Bücher mit dem Tag "familiengeheimnisse"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "familiengeheimnisse" gekennzeichnet haben.

219 Bücher

  1. Cover des Buches City of Glass (ISBN: 9783442490042)
    Cassandra Clare

    City of Glass

    (4.360)
    Aktuelle Rezension von: suma

    Nach dem Cliffhanger am Ende des letzten Bandes, ging es hier direkt weiter. 

    Vor allem dieser Band war nur so mit Action und Schlachten gefüllt und absolut episch. 

    Auch Enthüllungen und Drama wurde nicht gespart und alles wurde logisch aufgeklärt. Das ganze Buch war durchgehend spannend und ich konnte es nicht aus der Hand legen.

  2. Cover des Buches Begin Again (ISBN: 9783736302471)
    Mona Kasten

    Begin Again

    (3.468)
    Aktuelle Rezension von: Maike_Merker

    Was ein toller Auftakt der Reihe.

    Der Schreibstil von Mona Kasten ist toll und das Buch hat mir sehr gut gefallen.
    Ich mochte Allie, Kaden & die restliche Clique super gern, die Tension zwischen den beiden war toll und ich habe ein wenig mit den beiden mitgelitten. Bin gespannt wie die Geschichten der anderen sein werden 🤭

  3. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

    (896)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Ally d’Aplièse steht an einem Wendepunkt: Ihre Karriere als Seglerin strebt einem Höhepunkt entgegen, und sie hat den Mann gefunden, mit dem sich all ihre Wünsche erfüllen. Da erhält sie völlig unerwartet die Nachricht vom Tod ihres geliebten Vaters. Ally kehrt zurück zum Familiensitz am Genfer See, um den Schock gemeinsam mit ihren Schwestern zu bewältigen. Sie alle wurden als kleine Mädchen adoptiert und kennen den Ort ihrer Herkunft nicht. Aber nun erhält Ally einen mysteriösen Hinweis durch ein Buch in der Bibliothek ihres Vaters – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Allys Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in das raue Land im Norden. Dort wird sie ergriffen von der Welt der Musik, mit der sie tiefer verbundener ist, als sie es je hätte ahnen können. Und Ally begreift zum ersten Mal im Leben, wer sie wirklich ist ...


    Fazit 

    Eine tolle Reihe die mich sehr berührt hat. Der Verlust von Menschen und das neue Glück lügen manchmal nahe beieinander. Es geht um die Suche nach der Vergangenheit. Es wird von mehreren Personen erzählt und wie sie verbunden sind. Von mir gibt es eine klare Weiterempfehlung.

  4. Cover des Buches The Inheritance Games (ISBN: 9783570167830)
    Jennifer Lynn Barnes

    The Inheritance Games

    (822)
    Aktuelle Rezension von: buecherfratz

    INHALT

    Nach dem Tod ihrer Mutter lebt Avery bei ihrer Halbschwester Libby und versucht, einfach nur ihre Teenagerzeit zu überstehen, als sie von einer unerwarteten Erbschaft erfährt: Tobias Hawthorne hat ihr Milliarden hinterlassen und dafür seine Familie enterbt - alles unter der Bedingung, dass sie ein Jahr lang unter anderem mit seinen vier Enkelsöhnen in Hawthorne House wohnt. Und nicht nur Avery fragt sich: Warum hat er gerade sie ausgewählt? Da Tobias Hawthorne es liebte, seine Enkelsöhne Rätsel aufzugeben, versuchen sie, auch dieses Rätsel zu lösen. Doch die Familie ist erzürnt ob ihres Milliardenverlustes ... ist Avery in Gefahr?

    MEINUNG

    Ich lese die Inheritance-Reihe gerade zum zweiten Mal, um für die Folgebände meine Kenntnisse aufzufrischen und auch beim zweiten Mal finde ich die Geschichte wirklich gelungen. Die Charaktere sind gut gezeichnet, haben viel Raum für Entwicklung und ihre Hintergründe werden nach und nach vertieft. Die Rätsel sind klug aufgebaut und Hawthorne House wirkt mit seinen vielen Räumen und Geheimgängen wie ein riesengroßer Spielplatz.

    Ist die Story um den Milliardär, der seine Familie enterbt und einer vermeintlich Fremden sein Vermögen hinterlässt absurd? Ja, auf jeden Fall! Und trotzdem werden die Verbindungen nach und nach  nachvollziehbar aufgelöst.

    Es sei allerdings erwähnt, dass in diesem ersten Teil natürlich nur ein Bruchteil der Geheimnisse gelüftet werden. Für die Gesamtlösung müssen alle drei Bücher gelesen werden.

    FAZIT

    Sehr gelungener Auftakt der Jugendbuchreihe von Jennifer Lynn Barnes, der spannend aufgebaut ist und Lust auf noch mehr Rätsel macht.

  5. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

    (4.215)
    Aktuelle Rezension von: HarryPlotter

    Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet. Man möchte ihre Geschichten weiterverfolgen, selbst wenn sie voller Bitterkeit und Hoffnungslosigkeit sind. Warum müssen Figuren eigentlich verbittert und unglücklich sein, um für Leser interessant zu wirken? Es scheint in vielen Romanen ein wiederkehrendes Muster zu sein. In diesem Fall ist das Leben von Carl Morck ein einziges Desaster.

