Bücher mit dem Tag "farmer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "farmer" gekennzeichnet haben.

99 Bücher

  1. Cover des Buches Cassia & Ky – Die Flucht (ISBN: 9783841421449)
    Ally Condie

    Cassia & Ky – Die Flucht

     (2.251)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der alles in deinem Leben geregelt wird - sogar, wen du lieben musst.

    Aber du liebst den Falschen: Jemanden, den das System töten will.

    Wie weit würdest du gehen, um sein Leben zu retten?

    Würdest du für deine Liebe sterben?

    Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe. Ky kämpft dort als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten.

    Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg. Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky - sondern auch nach sich selbst.


    Ein gut gelungener 2. Teil der Reihe, der mit einigen unversehbaren Wendungen, interessanten Charakteren und jeder Menge Spannung überzeugt. Aber irgendwas fehlte mir allerdings um mich vollendes abzuholen.

  2. Cover des Buches True North - Wo auch immer du bist (ISBN: 9783736305601)
    Sarina Bowen

    True North - Wo auch immer du bist

     (486)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Ich kenne Sarina Bowen durch die „Ivy-Years-Reihe“ und war begeistert. Ich kann gar nicht so richtig festmachen, warum ich nicht schon viel früher mit „True North“ angefangen habe… Wahrscheinlich habe ich geahnt, dass ich mindestens genauso süchtig werden würde wie bei den Efeus. Tja, ich hatte Recht und jetzt will ich nur noch diese Bücher lesen, obwohl ich doch noch so viele andere auf dem Zettel habe… Nun gut, Sarina Bowen macht mich zu einem schwachen Menschen und ich las in Windeseile diesen ersten Band…

    „True North“ spielt in Vermont, dreht sich im Zentrum um die Großfamilie Shipley und ist unheimlich heimelig. Ich stehe auf solche Romane! Mich begeisterten in diese Richtung bereits die „Redwood-Love“-Reihe von Kelly Moran und die „Lost in Love“-Reihe von Marie Force – die übrigens auch in Vermont spielt und ich nun langsam den großen Drang verspüre, in diesen amerikanischen Bundesstaat zu reisen, um auch einen heißen Apfel-Presser oder sexy Store-Manager abzubekommen… Aber um wieder aufs Wesentliche zu kommen: Ich liebe diese Art von Geschichten, weil sie sich für mich wie eine Kuscheldecke an eiskalten Wintertagen anfühlen. Ich kann absolut Abtauchen im Familien- und Gefühlschaos der Protagonisten und fiebere, weine und ärgere mich mit. Klar werden hier KITSCH und HARMONIE nicht nur groß geschrieben, sondern auch noch bis zum Happy End ausgereizt.

    Das hört sich vielleicht etwas dramatisch an. Und „True North“ ist auch gar nicht so schlimm. Im Gegenteil glänzt es durch eine überaus durchdachte und gut recherchierte Geschichte. Außerdem ist Sarina Bowen eine Meisterin, wenn es darum geht, Figuren und ihre Hintergrundgeschichten zu beschreiben. Sie sind nachvollziehbar und authentisch, wenn auch meist zu schön, um wahr zu sein (vor allem äußerlich). 

    Audrey ist so süß und sympathisch, was sich vor allem aus ihrem Scheitern und ihren Schwächen ergibt. College war ja mal gar nix für sie, den Job, den sie jetzt macht, ist auch so semi ihre Stärke. Aber sie ist eine leidenschaftliche Köchin und glaubt an sich, auch wenn es ihre Mutter nicht tut. Ihr Durchhaltevermögen ist bewundernswert. Ihre Mutter schlagenswert.

    Grummel-Griff. Da hab ich immer ein Grinsen auf dem Gesicht… Er ist ein Familienmensch, ein Kämpfer und ein Brummbär, wenn er nicht bekommt, was er will. Und das ist zu Beginn Sex, den er dann aber noch zu genüge bekommt. Er ist ein leidenschaftlicher Star-Wars-Fan und er und sein Mitarbeiter Zach nennen sich Han und Chewie, was ein unglaublich niedliches Detail ist. Seine Familie ist der Hammer und einfach zum Verlieben.

    Also, ich bin hin und weg. Und natürlich habe ich beim Lesen gerätselt, wer in den nächsten Bänden die Hauptrollen spielen könnten. Ich hätte da ja an die Cousins gedacht, aber im nächsten Band ist es Jude, der ehemals drogenabhängige Erntehelfer. Ich bin ein wenig skeptisch und doch gespannt wie ein Flitzebogen!

  3. Cover des Buches Cassia & Ky – Die Ankunft (ISBN: 9783596195923)
    Ally Condie

    Cassia & Ky – Die Ankunft

     (1.523)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    Stell dir vor, du konntest fliehen – vor dem System, das dir befohlen hat, wie du leben und wen du lieben sollst. Unter Lebensgefahr hast du deine Liebe wiedergefunden – eine Liebe, die das System töten wollte.

    Jetzt willst du das System besiegen, doch dafür musst du zurück. Zurück in dein altes Leben. Zurück zu einem Geheimnis, das tief in dir verborgen ist.

    Es wird alles verändern.

    Dein Leben.

    Deine Liebe.



    Das Finale der "Cassia & Ky" - Reihe hat eigentlich ganz gut angefangen, leider wurde mir die Geschichte einfach zu langatmig... Es wurden Seiten um Seiten damit gefüllt zu erklären, wie irgendwelche Erkrankte bzw. Versunkene behandelt/geheilt/gerettet wurden. Es passierte einfach nichts Neues mehr. Auch den ständigen Wechsel der Perspektiven fand ich irgendwann nur noch anstrengend. Es fiel mir zunehmend schwerer den über Überblick darüber zu behalten, wessen Sicht ich gerade gelesen hatte. 


  4. Cover des Buches Die Zahlen der Toten (ISBN: 9783596512416)
    Linda Castillo

    Die Zahlen der Toten

     (756)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Nachdem ich zufällig mittendrin mit Band 11 der Reihe angefangen hatte, war ich natürlich neugierig auf den Anfang und wie alles begann. Die Charaktere werden gut eingeführt, gerade die persönliche Geschichte der Hauptperson Kate Burkholder wird hier geschickt in den vorliegenden 'Fall' integriert. Obwohl die Ermittlung streckenweise etwas zu langatmig ausfiel, einige Charaktere etwas stereotyp ausfielen und das Ende grob vorhersehbar war, hat mich das Buch doch immer wieder gepackt und zum Weiterlesen animiert. Fazit: sehr entspannender spannender Thriller mit einigen heftigen Szenen, aber ausgewogen und fesselnd geschrieben.

