Bücher mit dem Tag "familiendrama"
515 Bücher
- Cassandra Clare
City of Bones
(7.833)Aktuelle Rezension von: TaeniaChroniken der Unterwelt hat mich von Anfang an mit seiner düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre in den Bann gezogen. Besonders faszinierend finde ich die Vorstellung, dass es eine magische Welt gibt, die direkt unter der Oberfläche unserer eigenen existiert. Cassandra Clare schafft es, diese Welt so detailreich und glaubwürdig zu gestalten, dass man beim Lesen komplett darin eintaucht. Die Mischung aus Action, Romantik und übernatürlichem Drama sorgt dafür, dass es nie langweilig wird und man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
- Anna Todd
After passion
(4.897)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterDas Cover ist schlicht, aber manchmal ist weniger mehr. Die intensive Farbe auf dem schwarzen Untergrund ist ansprechend gestaltet. ( Ich habe das alte Cover)
Der Schreibstil hat mir ab der ersten Seite gefallen und ich konnte es gar nicht mehr weglegen.
Tessa Young, ein braves, schlaues und gut erzogenes Mädchen, beginnt mit dem College und Lernt dort den Bad Boy Hardin kennen. Obwohl er das genaue Gegenteil von ihr ist sieht er sie magisch an, sie verliebt sich in ihn und sie wird nie wieder dieselbe sein.
Ich liebe einfach alles an dieser Geschichte. Die beiden Charaktere haben mich auf Anhieb angesprochen und das ständige hin und her hat für mich Spannung in die Sache gebracht und es interessant gemacht. Hardin als Bad Boy wirkte immer wieder doch nicht so schlecht, allerdings verfiel er immer wieder in alte Muster und verletzte sie damit. Wir erleben hier schon einiges an Drama, aber emotionale und schöne Momente. Hier ist schon einiges an Spice vorhanden, für mich aber auch nicht zu viel. Ich liebe auch einfach die Dynamik und die Tension zwischen den beiden.
Ich habe so sehr mitgefiebert und teilweise auch mitgelitten. Das Ende hat mir komplett den Boden unter den Füßen weggerissen. Es war komplett unerwartet, es gab keine Anzeichen dafür und ich war genauso erschrocken und traurig wie die Protagonistin selbst und dachte nur: ,das kann nicht wahr sein. Das macht keinen Sinn.* Das Ende war daher auch etwas fies und man muss schnell wissen wie es weitergeht.
Ich habe das Buch in einem Tag durchgelesen und seither immer mal wieder ein Reread gemacht.
Ich würde es immer wieder lesen und daher eine Empfehlung für jeden der New Adult gerne liest.
- Emily Brontë
Emily Brontë, Sturmhöhe. Vollständige Ausgabe des englischen Klassikers. Schmuckausgabe mit Goldprägung
(2.043)Aktuelle Rezension von: EleonoraNachdem der neue Mieter von Thrushcross Grange Mr. Lockwood vom Anwesen seines aufbrausenden Vermieters Heathcliff Earnshaw durch Schnee und Eis geflohen ist, erfährt er von seiner Dienstmagd Ellen Dean die Geschichte der Familie Earnshaw und Linton.
Es ist eine Geschichte voller Hass, Rache, obsessiver Liebe, Kontrolle und Eifersucht.
Aufgewachsen als schwächliches Adoptivkind entwickelte sich Heathcliff Earnshaw schnell zum großen starken Hünen. Anfangs verabscheuten ihn seine Geschwister Catherine und Hindley noch, doch dann verliebten sich Catherine und Heathcliffe ineinander. Trotzdem lehnte sie ihn als zukünftigen Ehemann ab, heiratete stattdessen den wohlhabenden Nachbarssohn Edgar Linton und startete damit eine brutale Familienfehde zwischen den Earnshaws und Lintons unter der auch noch die Kinder bis dato zu leiden haben.📖
Mindestens zweimal hatte ich in der Vergangenheit schon versucht diesen Klassiker zu lesen und hatte ihn doch wieder abgebrochen. Diesmal wollte ich es durchziehen um mir endlich ein richtiges Urteil bilden zu können. Das unterscheidet sich jedoch nun in keiner Weise von meinem ersten Eindruck, den ich schon bei allersten Mal Reinlesen damals hatte. Welch Brutalität, welch Selbstsucht, welch Hass! Alle Charaktere waren durchwegs furchtbar unsympathisch und man konnte mit niemandem mitfühlen. Lediglich der neue Mieter von Thrushcross Grange Mr. Lockwood und die Dienstmagd Ellen Dean erschienen noch freundlich und annehmbar.
Welch merkwürdige Freude und Fantasie hatte Emily Brontë solche unliebsamen Charaktere entstehen zu lassen? In der Geschichte gab es keinerlei Herz, kein Mitgefühl, keine Freude. Sie war wie eine finstere Wolke durch die man lief. Ich kann in keinster Weise verstehen, wie man sie als Liebesgeschichte interpretieren kann. Das war keine Liebe, das war wahnhafte Obsession gepaart mit Kontrollsucht, Eifersucht und Missgunst. Keiner der Charaktere war irgendwie bereit sich zu ändern, seinen Stolz beiseite zu schieben oder irgendetwas Selbstloses zu tun und wäre es noch so klein gewesen. Lediglich Hareton, Hindleys und Frances Sohn, entwickelte sich zum Schluss ein wenig zum Besseren. Immerhin. Niemand gönnte irgendjemanden irgendetwas. Es war ein ständiger Krieg. Kinder und Frauen wurden geschlagen, Hunde aufgehängt.
