Bücher mit dem Tag "familienprobleme"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "familienprobleme" gekennzeichnet haben.

105 Bücher

  1. Cover des Buches Begin Again (ISBN: 9783736302471)
    Mona Kasten

    Begin Again

    (3.468)
    Aktuelle Rezension von: Maike_Merker

    Was ein toller Auftakt der Reihe.

    Der Schreibstil von Mona Kasten ist toll und das Buch hat mir sehr gut gefallen.
    Ich mochte Allie, Kaden & die restliche Clique super gern, die Tension zwischen den beiden war toll und ich habe ein wenig mit den beiden mitgelitten. Bin gespannt wie die Geschichten der anderen sein werden 🤭

  2. Cover des Buches Buddenbrooks (ISBN: 9783596712731)
    Thomas Mann

    Buddenbrooks

    (2.425)
    Aktuelle Rezension von: HarryPlotter

    Die Buddenbrooks ist kein optimistischer Roman. Im Mittelpunkt stehen Johann Buddenbrook und später seine Kinder Thomas und Tony; am Ende bleibt nur noch Hanno. Man erlebt, wie die Familie nicht nur an gesellschaftlichem Ansehen verliert, sondern allmählich zerfällt.

    Schon zu Beginn wird deutlich, dass alles auf einen Niedergang hinausläuft. Während sich gesellschaftliche Verhältnisse und Machtstrukturen verändern, versuchen Thomas und Tony, den Namen und die Würde der Familie zu bewahren – doch die neuen Zeiten sind unerbittlich. Viele Nebenfiguren verstärken dieses Bild einer Welt, die zunehmend überholt wirkt.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn einige Passagen – besonders um Hanno – etwas schwerfällig waren. 

  3. Cover des Buches Feel Again (ISBN: 9783736304451)
    Mona Kasten

    Feel Again

    (1.932)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Magdalena

    „Feel Again“ hat mich besonders berührt, weil Sawyer und Isaac als Paar einfach perfekt funktionieren. Ehrlich: Zuerst dachte ich, das Buch wird nichts für mich – normalerweise lese ich lieber über Bad Boys. Aber ich wurde vom Gegenteil überzeugt. Sie, die zynische Fotografin mit Schutzpanzer; er, der schüchterne, kluge Softie – zusammen wachsen sie genau dorthin, wo Vertrauen und Anziehung sich die Waage halten. Ihr Deal startet spielerisch, wird dann zu echter Nähe, ohne Grenzen zu übergehen. Mona Kasten zeichnet die beiden mit Humor, knisternden Dialogen und leiser Verletzlichkeit: ein glaubwürdiger Slow Burn mit verdienten Höhepunkten. Vertraute Gesichter geben Wärme, doch Sawyer & Isaac stehlen jede Szene. Geliebt!

  4. Cover des Buches Eleanor & Park (ISBN: 9783423626392)
    Rainbow Rowell

    Eleanor & Park

    (1.181)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    Mit ein bisschen Verspätung ist endlich der Frühling auch meteorologisch bei uns angekommen, und das heißt auch immer: Zeit für Frühlingsgefühle! Deswegen hatte ich Lust auf eine luftig-leichte Liebesgeschichte. Vor einigen Jahren habe ich in meiner Lieblingsbuchhandlung einen Jugendroman gekauft, der genau das bietet, wonach ich gerade gesucht habe. „Eleanor & Park“ ist der Debütroman von Rainbow Rowell aus dem Jahr 2015, der schnell Erfolge verbuchen konnte. 2016 wurde das Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, und auch der Gott der Jugendliteratur selbst, John Green, äußerte sich in so hohen Tönen über „Eleanor & Park“, dass diese prompt auf das Cover gedruckt wurden: „Dieser großartige Roman erinnert mich nicht nur daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Mädchen zu sein, sondern auch daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Buch zu sein.“ Eine Lobeshymne von John Green ist quasi ein Ritterschlag. Inzwischen wird Rainbow Rowell aber auch oft mit Green in einem Atemzug genannt, und ist häufig die empfohlene Alternative für jene, die die überschaubaren Werke von Green schon kennen und lieben. 

    Der 16-jährige Park Sheridan lebt im Jahr 1986 mit seinem US-amerikanischen Vater, seiner koreanischen Mutter und seinem jüngeren Bruder Josh in Omaha im US-amerikanischen Bundesstaat Nebraska. Er fährt mit dem Schulbus zur Schule, wo Jeder seinen festen Sitzplatz hat. Der Platz neben ihm war bisher frei, worüber er ganz froh war. Nun gibt es jedoch ein neues Mädchen in seinem Jahrgang, das gezwungenermaßen den freien Platz einnimmt. Dass das der Beginn einer Liebesgeschichte ist, kann sich Park beim besten Willen nicht vorstellen.
    Nachdem die gleichaltrige Eleanor Douglas nach einem Jahr Reißaus wieder in die prekären Verhältnisse ihres Elternhauses zurückkehrt, muss sie dadurch auch die Schule wechseln. Schon am ersten Schultag bekommt sie die Ablehnung ihrer Mitschüler deutlich zu spüren und landet notgedrungen neben einem kleinen, schmächtigen Jungen im Schulbus. Dass dieser Junge Park heißt und dass die Beiden mehr gemeinsam haben, als sie denkt, ahnt auch sie noch nicht. 

    „Er versuchte nicht mehr, sie zurückzuholen.“, ist der erste Satz des Prologs, welcher ein klassisches Beispiel für eine epische Vorausdeutung ist, also hier am Anfang des Romans steht, aber eine Vorwegnahme des Ausgangs der Geschichte ist. Mit insgesamt annähernd 450 Seiten und 58 Kapiteln sind letztere recht kurz gehalten. Park und Eleanor wechseln sich als personale Erzähler im Präteritum ab, manchmal auch innerhalb der Kapitel. Der Handlungszeitraum beginnt im August 1986 und spielt etwa bis zum Ende des Schuljahres 1987.

