Bücher mit dem Tag "fantasy-zyklus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fantasy-zyklus" gekennzeichnet haben.

81 Bücher

  1. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.263)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Ein sher tolles und spannendes Buch. 

    Ich liebe alte Fantasy und die Sagen um König Arthur, daher habe ich mich dazu entschlossen dieses Buch zu lesen. 

    Ich wurde nicht enttäuscht und konnte ein spannendes Buch mit tollen Sagen lesen. 

    Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter an alle die solche Genre mögen. 

  2. Cover des Buches Das Geheimnis der Großen Schwerter / Der Drachenbeinthron (Das Geheimnis der Großen Schwerter, Bd. 1) (ISBN: 9783608961614)
    Tad Williams

    Das Geheimnis der Großen Schwerter / Der Drachenbeinthron (Das Geheimnis der Großen Schwerter, Bd. 1)

     (497)
    Aktuelle Rezension von: ZwischendenSeiten

    Viel sagen kann ich zu dem Buch leider nicht und eigentlich hasse ich es, einem Buch eine schlechte Bewertung zu geben. Schließlich steckt dort viel Zeit, Liebe und Arbeit drinne. Für mich war dieses Buch jedoch nichts.


    Ich kam mit dem Anfang gar nicht klar, hatte das Gefühl, als würden die Seiten vergehen, die Geschichte kommt aber kein Stück voran. Ich denke, dass das Buch eigentlich eine echt gute Storyline hätte haben können, aber es hat sich einfach zu sehr gezogen. 

    Ich würde dem Buch gerne irgendwann noch einmal eine zweite Chance geben, aber wenn sich die ersten Kapitel bereits so in die Länge ziehen, wie sieht es dann wohl bei den restlichen 700 Seiten aus...

  3. Cover des Buches Die Brücke der Gezeiten 1 (ISBN: 9783764531287)
    David Hair

    Die Brücke der Gezeiten 1

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Cutexpsych

    Die Mondflutbrücke liegt tief unter der Ozeanoberfläche. Aber alle zwölf Jahre erhebt sie sich aus den Fluten und verbindet die beiden Kontinente Yuros und Antiopia. Zweimal schon hat Yuros seine Armeen von Kriegern und Magiern über die Brücke geführt, um das Nachbarreich zu unterwerfen. Jetzt naht die dritte Mondflut, und der Westen rüstet sich zum finalen Schlag. Aber es sind drei unscheinbare Menschen – ein gescheiterter Magie-Schüler, eine Spionin und Mörderin, die ihr Gewissen entdeckt, und ein einfaches Marktmädchen –, die über das Schicksal der Welt entscheiden werden...

     

    Meine Meinung

    Vorab habe ich bereits ein wenig was über das Buch gehört und größtenteils wurde gesagt, dass sich das Buch sehr ziehen würde und es stellenweise sehr langweilig wäre. Was insbesondere daran lege, dass es sich bei „Ein Sturm zieht auf“ um den ersten Teil des ersten Bandes handelt, da die insgesamt vier Bücher im Original im Deutsche in jeweils zwei aufgeteilt wurden. Allerdings wurde auch gesagt, dass alle Bücher danach verdammt gut sein sollen und meine Frage wäre, wenn dieses Buch das Schlechteste ist, wie gut müssen dann bitte die Fortsetzungen sein?

    Denn tatsächlich fand ich den ersten Band wirklich gut. Er war nicht gefüllt mit Spannung und Aktion, sondern las sich eher wie eine Einführung in die Welt und die Charaktere. Doch trotzdem wurde es nie langweilig. Ich muss zwar zugeben, dass ich etwa 100 Seiten brauchte, um in das Buch reinzukommen, doch danach war ich furchtbar fasziniert von der Welt, die der Autor hier aufgebaut hat. Zwar gab es viele Informationen, die es gleich zu Beginn zu verdauen gab, doch mit Hilfe des ausführlichen Glossars auf den letzten Seiten, kam man da sehr gut durch und konnte immer mal wieder nachschlagen, wenn ein Name oder eine Stadt entfallen war.

    Außerdem hat es David Hair geschafft, seine Welt mit lebhaften und komplexen Charakteren zu füllen, die alle gleichermaßen an der Schwelle zwischen Gut und Böse stehen. Denn alle der insgesamt vier Charaktere, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, sind wunderbar ausgearbeitet und keiner gleicht dem anderen. Insbesondere die Magi Elena hat es mir angetan, aber auch der Magus Alaron, Ramita und Kazim sind mir ans Herz gewachsen und haben das Buch mit Leben gefüllt.

     

    Fazit

    Ein wundervolles Fantasy-Buch, welches durch seine grausam wunderschöne Welt und seine tragischen Charaktere ertrahlt. Wer sich aber viel Spannung und Aktion wünscht, könnte hier enttäuscht werden, doch ich bin mir sicher, der zweite Band wird daran anknüpfen.

  4. Cover des Buches Die Feuerreiter Seiner Majestät 01 (ISBN: 9783442244430)
    Naomi Novik

    Die Feuerreiter Seiner Majestät 01

     (362)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Ich hatte eine ziemlich gute Vorstellung, worum es ging und wie sich die Geschichte entwickelt, doch trotzdem wurde ich immer wieder aufs Neue überrascht. Laurence, der seine Position, sein Schiff und alles, was er liebt aufgibt, für seine Pflicht. Die Pflicht, einen geschlüpften Drachen an sich zu binden und ihn (und damit sich selbst) seinem Land zu übergeben. Doch daraus wurde viel, so viel mehr. Es ist eine wundervolle Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, verfeindete Länder und Drachen, die mehr sind, als nur einfache Nutztiere.

  5. Cover des Buches Die Feuerreiter Seiner Majestät 02 (ISBN: 9783442244447)
    Naomi Novik

    Die Feuerreiter Seiner Majestät 02

     (225)
    Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps

    Eigentlich wollte ich den zweiten Band im Sommer lesen, doch ich konnte einfach nicht warten, denn meine Gedanken kreisten ständig darum, welches Abenteuer Laurence und Temeraire als nächstes erwarten würde und der Klappentext machte mich unglaublich neugierig. „Drachenprinz“ von Naomi Novik ist mittlerweile der zweite Band der neunbändigen Drachenfantasy-Reihe „Die Feuerreiter Seiner Majestät“ und konnte mich wunderbar unterhalten! Zwar etwas schwächer als der Auftaktband „Drachenbrut“, aber die großartigen Spannungspunkte, eine schöne Atmosphäre, Naomi Noviks gewohnt packender Schreibstil, der absolut niedliche Drache Temeraire und sein ruhiger und loyaler Gefährte Kapitän Laurence konnten auch die Fortsetzung wieder für mich zu einem Highlight werden lassen. Und allmählich werden die Laurence-Temeraire-Bücher für mich zu einer regelrechten „Wohlfühl-Reihe“, genau richtig, um einen gemütlichen Tag zu verbringen.

