Bücher mit dem Tag "familengeschichte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "familengeschichte" gekennzeichnet haben.

23 Bücher

  1. Cover des Buches Das Mädchen auf den Klippen (ISBN: 9783442477890)
    Lucinda Riley

    Das Mädchen auf den Klippen

     (989)
    Aktuelle Rezension von: redangel

    Ich habe lange nicht so ein schönes Buch gelesen. Habe nur 3 Tage gebraucht (Durchschnitt sonst 3 Wochen). Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und hat mich zweimal zu Tränen gerührt. Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher von Lucinda Riley lesen. 

  2. Cover des Buches Die Frauen vom Löwenhof (ISBN: 9783548289960)
    Corina Bomann

    Die Frauen vom Löwenhof

     (295)
    Aktuelle Rezension von: Hazelmaus101

    Das Buch ist ein echt dicker Schmöker mit weit mehr als 700 Seiten. Dennoch habe ich es in weniger als 10 Tagen weg gesuchtet (was bei mir etwas besonderes ist). 

    Die junge Agneta wird so herrlich charakterisiert, dass man meinen könnte, man kennt sie tatsächlich. Bemerkenswert finde ich auch, wie die Autorin es geschafft hat ihre Entwicklung von der unreifen Studentin, die ihrem Vergnügen nachgeht, zu einer verantwortungsbewussten Gutsherrin zu schildern. Insgesamt sind alle Personen und deren Charaktere sehr gut gezeichnet. 

    Das man von Max, den Agneta auf dem Löwenhof kennen lernt, nur wenig erfährt, finde ich passt perfekt zum weiteren Verlauf der Geschichte. 

    Trotz seiner Länge wird das Buch überhaupt nicht langweilig. Mir gefiel die Stimmung, die die Autorin geschaffen hat und die vielseitiger nicht sein könnte. Am Anfang leidet man mit Agneta, dann freut man sich, dann zittert man vor Aufregung mit und am Schluss empfindet man ein tiefes, zufriedenes Glück. 

    Für mich einer der besten Romane mit starker weiblicher Figur (auch das Thema Frauenrechte und Emanzipation wird immer wieder thematisiert). Ich freu mich schon darauf die anderen beiden Teile zu lesen.

  3. Cover des Buches Während die Welt schlief (ISBN: 9783453356627)
    Susan Abulhawa

    Während die Welt schlief

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Katrin_Groener

    Es geht um eine vertriebene Familie, die in den Wirren des Krieges und gefangen ist und aus Israel vertrieben wird. 

    Ich glaube ehrlich gesagt, ich hätte das Buch nicht gekauft. Aber eine Freundin hat es mir empfohlen, weil es so gut ist. 

    Und was soll ich sagen ...  es ist so. 

    Die Autorin hat mich in kürzester Zeit mit fiebern, trauern und hoffen lassen. 

  4. Cover des Buches Ehre (ISBN: 9783036959320)
    Elif Shafak

    Ehre

     (88)
    Aktuelle Rezension von: TibasWedor
    Man(n) und vor allen Dingen Frau bekommt schon einen kleinen Kulturschock, wenn man in der wunderschön geschriebenen Geschichte versinkt. Ehre: ist es ehrenhaft, seine Mutter umzubringen? Rettet man seine Ehre, wenn man(n) der Frau ein zweifelhaft tugendhaftes Leben vorschreibt, statt sie ihrer eigenen Entwicklung zu überlassen? Sind Frauen mit ihrem "schlechten" Benehmen für die Ehre des Mannes verantwortlich? Elif Shafak schickt den Leser ins Haus einer kurdischen Familie mit all ihren kulturellen Glaubenssätzen, die Halt und Sicherheit geben in einer Welt, die wir in unserer Kuktur schon lange hinter uns gelassen haben. Die Protagonisten sind nicht einfach gut oder böse - Elif Shafak lässt sie langsam auf den Leser los. Es ist wie ein Kennenlernen in der realen Welt. Der erste Eindruck wird revidiert, wenn man erst hinter die Fassade geblickt hat. Schnell entwickelt man aufgrund der Familiengeschichte Verständnis für das Handeln der Menschen und somit Verständnis und Respekt für die Kultur. Man ist schnell gefesselt in dieser mitreißenden Geschichte und zum Schluss doch sehr erstaunt, dass so etwas möglich sein kann. Und man fragt sich, warum Ehre vor der Individualität, den Emotionen und dem Mut steht. Angst? Aberglauben? Ob das Ende der Geschichte zeitgemäß sein kann ist eine wichtige Frage, die ich mir gestellt habe. Auch, wenn die Inszenierung zum Schluss einen wunderbaren Abschluss einer tragischen Familiengeschichte bildet bleibt der bittere Beigeschmack, dass es fern jeder Realität ist. Oder eben wegen der Erziehung und der Prägungen doch nicht? Diese Buch ist ein Muss für Respekt und Verständnis anderer Kulturen. Die Geschichte spielt in den Siebzigern, ist meines Erachtens aber aktueller denn je. Ich kann Elif Shafak nur danken für dieses traumhaft schöne und schon fast monumentale Werk, das meine Sicht ein wenig verändert hat.
  5. Cover des Buches Wir sind doch Schwestern (ISBN: 9783492304313)
    Anne Gesthuysen

