Bücher mit dem Tag "fashion"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fashion" gekennzeichnet haben.

126 Bücher

  1. Cover des Buches Royal Passion (ISBN: 9783734102837)
    Geneva Lee

    Royal Passion

     (1.505)
    Aktuelle Rezension von: schwarztaenzerin

    Habe mich hauptsächlich wegen des Royal-Themas für das Buch interessiert. Leider spielt die Story eher eine Nebenrolle und dabei hätte sie so packend sein können! Dafür gibt es viel zu viel unrealistischen Bums. Hätte es durchaus nicht gebraucht. Zumindest liest es sich echt schnell weg.             

  2. Cover des Buches Your Style (ISBN: 9783841505057)
    Ariane Schwörer

    Your Style

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Your Style, Your Dream, Your Bookazine: Josi ist da! Am liebsten hängen die Freundinnen Romy, Pepa, Greta und Josi zusammen ab. Wenn sie nicht gerade ihrer großen Leidenschaft nachgehen: Romy will Schauspielerin werden, Pepa Handball-Champion, Greta Musikstar und Josi, die am Anfang noch die Neue war, ist ein absolutes Modedesign-Talent. Aber das erzählt sie hier am besten selber … Beste Freundinnen und ihre Träume: Schauspiel, Sport, Musik, Mode. Im trendigen Magazin-Stil mit Scribbles, Postings, Smoothie-Rezepten, Horoskopen und mehr.

     

    Cover:

    Auch das Cover dieses Bandes hat mir sehr gut gefallen. Zu sehen ist hier die Protagonistin der Geschichte. Romy wirkt in ihrem comicartigen Stil recht hip und das Cover wird durch das Design eines Modemagazins zum echten Blickfang. Das ist wirklich raffiniert.

     

    Eigener Eindruck:

    Josi ist neu nach Berlin gezogen, hat sich aber mit Romy, Pepa und Greta schnell angefreundet. Trotzdem fühlt sie sich oft fehl am Platz und verkriecht sich in ihre eigene Welt. Am liebsten designt sie modische Stücke oder verweilt im Laden ihrer Mutter. Was für die anderen eher als Schüchternheit abgestempelt wird, ist in Wahrheit eine Art Selbstschutz, denn Josi versucht nicht wieder die gleichen Fehler zu machen wie in ihrer Heimatstadt. Sie hat sich fest vorgenommen hier ein anderer Mensch zu sein. Das ist aber gar nicht so einfach, wenn man nicht immer die Wahrheit sagen kann und dadurch auch die besten neuen Freundinnen anlügen muss. Eine verzwickte Situation!

     

    Die Geschichte von Josi liest sich sehr angenehm und wird durch die flippige Schreibweise sowie Chatverläufe etc. immer wieder aufgelockert. Dabei wird man als Leser immer neugieriger, welches „Dunkle“ Geheimnis Josi wohl hat, dass sie immer versucht ihren Freundinnen auszuweichen. Anhand der ersten Seiten dachte ich ja, dass es um einen Freund geht, aber schließlich wurde ich dann doch eines Besseren belehrt und die Idee fand ich ganz gut. Was ich an diesem Buch ganz schön fand, war, dass hier vor allem die Freundschaft im Mittelpunkt steht und man hier auch sehen kann, dass es sich durchaus lohnen kann, einen Neuanfang in einer neuen Stadt zu wagen und vielleicht auch keine Welt untergeht, wenn man sich eingesteht, dass man einen Fehler gemacht hat. Einzig was mich wieder nicht sonderlich begeistern konnte waren die Psychotests. Das ist wirklich nicht so mein Ding. Aber ansonsten finde ich, dass dieses Büchlein auch wieder absolut lesenswert für vor allem junge Leserinnen ist. Klasse gemacht.

     

    Fazit:

    Wieder eine schöne Geschichte aus dem Kiez der vier Freundinnen, bei der vor allem ein Neuanfang, Selbstbewusstsein und Geheimnisse im Vordergrund stehen.

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 4/5

    Logik: 4/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 4/5

     

     

    Gesamt: 4/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783841505057

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 208 Seiten

    Verlag: Oetinger Taschenbuch

    Erscheinungsdatum: 01.03.2018

     

  3. Cover des Buches Fa(t)shionista (ISBN: 9783864930539)
    Magda Albrecht

    Fa(t)shionista

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Durga108
    Die Autorin, Magda Albrecht, wurde 1986 in Stralsund geboren und wuchs in Berlin auf. Nach ihrem Amerikanistik-Studium ist sie als politische Sprecherin und Journalistin tätig. Sie schreibt regelmäßig für den Blog "Mädchenmannschaft", forscht und hält Vorträge zu den Themen Queer-Feminismus sowie Körpernormierungen und Dicksein. Mehr auf ihrer Webseite: http://magda-albrecht.de/ .

    "Schon als Sechsjährige ärgert sich Magda Albrecht über die Kommentare ihrer Mitmenschen, die abfällig über ihren dicken Körper sprechen. Heute will sie das Schönheitsideal verändern, besser: ausdehnen, denn nicht die vielen Pfunde, sondern die Vorurteile sind hartnäckiger als gedacht: Wer dick ist, hat versagt, ist faul und ungebildet. Warum eigentlich?, fragt sich die Autorin nach vielen Jahren der Verunsicherung und verordnet sich seither keine Diätshakes mehr, sondern eine doppelte Portion Selbstbewusstsein. Denn sie hat gelernt, dem Schlankheitsideal etwas entgegenzuhalten: stolze Fatshionistas und die Erkenntnis, dass Diäten nichts bringen — außer schlechter Laune."

    Ihre Forderungen hat sie in 10 Wünschen an die Welt genauer definiert:
    1. Die Zahl auf der Waage entscheidet nicht über meinen Wert.
    2. Ich will Schönheitsideale ausdehnen – und zum Platzen bringen.
    3. Essen ist für alle da – und zwar mit Genuss, nicht mit Stress.
    4. Ich möchte eine vorurteilsfreie medizinische Behandlung.
    5. Ich möchte die Möglichkeit haben, mit meinem Körper eine coole Freundschaft einzugehen – oder sogar eine heiße Liebesaffäre.
    6. Ich möchte mich bewegen, weil es mir Spaß macht – nicht, weil ich muss.
    7. Ich nehme es nicht hin, dass es mehr Diätprogramme gibt als passende Klamotten.
    8. Ich habe ein Recht auf Schutz vor Diskriminierung.
    9. Ich will mich in den Medien vertreten sehen – am liebsten mit Kopf und nicht als headless fatty!
    10. Ich habe ein Recht auf körperliche Selbstbestimmung – und fordere dieses auch für andere ein.

    Das alles hat Potential und macht sicherlich der einen oder anderen "Betroffenen" Mut, zumal Magda Albrecht mit einem humorigen Schreibstil versucht, ihre Anliegen öffentlich zu machen. V.a. im zweiten Teil des Buches schreibt sie selbst als lustige, kumpelhafte Dicke gegen das Klischee der lustigen, kumpelhaften Dicken an. Dadurch kämpft sie jedoch nicht gegen ein Klischee, sondern bedient es auch noch. Ähnlich ging es mir, mit den, nach meinem Geschmack, viel zu häufigen Hinweisen, dass die Autorin so gerne isst: "Ich war ein hungriges Mädchen...", "Der Löffel in der Hand und ich - wir sind ein echtes Dreamteam!" usw. Auch hier bedient sie ein Klischee und zwar das der undisziplinierten, lustgesteuerten und überhaupt nicht gesundheitsbewussten Vielesserin. Vielen Dank Frau Albrecht, der Schuss ging nach hinten los! Genauso wenig lustig finde ich ihre Ausdrücke für essen, Bauch, oder dicke Körper, wie "Wampe", "spachteln", "speckig" usw. Diese empfinde ich abwertend und beleidigend und kann so gar nicht darüber schmunzeln.

    Albrecht sagt "Mein Fett ist politisch", aber dann doch bitte politisch-korrekt!
  4. Cover des Buches Gossip Girl 1 (ISBN: 9783641022839)
    Cecily von Ziegesar

    Gossip Girl 1

     (380)
    Aktuelle Rezension von: Simba99
    Als Fan der Fernsehrserie musste ich nun auch mal mit den Büchern beginnen. Eins vorweg, der Aufbau der Familien ist ganz anders als in der Serie. Ich hoffe das lässt drauf schließen, dass auch die Story eine ganz andere ist. Das fänd ich super!

    Der Einstieg mit dem ersten Buch war schonmal super! Bin ich mal gespannt wies weitergeht!
  5. Cover des Buches Die Rache trägt Prada. Der Teufel kehrt zurück (ISBN: 9783442542871)
    Lauren Weisberger

    Die Rache trägt Prada. Der Teufel kehrt zurück

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Vanessa92

    Leider hat mich der zweite Teil der Teufel trägt Prada Reihe recht enttäuscht, es geht eigentlich nur um Andy´s weiteres Leben und Miranda hat nur ganz kurze Auftritte hie und da. 

    Eine Fortsetzung die es nicht gebraucht hätte. 

  6. Cover des Buches Dress like a Parisian (ISBN: 9783791385235)
    Aloïs Guinut

    Dress like a Parisian

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Bri

    Mode – häufig schnelllebig, heute mehr denn je. Einen eigenen Stil dabei zu entwickeln, der sich über die Jahre hingweg verfeinert und dabei nicht zu sehr aus der Zeit gefallen scheint, war für mich seit meiner Lehre zur Einzelhandelskauffrau Textil im damals ersten Haus am Platze meiner Heimatstadt etwas, was ich mir vorgenommen hatte. Heute, viele Jahre später ertappe ich mich in Berlin häufig dabei, wie ich dem Trend, alle können alles tragen und das bunt gemischt, mit Skepsis gegenüberstehe. Nicht, weil ich besser als jemand anderes wüsste, worin sich andere Menschen wohlfühlen – denn auch darum geht es, man muss sich in seinen Klamotten wohlfühlen können – sondern weil ich denke, man sollte immer das tragen, was die eigenen Vorzüge unterstreicht. Und Vorzüge, die hat jede*r von uns. Wie das die Pariserinnen machen, das kann man jetzt in einem Buch aus dem Prestel Verlag nachlesen und sich daran ein Beispiel nehmen, wenn man das möchte.


    Dress like a Parisian hat mich von Titel und Cover her stark an How to be Parisian – whereever you are erinnert und musste deshalb unbedingt genauer betrachtet werden. Äußerlich unterscheiden sich die beiden Bücher nicht wirklich, doch was How to be Parisian ausmacht, dieses – wie sagt man im Französischen so schön – „Je ne sais quoi? das hat Dress like a Parisian leider nicht, was aber auch seine Gründe im Konzept hat.

    Während How to be … so ziemlich alle Belange des Lebens einer modernen Frau anspricht, ist Dress like a Parisian naturgemäß auf das Thema Mode beschränkt. Natürlich geht es auch ein wenig um Kosmetik, Frisur und Accessoires, aber in einem Buch, das Tipps zur Findung eines eigenen Kleidungsstils gibt, muss die Mode vorherrschen. Beide Bücher vereinen jedoch das, was die Pariserinnen wohl in den Genen haben: Stil und Klasse.

    Einen eigenen Stil zu kreieren, hat viel mit einem Sinn für klassische Elemente zu tun, die gerne mit einem außergewöhnlichen, schrillen, exotischen oder einfach farblich herausstechenden Accessoire kombiniert werden dürfen. Wie man das gezielt bewirken kann, wird klar deutlich gemacht. Das Plädoyer für einen Kleidungsstil, in dem man sich wohlfühlt, unterstreicht die allgegenwärtige Lässigkeit in Paris lebender Frauen. Sie machen sich gerne chic, aber zu viel Lebenszeit dafür zu vergeuden, das muss nicht sein. Denn es gibt doch so viel zu erleben.

    Diese Lässigkeit hat nichts mit dem zu tun, was derzeit zum Beispiel auf Berliner Straßen zu sehen ist: ein buntes Durcheinander von allem. Manchmal meine ich fast, ich wäre zurück in die 80er Jahre gebeamt worden, ohne es zu merken. Aber nicht in die coolen, sondern in die Jahre der Goldkettchen und Schulterpolster … andererseits hat man häufig das Gefühl, es würden so viele Stile miteinander kombiniert, dass ein chaotisches Abbild der unterschiedlichsten Modeströmungen alles Zeiten entsteht. Wem das gefällt, der kann sich hier wahrlich austoben.

    Wer es gerne etwas zielgerichteter hätte, der kann sich im vorliegenden Buch detailliert und punktgenau über Farben, Stoffe, Mustermixe, Formen, Schnitte und Kombinationsmöglichkeiten informieren. Häufiger gibt es sogar Angaben darüber, welchem Typ Frau ein gewisser Schnitt besonders gut steht. Dabei werden aber keine strikten Vorgaben gemacht, eher geht es darum, Inspirationen zu geben, sich selbst mit der eigenen Persönlichkeit modisch auseinanderzusetzen und so letztendlich einen ganz eigenen Stil zu entwickeln.

    Dress like a Parisian richtet sich nicht an eine bestimmte Art von Frau, sondern an alle Frauen, die sich ein wenig mit Mode – und nicht nur mit Trends – auseinandersetzen möchten. Die Autorin Aloïs Guinut hat nach ihrem Studium am renommierten Pariser Institut Français de la Mode lange Zeit als Modetrendscout gearbeitet und betreibt heute ihren eigenen  Personal Shopping und Style Coaching Service.

  7. Cover des Buches American Psycho (ISBN: 9781447277705)
    Bret Easton Ellis

    American Psycho

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Patrick Bateman scheint alles zu haben, was man sich wünscht. Einen super bezahlten Job, keine Überarbeitung, eine tolle große Wohnung, nur die teuersten Klamotten, eine nette Verlobte und er sieht einfach großartig aus. Das alles macht ihn aber nicht glücklich und gerade weil er alles hat, muss er es kompensieren. Seine Leidenschaft für schöne Frauen wird zur Obsession und er findet gefallen an perversen Morden und viel Blut. Auch Geschäftspartner oder verhasst Kollegen müssen so ihr Leben lassen, aber dieser immer perfekte Patrick Bateman scheint doch zu so etwas nicht fähig zu sein denken alle. Oder etwa doch?

  8. Cover des Buches Der Teufel trägt Prada (ISBN: 9783641034078)
    Lauren Weisberger

    Der Teufel trägt Prada

     (832)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Andrea hat gerade erst den College-Abschluss in der Tasche, kommt von einer Weltreise und ist eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben. Fehlt nun nur noch eines: ein cooler Job bei einer Zeitung. Am liebsten beim renommierten New Yorker oder einem anderen namhaften Tagesblatt. Als äußerst sympathische Protagonistin, ergreift Andy die Chance und steigt bei Runway ein. Nur nicht, so, wie sie hoffte als Journalistin, sondern als zweite persönliche Assistentin von Miranda Priestley. Dem Drachen, der sich als Chef des Ganzen von ganz unten nach ganz oben vorgearbeitet hat. Andrea ist eine vielleicht auch unterm Durchschnitt modebewusste Frau. Wie ein großer Teil der Menschen, ist Mode für sie etwas praktisches, was eventuell auch gut aussehen kann. So geht sie voller Naivität zum Vorstellungsgespräch in Klamotten, die nach der Beurteilung der Klackerschnepfen von Runway wohl nur noch zum Putzen geeignet ist. Andrea ist angeekelt von dem Verhalten und gleichzeitig fasziniert. Überraschenderweise kriegt sie den Job für den Millionen anderer Frauen sterben würde.

