    Manches blieb mir ein Rätsel, z.B. warum Cassie ihren Chef immer wieder während ihres Einsatzes hintergeht. Der Sinn der Aktion erschließt sich mir nicht.


    Man darf gespannt sein, wer im nächsten Band als Erzähler auftreten wird. Vielleicht gibt es ja eine Reihe, in der es immer um die Dublin Murder Squad geht, jedoch immer mit einem anderen Erzähler bei ansonsten gleichbleibendem Personal. Das wäre originell – zumindest ich kenne keine solche Reihe.


    Die Länge des Romans hat mich nicht –wie andere – gestört, ich fühlte mich eigentlich immer gut unterhalten. Das hätte aus meiner Sicht daher ein richtiger Klassiker werden können, wenn da nicht diese vermaledeite Idee mit der Doppelgängerin gewesen wäre. Das war mir zu abstrus und hat mich die Lektüre ständig mit dem Gedanken begleiten lassen, dass dieser hirnrissige Teil des Romans womöglich nicht vernünftig aufgelöst werden wird. Und so war es dann auch – leider.

     Daher für mich drei Sterne wert.

  17. Cover des Buches Das Tal - Die Katastrophe (ISBN: 9783401505312)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Die Katastrophe

     (587)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der zweite Band der bisher eher leicht enttäuschenden Jugend-Thriller-Reihe »Das Tal«, in dem Katie den Gipfel des unheimlich großen und gefährlichen Ghost-Berges besteigen will. Julia,Chris, Benjamin, David, ihre Tourführerin Ana und der geheimnisvolle Paul begleiten sie begeistert dabei, um mehr über die Gruppe von acht Studenten zu erfahren, die in den 70ern dort oben verschollen sind. Doch ihre Reise wird lebensgefährlicher als gedacht und die neuen Erkenntnisse werfen nur noch mehr Fragen auf.  Leider wird die Story wie schon in Band eins nie wirklich spannend und den Großteil der Seiten, wo eher langweilig beschrieben wird, wie die Protagonisten herum eiern und dabei den Berg besteigen, überfliegt man nur knapp. Auch Katies Geheimnis ist irgendwie einfach überraschend langweilig - zwar kann man verstehen, dass sie nicht unbedingt möchte, dass alle es herausfinden, aber an sich ist es nichts krass »schlimmes«. Doch auch wenn einen die Geschichte nur mäßig unterhält, tun sich neue Geheimnisse auf und man ist an sich schon neugierig auf die Auflösung, so dass man andererseits schon irgendwie weiterlesen will. Die Charaktere an sich sind dabei wieder ganz okay und zugegeben ist es schon gut, dass der Fokus hier von Julia auf Katie übergewandert ist und ich hoffe sehr, im nächsten Band springt die Sicht wieder auf einen anderen aus der Clique über, da man so einfach alle viel besser kennen und verstehen lernen kann. Der Schreibstil liest sich dazu wieder pragmatisch, bündig und ganz gut. Insgesamt ist es definitiv nicht die mitreißende Fortsetzung, auf die man gehofft hat und man ist durchaus wieder enttäuscht, aber da man die Auflösung der angesammelten Geheimnisse schon irgendwie wissen will - immerhin gibt es einiges zu erklären -, will man der Reihe schon noch eine dritte Chance geben.

  18. Cover des Buches Lila, Lila (ISBN: 9783257234695)
    Martin Suter

    Lila, Lila

     (553)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    Im Esquina trifft sich regelmäßig eine illustre Clique. David Kern  serviert ihnen die Drinks, möchte gerne dazugehören und über Themen, die gerade die Welt bewegen, mitdiskutieren. Eines Abends kommt Marie in die Bar und erhascht einen freien Platz am begehrten Tisch. Um David ist es bei ihrem Anblick sofort geschehen. Als er für sein armseliges Zimmer ein gebrauchtes Tischchen kauft, findet er in dessen Schublade ein altes Romanmanuskript eines gewissen Alfred Duster, das ihn gleich fasziniert. Da er selbst Ambitionen zum Schriftsteller hat, bringt er den Text mittels seines Computers auf den neuesten Stand und ändert den Verfasser auf seinen eigenen Namen. Er schafft es, damit das Interesse bei Marie zu wecken und diese schickt es ohne sein Wissen an einen Verlag. Die Lektorin ist begeistert und will den Roman verlegen. So kommt auch die Liebesgeschichte zwischen David und Marie in Gang. Das Buch wird zum Bestseller und David gerät zunehmend in Bedrängnis, weil er die Wahrheit verschweigt. Bis eines Tages ein Fremder bei einer Lesung erscheint, der eine Widmung für Alfred Duster möchte.
    Ein interessanter Einblick in den Literaturbetrieb und wenn die Summen stimmen, die fließen, recht lukrativ. Allerdings fand ich die Story, bis Jacky, alias Alfred, auf der Bildfläche erschien, doch recht vorhersehbar. Mein erstes Buch, vielleicht nicht das beste Werk Suter's.