    Als Erstes lernt der Leser den männlichen Protagonisten Park Sheridan kennen. Er ist ein verhältnismäßig kleiner, schlanker Junge mit grünen Augen, den seine Mitschüler aufgrund seiner koreanischen Mutter als Asiaten bezeichnen. Gelegentlich hat er mit Rassismus zu tun, so wird seine Mutter von einem Schüler fälschlicherweise als Chinesin bezeichnet oder es wird ihm nachgesagt aus dem Dschungel zu kommen, weil die Szenerie in einem Film über den Vietnamkrieg im Dschungel spielte. Sogar Parks Bruder Josh ist inzwischen größer als er, weshalb er Schwierigkeiten hat, gegen ihn im Taekwondo anzukommen. Auch in der Schule gegen den Rüpel Steve hat Park es deshalb nicht leicht, weshalb er eher ein zurückhaltender und schüchterner Schüler ist, der gerne Musik hört oder mit seinem Freund Cal abhängt.

    Eleanor Douglas hat dagegen einen ganz anderen Hintergrund. Sie lebt seit Kurzem wieder bei ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren vier jüngeren Geschwistern, beziehungsweise Halbgeschwistern, in einem sehr kleinen Haus, sodass sie sich ihr Zimmer mit all ihren Geschwistern teilen muss. Das Zimmer ist klein und so beengt, dass nicht einmal jeder ein Bett für sich alleine hat. Das einzige Badezimmer hat keine Tür, weshalb ein behelfsmäßiges Laken über den Türrahmen gespannt wurde. Eleanors Verhältnis zu ihrem Stiefvater ist sehr schlecht, da dieser aggressiv und gewalttätig ist. Eleanor hat dunkelbraune Augen, einen roten Lockenschopf und Sommersprossen. Sie ist ein durchschnittlich großes, aber pummeliges Mädchen, das aufgrund der finanziellen Not ihrer Familie kaum Kleidung besitzt. Mit zu großen Hemden, geflickten oder löchrigen Hosen oder einer Krawatte, mit der sie sich die Haare zusammen bindet, fällt sie unfreiwilligerweise auf wie ein bunter Hund. Als 16-Jährige ist sie gerade mitten in der Pubertät, hat aber zuhause keinerlei Rückzugsorte oder Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentfaltung. In der Schule ist sie den Schikanen ihrer Mitschülerinnen ausgeliefert. Kurzum, Eleanor ist eine bemitleidenswerte Figur. Dennoch fiel es mir zwischendurch schwer, mit ihr zu sympathisieren. Vermutlich aufgrund ihrer sozialen Herkunft igelt sie sich stark ein und wirkt gerade auf Unbekannte abweisend und widersprüchlich. Dies ist zwar der Tatsache verschuldet, dass sie auf sich alleine gestellt ist und kaum Rückhalt aus ihrem familiären Umfeld bekommt, es macht sie jedoch auch zu einem zwiespältigen Charakter.

    Insgesamt fand ich es großartig, dass Rowell versucht neben der ersten großen Liebe auch noch ernste Themen wie Armut, Alkoholismus, Rassismus, häusliche Gewalt und Mobbing unterzubringen. Allgemein gelingt dies auch sehr gut, allerdings gibt es gerade in puncto Armut einen Aspekt, den ich Rowell nicht abkaufen kann. Dass Eleanor mit erschreckender Mittellosigkeit groß wird, wird regelmäßig deutlich. Sie besitzt keine Jacke und das Essen, das ihre Mutter kocht, besteht häufig aus Resten wie Reis und Ei oder belegtem Toastbrot, während ihr Stiefvater ein Steak aufgetischt bekommt. Im zwölften Kapitel erzählt Eleanor aber, dass es in ihrem Haushalt „kein Telefon, keine Waschmaschine, keine Zahnbürste“ gäbe. Eleanor müsse sich deswegen die Zähne mit Salz schrubben. Aber ganz ehrlich, es kann einfach nicht sein, dass vom Haushaltsgeld eine siebenköpfige Familie plus ein Hund und eine Katze durchgefüttert werden können, wobei der Stiefvater sogar noch sein Steak erhält, während für Zahnbürsten, die schätzungsweise ein Dollar das Stück kosten, kein Geld übrig ist. Vielleicht wollte Rowell auf Teufel komm raus die Armut dieser Menschen darstellen, hat dabei aber den Realitätsbezug verloren. Oder wer auch immer in der Familie Douglas für die Ausgaben verantwortlich ist, kann nicht haushalten, und macht die Familie ärmer als sie ist.

    Rowell verwendet eine einfache Sprache, die sich an den Jugendslang anbiedert und nicht vor Umgangssprache wie „Wichser“, „Schlampe“ oder „Arschloch“ zurückschreckt. Gleichzeitig beweist sie aber auch, dass eine schlichte Sprache nicht gleich ein schlichter Stil bedeutet. Der Schreibstil ist zwischendurch humorvoll, aber vor allem die zarten Annäherungsversuche zwischen Eleanor und Park sind zauberhaft fein, kreativ und doch so unverkennbar, dass sich jeder Leser darin wiederfinden kann. Die aufkeimenden Emotionen zwischen den beiden Jugendlichen sind so wunderschön, ohne jemals kitschig oder klischeehaft zu werden. Auch das Tempo ist sehr gut gewählt, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Dennoch blitzt gelegentlich durch, dass dies Rowells Debütroman ist, da es stilistisch noch nicht ganz ausgefeilt ist und ich leider einen fachlichen Fehler gefunden habe. In Kapitel 42 erzählt Eleanor: „seine Augen waren so grün, dass sie Kohlensäure in Sauerstoff hätten umwandeln können.“ Moment mal, Kohlensäure? Worauf Eleanor hier anspielt, ist höchstwahrscheinlich die Photosynthese, Stichwort „grün“. Dabei wird aber, wie man im Biologieunterricht lernt, Kohlenstoffdioxid (CO2) in Sauerstoff (O2) umgewandelt. Kohlensäure dagegen hat die Summenformel H2CO3 und spielt bei der Photosynthese überhaupt keine Rolle. Vielleicht ist dieser Fehler auch erst bei der Übersetzung entstanden. Jedenfalls ist es schade, dass jemand hier nicht einfach noch einmal nachgeschlagen hat.

