Bücher mit dem Tag "familiengericht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "familiengericht" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.166)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Ach was hatte ich diese Reihe schon lange im Regal stehen. Immer wieder ging ich daran vorbei und doch griff ich nie danach. Doch nun war es so weit und ich schlüpfte in mein erstes Abenteuer mit Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander.


    Trotz des großen Hypes um die Reihe ging ich ohne große Erwartungen an dieses Buch heran. Doch schon nach den ersten Seiten fühlte ich mich wohl und bekam immer mehr Lust weiter in diese Welt einzutauchen. Dafür sorgten neben der Handlung selbst, natürlich die Charaktere, welche einfach mal aus der 0815-Reihe herausfielen. Mikael empfand ich nicht unbedingt als sympathisch, aber sein Wesen hinterließ bei mir einen enormen Eindruck. Seine Prinzipien als Journalist, wirkten einfach mal so wie man sich eigentlich einen Journalisten vorstellen würde und im privaten Bereich lebte er eben ein Leben, das zwar etwas von der Norm abwich, aber sich trotzdem wie das von jedem anfühlen dürfte. Ganz anders war da Lisbeth Salander, welche man durchaus als außergewöhnlich beschrieben könnte. Geprägt durch ihre Kindheit fiel sie gesellschaftlich so weit durch, das sie selbst als Erwachsene einen Betreuer brauchte. Mehr möchte ich dazu jedoch nicht sagen, denn Lisbeth muss man selbst erlebt haben. Sympathisch war sie mir auf jeden Fall, denn sie bewies Stärke und Selbstbestimmtheit.


    Die Geschichte rund um den Vanger-Konzern war zusammen den Handlungen von Blomkvist und Salander ein echtes Feuerwerk der Geschehnisse. Was man hier erlebte, fühlte sich nicht nur echt an, sondern hinterließ  auch einen wahren WOW-Faktor. Besonders der Mix aus gesellschaftlichen Ansichten und finanziellen Machenschaften dürfte jeden Thriller-Fan einfach nur abholen, auch wenn der größte Teil der Spannung erst im letzten Drittel des Buches zu finden war. 


    Viel mehr kann man über das Buch wirklich nicht sagen, denn hier heißt es einfach mal selbst reinschnuppern. Mich zieht es auf jeden Fall in den nächsten Band, denn ich bin nicht nur gespannt was Blomkvist und Salander als Nächstes aufdecken, sondern auch wie sie es machen. 


    Dieser Thriller überraschte mich mit einer tiefgehenden Handlung und außergewöhnlichen Charakteren, die einfach mal anders waren, aber trotzdem realistischer wirkten, als in so manch anderen Buch dieses Genres. Ich freue mich jetzt schon auf den Nachfolger, denn ich hoffe dort einen ebenso besondere Geschichte wie in diesem Buch zu bekommen.

  2. Cover des Buches Zara und Zoë - Rache in Marseille (ISBN: 9783426307151)
    Alexander Oetker

    Zara und Zoë - Rache in Marseille

     (133)
    Aktuelle Rezension von: solveig

    Wer käme auf die Idee, dass die zarte Europol-Profilerin Zara die Zwillingsschwester einer skrupellosen Auftragmörderin der Drogenmafia ist? Die charakterlich so gegensätzlichen Schwestern Zara und Zoë sind sich seit vielen Jahren aus dem Weg gegangen, genauer gesagt, seitdem ihre Mutter den kleinkriminellen Vater verlassen hat. Doch bei ihre Ermittlungen zu einem schrecklichen Mord an einem jungen Mädchen in den Calanques von Marseille braucht Zara dringend Hilfe, und es gelingt ihr, Zoë dafür zu gewinnen, für kurze Zeit die Rollen zu tauschen.

    Zwar ist der Thriller in einem flotten, temporeichen Schreibstil verfasst, doch die Wortwahl ist oft vulgär und brutal. Sicher ist es Absicht des Autors, mit unterschiedlicher Ausdrucksweise den diversen Personen mehr Authentizität zu verleihen, auf mich wirkt es allerdings sehr klischeehaft. Auch die Charaktere bleiben mir zu blass und oberflächlich. Positiv zu bewerten ist das aktuelle Thema, das Oetker in den Mittelpunkt seines Romans stellt, und die damit zusammenhängenden Probleme vor allem der Banlieues von Großstädten: Armut, Terror, Korruption und Drogen. Dennoch möchte ich das Buch nur bedingt weiter empfeheln.

