Bücher mit dem Tag "familien-saga"

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106 Bücher

  1. Cover des Buches Spiel der Zeit (ISBN: 9783453471344)
    Jeffrey Archer

    Spiel der Zeit

     (470)
    Aktuelle Rezension von: Kaliko

    "Das Spiel der Zeit" von Jeffrey Archer ist der erste Band der Familiensaga ("Die Clifton-Saga"). Es spielt in England im Jahr 1919 bis zum Beginn des 2. Weltkrieges.

    Wir begleiten Harry Clifton, seine Mutter und die Familie Barrington. Wir erleben Harrys Schulzeit und den Beginn des 2. Weltkrieges, wo er dann ein junger Erwachsener ist. 

    Zum Inhalt will ich hier gar nicht viel schreiben, es ist wie in jeder Saga (und das meine ich nicht negativ)- man begleitet einige Hauptpersonen und erfährt einiges über ihr Leben. 

    Der Schreibstil ist flüssig und man kann es so weg lesen.

    Das Buch ist in acht große Abschnitte eingeteilt und handelt über einen bestimmten Zeitraum von einer der sechs Hauptpersonen. Was mich unheimlich gestört hat war der Perspektivenwechsel innerhalb eines Abschnitts. Das erste Kapitel eines Abschnitts ist in der 1. Person geschrieben und wechselt dann in die 3. Man merkt allerdings keinen Unterschied. Man bekommt trotzdem alle Informationen über die inneren Konflikte. Von daher frage ich mich die ganze Zeit, wechslen Sinn dieser Wechsel hatte...

    Was mich auch gestört hat waren die Charaktere. Keiner war mir wichtig, mit keinem konnte ich mitfiebern. Niemanden wünschte ich Erfolg in seinem Vorhaben, mit niemandem hatte ich Mitleid, wenn ihm etwas schlimmes widerfahren ist. Das Ende hatte durchaus einen guten Cliffhanger - jedoch war mir auch das Schicksal dieser Person egal. 

    Ich habe nicht vor, diese Reihe weiter zu verfolgen. Mein Fall war es nicht.

  2. Cover des Buches Das Vermächtnis des Vaters (ISBN: 9783453471351)
    Jeffrey Archer

    Das Vermächtnis des Vaters

     (301)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Nachdem Harry Clifton als Tom Bradshaw im Jahr 1939 in New York angekommen ist, wird er gleich festgenommen. Ihm wird ein Anwalt zu Seite gestellt, der ihn überzeugt, seine wahre Identität nicht preiszugeben. Ein Fehler, wie sich erweist, denn so landet Harry in der Haftanstalt Lavenham. Nach England kam allerdings die Nachricht, dass Harry bei einem Schiffsunglück umgekommen sei. Seine Braut Emma kann das nicht glauben und folgt ihm in die USA. Sein Schulfreund Giles Barringham meldet sich als Freiwilliger in die Armee. Der Krieg ist inzwischen ausgebrochen und Giles will sein Land verteidigen.


    Dieser zweite Band der Clifton-Saga ist zeitlich hauptsächlich während des zweiten Weltkriegs angesiedelt. Wobei die Kriegshandlungen für den Fortgang der Familiengeschichte nur in geringerem Umfang eine Rolle spielen. Es geht vielmehr um Harry Cliftons Verschwinden und Emmas Suche nach ihm. Mit etwas Glück und einem guten Kumpel gelingt es Harry, in der Haftanstalt einigermaßen zu recht zu kommen. Währenddessen unternimmt Emma so einiges, um sich für die Reise nach New York zu rüsten. Dabei geht sie sehr gewitzt und zielstrebig vor. Eine moderne junge Frau zu einer Zeit, in der moderne junge Frauen gerade erst erfunden waren. 


    Der zweite Weltkrieg ohne zweiten Weltkrieg, das ist etwas, von dem man sich lösen muss. Aber wieso nicht? Schließlich hat es sicher tatsächlich Menschen gegeben, die von dem Krieg nicht so betroffen waren. Jedenfalls versteht es der Autor seine Clifton-Saga auf sehr spannende Art und Weise fortzuführen. Man kann manchmal kaum glauben, welche Kapriolen das Schicksal schlägt, man ist aber immer gefesselt und fliegt nur so durch die Seiten, weil man unbedingt wissen muss, welchen Lauf das Leben von Harry und Emma nimmt. Der Autor hat eine sehr abwechslungsreiche Familiengeschichte geschaffen, die es sich lohnt zu verfolgen.

  3. Cover des Buches Erbe und Schicksal (ISBN: 9783453471368)
    Jeffrey Archer

    Erbe und Schicksal

     (223)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1999

    England im Jahr 1945. Harry und Emma scheinen ihr Glück gefunden zu haben. Harry hat weiter Erfolg mit seinen Romanen und Emma kommt endlich in den Vorstand der Barrington Gesellschaft. Giles beschreitet seinen Weg weiter in der Politik. Doch alte und neue Feinde spinnen sich um die Familie, besonders um Sebastian Clifton. Die Familie hat mit einem Schicksalsschlag zu rechnen.


    Bei diesem Buch handelt es sich um Teil 3 der Clifton-Saga. Diesen Teil kann man zwar unabhängig der anderen Teile lesen, dennoch empfiehlt es sich die anderen Teile zum besseren Verständnis vorab zu lesen. 


    Das Buch umfasst 510 Seiten und ist, wie aus den vorherigen Büchern bereits bekannt, aus den verschiedenen Perspektiven der Charaktere geschrieben. Dadurch erhält man viele gute Einblicke. Es wird dadurch jedoch nicht langweilig, es bleibt spannend. Die Charaktere wirken sehr authentisch und sie sind mir zum Großteil auch sehr sympathisch. 


    Das Buch beginnt da, wo Teil 2 aufgehört hat. Dadurch konnte ich sehr gut in die Geschichte starten. 


    Die Geschichte hat wieder einige Höhen, Tiefen und überraschende Wendungen parat. Die Entwicklung von Sebastian wird hier gut beschrieben. Er spielt in diesem Buch gerade zur Mitte und gegen Ende eine bedeutsame Rolle. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es mit ihm weitergeht und welche Überraschungen der Autor mit ihm noch parat hat. 


    Das Ende war sehr spannend gestaltet, sodass ich es kaum abwarten kann, den nächsten Band zu lesen.

  4. Cover des Buches Kinder der Freiheit (ISBN: 9783404173204)
    Ken Follett

    Kinder der Freiheit

     (450)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Band III der Jahrhundertsaga

    „Wie ironisch, dachte George: Um die Türkei zu beschützen, müssen wir die Kernwaffen von dort abziehen. Außenminister Dean Rusk warnte: >>Die Sowjets können aber woanders aktiv werden, Sir, und zwar in Berlin.<< George nickte. Es war paradox, dass der amerikanische Präsident eine Karibikinsel nicht angreifen konnte, ohne die Auswirkungen zu berücksichtigen, die eine solche Entscheidung siebentausend Meilen entfernt in Mitteleuropa hätte. Die ganze Welt war für die beiden Supermächte zum Schachbrett geworden.“ (S. 362)

    Eine komplexe, vielschichtige Handlung vereint historische Eckpunkte aus 30 Jahren amerikanischer, deutscher, englischer und russischer Geschichte. Thematisch durchschreitet Ken Follett, der Stephen King des Historischen Romans, im dritten Teil seiner Jahrhunderttrilogie den Kalten Krieg von vorne bis hinten – beginnend mit dem Mauerbau 1961 (1. Kritikpunkt: Warum beginnt er nicht bei der Nachkriegszeit mit interessanten Ereignissen wie dem Aufstand vom 17. 06. 1953) über die Kubakrise und JFK, die Rassendiskriminierung in den USA und M. L. King, Ost-West-Flucht, Korruption und Intrigen im Kreml (2. Kritikpunkt: Wo bleibt die Aufarbeitung der Nazivergangenheit mit den Nürnberger Prozessen? Richtig. Nirgendwo. Auch zur Mondlandung hätte ich wenigstens eine Erwähnung erwartet) bis hin zu Glasnost & Perestroika und dem Mauerfall (3. Kritikpunkt: Bei Follett hört es sich so an, als wäre mit dem Einsturz einer betonierten Wand alles getan und alle Menschen springen in Blümchenkleidern zu >I’ve been looking for Freedom< über einen Regenbogen…Dass wir auch heute noch, zu einem Zeitpunkt, an dem die Mauer länger abgerissen ist, als sie stand, mit Ungleichheiten und Vorurteilen zwischen Ost und West zu tun haben, lässt er unbetrachtet).

    Ken Follett hat mit diesem Abschluss seiner Familiensaga des 20. Jahrhunderts wieder einen dramatischen Liebesroman kreiert. Alle Protagonisten finden wieder auf magische Weise zueinander von den USA über England und das geteilte Deutschland zur Sowjetunion. Die Stammbäume der beteiligten Familien im Anhang und in den Klappen haben wirklich geholfen mit den umfänglich vorhandenen Protagonisten umzugehen, dennoch kam ich einige Male raus. „Zu wem gehörst du jetzt? Ich dachte, du hast etwas mit dem anderen Typen am Laufen? Oh, ach ne, doch nicht.“ Nach kurzer Orientierung und vielleicht ein paar Seiten zurückblättern ging das bei mir aber wieder.

    Es muss Follett zugutegehalten werden, dass er einen komplexen historischen Zeitrahmen mit vielen politischen Strängen (mehr als in den ersten beiden Teilen der Trilogie) gut gemeistert hat. Er vereint die wichtigsten politischen Themen aus diesen 30 Jahren geschickt, immer ist ein Protagonist live im oder am Geschehen dran ganz wie bei Forest Gump – Montgomery-Bus-Boykott & Martin Luther King’s >I have a Dream<-Rede; JFK’s >Ik bin ein Berliner< -Rede & das Attentat, Vietnamkrieg, Mauerfall u.v.m.

    Die Leserinnen und Leser bekommen einen groben Überblick über politische Zusammenhänge des Ost-West-Konflikts im historischen Kontext. Die Umsetzung in Romanform erlaubt es dem Rezipienten in lockerer Atmosphäre Geschichte spannend und informativ zu erleben. Ich muss zugeben, dass ich mich mit diesem Zeitabschnitt weniger auskenne als das noch beim ersten und zweiten Teil der Fall war. Einfach, weil im Lehrplan besonderer Fokus auf die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts mit den beiden Weltkriegen gelegt wird, da wird nach hinten heraus die Zeit knapp. Jahrgänge nach 1990 wie ich kennen sich da weniger gut aus bzw. beziehen ihre Informationen von Eltern und Großeltern. Auch gibt es mehr filmische Adaptionen über die NS-Zeit als über den Kalten Krieg. Daher bewerte ich hier besonders die Auswahl der Eckdaten, die Follett getroffen hat, und deren Zusammenspiel positiv. Gerade zur Rassendiskriminierung und der damit verbundenen Polizeigewalt in den USA konnte ich in diesem Roman etwas lernen. Leider ein immer noch hoch brisantes Thema.

    Dennoch kann ich nicht mehr als drei Sterne vergeben. Wie im Vorgängerband macht Ken Follett einen entscheidenden Fehler, über den ich nicht hinwegsehen kann. Er denkt in Schwarz-Weiß-Schemen, am Ende wird alles gut, alle Protagonisten sind glücklich, gesellschaftliche Probleme werden ignoriert. Beispielsweise sind die Stasi-Mitarbeiter so gezeichnet wie die Nazis in Teil zwei – strunz dumm. Nur einer hat es auf die Familie abgesehen und benutzt seinen Gripps komplett nur zum Schikanieren der Protagonisten. Der Roman suggeriert außerdem, dass die gesamte DDR-Bevölkerung in den Westen will, die Grenzsoldaten werden als handelnde und nicht denkende Schachfiguren bewegt. Was ist denn mit den regimetreuen intelligenten Bürgern und Funktionären? Was ist mit den Ängsten bei der Wiedervereinigung? Follett legt den Fokus besonders auf die Swinging Sixties. Das Jahrzehnt erstreckt sich auf fast 900 der 1200 Seiten, dadurch werden die anderen zwei Jahrzehnte sehr gedrängt.

    Ein großer Kritikpunkt in den Vorgängerbänden war die Häufigkeit von romantischen Bettgeschichten. Hier hat sich das etwas gelegt, Follett lässt vieles nur angedeutet. Es gibt zwar ein kleines Durcheinander, wer mit wem und wann, aber der historische Rahmen mit den Ereignissen überwiegt.

    Fazit

    KINDER DER FREIHEIT ist der Abschluss der Familiensage über das 20. Jahrhundert von Ken Follett. 30 Jahre Weltgeschichte drängen sich auf 1200 Seiten, da können nicht alle Details abgebildet werden. Als dramatische Liebesromane im historischen Setting ist die Reihe gut zu lesen. Ich empfehle, die Erwartungen nicht zu hoch zulegen. Die Leserinnen und Leser finden in diesem dritten Band einen soliden, zufriedenstellenden Abschluss.

     

    KINDER DER FREIHEIT| Ken Follett| Bastei Lübbe| 2014| 1208 Seiten| 29,99€ (Hardcover nicht mehr erhältlich; als Taschenbuch für 17,00€

  5. Cover des Buches Im Schatten unserer Wünsche (ISBN: 9783453419919)
    Jeffrey Archer

    Im Schatten unserer Wünsche

     (154)
    Aktuelle Rezension von: januarygirl

    Inhalt:

    Bristol 1957: Der Vorsitzende der Barrington Schifffahrtgesellschaft wird zum Rücktritt gezwungen – für Emma Clifton ist dies die Gelegenheit, den Posten zu übernehmen und Macht über die Gesellschaft zu gewinnen. Doch die tragischen Ereignisse um ihren Sohn Sebastian, der in einen Autounfall verwickelt wurde, legen einen Schatten über Emma und ihren Mann Harry …


    Meine Gedanken zum Buch:

    SPOILER, wenn Band 1-3 nicht gelesen!

