Bücher mit dem Tag "faszinierend"
68 Bücher
- Walter Moers
Die Stadt der Träumenden Bücher
(3.505)Aktuelle Rezension von: claudiaZDies war mein erster Ausflug in das Universum von Zamonien und ich kann dem Autor eine überwältigendes Ausmaß an Fantasie bescheinigen. Schön fand ich auch die Illustrationen, die in meiner Taschenbuchausgabe in schwarz-weiß enthalten sind. Zu Beginn hatte ich etwas gebraucht, um in die Geschichte hinein zu finden. Doch dann hatte es mich auch gepackt. Ich hätte nicht gedacht, was man mit Büchern alles anstellen kann. Neben dem Schreiben, Lesen, Sammeln, Verkaufen spielen auch seltenere Behandlungsformen eine Rolle, z.B. die Jagd nach Büchern oder sogar das Verspeisen von Büchern.
- Michael Ende
Die unendliche Geschichte
(7.087)Aktuelle Rezension von: Greta_Elaine_KaschinskyDie unendliche Geschichte ist für mich eines dieser seltenen Bücher, die niemals an Bedeutung verlieren. Michael Ende erschafft eine fantastische Welt, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen berührt und immer wieder neu entdeckt werden kann. Ein Buch, das man jeder Generation vorlesen kann und das dabei jedes Mal neue Inspirationen und Gedanken weckt. Besonders beeindruckend ist, wie zeitlos die Geschichte wirkt und welchen Einfluss sie auf die Fantasy-Literatur hatte – auch auf spätere erfolgreiche Autor:innen wie J.K. Rowling. Ein zeitloser Klassiker, den man einfach gelesen haben sollte.
- Patrick Süskind
Das Parfum
(10.274)Aktuelle Rezension von: Karandi
Ich muss sagen: Wenn ich rein die Sprache betrachte, ist Das Parfüm wirklich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe – allerdings mit dem klaren Hinweis, dass ich mich dabei ausschließlich auf die Sprachkultur beziehe. Deshalb gebe ich dem Buch auch gerne 3,5 Sterne. Was den Inhalt angeht, bin ich jedoch zwiegespalten.
Mich konnte das Thema nicht wirklich abholen. Für meinen Geschmack wurde weder Spannung aufgebaut noch echte Dramatik erzeugt. Stattdessen wirkt vieles eher verstörend: Es geht um einen talentierten Parfümeur, der den Drang entwickelt, den Duft von jungen Frauen einzufangen – einen Duft, den sie nur im Tod freigeben.
Da ich nicht spoilern möchte, gehe ich nicht näher auf sein Schicksal ein – nur so viel: Es ist eines, das ihn letztlich zurecht ereilt und das er sich am Ende sogar selbst aussucht.
Das Buch ist in vier Teile gegliedert, von denen ich einen persönlich als eher unwichtig empfunden habe. Aber das ist natürlich nur meine subjektive Meinung.
Im Kern dreht sich die Geschichte um Fanatismus und falsche Hingabe. Gleichzeitig bekommt man auch einen Einblick in eine gewisse „Schönheit“ der Privilegien aus der Perspektive des Täters, besonders gegen Ende des Buches.
Alles in allem ist es ein Blick auf Moralvorstellungen, die man zwar nachvollziehen muss, obwohl sie eigentlich nicht nachzuvollziehen sind. Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen beendet und war leicht unbefriedigt, da es nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen hat.
Trotzdem bin ich froh, es gelesen zu haben und nun zu dem Kreis derjenigen zu gehören, die dieses Werk kennen. Ich hätte das Buch vermutlich abgebrochen, wäre es nicht in dieser außergewöhnlich guten erzählerischen Art geschrieben worden.
Andere Werke von Patrick Süskind kenne ich bisher nicht, aber aufgrund seines Schreibstils kann ich mir gut vorstellen, weitere von ihm zu lesen.
Ich würde das Buch dennoch jedem empfehlen, der gerne liest. Allein wegen seines Wortschatzes und der Erzählweise ist es ein bedeutendes Stück Kulturgut. Außerdem ist es mit etwas über 300 Seiten ein Roman, den man gut an ein oder zwei Abenden lesen kann.
- Cornelia Funke
Tintenwelt 2. Tintenblut
(3.540)Aktuelle Rezension von: Isika0510Eine gelungene Fortsetzung, mit Höhen und Tiefen.
Sehr gut geschrieben, man konnte sich wirklich super in die Geschichte und die Charaktere hineinversetzen!
Mit manchen Szenen rechnet man nicht, umso spannender macht es das Buch natürlich.
mich bin sehr gespannt, wie es denn weitergeht und was noch auf einen zukommt! - Maja Lunde
Die Geschichte der Bienen
(1.094)Aktuelle Rezension von: SeitenwindDie Aneinanderreihung der drei einzelnen Handelsstränge ist anfangs sehr mau. Manch einer ist dramatischer und relevanter als der andere. Hier und da beschäftigte ich mich eher damit, einen Favoriten zu krönen als mich den Inhalten zu widmen - weil sie einfach zu schnell auserzählt sind.
Die Stärken sind gewisse Dialoge und Handlungsorte, die einen mitnehmen und die man aus dem eigenen Leben wiedererkennt (z.B. Vater-Sohn-Verhältnis).
Insgesamt wird leider zu sehr im Detail dramatisiert. Das Buch müsste überarbeitet und gerafft werden, dann wäre es auch eine sehr solide Filmvorlage.
- Ransom Riggs
Die Insel der besonderen Kinder
(2.145)Aktuelle Rezension von: jenvo82Inhalt
Als Jacobs Großvater stirbt, wird für den Jugendlichen klar, dass er die Geschichten, die ihm sein Opa zeitlebens erzählt hat, noch einmal hinterfragen muss. Angeblich war Abraham in seinen jungen Jahren nicht nur ein Waisenkind, sondern ist viel gereist und hat abenteuerliche Dinge erlebt, die er seinem Enkel in schier unglaublichen Geschichten nahebringen wollte. Vieles davon hat Jacob schon lange nicht mehr geglaubt, sei es die Erzählung von einem schwebenden Mädchen oder die wilden Verfolgungsjagden mit gruseligen Monstern.