     

    Eine lange und abenteuerliche Seereise – und viele weitere Probleme

     


    „Vor ihnen lagen nichts als die endlose blaue Weite des Ozeans und ein ungewisser Weg in ein noch ungewisseres Schicksal.“


     

    (S. 123 des eBooks „Die Feuerreiter Seiner Majestät – Drachenprinz“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     

     

    „Drachenprinz“ spielt nicht lange nach den Geschehnissen aus „Drachenbrut“ und stellt Laurence und Temeraire vor ein schwieriges Problem: Eine chinesische Delegation, angeführt von dem chinesischen Prinzen Yongxing, ist in England aufgetaucht und fordert die Herausgabe Temeraires, damit dieser in seinem Heimatland China ein für einen Himmelsdrachen angemessenes Leben führen kann – und zwar ohne Laurence, der in ihren Augen kein geeigneter Gefährte für einen solchen Drachen ist. Doch Temeraire weigert sich hartnäckig und Laurence verteidigt Temeraires Wünsche, egal welche Konsequenzen dadurch auf ihn zukommen. Als die Chinesen sich jedoch dazu bereit erklären, dass Laurence Temeraire in den fernen Osten begleiten darf, beginnt für die beiden und ihre Mannschaft eine lange, abenteuerliche und auch nicht ungefährliche Reise nach China auf dem Drachentransporter Allegiance über das Meer. Und auch an ihrem Zielort Peking warten noch einige Probleme, aber auch viele neue Eindrücke auf sie.

     

     


    „Wenn ich wirklich sehr beleidigend werde, glaubst du, sie würden dann verschwinden?“ fragte er [Temeraire]. „Laurence, was wäre besonders empörend?“
    Hammond sah aus wie Pandora, nachdem sie die Büchse geöffnet und so den Schrecken in die Welt gesetzt hatte. Fast hätte Laurence gelacht, doch aus Mitleid unterdrückte er diese Regung.


     

    (S. 74 des eBooks „Die Feuerreiter Seiner Majestät – Drachenprinz“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     

     

    Auch „Drachenprinz“ hat mir richtig Spaß gemacht zu lesen! Hier gibt es, wie bereits im Auftaktband, amüsante und nervenaufreibende Szenen, aber auch herzzerreißende, wenn Laurence und Temeraire wieder getrennt werden sollen – alles geschrieben in Naomi Noviks ruhigem und geschicktem Schreibstil, wodurch sie eine schöne Atmosphäre erschaffen hat und ein klares und sehr gekonntes Bild dieser Zeit und der unterschiedlichen Umgebungen zeichnet. Die Abenteuer, welche die Charaktere überstehen müssen, sind richtig spannend, denn die Seereise ist ziemlich abenteuerlich im Hinblick auf Seemonster und Angriffe, politische Probleme und Intrigen, ständige Versuche Laurence und Temeraire zu trennen und Mordanschläge – natürlich wird das dann auch am Land fortgesetzt. Und immer wieder wird die Freundschaft zwischen Laurence und Temeraire auf die Probe gestellt. Die Charaktere müssen sich mit einigen Fragen beschäftigen, die mir auch durch den Kopf geisterten, wie z. B. warum der chinesische Prinz so vehement auf Temeraires Rückkehr nach China besteht und wer hinter den Mordanschlägen auf Laurence steckt.

    Die Handlung selber ist in einem recht gemäßigten Tempo erzählt, nimmt jedoch bei actionreichen Szenen mehr an Tempo zu. Am meisten wird wieder Wert gelegt auf die Charaktere, zum Teil auch auf die Umgebung und auf die politischen Schwierigkeiten, wobei letzteres nicht trocken geschildert wird, wie man vielleicht denken könnte. Erneut wird die Geschichte aus Laurences Sicht in Form des personalen Erzählers erzählt, wodurch man seine Gedanken wunderbar mitverfolgen kann, denn in diesem Band drehen diese sich sorgenvoll, verzweifelt und wütend bezüglich der Ungewissen Zukunft hin und her, sodass er einen großen Teil der Story nicht besonders gut gelaunt ist.

    Ich habe mich sehr auf das Wiedersehen mit den herzerwärmenden Charakteren gefreut! Mit dabei sind wieder Leutnant Grandby, der eine wichtige Stütze für Laurence ist. Laurences ehemaliger Erster Offizier Riley. Einige aus dem ersten Band kommen aber leider nur kurz vor, dafür ist noch der britische Diplomat Hammond dazugekommen, der sie nach China begleitet, um zwischen England und China eine politische Beziehung aufzubauen. Hammond ist ebenfalls ein gut gezeichneter Charakter – und zwischen ihm und Laurence gibt es einige Meinungsverschiedenheiten. Ganz besonders freute ich mich allerdings auf Temeraire und Laurence. Ich finde es immer wieder total süß, wie Temeraire seine Besitzansprüche an Laurence zeigt und auf ihn aufpasst wie eine Glucke. Außerdem finde ich es toll, wie Laurence für Temeraires Wünsche kämpft. Oder auch ist es immer wieder amüsant und spannend, wenn Laurence Schwierigkeiten hat auf Temeraires philosophische Fragen die richtigen bzw. gut abgewägte Antworten zu geben. Denn der Besuch in China lässt Temeraires Gedanken kreisen, da zwischen dem Leben der Drachen in England und China ein riesiger Unterschied besteht. Mir hat es jedenfalls gefallen, wie das Leben der Drachen in China dargestellt wird.

    Am Ende gibt es eigentlich sogar zwei Showdowns bzw. Spannungshöhepunkte. Und darauf wartet dann ein überraschendes und interessantes Ende.

     

    Fazit:

    Mitreißend, Humorvoll, spannend – wieder ein großartiger Drachenfantasy-Roman der „Die Feuerreiter Seiner Majestät“-Reihe von Naomi Novik. Mir hat auch der zweite Band „Drachenrpinz“ wieder richtig Spaß gemacht zu lesen! Ich kann es kaum erwarten den dritten Band anzufangen. Definitiv eine Reihe, die süchtig macht.

  6. Cover des Buches Der Thron von Melengar (ISBN: 9783608960259)
    Michael J. Sullivan

    Der Thron von Melengar

     (188)
    Aktuelle Rezension von: bibliomanine

    Sie sollten doch nur ein Schwert klauen...eigentlich ein ganz einfacher Auftrag für das Diebespaar Hadrian und Royce. Was so einfach aussieht, entpuppt sich als Falle und schon finden sich die beiden in einer politischen Verschwörung wieder mit nicht einzuschätzenden Auswirkungen für die ganze Welt.

    Schon bald werden sie mit Mönch, Prinz und Prinzessin einen mächtigen Magier namens Esrahaddon suchen und werden immer mehr in einen Strudel von Intrigen und Verrat hineingezogen. Mit viel Humor und Action schafft es der Autor den Leser an die Geschichte zu binden. Hadrian und Royce sind zwar dermaßen unterschiedlich, aber sie können einfach nicht ohne einander. Diese Freundschaft ist wahrlich ein Highlight und zusammen bilden sie den Diebesbund "Riyria".

    "Der Thron von Melengar" ist der Auftakt einer epischen Fantasy-Reihe von Michael J. Sullivan, die den Leser in jedem weiteren Buch ein Stückchen weiter in die Geheimnisse einführt. Mit dieser Reihe macht man nichts falsch.

    Wer noch mehr erfahren möchte, sollte unbedingt die "The 1st Empire"-Reihe lesen. Dies ist die Vorgeschichte von allem und ich will nicht zu viel verraten, aber diese Reihe lässt mich nicht mehr los. Es gibt eigentlich nur ein Wort: Überwältigend!      

  7. Cover des Buches Der Abschiedsstein (ISBN: 9783608961621)
    Tad Williams

    Der Abschiedsstein

     (278)
    Aktuelle Rezension von: DerRob

    Die Geschichte geht weiter. Simon wird erstmals von seinen Gefährten getrennt und die Szenenwechsel werden häufiger.