     

     

  3. Cover des Buches Zivilprozessrecht by Othmar Jauernig (2007-09-05) (ISBN: B01LP3KBAY)
    Othmar Jauernig;Friedrich Lent

    Zivilprozessrecht by Othmar Jauernig (2007-09-05)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    jauernigs bekanntes Lehrbuch zum Erkenntnisverfahren (bzw. ZPO I), übersichtlich aufgebaut mit so ziemlich allen wichtigen Themen, die examensrelevant sind (Verfügung- Beschluß-Urteil, Zuständigkeitsregeln, Urkundenverfaren usw.) Aber für das Referendariat reicht das Buch natürlich nicht, da zB für den Aufbau einer Relation zB nur ein kleiner Abschnitt vorgesehn ist. Und außerdem vertritt der Autor viele Mindermeinungen, ob der potentielle Klausurkorrektor damit einverstanden ist, bleibt dahingestellt.
  4. Cover des Buches Kindeswohl (ISBN: 9783257803587)
    Ian McEwan

    Kindeswohl

     (13)
    Aktuelle Rezension von: anena
    Das Hörbuch, gelesen von Eva Mattes, beschreibt einen einschneidenden Lebensabschnitt einer Familienrichterin. Ihre Eheprobleme und beruflichen Anforderungen werden gut beschrieben. Allerdings versucht McEwan in seinen Roman teilweise zuviel und zu theoretisch reinzupacken.
  5. Cover des Buches Familienrecht (ISBN: 9783406607646)
    Dieter Schwab

    Familienrecht

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Familenrechtslehrbuch aus der bekannten Reihe der Jurabücher, die mir eigentlich immer am besten gefallen hat. Die wenigen Fragestellungen, die für den Pflichtfachbereich wesentlich sind (Schlüsselgewalt, Scheidung, Besitzverhältnisse), werden behandelt, an zahlreichen Stellen scheint der Autor seine Meinung für vorzugswürdig gegenüber dem BGH zu halten, ansonsten für die Wahlfächler oder für den Fachanwaltskurs interessant. Und sind das nicht ganz überwiegend die weiblichen Kollegen mit dem familiären Touch? Ich glaube schon...
  6. Cover des Buches Das Kind, das eine Katze sein wollte (ISBN: 9783423351355)
  7. Cover des Buches Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey (ISBN: 9783426786031)
    Sophie Seeberg

    Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Lese-Eule-Steffi

    Sophie Seeberg erzählt in diesem Buch, wie ihr Alltag als Gerichtsgutachterin in Familien- und Sorgerechtsangelegenheiten gestaltet ist. 

    Das Buch besteht aus einzelnen Kapiteln, in dem jedes Kapitel einen neuen, in sich abgeschlossenen, Fall beschreibt. Ihre Aufgabe ist es, zu entscheiden, ob bzw. unter welchen Bedienungen Kinder bei ihren Eltern weiterleben können/sollen. Hier ist immer auf das Wohl des Kindes zu achten und für dieses im Besten Fall zu entscheiden.

    Der Lesefluss ist angenehm und leicht verständlich. In diesem Buch trifft man auf die unterschiedlichsten Charaktere, die einen manchmal selbst an der Menschheit zweifeln lässt. Man trifft auf überforderte oder gar durchgeknallte Eltern- oder Familienteile, Manipulative oder Müllbeherbergende Charakter. 

    Jeder einzelne Fall und jedes einzelne Kind geht einem hierbei sehr nahe und man fragt sich, womit sie es verdient haben, solche Eltern zu haben. Oft kann man bei den Erzählungen mit dem Eltern nur den Kopf schütteln, einige sind so unwahrscheinlich, dass man es sich nicht  verkneifen kann, kurz über diese schmunzeln zu müssen.

    Der Einblick in diese Familiären Situationen ist gleichermaßen erschreckend wie schwer verdaulich. Die Fälle sind derart spannend, dass dieses Buch auf jeden Fall lesenswert ist.

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