Bücher mit dem Tag "fantas"
182 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
(19.566)Aktuelle Rezension von: LordFauntleroyHarry Potter und der Stein der Weisen ist ein Fantasyroman der britischen Autorin J. K. Rowling. Das Buch erschien 1998 im Carlsen Verlag. Es hat 336 Seiten und kostet als gebundene Ausgabe 22,00 €.
Der Roman erzählt die Geschichte des elfjährigen Harry Potter, der bei seiner Tante und seinem Onkel lebt. An seinem elften Geburtstag erfährt er, dass er ein Zauberer ist. Schon bald besucht er die Zauberschule Hogwarts, wo er neue Freunde findet und viele spannende Abenteuer erlebt. Gemeinsam mit Ron und Hermine kommt er einem geheimnisvollen Rätsel rund um den Stein der Weisen auf die Spur. Dabei geht es vor allem um Freundschaft, Mut und den Kampf zwischen Gut und Böse.
Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Besonders spannend finde ich die Handlung, weil immer wieder neue Geheimnisse auftauchen und man wissen möchte, wie es weitergeht. Auch die Figuren sind interessant und unterschiedlich. Harry, Ron und Hermine halten in schwierigen Situationen zusammen und wachsen im Laufe der Geschichte immer mehr zusammen. Meine Lieblingsstelle ist die Szene, in der Harry zum ersten Mal die Große Halle von Hogwarts betritt. Die schwebenden Kerzen, die verzauberte Decke und die vielen Schülerinnen und Schüler haben mir besonders gut gefallen. Beim Lesen konnte ich mir alles genau vorstellen und hatte das Gefühl, selbst in Hogwarts zu sein.
Die Sprache ist gut verständlich und die magische Welt wird so anschaulich beschrieben, dass man sich Hogwarts und seine Bewohner gut vorstellen kann. Allerdings sind einige Kapitel etwas lang und enthalten viele Beschreibungen. Dadurch zieht sich das Buch manchmal etwas. Trotzdem wurde es für mich nie langweilig. Der Preis ist für ein so umfangreiches wirklich angemessen.
Insgesamt ist Harry Potter und der Stein der Weisen ein spannender und abwechslungsreicher Fantasyroman. Ich empfehle das Buch besonders Kindern, die Abenteuer, Magie und geheimnisvolle Geschichten mögen. Wer einmal mit dem Lesen beginnt, möchte am liebsten sofort den nächsten Band lesen.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
(3.721)Aktuelle Rezension von: EinhornprinzessinA Court of Thorns and Roses (ACOTAR) – ⭐⭐⭐☆☆ (2,5–3/5 Sterne)
Ich weiß, dass ich mich mit dieser Rezension vermutlich ziemlich unbeliebt mache. Nachdem mir das Buch unzählige Male empfohlen wurde und ich meinen ersten Leseversuch sogar abgebrochen hatte, habe ich mich schließlich doch dazu durchgerungen, es komplett zu lesen.
Das Positive zuerst: Sarah J. Maas hat eine wunderschöne Fantasywelt erschaffen. Das Worldbuilding ist für mich ganz klar die größte Stärke des Buches und letztlich auch der Hauptgrund gewesen, warum ich weitergelesen habe. Ich liebe Fantasy und Märchen seit meiner Kindheit, und die deutlichen Die Schöne und das Biest-Vibes haben mir sehr gut gefallen. Die Welt wirkt gleichzeitig faszinierend, magisch und grausam, und die Grundidee der Geschichte hat definitiv Potenzial.
Mit der Protagonistin Feyre hatte ich allerdings so meine Schwierigkeiten. An vielen Stellen empfand ich sie als etwas anstrengend und recht eindimensional. Viele ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen. Häufig hatte ich das Gefühl, dass sie – bewusst oder unbewusst – gefährliche Situationen geradezu sucht. Ihr Verhalten wirkt oft impulsiv und teilweise sogar selbstschädigend. Positiv hervorheben möchte ich jedoch, dass die Autorin diesen Charakterzug durch Feyres Vergangenheit und ihre Familiensituation nachvollziehbar begründet. Dadurch konnte ich zumindest verstehen, warum sie sich immer wieder für Menschen aufopfert, die sie eigentlich kaum kennt.
Auch sprachlich konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen. Satzbau und Ausdruck wirken insgesamt recht simpel, die Erzählweise ist stellenweise repetitiv, und viele Gefühle sowie Handlungen werden eher oberflächlich dargestellt. Für mich erinnerte der Schreibstil teilweise eher an Fan Fiction oder typische Young-Adult-Romane. Gleichzeitig finde ich die Geschichte inhaltlich für die klassische YA-Zielgruppe von 12 bis 14 Jahren aufgrund der Gewaltdarstellungen und des Spice-Anteils nicht wirklich geeignet.
Da ich viel Young Adult und New Adult lese, komme ich nicht umhin, Vergleiche zu ziehen. Im direkten Vergleich mit Reihen wie Harry Potter oder den Werken von Kerstin Gier fällt für mich ein deutlicher Unterschied im sprachlichen Niveau auf. Während dort Sprache und Charakterentwicklung oft deutlich differenzierter wirken, bleibt ACOTAR in diesen Bereichen eher oberflächlich.