    Was mich an diesem Roman jedoch stört, ist, dass ich die Handlung nicht wirklich glauben konnte. Sie ist mir zu kompliziert. Ich möchte nichts verraten, aber ich fand sie nicht überzeugend.

    Insgesamt hat mir das Buch dennoch gefallen.

  6. Cover des Buches Arkadien erwacht (ISBN: 9783492267885)
    Kai Meyer

    Arkadien erwacht

    (2.026)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    "Arkadien erwacht" von Kai Meyer ist der Auftakt zu einer Reihe, die auf den ersten Blick wie eine klassische Mafiageschichte anmutet, sich jedoch schnell als etwas ganz anderes entpuppt. Die Geschichte spielt in einer faszinierenden Welt, die mit mystischen Elementen und komplexen Charakteren angereichert ist.

    Inhalt und Handlung: Die Handlung folgt der Protagonistin, die in eine Welt voller Intrigen, Machtspiele und übernatürlicher Elemente hineingezogen wird. Die Erwartungen, die man aufgrund des Titels und der ersten Seiten an eine traditionelle Mafiaerzählung hat, werden nicht ganz erfüllt. Stattdessen entfaltet sich eine Geschichte, die sich mehr mit den inneren Konflikten der Charaktere und den Konsequenzen ihrer Entscheidungen beschäftigt.

    Charaktere: Die Charaktere sind vielschichtig und bieten interessante Perspektiven. Besonders die Entwicklung der Protagonistin ist spannend, da sie sich von einer unbedarften Figur zu einer starken Persönlichkeit wandelt. Dennoch hätte ich mir an manchen Stellen mehr Tiefe und Hintergrundgeschichte gewünscht, um die Motivation der Charaktere besser nachvollziehen zu können.

    Schreibstil: Meyers Schreibstil ist flüssig und bildhaft, was es leicht macht, in die Geschichte einzutauchen. Die beschreibenden Passagen sind gut gelungen und tragen zur Atmosphäre der Erzählung bei. Allerdings gibt es einige Stellen, an denen die Handlung etwas schleppend voranschreitet, wodurch die Spannung gelegentlich nachlässt.

    Themen und Botschaften: Das Buch behandelt Themen wie Macht, Loyalität und Identität, bietet jedoch nicht die erwartete klassische Mafia-Dynamik. Stattdessen wird die Geschichte durch übernatürliche Elemente und eine einzigartige Welt bereichert, die durchaus faszinierend sind, aber möglicherweise nicht jedem Leser gefallen.

    Fazit: "Arkadien erwacht" ist eine interessante Lektüre, die sich von typischen Mafia-Geschichten abhebt. Obwohl ich mir mehr Tiefe und Tempo gewünscht hätte, bietet das Buch dennoch genug spannende Elemente, um das Interesse aufrechtzuerhalten. Mit drei Sternen ist es eine solide Empfehlung für Leser, die offen für neue Interpretationen des Genres sind, jedoch keine klassische Mafiaerzählung erwarten sollten. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und hoffe, dass sich die Geschichte weiter entfaltet und die Charaktere noch tiefer entwickelt werden.

  7. Cover des Buches Solange am Himmel Sterne stehen (ISBN: 9783442381210)
    Kristin Harmel

    Solange am Himmel Sterne stehen

    (797)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte

    Rose hat Alzheimer und bald schon wird sie sich nicht mehr an ihre große Liebe erinnern können. Deshalb bittet sie ihre Enkelin sich auf die Suche nach diesem Mann zu machen. 

    Jener Mann, dem ihr Herz seit 1942 gehört.

    Oh, mein Gott….. diese paar Sätze reichen ja wohl um jedes Frauenherz höher schlagen zu lassen oder ?

    Ein total gefühlvoller Roman. Ich war hin und weg!!! Das Thema Alzheimer wird sehr realistisch und dramatisch beschrieben. Ich bin begeistert! Aber Achtung, ich würde empfehlen beim Lesen Taschentücher bereit zu halten.

  8. Cover des Buches The Inheritance Games – Der letzte Schachzug (ISBN: 9783570167854)
    Jennifer Lynn Barnes

    The Inheritance Games – Der letzte Schachzug

    (328)
    Aktuelle Rezension von: MaryKate

    Inhalt:Das einzige, was Avery von ihrem Milliardenerbe trennt, sind noch einige Wochen, die sie im Hause der Hawthornes überstehen muss. Doch als der Moment naht, der Avery zum reichsten Teenager der Welt machen wird, taucht ein Unbekannter auf, der ihre Hilfe braucht – und dessen Anwesenheit in Hawthorne House alles ändern könnte. Avery und die Hawthorne-Brüder werden von einem mächtigen Gegenspieler in ein letztes, gefährliches Spiel verwickelt. Avery riskiert dabei alles: ihr Erbe, ihr Leben und ihre Liebe ...

    Meine Meinung: Wow was für ein Finale. Es wird am Ende noch echt spannend und Avery setzt alles aufs Spiel.  Die Zeit ist schnell vergangen und es sind noch wenige Wochen bis sie endlich ihr Erbe antreten kann. Ein echt gelunger Abschluss der Reihe die echt von Anfang an begeistert hat. Der Schreibstil macht die Geschichte echt lebendig und spannend. Es tauchen einige neue Gegner die es nochmal am Ende spannend machen, Avery zeigt das man sie nicht unterschätzen sollte. Sie hat auch von Band 1 an eine gute Charakterliche Entwicklung gemacht. Sie ist intelligent und selbstbewusst genug um zu wissen was es am Ende geht. Eine Reise geht zu Ende.