  5. Cover des Buches Wenn die Nacht verstummt (ISBN: 9783596184521)
    Linda Castillo

    Wenn die Nacht verstummt

     (397)
    Aktuelle Rezension von: archer2603

    Wenn die Nacht verstummt

    von Linda Castillo aus dem Rowohlt Verlag 

    Es handelt sich hier um den dritten Band von Linda Castillo. Sie ermittelt in diesem Band wieder um Amische Menschen, die auf mysteriösen Umständen zu Tode kommen oder gefoltert werden. 

    Mir hat der dritte Band sehr gut gefallen. Er war spannend von der ersten Minute und ich konnte nicht abschätzen, wie es am Ende ausgehen wird. Ich konnte das Buch ab Seite 120 nicht aus der Hand legen und habe es an einem Tag fertig gelesen. Der Schreibstil von Linda Castillo begeistert mich sehr. Flüssig zu lesen und man vergisst so schnell die Zeit. 

    Chief Burgholder ist mir sehr ans Herz gewachsen. Hart im nehmen, aber sehr sensibel. Dazu Agent Tomasetti, passt wunderbar. Ich bin sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht. Die Spannung hält von Anfang bis Ende.

    Da ja noch einige Bände darauf warten gelesen zu werden freue ich mich schon mega darauf. 


    absolute Kaufempfehlung und 5 Sterne von 5

  6. Cover des Buches Lied der Weite (ISBN: 9783257070170)
    Kent Haruf

    Lied der Weite

     (194)
    Aktuelle Rezension von: psychocat78

    Ein Buch, eine Story mit großem Potenzial und unbefriedigender Umsetzung.

    Ein für mich sehr großes Manko ist die fehlende wörtliche Rede. Oder anders gesagt: Die wörtliche Rede ist schon vorhanden (oder gedacht), allerdings fehlen die Gänsefüßchen. Ich hätte es nicht gedacht, aber in Kombination mit dem Schreibstil hat es dafür gesorgt, dass mir jeder einzelne der Protagonisten soweit entfernt blieb wie Namen in einem Telefonbuch. Ich konnte kein einziges Mal, zu keinem Zeitpunkt, eine Beziehung zu irgendjemandem aufbauen. 

    Der Autor schreibt sehr kühl und distanziert, als ob er nicht möchte, dass man den Charakteren ins Innere sieht. Als möchte er sie für sich behalten. 

    Ich war (und bin mir noch immer) nicht sicher, welchem Genre dieses Buch zuzuordnen ist. Also habe ich mal geguckt, was Amazon darauf gemacht hat. Da stand als Genre "Depression". Oh ja. Wenn man bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Depressionen hat, trägt das Buch sicherlich dazu bei. Eine absolute Traurigkeit zieht sich durch das ganze Buch. Und man kann nicht einmal genau sagen, warum. Es fühlt sich so an, als ob die ganze Stadt grundsätzlich von einer Traurigkeit überzogen ist, die automatisch auf den Leser springt. Ja, jeder der sieben Personen (wobei ich auf mehr Personen kam, die meiner Meinung nach hier eine Rolle spielten) hat sein Päckchen zu tragen. Und vielleicht nicht immer viel zu lachen. Aber es ist, als ob sie daran auch nicht viel ändern wollen. Wenn dann doch mal gelacht wird, wirkt es künstlich und unglaubwürdig. 

    Natürlich ist es möglich, dass der Autor genau das beabsichtigt hatte und ich es somit genauso empfunden habe wie erwünscht. Allerdings muss ich dann sagen, dass diese Art des Schreibens mich überhaupt nicht anspricht und vor allem nicht unterhalten kann. 

    Es war mein erstes Buch des bereits 2014 verstorbenen Kent Haruf. Und es wird mein einziges bleiben.

  7. Cover des Buches Das Schneemädchen (ISBN: 9783499258220)
    Eowyn Ivey

    Das Schneemädchen

     (333)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Eowyn Ivey hat mit dieser Geschichte etwas Wundervolles erschaffen.
    Es geht um ein kinderloses Ehepaar, das in Alaska lebt und deren Leben durch das Schneemädchen etwas aufregender und vielleicht auch ein bisschen bedeutsamer wird.

    Mir gefiel das Setting unheimlich gut. Alaska wurde wahrlich gut gewählt. Zum einen mochte ich die Stille (der Natur), die man beim Lesen förmlich aufgesogen hat. Zum anderen, weil man sich als Leser zwischen Realität und Mythologie befindet. Man kann sich darauf einlassen, es als Märchen anzunehmen, man kann allerdings auch alles Mögliche logisch und/oder (zumeist) psychologisch erklären. Aber was ist wahr? Die Antwort erfahrt ihr nur, wenn ihr es selbst lest.
    Fakt ist, dass das Buch nachhallen kann.

  8. Cover des Buches Blutige Stille (ISBN: 9783596512669)
    Linda Castillo

    Blutige Stille

     (574)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee007

    Darum geht es (Klappentext):

    Alle Mitglieder der Familie Plank liegen tot auf ihrer Farm, sieben Menschen, die grausam ermordet wurden. Die Leichen des Vaters und der Söhne im Wohnhaus, die der Mutter und des Babys auf dem Weg zur Scheune. Doch niemand war auf das vorbereitet, was sie in der Scheune fanden. Die beiden Töchter, gefoltert und misshandelt. Die Familie gehörte zur amischen Gemeinde in Painters Mill, Ohio, sie lebten getreu ihrem strengen Glauben in großer Schlichtheit und Bescheidenheit, waren gottesfürchtige Leute. Fernab von den Verführungen der Zivilisation. Bis Kate Burkholder das Tagebuch der ältesten Tochter findet… 


    Meine Meinung:

    Der 2. Fall von Kate Burkholder, Polizeichefin in Painters Mill, ist genauso spannend wie der erste Fall. Einfach Nervenkitzel pur!! 