    Wir sind doch Schwestern

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Ein denkwürdiges Ereignis steht bevor, der 100. Geburtstag von Gertrud. Zu diesem Anlass treffen sich die Jubilarin und ihre 98jährige Schwester Paula im Bauernhof von Katty, dem 84jährigen Nesthäkchen der Familie, um mit Freunden und Nachbarn den Ehrentag gebührend zu feiern. Auch wenn Paula nicht mehr gut sehen und Gertrud nicht mehr gut hören kann, zusammen mit Katty feiern sie immer noch gerne. Und in einem sind sie sich auch einig, viel starker Kaffee und täglich morgens um 11 Uhr ein Schnäpschen, das muss sein und verlängert das Leben. Dass ein solch langes Leben viele Erinnerungen birgt versteht sich von selbst, und so nehmen die drei betagten, aber immer noch rüstigen Schwestern dieses Zusammentreffen zum Anlass, ihre Leben im Rückblick zu betrachten. Dabei kommt einiges ans Licht, was bisher ‚unter den Teppich gekehrt‘ wurde …  

    Die Autorin Anne Gesthuysen wurde 1969 in Geldern geboren. Nach ihrem Journalistik-Studium an der Universität Dortmund war sie zunächst als Journalistin tätig, bevor sie von 2002 bis 2014 das ARD-Morgenmagazin moderierte, um sich danach ganz der Schriftstellerei zu widmen. Bereits 2012 veröffentlichte sie den Roman „Wir sind doch Schwestern“, zu dem sie vom Leben ihrer drei Großtanten, die alle über 80 Jahre alt wurden, inspiriert wurde. Danach veröffentlichte sie noch zwei weitere Romane. Gesthuysen ist mit Frank Plasberg verheiratet und Mutter eines Sohnes. 

    Der Roman lebt hauptsächlich von Rückblenden und Erinnerungen der Schwestern, die Gegenwart und der 100. Geburtstag spielt dabei nur eine Nebenrolle. Ein ganzes Jahrhundert mit zwei Weltkriegen, Zerstörung und Wiederaufbau, Inflation und Wirtschaftswunder lassen Gertrud, Paula und Katty Revue passieren, erzählen von Familienereignissen und lernen auch Adenauer und Lübke kennen. Unerfüllte Liebe, geplatzte Verlobung, ein Ehemann auf Abwegen und ein Scheidungsprozess, bei dem viel schmutzige Wäsche gewaschen wurde, beschäftigen die drei Damen, die bisher das eine oder andere Geheimnis für sich behielten - Familiengeschichten, die eng mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts verwoben sind.

    Anhand der Buchbeschreibung hatte ich etwas mehr erwartet. Der Schreibstil ist schlicht und einfach, lässt sich aber gut lesen und wird viel von wörtlicher Rede bestimmt. Die Geschichte selbst empfand ich eher banal, Erlebnisse wie sie viele betagte Menschen wohl ähnlich erfahren haben. Es werden sehr viele Charaktere vorgestellt, ohne jedoch in die Tiefe zu gehen – alltägliche Verrichtungen hingegen werden in aller Ausführlichkeit beschrieben. Das Geschehen zieht sich sehr in die Länge und wiederholt sich gelegentlich, unterbrochen von einigen wirklich interessanten Höhepunkten. Humor ist nur sehr sparsam vorhanden.  