  19. Cover des Buches Prescott Sisters - Der Maskenball (ISBN: 9783743801042)
    Karin Lindberg

    Prescott Sisters - Der Maskenball

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Minzeminze

    Ein hübscher kurzweiliger Roman aus der Feder von Karin Lindberg und ich muss sagen das Buch hat mir sehr gefallen. 

    Locker flockig geschrieben , witzige Begebenheiten die einen schmunzeln lassen, mit der Erkenntnis das die Wahrheit die bessere Wahl ist. 

    Virginia ein Mädchen aus guten Hause versucht sich zu finden , dabei nimmt sie die Identität ihrer Freundin an . Um unerkannt zu sein. 

    Beim Maskenball lernt sie Liam kennen und fühlt sich zu ihm hingezogen. 

    In einer ungünstigen Situation fliegt das auf und nun wie wird Liam damit umgehen ? 

  20. Cover des Buches Winterkartoffelknödel (ISBN: 9783423253918)
    Rita Falk

    Winterkartoffelknödel

     (1.013)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    An dieses Buch hatte ich recht große Erwartungen, an jeder Ecke hört und sieht man Bücher von Rita Falk. Leider bin ich etwas enttäuscht worden, oder meine Erwartungen waren zu hoch, Es liest sich gut und schnell, durch den einfachen Schreibstil. Leider im Dialekt, so das ich immer blättern musste, was die Worte bedeuten.  Die  Rezepte gefallen mir gut, aber ich hätte mehr erwartet. Recht humorvoll geschrieben. Nur 3 von 5 Sternen von mir

  21. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783458364252)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

     (1.548)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Ohne Frage ist dieses Buch ein Klassiker. Eine schöne Geschichte vom Waisenmädchen Jane, das eine schwere Kindheit und Jugend hinter sich bringt und sich eigentlich nur eins wünscht - geliebt zu werden. Es geht um Sehnsucht und Selbstverwirklichung der jungen Frau im 19. Jahrhundert.

    In dem knapp 180 Jahre alten Buch passiert auf 600 Seiten an sich nicht viel und das wenige möchte ich zukünftigen Lesern nicht vorweg nehmen. Wirklich spannend zu lesen ist das Buch erst etwa ab der Hälfte.

    Ich muss zugeben, es hat mich nicht von den Socken gehauen. Die Sprache ist poetisch, anrührend, bildhaft ausgeschmückt, aber leider ohne besondere Raffinesse, wenn auch die Gedanken und gesellschaftliche Normen, die junge Frauen in dieser Zeit umgetrieben haben, gut zur Sprache gebracht werden. Die Form des Tagebuchs, die direkte Ansprache des Lesers fand ich dafür jedoch unpassend, denn die Darstellungen wären viel zu detailliert, Wort für Wort die Dialoge und die Umgebung bis ins Kleinste beschrieben. Es erschien mir nicht ganz rund. 

    Und dann diese Männer.

    In dem ganzen Buch kommen fast ausschließlich anstrengende, wenn nicht sogar verhaltensauffällige männliche Figuren vor. Und zwar nicht auf die Weise, dass ich dachte "das ist ja höchst interessant" sondern eher "du liebes Lieschen, tut das denn Not, sich so aufzuplustern?" Schmalztriefend, pathetisch, theatralisch... Das hat mir fast den Humor und Wortwitz der männlichen Hauptperson verleidet, die eigentlich echt toll ist! Ursprüngliche Dialoge, die in einen seitenlangen Monolog des Gegenüber ausarten, da hab ich teilweise augenrollend weitergeblättert. 

    Die absolute Stärke des Romans und das schriftstellerische Können von Charlotte Bronte liegt meiner Ansicht nach in den Zeichnungen der Charaktere, Aussehen, Wesenszüge und wie Janes Bezug und Gefühl zu ihnen ist. Die Hauptfigur Jane ist eine der stärksten und eindrucksvollsten Frauenfiguren, die mir zwischen zwei Buchdeckeln bislang begegnet sind, sie strahlt eine unglaubliche Präsenz aus.

    Alles in allem kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight. 