    Wer hat die ganze Familie Planke ausgelöscht und die beiden Mädchen gefoltert und misshandelt? Die bestialische Ermordung der amischen Familie ist so detailreich beschrieben worden, das mir als Leserin der Atem stockte. Was sollen sie getan haben? Sie gehören zur amischen Gemeinde in Painters Mill und leben getreu ihren Glaubensgrundsätzen von Schlichtheit und Bescheidenheit auf ihrer Farm. Kann das Tagebuch, der ältesten Tochter, den Fall lösen? Kate Burkholder und ihr Team geben alles. Tomasetti vom BCI wird von Kate um Hilfe gebeten. Die beiden sind Seelenverwandte, jeder hat sein Päckchen zu tragen. Daher verstehen sie sich so gut. Reicht es für eine Liebesbeziehung? Das wissen sie noch nicht so genau. Sie kommen dem Täter immer näher und plötzlich taucht ein Augenzeuge auf! Ist das die Wendung in dem Fall? Kate geht alles zu langsam, die Zeit rennt ihnen davon und sie hinterher!! Kate wird übermütig und möchte dem Täter eine falle stellen. Am Ende wird es so spannend!!! Der Spannungsbogen flacht an keiner Stelle ab, sondern es geht immer weiter nach oben. Ich liebe solche Thriller!!! Auch das man mitraten kann, wer der Täter ist, gefällt mir sehr gut. Ist der Täter schon zu Beginn eines Buches bekannt, habe ich keine große Lust mehr, das Buch zu lesen. Linda Castillo hat wieder alles richtig gemacht! Wer noch keinen Fall von Kate Burkholder gelesen hat, kann die Teile auch durcheinander lesen. Jeder Fall ist für sich abgeschlossen.

  9. Cover des Buches Die Wellenläufer (ISBN: 9783453533202)
    Kai Meyer

    Die Wellenläufer

     (712)
    Aktuelle Rezension von: Jessis_books

    Da ich ein Fan von Piraten (vorallem in der Karibik) Geschichten bin, musste dieses Buch einfach gelesen werden! Die Story ist gut 😊 mit einigen magischen Zusätzen 😻 Jolly ist ein aufgewecktes Mädchen und eine Piratin 🤩 sie verliert in einem Angriff alles. So trifft sie auf Munk 😊 das Abenteuer was nun folgt ist spannend 👍🏻 Es geht um nichts geringeres als die Rettung der Welt 🥰 Das Ende ist super und echt spannend aber natürlich offen gelassen worden ich freue mich auf Band 2 🙈

  10. Cover des Buches Montana Dreams - So ungezähmt wie das Land (ISBN: 9783956496233)
    Jennifer Ryan

    Montana Dreams - So ungezähmt wie das Land

     (58)
    Aktuelle Rezension von: ChantalsBookparadise
    "Manchmal bewirkte eine simple Berührung mehr als tausend gut gemeinte Worte mit denen jemand versuchte, die Leere zu verscheuchen, die einen trauernden Menschen so schrecklich leiden ließ. Manchmal reichte es, einen anderen einfach an seiner Seite zu wissen, der mit einem die Stille ertrug. Einen Freund der dich versteht, dich mag, wie du bist und dir schweigend Gesellschaft leistet, wenn es schlicht nichts mehr zu sagen gibt"
    In dem Buch geht es um Ella und Gabe und beide lernen sich durch einen "Unglücksfall" kennen. Denn Gabe sammelt Ella auf der Straße auf verletzt und halb erfroren. Aber wieso? Sie ist geflüchtet und zwar um ihr eigenes Leben zu retten und das ihrer Schwester zu büßen. Denn Ella musste mit ansehen wie ihre Schwester stirbt. Wieso und weshalb, stellt sich als rießen Familienkomplett heraus.
    Am Anfang war es etwas ungewohnt mich in die Schreibweise der Autorin reinzufinden. Doch von Kapitel zu Kapitel flogen die Seiten nur so dahin.
    Ich mochte die Story, das Setting und den leichten Krimianteil, der das Buch, gerade zum Schluss hin sehr spannend gemacht hat. Ich wollte es nicht mehr weg legen und herausfinden, ob sich endlich alles zum Guten wendet.
    Ella und Gabe harmonieren, finde ich, sehr gut zusammen. Gabe wurde enttäuscht und versucht sich ein Leben aufzubauen um mit seiner eigenen Ranch Erfolg zu haben. Ella hingegen als "Stadtmädchen" kennt die andere Seite und wird oft anders dargestellt als sie ist, denn wer riskiert schon einen Blick hinter die Fassade, wenn die Klatschpresse alles schreibt was man wissen muss. Sie ist durch den Tod ihrer Schwester tief traurig und zeigt in vielen Situationen trotzdem wie stark sie ist und dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Allen voran, da Gabe an ihrer Seite ist, ihr beisteht und ihr Kraft schenkt. Gabe ist ein wundervoller Mann, der es verdient sein Glück zu finden. Wenn er liebt dann richtig und mit dem ganzen Herzen.
  11. Cover des Buches Farm der Tiere (ISBN: 9783257057140)
    George Orwell

    Farm der Tiere

     (750)
    Aktuelle Rezension von: rica

    Die Tiere einer Farm vertreiben die Menschen und wollen gemeinschaftlich leben. Alle Tiere sind gleich, manche sind gleicher, am Ende sind die Schweine zu Menschen mutiert.

    Eine Parabel darüber, wie Revolutionen in der Ausgangssituation ähnlichen Zuständen enden. Im Hinblick auf die Entstehungszeit deutliche Anlehnung an die russische Revolution.

  12. Cover des Buches Kaltblütig (ISBN: 9783036959030)
    Truman Capote

    Kaltblütig

     (317)
    Aktuelle Rezension von: Surari

    Die Clutters sind eine Farmerfamilie aus Kansas. Sie haben viele Freunde und sind gut angesehen in der Gemeinde. Zwei  der vier Kinder sind bereits ausgezogen als die Eltern und die verbliebenen zwei Kinder ermordet werden. Aber wer hat es auf die Clutters abgesehen gehabt. Vor allem da Mr. Clutter so gut wie alles mit Schecks bezahlt und nie groß Bargeld im Haus hat? Später wird es heißen wir haben zwischen 40 und 50 Dollar erbeutet. Dafür musste vier Menschen sterben.