Doch der Tod seines Großvaters wirft Fragen auf und Jacob reist gemeinsam mit seinem Vater auf die Insel Cairnholm, um Spuren aus der Vergangenheit seines Großvaters aufzuspüren. Jacob besucht das örtliche Museum und erfährt Vieles, was ihm genauso bereits erzählt wurde. Der 03. September des Jahres 1940 scheint ein enorm wichtiges Datum für Abraham gewesen zu sein und genau an diesem Tag wurde das Waisenhaus durch einen Bombenabwurf vollkommen zerstört.
Die Merkwürdigkeiten häufen sich und Jacob befürchtet, dass die wilden Erzählungen doch der Wahrheit entsprachen und keine fiktiven Geschichten waren. Spätestens als er den besonderen Kindern des Waisenhauses begegnet, die ihn die Zusammenhänge erklären, inklusive der aufwendigen Zeitschleife, die ihre Heimleiterin konstruiert hat, um ihr Leben zu schützen. Es gelingt ihm selbst von einer Seite auf die andere zu gelangen, er trifft die Freunde seines Opas, die nach 70 vergangenen Jahren immer noch Teenager sind und er muss erleben, dass es auch die Monster irgendwie geschafft haben, zu überleben …
Meinung
Von dieser Fantasy-Reihe sind bereits 6 Bände erschienen, der erste hier wurde im Jahr 2011 veröffentlicht. Trotzdem bin ich in erster Linie durch die Verfilmung darauf aufmerksam geworden. Dort geht es nicht immer kindgerecht zu, manches ist für jüngere Zuschauer eher gruselig – aber wie so oft in diesem Genre führen mich die Filme zum Buch und das geschriebene Wort gefällt mir dann eindeutig besser.
Das Buch beinhaltet viele alte Fotos, die thematisch in die Geschichte eingeflochten werden und ihr Mehrwert verleihen. Die Magie kommt nicht zu kurz aber vor allem das hochinteressante Thema der Zeitreisen. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Verwandlungen und Lebensaufgaben – ein kleines Universum, welches in den Folgebänden sicherlich in vielen bunten Facetten schimmern wird. Band 1 weckt auf jeden Fall mein Interesse, an dieser Reihe dranzubleiben, gerade weil mich die vielen Abenteuer von Jacob und seinen neuen Freunden gekonnt in andere Welten entführen.
Fazit
Ich vergebe gute 4 Lesesterne für einen gelungenen Reihenauftakt, der weniger Gruselelemente aufweist, als zunächst vermutet. Das magische, düstere Setting, die langsam aufziehende Geschichte, die vor Toten und Morden nicht zurückschreckt, besticht vor allem durch die Dynamik, die mit Zeitreisen einhergeht. Auch die zahlreichen Nebenfiguren werden nahbar und dadurch erhöht sich der plastische Eindruck des Buches. Trotz der dunklen Stimmung und der gefährlichen Etappen im Kampf gegen das Böse überwiegt hier die Hoffnung und ein gefeiertes Miteinander. Diese Story eignet sich sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene, sie bedient nicht unbedingt ein Klischee. Besonders toll erscheint mir das Universum, welches sich nun für die Folgebände öffnet, es gibt hier zahlreiche Ansatzpunkte für die Entwicklung der Figuren untereinander, miteinander oder auch nicht und das durch verschiedene Zeitschleifen hindurch immer wieder hinein in eine neue Welt, die es doch nicht unbedingt braucht, weil die Dinge sich in ihren Grundzügen stets wiederholen. Band 2 wird von mir definitiv noch gelesen und dann schaue ich weiter …
- Cornelia Funke
Tintenwelt 3. Tintentod
(2.960)Aktuelle Rezension von: Isika0510Der dritte Band hat mich leider, in den verschiedenen Sequenzen und Charakteren, nicht mehr so überzeugen können, wie die ersten beiden Teile.
Es war dennoch teilweise spannend und unterhaltsam, in Teilen aber auch etwas langatmig und dadurch für mich schwer dranzubleiben.
Die Geschichte und die Tintenwelt an sich, sind trotzdem wahnsinnig faszinieren und toll zu Papier gebracht!
- Sebastian Fitzek
Das Kind
(2.510)Aktuelle Rezension von: stefan182Inhalt: Der Anwalt Robert Stern soll einen besonderen Mandanten vertreten: Simon Sachs, 10 Jahre alt und todkrank, gibt an, er sei ein wiedergeborener Serienmörder. Um dies zu beweisen, will er Robert Stern an einen alten Tatort führen. Und tatsächlich: Stern stößt dort auf eine Leiche. Abends erhält Stern zudem einen mysteriösen Anruf: Eine Person behauptet, Sterns kurz nach der Geburt verstorbene Sohn sei in Wahrheit am Leben. Doch dessen Aufenthaltsort will er nur verraten, wenn Stern ihm alles über Simon offenbart…
Persönliche Meinung: “Das Kind” ist ein Psychothriller von Sebastian Fitzek. Erzählt wird er hauptsächlich aus der personalen Perspektive von Robert Stern, zwischendurch finden sich aber noch weitere Perspektiven wie z. B diejenigen von polizeilichen Ermittlerfiguren oder von Sterns ehemaliger Frau. Die Spannungskurve der Handlung ist sehr hoch: Das liegt einerseits an den eher kurzen, rasant erzählten Kapiteln, die meist mit einem Cliffhanger enden. Andererseits an den vergleichsweise vielen offenen Fragen, deren Zustand lange vage bleibt und nach deren Antworten man lechzt. Um nur ein paar dieser Fragen zu nennen: Wieso weiß Simon von Morden, die vor seiner Geburt geschahen? Wer sind die Toten (es wird nicht bei einem bleiben)? Wenn Simon nicht der Mörder ist: Wer dann? Welche Rolle spielt der anonyme Anrufer im Ganzen? Und: Ist Sterns Sohn nun tot oder nicht? Beantwortet werden die Fragen in einem großen, dramatischen Finale, das zudem mit mehreren Wendungen auftrumpft. Was mir ebenfalls gefallen hat, ist der Umgang mit der Erkrankung von Simon (Simon hat einen Hirntumor). Natürlich ist ein Thriller nicht das geeignete Genre, diese in ihrer Tiefe zu thematisieren. Aber trotzdem: Fitzek geht mit dem Tumor von Simon empathisch um, lässt Simon seinen Raum und seine eigene Stimme. Der Schreibstil von Fitzek ist anschaulich und fesselnd, sodass man durch die Seiten des Thrillers fliegt. Insgesamt ist “Das Kind” ein hochspannender, fesselnder Thriller mit mehreren überraschenden Wendungen.
