Bücher mit dem Tag "farmleben"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "farmleben" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Those Girls – Was dich nicht tötet (ISBN: 9783596034703)
    Chevy Stevens

    Those Girls – Was dich nicht tötet

     (248)
    Aktuelle Rezension von: yana27

    Die Geschichte beginnt gleich mitten im Geschehen: 3 Geschwister Dani, Courtney und Jessica im Teenageralter sind alleine zuhause und erwarten ängstlich die Rückkehr ihres Vaters, der wegen der Arbeit monatelang von zuhause weg ist. Die Mutter ist früh verstorben und der Vater schwer alkoholkrank. Die drei Mädchen werden regelmäßig vom Vater verprügelt. Auch dieses Mal kommt der Vater sturzbetrunken nach Hause und prügelt hemmungslos auf Courtney ein. Aus Angst das ihr Vater Courtney umbringen wird erschießt die Jüngste den Vater. Fluchtartig verlassen sie das Haus. Doch ihr Pick up gibt in einem kleinen Dorf den Geist auf und geraten in die Fänge von zwei Vergewaltigern, die die Mädchen gefangen halten. 

    "Those Girls" von Chevy Stevens ist sehr eindringlich und fesselnd erzählt. Das Leben der drei Mädchen ist nicht gerade einfach und dann geraten sie auch noch in Alptraum, der einschneidend  für ihr zukünftiges Leben . Im 1. Teil wird die Geschichte in der Perspektive von Jessica erzählt, im zweiten Teil von einer Person, die nicht direkt mit dem Traumata der 3 Frauen etwas zu tun hat, aber dadurch, dass diese Person nichts über  die Vergangenheit der 3 Frauen weiß, verdeutlicht es durch ihre Perspektive umso mehr, wie sehr diese Erlebnisse das Leben der Frauen beeinträchtigt. 

    Ich habe beim Lesen sehr mit den 3 Mädchen mitgefühlt und umso mehr habe ich bewundert, dass Dani Courtney und Jessica in den schlimmen Situationen sehr viel innere Stärke gezeigt haben. 

    Fazit: fesselnde Story über 3 Mädchen, wobei das Thema Gewalt gegenüber Frauen wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. 



  2. Cover des Buches True North - Wo auch immer du bist (ISBN: 9783736305601)
    Sarina Bowen

    True North - Wo auch immer du bist

     (461)
    Aktuelle Rezension von: Erotik-Geschichten-Buchtipps

    Bisher habe ich nur diesen ersten Teil der True North Bücherserie von Sarina Bowen gelesen und es wird SICHERLICH nicht mein letzter sein. Diese Autorin hat einen wunderschönen Schreibstil, ihre Protagonisten sind einmalig und man kann alle einfach nur in sein Herz schließen.
    Auch mit expliziten Szenen hält sich die Story nicht zurück - dabei sind diese nicht anzüglich oder einem Porno gleich. Im Gegenteil, sie sind erotisch und sinnlich!
    Audrey und Griffin hatten exakt eine Liebesnacht zusammen, als sie im College waren. Danach sind ihre Wege auseinander gegangen. Nach Jahren treffen sie rein zufällig aufeinander, weil Audrey den Bio Apfelfarmer überreden soll, seinen Cidre an die Restaurantkette zu verkaufen, bei der sie ihre Ausbildung macht.
    Sofort, als sie sich sehen, sprühen die Funken. Selbst, als sie sich wochenlang nicht sehen, können die beiden einander gar nicht vergessen, sondern führen ihre Affäre für Monate weiter.
    Das hier ist bloß der erste Teil von 6 Bänden. Wenn die anderen nur annähernd so toll geschrieben sind, dann erwarten euch extrem schöne Lesewochen!

    Meine vollständige Buchrezension findet ihr auf Erotik Geschichten: https://erotik-geschichten.org/sarina-bowen-true-north/


  3. Cover des Buches Finstere Orte (ISBN: 9783502100959)
    Gillian Flynn

    Finstere Orte

     (411)
    Aktuelle Rezension von: SeVan

    "Dark Places - Gefährliche Erinnerung" ist ein Thriller von Gillian Flynn und ist im FISCHER Verlag erschienen.


    KLAPPENTEXT: 

    Sie war sieben, als die Schüsse fielen. Als sie in die kalte Nacht hinauslief und sich versteckte. Als ihre Mutter und ihre beiden Schwestern umgebracht wurden. Als ihre Zeugenaussage ihren Bruder hinter Gitter brachte. Jetzt, 25 Jahre später, ist aus Libby Day eine verbitterte, einsame Frau geworden, deren Leben eigentlich keines mehr ist. Doch inzwischen gibt es Leute, die an der Schuld ihres Bruders zweifeln. Libby muss noch einmal ihre Vergangenheit aufrollen: Was hat sie in jener verhängnisvollen Nacht wirklich gesehen? Ihre Erinnerungen bringen sie in Lebensgefahr – so wie damals.


    THEMA:

    Es geht darum sich der eigenen Vergangenheit stellen und manchmal kann der Schein der Vergangenheit trügen.


    MEINE MEINUNG:

    Sehr sehr sehr gut gefallen hat mir Gillian Flynns Schreibstil. Ihr Schreibstil ist ungewöhnlich und mitreißend.

    Ich möchte an dieser Stelle nicht allzu viel vorwegnehmen, aber Libby Day ist ein absolut interessanter Charakter. Sie stellt sich ihrer eigenen Vergangenheit und stellt sich ihren eigenen Ängsten. Mit Libby Day muss man einfach mitfiebern und man möchte das Geheimnis dieser grausamen Nacht lüften.

    Der Spannungsbogen des Thrillers bleibt konstant. Oft war es erschreckend und manche Szenen waren grausam und gewaltig. Aber dennoch konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.


    MEINE MEINUNG:

    Ich vergebe ganz klar fünf Sterne. Die Geschichte war sehr spannend und Gillian Flynn konnte mich mit ihrem Buch mitreißen. Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung für alle Thriller-Fans. Ich hoffe die Geschichte der Autorin wird euch genauso fesseln wie mich.

  4. Cover des Buches Outback Dreams. So weit die Liebe reicht (ISBN: 9783426523209)
    Sasha Wasley

    Outback Dreams. So weit die Liebe reicht

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Sven_Ja

    Es ist eine tolle Liebesgeschichte. Willow hat ihre Heimat verlassen um zu studieren und dabei auch ihren besten Freund zurückgelassen. Die Geschichte beschreibt ihren Weg zurück zur Farm, welche Sie dann von Ihrem Vater übernimmt. Natürlich darf eine dramatische Liebesgeschichte auch nicht fehlen. Die Umgebung wird einfach wundervoll beschrieben und am liebsten wäre ich selber dort gewesen. Spannend geschrieben und zur keiner Zeit langatmig. Ich habe mir Teil 2 schon gekauft und Teil 3 ist vorbestellt. Ich kann es allen Romantikliebhaberinnen und Liebhabern nur empfehlen. 

  5. Cover des Buches Das andere Kind (ISBN: 9783734107931)
    Charlotte Link

    Das andere Kind

     (713)
    Aktuelle Rezension von: Renessa

    Ich bin von Charlotte Link besseres gewöhnt, dieses Buch hat mich leider etwas enttäuscht. Es war nicht schlecht, aber auch nicht hervorragend. Ein mittelmäßiger Kriminalroman für gemütliche Lesestunden. Mir hat leider die Spannung total gefehlt, was für mich einen guten Kriminalroman einfach ausmacht.
    Kriegsgeschichten sind nicht meins, aber die kurzen Einblicke in Briefform finde ich gut gelungen. Nicht zu geschichtlich und nicht zu sehr auf den Krieg bezogen, aber die wichtigsten Einblicke werden deutlich.
    Die Wendung am Ende hat mich erstaunt, ich war fest entschlossen den Täter bereits zu kennen. Die Wendung ist wirklich gut gelungen und hat im Nachhinein so einiges aufgedeckt und verständlich gewirkt.

  6. Cover des Buches Dinner mit Rose (ISBN: 9783547711875)
    Danielle Hawkins

    Dinner mit Rose

     (105)
    Aktuelle Rezension von: lanzelot

    Josie erwischt ihren Freund mit ihrer besten Freundin. Die Enttäuschung das die Beiden sie betrogen haben ist unfassbar für sie, sie will einfach nur noch weg. Kurzentschlossen flieht sie von Australien nach Waimanu Neuseeland ihrer alten Heimat und zu ihrer Tante. Tante Rose lebt auf einer kleinen Farm mit 4 tollen Hunden und einem noch dolleren Hausschwein Percy. Sie ist eine tolle Frau mit viel Humor und guter Menschenkenntnis, die voll im Leben steht, bis eine Krankheit sie umwirft. Jetzt ist Josie gefordert und muss sich um die kleine Farm der Tante kümmern. Dabei erfährt man viel über das Leben auf einer neuseeländischen Farm, die umrahmt in einer zauberhaften Landschaft liegt. Doch Josie ist völlig überfordert mit der Bewirtschaftung der Farm. Glücklicherweise bekommt sie unerwartet Hilfe von Matt. Er war Josies erste große Liebe. Ganz vorsichtig schleicht sich bei Josie die Liebe zu ihm ernneut ein.
    Alles ist hier sehr einfühlsam beschrieben auch die Zeilen über die Krebserkrankung der Tante. Man fiebert richtig mit.
    Der Roman enhält alles, Romantik, Liebe und Leidenschaft. Es geht um Freundschaft, Lebenslust, aber auch um Trauer. Ein für mich gelungenes Erstlingswerk der Autorin Danielle Hawkins.
    Die Rosenranke am Seitenschnitt und das schöne Cover machen das Buch allein schon dadurch zu etwas Besonderem.

  7. Cover des Buches Hitze (ISBN: 9783499272509)
    Jane Harper

    Hitze

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Caillean79

    Was für ein Krimi! Wie konnte ich den nur so lange ungelesen im Regal stehen lassen? Ich war begeistert vom australischen "The Dry", das in einer neueren Ausgabe auch unter dem Titel "Hitze" erschienen ist. Und wirklich, man spürt fast die sengende Hitze über dem weiten Land, hat nicht nur wegen des clever angelegten Falles Schweißperlen auf der Stirn und leidet mit den Farmern und dem Vieh unter der Dürre. Die Atmosphäre dieses Buches ist fantastisch und neben einem aktuellen Verbrechen klärt man mit Aaron Falk auch das Geheimnis um den Tod seiner Jugendliebe auf. Auch wenn das Buch nicht brandneu ist, sondern schon im Jahr 2016 veröffentlicht wurde, möchte ich es euch als Sommer-Krimilektüre im wahrsten Sinne des Wortes wärmstens empfehlen! Also, rein in die Shorts, ab zur nächsten Buchhandlung (nicht vergessen: #buylocal ) und dann nichts wie auf nach Down unter!

  8. Cover des Buches Große Gefühle in weitem Land (ISBN: 9783765515347)
    Ruth Glover

    Große Gefühle in weitem Land

     (7)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir
    Buchinhalt:

    Ende des 19. Jahrhunderts in den Weiten Kanadas: im kleinen Ort Donnybrook hat sich die junge Linn in Abram verliebt. Als sie zurückgewiesen wird und merkt, dass ihr Schwarm eine Andere liebt, bricht eine Welt für sie zusammen. Dann kommt Neuankömmling Trapper in ihr Leben – und die Liebe erblüht langsam aufs Neue. Kann  Linn ihr Herz wieder öffnen? Auch hier scheint sie enttäuscht zu werden….

    Auch die von ihrer Mutter übermäßig behütete Charity hat ihr Herz an einen Jungen verschenkt – Marc. Doch Marc ist ein Einwanderer aus der „alten Welt“ – und ihrer Mutter nicht gut genug, obwohl er schwer arbeitet um eine Farm für seine zukünftige Familie aufzubauen.  Kann die Sonntagsschullehrerin Maggie vermitteln? Auch Maggie scheint ein düsteres Geheimnis zu hüten….

     

    Buchinhalt:

    Schon zum zweiten Mal nimmt Ruth Glover den Leser mit auf eine Reise in eine vergangene Zeit – der vorliegende Roman ist der zweite der Reihe „Kanada – Leben für den Traum“, kann aber auch ohne Vorkenntnisse gelesen und genossen werden, da die Handlung in sich geschlossen ist.

    Sofort war ich von der wunderschönen Erzählweise, der historisch fundierten und wunderbar bildhaften Beschreibung der kanadischen Wildnis gefangen und sie wollte mich auch bis zum Schluß nicht mehr loslassen. Ein kleiner Ort, Donnybrook, mit hart arbeitenden, bodenständigen Menschen  mit Gottvertrauen und Hilfsbereitschaft ihren Nachbarn gegenüber ist der Schauplatz dieser wundervollen Geschichte: Hauptfigur Linn, an deren Schicksal man hautnah teilhaben kann, hat Identifikationspotential und lässt den Leser die Geschichte ganz hautnah erleben.

    Nicht nur Linn, auch mehrere andere Familien, deren Leben und Schicksal immer miteinander verwoben ist, sind die tragenden Pfeiler dieses tollen Romans. Liebe und Leid, aber auch loslassen können und sich auf jemand Neues einzulassen, sowie übertriebene Mutterliebe und das Vertrauen auf Gott und seine helfende Hand geben Stoff zum Nachdenken.

    Der christliche Aspekt ist wunderbar in den Alltag der Figuren eingebettet und bringt den Leser immer wieder dazu, darüber zu reflektieren, wie man wohl selbst in einer ähnlichen Situation gehandelt hätte.

    Der Spannungsbogen ist durchgängig und nie nachlassend, so dass ich mich schon sehr freue, im nächsten Band wieder zu Besuch in Donnybrook sein zu dürfen. Alltag auf einer Farm, Leben als Siedler - das Einfache wie auch das Besondere hat Ruth Glover gekonnt in ihrem Plot eingefangen.

    Wer die Serie „Unsere kleine Farm“ liebt, für den ist dieses Buch genau das Richtige – aber auch für alle anderen Leser, die einen gefühlvollen Roman mit malerisch-bildhafter Kulisse und christlicher Botschaft suchen. Eine absolute Leseempfehlung, es war einfach spitze!


  9. Cover des Buches Die Farm (ISBN: 9783453873940)
    John Grisham

    Die Farm

     (197)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    John Grisham kann einfach gut schreiben und erzählen, was er mit "Die Farm" wieder mal unter Beweis gestellt hat. Die Beschreibungen vom Leben auf einer Farm und in einer amerikanischen Kleinstadt im ländlichen, dünn besiedelten Arkansas der 50er Jahre sind wirklich lesenswert; man erfährt viel darüber, wie eine Baumwollfarmer-Familie, die im Mittelpunkt der Geschichte steht, ihre Felder bewirtschaftet, Hilfskräfte anheuert, das Familienleben gestaltet usw. Dies alles wird aus der Sicht des 7-jährigen Luke geschildert, der großer Baseball-Fan ist und von einem Leben als Sportler träumt. Dies sind dann eigentlich auch meine Kritikpunkte: Für einen 7-Jährigen "Landjungen" ist Luke in vielen Dingen viel zu "bewandert" und reif. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, dass der Junge schon etwas älter sein müsste, um so zu denken und zu handeln. Er wird im Verlauf der Geschichte zum Beispiel auch Zeuge eines Mordes und kann schon ziemlich gut abschätzen, welche Konsequenzen auf ihn zukommen könnten, wenn er entweder schweigt oder die Wahrheit erzählt. Das fand ich in Anbetracht seines Alters und einer solchen Ausnahmesituation nicht realistisch. Außerdem spielt Baseball als amerikanischer Breitensport häufig eine entscheidende Rolle und so passiert es mehrfach, dass ein im Radio übertragenes Spiel oder ein Baseball-Traum des Jungen über mehrere Seiten wiedergegeben wird. Das ist für europäische Leser, die in den meisten Fällen wohl keinerlei Berührungspunkte mit Baseball haben und diese Begeisterung nicht nachempfinden können, etwas langweilig und anstrengend zu lesen.

  10. Cover des Buches Etta und Otto und Russell und James (ISBN: 9783426305461)
    Emma Hooper

    Etta und Otto und Russell und James

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Als Otto aufwacht, ist Etta gegangen. Seine Etta, die er vor mehr als 50 Jahren kennenlernte - auf und davon. Doch Etta hat ihn nicht verlassen, vielmehr will sie sich einen Traum erfüllen und zieht los das Meer zu besuchen. Nur Russell, Ottos und Ettas Freund und Nachbar, hält es nicht und er zieht los Etta zu finden ... Doch auch in ihm löst sie etwas aus, was er kaum glaubte gesucht zu haben.

    Emma Hoopers Roman ist hinreißend - und das schreibe ich im vollsten Ernst - denn er ist weder kitschig noch rührseelig, vielmehr einfach hinreißend. Die Geschichte von Otto, Russell und Etta handelt von Freundschaft, von Liebe. Vom Leben auf dem Land, von verschiedenen Lebenskrisen und -träumen. Und ohne dass Hooper, die Geschichten der drei bis ins kleinste Detail auslotet - was eben auch Spielraum für eigene Gedanken lässt - ist sie hinreichend gut gestrickt. 

    Wir folgen vor allem Otto und Etta in ihrem 80-jährigen Dasein und erhalten gleichzeitig ihre und auch Russells Lebensgeschichte im ländlichen Kanada der 1940er Jahre. Ein Leben das hart war, das Entbehrungen mit sich brachte, aber eben auch familiäre Bande über die Kernfamilie hinaus zuließ und Kinder in eine Welt hinausziehen ließ, von der nicht immer klar war, dass sie sie heil zurückbrachte. 

    Kurzum: Hoopers Roman ist hinreißend, leicht, ohne sentimental zu sein und dabei noch kurzweilig zu lesen. 

  11. Cover des Buches Die Frau, die allen davon rannte (ISBN: 9783442749874)
    Carrie Snyder

    Die Frau, die allen davon rannte

     (74)
    Aktuelle Rezension von: dragis_lieblingsbuecher

    Kann man vor seinen Problemen weglaufen? Kann man die Vergangenheit wirklich hinter sich lassen?
    Wenn es nach Aggie geht, ganz sicher. Da sie Anfang des 20. Jahrhunderts als jüngstes Kind einer Großfamilie geboren wurde, musste sie sich bereits in jungen Jahren durch das Leben kämpfen. Sie hütete Geheimnisse, trotzte den Konventionen ihrer Zeit und erreichte Außergewöhnliches.
    Die einst lebensfrohe Aggie ist einer alten, vergesslichen Frau gewichen, die sich nur noch bruchstückhaft an ihr altes Leben erinnert oder erinnern möchte. Erst als sie von zwei jungen Personen im Altersheim abgeholt wird, wird sie nicht nur mit der Vergangenheit konfrontiert, sondern muss sich neuen Fragen stellen, die ihr Leben noch einmal Revue passieren lassen.
    Carrie Snyder erzählt in Rückblenden die Geschichte von Aganetha Smart, einer fiktiven Olympialäuferin und lässt diese in der Gegenwart noch einmal aufleben. Flüssig, klar und emotional.
    Allein der Titel springt einem direkt ins Auge und verspricht Großes. Daher habe auch ich mir viel erhofft. Ich muss aber sagen, dass das Buch dem Titel nicht gerecht wird. Ich finde die Geschichte teilweise echt langatmig und an einigen Stellen weit hergeholt. Nichtsdestotrotz mag ich die Perspektive aus der Sicht der ernsten, älteren Allie und die Rückblenden aus Sicht der jungen Allie. Gerade dies lässt den Roman nicht langweilig werden. Hinzu kommt eine unerwartete Wendung der Ereignisse, die am Ende Geheimnisse offenbart und die Spannung aufrecht erhält.
    Ich kann den Roman trotz allem als leichte Lektüre für zwischendurch empfehlen.

  12. Cover des Buches Die Sehnsucht ihrer Mutter (ISBN: 9783957341334)
    Francine Rivers

    Die Sehnsucht ihrer Mutter

     (22)
    Aktuelle Rezension von: dorli
    Schweiz, 1901. Marta Schneider durchlebt eine furchtbare Kindheit. Sie wird von ihrem Vater massiv ausgenutzt und erniedrigt. Doch Marta hat einen starken Willen, sie befreit sich aus den Fängen ihres Vaters und zieht, von ihrer Mutter ermuntert, in die Welt hinaus, um ihre Träume zu verwirklichen. Sie reist zunächst durch Europa und landet schließlich in Kanada. Hier lernt sie Niclas Waltert kennen und lieben. Die beiden heiraten, gründen eine Familie, ziehen nach Kalifornien und kaufen schließlich eine Farm.

    „Die Sehnsucht ihrer Mutter“ ist der erste Teil einer zweibändigen Familiensaga und spielt in den Jahren 1901 bis 1951. Francine Rivers erzählt auf Grundlage ihrer eigenen Familiengeschichte von den bewegenden Erlebnissen der in der Schweiz geborenen Marta Schneider.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht das sehr schwierige Verhältnis zwischen Marta und ihrer ältesten Tochter Hildemara.
    Geprägt von ihren vielfältigen Erfahrungen, möchte Marta, dass ihre Kinder zu starken Persönlichkeiten heranwachsen, die für ihre Ziele kämpfen, die sich behaupten können und sich wenn nötig zu wehren wissen. Doch anders als ihre Geschwister entwickelt Hildemara sich zu einem stillen, zurückhaltenden Mädchen. Marta versucht, dieser Entwicklung mit Härte und Unnachgiebigkeit entgegenzusteuern - ein fataler Fehler, der die Kluft zwischen Mutter und Tochter stetig vergrößert.

    Francine Rivers hat einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil. Sie erzählt diese Familiengeschichte sehr mitreißend und legt von Beginn an ein hohes Tempo vor. Die Jahre rauschen am Leser vorbei. Dennoch gibt mir die Autorin das Gefühl, die Geschichte von Marta und Hildemara intensiv mitzuerleben.

    Im Verlauf der Handlung wechselt die Perspektive von Marta auf Hildemara, so dass man einen guten Einblick in die Denkweise und das Gefühlsleben beider Frauen bekommt. Besonders gut gefallen haben mir die immer wieder eingeschobenen Briefe von Marta an ihre Freundin aus Kindheitstagen – in diesen Briefen kommt zum Vorschein, wie es wirklich in Marta aussieht und man kann ihr Verhalten gegenüber Hildemara besser nachvollziehen.

    „Die Sehnsucht ihrer Mutter“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fest im Griff gehabt - eine fesselnde, emotionale Familiengeschichte mit sehr ausdrucksstarken Figuren.

  13. Cover des Buches Unsere Tage im Haus am Fluss (ISBN: 9783328103578)
    Anna Quindlen

    Unsere Tage im Haus am Fluss

     (13)
    Aktuelle Rezension von: scarlett59

    Zum Inhalt lt. Klappentext:

    Seit Generationen leben die Millers in Miller‘s Valley. Doch jetzt soll das Tal geflutet werden, und die elfjährige Mimi wächst in dem Wissen auf, dass der Ort, den sie Heimat nennt, nicht mehr lange existieren wird. Während die Dorfgemeinschaft noch gegen die drohende Veränderung ankämpft, muss Mimi den Mut finden, ihren eigenen Weg zu gehen.


    Meine Meinung:

    Der Klappentext wird m.E. dem Inhalt nicht gerecht und hätte mich in der Buchhandlung ganz sicher nicht dazu gebracht, mich näher mit dem Buch zu befassen. Doch dann hätte ich etwas verpasst.

    Die Autorin erzählt hier eine Geschichte, die irgendwie unspektakulär ist, aber in ihrer Einfachheit doch berührt. Es ist eigentlich „nur“ die Beschreibung einer Familie und ihrem Leben in einem kleinen Ort. Aber mich hat sie dennoch gefesselt – oder vielleicht gerade deswegen?

    Obwohl alles aus der Perspektive von Mimi erzählt wird, schafft es die Autorin, mir als Leser vielfältige Eindrücke der Beziehungen von Familie und Freunden zu vermitteln.

    Mir hat auch sehr gefallen, wie in kleinen, unbedeutenden Nebensätzen Einblicke in Mimis Leben gegeben werden, ohne dass sie selbst davon berichtet.

    Am Ende sind nicht alle offenen Fragen geklärt; aber komischerweise hat mich das in diesem Buch nicht gestört. Im „echten“ Leben klärt sich schließlich auch nicht alles auf.

    Fazit: ein unaufgeregtes Buch, welches bei mir aber noch nachhallen wird

  14. Cover des Buches River (ISBN: 9783492258746)
    Donna Milner

    River

     (159)
    Aktuelle Rezension von: sydneysider47
    Worum geht es in dem Roman?

     Natalie wird im Jahre 2003 von ihrem Bruder Boyer angerufen. Die Mutter liegt im Sterben. Natalie hatte 34 Jahre lang keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie, der Familie Ward, – unterdessen hat sie eine eigene Familie. Auf der Reise zu dem Zuhause ihrer Kindheit und Jugend, zu ihren Brüdern, zu ihrer Mutter lässt sie die Vergangenheit vor ihrem inneren Auge nochmals Revue passieren...

     Die Ereignisse, die 1966 begannen – als Natalie, die Ich-Erzählerin des Romans, 14 Jahre alt war. Sie wuchs auf einer Milchfarm in Kanada auf – in der Nähe zur Grenze der USA. Sie lebte in einer wunderbaren, intakten Familie – mit ihren Eltern und ihren drei Brüdern Boyer, Carl und Morgan.

     Die Welt war heil für Natalie und ihre Familie - solange, bis Richard „River“ Jordan in das Leben der Familie trat. Er suchte Arbeit und fand sie auf der Milchfarm der Familie Ward. River war US-Amerikaner und wollte nicht in den Vietnam-Krieg ziehen. So wie viele seiner Landsleute auch – die ebenfalls nach Kanada flüchteten.

     Und so wurde River ein Teil der Familie Ward. Natalie erzählt von den Jahren 1966 bis 1969 – den Jahren ihrer Jugend, den Jahren mit ihrer Familie. Sie erzählt von Boyer, ihrem ältesten Bruder, dem Büchernarr. Dem Bruder, zu dem sie ein inniges Verhältnis pflegte, weil er ihr das Lesen beibrachte, ihre Hochbegabung erkannte und sie seine Bücher lesen ließ.

     Für River, den sanften Hilfsarbeiter mit den blauen Augen, begann sie, sich immer mehr zu interessieren. Aber nicht nur sie interessierte sich für ihn – auch andere Familienmitglieder...

    Es kam schließlich zu einer Katastrophe – die weitere nach sich zog. Katastrophen, die die intakte Familie Ward aus ihren heilen Fugen riss – und die Natalie schließlich Abstand zu ihrer Familie suchen ließ....

     So fragt sie sich – im Jahre 2003 – ob sie wieder zurückkehren will an den Ort ihrer Kindheit, sich alten Konflikten stellen will, sich mit Mitgliedern ihrer Familie endlich aussprechen soll.

     Man sollte noch sagen, dass gewisse Ereignisse/Tatsachen in der Gesellschaft der 60er-Jahre – auch in Kanada – eine Schande waren und deswegen unausgesprochen bleiben sollten. Und auch das führte zum Bruch der Familie.

    Natalie beschließt, sich den Ereignissen von damals zu stellen – und ihre Familie nach vielen Jahren wiederzusehen.

     

     Meine Erfahrungen mit dem Roman

    Im Buchhandel hatte ich eine Leseprobe bekommen, die mir gut gefiel. Ich wollte die ganze Geschichte lesen, ich wollte wissen, was es mit dem „Leid“, das auf Seite 11 des Romans erwähnt wird, auf sich hat – wie sich also die Geschichte mit River und der Familie Ward entwickelt.

    Der Schreibstil, die Wortwahl der Autorin – ihre schöne Ausdrucksweise und die Art und Weise, wie sie es schaffte, Bilder vor meinem inneren Auge – eine lebendige Geschichte - entstehen zu lassen, beeindruckte mich.

    Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Man ist sofort mittendrin im Geschehen, sieht beispielsweise die Milchfarm, riecht das Grün der Natur im Kanada der 60er-Jahre und so weiter – man ist schnell gepackt von den Ereignissen rund um die Familie Ward und um River.

     

    Fazit:

    Wer Familienromane mag – egal, ob als Sommerlektüre im Urlaub oder als Lektüre an langen Winterabenden – oder wann auch immer – wird dieses Buch mögen.

    Das Buch bekommt von mir 5 Sterne – ich werde es wieder lesen!

     Diese Rezension erschien in einer längeren Version bereits auf der Erfahrungsplattform Ciao.de.

  15. Cover des Buches Todesacker (ISBN: 9783442468614)
    Stephen Booth

    Todesacker

     (16)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe und ich bin begeistert. 

    Auf einer abgelegenen Farm auf dem Lande in England, macht ein Bauarbeiter beim Graben eine schaurige Entdeckung. Was haben die beiden Brüder, denen die Farm gehörte, hier vergraben ? Die beiden Detetctives Fray und Cooper stoßen bei den Bewohnern der umliegenden Höfe auf eine Mauer des Schweigens und auch der ehemalige Dorfpolizist scheint nicht ehrlich zu sein. Oder hat er nur eine andere Auffassung von Gerechtigkeit und Dienstverpflichtung ?

    Sehr spannend, sympathische Figuren, authentische Personen und Atmosphäre und überraschende Wendungen, also alles, was einen guten Krimi ausmacht. Werde auf alle Fälle mehr Bücher von diesem Autoren lesen.

  16. Cover des Buches Ein Jahr in den Ozark Mountains (ISBN: 9783865550392)
    Sue Hubbell

    Ein Jahr in den Ozark Mountains

     (3)
    Aktuelle Rezension von: claudiaausgrone
    Dieses Buch hat mich sehr begeistert. Sue Hubbell kann sich wunderbar ausdrücken, Bögen zwischen einzelnen Sachverhalten schließen und befriedigt meine ganz persönliche Freude an der Natur mit ihren Beobachtungen.
    Anhand des Jahreslaufs ist das harte Leben einer Frau auf einer einsamen Bienenfarm in urwüchsiger und einsamer Natur beschrieben. Einleitend erzählt Sue Hubbell, wie es dazu kam, dass sie alleine auf dieser Farm lebt und dass ihr die Natur geholfen hat, mit dem großen Kummer dieses Alleinseins fertig zu werden. Es ist ein Buch einer starken Frau, die bereit ist, von der Natur zu lernen jenseits all der Wir-ziehen-auf's-Land-Romantik.
    Die Kapitel bieten alles: mal nachdenkliches Hinterfragen von politischen Plänen, begeisterte oder urkomische Naturbeobachtung, Auseinandersetzung einer zarten Frau (kleiner als 1,60, Idealgewicht) mit defektem Pickup oder Kettensägen zwecks Holzgewinnung, poetische Schilderungen und lehrreiche Erkenntnisse.
    Empfehlenswert für solche, die gerade etwas Mut brauchen, für Frauen, für Naturliebhaber.... für alle!


  17. Cover des Buches Westwärts (ISBN: 9783596134120)
    Penelope Williamson

    Westwärts

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    Neu-England 1879: Trotz ihres noch jungen Lebens kennt Clementine Kennicutt das Gefühl der ruhelosen Sehnsucht. Im Boston der besseren Kreise erzogen, kann sie es kaum erwarten, die Fesseln der puritanischen Enge ihrer Familie abzustreifen. Als sie auf den zwar wohlhabenden, aber gesellschaftlich geächteten Gus McQueen trifft, werden ihre Träume wahr. Und als der Rancher mit den lachenden Augen und den großen Zielen sie zur nächtlichen Flucht auffordert, hat sie bereits gepackt. Montana 1883: Die große Enttäuschung hat nicht lange auf sich warten lassen. Gus McQueens Ranch ist eine Bruchbude am Ende der Welt, das Leben außerhalb der Zivilisation birgt statt der großen Freiheit und Abenteuer nur große Mühsal - und Clementine
  18. Cover des Buches Ein ungezähmtes Leben (ISBN: 9783453355620)
    Jeannette Walls

    Ein ungezähmtes Leben

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Was für ein Leben! Schon als junge Frau musste Lily Casy Smith Entscheidungen treffen, die ihre weitere Zukunft erheblich beeinflussen würde. In einer Erdwohnung in Texas wurde sie geboren, schon früh auch für ihre beiden jüngeren Geschwister verantwortlich; für Bruder Buster und Schwester Helen. Sie musste darum kämpfen überhaupt eine Schule besuchen zu dürfen, denn natürlich war Schulgeld für den Bruder da, aber für sie als Mädchen ... Ihr Vater durch einen Unfall in jungen Jahren schwer beeinträchtigt, die Mutter zu höherem als für Arbeiten jeglicher Art berufen, nicht gerade gute Voraussetzungen für einen positiven Start in die Zukunft.
    Für jede Wendung im Leben der Familie, ob gut oder schlecht, machte ihre Mutter Gott verantwortlich, nicht die Tatkraft der Menschen. Als der Vater von Lily mal wieder Geld für eine seiner Geschäftsideen brauchte, wurde kurzerhand das Schulgeld dafür genutzt, das eigentlich für sie gebraucht wurde.
    So musste sie sich etwas anderes einfallen lassen, wie sie ihre Schule beenden kann. Bereits mit 15 Jahren machte sie sich daher auf den Weg zu ihrem ersten Job als Aushilfslehrerin nach Arizona. Zu Pferd. Alleine. Auch in eine größere Stadt ging sie einmal, um in einer Fabrik Geld zu verdienen. In dieser Zeit fiel sie auf einen bereits verheirateten Mann hinein, bei dem sie dachte, sie heiratet in ihre Zukunft. War wieder und wieder Aushilfslehrerin, Ritt Pferde bei Rennen, lernte so ihren zweiten Mann kennen.
    Bekam spät Kinder, führte mit ihrem Mann eine Ranch, züchtete Rinder, lebte immer wieder sehr abgeschieden und abgeschnitten von Fortschritt und Wirtschaft. Erst spät kann sie ihre Schulausbildung beenden, wird anerkannte Lehrerin, lernt Fliegen und Auto fahren.
    Es ist ungemein unterhaltsam auf der einen Seite, ein solch interessantes Leben zu verfolgen, bei der Indianer ebenfalls eine Rolle spielen, Elektrizität aber noch lange nicht. Im Jahr 1901 geboren war es für diese Frau und ihre Geschwister nicht einfach. Ihre Schwester Helen versuchte ihr Glück in Hollywood, bis sie schwanger und ohne Mann bei ihr eintraf. Unheilvolle Seiten zum Lesen folgen.
    Die Erziehungsmethoden, die sie ihren Kindern angedeihen ließ, wie auch den Kindern in den verschiedenen Schulen, das hat mich schon schlucken lassen. So wenig Liebe wie es nur geht, dafür Strenge, Enthaltsamkeit, Entbehrungen, Strafen. Lieber Härte statt Weichheit und Verständnis sollten die Kinder wohl abhärten gegen die Unbill des Lebens.
    Leider bekommen wir mehr Informationen über die Tochter als über den Sohn, als ob ihr dieser nicht so wichtig gewesen wäre. Vielleicht hat die Autorin nur nicht so viel Informationsmaterial über ihn bekommen. Nur die Freiheit auf der Ranch und die Liebe vom Vater waren eindeutig die wichtigsten Güter für die Kinder, für deren Zukunft. Auch wenn es Lily einmal bewusst wurde, dass sie zu weit gegangen war, war es zu spät, um den Riss zwischen ihrer Tochter und ihr selbst zu kitten. Für Lily war es auf jeden Fall ein Leben voller Abenteuer, vieler verschiedener Jobs und Entsagungen. Sie ließ sich von nichts und niemanden aufhalten, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte und schreckte selbst vor harten Maßnahmen gegenüber ihren Kindern und Mitmenschen zurück.
    Der Schreibstil wirkt gefällig, die Geschichte wird nur selten durch Rückblicke unterbrochen und ist spannend. Es finden sich nur die üblichen Fehler, nichts wirklich Dramatisches.
    Weitere Informationen über die Autorin finden sich zum Beispiel unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Jeannette_Walls

  19. Cover des Buches Little House on the Prairie (ISBN: 9780064400022)
    Laura Ingalls Wilder

    Little House on the Prairie

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Inishmore
    Mit nichts weiter als einem Planwagen zieht die Familie Ingalls von Wisconsin nach Kansas, um in der unberührten Prärie ein neues Leben anzufangen. Doch aller Anfang ist schwer, und die Prärie ein weites und wildes Land voller Gefahren. Laura Ingalls Wilder schrieb Geschichten aus ihrer Kindheit, die Hollywood sogar zu einer Fernsehserie inspirierten: "Unsere kleine Farm" hat allerdings wenig mit dem literarischen Vorbild gemein. "Little House on the Prairie" berichtet leicht verständliche aber nicht ohne Anspruch von dem harten Alltag, dem die Siedler im neunzehnten Jahrhundert gegenüber standen. Häuser mussten von Hand und ohne Nägel gebaut werden, die nächste Stadt lag zwei Tagesreisen entfernt und Wölfe stellten eine ernsthafte Bedrohung da. Auch das angespannte Verhältnis zu den Indianern, deren Land von den Siedlern beansprucht wurde, bildet einen wichtigen Bestandteil des Buches. Bemerkenswert ist hier, dass Laura Ingalls--obwohl das Buch in den 30ern erschien--klar für die Ureinwohner Amerikas Stellung bezieht. Ein schönes Buch, dass eindrucksvoll aus dem Leben in der Prärie erzählt.
  20. Cover des Buches Montana Hearts: Eine verbotene Liebe (ISBN: B08FDJZMNF)
    Lilian Dean

    Montana Hearts: Eine verbotene Liebe

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Solengelen

    Beschreibung:

    Ist die Liebe am Ende stärker als alles andere?

    Die gefühlvoll-prickelnde Cowboy Romance vor der Kulisse der Rocky Mountains

    Adeline London ist im Herzen Montanas aufgewachsen und liebt die Weite des Landes und die Abgeschiedenheit auf ihrer Ranch. Doch sie fühlt sich zunehmend gefangen in ihrer unglücklichen Ehe mit John, der sich seit ihrer Hochzeit immer aggressiver und rechthaberischer verhält. Als er einen neuen Trainer für die Zähmung von Wildpferden einstellt, gerät Adelines Leben endgültig aus den Fugen: Ethan Wellington ist einfühlsam, naturverbunden und attraktiv. Alles, was sie sich in einem Mann wünscht. Sie verliebt sich unsterblich in ihn, aber ihre verbotene Liebe steht unter einem gefährlichen Stern

    Fazit:

    Aufgrund des Titels hätte ich mehr Romantik erwartet. Ein Thema sind Pferde. Es geht aber auch um physische und psychische Gewalt. Eine Frau gefangen in einer unglücklichen Ehe mit einem gewalttätigen Mann. Sie steht unter großem Druck. Der Schreibstil ist bildhaft und lässt Land, Leute und Geschehnisse “sichtbar“ werden. Trotzdem ist das Buch an manchen Stellen etwas langatmig. Gleichzeitig kommt aber auch Wut beim Lesen hoch. Im Großen und Ganzen ist es aber durchaus lesenswert.

  21. Cover des Buches Von Mäusen und Menschen (ISBN: 9783423253970)
    John Steinbeck

    Von Mäusen und Menschen

     (313)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Die Wanderarbeiter George und Lennie ziehen von einem Arbeitgeber zum nächsten.  Und manchmal sind sie regelrecht auf der Flucht. Denn Lennie streichelt gern, wobei er ständig seine Kraft unterschätzt. 

    "Von Mäusen und Menschen" ist ein amerikanischer Klassiker aus dem Jahr 1937, in dem John Steinbeck die Freundschaft von zwei Arbeitern beschreibt.

    George und Lennie arbeiten als Erntehelfer und gehen gemeinsam ihres Wegs. Dabei ist Lennie von seinem Freund George abhängig, weil er sein Verhalten und Verständnis für die Welt am besten einschätzen kann.

    Lennie ist stark wie ein Stier und von hünenhafter Erscheinung. Im Gegensatz dazu steht seine geistige Entwicklung, weil er eindeutig zurückgeblieben ist. Dieser Umstand bringt den Gefährten George und ihn ständig in Schwierigkeiten. Obwohl es der gutmütige Lennie nicht böse meint, verursacht er erheblichen Schaden. Außerdem steht der sanfte Riese auf Flauschiges: Seien es Kaninchen, Mäuse oder Haare - sobald es ein Fell hat, möchte er es streicheln. 

    George ist Lennies Schutzengel, sein Gefährte und er wacht so gut wie möglich über den Freund. Er schärft ihm Verhaltensregeln und Fluchtpläne ein, und hat dabei immer Gutes im Sinn.

    Als die beiden Freunde einen neuen Job anfangen, sehen sie sich ihrem Ziel nahe: Sie wollen ihre eigene Farm, wo sie die Herren sind. Doch diese Hoffnung gerät in Gefahr, weil sich Lennie nicht im Griff hat.

    Tragende Thematik ist der amerikanische Traum vom eigenen Grund und Boden. George und Lennie sehnen sich nach einer kleinen Farm, wo Lennie die Kaninchen versorgen darf. Außerdem ist Lennies Beeinträchtigung Dreh- und Angelpunkt des Geschehens wie auch der gesellschaftliche Umgang damit. 

    Erzählerisch orientiert sich Steinbeck eindeutig an Theaterstücken. Angeblich hat er dieses Werk auch als Schauspiel konzipiert, was man dem Roman durchaus anmerkt. 

    Der Spannungsbogen ist gigantisch. Vom ersten Moment an herrscht Unwohlsein. Man spürt, dass sich eine dunkle Wolke zusammenbraut. Bedrängnis zieht über die Seiten, und man erwartet, dass es jeden Moment ein Gewitter samt Hagel geben wird. 

    Neben der intensiven Leseerfahrung, was die Freundschaft und die beinah unerträgliche Spannung angeht, sind es Steinbecks Naturbeschreibungen, die plastisch und greifbar sind. Ich fühlte mich als ob ich neben George und Lennie am Fluss säße und gemeinsam über den nächsten Schritt nachdächte.

    „Von Mäusen und Menschen“ ist - trotz der geringen Seitenzahl - ein ganz großer Roman. Die Geschichte ist packend, intensiv und dermaßen traurig, dass man alle Hoffnung fahren lässt. 

    Wer sich an Steinbeck versuchen will, ist „Von Mäusen und Menschen“ unbedingt zu empfehlen. Große Träume, eine bewegende Freundschaft und eindrucksvolle Beschreibungen runden diesen Roman zu einem bedeutenden Werk amerikanischer Literatur ab. 

  22. Cover des Buches Wilder Eukalyptus (ISBN: 9783442374250)
    Fleur McDonald

    Wilder Eukalyptus

     (6)
    Aktuelle Rezension von: LaMensch

    Als ihr Mann Adam bei einem Flugzeugabsturz stirbt hinterlässt er Gemma eine riesige Farm und ein dunkles Geheimnis. Schon lange hat die Farm nicht mehr so viel Geld eingebracht und die Haltungskosten, sowie die Angestellten und den Kredit an seine Eltern decken zu können. Er suchte nach einer Lösung und geriet in eine Schiene, der nicht ganz legalen Viehverkäufe. Als nach seinem Tod die Polizei ermittelt rückt Gemma ins Visier der Beamten. Gemeinsam mit ihrem Bruder Patrick und ihrer Freundin Jess decken sie Adams dunkles Geheimnis auf und erledigen somit eine komplette Bande.

    Leider fehlt mir an der story ein bisschen die Spannung, die wird erst gegen Ende des Buches überhaupt aufgebaut. Der Anfang plätschert einfach nur vor sich hin, es passiert erst nach vielen 100 Seiten wirklich etwas aufregendes. Jedoch hat es die Autorin geschafft die Landschaft so zu beschreiben, dass man sie sich wirklich vorstellen kann. Auch der Schreibstil an sich ist nicht wirklich schwierig und somit ist das Buch leicht verständlich und liest sich gut, auch wenn die Spannung wirklich etwas fehlt. Leider fehlt nicht nur die Spannung, sondern auch die Leidenschaft, welche Gemma für die Farm haben soll. Sie wird beschrieben als leidenschaftliche Pharmakon, jedoch bestätigt der Schreibstil der Autorin das leider nicht.

    Ich vergebe zweieinhalb von 5 Sternen

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