Bücher mit dem Tag "fantasy"
13.424 Bücher
- George R. R. Martin
Game of Thrones
(5.529)Aktuelle Rezension von: H-LshDie Serie habe ich mit Begeisterung geschaut, und Freunde schwärmten mir von dem noch intensiveren Leseerlebnis, das die Bücher bieten. Nun kann ich das nur bestätigen. Die Figuren waren mir ständig präsent, was meine Vorstellungskraft noch einmal beflügelte. Ein Buch, das ich wärmstens empfehlen kann..
- Rebecca Yarros
Iron Flame – Flammengeküsst
(1.363)Aktuelle Rezension von: drowinginpagesNach dem ersten Band war ich gespannt darauf, wie die Geschichte von Violet und Xaden weitergehen würde. „Iron Flame“ setzt die Handlung fort und erweitert die Welt, die man bereits aus „Fourth Wing“ kennt. Dabei geht es nicht mehr ausschließlich um die Ausbildung und die unmittelbaren Gefahren des Basgiath War College. Die größeren politischen Zusammenhänge und die Geheimnisse hinter den bisherigen Ereignissen gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Besonders interessant finde ich Violets Entwicklung. Sie muss lernen, mit neuen Informationen umzugehen und gleichzeitig ihre eigenen Überzeugungen zu hinterfragen. Vertrauen wird zu einem wichtigen Thema, denn nicht jede Figur erzählt die ganze Wahrheit. Dadurch entsteht eine Spannung, die nicht nur von Kämpfen und gefährlichen Situationen lebt, sondern auch davon, dass man als Leser versucht herauszufinden, welche Absichten hinter bestimmten Entscheidungen stecken.
Die Beziehung zwischen Violet und Xaden bleibt ein zentraler Bestandteil der Geschichte. Ihre Gefühle füreinander sind stark, aber die Umstände machen es ihnen nicht leicht. Gerade die Frage, wie viel Ehrlichkeit in einer Beziehung notwendig ist und ob gute Absichten Geheimnisse rechtfertigen können, sorgt für Konflikte. Allerdings drehen sich manche Auseinandersetzungen für meinen Geschmack etwas zu lange um ähnliche Probleme. Hier hätte ich mir gelegentlich mehr Abwechslung gewünscht.
Auch die Fantasywelt wird umfangreicher. Neue Informationen über die magischen Fähigkeiten, die politischen Verhältnisse und die Bedrohungen sorgen dafür, dass die Geschichte größer wirkt als im ersten Band. Gleichzeitig kann die Menge an Informationen manchmal etwas überwältigend sein. Es gibt viele Namen, Zusammenhänge und Entwicklungen, die man im Blick behalten muss.
Der Schreibstil bleibt angenehm zugänglich. Man kommt schnell durch die Kapitel, und die Handlung bietet genügend Momente, die neugierig auf das nächste Ereignis machen. Das Tempo ist allerdings nicht immer gleichmäßig. Manche Abschnitte sind sehr spannend, während andere Konflikte ausführlicher behandelt werden, als es nötig wäre.
Trotz dieser Schwächen ist „Iron Flame“ eine Fortsetzung, die die Geschichte sinnvoll erweitert. Besonders die neuen Geheimnisse und die schwierigeren Entscheidungen der Figuren machen neugierig darauf, wie sich alles weiterentwickeln wird.
Insgesamt bietet der zweite Band mehr von der Welt, den Drachen und den emotionalen Konflikten, die bereits den Auftakt geprägt haben. Nicht jede Entwicklung funktioniert gleich gut, aber die Geschichte besitzt genügend Spannung, um Leserinnen und Leser der Reihe bei der Stange zu halten.
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe - Anhänge und Register
(7.816)Aktuelle Rezension von: WelpemaxBei dem Buch muss man nicht mehr viel schreiben. Es ist im Bereich Fantasy auch mein Lieblingsbuch und die unangefochtene Nummer 1. Tatsächlich habe ich das Buch auch häufiger gelesen vor den Filmen mit Peter Jackson und auch nochmal danach wodurch die ganzen Änderungen und Auslassungen nochmal wesentlich deutlicher werden. Dann kam die illustrierte Ausgabe, die ich haben wollte und mir eines Tages auch gegönnt und gelesen habe. Dennoch bleiben Bücher Geschmackssache und ich weiß auch, dass ich den Anfang etwas anstrengend fand mit der ganzen eigenen Geschichte und den ganzen Namen, dennoch werden aus meiner Sicht alle Lesenden belohnt mit einer unvergleichlichen Erzählkunst und Detailverliebtheit. Man muss natürlich kein Buch gelesen haben, aber man sollte es definitiv mal versuchen Tolkien zu lesen. Das Buch ist einfach episch!
- Cassandra Clare
City of Bones
(7.839)Aktuelle Rezension von: GingerteabooksClary ist ein ganz normales Mädchen, bis sie auf Jace, Alec und Isabelle trifft. Sie erfährt davon, dass alle Mythen war sind und sie eine Schattenjägerin ist. Ihre Mutter wird entführt und sie muss gemeinsam mit den anderen den Kelch der Engel finden, um ihn gegen ihre Mutter einzutauschen. Es ist jetzt das zweite Mal, dass ich dieses Buch gelesen habe. Das erste Mal ist bestimmt gute 15 Jahre her und ich muss zugeben, dass es deutlich besser ist, als ich erwartet hatte. War das Drama zwischen Clary, Jace, Simon und Isabelle etwas cringe und zu sehr im Fokus? Ja. War es super cringe den Plot Twist zu Valentin, Jonathan und Clary zu lesen, besonders da ich durch die Serie weiß, was die eigentliche Wahrheit ist? 100%. War es trotzdem super entertaining zu lesen und ein absolut solides Buch nicht nur für mein Teenager-Ich, sondern auch jetzt mit fast 30? Absolut. Die Charaktere sind gut. Fast alle Dialoge sind gut geschrieben. Das Pacing hat gepasst. Der Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich weiterlesen wollte, auch wenn er nichts besonderes war.