    Fazit: Keine große Literatur, jedoch ganz nett zu lesen. 

  6. Cover des Buches Schiff der tausend Träume (ISBN: 9783596194759)
    Leah Fleming

    Schiff der tausend Träume

     (86)
    Aktuelle Rezension von: wanderfalke
    Das Buch hat mich sehr in den Bann gezogen.
    Eine Entscheidung verbindet gleich drei Familien miteinander. Das Buch ist nicht über die Titanic, obwohl man das am Anfang denken könnte. Doch um etwas zur Titanic zu sagen: Dieses Ereignis hat so viele Familien auseinandergerissen, kaputt gemacht und so viel Leid über die Menschen gebracht. Dennoch zeigt dieses Buch, wie die Titanic zwei Menschen und drei Familien miteinander verbunden hat.
    Leah Fleming hat mit unglaublich viel Gefühl und vielschichtig geschrieben und war mutig genug, um Charaktere kommen und auch gehen zu lassen.
    Man möchte wissen, wie es weiter geht. Doch gleichzeitig will man sich unglaublich viel Zeit lassen und das ist auch gut, denn das Buch ist es wert langsam gelesen zu werden.

  7. Cover des Buches Fliedersommer (ISBN: 9783453422070)
    Cathy Bramley

    Fliedersommer

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Holly Swift lebt mit ihrer Messi-Mutter in einem kleinen Cottage. Als auf Wickham Hall eine Stelle als Organisatorin ausgeschrieben ist, bewirbt sie sich für diesen Job, denn Holly liebt Wickham Hall! Sie ist sehr oft dort mit ihrer Mutter, sobald Holly auf Wickham Hall ist umgibt sie immer ein ganz besonderer Zauber.

    Holly entwickelt sich als Organisationstalent und organisiert viele der dort anstehenden Festlichkeiten, sogar die Hochzeit der Tochter Zara ist dabei.

    Der Roman hatte für mich ein bißchen was von Rosamunde Pilcher. Die Hauptfiguren sind alle sehr sympathisch und man schließt sie gleich ins Herz. Schöne Geschichte in einer traumhaft schönen Kulisse.

  8. Cover des Buches Vernimm mein Flehen (ISBN: 9783492227285)
    Ann-Marie MacDonald

    Vernimm mein Flehen

     (17)
    Aktuelle Rezension von: WildRose
    Ich las das Buch nach "Wohin die Krähen fliegen", finde aber, dass "Vernimm mein Flehen" nicht ganz so genial ist wie das andere Buch der Autorin. "Wohin die Krähen fliegen" fand ich einfach so sensationell, dass es nicht mehr zu toppen ist. "Vernimm mein Flehen" ist dennoch sehr spannend und auch gewissermaßen verstörend. Der Roman ist durchaus lesenswert, aber am Anfang war die Geschichte manchmal ein wenig zu langatmig. Später hat der Roman mir dann besser gefallen. Die Themen, die darin behandelt werden, sind äußerst interessant, der Schreibstil ist gut. Anne-Marie MacDonald ist ein echter Geheimtipp.
  9. Cover des Buches Alles was ich dir geben will (ISBN: 9783844532395)
    Dolores Redondo

    Alles was ich dir geben will

     (10)
    Aktuelle Rezension von: MissRichardParker

    Ich musste dieser Geschichte anfangs ein wenig Zeit lassen um mich voll darauf einlassen zu können. Danach war es aber einfach nur ein absoluter Hörgenuss. Die Autorin beschreibt sehr einfühlsam und gleichzeitig packend die Geschichte einer alten Familie in Galicien. Mit den vielen Namen und Orten bin ich nach einer kurzen Zeit schnell zurecht gekommen und konnte danach das Hörbuch kaum stoppen. Die einzelnen Charaktere werden sehr gut beschrieben und ich schloss die Personen schnell ins Herz (die meisten jedenfalls). Wer gerne umfangreiche, verstrickte Familiengeschichten und Krimis mag, wird hier sicher sehr zufrieden sein. Sehr toll gesprochen!