- Sebastian Fitzek
Der Seelenbrecher
(3.451)Aktuelle Rezension von: SeleWie sehr habe ich den Seelenbrecher geliebt! 🖤 Für mich ist es bis heute eines meiner absoluten Lieblingsbücher von Sebastian Fitzek. Ich wünschte wirklich, ich könnte es vergessen und noch einmal ganz von vorne lesen, um all die Wendungen erneut zu erleben. 😍
Ich würde dieses Buch allen empfehlen, die überraschende Wendungen lieben und beim Lesen gerne selbst miträtseln. Immer wenn man denkt, man weiß, wer der Täter ist, kommt alles ganz anders. Nichts ist so, wie es scheint, und genau das macht dieses Buch für mich so unglaublich spannend. Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich die Geschichte gefesselt und immer wieder überrascht. Für mich definitiv ein Fitzek, den man gelesen haben muss! ❤️
- Colleen Hoover
Weil ich Layken liebe
(3.956)Aktuelle Rezension von: doertemueller00Die Liebesgeschichte von Will und Layken ging mir etwas zu schnell, aber die ganzen unvorhergesehenen Dinge, die passieren, habe ich dann doch nicht kommen sehen.
Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, weil es so einen angenehmen Schreibstil hatte, dass ich einfach nur durch die Seiten geflogen bin.
Am Ende mochte ich es dann doch sehr gerne. - Nino Haratischwili
Das achte Leben (Für Brilka)
(277)Aktuelle Rezension von: Barbara_NeltingEin Buch, was allein durch seinen Umfang schreckt und entsprechend lang bei mir lag, bevor ich mich herangewagt habe. Tja, was soll ich sagen: Ich habe nicht bereut, es gelesen zu haben und vermutlich werden mich die lebensnah geschilderten Protagonistinnen und ihre Schicksale sowie wie vor allem ihre Welt (Georgien als Teil der Sowjetunion über das 20. Jahrhundert hinweg) noch lange begleiten. Auch mochte ich den teils poetischen Schreibstil und, wie alles miteinander verwebt war.
Mehr als 3 Sterne kann und mag ich dennoch nicht geben. Allzu sehr schimmerte durch die Geschichten aller beschriebenen Frauen ein Fatalismus, eine Tragik, eine Schicksalsergebenheit, die meines nicht ist und die ich der Autorin als Eigenschaft unterstelle. Ja, die Zeiten waren hart und schwierig. Ja, es gab Tod, Folter, Vergewaltigung, persönliches Unglück. Aber MUSS denn deshalb wirklich jede einzelne Person dieses Buches eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln, gebrochen sein und fortan unfähig zu Glück, Selbstliebe, etc.? Ich finde: nein, und hätte mir in all dem Schatten mehr Licht gewünscht. Leider war es jedoch über all die mehr als 1200 stolzen Seiten des Romans so, dass, wenn man einmal glaubte, dass es jetzt endlich mal für eine der geschilderten Frauen ganz gut liefe, man sicher sein konnte, dass das Unglück nicht fern war, oft durch eigenes Zutun. Das ermüdet und nervt sogar mit der Zeit, und schmälert die unglaubliche Leistung der Autorin, über 100 Jahre georgischer und europäischer Geschichte mit berührenden, miteinander zusammenhängenden Einzelschicksalen zu verknüpfen, leider arg.
- Sebastian Fitzek
Amokspiel
(2.320)Aktuelle Rezension von: Denise43437Der Psychothriller „Amokspiel“ wurde von Sebastian Fitzek geschrieben. Da der Autor sehr erfolgreich ist und schon viele Jahre schreibt, vermute ich, dass jeder schon mal etwas von diesem Autor gehört hat. Für die, die ihn nicht kennen: Bei Fitzek handelt es sich um einen von Deutschlands erfolgreichsten Autoren. Er hat mehr als 40 Bücher geschrieben. Die meisten davon sind Thriller, wie auch dieses Buch.
Die Hauptrolle in diesem Thriller spielt die Kriminalpsychologin Ira Samin, die eigentlich nur das Haus verlassen hat, um sich eine Cola Light Lemon zu kaufen und sich dann mit einer Überdosis Medikamenten das Leben zu nehmen. Allerdings kam ihr ein Überfall in einem Gemischtwarenladen sowie ein Geiseldrama beim Berliner Radiosender 101Punkt5 dazwischen. Dieses begann mit einer Führung durch die Radiostation. Ira wurde als Verhandlerin für das Geiseldrama eingesetzt. Durch das Geiseldrama erfährt der Leser viel über den familiären Hintergrund von Ira und dem Geiselnehmer. Welche Forderung der Geiselnehmer stellt, wird an dieser Stelle nicht verraten.
Wie es bei Fitzeks Psychothrillern üblich ist, spielt das menschliche Verhalten sowie die Psyche einschließlich dazugehöriger Krankheiten (beispielsweise Sucht) eine große Rolle. Damit in seinem fiktiven Thriller die Fakten stimmen, hat er mehrere Experten, wie beispielsweise zwei Ärzte, ein Polizei-Insider oder jemand, der sich mit dem Radio auskennt, beim Schreiben des Thrillers beteiligt.