    Etwas, das quasi die Quintessenz von „Eleanor & Park“ ist, sind die zahllosen subkulturellen Anspielungen an die 1970er und 80er-Jahre. Seien es Comics, Musik, Filme oder gar Literatur und Lyrik. Während der gemeinsamen Busfahrt haben Eleanor und Park fast täglich Zeit sich über gemeinsame Interessen auszutauschen. Viele der Referenzen waren mir bekannt, seien es Bands wie „Joy Division“, „The Beatles“, „U2“ oder Comics wie „Batman“, „Fantastic Four“ oder „Watchmen“. Andere Anspielungen waren mir dagegen gar nicht bekannt, weil ich erstens ein Kind der 1990er bin und zweitens die US-amerikanische Subkultur doch manchmal Unterschiede zu der Mitteleuropas aufweist. So musste ich erst einmal recherchieren, was es mit „XTC“, „Skinny Puppy“ oder „Echo & The Bunnymen“ auf sich hat. Einerseits finde ich es ganz cool, beim Lesen nebenbei noch dazuzulernen, andererseits waren die unbekannten Referenzen manchmal zu viel des Guten, weil ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste, um zu recherchieren, damit ich den Hintergrund der Geschichte besser verstehe, auch wenn das den Lesefluss oft unterbrochen hat.

    Das Ende ist im Grunde genommen wie das gesamte Buch. Es folgt nicht dem klassischen Handlungsstrang und so wird auch der Abschluss nicht den Erwartungen jener Leser gerecht, die ein 08/15-Ende suchen. Doch gerade wegen seiner Bittersüße hat sich „Eleanor & Park“ einen Platz in meinem Herzen erschlichen. 

    „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell ist eine wirklich liebenswürdige Geschichte über die erste große Liebe zweier 16-Jähriger im Jahr 1986. Sie hebt sich in vielerlei Hinsicht von typischen Liebesromanen für Jugendliche ab und ist eine schöne Frühlingslektüre. Mir wird das Jugendbuch zwar in positiver Erinnerung bleiben, es ist aber nicht ganz makellos. Eleanor ist als Protagonistin manchmal schwierig, der Stil ist noch nicht perfekt und die vielen Referenzen sind für Jugendliche heutzutage wahrscheinlich nicht mehr verständlich. Auch, dass Eleanor anfangs keine Zahnbürste hat, oder der fachliche Fehler bezüglich der Photosynthese, sind relativ kleine Kritikpunkte, die in ihrer Summe aber ins Gewicht fallen. Deshalb kann ich „Eleanor & Park“ aus dem Jahr 2015 nicht mehr als drei von fünf Federn geben. Doch gerade für die Zielgruppe, Jugendliche zwischen 14-18 Jahren, ist dieser Liebesroman aus vielen Gründen empfehlenswert.

  5. Cover des Buches Feuchtgebiete (ISBN: 9783832164225)
    Charlotte Roche

    Feuchtgebiete

    (2.338)
    Aktuelle Rezension von: Moidlvomberch

    Charlotte Roche schreibt in „Feuchtgebiete“ unglaublich offen und schockierend ehrlich über Körperlichkeit und Hygiene. Der Schreibstil ist flüssig und man merkt, dass sie bewusst Grenzen austesten will. Für mich war es stellenweise allerdings ein bisschen zu viel des Guten – manche Szenen sind so detailliert eklig beschrieben, dass der Lesespaß etwas auf der Strecke bleibt. Wer auf extreme Tabubrüche steht, wird es lieben, mir war es für eine Top-Bewertung dann doch etwas zu gewollt provokant.


  6. Cover des Buches Lucian (ISBN: 9783401510248)
    Isabel Abedi

    Lucian

    (1.679)
    Aktuelle Rezension von: Kaci

    Isabel Abedis Jugendbuch "Lucian" erzählt eine fesselnde Geschichte von Liebe, Geheimnissen und Schicksal. Die Protagonistin Rebecca wird von einem geheimnisvollen Jungen namens Lucian in ihren Träumen heimgesucht, der keine Vergangenheit hat und keinerlei Erinnerungen besitzt. Ihre Verbindung wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, als sie plötzlich getrennt werden und sich mit den Folgen dieser Trennung auseinandersetzen müssen.

    "Lucian" ist zweifelsohne ein schönes Jugendbuch, das mit seiner ungewöhnlichen Liebesgeschichte und seinem mysteriösen Plot fesselt. Die Verbindung zwischen Rebecca und Lucian wird mit jeder Seite intensiver und man kann nicht anders, als mit den beiden mitzufiebern. Allerdings gibt es auch einige Längen in der Handlung, die die Spannung ein wenig abbauen. An einigen Stellen zieht sich die Geschichte und es dauert, bis die Handlung wieder Fahrt aufnimmt. Nichtsdestotrotz bleibt "Lucian" ein lesenswerter Roman, der mit seinen mysteriösen Elementen und der emotionalen Tiefe der Geschichte punktet. Die Beziehung zwischen Rebecca und Lucian ist faszinierend und die Fragen um ihre gemeinsame Vergangenheit und die Geheimnisse, die sie teilen, halten die Leserinnen und Leser in Atem.

    Fazit: "Lucian" von Isabel Abedi ist ein schönes Jugendbuch mit einem tollen Schreibstil, der mit einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte und mysteriösen Elementen fesselt. Trotz einiger Längen in der Handlung bleibt die Geschichte interessant und mitreißend. Fans von romantischen Jugendromanen mit einer Prise Mystik werden mit "Lucian" sicherlich auf ihre Kosten kommen.

  7. Cover des Buches Wenn Donner und Licht sich berühren (ISBN: 9783736308305)
    Brittainy C. Cherry

    Wenn Donner und Licht sich berühren

    (902)
    Aktuelle Rezension von: Lesemarathon09

    Manche Geschichten hört man – und manche fühlen sich an, als würden sie direkt ins Herz sprechen. Wenn Donner und Licht sich berühren war für mich genau so eine Geschichte. Als Hörbuch erlebt, hat sie mich nicht nur begleitet, sondern tief bewegt – bis zu Tränen.