- Rebecca Yarros
Fourth Wing – Flammengeküsst
(2.681)Aktuelle Rezension von: drowinginpagesFourth Wing ist ein Fantasyroman, der verschiedene Elemente miteinander verbindet, die ich an diesem Genre besonders interessant finde: Drachen, Magie, gefährliche Prüfungen, Geheimnisse und eine komplizierte Liebesgeschichte. Schon die Grundidee des Basgiath War College sorgt dafür, dass man wissen möchte, wie die Figuren sich in dieser außergewöhnlichen Umgebung behaupten werden.
Violet ist keine typische Heldin, die von Anfang an allen anderen überlegen ist. Sie muss mit ihren eigenen körperlichen Grenzen umgehen und lernen, ihre Stärken richtig einzusetzen. Gerade das macht ihre Entwicklung interessant. Sie ist verletzlich, aber nicht hilflos, und muss immer wieder beweisen, dass man nicht ausschließlich durch körperliche Stärke erfolgreich sein kann.
Besonders gelungen finde ich die Idee der Drachen und ihrer Verbindung zu den Reitern. Sie sind nicht einfach nur fantastische Wesen, die der Geschichte einen besonderen Look verleihen, sondern ein wichtiger Bestandteil der Handlung. Auch die gefährliche Ausbildung trägt viel zur Spannung bei. Man weiß nie genau, welche Herausforderung als Nächstes kommt und wem man tatsächlich vertrauen kann.
Natürlich spielt auch Xaden eine große Rolle. Die Spannung zwischen ihm und Violet entwickelt sich aus Misstrauen, gegenseitiger Anziehung und unterschiedlichen Interessen. Ihre Beziehung ist kompliziert, was gut zur gefährlichen Umgebung passt. Allerdings werden manche Konflikte auch ziemlich dramatisch dargestellt. Wer solche emotional aufgeladenen Beziehungen mag, dürfte daran Gefallen finden; wer lieber weniger romantisches Hin und Her liest, könnte manche Szenen etwas anstrengend finden.
Der Schreibstil ist leicht zugänglich und sorgt dafür, dass man schnell durch die Seiten kommt. Die Kapitelenden machen neugierig auf den weiteren Verlauf, und es gibt genügend Geheimnisse, über die man beim Lesen nachdenken kann. Nicht jede Wendung ist völlig überraschend, und einige Elemente folgen bekannten Romantasy-Mustern. Trotzdem entsteht eine eigene Mischung, die das Buch unterhaltsam macht.
Insgesamt ist „Fourth Wing“ ein gelungener Einstieg in eine Fantasyreihe, die vor allem durch ihre Drachen, die gefährliche Ausbildungswelt und die emotionale Spannung überzeugt. Wer Romantasy mag und sich auf eine Geschichte mit starken Gefühlen und hohen Risiken einlassen möchte, sollte diesem Buch eine Chance geben.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
(19.575)Aktuelle Rezension von: Welpemax„Harry Potter und der Stein der Weisen“ ist ein wunderbarer Einstieg in die magische Welt von Hogwarts. J. K. Rowling schafft es, eine spannende, fantasievolle und zugleich sehr zugängliche Geschichte zu erzählen, die sofort Lust auf mehr macht. Besonders stark sind die Hauptfiguren: Harry wirkt sympathisch und neugierig, Ron bringt viel Humor und Herz in die Geschichte, und Hermine überzeugt mit Klugheit und Entschlossenheit. Auch Dumbledore sorgt mit seiner ruhigen, geheimnisvollen Art für eine besondere Atmosphäre, während Snape von Anfang an Spannung und Rätselhaftigkeit in die Handlung bringt.
Die Welt ist liebevoll aufgebaut, die Figuren sind gut unterscheidbar, und das Abenteuer entwickelt schnell seinen eigenen Zauber. Ein Stern Abzug, weil manche Passagen noch etwas kindlich und geradlinig wirken — was für den Auftakt aber völlig passend ist. Insgesamt ein sehr gelungener, magischer Roman mit großem Charme.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
(3.769)Aktuelle Rezension von: Kati_5972Bereits vor neun Jahren schon gelesen, verschlungen und geliebt, und nun habe ich mir vorgenommen diese Buchreihe noch einmal zu erleben. Und diesen Re-Read werde ich garantiert nicht bereuen. "Das Reich der sieben Höfe" oder auch "Acotar" wie es unter vielen Leserinnen und Lesern bekannt ist, war schon damals und ist es bis heute: eine unvergessliche, atemberaubende und epische Geschichte, die aus dem Genre Fantasy nicht mehr wegzudenken ist.
Erneut habe ich Feyre auf ihrem abenteuerlichen und herausfordernden Weg ins Reich der Fae begleitet, bis hin zum Frühlingshof und unter dem Berg, wo sie sich Prüfungen stellen muss, die ihr alles abverlangen und zudem ihr Herz auf die Probe gestellt wird. Die Geschichte erinnert an das Märchen "Die Schöne und das Biest", schafft aber durch ein unglaubliches und einzigartiges Setting und durch die starke Protagonistin Feyre, die sich immer wieder beweisen und ihren wahren Weg noch finden muss, eine völlig neue und unvergleichliche Story, deren Sog man kaum entkommen kann.
Für mich ein Fantasy-Epos, dass jeder einmal gelesen haben sollte, der den Tropes Enemies to Lovers, Strong Female Character, Touch her an die, Slow Burn, Fae Fantasy und Forced Proximity vollkommen verfallen sind. Atemberaubend, fantasievoll, episch, düster, geheimnisvoll, romantisch, spannend, bildhaft erzählt und voller Fae-Magie ✨️❣️
Wer "Das Reich der sieben Höfe" noch nicht gelesen hat, sollte es spätestens jetzt tun und wer sich diese Buchreihe entgehen lässt, verpasst eine der größten Fantasy Geschichte, die je zu Papier gebracht wurden. Von daher eine ganz klare Leseempfehlung von mir ⭐️⭐️⭐️⭐️
- Diana Gabaldon
Feuer und Stein (Outlander 1)
(2.694)Aktuelle Rezension von: dorothea84Mit Feuer und Stein beginne ich endlich die Outlander-Saga – ein Buch, das schon lange auf mich gewartet hat.