    Andrea, deren Namen man tatsächlich auf verschiedenste Arten verzerren und brüllen kann, lernt schnell, dass eine Größe 38 einem Elefanten gleich kommt und eine 36 immernoch nah dran am Ende der Welt ist. Hochnäsigkeit und Intrigen unter Mitarbeitern, sowie aufgesetzte falsche Lächeln und Geschleime haben die Kollegen bei Runway perfektioniert. Sie ist, wie ich als Leserin ebenfalls, absolut fasziniert von diesen Eigenschaften, die Runway ausmachen. Gleichzeitig stößt sie dies jedoch auch ab und sie überlegt mehrmals, ob sie sich das antun will. Doch Fakt ist, ein Jahr unter Miranda Priestley und ihr stehen alle Türen offen. Dabei bleibt sich Andrea anfangs noch sehr treu, erst nach und nach fängt die Gehirnwäsche bei ihr an zu wirken, wobei auch das nie ganz, weshalb sie mir bis zum Schluss sehr sympathisch bleibt. Öfter, als im Film (der zwar Inhalte des Buches aufgreift, jedoch nicht in der Heftigkeit und noch seicht ist im Vergleich) tyrannisiert Miranda Andrea aufs Äußerste. Faszinierend ist dabei, wie wenig mit Andreas Gedanken auf den Nerv gingen, ebenso wie ihre ewige Litanei darüber diesen Laden zu verlassen. Wenn man sich die ganzen großen und kleinen Gemeinheiten vor Augen führt, die sie durchleben muss, weil ihre Chefin weder Anstand, noch so etwas wie Empathie oder Verständnis hat, kann ich es verstehen. Genauso wie auch ihren Wunsch es durchzuziehen, um danach bei ihrer Wunsch-Zeitung anzufangen. Wer braucht schon Essen, Schlaf oder gar soziale Kontakte außerhalb der Modewelt, wenn man in einer Redaktion mit faszinierenden Ausblick unter Miranda Priestley arbeiten kann? Richtig, vermutlich normale Menschen, aber nicht so die Angestellten bei Runway, das wäre schließlich eine Sünde. 

    Eine gute Darstellung des toxischen Arbeitsverhältnisses unter Nichtbeachtung einer guten Work-Life-Balance. Sicher hätte man dies noch mehr ausführen können, doch im Anbetracht der Seitenzahl empfand ich dies als ausreichend. Schließlich habe ich mich solidarisch schon genug mit Andy geärgert. Insbesondere über den ihr später ebenfalls oft passierenden Miranda-Rückzieher. Das dargestellte Bild der Arbeit in der Modebranche unter wunderbarem Setting und mit mega Charakteren, kann ich mir tatsächlich genauso vorstellen, wenn es vielleicht auch etwas too much dargestellt sein könnte. 

    Andrea ist sympathisch, empathisch und voller anfänglicher Euphorie auf den Job. Nach und nach wird sie ein klein wenig modischer mit dem Hang ebenfalls in 32 zu passen. Doch ihre Menschlichkeit verliert sie nie. Mit der Zeit gibt sie selbst Miranda mal Kontra und dabei ist sie stellenweise sogar lustig. Während dessen sind die meisten anderen Runways stoisch und hochnäsig, wahnhaft vernarrt in Miranda, Runway und Mode. Sie stellen alles über ihren eigenen Spaß, aber nur so lange, wie sie ins Visier von Miranda fallen könnten. Situationen werden ausgenutzt und selten zeigt sich ein normalsterbliches Verhalten. 

    Dieses Buch ist relativ dick und so hat es mich doch etwas überrascht, wie gut und schnell ich es durchsuchen konnte. Klar, ich kannte den Film und war mehr als gespannt, ob das Buch ebenfalls so krass ist. Tja, es ist heftiger. Der Schreibstil ist leicht und durch Andreas Ich-Perspektive und ihrem kleinen Hang zu Sarkasmus und Ironie, so wie die Kunst genau das richtige Bild zu fassen, ist es ein Leichtes gewesen durch die Seiten zu fliegen. 

    Insgesamt hat mich dieses Buch mehr als unterhalten. Es ist eine gute Mischung aus Realität und Übertreibung, aus Komik und Ernst. Dazu bekommt man zumindest eine liebenswerte Protagonistin, die einem das Gefühl gibt noch von dieser Welt zu sein. Es gibt einen Einblick in die harte Modebranche, über die man sich im Zweifel noch nie Gedanken gemacht hat und dabei vergisst der Roman nicht auf jeden Sonnen- und Schattenseite einzugehen. 🤳🏻

  9. Cover des Buches The Cuckoo's Calling (ISBN: 9780316206853)
    Robert Galbraith

    The Cuckoo's Calling

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Nicolai_Levin

    Ein Kriminalroman der konventionellen Art. Das muss nicht schlecht sein, im Gegenteil - es muss nicht immer Serienmord und Blutsturz und Perversion sein. Sprachlich gibt sich das Opus unauffällig mit ein paar ganz netten Einsprengseln da und dort.

    Was ich mochte, war die Chemie zwischen Ermittler Strike und seiner Assistentin Robin, die von der aufregenden Detektivbranche fasziniert ist und einen erfreulich intelligenten Sidekick angibt. Positiv - speziell gegenüber dem Harry-Potter-Universum - fällt auch eine Reihe von angenehm dreidimensionalen Charakteren, wie etwa dem Modezaren Guy Somé, auf. Das ist mal was anderes, als die Knallchargen aus Hogwarts.

    Was ich dagegen gar nicht mag, sind diese Agatha-Christie-mäßigen Charaden, wo der Gärtner zur Garage rennt, sich den Overall des Chauffeurs überwirft und danach wieder zurückeilt, um die Rosen zu gießen. (Hier die Frage, wer warum in welcher Wohnung wo war) Das kommt im wahren Leben einfach NIE vor!

    Störend finde ich auch, wenn der Ermittler (speziell wenn er die Erzählperspektive bildet!) kurz vor dem Ende etwas weiß, was er den Leser_innen vorenthält. Das gehört sich einfach nicht.

    Und ich bin erschüttert, welche absoluten Anfänger-No-nos der Verlag seinem Autor hat durchgehen lassen: Der Held, der sich im Spiegel betrachtet und darin sein Äußeres darlegt - sagt mal, geht's eigentlich noch?!

    Bleibt die Erkenntnis, dass Frau Rowling eine sehr mäßig begabte Schriftstellerin mit grandioser Nase für gute Stories bleibt.

    Und mir (hier wirds jetzt spoilerig) am Ende die Frage, wieso der Privatdetektiv überhaupt beauftragt wurde? Das ergibt einfach gar keinen Sinn!

    Im Ganzen okaye Krimikost mit Abstrichen; besser als Barnaby, aber Welten von den Spitzentiteln des Genres entfernt.

  10. Cover des Buches Die Schnäppchenjägerin (ISBN: 9783641069421)
    Sophie Kinsella

    Die Schnäppchenjägerin

     (958)
    Aktuelle Rezension von: liebesleser

    Ein gut geschriebener, fesselnder, überdrehter Roman, der ein eigenes Genre begründete, das man vielleicht „Bekenntnisse einer liebenswerten Chaotin“ nennen könnte: Ich habe es wirklich gerne gelesen, konnte, einmal angefangen, nicht mehr aufhören und war bei den Schlüsselszenen des Buches (Rückkehr zu Vater und Mutter, plötzliches Engagement nach dem Betrug an den Nachbarn der Eltern, Showdown mit Luke in der Fernsehshow) bewegt und gerührt. 

    Was ich mich aber während der Lektüre oft gefragt habe: Muss man besonders naiv oder besonders reif sein, um mit der Heldin mitfühlen zu können? 

    Naiv genug, um den Selbstbetrug nicht zu bemerken oder zu entschuldigen, um die Hoffnungen ernst nehmen zu können, die Rebecca in immer wieder neuen „Problemlösungen“ sieht, und um an das Glück zu glauben, das der grenzenlose Konsum ihr zu bescheren scheint. 

    Oder reif genug, um all das abgeklärt zu verfolgen und seinen Lesegenuss daraus zu ziehen, wie sie gleich einer tragikomischen Figur eines Schelmenromans immer wieder „gerade noch so davon kommt“, während die Lage insgesamt immer kritischer wird, bis am Ende das große märchenhafte Finale kommt.

    Sophie Kinsella hat beides angelegt und geschickt, aber auch auf verstörende Weise, verknüpft: die minutiöse Studie einer Kaufsucht mit all ihren Kennzeichen und eine bunte Hommage an die Welt der Mode und des Scheins, der material world. Manchmal liest es sich, als sei der Reiz des letzteren eine ausreichende Entschuldigung für die ungezügelte Kauflust, und die Mahnungen der Banken stellten eine regelrechte Unverschämtheit dar: als sei das Geldausgeben ohne Limit ein Grundrecht jeder modebewussten Frau. Dann wieder wird doch die Verzweiflung und Hilflosigkeit der Protagonistin deutlich. 

    Heute würde so ein Buch womöglich mit Triggerwarnung und Hotline der Schuldnerberatung veröffentlicht, damals, lange vor Lehmannpleite und Inflation, behielt die Leichtigkeit noch die Oberhand. 

    Fazit: zwiespältig, aber gerade deshalb lesenswert, auf jeden Fall mit verdientem Klassikerstatus.

  11. Cover des Buches How To Be Parisian wherever you are (ISBN: 9783442719839)
    Anne Berest

    How To Be Parisian wherever you are

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Immer mal wieder überkommt mich die Lust, alles stehen und liegen zu lassen und nach Paris  zu fahren. Die Stadt, die Menschen, sogar der Verkehr und der Lärm folgt einen eigenen Dynamik, die stimulierend und entschleunigend zugleich sein kann. Die Uhren ticken anders in Paris. Schnell und langsam, laut und leise. Und mitten drin: die Pariserin. 

    Von vielen Frauen um ihre Eleganz und ihrer nahezu mühelosen Schönheit beneidet, wird in diesem Buch kein Cliché über die Pariserin ausgelassen. Angefangen bei Modetips über zu hilfreiche Hinweise zum Thema Fremdgehen und die perfekte Crêpe - jeder Aspekte im Leben einer Femme fatale wird betrachtet und episodisch kurz zusammengefasst. Die Autorinnen haben kein Do and Don‘t ausgelassen, so kann man mit diesem Buch als Hilfe jeden Fauxpas mit Charme aus dem Weg gehen. 

    Insgesamt eignet sich das Buch eher als lustiger, halbseriöser, vollironischer Zeitvertreib, der einen zu etwas mehr französischer Lässigkeit bewegt, aber am Ende doch froh sein lässt, zu sein wie man ist. 

    Denn ehrlich gesagt, Pariserin zu sein klingt anstrengend.

  12. Cover des Buches Shopaholic & Baby (ISBN: 9783442492466)
    Sophie Kinsella

    Shopaholic & Baby

     (569)
    Aktuelle Rezension von: Between_beautiful_words_

    Shopaholic & Baby begeistert mich mal wieder sehr mit der Leichtigkeit und dem Humor der Protagonistin.🥰 


    Die Neuauflagen sind einfach so grandios und ich liebe die Farben, sie passen einfach super gut zueinander! 


    Dieser Teil hat mir einen Ticken besser gefallen als der Vorgänger, denn irgdnwie hat es sich anders angefühlt. Das Baby Shopping wurde natürlich auch eingebaut, jedoch sehe ich mich da teilweise selbst mal 😂😂 


    Andere Dinge standen dieses Mal im Vordergrund und ich habe die Beziehung der beiden irgendwie anders wahrgenommen. Sie war präsenter und man hat mehr Luke kennengelernt 🙈


    Luke und Rebecca standen mehr im Vordergrund und eine neue Protagonistin bringt Spannung, Missverständnisse und Ärger mit in die Story! Ich konnte ja schon recht früh erahnen, was dahinter stecken könnte, doch Beckys Art mit allem umzugehen, bringt einem immer wieder zum Lachen. Missverständnisse, falsche Interpretationen und Becky selbst sorgen dafür, dass sich alles zuspitzt und man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. 


    Man denkt sich jedes Mal wieder, „ne das kann jetzt nicht passieren“, „Luke jetzt rede doch mit ihr“ oder „Nein Becky Nein! Das kannst du so nicht tun“😂😂 und immer wieder passiert es doch oder sogar noch schlimmer 😂 

    Die Übertreibungen sorgen jedoch dafür, dass es dauerhaft amüsant bleibt und man wirklich auch mal laut auflachen muss😂 


    Die Nebenstory mit Jess, die weiterhin präsent ist, gefiel mir auch super gut! 🥰

    Auch das Thematisieren der Geburtsvorbereitungen im Allgemeinen ist sehr gut gelungen 🥰 


    Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit unserer tollpatschigen und  amüsanten Rebecca Brandon weitergehen wird 🥰

  13. Cover des Buches Weiblich, ledig, untot: Betsy Taylor Roman 1 (ISBN: B005ZS9FW6)
    Mary Janice Davidson

    Weiblich, ledig, untot: Betsy Taylor Roman 1

     (670)
    Aktuelle Rezension von: Kolibri_liest

    Wer eine gehörige Portion Smut sucht, wird hier nicht enttäuscht, denn die Protagonistin und ihr ebenso untoter Counterpart gehen aufs Ganze. Doch Bettsy geht einem manchmal auch gehörig auf die Nerven. Wegen der Charaktere oder dem Plot bin ich leider nicht dran geblieben, sondern einfach wegen der knisternden Atmosphäre.

  14. Cover des Buches Watercolor Fashion Illustration. Schritt für Schritt zur perfekten Modeillustrationen mit Wasserfarben. (ISBN: 9783830714569)
    Francesco Lo Iacono

    Watercolor Fashion Illustration. Schritt für Schritt zur perfekten Modeillustrationen mit Wasserfarben.

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Sarafinchen

    Es ist wirklich ein ganz tolles Buch, was das im Moment so angesagte Aquarell Zeichnen mit Fashion und Mode kombiniert. Mit vielen Tutorials zu unterschiedlichen Themen wie Mode, Accessoires, Schmuck, etc. kann man sich an das Thema schön herantasten. Die vielen Tutorials machen Lust, vieles selber auszuprobieren.

    Am Anfang gibt es natürlich eine Einführung ins Thema Farben mischen, Übungen dazu, Thema Licht und Schatten etc. 

    Super fand ich auch den Unterschied zwischen Männern und Frauen Gesichtern und wie man z. B. Augen zeichnet aus verschiedenen Perspektiven uns so weiter.

    Ein tolles Buch zum Ausprobieren, üben und schmökern, für alle, die Interesse am Illustrieren, Fashion und Aquarellieren haben.

  15. Cover des Buches Pusteblume (ISBN: 9783641119355)
    Marian Keyes

    Pusteblume

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Flocke09
    Ich habe etwas länger gebraucht um in dieses Buch hineinzufinden. Die eigentliche Story lässt recht lange auf sich Warten. Im Mittelpunkt dabei stehen die Leben von vier Freunden. Als einer davon plötzlich an Krebs erkrankt, ändert sich auch das Leben der anderen sehr stark. Dabei gibt es hauptsächlich Veränderungen in den Liebesbeziehungen der Freunde. Eine verlässt ihren Mann, die andere gesteht einem Arbeitskollegen die Liebe. Sehr unterhaltsam geschrieben, aber zu vorhersehbar.
  16. Cover des Buches The Devil Wears Prada (ISBN: 9780007156108)
    Lauren Weisberger

    The Devil Wears Prada

     (60)
    Aktuelle Rezension von: DaniW
    Als Andrea nach ihrem College-Abschluss einen heiß begehrten Job in einem angesagten Mode-Magazin erhält, kann sie ihr Glück fast nicht fassen. Überall ist sie umringt von Armani, Gucci und Dior, von wunderschönen Menschen, von Mode, Klatsch und Tratsch. Bis sie dem Teufel in Person begegnet, ihrer eigenen Chefin Miranda. Diese gibt ihr völlig unmögliche Aufgaben (z.B. den neuesten Harry-Potter-Band vor dessen Erscheinungs-Datum auftreiben) und stürzt Andrea oft in schiere Verzweiflung (z.B. Sonntag nachts, wenn sie Andrea anruft, um sich über die Nanny ihrer Kinder zu beschweren. Wie lange kann Andrea dies durchhalten? Und vor allem - will sie es?
    Beim Lesen kann man nicht anders als laut lachen, den Kopf schütteln über die Dreistigkeit der Vorgesetzten und doch schwant einem die Erkenntnis dass so manche der eigenen Chefinnen den einen oder anderen teuflischen Zug trägt.
    Bösartig, humorvoll und mit viel Elan erzählt!
  17. Cover des Buches Unter der Decke (ISBN: 9783453864825)
    Marian Keyes

    Unter der Decke

     (86)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Ich bin wirklich ein großer Fan von Marian Keys und genau das war hier bei dieser Sammung von Kurzgeschichten und Kolumnen-Beiträgen auch das Problem. Denn wenn man schon viele Bücher von ihr gelesen hat, dann hat man das Gefühl, man kennt das alles schon. Schade, hatte ich mir mehr von versprochen.
  18. Cover des Buches Holly. Die verschwundene Chefredakteurin (ISBN: 9783641205218)
    Anna Friedrich

    Holly. Die verschwundene Chefredakteurin

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Da die Inhaltsangabe sehr interessant für mich klang, musste ich dieses Buch unbedingt lesen.

    Dieses Buch umfasst mehrere handelnde Personen, die ganz zu Beginn alle kurz vorgestellt werden und aus deren Perspektive die Geschichte dann auch in immer wieder wechselnder Reihenfolge erzählt wird. Die Geschichte bleibt immer nur für sehr wenige Seiten bei den einzelnen Personen und wechselt nach meistens 2-4 Seiten dann zur nächsten Person. Dieser ständige Wechsel macht es etwas schwer, eine Beziehung zu den jeweiligen Charakteren aufzubauen und sich in sie einzufinden. Bevor man ein Gefühl für eine Person entwickeln kann ist schon wieder die Nächste an der Reihe. Dieser Umstand erschwert es auch etwas, alle Personen genau auseinander zu halten.

    Außerdem gibt es noch die Perspektive der Kamera, die oft einen Übergang zwischen den handelnden Charakteren darstellt und die, wie es eine Kamera eben so macht, einfach einen allgemeinen Überblick über die ein oder andere Situation vermittelt. Ich muss sagen, die Rolle der Kamera finde ich überflüssig und musste mich erstmal an diese Perspektive gewöhnen, was mir aber bis zum Schluss, ehrlich gesagt, nicht so recht gelungen ist.

    Insgesamt ist das Buch aber leicht verständlich geschrieben und da es gerade einmal 160 Seiten hat, lässt es sich zügig lesen. Durch die vielen Personenwechsel und da jeder auch seine eigene Geschichte erzählt fehlt mir aber leider ein richtiger Spannungsaufbau. Es gibt das eine große Gesamtthema der verschwundenen Chefredakteurin und eben die vielen kleinen Themen der einzelnen Rollen. Für so viele Geschichten, die auch noch immer durcheinander und nicht der Reihe nach erzählt werden, sind 160 Seite dann doch etwas zu wenig.

  19. Cover des Buches Sushi für Anfänger (ISBN: 9783453409460)
    Marian Keyes

    Sushi für Anfänger

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Lisa tritt den Job als Chefredakteurin in Dublin an. Aber wie soll man hier ein gutes Frauenmagazin aufbauen?

    Es gab Stellen die witzig waren, aber auch Stellen die die sehr langezogen wurden. Die Charaktere wurden sehr überzogen und es hat immer irgendwas gefehlt das man eine Bindung zu den jenigen aufbauen kann. Die Handlung war gut, weil nicht immer nur die rosigen Seiten gezeigt werden, aber es kam nicht richtig in den Lesefluss. Ich hab mich sehr schwer mit dem Buch getan.

    Ich kann das Buch leider nicht empfehlen.

  20. Cover des Buches Die Vintage-Prinzessin (ISBN: 9783641119775)
    Nicole Richie

    Die Vintage-Prinzessin

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Hazelmaus101

    Entgegen vieler anderer Rezensionen, hat mich der Roman positiv überrascht. Er war kurzweilig, amüsant, mit ner Prise Glamour, Sex und Crime. Sehr gut geschrieben! Es kam absolut keine Langeweile beim Lesen auf. Das Buch ist perfekt für einen Tag am Strand oder Pool. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

  21. Cover des Buches Mondscheintarif (ISBN: 9783499012853)
    Ildikó von Kürthy

    Mondscheintarif

     (1.055)
    Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage

    In dem Buch Mondscheintarif begleiten wir Cora Hübsch, wie sie nach einem Date mit ihrem Traummann auf den Anruf danach wartet, der einfach nicht kommt. In Tagebuchform erzählt Cora in typisch weiblicher Art vom Kennenlernen, von ihren Zweifeln, von ihren Gesprächen mit Freunden und lässt den Lesenden daran teilhaben, wie Single Frauen Anfang 30, bei denen der gesellschaftliche Druck für eine Beziehung steigt, Dating auf emotionale Weise erleben.

    Ich habe mich sehr verstanden und repräsentiert gefühlt, als ich diese Geschichte gelesen habe, auch wenn alles natürlich etwas überspitzt dargestellt ist. Gleichzeitig wird man beim Lesen auch etwas auf den Boden der Tatsachen zurück geholt und daran erinnert, dass Frau ihren Selbstwert nicht über das Interesse eines Mannes definieren sollte und dass es auch nichts bringt und einem nicht gut tut, in alles etwas hinein zu interpretieren und dass eine klare und offene Kommunikation der Schlüssel zu weniger Dramen ist.