Heathcliff war ein gewalttätiges, manipulatives Monster vor dem sich alle fürchteten. Weil seine Liebe unerfüllt blieb mussten alle anderen leiden. Von Rachsucht getrieben und von Hass zerfressen stürzte er sie alle ins Unglück.
Seine große Liebe Catherine bot ihm Paroli, war aber mindestens genauso unsympathisch mit ihren hysterischen Ausbrüchen und zügellosen Temperament. Eigentlich hatten sie sich gegenseitig verdient und wären schließlich wohl zu Lebzeiten gemeinsam zugrunde gegangen.
Alle mussten durch ihre Geschichte leiden.
Die Frauen neben Catherine, Isabella und ihre eigene Tochter Catherine, waren ebenfalls kaum zu ertragen mit ihrer überbordernden Naivität und Eigensinn. Schlussendlich landeten sie dadurch auch in ihrer eigenen Misere.
Und von Heathcliffs Sohn Linton, dem fiesen, hinterhältigen Wurm, möchte ich erst gar nicht anfangen.
Dass ein Mann dunkler Haut- und Augenfarbe (Heathcliff) hier die Wurzel allen Übels war missfiel mir ebenso, muss man aber wohl im Kontext der Zeit sehen, in der die Geschichte geschrieben wurde.
Das Ende zeigte immerhin einen Silberstreifen auf, Heathcliff hätte ich aber ein anderes gewünscht, so wie er alle (und auch mich als Leserin) gequält hat.
Trotz allem und trotz des Alters ließ sich die Geschichte einfach lesen auch wenn öfter mal im Dialekt gesprochen wurde. Erwähnen muss man hier eventuell auch, dass so einige Kraftausdrücke, vorallem gegen Frauen, verwendet wurden.
Das Buch hat mich ziemlich erschöpft und auch verärgert. Die Brutalität und Theatralik war einfach schwer zu ertragen.
Das hat Emily Brontë definitiv gut hinbekommen. Respekt auch dafür, dass sie so ein Buch zu ihrer Zeit geschrieben hat und veröffentlichen konnte. Für mich ist es jedenfalls keines, das ich nochmals lesen würde und ich kann die Begeisterung so vieler dafür absolut nicht verstehen.
Lieber würde ich demnächst nochmal etwas von ihren Schwestern lesen, denn ,,Jane Eyre" z.B. hat mir sehr gut gefallen. Sorry, Emily!
Von diesem Buch konnte ich leider nichts mitnehmen außer durch die ganzen Wut in der Geschichte selbst wütend geworden zu sein.
Meiner Meinung nach hätten andere klassische Werke eher die viele Aufmerksamkeit verdient (z.B. in Form von Schmuckausgaben) die dieses Buch erhält.
Ich runde auf äußerst freundlich gesinnte (3/5)⭐️ auf.😑
- Cassandra Clare
City of Ashes
(4.929)Aktuelle Rezension von: angies_bücherIch bin bei den Büchern ein kleines bisschen hin und her gerissen, weil ich sie einerseits toll und spannend finde, es mir aber teilweise zu dramatisch bzw unglaubwürdig ist. In diesem Band zum Beispiel was am Ende mit Simon Passiert (will hier nichts verraten). Trotzdem bin ich so neugierig, dass ich auch den nächsten Band sicher lesen werde :-)
- Veronica Roth
Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit
(3.729)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDer zweite Band der dystopischen Jugendbuch-Trilogie von Veronica Roth, "Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit", setzt die Geschichte von Beatrice "Tris" Prior fort und bietet eine neue Perspektive auf ihre Herausforderungen in einem zunehmend gefährlichen Chicago. Nach dem Tod ihrer Eltern während eines Krieges zwischen den Fraktionen Ferox und Ken ist Tris gezwungen, mit ihren Freunden zu fliehen. Diese Flucht wird zusätzlich gefährdet, da Tris und ihr Freund Tobias "Four" als Unbestimmte gejagt werden, was ihre Situation noch komplizierter macht. Währenddessen erkennt Tris, dass sie sich verändert hat und muss sich mit ihren inneren Konflikten und dem Verlust auseinandersetzen, was sie manchmal schwierig im Umgang macht.
Der Schreibstil von Roth bleibt temporeich und spannend, wobei die Actionszenen oft überwiegen. Dennoch leidet der Plot unter dieser Intensität, da es an Platz für eine tiefere Entwicklung mangelt. Tris' Transformation zur starken, rebellischen Frau liefert interessante Ansätze, jedoch wird sie durch die stereotype Darstellung von Tobias und einige fragwürdige Entscheidungen in der Handlung geschwächt. In diesem Band wird auch das dystopische Motiv des Klimawandels thematisiert, was eine weitere Dimension zur erzählten Welt hinzufügt, aber nicht genug Raum erhält, um wirklich bedeutend zu wirken.
Insgesamt wird "Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit" als weniger überzeugend im Vergleich zum ersten Band wahrgenommen. Während die dystopischen Elemente und die Spannung stark bleiben, sind die Charakterentwicklungen und der emotionale Tiefgang nicht ausreichend ausgearbeitet. Trotz dieser Mängel lässt das Ende auf den letzten Band hoffen, der möglicherweise wieder mehr Begeisterung hervorrufen könnte.