Ab der zweiten Hälfte wurde die Handlung für mich deutlich spannender. Hier entwickelte sich endlich genug Dynamik, um mich bei der Stange zu halten, und ich wollte wissen, wie die Geschichte ausgeht. Dennoch konnte ich auch in diesem Abschnitt viele Entscheidungen der Protagonistin nicht nachvollziehen. Zudem empfand ich das zentrale Rätsel als recht einfach konstruiert. Die Lösung erschien mir früh offensichtlich, weshalb es auf mich etwas unglaubwürdig wirkte, dass Feyre erst im allerletzten Moment – unter größter Folter und praktisch im Sterben – darauf kommt. Gerade unter solchen Umständen erscheint mir ein klarer Gedankengang eher unwahrscheinlich.
Insgesamt hat das Buch durchaus seine Stärken. Die Welt ist atmosphärisch, die Grundidee gefällt mir, und insbesondere im späteren Verlauf gewinnt die Geschichte an Spannung. Dennoch blieb für mich das Gefühl, dass viele Aspekte hätten besser umgesetzt werden können. Vielleicht waren meine Erwartungen durch den enormen Hype einfach zu hoch.
Für zwischendurch war das Buch durchaus unterhaltsam, aber vermutlich gehöre ich schlicht nicht zur eigentlichen Zielgruppe. Wer romantische Fantasy mit märchenhaften Elementen, viel Atmosphäre und einer eher unkomplizierten Sprache sucht, wird vermutlich deutlich mehr Freude daran haben als ich.
- J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.769)Aktuelle Rezension von: Vaniii23Ich bin ja sowieso ein totaler Herr der Ringe und Hobbit Fan, aber dieses Buch ist für mich einfach jedes Mal wieder wie nach Hause kommen. Es ist zwar viel süßer und irgendwie „gemütlicher“ geschrieben als die großen Filme oder die Trilogie, aber genau das macht es so perfekt. Bilbo ist einfach der Beste. Wie er da aus seinem Sessel stolpert und plötzlich mit den Zwergen in dieses riesige Abenteuer schlittert, ist einfach Kult.
Ich hab das Buch echt weggesuchtet und war am Ende richtig traurig, als Bilbo wieder zurück in seinem Hobbithaus war. Man will eigentlich gar nicht, dass die Reise aufhört. Für mich ist es das ultimative Wohlfühlbuch und als Fan gehört es sowieso dazu.
- Sarah J. Maas
Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
(2.664)Aktuelle Rezension von: VerenaVarnevaNoch besser als der erste Band! ⭐⭐⭐⭐⭐
A Court of Mist and Fury hat für mich den ersten Band sogar noch übertroffen. Während A Court of Thorns and Roses die Welt aufbaut, entfaltet sich hier die Geschichte erst richtig. Die Charaktere gewinnen enorm an Tiefe, die Handlung wird komplexer und die emotionalen Momente treffen genau ins Herz.
Besonders beeindruckt hat mich Feyres Entwicklung. Sie wächst an ihren Herausforderungen und findet immer mehr zu sich selbst. Die Beziehungen zwischen den Figuren sind vielschichtig und authentisch dargestellt, sodass man mit ihnen mitfiebert, leidet und hofft.
LG :)
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.145)Aktuelle Rezension von: WiebkeKLGefühlt bin ich ständig über dieses Buch gestolpert, deshalb wollte ich irgendwann selbst wissen, was hinter dem Hype steckt. Der Einstieg fiel mir leicht, das Buch liest sich flüssig und Katy wirkt zunächst sympathisch.
Mit zunehmender Seitenzahl haben mich allerdings einige Dinge immer mehr gestört. Vor allem die Dynamik zwischen Katy und Daemon dreht sich für meinen Geschmack zu lange im Kreis. Daemon schwankt ständig zwischen arrogant, unfreundlich und fürsorglich, während Katy immer wieder zwischen Ablehnung und Anziehung hin- und hergerissen ist. Nach einer Weile wirkte das auf mich eher anstrengend als spannend.
Dazu kommen viele bekannte Klischees, die man aus Jugendfantasy und Romantasy bereits kennt. Vieles bleibt eher an der Oberfläche, wodurch die Geschichte für mich nicht die Tiefe erreicht hat, die ich mir gewünscht hätte.
Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Handlung spürbar Fahrt auf. Die Geheimnisse rund um die Lux werden interessanter, die Spannung steigt und einige Figuren gewinnen etwas mehr Profil. Das hat das Buch für mich insgesamt noch einmal aufgewertet.
Insgesamt eine unterhaltsame Jugendfantasy mit guten Ansätzen, die mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.
- Kerstin Gier
Rubinrot
(14.338)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneEin weiterer Reihenauftakt in meinem Bestreben herauszufinden, ob die älteren Jugendbücher in meinen Regalen noch etwas für mich sind. Und spoiler: dieses ist noch etwas für mich.
Mir hat die Geschichte noch immer sehr gut gefallen! Das Buch hatte eine extreme Sogwirkung auf mich, auch dadurch, dass immer etwas passiert und ich immer wissen wollte, wie es weitergeht (obwohl ich das Buch eigentlich ja schon kenne).
Klar fallen mir heute einige Dinge auf, die mir als Jugendliche nicht so ins Auge gesprungen sind, aber ich fand das Gesamtpaket noch immer klasse. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und die Mischung die allein in Gwens Familie zu finden ist, hat mich begeistert.