Insgesamt ist ein spannender Thriller, bei dem Fitzek die Lesenden auf viele falsche Fährten führt und sie immer wieder aufs Neue mit Wandlungen in der Geschichte überrascht. Daher bin ich sehr froh, dass dieser Thriller, es ist Fitzeks zweiter Psychothriller, zum 20-jährigen Autorenjubiläum noch mal aufgelegt wurde und zwar in Form einer wunderschön gestalteten Hardcover-Sonderedition, die optisch richtig etwas her macht.
Ich empfehle diesen gelungenen Psychothriller sehr gerne weiter.
- Randall Munroe
What if? Was wäre wenn? Jubiläumsausgabe: Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen
(196)Aktuelle Rezension von: PrinzeraAuf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden, durch einen Post einer Bekannten auf Bookstagram und fand direkt, dass es sich irgendwie lustig und spannend anhört. Denn klar, auch ich habe Fragen, die mich mir insgeheim so stelle, die aber so wild sind, dass ich niemals damit rechnen würde darauf eine fundierte Antwort zu erhalten. Und genau solche Leute schreiben Randall auf seinen Blog und er beantwortet, was er kann und mit seinem Gewissen vereinbaren kann auf höchst amüsante und schlaue Weise.
Die Optik des Buches ist relativ schlicht in einem Comic Stil gehalten, der dem Leser auch im Buch immer wieder begegnet, denn nicht nur, dass der Autor diese abstrusen Fragen beantwortet, Nein er zeichnet oft auch noch kleine Comics dazu, welche mir als nicht ganz so wissenschaftlich begabte Leserin, die Themen nochmal veranschaulichen.
Ich finde es wirklich erstaunlich wie Randall es schafft, dem Leser so kinderleicht wahrlich wissenschaftliches Wissen zu vermitteln, anhand von Fragen, die an Abstrusität teilweise kaum zu übertreffen sind. Ich habe so viel gelernt und es ist mir sogar leicht gefallen, selbst die komplexesten Szenarien (egal ob im Bezug auf das Weltall, Atome oder Mathematik) zu verstehen und nachzuvollziehen.
Das Ganze wird gepfeffert mit einer Prise Sarkasmus oder Ironie und herauskommt ein Wissensbuch der ganz anderen Art. So etwas wie "What if" ist mir vorher noch nirgends begegnet und umso dankbarer bin ich, auf das Buch aufmerksam geworden zu sein.
Fazit:
Dieses Buch ist für alle, die genauso wie ich, wenig Antworten aber umso mehr Fragen im Kopf haben und sich einfach freuen, dass es in der Welt jemanden gibt, der sich genau diese Fragen durchliest und bis ins Detail durchdenkt um dann eine Antwort zu geben, welche einen zwar nicht immer befriedigt aber doch zumindest zum Schmunzeln bringt.
- Lynn Raven
Blutbraut
(1.125)Aktuelle Rezension von: LolaRose88Ich hatte vor Jahren "der Kuss des Kjer" gelesen und dann irgendwann auch "Whitchghost". Die Thematik und der Charakter von Cass hatten mir sehr gut gefallen und so hatte ich auf eine ähnliche Protagonistin gehofft. Leider Fehlanzeige.
Lucinda, die sich selbst als tough bezeichnet und teilweise auch so eingeführt wird, ist eine reine Katastrophe. Ich verstehe, dass sie PTSD hat und dies weitestgehend unbehandelt geblieben ist. Aber es ist reine Frustration ihren ungefilterten, inneren Monolog mitzulesen. Am Ende habe ich ihre Anfälle nur noch überflogen, da ich es leid war in einer Endlosschleife "oh mein gott", "neinneinnein", "atmen", "meine Lungen" und "Zittern" zu lesen. Sie stellt die klassische damsel-in-distress dar. Aber besitzt dann leider die Dreistigkeit plötzlich starrköpfig zu werden und sich in äußerst dämliche Situationen zu bringen, so dass man sich ernsthaft fragt, ob sie auf ihre gesamten geistigen Fähigkeiten zugreifen kann.
Mich hat das vor allem dahingehend aufgeregt, weil es einem klassischen Frauenbild in die Hände spielt: sie ist schwach und ängstlich und sobald sie sich durchsetzt und ihren eigenen Weg geht, sieht man, dass sie es nicht kann, weil sie zu "dumm" dafür ist.
Da die Story spannend war und ich es trotzdem zu Ende gelesen habe, gibt es 2 Sterne. Dafür, dass ich gehofft habe, das die Protagonistin einen qualvollen Tod erleidet und endlich still ist, fehlen 3.