  22. Cover des Buches Nacht (ISBN: 9783453675360)
    Richard Laymon

    Nacht

     (265)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Nacht - Richard Laymon 

    🌸Rezension🌸

    __________

    Den Inhalt bei Bedarf bitte selbst recherchieren.

    __________

    Meine Meinung : 

    Zunächst muss ich leider einige negative Punkte erwähnen: 

    Die Übersetzung ist grauenvoll! Einige Sätze klingen aufgesetzt, einfach nicht passend im Kontext und ich habe einige Rechtschreibfehler gefunden. Das hat mich beim Lesen ziemlich gestört. Für diese Fehler kann der Autor zwar nichts, ich wollte es aber trotzdem einmal anmerken, weil dies ein Punkt sein kann, der einen Leser daran hindert, das Buch zu kaufen. 

    Außerdem fand ich es störend, dass der Klappentext schon so viel von der Geschichte erzählt hat, dass die ersten Seiten überhaupt nicht spannend waren, weil ich   daher bereits wusste, was passiert. Da wäre weniger mehr gewesen! 

    Dazu kommt, dass die Handlung für mich eher in Richtung Scary Movie ging, weil die Dialoge ziemlich sarkastisch waren, sodass diese eher lustig als gruselig ankamen. Das kenne ich vom Autor so nicht und das fand ich echt schade.

    Unglaubwürdig ist die Protagonistin Alice, denn zu Beginn des Buches hat sie ziemlich Angst allein in dem großen Haus und plötzlich ändert sich dieser ängstliche Charakterzug vollkommen als der fremde Mann im Pool auftaucht... allgemein wie sie sich im Laufe der Geschichte verändert ist absolut unglaubwürdig und schlecht durchdacht. Wäre ihre Person von Anfang an skrupellos gewesen, hätte es Sinn gemacht. So aber überhaupt nicht. 

    Dann kommt das Ende..naja, ich hätte etwas anderes erwartet. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor einfach schnell fertig werden wollte.


    Es gibt aber auch positive Aspekte : 

    Die Handlung ist ziemlich abgedreht und die Idee der Geschichte fand ich richtig gut! In der Nacht geschehen so viele Dinge, dass der Leser gar nicht erst in Versuchung kommt sich zu langweiligen, weil einfach immer etwas passiert. 

    Mein erstes Buch von Laymon war „Der Keller“ und dieses hat mir gezeigt, wie heftig dieser Autor schreibt. Das war purer Horror für mich. Daher dachte ich, dass bei „Nacht“ ein ähnliches Gefühl beim Lesen aufkommt, was jedoch nicht der Fall war. Wer hier diesen Horror erwartet ist falsch. Die Geschichte ist für mich eher ein Thriller, hier steht eher die Spannung im Vordergrund als der Horror an sich. 

    __________

    Mein Fazit : 

    Die Handlung ist wirklich super spannend, aber leider haben die vielen Fehler im Buch und die schreckliche Übersetzung das Lesen etwas anstrengend gestaltet. Diese Aspekte werten das Buch für mich auch ziemlich  ab. Wäre das nicht gewesen, wäre es ein 3 Sterne Buch für mich, so leider nur 2.

  23. Cover des Buches Kein Entkommen (ISBN: 9783548283487)
    Linwood Barclay

    Kein Entkommen

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Sjard_Seliger

    570 pralle Seiten und ein giftgrünes, auffälliges Cover - Das sticht einem als erstes ins Auge, wenn man dieses Buch in der Hand hält.  Ein stellt sich im Nachhinein als Mischform aus einem Krimi, einem guten Thriller und einem familiären Drama heraus, der sich trotz seiner Dicke unglaublich schnell liest. 

    Kurz zur Story (denn diese wird m. E. nur unzureichend im Klappentext wiedergegeben) : David Harwood's Ehefrau Jan verschwindet bei einem Ausflug in der Freizeitpark "Five Mountains" mit dem gemeinsamen 4-jährigen Sohn Ethan spurlos. Bei den anschließenden Ermittlungen deuten alle Zeichen auf David, und so muss er sich einer Mammut-Aufgabe stellen: Einerseits seine verschwundene Frau finden, da ihn die Polizei des Mordes verdächtigt, und andererseits damit seine Unschuld beweisen. Und wiederum steht das  alles in Zusammenhang mit David's Job als lokalem Zeitungsreporter, der dabei ist, einen Bestechungs- und Schmiergeldskandal in der Hirarchie der neuen privat geführten Haftanstalt der Stadt aufzudecken. Schon bald befindet sich David in größter Gefahr... 