Claire Randall ist eine Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Sie ist klug, vielschichtig und wirkt durchgehend authentisch. Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen, ihre innere Stärke – all das macht sie zu einer Figur, der ich sehr gerne weiter folgen möchte.
Jamie wirkt zu Beginn eher wie eine Randfigur. Doch je mehr er in den Fokus rückt, desto klarer wird, warum diese Figur für so viele Leser*innen ikonisch geworden ist.
Besonders stark ist die Atmosphäre. Schottland wird lebendig beschrieben – die Landschaft, die Stimmung, die historischen Details. Beim Lesen habe ich regelrecht Sehnsucht gespürt, selbst wieder dorthin zu reisen.
Ja, das Buch hat Längen. Manche Passagen ziehen sich. Doch da ich über mehrere Tage gelesen habe, fiel das für mich weniger stark ins Gewicht.
Ein intensiver, atmosphärischer Reihenauftakt mit starken Figuren und historischem Flair – der Lust auf die weiteren Bände macht.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele
(17.963)Aktuelle Rezension von: emkadivaDieses Buch ist sicherlich kein Meisterwerk, wenn man sich allein auf die stilistischen Aspekte fokussiert. Es haut einen sprachlich nicht um, aber das muss es auch nicht. Am Ende des Tages richtet es sich an Jugendliche und die einfache Sprache macht in diesem Fall natürlich Sinn. Und sie nimmt nichts weg von der Geschichte und ihrer Message.
Dieses Buch ist dystopisch durch und durch. Die Prämisse ist simpel und doch schafft es Collins, so viel daraus zu machen.
Die Kluft zwischen arm und reich ist greifbar. Der grenzenlose Prunk des Kapitols wirkt überwältigend mächtig, gänzlich bizarr und doch wirkt es in keinster Weise überspitzt. Man fragt sich, wie es sein kann, dass Leute Unterhaltung finden können, an Kindern, die sich gegenseitig umbringen und doch liegen Realität und Fiktion gar nicht so weit auseinander. Collins schafft es, diese Sozialkritik in ein Jugendbuch zu packen und keinen Moment zu beschönigen oder zu romantisieren. Die Geschichte macht vor nichts Halt, immerhin bekämpfen sich hier buchstäblich Kinder bis zum Tod und das bewegt einen unweigerlich, es verstört aber nicht. Es schlachtet Leid nicht aus, es enthält trotz all der düsteren Elemente, Momente der Hoffnung, Liebe, Empathie und zeigt auch Zusammenhalt, wo doch jeder für sich selbst kämpfen sollte.
Die Szenen in der Arena sind eindrücklich. Man fiebert mit, nicht nur mit Katniss. Man weiß, wie es endet und gleichzeitig weiß man es nicht. Man hofft und bangt, man ist gänzlich von den Spielen gefesselt. Die Spiele faszinieren und bewegen.
Katniss ist eine wunderbare Protagonistin für ein YA-Buch. Eigensinnig, stark, voller Feuer. Sie lässt sich nichts sagen, sie weiß sich zu wehren und gleichzeitig ist sie trotzdem noch ein Kind, das nicht alles weiß und nicht alles wissen kann. Sie macht Fehler und reagiert irrational. Ein Kind, das in einer Situation gefangen ist, in der sie nicht stecken sollte. Eine emotionale Ausnahmesituation und diese innerliche Zerreißprobe bringt Collins mühelos zu Papier. Ebenso positiv finde ich die Tatsache, dass sie mit Peeta zwar eine Stütze und einen Verbündeten hat, aber nie als Person porträtiert wird, die darauf angewiesen ist. Es wird einem keine kitschige Liebesgeschichte aufgezwängt, denn dafür ist in dieser Situation auch kein Platz.
Das Ende spielt noch einmal kräftig mit den Gefühlen. Es sollte sich zwar anfühlen wie ein Happy End, doch es liest sich wie die Ruhe vor dem Sturm. Der Einstieg in die Welt der Hungerspiele ist wahrlich ein Werk, das seiner Zeit voraus war.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Erwählte
(3.263)Aktuelle Rezension von: Sunny92_Ich habe "Throne of Glass" von Freundinnen empfohlen bekommen, die völlig hin und weg von der Buchreihen sind, und bin daher mit ziemlich hohen Erwartungen an Band 1 herangegangen. Und was soll ich sagen? Ich wurde absolut nicht enttäuscht. Im Gegenteil: "Throne of Glass. Die Erwählte" hat mir unglaublich gut gefallen und ich bin jetzt schon gespannt darauf, wie die Geschichte weitergeht. Denn wenn ich meinen Freundinnen glauben darf, geht es in den Folgebänden "erst richtig los" und nach diesem Auftakt kann ich es kaum erwarten!
Besonders begeistert hat mich Celaena als Protagonistin. Sie ist selbstbewusst, schlagfertig, unglaublich talentiert und gleichzeitig steckt so viel mehr hinter ihrer Fassade. Ich mochte ihre Art von Anfang an und vor allem ihre Stärke und ihren Humor haben sie für mich zu einer richtig tollen Hauptfigur gemacht.
Die Dialoge haben mich komplett abgeholt. Für mich ganz klar 10/10! Die Gespräche sind witzig, frech, teilweise herrlich bissig und haben für mich unglaublich viel zur Dynamik zwischen den Figuren beigetragen. Gerade die Schlagabtausche waren für mich absolute Highlights.
Ich bin wirklich begeistert davon, wie Sarah J. Maas die Geschichte erzählt. Der Schreibstil ist unglaublich flüssig, bildhaft und gleichzeitig so fesselnd, dass ich teilweise komplett in der Geschichte versunken bin. Es hat sich für mich einfach so leicht lesen lassen, obwohl die Welt und die Handlung immer komplexer werden. Auch die Mischung aus Fantasy, Spannung, Geheimnissen und Romance hat für mich wunderbar funktioniert. Der Wettkampf sorgt für ordentlich Spannung, während gleichzeitig immer mehr Fragen und mysteriöse Ereignisse auftauchen. Dadurch wollte ich ständig wissen, was als Nächstes passiert.
Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen Celaena, Dorian und Chaol. Jeder der beiden bringt eine ganz andere Seite von Celaena zum Vorschein, und ich bin unglaublich gespannt, wie sich diese Beziehungen im weiteren Verlauf der Reihe entwickeln werden.
Was mir ebenfalls gefallen hat, ist, dass Band 1 zwar viele Fragen beantwortet, gleichzeitig aber noch genügend Geheimnisse offenlässt. Man merkt sofort, dass hier der Grundstein für eine viel größere Geschichte gelegt wird und genau das macht mich gerade so neugierig auf die nächsten Bände.
Für mich ist "Throne of Glass. Die Erwählte" ein richtig starker Reihenauftakt. Nach Band 1 verstehe ich auf jeden Fall bereits, warum mir meine Freundinnen die Reihe so lange empfohlen haben. Ich bin gespannt, was mich in den nächsten Bänden erwartet!
- Cornelia Funke
Tintenwelt 1. Tintenherz
(10.923)Aktuelle Rezension von: ReadingLikeCarrieNach fast 20 Jahren war es an der Zeit, mal wieder in die Tintenwelt einzutauchen. Und das re-read hat all meine Erwartungen erfüllt. Übertroffen nicht, aber das auch nur, weil ich bei Cornelia Funke stets von Genialität ausgehe! Niemand kann so mit Worten umgehen wie diese Autorin! Und deshalb war es mir ein Fest, an der Seite von Zauberzunge, Meggie, Elinor, Staubfinger, Gwin (ein Mader), Fenoglio und Farid in diese alte, bekannte Welt einzutauchen. Auch Capricorn, Basta und der Schatten warteten dort. Unzählige Seiten gefüllt mir Abenteuern, Reisen und einer großen List, die dafür sorgt, dass das Ende von "Tintenherz", dem Buch, aus dem einige der Figuren durch Zauberzunges Fähigkeiten hervorgelockt wurden, im letzten Moment umgeschrieben wird. Denn eine Geschichte endet nie. Sie geht immer weiter. Ob sich dessen die Autoren bewusst sind? Fenoglio, der Schöpfer von "Tintenherz", ist auf jeden Fall so fasziniert davon, dass er sich von Meggie, der Tochter von Zauberzunge, in seine Geschichte hineinlesen lässt. Denn für jeden, der aus einer Geschichte gerufen wird, muss ein anderer "eingetauscht" werden. Dieses Mal ist es Fenoglio im Tausch gegen den Schatten. Doch Capricorn und seine üblen Plänen werden gestoppt. Der Schatten hört nicht auf ihn, sondern auf die Stimme von Meggie und ihrem Vater und so geht der erste Teil der Geschichte zu Ende. Im Haus von Elinor finden fast alle einen Unterschlupf. Nur Staubfinger, Farid und Gwin begeben sich auf eine Reise, die Staubfinger hoffentlich zurück in seine Welt führen wird - die Tintenwelt.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
(2.182)Aktuelle Rezension von: Ilona67Klappentext
»Ich kenne dich in- und auswendig, Rhys. Und es gibt nichts, was ich nicht an dir liebe – mit jeder Faser meines Seins.«
Feyre hat ihren Seelengefährten gefunden. Doch es ist nicht Tamlin, sondern Rhys. Trotzdem kehrt sie an den Frühlingshof zurück, um mehr über Tamlins Pläne herauszufinden. Er ist auf einen gefährlichen Handel mit dem König von Hybern eingegangen und der will nur eins – Krieg. Feyre lässt sich damit auf ein gefährliches Doppelspiel ein, denn niemand darf von ihrer Verbindung zu Rhys erfahren. Eine Unachtsamkeit würde den sicheren Untergang nicht nur für Feyre, sondern für ganz Prythian bedeuten. Doch wie lange kann sie ihre Absichten geheim halten, wenn es Wesen gibt, die mühelos in Feyres Gedanken eindringen können?
Aus den vorhergehenden Rezensionen konnte ich entnehmen, dass ich nicht die einzige bin die diesen Band etwas langgezogen empfand. Die Geschichte nimmt für mich erst Fahrt auf als Fyre zurück an den Hof der Nacht kehrt und ihre Schwestern mit ihrer Geschichte in den Fokus geraten. Die Schlacht ging dann für mich sogar etwas zu schnellt und außerdem empfand ich Feyre in ihren Handlungen teilweise etwas übereilt. Trotzdem möchte ich die Reihe weiterlesen. Ich hoffe die nächsten Bände werden wieder besser.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 3: Opal. Schattenglanz
(3.129)Aktuelle Rezension von: Meeehlie„Opal – Schattenglanz“ ist der dritte Band der Lux-Bände von Jennifer L. Armentrout. Auch dieses Buch konnte mich überzeugen, obwohl hier von der Geschichte her deutlich weniger passiert ist als in den beiden Vorgängern.
Dawson, der Zwillingsbruder von Daemon ist wieder zuhause und muss sich erst wieder an ein Leben nach der Gefangenschaft gewöhnen.
Katy dagegen muss mit Problemen bezüglich ihrer und Dees Freundschaft fertig werden, ist glücklich mit Daemon doch dann tritt zu allem Überfluss auch noch Blake wieder auf. Was hat er vor, wo Daemon ihm doch ausdrücklich davor gewarnt hat zurück zu kommen?!?
Das Lesen hat weiterhin sehr viel Spaß macht. Die Charaktere vertiefen sich langsam und man bekommt von jedem nochmal neue kleine Facetten gezeigt. Die Geschichte entwickelt sich vorwärts und man bekommt weitere Informationen, was es mit dem VM und Co. auf sich hat.
Der Rest des Bandes war spannend, obwohl er leicht vorhersehbar war und keine wirklichen Action-Höhepunkte hatte. Man erfährt auch wobei es sich um den Titel Opal handelt.
Blake treibt es auch immer wieder auf die Spitze und versucht Katy so nahe wie möglich zu kommen….
Katy und Daemon hingegen versuchen sich immer wieder Momente zu stehlen in denen sie zusammen sein können. Doch irgendwie werden die beiden immer unterbrochen. Hier geht es also auch etwas ruhiger zu.