    Nachdem Band 3 unglaublich spannend geendet hat, musste ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Sebastian wurde in einen Autounfall verwickelt, was für Emma und Harry nicht leicht zu verdauen ist. Hier hat es mir allerdings ein wenig an Emotionen gefehlt, denn nachdem klar war, was mit Sebastian ist, wurde das Thema mehr oder weniger nicht mehr erwähnt. Stattdessen nimmt die Geschichte einen politischen Lauf. Und ohne inhaltlich etwas vorweg nehmen zu wollen: das hört nicht auf.

    Politik spielt in der Clifton-Saga eine immens große Rolle, was auch wirklich interessant ist. Allerdings war mir das hier ein wenig zu viel. Ich muss gestehen, dass ich öfter einige Seiten nur überflogen habe, da ich irgendwann gelangweilt war.

    Dennoch freue ich mich sehr auf die letzten drei Teile, denn ich ahne, dass da noch einiges auf mich zukommen wird.

    Wer die ersten Teile gelesen hat, wird hiermit seine wahre Freude haben. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, denn auch hier warten auf den Leser wieder unerwartete Wendungen!

  6. Cover des Buches Jahre aus Seide (ISBN: 9783746634418)
    Ulrike Renk

    Jahre aus Seide

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte7

    Das Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert. Ganz toll geschrieben, man taucht total ein in die Welt von damals. 

    Beleuchtet wird eine jüdische wohlhabende Familie zur Hitlerzeit. Sehr interessant, mal aus jüdischer Sicht zu lesen. 

    Besonders toll, dass die Geschichte nicht frei erfunden ist. 

    Mich hat das Buch absolut fasziniert, ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Man bekommt tolle Einblicke in das Judentum. 

    Absolut lesenswert!

  7. Cover des Buches Die Wege der Macht (ISBN: 9783453419926)
    Jeffrey Archer

    Die Wege der Macht

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Ein Buch welches man in einem Rutsch durchlesen möchte, sehr guter Schreibstil. Eine Familiengeschichte mit Spannung und Intrigen.....freu mich auf Band 6 

  8. Cover des Buches Möge die Stunde kommen (ISBN: 9783453421677)
    Jeffrey Archer

    Möge die Stunde kommen

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1999

    Für die Cliftons und Barringtons kommen schwere Stunden. Giles setzt für seine gefährliche Liebe seine Karriere als Politiker aufs Spiel, während Emma eine schwere Entscheidung treffen muss, welche für Harry alles verändern kann. Doch dann folgt ein Schicksalsschlag, den keiner erwartet hat.

    Das Buch umfasst 592 Seiten und ist bei Heyne erschienen. Es handelt sich um den sechsten Band der Reihe. Es ist empfehlenswert die vorherigen Bände zu lesen, um gewisse Hintergrundinformationen zu besitzen. 

    Der Klappentext verrät über die Geschichte nicht allzu viel, vermutlich hätte jede weitere Ausführung schon zu viel über den Inhalt und die Geschichte selbst verraten. 

    Wie bereits aus den ersten fünf Bänden bekannt, wechseln die Perspektiven regelmäßig zwischen den verschiedenen Charakteren. Dadurch sind die Charaktere tiefgründig geschildert. Besonders Sebastian entwickelt sich in diesem Teil weiter, da er einiges miterlebt. Doch auch die anderen Familienmitglieder erleiden immer wieder Schicksalsschläge. Diese machen ein Teil der Spannung des Buches aus.

    Das Buch beginnt an diesem Punkt, wo Teil fünf aufgehört hat, mit dem Verleumdungsprozess. Dieser Band spielt zwischen 1970 und 1978 in England. Der Schreibstil war wieder sehr angenehm. Die Spannung in diesem Teil ist vorhanden. Durch die verschiedenen Perspektivenwechsel erfährt der Leser so einiges über die Vorhaben der anderen Charaktere, gleichzeitig bleibt aber auch einiges im Dunkeln, sodass man nie weiß, wie die Sache ausgeht. 

    Auch dieser Teil endet, wie die anderen zuvor, mit einem Cliffhänger. Ich bin sehr gespannt, was der Autor im letzten Teil noch bereithält. Ich kann die Reihe an alle, die gerne Familiensagen lesen, absolut empfehlen.

  9. Cover des Buches Winter eines Lebens (ISBN: 9783453421776)
    Jeffrey Archer

    Winter eines Lebens

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Franzip86

    Jeffrey Archer hat es geschafft 7 tolle Bücher über eine sagenhafte Familie zu schreiben. Leider ist diese tolle Reihe zu Ende. Es endet in Würde und so toll! Harry Clifton und seine Familie sind tolle Persönlichkeiten, es geht um Politik und Gesellschaft. Ich konnte recherchieren...

    Der Schreibstil war flüssig, manchmal war es langatmig, aber dies war schnell orbei und ein Kapitel das wieder spannend war, folgte! 

    Dies war meine erste Reihe von Jeffrey Archer, ich freue mich schon auf andere, denn er wird mir sehr positiv in Erinnerung bleiben!

    Das letzte Buch der Clifton Saga bekommt die vollen 5 Sterne!

  10. Cover des Buches Zeiten des Aufbruchs (ISBN: 9783499272141)
    Carmen Korn

    Zeiten des Aufbruchs

     (109)
    Aktuelle Rezension von: melie6a

    Titel: Zeiten des Aufbruchs

    Autor: Carmen Korn

    Seitenanzahl: 608

    Erscheinungsjahr: 2017

    Verlag: Rowohlt

     

    Klappentext:

    Wirtschaftswunder, Rock ‘n‘ Roll, Cocktailpartys – der zweite Teil der Jahrhundert-Trilogie

    1949: Die vier Freundinnen Henny, Käthe, Ida und Lina stammen aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen. Dabei sind sie im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst nicht weit voneinander entfernt aufgewachsen. Seit Jahrzehnten schon teilen sie Glück und Unglück miteinander, die kleinen Freuden genauso wie die dunkelsten Momente.

    Hinter ihnen liegen zwei Weltkriege. Hamburg ist zerstört. Doch mit den Fünfzigern beginnt das deutsche Wirtschaftswunder. Endlich geht es aufwärts: Hennys Tochter Marike wird Ärztin, Sohn Klaus bekommt eine Stelle beim Rundfunk. Ganz neue Klänge sind es, die da aus den Radios der jungen Republik schallen. Lina gründet eine Buchhandlung, und auch Ida findet endlich ihre Berufung. Aufbruch überall. Nur wohin der Krieg Käthe verschlagen hat, wissen die Freundinnen noch immer nicht. 


    Meine Meinung:

    Wir befinden uns nun in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Die vier Freundinnen müssen ihre Leben neu strukturieren und die Leser/innen können sie dabei begleiten. Zusätzlich werden die Kinder der Freundinnen immer weiter in den Vordergrund gestellt. Schade ist es, dass dadurch meiner Meinung nach die Hauptcharaktere nicht weiter ausgebaut bzw. vertieft werden. Es ist eine neue Generation und auch diese muss einige Schicksalsschläge hinnehmen. Wir dürfen sie aber auch in den schönen Momenten des Lebens begleiten. Genau diese Mischung macht die Jahrhunderttrilogie für mich so besonders. Ein tolles Buch. Es kommt leider nicht ganz an den ersten Teil ran, aber ist trotzdem ein sehr gutes Werk.

