Bücher mit dem Tag "familien-saga"

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44 Bücher

  1. Cover des Buches Kinder der Freiheit (ISBN: 9783404173204)
    Ken Follett

    Kinder der Freiheit

    (490)
    Aktuelle Rezension von: Kyra112

    Die nächste Generation steht vor den Herausforderungen der Nachkriegszeiten und stolpert damit mitten in den Kalten Krieg. Während George in den USA gegen die Unterdrückung der Schwarzen kämpft, muss sich Rebecca mit dem System in der DDR auseinandersetzen, ebenso wie ihr Bruder Walli und auch in Großbritannien gibts die ein oder andere Herausforderung.

    „Kinder der Freiheit“ von Ken Follett ist der Abschlussroman der Jahrhunderttrilogie.

    Ich habe dieses Buch wirklich mehrere Jahre vor mir hergeschoben. Nicht, weil mich der Roman abschreckt, sondern die Dicke des Buches.
    Ken Follett schreibt wirklich sehr realistisch und auch absolut mitreißend. Es gab viele Abschnitte, bei denen ich einfach ganz schnell weiterlesen wollte, weil’s wirklich spannend war. Auch hat mich das Buch animiert, einzelne historische Ereignisse oder Personen noch einmal nachzuschlagen und mich fundierter zu informieren. 

    Hin und wieder bin ich bei den Figuren durcheinander gekommen. Es sind ja doch einige Personen und damit Handlungsstränge, die hier behandelt werden und manchmal waren mir die Sprünge zu abrupt, sodass ich erstmal kurze Zeit zum Überlegen brauchte, um zu realisieren, über welche Figur ich nun lese.

    Nervig waren die vielen Beziehungen oder nicht-Beziehungen. Da war ja wirklich bei der neuen keine Beziehung dabei, die wirklich funktioniert hat. Irgendwie hat jeder es geschafft, das Ganze in den Sand zu setzen.

    Mich hat der Teil um die Kennedys etwas gelangweilt. Das war mir alles zu viel, während man zum Schluss das Gefühl hatte, Ken Follett rennt durch die Geschichte, also gerade, was die 70er/80er Jahre betrifft.

    Es war ein interessantes Buch, aber es war mir doch etwas zu viel des Guten. Wer gerne solche dicken Wälzer liest, ist hier richtig, aber für jene, die es eher kompakter lieben, ist der Roman gar nichts.

  2. Cover des Buches Die Tuchvilla (ISBN: 9783734110177)
    Anne Jacobs

    Die Tuchvilla

    (534)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Die junge Marie kommt als Küchenmädchen in die sogenannte Tuchvilla, das Haus des Fabrikanten Johann Melzer. Von Beginn an hat sie es nicht leicht, aber dann stößt sie auf ein Geheimnis, dass sie selbst mit der Familie Melzer verbindet.

    In ruhigem, gemächlichem Erzählstil nimmt die Autorin den Leser mit ins beginnende 20. Jahrhundert. Sie erzählt die Geschichte der Waisen Marie, die eine Chance bekommt, als Küchenmädchen in einer noblen Villa zu arbeiten und zu leben. Stückchenweise wird das Leben und die Personen in der Tuchvilla beschrieben, die zwischenmenschlichen Beziehungen, ein erster Eindruck zur Tuchfabrik vermittelt. Obwohl die Geschichte selbst interessant ist und sich hervorragend lesen lässt, so kommt es gerade in der ersten Hälfte des Buches doch zu Längen, da einfach zu ausführlich über die kleinsten Kleinigkeiten berichtet wird. Als dann mehr Bewegung in die Geschichte kommt, wird es allerdings viel fataler, denn nun ist Schluss mit historischer Glaubwürdigkeit. Ein Küchenmädchen das innerhalb von Monaten zur Kammerzofe wird und zur Vertrauten und Ratgeberin der halben Familie, ist doch arg weit hergeholt.

    Mein Fazit: Auch wenn ich die Tuchvilla gerne gelesen habe, sollte dem Leser zumindest klar sein, dass der historische Anspruch hier doch eher ziemlich gering ist und ein paar Seiten weniger, hätten der Geschichte sicherlich auch nicht geschadet.


  3. Cover des Buches Das Vermächtnis des Vaters (ISBN: 9783453471351)
    Jeffrey Archer

    Das Vermächtnis des Vaters

    (320)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Weiter geht es mit Harrys Geschichte in New York, über seine Zeit im Gefängnis und was es dort erlebt. Währenddessen begleiten wir Emma, die versucht auch nach Amerika zu kommen und aufzuklären was Harry passiert ist. Und wir folgen Hugo Bartington durch seine Missetaten und dessen Folgen. Auch dürfen wir erfahren, wie Giles den Krieg erlebt und sich auszeichnet.


    Das Cover gefällt mir sehr gut. Auch der Titel passt sehr gut, weil er an vielen Stellen zur Story passt. Aber was mir besonders gut gefällt ist die historische Darstellung. Wie realistisch die unlauteren Mittel im damaligen Amerika waren um seine Ansichten durchzubribgen und wie genau auf alles einzugehen ist. Das selbe gilt aber auch für alles in Großbritannien. Wie es Hugo gelingt sich durchzuwinden und den anderen übel mitzuspielen.

    Es ist realistisch, bewegend und äußerst unterhaltsam. Dabei steht nicht der zweite Weltkrieg im hauptsächlichen Vordergrund.

  4. Cover des Buches Das Tor zur Welt: Träume (ISBN: 9783499009211)
    Miriam Georg

    Das Tor zur Welt: Träume

    (177)
    Aktuelle Rezension von: annithrill

    Dieses Buch, ich kann nur sagen, dass es mich einfach nur unfassbar gefesselt hat.


    Die junge Ava arbeitet Tag ein Tag aus bis zur Erschöpfung auf dem Moorhof im alten Land. Sie träumt davon, ihrer Familie nach Amerika zu folgen.

