Bücher mit dem Tag "fantasybookshelf"

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76 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.822)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Der Hunderjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" von Jonas Jonasson trägt leider einen so faden Titel, dass ich mich quasi überwinden musste, das Buch endlich zu lesen. 

    Zunächst fühlte ich mich in dem bestätigt, was ich erwartet hatte: Eine langwierig und unnötig detailreich beschriebene Story über einen Alten, der ... naja, aus dem Fenster steigt und verschwindet. 

    Sobald ich jedoch über die ersten 30 Seiten hinweg gekommen bin, hat die Geschichte Fahrt aufgenommen. Mittlerweile habe ich mich mit dem alles sehr präzise beschreibenden Schreibstil angefreundet ebenso wie damit, dass der Protagonist Allan Karlsson alle zwei Sätze 'Der Hundertjährige' oder 'Das Geburtstagskind' genannt wird. 

    Wer Allan ist und wen er alles auf seiner Flucht auf dem Altersheim trifft - auch da bleibt der Einfallsreichtum bei der Benennung der Hauptfiguren eher begrenzt und klischeehaft (Karlsson, Aronsson, Jonsson ...), was aber nach einer gewissen Zeit auch nicht mehr stört - entpuppt sich als eine äußerst amüsante und äußerst spannende Geschichte. 

    Auch die eingestreuten, teils ganze Kapitel hintereinander füllenden Rückblenden aus Allans Leben sind passend und lassen den Hundertjährigen zu einer sehr interessanten Figur werden: Seine chronologisch erzählte Lebensgeschichte ist eine Art Stationengang über den Erdball. 

    Man könnte Allan als stumpfsinnig, desinteressiert, unbeeindruckt - ja sogar als dümmlich bezeichnen. Jedoch erkennt man mit der Zeit, dass er ein Mann ist, der immer absolut und bedingungslos in der Gegenwart lebt, sich weder Sorgen oder Gedanken um die Zukunft noch um die Vergangenheit macht und dessen Prioritäten auf Höflichkeit und Spaß liegen. 

    Denn was er mag, tut er gerne: Sprengen. Erst, als er beauftragt wird auch Menschen 'wegzusprengen', reflektiert er die Moral in seinem Tun, aber auch das ist ihm dann nicht überaus wichtig. 

    Was er noch mag, ist Schnaps. Wo er Schnaps bekommt und wo er höflich behandelt wird, ist er seinem Gegenüber gut gesinnt. 

    Politik, so lernte er durch seinen verrückt gewordenen Vater, der übermäßig politisch engagiert war, bringt die Menschen gegeneinander auf. Allan interessiert sich nicht für Politik - das ganze ereignisreiche 20. Jahrhundert nicht. Er ist schnell gelangweilt von Parolen der Kommunisten oder Kapitalisten und versteht nicht, wo der ganze Hass auf der Welt herkommt. 

    Das macht ihn aber nicht zu einem komplett gleichgültigen Menschen. Nur die Politik - dargestellt wie ein großer globaler Sandkasten, in dem sich Kleinkinder wie z.B. Lenin, Hitler, Stalin, Truman und Mao mit Sand bewerfen - klammert er in seinem Leben aus. 

    Er widmet sein Leben dem Sprengen. Diese Leidenschaft katapultiert ihn ganz wie von selbst und ungewollt nach Spanien, in die USA, nach Russland, nach China, nach Südkorea, nach Sibirien, nach Paris und schlussendlich als alter Mann wieder nach Schweden. 

    Seine Lebensgeschichte ist beeindruckend und je trockener der Protagonist davon erzählt, desto beeindruckender wird sie. Er traf Truman, Stalin sowie Mao, lernt über fünf Sprachen, überquert den Himalaya zu Fuß und erfindet ganz nebenbei auch noch die Atombombe.

    Klingt unrealistisch? Unlogisch?

    Dieses Buch mit seinen knapp 400 Seiten schafft es, den Leser dazu zu bringen, dem politisch neutral und gleichgültig eingestelltem Protagonisten alles abzukaufen und dann einfach nur zu staunen. Es zeigt aus einem ganz neuen Blickwinkel auf, wie einfach die Weltpolitik (heute wie damals) funktioniert und was in ihr falsch läuft. Allan ist nicht beschränkt: Er ist immer ehrlich, immer unbesorgt und immer besonnen. Somit unterscheidet er sich von 90 Prozent aller Menschen.

    Ein Charakter, der im Nachhinein wahnsinnig schwer zu erfassen und zu beschreiben ist. Noch lange nach der Lektüre hat mich der Stil und der Protagonist mit seiner gleichgültig-klarsichtigen Art zum Nachdenken gebracht. 

    Schließen möchte ich mit dem Beweis dafür, dass Allan Karlsson kein emotions- und gefühlsloser Mensch ist. Der Tod seines Katers Molotow lässt ihn am Ende des Buches wütend werden, geradezu ausrasten. Denn ihn hatte er über Jahre wirklich geliebt. Molotow nimmt nur eine kurze, zweiseitige Episode im Buch ein, jedoch ist umso schwerwiegender und bedeutsamer seine Funktion und seine Wirkung auf Allan. 

    Dieses Buch hat etwas ganz Eigentümliches und Besonderes, das die politischen Ereignisse (die zwei Weltkriege und den Kalten Krieg) aus der Perspektive eines ganz gleichgültigen und zudem durchaus wertvollen Schweden beleuchtet. 

    Ich bin froh, dass ich mich schließlich doch zu der Lektüre aufraffen konnte! Der Film (auf Netflix) ist leider überhaupt nicht zu empfehlen und hat mich sehr enttäuscht. Die Charaktere sowie die Handlung sind aber auch einfach nicht für einen 90-minütigen Film gemacht, weshalb ich eine Verfilmung so oder so nicht für sinnvoll halte.



  2. Cover des Buches Nach dem Sommer (ISBN: 9783839001677)
    Maggie Stiefvater

    Nach dem Sommer

     (2.855)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Jeden Winter kommt ein Rudel Wölfe nach Mercy Falls zurück und Grace wartet immer wieder darauf Ihren Wolf, den Wolf mit den goldenen Augen wiederzusehen. Grace verbindet eine Vorgeschichte mit den Wölfen und seit da wartet sie jeden Winter auf Ihren, dieser kommt in diesem Winter ihrem Haus immer näher…

    Das Buch ist aus Grace Sicht beschrieben, ihre Gedanken waren sehr interessant, mit welcher Faszination sie die Wölfe beobachtet und diese gewisse Verbindung zu ihrem Wolf. Die Geschichte beginnt etwas ruhig und es entwickelt sich auch eine leichte Liebesgeschichte, die aber nicht im Vordergrund steht und schön mitzuverfolgen ist. 

    Die Schreibweise ist sehr fliessend und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen ich habe die Geschichte an einem Abend durchgelesen… 

    Es ist eine schöne und leichte Geschichte die zum Schluss nochmals richtig spannend wird und ein irgendwie schönes Ende hat, dass noch etwas offen ist und dennoch Spielraum für mehr hinterlässt, obwohl man für mich dieses Ende hätte lassen können nimmt es mich wunder wie die Geschichte der beiden weitergeht. 

    Für die die Jugendbücher mit Fantasy Anteilen und leichter Liebesgeschichte mögen 

  3. Cover des Buches Clockwork Angel (ISBN: 9783401507996)
    Cassandra Clare

    Clockwork Angel

     (1.895)
    Aktuelle Rezension von: Meylynn

    Die Reihe:
    Chroniken der Schattenjäger
    - Buch 1: Clockwork Angel
    - Buch 2: Clockwork Prince
    - Buch 3: Clockwork Princess 

    Ein kurzer inhaltlicher Einstieg:
    Nach dem Tod ihrer Tante reist Tessa Grey, ein sechzehnjähriges Mädchen aus New York nach London. Dort angekommen, wird sie nicht wie erwartet von ihrem Bruder Nate empfangen, sondern von zwei mysteriösen Frauen. Als sie ihnen folgt, ahnt sie noch nicht, dass sie in eine Welt voller Schatten und Intrigen abtauchen wird- Denn Tessa ist nicht ganz die, die sie meint zu sein.
    Wochen vergehen, und nach wenig erfolgreichen Fluchtversuchen, wird Tessa von dem Schattenjäger Will Herondale aus den Fängen der zwei Frauen gerettet. Von da an lernt sie die Welt der Schattenjäger des Londoner Instituts kennen und auch lieben.
    Intrigen, Flüche, Liebe und Verzweiflung werden von nun an das Leben von Tessa Grey, Will Herondale und Jem Carstairs, dem Parabarai von Will, begleiten.

    Meine Meinung: 
    Die Irrungen und Wirrungen der Geschichte von Tessa, Will und Jem nehmen mit jedem Kapitel weiter Fahrt auf. Man taucht mit der Protagonistin in das doch erst fremde Leben der Schattenjäger ein, lernt mit ihr neue Personen kennen und begleitet sie auf Feste der Unterweltler. Dabei mag es für manche nicht schnell genug "zum Eingemachten" kommen, für mich jedoch fühlt es sich natürlich und verständlich an.
    Das viktorianische London bietet dabei eine wunderbare und lebhafte Kulisse, mit Pferdekutschen, Kleider und Korsetts. Wenn man genau diesen historischen Touch mag, wird man Clockwork Angel lieben.
    Cassandra Clares Schreibstil ist dabei klar und flüssig. Man hat das Gefühl, in das Geschriebene eintauchen zu können.
    Auch die Charaktere sind unglaublich greifbar: Die Liebe von Tessa und Will zu Büchern, Jem sanfte und beruhigende Art, Sophies Unsicherheit- Es sind nicht nur die Protagonisten, die mit einer ausgefeilten Persönlichkeit glänzen können, auch Nebencharaktere wachsen einem sehr schnell ans Herz.

    Fazit:
    Das Buch ist eine klare Empfehlung von mir!

    Ich meine es war 2011, da griff ich nach diesem Buch aufgrund des außergewöhnlichen Covers [über das Grauen der heutigen Auflage möchte ich nichts sagen]. Bis dato hatte ich noch nie etwas von Cassandra Clare oder der City of- Reihe gehört. Ich konnte Tessa Grey auf ihrer Reise in das fremde Leben der Schattenjäger und Schattenweltler ganz unbefangen folgen. Bis heute blieben die Chroniken der Schattenjäger mein Favorit der Reihe, da ich mich mit den Charakteren besser anfreunden konnte. Die Romantik der Kutschfahrten hat mich einfach nicht mehr losgelassen.
    Ich freue mich darauf, Tessa, Will und Jem in der Reihe "The last hours" wieder treffen zu können!


    Tldr.:
    Du magst das viktorianische London? Du magst Mysterien? Du magst liebevoll gestaltete Protagonisten? Du magst die Zerissenheit von Liebe, die nicht sein darf?
    Clockwork-Angel ist dein Buch.







  4. Cover des Buches City of Fallen Angels (ISBN: 9783401506708)
    Cassandra Clare

    City of Fallen Angels

     (2.841)
    Aktuelle Rezension von: Vanni_Books

    ℂ𝕚𝕥𝕪 𝕠𝕗 𝔽𝕒𝕝𝕝𝕖𝕟 𝔸𝕟𝕘𝕖𝕝𝕤 - ℂ𝕙𝕣𝕠𝕟𝕚𝕜𝕖𝕟 𝕕𝕖𝕣 𝕌𝕟𝕥𝕖𝕣𝕨𝕖𝕝𝕥


    Wie sehr mich dieses Buch mitgenommen hat... Nun war also der vierte Teil von Cassandra Clares Chroniken der Unterwelt an der Reihe und bis jetzt wahrscheinlich mein Highlight der Reihe. Es fällt mir schwer, das was ich über das Buch gefühlt habe in Worte zu fassen, aber ich versuche es jetzt mal.


    Fangen wir bei der Handlung an, man wird, wieder einmal, ohne viel Geschwätz in die Story reingeworfen,eine Sache die ich an der Reihe so Liebe. Diesmal dreht sich die Storyline auch viel um Simon, nachdem er in den letzten Büchern ja nicht unbedingt im Vordergrund stand. Die Spannung steigt direkt am Anfang und hat auch über das Buch hinweg an nichts nachgelassen. Ich konnte bis zum Ende hin das Buch nur schwer aus der Hand legen und jenes Ende hat mich dann noch einmal besonders mitgenommen. Wenn es mich nicht sogar geschockt hat, obwohl ich mir schon Gedanken in diese Richtung gemacht hatte.


    Die Charaktere kennt man großteils schon aus den vorherigen Büchern und lernt sie finde ich abermals besser kennen. Besonders Alec, den man zwar erst nach der Hälfte zu lesen bekommt, macht in meinen Augen nochmal eine ziemliche Entwicklung. Simon lernt man soviel besser kennen und mit Jace habe ich in diesem Buch so sehr mitgefühlt. Aber es gibt aich zwei neue Antagonisten, die alkes natürlich erneut spannender machen und auch diese sind wahnsinnig gut charakterisiert. 


    Cassandra Clares Schreibstil ist wiederholt umwerfend, fesseln und faszinierend. Ich habe selten so mit den Protagonisten mitgefiebert, wie ich es in ihren Büchern mache. Auch mit dem ein oder anderen spöttischen Kommentar, seitens Jace, schafft sie es immer wieder die Stimmung etwas zu lockern und die Personen noch verständlicher zu machen. 


    Also eiedermal ein überaus gelungenes Buch vin Cassandra Clare.

  5. Cover des Buches Bevor ich sterbe (ISBN: 9783570306741)
    Jenny Downham

    Bevor ich sterbe

     (1.887)
    Aktuelle Rezension von: buecherflower

    Hier geht es um die 16-Jährige Tessa die an Krebs erkrankt ist und sterben wird. Sie hat eine Bucketlist erstellt, die sie noch vor ihrem Tod „abarbeiten“ möchte. Auf ihrer Liste stehen Drogen, verbotene Sachen machen, etc. Und plötzlich trifft sie auf Adam und kann auch abhaken, dass sie sich noch verlieben wollte. 

    Tessa hat einen supersüßen Vater, der ihr alle Wünsche versucht zu erfüllen und sie nur beschützen möchte.

    Zum Ende hin wurde es auf jeden Fall ziemlich emotional.

  6. Cover des Buches Die Stadt der verschwundenen Kinder (ISBN: 9783453534223)
    Caragh O'Brien

    Die Stadt der verschwundenen Kinder

     (1.033)
    Aktuelle Rezension von: LenaMeli

    Ich hatte dieses Buch innerhalb drei Tagen gelesen. Der Anfang gestaltete sich Recht schwierig da ich nicht gleich reingefunden habe. Trotzdem hat es mich dann Recht schnell gepackt und ich habe dann so sehr mit Gaia und Leon mitgefiebert und Mitgefühlt. 

  7. Cover des Buches Dark Canopy (ISBN: 9783839001448)
    Jennifer Benkau

    Dark Canopy

     (856)
    Aktuelle Rezension von: vib_very_important_books

    {Rezension auch auf meinem Blog zu finden 🙂}

    • ✒ Autor*in: Jennifer Benkau

    • 📖 Seitenanzahl: 525 

    • 🌎 Welt: Zukunft, Großbritannien (🌟🌟🌟🌟🌟)

     • 📚 Cover: 🌟🌟🌟🌟

     • 👱‍♀️ Charaktere: 🌟🌟🌟🌟🌟  

          - Lieblingscharakter: Neél, Joy, Matthial, Graves & Rick 

    • ✒ Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟🌟+ • • Jennifer Benkau ist für mich einfach die Königin der Worte. So hat sie auch hier wieder eine unglaublich spannende & süße Dilogie geschrieben, die mich mal wieder vollkommen überzeugen konnte! ❤ 

    • Ich liebe Joy. Sie ist ein wenig rebellisch, ironisch & stark. In meinen Augen eine Protagonistin wie ich sie mag 🙈 Mit Neél hatte ich meine anfänglichen Problemchen, aber es dauerte nicht lange bis ich auch ihn in mein Herz schließen konnte. Durch die Reihe hindurch ist er einfach so unfassbar niedlich😍🤗💕 

    • Ich finde, dass hier weder die Action, noch der Nervenkitzel, die Lovestory oder der Humor zu kurz kommt. Ich habe von Seite zu Seite mitgefiebert & mich des öfteren gefragt, wie es denn weitergehen sollte, weil alles so aussichtslos erschien 😢 

    • Ja, ich wollte nicht wieder heulen & es wäre mir auch beinahe gelungen, aber dann hat Jennifer Benkau wieder einen ihrer berühmten Heulkrampfsätze raus gehauen und es war aus mit mir. Das Ende ist echt ein schlimmer Cliffhanger 😭💕 

    • Ich kann die Reihe nur jedem ans Herz legen! 🌟🌟🌟🌟🌟 von 5 Sternen 🤗💕

  8. Cover des Buches Der Märchenerzähler (ISBN: 9783841502476)
    Antonia Michaelis

    Der Märchenerzähler

     (1.492)
    Aktuelle Rezension von: lesehaeschen

    Dieser spannende Psychothriller mit dem wunderschönen Cover und dem passenden Titel ist nichts für schwache Nerven. Ich hatte es vor ca. 10 Jahren als junger Teenie schon mal gelesen (die Zielgruppe, die empfohlen wird, da es ein Jugendbuch ist) und vieles darin vermutlich nicht verstanden. Es jetzt wieder zu lesen (für die Literaturrunde mit meinen Kollegen) war sehr interessant, weil ich mich an gar nichts mehr erinnern konnte. Aber vermutlich hat es mich jetzt mehr mitgenommen. Das Buch behandelt einen krassen Inhalt und hat ein krasses Ende (und keine Triggerwarnung, obwohl das sicher einige Leser bräuchten).
    Das Buch begann etwas ruhig und zäh, ich hätte mir in der Mitte vielleicht 50 Seiten weniger gewünscht. Der Schreibstil ist sehr poetisch, ebenso wie der Inhalt: Die Vermischung zwischen sehr kreativem Märchen und knallharter Realität spiegelt sich in der künstlerischen Sprache wieder. Die Märchen sind voller Figuren und Metaphern und das ganze Buch voller Hinweise. Die Songtexte von Leonard Cohen und die wenigen Perspektivwechsel lockern das Buch auf. Besonders hinweisen möchte ich noch auf die schönen Landschaftsszenen und die
    philosophischen, reflexiven Gedankengänges Annas.
    Weil die Mischung Märchen + Psychothriller mir sehr gut gefällt, es mich aber erst spät gepackt hat: ⭐️⭐️⭐️⭐️

  9. Cover des Buches Splitterherz (ISBN: 9783839001424)
    Bettina Belitz

    Splitterherz

     (1.735)
    Aktuelle Rezension von: Morgenstern

    Die vollständige Rezension findet ihr unter:
    https://www.emilialynnmorgenstern.de/rezensionen-zu-autoren-mit-b/#Splitterherz

  10. Cover des Buches Der Erdbeerpflücker (ISBN: 9783570308127)
    Monika Feth

    Der Erdbeerpflücker

     (1.788)
    Aktuelle Rezension von: zitronengelbe_buecher

    Ich hatte recht große Erwartungen an dieses Buch. Ich habe mir einen wirklich guten und spannenden Jugendthriller darunter vorgestellt. Doch das war es leider nicht der Fall, sondern genau das Gegenteil: es war einfach langweilig und schlichtweg schlecht. 

    Über den Inhalt kann man nicht wirklich viel sagen. Es ist nichts anderes passiert, als das was auf dem Buchrücken stand und das sind ca. 3 Sätze. Ich habe mich die ganze Zeit gelangweilt und förmlich durch das Buch gequält. Auf dem letzten 20 Seiten kam dann noch einmal ganz kurz ein Fitzelchen Spannung auf, aber dann war das Buch sofort zu Ende. Ich hatte noch total viele Fragen an die Geschichte, es handelt sich hierbei zwar um eine Reihe, aber ein paar mehr Fragen hätte man am Ende schon nochmal beantworten können. 

    Die Charaktere waren relativ nichtssagend. Jette war für mich ein ziemlich nerviger und irgendwie recht naiver Charakter. Sie verliebt sich in einen Typen den sie eigentlich gar nicht kennt und der dann noch das perfekte Täterprofil für den Mörder ihrer Freundin hat. Dann kommt noch hinzu, dass sie gerade Mal ein paar Tage mit diesem Typen zusammen ist und sie so tut als wäre er der Mann ihres Lebens mit dem sie alt werden möchte. Die anderen Charaktere waren auch nicht besser als Jette und einfach nur langweilig. Der einzige der noch recht interessant war, war der Mörder. Er hatte allerdings so viele psychische Probleme, dass auch für ihn keinerlei Sympathie aufgekommen ist.

    Auch der Schreibstill konnte mich nicht wirklich überzeugen. Ich fand ihn anstrengend zu lesen und bin auch mit den ständig wechselnden Perspektiven nicht klar gekommen. Im Normalfall liebe ich es wenn sich die Erzählform ändert, aber hier mochte ich es nicht. Die Perspektiven wurden mir viel zu oft gewechselt und dann war das ganz oft noch nicht mal durch ein neues Kapitel, eine Überschrift, ein Sternchen oder Sonstiges gekennzeichnet.

    Mein Fazit: Ein durch und durch langweiliges Buch mit null Spannung, nichtssagende Charaktere und ein relativ anstrengender Schreibstill. Dieses Buch war eindeutig nicht meins und konnte mich kein bisschen begeistern. Sehr Schade.

  11. Cover des Buches Bartimäus - Das Auge des Golem (ISBN: 9783442370030)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Das Auge des Golem

     (1.182)
    Aktuelle Rezension von: frigg_bookworld

    Band zwei unterscheidet sich im Stil nicht viel von Band eins. Er fällt nicht besonders aus und zwischen den Büchern liegen zwei Jahre. Nathanael hat sich weiterentwickelt und ist zu einem jungen Mann geworden. Er ist ehrgeizig und selbstbewusst.
    Bartimäus hat sich überhaupt nicht verändert. Er ist gewohnt sarkastisch und dadurch sehr unterhaltsam.
    Dennoch finde ich die Charaktere sehr blass und durchsichtig erstellt. Ihre Motive nicht nachvollziehbar. Dem Protagonisten Nathanael kommt man nicht nahe. Er wirkt immer sehr weit weg vom Leser. Ihm fehlt die emotionale Tiefe, genauso wie Bartimäus.
    Er ist ein Dschinn und dass diese Wesen durchaus Frech sind, ist völlig ok. Trotzdem ist es komisch, dass seine Persönlichkeit so kindisch dargestellt wird, trotzig und launisch, wie ein Teenie.
    Leider sind die Randkommentare bzw. Fußnoten von Bartimäus immer noch sehr mühsam zu lesen und reißen einen auch gerne aus dem Lesefluss.
    Band zwei hat zwar seinen Reiz, aber kann sich leider auch nicht von Band 1 hervor heben. Es ist ein durchschnittliches Buch und hat auch seine kurzen Höhen.

  12. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - Seelen der Finsternis (ISBN: 9783570307038)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - Seelen der Finsternis

     (377)
    Aktuelle Rezension von: Schnattchenx3

    3,5 SterneWas bisher geschah: Elena hat Stefano verloren, jedoch Hinweise auf dessen Aufenthalt erhalten. Die Kitsune haben ihn verschleppt und in der Stadt herrscht Chaos.Matt, Damon, Meredith, Bonnie und Elena sind den Kitsunen durch einen Handel entkommen. Damon hat dafür seine Erinnerungen nehmen lassen.Jetzt sind Elena, Matt und Damon auf den Weg zu einem Tor in eine andere Dimension, um Stefano zu retten. 

    Elena macht eine Außer körperliche Erfahrung und kann so zu Stefano gelangen. Ihre Tränen verbessern seinen Zustand, berühren können Sie sich jedoch nicht. 
    Matt verlässt die Gruppe, als Damon und Elena sich näher kommen. Er fährt zurück in die Stadt. Dafür bekommen Sie Bonnie und Meredith. Elena und Damon kommen sich immer Näher und Elena dringt bis in das tiefste Innere von Damon und entdeckt seine Geheimnisse und Schmerz hinter einem dicken Felsen versteckt - davor gekettet ein sehr junger, ängstlicher Damon. 


    Als sie das Dämonentor und somit die andere Dimension erreichen, können sie dort nur eintreten, wenn sie als Sklavinnen von Damon getarnt sind. Davor zeigt Damon Elena, wie Sie ihre Macht kanalisieren kann. Das schafft eine weitere engere Verbindung zueinander..


    Der Teil mit den Kitsunen gefällt mir besser als Band 5, daher die 3,5 Sterne. Die andere Dimension ist schön beschrieben und gut vorstellbar. Elena "springt" zwischen ihrer Liebe zu Damon ( sie knutschen regelmäßig und halten sich in den Armen) und ihrer Liebe zu Stefano ( ich muss ihn finden, die Liebe meines Lebens) hin und her. 


    Das Ende ist jedoch nicht mein Fall. Statt es mit den Kitsunen langsam enden zu lassen, gibt es jetzt wohl einen weiteren Teil, wo sie die statt retten werden.


    Was ich mit Damons Schicksal zu Ende anfangen soll, weiß ich auch noch nicht. Jedoch ist es er, der mich am lesen dieser Reihe hält. 


    Insgesamt lohnt sich sicherlich das durchhalten der nicht so gut gelungen Teile und irgendwann werde auch ich Band 7 lesen. 
  13. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783596907205)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

     (3.990)
    Aktuelle Rezension von: chillbibliophie

    INHALT: Elizabeth ist sehr eigenwillig und sieht es auf keinen Fall ein den erst besten Mann der ihr über den Weg läuft zu heiraten. Schon gar nicht den widerlichen Mr. Darcy. Oder trüben nur ihr Stolz und die Vorurteile ihr Bild von ihm?

    REZENSION: 

    Ich vergöttere die Liebesgeschichte rund um Lizzie und Darcy. Sie sind so gegensätzlich und doch so gleich. Ich liebe Lizzys Art und wie sie zu der Welt steht. Mr. Darcy ist teilweise echt unsympathisch aber trotzdem ist er im Endeffekt perfekt. Ich finde die Storyline und auch den Schreibstil für die damalige Zeit genial. Durchgehend habe ich mich in der Geschichte wohl gefühlt und auch des Öfteren geschmunzelt. 

  14. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.436)
    Aktuelle Rezension von: BiblioJess

    Clary ist ein ganz normales Mädchen. Denkt sie. Denn als ihre Mutter auf mysteriöse Weise verschwindet, und Clary selbst plötzlich Dinge zu sehen scheint, die niemand anderes sieht, kommt sie der Wahrheit auf die Spur: Sie ist eine Schattenjägerin; das sind Menschen, die seit tausenden von Jahren Dämonen jagen. Während Clary noch versucht, zu begreifen, wird sie vom attraktiven Schattenjäger Jace in dessen Welt gezogen. Dort lebt gerade erneut ein fataler Machtkampf zwischen zwei Fronten auf. Kann Clary trotz Gefühlschaos ihr Erbe antreten, und sowohl ihre Mutter als auch die Welt der Schattenjäger retten?


    Vor gut 10 Jahren habe ich die Reihe schonmal angefangen, jetzt wollte ich einen Neustart wagen und war natürlich gespannt, wie ich es heute finde. Ich muss immer noch sagen: Wow. Die ganze Grundidee gefällt mir schon wahnsinnig gut – Urban Fantasy, Dämonen, Halbdämonen, Schattenjäger, die diese bekämpfen, Magie, Kraft der Runen, ein Kampf zwischen Gut und Böse. Nichts Ungewöhnliches, aber nichtsdestotrotz ein erfolgreiches, überzeugendes Konzept. Außerdem kommt es auch auf die Umsetzung an, und die ist hier echt gelungen.

    Der Schreibstil von Cassandra Clare ist wunderbar. Sie schafft es, trotz vieler Informationen und Beschreibungen einen locker-flockigen Lesefluss zu erzeugen. Sie schreibt sehr bildgewaltig, mag auch Details, aber nie so, dass es langweilig wird. Das liegt auch daran, dass sie so abwechslungsreich schreibt. Kaum Wiederholungen in der Satzstruktur, viele verschiedene Wörter/Formulierungen und dadurch sehr temporeich.

    Mittlerweile bin ich aus dem Alter der Protagonist*innen rausgewachsen, deswegen wirken sie auf mich mehr wie „Kinder“ als damals. Heißt, abgöttisch schwärmen kann ich z.B. nicht mehr für den 17-jährigen Jace (wie ich es früher tat. Aber er war einer meiner frühen Bookboyfriends, und deswegen bleibt er irgendwie trotzdem toll für mich). Aber trotzdem sind sie alle starke Charaktere, toll gezeichnet, die authentisch sind, und ich konnte fast jeden auf seine Weise in mein Herz schließen. Die Dynamik zwischen allen ist mitreißend. Clary ist außerdem eine tolle Hauptfigur. Klar, sie ist noch fast ein Kind, und etwas überfordert und unsicher aufgrund der neuen Welt, die sie entdeckt. Aber sie ist auch tough, schlagfertig, hat einen eigenen Willen und eine klare Meinung und lässt sich nicht bevormunden. Und wenn jemand komisch um die Ecke kommt, gibt sie auch Kontra.
     Dadurch kommt es u.a. zu tollen Schlagabtäuschen mit Jace.

    Insgesamt merkt man schon, dass das hier erstmal ein Einstiegsband ist. Man muss erst lernen, worum es geht, womit man es zu tun hat. Aber das ist hier weder schlecht, noch in irgendeiner Form langatmig, denn es gibt bereits total viel Action, die einen die Luft anhalten lässt, und dazu noch einige Entwicklungen und Plottwists, die einen nach Luft schnappen und „WAAAAAS?“ rufen lassen.

    Dieses Buch macht alles richtig. Auch beim Reread konnte es mich durchweg überzeugen, selbst wenn die unerwarteten Wendungen etwas von ihrem Sog verlieren, wenn man sie schon kennt. Dadurch hat mich das Buch nicht mehr ganz so emotional gepackt/geschockt wie damals. Aber das nehme ich hier nicht als Kriterium. Demnach gibt es volle 5 Sterne und ich freue mich immens auf die Fortsetzungen!

  15. Cover des Buches Arkadien erwacht (ISBN: 9783492267885)
    Kai Meyer

    Arkadien erwacht

     (1.986)
    Aktuelle Rezension von: Nordlichtliest

    Das war mein erstes Buch von Kai Meyer und ich muss sagen, dass ich lange “Angst” davor hatte. Ich bin kein wirklicher Fantasy Fan – Urban Fantasy geht aber manchmal ganz gut.

    Die 17 jährige Rosa Alcantara flüchtet nach einem Schicksalsschlag in ihre Heimat Sizilien zu ihrer Schwester und Tante. Doch konnte sie in Amerika noch ein normales Leben führen, ist das in Sizilien kaum mehr möglich, denn ihre Familie gehört zur Mafia. Hätte sie doch nur vorher geahnt, dass der sympathische Junge Alessandro, den sie im Flieger kennengelernt hat zum verfeindeten Mafia Clan den Carnevares gehört und auf dem Besten Wege ist deren Oberhaupt zu werden. Rosa wird viel schneller und viel tiefer als ihr lieb ist in das Mafiageschehen verstrickt – und findet dann heraus, dass Alessandro ein Arkadier ist – der sich in einen Panther verwandeln kann.

    Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut und zeigt den Schatten eines Panthers im Sonnenuntergang. Es passt perfekt zum Inhalt und macht Lust auf das Buch.

    Schreibstil: Der Schreibstil ist wie bei Fantasy Büchern gewohnt ausschweifend und bildhaft. Aber nicht ermüdend sondern in gesundem Maße Bildhaft. Die Geschichte hat sich sofort vor meinem Auge zusammengesetzt, Trotzdem hatte ich einige Probleme reinzukommen und habe so bis etwa 50% gebraucht, dann aber hat die Geschichte mich vollends in ihren Bann gezogen.

    Charaktere: Vor allem Rosas Art fand ich am Anfang sehr nervend. Sie hatte sowas rotziges – hat gestohlen und hatte vor niemandem Respekt. Aber im Laufe der Geschichte habe ich sie und ihre Art liebgewonnen. Sie war kein Mitläufer, war immer mutig aber auch hier nicht übertrieben sondern glaubhaft und authentisch. Alessandro blieb ein wenig blass hinter ihr – aber ich mochte ihn trotzdem. Die Liebesgeschichte der beiden ist nur ganz zart nebenbei vorhanden und übernimmt nicht das Ruder – also keine Angst, dass das Buch in einen Liebesroman abdriftet. Kai Meyer hat noch viele weitere Nebencharaktere in die Geschichte verwoben, die alle irgendwie wichtig waren und etwas zum Großen Ganzen beigetragen haben. Sehr schöne Charakterarbeit!

    Setting: Das Mafiaumfeld hat mir wider Erwarten sehr gut gefallen. Die Probleme der einzelnen Clans waren realistisch gezeichnet und die Idee mit den Arkadiern hat hier sehr gut reingepasst und war super umgesetzt.

    Spannung: Spannung war für mich erst ab den 2ten 50% vorhanden, ich hatte wie schon erwähnt meine Probleme in die Story reinzufinden, aber dafür hat sie mich dann bis zum letzten Satz nicht mehr losgelassen.

    Fazit: 4 wunderschöne Sterne von meiner Seite aus, mit einer Leseempfehlung! Vorallem Fantasy Fans werden hier auf ihre Kosten kommen. Mich hat das Buch in der zweiten Hälfte mehr als überzeugt, die Charaktere waren toll gezeichnet, genau wie die Welt und das Leben innerhalb der Mafia!

  16. Cover des Buches Black Dagger - Nachtjagd (ISBN: 9783453532717)
    J.R.Ward

    Black Dagger - Nachtjagd

     (1.836)
    Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlett

    Wie schon vor 10 Jahren hat mich der erste Band der Black Dagger erneut vollkommen gefesselt und tief in das Geschehen hineingezogen. Warum das so war kannst du spoilerfrei unten im Text nachlesen.

    Meine Meinung zum Cover:
    Das Cover ist eher einfach gestaltet, doch passt es sehr gut zum Grundsetting der Geschichte. Es wirkt düster und geheimnisvoll. Die Titelschrift sticht hervor und der Dolch ist eine Waffe der Bruderschaft. 

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Ich habe die Black Dagger Reihe vor über 10 Jahren zu lesen begonnen. Nun habe ich über einen ReRead die Geschichte neu erlebt. Es war mir eine Freude nochmal komplett am Anfang der Geschichte von J.R. Ward einzutauchen. Sie hat einen gefühlvollen und bildlichen Schreibstil, der mich immer in ihren Bann zieht. Nach wenigen Kapiteln brach eine Art Lesefieber in mir aus, sodass es mir schwer viel Pausen beim Lesen einzulegen.

    Das erneute Erleben der Geschichte führte mir vor Augen, was ich in all den Jahren vergessen hatte. Details, Nebenhandlungsstränge und vieles mehr, kamen wieder in mein Bewusstsein. Auf diese Weise erlebte ich das Geschehen doppelt intensiv. Je weiter man liest, desto mehr erfährt man über die Vampire und ihre Gegner. Die Vampire sind gefährlich, leben aber ganz anders als man denkt. Ich mochte die Düsternis, die sie umgibt. Gleichzeitig begeistern mich ihre Loyalität und der Zusammenhalt. Außerdem trägt der hochemotionale und einnehmende Erzählstil der Autorin wesentlich zum Mitfiebern bei. Aus diesem Grund erlebte ich eine breite Palette an Gefühlen, wie z.B. Schock, Unglaube, Schmerz, Wut, und Liebe. 

    Wrath ist ein Protagonist, dessen Anziehung unumstritten ist. Selbst mich als Leserin hat er gepackt. In ihm steckt so viel mehr, als er selbst weiß. Er ist ein Krieger durch und durch, doch dann blitzt immer wieder seine weiche Seite auf. Mit Beth musste ich erst warm werden, doch dann mochte ich sie sehr. Sie erlebte sehr viel in kurzer Zeit. Butch „Ironman“ ließ mich manchmal schmunzeln ließ. Bei ihm gilt der Satz „harte Schale, weicher Kern“. Marissa tat mir sehr leid, ich litt mit ihr…

    Die erotischen Szenen sind detailreich und gefühlvoll beschrieben. Sie wirken überhaupt nicht übertrieben, vielmehr hat die Autorin das perfekte Mittelmaß gefunden. Die Leidenschaft zwischen den Beiden ist wahrlich zu spüren. Trotz der vielen Gefühlen achtete die Autorin auf die Hintergründe. Dabei baute sie eine Welt samt Lebensgeschichte, Gesellschaftsformen, Gewohnheiten und vielem mehr auf. Dadurch ist stehts ein roter Faden zu finden, durch welchen die Geschichte Tiefe bekam.

    Ich habe ununterbrochen mitgefiebert und sehr schnell gelesen. Manchmal dachte ich außerhalb des Lesens über Beth und Wrath nach. Das Ende ist natürlich offen, da die Geschichte um die Beiden erst im zweiten Band seinen Höhepunkt findet. Dennoch fand ich die gewählte Stelle für ein Ende passend: Ein Cliffhanger, der es in sich hat und zum Weiterlesen animiert.

    Mein Fazit:
    Die Black Dagger haben mich mit ihrer ausdrucksstarken Geschichte auch nach 10 Jahren wieder komplett in ihren Bann gezogen. Ich genoss das Lesen und fieberte ununterbrochen mit. Die intensiv ausgearbeitete Welt mit Hintergrundgeschichte, der rote Faden, die große Palette an Gefühlen und die erotischen Szenen ergaben ein wunderbares Gesamtbild. Das Werk ist bis zur letzten Seite voller Spannung. Alle Handlungsstränge sind bildhaft erzählt und bieten viel Lesevergnügen.

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

  17. Cover des Buches Bartimäus - Das Amulett von Samarkand (ISBN: 9783570216958)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Das Amulett von Samarkand

     (1.864)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 544 Seiten

    Verlag: cbj (7. Juni 2004)

    ISBN-13: 978-3570127759

    Originaltitel: The Amulet of Samarkand

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    empfohlenes Alter: ab ca. 10 Jahren

    Preis: als HC vergriffen

    als TB, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Fantasievolles und äußerst spannendes Abenteuer


    Inhalt:

    Nathanael ist fünf Jahre alt, als seine Eltern ihn einem Zauberer zur Ausbildung überlassen. Leider erkennt sein Meister nicht Nathanaels große Begabung. So wagt sich der Junge eigenmächtig an schwierige Beschwörungen und richtet damit auch einiges an Unheil an. Doch nebenbei kommt er einer Verschwörung mächtiger Zauberer auf die Spur und setzt alles daran, sie zu stoppen. Dies kann natürlich nur mit Hilfe eines mächtigen Dschinns gelingen: Bartimäus.


    Meine Meinung:

    Der Verlag empfiehlt dieses Buch ab einem Alter von 10 Jahren. Allerdings sollte das Kind dann sehr gerne lesen, da der Umfang von weit über 500 Seiten sonst abschreckend wirkt. Und es sollte nicht besonders sensibel sein, denn es geht manchmal ganz schön zur Sache. Zart besaitete Kinder könnte Albträume bekommen, wenn Dämonen mit fiesen Fratzen erscheinen, Menschen sterben usw.


    Auf der anderen Seite sorgt aber Jonathan Strouts lockerer Schreibstil mit viel Fantasie, Humor, Ironie und Sarkasmus dafür, dass man die Geschehnisse nicht allzu ernst nimmt. 


    Erzählt wird zum einen in der Ich-Perspektive von Bartimäus, zum anderen aus Nathanaels Sicht. Nathanael ist eine interessante Figur. Anfangs tut er einem wirklich leid, denn er leidet unter der Trennung von seiner Familie. Sein Meister ist nicht besonders nett zu ihm. Nur dessen Frau schließt den Kleinen in ihr Herz und umgekehrt. Schnell merkt man dann, dass der Junge außergewöhnlich begabt ist, auch wenn er sich zunächst noch als unsicher erweist. Aber Mut hat er auf jeden Fall. Was er tut, ist moralisch nicht immer einwandfrei, und doch merkt man, dass er im Innersten kein schlechter Mensch ist und niemandem etwas Böses will - es sei denn, es ist ein Feind.


    Mir haben besonders gut die Kapitel aus Bartimäus’ Sicht gefallen. Der Dschinn ist herrlich frech und arrogant und zieht über alles und jeden her, während er sich selbst in den höchsten Tönen lobt. Ich musste hier einfach ständig grinsen. Das ist so herrlich amüsant zu lesen. Und auch wenn er zu Beginn in einer Tour über seinen Herrn und Meister Nathanael schimpft, kristallisiert sich bald heraus, dass da doch auch eine gewisse Zuneigung ist. Diese Entwicklung fand ich ganz großartig.


    Die Handlung ist wahnsinnig spannend, mit mehreren Höhepunkten zwischendurch, wo eine kleinere Schlacht geschlagen werden muss, und einem großen Showdown am Ende. 


    Aufgrund der Komplexität der Geschichte und der für ein Kinderbuch recht anspruchsvollen Sprache werden sicher auch viele Erwachsene ihren Spaß mit Bartimäus und Nathanael haben.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    4. Der Ring des Salomo


    ★★★★★

  18. Cover des Buches Chroniken der Unterwelt - City of Ashes (ISBN: 9783401061337)
    Cassandra Clare

    Chroniken der Unterwelt - City of Ashes

     (4.671)
    Aktuelle Rezension von: BiblioJess

    Nach einem gewaltigen Plottwist, und vielen offenen Fragen am Ende von Band 1, geht es in die zweite Runde und die Bedrohung durch Valentin wird immer stärker. Dabei geraten mehrere Charaktere in große Gefahr. Mehr sage ich an dieser Stelle nicht zum Inhalt.


    Ich musste im Anschluss an City of Bones direkt mit City of Ashes weitermachen, und war dementsprechend sofort mittendrin. Es geht ohne lange Erklärungen, was bisher passiert ist, weiter und die Handlung nimmt schnell Fahrt auf.

    Der Schreibstil ist immer noch absolut überzeugend und das Buch liest sich genauso schön, packend, flüssig wie Band 1. Das hat Cassandra Clare einfach total raus – abwechslungs- und temporeich zu schreiben.

    Die Charaktere entfalten sich weiter, werden noch dreidimensionaler, und weitere Charaktere spielen eine etwas größere Rolle. Mir gefällt, dass hier nicht mehr nur die Jugendlichen im Zentrum stehen, sondern auch einige erwachsene Schattenjäger etc. stärker einbezogen werden, weil das neue Perspektiven auf die Geschichte an sich, und Valentin im einzelnen bringt. Das hat zwar in Band 1 schon angefangen, wird hier aber ausgebaut.

    Außerdem gefällt mir Valentin als Antagonist. Er hat klare Ziele, und ist dabei so dubios und charmant und wortgewandt, sodass man eigentlich weiß, er ist böse, aber doch fast gemeinsam mit den Jugendlichen anfängt zu zweifeln, ob alles wirklich so schwarz und weiß ist, und ob er nicht irgendwo ab und zu auch recht hat. Dazu kommt eben, dass wir die Sicht von Clary, Jace etc. haben, und nur wissen, was die Erwachsenen einem so erzählen, wie es damals wohl war. Man muss sich auf deren Worte verlassen, ohne dass man es selbst besser weiß. Das ist superspannend gemacht.

    Die Handlung bleibt erneut actionreich. Es wechselt sich gut ab zwischen ruhigen Momenten, die ebenso wichtig für die Plotentwicklung und die Charaktertiefe sind, und Tempo, Kämpfen und Dramatik.

    Ein bisschen habe ich mich hier gefragt, was denn da noch 4 Bücher lang folgen soll. Aber ich bin offen und neugierig und freue mich, weiterzulesen. City of Ashes hat gehalten, was ich mir erhofft habe, und bekommt ebenfalls 5 Sterne.

  19. Cover des Buches Starters (ISBN: 9783492269322)
    Lissa Price

    Starters

     (1.251)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie
    Das Cover finde ich interessant.
    Der Schreibstil finde ich gut - ich habe das Buch direkt durchgelesen.

    Die neue Welt ist für mich als Leserin erst mal interessant gewesen. Sicherlich schrecklich, aber die unterschiede zwischen Starters und Enders waren gut dargestellt.
    Callie fand ich direkt nett. Sie ist Fürsorglich und kümmert sich gut um ihren Bruder. Ihren Mut und den Verstand braucht sie auch. Ein oder zwei mal konnte ich ihre Handlungen zwar nicht nachvollziehen, trotzdem habe ich mit ihr mitgefibert. Spannend war es und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
    Es war mir dann doch etwas Zuviel mit der Body Bank (interessante Idee doch zu viel drum herum). Das Ende hat mich überrascht und ich bin auf den andern Band gespannt.
  20. Cover des Buches Sonea - Die Hüterin (ISBN: 9783570309940)
    Trudi Canavan

    Sonea - Die Hüterin

     (750)
    Aktuelle Rezension von: M-Valerius

    Nachdem ich die Gilde verschlungen und Magie durchgekaut hatte, freute ich mich auf ein Wiedersehen, mit Sonea und den anderen Charakteren von der Gilde.

    Leider musste ich schnell feststellen, dass diese Geschichte ok war, allerdings die Charaktere Lieblos erschienen.

    Dennoch habe ich es gelesen und ich musste feststellen, dass es das Beste der Soneareihe war.

  21. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.753)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Wunderbar geschrieben und sehr berührend 

  22. Cover des Buches Neva (ISBN: 9783426283486)
    Sara Grant

    Neva

     (609)
    Aktuelle Rezension von: ilkagk

    Buchrezension zu Neva von Sara Grand aus dem Pan Verlag hat 349 Seiten und hat von mir 3 von 5 Sternen bekommen.

    Worum geht es in diesem Buch? 

    Neva ist eine Dystopie über das Mädchen Neva und ihre beste Freundin Sanna. Neva ist die Tochter von einem hochrangigen Mann in ihrem Heimatland. Sie und ihre beste Freundin Sanna wollen sich allerdings nicht der Regierung unterwerfen. Sie leben unter einer Kuppel und wissen noch nicht einmal, dass es außerhalb der Kuppel noch eine andere Welt gibt. Neva und Sanna starten ein paar Aktionen, um die Bevölkerung zum Aufstand aufzurufen und geraten dadurch immer mehr in Gefahr. Und dann verliebt sich Neva in die große Liebe von Sanna.

    Wie fand ich das Cover?

    Das Cover ist extrem passend, da der Name Neva Schneeflocke bedeutet und eine Schneeflocke und ein Mädchen auf dem Cover abgebildet sind.

    Wie fand ich das Buch?

    Die Idee und die Welt waren super. Allerdings waren die Charaktere so nerv tötend. Neva war mir sogar so unsympathisch, dass ich liebend gerne ins Buch gesprungen wäre und ihr den Kopf gewaschen hätte. Außerdem war die Handlung ein bisschen zu schnell. 

       

  23. Cover des Buches Arkadien brennt (ISBN: 9783492267892)
    Kai Meyer

    Arkadien brennt

     (1.242)
    Aktuelle Rezension von: leonietimm_

    Auch dieses Buch hat mir gut gefallen. Der Einstieg fiel mir leider nicht ganz so leicht, weil es gedauert hat, bis sich die Spannung aufgebaut hat und mich packen konnte. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und hat mich durch die Seiten fliegen lassen. Auch, dass das Buch aus der dritten Perspektive geschrieben war, hat mich nicht gestört. Rosa hat eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht und im Laufe der Geschichte mehr über ihre Familie und ihre Vergangenheit erfahren, was ich sehr interessant fand. Auch Alessandro hat mir wieder gut gefallen mit seiner ruhigen Art, trotz der er klare Ziele hat, die er auch umsetzt. Besonders fesselnd fand ich die Vernetzungen und Beziehungen zwischen den Charakteren, da diese wirklich gut durchdacht und umgesetzt waren und immer wieder andere Wendungen zwischen den Charakteren das Buch spannend gemacht haben. Spannend fand ich es auch, mehr über Rosas Vergangenheit zu erfahren, da ich Rosa dadurch einfach noch besser kennen- und verstehen gelernt habe. Die fehlende Lesefluss und die fehlende Spannung zu Anfang des Buches setzen nach ca. einen Viertel dann ein und ziehen sich durchgängig bis zum Schluss durch das Buch. Alles in Allem ist es ein gelungener zweiter Teil.

  24. Cover des Buches Herrin der Lüge (ISBN: 9783404158911)
    Kai Meyer

    Herrin der Lüge

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Tudde
    Das Thema war an sich interessant. Aber ich fand, daß es eindeutig zu lang war. Zu lange Dialoge. Zu sehr in Nebensächlickkeiten verliebt. Kürzer wäre besser gewesen. Wenn Meyer das Buch auf ein Drittel gekürzt hätte, wäre ein weitaus spannenderes Buch entstanden.

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