  9. Cover des Buches Nur einen Horizont entfernt (ISBN: 9783596521401)
    Lori Nelson Spielman

    Nur einen Horizont entfernt

    (837)
    Aktuelle Rezension von: mivy-reads

    Was, wenn ein einziger Brief dein ganzes Leben verändert? ✉️
    Was, wenn eine Erinnerung aus der Vergangenheit dir plötzlich zeigt, wie sehr du dich selbst unterwegs verloren hast?

    Ein Buch, das schon ein paar Jahre alt ist – und dennoch mitten ins Herz trifft.

    (#subedition #letssublimate)

    „Nur einen Horizont entfernt“ von Lori Nelson Spielman ist wie ein warmer Sommerregen auf der Seele. Sanft, tröstend, berührend – und doch mit einer Kraft, die etwas in Bewegung setzt. Es ist eines dieser Bücher, die man liest und dabei unweigerlich über das eigene Leben nachdenkt: über verpasste Träume, über Entscheidungen, über all das, was man irgendwann einmal wollte.

    In der Geschichte begleiten wir Elisabeth, genannt „Liz“, eine erfolgreiche Lehrerin, die ihr Leben fest im Griff zu haben scheint. Doch nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter gerät alles ins Wanken. Statt eines gewöhnlichen Testaments hinterlässt ihre Mutter ihr eine Liste mit Lebenszielen, die Liz als Teenager geschrieben hat – Träume, Wünsche, Sehnsüchte aus einer Zeit, in der noch alles möglich schien.

    Und nun soll Liz jedes einzelne dieser Ziele erfüllen, um ihr Erbe anzutreten.

    Was zunächst fast ein wenig kindisch und absurd wirkt, entwickelt sich zu einer tiefgreifenden Reise zu sich selbst. Zu alten Träumen, die längst vergessen wurden. Zu Ängsten, die man lieber verdrängt. Und zu neuen Wegen, die man sich nie zu gehen getraut hätte.

    Mit jedem Punkt auf der Liste wächst Liz über sich hinaus. Sie lernt loszulassen, neu zu vertrauen, mutiger zu sein – und ihr Herz wieder zu öffnen. Dabei begegnet sie Menschen, die sie verändern, und erkennt, dass das Leben oft ganz andere Pläne für uns bereithält, als wir es erwarten.

    Lori Nelson Spielmans Schreibstil ist dabei einfach wunderschön: voller Gefühl, Wärme und Hoffnung. Jede Seite liest sich wie eine Umarmung, wie ein leiser Zuspruch, nicht aufzugeben und an das eigene Glück zu glauben. Man lacht, man weint, man hofft – und am Ende schließt man das Buch mit einem warmen Gefühl im Herzen.

    Ein Roman über Verluste und Trauer, über zweite Chancen, über Mut und Selbstvertrauen. Und darüber, dass es nie zu spät ist, sich selbst wiederzufinden.

    Ein Buch, das daran erinnert, dass Träume nicht verschwinden – sie warten nur darauf, endlich gelebt zu werden. 💛📖

  10. Cover des Buches Die Sonnenschwester (ISBN: 9783442491728)
    Lucinda Riley

    Die Sonnenschwester

    (405)
    Aktuelle Rezension von: dodo2025

    Der Anfang gefiel mir gar nicht, weil es soviel über Drogensucht und Alkoholsucht ging, aber letztendlich war es wichtig für die Geschichte, demzufolge war mir Elektra auch nicht sympathisch, sie war mir zu oberflächlich und verwöhnt.

    Aber als es dann um ihre Herkunft ging, fand ich es spannend und interessant, wie  es in Afrika war. Als Elektra dann ihre Großmutter kennenlernte und sich ihr auch öffnete, wurde  alles  besser. Elektra ging in die Suchtklinik und ließ sich behandeln, mit Erfolg, dort lernte sie dann Miles und  Vanessa kennen. Miles und Elektra setzen sich dann für Vanessa ein und letztendlich wird Elektra  auch Aktivistin gegen das Drogenproblem.

  11. Cover des Buches Helenas Geheimnis (ISBN: 9783442495337)
    Lucinda Riley

    Helenas Geheimnis

    (408)
    Aktuelle Rezension von: AnschiM

    Ich habe das Buch mit einer völlig anderen Erwartung angefangen zu lesen. Lucinda Riley - da kann doch eigentlich nichts schief gehen. Alles was ich bisher von ihr gelesen habe war großartig.

    Leider ist dies wohl ihr schlechtestes Buch. Ich war versucht es schon abzubrechen und hab mich dann aber doch durchgequält. 

    Es fängt an bei wirklich schlechten Charakteren bis hin zu absurden, realitätsfremden Handlungen und Reaktionen. 

    Zudem ist das Buch dermaßen in die Länge gezogen.

    Nichts für mich. Kann es nicht empfehlen.


  12. Cover des Buches Der Glasmurmelsammler (ISBN: 9783596521418)
    Cecelia Ahern

    Der Glasmurmelsammler

    (418)
    Aktuelle Rezension von: Buecherliebe_19

    Auch wenn "Der Glasmurmelsammler" von Cecelia Ahern schon etwas älter ist, war es mir eine große Freude, dieses Buch zu lesen. Ich habe bereits mehrere Werke der Autorin verschlungen und bin immer wieder beeindruckt davon, wie sie scheinbar leichte Geschichten mit viel Gefühl und Tiefe erzählt. Auch dieses Buch entfaltet mit jeder Seite mehr Wirkung und regt intensiv zum Nachdenken an.

    Im Zentrum stehen Fergus und seine Tochter Sabrina. Fergus lebt nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim. Er ist körperlich eingeschränkt, leidet unter Gedächtnislücken und erinnert sich kaum an seine Vergangenheit. Nach der Wohnungsauflösung tauchen plötzlich einige Kartons mit persönlichen Gegenständen auf. Darunter eine sorgfältig geführte Murmelsammlung. Weder Sabrina noch ihre Mutter ahnten etwas von dieser Leidenschaft. Eine handgeschriebene Inventarliste lässt erkennen: ausgerechnet die wertvollsten Murmeln fehlen. Sabrina beginnt der Spur dieser Murmeln zu folgen und begibt sich damit auf eine Reise in das unbekannte Leben ihres Vaters.

    Die Geschichte wird in zwei miteinander verwobenen Handlungssträngen erzählt: Die Gegenwart schildert Sabrinas Suche nach den verschwundenen Murmeln und nach Antworten, während der zweite Strang in die Vergangenheit zurückführt und Fergus’ Leben von seiner Kindheit bis ins Erwachsenenalter beleuchtet. Diese Rückblicke zeigen, wie Fergus zu dem Menschen wurde, der er ist mit all seinen Widersprüchen, Geheimnissen und inneren Kämpfen.

    Cecelia Aherns Schreibstil ist wie gewohnt klar, einfühlsam, bildhaft und leicht zu lesen. Besonders gelungen finde ich die ruhige Erzählweise, die trotzdem fesselt. Auch humorvolle Momente sind geschickt eingestreut und lockern die eher ernste Thematik auf.

    Die zentrale Botschaft des Romans hat mich sehr berührt: dass es Mut erfordert, zu sich selbst zu stehen und seine Leidenschaften nicht zu verstecken und dass echte Liebe und Akzeptanz all unsere Ecken und Kanten mit einschließen. Außerdem, dass es Dinge gibt, die wir eigentlich nicht vergessen wollen und es daher wichtig ist, dass es Menschen gibt, die diese Erinnerungen stetig für uns am Leben halten.

    "Der Glasmurmelsammler" ist ein stilles, emotionales Buch mit viel Tiefe, dass mich noch lange beschäftigt hat. Eine klare Leseempfehlung für alle, die leise, aber eindringliche Geschichten lieben.

  13. Cover des Buches Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle (ISBN: 9783453441156)
    Stuart Turton

    Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle

    (383)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Viel zu verworren

    Inhalt:

    Familie Hardcastle hat zu einem Ball nach Blackheath geladen. Der Abend endet in einer Katastrophe, den die Tochter des Hauses, Evelyn kommt zu Tode. Aiden Bishop soll den Mord aufklären. Dazu wacht er immer wieder in einem anderen Körper auf und erlebt denselben Tag mit anderen Augen. 

    Meine Meinung:

    Ich bin wirklich froh, dass dies nicht das erste Buch von Stuart Turton war, das ich gelesen habe. Denn sonst hätte ich garantiert kein weiteres in die Hand genommen, was sehr schade gewesen wäre, denn die später erschienen haben mir durchaus gut gefallen. 

    Die Idee dieses Romans ist zwar nicht schlecht, aber die Umsetzung konnte mich gar nicht begeistern. Die Handlung ist viel zu verworren, um ihr entspannt folgen zu können. 

    Dadurch dass immer wieder derselbe Tag beschrieben ist mit denselben Ereignissen, nur eben aus einer anderen Perspektive, kommt schnell Langeweile auf und es zieht sich wie Kaugummi. Erst im letzten Drittel (von immerhin gut 600 Seiten) werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt und es kommt Spannung auf. 

    Mehr als einmal war ich kurz davor abzubrechen. Ich habe mich zum Durchhalten gezwungen, aber jetzt bin ich froh, dass ich es geschafft habe.

    ★★☆☆☆

  14. Cover des Buches Spiel der Zeit (ISBN: 9783453471344)
    Jeffrey Archer

    Spiel der Zeit

    (504)
    Aktuelle Rezension von: Universum_der_Woerter

    Der Auftaktband Spiel der Zeit aus Jeffrey Archers Clifton-Saga entführt den Leser in das England des frühen 20. Jahrhunderts und beginnt mit der Geschichte von Harry Clifton. Harry wächst ohne Vater auf, lebt mit seiner Mutter Maisie und den Großeltern bei seinem Onkel – in einfachen Verhältnissen und ohne große Perspektiven. Doch Harry besitzt ein außergewöhnliches Talent: Seine einzigartige Gesangsstimme verschafft ihm ein Stipendium für eine Eliteschule.


    Harry ist eine bemerkenswerte Figur. Zielstrebig, wissbegierig und klug kämpft er sich Schritt für Schritt aus seiner schwierigen Herkunft heraus. Besonders spannend ist die Erzählweise des Buches: Zunächst erlebt man die Handlung aus Harrys Ich-Perspektive, was eine direkte Nähe zu ihm schafft. Später wechselt die Erzählform jedoch, was anfangs etwas irritierend wirkt, sich im weiteren Verlauf aber als geschicktes Mittel entpuppt.


    Denn nach und nach kommen weitere Figuren zu Wort, darunter auch Maisie Clifton, Harrys Mutter. Durch diese verschiedenen Perspektiven verknüpfen sich die Handlungsstränge kunstvoll miteinander. Die Geschichten überschneiden sich, ergänzen sich und lassen so ein vielschichtiges Bild entstehen.


    Besonders beeindruckend ist der Aufbau des Romans: Die Erzählstränge sind so geschickt miteinander verwoben, dass man als Leser stets wissen möchte, wie es weitergeht. Der Roman lebt von seinen Figuren, ihren Träumen und Herausforderungen – und von der Art, wie ihre Geschichten ineinandergreifen.


    Ein gelungener Start einer Familiensaga, die Lust auf mehr macht.

  15. Cover des Buches Dschinns (ISBN: 9783423148818)
    Fatma Aydemir

    Dschinns

    (381)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Dieses Buch fand ich sehr gut. 

    Als Hüseyin endlich in Rente gehen kann und von Deutschland in seine Heimat Türkei zurück ziehen kann, stirbt er in seiner gerade gekauften Wohnung in Istanbul. Seine Familie reist an, um sich von ihm zu verabschieden, jeder mit seinem eigenen Päckchen. Eine tragische Familiengeschichte, zwar einer Migrantenfamilie, aber das Schweigen und die Dramen können in jeder Familie aufkommen. 

    Wir lernen nacheinander die Familienmitglieder kennen: Zuerst Hüseyin, dann die Kinder Ümit, Peri, Hakan und Sevda und zum Schluss die Mutter Emine. Jeder berichtet über seine Wahrnehmung der Familie, seine Erlebnisse innerhalb der Familie. Diesen Aufbau fand ich super spannend. Ümit der Jüngste weiß irgendwie am wenigstens, aber irgendwie merkt man schon, dass in der Familie eine bestimmte Zwietracht besteht.  Peri ist aus der muslimischen Tradition ausgebrochen und ist mir sympathischer als ihre älteste Schwester Sevda. Im Endeffekt hatte ich aber dann doch auch Empathie und Mitgefühl mit Sevda. Hakan fand ich absolut unsympathisch, aber im Endeffekt ist auch er nur Produkt seiner Familiengeschichte. Und dann ist da die Mutter Emine, die ich die ganze  Zeit unnahbar empfinde und als hysterisch, nervig, anstrengend. Am Ende gibt es aber noch ein paar Überraschungen für die Leserschaft und am Ende hatte ich auch mit Emine absolute Empathie und Mitgefühl. 

    Ich finde diese Charakterdarstellungen sehr tiefgehend und umso mehr man die unterschiedlichen Familienmitglieder kennenlernt, umso besser versteht man dieses Drama innerhalb der Familie und die Traumata der Elterngeneration. 

    Eine starke Familiengeschichte, die sich nach und nach aufbaut und erschreckende Wahrheiten ans Tageslicht bringt. Sehr überraschende Wendungen.  

  16. Cover des Buches Die Mitternachtsrose (ISBN: 9783442494293)
    Lucinda Riley

    Die Mitternachtsrose

    (626)
    Aktuelle Rezension von: Its_Carolin

    Wenn ich bedenke, wo alles anfing, bin ich mehr als begeistert wie viel Tiefe sowohl die einzelnen Charaktere als auch die Begebenheiten mit sich brachten. Ich habe richtig mitfühlen können.  Anahita wurde trotz ihrer, zuerst tadellosen moralischen Art, sehr menschlich und zwiegespalten dargestellt. Ihr charakterliches Wachstum konnte man sehr gut begleiten und dabei mitfiebern. Auch Ari, der mir zunächst eher unsympathisch, aber charismatische rüber kam, konnte beweisen, dass sich Menschen nicht nur manchmal ändern, sondern an ihr besseres Ich erst wieder erinnert werden müssen, selbst wenn es ein Leben von vor Jahrzehnten gewesen ist. Bei Rebecca hatte ich ja ganz  viele wilde Theorien, vieles blieb unbeantwortet, was aber meiner Meinung nach manchmal zum Leben bzw. Roman dazugehört. Irgendwie war es schön zu sehen, dass Mutter und Moh (Noah) dann doch noch auf eine Art und Weise  Kontakt hatten...Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und verabschiede mich nur ungern von diesen Personen aus Rileys Mitternachtsrosen-Roman.

  17. Cover des Buches Die tausend Teile meines Herzens (ISBN: 9783423740418)
    Colleen Hoover

    Die tausend Teile meines Herzens

    (568)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Dieses Buch konnte mich leider nicht so wirklich überzeugen.
    Nun ist ein schlechtes Colleen Hoover Werk immer noch unterhaltsam und wahnsinnig gut geschrieben – aber die Geschichte hat mich nicht wirklich eingefangen und mir war lange nicht so richtig klar, worauf das Ganze hinaus laufen soll. 

    Ich mochte Merrit als Protagonistin recht gerne. Nicht, weil sie so liebenswert gewesen wäre, sondern, weil sie authentisch beschrieben war. Ihre Sorgen und Nöte waren nachvollziehbar – ihre Familie eine absolute Katastrophe. 

    Die Autorin schafft es, dass man aber trotzdem alle Figuren mag. Die Konstellation dieser Familie war halt absolut wild. 

    Aber mir fehlte es ein bisschen an Geradlinigkeit. Viele Themen werden nur kurz angerissen, dafür werden Seiten mit Belanglosigkeiten gefüllt. 

    Dass es sich um die Geschichte einer zerrütteten Familie handelt, wird einem schon irgendwann klar, aber dafür blieb zum Beispiel die Love Story etwas flach. 

    So wurde hier auch immer wieder das Thema Depression angesprochen, aber das kam für mich bei Lesen gar nicht so rüber. Da hätte man das Innenleben der Person viel besser beleuchten müssen. 

    Wenn ich etwas jünger wäre, hätte mir die Story wahrscheinlich besser gefallen. So blieb sie einfach ein bisschen flach.

  18. Cover des Buches Das Seehaus (ISBN: 9783453427907)
    Kate Morton

    Das Seehaus

    (390)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Titel: Das Seehaus

    Autor*in: Kate Morton

    Erschienen in Deutschland: 2016

    Originaltitel: The Lake House

    Erschienen in Australien: 2015

    Übersetzer*in: Charlotte Breuer, Norbert Möllemann 

     

    Weitere Informationen: 

    Genre: Historisch, Krimi, Drama, Hetero

    Preis: € 9,99 [D] | € 10,30 [A]

    Seiten: 624

    Sprache: Deutsch

    ISBN: 978-3-453-35946-8

    Verlag: Verlagsgruppe Random House GmbH

    Rezensionsexemplar: Nein

     

    Inhalt:

    Cornwall 1933: Alice Edevane fiebert dem prachtvollen Mitsommernachtsfest ihrer Familie entgegen. Nicht ahnend, dass in dieser Nacht ein Kind verschwinden und ihre Welt zusammenbrechen wird. Siebzig Jahre später stößt dile Polizistin Sadie auf ein verfallenes Haus am See. Erst jetzt kommt ans Licht, was in jener Nacht wirklich geschah ...

     

    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Das Buch war auf jeden Fall bei den vielen Büchern dabei, die ich damals im Herbst 2023 geschenkt bekommen habe, da bin ich mir sicher. Dementsprechend lag es auch ein wenig länger auf meinem SuB, aber das macht ja nichts, jetzt bin ich ja dazu gekommen, es zu lesen. Lieber später als nie, nicht wahr? Tja und für solche Bücher bin ich ja immer zu haben, besonders, wenn es ein Krimi ist, der sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit spielt. Die Idee fand ich gut, die Umsetzung leider eher so mittel.

    Dass das Buch in zwei verschiedenen Zeitebenen spielt, finde ich ja super, denn so kann man in der Gegenwart miträtseln, und überlegen, was da jetzt genau passiert ist. Gleichzeitig geht man in der Vergangenheit mit und sieht, wie sich gewisse Dinge, die in der Gegenwart ja bereits ein fester Fakt sind, überhaupt zustande gekommen sind. Daher wirkt es hier und da auch immer so, als würde man an zwei Büchern gleichzeitig lesen. Es gibt immer wieder Verwirrungen und ich wurde oft genug auf die falsche Fährte gelockt, normal mag ich das ja bei Krimis. Oder generell bei Büchern.

    Denn irgendwann wurde es dann doch übertrieben viel mit den falschen Fährten und den Plotttwists. Irgendwann kommt dann auf einmal ein ganz anderer Charakter ins Spiel, der davor die meiste Zeit eher unwichtig war und das Ganze wirkt auf mich dann ein wenig übertrieben. Als wäre erstmal eine andere Story geplant gewesen und dann wurde mitten im Schreiben ein Kurswechsel angestrebt. Zwar ergibt alles dann früher oder später Sinn, dennoch könnte man auf manches davon verzichten. Genauso auch einen Plottwist am Ende, es gibt keinerlei Zeichen bzw fast keine Zeichen dafür, und dann taucht ein Geheimnis über einen Charakter auf, wo man sich denkt: So viel Zufall kann es doch nicht geben.

    Außerdem wurde ich mit den Charakteren nicht zu 100% warm, dafür wurde mir das Bild, das ich von den Charakteren gewonnen habe, viel zu oft umgedreht und umgeändert. Am Ende bin ich auch nur geblieben, weil ich wissen wollte, was jetzt mit dem Kind passiert ist. Und das Rätseln dazu hat Spaß gemacht.

     

    Fazit:

    Das Buch ist vollkommen in Ordnung, aber es ist jetzt nichts besonderes, finde ich. Auf eine Seitenstory hätte man ruhig verzichten können, das hat das Buch nur unnötig verlängert, aber gut, es ist nun mal mit dabei. Allerdings wäre das Buch jetzt keins, das ich nochmal lesen wollen würde. Von mir bekommt das Buch insgesamt drei Sterne.

  19. Cover des Buches Die Nanny (ISBN: 9783734110726)
    Gilly Macmillan

    Die Nanny

    (166)
    Aktuelle Rezension von: BooKLoVE

    Inhalt (übernommen)

    Die siebenjährige Jo wächst im Luxus auf, doch Wärme und Zuneigung erfährt sie nur von ihrer geliebten Nanny Hannah. Als die eines Nachts ohne jede Erklärung verschwindet, bricht für das Mädchen eine Welt zusammen. Dreißig Jahre später kehrt Jo nach England in das Anwesen ihrer Kindheit am See zurück. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist noch immer geprägt von Vorwürfen und Ablehnung, und so ist Jo überglücklich, als eine ältere Dame auftaucht und sich als Hannah, Jos ehemalige Nanny, vorstellt. Doch Jos Mutter ist misstrauisch. Denn sie weiß – Hannah ist tot, seit der Nacht vor über dreißig Jahren. Wem soll Jo glauben? Ihrer Mutter oder der Frau, die damals das einzig Gute in ihrem Leben war? Und will Jo die Wahrheit überhaupt wissen? Denn die tut manchmal so weh, dass man lieber mit einer Lüge leben würde…

    Meine Meinung zum Buch

    Das Cover mit dem darauf abgebildeten See und Haus passt für mich sehr gut zu dem Anwesen, in dem die Geschichte spielt, weshalb ich es als sehr geeignet empfinde.
    Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und erzeugt durch immer wieder genannte kleine Hinweise mehr Spannung und Raum für Spekulationen. Die Kapitel sind angenehm kurz und aus vier verschiedenen Sichten geschrieben, was das Buch nochmal abwechslungsreicher gestaltet.
    Ich war ab der ersten Seite vollkommen gefesselt von der Geschichte! Denn die Personen werden schon sehr bald indirekt vorgestellt, wodurch ich mich gut in der Geschichte zurechtgefunden habe.
    Besonders am Anfang stellen sich viele Fragen, die dann im Laufe des Buches immer mehr durch aussagekräftige Rückblicke in die Vergangenheit aufgelöst werden.
    Auch das Ende des Buches wurde wirklich realistisch umgesetzt und kam nicht gezwungen rüber, was mir sehr gefallen hat!
    Letztlich würde ich das Buch aber nicht wirklich dem Genre „Roman“ zuordnen, wie es auf dem Cover vermerkt ist, sondern eher dem Genre „Thriller“, da ich mir unter einem Roman eher etwas „harmloseres“ vorstellen würde...

    Fazit

    Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, da es wirklich durchgängig spannend zu lesen war!
    Ich vergebe somit 5 Sterne!

  20. Cover des Buches Die Spur der Bücher (ISBN: 9783596296484)
    Kai Meyer

    Die Spur der Bücher

    (253)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Mercy Amberdale ist eine geborene Bibliomantin, heißt sie kann mit Hilfe der Bücher Magie nutzen. Sie beschafft für reiche Auftraggeber wertvolle Bücher, wie Erstausgaben oder Bände, denen eine besondere Magie innewohnt. Der mysteriöse Tod eines Buchhändlers, der inmitten seiner Bücher verbrannte, ohne, dass das Papier rings um ihn herum auch nur versengt wurde, führt Mercy auf die Suche nach Antworten. Antworten, die ihr gesamtes Leben verändern könnten....

    Kai Meyers Welt der Bibliomantik ist gleichzeitig ein Fantasykrimi und eine Hommage an Bücher und Geschichten. Der Schreibstil ist äußerst flüssig, detailreich und bildhaft. Die Protagonistin durchgezeichnet und mit zunehmender Tiefe im Verlauf des Buches. Hingegen die Nebencharaktere bleiben sehr blass und bekommen nur die nötigsten Details. Der Autor nutzt das Buch um eine Reihe geschichtlicher Hintergründe und Informationen zur bibliomantischen Welt zu geben. Diese sind zwar durchaus interessant, aber im Kontext des Geschehens teils einfach etwas viel und erzeugen dadurch kleine Längen. Ausgesprochen fantasiereich sind die magischen Details, die für einige Schmunzler sorgen und dem Buch seine besondere Note verleihen.

    Mein Fazit: Ein nettes fantasiereiches Buch, dass mich thematisch voll abholen konnte, dem aber gefühlt etwas Feinschliff fehlte. Ich vermute, dass sich junge Leser mit den vielen historischen Informationen eher schwer tun und die für mich verschmerzbaren Längen sehr viel stärker wahrnehmen. Ansonsten macht es einfach Spaß in eine Welt einzutauchen, in der Bücher einen so besonderen Stellenwert haben und ich freue mich auf die Fortsetzung.

  21. Cover des Buches Die Morde von Pye Hall (ISBN: 9783458364153)
    Anthony Horowitz

    Die Morde von Pye Hall

    (142)
    Aktuelle Rezension von: A-Basan

    Mary Blakiston ist im kleinen Dorf Saxby-on-Avon nicht gerade beliebt. Sie schnüffelt überall herum und notiert akribisch Geheimnisse und Vergehen aller Dorfbewohner. Als sie beim Putzen im Herrenhaus von Pye Hall angeblich über ein Staubsaugerkabel stolpert und nach einem Treppensturz stirbt, ist das sehr verdächtig. Doch der Detektiv Atticus Pünd wird erst aktiv, als auch Sir Magnus Pye auf grausame Weise zu Tode kommt. Unterstützt von seinem Assistenten James Fräser beginnt er mit den Ermittlungen, die wohl die letzten seines Lebens sein werden. Doch kurz vor der Aufklärung des Verbrechens bricht das Manuskript ab.

    Lektorin Susan Ryeland, die das Manuskript gerade gelesen hat, findet das äußerst ärgerlich und beginnt, die fehlenden Seiten zu suchen. Dann stirbt auch noch der Autor Alan Conway. Ihr schwant, das die Lösung eines Falls nur durch den anderen aufgeklärt werden kann.

    Dies ist ein Roman für Freunde des Buches-im-Buch. Dabei werden Fiktion und Realität raffiniert miteinander verwoben. Nebenbei gibt es kleine Seitenhiebe auf die englische Dorfidylle und Absurdität der Verlagswelt. 

    Für Kenner!

  22. Cover des Buches Das Böse in ihr (ISBN: 9783492235471)
    Camilla Way

    Das Böse in ihr

    (130)
    Aktuelle Rezension von: ZeilenZicke

    Das Buch „Das Böse in ihr“ von Camilla Way hat mich echt gut unterhalten. Am Anfang baut sich die Spannung eher langsam auf, aber genau das macht auch den Reiz aus. Man merkt relativ früh, dass mit manchen Figuren etwas ganz und gar nicht stimmt, und genau dieses ungute Gefühl zieht sich durchs ganze Buch. Besonders die Rückblicke in die Vergangenheit fand ich ziemlich beklemmend. Da läuft einem teilweise echt ein kleiner Schauer über den Rücken, weil man merkt, wie sich alles langsam zusammenbraut. Manche Wendungen kann man mit etwas Thriller Erfahrung vielleicht schon erahnen, aber trotzdem bleibt das Buch spannend genug, dass man wissen will, wie alles zusammenhängt. Gerade zum Ende hin nimmt die Geschichte nochmal ordentlich Fahrt auf. Für mich ein richtig solider Psychothriller, der weniger von Action lebt, sondern mehr von dieser unangenehmen, unterschwelligen Spannung.


  23. Cover des Buches Deutsches Haus (ISBN: 9783548061177)
    Annette Hess

    Deutsches Haus

    (237)
    Aktuelle Rezension von: Pepale

    Frankfurt 1963: Eva ist Dolmetscherin. Durch einen Zufall kommt sie an eine Job als Übersetzerin für Polnisch beim Auschwitz Prozess. Unbedarft und naiv stürzt sie sich in ihre Arbeit, ohne zu ahnen was sie dort erwartet. Die Berichte der Zeugen wie Juden ermordet, gedemütigt, gefoltert wurden, setzen Eva schwer zu. Evas Eltern hatten ihr abgeraten diesen Job zu übernehmen. Am Ende sind ihre Eltern in das ganze Geschehen verknüpft und die Familie zerstört.

    Mit ihrem Verlobten führt sie eine typische Beziehung, wie es in den 1960er Jahren verbreitet war, sie ordnet sich ihm unter. Das Gesellschaftliche Rollenbild sah es so vor, sonst galten Frauen als „unweiblich“.

    Annegret, die ältere Schwester von Eva, leidet unter dem Helden-Syndrom (Profilneurose). Als Säuglingsschwester infiziert sie Babys mit Bakterien um sie hinterher wieder gesund zu pflegen und dafür Lob und Geschenke zu bekommen.

    Die Autorin hat gut recherchiert.

    Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Geschichte ist fesselnd und bewegend. Die Protagonisten sind gut beschrieben und entwickeln sich weiter.

    Es handelt sich um eine gelungene Geschichte.



  24. Cover des Buches Gebt mir etwas Zeit (ISBN: 9783492324007)
    Hape Kerkeling

    Gebt mir etwas Zeit

    (65)
    Aktuelle Rezension von: Annis_Buecherregal

    Schon seit meiner Kindheit ist Hape Kerkeling für mich ein Mensch, der mich immer wieder aufs Neue fasziniert. Er ist lustig, nachdenklich und unglaublich vielseitig. Genau diese Bandbreite habe ich in seinem Buch wiedergefunden, und ich kann sagen: Es hat mich nicht enttäuscht. 

    Diese Geschichte hat mich zutiefst berührt. Es ist unglaublich, wie sie von den witzigen, spannenden Momenten zu den tief traurigen übergeht, ohne die Authentizität zu verlieren. Die Themen sind schwer: die Angst vor Aids, die Suche nach der eigenen Identität und der schmerzhafte Verlust eines geliebten Menschen. 😔

    Was mich am meisten beeindruckt hat, war die unerschütterliche Loyalität des Autors zu seinem Partner, bis zum allerletzten Augenblick. Das war so ehrlich und so herzzerreißend. 💖 Ein Lichtblick in all dem war die wunderschöne, tiefe Liebe zu seiner Oma – Omas sind einfach die Besten! ✨

    Dieses Buch ist ein Beweis für Hape Kerkelings unglaubliche Ehrlichkeit, ich habe jetzt das Gefühl ihn persönlichzukennen. Es ist eine Geschichte, die lange nachwirkt. Absolut lesenswert!

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