    Ganz anders ist Claire; reich, schön und rebellisch. 

    Die beiden jungen Frauen werden dem Leser so nah herangeführt, dass man wirklich sie ins Herz schloss (Ava direkt von Anfang an, bei Claire brauchte ich doch etwas 😉). Als die beiden zusammentreffen wird dem Leser ein solch interessantes Lesevergnügen präsentiert.


    Miriam Georg versteht es bravurös mit ihrem angenehmen Schreibstil den Leser in den Bann zu ziehen. Sie schreibt solch wunderbare Sätze, die in meinen Gedanken immer wieder nachhallen. Einfach ganz besonders.


    Und wenn die Charaktere, der Schreibstil und die Entwicklungen des Story in diesem Buch schon hervorragend sind werden sie von Miriam Georg noch abgerundet in dem sie den Leser in die Vergangenheit führt, damalige Ereignisse detailreich recherchiert und wunderbar in die Story hineinflechtet.


    Absolutes Highlight! Kein Wort der Superlative wird dem Buch gerecht..💛

    Ich lieb‘s! Und ich freue mich schon wahnsinnig auf den 2. Band.


  5. Cover des Buches Erbe und Schicksal (ISBN: 9783453471368)
    Jeffrey Archer

    Erbe und Schicksal

    (239)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Es war wieder sehr spannend zu Verfolgen, wie die Cliftons und die Barringtons erst mit den uns bekannten Feinden am streiten sind, als sie durch einen Zufall über Sebastian sich einen gefährlichen neuen Gegner geschaffen haben. 

    Das Cover passt sehr gut auch das mit dem Flugzeug, weil es diesmal teilweise auch nach Übersee geht. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm.

    Es war wieder interessant in die Zeit einzutauchen, auch wenn mir einiges gefehlt hat. Es wirkte nämlich so, als wäre Britanien nicht wirklich vom Krieg gezeichnet gewesen sondern als ginge es so wieder ins alltägliche über.

  6. Cover des Buches Die Wege der Macht (ISBN: 9783453419926)
    Jeffrey Archer

    Die Wege der Macht

    (131)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Diesmal geht es weiter mit den Duellen rund um die Schaffahrts Firma. Aber auch mit neuen Gegnern die durch Missetaten versuchen der Familie Clifton/Barrington zu schaden und dabei sind ihnen fast alle Mittel recht. Aber gleichzeitig gelingt es ihnen auch viele dieser Gegner auszumanövrieren und in den Ruin zu bringen. 

    Dabei ist es besonders spannend, dass viele Situationen die schon längere Zeit her sind, in diesem Teil wieder aufgegriffen werden und eine wichtige Rolle spielen. Dabei ist es super spannend welche Zufälle alles beeinflussen, wie sich die Schicksale kreuzen und es hin und her geht, bis zum letzten Kliffhanger.

    Dabei wird gar nicht so stark auf die damaligen Historischen Umstände in der Weltgeschichte eingegangen, sondern bleibt relativ entfernt von den großen Momenten des letzten Jahrhunderts.

  7. Cover des Buches Im Schatten unserer Wünsche (ISBN: 9783453419919)
    Jeffrey Archer

    Im Schatten unserer Wünsche

    (175)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Es ist wieder ein spannender Teil. Wir begleiten die Familie Klifton und Barrington weiter bei dem Kampf gegen Ihre Feinde. 

    Das Cover verrät bereits ein wenig das es diesmal stärker um die Firma geht. Dabei schafft es der Autor, immer wieder die Spannung auf die Spitze zu treiben, ob die Intrigen von den Feinden funktionieren oder ob der Gegenplan trotz Widrigkeiten aufgeht. Doch es gibt genauso auch abseits davon schöne, liebevolle wie leider auch traurige Momente. 

    Besonders gefallen hat mir das Ende, wobei ein mieser Kliffhanger bleibt. Ich freie mich bereits auf den nächsten Teil.

  8. Cover des Buches Das Kreuz des Pilgers (ISBN: 9783749901586)
    Petra Schier

    Das Kreuz des Pilgers

    (163)
    Aktuelle Rezension von: ses

    Es geht um den jungen Palmiro und seinen Freund Conlin die von ihrer Pilgerreise ein wertvolles Kreuz mitbringen, das viele Geheimnisse hütet und schon einmal viel Unheil angerichtet hat. Gleichzeitig geht es auch um das zusammengebrochene Leben von Rheinhild, die nach dem Tod ihres Ehemanns langsam Gefühle für jemand anderen entwickelt. Obwohl sie weiß, dass ihr Vater eine solche Verbindung nie gutheißen würde.

    Das Cover passt sehr gut zu dem Inhalt des Buches und es spiegelt die Handlung gut wieder.
    Mir hat der Schreibstil von Petra Schier sehr gut gefallen. Sie entführt den Leser in das frühe Koblenz. Ein historischer Roman mit religiöser Handlung. Die Charaktere werden sehr stark beschrieben, da man das Buch aus unterschiedllichen Perspektiven liest und so einerseits die Gedanken und Hintergründe der Protagonisten kennt und andererseits auch weiß, wie sie auf andere wirkt. Das ist sehr schön, um sich in die Geschichte hineinzu versetzen.

    Es ist ein sehr spannendes Buch, über das man teilweise auch viel nachdenken kann. Es fesselt und es beschreibt gut die frühere Zeit. Auch die Sprache, die verwendet wird, stammt von damals. Das ist stark und macht es leichter, die Zeit zu verstehen.
    Hilfreich waren auch die Karte von Koblenz und das Personenverzeichnis am Anfang des Buches, da es sonst manchmal etwas verwirrend gewesen wäre.

    Es war sehr unterhaltsam, das Buch zu lesen und ich bin froh, das ich mir die Zeit dazu genommen habe. Ich kann es nur weiterempfehlen und gebe fünf Sterne!



  9. Cover des Buches Die Geister schweigen (ISBN: 9783596194544)
    Care Santos

    Die Geister schweigen

    (49)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Die Thematik des Buches ist verlockend: Vergangenheit und Gegenwart zu verflechten, Kunst, Kultur und Geschichte miteinander zu verbinden, dazu noch eine anrührende Liebesgeschichte mit interessanten Persönlichkeiten zu erzählen und das Ganze in mediterranen Gefilden spielen zu lassen. Genau die richtige Begleitlektüre für eine Barcelona-Städtereise (das Format des Buches ist diesbezüglich jedoch weniger geeignet).

    Der Aufbau des Buches überzeugt durch seine Bruchstücke der Kapitel, die sich chronologisch jeweils abwechseln. Die Autorin verwendet einerseits die erzählende Form, dann wieder den E-Mail-Verkehr zwischen zeitgenössischen Personen und andererseits werden historische Dokumente und Zeitungsausschnitte eingeflochten. Ebenso werden kunstgeschichtliche Beschreibungen und gesellschaftliche Strömungen in den Roman integriert. Das alles macht das Buch sehr abwechslungsreich. Wenn man nicht mehrere Kapitel hintereinander liest, muss man jedoch achtgeben, dass man den Faden nicht verliert.

    Die geschickte Dramaturgie des Buches vermag die teilweise sehr langwierigen Abschnitte nicht ganz zu kompensieren. Die letzten 100 Seiten waren für mich am spannendsten zu lesen. Auch die Liste am Schluss der fiktiven Personen sowie den echten historischen Persönlichkeiten fand ich sehr hilfreich und das Nachwort der Autorin gibt eine sachliche Zusammenfassung des historischen Hintergrundes.

  10. Cover des Buches Winter eines Lebens (ISBN: 9783453421776)
    Jeffrey Archer

    Winter eines Lebens

    (120)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Winter eines Lebens" ist der siebte und abschließende Band der Clifton-Saga von Jeffrey Archer. Das Geschehen umfasst dabei den Zeitraum 1978 bis 1992. Emma und Giles machen weitere politische Schritte, allerdings in verschiedenen Parteien, während Harry weiterhin als Schriftsteller die Bestsellerlisten anführt. Auch die Karriere des Sohnes Sebastian schreitet in seiner Funktion als Banker voran, während Lady Virginia Fenwick weiterhin sich durch das Leben mogelt. Auch in diesem letzten Band der Saga trifft der Leser auf bekannte Figuren aus den vorherigen Bänden. Alle entwickeln sich weiter, in welcher Form auch immer. Ich hatte aber speziell in diesem Band das Gefühl, dass es sich teilweise wiederholt und zieht. Und letztendlich findet das Geschehen mancher Figur dann auch kein echtes Ende, denn zum Schluss des Buches konzentriert sich doch alles auf die beiden Hauptfiguren Harry und Emma. Dabei wäre es auch schön gewesen einen Abschluss für die anderen Protagonisten zu erfahren. Nachdem ich diese Saga sehr gerne gelesen habe, war es für mich natürlich auch Pflicht diesen letzten Band zu lesen, aber generell konnte er für mich nicht an seine Vorgänger voll anknüpfen. Das ist teils schade, denn die Clifton-Saga ist eine sehr lesenswerte Story. Daher ist es auch gut, dass sie nun zu Ende ist. In Summe aber eine gut durchdachte Geschichte, bei der man die Familien Clifton und Barrington über mehrere Generationen und Jahrzehnte begleiten darf.

  11. Cover des Buches Das Mädchen im Nordwind (ISBN: 9783548062945)
    Karin Baldvinsson

    Das Mädchen im Nordwind

    (119)
    Aktuelle Rezension von: madamecurie

    Buchcover:Deutschland, 1936. Luise, Tochter eines jüdischen Kaufmanns, lebt mit ihrer Familie in Lüneburg. In der Hitze des Sommers lernt sie den charismatischen Isländer Jónas kennen. Eine Liebe, die nichts und niemand trennen kann, nimmt ihren Anfang.
    Doch das Leben in Deutschland wird für Juden immer gefährlicher, und Luise ahnt, dass sie ihre Heimat verlassen muss. Als sie feststellt, dass sie von Jónas schwanger ist, planen sie die Flucht nach Island. Doch Luise müsste ihre Eltern zurücklassen. Sie gibt die Hoffnung nicht auf, dass es ihr mit Jónas' Hilfe gelingt, sie alle zu retten, bevor es zu spät ist...
    Island, 2019: Nach einem Schicksalsschlag nimmt sich Sofie Berger eine Auszeit in Island, wo die gelernte Tischlerin ein Haus restauriert. Dabei entdeckt sie die Aufzeichnungen von Luise und nimmt teil an einer dramatischen Geschichte und ihren Auswirkungen auf die folgenden Generationen. Als sie einen der Nachkommen, den verschlossenen Björgvin kennenlernt, will sie versuchen, zur Versöhnung beizutragen... 


    Lese sehr gerne Bücher, der Autorin Karin  Baldvinsson, das Buch war sehr gut geschrieben und spannend von Anfang biss Ende .Werde bald wieder ein Buch von ihr  lesen.

  12. Cover des Buches Ein mögliches Leben (ISBN: 9783548060132)
    Hannes Köhler

    Ein mögliches Leben

    (88)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Nach dem Tod seiner Frau macht sich Franz Schneider auf den Weg nach Amerika, wo er Ende des zweiten Weltkrieges in Gefangenschaft war. Er nimmt seinen Enkel mit und erzählt ihm während der Reise von dieser Zeit. In kurzen, manchmal sogar abgehackten Sätzen, schrieb Hannes Köhler diese Geschichte auf. Beim Lesen habe ich vieles erfahren, von dem ich bisher nichts wusste. Die Vorteile, in amerikanischer Gefangenschaft zu sein, werden deutlich, aber auch, wie grausam sich einige hitlertreue Genossen verhielten.

    Die Lektüre ist nicht einfach zu lesen, trotzdem habe ich einen gewisser Sog gespürt. Das Allerbeste für mich war allerdings der Schluss: Franz, der immer kühl war zu seiner Familie, teilweise ausgesprochen kalt zu seiner einzigen Tochter, wird weich.

    Auch mir ist schon aufgefallen, wie sich die Einstellung zum Leben im Alter ändert. Da hat man schließlich schon vieles erlebt und überstanden. Die letzten Seiten haben mich besonders berührt. Sie erinnerten mich an das Verhältnis zu meinem kürzlich mit 102 Jahren verstorbenen Vater. der ungefähr Franz’ Jahrgang war und mir mit dem Alter immer verständlicher wurde. Da hat sich eine Innigkeit entwickelt, die sich tief ins Herz gegraben hat. Auch er war im Krieg, war in Frankreich in Gefangenschaft und hat oft und gern davon erzählt. Denn auch ihm ging es dort relativ gut. Auch er hat sich die Reise in die Vergangenheit (allerdings mit meiner Mutter) nicht nehmen lassen.

    Fazit: Wer Familienstrukturen begreifen will, muss sich mit dem Leben seiner Vorfahren befassen.

  13. Cover des Buches Die Schokoladenfabrik - Die Tochter des Apothekers (ISBN: 9783746614885)
    Rebekka Eder

    Die Schokoladenfabrik - Die Tochter des Apothekers

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Kaatz

    Die Schokoladenfabrik ist ein eindrucksvoller Roman und ein gelungener Start der Stollwerck-Saga. Die Geschichte entführt in eine faszinierende Zeit des Aufbruchs, in der Unternehmergeist, Mut und neue Ideen auf gesellschaftliche Grenzen treffen. Schon nach wenigen Seiten fühlt man sich mitten hineinversetzt in die Welt von Tradition, Innovation und süßen Versuchungen. Im Mittelpunkt steht eine starke junge Frau, die zwischen Erwartungen, familiären Verpflichtungen und ihren eigenen Träumen steht. Besonders berührt hat mich, wie feinfühlig Rebekka Eder die inneren Konflikte und den Wunsch nach Selbstbestimmung schildert. Die Figuren wirken lebendig und authentisch, ihre Schicksale sind eng mit der Entstehung und Entwicklung der Schokoladenfabrik verwoben. Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig und sehr atmosphärisch. Historische Details werden liebevoll eingearbeitet, ohne den Lesefluss zu bremsen, und lassen die Zeit lebendig werden. Für mich ist Die Schokoladenfabrik ein fesselnder, emotionaler Auftakt, der Lust auf die weiteren Bände der Stollwerck-Saga macht. Ein Roman voller Herz, Geschichte und dem Zauber von Schokolade

  14. Cover des Buches Die Töchter der Ärztin: Zeit der Sehnsucht (ISBN: 9783423220262)
    Helene Sommerfeld

    Die Töchter der Ärztin: Zeit der Sehnsucht

    (148)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    „Die Töchter der Ärztin – Zeit der Sehnsucht“ von Helene Sommerfeld ist der Auftakt einer Trilogie, aber auch in gewisser Weise eine Fortsetzung der „Die Ärztin“ Reihe. Ich kenne „Die Ärztin“ Reihe nicht und im Prinzip muss man es auch nicht unbedingt. Obwohl die beiden Trilogien aufeinander aufbauen sind es eigenständige Reihen. In der ersten geht es um die Ärztin und Mutter der Protagonistinnen aus dieser Trilogie. Bei beiden Trilogien handelt es sich um historische Romane. Dieser spielt in Berlin und Ostafrika.

    Die Schwestern Henny und Toni sind beide in die Fußstapfen ihrer Mutter Ricarda getreten und sind Ärztinnen. Während Henny in Berlin ihre eigene Praxis aufbaut verschlägt es die jüngere Toni nach Ostafrika. Dort will sie in dem Krankenhaus in dem schon ihre Eltern gearbeitet haben ihr praktisches Jahr absolvieren. Was beide Frauen nicht ahnen: es kommt auf jede ihr ganz eigenen Probleme zu.

    Das Buch zeichnet zwei sehr unterschiedliche aber sehr starke Frauen die für ihr Glück einstehen. Ich hatte etwas mehr Tiefe und Spannung erwartet. Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Teilweise plätschert die Handlung vor sich hin. An anderen Stellen wird etwas sehr ausführlich beschrieben was später kaum der rede Wert ist.

    Das Buch hat einen angenehmen leichten und flüssigen Schreibstil. Die Autorin hat eine sehr bildhafte und anschauliche Sprache. So konnte ich mir sowohl die Szenen in Berlin und Ostafrika vorstellen.  Die Autorin nutzt für mehr Dramatik zwei Handlungsstränge. So erlebt man die Dinge in Berlin und in  Afrika mit. Stellenweise scheint in beiden  Handlungssträngen nicht wirklich viel zu passieren.

    Obwohl ich die Vorgänger Trilogie nicht kenne, bin ich ohne Vorkenntnisse gut in das Buch rein gekommen. Nach meinem empfinden wurden alle wesentlichen Teile nochmal kurz angesprochen und erklärt.

    Insgesamt war es ein netter und unterhaltsamer Roman, der allerdings nicht lange im Kopf bleibt.

  15. Cover des Buches Sehnsucht nach der Villa am Elbstrand (ISBN: 9783492314893)
    Charlotte Jacobi

    Sehnsucht nach der Villa am Elbstrand

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Wiebke13

    In drei Tagen hab ich den zweiten Teil verschlungen, ich konnte es nicht aus der Hand legen.

    Dieses Buch hat mich gefesselt, weil es so spannend und dramatisch ist !

    Es hat mich sehr nachdenklich gestimmt!

    Der zweite Teil ist für mich eine überzeugende, realistische und sehr gelungene Fortsetzung des ersten Teils.

    Im Mittelpunkt stehen immer noch Sophie und Anna und mittlerweile ihre Familien.

    Die Handlung beginnt 1933 und endet 1945, Ende des zweiten Weltkriegs.