    Brittainy Cherry widmet sich einem Thema, das viel zu oft unterschätzt wird: Mobbing in der Schule. Nicht nur die verletzenden Worte und grausamen Momente stehen im Mittelpunkt, sondern vor allem die unsichtbaren Narben, die bleiben. Die Art, wie sie zeigt, welche Konsequenzen Ausgrenzung und psychische Misshandlung haben können – und wie weit diese bis ins spätere Leben hineinreichen – ist eindringlich und ehrlich. Es sind Folgen, die man nicht immer vor Augen hat, die aber erschreckend real sind.

    Dieses Buch verlangt Stärke von seinen Leserinnen und Lesern. Es behandelt schwere Themen wie Tod, Verzweiflung und seelische Gewalt mit einer Intensität, die unter die Haut geht. Es ist nichts für schwache Nerven – und doch lohnt sich jede einzelne Seite. Denn zwischen all dem Schmerz liegt auch Hoffnung. Zwischen Donner und Dunkelheit findet sich Licht.

    Besonders berührt hat mich, wie die Geschichte zeigt, dass man selbst aus den tiefsten Wunden Kraft schöpfen kann. Dass man nicht nur an seinem Leid zerbricht, sondern daran wachsen kann – langsam, vorsichtig, aber spürbar.

    Es ist mein zweites Buch von Brittainy Cherry, und wieder hat sie mich vollkommen überzeugt. Ihre Worte tragen so viel Gefühl in sich, ohne je überladen zu wirken. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und weiß jetzt schon, dass ich auch ihre anderen Werke lesen möchte.

    Ein Buch, das weh tut – und gerade deshalb so wichtig ist.

  8. Cover des Buches Die Buchspringer (ISBN: 9783743204812)
    Mechthild Gläser

    Die Buchspringer

    (679)
    Aktuelle Rezension von: Schanin

    Ich hatte anfangs Zweifel gehabt, ob mir ein Kinder-/Jugendroman gefallen könnte, aber ich wurde nicht enttäuscht. Ich fand den Roman sehr gut zu lesen, mit vielen überraschenden Wendungen, sodass es bis zum Ende spannend blieb und das Ende auch absolut nicht voraussehbar ist. Ich fand die Handlung hat sich auch von Cornelia Funkes Tintenblut abgehoben - die einzige große Ähnlichkeit ist, dass die Protagonisten in Bücher springen können. Für Literaturfans ein Muss, da es Spass macht, die verschiedenen Bücher oder Balladen, in welche Amy eintaucht, wiederzuerkennen. 

  9. Cover des Buches London Road - Geheime Leidenschaft (Deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories 2) (ISBN: 9783548285986)
    Samantha Young

    London Road - Geheime Leidenschaft (Deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories 2)

    (805)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Johanna Walker ist jung, attraktiv und kann sich vor Verehrern kaum retten. Aber jeder sieht nur ihre Schönheit, niemand kennt ihr Geheimnis. Sie will mit ihrem kleinen Bruder der Armut und der Gewalt in ihrer Familie entfliehen. Daher sucht Johanna einen soliden Mann, gutsituiert und zuverlässig. Stattdessen begegnet sie Cameron McCabe – gutaussehend, arrogant und irgendwie gefährlich. Gefährlich sexy. Er ist jedoch der Einzige, der wirklich in ihr Innerstes blicken will. Der Schreibstil ist wie schon in dem o. g. Buch flüssig und fesselnd. Auch die erotischen Szenen sind gut in die Handlung integriert, wobei man es beinah knistern hört. Aber auch ernstere Abschnitte werden behandelt, z. B. in denen Johanna über ihr Verhältnis zu ihrem Bruder erzählt. Dieser Roman ist der Autorin erneut super gelungen - ein echtes Romantik-Highlight.

  10. Cover des Buches Love Letters to the Dead (ISBN: 9781250062963)
    Ava Dellaira

    Love Letters to the Dead

    (193)
    Aktuelle Rezension von: Svenja_Blue

    "Love Letters to the Dead" von Ava Dellaira ist bei Hot Key Books erschienen. Diese Rezension bezieht sich auf die englischsprachige Originalausgabe. 

    Triggerwarnung, die im Buch leider komplett fehlt:  implizierter SA und implizierte Vergewaltigung, Gewalt, Tod, Alkoholkonsum, Suizid.


    Cover

    Schon bei "Auf der Suche nach dem Kolibri" hatte das Cover es mir besonders angetan. Bei diesem Buch ist es genauso. Das Cover fängt die Nostalgie und Melancholie ein, die beim Lesen aufkommt und die man bei Laurel verspürt. Viele Szenen spielen abends oder nachts und die Farbtöne passen da sehr gut zu. 

    Inhalt

    Laurel muss für Englisch einen Brief schreiben. An eine Person, die gestorben ist. Sie entscheidet sich für Kurt Cobain. Er ist jung gestorben, genau wie ihre Schwester May. Bald werden aus dem einen Brief mehr. Laurel schreibt an Janis Joplin, Heath Leadger, River Phoenix, Amelia Earhart und Amy Winehouse. Nur in den Briefen fühlt sie sich verstanden und findet die Kraft, in Worte zu fassen, was passiert ist und was sie durchmacht. Zwischen den Briefen lernt sie langsam mit dem Verlust umzugehen, findet in Sky ihre erste Liebe, neue Freunde und zum ersten Mal in ihrem Leben steht sie vor der Frage: Wer ist sie wirklich? Wer möchte sie sein? Und ist es ihre Aufgabe, ihre Identität in May zu finden, oder lohnt es sich, sie selbst zu sein?

    Der Plot ist langsam. Action gibt es keine, aber das kann man sich vom Klappentext her schon denken, glaube ich zumindest. Es ist eine Coming-of-age-story, bei der man Laurel begleitet, wie sie mit Verlust umgeht und versucht, sich aus den Scherben ihres Lebens etwas aufzubauen. Sie weiß selbst nicht, wer sie wirklich ist, weil sie so lange wie May sein wollte. Ohne ihre Schwester muss Laurel erst lernen, ihre Stimme und ihre Identität zu finden. Zwischen nostalgischen und melancholischen Momenten, Partys, sternenklaren Herbstnächten und Erinnerungen, Nirvana und langen Autofahrten, lernt Laurel mit Sky die Liebe kennen und mit Hannah und Natalie, Tristan und Kristen die Freundschaft.

    Es gibt eine Menge reflektierter Momente, Versuche, tiefsinnig zu sein und Laurels innere Monologe, wo sie versucht, irgendwie mit dem klarzukommen, was passiert ist und das Loch zu stopfen, das Mays Tod hinterlassen hat. Dabei erfährt man nach und nach von ihrer Vergangenheit und wie es zu Mays Tod gekommen ist. An dieser Stelle muss ich sagen, dass das Buch in dem Moment auch eine sehr heftige Wendung nimmt. Da hätte vermutlich eine Triggerwarnung nicht geschadet. Ohne zu spoilern, es geht um sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung, sowie Suizid. Zwar wird nichts beschrieben, aber stark impliziert. Laurel versucht ihre Gefühle im Alkohol zu ertränken, was auch zu einem (problematischen) Konsumverhalten führt.

    Insgesamt war das Buch düsterer als ich es vom Cover und Klappentext her vermutet hatte. Abgesehen von den oben genannten Themen spielen Selbstliebe, Akzeptanz, Freundschaft, (erste) Liebe, Trauer, Depressionen, Queerness und Selbstfindung eine große Rolle. Das Buch hat mich ziemlich nachdenklich zurückgelassen.

    Schreibstil

    Der Schreibstil war flüssig und unkompliziert. Wie schon bei "Auf der Suche nach dem Kolibri" schafft die Autorin es, die melancholische und nostalgische Momente einzufangen und zu beschreiben. Ich liebe ihre Beschreibungen.

    Charaktere

    Laurel ist 15 oder 16, als ihre Schwester May stirbt und ihr Leben ein einziger Scherbenhaufen wird. Sie ist unsicher und hat ihre eigene Stimme und Identität noch nicht gefunden, denn sie hatte May immer bewundert. May, die mit älteren Männern ausging, May die nachts auf Partys verschwand und mit Alkoholatem und glänzenden Augen zurückkam. May, die cool war, im Gegensatz zu Laurel, und damit alles war, was Laurel sein wollte. Nach Mays Tod versucht Laurel, genau wie May zu sein. Sie trinkt, versucht ihre Gefühle im Alkohol zu ertränken und imitiert Mays riskantes Verhalten. Ich mag Laurel nicht, hasse sie aber auch nicht. Ich konnte sie verstehen und mit ihr mitfühlen. Besonders als man erfahren hat, was ihr passiert ist, hat es mir unfassbar leid für sie getan.

    May war Laurels Schwester. Sie war schön, klug, cool, geheimnisvoll und liebte riskantes Verhalten. Erst im späteren Verlauf der Geschichte versteht man May besser und erst da mochte ich sie dann auch. Sie wurde am Ende mein dritter Lieblingscharakter, womit ich am Anfang nicht gerechnet hatte.

    Skay war mein Lieblingscharakter in der ganzen Geschichte. Ich mochte seine Art und seine Persönlichkeit echt gerne. Daran hat auch seine Vergangenheit nichts geändert, die man im Verlauf der Geschichte erfährt. Er hat eine sanfte Seite, liebt Laurel und versucht ihr zu helfen und sie zu beschützen. Auch er hat tiefsinnige Momente, die mir gut gefallen haben.

    Hannah & Natalie: Die beide waren okay. Sie sind queere Charaktere und wie alle anderen Charaktere gut geschrieben, finde ich. Die Queerness hat sich nicht gezwungen angefühlt, das hat mir gut gefallen. Hannah hat mir leid getan wegen ihrem Bruder und mir hat das Ende ihrer Geschichte gut gefallen. Natalie ringt ziemlich lange mit ihrer Queerness und hat Schwierigkeiten sie (nüchtern) zu akzeptieren. Die beiden sind Laurels beste Freundinnen und ihre Freundschaft hat sich echt angefühlt.

    Tristan & Kristen: Tristan ist auf jeden Fall mein zweiter Lieblingscharakter. Er ist ein Punk und rebellischer unterwegs als die anderen, das mochte ich total geerne. Trotzdem hat auch er seine tiefsinnigeren Momente und bietet Laurel Freundschaft. Kristen war auch ganz okay, sie wirkte etwas verträumter und erinnerte mich an die Hippies aus den 60er. Die beiden als Paar haben mir echt gut gefallen.

    Am wenigsten mochte ich Jason und Billy.


    Fazit

    Melancholisch und nostalgisch, mit heftigeren Themen als erwartet. Fehlende Triggerwarnung. Trotzdem lohnt es sich, der Geschichte eine Chance zu geben. Es ist ein Buch über Geschwisterliebe, Liebe, Verlust und Trauer und was es bedeutete, sich selbst zu finden, wenn man verloren ist.

  11. Cover des Buches Paper Passion (ISBN: 9783492061162)
    Erin Watt

    Paper Passion

    (601)
    Aktuelle Rezension von: Maijas_Leseoase

    In diesem Teil geht es nun um Easton Royal, dem 3. Bruder der Royal Jungs. Easton liebt die Frauenwelt und macht auch nicht vor "älteren" halt. Doch plötzlich trifft er auf Hartley und sie ist ganz anders als alle Frauen zuvor. Mit seiner üblichen überheblichen Macho Art kommt er ganz und gar nicht bei ihr an. Auch das 4. Buch dieser Reihe hat mich gefesselt und es hat Spaß gemacht zu lesen, wie Eastons Welt von heute auf morgen auf den Kopf gestellt wird. Hartley macht ohne es zu wissen, einen besseren Menschen aus ihm. Das schockierende Ende hat mich total getroffen und auch emotional abgeholt. Ich muss direkt weiter lesen und wissen, wie das Schicksal der Royals weiter geht.