- Ursula K. Le Guin
Erdsee
(226)Aktuelle Rezension von: Schulbibliothek-Latina-AHFDieser wundervollen illustrierten Gesamtausgabe sollte ich statt 5 möglichen Sternen 10 Sterne geben können, denn sie beinhaltet nicht nur die z.T. neu übersetzten 6 Erdseeromane, sondern auch 4 weitere Stories, z.T. vor dem ersten Roman entstanden, sondern auch viele Texte, Nachworte usw., die die Autorin Urusla K. Le Guin zu ihrem Werk schrieb. In meiner Science-Fiction und Fantasy geprägten Jugend ist "Erdsee" leider etwas an mir vorbei gegangen, so habe ich mich sehr gefreut, dieses nun abgeschlossen, in der dt. Ausgabe insgesamt 1100 Seiten, neu entdecken zu können. Ich wurde nicht enttäuscht. Denn ""Erdsee" hat wenig zu tun mit der Hochfantasy, besonders verkörpert vom "Herrn der Ringe", mit all dem Kampf-, Blut- und Schlachtengedöns zu tun. "Erdsee" ist erstaunlich friedlich, ländlich und mitunter auch sehr philosophisch. Erstaunlich dabei wie aktuell manche Passagen einen vorkommen. Wenn der inzwischen zu den Unholden übergelaufene Gaiman schreibt, dies "ist die beste Geschichte über einen Jungen, der auf eine Zauberschule geschickt wird." kann ich ihm nur zustimmen. Wobei die Magie von "Erdsee" wenig zu tun hat mit der mondänen Magie einer gewissen reichen Britin. Sie ist so völlig anders, so erdverbunden, dass das Lesen in den Erdseeromanen wie eine Reise in eine andere Welt ist. Le Guin schreibt tatsächlich selbst augenzwinkernd, dass sie weitere Teile von "Erdsee" nur geschrieben hat, um weitere Reisen in die von ihr erdachte Inselwelt, die von überwiegend schwarzen und dunklen Menschen (Ausnahme: Die Karger, darunter auch die Hauptperson Tenar, 2. Roman) und Drachen bewohnt wird, zu unternehmen. Ja, tatsächlich, "Erdsee" ist ein Epos, dass überwiegend Protagonisten mit schwarzer oder dunkler Hautfarbe hat! Die Autorin schreibt, wie Verlage dies in der langen Editionszeit von "Erdsee" versucht haben, es mit weißen Menschen auf dem Cover zu überdecken. Zudem glaube ich, mit "Erdsee" war die Fantasy schon cosy oder cozy, bevor dieser Begriff in den letzten Jahren mit einigen "gemütlichen" Romanen auftauchen konnte. Am Ende des Lesens war ich schon traurig, einmal weil ich die Inseln von "Erdsee" verlassen musste und zum anderen, weil dies auch die Hauptperson "Sperber", mit der das Epos beginnt und auch endet, tun muß. Aber wenn morgen ein Drache an mein Fenster klopft, mir in der Drachensprache sagt, ich solle aufsteigen und ihm nach "Erdsee" folgen. Natürlich steige ich dann auf!
- Christopher Schacht
Mit 50 Euro um die Welt. Wie ich mit wenig in der Tasche loszog und als reicher Mensch zurückkam
(127)Aktuelle Rezension von: HopeandliveChristopher Schacht erfüllt sich nach seinem Abitur einen großen Traum, er will um die ganze Welt reisen. Nicht das ein solcher Traum für junge Menschen ungewöhnlich wäre, ich kenne kaum einen, den nach dem Abitur nicht das Reisefieber packt, doch Christopher reist auf eine ganz besondere Art und Weise, mit nur 50 Euro in der Tasche, seinem Rucksack und dem festen Willen, nicht mit dem Flugzeug zu fliegen, macht er sich auf den Weg. Da würden schon einmal einige junge Menschen den Rückzieher machen. Doch wer sich die gutgelaunte Frohnatur auf dem Cover anschaut, gewinnt schon vor dem Lesen den Eindruck, bei dem könnte es klappen, der lässt sich nicht so schnell von seinem Vorhaben abbringen.
Christopher nimmt uns mit und schreibt während der ganzen Reise Tagebuch, frisch von der Leber weg, was ihn bewegt und berührt und das fast immer positiv und humorvoll. Dennoch ist es kein Easy-going, er macht sehr viele gute Erfahrungen auf seiner Reise, durchaus auch mal negative, die ihn jedoch keinesfalls dazu bewegen, die Reise abzubrechen. Es gelingt ihm diese Erfahrungen hinter sich zu lassen und einfach weiter zu gehen in dem festen Vertrauen, es wird sich ein Weg zu seinem nächsten Ziel öffnen.
Während der Reise lernt er auch immer mehr auf Gott zu vertrauen und das fließt in seine Tagebucheinträge mit ein und der Leser kann auch erkennen, dass Christopher in diesen vier Jahren, in denen er von seiner Familie getrennt war, zu einem erwachsenen Menschen gereift ist. Interessant war, dass er sich immer einen offenen und freundlichen Blick auf die Menschen, die ihm begegneten, bewahrt hat und vielfach auch wirklich Bewahrung erlebte. Er war sich auch nicht zu schade, alle möglichen Arbeiten zu erledigen um seine Reisekasse aufzubessern und hat in etliche Berufsgruppen hineingeschnuppert. So ist er mit dem Segelboot, zu Fuß, mit der Bahn, dem Bus (häufig völlig überfüllt und leicht marode), irgendwelchen Lastwagen etc. gereist.
Auf dieser Reise hatte er auch schriftlichen Kontakt mit einer jungen Frau aufgenommen und sie haben sich auf diese Weise so gut kennengelernt und füreinander Gefühle entwickelt, dass sie sich schlussendlich trafen und beschlossen zusammen weiter durch das Leben zu reisen. Mir hat dieser Reisebericht sehr gut gefallen, oftmals habe ich es aus Sicht einer Mutter gelesen und dachte, oh, das musste jetzt auch noch sein;):), doch es lohnt auf jeden Fall auf Reisen zu gehen und wenn es wie bei mir oft literarisch ist.
- Kim Newman
Die Vampire
(64)Aktuelle Rezension von: TheSaintIn diesem 1.280 Seiten dicken Werk findet sich die "Anno Dracula"-Trilogie.
Der erste Roman "Anno Dracula" wurde von mir bereits rezensiert (siehe in meiner Bibliothek unter "Buchserien") und daher geh ich in dieser Rezension gleich zum zweiten Roman "Der rote Baron" weiter:
Britische Revolutionäre hatten Dracula, der nach der Ehelichung Queen Victoria's zum nominellen Oberhaupt des Britischen Empire geworden war, 1888 erfolgreich vom Thron gestossen. Ihm gelang die Flucht auf das europäische Festland... In den Jahren der Suche nach einem geeigneten Strohmann wird Dracula 1905 mit Kaiser Wilhelm II. fündig. Dessen Träume nach einem Weltreich entsprechen den Plänen des Vampirs und so steigt dieser zum Vertrauten des Kaisers auf. Als Kanzler des Deutschen Reiches schlußendlich entfesselt der Vampirfürst den I. Weltkrieg... 1918 toben die Kämpfe zu Luft und zur Erde. Über deutschem Boden fällt den Briten ein Kampfflieger besonders auf... es ist Manfred von Richthofen, der als "Roter Baron" mit seinem Jagdgeschwader 1 kühnste Attacken fliegt und britische Flieger zuhauf vom Himmel schießt. Die Kriegsberichte, die an London gemeldet werden und von einem "Kaiserangriff" berichten und von einer kurz vor der Fertigstellung stehenden Geheimwaffe rufen den "Diogenes Club" auf den Plan. Charles Beauregard bricht an die Front auf und und arbeitet sich an das Château du Malinbois heran - dem Stützpunkt des Richthofen-Jagdgeschwaders. Als sich dann auch ein Zeppelin mit Dracula an Bord dem Château nähert scheint klar, wo sich die Geheimwaffe befindet und wo Beauregard ansetzen muss, um den Krieg zu entscheiden...
Der dritte Roman "Dracula Cha-Cha-Cha" bringt Charles Beauregard, mittlerweile 106 Jahre alt, nach Rom in Italien. Es ist 1959 und die mittlerweile "graue Eminenz" des "Diogenes-Club" hat ein aufmerksames Auge auf Dracula, der anscheinend das Leben eines Müßiggängers führt. Als sich die Gerüchte über eine weitere Verehelichung des Vampirfürsten - diesmal mit der rumänischen Vampirältesten Asa Vajda - verdichten, nimmt der "Diogenes-Club" an, dass Dracula über diese Ehe zumindest in Rumänien mittels der Kommunisten wieder an die Macht kommen möchte. Als sich ein maskierter Vampirmörder daran macht, die zu den Hochzeitsfeierlichkeiten eintreffenden Vampirältesten zu ermorden, ist Beistand für Charles notwendig: Der "Diogenes-Club" entsendet Commander Hamish Bond... die Journalistin Kate Reed, die eigentlich nur Charles besuchen wollte und in die Ereignisse um die Vampirmorde verwickelt wird, gesellt sich mit Geneviève Dieudonné (selbst Vampirälteste und Partnerin von Beauregard) in den Palazzo Otranto, wo es abermals zu einer dramatischen Konfrontation der Lebenden mit den Untoten kommt...
Kim James Newman (*1959), ein englischer Journalist, Filmkritiker und Schriftsteller präsentiert uns in dieser Trilogie einen Dracula abseits von Bram Stoker: sein Vampirfürst ist ein rücksichtsloser, zu allem entschlossener Krieger... ein wahrer Überlebenskünstler, der den Vernichtungsversuchen des "Diogenes-Club" immer wieder entgeht. Die hier präsentierten Geschichten spielen in einer alternativen Welt... Newman's Kenntnisse über Geschichte und wirklich gelebte Personen werden mit einer Unmenge an fiktionalen Figuren aus der Pulp Fiction verwoben. Im ersten Roman taucht Jack the Ripper auf, im zweiten Roman tummeln sich neben den wirklich gelebten Richthofen-Brüdern, Edgar Poe und Mata Hari fiktionale Größen wie Dr. Caligari oder Lord Ruthven. In der dritten Geschichte haben wir die wunderbare Hommage an den filmischen James Bond in der Figur des schottischen Hamish Bond oder wir finden Tom Ripley unter den Hochzeitsgästen. Die Ideenflut und die Begeisterung des Autors ist überwältigend und die Plots spielerisch und intelligent mit realem geschichtlichen Setting verquickt. "Dracula Cha-Cha-Cha" war übrigens WIRKLICH ein Euro-Hit... 1959 von Bruno Martino gesungen (findet man auch auf YouTube).
Es ist sehr erfreulich, dass der "Heyne"-Verlag hier in einer sehr gelungenen Übersetzung diese Genreperle dem deutschen Leser präsentiert. Leider scheint die deutsche Verlagswelt nicht so sehr überzeugt von der Annahme der wuchtigen schaurig-schrägen Geschichten Newman's durch den deutschsprachigen Horrorleser zu sein, denn die losen weiteren Geschichten aus der Dracula-Welt sowie die der des Sherlock Holmes und des "Diogenes-Club" blieben bis dato unübersetzt. Eine klare Leseempfehlung für den Dracula/Vampir-Fan!
- Tom Fletcher
Der Weihnachtosaurus und die Winterhexe
(91)Aktuelle Rezension von: KayuriIn diesem Band trifft William wieder auf seinen Freund den Weihnachtosaurus. Dieses Mal geht es für ihn auf ein Abenteuer das zeitlos ist. Dabei lernen wir neue Charaktere kennen und treffen auch alte Bekannte wieder. Ein spannendes Abenteuer rund um eine große Rettung beginnt.
Dabei mag ich den einfach Schreibstil und die tollen Bilder. Diese halten die Aufmerksamkeit auch von kleinen Kindern. Die kurzen Kapitel laden zum schnellen lesen ein und machen Spaß.
- Maja Köllinger
Mondstaub und Sonnenstürme
(82)Aktuelle Rezension von: Ellaa_Meine Meinung:
•Achtung. Diese Rezension enthält viele Spoiler, da der Klappentext meiner persönlichen Meinung nach, sehr vage ist und den Inhalt nicht recht beschreibt.•
Ein sehr tiefgründiges und detailliert beschriebenes Buch über Galaxien, die hier über den menschlichen Verstand hinausreichen. Ich habe ehrlich gesagt, etwas total anderes erwartet, war aber nicht enttäuscht.
Cover: Das Cover und die innere Gestaltung sind einfach ein absolutes Träumchen. ♡ Auf dem Cover sehen wir das Seitenprofil eines Mädchens, welches unsere Hauptprotagonistin Stella darstellen soll.
Ihr Inneres ist eine einzige Galaxie, gefühlt tausende Sterne, Konstellation und Wolkenstürme aus rötlichen, lilanen und blauen Tönen wirbeln umher und ergeben ein unglaublich schönes Bild! Der Himmel ist teilweise dunkelviolett, wodurch sich das Ganze noch schöner hervorhebt.
Die innere Gestaltung zeigt nicht nur verschiedenste Bilder, die passend zu der Geschichte ausgewählt wurden, sondern am Anfang eines jeden Kapitels gibt es noch die Sonne und Monde. :) Super schön! ♡
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. (:
Er war sehr gut verständlich und sehr angenehm und flüssig zu lesen.
Die ausführlichen Beschreibungen waren einerseits toll- denn man konnte sich dadurch alles sehr gut vorstellen und es war ziemlich bildhaft. Andererseits hat es mich doch zugegebenermaßen gerade anfangs etwas abgelenkt und sich dadurch etwas gezogen.
Für mich war es durchwachsen- dennoch bin ich schon auf andere Werke der Autorin gespannt. :)
Idee: Die Idee hat mir insgesamt recht gut gefallen. :)
Sofort werden wir in die Geschehnisse des Buches geworfen- Stella, unsere Hauptprotagonistin findet ihre toten Eltern. Ihre Welt liegt in Scherben. Sie ist gebrochen, wird in die geschlossene Psychiatrie eingeliefert und wir lernen sie schnell, besser kennen. Denn langsam lebt sie sich ins Leben zurück.
Aber nicht nur das: Stella scheint unglaubliche Gaben zu besitzen.
Nicht nur, dass sie die Seelen aller Menschen anhand von Galaxien in ihren Augen erkennen kann.
(Getrübte Galaxien bedeuten Trauer, mehrere ausgeprägte Planeten z.B. das der Person mehrere Menschen wichtig sind, etc), sondern sie scheint auch unmittelbar mit der Sonne und dem Mond verbunden zu sein..
Stella muss sich nicht nur an ihre neuen Pflegeeltern gewöhnen, sondern herausfinden, was es mit ihren Gaben auf sich hat. Denn diese sind keineswegs natürlichen Ursprungs.. Als sie dann auch noch auf Noris trifft, der genauso zu sein scheint wie sie, muss sie feststellen, dass ihre Eltern ihr wohl einiges verheimlicht haben..
Wem kann sie vertrauen?
In diesem Buch geht es um Freundschaften, Liebe, aber auch Selbstfindung und Akzeptanz. Leider konnte mich das Buch jedoch nicht so fesseln wie erhofft.
Kapitel: Von Kapitel zu Kapitel steigerte sich die Spannung. (:
Ich muss sagen, dass ich tatsächlich sehr über den Inhalt und den Verlauf des Buches überrascht war.
Für mich hatte es nicht nur Fantasyelemente und ein wenig Romance, sondern auch einen Hauch von Crime. Eine interessante Mischung! (:
Das Ende hat mir recht gut gefallen. (: Es war ein klassisches Happy End mit einer etwas offenen Zukunft. Jedoch schon sehr positiv ausgelegt. Auch die Wendungen zum Schluss waren unverhofft und überraschend. Insgesamt ein netter Einzelband für Zwischendurch. (:
Charaktere: Die Charaktere haben mir gut gefallen.
Im Vordergrund steht die junge Stella. Stella mochte ich recht gerne- sie ist ein starkes Mädchen, obwohl sie soviel durchgemacht hat. Vor allem ist sie jedoch auch jemand der auch mal Schwäche zulässt und unperfekt ist. Diese Mischung hatte etwas sehr natürliches an sich. Ich muss sagen, dass ich wegen des detaillierten Schreibstils von ihrem Charakter etwas abgelenkt wurde, aber dennoch war sie nicht vollkommen farblos.
Auch Noris gefiel mir als Charakter recht gut. Anfangs kam er als Bad Boy daher, aber das Image wechselte relativ zügig.. Zumindest gegenüber Stella. :)
Viele der Charaktere durchleben eine gravierende Veränderung zum Ende hin und das Bild was man von ihnen hat, ändert sich radikal. Mindblowing.
Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 3,5 Sterne. (: Für mich war die Geschichte eine echte Überraschung vom Inhalt her und hat mich gut unterhalten können, war aber kein Highlight für mich. Ein Buch was perfekt für Zwischendurch geeignet ist und eine erfrischend andere Story bietet. Gerade für die Sternengucker unter uns ein Muss. ♡
- Heike Knauber
Najaden - Das Siegel des Meeres
(83)Aktuelle Rezension von: ThalaKlappentext: Brodelnde Feuerinseln, am Meeresgrund leuchtende Steine, das unendliche Sandmeer – ein exotisches Fantasyabenteuer.
In Heike Knaubers Roman lauert an jeder Ecke tödliche Magie, geheimnisvolle Wesen kämpfen in der Arena um Leben und Tod, und die Seiten knistern nur so vor Romantik. Dabei spielt die vielschichtige Handlung sowohl am Grunde des Meeres als auch in einem Wüstenreich, das im Sandmeer zu versinken droht: Knaubers Heldin Meliaé ist Thronfolgerin des legendären Najaden-Volkes – doch weiß sie nichts über ihre Herkunft. Als zwei grausame Brüder sie entführen, scheint Meliaés Tod unausweichlich, doch dann entdeckt sie ihre dunkle Liebe zu einem Mann, der sich für sie sogar mit dem Gott der Unterwelt anlegen wird …
Meine Meinung: Man merkt, dass die "Najaden" für die Autorin ein echtes Herzensprojekt sind. Knauber schafft eine völlig eigene High Fantasy Welt, die das komplette Gegenteil des normalen Alltags ist. Wer eine liebliche Meerjungfrauenstory erwartet, liegt hier völlig falsch. Das Setting ist eher orientalisch und erinnert an griechische Mythen, aber auch an die Komplexität von "Games of Thrones". Das enorm komplexe Worldbuilding der Autorin hat mich schwer beeindruckt. Verschiedene Reiche auf unterschiedlichen Kontinenten, neue Fantasiewesen und Völker- gerade aufgrund der für mich eher ungewohnten Namen war es anfangs schwierig für mich die einzelnen Schauplätze und Völker auseinander zu halten. Im laufe des Buchs habe ich aber daran gewöhnt. Gerade in der dunklen Jahreszeit war das Buch für mich wie ein kleiner Kurzurlaub, denn ich konnte in eine völlig neue Welt abtauchen. Knauber erzählt bildreich und elaboriert, der Zauber des Buchs nimmt mich als Leserin schnell gefangen.