Es war schön mal ein bisschen das Tempo rauszunehmen, die Entwicklungen der einzelnen Personen mitzubekommen, auch eine sehr liebevolle Seite in der Beziehung zwischen Katy und Daemon hervorzuheben.
Wie das mit den beiden vorangegangen ist war sehr wichtig, damit das Ende noch an Dramatik dazubekommt. Dieses Ende war auch voll fies und lässt einen fassungslos zurück.
Dieser Band ist ruhiger als die Vorgänger, doch genauso toll und spannend geschrieben. Durch den Cliffhanger freut man sich und fiebert man dem nächsten Band entgegen. - Carlos Ruiz Zafón
Der Schatten des Windes
(5.837)Aktuelle Rezension von: Christian_FisDer Roman beginnt äusserst vielversprechend. Dem Leser eröffnet sich die Komplexität der beiden fein miteinander verwobenen Handlungsebenen: die Geschichte von Daniel Sempere und jene von Julián Carax, dem Schriftsteller, dessen Bücher auf mysteriöse Weise verschwinden und offenbar von einer Figur aus seinen eigenen Romanen verbrannt werden.
Dies mag zu Beginn etwas verwirrend sein. Ein Personenverzeichnis hilft dabei, die zahlreichen Figuren auseinanderzuhalten, insbesondere, weil die beiden Handlungsebenen und ihre Figuren im Verlauf der Geschichte zunehmend miteinander verschmelzen.
Leider greift Zafón im «Bericht über Erscheinungen» von Nuria Monfort zu einem recht plumpen Stilmittel. Er verlässt die Perspektive des Ich-Erzählers Daniel und erklärt darin das Geheimnis beinahe vollständig. Damit geht viel von der zuvor so wirkungsvoll aufgebauten mystischen und unterschwelligen Spannung verloren.
Der Schluss wirkt schliesslich geradezu hollywoodesk und überladen. Schade – hier hat Zafón meines Erachtens eine Chance vergeben, einen wirklich grossen Roman zu schreiben. Dennoch habe ich den Roman sehr gerne gelesen. Seine dichte Atmosphäre, die starken Figuren und der gelungene Einstieg machen ihn trotz dieser Schwächen zu einer lohnenden Lektüre.
- Stephen King
Es
(2.396)Aktuelle Rezension von: RF-WildeggDieses Buch wurde bereits von sehr vielen bewertet, und ich weiss gar nicht, was ich noch ergänzen könnte. Für mich einfach ein Hammer-Buch und wohl auch eines der umfangreichsten, die ich je gelesen habe. Das Buch bietet zudem deutlich mehr als die Verfilmungen. Weder die älteren noch die neueren Filme kommen für mich an das Buch heran. Wie so oft steckt im Original einfach viel mehr Tiefe, Atmosphäre und Hintergrund, als ein Film vermitteln kann.
- Rebecca Yarros
Flammengeküsst Band 3: Onyx Storm Deluxe-Ausgabe + 1 exklusives Postkartenset
(737)Aktuelle Rezension von: drowinginpagesMit „Onyx Storm“ geht die Geschichte von Violet und Xaden weiter. Nach den ersten beiden Bänden gibt es bereits viele offene Fragen, weshalb ich besonders gespannt darauf war, welche Entwicklungen die Autorin diesmal in den Mittelpunkt stellen würde. Die Welt ist inzwischen deutlich komplexer geworden, und die Entscheidungen der Figuren haben Auswirkungen, die weit über ihr persönliches Leben hinausreichen.
Ein großer Pluspunkt der Reihe bleibt für mich die Welt rund um die Drachen und ihre Reiter. Die verschiedenen Fähigkeiten, die Verbindungen zwischen den Drachen und den Menschen sowie die politischen Machtverhältnisse verleihen der Geschichte einen eigenen Charakter. Auch in diesem Band wird die Welt weiter ausgebaut, sodass man mehr über die Hintergründe der bisherigen Ereignisse erfährt.
Violet bleibt eine Figur, deren Entwicklung interessant zu verfolgen ist. Sie muss mit großem Druck umgehen und gleichzeitig versuchen, ihre eigenen Überzeugungen nicht zu verlieren. Dabei geht es zunehmend um Verantwortung, Loyalität und die Frage, welche Opfer man für andere Menschen bringen darf oder sollte. Nicht jede Entscheidung ist eindeutig richtig oder falsch, was die Konflikte grundsätzlich interessant macht.
Auch die Beziehung zwischen Violet und Xaden bleibt wichtig. Ihre Gefühle füreinander sind stark, aber die äußeren Umstände sorgen weiterhin für Schwierigkeiten. Für mich funktioniert diese Dynamik besonders dann, wenn sie tatsächlich etwas über die Figuren und ihre Entwicklung erzählt. Wenn sich Konflikte dagegen wiederholen, ohne dass sich die Situation wesentlich verändert, kann das etwas ermüdend werden.
Ein weiterer Punkt ist das Erzähltempo. Es passieren viele Dinge, neue Informationen kommen hinzu und verschiedene Handlungsstränge müssen miteinander verbunden werden. Dadurch wirkt die Geschichte stellenweise etwas überladen. Manche Fragen bleiben offen, während bereits die nächsten Ereignisse beginnen. Das kann einerseits neugierig machen, andererseits hätte ich mir bei einigen Zusammenhängen mehr Ruhe und ausführlichere Erklärungen gewünscht.
Trotzdem besitzt das Buch genügend spannende Momente, um die Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten. Gerade die Geheimnisse der Welt und die möglichen Konsequenzen bestimmter Entscheidungen bieten viel Stoff zum Nachdenken und für eigene Theorien.
Insgesamt ist „Onyx Storm“ eine Fortsetzung für alle, die bereits in die Welt der Reihe eingetaucht sind und wissen möchten, wie es weitergeht. Die Drachen, die Magie und die emotionalen Konflikte bleiben die größten Stärken. Gleichzeitig hätte ich mir stellenweise eine etwas klarere Struktur gewünscht. Die Reihe besitzt weiterhin viel Potenzial, und ich bin gespannt, wie die noch offenen Fragen in den kommenden Bänden aufgegriffen werden.