  12. Cover des Buches Things We Never Got Over (Knockemout 1) (ISBN: 9783548069371)
    Lucy Score

    Things We Never Got Over (Knockemout 1)

    (330)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Naomi flieht von ihrer eigenen Hochzeit, um ihrer entfremdeten Zwillingsschwester zu helfen, nur um von dieser beklaut zu werden. Die Kleinstadt ist nicht gut auf Naomis Schwester zu sprechen und macht es ihr anfangs nicht leicht. Zusätzlich muss sich Naomi um ihre Nichte kümmern und mit Bad-Boy Knox herumschlagen.

    Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an gut unterhalten und ich mochte das viele Gefluche. Das obligatorische Drama hat mich hier aber leider massiv gestört, weil es einfach nur unnötig war. 

    Den Epilog fand ich erst super kitschig, aber wie es schlussendlich ausging mochte ich sehr, da es mal was anderes war.

  13. Cover des Buches Firelight (Band 1) - Brennender Kuss (ISBN: 9783785579237)
    Sophie Jordan

    Firelight (Band 1) - Brennender Kuss

    (1.014)
    Aktuelle Rezension von: Catcartoon

    Das Buch Brennender Kuss von der Firelight-Trilogie ist so spannend, dass ich es an einem einzigen Nachmittag durchgelesen hatte. Ich konnte mich sehr gut in die Hauptpersonen hineinversetzen und hineinfühlen. Es ist eines der besten Bücher, die ich kenne und kann es nur weiterempfehlen. Außerdem habe ich auch die anderen zwei Bände gelesen und kann diese auch nur empfehlen. 

  14. Cover des Buches Die tausend Teile meines Herzens (ISBN: 9783423740418)
    Colleen Hoover

    Die tausend Teile meines Herzens

    (568)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Dieses Buch konnte mich leider nicht so wirklich überzeugen.
    Nun ist ein schlechtes Colleen Hoover Werk immer noch unterhaltsam und wahnsinnig gut geschrieben – aber die Geschichte hat mich nicht wirklich eingefangen und mir war lange nicht so richtig klar, worauf das Ganze hinaus laufen soll. 

    Ich mochte Merrit als Protagonistin recht gerne. Nicht, weil sie so liebenswert gewesen wäre, sondern, weil sie authentisch beschrieben war. Ihre Sorgen und Nöte waren nachvollziehbar – ihre Familie eine absolute Katastrophe. 

    Die Autorin schafft es, dass man aber trotzdem alle Figuren mag. Die Konstellation dieser Familie war halt absolut wild. 

    Aber mir fehlte es ein bisschen an Geradlinigkeit. Viele Themen werden nur kurz angerissen, dafür werden Seiten mit Belanglosigkeiten gefüllt. 

    Dass es sich um die Geschichte einer zerrütteten Familie handelt, wird einem schon irgendwann klar, aber dafür blieb zum Beispiel die Love Story etwas flach. 

    So wurde hier auch immer wieder das Thema Depression angesprochen, aber das kam für mich bei Lesen gar nicht so rüber. Da hätte man das Innenleben der Person viel besser beleuchten müssen. 

    Wenn ich etwas jünger wäre, hätte mir die Story wahrscheinlich besser gefallen. So blieb sie einfach ein bisschen flach.

  15. Cover des Buches Zweite Chancen (ISBN: 9783453418547)
    Monica Murphy

    Zweite Chancen

    (333)
    Aktuelle Rezension von: Maria_Schulze

    Ich war total vom ersten Band begeistert und hab mich sehr gefreut als eine Freundin mir den zweiten Band dann zu meinem Geburtstag geschenkt hat. Leider hat mich der zweite Band nicht so sehr wie der erste Band fesseln können. Wiederholt habe ich über Wochen das Lesen unterbrochen und war mir nicht sicher, ob ich es zu Ende lesen wollte. Letztendlich habe ich es doch gemacht, aber insgesamt konnte das Buch nicht an den ersten Band anknüpfen. 

    Es gab trotzdem aber auf jeden Fall gute Momente. Die Liebesgeschichte der beiden entwickelt sich weiter. Es gibt Höhen und Tiefen. Mir gefällt es, dann man an manchen Stellen mehr über den Bruder erfährt. Trotzdem war vieles einfach vorhersehbar. 

    Immer noch frage ich mich:
    War es wirklich Drews Kind oder nicht?
    Was ist mit der Mutter passiert?

    Deshalb gibt es von mir "nur" 3 von 5 Sternen.

  16. Cover des Buches Brausepulverherz (ISBN: 9783596035465)
    Leonie Lastella

    Brausepulverherz

    (234)
    Aktuelle Rezension von: Bianca_Cimiotti

    Eine wunderschöne Geschichte. Es hat allerdings eine Weile gedauert bis ich in der Geschichte von Milo und Jiara drin war, dafür hat sie mir danach um so besser gefallen.

    Jiara möchte es allen Recht machen. Verliert sich selbst dabei aber aus den Augen. Milo geht den Konfrontationen lieber aus dem Weg. Aber auch er ist nicht glücklich. Erst ein aufeinander Treffen beider, lässt beide erkennen was sie wirklich wollen. Sie finden ihren Weg und später auch glücklicherweise zueinander. Dario als bester Freund von beiden ist der Fels in der Brandung. So schön. Hat mir sehr gefallen.

    Jiara lebt eigentlich in Hamburg, jobbt aber in den Sommern über in einer Trattoria an der italienischen Riviera. Ihrer Herzensheimat. Ihr ansonsten so struktiertes Leben steht Kopf, als sie Milo trifft. Sofort ist da dieses Knistern und kribbeln. Nur manchmal fühlt es sich eher an wie kleine Stromschläge. So grundverschieden sind beide. Und eigentlich darf das alles nicht sein, den Jiara hat einen Freund in Hamburg und ein Leben. Doch dort ist sie schon sehr lange nicht mehr glücklich, auch in ihrer Liebe zu ihrem Freund Jonas nicht.

    Doch alles fügt sich irgendwann. Doch bis dahin ist es ein langer Weg wie im richtigen Leben. Ein gefühlvoller Roman über die Liebe und den Weg zur Selbstfindung.

  17. Cover des Buches Zerbrechlich (ISBN: 9783751768139)
    Jodi Picoult

    Zerbrechlich

    (400)
    Aktuelle Rezension von: BeaSwissgirl

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)


    Es ist x Jahre her seit ich zum letzten Mal ein Jodi Picoult Buch gelesen habe und nach dem zuklappen dieses Romans frage ich mich wieso ? ;)


    Der Schreibstil ist angenehm, fesselnd, bildhaft, jedoch nie überfrachtend, emotional, aber nicht dramatisierend. Die Entscheidung aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen ist geschickt gewählt, denn so erhält man als Leser ein umfassendes Bild, obwohl ich am Anfang schon etwas Mühe hatte oder Zeit brauchte die einzelnen Personen zuzuordnen.

    Durch die verschiedenen Sichtweisen, lernen wir die Charaktere besser kennen, ihre Sorgen, Ängste, Fragen, ihre Freuden, ihre Träume. Immer wieder gelang es der Autorin mir die Protagonisten nahe zu bringen und ich konnte so gut mitfühlen, egal, welche Meinung die Person hatte. DAS  muss man erst mal schaffen, von daher fand ich die Charakterausarbeitung wirklich äusserst gelungen.

    Ich hatte vor dem lesen des Buches nur wenig Wissen über die " Glasknochenkrankheit" und empfand die Auseinandersetzung darüber, gerade auch in Bezug auf die Klage als sehr intensiv und aufwühlend. Im letzten Kapitel kommt dann doch noch Willow zu Wort und gerade in der Hörbuchvariante, zu der ich ab und zu gegriffen habe ist es sehr berührend ihrer Stimme zu lauschen. Das Ende hat mich eiskalt erwischt im wahrsten Sinne des Wortes....und ich musste tatsächlich das Print in die Hand nehmen und den Abschnitte nochmals lesen, denn damit hätte ich niemals gerechnet!                                                                                                                                                                                     Aber lest selber ihr werdet es nicht bereuen!                  

    4,5 Sterne                                                                                                                                                                


  18. Cover des Buches The Girl in the Love Song (ISBN: 9783736317642)
    Emma Scott

    The Girl in the Love Song

    (208)
    Aktuelle Rezension von: LovelyReadingSpace

    Ich hab dieses Buch gelesen - und es war für mich ein absolutes Highlight. Selten hat mich eine Geschichte so tief berührt, wie diese Hier. Die Figuren sind so authentisch und lebendig, dass ich das Gefühl hatte, sie wirklich zu kennen. 

    Besonders. Die Hauptfigur hat mich in den Bann gezogen. Ich habe mit ihr gelitten, gehofft, gelacht und geliebt. Die Entwicklung von ihr war wunderschön zu verfolgen!

    Die Liebesgeschichte war intensiv, gefühlvoll und hat mich mehrfach richtig mitgerissen. Ich habe jede Seite genossen und wollte, dass das Buch niemals endet. 

    Absolute Empfehlung - ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte!

  19. Cover des Buches Sommer in Maine (ISBN: 9783833309519)
    J. Courtney Sullivan

    Sommer in Maine

    (122)
    Aktuelle Rezension von: Evastraum

    Nach ein paar Seiten war mir klar , dass ich das Buche bereits vor ca 13 Jahren zum ersten Mal gelesen habe , doch das hat dem aktuellen Vergnügen überhaupt nicht geschadet. Das Buch altert offensichtlich gut und der bitterböse Unterton gefällt mir nach wie vor. Alle vier Frauen kommen ziemlich schlecht weg und wie hat mich das hervorragend unterhalten! Ich habe gar nicht genug davon bekommen, habe oft laut gelacht und habe das Auslesen heraus gezögert. Eines der besten Bücher der Autorin; ungeschönte Lebensläufe mit viel Drama, doch nicht zu viel. Die perfekte Lektüre für den Sommer!

  20. Cover des Buches Kein Sommer ohne Liebe (ISBN: 9783596035342)
    Mary Kay Andrews

    Kein Sommer ohne Liebe

    (173)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Kein Sommer ohne Liebe von Mary Kay Andrews ist ein seichter, etwas dahin plätschernder Sommerroman. Der sich schnell lesen lässt. Mir persönlich war das Buch zu oberflächlich und ich kam mit den Protagonisten und deren Namen nicht zurecht.

    Geer ist Location – Scout und ist für einen neuen Film auf der Suche nach dem perfekten Ort. Den findet Geer in Cypress Key. Der kleine Ort ist etwas verschlafen, urig und hat seinen ursprünglichen Charme. Allerdings hat Cypress Key auch einen Bürgermeister der nicht sonderlich begeistert von den Dreharbeiten in seinem Ort ist. Bei all den Unstimmigkeiten zwischen Geer und Eb (dem Bürgermeister) finden die beiden gefallen aneinander. Doch es gibt immer wieder Auseinandersetzungen und private Probleme.

    Der Schreibstil ist leicht, sommerlich und frisch. Allerdings stolpert man am Anfang über die etwas komisch anmutenden Namen wie Geer, CeeJay, Eb oder Ginny. Aber wenn man die etwas öfter gelesen hat geht es schon. Die Geschichte an sich hätte eigentlich ganz nett sein können. Für mich gab es aber einige Längen und zu viel Nebensächlichkeiten die die Geschichte künstlich in die Länge zog.

    Auch blieben die Protagonisten sehr distanziert. Man hat alle nur Oberflächlich kennen gelernt und ehrlich gesagt war mir niemand so wirklich sympathisch. Auch konnte ich mit ihnen nicht wirklich mitfühlen. Sie waren mir zu unauthentisch und zu sehr auf sich bezogen. Es wird zwar viel geredet in dem Buch aber eine echte Kommunikation kam nicht zu Stande.

    Das Buch ist zwar nett zu lesen und gerade in den Sommermonaten geeignet wenn man nicht so viel denken will und sich nur berieseln lassen will. Wer hier eine tolle Story erwartet wird eher enttäuscht sein.

  21. Cover des Buches Total verliebt (ISBN: 9783453418530)
    Monica Murphy

    Total verliebt

    (515)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Ich glaube, dass dieses Buch einer der ersten Titel im New Adult Bereich war, auf den ich aufmerksam wurde, da er schon vor zehn Jahren erschienen ist. Monica Murphy ist ja durchaus auch eine bekannte Autorin in dem Genre, weshalb ich letztes Jahr ihre "Sisters in Love"-Trilogie gelesen habe und diese auch ganz gut fand. Deshalb durfte das Buch dann auch als Mängelexemplar bei mir einziehen, obwohl ich es vor einiger Zeit von meiner Wunschliste entfernt habe, upsi :D

    Hätte ich dieses Buch vor fünf Jahren gelesen, hätte ich es wahrscheinlich total geliebt. Da ich aber kein Neuling mehr in dem Genre bin und schon einige Titel gelesen habe, die mir besser gefallen haben, hat es mich halt nicht so umgehauen, aber es war nett für zwischendurch.

    Es geht um Fable und Drew, die gegensätzlicher nicht sein könnten, sich dann aber für den eigenen Vorteil doch zusammentun: Er braucht eine Frau, die über Thanksgiving mit zu seiner Familie kommt und seine Freundin spielt, sie braucht dringend das dafür gebotene Geld. Über die Woche, die die beiden gemeinsam verbringen kommen sie sich gezwungenermaßen näher und müssen feststellen, dass sie vielleicht doch gar nicht so verschieden sind, wie sie anfangs dachten…

    Den Schreibstil von Monica Murphy kannte ich ja bereits aus der genannten Trilogie und ich glaube, ich muss dazu auch nicht sonderlich viel sagen, denn ich habe die 275 Seiten an einem Abend in einem Rutsch durchgelesen, das hatte ich auch schon länger nicht mehr. Ich mag einfach, dass es einerseits so locker ist, dass man total in den Lesefluss kommt und einfach nur durch die Seiten fliegt, es aber gleichzeitig auch emotional und lustig ist. Zudem mag ich es, wenn Kapitel kurzgehalten werden und aus beiden Perspektiven erzählt wird. Außerdem begann jedes Kapitel mit einem Zitat, das fand ich ebenfalls passend.

    Zu den Charakteren: Ich mochte Drew und Fable und auch ihren kleinen Bruder, den Rest fand ich eher ziemlich ätzend. Ich fand beide sympathisch, obwohl die "angebliche 'Schlampe' lässt sich mit reichem Typen ein"-Thematik ja mittlerweile auch etwas ausgelutscht ist, aber das Buch ist, wie gesagt 2013 bereits erschienen. Außerdem hab ich festgestellt, dass ich den "Fake Dating"-Trope irgendwie schon ganz gerne mag.

    Und jetzt kommen wir zu meinem ganz großen Problem: Die Vergangenheit von Drew, das war echt hart. Und deswegen bräuchte dieses Buch ganz dringend eine Triggerwarnung. Ich will nicht wissen, wie es jemandem geht, der diese Erfahrungen auch machen musste, wenn diese Person dann das Buch liest… Ich hab nichts gegen so eine Thematik, da sie leider immer noch viel zu häufig Realität ist und ich kann das auch ab, aber man muss damit einfach sehr sensibel umgehen.

    Zudem war für mich die Problematik einfach sehr vorhersehbar, ich wusste ab dem ersten Aufeinandertreffen, was passiert war, was natürlich die Spannung sehr genommen hat. Dennoch muss ich aber auch sagen, dass mir die Charaktergestaltung der beiden Protagonisten gut gefallen hat und ich auch die Entwicklung mochte. Ich wurde also trotzdem gut unterhalten.

    Fazit: Ein solider New Adult Roman, der definitiv kein Muss ist, aber dennoch unterhaltsam für zwischendurch. Wer von der Autorin etwas lesen möchte, sollte sich lieber die "Sisters in Love"-Trilogie genauer anschauen.

    3,5/5

  22. Cover des Buches Kalte Seele, dunkles Herz (ISBN: 9783596701292)
    Wendy Walker

    Kalte Seele, dunkles Herz

    (152)
    Aktuelle Rezension von: EurekaPalmer

    Anfangs hatte ich leichte Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufinden und musste der Handlung konzentriert folgen, um durchzublicken. 

    Das Buch hat mir trotzdem sehr gefallen. Es ist sehr spannend und hält einige überraschende Wendungen bereit. Die Auflösung im letzten Kapitel bringt letztlich die ganze Wahrheit ans Licht.

    Die psychologischen Aspekte fand ich äußerst faszinierend. Narzismus steht dabei stets im Vordergrund und wie dieser die Beziehung zwischen Mutter und Tochter beeinflussen und prägen kann.

    Die Geschichte beherbergt unterschiedliche Blickwinkel und Perspektiven, was die Spannung nochmal etwas angefacht hat.

    Das Ende hat mich dann völlig aus den Socken gehauen.

  23. Cover des Buches Wenn ihr uns findet (ISBN: 9783453534346)
    Emily Murdoch

    Wenn ihr uns findet

    (143)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Carey ist fünfzehn Jahre alt und sie lebt mit ihrer jüngeren Schwester Jenessa tief im Wald in einem Wohnwagen. Die Mädchen kennen die Stimmen, das Leben und die Lebewesen des Waldes. Die Ruhe und die Kraft der Natur, begleiten die Mädchen schon ihr ganzes Leben. Ihre Mutter ist immer wieder für lange Zeit verschwunden und die Mädchen auf sich alleine gestellt. Ihr Vater hat eine neue Familie und beschließt nun, dass er Carey und Jenessa zu sich holen will und ihnen so ein Leben zeigen möchte, dass sie gar nicht kennen. Zwei Welten prallen aufeinander und es kann nicht alles so einfach von statten gehen und für Carey und Jenessa beginnt ein ganz neuer Abschnitt.  

    Das Buch hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Die Autorin schreibt aus der Sicht Careys und tut dies mit einfacher Sprache, aber dies macht die Geschichte noch wirkungsvoller. Ab 14 Jahren.


  24. Cover des Buches I'll Give You the Sun (ISBN: 9780142425763)

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