  11. Cover des Buches Die Hüter der Rose (ISBN: 9783404156832)
    Rebecca Gablé

    Die Hüter der Rose

     (780)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Ich habe es endlich mal geschafft an der Waringham-Saga weiterzulesen und es nicht bereut. 

    Zur Geschichte des zweiten Teils:

    Die Hüter der Rose beginnt im Jahre 1413 kurz nach dem Tod von Lancasters Sohn König Heinrich IV. und umspannt den Zeitraum bis 1445.  Sein Sohn Heinrich V. entfacht den Krieg gegen Frankreich von Neuem, um verlorene Ländereien zurückzugewinnen. John of Waringham nimmt als junger Knappe zusammen mit seinen Freunden Owen Tudor und John Beaufort an diesem Feldzug Teil und erlebt unter anderem die Schlacht von Agincourt, wo er zum Ritter geschlagen wird. Zurück in Waringham muss er 1415 seinen Vater beerdigen. Sein Halbbruder Raymond wird Earl of Waringham, den Titel in Burton hatte schon vorher der älteste Sohn Robins, Edward inne. John wird Stewart in Waringham. Im weiteren Verlauf des Buches ist John ein treuer Gefolgsmann des Königs und vor allem auch von dessen Onkel Henry Beaufort, dem Bischof von Lincoln und Winchester, der wie sein Vater John of Gaunt im Hintergrund die Fäden zieht. Kurz vor seinem Tod ernennt Heinrich V. John zum Erzieher und Beschützer seines Sohnes, Heinrich VI., eine Aufgaben, die er bis zum Ende des Buchs wahrnimmt.(Quelle: Wikipedia)

    Wie auch schon im ersten Teil „Das Lächeln der Fortuna“ gibt es jede Menge Protagonisten im Buch. Von daher ist eine Agenda, sowie ein komplettes Verzeichnis aller im Buch vorkommenden Personen wieder hilfreich. So kann ich immer wieder nachschauen. 

    Rebecca Gablés Schreibstil gefällt mir und ist ebenso spannend, wie der erste Teil, auch wenn ich bei über 1100 Seiten die Befürchtung hatte, es könnte langweilig werden.

    Aber durch die exzellente Recherche der Autorin bleibt dafür keine Zeit. Es ist eine brutale, aber auch eine spannende und interessante Zeit.

    Der Krieg zwischen England und Frankreich zieht sich fast durch das gesamte Buch.

    John, aus meiner Sicht der Hauptprotagonist, wenn man dies bei der Vielzahl an Personen überhaupt kategorisieren kann, ist aus meiner Sicht eine tolle Person. Er erlebt Höhen aber auch extrem viele, dunkle und vor allem schmerzhafte Tiefen.  Ich habe mir immer wieder beim Lesen gedacht: „wieviel Schmerz kann ein Mensch ertragen“? 

    Ein für mich wunderbarer Nebenschauplatz ist das Pferdegestüt der Waringhams. Vor allem ihr Umgang mit den Pferden. 

    Leider scheint es in jedem Band einen Waringham zu geben, der aus dieser Art schlägt. Das ist für mich ganz klar Robert of Waringham.

    Die Frauen in der Geschichte sind weiß Gott nicht beneidenswert, was leider der damalige Zeit geschuldet gewesen ist. Rechte für Frauen, gab es so gut wie keine und die Männer wurden leider nicht wirklich für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen.

    Aus meiner Sicht gelingt es Rebecca Gablé diese dunkle, für mich grausame und brutale Zeit, überzeugend ehrlich, hervorragend recherchiert und doch auch an den richtigen Stellen mit einem Quäntchen Humor zu erzählen. Und so ist es für mich ein insgesamt gelungener zweiter Teil dieser Waringham-Saga.

    Mein Fazit:

    Für alle Fans historischer Romane ist das Buch ein absolutes Muss, allein schon aufgrund des geschichtlichen Hintergrunds, der Intrigen, des Facettenreichtums des Romans und der hervorragenden historischen Recherche. 

  12. Cover des Buches Zeit aus Glas (ISBN: 9783746634999)
    Ulrike Renk

    Zeit aus Glas

     (86)
    Aktuelle Rezension von: svenja

    Auch die Fortsetzung hat mich total bewegt und mitgerissen. Die Gefühle beim Lesen waren echt beklemmend teilweise.  Ja, es gibt Passagen wo kaum was passiert aber gerade die haben mich beeindruckt denn sie zeigen wie sehr das Leben der Familie eingeschränkt ist und somit die Situation der Juden. Ruth als Person fand ich super und hab mit ihr gefühlt.  Der Schreibstil ist wieder bildlich und lässt einen nah bei den Protagonisten sein. Toll fand ich auch dass es immer wieder Erklärungen gibt. Auch ein Leser der Teil 1 nicht kennt kann super folgen.  Ich werde jetzt mal schnell Teil 3 lesen. 

     

  13. Cover des Buches Ein mögliches Leben (ISBN: 9783550081859)
    Hannes Köhler

    Ein mögliches Leben

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Simi159

    Martins Großvater Franz hat einen letzten großen Wunsch. Er will eine letzte Reise machen, an den Ort, den er seit 1944 nicht mehr gesehen hat. Es ist ein verlassener Ort in Texas, Amerika, in dem Franz Kriegsgefangener war.

    Martin, der Enkel, hat keine enge Bindung an Franz, kennt ihn nur aus den Erzählungen seiner Mutter, doch er läßt sich auf die Reise ein. 

    Stück für Stück nähern sich Enkel & Großvater an. Auch weil Martin begreift, wie es für Franz in  der Fremde als Kriegsgefangener gewesen sein muss und warum er wieder zu Hause in Deutschland so schweigsam und gefühlskalt gegenüber seiner Frau und Martins Mutter war.


    Als Leser ist man gefordert, den ersten Teil durchzuhalten, denn es braucht etwas bis sich der Sog dieser Geschichte entwickelt, bis man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Es ist spannend wie auch berührend, selbst wenn man weiß, dass Franz überlebt. 

    Hannes Köhler wird die Geschichte vieler Familien hier aufgeschrieben haben, auch wenn unsere Großväter nicht in den USA in Gefangenschaft waren, so waren sie doch vom Krieg gezeichnet und ebenso schweigsam und abweisend wie Franz. Viele fehlten wohl die Worte, das erlebte, das Grauen zu teilen. Nur selten blitzten diese Dinge bei meinen Großeltern auf. Doch nach der Lektüre dieses Buches habe ich das Gefühl sie ein bisschen besser zu verstehen, auch wenn ich nicht mehr fragen kann….



    4 STERNE

  14. Cover des Buches Die Zeit der Feuerblüten (ISBN: 9783404170883)
    Sarah Lark

    Die Zeit der Feuerblüten

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Die Zeit der Feuerblüten von Sarah Lark, 912 Seiten.

    Ein Dorf in Mecklenburg, in Deutschland im 1837. Ida und Karl gehen zusammen in die Schule. Der Vater von Ida träumt von einem besseren leben in Neuseeland und mit seiner Idee steckt er das halbe Dorf an. Somit machen sich viel Familien auf nach Neuseeland. Karl der heimlich in Ida verliebt ist, Packt seine Chance und macht sich auch auf und folgt seiner Liebe. Leider ist Ida schon Ottfried versprochen. Weil Ida und ihre Familie sehr gläubisch ist hält sie sich an das Versprechen das ihre Eltern abgemacht haben. Obwohl sie lieber Karl hätte. In Neuseeland ist es leider nicht so wie sich die Deutschen vorgestellt haben. Eine Interessante Auswanderer Geschichte wie es sich zur dieser Zeit abgespielt haben könnte. Karl kann Ida  einfach nicht vergessen ob ihre Liebe eine Chance hat in der neuen Welt.

    Von mir 4 von 5 Auswanderer Punkte.

  15. Cover des Buches Das Kreuz des Pilgers (ISBN: 9783749901586)
    Petra Schier

    Das Kreuz des Pilgers

     (139)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Petra Schier - man kennt sie als Autorin aus dem Bereich des historischen Romans.

    "Das Kreuz des Pilgers" ist im Jahr 1379 angesiedelt. Im Schutz einer Handelskarawane haben Reinhild und ihr Mann vor, in die Heimat nach Koblenz zurückkehren. Die Vier - so auch Conlin und Palmiro - werden aber von einer schrecklichen Räuberbande überfallen. Reinhild wäre bald zu Tode gekommen, Gottfried allerdings kommt ums Leben. Diese schrecklichen Ereignisse kann sie lange nicht verkraften, sie muss aber sich und ihren Sohn durchbringen, ihr ist klar, dass sie wieder heiraten muss, obwohl sie das nicht möchte. Einer käme für eine Heirat in Frage, aber ob Vater Johann damit einverstanden ist ... ???

     

    Super finde ich, dass Leser/innen der bekannten Kreuz-Trilogie Charaktere im ersten Band dieser neuen Trilogie wiederfinden. Man kann aber problemlos dieses Buch separat lesen. Das Buch kann praktisch als vierter Band der Kreuz-Reihe, gleichzeitig aber als erster Band der Pilger-Reihe betrachtet werden.

     

    Man beginnt mit diesem Buch mit einigen erhellenden Erklärungen zu den Vorgängern - das finde ich gut gemacht. Man kann sich sofort - auch aufgrund der Charaktere-Liste sehr gut in die Handlung hineindenken und die Zusammenhänge begreifen. Palmiros Kreuz spielt eine Rolle, da möchte ich garnicht mehr verraten. Die Charaktere haben allesamt ihre unterschiedlichen Sorgen und Nöte, sodass das Buch neben der historischen Handlung eine abwechslungsreiche Geschichte bietet, die sich flüssig und spannend lesen lässt.

     

    Die mehr als 500 Seiten sind sehr lesenswert, fesselten mich als Leserin sehr an die Handlung und haben mich hinein gezogen - ich war kurzweilig unterhalten und konnte die historischen Zusammenhänge sehr gut nachvollziehen. Wie immer ein sehr lesenswerter historischer Leckerbissen, habe ich von der Autorin ehrlich gesagt auch nicht anders erwartet, es gab keine langatmigen Passagen, es war immer etwas los und man fühlte sich wohl in der Handlung. Bin gespannt, wie es im Sommer weiter geht.

     

    Leseprobe:
     ========

     

    "Die Menschen heiraten aber nicht aus Liebe, Herr, sondern weil sie es müssen."

    Zustimmend neigte Palmiro den Kopf, schüttelte ihn aber gleich darauf. "Das mag ganz oft der Fall sein, ...

     

    Rundherum gelungen - Empfehlung !!!

  16. Cover des Buches Wege der Liebe (ISBN: 9783453417946)
    Nora Roberts

    Wege der Liebe

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen sehr knappen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Dieser Einblick in die Handlung ist ja ziemlich nichts sagend- aber das beschreibt dieses Buch eigentlich ziemlich gut.

    Waren schon die beiden Vorgängerbände von endlosen Längen durchsetzt, so wird dies in dem vorliegenden Band noch übertroffen. Unfassbar, wie oft endlose Zaubersprüche wiederholt werden - und dann noch nach dem Motto: "Reim Dich, oder ich fress Dich"! Normalerweise ist die Schreibweise der Autorin über jeden Zweifel erhaben, bunt und blumig und mit einer Art ungewöhnlicher Wortmalerei. Davon ist in diesem Buch nichts zu sp+ren. Stellenweise sind mir ernste Zweifel gekommen, dass es sich hier tatsächlich um einen "Nora Roberts" handelt. 

    Inhaltlich passiert genau das, was der Leser angesichts der ersten beiden Bände erwartet: Alles treibt auf das - selbstverständlich glückliche - Finale hinaus. Der Weg dahin bietet aber leider auch keine Überraschungen. Sehr schade....!

    Diese Trilogie ist die absolut schlechteste Trilogie die ich je von Nora Roberts gelesen habe (und ich habe nicht gerade wenige davon gelesen...!).

  17. Cover des Buches Die australischen Schwestern (ISBN: 9783746631202)
    Ulrike Renk

    Die australischen Schwestern

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Netti13

    Anhand der Beschreibung, bin ich davon ausgegangen, dass es hier ausschließlich um 3 Schwestern geht. Das Gegenteil war der Fall: Andere Familienmitglieder haben meiner Meinung nach viel zu viel Platz eingenommen. Vor allem Carola, die nach Deutschland gehen musste, kam viel zu kurz. Anhand der Beschreibung hatte ich vor allem in Bezug auf sie andere Erwartungen bzgl. der Handlung. Das Ende hat diese Enttäuschung noch verstärkt. 

  18. Cover des Buches Das Rosenholzzimmer (ISBN: 9783442484423)
    Anna Romer

    Das Rosenholzzimmer

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Petra_Dre

    Der Inhalt handelt von einer sehr spannenden Familiengeschichte in der auch eine Liebesgeschichte mit vorkommt. Man fiebert schon auf die nächsten Seiten. Es liest sich flüssig und man verliert auch nicht den Faden beim Lesen. Ein Muss für Leser die Spannung und prickelnde Gefühle beim Lesen lieben.

  19. Cover des Buches Im Land der weißen Wolke (ISBN: 9783404270019)
    Sarah Lark

    Im Land der weißen Wolke

     (461)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's:
    London, 1852: Zwei junge Frauen treten die Reise nach Neuseeland an. Es ist der Aufbruch in ein neues Leben - als künftige Ehefrauen von Männern, die sie kaum kennen. Die adlige Gwyneira ist dem Sohn eines reichen "Schafbarons" versprochen, und die junge Gouvernante Helen wurde als Ehefrau für einen Farmer angeworben. Ihr Schicksal soll sich erfüllen in einem Land, das man ihnen als Paradies geschildert hat. Werden sie das Glück und die Liebe am anderen Ende der Welt finden? Ein fesselnder Schmöker über Liebe und Hass, Vertrauen und Feindschaft und zwei Familien, deren Schicksal untrennbar miteinander verknüpft ist.

    Das Buch:
    Eigentlich war ich nie der Mensch, der ein Buch von Sarah Lark lesen wollte. Obwohl ich historische Romane liebe und auch Liebesgeschichten mich begeistern können. Und obwohl die Bezeichnung Familien-Epos mich oft ködern kann, so waren die Bücher dieser Autorin für mich eher etwas, dass ich für mich abgeschrieben hatte.
    Doch nun habe ich den ersten Teil der Weißen-Wolke-Saga gelesen und das Buch konnte mich eindeutig überzeugen. 
    Beginnen wir mit dem Setting. London 1852 klingt schon mal ganz spannend. Die Kulisse wird eindrucksvoll geschildert auch die beiden weiblichen Protagonistinnen werden zum ersten Mal eingeführt. Beide sind mir von Anfang an sympathisch gewesen und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Auch wenn Heiratsumstände heute ganz anders sind konnte ich doch nachvollziehen, warum Helen die Heiratsannonce anziehend fand.
    Ich kann nicht bestätigen oder widerlegen, ob die historische Wirklichkeit im damaligen London wirklich so war, wie es in diesem Buch beschrieben wurde, aber ich konnte es mir gut vorstellen. 
    Die kleinen Details haben mir das gut möglich gemacht. Und selbst wenn die Tatsachen nicht so stimmen würden, täte dies dem Buch dennoch keinen Schaden. Denn es ist so spannend geschrieben, dass man schon nach nur wenigen Seiten mehr erfahren möchte.
    Die beiden weiblichen Protas waren für mich eindeutig in diese Zeit geschrieben und so konnte es auch passieren, dass die beiden erst nach Neuseeland reisen mussten. Würde das Buch in der heutigen Zeit spielen, wären die Beweggründe nicht vorhanden oder vollkommen anders. 
    So sind es jedoch die Umstände, die die beiden Protas in eine neue Welt schicken. Und gemeinsam mit den beiden erkundet auch der Lese das unbekannte Land.
    Die Überfahrt wird genauso spannend gestaltet wie alles andere davor auch, doch der interessanteste Teil folgt eindeutig danach. 
    Denn nicht nur für Helen und Gwyneira war dieses Land neu, sondern auch für mich. 
    Dabei wird auch diese Kulisse so eindrucksvoll beschrieben, dass ich mir genau vorstellen konnte, wo die beiden gelandet sind. Ich konnte mir sowohl das Land, als auch die Berge und Seen gut vorstellen.
    Bis hierher weiß der Leser noch nicht, wie sich die beiden Männer gestalten werden, die Helen und Gwyneira heiraten sollen. Das bleibt zunächst ein Geheimnis, welches es noch spannender macht weiterzulesen. 
    Im Laufe des Romans wird diese Geheimnis jedoch geklärt und es stellt sich heraus, dass die beiden Frauen und ihre Schicksale miteinander verknüpft sind. Im weiteren Verlauf müssen die Beiden viele Hürden überstehen, erleben jedoch auch schöne Situationen. Obwohl das Buch mehr als 800 Seiten hat, wurde mir beim Lesen nie langweilig und ich wartet gespannt darauf, was als nächstes kommen möge. Und obwohl irgendwann der Alltag ins Leben der beiden Protas einzieht, so wird das Lesevergnügen doch nie gemindert. Denn immer wieder werden interessante Passagen über das Land, das Leben dort oder die Fauna und Flora eingebunden, die eindeutig darauf schließen lassen, dass die Autorin dieses Land wirklich gut kennt.
    Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, als würde ich in die Welt hineingezogen. Dabei gab es für mich viele liebenswerte, aber auch einige hassenswerte Figuren. Und obwohl das Buch mit einem kleineren Cliffhanger endet kann man das verzeihen, denn der nächste Band wartet schon auf einen ;)
  20. Cover des Buches Träume aus Samt (ISBN: 9783746636986)
    Ulrike Renk

    Träume aus Samt

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Der letzte und abschließende Teil der Seidenstadt Saga entführt uns in die USA. Das Cover passt sehr gut zu den vorherigen Bänden. Wieder ist eine Frau und ein Haus zu erkennen, die dominierende Farbe ist diesmal dunkelblau. Der Klappentext verrät in groben Zügen, um was es diesmal geht. Ruth und ihre Familie haben es nach Chicago geschafft, aber der Weg war steinig. Sie mussten schmerzlich erfahren, dass man auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht allen Menschen vertrauen kann.  

    Ruth steht auch in diesem Band wieder im Zentrum der Geschichte. Sie ist hin und her gerissen, sie möchte eigentlich noch lernen und studieren, doch ihre Familie ist auf ihr Einkommen angewiesen. Sie versucht Freundschaften zu knüpfen, doch dies ist gar nicht so leicht, denn in Amerika ist vieles anders. Ruths Vater hätte ich gerne an der einen oder anderen Stelle gerne geschüttelt, er ist manchmal sehr streng und sieht nicht die Chance, die sich seinen Töchtern bietet. Aber dies ist sicherlich seiner Angst und seinen Erlebnissen im KZ geschuldet. 

    Es ist schön, dass wir nun die Familie Meyer bei ihren Anfängen in Amerika begleiten dürfen. Der Roman wird wie seine Vorgänger chronologisch erzählt. Zeitsprünge werden durch ein vorangestelltes Datum angekündigt. Die Zeitsprünge erhöhen die Spannung und auch das Lesetempo. Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig zu lesen. Gelungen sind der Autorin die Beschreibungen des Judentums und des Antisemitismus in den USA. Man merkt auch diesem Roman wieder die genaue Recherche der Autorin an. 

    Ein wenig wehmütig nimmt man Abschied von Ruth und ihrer Familie. Es war schön sie begleiten zu dürfen. Liebe Ulrike Renk, danke dass Du uns von Ruth und ihrer Familie erzählt hast. Wir Leser*innen werden sie nicht vergessen.  

  21. Cover des Buches Die Jahre der Leichtigkeit (ISBN: 9783423146821)
    Elizabeth Jane Howard

    Die Jahre der Leichtigkeit

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Angie*

    Wer sich die kommenden dunklen Monate mit einer langen , ausufernden Familiensaga versüssen möchte, sollte nun mit dem ersten Teil dieser fünfteiligen Reihe beginnen. Band zwei dieser Reihe erscheint am 30. November 2018 . Ich bin noch mittendrin im England dieser Zeit, im ersten Band,  und voll begeistert dabei. Infos zur Autorin, die 2014 verstorben ist, nachfolgend:


    Lebenslauf von Elizabeth Jane Howard

    Wenn Bücher das Leben spiegeln: Es ist nicht leicht, die Romane von Elizabeth Jane Howard auf ein Genre festzulegen. Von Liebesgeschichten bis zu Familiendramen haben sie eines gemeinsam: Sie sind fest verwurzelt im Leben der Autorin und dem England ihrer Zeit. Elizabeth Jane Howard wurde 1923 in London geboren, wo sie später Domestic Sciences und Drama studierte. Sie arbeitete als Model, Schauspielerin und Moderatorin, bis 1951 ihr erster Roman erschien. „The beautiful Visit“ erzählt von einem jungen Mädchen, das den Zwängen des Familienlebens entflieht. Sie erhielt dafür den John Llewellyn Rhys Prize. Der Nachfolgeroman „The Long View“ beschreibt die Chronologie einer Ehe, beginnend mit deren Ende. Howard selbst war dreimal verheiratet, aus ihrer ersten Ehe stammt eine Tochter. 2002 verarbeitete sie all dies in ihrer Autobiografie „Slipstream“. Berühmtheit erlangte Howard erst spät in ihrer Karriere. Die Familiensage „Cazalet Chronicles“, über das Leben von drei Generationen einer gutbürgerlichen englischen Familie in den Jahren 1937 bis 1957, wurde ihr erfolgreichstes Werk. Die Romane sind eng an Howards eigene Familiengeschichte angelehnt sowie an die historischen Veränderungen im England dieser Zeit. Der letzte der fünf Bände erschien 2013 und war damit Howards letzter Roman vor ihrem Tod im Januar 2014.

    Klappentext/Inhalt:
    Band 1: England, 1937. Zusammen mit ihren Familien kehren die Cazalet- Brüder Hugh, Edward und Rupert wie jeden Sommer in das Haus ihrer Kindheit im Herzen von Sussex zurück. Vor ihnen liegen herrlich lange Ferienwochen. Doch die unbekümmerte Stimmung ist trügerisch: Der Zweite Weltkrieg wirft seine Schatten voraus, und auch innerhalb der Familie schwelen Konflikte.



    Hier findet ihr eine Leseprobe: https://bic-l.de/9AuT90

    Meine Meinung:  Nun bin ich endlich am Ende des ersten Bandes dieser beeindruckenden und warmherzig geschriebenen Familiensaga angekommen. Dieser erste Band von fünf folgenden ist in zwei Teilen von der im Jahr 2014 verstorbenen Autorin verfasst worden und macht den Leser mit den vielen Personen der Familie Cazalet bekannt. Ein ausführlich aufgezeichneter Stammbaum auf den ersten Seiten erleichtert das Zurechtfinden in der grossen Familie ungemein. Englisches Landleben einer hochangesehenen und wohlhabenden Grossfamilie vermittelt dieser Roman mit zeitlich gebundenen Wertvorstellungen aus den damaligen Gesellschaftskreisen. Höflichkeit, Bescheidenheit und das Vermeiden von Kränkungen anderer Menschen stand an erster Stelle im Benimm-Kodex. Über alle Familienmitglieder und ihre Verhaltensweisen und auch Gesundheit wachte die über siebzigjährige Dutchy mit ihrem Ehemann Brig. Ihre drei Söhne, Schwiegertöchter und Enkel verehrten sie unglaublich und die ledige Tochter Rachel hielt es ebenso.

    Der Schreibstil liest sich gut und flüssig. Ich bin gebannt den Ausführungen und Vorstellungen , auch der Kinder-Charaktere gefolgt. Es entstanden Bilder von warmen Nachmittagen im duftendem Rosengarten der Dutchy vor Augen, sowie auch Strand - und Badeausflüge zum Meer mit Picknick und spannende Tennismatches innerhalb der bunt gemischten Familie untereinander im Kopf. Die Zeiten der mit allen Familienmitgliederns einzunehmenden Mahlzeiten wurden streng eingehalten , sowie auch Ruhezeiten nach dem Mittag für alle. Alle Eigenheiten der erwachsenen Kinder von Dutchy und Brig hat die Autorin liebevoll  und individuell ausgearbeitet , auch die Kindercharaktere der Enkel werden mit absolutem Einfühlungsvermögen in ihre Psyche dargestellt. Der Ferienalltag, vom Dienst-Personal bequem vorbereitet und in vielen Alltagsszenen geschildert, macht fast neidisch. Diese Familie hat unglaublichen Luxus trotz aller Bescheidenheit als normal und selbstverständlich gefordert und hingenommen.
    Es war einfach eine andere Zeit! Eben ein grosses Anwesen mit viel Personal. Geldprobleme gab es nicht. Ein paradiesischer Zustand denkt man als Leser, aber es lauern  unausgesprochene, angedeutete Beziehungskonflikte, die heutigen zwischenmenschlichen Problemen nicht unähnlich sind. Das angeblich harmonische Familienleben ist oft  nur ein gewünschter, äusserer Schein, der nicht der Wirklichkeit entspricht. Auch der drohende Ausbruch eines neuen Krieges lässt dunkle Wolken aufziehen und die allgemeine Harmonie und Zufriedenheit bekommt Risse.
    Ich möchte hier nicht jede Person vorstellen, das würde zu weit führen. Den eigenen Eindruck muss und kann sich jeder Leser persönlich erlesen. Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit  der Menschen ist auch in dieser Familie unglaublich gross und beeindruckend. Dieses Buch gibt jüngeren Lesern einen guten Einblick in eine vergangene Welt und ältere Leser erinnern sich eventuell wehmütig an diese Jahre vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieg zurück.  

    Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für diese grossartige Familiensaga. 

    Herzlichen Dank an den dtv-Verlag für dieses fantastische Rezensionsexemplar. Ich bin sehr gespannt auf die folgenden Bände.       

  22. Cover des Buches Die Schokoladenfabrik - Die Tochter des Apothekers (ISBN: 9783746614885)
    Rebekka Eder

    Die Schokoladenfabrik - Die Tochter des Apothekers

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Dreamworx

    1838 Köln. Als älteste Tochter übernimmt Anna Sophia seit dem Tod der Mutter nicht nur die Aufsicht über ihre Geschwister, sondern arbeitet auch in der Apotheke ihre Vaters Gottfried mit, denn sie interessiert sich nicht nur für natürliche Heilkräfte und Kräuter, sondern hat inzwischen auch eigene Hustenbonbons entwickelt, in dessen Genuss nicht nur die eigene Familie kommt, sondern auch bei den Kunden Absatz finden. August, der Geselle, wäre für ihren Vater der geeignete Heiratskandidat für Anna Sophia, könnte dieser doch später die Apotheke übernehmen. Allerdings hat Anna Sophia in dem Zuckerbäcker Franz Stollwerck bereits die Liebe ihres Lebens gefunden. Als die beiden heiraten, bedeutet dies gleichzeitig den Bruch mit Vater Gottfried, der die Entscheidung seiner Tochter nicht akzeptieren kann. Schon bald versuchen Anna und Franz, die Hustenbonbons in ihrer eigenen Bäckerei zu verkaufen…

    Rebekka Eder hat mit „Die Tochter des Apothekers“ einen unterhaltsamen Auftakt für ihre historische Schokoladenfabrik-Saga vorgelegt, der die Anfänge der späteren Schokoladendynastie Stollwerck beschreibt und sich aus einer Mischung von Fiktion und Realität zusammensetzt. Der flüssige, farbenprächtige und gefühlvolle Erzählstil lässt den Leser eine Reise ins vergangene 19. Jahrhundert antreten, wo er über einen Zeitraum von 1938 bis 1849 Anna Sophia und Franz Stollwerck bei ihren ersten Schritten zur Gründung des späteren Schokoladenimperiums begleitet, aber auch die Geschicke von Annas Schwester Wilhelmine miterleben darf. Die Autorin hat ihre Handlung sehr schön aufbereitet, liefert einen gut recherchierten Hintergrund, vor dem sie ihre Geschichte ablaufen lässt, und pflegt dabei sowohl gesellschaftskritische als auch politische Themen mit ein. Die Rolle der Frau war zu der Zeit eine dem Manne untergeordnete, sie war hauptsächlich für Haushalt und Kinder zuständig und durfte kein eigenes Geschäft führen. Anna Sophia widersetzt sich schon früh den Wünschen des Vaters, der sie in eine arrangierte Ehe drängen will, um einen Nachfolger für seine Apotheke zu bekommen. Aber auch Tochter Wilhelmine verweigert dem Vater den Gehorsam und stellt sich auf eigene Füße. Auch eine Exkursion in Sachen Heilkräuter und – kunst darf der Leser während der Lektüre genießen, die Herstellung von Medikamenten ist ebenso interessant wie der zur damaligen Zeit gepflegte Aberglaube. Die bildhaften Beschreibungen lassen beim Leser ein Kopfkino anspringen, dem er sich kaum entziehen kann, so dass er regelrecht durch die Seiten fliegt und hautnah an den wechselnden Handlungssträngen regen Anteil nimmt.

    Die Charaktere sind abwechslungsreich und liebevoll ausstaffiert und mit Leben versehen, ihre authentischen Eigenschaften lassen die Nähe zum Leser zu, der mit ihnen bangt, hofft und fiebert. Anna Sophia ist eine Frau, die ihr Ziel klar vor Augen hat und keine Abstriche machen will. Mutig trifft sie schwerwiegende Entscheidungen, um ihr Glück zu finden. Wilhelmine ist ebenfalls eine starke Persönlichkeit, die ihren eigenen Weg sucht und dafür einiges in Kauf nimmt. Vater Gottfried ist ein Mann seiner Zeit, der sich den gesellschaftlichen Konventionen verpflichtet fühlt und dadurch seine Töchter verliert. Franz ist ein fleißiger und warmherziger Mann, der mit Sophia eine Einheit bildet. August ist ein rachsüchtiger Ehrgeizling, der sich die Apotheke unter den Nagel reißen will, koste es, was es wolle. Aber auch Kasper und andere Protagonisten verleihen dieser Geschichte einiges an Farbintensität und Spannung.

    „Die Tochter des Apothekers“ ist ein unterhaltsamer historischer Schmöker voller Familiengeschichte, Geheimnissen, Intrigen, mutiger Frauen und geschichtlichem Hintergrund, der den Leser in eine vergangene Zeit entführt und alles hautnah miterleben lässt. Verdiente Leseempfehlung für ein schönes Kopfkino und kurzweilige Lesestunden!

  23. Cover des Buches Das Unrecht der Väter (ISBN: 9782496702606)
    Ellin Carsta

    Das Unrecht der Väter

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Das Unrecht der Väter ist der Auftakt zu einer neuen großen Familiensaga aus der Porzellanindustrie. Mich hat die Geschichte um die Falkenbachs und Lehmanns gut unterhalten. Das Cover ist in einer leicht matten Farbe abgedruckt. Der Leser erkennt im Vordergrund ein Auto aus den 1930-iger Jahren, im Hintergrund ist eine im Landhausstil gebaute Villa zu erkennen. Im wesentlichen Handlungsvorgang geht es um die drei früheren Freunde Paul Friedrich von Falkenbach, sowie die Brüder Heinrich und Wilhelm Lehmann, welche verschiedene Familienunternehmen führen. Aufgrund eins Geheimnisses aus der Vergangenheit des ersten Weltkrieges werden diese von der Tochter eines ehemaligen Kriegskameraden mit ihrer dunklen Vergangenheit konfrontiert. Neben den drei Hauptpersonen sorgen vor allem ihre Kinder Gustav und Wilhelmine Falkenberg, sowie Johannes, Ferdinand und Leopold Lehmann für den abwechslungsreichen Erzählstrang der Geschichte.

    Mir persönlich haben dabei Gustav und Wilhelmine Falkenbach am besten gefallen. Beide bestechen durch ihre eigenwillige Persönlichkeit und besondere Charakterstärke. Gustav hat seinen eigenen Kopf und lässt sich nur ungern von seinem Vater Vorgaben machen. Wilhelmine hat ein modernes Rollenbild und möchte sich nicht in eine z.B. unglückliche Ehe drängen lassen.

    Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind nur kurze Zeitsprünge zu  verzeichnen. Positiv zu erwähnen sind die „Zitate“ der Protagonisten, welche das jeweilige Kapitel einläuten. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar sowie sehr dialogorientiert. Als Zielgruppe des Romans kommen alle Anhänger von Familiensagas in Frage. Was mir leider an dem Roman nicht so gut gefallen hat war die Tatsache, dass die eigentliche Arbeit in den Unternehmen nicht so detailliert dargestellt wird.  Hier hätte ich mir mehr Einblick in den Arbeitsalltag gewünscht. Auch ein Personenverzeichnis oder Stammbaum hat leider gefehlt. Positiv ist anzumerken, dass die politischen Verhältnisse im Deutschland der 30iger Jahre gut in dem Roman abgebildet werden.

  24. Cover des Buches Das Mädchen im Nordwind (ISBN: 9783548062945)
    Karin Baldvinsson

    Das Mädchen im Nordwind

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Susanne_Kluge

    Was ein Buch. Es hat mir einiges abverlangt, denn das Schicksal der Juden unter Hitler, war einfach nur grausam und erschütternd. Ja, das ist Geschichte, wovor viele Menschen einfach die Augen verschließen und da nehme ich mich nicht heraus, denn auch ich wollte nie wirklich wissen, was damals in der Reichskristallnacht und im Zweiten Weltkrieg geschah. Dabei zieht sich das heute noch, wie ein roter Faden durch die Welt.

    Na ja, kommen wir zum Buch. Auf der einen Seite lesen wir von Sofie und Björgvin. Sie braucht Zeit um sich über ihr Leben klar zu werden, so nimmt sie einen Job in Island an. Dort lernt sie, den etwas eigenwilligen, sehr wortkargen Björgvin kennen.

    Gleichzeitig lesen wir das Schicksal der Familie Rosenberg im Jahre 1936 in Lüneburg.

    Was da jetzt an Gemeinsamkeit besteht, müsst ihr selber lesen.


    Ich mag die Romane diese Autorin sehr, denn sie hat einen schönen, emotionalen Schreibstil. Sie umschreibt die Gegenden sehr detailgetreu und sie beschönigt auch nichts.

    In diesem Roman, habe ich schon angedeutet, hat sie mich ziemlich schockiert und doch auch verzaubert, denn wenn einer über Liebe und deren Folgen schreiben kann, dann sie.

    Ja es war anstrengend zu lesen, was damals alles so passiert ist, aber es war auch schön zu lesen, was im Jahre 2019 in Island passiert.

    Ich kann jeden, der historische Romane, gepaart mit viel Gefühl mag, dieses Buch nur empfehlen. Aber Achtung, es ist keine so flockig, leichte Kost.

    LG Susi.

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