    Zur Geschichte mag ich nicht viel sagen, da viel zu schnell Spoiler entstehen würden. Wer den ersten Teil gelesen hat und mochte, wird den Zweiten ebenfalls mögen

    Auch wenn es ab und an ein paar zähe Sequenzen gab, merkt man später, wie wichtig diese doch für die Geschichte waren. Alles in allem sind die Seiten nur so geflogen. Für mich eines der besten Bücher seit langer Zeit im Fantasybereich.

  8. Cover des Buches Die Feuerreiter Seiner Majestät 03 (ISBN: 9783442244454)
    Naomi Novik

    Die Feuerreiter Seiner Majestät 03

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps

    Wie ich mich darauf gefreut habe, endlich diese Reihe weiterzulesen! „Drachenzorn“ ist der 3. Band der „Die Feuerreiter Seiner Majestät“-Reihe von Naomi Novik mit dem genialen schwarzen Drachen Temeraire und dem ruhigen Kapitän Will Laurence. Die Abenteuer der beiden sind zu wahren „Wohlfühl-Geschichten“ für mich geworden, weil hier durch einen geschickten Schreibstil herzerwärmende Charaktere (ganz besonders sprechende Drachen) erschaffen worden, die spannende Abenteuer erleben, wobei eine schöne Atmosphäre geschaffen wird, Humor und Nervenkitzel hervorragend zur Geltung kommen und alles in einer realen, abgewandelten Vergangenheit spielt – nämlich zur Zeit der napoleonischen Kriege. Wie ich es gehofft hatte, so konnte auch „Drachenzorn“ für mich zu einem Highlight werden!

     

    Ein gefährlicher und mysteriöser Auftrag

     


    „Sag doch mal, mein liebes Temerairechen“, flötete Laurence übertrieben wohlwollend in die nun folgende Stille hinein, „was hast du ihnen denn so alles erzählt?“


    (S. 132 des eBooks „Drachenzorn“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     

    „Drachenzorn“ knüpft an die Geschehnisse aus dem 2. Band „Drachenprinz“ direkt an. Temeraire und Laurence befinden sich noch in China und warten darauf, nach England aufbrechen zu können, als sie plötzlich von einem Boten namens Tharkay eine Nachricht vom Luftkorps bekommen. Auf sie wartet ein neuer Auftrag: Sie sollen so schnell wie möglich nach Istanbul reisen, dort drei Dracheneier abholen und diese nach England bringen. Da sie wegen einiger Probleme nicht übers Meer reisen können, bleibt ihnen nur der weite und gefährliche Weg über das Land. Laurence, Temeraire und ihre Mannschaft begeben sich auf diesen weiten Weg mithilfe des mysteriösen Boten Tharkay, der sie führt und berät. Doch nicht nur auf ihrer Reise warten allerhand Probleme – ihnen drohen gewaltige Rückschläge, die ihren gesamten Auftrag in Gefahr bringen. Und auch die Drachin Lien ist mit dabei und hat ganz genaue Vorstellungen, wie sie sich für den Tod ihres Gefährten an Temeraire und Laurence rächen könnte. Dabei spitzt sich der Krieg mit Frankreich immer mehr zu.

     

    Ein Spannungsbogen nach dem anderen

     


    „Hm“, brummte Temeraire zweifelnd, „den Dämon, der mich fressen kann, möchte ich gerne sehen.“ Denn dafür wäre zweifellos ein gewaltiger Teufel nötig.


    (S. 55 des eBooks „Drachenzorn“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     

    „Drachenzorn“ hat eine gewaltige Menge an spannenden Ereignissen zu bieten – eine Gefahr folgt auf die nächste in rascher Folge. Temeraire, Laurence und ihre Mannschaft müssen über weite, einsame Steppen reisen, eine scheinbar unendliche Wüste durchqueren, Berge überfliegen, Hitze und Kälte überwinden, gegen tückische Windströmungen kämpfen, Überfälle überstehen, mit Orientierungslosigkeit, Sandstürmen, Hunger, Durst und Erschöpfung zurechtkommen. Und dabei bekommen sie Hilfe von ihrem Führer Tharkay, dessen wirkliche Absichten nicht klar ersichtlich sind. Einige Szenen sind später ein bisschen langatmig, sodass mir hier die Konzentration verloren ging, aber kurz darauf gibt es schon den nächsten Spannungspunkt, der alles wieder in Schwung bringt. Mit der Ankunft in Istanbul könnte man mit der Erfüllung ihres Auftrags rechnen, doch in Wirklichkeit geht es dann erst richtig los. Da ich jedoch nicht spoilern möchte, werde ich hierzu nichts mehr sagen. Nur eines: Es wird richtig gut! Und endet mit einem spannungsgeladenen und absolut nervenaufreibenden Showdown! Zwar wird das derzeitige Abenteuer mit diesem Band abgeschlossen, aber für die geliebten Charaktere wird es noch in sechs weiteren Bänden weitergehen.

     


    „Iiih“, schnaufte Temeraire, nachdem er sie beide hinüber in den Garten gehoben hatte und nun voller Abscheu die schleimigen Rückstände an seinen Vorderklauen begutachtete. „Aber mir ist es egal, dass du so entsetzlich stinkst, wenn du nur wieder da bist.“


    (S. 164 des eBooks „Drachenzorn“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     

    Der dritte Band ist in drei Teile unterteilt, wobei jeder Teil mit einem tiefen Schlag für die Reisegruppe endet. Berichtet wird wieder aus der Sicht des ehrenvollen, loyalen und ruhigen Kapitäns Laurence, wodurch der Schreibstil wie immer ganz wunderbar passt: ebenso ruhig, sachlich, geschickt – und kombiniert mit herrlich trockenem Humor, der mich zum Lachen bringen konnte.

    Mir hat „Drachenzorn“, wie auch schon der 1. und 2. Band, wahnsinnig viel Freude bereitet zu lesen. Besonders auf ein Wiedersehen mit Temeraire und Laurence habe ich sehnsüchtig gewartet. Durch Temeraire kommt es wieder zu absolut lustigen Szenen, die mich nicht nur zum Lachen, sondern allgemein zum Lächeln bringen konnten, denn Temeraire ist total herzerwärmend. Alles, was er sagt oder macht, sein Verhalten, seine Kommentare, die Liebe zu Büchern und Schmuck, seine Meinung, Eifersucht, Beschützerinstinkt, Hartnäckigkeit, Traurigkeit, seine Ideen und der starke Wille, für mehr Rechte für die Drachen einzutreten – er ist einfach genial, ein ganz besonderer Drache. Und dann seine Freundschaft zu Laurence, der für den schwarzen Himmelsdrachen das Beste möchte. Auch Leutnant Granby ist wieder mit dabei – und in diesem Band wartet eine ziemlich eigenwillige und kratzbürstige Überraschung auf ihn.

    Wie habe ich das alles vermisst! Und jedes Buch dieser Reihe macht gleich bessere Laune. Da mir diese Drachenfantasy-Reihe mittlerweile so viel bedeutet, habe ich mich doch dazu entschlossen, alle Bücher der „Die Feuerreiter Seiner Majestät“-Reihe von Naomi Novik als Print zu sammeln, anstatt als eBooks. Damit sie als schöne Erinnerung einen besonderen Platz in meinem Regal einnehmen können.

    Fazit:

    Auch der dritte Band „Drachenzorn“ konnte mich wieder begeistern und zu einem Highlight werden. Eine tolle Story, viele Spannungsbögen, Nervenkitzel, Humor und wundervolle Charaktere. Ein Buch, das, wie schon die vorherigen Bände, einfach unglaublich viel Lesespaß bereitet.

  9. Cover des Buches Der unsterbliche Prinz (ISBN: 9783802581465)
    Jennifer Fallon

    Der unsterbliche Prinz

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Lethalya

    Bin durch Zufall über die Hörbücher gestolpert und war total begeistert! Sehr angenehmer Schreibstil, gut zu lesen. 

    Auch inhaltlich finde ich die Reihe sehr ansprechend! Mal was anderes. Eine neue Rasse von Lebewesen, Macht, Liebe, Intrigen, ein unsterblicher der den Tod sucht, eine Gruppe von Menschen die versucht die unsterblichen auszulöschen.......Daumen hoch 

  10. Cover des Buches Otherland. Band 1 (Otherland, Bd. 1) (ISBN: 9783608949612)
    Tad Williams

    Otherland. Band 1 (Otherland, Bd. 1)

     (309)
    Aktuelle Rezension von: AnjaX

    Für mich das Werk des Jahrzehnts! Ich war traurig, als ich mit den 4 dicken Bänden fertig war und werde sie in bälde wieder in die Hand nehmen und in die Tiefen einer dermaßen Lebendigen virtuellen Welt eintauchen wie ich sie mir niemals selbst ausdenken könnte. Mega genial: Die Idee, das ein virtueller Garten eine Konsole sein kann, anhand der man die Realität "beackert" - Hammer!

  11. Cover des Buches Im Feuer der Begierde (ISBN: 9783734160271)
    Jeaniene Frost

    Im Feuer der Begierde

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Eckdaten
    Band 2
    Night Prince-Serie
    Penhaligon Verlag (Verlagsgruppe Random House)
    Roman
    Übersetzung: Sandra Müller
    14,99 €
    ISBN: 978-3-7645-3120-1
    2013
    383 Seiten

    Cover
    Dieses Mal könnte es wirklich Leila sein. Ist auf jeden Fall besser als das erste Cover der Reihe.

    Inhalt
    Leilas übernatürliche Fähigkeiten haben sie verlassen, und auch wenn sie diese früher als Fluch angesehen hatte, fehlen sie ihr nun. Und als sei das nicht schlimm genug, erwidert der Vampir Vlad ihre Liebe offenbar nicht mehr. Ist etwa der Verlust ihrer Kräfte der Grund?
    Da gerät Leila auch in das Fadenkreuz eines Killers und sie muss sich entscheiden. Vertraut sie dem Vampir, der sie kaum noch wahrzunehmen scheint, aber ihre Leidenschaft wie kein anderer entfacht? Oder akzeptiert sie die Hilfe eines dunklen Ritters, dessen grausame Vergangenheit ihn nicht loslässt, und der keine größere Sehnsucht kennt, als für Leila mehr zu sein als nur ein Freund.
    Welche Wahl sie auch trifft – ein falscher Schritt bedeutet für Leila ewige Verdammnis.

    Autorin
    Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie Wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen. Zurzeit arbeitet sie an ihrem nächsten Roman.

    Meinung
    Und das Abenteuer um Vlad und Leila geht in die nächste Runde. Es wurde zum Ende von Band 1 richtig spannend und da musste noch ein weiterer Band folgen. ^^
    Die Beziehung von Vlad und Leila ist keine leichte, vor allem, weil sie sich nach seiner Liebe sehnt und Hoffnungen hegt, die anscheinend nicht erfüllt werden. Wer weiß, wie lange sie das noch mitmachen wird oder ob er sich diesbezüglich noch ändern wird.
    Tja, dann stellt sich natürlich noch die Frage, wem sie vertrauen kann: Vlad oder dessen Gefolgsmann Maximus, der offensichtlich auch Gefühle für sie hegt.
    Ihre Fähigkeiten sind grandios! Man sollte sie definitiv nicht unterscheiden, nur weil sie ein Mensch ist und kein Vampir. Nicht alle Vampire sind stark, sie werden es erst mit den Jahrhunderten, wenn überhaupt es soweit kommt. ^^
    Die Autorin erfindet gerne Helden, die ihre Frauen lieber vor der bösen Welt beschützen wollen, indem sie sie wegsperren, aber die Frauen haben durchaus ihre Krallen, die sie definitiv benutzen. Sonst wären es auch langweilige Frauen. Cat, Leila, Kira und Denise sind alles Heldinnen der Autorin und haben es faustdick hinter den Ohren. Sie brauchen sich nicht hinter ihren Männern zu verstecken, auch wenn es diese gerne so hätten. XD Solche Geschichten sind dann aber auch erst lesenswert.
    Dieser Band zeigt hauptsächlich die Beziehungsprobleme der beiden. Aber währenddessen müssen sie sich noch um den gemeinsame Erzfeind kümmern, der bisher noch nicht getötet wurde. Also auf geht’s zum dritten Band!

    ❤❤❤❤,5 von ❤❤❤❤❤
  12. Cover des Buches Trügerischer Friede (ISBN: 9783492265782)
    Markus Heitz

    Trügerischer Friede

     (116)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Band 1 der Ulldart-Reihe „Zeit des Neuen“ 

    Nach der verheerenden Schlacht ist auf dem Kontinent Ulldart wieder Frieden eingekehrt – überall beseitigt man die Schäden und baut Neues auf. Doch der neue Frieden trügt: Während Lodrik, der sich aufgrund seines veränderten Wesens immer weiter zurückzieht und Norina die Entscheidungen überlässt, plant seine erste Frau Aljascha, die Herrschaft über Tarpol zu übernehmen – hierfür benötigt sie eine der mächtigen aldoreelischen Klingen. Sie weiß auch schon, wo sich eine befindet…
    Unterdessen bahnt sich in anderen Reichen Dunkles an – sowohl auf dem Festland als auch auf den Inseln… Um den Frieden zu wahren, müssen sich die alten Freunde erneut zusammentun…

    „Sie ging zu ihm, setze sich ihm gegenüber. Dabei blieb sie im satten Schein der Sonne, freute sich über die Wärme auf ihrer Haut und das Licht, während der Schatten um ihn herum an Tiefe und Schwärze zu gewinnen schien, als wollte er Lodrik in sich einschließen und vor den Gestirnen bewahren. Es war der Augenblick, in dem ihr in aller Deutlichkeit auffiel, wie sehr sich Lodrik verändert hatte.“ – Seite 28, eBook

    Mit der zweiten Reihe „Zeit des Neuen“ kehrt Markus Heitz wieder auf den Kontinent Ulldart zurück, wo es noch einiges zu erzählen gibt. „Trügerischer Friede“ ist der Auftakt der neuen Reihe und gleichzeitig der siebte Band der Ulldart-Saga. Dieser knüpft an den vergangenen Geschehnissen an und beginnt mit der Zeit nach der großen Schlacht. Doch die anfängliche friedliche Idylle trügt. An verschiedenen Ecken des Kontinents und auf den umliegenden Inseln bahnt sich Unruhe an und auch neue, gefährliche Gegner tauchen auf. Es bleibt also spannend!
    Neben neuen Figuren gibt es auch ein Wiedersehen mit den schon bekannten Charakteren, die sich neuen Herausforderungen stellen müssen – denn die Feinde, egal ob bekannt oder noch unbekannt, sind nicht weit. Besonders die Entwicklung von Lodrik ist interessant und unheimlich zu verfolgen.
    Der Schreibstil ist wie schon gewohnt flüssig – am Anfang gibt es einen Rückblick, der die Geschehnisse der ersten Reihe „Die Dunkle Zeit“ nochmal kurz und bündig zusammenfasst – das fand ich sehr hilfreich, denn damit ist man sofort wieder mitten im Geschehen. Es warten überaschende Entwicklungen – denn nicht nur manche Charaktere, sondern auch der Kontinent selbst birgt gefährliche Geheimnisse…

    „Sie fand es äußerst bedenklich, dass er sich mit solch immenser magischer Kraft ausgerechnet an einem Ort aufhielt, an dem das Böse seine Klauen tief in die Erde geschlagen hat.“ – Seite 179, eBook

    Mein Fazit: Ein gelungener Auftakt der zweiten Reihe „Die dunkle Zeit“. Der inzwischen siebte Band der Ulldart-Saga hat einiges zu bieten: Es gibt ein Wiedersehen mit altbekannten Charakteren und neuen Figuren, die so manches dunkle Geheimnis haben. Es wird spannend und dramatisch mit neuen Abenteuern, denn die anfängliche friedliche Idylle trügt…
    Von mir gibt es 4,5 Sterne für diesen Band. Sehr lesenswert!
  13. Cover des Buches Die Wälder von Albion (ISBN: 9783596509966)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Wälder von Albion

     (382)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Die Geschichte dieses Buches knüpft direkt an "Die Hüterin von Avalon" an und lässt die Leser_innen die weitere Entwicklung von Lhiannon verfolgen. Im Fokus stehen aber die keltische Priesterin Eilan und der Römer Gaius. 

    Zwischen Kelten und Römern herrscht aufgrund der Besatzung Britanniens durch die Römer und deren Gräueltaten ein vergiftetes Klima, so dass an eine Liebe zwischen einer Keltin und einem Römer unter keinen Umständen zu denken ist. Beide Seiten heizen die Stimmung immer weiter auf, so dass es Eilan und Gaius, die sich in einander verliebt haben, unmöglich ist, ihre Liebe zueinander zu leben. Sie müssen sich den jeweiligen gesellschaftlichen Konventionen anpassen und ihr Herz verleugnen. Doch im Augenblick der ärgsten Not begegnen sie einander wieder...

    Marion Zimmer Bradley gelingt mit diesem phänomenalen  Buch erneut ein sehr detailierter und einfühlsamer Blick auf die Geschichte und Kultur der Kelten in Britannien und ihren Kampf um kulturelle und spirituelle Selbstbestimmung. Als Leser_innen lernen wir Geschichten über Liebe, Freundschaft, Verrat, Intrigen und Machtspiele kennen und vor allem über den Kampf zweier junger Menschen gegen einengende gesellschaftliche Konventionen. 

    Es handelt sich um ein sehr berührendes Buch, dass ich nur allen ans Herz legen kann. Es lohnt sich.

  14. Cover des Buches Drohende Schatten (ISBN: 9783492285513)
    Robert Jordan

    Drohende Schatten

     (82)
    Aktuelle Rezension von: MissyCat2
    Der junge Rand al'Thor lebt mit seinem Vater auf einem einsamen Hof. Der Alltag verläuft ruhig und ohne große Überraschungen. Legenden und Sagen bestimmen das Denken der Menschen. Am Abend vor Bel Tine, dem wichtigsten Fest des Jahres, muss Rand mit ansehen, wie brutale Trollocs sein Heimatdorf nahezu auslöschen. Sollte an den Mythen und Sagen doch mehr dran sein, als je zu befürchten war? Nur sehr knapp entgeht Rand al'Thor den Häschern des Dunklen Königs. Mit der schönen Moiraine macht er sich auf nach Tar Valon. Dort muss Rand erkennenm dass sein Schicksal mit dem seiner Welt leidvoll verbunden ist.
  15. Cover des Buches Die Herrin von Avalon (ISBN: 9783453352148)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Herrin von Avalon

     (310)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Erneut führen uns Marion Zimmer Bradley und Diana L.Paxson durch die bewegende Geschichte Avalons. Während in den vergangenen Bänden eine Geschichte chronologisch erzählt wurde finden wir in diesem Band nun die Geschichten von drei verschiedenen Priesterinnen von Avalon im Laufe der Zeit. 

    Im ersten Teil wird direkt an die Geschehnisse des Buches "Die Wälder von Albion" angeknüpft und die Leser_innen dürfen das weitere Schicksal von Caillean und Gawn weiter verfolgen. 

    Der zweite Teil beginnt knapp 160 Jahre später und hier verbünden sich die Hohepriesterin Dierna und der römische General Carausius, um Brittanien vor den Angriffen der Sachsen zu bewahren. 

    Und der dritte Teil - wieder 150 Jahre später - erzählt dann die Geschichte der Riesterinnen Viviane und Igraine und bildet damit direkt die Vorgeschichte der "Nebel von Avalon". 

    Auch wenn diese Dreiteilung vielleicht zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig erscheint und mensch sich vielleicht wünscht, auch mehr über die fehlenden Zeiträume dazwischen zu erfahren, so liegt die Stärke dieses Buches darin, das es das fehlende Zwischenstück zwischen den "Wäldern" und den "Nebeln" darstellt. 

    Erneut gelingt es den beiden Autorinnen auf herausragende Art und Weise die Welt von Avalon vor den Augen der Leser_innen entstehen zu lassen und diese auf eine ganz besondere Reise zu entführen. Für Liebhaber_innen der Avalon Saga ist dieses Buch ein absolutes Muss und natürlich auch für alle Fantasy Freund_innen.


  16. Cover des Buches Fatales Vermächtnis (ISBN: 9783492266123)
    Markus Heitz

    Fatales Vermächtnis

     (90)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Band 3 der Ulldart-Reihe „Zeit des Neuen“

    Die Ereignisse auf Ulldart spitzen sich weiterhin zu – Lodrik sucht nach seiner Tochter Zvatochna, die zu einer mächtigen und sehr gefährlichen Nekromantin geworden ist. Wird er es schaffen und ihren schrecklichen Plänen ein Ende machen? Auch Vahidin, der immer gefährlicher wird, hat Pläne, die den Kontinent in düstere Zeiten führen könnten. Auf dem Nachbarkontinent Kalisstron kämpfen die Bewohner indes ums Überleben – kann der Ritter Tokaro ihnen die erhoffte Hilfe geben? Dieser sucht auf Kalisstron seine aldoreelische Klinge, die ihm entwendet wurde. Auch Teile eines Amulettes werden vermisst – nur wenige ahnen, welch gefährliche Macht genau davon ausgeht…

    „Keiner der Seeleute wagte es, sich seinen Anweisungen zu widersetzen. Seine furchterregende Aura und sein totengleiches Äußeres erstickten sämtliche Widerworte in der vor Angst engen Kehle.“ – Seite 23, eBook

    „Fatales Vermächtnis“ ist der dritte Band der Reihe „Zeit des Neuen“ und zugleich der neunte und letzte Band der großartigen Ulldart-Saga. In diesem großen Finale erreichen die einzelnen Erzählstränge ihre Höhepunkte und werden am Ende sehr geschickt zusammen geführt. Alle schon bekannten Charaktere sind wieder mit dabei, so mancher von ihnen macht noch einmal eine entscheidende und oft überraschende Veränderung durch. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, an manchen Stellen wird es sehr düster – Zvatochnas Weg erscheint mir hier ein klein wenig zu wirr – diese Abschnitte fand ich ein wenig undurchsichtig und zäh. Doch ansonsten liest es sich gut und packend. Gleich zu Anfang gibt es ein Wiedersehen mit einer Figur, mit der man schon nicht mehr gerechnet hat…

    Mein Fazit: Auch der letzte Band der großartigen Ulldart-Saga hat nichts von seiner Magie verloren – es gibt ein großes Finale. Viele noch offene Fragen werden geklärt, und verborgene Geheimnisse kommen ans Licht. So manche Entwicklung ist überraschend. Bis auf Kleinigkeiten hat es mir sehr gut gefallen. Ich vergebe 4,5 Sterne für diesen Band.
    Insgesamt betrachtet hat mir die Ulldart-Saga unheimlich gut gefallen – am stärksten war die erste Reihe „Die Dunkle Zeit“, doch die Nachfolgetrilogie „Zeit des Neuen“ ist ebenfalls sehr lesenswert – in allen Bänden erwartet den Leser High-Fantasy vom Feinsten in einer gut konstruierten Welt.
  17. Cover des Buches Brennende Kontinente (ISBN: 9783492265850)
    Markus Heitz

    Brennende Kontinente

     (96)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Band 2 der Ulldart-Reihe „Zeit des Neuen“ 

    Die Ereignisse auf Ulldart spitzen sich immer mehr zu – jedes der Reiche hat mit Bedrohungen und rätselhaften Vorgängen zu kämpfen. In Tersion geschieht nach der Rückkehr der einstigen Herrscherin aus dem Exil etwas, das dramatische Auswirkungen nach sich zieht. Auch im Norden ist eine dunkle Macht am Werk, die unaufhaltsam seine vernichtenden Pläne verfolgt. Nachdem auf Norina, der Kabcara von Tarpol, ein Anschlag verübt wurde, wird ihrem Ehemann Lodrik einiges klar. Fast zu lange hat er gewartet, doch nun setzt er alles daran, die Bedrohung zu vernichten. Doch die Lage spitzt sich zu und nimmt einen dramatischen Verlauf…
    An der Westküste tauchen unterdessen mysteriöse Kriegsschiffe auf, die für die kensustrianische Bevölkerung zur ernsten Gefahr werden können – schwere Vorwürfe liegen im Raum. Was wollen die Fremden und kann man ihren Aussagen vertrauen? Wichtige Entscheidungen müssen getroffen werden…

    „Tief in den Schatten von Baiuga lauerte eine andere Vergangenheit, die weder vergab noch vergaß. Sie hatte sich wie ausgelaufene Tinte in die dunkelsten Ritzen der Stadt verteilt, war unsichtbar und doch allgegenwärtig geworden. Und sie lauerte.“ – Seite 10, eBook

    Auch der zweite Band der Reihe „Zeit des Neuen“ (und der insgesamt achte Teil der Ulldart-Saga) nimmt einen spannenden Verlauf. Am Ende des Vorgängers wurde ja enthüllt, wer hinter der mysteriösen und äußerst gefährlichen Person steckt, die über dem Reich Borasgotan herrscht. Dieser Gefahr stellen sich nun Lodrik und seine Gefährten entgegen. Lodrik, der nun schon länger ein Nekromant ist, macht hier nochmal eine entscheidende Veränderung durch…
    Sehr mysteriös ist auch das neue, unbekannte Volk, das den Kensustrianern nach dem Leben trachtet – hier gibt es einige interessanten Entwicklungen.
    Besonders gefallen hat mir, dass König Perdor und sein ehemaliger Hofnarr Fiorell wieder eine größere Rolle spielen und geschickt versuchen, Schlimmes zu verhindern. Das natürlich mit ganz eigenem Charme.
    Der Schreibstil sowie der Verlauf sind gelungen – man ist als Leser wieder in vielen Ecken des Kontinentes (und darüber hinaus) unterwegs und behält einen guten Überblick über die Geschehnisse. Mal wird es düster mit Horror-Anteilen, dann wieder packend mit gut eingesetzten Fantasy-Elementen. Bis auf die Geschichte um den Jungen Vahidin, die ich etwas langatmig fand, ist alles andere spannend zu verfolgen.

    Mein Fazit: Wieder ein packendes Abenteuer aus Ulldart – die Geschichte rund um den Kontinent und seinen Nachbarinseln nimmt weiter ihren Lauf – rätselhafte Geschehnisse, dramatische Entwicklungen und neue Enthüllungen erwarten den Leser. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und klar. Von kleinen Schwächen mal abgesehen, hat mir diese Fortsetzung sehr gut gefallen und macht zudem neugierig auf das Finale. Lesenswert!
  18. Cover des Buches Das Auge der Welt (ISBN: 9783492285520)
    Robert Jordan

    Das Auge der Welt

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Arkron

    My rereading project of the Wheel of Times series passed a milestone when I finished the first volume "The Eye of the World".

    Reading a chapter every other day as a buddy read with my daughter didn't do this book any good because it amplified its weaknesses which I would have just smoothly rolled over when reading faster. 

    When I read it the first time a long time ago, I found a superlong exposition and a Lord of the Rings copycat. Checking back, I gave it three stars and I won't change that. This novel in summary shows many potentials, especially in the grandiose world building, and lots of weaknesses.

    One of them I already mentioned - just recently, I learned that a first draft of the book was really tough, an early Dark Fantasy. But Jordan and his editor decided againts that path, they wanted to reach a younger audience and reach out to Tolkien fans. Which shows not only in the plot and points of interests, but mostly in the characters: Aragorn-Lan, Gandalf-Moiraine, Frodo-Rand, Pippin-Mat, Meriadoc-Perrin, Bill-Bela, Tom Bombadil-Lojal, Gollum-Padan, and Treebeard-Green Man. Bad guys are of course the Orc-Trollocs, the Ring Wraiths-Myrddraal, and Sauron-Baalzamon. The Misty Mountains are near the Shire-Two Rivers. Bucklebury Ferry crosses the Taren in Randland. Bree-Baerlon has the correct distance to the Two Rivers. There is Moria-Shadar Logoth with the Balrog-Mashadar. Did I catch everyone? I don't know but you get the gist of it.

    Add two unique gems of feminism: Karen1-Nynaeve and Karen2-Egwene. Now, would you please start counting their braid tucking? They are bullying and asking to speak the manager all the way until the very end. 

    Don't forget that ugly pacing, featuring a tension arc which couldn't be much worse. Countless passings of villages, taverns, each a chapter long. The McGuffin Wheel of Time which isn't a real target until the last ten percent, and isn't really explained functional wise. It's just the place of a showdown which wasn't really expected given the pacing and breadcrumbs of the novel. This McGuffin contained three other McGuffins, one of them leading straight to the next volume, the Great Hunt. 

    Does that sound like I'm panning the book or the series? Why did I read through it and even re-read it now? 

    First of all, the Eye of the World hasn't been written in our time, according to our tastes. It is old, and it shows. Even back then, some easy corrections by an editor could have easily smoothed out some of the bad parts. 

    But then again, this thing sold and is still beloved by many fans of the genre. I'm one of them. I can still point out flaws while at the same time forgiving them and looking fondly at the world, knowing that it will get far better with the second book. 

    It has its great, epic moments: the hunt through Lovecraftian Shadar Logoth, the showdown dream sequences, Egwene dancing with the Tuathan boy as a last quiet moment. Tropes that one simply wants to have checked off like Perrin bonding to the wolves, or people cheering at Lan in the borderlands. 

    Insofar, the whole series is more than the sum of its parts and better than the average of books in it. 

  19. Cover des Buches Der Wolfsthron (ISBN: 9783442469765)
    Cinda Williams Chima

    Der Wolfsthron

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Kaugummiqueen
    Inhalt

    Nachdem Rebecca Morley aus Oden's Ford verschwunden ist, folgt Han Alister der erkalteten Spur, denn er will sie um jeden Preis finden. Für ihn ist klar, dass sie von Micah Bayar entführt wurde. Doch weshalb? Nach wochenlanger, kräftezehrender Reise findet er Rebecca in der Nähe von Marisa Pines, dem Clan, bei dem er jeden Sommer seiner Jugend verbracht hat. Doch sie ist schwer verletzt, allein und tödlich geschwächt. Mit letzter Kraft kann er sie zum Clan bringen und verliert dabei beinahe selbst sein Leben. Doch das ist nichts gegen das, was ihm Rebecca bald darauf eröffnet: Sie ist niemand Geringeres als Raisa  ana'Marianna, die rechtmäßige Thronerbin von Fells. Verletzt und verraten zieht sich Han von Raisa zurück, doch gleichzeitig weiß er, dass sie auf seine Hilfe angewiesen ist, denn jemand möchte ganz offensichtlich die Prinzessin nicht zurück in ihrem Königinnenreich wissen - nur knapp entkommt Raisa mehreren Attentatsversuchen. Raisa muss für ihr Recht kämpfen und sieht sich zwischen Intriganten und Verrätern wieder, sie kann nur wenigen trauen. Und sie weiß, dass sie bald eine wichtige Entscheidung treffen muss: wird sie ihre Pflicht erfüllen, oder ihrem Herzen folgen?

    Meine Meinung

    Wow, nach dem spannenden Cliffhanger von  The Exiled Queenkonnte ich es gar nicht abwarten,  The Gray Wolf Throne zu lesen. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Die Seiten flogen beim Lesen nur so dahin und mit jeder Seite mehr, die ich gelesen habe, wurde meine Liebe zu der Reihe größer. Ich kann jetzt schon sagen, dass ich  The Seven Realmsuneingeschränkt empfehlen kann, auch wenn ich noch einen Band zu lesen habe (welchen ich heute Abend direkt beginnen werde!). 

    Raisa  ana'Marianna wurde, mit halbem Einverständnis ihrerseits, von Micah Bayar entführt, der sie zurück nach Fells bringen und dort heiraten will, was all ihre Anstrengungen, einer gesetzeswidrigen Heirat zu entkommen, zunichte machen würde. Das Buch steigt nur wenige Stunden nach Raisas Entführung ein und zeigt, dass sie und ihre Entführer schon ein gutes Stück vorangekommen sind. Raisas Verwunderung über Micahs Verhalten konnte ich nur allzu gut nachvollziehen, sie ist ihm skeptisch gegenüber eingestellt. Kurz darauf trifft die kleine Gruppe auf Gerard Montaigne, den jüngsten Prinzen von Arden, der schon im ersten Band Raisa seine Heiratsabsichten unterbreitete und im zweiten Band Han und Fire Dancer für kurze Zeit gefangen nahm und sie beinahe daran hinderte, nach Oden's Ford zu reisen. Das ungeplante Scharmützel mit Montaigne sorgt dafür, dass Raisa im letzten Moment entkommen kann und sich entscheiden muss, welcher Weg für sie der sicherste sein wird. So beschließt sie, allein in Richtung Heimat zu reisen.

    Auch dieses Buch wird, wie seine Vorgänger, abwechselnd aus der Sicht von Raisa und Han geschildert. Es gibt nur eine Ausnahme, denn zwei Kapitel erlebt der Leser aus der Sicht von Amon Byrne. Ich fand es sehr gut gelungen, wie man mit Han den Fußspuren von Raisa folgt und die gleichen Stationen abklappert, an denen zuvor die Prinzessin war. Han, bisher immer relativ berechnend und verschlossen erkennt immer mehr, wie wichtig ihm Raisa geworden ist, die er bis dahin nur unter dem Namen Rebecca Morley kennt. Auch Raisa bedauert, ohne Abschied von Han gegangen zu sein und bereut, ihm nie die Wahrheit über ihre Existenz gesagt zu haben. Man merkt immer mehr, dass die Gefühle, die beide füreinander hegen, immer stärker werden, obwohl sie sich lange Zeit nicht sehen.

    Raisa wird von Band zu Band immer stärker, tougher und mutiger. Mittlerweile vergöttere ich sie schon fast, da sie in meinen Augen eine perfekte Protagonistin ist. Sie denkt nach, handelt wohl überlegt, packt Dinge selber an, kann sich verteidigen, ist aber nie zu perfekt, braucht ab und zu ein bisschen Hilfe und trifft manchmal auch nicht unbedingt die besten Entscheidungen. Dennoch mag ich sie unheimlich gerne, mit ihr möchte man sich einfach identifizieren. Im Laufe des Bandes merkt man einfach, dass sie keine 15 mehr ist, wie zu Beginn der Reihe, und dass die vergangenen Ereignisse sie verändert und erwachsender gemacht haben. Aber auch Han hat sich verändert. Das erste Mal lässt er Gefühle zu, gleichzeitig wird er mächtiger und auf gewisse Art und Weise auch berechnender. Ich mochte es sehr, dass zur Abwechslung mal der Junge auf das Mädchen sauer war und sich verraten fühlte und nicht umgekehrt, wie es in 95% der Bücher normalerweise ist. Auch die Beziehung zwischen Raisa und Amon verändert sich nachhaltig, was ich einerseits schade fand, aber auch richtig und vor allem gut umgesetzt.

    Micah Bayar ist mit Sicherheit der undurchsichtigste Charakter von allen. Ich mag ihn zwar nicht, aber man muss ihm einfach zugute halten, dass man ihn schwerlich einschätzen kann. Ist er nur ein Spielball seines Vaters oder verfolgt er seine eigenen Pläne? Hat er ehrliches Interesse an Prinzessin Raisa oder umgarnt er sie nur, um sie zu manipulieren? Ich schätze, dass man erst im letzten Band seine wahren Absichten erfahren wird, bisher erzeugt er in mir ein Wechselbad der Gefühle. Unsympathisch bleibt er mir trotzdem. 

    Wie im vorherigen Band ist auch hier die Politik von entscheidender Bedeutung. Wieder mal geht es um Intrigen, Verrat, Kalkül und wichtige Entscheidungen. Während ich in Eragon von Christopher Paolini von den seitenlangen politischen Debatten unheimlich genervt war, da sie einfach langweilig und ergebnislos waren, so sind hier die politischen Debatten und Diskussionen in meinen Augen mehr als spannend. Raisa und Han müssen über alle möglichen Entscheidungen nachdenken und auch Pakte mit persönlichen Feinden eingehen, da an oberster Stelle immer das Wohl des Königinnenreiches Fells steht. Besonders deutlich wird es dadurch, dass Raisa zwar grundsätzlich ein romantisch veranlagter Mensch ist und lieber aus Liebe heiraten würde, aber dennoch bereit ist, für die Krone auf ihr persönliches Glück zu verzichten und eine politisch vorteilhafte Ehe einzugehen. Ihre Opferbereitschaft finde ich sehr bewundernswert, denn eine zukünftige Königin muss schließlich ihrem Land dienen und stets das tun, was für das Volk am besten ist.

    Insgesamt gibt es in diesem Band einige krasse Veränderungen, die nachhaltige Auswirkungen auf das Leben von Raisa, Han und Amon haben. Zudem geht es teilweise recht heftig zu, Kämpfe werden ausgefochten und mehrere Charaktere müssen ihr Leben lassen. Gleichzeitig sorgen die Attentatsversuche auf Raisas Leben für ein bisschen Krimi und als Leser rätselt man die ganze Zeit mit, wer genau hinter den Anschlägen steckt. Es gibt verschiedenste Verdächtige und immer wieder kommen mehr hinzu, denn Raisa macht sich nicht nur Freunde mit ihrer direkten Art und ihrem Wunsch zu Veränderungen. Einen richtigen Cliffhanger gibt es diesmal am Ende nicht, aber man fragt sich auf jeden Fall, wie es nun mit Raisa und Han weitergehen wird. Können sie ihre Differenzen überbrücken? Welche Gefahren drohen noch aus Arden und welche Rolle spielen die Bayars in all dem?

    Fazit

    Wie seine Vorgänger konnte mich auch  The Gray Wolf Thronevöllig in den Bann ziehen und ich hatte richtig Spaß daran, das Buch zu lesen. Der Spannungsbogen war durchgehend sehr hoch und ich wollte immer wissen, wie es weiter geht. Die Charaktere entwickeln sich stetig weiter und die Intrigen und Ränkespiele am Hof heizen zu wilden Spekulationen an. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie in  The Crimson Crown Raisa und Han die übrigen Probleme lösen werden und vergebe wohlverdiente  5 von 5 Sternen !
  20. Cover des Buches Das Amulett - Der Dämonenkönig (ISBN: 9783442469741)
    Cinda Williams Chima

    Das Amulett - Der Dämonenkönig

     (20)
    Aktuelle Rezension von: AnnaWaffel
    Erster Satz: „Han Alister hockte neben der dampfenden Schlammquelle und betete, dass die dünne, verkrustete Schicht der Therme ihn tragen würde.“

    Gestaltung: Das Cover zeigt ein Amulett mit einer Schlange darauf. Ansonsten sieht man eine kleine Landschaft, die meinen Erwartungen über die Umgebung der sieben Königreiche entspricht. Das Amulett soll meiner Meinung nach das des Dämonenkönigs sein, also um das sich das Buch dreht, allerdings wird dieses im Buch etwas anders beschrieben. Aber das soll dem durchaus soliden Cover keinen Abbruch tun.

    Inhalt: Han Alister ist ein Gangster beziehungsweise war er das. Um seine Schwester und seine Mutter zu ernähren, hat er schon sehr viel Mist gemacht, allerdings hat er dieser Welt nun den Rücken gekehrt und möchte sein Geld durch Botengänge und Handel verdienen. Im Gegensatz zu Han führt Raisa ein ganz anderes Leben. Raisa ist die Tochter der Königin und soll später einmal ihr Königinnenreich erben. Han gerät bereits in den ersten Kapiteln in große Schwierigkeiten und gelangt in den Besitz des auf dem Cover abgebildeten Amuletts. Dieses Amulett bringt ihn in noch größere Schwierigkeiten und so trifft er dann nach einiger Zeit auf Raisa, die ebenfalls mit ihrem Leben nicht ganz so glücklich ist. Die beiden Geschichten nehmen im Verlauf des Buchs immer mehr Fahrt auf und enden mit einem großen Paukenschlag. 

    Meinung: Meiner Meinung nach ist es ein wahrer Genuss dieses Buch zu lesen. Es hat sehr viel Klasse. Durch die schönen Beschreibungen der Umgebung fühlt man sich als wäre man direkt dabei. Jeder einzelne Charakter wurde von der Autorin so wunderbar gezeichnet, dass man sie förmlich vor dem geistigen Auge sieht. Sie sind vielschichtig und ihre Handlungen sind meiner Meinung nach nicht vorhersehbar. Die einzelnen Kapitel sind abwechselnd aus Hans und Raisas Sicht geschrieben. Dies kann natürlich auch lästig sein wenn man einen Charakter eher bevorzugt als den anderen, aber das war bei diesem Roman nicht der Fall. Die Leben der beiden Protagonisten sind beide sehr spannend, wenn auch komplett unterschiedlich. Das Ende des Buchs habe ich ungefähr so erwartet aber irgendwie war ich kurz vorher davon überzeugt, dass es doch ganz anders sein wird. Ich bin begeistert.

    Fazit: Klare Leseempfehlung an jeden, der mal Lust auf etwas anspruchsvollere Fantasy hat. High Fantasy, die Spaß macht und den Leser komplett in eine andere Welt entführt. 5 von 5 Sternen, direkt die anderen Bände hinterher lesen. :)
  21. Cover des Buches Die Purpurkrone (ISBN: 9783442481538)
    Cinda Williams Chima

    Die Purpurkrone

     (9)
    Aktuelle Rezension von: fastreader
    Habe mich schon sehr auf den Abschluss der Serie gefreut und ich wurde nicht enttäuscht! Wunderbares Ende! Die Handlung spitzt sich noch mal richtig zu, doch dann wird alles aufgelöst :D
  22. Cover des Buches Stadt des Verderbens (ISBN: 9783492285643)
    Robert Jordan

    Stadt des Verderbens

     (29)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Die Hexenschlacht (ISBN: 9783492285667)
    Robert Jordan

    Die Hexenschlacht

     (29)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Der Wiedergeborene Drache (ISBN: 9783492285551)
    Robert Jordan

    Der Wiedergeborene Drache

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Band 5 um Rand al Thor, der alles sein möchte außer der Auserwählte der permanent gegen den dunklen König kämpfen soll. Es wäre doch so leicht einfach aufzugeben und diesem König zu dienen, doch Rand ist Starrköpfiger als er selbst glaubt. Sein Freund Mat wird unterdessen nach Tar Valon gebracht und wird geheilt, jedoch hat mit dem Maße seiner Heilung auch sein Appetit zugenommen und er muss für mindestens 3 Personen essen.. Egwene, Nynaeve und Elaine sind auf der Suche nach schwarzen Ayahs in der Anlage von Tar Valon und entdecken Spuren, die nach Tear deuten. Die Amyrlin schickt sie in einer geheimen Mission los und auch Mat gelingt die Flucht um Elaine einen Gefallen zu tun, dabei trifft er auf einen alten Bekannten Gaukler der nichts zu verlieren hat....

    Der Klassiker startet jetzt so richtig durch und es ist ein purer Fantasy Genuss die spezielle Schreibweise eines Robert Jordan  zu lesen. Es ist wie ein spannendes Rätsel, bei dem immer nur ein winziger Teil enthüllt wird und dafür wieder eine paar neue Hinzukommen. Es ist sehr einfach das Niveau hoch zu halten und gespannt auf den nächsten Roman zu fiebern.



Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks