Bücher mit dem Tag "fanny"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fanny" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Die Holunderschwestern (ISBN: 9783453419230)
    Teresa Simon

    Die Holunderschwestern

     (193)
    Aktuelle Rezension von: rapoed

    Ich bin absolut begeistert und sehr bewegt von dieser Familiengeschichte. Die Holunderschwestern haben mir unvergessliche Lesestunden beschert. Katharina Raith hat sich mit ihrer eigenen Werkstatt einen Traum erfüllt und arbeitet erfolgreich als Restauratorin gemeinsam mit ihrer besten Freundin und Geschäftspartnerin Isi.

    Eines Tages steht plötzlich Alex Bluebird aus London in ihrer Privatwohnung und übergibt ihr Tagebuchaufzeichnungen ihrer verstorbenen Urgroßmutter Fanny. Katharina ist vollkommen perplex, denn soviel sie weiß, hat Fanny Deutschland nie verlassen. 

    Eine total aufregende, fesselnde Reise in die Vergangenheit ihrer Vorfahren beginnt und deckt unglaubliche Familiengeheimnisse auf.

    Der Schreibstil der Autorin ist so bildgebend, tiefgründig, gefühlvoll, authentisch, realitätsnah und versetzt mich dabei in einen Zustand, als wäre ich unmittelbar dabei, lässt mich die Emotionen der Protagonisten am eigenen Leib spüren und fühlen. 

    Gelebte Geschichte, die für uns nicht besser aufbereitet werden kann.

    Für mich auf jeden Fall eine absolute Bereicherung. 

    Ich freue mich auf weitere Romane der Autorin und kann auch für dieses Buch nur eine klare, deutliche Leseempfehlung aussprechen. 

  2. Cover des Buches Wolkenschloss (ISBN: 9783596523092)
    Kerstin Gier

    Wolkenschloss

     (1.319)
    Aktuelle Rezension von: loasi

    Aufgrund des Titels habe ich einen Fantasy-Roman erwartet, doch bekam einen Krimi-Roman. Doch trotzdem war das Buch super! Es ist zwar nichts großartiges passiert und nur zum Ende hin wurde es spannend, doch die unerwarteten Wendungen und der humorvolle Schreibstil der Autorin haben das allemal wett gemacht. "Wolkenschloss" ist ein sehr tolles Buch, schön zu lesen und definitiv empfehlenswert.

  3. Cover des Buches Die Seele des Bösen - Finstere Erinnerung (ISBN: 9781512195002)
    Dania Dicken

    Die Seele des Bösen - Finstere Erinnerung

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Dekanda

    Dania Dicken wählt einen brutalen Einstieg in ihre zwanzigteilige Thrillerserie um Sadie Scott. Im ersten Teil steht Sadies Vergangenheit im Fokus. Sie ist es, die sie antreibt und gleichzeitig in vielen Bereichen ihres Lebens hemmt. Unter all ihren persönlichen Ballast und einer aufflammende Liebe muss die junge Frau mit FBI-Ausbildung einen Serienmörder fassen.

    Die titelgebende Protagonisten durchdringt das gesamte Buch und lässt den aufzuklärenden Fall oft nebenher laufen. Ein interessantes Konzept für eine Thrillerreihe, was mir persönlich gut gefallen hat. Den zweiten Teil habe ich mir schon bestellt.

    Der Schreibstil ist größtenteils flüssig. Leider greift die Autorin manchmal auf einen zusammenfassenden Satz nach einer Szene zurück, der den sehr eindringlichen beschreibenden Einduck negiert. Schade eigentlich, da die Bilder auch ohne das genug Kraft besitzen würden.
    Die erzählerische Perspektive lässt sich nicht genau abgrenzen. Eigentlich wirkt sie wie eine personalisierte Perspektive, springt dann aber doch selten innerhalb eines Abschnittes ins omnipräsente.
    Meistens wird Sadie in einer sehr detaillierten Ablaufform beschrieben und authentisch dargestellt. Die Szenen, die aus der Perpektive der Opfer und der Täter geschrieben sind, schockieren in ihrer Brutalität und Tiefe.

    Die Charaktere mit denen Sadie täglich zu tun hat sind im Grunde alle nett, lieb und professionell. Die für Spannung sorgenden Konflikte sah ich eher in Sadie selbst, die mit sich und ihren Dämonen kämpft. Matt ist ein Mann, der fast schon zu freundlich und verständnisvoll ist. Im weiteren Verlauf der Reihe bin ich gespannt, ob er noch weitere Facetten (und Ecken) von sich offenbart.


    Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, ist die unaufgeregte Art die Ermittlungen darzustellen. Die Autorin lässt keinen Zweifel daran, dass Polizeiarbeit ein eher langweiliges Beweissichten ist und es sich um einen Job handelt, nach dem die Protagonisten nach Hause gehen und ihr eigenes Leben führen.

    Kritik habe ich leider an den oft sich wiederholenden Informationen. Denn Sadie bespricht ihre Erlebnisse erst mit ihrer Familie, dann mit ihrer Freundin, dann mit Matt und dann mit Kollegen. Oft sah ich nicht, dass in den Dialogen neue charakter- oder storygebende Informationen auftauchten. Hin und wieder sorgt dies für Längen.


    Fazit: 

    Ein interessanter Reihenauftakt, der mich neugierig auf den zweiten Teil gemacht hat. 4 von 5 Sternchen.



  4. Cover des Buches Die Seele des Bösen - Erbarmungslose Jagd (ISBN: B0181CFJP4)
    Dania Dicken

    Die Seele des Bösen - Erbarmungslose Jagd

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Dekanda

    Im zweiten Teil der Reihe um Sadie Scott begleiten wir die junge Frau bei ihrem ersten Fall beim FBI. Ein Serientäter treibt sein Unwesen in der faszinierend anschaulich beschriebenen Wüste Uthas. Sadie und ihr neues Team nehmen die Verfolgung auf.
    Auch das Privatleben der Protagonistin wird wieder thematisiert. Ihre Beziehung zu Matt entwickelt sich und ihre persönlichen Verstrickungen zu einem Serienmörder werden sehr präsent.

    Das Konzept der Reihe hat mich auch beim 2. Teil überzeugt. Begeistern konnte mich auch die Beschreibung des Settings. Ich freue mich schon auf den 3. Teil, der sehr spannend zu werden verspricht.

    Der Schreibstil bleibt sich insgesamt treu, nur das die persönliche Erzählperspektiven hier vergleichsweise öfter von omnipräsenten Einschüben unterbrochen wird. Ein zusammenfassender Satz am Ende eines Abschnitts tritt immer noch auf, aber nicht mehr ganz so häufig, so das sich das Buch sehr flüssig lesen lässt.   

    Beim zweiten Teil habe ich manchmal das Gefühl, das die Geschichte von zwei Personen geschrieben wurde ;-) Auf der einen Seite haben wir Sadie, deren Tagesablauf mit zum Teil erschöpfender Detailliebe wiedergegeben wird - selbst belanglose Details werden thematisiert, einige Beschreibungen der Gefühle wirken schon fast naiv.
    Im Gegensatz dazu stehen szenische Darstellungen der Serienmörder und Opfer. Diese sind rasant, voller Brutalität, Tiefe und auf eine Aktion bezogen. Die Darstellung der Emotionen wirkt dort vollkommen anders als bei Sadie. Der Kontrast zwischen diesen Erzählarten fasziniert mich und fesselt mich an die Reihe - er zeigt den entrückenden Horror, der von diesen Taten ausgeht.
    Er gibt mir auch das Gefühl eine fundierte und akribische Ermittlung zu verfolgen - und sie in Bezug zu gehetzten und kranken Individuen zu setzen.
    Nur das eine wäre zu viel, nur das andere wäre mir zu langweilig. Die Kombination hat einfach was.

    Noch ein wenig Kritik: Den Mittelteil des Buches empfand ich als sehr gelungen und sehr spannend. Der Anfang und die letzten 40 Seiten des Buches (bis zum fiesen Cliffhanger) zogen sich leider zäh. Wieder und wieder wurden Sorgen und Ängste der Protagonisten wiedergegeben - und am Ende alles nochmal mit der Freundin, der Familie und Kollegin erneut durchgekaut. Gedankengänge und Informationen wiederholen sich für mein Empfinden zu oft. Ein anderer Szeneneinstieg, der erst bei neuen charaktergebenden Inhalten einsteigt, wäre mir deutlich lieber.


    … und ich hoffe, dass sich die Darstellung von Sadies Sexualität mit zunehmender Erfahrung ein wenig ändert und sie irgendwann mehr tut als sich nur passiv hinzugeben und Matt voller Selbstverständlichkeit mal machen lässt. Immerhin ist sie eine starke und selbstbewusste Frau ... aber das ist keine Kritik, nur ein Wunsch ;-)


    Fazit:

    Ein insgesamt sehr spannendes Buch, welches Ermittlungen und Profiling für mein Empfinden sehr authentisch darstellt. 4 von 5 Sternchen.



  5. Cover des Buches Die Mittagsfrau (ISBN: 9783596175529)
    Julia Franck

    Die Mittagsfrau

     (390)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1999

    Helene wächst zu Zeiten des ersten Weltkrieges auf. Während des zweiten Weltkrieges bekommt sie einen Sohn und bringt ihn und sich durch die Kriegsjahre. Nach dem Krieg als alles möglich schien, lässt sie ihn alleine am Bahnsteig zurück. 

    Das Buch umfasst 430 Seiten. Das Buch beginnt mit dem Prolog, welcher einige Jahre später spielt, wie das erste Kapitel beginnt. 

    Der Start in die Geschichte fällt leicht. Verwirrend ist jedoch, dass die wörtliche Rede nicht als solche gekennzeichnet ist. Dadurch kam ich relativ langsam im Buch voran, da es schwierig war zu erkennen, wann etwas gedacht wurde und wann nicht. Helene war mir sehr sympathisch und ich konnte viele ihrer Handlungen nachvollziehen

    Leider passierte der Inhalt des Klappentextes erst ziemlich zum Schluss der Geschichte, was ich sehr schade fand. Zu diesem Zeitpunkt war mir Helene auch nicht mehr wirklich sympathisch. Die Emotionen waren etwas kurzgehalten. Zwischendurch war es leider etwas ziehend.

    Abschließend betrachtet war es ein nettes Buch für zwischendurch, welches meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte.

  6. Cover des Buches Die Donauprinzessin (ISBN: 9783548286419)
    Beate Maly

    Die Donauprinzessin

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Teddygirl
    Netter historischer Wien-Krimi mit sympathischen Protagonisten. Der Roman ist leicht und flüssig zu lesen, einige Entwicklungen sind allerdings durchaus vorhersehbar und manchmal driftet die Erzählung ein wenig in Klischees ab. Daher verdiente 3,5 Sterne.
  7. Cover des Buches Timing is everything (ISBN: 9783752816693)
    Emma C. Moore

    Timing is everything

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Inoc

    „Timing is everything“ ist ein romantisch-berührender New Age Roman von Emma C. Moore, besser bekannt als Marah Woolf. Das im Juni 2018 als E-Book, Hörbuch, Taschenbuch oder gebunden erschienene Buch, ist selbstpubliziert bei Books on Demand und umfasst in der Papierversion 332 Seiten. Es ist ein EINZELBAND.

    Das Cover der gebundenen Version sieht wunderschön aus und besticht genretypisch mit einem schönen Farbkonzept, kleinen zum Buch passend gezeichneten Details sowie dem hübsch geletterten Buchtitel und dem Namen der Hauptprotagonistin. Das Taschenbuchcover ist ganz anderes und nicht so gelungen wie die gebundene Coverversion.

    Inhalt (Klappentext):

    „Das Letzte, was Fanny will, als sie von ihrem tyrannischen Großvater auf die Straße gesetzt wird, ist sich zu verlieben. Aber dann begegnet sie Jace. Jace, der ihre Liebe zu Büchern teilt, sie mit Weintrauben füttert und ihr im Sommerregen seine Träume ins Ohr flüstert. Diese Liebe trifft sie unvermittelt und mit voller Wucht. Als Jace nach wenigen Tagen jedoch ohne Abschied verschwindet, lässt er neben ein paar Zeilen nur ihr gebrochenes Herz zurück. Reece, der mit ihr zusammen am College studiert, hilft ihr, den Schmerz und die Verletzungen zu vergessen. Er ist das genaue Gegenteil von Jace, ruhig und besonnen steht er Fanny in ihrer dunkelsten Stunde zur Seite. Langsam verblassen die Erinnerungen an den letzten Sommer. Und dann steht Fanny Jace unvermittelt wieder gegenüber und begreift, dass man manchen Menschen zum völlig falschen Zeitpunkt im Leben begegnet.“

    Meine Meinung:

    Ich bin, da ich gerade auf den letzten Band der Schwesternsaga warte, auf die New-Age-Romane von Emma C. Moore gestoßen und dachte, das klingt doch nett. Nett jedoch war es nicht. Es hat mich zwischendurch wirklich fertig gemacht und viele Tränen flossen. Heftige Schicksale machen die Hauptprotagonisten durch und da ich weiß, es ist eine Geschichte, kann ich damit umgehen, ansonsten wäre es ganz schön heftig. Ich bin am Ende sehr versöhnt und finde der  Autorin ist es sehr gut gelungen, ein Happyend für ein Weltuntergangsbuch zu finden.

    Mir haben hier besonders die Buchliebhaberdetails gefallen, die vielen, wundervollen Zitate, die man sich am liebsten selbst abschreiben und an eine Pinnwand heften würde. Zudem die klasse Idee vom Buch, das man beim Weltuntergang lesen möchte. Das Nachwort und die Tipps sind grandios und witzig. Ich liebe Bücher über Büchernerds und würde Fannys Weltuntergangsbücherei auch gerne sehen.

    Fanny, unsere Hauptprotagnistin in dieser Geschichte, ist eine tolle Frau, ein echtes Vorbild und voller Liebe, Stärke, Hoffnung auf ein glückliches Leben. Wie Fanny mit ihren Schicksalsschlägen umgeht ist bewundernswert. Auch Jace und Reece haben mir sehr gefallen, die so unterschiedlich, aber beide sehr liebenswert sind. Auch wenn man Jace diverse Male schütteln wollte. Die Geschichte wurde garniert mit einer tollen Kulisse und einem traumhaften Beruf: dem Winzern. Wer nach dem Buchgenuss von „Timing is everything“ keine Lust hat Wein zu trinken, zu lesen und zu sinnieren, welches Buch beim Weltuntergang perfekt wäre, ist selber Schuld.

    Das Buch liest sich unheimlich schnell. Es wechseln sich kurze Kapitel aus der Sicht von Fanny und Jace miteinander ab. Der Schreibstil ist gewohnt schnell und flüssig und die Buchzitate würzen das Ganze. Trotz der tragischen Elemente sind viele Szenen romantisch, aber auch witzig, das es mir nur Spaß machte und ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

    Fazit

    Das Buch bezaubert, es ist wie ein Märchen, dennoch glaubhaft und hoffnungsvoll. Es hat mich sehr berührt. Es gibt gelungene **** Sterne von mir.

  8. Cover des Buches Gefühl und Vernunft (ISBN: 9783596522774)
    Jane Austen

    Gefühl und Vernunft

     (785)
    Aktuelle Rezension von: buchwurm_de

    Das Cover ist absolut traumhaft und schön. Viele liebevoll gestaltete Details lassen sich auf diesem finden, sodass ich es einfach liebe, dieses wundervolle Buch zu bestaunen. Zudem bin ich wirklich begeistert von der Farbgestaltung, die perfekt getroffen wurde.

    Den Schreibstil fand ich grandios. Zwar musste ich erst in die Geschichte hineinfinde, da es sich hierbei nun einmal um eine Geschichte aus früheren Jahren handelt, dennoch kam ich sehr schnell zurecht. Ich fühlte mich schon fast selbst wie in früheren Jahren, da der Schreibstil so echt und so real war. Alles wurde ziemlich stark ausgestaltet und beschrieben, sodass ich einige Bilder vor Augen hatte.

    Beim Lesen dieser wundersamen Geschichte wurde ich überhäuft von Gefühlen und Emotionen. Die Geschichte von Jane Austen ist einfach geprägt von Verlust und Glück. Natürlich spielt die Liebe eine große Rolle und es gibt auch ab und an einige humorvolle Momente. Dennoch fühlte ich zu jeder Zeit mit und konnte mich nicht mehr von der Geschichte abwenden.

    Die Protagonistinnen Elinor und Marianne haben es mir wirklich einfach gemacht, sie zu mögen. Beide besaßen sie vollkommen unterschiedliche Charakterzüge und Eigenheiten, die ich sehr bewundere. Ich wurde von ihnen gefesselt und las ihre Geschichte wie gebannt.

  9. Cover des Buches Tote tragen keine Pelzmütze (ISBN: 9783440140093)
    Karin Baron

    Tote tragen keine Pelzmütze

     (40)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

     Die 16jährige Fanny macht Winterferien bei ihrer Mutter in Potsdam, sieht endlich ihren Freund wieder, der in Berlin wohnt und schlittert nebenbei, durch ein fehlfunktionierendes Babyphone, noch in einen Entführungsfall.

    Zu Beginn wird man ziemlich überrollt von Namen, Mutter und Vater Fannys, deren jeweilige Beziehungen (mit und ohne Kindern), Nachbarn mit Anhang, Freunde, Haustiere, ich fühlte mich etwas überfordert und fragte mich schnell, was das nun mit dem im Klappentext angekündigten „Verbrechen“ zu tun hat. Mittlerweile weiß ich, dass dies nicht Fannys erster Fall ist und wer den Vorgängerroman schon gelesen hat, findet sich wahrscheinlich in all den Namen etwas schneller zurecht.

    Der eigentliche Fall lässt auf sich warten und nimmt gegenüber Fannys Privatleben sowieso eine untergeordnete Stellung ein, wie ich finde. Die Auflösung kam für mich nicht überraschend und ist nachvollziehbar. Leider fehlt es an Spannung.

    Die Geschichte ist sehr auf Jugendliche zugeschnitten, die wahrscheinlich ihren Spaß haben werden, denn Fanny ist aufgeweckt und recht kess und erzählt in Ich-Form, was eine gute Identifkationsmöglichkeit bietet. Im Gegensatz zu vielen anderen Jugendromanen erscheint mir dieser für (ältere) Erwachsene eher nicht so geeignet, er ist zu einfach gestrickt. Jugendliche, vor allem weibliche, werden sicher Spaß an der Geschichte haben, ich vergebe 3,5 Sterne, die ich, wie immer, aufrunde.

  10. Cover des Buches Tote essen kein Fast Food (ISBN: 9783440130582)
    Karin Baron

    Tote essen kein Fast Food

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Buchgeige
  11. Cover des Buches Howl's Moving Castle (ISBN: 0061478784)
    Diana Wynne Jones

    Howl's Moving Castle

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Ingary ist ein magisches Land, in dem es Magie und Zauberer gibt. Besonders das wandelnde Schloss des gefährlichen Zauberers Howl ist jeden bekannt. Als Sophie von einer Hexe dazu verflucht wird alt zu sein, wagt sie sich dennoch in das Schloss und schließt einen Pakt mit einem Feuerdämon. Dadurch wird sie jedoch noch in viel magischere Probleme hineingezogen.