    Diese schicksalshafte Zeit ist ein Martyrium für Alle rund um die Reedereifamilie. Wir alle kennen die Gräueltaten aus dem zweiten Weltkrieg und deswegen möchte ich nicht zu viel Spoilern!

    Dieses Buch war für mich so dramatisch und trotzdem ein sehr sehr gutes Buch. Die Schicksalsschläge sind so hart, aber leider war es zu dieser Zeit so! 

    Vor allem die Geschichte von Willy hat mich sehr berührt !

    ❤️❤️❤️

    Charlotte Jacobi hat es auch in diesem Teil geschafft, dass ich mich komplett in die Geschichte hineinversetzen konnte!

    Eine ergreifende Story und mit exakt recherchiertem Hintergrund!

    Eine mehr als klare Leseempfehlung für den zweiten Teil der Elbstrandsaga .

  16. Cover des Buches Bürgerin aller Zeiten (ISBN: 9783748141266)
    Heike Wolf

    Bürgerin aller Zeiten

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Babajaga

    Das Buch:

    Nachdem ich von Heike Wolf bereits den ersten Teil ihrer großartigen Allender-Trilogie gelesen hatte, war ich absolut gespannt auf den ersten Teil der Schönau-Dilogie. Meine Erwartungen waren extrem hoch, da mich die Allenders so unglaublich beeindruckt hatten. Ich wurde nicht enttäuscht! 

    Das Cover ziert ein authentisches Familienfoto der 3 Schönau Geschwister, womit es aus den heutigen Standard-Covers für historische Romane hervorsticht und belegt, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht. Ein Umstand, der die Geschichte in meinen Augen noch einmal emotionaler macht. 

    Die Geschichte wird auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen erzählt – einerseits die recht knappen Passagen in 1989 und andererseits die Passagen, die dieses Buch ausmachen, in der Zeit von 1913 bis 1933. Die einzelnen Kapitel sind mit den entsprechenden Jahreszahlen – in 1989 sogar mit kompletten Daten – überschrieben, sodass der Leser stets den Überblick behält, in welcher Zeit er sich gerade befindet. 

    Worum geht’s:

    Am 09.11.1989 wird Charlotte 80 Jahre alt werden. Am 30.09.1989 hört sie in den Nachrichten von den ersten DDR-Flüchtlingen, die offiziell in die BRD ausreisen dürfen und erinnert sich in diesem Zusammenhang an ihre eigene Kindheit in Leipzig.

    Charlotte wird 1909 als Älteste von 3 Geschwistern der Familie Schönau in eine ruhige Zeit in Deutschland und in ein liebevolles, gebildetes Elternhaus – der Vater Anwalt und Goethe-Verehrer, die Mutter eine zarte Frau – hineingeboren. Doch nur 5 Jahre später muss Vater Wilhelm in den ersten Weltkrieg ziehen. Die jüngere Schwester Dorothea ist gerade 3 Jahre alt, Bruder Heinrich eben erst geboren. Es bricht eine schlimme, eine überaus schwere Zeit für die Schönaus an, die sie u.a. mithilfe der tatkräftigen, robusten und überaus fürsorglichen Mathilde überstehen. Nach dem Krieg muss die Familie zunächst erst einmal wieder zusammen wachsen, sieht sich jedoch bereits den nächsten Schwierigkeiten gegenüber. Gerade als es aussieht, als würde Deutschland wieder auf die Beine kommen, sich wieder in der Welt etablieren, wird es von den Nazis überrollt.

    Charaktere:

    Ihre Charaktere schreibt Heike Wolf absolut gekonnt, vielschichtig und so authentisch, dass man als Leser nur allzu oft das Gefühl hat, genau neben einer Figur zu stehen, ihr wie ein Schatten zu folgen und in die beschriebene Situation einzutauchen. 

    So konnte ich mich stets in die 3 Schönau Kinder – Lotte, Dorchen und Heinrich – hineinversetzen. Ich verstand ihre Sorgen und Nöte, ihre Verhaltensweisen. Es war für mich z.B. überaus nachvollziehbar, dass Lotte, die sehr an ihrem Vater Wilhelm hängt, diesem stürmisch in die Arme läuft, als er auf Fronturlaub nach Hause kommt, während Dorchen und Heinrich sich benehmen als stünden sie einem Fremden gegenüber. Tun sie ja auch! Eine solche Situation zu beschreiben, sodass ich als Leser zwar die Traurigkeit Wilhelms fühlen und absolut verstehen kann, aber mich gleichzeitig auch in die beiden Kinder hineindenken kann, ist großartig. Und so füllt Heike Wolf all ihre Figuren mit Leben, mit Charakter. Jede Figur – unabhängig davon, ob es eine Hauptfigur wie Charlotte ist oder ein Nebencharakter – ist ein Unikat, hat ihre ganz eigenen Züge und lebt vor dem inneren Auge des Lesers. So ist es möglich, sie zu lieben und sie zu verabscheuen, mit ihnen zu leiden, sich zu freuen oder zu weinen, so wie die Figuren im Buch es tun. Die Autorin schafft es immer wieder, dass man als Leser glaubt, es mit Freunden zu tun zu haben.

    Im Fall der Augusta – Charlottes Oma – ist es sogar passiert, dass ich sie zunächst überhaupt nicht ausstehen konnte, später sehr viel Sympathie für sie empfand und am Ende nicht mehr wusste, ob ich sie nun mag oder nicht. Ich fand ihre antisemitischen Äußerungen bereits weit vor dem ersten Weltkrieg abstoßend und ich konnte nicht verstehen, warum sie ihre Familie nicht mehr unterstützt. Sie erschien mir egoistisch und kalt. Im Krieg hat sie jedoch bewiesen, dass ihre Entscheidungen vielleicht kalt erscheinen mögen, aber auf jeden Fall sinnvoll und der Situation angepasst waren. Ich konnte sie so gut verstehen, als sie versuchte, ihre Tochter Amalie – Charlottes Tante – zum Arbeiten anzuhalten um den Unterhalt für ihre Familie zu verdienen, da auch deren Mann im Krieg war. Dann wieder traf sie Entscheidungen über die Köpfe vieler anderer hinweg, die ich nicht nachvollziehen konnte und die mich den Kopf schütteln ließen. Als sie starb, war ich traurig. Sie fehlte mir in der Familie.

    Ganz anders ist Mathilde, Haushälterin und Kindermädchen der Familie. Sie ist burschikos und rustikal, muss bisweilen auch schwere Entscheidungen treffen, aber sie ist klug und liebevoll. Bei ihr steht stets das Wohl der Familie im Vordergrund. Als die Schönaus kein Geld mehr haben, arbeitet sie sogar ohne Lohn. Sie hat mich überaus beeindruckt und mit ihrem schrägen Dialekt, den die Autorin so herrlich geschrieben hat, ist sie mir fast sofort ans Herz gewachsen – und dass, obwohl ich diesen Dialekt gar nicht mag. Ich hörte sie jedoch förmlich im Ohr, wann immer sie etwas sagte. Von Mathilde hatte ich ein sehr klares Bild vor Augen. 

    Charlotte ist schon ein recht besonnenes Kind, das ihre jüngere Schwester Dorchen hin und wieder bremsen muss, denn Dorchen ist demgegenüber ein Wirbelwind, fast draufgängerisch. Das ändert sich auch nicht, als aus den Kindern junge Mädchen und später junge Frauen werden. Auch hier gibt es wieder eine Situation, die so nachvollziehbar und herzerweichend war, dass es mir die Tränen in die Augen trieb. Eines Nachts vergriffen sich Dorchen und Charlotte an den Wintervorräten um sich einmal satt zu essen. Ich konnte es so gut verstehen, hatten sie doch immer Hunger. Hier war Dorchen die treibende Kraft und Charlotte wollte sie davon abhalten, aber der Hunger war stärker. Am nächsten Morgen hatten sie ein schlechtes Gewissen, doch weder Mathilde noch Luise haben sie dafür bestraft. Es war so unglaublich emotional und hallt so tief nach, dass ich selbst am Gemüseregal beim örtlichen Kaufmann an sie denken musste, weil Steckrüben – die von allen gehasst wurden, weil es das Einzige war, was es zu essen gab – gerade im Angebot waren. 

    Diese Charaktere können nur als Beispiele dienen. Man muss das Buch lesen um jeden von ihnen kennenzulernen. Und es ist ganz klar, den einen mag man, den anderen nicht. Dazu verändern sich die Charaktere im Laufe der Zeit zum Teil drastisch vor dem Hintergrund des persönlichen Schicksals und der politischen Lage. Manche Veränderung ist überaus angenehm, andere sind erschreckend. Und eben diese Veränderungen machen die Geschichte lebendig, lassen den Leser Verständnis, Widerwillen, vielleicht auch Zuneigung fühlen – ja fühlen! Die Charaktere berühren einen unweigerlich!

    Schreibstil:

    Heike Wolfs Schreibstil ist brillant! Sie schreibt bildgewaltig ohne sich in Details zu verlieren, sie lässt das Leipzig (und alle anderen Orte) Anfang des 20. Jahrhunderts glaubhaft vor dem inneren Auge auferstehen; sie zeigt es dem Leser und spricht nicht nur darüber. Den Ausspruch „Don’t say, show it!“ befüllt die Autorin mit Leben! 

    Wenn ich einen Roman lese, in dem ich Dinge finde, die zu einem bestimmten Landstrich gehören, finde ich das überaus charmant. Auch Heike Wolf hat solche Schmankerl genutzt. So nennt Wilhelm Charlotte liebevoll „mein Modschekiebschn“ (mein Marienkäfer). Es drückt so viel mehr aus als herkömmliche Sätze.

    Wilhelms Liebe zu Goethe verpackt die Autorin geschickt in Dialogen, in denen er sich gern bestimmter Goethe-Zitate bedient und in liebevollen Neckereien in der Familie, wenn er es nicht tut. Und der Familienhund heißt sicherlich auch nicht umsonst Mephisto.  

    Einen Zeitsprung von 1918 nach 1922 schreibt Heike Wolf sehr geschickt, indem sie die Trennung der Ereignisse durch eine Passage in 1989 herbeiführt, in der die fast 80jährige Charlotte ihrer Großnichte aus dieser Zeit berichtet. So bleibt nichts auf der Strecke und dennoch kann diese Geschichte gekonnt unterbrochen und an anderer Stelle weiter geführt werden.

    Der Leser des ersten Teils muss sich darauf gefasst machen, dass er den zweiten Teil unbedingt lesen will. Es bleiben nämlich Fragen offen, deren Antwort man nicht ohne weiteres selbst herleiten kann. Heike Wolf macht neugierig auf mehr und das auf eine sehr charmante Art und Weise – mit kleinen Andeutungen, die eben die Lust auf Teil 2 wecken. 

    Historischer Hintergrund:

    Ich weiß, dass die Autorin stets gründlich recherchiert. Insofern ist der historische Hintergrund nachvollziehbar und belegt. Dennoch steht dieser nicht im Vordergrund, sondern ist stets die Kulisse für die Geschichte, die die Autorin erzählt. Fakten werden nicht oberlehrerhaft präsentiert sondern vielmehr in die Geschichte verwoben – ganz so, als sind sie ein Teil von ihr. Es macht auf diese Art und Weise viel Spaß nicht nur die Geschichte der Familie Schönau zu lesen sondern ganz nebenbei auch noch etwas zu lernen.

    Fazit:

    Ein großartiges Buch, das mich als Leser alle Emotionen, derer ein Mensch fähig ist, durchleben ließ. Es hat mich zu Tränen gerührt und mit einer Wärme für einige Charaktere erfüllt, die unglaublich ist. Der zweite Teil ist Pflichtlektüre, denn es bleiben einige Fragen für diesen zweiten Teil übrig – gekonnt offen gelassen! Must read – nicht nur für Fans von historischen Romanen! 5 von 5 Sternen. 


    Danke Heike!

  17. Cover des Buches Das Licht zwischen den Zeiten (ISBN: 9783426306482)
    Sophia von Dahlwitz

    Das Licht zwischen den Zeiten

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    Lesegrund: 

    Bei diesem Buch fand ich den Inhalt interessant und zusätzlich die Tatsache, dass er auf der Familiengeschichte der Autorin beruht. 

    Handlung: 

    Die Geschichte spielt in Westpreußen im Jahr 1918. Der erste Weltkrieg ist praktisch verloren und das Reich verarmt in hoher Geschwindigkeit. Nur auf dem Gut Frommberg, bei der Familie Dahlwitz scheint die Welt noch in Ordnung zu sein, bis sich der Adoptivsohn Georg in seine Stiefschwester Helen verliebt. Die Eltern untersagen die Verbindung. Währenddessen wird Helen’s Schwester Rudela von Justus, einem entfernten Cousin umworben. Justus war immer ein gern gesehener Gast auf Frommberg, bis sich herausstellt, dass er ein aktiver Nationalsozialist ist …

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Sophia von Dahlwitz hat mich leider nicht ganz überzeugt. Ich mag zwar eine bildhafte Art, aber hier führten die vielen, blumigen Um – und Beschreibungen leider dazu, dass es sehr viele langatmige Passagen gab. 

    Charaktere:

    Die Charaktere hat Frau von Dahlwitz gut ausgearbeitet. Es gab zwar das eine oder andere Klischee, aber davon abgesehen habe ich die Charaktere und ihre Entwicklung gern erlebt. Die Nebencharaktere sind ebenfalls solide gezeichnet und ergänzen die Hauptakteure gut. 

    Spannung: 

    Die Geschichte bietet, in meinen Augen, leider keine Spannung, was ich sehr schade fand. Vieles ist vorhersehbar und durch die langatmigen Passagen wurde meine Lesefreude leider deutlich getrübt. 

    Emotionen: 

    Manche Themen, insbesondere die Inhalte um die NS hatten einiges an Potenzial. Dies war auch bei den Passagen um die Situation im Reich so. Die Liebesgeschichten und der Rest der Handlung hat mich da leider nicht so berührt wie ich es mir gewünscht hätte. 

    “Das Licht zwischen den Zeiten” ist ein durchwachsener Roman, der gute Inhalte, aber leider auch einige langatmige Passagen bietet. 

    Meine Bewertung: 3 von 5

  18. Cover des Buches Zeit aus Glas (ISBN: 9783746634999)
    Ulrike Renk

    Zeit aus Glas

    (92)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox

    Der zweite Band der Familien-Saga um Ruth ist sehr emotional und dramatisch. Wogegen der erste Band recht langweilig war, geht es hier spannend zu. Die Lage in Deutschland spitzt sich für Ruths Familie täglich mehr zu. Der jüdischen Bevölkerung ist nichts mehr erlaubt und am enteignet auch ihr Hab und Gut. Das schöne Haus der Familie Meyer wird total zerstört, denn den Braunen ist nichts heilig und sie hassen die Juden, besonders die Gutbetuchten. Die Familie Meyer war immer gut zu ihren Mitmenschen und daher bekommen sie auch unverhofft so manche Hilfe. Der Roman endet mit der Ausreise von Ruth die eine Stelle in England bekommen hat,  und so dem Regime in Deutschland entfliehen kann. Nun hofft sie das ihre Familie mit ihrer Hilfe nach England nachkommen kann und setzt sich dort sehr hartnäckig dafür ein.

    Fazit:

    Spannende Fortsetzung der Serie, bin nun auf den dritten und letzten Teil sehr neugierig.

  19. Cover des Buches Blumen der Nacht (Foxworth - Saga 1) (ISBN: B01KXHY3YI)
    V. C. Andrews

    Blumen der Nacht (Foxworth - Saga 1)

    (177)
    Aktuelle Rezension von: SM1

    Der Roman "Blumen der Nacht" ist der erste Teil der Foxworth-Saga von V.C. Andrews. Erzählt wird die Geschichte der Geschwister Cathy und Chris, die nach dem plötzlichen Unfalltod ihres Vaters gemeinsam mit ihrer Mutter und den Zwillingen Carrie und Cory zu ihren Großeltern reisen, wo sie eine Reihe unangenehmer Überraschungen erleben und schließlich um ihr Leben fürchten müssen.

    Das Buch ist ein starker Auftakt einer Reihe, deren zweiter Teil "Wie Blüten im Wind" wohl der beste ist.

    Wer sich für Familiengeschichten und menschliche Schicksale interessiert, dem kann man die gesamte Foxworth-Saga nur dringend empfehlen.

  20. Cover des Buches Das Land, von dem wir träumen (ISBN: 9783426527832)
    Anna Thaler

    Das Land, von dem wir träumen

    (128)
    Aktuelle Rezension von: marieke3110

    So viele Gefühle in einem Buch... ich habe mich einfach so wohlgefühlt. 

    Die Zeit nach dem Krieg, die Kulisse, die stärke einer Frau, die Liebe zur Heimat und Familie mit all ihren Schwierigkeiten und den großen Veränderungen, das Happy End... ich bin begeistert und freue mich auf den zweiten Teil der Reihe:).


  21. Cover des Buches Das Fundament der Hoffnung (ISBN: 9783453424630)
    Ladina Bordoli

    Das Fundament der Hoffnung

    (45)
    Aktuelle Rezension von: ulliken

    Das Cover zeigt eine junge Frau, die zielstrebig auf uns zu geht, hinter ihr, direkt an einem See steht ihre hellblaue Piaggio. Über ihr lesen wir den Titel des Buches in rot "Das Fundament der Hoffnung", darüber den Namen der Autorin Ladina Bordoli. Dieses Buch ist das erste der Mandelli-Saga und wurde im August 2021 beim Verlag Heyne veröffentlicht.


    In einem Dorf am Comer See lebt die Familie Mandelli, Großmutter, Mutter und Vater sowie das Mädchen Aurora und ihr großer Bruder Tommaso, der und den sie aufrichtig liebt. Der Vater führt ein Bauunternehmen, Tommaso soll einmal in ferner Zukunft die Firma übernehmen.

    Doch alles kommt anders.


    Ihr Bruder verunglückt tödlich auf einer Baustelle, die ganze Familie ist wie gelähmt, insbesondere ihr Vater Daniele. Er kümmert sich sehr lange nicht um die Firma, so dass diese bald schließen müsste, wenn, ja wenn nicht die 1956 erst 19-jährige Aurora selbst mit dem Maurer Michele die Arbeit aufgenommen hätte. Es zeigt sich, dass sie ein sehr gutes Auge für Ästhetik im Bau, angefangen bei Mauern, hat. Genau aus diesem Grund erhalten sie auch mehrere Aufträge, insbesondere von wohlhabenden Auftraggebern. Doch die Menschen im konservativen katholischen Italien sehen das anders. Frauen haben nicht zu arbeiten! Allem zum Trotz arbeitet Aurora weiter. Zu dem Maurer Michele fühlt sie sich immer mehr hingezogen, auch wenn er ihre Ideen nicht unterstützt. Um ihren Ruf nicht weiter zu gefährden, verloben sich die beiden. Auroras Vater kommt wieder zur Arbeit, um seine Tochter in die Geschäftsführung einzuarbeiten.


    Nach der Hochzeit ziehen Michele und sie in eine eigene Wohnung, doch es kommt der Zeitpunkt, an dem sie sich fragt, ob sie ihm wirklich weiter vertrauen kann. Bisher war sie immer der Meinung, dass er mit allen seinen Ansichten richtig lag. Gott sei Dank hat sie eine liebe Freundin und auch einen Freund, zu dem sie vollstes Vertrauen hat.


    Ladina Bordoli hat uns in ihrem Roman das Italien von 1948 bis 1960 aus der Sicht einer jungen Frau mit einem starken Willen, die dennoch anpassungsfähig und empathisch ist, gezeigt. Unterstützt durch die Liebe ihrer Familie geht sie ihren Weg hoch erhobenen Hauptes. Sie leitet die Firma auch 1978 noch, als ihre 18-jährige Tochter Rosalba, die das Unternehmen eines Tages erben soll, von einem mehrmonatigen Schweizaufenthalt zurückkehrt. 


    Der Roman ist unterhaltsam geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Ich empfehle ihn und freue mich auf den 2. Teil der Mandelli-Saga.



  22. Cover des Buches Mittelreich (ISBN: 9783518467381)
    Josef Bierbichler

    Mittelreich

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Eine Familiengeschichte, die sich vom ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart zieht, da gibt es bestimmt viel zu erzählen. Ja, der Autor hat in "Mittelreich"eine ganze Menge zu erzählen, leider in einem für mich sehr anstrengenden Stil und Rhythmus, dass ich es nicht ertragen habe, nach 10% konnte ich echt nicht mehr. Die Verfilmung mit dem Titel "Zwei Herren im Anzug" ist auch extrem anstrengend. Ohne die wunderbare Martina Gedeck hätte ich ihn sicher nicht bis zu Ende geschaut.

  23. Cover des Buches Die Jahre der Leichtigkeit (ISBN: 9783423147330)
    Elizabeth Jane Howard

    Die Jahre der Leichtigkeit

    (71)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Ich mag Familiengeschichten und Sagen und ich mag es ausführlich mit vielen Personen und Verzweigungen und dann auch mit viel Drama und Liebe. Alls das verspricht ja  Die Jahre der Leichtigkeit  und doch verpufft bei mir die Freude schon sehr bald. Ausgiebige Beschreibungen sind gut und schön, aber hier wird es doch übertrieben. Das macht keinen Spaß und oft auch keinen Sinn und die Story tröpfelt so Seite um Seite dahin und als es dann doch mal spannend wird, da weiß man erstmal gar nicht mehr wer da gemeint ist. Es ist doch viel zu viel drin und nicht gut geführt finde ich, um auch den Überblick zu behalten. Ich liebe die Sagen von John Jakes und da gibts ja auch ganz viele Personen, aber Elizabeth Jane Howard übertreibt in meinen Augen dann doch maßlos. Auch wenn es auch eine Reise durch die Geschichte ist, so bleibt man doch außen vor und ich habe Lust, Zeit und Interesse verloren und war auch vom Schluß nicht überzeugt. Aber Gott sei Dank ist Literatur immer Geschmacksache.


  24. Cover des Buches Das Unrecht der Väter (ISBN: 9782496702606)
    Ellin Carsta

    Das Unrecht der Väter

    (105)
    Aktuelle Rezension von: kapitelschlag

    Das Unrecht der Väter ist der fesselnde Auftakt zur einer derzeit 12teiligen  Familiensaga von Ellin Carsta. Mit gewohnter Erzählkunst verbindet sie historische Spannung mit vielschichtigen Charakteren und tief verwurzelten Familienfreundschaften sowie auch Konflikten. Die Atmosphäre der Vorkriegszeit ist eindrucksvoll eingefangen und verleiht der Familiensaga noch mehr Tiefgang. 

    Bernried am Starnberger See Ende der 30 Jahre wird sehr authentisch beschrieben, so dass man sofort hinfahren und die Gegend selbst erleben möchte.

     Es ist ein gelungener Start in eine neue Familiengeschichte voller Geheimnisse, moralischer Konflikte und mutiger Entscheidungen. Ellin Carsta beweist erneut ihr Talent für historisches Erzählen mit Herz und Verstand. 

    Wer Familiensagas mit historischem Hintergrund liebt, wird hier nicht enttäuscht.

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