  10. Cover des Buches Immer wieder im Sommer (ISBN: 9783499290176)
    Katharina Herzog

    Immer wieder im Sommer

     (193)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Anna ist seit fünf Jahren alleinerziehend, denn damals hat sie sich von ihrem Ex-Mann Max getrennt, nachdem sie eine unmissverständliche SMS auf dessen Handy entdeckt hat. Nun lebt sie mit ihren beiden Töchtern Sophie und Nelly in einer Mitwohnung in München. Das doch relativ eintönige Leben wird nun unterbrochen, als Anna einen Brief ihrer Mutter erhält, wo sie doch seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr hat. Außerdem hat sie vor einigen Wochen einen Artikel über ihre Jugendliebe Jan entdeckt, der nun auf Amrum lebt und geschieden ist, nun fragt sie sich ständig, was wohl gewesen wäre, wenn ihre Mutter ihn damals nicht vom Hof vertrieben hätte. An den Wochenenden besuchen ihre Töchter öfter ihren Vater, doch diesmal kommt alles anders als erwartet, denn Max liegt nackt mit einer Blondine in seinem Bett und hat verschlafen. Da beschließt Anna, dass sie ihre Töchter nicht bei ihm lassen wird, denn ein solches verantwortungsloses Verhalten will sie nicht tolerieren. Dass dadurch ihre Pläne zu ihrer Mutter und nach Amrum zu fahren zunichte gemacht werden, kann sie nun nicht mehr ändern...

    Katharina Herzog hat einen sehr gut zu lesenden und flüssigen Schreibstil. Ihre Handlungen sind immer sehr emotional und voller ergreifender Momente. Die Protagonisten sind allesamt sympathisch und äußerst realistische Charaktere. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Personen schafft eine gute Abwechslung und bringt noch mehr unterschiedliche Sichtweisen in die Handlung.

    Das Buch hat mir gut gefallen, allerdings hatte ich mir noch mehr emotionale Momente gewünscht, die mich zu Tränen rühren, wie ich sie aus "Wo die Sterne tanzen" kannte.

  11. Cover des Buches Eine Braut zu viel (ISBN: 9783492303835)
    Sarah Harvey

    Eine Braut zu viel

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Gelinde
    Eine Braut zu viel, von Sarah Harvey

    Cover:
    Passt zum Buch

    Inhalt:
    Kurz vor der Hochzeit trennt sich Felicity von ihrem Verlobten Richard.
    Doch anstatt dass er aus ihrem Leben verschwindet, heiratet er plötzlich einfach ihre Schwester (Ring, Kleid, Feier – alles wird einfach übernommen).
    Doch damit gehen die „Schwierigkeiten“ weiter. Denn Richards EX-Freundin Kat ist aufgetaucht und will ihn um jeden Preis zurück.
    Und zu allem Überfloss erweckt Kats Ehemann Alex nun Felicitys Aufmerksamkeit.
    Ein Durcheinander ohne Gleichen……….

    Meine Meinung:
    Felicitiy ist eine junge Frau, wie man sie sich im Leben gut vorstellen kann. Mal ist sie sehr mutig und konsequent, dann wieder ängstlich und zögerlich, aber das macht sie so menschlich und sympathisch.
    Allgemein wird sehr viel Familie in diesem Roman integriert und dies hat dann sehr viel Konflikt-Material.
    Es gibt Irrungen und Wirrungen, am Ende haben wir acht Personen – und jeder will einen anderen haben, den, den er eben nicht haben kann!?

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und mit einem herrlichen Humor ausgestattet.

    Das Happy End ist dann wie schon erwartet, aber eben einfach schön. Klar werden einige Klitsches bedient, aber die sind ja zu erwarten.

    Mein Fazit:
    Ein schöner „Liebes“-Roman, der mich gut unterhalten hat.
    4 Sterne.
  12. Cover des Buches Das Orchideenhaus (ISBN: 9783442491940)
    Lucinda Riley

    Das Orchideenhaus

     (2.745)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Julia Forrester verbringt alle ihre Ferien bei ihren Großeltern Elsie und Bill auf dem großen Gut Wharton Park. Dort liebt sie es, ihrem Großvater im Gewächshaus Gesellschaft zu leisten. Die Orchideen und die anderen exotischen Gewächse dort faszinieren sie. Seit dem Tod ihrer Mutter ist dieser Ort neben dem Klavierspiel ihre Zuflucht. Jetzt, mit 32 Jahren, kehrt sie wieder nach England zurück, denn ihr Ehemann und ihr 2-jähriger Sohn sind bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen und sie braucht Zeit und Ruhe, um all das zu verarbeiten. Bei einer Auktion in Wharton Park trifft sie einen früheren Bekannten wieder, der damals seine Ferien bei seiner Tante Olivia verbracht hat und dabei auch einmal Julia begegnet ist. Sein Name ist Kit und er ist nun nach dem Tod seiner Tante der Erbe des Gutes. Allerdings plant er nur, alles zu verkaufen, denn eine Sanierung des stark heruntergekommenen Hauses ist ihm nicht möglich. So kreuzen sich die Wege der Beiden immer wieder und es entsteht eine Freundschaft...

    Lucinda Riley versteht es, fesselnd zu schreiben. Die Handlung ist immer interessant und durch die längeren Erzählungen aus der Vergangenheit kommt nie Langeweile auf. Julia und Kit sind sehr sympathische Protagonisten und auch die anderen Charaktere sind allesamt sehr realistische und starke Persönlichkeiten. 

    Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Da ich kein Freund von offenen Enden bin, wurde ich auch hier nicht enttäuscht, denn es ist ausreichend beantwortet, was am Ende noch offen war. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und bin mir sicher, dass ich bald wieder ein Buch der Autorin lesen werde.

  13. Cover des Buches Auftauchen (ISBN: 9783426504130)
    Jennifer Haigh

    Auftauchen

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Kaci

    Beginnend mit einem Schicksalsschlag und dessen Folgen für die McKotches, schildert Jennifer Haigh die verschiedenen Blickwinkel und Gefühle der Familienmitglieder. 
    Das eintauchen in die Lebensgeschichten der verschiedenen Charaktere ist ein Genuss, bis man schlussendlich wieder auftauchen muss...
    Ein faszinierender Roman der einem sehr nahe geht!
  14. Cover des Buches Wir leuchten im Dunkeln: Roman (ISBN: 9783958181908)
    Lina Wilms

    Wir leuchten im Dunkeln: Roman

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Honigmond
    Zum Klappentext:
    Seit bei Rayas kleiner Schwester Alessandra ein Immundefekt festgestellt wurde, hat sich Rayas Welt dramatisch verändert. Nachdem ihre Mutter die Familie verlassen hat, übernimmt sie deren Rolle und kümmert sich um Alessandra. Für mehr als eine lockere Affäre hat sie von da an keine Zeit mehr. Deshalb hält sie alle Männer auf Abstand. Bis sie eines Tages Nik trifft. Seine lockere Art fasziniert Raya vom ersten Augenblick an. Doch die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Nik lebt in den Tag hinein und plant große Reisen in die weite Welt. Aber Raya ist an ihr Zuhause gebunden. Schon bald muss sie eine Entscheidung treffen …

    Mein Leseeindruck:
    Die Autorin schreibt in einem sehr flüssig und lebendigen Schreibstil, der mit einem Hauch Humor versehen ist. Dies hat mir sehr gut gefallen. Die Story selbst ist eigentlich eine Lovestory, welche nebenher von einem kleinen Familiendrama geprägt ist. Die Protagonisten sind sehr lebensecht beschrieben und man kann sie sich sehr gut vorstellen. Auch die Handlung ist sehr lebendig und gefühlsecht geschrieben und man kann das Drama um die Schwester richtig fühlen. Leider zog sich die Handlung stellenweise elendig hin, was ich wieder schade findet, da es den Lesegenuss abschwächt und der Geschichte ein wenig die Ernsthaftigkeit nimmt.

    Mein Fazit:
    Ein gefühlsbetonter Roman um eine junge Liebe und ein kleines Familiendrama, was gut lesbar ist, aber meine Erwartungen leider nicht zu 100% erfüllt hat. Daher vergebe ich nur 4 Sterne.
  15. Cover des Buches Im Schatten der Arena (ISBN: 9783955422882)
    Mara Pfeiffer (geb. Braun)

    Im Schatten der Arena

     (27)
    Aktuelle Rezension von: meenzer_on_tour

    Krimis und Mainz, das passte bislang so gut zusammen wie Montagsspiele und Faninteressen. Ich denke da nur an den Mainz-Tatort, Folge 1053, der neulich in der ARD lief. Der Regisseur hätte Heike Makatsch durch jede beliebige Stadt rennen lassen können, so einfallslos und banal war das Skript. Der Vorgänger-Tatort aus Mainz, Folge 109, lagert seit seiner Erstausstrahlung 1980 im Archiv des SWR, obwohl in dieser Folge, dem Klischee entsprechend, die Fastnacht eine große Rolle spielte. Fast ganz ohne Fastnacht, aber dafür mit sehr detailverliebter Beschreibung der Mainzer Neustadt, kommt „Im Schatten der Arena“ aus, ein Mainz (05) Krimi, der so nur in der goldenen Stadt am Rhein handeln kann und nicht in Bielefeld oder Bitterfeld.