    Dieses Buch ist schon etwas älter und beruht auf einer wahren Begebenheit. Es wurde 1965 von Truman Capote geschrieben, der beweisen wollte, dass ein auf Tatsachen basierender Roman genauso spannend sein kann wie eine erdachte Geschichte. Allein deshalb hat es mich interessiert und weil es damals ein Bestseller wurde. Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Ich habe jetzt zwei Monate benötigt um es zu beenden. Capote erzählt sehr viel was einfach nicht relevant ist für die eigentliche Handlung. Z.b. sind oft Erzählungen wie die Städte aussehen und ich brauch nicht jeden Grashalm der im Wind weht als Bild erzählt. Auch wenn Nebenfiguren erwähnt werden sind da oft Monolog oder Dialoge die einfach nicht benötigt werden für die Geschichte. Ich fand es für 350 Seiten sehr mühsam zu lesen. Schade, war es doch eines meiner 21 für 21 Bücher.

  13. Cover des Buches Zwischen Nacht und Dunkel (ISBN: 9783453436343)
    Stephen King

    Zwischen Nacht und Dunkel

     (241)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    In diesem Werk vereint Stephen King vier Kurzromane, die sich allesamt mit einem Thema beschäftigen: Rache.

    Unter dem Titel "Zwischen Nacht und Dunkel" sind die Novellen "1922", "Big Driver", "Faire Verlängerung" und "Eine gute Ehe" zusammengefasst.

    Ich finde es schwierig, zu einem Sammelband eine Rezension zu schreiben. Gerne möchte ich jeder Geschichte gerecht werden, ohne mich in zu viele Details zu verlieren. Die wichtigste Gemeinsamkeit neben dem übergreifenden Thema der Vergeltung ist, dass alle vier Romane absolut meisterhaft sind!

    In "1922" nimmt Stephen King den Leser an die Hand und geht mit ihm in eben dieses Jahr zurück. Gleich zu Beginn lernt man Protagonist Wilfred kennen, der im Juni 1922 seine Frau getötet hat. Die Geschichte wird aus seiner Perspektive erzählt, indem er 1930 an seinem Geständnis schreibt. Dabei erzählt Wilfred, wie er diesen Entschluss gefasst hat, wie es kam, dass sein Sohn mit von der Partie war, und warum daraufhin ihrer beider Leben vollkommen entgleist. Als Leser hält man den Atem an, während man das boshafte Schicksal mit einem frohlockenden Grinsen darin erkennt.

    In "Big Driver" hat mich King an meine Grenzen gebracht. Es ist eine extrem brutale Geschichte, von einer Schriftstellerin, die in eine Falle tappt. Allerdings hat der Fallensteller die Rechnung ohne ihre Rache gemacht. Diese Novelle ist packend und authentisch erzählt. Hier musste ich sogar pausieren, weil mich Tess' Schicksal derart verängstigt hat. Gleichzeitig habe ich mich gewundert, wie ein Mann zu einer solch realistischen Einsicht in das weibliche Empfinden fähig ist. Verstörend, genial und brutal!

    Weiter geht es mit "Faire Verlängerung", wo der Titel hält, was er verspricht. Streeter hat Krebs. Er hält sich tapfer, obwohl er mit seinem Leben längst noch nicht abgeschlossen hat. Da wird ihm eine Verlängerung angeboten, deren Preis jemand anders bezahlen muss. Bei dieser Geschichte kommt Kings mysteriös-fantastischer Flair hervor. Es ist ein typischer Roman, mit gewohnter Boshaftigkeit und keinem Pardon oder Gerechtigkeit. Schön geschrieben, geheimnisvoll umgesetzt und dementsprechend packend erzählt.

    "Eine gute Ehe" zeigt, dass man meist nicht alles vom Ehepartner weiß. Und manchmal genau dieser Umstand der Schlüssel zu einer glücklichen Beziehung ist. Darcy kommt einem Geheimnis ihres Mannes auf die Spur. Sie weiß noch nicht so recht, was sie mit dieser Information machen wird. Trotzdem ist ihr klar, dass es bestimmt nicht so weitergehen kann. Auch mit dieser Geschichte traf mich der Meister mitten ins Herz und hat mir Gänsehaut über die Arme gelegt. Er hat ungeheuerliche Ideen, die beeindruckend umgesetzt sind.

    An dieser Stelle küre ich gern meine Lieblingsgeschichte. Diesmal ist es unmöglich, weil alle Novellen gleichermaßen fesselnd, faszinierend und unterhaltsam - und ja, brutal - zu lesen sind.

    Diese Sammlung kann ich nicht nur jedem begeisterten King-Leser empfehlen, sondern sie auch Einsteigern nahe legen, weil sie das Beste vom Meister vereint: Lebendige Figuren, grauenhafte Schicksale und brutale Szenen mit einem Hauch Mystery in einnehmend meisterhaftem Stil erzählt.
  14. Cover des Buches Die Liebe ist stark (ISBN: 9783957340504)
    Francine Rivers

    Die Liebe ist stark

     (58)
    Aktuelle Rezension von: grxtaa

    wow, so krasses buch! Ich liebe es und es ist einer meiner Lieblingsbücher, echt beeindruckend und soo krass und toll einfach!!! Meine ganze Familie hat es gelesen (Mutter, Oma, Tanten, Schwester,  Freundin,...)