- Mona Kasten
Save Us: Special Edition
(2.057)Aktuelle Rezension von: Lovely_LottiSchade, dass die Maxton-Hall-Reihe hiermit beendet ist :-(
Ich habe mich bereits im ersten Kapitel von Band eins im Setting wohlgefühlt, und das hat sich im gesamten Verlauf auch nicht geändert. In Band 3 wurde die Geschichte aus noch mehr Sichtweisen erzählt, was grundsätzlich eine gute Idee ist, mit persönlich aber an der ein oder anderen Stelle etwas zu viel war.
Die Story fand ich aber durchgehend spannend und fesselnd und ich habe die Bücher förmlich verschlungen. Die Twists kamen unerwartet und sind teilweise schnell auf einander gefolgt.
Maxton Hall ist auf jeden Fall eine meiner Lieblingsreihen! - Cassandra Clare
City of Lost Souls
(2.530)Aktuelle Rezension von: tines_bookworld"I don't care," Clary said. "He'd do it for me. Tell me he wouldn't. If I were missing-" "He'd burn the whole world down till he could dig you out of the ashes. I know," Alec said."
"City of Lost Souls" schließt wie gewohnt nahtlos an die Vorgängerbände an. Sebastian ist zurückgekehrt, mit noch finsteren Absichten als Valentin. Das größere Problem jedoch: Jace ist mit Sebastian verbunden, und Jace zu verlieren ist keine Option!
Durch diese Problematik bekommen die Hauptcharaktere Clary und Jace in diesem Buch eine ganz neue Charaktertiefe. Clary kämpft absolut badass, um Jace' böses alter Ego zu vertreiben, und Jace ist dadurch wie ausgewechselt: folgsam, ernst, gewissenlos. Doch Clary liebt er immer noch. Es war super interessant, diese neue Seite an den beiden zu lesen und hat dadurch die bisher bekannte Dynamik aufgefrischt. Auch die Beziehung zwischen Clary und Jace erreicht deshalb einen neuen Meilenstein. Man merkt, dass es nicht nur eine Jugendschwärmerei wie zu Beginn der Reihe ist, sondern viel mehr, viel tiefer. Beide gestehen sich ihre Gefühle ein, vertrauen einander und kämpfen dafür.
Auch die anderen Charaktere, wie bspw. Simon und Izzy, entwickeln sich in diesem Buch wieder weiter, werden allmählich erwachsen. Es gefällt mir so gut, dass auch die Nebencharaktere wachsen und ihren Platz haben dürfen, und nicht nur billiges Beiwerk ohne Tiefe sind. Magnus und Alec haben immer noch mit Zukunftsängsten bezüglich ihrer Beziehung zu kämpfen und scheinen hier zum Ende hin auch eher einen Schritt zurück zu machen. Ich hoffe so sehr, bzw. bin eigentlich auch überzeugt, dass die beiden noch ihr Happy End bekommen, denn sie haben es so sehr verdient! Ich freue mich schon sehr auf die Bücher, in denen die beiden die Hauptrolle spielen.
Handlungstechnisch hat auch dieses Buch wieder sein eigenes Finale und dient nicht nur als füllendes Reihenmittelbuch. Alles deutet nun auf den großen Showdown gegen Sebastian im sechsten und letzten Teil hin. Die Spannung bleibt durch die Suche nach Jace, den vielen Perspektivwechseln und der langsamen Enthüllung von Sebastians Plan im Großen und Ganzen hoch, hat aber zwischendrin durchaus seine Längen. Es ist nicht so, dass in der Zeit dann nichts passiert, oft liegt der Fokus dann auf dem character development, aber es war mir persönlich ein bisschen zu wenig Handlung für zu viele Seiten.
Cassandra Clare überzeugt mit "City of Lost Souls" nicht nur wieder mit einer weiterhin spannenden Handlung und fantasiereichen Begegnungen, sondern auch mit tiefgründigen Charakteren und einer berührenden Liebesgeschichte. Ich vergebe 4,5/5 Sterne.
- Stephanie Garber
Caraval
(1.158)Aktuelle Rezension von: Sanja_MessingCaraval hat mich mit seiner magischen, geheimnisvollen Atmosphäre sofort in seinen Bann gezogen. Anfangs brauchte ich einen Moment, um in die Geschichte hineinzufinden, doch sobald ich in die Welt von Caraval eingetaucht war, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Autorin erschafft ein faszinierendes Spiel aus Illusion, Rätseln und Emotionen, bei dem man als Leser ständig zweifelt, was real ist und was nicht. Besonders gefallen haben mir die düstere, märchenhafte Stimmung und die unerwarteten Wendungen. Scarlett ist eine spannende Protagonistin, und die Beziehung zu Julian bringt zusätzlich Tiefe und Emotionen in die Geschichte. Insgesamt ein sehr unterhaltsames und magisches Leseerlebnis, das ich Fans von Fantasy und Romantik definitiv empfehlen kann.
- Stephen King
Friedhof der Kuscheltiere
(2.009)Aktuelle Rezension von: KeyofbooksHabe das Buch schon Mal als Jugendliche gelesen, das war also ein schöner ReRead. Hat mich daran erinnert, warum ich Stephen King's Werke schon immer faszinierend fand. Die Story zieht sich langsam, man bekommt sehr viel von dem gewöhnlichen amerikanischen Leben der '80- er Jahren mit. Lediglich gegen das Ende fängt das gruselige erst an und steigert sich rasant in die Höhe. Zwar weiß man schon worauf es hinausläuft, trotzdem ist die Spannung gut gehalten. Passt am besten in die Zeit vor Haloween.
- Anna McPartlin
Die letzten Tage von Rabbit Hayes
(1.204)Aktuelle Rezension von: Gina_1234Anna McPartlin schafft mit „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ eine eindringliche und bewegende Geschichte, die das Thema Tod und Abschied auf eine sehr ehrliche und zugleich humorvolle Weise behandelt. Rabbit Hayes ist schwer an Krebs erkrankt und weiß, dass ihr nur noch wenige Tage bleiben. Das Buch begleitet diese letzten Tage aus den wechselnden Perspektiven ihrer Familie und Freunde, die alle auf ihre eigene Art mit dem bevorstehenden Verlust umgehen. Neben Trauer und Verzweiflung gibt es auch viel Wärme und Witz, sodass die Geschichte nie zu schwer oder deprimierend wirkt. Besonders beeindruckend ist die Charakterzeichnung: Rabbit selbst und ihre Familie sind facettenreich und authentisch dargestellt, mit Ecken und Kanten, die sie lebendig machen. Die Rückblicke auf Rabbits Vergangenheit und ihre große Liebe Johnny fügen der Handlung zusätzliche Tiefe hinzu. Das Buch schafft eine hervorragende Balance zwischen den traurigen Momenten und einer lebensbejahenden Botschaft. Ein emotionales, kluges und berührendes Buch, das noch lange im Herzen bleibt.
- Stephen King
Shining
(1.740)Aktuelle Rezension von: Darcys_LesestuebchenJack Torrance hat ein ziemliches Problem mit seiner Aggression und durch die gerät er an einen Job als Hausmeister in einem abgelegenen Hotel in den Bergen. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er zum Overlook, um sich den Winter über darum zu kümmern. Doch das Overlook hat nicht nur eine berühmt-berüchtigte Geschichte, es dringt auch Tag für Tag mehr in die instabile Psyche von Jack ein und schließlich geht es um Leben und Tod.
Meine Meinung:
Mit manchem Büchern verbindet man besonderes und manche brennen sich einem regelrecht ins Gedächtnis oder zumindest Teile davon. Als ich vor über elf Jahren das erste Mal Shining las, war ich absolut gefesselt und konnte es nicht mehr beseite legen, bis ich damit fertig war. Egal ob auf Arbeit, der Schule oder bei meinem damaligen Freund, der sich irgendwann nicht mehr traute mich anzusprechen, weil ich eh nichts mehr um mich herum mitbekam. Vor allem eine Szene konnte ich niemals vergessen und nun fand ich, dass es Zeit für einen re-read war. Es ist das erste Mal, dass ich auch ein Buch von King erneut gelesen habe und nun weiß ich, warum ich das eigentlich immer vermieden habe. Shining konnte mich vor allem wegen dem Schreibstil wieder sehr fesseln, aber man merkte dem Buch den Zahn der Zeit mehr als deutlich an und manche Dinge fand ich sehr bedenklich; gerade der Umgang mit Frauen, die Gewalt und der Konsum mit Alkohol. Aber dafür ist ein re-read irgendwie auch da und ich finde es immer sehr interessant, wie weit sich meine Meinung von damals mit meiner jetzigen unterscheidet. Ich mochte das Buch dennoch gerne, aber ein Highlight wie damals ist es leider nicht mehr.
Typisch King dauerte es eine sehr lange Zeit, bis man überhaupt ins Overlook reiste und man lernte zunächst Jack und seine Familie kennen, die unter den Stimmungsschwankungen und Agressionen des Vaters litten. Oberflächlich wirkten sie wie eine normale, glückliche Familie, aber durch die Probleme von Jack gab es immer wieder Konfliktsituationen. Durch eine dieser Situationen landen sie im Overlook Hotel, dessen Geschichte voller Skandale und Dramen ist, und wo schließlich alles eskaliert. Ich mochte es gerade wegen der Längen zunächst sehr gerne, weil mich der Schreibstil wieder einmal sehr fesselte. King hat einfach ein Händchen fürs Schreiben und erschuf vor meinem inneren Auge gerade im Overlook eine tolle Szenerie. Ich konnte mir die Heckentiere, die unheimlichen Flure und das besondere Zimmer, vor dem Danny gewarnt wird, so gut vorstellen, dass es echt Spaß machte.
Der langsame Verfall von Jacks Verstand war interessant und stellenweise richtig schön unheimlich, aber irgendwie fesselte es mich nicht mehr wie früher, was vermutlich daran lag, dass ich es noch grob in Erinnerung hatte. Ich meine, es war immer noch packend, aber die großen Wow- Momente waren einfach nicht mehr vorhanden. Dennoch habe ich es sehr gerne gelesen und die Geschichten über das Hotel, seine Leichen, Dramen und Skandale waren ein Highlight für mich, dann verlor ich mich richtig in dem Buch. Allerdings geriet mir das Finale etwas zu langgezogen. Es war zwar durchaus spannend, aber weniger Seiten hätten dem Ganzen durchaus gut getan. Generell gab es immer wieder auch Passagen, die zu sehr ausgeschmückt wurden und dieses Mal störte es mich schon etwas. Genauso die Art, wie über Frauen geredet, bzw, gedacht wurde. Klar, man muss bedenken, dass dieses Buch über 40 Jahre alt ist, aber dennoch fand ich manche Aussagen echt bedenklich und ich sehe es schon kritisch. Damals bemerkte ich das überhaupt nicht, aber nach über elf Jahren fällt es mir umso mehr ins Auge.
