Bücher mit dem Tag "faust"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "faust" gekennzeichnet haben.

32 Bücher

  1. Cover des Buches Faust I (ISBN: 9783872910288)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust I

    (3.431)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Zentrum der Handlung steht der wissensdurstige Gelehrte Heinrich Faust, dem in einer Sinnkrise der Teufel Mephisto erscheint und ihm grenzenlose Erfahrungen im Austausch für Fausts Seele anbietet, falls dieser je einen Moment erlebt, den er festhalten möchte, was letztlich in Schuld, Tod und moralischem Zerfall endet. Die teilweise ausschweifende Handlung wechselt zwischen Dialog, Monolog, Lyrik und dramatischen Szenen und weist eine sehr hohe philosophische Tiefe auf, die an manchen Stellen überladen wirkt.
    Bei den Protagonisten steht Faust im Mittelpunkt der Handlung und wird facettenreich und komplex dargestellt. Nebenprotagonisten, wie z.B. Mephisto oder Gretchen, sind ebenfalls Figuren mit hoher psychologischer Tiefe und treiben die Handlung voran.
    Wer stille Klassiker mit psychologischer Tiefe/Spannung und sprachlicher Schönheit mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist in sehr origineller Versform aufgebaut, was dem Text Eleganz verleiht, im Zugang jedoch anspruchsvoll ist.
    Minuspunkte: Sowohl die teilweise ausschweifende Handlung als auch die anspruchsvolle Sprache mindern den Lesespaß.

  2. Cover des Buches Meister und Margarita (ISBN: 9783423143011)
    Michail Bulgakow

    Meister und Margarita

    (445)
    Aktuelle Rezension von: MEva

    Eigentlich sollte dies mein Lieblingsbuch sein; das Thema ist schaurig-schön, es beinhaltet einen sprechenden Kater und die zeitlose Geschichte des Gut und Böse.

    Ist es aber nicht. Grund ist die völlig unnötige umständliche Formulierung. Bei Kritikern als poetisch beschrieben bleibe ich einfach verdattert zurück - was darin gipfelt, dass ich nach jeden Kapitel den Inhalt googeln muss. Dieses Buch bedarf vieler Erklärungen - in der vorliegenden Ausgabe nehmen diese allein 100 Seiten ein - aber ein Personenregister hätte meiner Meinung nach auch hinzugefügt werden können. Am Ende heißt es wer sich durchbeißt wird belohnt: Diese Erfahrung blieb bei mir leider aus.

  3. Cover des Buches Der Schrecksenmeister (ISBN: 9783328107507)
    Walter Moers

    Der Schrecksenmeister

    (1.222)
    Aktuelle Rezension von: Kraszentia

    Der Schrecksenmeister ist ein großartiges Beispiel für Walter Moers' unglaubliche Fantasie und seinen einzigartigen Humor. Die Geschichte von Echo, die aus einem düsteren Schloss fliehen muss, ist spannend, verrückt und voller bizarrer Ideen – typisch Moers.
    Besonders faszinierend ist die Welt der Schrecksen: bizarr, unheimlich und gleichzeitig auf seltsame Weise charmant. Die Figuren sind liebenswert und absurd zugleich, und die Dialoge sprühen vor Witz und Überraschungen. Beim Lesen merkt man, wie geschickt Moers seine grotesken Figuren und Schauplätze miteinander verwebt und so die Neugier auf die weitere Handlung weckt.
    Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Humor und fantastischer Weltgestaltung. Für alle Fans von Moers oder bizarrer Fantasy ist Der Schrecksenmeister ein absolutes Muss – ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte.

  4. Cover des Buches Mein Weg zu dir (ISBN: 9783453423961)
    Nicholas Sparks

    Mein Weg zu dir

    (732)
    Aktuelle Rezension von: bookniine6

    „Mein Weg zu dir“ wird aus einer Erzählerperspektive in der dritten Person erzählt. Für mich war es das erste Buch von Nicholas Sparks. Insgesamt war es eine sehr schöne, emotionale und berührende Geschichte.

    Allerdings fällt es mir persönlich in dieser Perspektive oft schwer, mich vollständig in die Gefühlswelt der Figuren hineinzuversetzen. Dadurch wirkten einige Passagen etwas langatmig und an manchen Stellen fiel es mir schwer, der Handlung durchgehend zu folgen.

    Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt bewegt und gut unterhalten. Vor allem das Ende hat mich emotional wirklich abgeholt. Ich hatte sogar feuchte Augen. 

    Da es bereits eine Verfilmung des Buches gibt, werde ich mir diese vermutlich auch bald anschauen.

    Fazit: Für alle, die mit der Erzählerperspektive in der dritten Person gut zurechtkommen, ist „Mein Weg zu dir“ auf jeden Fall eine Empfehlung. Eine gefühlvolle, rührende Geschichte, die nachhallt.

  5. Cover des Buches Der Teufel von Mailand (ISBN: 9783257603347)
    Martin Suter

    Der Teufel von Mailand

    (359)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Die Geschichte beginnt wirklich ausserordentlich spannend, verflacht aber dann zunehmend. Auch bei mir ist ein wenig der Eindruck entstanden, dass der Autor ab Mitte des Buches selber genug bekommen hat von der Geschichte und dann den Faden verlor. Die Idee mit der Sinnestäuschung erinnert stark an "Die dunkle Seite des Mondes", doch gerät das Thema immer mehr in den Hintergrund und die Konstruktion der Geschichte verliert an Attraktivität.

  6. Cover des Buches Des Teufels Gebetbuch (ISBN: 9783426517802)
    Markus Heitz

    Des Teufels Gebetbuch

    (206)
    Aktuelle Rezension von: derMichi

    Das Abenteuer ist irgendwo zwischen Indiana Jones, James Bond und dem bekannten finster-süffisanten Heitz-Horror angesiedelt und liest sich sehr abwechslungsreich. Dafür sorgt nicht nur die atemlose Hatz rund um den Globus, um das in alle Winde verstreute Kartenspiel einzusammeln, sondern auch die Vorgeschichte des Ganzen, in der Markus Heitz seine Fähigkeiten als Historiker einsetzt, um die Geschichte des Kartenspiels in der frühen Neuzeit zu erklären und die Entstehung des verfluchten Kartenspiels zu zeigen. Tatsächlich sind die als "Intermedium" eingefügten historischen Kapitel letztlich interessanter als die übrige Handlung, denn neben einem gelungenen Porträt der Stadt Leipzig im 18. Jahrhundert führt Heitz den Lesern die Erschaffung von Karten durch den Kupferstecher Bastian und eine alternative Origin-Story für Goethes "Faust" vor Augen.

    Mit diesen Figuren können die eigentlichen Hauptcharaktere Tadeus und Hyun kaum mithalten. Immerhin lenkt die Spannung ausreichend von Klischees und allzu günstigen Zufällen ab: Sie entkommen russischen Gangstern und wahnsinnigen Sammlern, werden angeschossen, reisen als Verdächtige von der Polizei unbehelligt nahezu überall hin, werden von den verfluchten Karten mit schwarzer Magie bekämpft und überstehen doch fast alles einigermaßen unbeschadet. Tadeus ist als Ex-Zocker anfälliger für die Einflüsterungen der Karten (die in dieser Eigenschaft ein wenig an Tolkiens "Einen Ring" erinnern), während Hyun als Nachfahrin einer koreanischen Schamanin erstaunliche Abwehrkräfte entfaltet. Mehr Figurenzeichnung gibt es nicht.

    Alles in allem ein recht unterhaltsames Lesevergnügen mit leichter Überlänge, das der Glücksspielthematik eine neue Betrachtung gönnt. Der Mix aus Thriller, Horror und Historienfantasy ist gelungen, auch wenn der Rückblick gern ausführlicher hätte ausfallen dürfen. An vielen Stellen scheint Heitz von Wolfgang Hohlbein gelernt zu haben, was das unnötige Auswalzen von eigentlich klaren Szenen und Aussagen angeht. Da wird paraphrasiert und wiederholt, anscheinend nur, um weitere Seiten zu füllen. Auch an das vermeintliche Finale hängt der Autor noch zwei weitere Szenen mit "Endgegnern" an, bis es dann endlich wirklich vorbei ist.

    Das eigens für das Buch erfundene Spiel Supérieur wird im Anhang inklusive der Regeln ausführlich beschrieben, es ist sogar im Spieleverlag Pegasus Spiele als eigenes Kartendeck erschienen, obwohl es sich genauso gut mit normalen Pokerkarten spielen lässt. Apropos Anhang: Das Recherchieren muss dem Autor großen Spaß gemacht haben, denn neben dem eigenen Bekenntnis zur Spielfreude finden sich viele historische Anmerkungen, die auf interessante und zugängliche Art die historischen Hintergründe des Kartenspielens und der teils real existierenden Figuren erläutern.

    Bonuspunkte gibt's für Leipzig als Handlungsort, wo schon mehrere Romane von Markus Heitz spielten von "Kinder des Judas" über "Die Meisterin" bis hin zum bald erscheinenden "Die Villa".

    Bonusmaterial: Anhang mit Spielregeln und historischen Erläuterungen

  7. Cover des Buches Faust II (ISBN: 9783872911698)
    Johann Wolfgang von von Goethe

    Faust II

    (330)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Zentrum der Handlung steht erneut der wissensdurstige Gelehrte Heinrich Faust, der sich zum rastlosen Tatmenschen, Kolonisator und Schöpfer gewandelt hat. Die teilweise ausschweifende Handlung findet an völlig unterschiedlichen Orten und in verschiedenen Epochen statt, was ein wenig konfus wirkt und weist eine überfordernde philosophische Tiefe auf.
    Bei den Protagonisten steht Faust im Mittelpunkt der Handlung und wird facettenreich und komplex dargestellt. Nebenprotagonisten, wie z.B. Mephisto oder Homunkulus, sind ebenfalls Figuren mit hoher psychologischer Tiefe, aber bleiben vergleichsweise im Hintergrund. Insgesamt gibt es in diesem Teil eine sehr hohe Anzahl an Nebenprotagonisten, was ein wenig überfordernd wirkt.
    Wer stille literarische Klassiker mit philosophischer Komplexität und sprachliche Schönheit mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist u.a. in sehr origineller Versform aufgebaut, was dem Text Eleganz verleiht, im Zugang jedoch anspruchsvoll ist.
    Minuspunkte: Sowohl die teilweise ausschweifende und konfuse Handlung als auch die anspruchsvolle Sprache mit dem komplexen Themen mindern den Lesespaß.

  8. Cover des Buches Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden (ISBN: 9783570103357)
    Genki Kawamura

    Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

    (217)
    Aktuelle Rezension von: bookish_jessi

    „Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden“ von Genki Kawamura ist ein tiefgründiges, berührendes und zugleich humorvolles Buch, das den Leser auf eine philosophische Reise mitnimmt. Der Autor schafft es meisterhaft, tiefgreifende Fragen über das Leben, den Tod und den Sinn des Daseins auf eine zugängliche und einfühlsame Weise zu behandeln. Die Geschichte folgt einem Mann, der in seiner letzten Phase des Lebens auf unerwartete Weise mit seiner eigenen Endlichkeit konfrontiert wird. Die Entscheidung, dass etwas in der Welt verschwinden muss, damit er mehr Zeit hat, stellt sich als eine faszinierende, aber auch sehr emotionale Metapher für die Dinge, die wir oft als selbstverständlich betrachten.


    Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie Kawamura den Leser sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt. Die Katze, die als eine der entscheidenden „Verschwindenden“ vorgestellt wird, spielt nicht nur eine symbolische Rolle, sondern steht auch für die Dinge, die uns lieb und wichtig sind, selbst wenn wir sie manchmal für selbstverständlich halten.


    Der Schreibstil ist schlicht und klar, aber voller Wärme und subtiler Weisheit. „Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden“ ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Literatur dazu in der Lage ist, komplexe Emotionen und existenzielle Themen auf eine ansprechende und gleichzeitig tief berührende Weise zu behandeln.


    Insgesamt ist dieses Buch eine Einladung, über das Leben nachzudenken, die schönen und schmerzhaften Momente zu schätzen und vor allem, die Dinge, die uns wirklich am Herzen liegen, nicht als selbstverständlich zu betrachten. Ein echtes Leseerlebnis, das noch lange nachhallt.

  9. Cover des Buches Fährte (Ein Harry-Hole-Krimi 4) (ISBN: 9783548061696)
    Jo Nesbø

    Fährte (Ein Harry-Hole-Krimi 4)

    (252)
    Aktuelle Rezension von: Alexia_

    Wir sind immer noch in Oslo. Eine Bekannte von Harry wird ermordet aufgefunden und er war angeblich der Letzte der bei ihr gesehen wurde. Damit gerät der Ermittler nun selbst ins Visier. Ein gefährliches Katz- und Mausspiel mit dem Täter beginnt. Kann Harry seine Unschuld beweisen und den wahren Täter fassen?

    Die Fälle rund um Harry Hole werden von Band zu Band immer komplexer und vielschichtiger. Und das macht sie in meinen Augen unglaublich spannend. Man darf nichts verpassen und muss durchgehend aufmerksam bleiben um auch ja kein kleines Detail zu verpassen. Das Vergangene aus vorherigen Bänden spielen immer wieder eine Rolle und werden hier und da aufgegriffen. Ein Leseerlebnis was wirklich Spaß macht. Auch in Harrys neusten Fall. Denn dieses Mal gerät er selbst ins Visier. Und dem wieder zu entgehen ist gar nicht so einfach. Vor allem wenn ein Übeltäter immer noch in den eigenen Reihen sitzt und seine Fäden zieht. Das Gemeine daran ist, dass man als Leser genau weiß wer es in diesem Fall ist und Harry weiß es auch – nur kann er es noch nicht beweisen. Und das macht sowohl den Kommissar fuchsig als auch den Leser.  Was mir in diesem vierten Falls tatsächlich schon etwas zu viel geworden ist – ist das ewige Hin- und Her von Harry und seinem Alkoholproblem. Natürlich bringt, dass immer wieder Wendungen und Probleme mit sich, aber so langsam wird es auch zu viel des Guten. Seine ewigen Eskapaden werden dann doch zwischenzeitlich etwas anstrengend. Auch wie die vorherigen Bände ist dieser nichts fürs schwache Nerven. Der Autor hält sich nicht zurück oder ist zimperlich mit dem Leser. In keinster Weise. So klatscht er uns auch das Finale wieder um die Ohren, das einem Hören und Sehen vergeht. Großes Kino.

    Wieder ein toller Thriller der begeistert und mitreißt. 4 von 5 Sternen.

  10. Cover des Buches Der Spielmann (Faustus-Serie 1) (ISBN: 9783548061191)
    Oliver Pötzsch

    Der Spielmann (Faustus-Serie 1)

    (162)
    Aktuelle Rezension von: Anno_Tukk

    Wer kennt sie nicht oder hat nicht zumindest schon einmal davon gehört: Die Legende des Dr. Faust, der mit dem Teufel einen Pakt schloss.

    Das Buch von Oliver Pötzsch spielt um 1500. Eine Zeit, in der die Begriffe Hexerei, Fortschritt und Magie oft gleichbedeutend waren und von der Kirche mit allen Mitteln bekämpft wurden. In dieser Zeit lebt Johann Georg, ein Junge, der von seiner Mutter Faustus genannt wird - der Glückliche. Er erlebt seine Jugend in Knittlingen im Kraichgau, einem kleinen Ort, in dem es wenig Abwechslung im Leben gibt. Dann erscheinen die Gaukler, unter ihnen der Spielmann und Magier Tonio del Moravia. Faustus ist fasziniert von diesem blassen Mann mit den stechenden, schwarzen Augen und das Schicksal führt die beiden zusammen. Doch es geschehen unheimliche Dinge in Knittlingen: Kinder verschwinden und ein schrecklicher Unfall passiert.

    Die Faust-Geschichte von Oliver Pötzsch spannt einen weiten Zeitbogen und ist fast so etwas wie eine Art Road-Movie zum Lesen. Als Junge verlässt Johann Georg Knittlingen und seine Reise führt ihn ihn bis nach Venedig und dann nach Heidelberg. Viele Orte und Städte säumen seinen Weg. Diese Reise ist sein Werdegang vom jungen Faustus hin zum gebildeten und manchmal ziemlich unheimlichen, aber auch sehr vom Schicksal gebeutelten Dr. Faust. Und es lohnt sich allemal, ihn auf diese Reise zu begleiten. So wie auch der Rabe und die Krähen von Tonio del Moravia das tun... oder sind das doch nur einfache Vögel? Eine Krähe sieht schließlich aus, wie die andere!

    Der fast 800 Seiten starke Wälzer zieht einen von Anfang an in seinen Bann. Der Text ist gut zu lesen und der Spannungsbogen steigt langsam aber stetig, bis man im letzten Drittel das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Die Geschichte von Faustus ist eine Geschichte, in der Vieles vorkommt: Verlust, Hass, Freundschaft, Liebe, Enttäuschung, Magie und Hexerei, Fortschritt und Stillstand, Kirche und gefallene Engel und auch Kontrollverlust und namenloser Schrecken, aber auch Hoffnung.

    Und zum Schluss hat dieses Buch, neben einem kleinen Anhang mit Interessantem und Wissenswertem, auch ein Ende. Zumindest ein vorläufiges. Denn es gibt noch einen zweiten Teil dieser Coming-of-age-Story aus dem tiefsten Mittelalter mit dem Titel "Der Lehrmeister".

    Ich werde mir jetzt zur Erholung einen kleinen Gruselhappen in Form eines recht kurzen Taschenbuchs gönnen und bin danach schon sehr gespannt, was Faustus so alles noch passiert und ob er diesem Namen (der Glückliche), dem ihm seine Mutter gab, irgendwann einmal gerecht werden kann.

  11. Cover des Buches Die Farben der Magie • Eric (ISBN: 9783492280266)
    Terry Pratchett

    Die Farben der Magie • Eric

    (261)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Die vierte Rincewind-Geschichte.

    Das Buch ist tatsächlich nicht sehr lang. 150 Seiten... Doch auf ihnen verbirgt sich Pratchett-Humor vom feinsten.

     

    Klappentext:

    Eric ist der jüngste Dämonologe der Scheibenwelt. Er beschwört nicht nur Tod und Teufel, sondern auch Rincewind, den unfähigsten Zauberer der Galaxis. Und dafür stehen ihm drei handelsübliche Wünsche frei: ewiges Leben, Macht und die schönste Frau der Weltgeschichte. Eric, Rincewind und die bissigste Truhe der Galaxis geraten in ein turbulentes Abenteuer, bis alles schiefgeht und Eric nur noch eines will– zurück »zu Mama«…

     

    Meine Meinung:

    Als erstes zur Handlung: Rincewind der im "Zauberhut" in die Kerkerdimensionen geratene Zauberer wird ausversehen von dem 13-Jährigen Dämonenbeschwörrer: "Eric", beschworen.

    Die Reise die sie auf sich nehmen um Erics Wünsche (Ewiges Leben, Macht und die schönste Frau der Weltgeschichte), in Erfüllung ergehen zu lassen, geht durch Raum und Zeit. Sie ist sehr skurril und irre witzig.

    So machen sie den Dämonenkönig Astfgl (Wetten der Name schafft es in die Top 10 der unbeliebtesten Namen aller Zeiten!) auf sich aufmerksam.

    Ja, an der Handlung gibt es nichts auszusetzen.

     

    Die Character sind wieder witzig.

    Der wohlbekannte Rincewind ist Sarkastisch und kann so gut weglaufen wie eh und je. Ich mag ihn.

    Truhe ist wütend - klar. Nach den tiefen Gefühlen im Zauberhut, ist sie wieder die alte, und folgt Rincewind auf jeden Schritt.

    Eric hat es auch in sich. Er weiß ziemlich viel und schaut, dass es auch jeder weiß. Aber ab einen gewissen Zeitpunkt an will er allerdings nur nach Hause - zur Mama. Leichter gesagt als getan.


    Der Stil ist man von allen anderen Scheibenweltbüchern gewohnt. Auch wieder witzige Fußnoten gibt es wieder.

     

    Ich spreche hier mit (ach ja, vielleicht sollte man die vorherigen 3 Rincewind-Bücher gelesen haben) eine glasklare Leseempfehlung aus.

     

    PS: Man könnte jetzt noch einiges erzählen. Zum Beispiel wie es Truhe schafft zu einem Gott zu werden. Oder über einen gewissen vorfahren von Rincewind. ODER über einen Papagei: Wie hieß der noch mal? Dingsbums?


  12. Cover des Buches Call of Crows - Entfesselt (ISBN: 9783492280822)
    G. A. Aiken

    Call of Crows - Entfesselt

    (102)
    Aktuelle Rezension von: Sacura

    Kera wird umgebracht und erhält von der nordischen Göttin Skuld ein zweites Leben als Crow, dank des attraktiven Wikingers Vig. Doch was bedeutet dieses neue Leben für Kera, eine Ex-Marine, die plötzlich mit einem Haufen Mädels zusammenlebt, die recht allergisch gegen Keras Organisationsversuche sind? Zum Glück steht Vig ihr auch in diesem Leben zur Seite.

    Ich kann nichts anderes sagen, als das ich dieses Buch absolut liebe. Mittlerweile habe ich es über die Zeit immer wieder gelesen und werde jedes Mal wieder sofort in die Welt eingesaugt. Zu Beginn ist man genauso verwirrt wie Kera, die anfangs so gar keine Ahnung hat, was vor sich geht und lernt mit ihr die neue Welt kennen. Mit ihrer Haltung kommt sie nicht nur bei den Anderen anfangs nicht gut an, auch ich war teilweise etwas verwirrt, aber das tut der Verbindung zum Buch keinen Abbruch, da diese Phasen entweder zu komischen Situationen führen oder Vig sie abfedert. Ein besonderes Highlight für mich war Brodie, die mir teilweise leider zu wenig vorkam, aber wenn, dann richtig. 😊

    Zusätzlich hat das Buch noch einen Handlungsstrang, der in den nächsten Büchern fortgeführt wird und eine größere Bedrohung verfolgt, aber das hätte ich meist gar nicht gebraucht. Man hat auch so genug Unterhaltung mit den Jungs und Mädels. 😂

    Große Empfehlung an alle. 🥰

  13. Cover des Buches Gretchen (ISBN: 9783499245442)
    Ruth Berger

    Gretchen

    (28)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Frankfurt 1770: Susanna Margaretha Brand dient im Gasthaus der Witwe Bauer, verliebt sich in einen durchreisenden Gast und verlebt ein paar schöne Stunden mit ihm. Dass sie später schwanger sein könnte, will sie nicht wahrhaben, auch wenn ihr Körper etwas anderes sagt. Bald gibt es Gerüchte, und Susanna, Susann genannt, wird sogar von Ärzten untersucht, doch niemand stellt eine Schwangerschaft fest. Im August 1771 klagt sie eine ihrer Schwestern der verheimlichten Schwangerschaft und Geburt an, beides ist strafbar, und die Mühlen der Justiz beginnen zu mahlen.

    Die Historikerin Ruth Berger erzählt nicht nur von einem tatsächlichen Kriminalfall, sondern stützt ihre Erzählung auch auf die historischen Akten zu diesem, und dennoch bleibt es ein Roman mit auch fiktiven Anteilen. Allerdings ist es auch insofern ein beachtenswerter Fall, dass Susann Goethe, der in diesem Roman auch eine handelnde Rolle spielt, zu seinem Gretchen inspirierte. Sehr lesenswert ist übrigens auch die „Nachrede“, in der die Autorin erzählt, „wie es weiterging“.

    Goethe ist übrigens nicht die einzige historische Persönlichkeit, die eine mehr oder weniger große Rolle spielt, so trifft man z. B. auch auf seine Schwester Cornelia und die Brüder Senckenberg, sowie viele andere Frankfurter aus allen Schichten, so auch Susanns Geschwister, Kolleginnen und die Gäste des Gasthauses, in dem sie arbeitet. Alle Charaktere werden pointiert, und mit Stärken und Schwächen dargestellt. Die meisten steuern ihre eigenen Perspektiven bei.

    Erzählt werden zunächst parallel die Ereignisse ab der Bezichtigung durch die Schwester,und das Geschehen davor, später bleibt es bei der aktuellen Zeitebene. Besonders der Erzählstil gefällt mir sehr gut, die Autorin schaut quasi „dem Volk aufs Maul“ und erzählt die jeweiligen Perspektiven so, als würde man die Gedanken und Gefühle der:s jeweiligen Handelnden erfahren, und das liest sich sehr humorvoll und unterhaltsam, was in Anbetracht dessen, was (noch) passiert, manchmal recht makaber wirkt. Dennoch lässt sich der Roman dadurch sehr gut lesen und, zunächst zumindest das, was noch kommen wird, verdrängen. Die Sprache ist dadurch oft etwas altertümlich, aber sehr passend, Insgesamt wirkt alles sehr authentisch.

    Besonders die Perspektive Susanns war es – natürlich – die mich sehr berührt hat. Diese junge Frau, die einen gewissen Widerspruchsgeist hat, und daher in der Vergangenheit ihre Probleme mit ihren Dienstherrschaften. Die Witwe Bauer allerdings ist zufrieden mit ihr. Susann, jüngste der Geschwister, versucht, auch aus Liebe vor allem zu ihren Schwestern, nun alles richtig zu machen. Ein kleiner Fehltritt nur, die Hoffnung auf Liebe, stürzt sie ins Unglück. Als ledige Mutter hätte sie kaum eine Chance mehr, da ist die Gesellschaft unerbittlich. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, Susanns Überlegungen, ihre Schuldgefühle, ihre Verdrängungen, ihre Hoffnung glaubhaft darzustellen.

    Der Roman punktet vor allem mit seinem Erzählstil, realistisch, authentisch, und humorvoll, was die Geschichte letztlich traurigkomisch macht – vor allem natürlich auch, weil es sich um ein reales historisches Geschehen handelt. Auch der Einbezug der Perspektiven anderer Frankfurter, aus allen Schichten, macht das Ganze sehr authentisch. Unbedingt empfehlenswert!

  14. Cover des Buches Faust (ISBN: 9783499137136)
    Günther Mahal

    Faust

    (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Der Lehrmeister (Faustus-Serie 2) (ISBN: 9783548063355)
    Oliver Pötzsch

    Der Lehrmeister (Faustus-Serie 2)

    (113)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Deutschland im Jahr 1518: Sechs Jahre nach seiner Flucht aus Nürnberg ist der Betrüger und selbsternannte Schwarzkünstler Johann Georg Faustus ein ewig heimatloser Reisender zusammen mit seinen Gefährten, dem Studenten Karl Wagner und seiner Tochter Greta.

    Ende Oktober des Jahres führt der Weg die drei Reisenden nach Bamberg, wo sich nach dem gescheiterten Augsburger Reichstag, auf dem der zum Ketzer erklärte Martin Luther der Inquisition entkommen konnte, die Gesandten treffen. An diesem Ort holt Johann sein alter Feind wieder ein: Tonio del Moravia. Gilles de Rais. Der Teufel selbst ...


    Ja - es ist wohl ein Buch, das zu Übertreibungen neigt. Und natürlich ist nicht alles, was hier geschieht, historisch belegt, manches sogar bewusst abgewandelt. Doch es stört nicht.

     Nicht hier.

    Denn Oliver Pötzsch ist ein Könner. Er zeichnet ein Bild der Renaissance in Deutschland, Frankreich und Italien, dass man glaubt, er wäre dabei gewesen, glauben WILL, dass seine Geschichte wahr ist ...

    Pötzsch erschafft eine Atmossphäre wie kein Zweiter: SO ETWAS will ich geboten kriegen, wenn ich über die Renaissance lese. Ein pralles, lebendiges Bild einer so fremden Epoche, die gar nicht so fremd ist, wie wir glauben.

    Die Welt des Jahres 1518 ist verrückt. Irrsinnig. Aber ist sie das nicht auch heute?

    Tatsächlich fällt mir außer Pötzsch nur noch Andrzej Sapkowski ein, der ein ähnliches Bild dieser Zeit zeichnen kann. Ein Bild von prallem Leben. Prunk. Zugleich auch Dreck. Grausamkeit. Blut. Glauben und Unglauben. Aberglauben. Liebe. Leidenschaft. Gelehrtheit. Dummheit. Wahnsinn. ... Der einzige Wunsch an dieses Buch, der nicht in Erfüllung gegangen ist: Es kam leider - leider - nicht zu einer Begegnung zwischen Faust und Luther. DAS wäre mein absoluter Höhepunkt für diesen Roman gewesen. Aber man kann nicht alles haben.

    Auch so bleibt dieses Buch grandios. Wer die Bücher von Sapkowski gelesen hat, oder die anderen Werke Pötzschs kennt, oder in der selben Zeit spielende Filme/Serien wie "Borgia" oder "Die Tudors" gesehen hat, der dürfte bei diesem Pötzsch auf seine Kosten kommen.

    Fazit: 10 Sterne!!!


  16. Cover des Buches Maskenball Unter den Linden (ISBN: 9783895613050)
    Hans Croiset

    Maskenball Unter den Linden

    (3)
    Aktuelle Rezension von: UteSeiberth
    Der junge niederländische Schauspieler Moritz Akkerman fährt 1935 einige Tage nach Berlin um einen holländischen Film zu synchronisieren. Die Situation in Berlin verstört ihn,die Flaggen, die Paraden und die nicht zu übersehende Unterdrückung der jüdischen Bevölkerung. Er verliebt sich in eine bekannte deutsche Schaupielerin und setzt sich damit persönlich zwischen die Stühle,
    denn in Holland hat er ein Frau und ein Kind.Langsam zeigt es sich,dass diese Schauspielerin gute Verbindungen pflegt zu den höchsten politischen Kreisen,viele Liebhaber hat und sich dann gegen ihn entscheidet.Nebenbei erzählt er,dass er trotz seines arischen Aussehens Jude ist und es gelingt ihm dann noch rechtzeitig Berlin zu verlassen und man kann aufatmen.
  17. Cover des Buches Faust: Der Tragödie erster Teil mit Lektürehilfe zur Interpretation (ISBN: 9783982232829)
    Latona

    Faust: Der Tragödie erster Teil mit Lektürehilfe zur Interpretation

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Ramie70

    Ein wirklich wertvolles Buch, was einerseits sehr übersichtlich gestaltet ist und andererseits leicht verständlich im zweiten Teil ins neue Deutsch übersetzt wurde. Früher war mir Faust eher als Ratelektüre ein Graus. Ich habe es nie richtig verstanden. Ich kann jetzt zuerst das Original lesen und dann hinterher nachschlagen und den Text auch endlich verstehen. Einfach super. Am Ende des Buches finde ich noch einen Selbsttest mit der Lösung. Dieses 2 in 1 Lernpaket ist sehr zu empfehlen. 

  18. Cover des Buches Fausts Leben, Taten und Höllenfahrt (ISBN: 9783150035245)
    Friedrich M Klinger

    Fausts Leben, Taten und Höllenfahrt

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Nikolaus_Klammer
    „Man vergisst in Deutschland nichts geschwinder als gute, weise und verständige Bücher.“

    F. M. Klinger

    Es passiert mir immer wieder. Manchen Fallen kann ich nicht entgehen und wenn ich ehrlich bin, will ich es auch nicht: Mit fast Arno-Schmidt'scher Lust stürze ich mich auf einen abseitigen vergessenen Autoren, entdecke ihn für mich persönlich, lese begeistert eines seiner Werke, das ich dem entlegenen Winkel eines Antiquariats dem Staube entriss. Klar, dass ich alles von ihm lesen will! Nur um anschließend feststellen zu müssen, dass an den Rest seines Œuvres – wenn überhaupt - allein mit erheblichem zeitlichen oder finanziellem Aufwand heranzukommen ist.

    Ein solcher Fall ist Friedrich Maximilian Klinger, von dessen Werk es bei Cotta die letzte einigermaßen vollständige Gesamtausgabe (für normale Leser unbezahlbar) im Jahre 1879 gab, einem Autor immerhin, dessen Theaterstück „Sturm und Drang“ einer ganzen Literaturepoche den Namen gibt.

    Klinger (1752 - 1831) gehörte in seinen jungen Jahren zum Frankfurter Kreis Goethes und folgte diesem nach Weimar, seine Universitätsausbildung zum Rechtsgelehrten abbrechend, um als freier Künstler zu arbeiten und schnell zu scheitern. Im Fürstentum stand er den gesellschaftlichen Ambitionen des späteren Geheimen Legationsrats im Wege und fiel ihm wie Lenz oder Kaufmann bald so lästig, dass er ihn aus seinem Gesichtsfeld entfernen ließ. 1776 kam es zum endgültigen Bruch mit dem Dichterfürsten. Nach einigen Wirren gelang Klinger ab 1780 eine militärische Karriere in der russischen Armee, in der er immerhin bis zum Generalmajor aufstieg. Dadurch fand er auch wieder Gnade bei Goethe und führte mit ihm ab 1811 einen regen Briefwechsel. Klinger liegt in St. Petersburg beerdigt.

    Neben seiner bürgerlichen Karriere – seinem Brotberuf – war er ein fleißiger, weiterhin ausschließlich Deutsch schreibender Autor. Neben den populären Dramen veröffentlichte Klinger dicke Bände mit Gedanken und Maximen, die recht behäbige und staatstragende Aphorismensammlungen und zu Recht vergessen sind und neun „philosophische“ Romane, von denen der bekannteste Faust's Leben, Thaten und Höllenfahrt ist, alle sind Werke in spätaufklärerischer Manier, angefüllt mit voltaireschen und rousseauschen Gedanken und Weltanschauungen. Zumindest die ersten, noch ganz vom Feuer des Sturm und Drangs erwärmten Bände lassen sich auch heute noch gut lesen, werden jedoch von Roman zu Roman kälter, schwerer und langweiliger. Vielleicht hat Klinger dies selbst bemerkt, denn ursprünglich hatte er zwölf Doppel-Romane geplant und den neunten, dessen Titel Das zu frühe Erwachen des Genius der Menschheit allein schon abschreckend wirkt, nie vollendet.

    Selbstverständlich wusste jeder, dass Goethe seit Jahrzehnten an seinem opus magnum schrieb, was Klinger jedoch nicht hinderte, als erster 1779 ein Werk über die deutscheste aller mittelalterlichen Sagenfiguren zu veröffentlichen. Vielleicht war dies auch der wahre Grund seines Bruchs mit Goethe.* Klingers äußerst pessimister, zutiefst am Charakter des Menschen zweifelnder Faust war das erste Werk, das ich von ihm las. Ich fand den Roman im zerfledderten III. Band einer Werksauswahl, die ich 1987 vom Ramschtisch eines Berliner Antiquariats mitnahm. Faust begegnet in dem Werk, vom Teufel und anderen Höllengestalten (Leviathan) begleitet, nie guten Menschen, sondern nur Heuchlern, die auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, egal ob es sich um Eremiten, Äbtissinen, den Papst (Alexander VI.) oder Faust selbst handelt, die alle mit viel Getöse zur Hölle fahren. Hier sorgt nicht Gott, sondern Satan für Gerechtigkeit:

    „Der Teufel stund in Riesengestalt vor ihm. Seine Augen glühten wie vollgefüllte Sturmwolken, auf denen sich die untergehende Sonne abspiegelt. Der Gang seines Atems glich dem Schnauben des zornigen Löwens. Der Boden ächzte unter seinem ehernen Fuße, der Sturm sauste in seinen fliegenden Haaren, die um sein Haupt schwebten, wie der Schweif um den drohenden Kometen. Faust lag vor ihm, wie ein Wurm, der fürchterliche Anblick hatte seine Sinne gelähmt, und alle Kraft seines Geistes gebrochen. Dann faßte ihn Leviathan mit einem Hohngelächter, das über die Fläche der Erde hinzischte, zerriß den Bebenden, wie der mutwillige Knabe eine Fliege zerreißt, streute den Rumpf und die blutenden Glieder mit Ekel und Unwillen auf das Feld, und fuhr mit seiner Seele zur Hölle.“

    Der Antiquariatsband enthielt auch noch den ersten Teil des zugehörigen Zwillingsromans Geschichte Giafars des Barmeciden, der mir persönlich noch besser gefiel. Giafar, der aus den Tausend-und-Eine-Nacht-Erzählungen bekannte Großwesir Hārūn ar-Rašīds (Bitte nicht mit dem bitterbösen Dschafar aus Disneys "Aladdin" verwechseln!), ist eine Art morgenländischer "Hiob". Er glaubt unerschütterlich an das Gute im Menschen und in seinem Kalifen Harun, auch wenn ihm der Teufel beständig das Gegenteil demonstriert.

    Klinger2Mit dem Giafar begann allerdings mein Leiden. Obwohl Klinger interessanterweise in der damals noch existierenden DDR häufiger als im Westen gedruckt wurde und ich in Ostberlin eine günstige Werkauswahl besorgen konnte, war ausgerechnet der Giafar nirgendwo aufzutreiben. Ich musste 25 Jahre warten, bis ich ihn zuende lesen konnte. Heute findet er sich als digitale Ausgabe im Internet und kann – wie auch die meisten der anderen Romane Klingers – auf jedem E-Book-Reader gelesen werden. Und genau das sollte man tun: Gerade die beiden ersten "philosophischen" Romane von F. M. Klinger muss man einfach gelesen haben.

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    * Auch von Lessing und Lenz gibt es Entwürfe für Faustdramen. Heinrich Heine erhielt einmal eine Audienz bei Goethe. Als dieser ihn fragte, an was er arbeite, antwortete Heine, er schreibe einen Faust. Heutzutage hätte Heine ihm wahrscheinlich den Stinkefinger gezeigt. Der Dichterfürst überlegte kurz, dann ließ ihn rausschmeißen.
    Heines letztes Werk ist übrigens in der Tat eine Faustadaption, aber da war Goethe schon lange tot...
  19. Cover des Buches Mythen und Legenden des alten Europa. (ISBN: B002GCM7UG)
  20. Cover des Buches LONELY PLANET Reiseführer Die Welt (ISBN: 9783829748490)
    Lonely Planet

    LONELY PLANET Reiseführer Die Welt

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Klappentext:

    „Die Neuauflage des Lonely Planet "Die Welt" stellt 221 Länder vor. Neben Fakten und Hintergrundinfos werden die schönsten und interessantesten Reiseziele präsentiert. Ideal ist der Band für die erste Orientierung zu einer Reise. "Die Welt" wurde durchgängig aktualisiert und um die neue Rubrik "Jetzt reisen" erweitert. Spannende Events und Neuerungen erwarten Sie in vielen Ländern - in Österreich bietet der neu eröffnete Hohe Tauern Panorama Trail Wanderern Erlebnisse der Extraklasse, Ungarn lockt 2023 mit einem riesigen Festival an den Plattensee, und in New York sprießt gleich ein ganzes Stadtviertel in die Höhe - und und und ...“


    Welch herrlich buntes Cover! Wie herrlich vielseitig ist die Welt und welch wunderschöne Gesichter sie hat! In diesem Buch darf der Leser 221 Länder näher (nicht intensiver!) erkunden und auf Weltreise gehen. Mit vielen Informationen gepaart mit Reisetipps wird hier vorgegangen. Positives wie Negatives wird hier gleichermaßen beleuchtet und das Fernweh somit ausgelöst. Das Buch ist auf dem neuesten Stand und bringt alle wichtigen aktuellen Highlights für die kommende Zeit mit. Egal ob man auf ein Festival will, lieber Wellness genießen möchte oder ein Abenteuer - dieses Buch biette alles mögliche und ist so herrlich vielseitig und bunt wie die Menschen die hier auf dem Cover zu finden sind. Die Welt ist groß und es gilt sie zu erkunden! Auf geht‘s! 5 von 5 Sterne für diesen tollen und ausdrucksstarken Reiseführer der anderen Art.

  21. Cover des Buches Herrlich wie am ersten Tag (ISBN: 9783458349754)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Herrlich wie am ersten Tag

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Viv29
    Goethes Umgang mit Sprache war meisterhaft und man kann vor dieser Wortgewalt oft nur bewundernd stehen und staunen. In diesem Buch sind nun 125 seiner Gedichte versammelt, zu jedem Gedicht gibt es Gedanken und Interpretationen deutschsprachiger Autoren. Diese erschienen ab 1974 wöchentlich in der FAZ und wurden hier in einem Buch zusammengefaßt - eine sehr gute Idee. Wie bei allen insel Taschenbüchern ist die Aufmachung ansprechend.

    Die Gedichte werden in mehr oder weniger chronologischer Reihenfolge präsentiert, so daß wir Goethe poetisch durch sein Leben begleiten können. Auch dies eine hervorragende Idee - viele der die Gedichte kommentierenden Texte gehen auf seine jeweilige biographische Situation ein, so daß wir hier auch eine Art Biographie haben. Zudem kann man durch diese Darbietung den sich verändernden Stil Goethes beobachten. Die sprudelnd enthuisiastische Lebensfreude der ersten Gedichte führt allmählich zu dem manchmal resignierten, manchmal gelassenen kontemplativen Stil der Altersgedichte.

    Die Gedichte selbst sind eine gute Mischung aus bekannten und unbekannten Werken. Es sind Gedichte dabei, die mir den Atem nahmen und welche, bei denen ich etwas gleichgültig die Schultern zuckte. Auch der große Goethe hat nicht nur perfekte Gedichte verfaßt. Am besten war er meiner ganz persönlichen Meinung nach immer, wenn er über die Natur schrieb. Niemand sonst kann die vielfältige Schönheit der Natur so wundervoll einfangen, in solch atemberaubende Wortschöpfungen kleiden. Das "Ein Strom entrauscht umwölktem Felsensaale" aus der Rezensionsüberschrift ist eine solche Gedichtzeile, die ich wieder und wieder las. Die meisten hier abgedruckten Gedichte sind ein wahres Vergnügen, die Auswahl gut getroffen.

    Auch die begleitenden Texte bieten wechselndes Lesevergnügen und leider waren hier jene Texte,die ich nicht so gelungen fand, doch häufiger. Dies ist eine absolute Geschmackssache und das ist auch einer der Pluspunkte dieses Buches - über 75 Autoren haben ihre Interpretationen und Kommentare beigetragen, jeder hat seinen individuellen Stil und seine Sichtweise eingebracht, und so findet sich  für jeden Leser viel Nützliches und Angenehmes, wenn es auch eben von Leser zu Leser differieren wird, welche der Kommentare als nützlich und angenehm empfunden werden. Viele verlieren sich für meinen Geschmack zu sehr in Versrhythmen und technischen Bemerkungen zu Jamben und dergleichen. Gabriele Wohmann schrieb lieber über sich selbst als über das jeweilige Gedicht. Klara Obermüller zwingt dem Gedicht "Das Veilchen" eine verkrampft-feministische Deutung auf; stellt selbst fest, daß diese eigentlich nicht paßt und preßt das Gedicht dann trotzdem in ein feministisches schwarz-weiß Weltbild. Marcel Reich-Ranicki empört sich wie ein beleidigter Junge über das satirisch-plumpe Gedicht "Rezensent" und unterstellt Volksverhetzung, Unterstützung der Todesstrafe und Gegnerschaft der Meinungsfreiheit. Falls er das nun auch satirisch gemeint hat, ist das seinem Text nicht anzumerken. Dafür trägt er mit seinem Kommentar zu "Alle Freuden, die unendlichen" dann wieder einen der schönsten Texte des Buches bei - ein gutes Beispiel für die Vielfalt der Kommentare und Interpretationen. Einige mir bislang unbekannte Autoren haben so wundervolle Kommentare verfaßt, daß ich gleich nachsah, welche Bücher sie geschrieben haben, und so neue Autoren für mich entdeckte. Das Buch ist auf mehrfache Weise eine Fundgrube.

    Und so bekam ich hier einen tieferen Einblick in Goethes Lyrik und Leben, in die verschiedenen Sichtweisen der Kommentatoren, entdeckte manch mir unbekannte Gedichtperle und eben auch manch mir unbekannten Autor.
  22. Cover des Buches #textgold - Weil Hate die Faust ballt (ISBN: 9783958820340)
    SMO

    #textgold - Weil Hate die Faust ballt

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Booksdream

     Meine Meinung: 

    Die Idee ist originell! – Hiphop meets Typografie – Warum gab es sowas nicht schon früher?! Als ich zum ersten Mal davon gehört habe, wusste ich: Das muss ich lesen und rezensieren! Allein schon wegen dem coolen Handlettering und dem bunten, schrillen, auffälligen Cover hätte ich mir das Buch zugelegt. Meiner Meinung nach ist der Preis gerecht. Wenn wir schon bei den Illustrationen sind, lasst mich ein paar Worte dazu schreiben. Ich kenne Katharina Staar, weil ich auch Autorin bei Oetinger34 bin. Da trifft man sich nun mal gerne im Chat und plaudert ein bisschen über die neuesten Projekte. Katharina ist sehr nett und ich habe sie schon immer für ihre wunderbaren Bilder bewundert. Vor kurzem ist dieses Buch erschienen, da habe ich mich natürlich total für sie gefreut. Ich war mir einfach sicher, dass die Illustrationen zur Geschichte passen werden – vor allem Handlettering und HipHop. Es ist eine außergewöhnliche Kombination, die aber so gut funktioniert. Deswegen ist Oetinger auch einer meiner Lieblingsverlage – weil er eben solche Ideen unterstützt und sie umsetzt.

    Für alle, die vielleicht noch nie von Oetinger34 gehört haben und nicht wissen, was der Unterschied zwischen Oetinger und Oetinger34 ist, hier eine kurze Erläuterung: Oetinger34 ist eine Plattform (und ein Imprint des Verlags Friedrich Oetinger) für jeden, der gerne an einem professionellen Buchprojekt als Autor, Illustrator, Lektor oder Leser mitmachen will. Wenn das Oetinger-Lektorat von der Idee und Umsetzung des Projekts überzeugt ist, wird der Traum vom eigenen Buch (oder E-Book) zur Wirklichkeit.

    Neugierig?  Hier findet ihr mehr Informationen: https://www.oetinger34.de/

    Ich habe das Buch im Auto gelesen, es war eine etwas längere Fahrt, da habe ich es sofort verschlungen, weil es mich so gepackt hat. Ich werde mir noch diese Woche ein anderes #textgold-Büchlein zulegen, dann bin ich gewappnet für die 14-Stunden Fahrt in den Sommerurlaub.

    Das Format finde ich total süß, es passt in jede Handtasche. Die #textgold-Bücher sind wie Pixi-Bücher für Jugendliche. Vielleicht fragt ihr euch jetzt, was es mit dem Hashtag #textgold auf sich hat. Nun, es gibt nicht nur ein Mini-Buch, sondern mehrere. Es ist eine ganze Reihe. Ich hoffe, dass Oetinger34 noch mehr davon veröffentlichen wird. (Da werde ich nachfragen und euch gleich darauf informieren! :))

    Die Geschichte trifft mitten ins Herz. Sie ist nicht „fake“, sondern realistisch und ungelogen. Das ist auch der Grund, warum mich die Story so schnell ergriffen und berührt hat. Das Leben ist nicht immer leicht  in einer Welt, in der Rassismus trennt und verbindet. Außerdem ist es durch die verschiedenen Erzählperspektiven abwechslungsreich.

     

    Fazit:

    Dieses Buch gehört zu meinen Must-Read-Empfehlungen für den Sommer 2016!

    Eine Art Bittersweet-Bücher über wichtige Themen, die die Menschen bewegen und berühren. Von Spannung, über Freundschaft bis zu Wut ist hier alles vorhanden. Einfach nur der Hammer!

    Ich gebe dem Buch eine verdiente 1+.

     

    Ich hoffe, euch hat die Rezension gefallen und ich konnte euch auch für die #textgold-Reihe begeistern.  Ich wünsche euch noch einen schönen Freitag! 

    Liebe Grüße,

    Julia♥

    Hat dir die Rezension gefallen? Mehr davon gibt es hier auf meinem Blog: www.booksdream.de/Blog
  23. Cover des Buches Faust (ISBN: 9783551713742)
    Flix

    Faust

    (62)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Eine Wette zwischen Gott und Mephisto ... Was soll da schon schief gehen ?!?

    Das treue Schäfchen, welches zum Spielball auserkoren wird, ist Heinrich Faust, ein vom Leben gefrusteter Student und Taxifahrer in Berlin.

    Wetteinsatz: zwei Kisten Ramazzotti!

    Da greift man auch mal zu unlauteren Mitteln, wenn man seinen Wettgewinn gefährdet sieht.

    Und so klopft Mephisto an Heinrichs Türe als Angestellter der elitären Coachingagentur "Happy Life" mit dem Versprechen einer kostenlosen rundum-sorglos-Betreuung, an deren Ende Heinrich wunschlos glücklich und sein Schwarm Margarethe hoffnungslos in ihn verliebt sein wird.

    Es gibt dabei nur einen kleinen Haken: 

    Bei erfolgreicher Wunscherfüllung überträgt Heinrich automatisch nach seinem Tod der Coachingagentur "Happy Life" die exklusiven Nutzungsrechte an seiner unsterblichen Seele ...

    Moderne Neuinszenierung des literarischen Klassikers.


    Einbandgestaltung:

    Der Einband ist dem schlichten Design der bekannten gelben Reclam-Hefte nachempfunden.

    Mit viel Liebe zum Detail und täuschend echt imitiert wurden Flecken und Verfärbungen,  Abschürfungen und angestoßene Ecken, die bei den dünnen Heftchen mit Seiten dünn wie Butterbrotpapier unvermeidlich sind.

    Als Hardcover mit qualitativ hochwertigem Papier und in größerem Format als die "normalen" Reclam-Ausgaben wirkt das Buch aber deutlich wertiger.


    Mein Eindruck:

    Diese Graphic Novel ist eine ergänzte und überarbeitete Sammlung der in der Frankfurter Allgemeine Zeitung im Jahr 2009 erschienenen Comics.

    Die Rahmenhandlung ist dem Original nachempfunden und in das Berlin der Gegenwart übertragen.

    Es sind zwar keine Vorkenntnisse nötig, jedoch ist es anzuraten, zumindest eine inhaltliche Zusammenfassung des literarischen Klassikers zu lesen, um Anspielungen in Text und Bild, Zitate, Parallelen zum Original usw. zu erkennen. Es gibt aber auch Easter Eggs unabhängig vom Original, z. B. Mephisto als Schlange Kaa aus dem Dschungelbuch mit "Hör auf mich ..."

    Flix übernimmt aber nicht einfach die ursprüngliche Handlung, sondern wandelt die Vorlage ab und drückt seinen eigenen Stempel auf.

    Die Zeichnungen harmonieren hervorragend mit dem Text und brechen in ihrer Anordnung mit Erwartungen und klassischen Strukturen. Sie punkten zudem auf mehreren Ebenen mit Details, die erst beim wiederholten Betrachten auffallen.

    Die Charaktere sind detailliert gestaltet und gezeichnet. Flix typisch und unverkennbar mit großen Quadratnasen und tiefergelegten Ohren.

    Mephisto ist hinterlistig, was sich auch in seiner Mimik hervorragend widerspiegelt. Gott (mit über seinem Kopf schwebenden, allsehenden Auge, welches jede Reaktion der "normalen" Augen übernimmt und wunderbar genervt rollen kann) steht ein wenig verloren, naiv und peinlich berührt da.

    Doch Wette ist Wette! Ausgerechnet Heinrich Faust, frustrierter Langzeitstudent mit einem Berg an Sorgen, gerät als Versuchskaninchen zwischen die Fronten.

    Die Geschichte punktet mit einer skurrilen Mischung aus Klamauk und Slapstick und Absurdität (Faust hat den Rassepudel "Charlotte von Stein", seines Nachbarn Walter auf dem Gewissen).

    Sie ist aber auch divers und multikulturell: Walter sitzt nach einem Skiunfall im Rollstuhl (das von Mephisto geäußerte N-Wort wäre m. M. nicht nötig gewesen) und Gretchen (eigentlich Margarete, weil ihr Vater Schreinemakers-Fan ist, auch wenn die Mutter sie immer Özlem ruft) ist Muslima mit einer strenggläubigen Familie.

    Auch wenn die "Terrorfürsten" im Keller des göttlichen Gemeinschaftsbüros aller Religionen nur ein Sidekick sind ... die Kerlchen sind echt der Wahnsinn. Sie verschicken tagtäglich Spam-E-Mails, warten auf ihren großen Auftrag und - es ist wie es ist - kochen auch nicht auf allen Platten. Hier hätte ich mir noch viel mehr Szenen mit den verpeilten Wichten gewünscht.

    Die Erfüllung des Wunsches gestaltet sich herrlich turbulent und schräg.

    Die im Original eigentlich doch sehr ernste und tragische Geschichte tritt ein wenig in den Hintergrund und im Gegensatz zur Vorlage gibt es bei Flix für Faust und sein Gretchen ein Happy End ... Gott sei Dank!


    Fazit:

    Da man es treffender kaum zusammenfassen kann, zitiere ich aus dem Vorwort von Andreas Platthaus (welches selbst ein Goethe-Zitat abwandelt):

    "Dieser Comic kennt alle Zutaten zum Rezept, das die gezeichnete Welt im Innersten zusammenhält."

    (vgl. S. 13)


    ... 

    Rezensiertes Buch: "Faust - Der Tragödie erster Teil" von Flix im Carlsen Verlag aus dem Jahr 2010

  24. Cover des Buches LONELY PLANET Reiseführer Bali, Lombok & Nusa Tenggara (ISBN: 9783575010346)
    Virginia Maxwell

    LONELY PLANET Reiseführer Bali, Lombok & Nusa Tenggara

    (4)
    Aktuelle Rezension von: cornflake

    Ich bin mal wieder von der Qualität und dem Inhalt des Reiseführers von LP mehr als zufrieden. 
    Man erhält mit diesem Buch alles was man für eine geplante Balireise benötigt, sei es vorgeschlagene Routen oder Tipps und Hinweise zu Unterkünften und Restaurants vor Ort. Es wird einem alles geboten um seine Reise perfekt zu gestalten. Allein mit diesem Reiseführer würde ich meine Balireise nicht planen, da dieser Reiseführer nicht ganz so umfassende Informationen bieten kann, aufgrund der "geringeren" Seitenanzahl, reicht für mich jedoch erstmal für eine sehr gute Grundlage aus. Auch, dass inmitten des Buches auch Bilder der kulinarischen Spezialitäten vorhanden sind finde ich klasse, da der Leser sich somit einen ersten Eindruck verschaffen kann, was in Bali so auf den Teller kommt.Unbedingt mitnehmen sollte man diesen Planer definitiv, da er vor Ort sehr große Hilfe bietet, für Sehenswürdigkeiten oder Restaurants. Was ich auch toll finde ist, dass am Ende des Buches ein kleiner Reisesprachführer vorhanden ist und man somit ein paar Wörter erlernen kann.  Ein hilfreiches Produkt, das die volle Punktezahl verdient hat!

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