Das Theme mit den Zeitreisen hat dem Ganzen einen tollen Twist gegeben, denn durch die Reisen sind ja Dinge in der Gegenwart beeinflusst - von denen Gwen, und dadurch auch wir als Lesende, zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Ahnung hat.
Ich habe übrigens die alte Ausgabe gelesen, das muss hierbei erwähnt werden, da ich gehört habe, dass es in der neuen Auflage einige Änderungen gegeben haben soll.
So oder so hat mich das Buch nach all der Zeit noch immer begeistern können und so ist es kein Wunder, dass ich gleich weiterlesen musste.
- Patrick Rothfuss
Der Name des Windes
(2.039)Aktuelle Rezension von: CelinaMilenaMein erstes Fantasy-Buch und es hat mich tief in den Bann gezogen. Es ist eine durchweg spannend erzählte Geschichte, so wunderschön geschrieben, dass man förmlich in diese Welt eintaucht und gefesselt wird. Es liest sich ganz leicht und schnell und man erwartet beim lesen einer Seite schon sehnsüchtig die nächste. Ich freue mich auf den zweiten teil :)
- Christopher Paolini
Eragon. Das Vermächtnis der Drachenreiter.
(3.071)Aktuelle Rezension von: WitheredEndlich hole ich den Klassiker "Eragon" nach.
Man merkt, dass Paolini noch jung und am Anfang seiner Karriere war, als er Eragon geschrieben hat. Die Dialoge und der Schreibstil reichen noch nicht so ganz an die anderer Autoren heran. Das hat für mich leider stark die Immersion beim Lesen gestört.
Davon abgesehen sind viele gute Ideen enthalten; die Welt ist groß, diversifiziert, die Charaktere sind ebenso vielschichtig.
Ich werde der Reihe eine Chance geben und die anderen Bände lesen.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter)
(2.098)Aktuelle Rezension von: walli007Harry Potter kann es kaum glauben, jetzt ist er schon 37 Jahre und sein zweiter Sohn Albus kommt endlich nach Hogwarts. Albus jedoch ist nicht so begeistert, auf die Schule zu kommen. Und dann kommt er auch noch zum Haus Slytherin. Wenigstens einen Freund findet er in Scorpius Malfoy. Die Jahre gehen ins Land und das Verhältnis zwischen Harry und Albus bessert sich nicht und auch sein Stand in Hogwarts hat noch Luft nach oben. Da erhält Harry Potter eine besorgniserregende Nachricht. Er muss das sofort mit Hermine besprechen, die ihre Stellung als Zauberministerin bestens ausfüllt.
Im achten Band aus dem Harry Potter Universum kann man den großen Zauberer nochmal neu kennenlernen. Er ist erwachsen geworden, verheiratet mit Ginny, Familienvater. Trotzdem ist er noch Harry Potter, ein Teamplayer, manchmal sogar etwas unsicher. Gerade mit seinem Sohn Albus hat er Probleme. Der Junge sollte sich doch auf seine Zeit in Hogwarts freuen. Und dann landet er ausgerechnet in Haus Slytherin gemeinsam mit Scorpius Malfoy. Harry macht sich Sorgen und kann sich seinem Sohn doch nicht öffnen. Was für ein Abenteuer Albus und Scorpius im vierten Jahr zu bestehen haben, ist schon sehr aufwühlend.
Gerne wollte man mehr von Harry Potter erfahren, aber wie soll das gehen, wenn die Schule abgeschlossen und die große Schlacht geschlagen ist. Mit dieser zeitlichen Lücke von fast zwanzig Jahren in Harrys Leben war wohl nicht zu rechnen. Dennoch fügt sich dieser Band, der einen Theatertext darstellt, sehr gut in die Reihe ein. Denn es gibt noch was zu erzählen. Harry ist wahrscheinlich genauso älter geworden wie seine Fans. Dazu die Vater-Sohn-Problematik, in die sich einige Leser sicher gut einfühlen können. Auch wie Albus auf eine Art durch seine Freundschaft mit Scorpius wächst und auch zu seinem Freund steht, gibt ein sehr schönes Beispiel, was Freundschaft bewirken kann. Durch die Darstellung als Theaterstück, das auch tatsächlich in Hamburg noch gespielt wird, wirkt der Text sehr lebendig und man bleibt immer gefesselt.
- Jennifer Estep
Frostkuss
(2.709)Aktuelle Rezension von: Wauwuschel-- Reread nach über 10 Jahren --
Gwen Frost ist das unscheinbare Gypsy-Mädchen mit einer seltsamen Gabe und keinen Freunden. Ganz neu auf der Mythos Academy muss sie sich erst einmal mit den Göttern, der Magie und den unterschiedlichen Gruppen auseinandersetzen. Als ein Mädchen ermordet wird, versucht sie schließlich als Einzige, den Fall aufzuklären.
"Aber irgendwie würde ich Antworten auf meine Fragen finden. Schließlich war ich Gwen Frost, das Gypsymädchen, das Dinge sah. Das Mädchen, das man anheuerte, wenn man etwas verloren hatte." -Gwen
Es ist schon mehr als 10 Jahre her, seitdem ich die Mythos-Academy-Reihe gelesen habe. Deswegen habe ich gedacht, dass es allmählich an der Zeit ist, einen Reread-Marathon zu starten, um zu schauen, ob die Bücher wirklich so gut sind, wie mein früheres (jugendliches) Ich gedacht hat und muss sagen: Ja, das sind sie auf jeden Fall. Sie waren früher schon ein voller Erfolg und sind es auch jetzt noch. Tatsächlich sind ohne Ausnahme alle Bücher von Jennifer Estep lesenswert und das schließt diese Reihe ohne Frage mit ein. Das neue wie das alte Cover sind schön und der Schreibstil liest sich wunderbar flüssig, auch wenn es auf den ersten Seiten gewöhnungsbedürftig war, nur aus einer Sichtweise zu lesen. Ich schließe Gwen ganz neu in mein Herz und habe das Buch in wenigen Stunden durchgelesen.
Schon das Setting und die Idee des Buches sind hammermäßig. Wir befinden uns in einer Akademie, in der Schüler verschiedener Gruppen, zB. Amazonen, Walküren, Wikingern oder Spartanern, das Kämpfen lernen. Der Unterricht hat zum Teil normale Inhalte und zum anderen Teil werden die jungen Erwachsenen in ihren speziellen Kräften und Magien geschult. Dabei wurden Mythen aus aller Welt vereint, sodass wir nicht nur griechische und nordische Mythologie mit deren Göttern haben, sondern auch chinesische, indische und viele mehr. So bleibt es abwechslungsreich und es wird nie langweilig. Auch der Grundkonflikt mit den Schnittern Vs die Guten wurde gut aufgegriffen und wir haben somit einen roten Faden, der sich durch die ganze Reihe zieht. Wahrscheinlich hat mit diesem Buch meine Liebe zur Mythologie und Academy-Romanen begonnen.
Jetzt könnte man meinen, dass dieses Buch an sich ziemlich klischeebehaftet ist, doch es bleibt in meinen Augen einzigartig und ist wie schon gesagt vor so vielen ähnlichen Romantasy-Romanen erschienen. Ja, unsere Protagonistin hat einzigartige Fähigkeiten; Ja, sie steht im Zentrum der Handlung; Ja, es entwickelt sich ganz langsam eine Liebesgeschichte (mehr dazu hoffentlich in den nächsten Bänden); Ja, Gwen ist besonders. Doch es wurde so schlau eingefädelt, dass das alles nichts ausmacht und man die Geschichte bis aufs Äußerste genießt. Es bleiben spannende und actiongeladene Szenen übrig, in denen man mitfiebert, egal ob die Protagonistin gerade ganz klischeehaft mit ihrem Schwarm beim Ball tanzt oder nicht.
Hier bietet es sich gut an, etwas über die Personen zu sagen, die meiner Meinung nach charakterstark und vielfältig gestaltet wurden. Gwen ist ein eher ruhiges Mädchen, das irgendwie versucht in einer unbekannten Umgebung zu überleben. Sie hat Humor, ist teilweise selbstbewusst und im restlichen Abschnitt arbeitet sie an sich selbst und weiß, wann sie Hilfe von Außen braucht. Dabei ist sie sich nicht zu schade, sich retten zu lassen und gesteht sich ihre Gefühle offen ein. Die Protagonistin macht sogar den ersten Schritt und ist einfach authentisch und sympathisch mit großem Potenzial für eine Charakterentwicklung.
Was mir besonders gut gefallen hat war, dass sie in der ersten Hälfte des Buches sagt, keine Freunde zu haben und wirklich keine hat und somit alles im Alleingang startet. In anderen Büchern versucht die Protagonistin, wichtig zu sein, mit dem Satz: Ich habe keine Freunde. Und am Ende hat sie eigentlich eine BFF und die anderen sprechen mit ihr. Hier wird Gwen wirklich ignoriert und sie versucht den Todesfall im Alleingang zu lösen und über Seiten hinweg haben wir nur sie allein. Damit hat die Autorin uns Gwen ein Stück näher gebracht und das ist wundervoll.
Daphne wird erst später eingeführt und die beiden passen zusammen, aber hier werde ich mehr im zweiten Buch drauf eingehen. Auch der Love-Interest Logan kommt erst spät ins Spiel und es passiert auch nicht wirklich was. Mit den Charakteren und deren Beziehungen wird sich Zeit gelassen, sodass die Handlung langsam ins Rollen gerät. Wir haben praktisch ein paar Szenen, in denen er Gwen hilft und sie sich näher kommen, mehr nicht und diese natürliche Entwicklung ist sehr gut gelungen. Natürlich erwartet man hier in den Folgebänden mehr und es kann noch alles passieren. Auch andere Personen, wie das tote Mädchen, die Verdächtigen, Professoren und Mitschüler werden gut in die Geschichte integriert und es wurde eine gute Basis geschaffen.
Zum Schluss gebe ich meine Meinung noch zum Inhalt dazu, denn dieser war ausschlaggebend dafür, dass ich weiter und immer weiter gelesen habe. Die Geschwindigkeit ist langsam und man kommt erst entspannt an der Akademie an, während anschließend der Mord und danach die Suche nach dem Mörder anstehen. Es gibt Pausen dazwischen, wo wir Gwen kennenlernen und Hintergründe sowie Intrigen im Dunklen herausfinden. Außerdem endet es in einem fesselnden Finale, wodurch man direkt weiterlesen möchte. Alles passt einfach so gut zusammen und greift schön ineinander, wodurch man eine einzigartige Erfahrung macht. Noch einmal hervorheben möchte ich Gwens Gabe der Psychometrie, die durch ihre Einmaligkeit überzeugt. Daraus kann sich noch viel entwickeln und wir haben den Kick, der ein Leseerlebnis erst richtig spannend macht.
Insgesamt kann ich diese Reihe wirklich jedem ans Herz legen und selbst nach so vielen Jahren überzeugt sie ausnahmslos!
- Kristin Cashore
Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1)
(2.773)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenLady Katsa ist eine von den Begabten in den sieben Königreichen. Sie ist die Nichte des Königs von Middluns und seine Söldnerin. Als Begabte mit der Fähigkeit zu töten und alle Attentate zu überleben ist sie dafür mehr als geeignet. Katsa sorgt dafür, dass die Schuldner ihres Onkels zahlen. Entweder auf die eine oder die andere Weise. Doch Katsa arbeitet auch unterirdisch für den Rat, der die Unschuldigen befreit, denn sie will eigentlich Leben retten, anstatt sie zu nehmen. Als sie einen Lienid befreit und dabei von einem weiteren aus dem Volk überrascht wird, bemerkt sie, dass ihr Gegenüber ihr ebenbürtig ist. Sofort ist sie von ihm angezogen und der Zufall will es, dass die beiden sich wieder begegnen. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wer den alten Lienid, den sie gerettet haben, töten wollte. Und so beginnt ein Abenteuer welches aus Intrigen und Lügen gesponnen zu sein scheint.
Katsa ist ein Werkzeug ihres Onkels. Sie wurde früh manipuliert und hat gefühlt anfänglich nicht viel eigene Meinung. Sie möchte sich ihrem Onkel nicht beugen, braucht jedoch Ünerzeugung von außen, um aus dem Teufelskreis zu entkommen. Sie ist dennoch weiterhin durchgehend naiv und sozial unbeholfen. Auch kommt sie mir oft etwas dümmlich vor und das hat mich schon sehr gestört.
Dann ist da Bo. Der wundervolle Bo, mit seinen Geheimnissen. Er ist ein gutherziger und cooler Charakter, der mir direkt sympathischer war, als Katsa. Er hilft Katsa menschlicher zu werden und das hat mir doch wieder gut gefallen.
Auch die weiteren Charaktere im Buch waren ok. Stereotypen war natürlich dabei, was auch nicht weiter schlimm war, nur hat es leider auch die Spannung etwas genommen, da so keine Überraschungen in der Handlung auftraten.
Was die Handlung und den Schreibstil angeht so war es auch leider nur Mittelmaß. Es plätscherte meiner Meinung nach lange vor sich hin und steigerte sich eher nicht so. Man konnte auch viel vorhersehen, was als nächstes geschieht. Generell war es sonst ziemlich schleppend, obwohl die Idee mit den Gaben und auch die weitere Story durchaus Potenzial gehabt hätten. Sehr schade.
Warum die Reihe so gehyped wurde kann ich leider nicht sagen. Für mich war das Buch in Ordnung, aber nicht großartig. Prinzipiell kann ich auch keine direkte Empfehlung aussprechen, da ich das Buch dafür dann doch etwas zu schleppend habe lesen können, weshalb ich leider lediglich 2,5 Sterne vergeben kann 🌳
- Christopher Paolini
Eragon - Das Erbe der Macht
(1.620)Aktuelle Rezension von: LiJenMit diesem Teil ist Christopfer ein episches Finale gelungen.
Die entscheidende Schlacht. Wer wird siegen
Wer wird fallen?
Werden Familienbande bestehen.
Werden Freunde zusammen bleiben oder sich trennen?
Was passiert nach der Schlacht?
Viele fragen die beantwortet werden.
Wieder sehr schön und visuell geschrieben.
Sehr zu empfehlen
- Cornelia Funke
Reckless 1. Steinernes Fleisch
(1.806)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Der 1. Teil hat mir nicht gefallen. Jacob kommt mir zu überfliegermäßig rüber. Er kann alles, er ist der Beste und er macht immer alles richtig. Solche Übercharakter-Geschichten finde ich immer ziemlich nervig. Hinzu kommt, dass mir bei dieser Geschichte zu viel klischeehaft aus anderen Märchen übernommen erscheint. Sei es der Dauerklassiker, dass etwas "hinter den Spiegeln" passiert oder dass Füchse immer die Schlauen sind etc. Ich finde die Reckless-Reihe ist eine der schlechteren Buchreihen von Cornelia Funke. Die Drachenreiter-Reihe hingegen ist viel besser gestaltet und auch nicht mit so stark angeberischen Übercharakteren versehen.
- J. R. R. Tolkien
Das Silmarillion
(815)Aktuelle Rezension von: Noemi_SievertJ. R. R. Tolkien hat sich mit diesem Werk selbst übertroffen. Für mich gibt es keinen anderen Autor, der seine Welt so fundiert, tiefgründig und zugleich klar aufgebaut hat. Alles greift ineinander, alles ergibt Sinn – und es ist eine große Freude, in dieses Zeitalter mit seinen Helden und Heldinnen einzutauchen.
Im Vergleich zu den vielen anderen Abenteuern wirkt der Krieg um den Ring fast klein, und doch ist er von enormer Bedeutung und prägend für alles, was geschieht.
Das Buch selbst ist allerdings anspruchsvoll zu lesen. Es braucht Zeit, bis man sich mit den zahlreichen Namen, Völkern und Zusammenhängen zurechtfindet. Ich empfehle sehr, die Familienstammbäume der Elben und der Menschen zur Hilfe zu nehmen – ohne sie wird die Geschichte schnell sehr komplex und schwer zugänglich.
Wer sich jedoch darauf einlässt, wird mit einer Tiefe und Geschlossenheit belohnt, wie man sie nur selten in der Literatur findet.
- Philip Pullman
Der Goldene Kompass
(1.598)Aktuelle Rezension von: Zeus005Auch nach über 15 Jahren seit dem ersten Lesen hat dieser Auftakt nichts von seiner Faszination verloren und zeigt sich thematisch brandaktuell. Philip Pullman hat eine Welt erschaffen, die unserer ähnelt, aber durch eine tiefgreifende theokratische Struktur geprägt ist. Besonders spannend ist das Zusammenspiel aus Religion und Forschung: Die Kirche unterdrückt nicht einfach, sondern nutzt die Wissenschaft gezielt, um ihre eigenen Dogmen zu untermauern. Zusammen mit den Steampunk-Elementen wie Zeppelinen und der allgegenwärtigen Präsenz der Dämonen, die im Jugendalter ihre Gestalt verändern, ergibt sich ein einzigartiges und atmosphärisches Setting.
Die Geschichte lebt von Lyras Aufbruch aus der vertrauten Umgebung des Jordan College. Ihre Reise führt sie durch ein dichtes Geflecht aus Organisationen und Fraktionen – von den Gyptern bis hin zu den Panzerbären. Dabei wird ein enormer Spannungsbogen aufgebaut, bei dem bis zum Schluss unklar bleibt, wer wirklich vertrauenswürdig ist. Lyras Suche nach ihrem Onkel wird so zu einem gefährlichen Spießrutenlauf.
Man merkt dem flüssig geschriebenen Werk deutlich an, dass es als bewusster, kirchenkritischer Gegenentwurf zu klassischen Erzählungen wie den Chroniken von Narnia konzipiert wurde. Pullmans kritischer Blick auf blinden Gehorsam und institutionelle Macht verleiht dem Abenteuer eine tiefgründige Ebene, die weit über ein normales Jugendbuch hinausreicht. Ein absolut zeitloser Klassiker, der auch beim wiederholten Lesen komplett fesselt.
- Victoria Aveyard
Goldener Käfig (Die Farben des Blutes 3)
(714)Aktuelle Rezension von: HazalReadsBand 3 der Reihe (Goldener Käfig) von Victoria Aveyard hat mich emotional komplett zerstört – und zwar von der ersten bis zur letzten Seite.
Die gesamte Reihe fühlt sich ohnehin wie ein Strudel aus Verzweiflung, Hoffnung und ständigem Kampf an, aber dieser Band hebt das nochmal auf ein ganz anderes Level. Es gibt kaum Momente zum Durchatmen. Selbst wenn sich etwas zum Guten wendet, wird diese Hoffnung gefühlt sofort wieder zerstört. Dieses ständige Auf und Ab macht das Buch unglaublich intensiv – aber auch emotional extrem belastend.
Besonders stark fand ich die Darstellung der Gefangenschaft und des Ausgeliefertseins. Diese Passagen waren kaum zu ertragen, weil man nicht nur mitfiebert, sondern wirklich mitleidet. Es hat mich emotional sehr an die düsteren, schmerzhaften Momente aus Throne of Glass erinnert, wo Figuren an ihre absoluten Grenzen gebracht werden.
Was die Charaktere angeht, hatte ich sehr gemischte Gefühle. Mare Barrow macht in diesem Band eine enorme Entwicklung durch. Ihre Reifung ist deutlich spürbar – auch wenn sie durch Trauma, Schmerz und Verlust geprägt ist. Ihre Entwicklung wirkt nachvollziehbar und stark, auch wenn sie emotional sehr schwer zu lesen ist.
Ganz anders ging es mir mit Cal. Seine Entscheidungen haben mich oft frustriert und enttäuscht. Gerade im Vergleich zu Mares Entwicklung wirkt er unsicher, hin- und hergerissen und teilweise nicht konsequent genug. Diese Dynamik zwischen den beiden hat mich beim Lesen immer wieder beschäftigt.
Was dieser Band besonders gut schafft, ist dieses Gefühl von Hoffnungslosigkeit. Man wartet die ganze Zeit auf Erlösung – auf einen Moment, in dem sich alles zum Guten wendet. Aber dieser Moment kommt nicht. Und genau das macht die Geschichte so real und gleichzeitig so schmerzhaft.
Am Ende bleibt vor allem eines: das Gefühl, dass noch ein langer, harter Weg vor den Figuren liegt. Ein klares Happy End ist noch lange nicht in Sicht – und genau das macht mich gleichzeitig neugierig und traurig.
Dieser Band ist intensiv, düster und emotional extrem fordernd. Er hat mich zerrissen – und genau deshalb bleibt er so stark im Gedächtnis.
- Jennifer L. Armentrout
Dark Elements 1 - Steinerne Schwingen
(1.844)Aktuelle Rezension von: Lady_CassiopeiaDark Elements Bd. 1 erinnert mich in vielerlei Hinsicht an Jennifer L. Armentrouts frühere Werke. Sowohl die Figurenkonstellation als auch einige erzählerische Muster wecken starke Assoziationen zu ihrer ersten großen Fantasy-Reihe. Während dort vor allem der Konflikt zwischen Göttern und Mischwesen im Mittelpunkt stand, verlagert sich die Bedrohung hier auf den Krieg zwischen Gargoyles/Wächtern, Engeln & Dämonen. Dennoch bleiben viele bekannte Motive erhalten. Die weibliche Hauptfigur wirkt erneut wie ein klassischer Tomboy. Obwohl sie äußerlich eindeutig feminin beschrieben wird, grenzt sie sich charakterlich immer wieder von Eigenschaften ab, die gesellschaftlich als „typisch weiblich“ gelten. Dieser Kontrast ist grundsätzlich nicht problematisch, allerdings entsteht bei mir stellenweise der Eindruck, dass feminine Eigenschaften eher abgewertet werden, während maskulin konnotierte Verhaltensweisen als überlegen/erstrebenswert erscheinen. Das hat mein Leseerlebnis etwas getrübt. Davon abgesehen überzeugt Jennifer L. Armentrout erneut mit ihrem atmosphärischen Schreibstil. Besonders die romantischen Szenen sind ein großes Highlight des Romans. Emotionale Spannung beschreibt sie sehr einfühlsam, wodurch diese Momente mitreißend wirken. Auffällig finde ich außerdem, dass sich die weibliche Hauptfigur in einigen Wesenszügen stark an Protagonistinnen aus früheren Werken der Autorin erinnert. Natürlich entwickeln viele Autorinnen und Autoren wiedererkennbare Figurentypen, dennoch fiel mir die Ähnlichkeit hier besonders auf. Deshalb kam mir stellenweise der Gedanke, ob die Figur möglicherweise autobiografisch inspirierte Züge hat. Insgesamt hat mir das Buch trotz meiner Kritik gefallen. Vor allem der Schreibstil und die gelungene romantische Dynamik motivieren mich, die Reihe weiterzulesen. Ich bin gespannt, ob die Figurenentwicklung und die thematischen Schwerpunkte in den Folgebänden meine bisherigen Eindrücke bestätigen werden.
Zitat: „Freier Wille, wie? Was für ein idiotisches Konzept“ Und dann lächelte er mich an, ein echtes ehrliches Lächeln, dass seine tiefen Wangengrübchen deutlich zum Vorschein brachte. „Ich habe mich in dem Moment verloren, als ich dich gefunden habe.“ - Roth
- Leigh Bardugo
Goldene Flammen
(1.486)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Handlung steht die unscheinbare Kartografin des Zaren von Revka Alina Starkov, die bei einem Angriff herausfindet, dass sie eine Magierin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ist und daraufhin vom Dunklen zur Ausbildung in den Zarenpalast entsandt wird und dort auf dunkle Geheimnisse stößt.
Die ruhige Handlung entfaltet stetig ihre Spannung und politischen Intrigen. Das originelle Worldbuilding hat einen zaristischen Einschlag und wirkt atmosphärisch düster, kriegsgezeichnet und voller Magie.
Bei den Protagonisten steht Alina klar im Mittelpunkt der Geschichte, die durch die Ich-Perspeltive eine gelungene emotionale Tiefe erhält. Aber auch interessante Nebenprotagonisten wie Mal, der Dunkle, Botkin oder Baghra bereichern die Erzählung.
Wer Bücher mit originellem Worldbuilding und einer guten Balance zwischen Action, ruhigen Momenten und inneren Konflikten mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist eingänglich, atmosphärisch und untersützt den Lesefluss sehr gut.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter and the Goblet of Fire
(1.014)Aktuelle Rezension von: Carolin_44Ich liebe Harry Potter und alles was dazugehört- bin ein riesiger Fan!!
Diesen Band finde ich besonders spannend! 10x besser als die Filme, vieles ist nämlich eigentlich ganz anders. ;)Mir gefällt es, das in diesem Teil das erste Mal etwas Romantik vorkommt- die Kids werden erwachsen!
Die Dicke des Buches erschreckt vielleicht erst mal, aber es ist wirklich gut zu lesen & die Story ist spannend sodass es leicht von der Hand geht! - Julie Kagawa
Plötzlich Fee - Winternacht
(1.617)Aktuelle Rezension von: JbambiMHat mir leider deutlich schlechter gefallen, alles Band1. Es hat sich unfassbar gezogen, war streckenweise so langweilig. Das hin und her zwischen Meghan und Ash und später auch Puck, ging mir auch tierisch auf die nerven. Allgemein fand ich Meghan in diesem Band super nervig und unsympathisch.
Ashs mal so/mal so Laune war auch schwer zu ertragen. Was gut war, war die Rückkehr von Puck und die letzten 2-3 Kapitel.
Ich habe jetzt öfter gelesen, das es vielen bei Band 2 so erging und das eher so ein lückenfüller Band sei.. und das es nun wieder besser und spannender wird.
Ich lese jetzt noch die zweite Novelle und dann mal sehen, wann ich mit Band 3 starte
- David Levithan
Letztendlich sind wir dem Universum egal
(1.328)Aktuelle Rezension von: Buecherfreak_M"LETZTENDLICH SIND WIR DEM UNIVERSUM EGAL" 🪐✨️ 4/5 Sterne - eine Rezension ohne Spoiler
"Letztendlich sind wir dem Universum egal" erzählt die außergewöhnliche Geschichte von A, einer Seele ohne festen Körper. Jeden Tag erwacht A in einem neuen Körper und lebt ein neues Leben. Die Grundidee finde ich total interessant und einzigartig - sowas habe ich noch nie zuvor gelesen! Die Geschichte von A wird gefühlvoll und flüssig erzählt, mir gefällt der Aufbau des Buches sehr, nämlich dass jeder Tag ein neues Kapitel ist. Es ähnelt dem Aufbau eines Tagebuchs wie ich finde.
Was mir ebenfalls total gut gefallen hat, ist dass der Autor A in so viele ganz verschiedene Menschen gesteckt hat: Depressionen, familiäre Probleme, Übergewicht, LGBTQ - all das und noch viel mehr hat dabei in dem Buch Platz gefunden.
Ziemlich unerwartet für mich war die Tiefe an einigen Stellen des Buches. Ich habe mir tatsächlich einen Marker genommen und ein paar Zitate bzw. Aussagen hervorgehoben, die ich super schön geschrieben fand. Hier ein paar Beispiele:
⋆。𖦹° "Wenn ich eins gelernt habe, dann das: Wir alle wollen, dass immer alles okay ist. Wir streben gar nicht so nach so sehr nach phantastisch oder grandios oder hervorragend. Wir geben uns gerne mit okay zufrieden, denn in den meisten Fällen ist okay völlig ausreichend." ⋆❀˖° (Seite 14)
♡₊˚ "Ich denke so oft ans Ausbrechen - da ist es echt schön, es tatsächlich mal zu tun. Für einen Tag. Statt ewig aus dem Fenster zu starren, tut es gut, mal auf der anderen Seite vom Fenster zu sein."・₊✧ (Seite 22)
Einziger Minuspunkt ist, dass ich die Beziehung zwischen A und Rhiannon etwas schnell und unrealistisch fand. A war an einigen Stellen ziemlich voreilig (auch körperlich, er wollte sie echt früh küssen, Händchen halten usw). In Wirklichkeit hätte Rhiannon wohl schon ziemlich schnell das Weite gesucht. Rhiannons Charakter finde ich ebenfalls nicht so gut gelungen. Er ist leider nicht tiefgründig genug beschrieben und sie kommt mir manchmal sehr oberflächlich und unentschlossen vor. Trotzdem war die Liebesgeschichte zwischen den beiden sehr schön und regt zum Nachdenken an: Zählt, wer wir sind - oder wie wir aussehen?
- Sarah J. Maas
A Court of Mist and Fury (English Edition)
(378)Aktuelle Rezension von: butterflyintheskywhat the actual hell is wrong with you tamlin? good god. rhys? i love you honeyboo, don’t do anything stupid please. i gotta say, i like everyone in the night court so so much more than the spring court?! i love the twist and turns. you should have seen my face when i read WHO betrayed them?! like??? out of all the people, it’s YOU? are you mad? cannot wait to read the next book!
- Patrick Rothfuss
Die Furcht des Weisen 1
(955)Aktuelle Rezension von: CelinaMilenaIch habe den ersten Teil schon verschlungen und mit grosser Freude gelesen. Deshalb war ich gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht.. und es hat mich nicht enttäuscht. Patrick Rothfuss hat einen wunderschönen Schreibstil, der einen verzaubert und tief in die Geschichte eintauchen lässt. Auch wenn einige Passagen des Buches sehr entschleunigt beschrieben werden und sich Kvothe sehr lange an einem Ort aufhält, habe ich mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. (Zumal einem die Charaktere immer facettenreicher erscheinen und sich mit fortschreitender Geschichte ein besonderer Humor entfaltet) Um so spannender wird es gegen Ende. Deshalb werde ich jetzt nahtlos mit dem nächsten Teil weitermachen :)
- Kristin Cashore
Die Flammende (Die sieben Königreiche 2)
(1.402)Aktuelle Rezension von: _SteffiDer Einstieg in die Geschichte fiel mir zunächst nicht ganz leicht. Es wird eine Welt erschaffen in die man nach und nach mit den Charakteren eintaucht bis sich die Konturen und Regeln dieser Welt langsam zu einem Gesamtbild zusammenfügen. In einem spannenden Kampf zwischen inneren Konflikten in einer Zeit politischer Unruhen versucht eine junge begabte Frau ihren eigenen Weg zu gehen und findet sich immer wieder in schwierigen Situationen wieder, die sie bewältigen muss. Besonders gelungen ist dabei die Entwicklung der Liebesbeziehung zwischen den Hauptcharakteren. Ohne erzwungen zu wirken oder sich zu schnell anzubahnen, wächst die Zuneigung spürbar und behutsam getragen von gemeinsamen Erlebnissen und Momenten zu zweit.
Insgesamt ein wirklich tolles Buch. Wenn man bereit ist sich auf diese einzigartige Welt einzulassen, sollte man sich dieses Buch nicht entgehen lassen.