Dennoch muss ich auch sagen, dass Wendy eine sehr starke Persönlichkeit war, die gerade zum Ende hin eine Kraft entwickelte, die man zunächst nicht vermutet hätte. Aber auch Danny machte aufgrund seiner Gabe eine Entwicklung durch, die für einen fünfjährigen viel zu schnell voran schritt und manchmal wirkte er auf mich erwachsener als seine Eltern. Eine der Nebenfiguren mochte ich sehr gerne; der Koch war ein toller Mann und die Freundschaft zwischen ihm und Danny war schön. Generell waren die Szenen mit Danny die stärksten im Buch und es gab einige Momentem, wo ich eine fette Gänsehaut im Nacken bekam. Viele andere Figuren tauchten auch nicht mehr auf, wenn man von gewissen Gestalten mal absah und das war ideal, da sich sehr auf die Familie Torrance konzentriert wurde.
Kings Schreibstil ist nicht für jeden etwas, weil er sehr ausschweifen kann. Ich mochte ihn hier sehr gerne und liebte bei einigen Passagen die Detailverliebtheit, bei anderen störte sie mich ein wenig, weil das Geschehen dadurch ins Stocken kam. Dennoch fesselte er mich wieder und trotz gewisser Längen und einem Punkt konnte er mich unterhalten.
Fazit:
Manchmal verändert die Zeit einiges und hier merkte ich es schon stark. Es zog mich nicht mehr in seinen Bann wie früher, aber dennoch habe ich es gerne gelesen. Trotz gewisser Längen war es eine interessante und stellenweise sehr spannende Geschichte, die mich gut unterhielt. Den Umgang/die Gedanken über Frauen finde ich kritisch und es ist auch nicht zeitgemäß, man sollte aber auch bedenken, dass die Geschichte über 40 Jahre alt ist. Das will ich nicht verteidigen, man merkte einfach nur, dass es nicht so gut gealtert ist. Insgesamt mochte ich es aber dennoch, da der Schreibstil mich immer noch begeistern konnte und es gab Momente, die richtig schön unheimlich waren.
4 von 5 Sterne
- Ava Dellaira
Love Letters to the Dead
(1.011)Aktuelle Rezension von: rose7474Ich fand das Buch im Bücherschrank und hatte keine Erwartungen daran. Dieses Jugendbuch hatte ein sehr interessantes Thema und war gefühlvoll geschrieben. Der Schreibstil war sehr flüssig und gut zu lesen.
Mich hat es berührt. Doch es gab immer mal kleine Längen. Daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
- Lucinda Riley
Die Sturmschwester
(895)Aktuelle Rezension von: Melanie_LudwigInhalt
Ally d’Aplièse steht an einem Wendepunkt: Ihre Karriere als Seglerin strebt einem Höhepunkt entgegen, und sie hat den Mann gefunden, mit dem sich all ihre Wünsche erfüllen. Da erhält sie völlig unerwartet die Nachricht vom Tod ihres geliebten Vaters. Ally kehrt zurück zum Familiensitz am Genfer See, um den Schock gemeinsam mit ihren Schwestern zu bewältigen. Sie alle wurden als kleine Mädchen adoptiert und kennen den Ort ihrer Herkunft nicht. Aber nun erhält Ally einen mysteriösen Hinweis durch ein Buch in der Bibliothek ihres Vaters – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Allys Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in das raue Land im Norden. Dort wird sie ergriffen von der Welt der Musik, mit der sie tiefer verbundener ist, als sie es je hätte ahnen können. Und Ally begreift zum ersten Mal im Leben, wer sie wirklich ist ...
Fazit
Eine tolle Reihe die mich sehr berührt hat. Der Verlust von Menschen und das neue Glück lügen manchmal nahe beieinander. Es geht um die Suche nach der Vergangenheit. Es wird von mehreren Personen erzählt und wie sie verbunden sind. Von mir gibt es eine klare Weiterempfehlung.
- Lucinda Riley
Das Orchideenhaus
(2.821)Aktuelle Rezension von: buecher_t1na"Das Orchideenhaus" habe ich mittlerweile schon in 2024 gelesen und bisher leider nicht rezensiert. Weiß gar nicht genau warum 🙈
Dies war mein erstes Buch von Lucinda Riley, inzwischen habe ich auch schon den ersten Teil der "Sieben Schwestern"-Reihe gelesen.
Ich erinnere mich noch, dass mir das Buch gut gefallen hat. Einige andere haben allgemein zur Geschichte schon was geschrieben, daher lasse ich das jetzt hier aus.
Mir hat das alte Tagebuch vom Großvater sehr gut gefallen. Ich betreibe seit ich 18 Jahre bin Ahnenforschung in meiner eigenen Familie, wenn mir ein Tagebuch oder ähnliches in die Hände kommen würde - wow.
Daher fand ich das mit den zwei Zeitsträngen auch wirklich cool. Julias Großmutter berichtet aus der Vergangenheit, während Julia in der Gegenwart mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat.
Ich fand das daher wirklich ein spannendes und interessantes Buch.
Wenn ich mich recht erinnere, war jetzt die Love Story zwischen Kit und Julia für mich auch kein Muss, aber auch nicht schlimm. - Erin Watt
Paper Princess
(2.279)Aktuelle Rezension von: SophieRunnerElla muss überraschend zu ihrem Vormund und seinen fünf Söhnen ziehen. Seinen sehr heissen Söhnen. Da kann ja nichts schiefgehen, nicht wahr?
Ehrlich gesagt, habe ich das Buch bei einem Büchertausch einfach mal mitgenommen, weil ich mal eine postitve Rezi dazu sah. Das Cover des Buches gefällt mir aber ehrlcih gesagt gar nicht, doch das der Neuauflage ist sehr schön. Die inennklappen sind jedoch schön gestaltet.
Die ersten zwanzig SEiten haben mich irgendwie gar nicht gepackt, aber nachdem war ich drin und hab das Buch in einem Wochenende durchgelesen. ES war einfach so spannend.
I mean, wie coool ist das High Society Setting bitte??? 😍
Ella und ihre Vergangenheit sind auch mega toll, ich liebe ihre Art 🥰
Valerie ist auch so ne süsse Maus, aber Daniel würde ich so gerne an eine Wand klatschen.
Das Ende war mega und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band 💕
- Marie Lu
Legend (Band 2) - Schwelender Sturm
(1.190)Aktuelle Rezension von: PearlDiverofBooksWenn ich eine Sache an Geschichten liebe, dann sind ungeahnte Wendungen - und davon hatte der zweite Band von "Legend" seeehr viele. Das Buch war eine wahre Achterbahnfahrt der Emotionen und jedes Kapitel hat neue Plottwists mit sich gebracht. Auch das Worldbuilding konnte mich in diesem Band komplett abholen und war sehr einzigartig. Besonders der Fakt, dass Moral in diesem Buch eine große Rolle spielt, hat mir sehr gut gefallen. Einzig und allein das Ende hat mich ein wenig enttäuscht zurückgelassen.
- Susanne Abel
Stay away from Gretchen
(596)Aktuelle Rezension von: MarwStay away from Gretchen-eine unmögliche Liebe ist ein wundervoller Roman, der in der Gegenwart und in der Vergangenheit spielt.
Tom, Einzelkind, Moderator und Journalist liebt sein Leben als Single und hat einen engen Zeitplan im Leben, doch dann bekommt er einen Anruf, daß seine Mutter sich mit dem Auto auf den Weg gemacht hat und verwirrt scheint.
Tom kümmert sich zähneknirschend und erfährt immer mehr aus Ihrer Vergangenheit, von der er nur wenig weiß.
Er macht sich auf, um eine Geschichte aufzudecken, die er so nicht erwartet hat.
Ein Buch voller Höhen und Tiefen, das lesen macht einem richtig Spaß,man möchte am liebsten alles aufeinmal erfahren.
Die Protagonisten nehmen einen auf eine wunderbare Reise mit, in der Vergangenheit (ende zweiter Weltkrieg) und in der Gegenwart(heute).
Nichts wirkt erfunden,alles ist sehr authentisch.
Ich liebe dieses Buch und kann es nur jedem empfehlen. - C.C. Hunter
Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht
(2.277)Aktuelle Rezension von: june_londonInhalt:
Kylies Leben ist im Wandel. Ihre beste Freundin entfremdet sich von ihr. Ihre Oma ist kürzlich gestorben. Ihre Eltern lassen sich scheiden. Ihr Freund hat sie für eine andere verlassen. Was kann da noch schief gehen? Anscheinend noch genug. Über den Sommer wird sie in ein Camp für schwierige Jugendliche geschickt, dass sich als Camp für übernatürliche Jugendliche entpuppt. Aber keiner kann ihr sagen, welche Sorte übernatürlich Kylie überhaupt ist. Und in dem Camp laufen eindeutig zu viele interessante Typen herum.
Eindruck:
Keine besonderen Plottwists, aber trotzdem eine gute Story und vorallem interessante Charaktere. Lese es gerne für kurzweilige Unterhaltung zwischendurch. Die Protagonistin wandelt immer auf dem schmalen Grad zwischen interessant und ziemlich anstrengend. Aber überwiegend mag ich sie und kann auch viele ihrer "Dramen" nachvollziehen.
Das unvermeidliche Liebesdreieck (oder manchmal auch Viereck) hätte ich nicht gebraucht, aber gehört eben zu diesem Genre. Was mich besonders interessiert sind die verschiedenen übernatürlichen Wesen und ihre Kräfte. Und wie diese sich in die normale Welt integrieren oder eben auch nicht integrieren (können oder wollen). Das wird in der Geschichte umfassend dargestellt.
Auch die übernatürliche Identitätssuche der Protagonistin ist spannend. Man kann als Leser*in gut mitraten.
Fazit: Solide Romantasy-Academy-Story für Fans dieses Genres. :)
- Caroline Wahl
22 Bahnen
(1.097)Aktuelle Rezension von: Anita_PeterDer Schreibstil passt hervorragend zum Charakter der Protagonistin Tilda. Pragmatisch, logisch, nicht ausschmückend, nüchtern, zielstrebig. Ihre verträumte, sensiblere Schwester Ida wirkt deutlich bunter. Zusammen sind sie ein gutes Team, dass sich tapfer durch den Alltag zieht. Die psychisch kranke Mutter ist dabei ein zentraler Bestandteil, jedoch wird nicht allzu sehr über die Mutter an sich erzählt. Sie ist einfach da, mal mehr, mal weniger stark präsent. Das hat mir gut gefallen.Viktor, der zu einer wichtigen Person der Schwestern wird, ist meiner Meinung charakterlich etwas zu kurz gekommen. Dies vielleicht auch bewusst so, durch sein tragisches Schicksal sein, was wahrscheinlich gar nicht zulässt mehr nur über ihn selbt zu erfahren. Aber ich hoffe, dass im Band 2 deutlicher
wird, was für ein Typ er ist. Sehr lesenswertes Buch
- Jojo Moyes
Weit weg und ganz nah
(1.904)Aktuelle Rezension von: Monika_D_KunzeDer Titel erschließt sich mir nach dem Lesen nicht ganz 🤫Denn letztendlich spielt sich ein großer Teil der Geschichte auf engstem Raum ab, während Ed und Jess in seinem Wagen quer durch England und Schottland unterwegs sind. Na ja, wahrscheinlich handelt es sich um eine Anspielung darauf, dass sie sich körperlich zwar nah, doch in der gesellschaftlichen Rangordnung sehr weit auseinander stehen. Denn darum geht es in dieser Geschichte, abgesehen von der berührenden Liebesgeschichte zwischen den beiden. Denn genau so empfand ich sie; hier passiert nichts Knall auf Fall, sie fallen nicht von jetzt auf gleich um vor Verliebtheit; ganz im Gegenteil. Es gibt Skepsis, Ablehnung, unschöne Szenen und Kinder und einen Hund, die einen Wagen der oberen Preisklasse verhunzen 🤭Die Liebe keimt auf, als man näher hinsieht, hinhört, zeigt, dass man doch nicht so stark, so cool, so mürrisch ist, dass sich unter den Schalen verletzliche Menschen mit vielen Problemen verstecken.
Der Klappentext verrät nur sehr wenig der Story an sich. Jess ist eine alleinerziehende Mutter zweier Kinder, eines davon wird gemobbt, das andere ist sehr klug und hat die Chance auf einen Platz auf einer sehr guten Schule, wenn da das fehlende Geld nicht wäre. In vielen Situationen erlebt man mit, wie Jess kämpft, sich aufopfert, manchmal am liebsten einfach rausgehen und schreien möchte, weil sie nicht mehr weiterweiß, um dann doch die Backen zusammenzukneifen und weiterzumachen, weil ihr nichts anderes übrig bleibt. Dementsprechend hat sie eine raue, unnahbare Schale um sich aufgebaut.
Ed ist eigentlich ein Nerd, der es auf Grund einer guten Idee zum Wohlstand gebracht hat. Er hat(te) mehrere Häuser, eine schöne Frau und ein finanziell abgesichertes Leben. Bis er etwas tut, das ihm den Strick um den Hals legt. Es drohen Gefängnis und finanzieller Absturz. Die Geschichte lässt schön in sein Inneres blicken, wer der Mann eigentlich ist, der unter der Schale mit der Aura des Wohlstands steckt.
Da Jess seine Zugehfrau ist, kennen sie sich - mehr oder weniger. Durch gewisse Umstände kommt es dazu, dass sie mehrere Tage gemeinsam unterwegs sind, wodurch jeder die Gelegenheit hat, hinter die Fassade des anderen zu blicken. Sie kommen einander näher, langsam, dabei werden ebenso Jess` Kinder in die Story eingeflochten, die in Ed einen besseren Vater finden, als ihr eigener es jemals sein könnte.
Eine tolle Geschichte, die mir sehr gefallen hat. Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich werde mir gerne auch ihre anderen Werke kaufen.
- Erin Watt
Paper Prince
(1.540)Aktuelle Rezension von: SandrawittIch musste die Reihe in eins durchlesen so packend war die Reihe von Erin Watt. Mittlerweile einer meiner Lieblingsautoren. Wunderbarer Schreibstil spannend und prickelnd! Für jeden der die Kingsreihe mag auf jeden fall eine Leseempfehlung! Ich habe mich sofort in die Brüder verliebt und die Protagonistin beneidet, auch wen sie einen schweren start hatte. Ich Lese die Reihe immer wieder zwischendurch und sie ist immer noch mitreißend.
- Paula Hawkins
Girl on the Train
(1.259)Aktuelle Rezension von: Buch_blumeGirl on the Train von Paula Hawkins hatte für mich ehrlich gesagt massiv viel Potenzial und genau das wurde leider komplett verschenkt. Und ja, ich sage es wie es ist. Man hat eine richtig gute Idee genommen und sie gefühlt einfach in die Mülltonne geworfen. 🙃
Was mich tatsächlich bis zur letzten Seite getragen hat, war einzig und allein der Schreibstil der Autorin. Der ist detailliert, atmosphärisch und wirklich stark. Das Lesen an sich hat Spaß gemacht, weil sie einfach wahnsinnig gut schreiben kann. Dafür gibt es von mir ein klares Wow. ✨
Aber der Rest war eher ernüchternd. Die Spannung war kaum vorhanden. Plot Twists habe ich entweder früh kommen sehen oder sie haben mich einfach komplett kaltgelassen. Teilweise habe ich mich wirklich gelangweilt und mich gefragt, warum manche Szenen so ausgeschlachtet werden mussten. Und die Charaktere sind mir stellenweise einfach nur auf die Nerven gegangen. Ich habe manche Entscheidungen überhaupt nicht nachvollziehen können. 😅
Einige wichtige Themen werden zwar gut aufgegriffen und das möchte ich dem Buch auch lassen. Ich will hier gar nicht spoilern. Aber genau darauf wurde sich dann fast ausschließlich fokussiert, während Spannung und Dynamik komplett auf der Strecke geblieben sind. Das gesamte Drumherum hat sich für mich dadurch einfach verloren angefühlt.
Unterm Strich wird es definitiv kein Lieblingsbuch von mir. Der Schreibstil war das klare Highlight, die Geschichte selbst leider nicht mein Fall. Schade, denn da wäre wirklich so viel mehr drin gewesen. 🤷♀️📖
- Simon Beckett
Totenfang
(777)Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfeeHaha, mein A...Acount sagte mir gerade , dass ich dieses Buch 2016 gekauft habe. Es schlummerte also sage und schreibe 10 Jahre auf meinem SuB. Asche auf mein Haupt, das hat David Hunter nicht verdient. Ich habe sofort wieder hineingefunden in das Leben von David Hunter, forensischer Anthropologe, momentan beruflich eher glücklos, da ausgebootet bei der Polizei. Gott sei Dank setzt ihn ein Anruf der Polizei von Essex wieder in ein Boot :). Der Fall ist klasse beschrieben, immer wieder gibt es neue Wendungen, mit denen man überhaupt nicht rechnet. Ich fand die Mischung aus Spannung durch die Ermittlungen und den Ruhephasen im einsamen Landstrich des Backwater Estuary sehr gelungen. Auch die Menschen um Hunter herum sind gut beschrieben und so angelegt, dass man wenig aus ihnen lesen kann. Es gibt eindeutige Sympathieträger und wiederum ziemliche Kotzbrocken, das macht das Buch recht kurzweilig, zumal man immer miträtseln darf, wer denn nun die Tatperson sein könnte. Klasse!
- Charlotte Roche
Feuchtgebiete
(2.338)Aktuelle Rezension von: susileseratteIch hatte über einige Jahre hinweg immer wieder gezögert diesen Roman endlich zu lesen... Es tut mir leid so negativ zu sein aber mein inneres Gefühl hat mich wenig überraschend nach dem Lesen dieser Lektüre total bestätigt. Dieser Roman ist wie andere Mega-Bestseller, die ich bereits gelesen habe. Einfach nur tief enttäuschend und ernüchternd! Ich denke, ich muss mich endlich einmal von der Vorstellung lösen, dass Bestseller nicht automatisch gut geschriebene Bücher sind. Ich kann mir allerdings auch nicht erklären, woher diese große Leserschaft bei solchen "Schundromanen" kommt. Das scheint für mich mittlerweile fast schon ein nerviges "Phänomen" zu sein. Das beste moderne deutschsprachige Beispiel ist für mich da eindeutig Caroline Wahl! Völlig unverständlich für mich, wie sich so etwas Schlechtes so gut verkaufen kann. Liegt es womöglich einfach daran, dass die renommierten Verlage einfach sehr gut darin sind ihre Autoren zu vermarkten? Anders kann ich es mir persönlich nämlich nicht erklären. Ich meine mit Schundroman in Bezug auf Feuchtgebiete übrigens die künstlerische Qualität und nicht den offenen Umgang mit Sexualität und/oder den beschriebenen Sexualpraktiken. Ich liebe es nämlich über Erotik in der Literatur zu lesen, aber auch nur, wenn ich dabei ein gewisses Niveau ermessen kann. Und dies kann ich bei Feuchtgebiete leider ebenso wenig wie beispielsweise bei Fifty Shades of Grey... und bei Fifty Shades of Grey habe ich bzw. konnte ich nebenbei bemerkt schlicht weg nicht über den ersten Teil hinaus weiterlesen weil ich es einfach so dermaßen schlecht fand. Ich lese viel lieber einen Hardcore-Porno als etwas so genanntes Erotisches, von dem man als Leser den Eindruck hat, als hätte es eine pubertierende Dreizehnjährige geschrieben. Charlotte Roche ist zwar auf alle Fälle um einige Längen besser als E. L. James (Shades of Grey) aber darauf darf man sich doch ehrlich gesagt auch nichts einbilden, oder? Im Endeffekt muss man auch Charlotte Roche schriftstellerisches Talent absprechen, so bitter und hart dies auch klingt.
Falls diese Rezension als despektierlich oder abwertend verstanden werden sollte, dann tut es mir leid. Ich versuche bei meinen Kritiken stets sachlich und objektiv zu bleiben und bin bemüht mich klar und ohne Vorurteile oder Emotionen auszudrücken. Letztlich handelt es sich dabei auch nur um meine persönliche Meinung und Literatur ist wie vieles andere am Ende des Tages doch einfach nur völlige Geschmackssache :-)
Ich würde dieses Buch also leider niemandem weiterempfehlen, weil mir weder die schlichte seichte Handlung noch der schwache wenig anspruchsvolle Schreibstil zusagen.