- Stephenie Meyer
Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)
(15.161)Aktuelle Rezension von: Bookwuermchen✨ Ein unglaubliches Buch! Die Geschichte ist so ruhig und dennoch fesselnd und kraftvoll in ihren Worten, dass sie einen tief berührt. ❤️📖 Gerade diese besondere Atmosphäre macht Twilight aus!
🖤 Stephenie Meyer nimmt sich Zeit, ihre Figuren und ihre Welt aufzubauen, wodurch die Emotionen & die Spannung immer weiter wachsen. Bella und Edward wachsen einem schnell ans Herz, und ihre Geschichte lässt einen bis zur letzten Seite nicht mehr los. 🌙🧛♂️
Lieblingszitate :
"Egal, wie perfekt ein Tag ist, er endet immer."
"Es gab drei Dinge, deren ich mir absolut sicher war: Erstens, Edward war ein Vampir. Zweitens, ein Teil von ihm – und ich wusste nicht, wie mächtig dieser Teil war – dürstete nach meinem Blut. Und drittens, ich war bedingungslos und unwiderruflich in ihn verliebt.“
- J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.781)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteDas Abenteuer von Bilbo Beutlin ist wahrlich ein bekannter Klassiker. Der Hobbit, der mit den Zwergen und Gandalf den Zauberer loszieht, um den Schatz unter dem Drachen Smaug zu rauben und den Drachen zu töten. Doch bis dahin ist es eine aufregende und beschwerliche Reise...
Ich habe dieses Buch sehr genossen. Dabei sei aber gesagt, dass es eine besondere Erzählweise ist, die sich teilweise deutlich von heutiger Literatur unterscheidet, jedoch trotzdem wunderbar ist, wenn man sich drauf einlässt. Besonders auf die Erzählschlingen, wo angedeutet wird, dass etwas passiert oder passiert ist und dann anschließend von dieser Sache berichtet wird.
Auch gut ist wirklich die Entwicklung von Bilbo. Zuerst der Anhang der Reisegruppe, wo er nicht sehr viel beizusteuern hat, ängstlich ist und mehr oder weniger mitgezogen wird von der Gruppe hin zu der Person, die wiederum die Gruppe rettet und eine vorreitende Rolle einnimmt. Gleichzeitig behält er aber auch wesentliche Züge bei.
Aber was wirklich fantastisch ist, dass es spannend bleibt, obwohl man eigentlich hauptsächlich auf einer Reise ist und bei den Zwischenstopps immer was passiert. Dies ist aber so gut eingegliedert und integriert, dass es nicht zäh oder langweilig wird.
Es gilt für mich zu recht, als eines der großen Werke der Fantasy
- SenLinYu
Alchemised
(501)Aktuelle Rezension von: Eva_RuppAlchemised von SenLinYu hat mich vor allem durch seine Charaktere und ihre Beziehungen berührt. Es ist eine düstere und stellenweise wirklich grausame Geschichte über Liebe, Loyalität und die Frage, wie viel man für andere opfern kann, ohne sich selbst dabei zu verlieren. Auch wenn sich manche Abschnitte für mich gezogen haben, wurde meine Verbindung zu den Figuren im Laufe des Buches immer stärker.
Im Mittelpunkt steht Helena Marino, eine Heilerin, die nach einem verlorenen Krieg in Gefangenschaft gerät und sich an entscheidende Ereignisse ihrer Vergangenheit nicht erinnern kann. Als sie in die Hände des gefürchteten Kaine Ferron gelangt, beginnt eine Geschichte, in der Erinnerungen, Geheimnisse und die Suche nach Wahrheit eng miteinander verbunden sind. Gerade das eingeschränkte Wissen zu Beginn macht es schwierig, Menschen und ihre Beweggründe einzuschätzen, und sorgt dafür, dass man vieles zunächst nur aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet.
Helena war für mich ein unerwartet starker Charakter. Sie weiß, was sie will, kämpft für ihre Ziele und besitzt gleichzeitig ein unglaublich großes Herz. Besonders berührt hat mich, wie selbstverständlich sie andere Menschen über sich selbst stellt. Allerdings war genau das manchmal auch schwer mitanzusehen. Ihre Hilfsbereitschaft wird längst nicht immer ausreichend wertgeschätzt, und ich hätte mir oft gewünscht, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse ernster nimmt. Ihre Entwicklung fand ich deshalb besonders gelungen. Sie muss lernen, dass Fürsorge nicht bedeuten darf, sich selbst grenzenlos aufzuopfern.
Kaine gehört für mich zu den interessantesten Figuren des Buches. Sein Auftreten macht es zunächst schwer, ihn einzuschätzen. Je mehr Raum die Geschichte seinen Hintergründen und Beweggründen gibt, desto vielschichtiger wird er jedoch. Gerade das Spannungsverhältnis zwischen seiner äußeren Härte und den Gefühlen, die er verbirgt, hat ihn für mich so faszinierend gemacht. Er ist ein Charakter, bei dem sich ein genauerer Blick lohnt.
Die Beziehung zwischen Helena und Kaine war für mich das emotionale Herz der Geschichte. Besonders gefallen hat mir, wie sich ihre Verbindung entwickelt und wie viel dabei durch kleine Gesten, vorsichtige Annäherungen und das wachsende Verständnis füreinander vermittelt wird. Ihre gemeinsame Geschichte ist intensiv und schmerzhaft, aber gerade dadurch waren die Gefühle für mich deutlich spürbar. Sobald diese Beziehung stärker in den Mittelpunkt rückte, hat mich das Buch auch wesentlich mehr gefesselt.
Mit Luc bin ich dagegen nicht vollständig warm geworden. Obwohl er eine wichtige Rolle spielt und seine Verbindung zu Helena ausführlich beschrieben wird, fehlte mir zwischen den beiden manchmal die emotionale Nähe. Ich konnte ihre Freundschaft nachvollziehen, habe sie aber nicht immer so intensiv gefühlt, wie ich es mir gewünscht hätte. Auch der Konflikt zwischen seiner Verantwortung und seinen persönlichen Bindungen hat mich stellenweise eher frustriert als berührt. Dadurch waren einige Passagen, in denen er besonders präsent ist, für mich etwas zäher.
