Bücher mit dem Tag "fee 2019"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fee 2019" gekennzeichnet haben.

47 Bücher

  1. Cover des Buches Der Sommer der Blaubeeren (ISBN: 9783442382170)
    Mary Simses

    Der Sommer der Blaubeeren

     (644)
    Aktuelle Rezension von: Ippersflader

    Ich fand diese Geschichte rund um Ellen, Hayden und Roy humorvoll, locker und leicht geschrieben. Natürlich ist manches vorhersehbar, aber mir wurde beim lesen nicht langweilig. Schön auch, dass das Geheimnis von Ellens Oma aufgedeckt wurde und Ellen so zu ihrem Glück verhalf. 

  2. Cover des Buches Golden Cage. Trau ihm nicht. Trau niemandem. (ISBN: 9783471351734)
    Camilla Läckberg

    Golden Cage. Trau ihm nicht. Trau niemandem.

     (305)
    Aktuelle Rezension von: Wortsalat

    Von diesem Buch hätte ich erwartet, dass es eine interessante Hintergrundgeschichte und psychologische Einblicke bzgl. eines "goldenen Käfigs" bieten würde. Bekommen habe ich lediglich eine Ansammlung von simplen Klischees, welche die Geschichte fast unerträglich machte. Besonders der Rachefeldzug wirkte konstruiert und erinnerte an ein Highschool Schauspiel. 

    Zugute halten muss man dem Buch den angenehmen Lesefluss. Es liest sich zügig und es hat trotz der oberflächlichen Geschichte einen Spannungsbogen. 

    2,5 Sterne.

  3. Cover des Buches Der Wal und das Ende der Welt (ISBN: 9783596523047)
    John Ironmonger

    Der Wal und das Ende der Welt

     (348)
    Aktuelle Rezension von: fabalia

    »Gib der Krise eine Punktzahl [...] Zwischen eins und hundert. Dann guck in die Ferne, als ob alles ganz egal wäre, und frage dich, welche Punktzahl du morgen vergeben würdest. Und nächste Woche. Und nächstes Jahr. Wird man in deinem Nachruf darüber schreiben? Wird jemand deswegen sterben? Wenn nicht, guck dir die Krise noch einmal an. Dann siehst du, was für ein Blender sie in Wirklichkeit ist.«

    Ein nackter Mann namens Joe wird in einem malerischen Küstendorf an Land gespült und von den Einwohner:innen gerettet. Kurz darauf strandet auch ein Finnwal in St. Piran und bald darauf steckt die Menschheit in einer weltweiten Krise. 

    In "Der Wal und das Ende der Welt" wird auf melodische Art und Weise von der Zerbrechlichkeit unserer modernen Gesellschaft erzählt. Wie egoistisch sind Menschen, wenn es ums Überleben geht? Was hat ein Wal mit dem Ende der Welt zu tun? Und wer ist Joe und was führt ihn nach St. Piran? 

    Trotz des gefühlvollen Schreibstils und der genauen Beschreibung von Personen und Orten, war das Buch im Mittelteil etwas langatmig, dennoch hat es mich immer wieder aufs Neue berührt. 

    Ich empfehle das Buch allen, die eine herzergreifende Geschichte über das Leben lesen wollen, die angesichts der Coronapandemie aktueller denn je ist. 

  4. Cover des Buches »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen« (ISBN: 9783960084082)
    Martin Schörle

    »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

     (309)
    Aktuelle Rezension von: Lyset

    Schon beim Anschreiben des Autors ob ich sein Buch gerne rezensieren möchte, war ich eher kritisch, doch nachdem ich die ersten Zeilen probelas, fand ich, als alte Theaterliebhaberin und Laienschauspielerin die Idee doch ziemlich gut und wollte, vor allem das erste Stück, gerne im Rahmen von kurzen Videos, künstlerisch umsetzen. 

    Ich fand das Stück rund um den sexistischen Beamten witzig und setzte es in mehreren Videos, Lesungen und Storys auf Instagram um. 

    Leider trennen wenige das Werk vom Autor und ich wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass man heutzutage das ganze Werk nicht unbedingt mit einem Augenzwinkern betrachten kann. 

    Auch andere, ehrliche Rezensionen bestärken leider dieses Bild. 

    Vielleicht ist solch ein Werk einfach nicht mehr Zeitgemäß und der Autor hätte die Ironie dahinter besser vermitteln sollen. 

    Stilistisch ist die Umsetzung einer Rede über Radiergummis in meinen Augen jedoch immer noch äußerst amüsant. 


  5. Cover des Buches Azurblau für zwei (ISBN: 9783453422117)
    Emma Sternberg

    Azurblau für zwei

     (99)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Isabell Ritter ist Mitte 30, Single und hat vor kurzem ihre Anstellung in einer Buchhandlung verloren, als ihre Chefin beschlossen hatte, auszuwandern. Ihre Freunde sind inzwischen an den Rand von Berlin gezogen und haben glückliche Familien gegründet. Als Isa dann auch noch ihrem Exfreund Alex und seiner schwangeren Freundin begegnet, hadert sie mit ihrem traurigen Schicksal und ihrem unerfüllten Kinderwunsch. Ein Inserat in der Zeitung, in dem für den Sommer eine Assistentin für eine Buchautorin auf Capri gesucht wird, weckt deshalb ihr  Interesse, denn in Berlin hält Isa derzeit nichts mehr. 

    Die berühmte Autorin Mitzi Hauptmann möchte ihre Memoiren schreiben und benötigt auf Grund ihres Alters Unterstützung beim Verfassen derselbigen. In der wunderschönen Villa Azzurra am Rande eines kleinen Dorfs beginnt Mitzi von ihrem Leben zu erzählen und erinnert sich dabei an ihre Jugendliebe Johann, die sie vor 60 Jahren zuletzt gesehen hatte, denn ihre Eltern waren gegen die Verbindung. 

    Während Isa sich in ihrer freien Zeit auf Capri in den Inselpolizisten Luca verliebt, möchte sie auch Mitzi helfen, ihre Liebe zu finden und wird mit Hilfe von Luca sogar fündig. 

    "Azurblau für zwei" ist eine Sommerlektüre, die auf der Insel Capri handelt und durch die anschaulichen Beschreibungen des Inselflairs, des azurblauen Meers, den bergigen Serpentinen und dem Duft von frisch geernteten Zitronen, Feigen oder süßen Tomaten fühlt man sich bald so, als befände man selbst am Golf von Neapel. 

    Die Geschichte beginnt mit einem nachvollziehbaren Chaos in Isas Leben und man kann gut verstehen, warum sie die Chance auf eine Auszeit fernab von Berlin nutzen möchte. Auf Capri verliert der Roman allerdings an Tiefe. Die Beschreibungen von Mitzis Leben sind eher oberflächlich und unspektakulär, wenn auch der Verlust ihrer jungen Liebe tragisch ist. Die Suche nach einem späten Happy End ist unaufregend, vorhersehbar und am Ende auch etwas kitschig. 

    Isas Liebesgeschichte zeichnet sich schon bei der ersten Begegnung mit dem attraktiven Inselpolizisten ab und entwickelt sich für meinen Geschmack viel zu abrupt und wirkte aufgesetzt. Schon nach einem gemeinsamen Ausflug wurde sich die große Liebe geschworen, was selbst vor dem Hintergrund von ungetrübter Sommerlaune und "La dolce Vita" übereilt war. 

    Der Roman ist bildhaft beschrieben und das Setting auf der Insel ist wirklich schön, weder die Lebens- noch die Liebesgeschichten konnten allerdings überzeugen und berühren, so dass das Buch nicht mehr ist, als eine leicht zu lesende Strandlektüre, ohne große Emotionen oder Überraschungen. 

  6. Cover des Buches Monsieur Blake und der Zauber der Liebe (ISBN: 9783442480760)
    Gilles Legardinier

    Monsieur Blake und der Zauber der Liebe

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Stiefelchen
    Nicht mal als seichte Unterhaltung konnte dieser Roman mich einigermaßen überzeugen. Handlung und Charaktere waren allzuoft klischeebeladen und unglaubwürdig.

    Monsieur Blake wirft mit altklugen Binsenweisheiten um sich und verbessert so das Leben aller Bewohner des Herrenhauses und darüber hinaus. Bei manchen Szenen war ich richtig verärgert, so an den Haaren herbeigezogen waren sie und so gütlich ihr Ende. Zumindest auf ein bisschen Tiefe habe ich gewartet, leider vergebens.

    Die Prämisse ist eigentlich origniell, die Ausführung villeicht nett gemeint, aber leider schafft es dieser Roman nicht einmal in die Katergorie leichte Unterhaltung. Schade, aus der Geschichte hätte man mehr machen können.
  7. Cover des Buches Man muss auch mal loslassen können (ISBN: 9783426523230)
    Monika Bittl

    Man muss auch mal loslassen können

     (89)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Ich hatte bei dem Buch auf etwas locker-amüsantes gehofft.
    Leider wurde ich enttäuscht. 😔

    Das Aufeinandertreffen der drei Damen ist noch recht amüsant.
    Jedes Kapitel ist immer aus der Sicht einer anderen Person geschrieben.
    Leider tendiert doch sehr bald alles in die Richtung "Politisch", "System", "Kapitalismus", "Linken", "Rechten", etc.

    Auch ist der Schreibstil teils etwas unangenehm. So abgehackt. Zu großer Deutsch-Englisch-Mix. Bei der Jessy passt es ja, also vom Charakterbild und ihrer Vergangenheit her. Aber es zieht sich leider durch alle Charaktere. Schöner wäre es, wenn jede/r so seine Eigenarten hätte.

    Das ganze Politik-Gefasel hat mir das Buch ziemlich vermiest. Ich hatte mir doch eher etwas zum Schmunzeln und mit dem ein und anderen Lacher erhofft.

  8. Cover des Buches Liebe in Reihe 27 (ISBN: 9783453359802)
    Eithne Shortall

    Liebe in Reihe 27

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Malea20

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

    Ich mochte den Schreibstil und die Aufteilung der Kapitel. Während manche Kapitel am Flughafen spielen, gibt es auch welche, die über die Flüge berichten. Dadurch ist das Buch auch aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Das hat mir gut gefallen und war sehr erfrischend. 

    Außerdem gibt es viele verschiedene Gefühle in dem Buch und verschiedene Geschichten, die neben der Hauptgeschichte spielen. Manche davon haben mich wirklich zum Nachdenken gebracht, auch wenn ich das vom Klappentext des Buches her nie erwartet hätte.

    Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

  9. Cover des Buches Eine Samtpfote zum Verlieben (ISBN: 9783426523216)
    Melinda Metz

    Eine Samtpfote zum Verlieben

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Geschichtenliebhaberin

    Inhalt:

    Jamie zieht es mit Hilfe ihres Erbes für ein Jahr nach L.A. Es soll "Jamie's Jahr" werden, ganz ohne Männer und dafür mit jede Menge neuer Erfahrungen, um herauszufinden, was sie mit ihrem restlichen Leben eigentlich machen will. Dumm nur, dass ihr Kater MacGyver die Sache etwas anders sieht und der einsamen Frau zu neuem Liebesglück verhelfen will. Er findet den passenden Partner in David, einem verwitweten Nachbar, der immer noch mit dem Tod seiner Frau zu kämpfen hat. Und auch andere Nachbarn werden Teil von MacGyvers Mission, einsame Seelen zusammenzuführen. Läuft alles nach Plan? Oder ist die Mission doch nicht so einfach wie gehofft?


    Meine Gedanken zum Buch:

    Leider habe ich ein paar Punkte, die mir persönlich wichtig sind und aufgrund derer ich nicht die volle Sternezahl geben kann. Allen voran ist die Geschichte leider sehr vorhersehbar. Auch die Charakterentwicklung der Protagonistin ist etwas holprig, scheint sie doch zuerst fest ihre Meinung zu vertreten, knickt dann doch aber immer wieder ein und schließlich findet sich schon ein Weg, alles Mögliche zu rechtfertigen. Auch wie sich Jamie und Davids Plan entwickelt war für mich eher unreife Blauäugigkeit als das Verhalten von erwachsenen Menschen Anfang/Mitte dreißig (was dahinter steckt erörtere ich jedoch aufgrund von Spoiler-Gefahr nicht weiter ;)   ). Auch waren die Textpassagen der titelgebende Samtpfote weniger als erwartet und auch oft sehr ähnlich zu den vorherigen Kater-Passagen. Diese Kritikpunkte sind jedoch wie bereits erwähnt meine ganz persönliche Meinung und müssen für andere Leser nicht unbedingt so gewichtig sein wie für mich ;)

    Nichtsdestotrotz hatte das Buch auch seine netten Seiten. Man wollte dann doch herausfinden, wie es für die einzelnen Charaktere weitergeht und ob die einen oder anderen doch noch zusammenfinden. Auch waren einige der Charaktere sehr schrullig oder liebenswert, allen voran die pensionierten Nachbarn, die den jungen Neuankömmling sogleich unter ihre Fittiche genommen haben.


    Fazit:

    Eine Samtpfote zum Verlieben - ein Roman mit teilweise schrulligen und liebenswerten Charakteren für jeden, der gerne seichte, aber unterhaltsame Liebesromane mit einem abenteuerlustigen Kater liest!

  10. Cover des Buches Ein Tropfen vom Glück (ISBN: 9783455005400)
    Antoine Laurain

    Ein Tropfen vom Glück

     (76)
    Aktuelle Rezension von: evafl

    Ein Abend im September im Jahr 2017: In mehrere Kellerabteile eines Hauses wurde eingebrochen und so trinken drei Nachbarn samt einem amerikanischen Touristen auf den Schreck spontan erst einmal zusammen ein Glas Wein. Einen ganz besonderen Tropfen - eine Flasche Chateâu Saint-Antoine Jahrgang 1954. Und dann ist am nächsten Tag nichts, wie es zuvor war, denn am nächsten Tag hat sich die Stadt um sie herum verändert, bis sie plötzlich feststellen, dass sie im Jahr des Weins zurück sind.

    Vom Autor habe ich schon mal ein Buch gelesen, das mir durchaus gut gefallen hat. Insofern war ich auf dieses Buch echt gespannt und habe mich drauf gefreut - und wurde auch absolut nicht enttäuscht.

    Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen, er liest sich angenehm, ist aber doch auch irgendwie kein einfacher, sondern fast ein bisschen ein poetischer gelegentlich. So etwas mag ich unheimlich gerne und hat mir bei französischer Literatur immer wieder gut gefallen. Inhaltlich ist das Buch soweit gut verständlich geschrieben, es beschreibt immer wieder wunderschön auch die Landschaft und das Stadtbild. Fremdwörter oder Fachbegriffe kamen wenn in einem durchaus verständlichen Maß vor. Man tut sich beim Lesen insofern natürlich leichter, wenn man die ein oder andere berühmte Persönlichkeit aus den 50er Jahren kennt...

    Die Geschichte ist wirklich sehr unterhaltsam und absolut durchdacht. Eine richtig schöne Geschichte, bei der nichts vorhersehbar ist, sondern man immer wieder aufs Neue überrascht wird. Diese Art von Literatur hat mir richtig gut gefallen. Auch die Schilderungen der damaligen Zeit sind wirklich toll - und es ist schön zu sehen, welche Verknüpfungen es immer wieder gibt. Ebenso waren es tolle fiktive Begegnungen mit Personen, die man so vielleicht nie persönlich kennenlernen konnte, aber durch das Buch die Gelegenheit bekommen hat. Mir hat das unheimlich gut gefallen. Es war für mich ein Leseerlebnis, ein wirklich schönes Buch, mit einer richtig tollen Geschichte, die absolut stimmig war. Die Geschichte ist toll durchdacht, ist humorvoll wie emotional und spannend, abgerundet mit einer guten Portion Phantasie, was das Lesen zu einem Erlebnis macht. 

    Mir hat dieses Buch von Antoine Laurain richtig gut gefallen, die Mischung aus der aktuellen und der damaligen Zeit zusammen mit der Fiktion (hinsichtlich der Ereignisse) hat mich wunderbar unterhalten. Von mir gibt es hier eine absolute Empfehlung und 5 von 5 Sternen.

  11. Cover des Buches Strandrosensommer (ISBN: 9783956498305)
    Tanja Janz

    Strandrosensommer

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma

    Nachdem Inga ihr Café schließen musste und ihr Freund sich auf Selbstfindungstripp nach Indien begibt, kommt ein Anruf von Tante Ditte gerade recht. Diese sucht eine Betreuung für die Ferienkinder auf ihrem Reiterhof in St. Peter-Ording. Gern reist Inga ans Meer. Allerdings findet sie statt Urlaubsidyll nur einen arg in die Jahre gekommenen Hof mit hohen Schulden vor. Doch Inga packt an...

    "Strandrosensommer" ist das 3. Buch von Tanja Janz, dass ich las. Derzeit im Urlaub an der Nordsee, erschien es mir als passende Lektüre. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Ja, die Beschreibungen von St. Peter-Ording sind schön und Inga mit ihrer zupackenden Art war mir durchaus sympathisch. Allerdings ist die Geschichte vorhersehbar, Spannung oder interessante Wendungen fehlen ebenso kommt Romantik viel zu kurz. Dazu kommen noch Tante Ditte und ihre Freundinnen mit ihrem "Hexenbrett" und den Befragungen von Toten. Damit kann ich gar nichts anfangen...

    Schade: "Strandrosensommer" ist ein Buch, das schnell gelesen und ebenso schnell wieder vergessen ist. So vergebe ich nur 2 Sterne.

  12. Cover des Buches Solothurn trägt Schwarz (ISBN: 9783954517831)
    Christof Gasser

    Solothurn trägt Schwarz

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Fee erzählt von der Geschichte:
    Dominik Dornach arbeitet bei der Solothurner Kantonspolizei. Die Freundin seiner Tochter Pia wird entführt und seine Tochter ist selbst mehrfach in Lebensgefahr. Dazu noch ein toter Journalist, eine undurchsichtige Ärztin (die Mutter von Pias Freundin) und eine Majorin von der österreichischen Polizei (Jana Cranach). 

    Fee zum Buch:
    Erstmal muss ich unbedingt einer meiner Lieblingsautorinnen Milena Moser danken, weil sie Christoph Gasser bestärkt hat, dass er dranbleiben soll, Bücher zu schreiben. Erst war ich von Blutlauenen begeistert und nun von Solothurn trägt Schwarz. 

    Das Cover:
    Mir gefällt das Cover zwar sehr gut, hat aber irgendwie – meiner Meinung - nach nicht viel mit dem Buch zu tun. Der Rückentext ist ok. Am Schluss kommt dann noch die Legende mit den Begriffserklärungen. Das fand ich toll, denn alles kannte ich auch noch nicht. 

    Der Schreibstil und die Geschichte:
    Die ersten 50 Seiten fand gut und war gleich in der Geschichte drin. Am nächsten Abend habe ich etwa 180 Seiten gelesen, weil das Buch so spannend war, danach konnte ich nachts kaum schlafen und sobald ich weiterlesen konnte, hab ich den Rest gelesen. Es war schön, dass Pia und die Majorin auf den Markt gehen konnte, so war dann doch noch kurz ein wenig Ruhe in der Geschichte, bevor dann das letzte – aufregende – Highlight kam. Ich fand das Buch so wahnsinnig spannend, dass ich sehr begeistert bin und ganz sicher weitere Bücher des Autors lesen werde. 

    Lokalkolorit:
    Dadurch, dass einige Schauplätze von wichtigen Szenen in der Stadt (Markt, Kaffee) und auch außerhalb stattfanden, kam dann noch ein wenig Lokalkolorit ins Buch. Aber soweit ich mich erinnern kann, gab es keinen, der Schweizerdeutsch sprach, was ich schade fand. 

    Charaktere:
    Die Charaktere sind auch sehr gut beschrieben, so dass ich mir alle vorstellen konnte. Meine Lieblingscharaktere waren Jana und Pia. Ich konnte mir alles gut vorstellen und mich gut in sie hineinversetzen. Da hoffe ich doch, dass es noch ein Wiedersehen mit den beiden gibt. Vielleicht kann ja dann doch noch ein „besseres“ Ende, als dieses „leider total reale“ Ende herauskommen. 

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
    Ich bin total begeistert von dem Buch. Es war so megaspannend, mit tollen Charakteren und durchaus nachvollziehbaren Geschehen. Tatsächlich fand ich diese Geschichte noch besser als Blutlauenen, obwohl mir das Buch schon sehr gut gefiel. Ja, was soll ich sagen? 5 Sterne sind um einiges zu wenig für dieses Buch und ich halt schon Ausschau nach weiteren Büchern des Autors. 


    • Cover des Buches Die Glocke im See (ISBN: 9783869743332)
      Lars Mytting

      Die Glocke im See

       (35)
      Aktuelle Rezension von: walli007

      Astrid Hekne ist eine, die mehr will. Doch im kleinen Ort Butangen in Norwegen geht es nicht so schnell mit dem Fortschritt. Als im Jahr 1880 der neue Pfarrer Kai Schweigaard sein Amt antritt hofft Astrid auf eine andere Zukunft. Neue Ideen hat Schweigaard schon einmal. Er will die alte Stabkirche abbauen lassen und ein neues größeres und modernes Kirchengebäude errichten. Den Abbau überwachen soll der junge Architekturstudent Gerhard Schönauer. Und mit ihm weht der Wind des Unbekannten ins kleine Butangen. Astrid muss überlegen, wohin ihre Sehnsucht sie zieht. Sieht sie sich als Pfarrersfrau oder will sie lieber mit der Kirche ins ferne Dresden reisen.


      Die Hekne Familie hat eine enge Bindung zu der Stabkirche. Einer ihrer Vorfahren hat die Kirchenglocken gestiftet. Allerdings sind nicht nur die Heknes wenig begeistert, dass die Glocken mit ihrer Kirche ins ferne Deutschland reisen sollen. Da war der neue Pfarrer vielleicht doch etwas zu schnell mit dem Verkauf. Astrid dagegen will irgendwie beides, das Moderne und die Heimat. Wie soll sie sich entscheiden? Ihre Phantasie lässt sie nicht im Stich, sie wird sich etwas einfallen lassen, so dass alle zufrieden sind. Auch die Schwesternglocken? Das ist der Plan.


      Der Prolog dieses Romans ist spannend, dramatisch und tragisch. Wie kam es zu der Stiftung der Glocken? Und wieso werden sie die Schwesternglocken genannt? Welche Legenden ranken sich um sie? Dagegen verliert Astrids Geschichte fast zwangsläufig an Fahrt. Schließlich lässt sich der Autor viel Zeit sie zu entwickeln. Astrids forsche wissbegierige Art macht sie sehr sympathisch. Da hat es der Pfarrer mit seinen inneren Widerständen nicht nur bei den Dorfbewohnern schwerer zu punkten. Der angehende Architekt Schönauer wirkt dagegen wie ein frischer Wind, der um ein altes Gemäuer bläst. Auch ein gewisser Humor und die eigene Art zu sprechen der Leute aus Butangen runden die Geschichte ab. Auch wenn man das Gefühlt hat, die Handlung hätte eine gewisse Straffung vertragen, so ist sowohl die Geschichte der Schwesternglocken als auch die Astrids interessant und zum Ende hin ergreifend. Dieses vermag die Vorleserin Beate Rysopp bestens zu transportieren.


      3,5 Sterne

    • Cover des Buches Küss dich glücklich (ISBN: 9783442547418)
      Janet Evanovich

      Küss dich glücklich

       (55)
      Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee
      Fee zum Inhalt:
      Eine Giraffe läuft frei in Trenton herum. Es ist schwer, sie zu suchen, denn sie verschwindet ständig. Stephanie hat den Kopfgeldjägerjob satt, als sie sich mit Onkel Sunny anlegt und versucht sich als Metzgerin.

      Fee`s Meinung:
      Die Serie ist mal wieder total irrwitzig und unplausibel. Wo hat sich denn die Giraffe denn immer versteckt? Offensichtlich wird sie nicht von allen Leuten gesehen, so dass man vermuten muss, dass sie nur in der Einbildung von wenigen Leuten existiert.   Ich lach mich scheggich. Diese „Giraffe“ lenkt immer wieder davon ab, dass Stephanie es sehr schwierig hat, die Leute einzufangen und zur Polizei zu bringen.

      Total lustig und spannend finde ich die Serie weiterhin. Leider gab es dieses Mal nicht ganz so viel zu lachen, wie sonst, was allerdings auch an der Übersetzung liegen könnte. Ich werde mich demnächst an der Stephanie-Plum-Serie in der Originalsprache versuchen, dann werde ich es sehen. Das ist auch der Grund, warum ich einen Stern abziehe.

      Sonst war alles wieder herrlich verrückt und unglaublich verwickelt. Nun ja, und Morelli möchte eine Beziehungspause, gerade wo Stephanie daran denkt, die Verlobung in eine Hochzeit umzuwandeln. Allerdings erfährt sie in diesem Band Sachen über ihren Verlobten und seine Familie, die sie dann doch nicht so gut findet. Ranger ist leider weiterhin keine Option für sie. Wobei, es wäre doch mal schön, Morelli so richtig eifersüchtig zu machen, während Stephanie mit Hamster (!) zu Ranger zieht. Stephanie könnte sich endlich mal ausleben. Allerdings wäre das sehr schwierig für die Autorin, denn es gäbe wahrscheinlich nur noch Bettszenen.

      Ich bin auf jeden Fall schon gespannt auf den nächsten Band. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und alles wird noch mal erklärt, so dass jeder auch zwischendrin mitkommt und alles versteht.

      Fees Fazit:

      Nicht nur Stephanie-Plum-Serien-Fans können hier bedenkenlos zugreifen und lesen, auch alle anderen. Das ganze ist „gewohnt“ chaotisch, teilweise komisch (leider nicht so lustig wie sonst) und man hat sehr viel Spaß beim Lesen. Es kommt niemals Langeweile auf, so kann ich auch diesem Band 4 Sterne geben. Und ich freue mich schon auf den nächsten Teil meiner Lieblingsserie.
    • Cover des Buches No time to eat (ISBN: 9783548377797)
      Sarah Tschernigow

      No time to eat

       (83)
      Aktuelle Rezension von: CarinaElena

      • Rezension - unbezahlte Werbung •

      "Stress, Termine, Verpflichtungen – und das Essen wird zur Nebensache. Wenn uns der Hunger überkommt, greifen wir zu dem, was schnell verfügbar ist: zum belegten Brötchen vom Bäcker, zum Schokoriegel aus dem Automaten oder zum Fastfood. Die Folge: Wir neigen zu Übergewicht, werden müde und krank.

      Ernährungscoach und Podcasterin Sarah J. Tschernigow zeigt, dass gesunde Ernährung auch im stressigen Alltag funktioniert. Dafür muss niemand stundenlang in der Küche stehen. Das Erfolgsrezept: Ein wenig Organisationsgeschick, jeden Tag wenige Minuten in die Essenszubereitung investieren und unterwegs kluge Entscheidungen treffen. Dank 10-Punkte-Plan kann jeder gesunde Ernährung einfach und flexibel umsetzen, selbst unterwegs, auf Reisen und in besonders herausfordernden Situationen. Mit Sarahs Mealprep-Schema lassen sich in kürzester Zeit und mit wenigen Zutaten die besten und gesündesten Mahlzeiten für unterwegs zubereiten. So kommen wir auch ohne Kalorienzählen zum Idealgewicht und gehen energiegeladen und glücklich durch den Tag!"


      Ich fand das Buch recht gut, habe aber nicht so viel Neues erlangt. Die Geschichte der Autorin fand ich sehr interessant. Ich frage mich nur, warum.müssen sich diese Art von Bücher immer auf Workerholics und Vielbeschäftigte beziehen. So viele Bücher habe ich bereits über das Thema gelesen und immer sind es "Überflieger" die Betroffen sind. Ich würde mal ganz frech behaupten das 90% der Bevölkerung nämlich aus "Normalos" besteht. 

      Wenn man das Buch so liest, könnte man denken das es einfach ist sich gesund zu ernähren,  aber dann frage ich mich warum es so viele Übergewichtige Menschen gibt ? Das Buch konnte mich nicht zu 100% zufriedenstellen, der Schreibstil hat mir dennoch gefallen. Die Rezepte am Ende fand ich gut. 

    • Cover des Buches Kaffee mit Käuzchen (ISBN: 9783959102032)
      Franziska Jebens

      Kaffee mit Käuzchen

       (33)
      Aktuelle Rezension von: KaraMelli

      In „Kaffee mit Käuzchen“ finden zwei Städter den Weg in die Wildnis und zu einem Leben im forstlichen Idyll.

      Das Buch befasst sich nicht allzu ausführlich mit den zahllosen Um-, Aus- und Anbaumaßnahmen des wäldlichen Domizils in Alleinlage. Manchmal hatte ich deshalb den Eindruck, etwas verpasst zu haben. Zu vielen Aktivitäten hätte ich mir detailreichere Informationen gewünscht. Z. B. bezüglich des Brunnenbaus, der Dämmarbeiten, der Photovoltaik usw. oder mußte gar der Denkmalschutz mit einbezogen werden? Wenn man baut, tauchen unendlich viele Themen auf, mit denen man sich auseinandersetzen muß. Bei diesem Projekt und über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren wäre das Buch dann aber wohl zu umfangreich geraten. Oder es hätte den ein oder anderen Leser vielleicht gelangweilt, wäre es mit mehr baulichen Informationen gefüllt gewesen. Trotzdem wäre ich gern bei einigen Themen intensiver abgeholt worden und habe mich an etlichen Stelle gewundert, ob ich nicht etwas überlesen habe. Manchmal waren mir die Sprünge einfach zu groß, zu viele Aktionen wurden nur sehr oberflächlich angerissen oder sind in einem Nebensatz fast gänzlich untergegangen.

      Franziska Jebens berichtet hier vor allem über eine Reise: raus aus der Großstadt und hinein in ein Leben im Wald. Mit seinen ganz eigenen Ansprüchen und Anforderungen an die Menschen, die sich für diesen Weg entschieden haben. Dort wird man nicht von Verkehrsdichte oder Lärm gestresst, sondern von der Performance der Internetverbindung und einer nicht asphaltierten Straße. Außerdem ist es eine doppelte Liebesgeschichte: die zweier Menschen zueinander, die trotz vieler Widrigkeiten zusammenstehen und ebenso ihrer Liebe zur Natur. Denn sie haben sich gemeinsam dafür entschieden, ihre ihnen bekannte städtische Komfortzone zu verlassen, um eine andere zu finden, die besser zu ihnen, ihrem Wesen paßt und sie glücklich macht. Viel gewagt und viel gewonnen.

      Franziska Jebens hat mir mit ihrem Erfahrungsbericht eine tolle Lesezeit beschert und ich kann ihr vieles nachempfinden. Dieses Buch liest sich hervorragend vor einem selbstmitgebauten Haus im selbstangelegten Garten und in Begleitung von Amselgesang :)

    • Cover des Buches Karma im Kaffee (ISBN: 9783981959802)
      Liz Sonntag

      Karma im Kaffee

       (56)
      Aktuelle Rezension von: Silwyna
      Endlich habe ich mir ein Kindle gekauft und das erste Buch was ich mir so aus Spaß zum Probelesen gekauft habe war Karma im Kaffe. Ich liebe Yoga und Kaffee also kann ja nicht verkehrt sein.
      Ich bin ja so begeistert von dem Buch, dass ich mir schon denke warum hab ich das auf meinem Kindle? Es verdient ein Platz in meinem Lieblingsbücherregal!
      Wer Yoga, Kaffee, Bali oder Reisen mag, dem empfehle ich dieses Buch sehr. Witzig geschrieben, sympathisch, locker. Man bekommt sofort Lust auf Yoga. Und tatsächlich habe ich mir nach paar Zeilen die Matte geschnappt und Yoga geübt.
      Auch sehr angenehm ist Liz's Kontakt zu den Lesern. Ich habe mich sehr gefreut wo sie mir zurückgeschrieben hat. Schreibt ihr ruhig, sie nimmt Feedback gerne entgegen.
      Ich bin gespannt auf ihr nächstes Buch und bin mir sicher, dass es wieder so gut wird. 5 Sterne von mir, weiter so!
    • Cover des Buches Der Junge muss an die frische Luft (ISBN: 9783869523484)
      Hape Kerkeling

      Der Junge muss an die frische Luft

       (109)
      Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
      Hape Kerkeling erzählt von seiner Kindheit einerseits sehr sensibel und berührend, aber andererseits auch voller Lebenslust und Komik. Ich hatte viel Freude beim Hören und kann das Hörbuch nur jedem empfehlen. Nur Menschen, die nicht stabil genug sind, wenn es um die Themen Depression, Selbstmord und Tod geht, sollten hier vorsichtig sein!
    • Cover des Buches Tod einer Schnüfflerin: Penny Küfer ermittelt (ISBN: B07MDGNX8T)
      Alex Wagner

      Tod einer Schnüfflerin: Penny Küfer ermittelt

       (23)
      Aktuelle Rezension von: Heidelinde12

      Auch der zweite Fall der Privatdetektivin in spe – Penny Küfer – ist in flotter humoriger Schreibweise gut zu lesen. Ich mag den etwas flippigen Charakter Penny Küfers. Ihre weltgewandte intelligente, auf den ersten Blick forsche Art und auch ihre ausgeprägte Beobachtungsgabe hilft ihr dabei, so manche Nuss zu knacken. Die junge Frau stolpert quasi in diesen neuen Mordfall hinein und löst ihn auf völlig unkonventionelle Weise. Wer der Täter ist, der sich dann noch als Massenmörder entpuppt, erfährt die Leserschaft erst zum Ende der Handlung. Ehrlich gesagt, war ich völlig überrascht, wen die angehende Privatdetektivin als Täter entlarvt – es ist jemand, der glaubte aus Liebe morden zu müssen – welch ein verdrehter Geist, welch irrsinniger Glaube. Die Autorin hat für ihre Geschichte einen mystischen einsamen Ort in Österreichs Bergen gewählt, welcher fast unbewohnt scheint und der zusammen mit den eigenartigen Charakteren weniger Protagonisten, eine ausgezeichnete Kulisse für die Handlung des Buchs abgibt.

      Ich empfehle das Buch sehr gern weiter. Es ist ein lockerer, leichter und dennoch spannender Lesestoff mit einem kleinen Miss Marple Touch.

      Heidelinde Penndorf

      (21.02.2019)

    • Cover des Buches Aarauer Finsternis (ISBN: 9783740805135)
      Ina Haller

      Aarauer Finsternis

       (18)
      Aktuelle Rezension von: Anett_Heincke

      „Aarauer Finsternis“ von Ina Haller, vom Emons-Verlag, hat 249 Seiten und 16 Kapitel.

      Es ist der 7. Fall für Andrina Kaufmann.

       

      Nach der Trennung von ihrem Freund Marco Feller  ist Andrina jetzt mit Enrico Bianchi liiert, dem Chef des Pharmaunternehmens JuraMed. Die beiden Männer sind auch noch Halbbrüder, was die Sache nicht einfacher macht.

      In Enrico’s Firma ist viel zu tun, als plötzlich der Mitarbeiter Köbi Steiner kündigt und nirgendwo zu erreichen ist. Dann taucht auch noch ein alter Freund von Enrico auf. Sergio Moretti gibt ihm die Schuld am Tod seines Bruders vor vielen Jahren.

      Es geschehen weitere merkwürdige Dinge, in der Firma und im Haus wird eingebrochen, es werden Tote gefunden und Enrico ist verschwunden. Marco nutzt die Chance und seinen Job als Polizist und will Andrina helfen. Diese zweifelt inzwischen an ihm und auch an anderen Personen, ob die Fürsorge echt ist. Jeder ihrer Verdächtigen hätte ein Motiv, Enrico verschwinden zu lassen.

       

      Obwohl der Schreibstil gut ist, das Buch sich zügig lesen lässt und die Story auch interessant ist, kommt bei mir keine Spannung auf. Die geführten Dialoge sind langatmig und vieles wiederholt sich, Andrina nervt mich mit ihrer vielen Fragerei. Die Gespräche klingen irgendwie gestellt und unecht.

      Die eigentlich wichtigen Handlungen, die spannend sein könnten, kommen viel zu kurz. Erst gegen Ende kommt etwas Spannung auf, aber das war mir zu wenig.  

    • Cover des Buches Die edle Kunst des Mordens (ISBN: 9783404176991)
      Alex Wagner

      Die edle Kunst des Mordens

       (27)
      Aktuelle Rezension von: nasa

      Die edle Kunst des Mordens von Alex Wagner ist ein Cosy Krimi der mich nicht ganz überzeugen konnte. Für mich ist es eher ein nettes Unterhaltungsbuch und weniger Krimi. Auch waren mir die Protagonisten zu klischeehaft und der Fall zu konstruiert und vorhersehbar.

      Clara Annerson ist Autorin und will das Genre Liebe verlassen und lieber Krimis schreiben. Um nach einem guten Schauplatz für einen Mord zu finden geht sie ins Museum. Dabei stößt sie auf ein Schauspiel einer kleiner Kunstgruppe der sie sich kurzerhand anschließt. Sie wird auf das Landschloß eines der Kunstbegeisterten eingeladen. An diesem Wochenende geschieht ein Mord. Was passt besser als neue Krimiautorin als sich selbst an einer Ermittlung zu versuchen?

      Der Schreibstil ist flüssig und auch gut verständlich, so hat sich das Buch schnell lesen lassen. Spannung kam bei mir nicht so wirklich auf. Gerade durch Claras sehr tollpatschigen und stümperhaften Art zu ermitteln war es eher lustig als spannend. Auch fand ich es unrealistisch. Ausgerechnet eine Frau die absolut keine Ahnung von dem Fach Krimi oder von Ermittlungen hat sucht einen Mörder? Ja gut wir kennen alle Miss Marple und ich liebe die Romane mit ihr, aber Clara Annerson ist Meilenweit von dieser meisterhaften Hobbydetektivin entfernt.

      Auch die sehr stümperhafte Polizeiarbeit hat mich den Kopf schütteln lassen. Es passieren zwei Morde und die Polizei tut es ganz schnell ab und legt den Fall zu den Akten. Es gibt keine wirkliche Untersuchungen und Ermittlungen seitens der Polizei. Nur eine Autorin will keine Ruhe geben und ermittelt. Und diese löst den Fall aufgrund eines Rabens? Also noch unglaubwürdiger ging es wohl nicht. Allerdings hatte ich schon länger die Vermutung in welche Richtung der Fall geht, was dahinter steckt und wer der Mörder war.

      Ein nettes Buch für zwischendurch, aber man muss es nicht gelesen haben. Für mich war es weniger ein Krimi.

    • Cover des Buches Gefahr aus dem Watt (ISBN: 9783740803018)
      Markus Rahaus

      Gefahr aus dem Watt

       (16)
      Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

      Mit diesem Krimi-Debüt hat Markus Rahaus eine spannende Geschichte geliefert.  

      Der Tote, den der Hund eines Spaziergängers im Ottendorfer Watt findet, arbeitet genauso wie der zweite in einer Biotechnologiefirma, die in der näheren Umgebung ihren Sitz hat. Dort gibt man sich wortkarg bis ablehnend, was die ohnehin nicht hoch ausgeprägte Geduldspanne von KHK Olofsen noch kleiner werden lässt. Als dann mehrere Personen, die mit beiden Toten Kontakt hatten, darunter ein Kind, an einer hochansteckenden Virusinfektion sterben, geraten Olofsen und Greiner zunehmend unter Druck. 

      Man holt einen Experten aus dem Bereich Virologie hinzu, um weitere Todesfälle zu verhindern. Doch wird das gelingen?  

      Meine Meinung: 

      Der Autor ist Biologie und kennt sich auch bei Viren aus. Im Erscheinungsjahr 2018 mutet das Thema Viren noch ein wenig exotisch an. Heute, im Jahr 2021 sind Covid-19 bedingt, Viren in aller Munde und die verschiedensten Verschwörungstheorien dazu auch.  

      Was mir aufgefallen ist, und mir ein wenig komisch vorkommt, ist, dass zwar einige, wie das kleine Kind und seine Mutter sterben, aber Olofsen und Greiner, keinerlei Anzeichen einer Erkrankung zeigen. Die beiden waren ja auch unmittelbar an beiden Tatorten.  

      Der Kriminalfall an sich hat viele Facetten. Das Motiv des Täters, die Überbevölkerung der Welt zu stoppen, um damit die Enge, die seiner Meinung nach Hass erzeugt, zu beseitigen, klingt schon sehr nach einer Verschwörungstheorie. Leider haben sich angesichts der Pandemie einige Leute solche und ähnliche Theorien zu eigen gemacht.  

      Hier in diesem ersten Band wird aufgedeckt, warum sich die beiden von Berlin nach Cuxhaven versetzen haben lassen. Nun ja, die sprichwörtliche ruhige Kugel kann Olofsen auch hier nicht schieben. Seine unorthodoxen Ermittlungsmethoden erzeugen bei Kollegen Greiner ebenso Stress, wie bei den diversen Vorgesetzten. Diese sehen allerdings aufgrund der Ermittlungserfolge zähneknirschend über seine ruppige Art hinweg.  

      Mein Fazit: 

      Ein rasanter Krimi, der durch die beiden Ermittler gut getragen wird. Es wird nie langweilig, daher 4 Sterne.

       

       

    • Cover des Buches Inselluft mit Honigduft (ISBN: 9783959102056)
      Kerin Schmidt

      Inselluft mit Honigduft

       (24)
      Aktuelle Rezension von: evafl

      Kerin Schmidt wächst als Einzelkind auf einem Bauernhof auf Sylt auf. Sie genießt ihr Leben dort, was sie auch in diesem Buch so schildert. Doch natürlich ist nicht nur alles eitel Sonnenschein, so leidet sie unter Neurodermitis. Und mit den Jahren ist sie die Insel ein Stück weit leid, möchte als junge Frau ihre eigenen Erfahrungen fern ab der Insel machen. Und landet nach einiger Zeit dann doch wieder auf Sylt. All das schildert sie in diesem Buch.

      Auf die Erzählung über Sylt und das Leben dort von Kerin Schmidt war ich schon ein wenig gespannt, denn ich selbst war noch nicht auf Sylt, dafür schon einige Male an Nord- und Ostsee. Entsprechend erwartungsvoll war ich wohl entsprechend, aber auch gespannt, was genau der „Wechsel der Gezeiten“ sein sollte, der Klappentext – u.a. „Eine Kindheit in einem zerbrechlichen Paradies“ – klingt da ja schon irgendwie „dramatisch“, wie ich finde.

      Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, erzählend, unterhaltsam, angenehm zu lesen. Fremdwörter, Fachbegriffe oder ähnliches kommen so gut wie gar nicht vor oder sind grundsätzlich bekannt. Vom Stil her also grundsätzlich angenehm zu lesen. Teilweise war das Buch dann aber wieder auch mehr Natur-Schilderung, vor allem wenn es um Sylt geht und nicht um das Erlebte. Das war dann schon wieder fast mehr poetisch, gar lyrisch, mir ein wenig zu ausufernd (haha), einfach eine Spur zuviel davon. Denn grundsätzlich soll es ja um die bisherige Lebensgeschichte gehen, zumindest ist es das, was ich so mitgenommen habe.

      Natürlich sind die Erlebnisse im Leben von Kerin Schmidt nicht alle immer nur positiver Natur, denn leider hat jedes Leben so seine Schattenseiten. Egal ob es sich dabei um eine Erkrankung oder andere negative Erlebnisse oder Erfahrungen handelt. Bei den wenigsten Menschen geht doch alles immer so wunderbar glatt, irgendwelche Einschnitte gibt es immer, irgendwelche Handicaps, etc.

      Für mich war das Buch grundsätzlich unterhaltsam, interessant und wirklich lesenswert, aber diese grundsätzliche Note von „Schicksal“, die für mich so rüberkommt, als wäre sie nur bei der Autorin vorhanden, hat mich beim Lesen gestört. Natürlich sind hier neben der Krankheit auch andere Dinge passiert, die auch nicht einfach waren, ich möchte dem Buch hier aber nichts vorwegnehmen, wenn ich dann aber an andere Bücher denke, in denen Erkrankungen noch einschneidendere Erlebnisse waren, unzählige Operationen mit sich brachten, etc., dann ist das für mich hier ein bißchen Jammern auf hohem Niveau. Natürlich gab es auch positive Erlebnisse, die Kerin Schmidt schildert, aber irgendwie rückt so manches dann leider in den Hintergrund.

      Insgesamt hat das und die für mich doch zu ausführlichen Schilderungen und Plädoyers auf Sylt dazu geführt, dass ich vom Buch nicht gänzlich überzeugt bin. Eine unterhaltsame Lektüre, aber eben für mich nicht großartig mehr. Entsprechend vergebe ich hier 3 von 5 Sternen, bleibe aber hinsichtlich einer Empfehlung unentschlossen.

    • Cover des Buches 20.000 Morde unter dem Meer: Penny Küfer ermittelt (ISBN: B07P6CMTXS)
      Alex Wagner

      20.000 Morde unter dem Meer: Penny Küfer ermittelt

       (18)
      Aktuelle Rezension von: Heidelinde12

      Penny Küfer hat es geschafft und ihre Ausbildung als Privatdetektivin erfolgreich abgeschlossen. Und schon hat sie einen neuen Auftrag, der sie diesmal auf ein Luxus-U-Boot eines Literaturliebhabers des Genres Krimi führt. Echt genial – der Besitzer beherbergt dort eine riesige Bibliothek mit ausgesuchten und teuren Raritäten dieses Genres – eben ca. 20 000 Bücher C also 20 000 Morde – gut gewählter Titel. Ein Traum, aber nicht nur diese Buchschätze, sondern auch dieses Luxus-U-Boot – Unterwasserwelt live erleben. Da hätte ich mir mehr Ausschmückungen gewünscht, von dieser besonderen Welt, die nur wenige zu sehen bekommen. Ein schneller Roman, ohne das Denkmuster der Jung-Detektivin zu beleuchten – fast so ein bissel wie bei Inspektor Columbo – der ja auch nie preisgab, zu welchen Rückschlüssen seine Beobachtungen und Ermittlungen führten. In dieser Art löste dann Penny Küfer auch diesen dritten Fall und doch war sie irgendwie gebremst in ihrer Art. Geschrieben ist dieser Kurzkrimi wieder in der lockeren, spritzigen, lebendigen Schreibweise, die ich so mag und die das Markenzeichen der Autorin ist.

      Ich mag die Serie mit der jungen flippigen intelligenten Privatdetektivin und auch wenn sie diesmal nicht so zum Zuge kam und es bei mir nicht ganz so gefunkt hat, wie in den anderen beiden Teilen. ich empfehle das Buch gerne weiter – ein schnelles Lesevergnügen für zwischendurch und es gehört einfach auch in die Sammlung dieser Reihe.

      Heidelinde Penndorf

      (03.04..2019)

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