    Am Ende des Buches findet man eine Leseprobe zur Fortsetzung "Eine halbe Ewigkeit", die einen ganz anderen Ton anschlägt. Einerseits klingt es sehr interessant, bei dieser Geschichte die Uhr um 25 Jahre vorzustellen, andererseits befinde ich mich selbst noch in der Phase der Anfang 30 Jährigen und werde daher noch etwas warten, bis ich die Fortsetzung lesen werde. Insgesamt eine sehr unterhaltsame und kurzweilige Geschichte. 

  22. Cover des Buches I heart Paris (ISBN: 9780007357260)
    Lindsey Kelk

    I heart Paris

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Lev
    Neue Stadt - alte Geschichte Angela Clark ist zurück in New York. Und reist gleich weiter nach Paris! Weil ihr Freund Alex dort ein Festival spielt und Angela gleichzeitig die Chance bekommt, in Paris einen Reiseartikel für eine größere Zeitschrift zu schreiben, scheint der Trip zunächst optimal zu laufen. Außerdem hat sie sich endlich entschlossen, Alex' Angebot anzunehmen und bei ihm einzuziehen - nur gesagt hat sie ihm das noch nicht. ... Dies ist die Ausgangssituation nach den ersten 30 Seiten von "I heart Paris", dritter Band der "I heart"-Serie. Wie üblich läuft wenig so wie geplant und dasi st leider nicht das einzige, was dem Leser bekannt vorkommen dürfte. Im Gegensatz zum zweiten Band ist es diesmal Angela, die von Eifersucht geplagt wird, doch ansonsten gibt es wenig Änderungen. Aufgrund der sehr begrenzten Sets von Personen (Angela, ihr Freund Alex, ihre Freundinnen Jenny und Louisa,ihre Chefin sowie deren gemeine Assistentin) schafft es Lindsay Kelk leider nicht, dieser Geschichte noch neue Seiten zu verschaffen. Alles scheint eine Wiederholung der LA-Abenteuer und als Leser langweilt man sich schnell, wenn man die anderen Bücher gerade erst gelesen hat. Fazit: Wie häufiger bei Chick lit-Serien (siehe Shopaholic) nutzen sich die Charaktere schnell ab, die Handlungsspielräume und Charakterentwicklung sind sehr begrenzt. Zudem nerven die Stereotypen, mit denen Angela "ihre" Städte sieht spätestens im dritten Buch. Schade!
  23. Cover des Buches Suche bissigen Vampir fürs Leben (ISBN: 9783802581687)
    Kimberly Raye

    Suche bissigen Vampir fürs Leben

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Bandelo

    Wie komme ich zu dem Buch?

    Ich habe es auf dem Grabbeltisch entdeckt, inklusive zweitem Band, da konnte ich nicht nein sagen...  

    Cover und Einband:

    Ich habe die Softcover Ausgabe gelesen. Man sieht dort eine blonde Frau in einem Klischee Vampir Outfit, die sich über einen Mann hermacht... Der Einband ist liebevoll gestaltet, fühlt sich gut an und das Cover passt zur Geschichte, was will man mehr? 
      

    Layout:

    Die Kapitel sind durchnummeriert. Die Nummern sind groß, aber in etwas schnörkeliger Schrift geschrieben, passend zum Buch. Die Schrift ist mir ein wenig zu klein. 

    Inhalt:


    Es geht um Lil, die ein Vampir ist. Auf den ersten Seiten bekommt man ein gutes Gefühl für den Schreibstil und die Protagonistin. Der Leser begleitet sie beim Aufbau ihrer eigenen Dating-Agentur.
    In der Welt dieses Buches gibt es Vampire, verschiedene Sorten, Werwölfe und Menschen und alle wissen voneinander, was das Leben aber auch nicht einfacher macht.
    Die Story ist nicht besonders anspruchsvoll aber unterhaltsam! Lil ist tollpatschig, ein Dickkopf und eine Klischee-Frau wie sie im Buche steht. Nicht, dass sie kochen und aufräumen würde, aber sie kann an keinem Designer-Schuh-Paar vorbei gehen und sexy Männer sind natürlich auch Thema.

    Fazit:

    Abgesehen von den manchmal doch etwas langen Passagen über Mode, Outfits und die coolsten Schuhe ist die Geschichte eine sehr leichte aber witzige Unterhaltung. Wer aber schon nach den ersten Kapiteln das Grauen kriegt, der verpasst nicht viel beim Rest. :) 

    Ich empfehle euch das Buch wenn...

    ... euch "noch eine" Vampirgeschichte nicht abschreckt, die mal ganz unkonventionell ist.
  24. Cover des Buches New York für Anfängerinnen (ISBN: 9781477824702)
    Susann Remke

    New York für Anfängerinnen

     (33)
    Aktuelle Rezension von: JenEfron

    Ich war vor kurzem selbst erst in New York und bin dann ganz zufällig auf dieses Buch gestoßen. Da ich Fernweh hatte, dachte ich: Dieses Buch muss ich lesen. Allein das Cover hat mich fasziniert.

    Leider hat mich die Story einfach nicht abgeholt. Ich kam einfach nicht rein. Immer und wieder habe ich mich gezwungen weiter zu lesen. Könnte ja sein, dass es mich doch irgendwann in den Bann zieht. Letztendlich habe ich dann doch abgebrochen, da ich weder mit der Protagonistin noch mit der Story zurecht kam. Die ersten Kapitel haben sich einfach wie Kaugummi gezogen und vieles war nicht nachvollziehbar.

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