Umso mehr mochte ich die Freundschaft zwischen Helena und Lila. Die beiden waren für mich ein echtes Team. Ihre Verbindung lebt von gemeinsamen Erfahrungen, gegenseitiger Fürsorge und dem Gefühl, füreinander einzustehen, selbst wenn die Umstände immer schwieriger werden. Lila hat mich mit ihrer Stärke und ihrem Durchhaltevermögen beeindruckt. Auch Soren ist mir durch seine Loyalität und seinen Einsatz für die Menschen an seiner Seite in Erinnerung geblieben. Gerade diese Freundschaften geben der Geschichte neben der Liebesbeziehung zusätzliche emotionale Tiefe.
Morrough hat dagegen von Anfang an ein ausgesprochen beklemmendes Gefühl bei mir ausgelöst. Die Verbindung aus Machtstreben, Alchemie und Nekromantie ist stellenweise wirklich grauenhaft. Besonders erschreckend fand ich die Selbstverständlichkeit, mit der Menschen zu Mitteln für fremde Ziele werden. Dadurch entsteht eine Bedrohung, die weit über einzelne grausame Szenen hinausgeht und die gesamte Atmosphäre des Buches prägt.
Das Worldbuilding passt sehr gut zu dieser Stimmung. Alchemie und Nekromantie sind eng mit den Machtverhältnissen, dem Krieg und dem Leben der Figuren verbunden. Dadurch wirkt die Welt gefährlich und bedrückend. Gleichzeitig verlangt sie gerade am Anfang Aufmerksamkeit. Es gibt viele Namen, Zusammenhänge und Hintergründe, deren Bedeutung sich erst nach und nach erschließt. Das macht den Einstieg anspruchsvoll, sorgt später aber auch dafür, dass frühere Szenen eine ganz neue Wirkung bekommen.
Besonders interessant fand ich den Aufbau mit den unterschiedlichen Zeitebenen. Anfangs war ich skeptisch, ob der ausführliche Blick in die Vergangenheit wirklich notwendig ist. Im Laufe der Geschichte wurde für mich aber deutlich, wie viel dadurch verständlicher wird. Beziehungen, Entscheidungen und scheinbar eindeutige Situationen erscheinen plötzlich in einem anderen Licht. Nach diesen Erkenntnissen kann ich gut nachvollziehen, warum man den ersten Teil noch einmal lesen möchte. Mein Tipp wäre, sich beim Lesen ein paar kurze Notizen zu Namen und Verbindungen zu machen.
Ganz gleichmäßig war der Spannungsbogen für mich allerdings nicht. Vor allem der Beginn des zweiten Teils hat sich stellenweise gezogen. Die ausführliche Vorgeschichte ist wichtig, hätte für meinen Geschmack an manchen Stellen aber etwas straffer erzählt werden können. Mit der zunehmenden emotionalen Nähe zwischen Helena und Kaine wurde die Geschichte für mich deutlich fesselnder. Ab diesem Punkt wollte ich immer stärker wissen, wie sich alles zusammenfügt.
Beim letzten Teil hätte ich mir stellenweise noch mehr Zuspitzung vorstellen können. Trotzdem hat der Abschluss für mich emotional funktioniert und sich nach dieser intensiven Geschichte stimmig angefühlt. Nicht jeder Moment muss die vorherige Grausamkeit noch übertreffen, um einen Eindruck zu hinterlassen.
Insgesamt war Alchemised für mich eine bewegende Geschichte mit komplexen Figuren, einer beklemmenden Welt und einer Liebesbeziehung, die mich im Verlauf immer mehr erreicht hat. Meine größten Kritikpunkte sind die Längen und einige zwischenmenschliche Verbindungen, die für mich weniger greifbar blieben. Helena und Kaine sowie die Freundschaft zwischen Helena und Lila haben das für mich aber zu einem großen Teil aufgefangen. Besonders in Erinnerung bleibt mir die Frage, wie viel Menschen füreinander geben und wie leicht dabei übersehen wird, was dieses Geben sie selbst kostet.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)
(11.514)Aktuelle Rezension von: WelpemaxDer vierte Band der Reihe markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte. Die Atmosphäre wandelt sich spürbar von der kindlichen Magie der ersten drei Teile hin zu einer düsteren, ernsthaften Welt, in der die Gefahr nicht mehr nur ein Hintergrundrauschen ist, sondern eine reale, tödliche Bedrohung darstellt. Das Trimagische Turnier bietet einen spannenden Rahmen, der nicht nur für Action sorgt, sondern auch die soziale Dynamik innerhalb der Zauberwelt und die politischen Spannungen vertieft. Besonders stark ist die emotionale Entwicklung der Charaktere, während das Finale einen dramatischen Höhepunkt erreicht, der die gesamte Serie nachhaltig verändert.
Harry zeigt sich im Verlauf des Buches besonders gefordert und kämpft nicht nur mit den Gefahren des Turniers, sondern auch mit dem Gefühl der Isolation und dem beginnenden Erwachsenwerden.
Ron muss lernen, seinen Stolz und seine Eifersucht zurückzustellen, um wieder der loyale Freund an Harrys Seite zu sein.
Hermine beweist einmal mehr ihre Intelligenz und ihren starken moralischen Kompass, insbesondere durch ihr Engagement gegen die ungerechte Behandlung von Hauselfen.
Mad-Eye Moody bringt eine faszinierende, exzentrische Energie in die Geschichte und verkörpert die ständige Wachsamkeit gegenüber dem heraufziehenden Krieg.
Cedric Diggory ist das Idealbild eines Hufflepuff-Schülers: fair, talentiert und bescheiden, was seine Rolle in der Handlung besonders tragisch macht.
Aufgrund dieser meisterhaften Verbindung von Spannung und Charakterstudie vergebe ich gerne 4,5 von 5 Sternen.
- Sarah J. Maas
Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
(2.697)Aktuelle Rezension von: fionasbookrecsIch bin gerade dabei die Reihe zum 2 mal zu lesen. Lange Zeit war Acomaf mein lieblings Band der Reihe, aber jetzt hat Acowar in abgelößt🫶🏻🎀.
Wenn man die Zukunft kennt ist dieser Band nochmal viel besser. Hier wird sogar schon Koschei mehrmals erwähnt (zum Beispiel, dass er der Bruder des Knochenschnitzer und der Weberin ist). Ich glaube es ist sehr wichtig diese Details jetzt nochmal zu kennen. Ich bin ein großer Fan von Kämpfen, Politik und Strategie in Fantasybüchern und das bietet dieser Band wohl am meisten. Er ist ein guter Baschluss der liebes Geschichte und lässt für den Plot noch viel für sie weiteren Bände offen und deutet einiges an. Zudem ist dieser Band höchst emotional! Ich have geweint und gelacht und war wütend🥹. Man gewinnt außerdem tiefere Einblicke in andere Charaktere. Mor enthüllt ein großes persönliches Geheimniss und auch "böse" Charaktere wie zum Beispiel Eris kriegen mehr Tife und ihre eigenen Ziele und Emotionen. Ich bin sehr gespannt was die Autorin in den neuen Büchern daraus macht‼️
Absolute Leseempfehlung 🤭
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
(11.574)Aktuelle Rezension von: Welpemax„Die Kammer des Schreckens“ ist ein gelungener zweiter Band, der die Welt von Harry Potter spürbar erweitert und dabei den Ton des ersten Buches beibehält. Mit 3,5 Sternen fällt die Bewertung etwas zurück gegenüber Band 1 mit 4 Sternen, was vor allem daran liegt, dass der erste Teil noch stärker vom Staunen über die neue Zauberwelt lebt. Hier ist vieles bereits vertrauter, dadurch wirkt der Überraschungseffekt etwas kleiner — aber die Geschichte bleibt spannend und atmosphärisch dicht.
Harry steht wieder im Mittelpunkt als neugieriger, mutiger und manchmal etwas zu leichtsinniger Held. Gerade das macht ihn nahbar: Er will unbedingt herausfinden, was hinter den seltsamen Ereignissen an der Schule steckt, und wächst dabei weiter über sich hinaus. Ron bringt wie gewohnt Humor und Loyalität in die Geschichte, ist aber nicht nur der lustige Begleiter, sondern auch ein echter Freund, auf den man sich verlassen kann. Hermine bekommt ebenfalls mehr Raum und zeigt erneut, wie wichtig Wissen, Klugheit und Hartnäckigkeit sind. Sie ist oft der rationalste Kopf der Gruppe und wirkt dadurch besonders stark.
Snape bleibt eine der interessantesten Figuren: streng, scharfzüngig und undurchsichtig. Selbst wenn er nicht immer im Vordergrund steht, sorgt seine Präsenz für eine ständige Spannung. Draco trägt mit seiner arroganten, provokanten Art weiterhin zur Reibung bei und erfüllt gut die Rolle des Gegenspielers im Schulalltag. Dobby bringt dagegen eine ganz andere Note in die Geschichte: tragisch, eigenwillig und zugleich irgendwie liebenswert. Er sorgt für viele der ungewöhnlichen und auch ernsten Momente des Bandes und bleibt als Figur im Gedächtnis. Gilderoy Lockhart wiederum ist eine herrlich überzeichnete Erscheinung — selbstverliebt, eitel und komisch, aber auch wichtig für die Dynamik der Handlung. Er lockert die Geschichte auf und sorgt gleichzeitig dafür, dass hinter seinem glänzenden Auftreten schnell mehr Schein als Sein sichtbar wird.
Der Inhalt ist insgesamt klassisch aufgebaut: ein neues Schuljahr, merkwürdige Vorfälle, Gerüchte, Angst und das langsame Zusammensetzen der Hinweise. Ohne zu viel zu verraten, lebt die Geschichte stark von der Frage, was wirklich hinter den Ereignissen steckt und welche Rolle alte Geschichten und Vorurteile dabei spielen. Gerade das macht den Band spannend: Er ist nicht nur ein Abenteuer, sondern erzählt auch von Freundschaft, Mut und dem Umgang mit Angst.
Insgesamt ist „Die Kammer des Schreckens“ ein unterhaltsamer, gut gebauter Fortsetzungsband, der die Figuren vertieft und die Welt weiter ausbaut. Nicht ganz so frisch und überwältigend wie Band 1, aber immer noch sehr lesenswert und für Fans der Reihe absolut lohnend.
- Stephenie Meyer
Seelen
(5.383)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinSeelen von Stephenie Meyer hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Mit über 900 Seiten ist der Roman ein echter Brocken, und ich bin mir bis heute nicht ganz sicher, wie ich ihn bewerten soll. Trotzdem hatte ich beim Lesen insgesamt viel Spaß.
Besonders begeistert haben mich die philosophischen Fragen, die das Buch aufwirft: Was macht einen Menschen eigentlich aus? Wie viel von unserer Identität steckt im Körper und wie viel in unseren Erinnerungen, Gefühlen und Entscheidungen? Gerade die Beziehung zwischen Melanie und Wanda und deren innerer Konflikt stehen dabei im Mittelpunkt und machen die Geschichte besonders.
Leider hätte der Roman für meinen Geschmack deutlich kürzer sein können. Rund 300 Seiten weniger hätten der Geschichte vermutlich nicht geschadet. Über weite Strecken passiert nur wenig, da sich die Handlung fast ausschließlich an einem Ort abspielt und viele Ereignisse eher erzählt als direkt erlebt werden. Dadurch entstehen immer wieder Längen.
Trotzdem konnte mich die Geschichte mit ihren ungewöhnlichen Ideen und den moralischen Fragen fesseln. Das Ende ist stimmig abgeschlossen und rundet den Einzelband gelungen ab.
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 02
(2.038)Aktuelle Rezension von: H-LshGefangen in der Blase der Sieben Königslande, schwelge ich noch immer in den fantastischen Momenten meines Urlaubs, die ich im Café noch einmal Revue passieren lasse. Die Begeisterung ist ungebrochen und ich kann es kaum erwarten, die Fortsetzung zu beginnen. Obwohl ich es kaum wage zu sagen, könnte sie die TV-Serie sogar noch übertreffen.