    Der Aufbau der Geschichte ist interessant: Hier wird oft, je nach Kapitel, in abwechselnden Perspektiven erzählt. Mal aus der Ich-Perspektive (David - Hauptstory), mal aus der Sicht eines Dritten/Erzählers (Jan - Nebenandlung). Der Inhalt des Klappentextes, also das Verschwinden von Jan im Freizeitpark, dient quasi gerade einmal als Einleitung zur richtigen Geschichte, welche sich hauptsächlich um Davids verzweifelter Suche nach Jan und dem Beweisen seiner Unschuld dreht. Ein paar größere, überraschende Wendungen auchen auf und lassen die Spannungskurve konstant ansteigen. Kurioserweise wird schon im ersten Drittel der vermeintliche Täter genannt und damit eine nette falsche Fährte gelegt, die den Leser zuerst vielleicht enttäuscht oder stutzig macht, dann aber schnell zum Weiterlesen anregt.

    Linwood Barclay's Schreibstil , sowieso die ganze Thematik erinnern stellenweise sehr an Harlan Coben. Nur schreibt Barclay weniger verkopft, sondern irgendwie leichtfüßiger, und vor allem weniger dialogschwer. Ein bisschen mehr Handlung ist auch vorhanden, und trägt maßgeblich zur Spannung bei. Auch wirkt alles durch den familiären Kontext etwas freundlicher und nicht mehr so subtil düster wie bei Coben. Die richtige Dosis Drama & Emotionen, sowie eine stetige Brise ironischen Humors kommen ebenfalls nicht zu kurz und bereichern das Lesevergnügen.

    Die Charaktere sind allesamt sehr schön ausgearbeitet, wenn auch nicht allzu tiefgehend, wenn nicht nötig. Sehr greifbar und authentisch besonders durch den Handlungsort in der US-amerikanischen Kleinstadt Lake George im Upstate New York, einer durchaus idyllischen, ruhigen Gegend nahe der kanadischen Grenze. Man kann sich das dortige Bild dadurch direkt vor Augen malen.

    Kleinere Schwächen wie ein paar Plot holes sind leider vorhanden, und am Ende des Buches blieben diese Fragen offen und sind einem nicht gleichgültig - das macht den Unterschied und gibt Punktabzug. Insbesondere jedoch das Ende bzw. das Finale wirkt arg abgehackt, gekürzt, relativ unspektakulär und nicht richtig zu Ende gebracht. Als hätte der Autor festgestellt, dass er schon fast 600 Seiten geschrieben hat und nun lieber aufhören sollte, weil das Buch sonst zu lang wird... 

    Alles in Allem trotzdem ein gut durchdachter und interessant aufgebauter Thriller mit starken Ähnlichkeiten zu Harlan Coben, nur weniger schwer und verkopft, sondern etwas leichter und familiärer und mit mehr Handlung.



  24. Cover des Buches Seefeuer (ISBN: 9783570310632)
    Elisabeth Herrmann

    Seefeuer

     (112)
    Aktuelle Rezension von: lesenbirgit
    Zu der Autorin bin ich durch meine liebe Kollegin gekommen. Ich bin ein Fan von ihr geworden. Ich glaube es ist mein drittes Buch von ihr und ich war wieder begeistert von ihrem Schreibstil.
    Marie hat ihren Vater an den Tod verloren und nun hält sie nicht mehr viel bei ihrer Familie. Ihre Mutter ist nie über den Tod ihres Mannes hinweg gekommen, auch wenn sie mittlerweile einen neuen Mann an ihrer Seite hat, Magnus heißt er. Marie hat ihre Probleme damit Magnus zu vertrauen, er hat direkt das Unternehmen der Familie Vosskamp übernommen und will nun auch so schnell ihre Mutter heiraten. Marie fängt ein Praktikum in einer Seehundstation an in Friedrichskoog. Ein ganzes Jahr lang.
    Auf eine Fahrt um eine paar Heuler zu retten, holt das Schiff einen Teil eines Wracks ans Tageslicht – der Trinity. Der Name kommt Marie bekannt vor, dennoch kann sie ihn nicht direkt einordnen.

    Elisabeth Herrmann hat eine unglaublich spannende Geschichte geschrieben, die von Marie und ihrer Familiengeschichte handelt.
    Sie liebt trotz allem ihre Familie, ihre Oma und ihre Mutter, obwohl es gerade mit ihrer Mutter nicht immer einfach ist. Als ihre Oma wegen eines Schlaganfalls ins Krankenhaus kommt, fährt sie sofort nach Hause.

    Dort ist nicht alles so wie es sein sollte, aber lest selber.

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