    Viele kennen die Geschichte von dem Animefilm und es hat mich gewundert, dass das Buch und der Film ziemlich unterschiedlich sind, auch wenn ich vieles aus dem Film wiedererkannt habe. Trotzdem ist das Buch genauso magisch. Mich konnte diese bezaubernde Welt sofort in ihren Bann ziehen und da alles möglich ist, bleibt es die ganze Zeit spannend, was als nächstes passiert. Das Buc regt die Fantasie auf eine kindliche Weise an, sodass auch Erwachsene Spaß bei der Geschichte haben können. Wenn nicht sogar noch mehr, denn manche Witze und humorvolle Stellen versteht man als Erwachsener besser.
    Und genauso magisch sind die Personen und ich habe die kleine Gruppe aus dem wandelnden Schloss richtig in mein Herz geschlossen, weil jeder auf seine eigene Art genauso liebeswürdig wie schräg ist.

    Letztendlich konnte mich das Buch auch überzeugen, auch wenn ich wegen des Films etwas anderes erwartet hatte. Das Buch ist aber genauso toll, nur anders und wer Lust hat auf eine magische Reise in eine märchenhafte andere Welt, def wird von diesem Buch verzaubert werden.

  12. Cover des Buches Mansfield Park (ISBN: 9783442742165)
    Jane Austen

    Mansfield Park

     (511)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Fanny Price ist zehn Jahre alt, als sie zu ihren reichen Verwandten geschickt wird, um dort eine bessere Erziehung zu genießen. Schnell verliebt sie sich in ihren Cousin Edmund, doch vom Rest der Familie erlebt sie eher wenig Aufmerksamkeit. Jahre später ist es an der Zeit, ihre Cousinen und auch sie günstig zu verheiraten. Gerade rechtzeitig kommt Leben ins benachbarte Pfarrhaus und die unverheirateten Geschwister Mr. und Miss Crawford verbringen einige Monate in der Nachbarschaft. Edmund ist schnell von Miss Crawfords Wesen eingenommen, Mr. Crawford macht Fannys Cousinen den Hof, obwohl eine von beiden bereits einem anderen versprochen ist. Kann die schüchterne Fanny ihren eigenen Platz finden und vielleicht ein Herz für sich gewinnen? 

    Fazit: Wie bereits bei "Northanger Abbey" und in gewissen Zügen auch "Emma" brauchte ich einige Zeit, um in der Geschichte Fuß zu fassen. Die große Anzahl an handelnden Figuren sorgte Anfangs für Verwirrung und ich musste mich beim Lesen stark konzentrieren, um sie nicht durcheinanderzubringen. Nach dem ersten Drittel des Buches hatte ich jedoch Orientierung gefunden und fieberte mit, in welche Richtung sich der Heiratsmarkt bewegen würde! Fanny als Protagonistin mochte ich sehr. Sie ist nicht die typische heroische Heldin, sondern stets beständig und bedacht. Dabei bilden Sittsamkeit und die Familie ihre höchsten Werte. Ich musste zugeben, dass ich mir bis ca. 60 vor Ende immer noch nicht sicher war, wen Fanny nun heiraten würde. Es blieb also spannend!

    Empfehlung: Für ausgemachte Austen-Fans führt hier wohl kein Weg vorbei. Mein Favorit bleibt jedoch "Stolz und Vorurteil", gefolgt von "Emma". 

  13. Cover des Buches Eine Weihnachtsgeschichte. Wundervoll illustriert von Eric Kincaid. Für Kinder ab 8 Jahren (ISBN: 9783809442967)
    Charles Dickens

    Eine Weihnachtsgeschichte. Wundervoll illustriert von Eric Kincaid. Für Kinder ab 8 Jahren

     (355)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien
    Inhalt:

    Während alle Menschen vom Zauber der Weihnacht erfüllt sind, sich auf das Fest freuen und sich in Vorbereitungen stürzen, sitzt der alte Scrooge kaltherzig und unbeeindruckt in seinem Geschäft. Weihnachten ist wie jeder andere Tag im Jahr und so muss auch sein Angestellter Cratchit weiter arbeiten. Zeit ist Geld und letztgenanntes bedeutet für den Geizhals Scooge alles.

    Doch am Heiligen Abend besucht ihn der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners: Marley kündigt an, dass in der Nacht drei Geister zu Scrooge kommen und ein jeder ihn sodann auf eine Reise nehmen wird: in die Vergangenheit, in die Gegenwart und in die Zukunft ...

    Nacherzählt von Usch Luhn und illustriert von Torben Kuhlmann.


    Altersempfehlung:

    ab 5 Jahren zum Vorlesen
    ab 9 Jahren zum Selberlesen (normal große Schrift, Blocksatz, kurze Kapitel)


    Covergestaltung/Bucheinband/Illustrationen:

    Den Weihnachtsklassiker von Charles Dickens gibt es inzwischen in so vielen Ausführungen und Neuauflagen. Bei diesem hat das Cover aber sofort meine Neugier geweckt: Der nächtliche Flug des geizigen alten Scrooge über das verschneite London wurde durch Torben Kuhlmann (dessen spannende wie lehrreiche Mäuseabenteuer und dessen unglaublich kunstvollen und detaillierten Zeichenstil wir sehr mögen) in Szene gesetzt.

    Auch der Einband ist optisch ein Augenschmaus für alle Buchliebhaber: in Halbleinen gebunden und mit Lesebändchen ausgestattet.

    Im Innern ergänzen ausdrucksstarke und mit viel Liebe zum Detail gezeichnete Illustrationen die Geschichte. Sie sind nicht nur sehr naturgetreu, sondern ihnen wird oftmals viel Raum gegeben. Zudem finden sich immer wieder kleine, weihnachtliche Vignetten.

    Torben Kuhlmann erzeugt eine zu Beginn noch düstere Atmosphäre (die Geister sind wirklich schaurig schön und Scrooges grimmiger Gesichtsausdruck hervorragend getroffen) und löst diese abschließend durch wärmere Farbtöne und eine freundliche Mimik beim alten Geizhals auf.