    Die Handlung an sich ist recht schnell erzählt: Jo, eine alleinerziehende Journalistin der Lokalzeitung findet sich mit dem vermeintlichen Unfalltod ihres Kollegen nicht ab. Daher versucht sie zu recherchieren, an welchen Themen er vor seinem Unglück dran war, und wer gegebenenfalls ein Motiv hatte, den Sportreporter umzubringen.

    Mara gelingt es, Kapitel um Kapitel eine Spannung aufzubauen. Durch die bildhafte Schilderung jeder Handlung aller Figuren an Plätzen, die viele Mainzer*innen sicherlich kennen, konnte ich mich sehr gut in die einzelnen Szenen hineinversetzen. Als positiver Nebeneffekt erhalten die Leser*innen einen kleinen Einblick in den Alltag von Zeitungsredaktionen und in die Ermittlungsarbeit der Polizei. Hört man bei Fernsehkrimis oft, dass die abgedrehten Szenen nicht viel mit der täglichen Arbeit von Kriminalist*innen gemein haben, ist bei diesem Werk anzunehmen, dass die geschilderten Abläufe recht realistisch geschildert werden, schließlich spielt sogar der Mainzer Polizeisprecher mit Klarnamen mit. 

    Dem interessierten Fußballfan mögen manche Passagen erklärend bis aufklärerisch vorkommen, aber wir dürfen nicht vergessen, dass nicht alle Krimi-Leser*innen gleichzeitig versierte Fußballkultur-Expert*innen sind. Das Buch liefert einen gelungenen zeitgeschichtlichen Abriss der letzten Jahre, was Mainz 05 im Speziellen aber auch Fußballdeutschland im Allgemeinen betrifft. Als Leser*in merkt man im Verlauf der Handlung unweigerlich, dass Fußball politisch ist, auch wenn es da einige besorgte, meist männliche, Mitbürger gibt, die diesen Zusammenhang da immer noch nicht sehen wollen.

    Mara ist mit ihrem Werk meiner Meinung nach ein großer Wurf gelungen, der es letztlich „verschmerzen“ lässt, dass ihre Hommage an die Mainzer Neustadt zu großen Teilen auf der „falschen“ Rheinseite entstanden ist. Eine Fortsetzung wäre wünschenswert – auch gerne ohne 05-Bezug, denn der Bibelturm, bietet sicherlich immer noch so viel Konfliktpotenzial, so dass die Journalistin Jo schon bald wieder aktiv werden muss. Vielleicht gelingt Mara ja sogar das, was der Drehbuchautor des Tatorts 1980 nicht vollbrachte – einen Fastnachtskrimi zu schreiben, den man sich auch Jahre später nochmals gerne gibt – das ist ihr mit dem Fußballkrimi „Im Schatten der Arena“ meiner Meinung nach auf jeden Fall gelungen.

    Diese Rezension habe ich am 8. September 2018 auf meiner Webseite publiziert.

  16. Cover des Buches Der gefrorene Rabbi (ISBN: 9783453409378)
    Steve Stern

    Der gefrorene Rabbi

     (53)
    Aktuelle Rezension von: awogfli
    Dieser Roman hat eigentlich alle Ingredienzien, die mich zu Begeisterung hinreissen könnten.

    Jiddische Geschichte einer Familie quer durch die Jahrhunderte ganz so wie ich es mag, in Rückblenden a bissal polnisches Ghetto, a bissal Shoa, a bissal Auswanderung nach USA, a bissal kabbalistische Mystik versus gottloses kapitalistisches amerikanisches Judentum, a bissal Israel, Terrorismus (sorry Freiheitskampf) bei Staatengründung und Kibbutz - über mehrere Generationen verteilt. Jiddische Witze meist sexuell anzüglich bis fast schon unverschämt dreckig, ausschweifend erzählt mit Anekdöteln gespickt,  jüdisches Leiden in jeder Situation und eingeflochtene jiddische Sprach. Dazu noch ein Familienfluch und das Versprechen einer skurrilen Familiengeschichte.