Auch die Entwicklung Meliaes, der weiblichen Hauptfigur, hat mir sehr gut gefallen, Während Meliae zu Anfang des Buchs zarte 14 Jahre alt ist und in einer behüteten Welt aufgewachsen ist, nichtsahnend, dass sie selbst eine Najade, eine Art Meerjungfrau mit heilerischen Fähigkeiten ist, entwickelt sie sich im Laufe der Handlung zu einer selbstbewussten jungen Frau. Natürlich handelt sie mitunter noch sehr impulsiv- welche 18jährige würde ihre Vernunft über ihren Willen stellen?
Die Kampfszenen sind teilweise sehr grausam, für Zartbesaitete eher weniger zu empfehlen. "Najaden" ist ein episches Fantasyabenteuer, in dem die Liebe nicht zu kurz kommt.
- Neil Gaiman
American Gods
(107)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3In diesem Hörspiel geht es um einen Roadtrip kreuz und quer durch die USA, um alte und neue Götter, um Liebe, Freundschaft und Familie. Die Inszenierung als Hörspiel ist perfekt gelungen. Ich habe die vielen Stunden gebannt gelauscht und dabei im Garten gearbeitet, gestrickt oder Wäsche aufgehängt. Nur bei den letzten Stunden habe ich irgendwie den Faden verloren und die Story nicht mehr verstanden. Wer war jetzt tot und wer nicht bzw. doch nicht tot oder nicht mehr tot?
Insgesamt ist es auch eher eine Männergeschichte, denn obwohl es sehr viele Charaktere gibt, von denen einige sehr wichtig sind, spielen Frauen immer nur mehr oder weniger kleine Nebenrollen. Sie reden auch kaum miteinander. Diese Welt dreht sich nur um die Männer, dementsprechend kreisen auch die Frauen nur um die Männer. Das ist sehr schade, denn hier wurde viel Potential verschenkt. - Jennifer Ackerman
Die Genies der Lüfte
(16)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchEin wirklich tolles und vor allem sehr Interessantes Buch!
Ich kann es jedem Vogelliebhaber sehr empfehlen!
Der Schreibstil ist sehr angenehm und gut zu lesen. Die Kapitel sind ziemlich lange, so dass man sich dementsprechend auch Zeit nehmen sollte. Der Inhalt ist sehr Interessant aber eben auch sehr intensiv wenn auch gut zu lesen. Das Buch ist also eher etwas das man nicht von vorne nach hinten in einem Ruck liest, da eben der Inhalt teilweise extrem anspruchsvoll, aber eben auch sehr interessant ist. Gerade die verschiedenen Vögel mit ihren einzigartigen Fähigkeiten fand ich wirklich absolut interessant und sehr gut zu lesen.
Ich habe nun schon einige solcher Vogelbücher gelesen, konnte aber in diesem wieder sehr viel neues lernen was ich vorher noch nicht wusste, und war dadurch wieder sehr erstaunt wie viel man über die kleinen Flugdinosaurier doch noch nicht weiß
Daher finde ich das Buch absolut empfehlenswert!!!
Ein tolles Buch das mich auch danach noch sehr beschäftigt und ins staunen versetzt! - Jennifer Alice Jager
Witches of Norway - Nordlichtzauber
(129)Aktuelle Rezension von: Vampir-FanInhalt:
**Eine magische Liebe, die Zeit und Raum überwindet**
"Magisch, mystisch, besonders." (Bloggerstimme von Kristie's BookCreed)
Die 21-jährige Kunststudentin Elis hat kein Händchen für die Liebe und Schuld daran ist einzig ihr wohlgehütetes Geheimnis. Elis ist eine Hexe. Aber keine besonders gute. Immer wenn sie glaubt, alles im Griff zu haben, funkt ihr die Magie dazwischen. Nachdem ihre Verlobung geplatzt ist und sie beinahe ein Haus zum Einsturz gebracht hätte, bricht Elis kurzerhand das Studium ab und reist nach Norwegen. Hier will sie lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren und trifft dabei auf den charismatischen und faszinierenden Hexer Stian, zu dem sie eine eigentümliche Verbindung spürt. Doch die Magie hat mal wieder ihren eigenen Plan und plötzlich findet Elis sich hundert Jahre zurückversetzt, im Norwegen des Jahres 1905 wieder...
Meine Meinung:
Nordlichtzauber ist der 1 Teil einer Triologie und stammt aus der Feder der deutschsprachigen Autorin Jennifer Alice Jager. Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch die tollen Ausführungen der Autorin wird man direkt in das Leben von Elis gezogen. Jennifer Alice Jager festeht es die Ort und Lanschaften sehr genau zu beschreiben und versetzt den Leser damit in die wunderschone Landschaft Norwegens. Die Protagonisten ist einem auf Anhieb sehr sympatisch und fesselt so den Leser an die Geschichte, allerding ist an ihr auch was was ich nicht so richtig greifen kann. Vielleicht liegt es daran das ich nun schon um einiges Älter bin als die Protagonistin oder ich eine andere sicht der Dinge habe. Dennoch erschließen sich der Autorin neue Wege auf grundes des Zeitsprunges der interesante Ansetze den Leser erahnen lassen. Zum Ende des 1. Teils sind viele Fragen offen und man brennt darauf zu erfahren wie es mit Elis weiter geht. Die Geschichte ist ideal für gemütliche Stunden auf dem Sofa und bekommt von mir gutgemeinte 3 von 5 Sternen.
- Livia Fröhlich
Nimmroth
(35)Aktuelle Rezension von: Babsla23Dieses Buch war so viel mehr als ich zu träumen gewagt habe!
Ich habe mich in jeden einzelnen Charakter und in die wundervolle Welt Nimmroth verliebt. Ich kann es gar nicht abwarten bis der nächste Teil raus kommt. Ich möchte sofort wieder zurück in die Welt und mehr Abenteuer erleben.