    Mein Eindruck:

    Die Erlebnisse des knausrigen und kaltherzigen Scrooge sind vielen wahrscheinlich bekannt und jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit spielen sie wieder eine Rolle. Die Wandlung des hartherzigen Geizhalses, der Weihnachten als "Humbug" betitelt, fasziniert und berührt noch immer. Es ist eine zeitlose Geschichte, die jeder einmal gelesen/gehört/gesehen haben sollte, ganz egal ob als Verfilmung (mit Dagobert Duck in der Rolle des Scrooge) oder als Buch, im Original verfasst von Charles Dickens. 

    Die Geschichte ist spannend, besticht durch ihre detailliert ausgearbeiteten Charaktere und ist zugleich lehrreich für Jung und Alt, denn sie regt zum Nachdenken und ggf. Umdenken an.

    Die Nacherzählung durch Usch Luhn ist gleichsam fesselnd und der Schreibstil leicht verständlich.

    In Verbindung mit den kunstvollen und ausdrucksstarken Illustrationen von Torben Kuhlmann beschert dieser Bücherschatz Jung und Alt ein großartiges Lesevergnügen. 


    Fazit:

    Der Weihnachtsklassiker schlechthin:

    Die lehrreiche wie berührende Geschichte wird behutsam nacherzählt und durch atmosphärische und kunstvolle Illustrationen vervollständigt.


    ...

    Rezensiertes Buch: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens, nacherzählt von Usch Luhn und illustriert von Torben Kuhlmann - erschienen 2016


  14. Cover des Buches Der Zauberwald (ISBN: 9783423621793)
    Enid Blyton

    Der Zauberwald

     (24)
    Aktuelle Rezension von: bube

    Inhalt

    Die Geschwister Jo, Bessie und Fanny entdecken im Wald hinter ihrem neuen Zuhause einen sonderbaren Baum. In diesem Baum leben sonderbare Bewohner. Das tollste an dem Baum ist aber, dass an seiner Krone immer wieder neue wunderbare Länder halten, die man besuchen kann.


    Meinung

    Wer Enid Blyton nur durch Hanni und Nanni oder die Fünf Freunde kennt, hat hier eine ihrer besten Geschichten verpasst. Neben den Geschwistern gibt es die tollsten Figuren, wie Mondgesicht, Seidenhaar und den Pfannenmann. Zusammen erleben sie in den Ländern oberhalb des Wunderweltenbaumes die schönsten und spannendsten Geschichten. 

    Enid Blyton hat mit dem Wunderweltenbaum eine der schönsten Fantasygeschichten geschaffen, die nicht nur Kindern Spaß macht. 

  15. Cover des Buches Der Läufer (ISBN: 9783959675611)
    Gabriella Ullberg Westin

    Der Läufer

     (24)
    Aktuelle Rezension von: sleepwalker1303

    Ich muss zugeben, das Buch „Der Läufer“ von Gabriella Ullberg Westin lässt mich ein bisschen ratlos zurück. Es ist einerseits enorm spannend, hat mich von der ersten Seite an gefesselt und bis zum Schluss konnte ich es kaum aus der Hand legen. Andererseits ist es ziemlich chaotisch, die Verwicklungen und Verstrickungen sind sehr weit hergeholt und die Übersetzung fand ich zum Teil schlicht nicht gut.

    Auf die Geschichte an sich mag ich gar nicht so genau eingehen. Beginnend mit dem grausamen Mord an der Abiturientin Tindra wird der Leser in einen Strudel aus Intrigen, Verbrechen, Vergehen und alten Leichen im Keller hineingezogen. Im Zentrum des Geschehens steht Kriminalkommissar Johan Rokka, der sein eigenes Päckchen zu tragen hat: an derselben Stelle, an der die Leiche von Tindra gefunden wird, verschwand vor über 20 Jahre seine Freundin Fanny. Sie wurde nie mehr gesehen – weder tot noch lebendig.

    Das Buch ist der zweite Band um Johan Rokka, aber auch ohne den ersten zu kennen, hat man keinerlei Verständnis-Probleme (ich kenne den ersten Band „Der Schmetterling“ auch noch nicht aber bin jetzt schon gespannt auf den dritten Teil „Der Todgeweihte“). Rokka ist ein interessant gezeichneter Charakter mit sehr viel (auch dunkler) Vergangenheit, die oft zur Sprache kommt. Ebenso wie seine Kollegin Janna war er mir von der ersten Seite an sympathisch. Insgesamt sind die Charaktere des Buchs sehr gut und anschaulich beschrieben.

    Allerdings hatte ich Probleme mit der Übersetzung, beziehungsweise der Wortwahl. Wieso wird in einer Übersetzung aus dem Schwedischen ins Deutsche ein Satz mit „no offence“ übersetzt? Oder das allgegenwärtige „nice“ – ich weiß schon, wieso ich Bücher am liebsten im Original lese, leider ist mein Schwedisch nicht besonders gut. Um mit den Namen und Ortsangaben klarzukommen reicht es aber allemal. Abgesehen von den Stolpersteinen der Übersetzung war das Buch sehr flüssig zu lesen, der Spannungsbogen war extrem konstant aufrecht erhalten und ich habe in letzter Zeit bei wenigen Büchern dem Ende und der Auflösung so dermaßen entgegengefiebert, wie bei diesem Buch.

    Einen Punkt Abzug für die Übersetzung, daher 4 Punkte und eine klare Lese-Empfehlung von mir.

  16. Cover des Buches Franziska zu Reventlow (ISBN: 9783827013620)
    Kerstin Decker

    Franziska zu Reventlow

     (18)
    Aktuelle Rezension von: TochterAlice
    ging Franziska zu Reventlow, Tochter verarmter Adliger aus Norddeutschland, schon früh und wollte sich in kein Schema pressen lassen, sich keinen Konventionen unterwerfen. Im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert - Franziska starb bereits 1918 im Alter von 46 Jahren kam dies nicht vor und wurde von ihrem Umfeld, allen voran von ihren Eltern, als Zumutung empfunden.

    Von der Familie mehr oder weniger verstoßen, heiratete die intelligente Frau, der die Philosophie und die Literatur näher als herkömmliche weibliche Tugenden waren, früh, wurde aber mit ihrem Mann, der ihr zunächst von Herzen zugeneigt war, auch nicht glücklich.

    Denn sie wollte mehr: sie wollte sich alles nehmen, was ihr Herz begehrte, jedes Vergnügen und damit auch jeden Mann. So fand sie sich bald als Geschiedene und ledige Mutter wieder, umgeben von einer Reihe von Galanen, aber auch Gesinnungsfreunden, von derenf finanzieller Großzügigkeit sie bald vollkommen abhängig war. Offen ging sie durchs Leben, schrieb Romane, philosophierte, schauspielerte - und fand sich doch immer wieder am Rande der Gesellschaft.

    Eine Frau, die ihr eigenes, selbstbestimmtes Leben leben wollte - doch war sie es oft genug selbst, die sich Hindernisse in den Weg legte, es sich schwer und schwerer machte.

    Als schwere Kost empfand ich auch die vorliegende Biographie von Kerstin Decker, die in einem aus meiner Sicht stellenweise sperrigen Stil verfasst wurde. Freunde philosophischer Gedanken kommen möglicherweise auf ihre Kosten, denn zahlreiche Passagen beinhalten diese Thematik.

    Für mich waren die Erläuterungen wenig übersichtlich, mir fehlte ein ausführliches Personenverzeichnis mit Erläuterungen sowie eine Zeittafel zur Einbettung von Franziska von Reventlows Leben in die historischen Entwicklungen jener Zeit. Eine ungewöhnliche Frau - die mir durch diese Lektüre jedoch nicht näher gebracht wurde. Schade!
  17. Cover des Buches Die purpurnen Flüsse (ISBN: 9783404183838)
    Jean-Christophe Grangé

    Die purpurnen Flüsse

     (324)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Zwei Ermittler, zwei Fälle und ein Ping-Pong zwischen beiden. Ich mochte die doch recht nüchterne Darstellung und auch die Protagonisten haben dazu gepasst. Die einzelnen Schritte und Wege waren mir etwas zu nachvollziehbar, sodass ich am Ende früher wusste, was eigentlich Phase war - ein kleiner Wermutstropfen am Ende, aber dank der allgemeinen Plastizität und Greifbarkeit der Geschehnisse, hat mich das nicht davon abgehalten das Buch zu beenden. Da Krimis normalerweise nicht so mein Ding sind, war ich hiervon doch angenehm überrascht und kam auch schnell durch - ein gutes Zeichen. 

  18. Cover des Buches Justin Time - Zeitsprung (ISBN: 9783473544349)
    Peter Schwindt

    Justin Time - Zeitsprung

     (55)
    Aktuelle Rezension von: mehe
    Justin fristet ein Dasein im goldenen Käfig. Selbst in den Ferien darf er das Internat nicht verlassen, während die anderen Kinder des 24. Jahrhunderts zum Mond oder Uranus reisen.
    Eine Einladung seines Onkels nach London wird alles ändern, in diesen Ferien wird auch er eine unvergessliche Reise antreten, nämlich ins 19. Jahrhundert.


    Doch Zeitreisen sind gefährlich, niemand dürfte das besser wissen als Justin Time, der berühmte Zeitwaise, dessen Eltern bei einer der ersten Zeitreisen verschwunden oder gar gestorben sind.
    Irgendjemand will die Zeit manipulieren und durch seltsame Zufälle wird Justin in diese Angelegenheit hineingezogen. Er und sein Onkel versuchen die Zeitachse wieder zu korrigieren und geraten dabei selbst in große Schwierigkeiten.


    Dieses Jugendbuch entführt seine Leser aus der fernen Zukunft in die bekannte Vergangenheit. Man trifft auf bekannte Zeitgenossen, wie etwa Charles Darwin. Leider erfährt man aber nicht allzu viel über sein Wirken und seinen heutigen Stellenwert. Dafür bekommt man einen Einblick in das Leben von Kindern zu dieser Zeit, denen es mitunter in Zeiten der Kinderarbeit nicht immer so gut ging wie heute.


    Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven im Wechsel erzählt deren Handlungsstränge sich allmählich verflechten. Für mich war diese sprunghafte Erzählweise manchmal schwer im Auge zu behalten, ich verlor immer wieder den Fade und musste nachblättern bei all den Namen.


    Ich hätte mir ein wenig mehr Spannung erhofft, im Mittelteil hing die Geschichte etwas durch. Das offene Ende zielte natürlich auf den Kauf des zweiten Bandes ab, durchaus legitim und auch gelungen, dennoch war es für mich zu wenig Quintessenz aus den knapp über 300 Seiten.


    Für die Zielgruppe fand ich die Kapitel mit oft über 40 Seiten etwas zu lang. Dennoch ließ sich das Buch relativ flüssig lesen, sieht man mal von ein paar schwierigeren Vokabeln ab. Gerade für technisch interessierte, junge Fans von Science Fiction könnte dieses Buch durchaus ein Volltreffer sein, meinen Geschmack hat es aber leider nicht so ganz getroffen.
  19. Cover des Buches Falling Girl (ISBN: 9783961153855)
    Kera Jung

    Falling Girl

     (5)
    Aktuelle Rezension von: jureni

    Schon das Cover für mich war wieder ein absoluter Hingucker und wie auch nicht anders zu erwarten packte Kera Jung mich auch wieder mit dieser Geschichte.

    Fanny und Jack, zwei tolle Charaktere..., die man echt mochte und sich so toll in die Geschichte einfinden tut das man das Buch in null komma nichts durch hatte. Das ende war echt böse für meinem Geschmack...,und bin echt gespannt wie es im 2 Teil weitergeht.❤

  20. Cover des Buches Saure Milch (ISBN: 9783897056886)
    Jutta Mehler

    Saure Milch

     (20)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Fanni Rot, Band 1: Fannis Alltag besteht seit dreissig Jahren aus Kochen, Putzen, Einkaufen – das muss reichen. Doch dann findet sie in ihrem Garten eine Leiche und nichts ist mehr wie vorher. Da die Polizei auch schon einen Verdächtigen hat, scheint der Fall beinahe gelöst. Aber Fanni denkt, dass es jemand anders gewesen sein muss und beginnt zu ermitteln. In Erlenweiler herrscht Aufruhr…

    Erster Eindruck: Das Cover mit dem Haus erinnert mich an ländliche Idylle, es sieht wie ein Bauernhaus auf der Alm aus und passt gut zum Regionalkrimi.

    Tja, die Fanni… Was soll ich zu ihr sagen? Ich habe mich lange etwas schwer mit ihr getan, denn ich habe nicht verstanden, wieso sie in dieser Ehe lebt, in der offenbar weder sie noch ihr Mann Hans glücklich sind. Beinahe stereotypische Routine beherrscht ihren Alltag. Ich habe mich gefragt, was denn wohl vor dreissig Jahren passiert ist, als Fanni entschied, dass es in ihrem Leben nicht mehr geben soll als Kochen, Putzen, Einkaufen (die Auflösung folgt andeutungsweise sehr spät im Buch). Der Sohn Leo kommt nur in Erzählungen vor; Tochter Leni kommt in dieser Geschichte am meisten vor (und wirkte auf mich sehr sympathisch) und die jüngste Tochter, Vera, ist sehr verwöhnt – immer, wenn sie schreit, müssen die Eltern und am besten auch noch die Schwester antraben und ihr mit Haus und Kindern helfen.
    Johann Sprudel ist Hauptkommissar und hat den Fall übernommen. Es werden für ihn wohl die letzten Ermittlungen vor seiner Pensionierung. Er merkt schnell, dass Fanni sehr gute Ansätze in puncto Täterschaft hat. Sie treffen sich sodann häufiger. Sprudel, wie Fanni ihn nennt, ist ihr mehr als sympathisch… Die Täterschaft muss sich in unmittelbarer Nähe, das heisst in ihrer Nachbarschaft, befinden – die verstorbene Mirza war die Bäuerin vom Nachbarhof. Schnell wird deren Schwiegervater verdächtigt, da er immer wieder gegen Mirza und ihren aufreizenden Stil wetterte.

    Dies war mein zweites Buch der Autorin (nach „Mord und Mandelbaiser“). Es hat sich wohl flüssig lesen lassen, aber mir waren Spannung und/oder Humor zu wenig ausgeprägt. Zudem fand ich es unrealistisch, dass der Hauptkommissar mal eben mit einer Hausfrau – Sprudel nennt sie Miss Marple – zusammen ermittelt. Die Auflösung des Falls war mir zu unspektakulär, aber die Hinweise betreffend Band 2 haben mir gefallen.

  21. Cover des Buches Wolfsmilch (ISBN: 9783954515325)
    Jutta Mehler

    Wolfsmilch

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee
    Fee erzählt vom Inhalt:

    Fanni ist immer noch durcheinander und weiß immer noch nicht was in den letzten Jahren geschah. Sie zieht sich in Sprudels ehemaliges Haus in Birkweiler zurück, das er ihrer Tochter überschrieben hat. Sie braucht Ruhe um nachzudenken. Dabei freundet sie sich mit den Nachbarn an. Er ist Tierschützer und sie liebt Joga. Ole Jesper und Istari sind Menschen, die Fanni mag und mit denen sie gut klarkommt und die sie immer wieder besucht auf ihren langen Spaziergängen. Da findet Fanni Ole tot vor und Istari ist auch etwas seltsam. Natürlich ermittelt sie und irgendwie ist sie froh, dass Sprudel dann irgendwann kommt. Das ganze wird nicht erleichtert, indem sie beide fast umgebracht werden.

    Fees Meinung und noch mehr vom Inhalt:

    Also eins kann Jutta Mehler, die Hoffnungslosigkeit von Fanni auf den Leser übertragen. Das Buch war sehr, sehr traurig, denn Istari und Ole, die beide umgebracht werden, hätte man sicher auch mögen können, doch (glücklicherweise) durften wir sie nicht näher kennen lernen.
    (PS: Vielleicht endet das letzte Buch auch so, dass Fanni und Sprudel umgebracht werden??!!)

    Irgendwie ist ihre Tochter samt Anhang und Olga, der Bauer und ihr Sohn nicht vorhanden bzw. nur ganz wenig. Das finde ich extrem schade und das fehlt und das nimmt dem Buch irgendwie alles weg. Eine fremde Familie die man nicht mag und nicht ins Herz schließt ist dafür da und wird beschrieben. Hans Rot frisst (!) sich bei ihnen durch und gibt Fanni nicht auf. Da er aber seinen Charakter und Umgangsformen nicht verändern kann oder will, hat er keine weitere Chance bei Fanni. Fanni kommt wieder mehr mit Sprudel zusammen.

    Irgendwie hat das Buch bzw. die Serie alles verloren, was es sonst an humorvollem Charme hat. Jutta Mehler macht es MIR als Leserin einfach, dass ich Abschied nehmen kann von der „Milchserie“. Ich habe keine Lust mir noch ein oder mehrere weitere Bücher anzutun. Ich werde mir auf jeden Fall keine ertauschen oder kaufen, weil ich den Einsatz dafür das nicht wert finde. Die Bücher waren sonst immer von Charme und Witz durchdrungen. Man vergaß dass es ein Krimi war und dass Leute umkamen. Irgendwie gibt’s auch immer weniger sympathischen Lokalkolorit (wobei es ok ist, wenn Fanni in Marokko Urlaub macht, aber seit da gings stetig bergab).

    Ich habe den Eindruck, Jutta Mehler ist „gedanklich“ und mit dem „Herzen“ bei ihren anderen Projekten und schreibt die Bücher nur, weil sie einen Vertrag mit Emons oder welchem Buchverlag auch immer hat.
    Das Buch war spannend und wieder habe ich mitgelitten, als Fanni und Sprudel fast umgebracht wurden. Die Aufklärung dazu fand ich jetzt absolut nicht lustig, man wurde irregeführt und es gefiel mir nicht.
    Das Problem, man findet zwar in die Geschichte rein, aber man ist nicht mehr mit dem Herzen dabei. Früher liebte ich die Serie und nun hasse ich es sogar, dass ich eine bzw. VIER Rezensionen schreiben muss. Aber ich finde erst einen Abschluss, wenn ich meine Gedanken niedergeschrieben habe. Also muss ich schreiben, dass ich meine ehemalige Lieblingsserie nicht mehr empfehle. So was mache ich nicht gerne.

    Fees Fazit:

    Ich möchte Jutta Mehler und ihren Verlag (ihre Verlage) nicht ärgern, aber ich bin echt total enttäuscht und werde diese Autorin wohl meiden und auch weitere Milchbücher. Es tut mir leid, dass ich schon wieder 2 Sterne und keine Leseempfehlung geben kann. Bis zum Schluss hatte ich gehofft, dass es besser wird, aber leider wurde es das nicht.
    PS: Ob ich über die anderen Milchbücher schreiben werde, weiß ich noch nicht. Ich verspüre eher weniger Lust dazu.
  22. Cover des Buches Das Wetter ist schön, das Leben auch (ISBN: 9783836300599)
    Anna Gavalda

    Das Wetter ist schön, das Leben auch

     (24)
    Aktuelle Rezension von: gst

    „Seit fünfeinhalb Monaten habe ich Lust auf Sarah Briot, die Verkaufsleiterin“ beginnt Olivier seine Geschichte, die mir ein mitfühlendes Grinsen aufs Gesicht gezaubert hat. Er erzählt und erzählt und vor mir entstanden herrliche Bilder: von seiner Angebeteten, mit der er bisher kaum ein Wort gewechselt hat, die aber viel bei ihm auslöste … Auch seine sehr unterschiedlichen Schwestern stellt er uns Lesern vor. Sie sind es schließlich, die dafür sorgen, dass sein Leben lebendig wird …

    Mir hat diese kurze Erzählung sehr gefallen. In meinen Augen ist es eine Kunst, eine eigentlich profane Angelegenheit so kurzweilig zu erzählen.

    Die Aufmachung dieses Büchleins ist gelungen. Neben dem Cover sind auch die inneren Umschlagseiten mit bunten Bildern des begnadeten Illustrators Quint Buchholz bestückt.

    Für mich war es die richtige Lektüre für eine kurze Pause, die keine große Konzentration erforderte. Wer allerdings einen Roman erwartet, ist bestimmt von den gerade mal 47 Seiten enttäuscht.

  23. Cover des Buches Am Ufer der Träume (ISBN: 9783800056880)
    Thomas Jeier

    Am Ufer der Träume

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Themistokeles
    Ein so historisch geprägtes Jugendbuch, was auch sehr ehrlich geschrieben ist, war mir bisher neu, zumindest, wenn es nicht vom zweiten Weltkrieg handelt. Von daher war es mal ein interessantes Erlebnis gerade aus dieser europäischen Region und Zeit einen Roman zu lesen, der für Jugendliche ist, aber sich so ernst mit diesem Thema beschäftigt.

    Was ich ein wenig überraschend fand, nachdem ich den Klappentext kannte, war die Tatsache, dass der Roman so viele Seiten noch auf die Handlung in Irland verwendet, denn ich hätte ehrlich vermutet, dass man viel früher in Amerika ankommt und nicht erst, nachdem man die Hälfte des Romans bewältigt hat. Trotzdem schildert das Buch sehr emotional, aber vor allen Dingen wohl auch sehr realitätsnah, wie das Leben damals war, wenn man nichts mehr hatte, wie es Mollys Familie ergeht, die nach dem Tod des Vaters den Hof verliert, da sie die Pacht nicht mehr bezahlen können. Es wird in diesem Buch einfach sehr präzise und direkt geschildert, wie schlimm das Leben damals sein konnte, wie hart, aber auch, wie schön es einfach ist, wenn eine Familie zusammenhält, denn die Emotionen zwischen den Familienmitglieder sind einfach sehr schön herausgestellt, sowie ich es auch beeindruckend finde, wie die beiden Töchter um ihr Überleben und das der Mutter kämpfen, auch wenn sie beide ganz unterschiedliche Arten nutzen.

    Dabei finde ich es sehr interessant, wie unterschiedlich die Schwestern sind, Molly, die eher deutlich robustere und ihre sehr mädchenhafte Schwester, die eher mit ihrer Weiblichkeit punktet und diese auch zu nutzen weiß, was aber auf eine sehr angenehme Art in diesem Jugendbuch angesprochen wird. Nicht extrem direkt, aber so, dass man weiß, was sie wohl tut. Dabei finde ich es auch toll, wie gute einfach die wichtigsten Charaktere ausgearbeitet sind und wie man ihren schweren Kampf verfolgt.

    Richtig spannend wird es dann, als Molly in Amerika ankommt und sich dort durchschlagen muss, denn an dieser Stelle nimmt der Roman auch noch ein wenig an Fahrt auf, da er zumindest mir, in dem Teil in Irland noch sehr ruhig vorkam vom Handlungstempo. Fast sogar manchmal ein wenig zu langsam.

    Und natürlich spielt auch noch die Liebe eine Rolle und ich muss ehrlich sagen, dass ich die Art, wie die Liebesgeschichte in Mollys Geschichte verwoben ist, sehr schön gemacht finde, auch wenn man manches Mal schon denken muss, dass es vielleicht doch ein paar Zufälle und glückliche Fügungen zu viel sind, die am Ende immer alles wieder zum Guten wenden. Trotzdem ist es ein sehr gelungenes Jugendbuch, dass die Zeit damals einfach sehr treffend einfängt und beschreibt.
  24. Cover des Buches Joséphine - Napoléons große Liebe (ISBN: 9783596704750)
    Sandra Gulland

    Joséphine - Napoléons große Liebe

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Neling
    Ein lesenswerter  Roman in Tagebuchform über die Frau Napoleons  und die spannende Geschichte der französischen Revolution.  

    Inhalt :
    Der Roman beginnt auf der Insel Martinique mit der 14 jährigen Marie Joseph Rose; Tochter eines verarmten Plantagenbesitzers. Ihr wird von einer Wahrsagerin vorausgesagt, dass sie die Frau eines Kaisers werden soll.  Rose kommt nach Paris und erlebt dort die Wirren und Grauen der französischen Revolution mit und irgendwann begegnet sie dann Napoleon, der sie in Josephine umbenennt. 

    Meine Meinung : 
    Die Autorin Sandra Gulland war mir bisher unbekannt. Das Buch ist wie ich jetzt erfuhr der 1. Teil einer Trilogie über die Kaiserin Napoleons. In dem Buch wird die Zeit von ihrer Kindheit bis zum 32. Lebensjahr geschildert und zwar in Tagebuchform.  Ich fand die Epoche fesselnd geschildert, über die Grauen der Französischen Revolution hatte ich bisher nichts dergleichen gelesen. Auch diese eigenwillige starke Frau wird anschaulich geschildert. Und zum Schluss des Romans lernen wir Napoleon Bonaparte kennen. Durch die Autorin kann man ihn sich auch plastisch vorstellen. 
    Gut fand ich auch hinten das Personenverzeichnis und den Stammbaum.  Leider war der Roman etwas sehr langatmig und auch die Tagebuchform konnte mich nicht wirklich überzeugen. Und ich habe auch Zweifel, ob die Geschichte nicht hier recht frei zurechtgebogen wurde. Daher gebe ich diesem Buch 3 Sterne und eine Empfehlung für Freunde historischer Liebesromane. 

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