    Leider waren diese wundervollen Komponenten für mich im völlig falschen Mischungsverhältnis vorhanden. Die Story zog sich permanent und zäh wie Strudelteig und ich habe lange gerätselt, was mich tatsächlich so derart gestört hat bei einer für mich so perfekten Ausgangessituation: Es war  der Skurillitätszwang, den sich der Autor bei der Erzählung der jiddischen Familiengeschichte selbst auferlegt hat, der mich derart nervte. Sobald irgendwas in der Familienchronik einen Hauch von (spiessiger) Normalität versprühte, wie beispielsweise eine klassische Liebesgeschichte mit Hochzeit, normalen Kindern mit normalen Problemen und relativ normaler glücklicher Ehe wurde vom Autor sofort weggeblendet, ein paar Jahre übersprungen und das nächste Kuriosum erzählt. Somit ergab sich keine normale Familiengeschichte, sondern lediglich eine Aneinanderreihung im Kuriositätenkabinett. Ich fand den Autor einfach zu bemüht und angestrengt, sich bei all den Generationen nur die Skurillitäten herauszupicken, die mehr oder weniger doch jede Familie hat. Kuriositäten sollten wie Gewaltsszenen in einem Roman wohldosiert, in den Plot eingewebt und teilweise überraschend eingesetzt werden, sonst stumpft der Leser einfach ab und langweilt sich nur.

    In die andere Richtung bin ich natürlich auch geneigt, Romane mit totalem fiktionalen Wahnwitz, der sich bei schwarzhumorigen Irrsinnspunkten ganz vorne einreihen, sehr zu schätzen zu wissen. In dem Fall war aber dann die Story eigentlich wieder viel zu normal, um in diese Kategorie zu fallen. So pendelte für mich das Werk permanent auf der Kippe zwischen Fisch und Fleisch (im Jiddischen selbstverständlich zwischen Fleisch und Milchprodukten herum). Was ich durch diese Erkenntnis aber gewonnen habe ist, dass ich verstehe, das dieses Buch sehr polarisierend rezensiert wurde, und dass es die einen lieben und die anderen hassen. Für mich war es gleichzeitig zu wenig und zuviel Skurrilität und deshalb bleibt meine Bewertung genauso wie die Geschichte auf dem Grad auf der mediokren Mittellinie.

    Fazit: Nebbich mit guten Ansätzen hätte 2 komplett unterschiedliche gute Romane ergeben können.
  17. Cover des Buches Wildgänse (ISBN: 9783000529443)
    Thomas Spyra

    Wildgänse

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Sigrid1
    Das Buch hat mich sehr überrascht. Ich bin nicht unbedingt immer ein Fan von Historischen Büchern, denn meistens ist mir es irgendwie langweilig dabei. Aber dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich fand die Zeit um 1736 sehr spannend. Denn hier bewegt sich viel bzw. die Anfänge für eine Umwälzung der Lebensart beginnen jetzt. Die Aufklärung und dem damit verbundenen Gedankengut wird man hier bei einem Schneidermeister aus Bad Windsheim kaum vermuten. Aber genau diese Gedanken begeistern Andreas Christoph Bartel. Und das wird ihn sein ganzes Leben begleiten. Auch wenn es ihn erstmal in Schwierigkeiten bringt und er sein Leben und das seiner ganzen Familie umdenken muss. Es war interessant seine Reise zu verfolgen. Ich fand es immer wieder aufregend, wie weit die Menschen zu dieser Zeit reisten. Irgendwie war es ja immer sehr beschwerlich, aber es wurde troztdem munter umhergezogen. Ob nun gewollt oder aus den Lebensumständen heraus veranlasst. Denn es waren ja doch sehr harte Zeiten. Die Menschen waren oft arm und dem Dünkel der Adligen ausgeliefert. Außerdem war es ja eine Zeit der vielen Kriege. Aber die Menschen hatten auch Visionen und auch unsere Protagonisten wollten ihre Lebensträume verwirklichen. Es gibt ja verschiedenen Erzählstränge, die später zueinander finden. Die ersten Lebensjahre des jungen Hirtenjungen Tommaso, die Erlebnisse der jungen Freia von der Ostsee und natürlich das Leben des Ehepaares Bartel. Aber auch ein Waisenjunge wird diese Geschichte noch vervollständigen. Ich fand alles sehr gut zu lesen und man konnte das Geschehen klar verfolgen. Die Zeit wird beim Lesen wieder lebendig und man trifft einige wichtige Persönlichkeiten dieser Zeit im Buch wieder. Es war ein aufregende Zeit. Alles war möglich - im positiven wie aber auch im negativen Sinn. Und auch die Menschen, die wir im Buch begleiten, haben sehr gute und sehr schlechte Zeiten. Aber sie haben auch viel Mut und machen das Beste aus ihrer Situation. Für mich war das Buch ein schönes und detailreiches Bild dieser Zeit. Ich kann es nur empfehlen.
  18. Cover des Buches Fußspuren am Himmel (ISBN: 9783442730209)
    Einar Mar Gudmundsson

    Fußspuren am Himmel

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Und wieder Februar (ISBN: 9783442479054)
    Lisa Moore

    Und wieder Februar

     (32)
    Aktuelle Rezension von: harakiri
    Anfangs kam ich schwer in die Handlung rein. Die vielen Sprünge, das Fehlen der Anführungszeichen in der wörtlichen Rede und allgemein die manchmal etwas lyrische, philosofische Sprache machten das Lesen etwas schwer.

    Doch plötzlich nimmt einen die Handlung gefangen. Helen verliert bei einem Unglück ihren Mann und kann nicht loslassen. Immer wieder kommen die Bilder vom Unglück hoch und sie will am liebsten wissen und miterleben wie Cal seine letzten Minuten verbracht hat.

    Lange hält Helen an der Vergangenheit fest bis sie sich endlich öffnet und bereit ist für neues Glück.

    Dieses Buch ist ganz sicher nichts zum Drüberweglesen. Es kann ein Helfer in der Trauer sein, ein Buch der Hoffnung, des Loslassens, des Wiederglücklichwerdens. Aber ganz sicher nicht ein Buch das man so schnell wieder weg legt und vergisst.

    Gefühlsmäßig ist alles hineingepackt, von Trauer über Hoffnung, Liebe, Verlust, Angst und Zorn. Dieses Wechselbad an Gefühlen macht diesen Roman aus.  
  20. Cover des Buches Flötenzeit (ISBN: 9783844806953)
    Nikola Hotel

    Flötenzeit

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Simba99

    Als ich für einen Urlaub nach Büchern gesucht habe die auf den Kanarischen Inseln spielen, bin ich auf dieses Buch gestoßen .

    Ich lesen sehr gerne Bücher in denen Zeitsprünge vorkommen und diese Geschichte hat mich sehr bezaubert! Sehr interessant und berührend. An mehr als einer Stelle kamen mir die Tränen.

    Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen, alles sehr flüssig zu lesen, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen!

    Dafür gibts von mir 4 Sterne!

  21. Cover des Buches Von der Schönheit (ISBN: 9783462317237)
    Zadie Smith

    Von der Schönheit

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Skrutten
    Nachdem ich mit einem anderen Roman (der Autogrammhändler) so meine Schwierigkeiten hatte, bin ich in diese Familiengeschichte gut reingekommen und konnte die Schilderungen der Familienzwistigkeiten, Hochschul-Machtkämpfe und Jugendprobleme in ihrer Schilderung gut genießen.

    Vielleicht mache ich jetzt einen neuen Versuch mit dem 1. Roman ...
  22. Cover des Buches MY FAVOURITE PEOPLE AND ME 1978-1988 (ISBN: 9780718154875)
  23. Cover des Buches Small World (ISBN: 9783257261196)
    Martin Suter

    Small World

     (467)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein

    Ein Buch mit mehr Tiefe, als man anfangs zu vermuten vermag. Scheint es doch vorrangig um die tückische Krankheit Alzheimer zu gehen, steckt auf den zweiten Blick noch  viel mehr dahinter. Wir begleiten Conrad auf seinem Weg in die Tiefen der Krankheit, von anfänglich vergessenen Einkäufen bis hin zum Vergessen nahestehender Personen. Allein der Erzählstrang macht ein tolles Buch her, doch zudem gesellt sich ein Geheimnis, welches die Familienbande und Beziehungen untereinander ganz neu in Frage stellt. Ich habe nicht mit dem Ende gerechnet und genau das mag ich.

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