  15. Cover des Buches Dinner mit Rose (ISBN: 9783547711875)
    Danielle Hawkins

    Dinner mit Rose

     (106)
    Aktuelle Rezension von: lanzelot

    Josie erwischt ihren Freund mit ihrer besten Freundin. Die Enttäuschung das die Beiden sie betrogen haben ist unfassbar für sie, sie will einfach nur noch weg. Kurzentschlossen flieht sie von Australien nach Waimanu Neuseeland ihrer alten Heimat und zu ihrer Tante. Tante Rose lebt auf einer kleinen Farm mit 4 tollen Hunden und einem noch dolleren Hausschwein Percy. Sie ist eine tolle Frau mit viel Humor und guter Menschenkenntnis, die voll im Leben steht, bis eine Krankheit sie umwirft. Jetzt ist Josie gefordert und muss sich um die kleine Farm der Tante kümmern. Dabei erfährt man viel über das Leben auf einer neuseeländischen Farm, die umrahmt in einer zauberhaften Landschaft liegt. Doch Josie ist völlig überfordert mit der Bewirtschaftung der Farm. Glücklicherweise bekommt sie unerwartet Hilfe von Matt. Er war Josies erste große Liebe. Ganz vorsichtig schleicht sich bei Josie die Liebe zu ihm ernneut ein.
    Alles ist hier sehr einfühlsam beschrieben auch die Zeilen über die Krebserkrankung der Tante. Man fiebert richtig mit.
    Der Roman enhält alles, Romantik, Liebe und Leidenschaft. Es geht um Freundschaft, Lebenslust, aber auch um Trauer. Ein für mich gelungenes Erstlingswerk der Autorin Danielle Hawkins.
    Die Rosenranke am Seitenschnitt und das schöne Cover machen das Buch allein schon dadurch zu etwas Besonderem.

  16. Cover des Buches Grün ist die Hoffnung (ISBN: 9783446245945)
    T. C. Boyle

    Grün ist die Hoffnung

     (253)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Als ich America von T.C. Boyle gelesen habe, ernannte ich mich nach dem Lesen zu einem absoluten Fan von Boyle und wollte anschließend einfach alles lesen, was er geschrieben hat. Wirklich alles. Also ging ich zum Buchladen, holte mir sein nächstes Buch und landete damit in eine Geschichte, die mich zu Tode vollgelabert hat.

    Das Buch fühlt sich so an, als würde irgendjemand neben mir stehen und ohne Punkt und Komma los erzählen. Am Anfang ist es ja noch interessant, doch schon bei Seite 100 wollte ich das Buch aus dem Fenster werfen und es für immer vergessen.

    Amerika war so anders, so kraftvoll, mit richtigen Dialogen drinnen, die jedes Gefühl spiegeln konnten und ich den Elend der Figuren verfallen war. Ich habe seinen Stil geliebt, ich habe die Figuren geliebt, den Spannungsbogen, das grausame Ende und das hat mich ermutig, dieses Buch weiterzulesen, denn es muss irgendeine Magie habe. Schließlich habe ich eingestehen müssen, dass ich es unter Zwang las, ohne irgendeine Freunde daran zu fühlen.

    Ich würde nicht behaupten, dass das Buch schrecklich ist, so weit bin ich ja nicht, aber es wird schlichtweg langweilig und mutiert zu einer Enttäuschung, die hier und da wunderschöne Sätze hatte, aber eben nicht zu mehr wurde. Ich habe es schließlich abgebrochen.

  17. Cover des Buches Früchte des Zorns (ISBN: 9783552051911)
    John Steinbeck

    Früchte des Zorns

     (153)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    The American Dream wird nur für die Reichen wahr. Das ist heute so, aber ich dachte, früher wäre es anders gewesen. Das Buch hier hat mir die Augen für die wahre Geschichte geöffnet. Menschen waren schon immer gierige Arschlöcher, die für Profit die Würde anderer verkauften.

    Früchte des Zorns ist eine deprimierende Geschichte, in der eine Familie von Schicksalsschlägen förmlich zugedeckt und jede kleine Hoffnung zunichte gemacht wird. Man merkt schnell, dass die Menschen darin keinen Wert haben und wie Hunde behandelt werden, obwohl sie nichts anderes machen wollen, als zu arbeiten, Geld zu verdienen, zu leben.

    Der Autor kümmert sich um jede einzelne Figur, gibt ihr ein Gesicht, ihnen ein Leben, eine Seele, eine Geschichte, was dafür sorgt, dass man die Figuren schnell zu lieben lernt. Man sieht sie vor sich, man kennt sie alle und vor allem bedauert man jeden einzelnen.

    Doch das Buch ist lang, zäh, an manchen Stellen langweilig, manche Stellen sinnlos, manchmal habe ich begonnen, Passagen zu überspringen, weil ich mich nicht wieder mit irgendeinem langweiligen Detail beschäftigen wollte, doch der Spannungsbogen war da und ich habe gierig nach einem Happy-End gehofft.

    Das Ende ist weit offen. Es sind viele lose Enden, um die sich der Autor nicht kümmert, sondern trennt sie brutal von der Hauptgeschichte und sogar am Ende bricht der Autor förmlich das Buch ab, als hätte er es selbst satt zu schreiben gehabt. Ich hätte mir einen richtigen Schluss gewünscht, zumindest einen, der in eine gewisse Richtung für die Familie zeigt, stattdessen sagt das Ende nichts aus. Es endet enttäuschend.

  18. Cover des Buches Im fahlen Licht des Mondes (ISBN: 9783941485488)
    Kerstin Groeper

    Im fahlen Licht des Mondes

     (20)
    Aktuelle Rezension von: SiCollier
    Der weiße Mann führte zwei Kriege. Einen, um uns zu töten. Und einen, um die Erinnerung daran auszulöschen.
    Black Kettle, Cheyenne Häuptling (1867, S. 7)
    „So ein Mist. Es ist doch nur ein Kind! Wer schießt denn auf Kinder?“
    Collins zuckte mit den Schultern. „Jeder, wenn es sich um Indianer handelt. Wir haben ja auch geschossen.“
    Josh sagte nichts mehr, denn sein Bruder hatte recht. Jeder schoss auf Indianer. Zumindest hier draußen.

    ](Seite 274)


    Meine Meinung

    „Ich fand es beim Schreiben ganz schön, dass ich auch mal ‘nette’ Weiße hatte und nicht nur mordende Soldaten.“ So schreibt Kerstin Groeper im Nachwort (S. 582). Zu dem Zeitpunkt, da diese „netten Weißen“ auftauchten, war es allerdings allerhöchste Zeit für ein paar erfreuliche Gestalten. Denn bis dahin war schon so viel Leid, Schmerz und Tod passiert, daß mein Haß- und Wutpotential ins schier Unermeßliche gestiegen war. Dabei hat die Autorin die Kriegs-, eher Massakerszenen, weder unnötig ausgedehnt noch übermäßig detailgetreu beschrieben, sondern die genau richtige Balance zwischen Beschreiben und Weglassen gefunden, so daß man sich alles genau vorstellen konnte, ohne daß man als Leser horrormäßig „im Blut baden“ mußte. Schlimm genug war es dennoch. Und dieser Teil gehört, man werfe einen Blick in die Geschichtsbücher, eindeutig zum Bereich „Fakt“ und nicht zur Fiktion.

    Das Buch besteht eigentlich aus zwei Teilen, die im Verhältnis ungefähr ein Drittel zu zwei Drittel zueinander stehen. Viel länger hätte der erste Teil aber nicht sein dürfen, um nicht doch die Grenze des Ertragbaren zu überschreiten. Dabei sitzt der Leser möglicherweise gemütlich im Wohnzimmer, während die der Erzählung zugrunde liegenden Menschen das einstens durchleiden mußten. Sicher sind Moekaé und ihre Nichte Rotes Blatt fiktive Figuren, jedoch tauchen etliche historisch belegte auf und wenn man sich deren Lebensweg ansieht, wird man feststellen, daß die Autorin die damaligen Geschehnisse ziemlich zutreffend wiedergegeben hat.

    Und in diesem zweiten Teil, der beginnt, als die „netten Weißen“ endlich auftauchen, finden sich die für meine Begriffe beeindruckendsten Stellen; das sind nicht unbedingt die von Kampf und Krieg. Die ganze Kraft ihres Könnens zeigt die Autorin vor allem in den eher stillen, ruhigen und nachdenklichen Momenten, die auf mich am Ergreifendsten wirkten; etwa wenn Moekaé von mitleidigen Menschen versorgt wird und die Erinnerungen an frühere Zeiten hochkommen. (S. 213) Oder wenn sie nach langem Leidensweg wieder dem alten, einst so stolzen und nun nur noch müden, Häuptling Dull Knife gegenübersteht. „Ich dachte, Indianer weinen nicht.“ Offensichtlich ein Irrtum, und es mag durchaus sein, daß dann nicht nur im Buch die Tränen fließen, weil gerade in solch ruhigen Szenen eine Eindringlichkeit zutage tritt, die tief unter die Haut geht und berührt.

    „Ich möchte mit meinen Büchern unterhalten, aber auch Wissenswertes vermitteln. Am meisten möchte ich jedoch Betroffenheit auslösen.“, schreibt die Autorin im Nachwort (S. 581). Beides gelingt ihr in diesem Roman. Der Schreibstil ist dermaßen „unterhaltsam“, daß ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Der „wissenswerte Teil“ besteht darin, daß zwar Moekaé und die Bronsons fiktive Figuren sind, an denen jedoch exemplarisch die Geschehnisse jener Zeit dargestellt werden. Denn der Überfall auf das Camp der Cheyenne, der Ausbruch aus Fort Robinson, die Verhältnisse in der Reservation und schließlich die Behandlung der Indianer durch die Armee - das ist historisch verbürgt und in den Geschichtsbüchern nachzulesen.

    Am Beispiel der Protagonisten erzählt Kerstin Groeper die Geschichte der Cheyenne, vom Untergang des freien Lebens und der erzwungenen Anpassung an den Lebensstil des „weißen Mannes“, die alles andere als leicht war. Denn, so möchte man sagen, Cheyenne und Weiße lebten in völlig verschiedenen Welten. Der „weiße Mann“ brach in die Lebenswelt der Cheyenne ein und walzte rücksichtlos alles nieder, was ihm in den Weg kam. Die Cheyenne konnten untergehen - oder sich anpassen und versuchen zu überleben. Genau das, nämlich Überleben, will Moekaé, die von den Weißen dann Monika genannt wird. Als sie verwundet und am Ende ihrer Kräfte, dem Tod näher als dem Leben, von den Bronsons aufgenommen wird, prallen zwei Welten aufeinander, was noch durch die fehlende Verständigungsmöglichkeit verschärft wird.

    In der Folge erleben wir das Zusammenleben und das sich langsam Annähern aus beiden Sichtweisen: der von Moekaé und auch aus der der aufnehmenden Familie Bronson. Eine besonders interessante Figur ist dabei der Vater Theodor, der zunächst mit allen üblichen Vorurteilen und Vorbehalten Indianern gegenüber behaftet und ein ewiger Griesgram ist, was beim Lesen für manchen Lacher gut ist. Seine Entwicklung im Buch ist wohl die deutlichste und macht die ganze Problematik des Aufeinandertreffens der Kulturen besonders anschaulich.

    Allerdings, es war zu befürchten, geht all das nicht ohne Probleme und Mißverständnisse vonstatten, und mehr als ein Mal habe ich die Luft angehalten, ob sich manche schwierige Situation denn noch gut auflösen würde. So wurde es auch in diesem zweiten Teil, obwohl der überwiegend dem harten Leben auf einer neu gegründeten Farm gewidmet war, nie langweilig. Längen konnte ich keine feststellen, handlungsbezogene und beschreibende Abschnitte sind gut ausgewogen und lassen das Kopfkino lebhaft anspringen. Sehr angenehm ist mir auch das langsame Ausklingen des Buches aufgefallen.

    Wenn dann die rund fünfhundertachtzig Seiten viel zu schnell gelesen sind, heißt es Abschied nehmen von Figuren, von denen ich kaum glauben kann, daß sie „nur“ fiktiv sind, so intensiv habe ich sie auf ihrem meist schweren Weg begleitet. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Welt verändert, nichts ist mehr wie es war, und wir können nur hoffen, daß den Überlebenden ein gutes Leben vergönnt ist.

    Das Buch wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.


    Mein Fazit


    Der schwere und leidvolle Weg der Cheyenne vom freien Leben in der Prärie in die Welt des weißen Mannes. Ein lesenswertes Buch, das den Cheyenne ein würdiges Denkmal setzt.
  19. Cover des Buches The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. (ISBN: 9783328103271)
    JP Delaney

    The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

     (338)
    Aktuelle Rezension von: textinprogress_by_caro

    „Kein anderes Buch wird 2017 für so viel Hype sorgen. Wir können jetzt schon sagen:
    Das ist das Buch des Jahres.“ Instyle

    „Thriller des Jahres“

    „Die Weiterentwicklung des Psychothrillers. The Girl Before wird internationale Verlagsgeschichte schreiben.“

    Erstaunlich ist, wie schnell Verlagsmühlen arbeiten können: The Girl Before hat in kürzester Zeit die Welt erobert: Gerade erst in Amerika erschienen (Jan. 2017), kurz darauf schon die New York Times-Bestsellerliste erstürmt, in Großbritannien ähnlich erfolgreich sowie in 35 weiteren Ländern, letzte Woche in Deutschland veröffentlicht (25. April). Und eine Verfilmung ist natürlich auch schon in Planung.

    So etwas kann nicht in Gang gesetzt werden, wenn das Buch nicht für sich spricht. D. h. an jedem Gerücht findet man ein Quäntchen Wahrheit. Also, was blieb mir anderes übrig, als es selbst zu lesen? In einem anderen Kommentar heißt es nämlich, es reiche aus, nur die ersten beiden Kapitel zu lesen, danach könne höchstens noch ein Wirbelsturm einem den Thriller aus den Händen reißen.

    In den ersten beiden Kapiteln werden die beiden Figuren Emma und Jane vorgestellt, ihre Lebensgeschichten spielen zeitversetzt: Emmas im Damals, Janes im Heute. Beide haben kurz zuvor Schicksalsschläge erlitten, weswegen sie in London auf Wohnungssuche sind. Wer einmal selbst eine Wohnung gesucht hat, weiß, dass man einige Kompromisse eingeht, wenn die verfügbare Wohnung nur annähernd dem Budget, den Vorstellungen und Wünschen entspricht. So ähnlich auch hier. Ein Architektenhaus, im besten Londoner Viertel, mit High-Tech ausgestattet, minimalistisches luxuriöses Design zu einem dafür geringen Mietzins. Haken sind der Bewerbungsprozess, der Architekt sucht den Bewerber anhand eines Fragebogens (u. a. „Listen Sie alle Dinge auf, die in Ihrem Leben unverzichtbar sind.“) selbst aus, und seine strengen, zahlreichen Hausregeln: keine Möbel, keine Bücher, keine persönlichen Gegenstände etc. Das Haus soll seine Bewohner verändern/verbessern – nicht umgekehrt.

    (Ich habe angebissen und lese weiter.)

    Beide Frauen lernen den Star-Architekten Edward Monkford persönlich kennen. Simon, Emmas Freund, registriert das Knistern zwischen ihnen und muss sich kurze Zeit später dem Haus und Architekten widerwillig vorerst geschlagen geben. Jane spürt ebenfalls eine Anziehung zu Edward. Es entwickelt sich jeweils eine Beziehung, Edward zieht sogar ins Haus ein. Das Haus und neue Leben wirken positiv auf die beiden Frauen, stärken sie und verleihen ihnen wieder Selbstvertrauen. Es scheint alles perfekt zu sein. Bis Jane von dem Tod ihrer Vormieterin erfährt, neugierig wird und in dem Fall selbst ermittelt. Das Haus ist ihr daraufhin wohl nicht mehr gesonnen, so empfindet auch Emma, die nach dem Beziehungsende allmählich glaubt, in einer feindlichen Umgebung zu leben, beobachtet und boykottiert zu werden.

    Das abwechselnde Erzählen ihrer Schritte ermöglicht dem Leser, die Geschichten gegenüberzustellen, Parallelen zu ziehen und vorauszuahnen, was im Heute passieren wird – scheinbar. Delaney versetzt den Leser in den Glauben, mehr zu wissen als die beiden Figuren und somit auch zu wissen, welcher gemeinsame Nenner das Unglück herbeiruft. Ist es das Haus, das durch seine sterile, kalte Art den Menschen auf Dauer depressiv und paranoid macht? Die hochtechnische Überwachung jeder Bewegung und jedes Atemzuges, die einem das Gefühl gibt, kontrolliert und getadelt zu werden? Oder steckt der Erfinder Edward dahinter, der seine zwanghafte Perfektion auch auf andere überträgt, sie beeinflussen, beherrschen will? Ist er tatsächlich ein narzisstischer Soziopath, der nicht nur seine Frau und seinen Sohn, sondern auch Emma ermordete? Mit Jane geht der Leser auf die Suche nach Antworten, zweifelt mal an der Aufrichtigkeit der einen, mal an der der anderen Figur. Wie kann es so viele unterschiedliche Wahrnehmungen von einer Sache bzw. Person geben?

    Manchmal habe ich beim Lesen vergessen, dass es ein Thriller ist – es erschien mir dann eher wie eine verquere Dreiecksbeziehung. Die Spannung wird langsam aufgebaut, entlädt sich dafür auf den letzten Seiten explosionsartig. Die psychologische Komponente tritt anfangs auch eher beiläufig, fast banal auf, so meint man erst. Aber je mehr Seiten man liest, umso vielschichtiger und umfassender offenbart sich das wahre Innere der Figuren – unglaublich raffiniert!

    Fakt ist, es ist tatsächlich ein kreativer Psychothriller. Modern, mehrschichtig, unerwartet. Lest selbst, um zu beurteilen, ob Delaney mit The Girl Before alle anderen Thriller in diesem Jahr toppt.

  20. Cover des Buches Töchter der See (ISBN: 9783442384143)
    Nora Roberts

    Töchter der See

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen knappen Einblick in das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Aus meiner Sicht sollte der interessierte Leser unbedingt vorher die ersten beiden Bände der Trilogie lesen. Nur so erschliessen sich die Zusammenhänge und Hintergründe und ergeben ein "rundes" Leseerlebnis.

    Der dritte Band beschäftigt sich erwartungsgemäß mit der dritten der Schwester, der Halbschwester aus Amerika. 

    Die romantisierende, lockere und blumige Schreibweise der Autorin findet sich natürlich auch in diesem Buch wieder. Sie ist sehr schön, manchmal aber doch ein wenig zu gefühlsbetont, ja fast schon "süßlich". Nach drei Bänden ist eine Pause sicher nicht falsch...!

    Die Handlung entspricht dem Konzept; also auch diesmal geht es darum, das "der Topf den passenden Deckel findet". Was ich zur Schreibweise sagte, trifft auch auf die Handlung zu: Schön, aber nach drei Büchern auch erstmal genug. Nach soviel Süssigkeiten braucht der Leser mal wieder etwas "deftiges".
  21. Cover des Buches Deadline 24 (ISBN: 9783407810816)
    Annette John

    Deadline 24

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    In Deadline 24 hat sich die Welt dramatisch verändert: Menschen existieren kaum noch und müssen unter Kuppeln leben, denn tagsüber machen Hybride jagt auf die Farmer.

    Sally Hayden lebt mit ihrer Familie unter einer der größten Kuppeln. Die Haydens mussten schon viel Leid ertragen, ihr Vater verünglückte bei einem Ausflug und ihre Mutter Angelina ist blind. Dennoch hat Angelina einen Vorteil: sie hat Visionen, die immer mit den Worten "Deadline 24" beginnen.

    Eines Tages kommt eine Gruppe Reisender in einem Helikopter vorbei, der die Hybriden abwehrt und damit das Reisen am Tag ermöglicht. Sally wittert ihre große Chance, aus der Kuppel rauszukommen und macht sich auf die Suche nach der Bedeutung von "Deadline 24".



    Annette Johns Werk ist durchweg spannend geschrieben, kaum haben die Freunde um Sally einen Schock verdaut, müssen sie schon das nächste Abenteuer bewältigen. Man kommt kaum zum Durchatmen und wird immer auf Trap gehalten.

    Bei der Auflösung um das Rätsel "Deadline 24" fand ich etwas befremdlich, dass das in eine Gesellschaftskritik ausartet, dennoch war es ein schönes Ende.

    Ein schönes Jugendbuch über Familiensinn, Freundschaft und Treue.
  22. Cover des Buches Etta und Otto und Russell und James (ISBN: 9783426305461)
    Emma Hooper

    Etta und Otto und Russell und James

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Als Otto aufwacht, ist Etta gegangen. Seine Etta, die er vor mehr als 50 Jahren kennenlernte - auf und davon. Doch Etta hat ihn nicht verlassen, vielmehr will sie sich einen Traum erfüllen und zieht los das Meer zu besuchen. Nur Russell, Ottos und Ettas Freund und Nachbar, hält es nicht und er zieht los Etta zu finden ... Doch auch in ihm löst sie etwas aus, was er kaum glaubte gesucht zu haben.

    Emma Hoopers Roman ist hinreißend - und das schreibe ich im vollsten Ernst - denn er ist weder kitschig noch rührseelig, vielmehr einfach hinreißend. Die Geschichte von Otto, Russell und Etta handelt von Freundschaft, von Liebe. Vom Leben auf dem Land, von verschiedenen Lebenskrisen und -träumen. Und ohne dass Hooper, die Geschichten der drei bis ins kleinste Detail auslotet - was eben auch Spielraum für eigene Gedanken lässt - ist sie hinreichend gut gestrickt. 

    Wir folgen vor allem Otto und Etta in ihrem 80-jährigen Dasein und erhalten gleichzeitig ihre und auch Russells Lebensgeschichte im ländlichen Kanada der 1940er Jahre. Ein Leben das hart war, das Entbehrungen mit sich brachte, aber eben auch familiäre Bande über die Kernfamilie hinaus zuließ und Kinder in eine Welt hinausziehen ließ, von der nicht immer klar war, dass sie sie heil zurückbrachte. 

    Kurzum: Hoopers Roman ist hinreißend, leicht, ohne sentimental zu sein und dabei noch kurzweilig zu lesen. 

  23. Cover des Buches Mein Traum von dir (ISBN: 9783442487448)
    Melanie Harlow

    Mein Traum von dir

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Marrojeanne

    Das Buch "Mein Traum von dir" von Melanie Harlow hatte ich ja auf englisch schonmal Ende 2017 gelesen (als "After we Fall"). Selbst als re-read hat es noch genauso viel Spaß gemacht, wie ich es in Erinnerung hatte.
    Es ist total gemütlich, verbreitet eine sehr heimelige Stimmung, ist dennoch sexy. Griesgrämmiger Farmer trifft auf städtische Frohnatur. Natürlich passen die beiden von Anfang nicht zusammen, müssen aber zusammen arbeiten, denn Margot wird von den Brüdern Jacks engagiert sich um das Marketing der familiengeführten Farm zu kümmern.
    Somit geraten sie schon aneinander, denn Jack will gar nichts ändern, aber Margot sieht, dass sich im Erscheinungsbild etwas ändern muss, um Kunden anzulocken.
    Des Weitern kämpft Jack immer noch mit dem Tod seiner Frau, was noch eine zusätzliche emotionale Bürde bedeutet die erklommen werden muss.
    Die Geschichte der Beiden ist niedlich mit anzusehen, denn Margot kann Jack gut Konter geben. Dennoch wird es sehr sexy zwischen den beiden.
    Auch beim zweiten Mal lesen noch eine Freude.

  24. Cover des Buches Ahsoka (ISBN: 9783833234507)
    E. K. Johnston

    Ahsoka

     (21)
    Aktuelle Rezension von: reading-hobbit

    Für die ersten etwa 65 % des Romans brauchte ich wirklich lange. Sie zogen sich und waren mit so vielen Szenen und Sichten, die für die Handlung komplett überflüssig oder sogar nicht einmal damit zusammenhängend waren, gefüllt, dass das Lesen echt zäh war. Die anderen 35 % warne einfach super, es gibt nur noch Sichtwechsel und Szenen, die auch zur Handlung beitragen und Spannung aufbauen und aufrechthalten, während es immer schneller auf das Finale zugeht.

    Die meisten Rückblicke und Szenen von anderen personalen Erzählern sind vollkommen überflüssig und stören sogar den Spannungsbogen, weil sie teils sogar die späteren Überraschungsmomente in Ahsokas Geschichte vorwegnehmen und damit unspektakulär machen. Sie wurden einfach schon 30 Seiten vorher komplett aus einer anderen Sicht erzählt und angekündigt.

    Allgemein ist es spannend und mitreißend, Ahsokas Verwandlung mitzuerleben, vor allem, wenn man bisher nur die ersten Staffeln The Clone Wars und ihren Auftritt bei The Mandalorian kennt.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks