Bücher mit dem Tag "fehmarn"
26 Bücher
- Wolfgang Müller
Schnelles Geld
(10)Aktuelle Rezension von: mabuerele„...Zum Reichtum führen viele Wege, die meisten von ihnen sind schmutzig...“
Wir schreiben das Jahr 1398. Eine Seeräubercrew entert genau das Schiff, auf den sich die zwei Kisten mit der Siegprämie für den Deutschen Orden befinden. Doch lange können sie sich daran nicht erfreuen, denn ein Kriegsschiff kreuzt ihren Weg. Geert Schrober und Ocke Reinders fliehen mit dem Beiboot, auf dem sich auch die Kisten befinden.
Dann wechselt die Geschichte ins Heute und Jetzt. Ole, Baulöwe von Friesland, will im Naturschutzgebiet ein Golfhotel errichten. Finanzieren soll das Helmfried von Baselitz, Inhaber einer Privatbank.
Der Autor hat einen spannenden und abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Die Geschichte lässt sich flott lesen. Während sich in der Gegenwart die Wogen überschlagen, wird nach und nach in kurzen Episoden erzählt, welche verschlungenen Wege die beiden Kisten der Piraten nehmen.
Der Schriftstil ist abwechslungsreich. Das historische Geschehen wird mit einer Prise schwarzem Humor erzählt. In der Gegenwart dominieren eher Ironie und Sarkasmus. Dabei gefallen mir insbesondere die gekonnten politischen Anspielungen. Das liest sich zum Beispiel so:
„...Seine Söhne, so wie auch die der anderen Politiker, besuchten Privatschulen, um später nach oben durchgereicht zu werden. Öffentlich lobte man natürlich die staatlichen Schulen...“
Auch von Baselitz Meinung zur Bankenrettung ist nicht von der Hand zu weisen:
„...Man war ja angeblich systemrelevant. Der dumme Michel hatte sie, auf Anraten von genau so dummen oder gekauften Politikern, alle gerettet...“
Für Ole gilt es zwei Fragen zu klären: Wie zwingt man einen Politiker dazu, für das Golfhotel und gegen den Naturschutz zu stimmen? Wie erreicht man, dass ein Campingplatzbesitzer sein Land verkauft? In beiden Fällen kommt er auf sehr unkonventionelle Lösungen. Allerdings kann er nicht ahnen, dass gerade die Vergangenheit für sein Vorhaben kontraproduktiv ist.
Der Autor verknüpft auf gekonnte Art unterschiedliche Probleme miteinander. Neben einem Goldrausch auf Fehmarn geht es um Korruption und Erpressung.
Die Personen werden gut charakterisiert. Außerdem erfahre ich eine Menge über ihre Vergangenheit. Dabei wird deutlich, dass sich manche Eigenschaften und Vorlieben über Generationen vererbt haben.
Mit den norddeutschen Dialekt hatte ich keinerlei Probleme. Er gibt der Geschichte ihre örtliche Authentizität.
Für Abwechslung sorgen außerdem eingestreute Zeitungsartikel. Zu den sprachlichen und stilistischen Höhepunkten gehören für mich die Pressekonferenzen. Zum einen wird der Schlagabtausch gekonnt wiedergegeben, zum anderen zeigen sie, wie schnell sich die öffentliche Meinung ändert. Der Mensch ist anpassungsfähig. Die Presse auch!
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. An einigen Stellen habe ich mich köstlich amüsiert, an anderen ist mir das Lachen fast im Halse stecken geblieben.
- Heike Meckelmann
Küstenschatten
(8)Aktuelle Rezension von: tigerbeaAm Strand vom Grünen Brink findet der Hund von Urlaubern eine männliche Leiche - ohne Kopf und Gliedmaßen. Die einzige Möglichkeit zur Identifikation bietet ein Stück einer Tätowierung im Nacken der Leiche. Die Kommissare Westermann und Hartwig gehen dieser Spur nach und müssen im Hamburger Rotlichtmillieu ermitteln. Dort führt sie die Spur weiter zur Prostituierten Kaja, die ein paar Tage vor dem Leichenfund mit ihrem Kind nach Fehmarn geflüchtet und untergetaucht ist. Welche Rolle spielt sie in dem Fall?
"Küstenschatten" ist der zweite Fall, den Heike Meckelmann auf Fehmarn angesiedelt hat. Und dieser Fall hat es in sich. Spannend von Beginn bis Ende, verschlingt man die mit einer angenehmen Länge versehenen Kapitel förmlich. Jedes Kapitel macht schlichtweg neugierig auf das nächste, so daß man das Buch nicht mehr aus dem Kopf bekommt und ganz schnell weiterlesen möchte. Ihre Charaktere sind einfach überwältigend sympathisch. Westermann und Hartwig sind einfach ein tolles Team! Der heimliche Star ist jedoch für mich Charlotte, die Miss Marple von Fehmarn. Sie sorgt hier für ein wenig guten Humor und ohne ihre Spürnase würde den Kommissaren doch manchmal wichtiges entgehen. Charlotte kennt sich halt aus auf "ihrer" Insel. Genau wie Heike Meckelmann selbst. Und dies merkt man dem Buch an. Die Autorin liebt ihre Insel, vermag die Schauplätze so detailgetreu darzustellen, daß man sich auf der Insel wähnt und, wenn man sich dort ein wenig auskennt, einiges wiedererkennt. Und genau dies mag ich bei Regionalkrimis sehr! Sie sind nicht austauschbar, sondern haben ihren Handlungsort, der einfach nur genau dort sein kann. Genau so, wie es hier ist. Landschaft, Leute und Buch verschmelzen zu einer Einheit. Heike Meckelmann schreibt leicht und locker, so daß man ihre Bücher sehr gern liest!
Dieses Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung - und ist ein Muß für jeden Liebhaber guter Küstenkrimis! - Eva Almstädt
Ostseefluch
(104)Aktuelle Rezension von: WirkommuEine Tote im Garten eines heruntergekommenen Hauses auf Fehmarn ruft die Bezirkskriminalkommission Lübeck auf den Plan. Pia Korittki ermittelt mit ihren Kollegen vor Ort, einem Haus, das nach einem Vierfachmord vor Jahrzehnten nur noch Mordkuhlen genannt wird. Und um Mord handelt es sich auch in diesem Fall. Der erst 18jährigen wurde der Schädel eingeschlagen. Die Eltern, aber auch die Mitbewohner dieser merkwürdigen WG, in der die Ermordete wohnte, sowie die Besitzerin des Hauses verhalten sich merkwürdig, scheinen etwas zu verschweigen zu haben. Und immer wieder drängt sich der alte Fall von damals in den Vordergrund und die Gerüchte darum, dass das Haus verflucht sei und die Geister der Vergangenheit dortselbst noch herumgeistern. Eine mühselige Spurensuche beginnt, die immer wieder um weitere Zwischenfälle ergänzt wird. Gefällig geschrieben, mit dem richtigen Drive und Platz für Zwischenmenschliches. Die Reihe um Pia Korittki hat was. Auch wenn man quasi rückwirkend liest.
- Julia Greve
Herzkur
(35)Aktuelle Rezension von: MetalbrideGerade habe ich das Buch „Herzkur“ beendet.
Ich gebe generell keine Zusammenfassung des Buches ab, weil ich der Meinung bin, dass diese auch durch den Klappentext des Buches schon aussagefähig ist. Insofern schildere ich hier lediglich meine Eindrücke, da dadurch sichergestellt wird, dass definitiv nicht gespoilert wird 😊
Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ihr wollt wissen, wie es mir gefallen hat? Dazu gleich mehr!Gerade habe ich das Buch beendet – und ich muss gestehen, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.
Julia Greve schafft es, einen von Beginn an mitzunehmen. Sie lässt die Charaktere mit all‘ ihren Ecken und Kanten total authentisch und realistisch erscheinen, so dass man es sich gut vorstellen kann, dass diese Geschichte so oder so ähnlich gerade jetzt passieren könnte. Es war kurzweilig, hat mich des Öfteren zum Lachen gebracht. Auch ist die Zeit ungemein schnell verflogen, langweilig wurde es gar nicht, im Gegenteil:
Es gab ein in Büchern eher ungewöhnliches Setting mit unterschiedlichsten Personen und Charakteren, Herzschmerz, Weisheiten, Irrungen und Wirrungen – was will man mehr?
Vorhersehbar ist im Grunde genommen nichts – nichts ist so, wie es anfangs scheint – und gerade das macht das Besondere aus.
Wer also denkt, hier gibt es eine 08/15 – Vorgehensweise – weit gefehlt!
War ich mit allem einverstanden? Nein, definitiv nicht. Aber das muss ich auch nicht. Es muss sich authentisch, echt anfühlen. Und das hat es wirklich!
Das Buch hat Witz, Charme, zeigt definitiv auch Vorurteile auf, punktet jedoch mit einer Entwicklung und wirklich wunderbaren Charakteren. Es lässt einen die Gefühlsbandbreite durchleben, man fiebert mit, stöhnt zuweilen auch wegen der (zunächst) unerklärlichen Wege, die die Protagonisten beschreiten – und findet das Ganze doch unheimlich realistisch!
Insofern: wer die Bücher von Sandra Poppe mag, der sollte hier definitiv zugreifen. Und wer beide (Julia Greve und Sandra Poppe) nicht kennt: gebt dem Ganzen eine Chance! Ihr werdet es definitiv nicht bereuen!
Titel:
Trifft wie die Faust aufs Auge!😉
Schreibstil:
Eingängig, man kann nur von einem Pageturner sprechen!
Protagonisten:
Vielfältig, vielschichtig. Niemals eindimensional. Entwickeln sich im Laufe des Buches weiter. Macht unheimlich viel Spaß, das Ganze zu lesen!
Setting:
Unerwartet. Und was gänzlich anderes.
Atmosphäre:
Einfach authentisch!
Leichtigkeit:
Definitiv ebenfalls vorhanden. Julia Greve schafft es, eine gesunde Mischung aus Gefühl, Humor, Leichtigkeit, aber auch ernsthaften, bedrückenden Szenen so zu verweben, dass man ihr alles abnimmt. Wirklich alles!
Bewertung:
5 Sterne, und damit eine vollumfängliche Leseempfehlung! Mir hat das Buch echt super gefallen!
Fazit:
Leseempfehlung! Ausdrücklichst! - Rebecca Schulz
Zwischen Herzklopfen und Schneegestöber
(52)Aktuelle Rezension von: tobi101996In dem Zwischen Herzklopfen und Schneegestöber von Rebecca Schulz, geht es um Marie, welche Paartherapeutin ist. Sie war mit ihrem Mann 19 Jahre lang verheiratet und wurde dann von ihm betrogen mit seiner Assistentin. Daraufhin lässt sie sich von ihm scheiden. Zur Weihnachtszeit fährt sie zu ihrer Familie zur Ostsee nach Fehrmarn. Dort checkt ihr One Night Stand Tom in das Familienpension ein und kurz danach ihr Ex Mann.
Meine Meinung:
Der Schreibstil der Geschichte ist gut und lässt sich flüssig lesen. Mit Marie der Protagonistin kam ich eigentlich auch gut klar, auch wenn sie wie eine Esoteriktante wirkt durch ihre Räucherstäbchen und Kristalle. Aber das hin und her in der Familienpension mit ihrem One Night Stand Tom und ihrem Ex Mann Julius, ist mir extrem auf die Nerven gegangen. Außerdem benehmen sich die zwei wie kleine Kinder und nicht wirklich wie Erwachsene, gegenseitig. Darauf habe ich keine Lust, deshalb habe ich die Geschichte abgebrochen.
- Heike Meckelmann
Küstendämon
(7)Aktuelle Rezension von: LesekerstinEin toller dritter Teil, rund um Charlotte, Katrin Westermann,und Hartwig!
Wie verworren können Menschen denken und handeln? Ich bin wieder begeistert von den irren und wirren die sich auf der Insel abspielen und wie Menschen denken und beeinflusst werden!
Für mich in Kombination mit Charlotte, die ich mir als kleine schrullige Künstlerin, die von Woodstock übergeblieben ist, einfach toll.
Ein Krimi, der einen fesselt, aber auch zum schmunzeln bringt!
- Günther Butkus
SCHÖNER MORDEN IM NORDEN
(10)Aktuelle Rezension von: gaby2707Günther Butkus und Jobst Schlennstedt haben in ihrer Anthologie kriminelle Geschichten aus Schleswig-Holstein zusammengefasst. Mord muss es sein, den Eva Almstädt und 23 ihrer Autorenkollegen und -innen in ihren verschiedensten Geschichten verarbeiten. Auch die Orte der Geschehnisse gehen von A wie Ahrensburg bis S wie Sylt quer durch das ganze nördliche Bundesland.
Ich hatte mir vorgenommen, jeden Tag eine Geschichte zu lesen, was mir aber nicht gelungen ist. Jeder Fall ist ein kleines Kleinod und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Ein wahrer Schatz für Krimileser, die Schleswig-Holstein mit seinen Nord- und Ostseeinseln, seine oft wortkargen Bewohner und das Meer mögen. Aber auch für alle anderen, die gut gemachte Kurzkrimis lesen wollen. - Heike Meckelmann
Küstenschrei: Kriminalroman (Kommissare Westermann und Hartwig 1)
(2)Noch keine Rezension vorhanden - Heike Meckelmann
Küstenwolf
(7)Aktuelle Rezension von: LesekerstinWow, das ist mal ein Knaller!
Diese Reise mit Charlotte und Co hat mich wirklich gruseln lassen und so manches mal hab ich das Buch zugeschlagen und musste erstmal was anderes machen. Toll geschrieben und für mich eines der besten Bücher der Serie, bis jetzt! Ein Wolf, ein Mensch der wie ein Wolf tötet und in dem ganzem Ermittlungen natürlich Charlotte, die einem immer wieder ein schmunzeln entlockt! Ein super Buch!
- Patricia Koelle
Die Träume der Bienen
(27)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Der dritte Teil der Inselgärten-Reihe:
Ich bin ein großer Fan von Patricia Koelle und Ihren vielen Meer und Inselromanen. Mit der Reihe der Inselgärten hat sie mich von Anfang an verzaubert. Der Schreibstil ist einfach klasse. Die Beschreibungen der Autorin sind so schön und bildhaft, dass man sich alles wirklich sehr gut vorstellen kann. Die Inselgärten - Reihe gefällt mir ganz besonders gut. Sie lehrt einen die Natur wieder mit anderen Augen zu sehen. In diesem Band stehen die Bienen im Mittelpunkt. Sila und Lexi setzen sich beiden mit dem gärtnern auseinander, durch die beiden lernte ich hier wieder viel über diverse Blumen (die mir unbekannt sind, wurden sofort von mir gegoogelt), einige stehen sogar schon auf der "Einkaufsliste" beim nächsten Gartencenter- Besuch.
Von Anfang bis zum Schluß habe ich mich in diesem Roman wohl gefühlt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte Sila und Lexi kennen- und liebenlernen.DIe Hauptdarstellerinen sind wie immer bei Patricia Koelle einfach nur liebenswert und einem sofort sympathisch.
Ich freu mich schon sehr auf den nächsten Band!
- Meike Messal
Düsterstrand
(16)Aktuelle Rezension von: LesekerstinSehr spannend geschrieben. Man denkt der ist der böse Finger und im nächsten Moment ist es dann doch der andere... und wieder zwei Seiten später ist wieder alles anders!
Mich hat der Krimi sehr mitgenommen und ganz nebenbei lernt man etwas über die Insel! Klasse!!!
- Eva Lirot
KÜSTENLIED: Ostseekrimi - Inselkrimi (Die Kommissarin auf der Insel 3)
(17)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannFrieda Lieken wütend ist weil ihr Chef befangen ist. Er will einen Tod als Selbstmord stellen dar, obwohl die Beweislage alles andere als klar. Der Ruf der Insel und das Geld welches dann zusammen fällt wichtiger als Mordermittlung ist, und der Tourismus dadurch zusammen bricht. Frieda Lieken hofft heimlich können zu ermitteln ohne das ihr Chef sie kann bekritteln. Sie weiß nicht wo sie fangen soll an, bis der nächste Mord begann. Da konnten die Augen nicht mehr verschlossen bleiben, wer war es, wie setzt man ein Ende dem Treiben!? Zum Ende hin es dann geschah, die Wahrheit kam ans Licht, weil eine Seele zerbrach die in Borniertheit imachte andere Menschen machte verantwortlich für das eigene Ungemach. Auch privat Frieda Lieken vieles zweifelte an, dennoch für sie das Glück fing erst an. Sehnsucht und Träume brauchen Freiräume, und es tat gelingen als ein Chor das Küstenlied fing an zu singen. Ich bin gespannt, ob auf Frieda Lieken noch zukommt allerhand.
- Meike Messal
Klippenfall
(10)Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310Zunächst bekommt Sylke Harmsen eine verstörende SMS von ihrer Tochter, die sich beobachtet und verfolgt fühlt. Dennoch eilt sie zu ihrer Tochter und findet sich dann in einem Albtraum wieder. Jemand entführt Sylke und ihre Tochter Emilie. Ihre beste Freundin Levke macht sich Sorgen, als Sylke nicht zu einer Verabredung erscheint. Doch bei der Polizei wiegelt man ab und so macht sich Levke auf die Suche nach den Verschwundenen. Derweil kämpft Sylke um das Leben ihrer Tochter.
Dieser Krimi entführt uns auf die schöne Insel Fehmarn, die sich hier von einer ganz anderen Seite zeigt. Etwas Grauenhaftes geschieht auf der idyllischen Insel. Der Schreibstil ist packend und lässt sich angenehm lesen.
Mir gefallen Levke und Sylke gut. Während Levke sich auf die Suche macht, sind Sylke und ihre Tochter in einem bösen Spiel gefangen. Sie haben Angst umeinander und Sylke versucht alles, um ihre Tochter zu retten. Aber auch die Perspektive eines Jungen ohne Namen, die wir zwischendurch immer wieder mal erleben, sorgt für Spannung. Wie hängt alles zusammen?
Erst nach und nach wird klar, was den Täter antreibt. Doch am Ende löst sich alles schlüssig auf.
Ein wirklich spannender und fesselnder Krimi, der mir gut gefallen hat.
- Anke Clausen
Dinnerparty
(14)Aktuelle Rezension von: Bokmask[b]Inhaltsangabe:[/b] [quote] Während der Aufzeichnung der Promi-Kochshow Dinnerparty fällt Gastgeberin Laura Crown tot vom Stuhl. Im Körper der Schauspielerin findet sich ein tödlicher Cocktail aus Medikamenten und Drogen. Die Polizei schließt ein Verbrechen aus. Doch als die Hamburger Klatschreporterin Sophie Sturm erfährt, dass Laura bedroht wurde, nimmt sie die anderen Dinnergäste genauer unter die Lupe. Schnell wird klar: Die scheinbar zufällig zusammengewürfelte Promi-Runde kennt sich schon lange, und jeder hatte einen Grund, Laura zu hassen. [/quote]Quelle: Klappentext [b]Meine Meinung[/b] Das Cover dieses Taschenbuches mit seiner glänzenden Abbildung eines gekochten Hummers an einem Gemüsebett, sowie zwei Gewürzbehältern, zwischen denen sich eine Giftdose befindet, haben mich magisch angezogen. Der Name der Autorin sagte mir nichts, aber der Klappentext überzeugte mich, dieses Buch lesen zu müssen. In dem zweiten Fall der Sophie Sturm ging es um eine „Dinnerparty“, die für das Fernsehen auf Fehmarn aufgezeichnet werden sollte. Die Schauspielerin Laura Krone, die gerade aus Hollywood zurückgekehrt war, wollte damit ihr Comeback in Deutschland einläuten. Da Laura sich aber überhaupt nicht kollegial in den Schauspielerkreisen gab, hatten einige genug Grund, ihr das Comeback zu verleiden. Während der Aufzeichnung fällt Laura um und ist tot. Sophie Sturm ist eine Journalistin für ein Hochglanzmagazin, welches sich mit den Film- und Fernsehstars beschäftigt. Sie sollte für ihr Magazin von der Aufzeichnung berichten. Da sie Laura Krone aber von früher kannte, ließ ihr deren Tod keine Ruhe und sie ermittelte auf eigene Faust. Was alles andere als ungefährlich war. Dieser Krimi spielt in Hamburg, fast bei mir um die Ecke, so war ich sehr erfreut beim Lesen festzustellen, dass die Beschreibungen von Straßenzügen und Umgebungen sehr schön stimmig waren. Die Geschichte ist aus der Sicht der jeweils agierenden Figur geschrieben. Sehr schön flüssig und leicht zu lesen. Es hat mich sehr gefreut, dass die Hamburger Mundart ein paar Mal eingestreut wurde. Die Autorin schaffte es, aus einem ruhigen, schönen Anfang einen Spannungsbogen bis zum großen Finale zu ziehen. Und der Mörder war nicht der Gärtner … Alle Ahnungen, die mir kamen, wer der Täter sein könnte, haben sich nicht bewahrheitet. Das Ende war extrem spannend und völlig anders, als ich es erwartet hätte. Jede Figur wurde mir im Laufe der Geschichte immer vertrauter. Einige hätte ich in die Wüste schicken mögen, andere wiederum habe ich in mein Herz geschlossen. Diese Geschichte ist schon der zweite Fall mit Sophie Sturm, aber er konnte sehr gut gelesen werden, ohne den ersten zu kennen. An einigen Stellen wurde erwähnt, dass es bereits im ersten Teil recht brenzlig für Sophie war. Aber man brauchte für diese Geschichte keine Kenntnis des ersten Teils. „Dinnerparty“ ist eine schöne runde, abgeschlossene Story. Den ersten Fall, „Ostseegrab“, werde ich mir garantiert auch zulegen, denn die Autorin hat mich überzeugt, an ihrer Reihe weiter zu lesen. Dieses Buch ist in einer sehr lesefreundlichen Schriftgröße gedruckt und die Seiten sind grifffest, das allein rechtfertigt für mich schon den Preis von € 11,90 für ein Taschenbuch. Zudem ist es sehr gut verarbeitet. Fazit: Rasant, super spannend und einfach nur empfehlenswert. Dieses Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen - Eric Berg
Die Toten von Fehmarn
(2)Aktuelle Rezension von: Literaturwerkstatt-kreativ„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor
„ Die Toten von Fehmarn“ (Hörbuch) von Eric Berg
Journalistin Doro Kagel recherchiert und ermittelt:
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Das Nebelhaus
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Die Mörderinsel
- Die Toten von Fehmarn
„Acht Freunde, acht Geheimnisse ... Eines davon ist tödlich“
Überraschend erhält die Journalistin Doro Kagel von ihrer Mutter einen Anruf. Ihr Jugendfreund Jan-Arne wurde auf Fehmarn ermordet und als er starb, flüsterte er Doros Namen. Und so macht sie sich mit ihrem Ehemann auf nach Fehmarn. Unterkunft findet sie bei ihrer Mutter die auch auf der Insel lebt. Da das Verhältnis zwischen Doro und ihrer Mutter nicht das Beste ist, sind Spannungen vorprogrammiert.
„In Doro werden Erinnerung an ihren letzten Besuch wach – an den jungen Vagabunden Bolenda, dessen Leiche sie und ihre Clique damals am Weiher fanden. Und an das „Geheimnisspiel”, das sie und ihre Freunde spielten. Jeder hatte anonym ein Geheimnis auf einen Zettel geschrieben. Auf einem stand: Ich weiß, wer den Bolenda getötet hat. Es stellt sich heraus, dass Jan-Arne den ungeklärten Fall des Bolenda aufgerollt hat, den Doro nun gewissermaßen erbt. Schnell gerät auch sie in Gefahr.“
Fazit:Eric Berg (Pseudonym des Schriftstellers Eric Walz) legt hier den dritten Krimi mit der Journalistin Doro Kagel vor. Nach ihren letzten Ermittlungen auf Hiddensee und Usedom geht es diesmal nach Fehmarn, zurück auf die Insel auf der Doro immer ihre Sommerferien als Kind bis hin zur jungen Erwachsenen verbracht hat. Es ist quasi eine Reise in Doros Vergangenheit, die sie eigentlich als glückliche Zeit in Erinnerung behalten hat. Wir erfahren diesmal viel persönliches von der sympathischen Journalistin; das hat mir sehr gut gefallen, denn ihr Charakter wurde hier deutlich weiterentwickelt und erhält somit viel mehr Tiefe. Auch die Beziehung zwischen Doro und ihrer Mutter, die in den vorangegangenen Teilen immer eher nur angerissen wurde, bekommt diesmal mehr Raum und macht die Person Doro Kagel in manchen Verhaltensweisen verständlicher.
Da mir die ersten beiden Teile schon sehr gut gefallen haben, habe ich insgeheim natürlich gehofft, dass es spannend weiter gehen wird und ich wurde nicht enttäuscht. Auch diesmal konnte Eric Berg bei mir punkten. Die Handlung zieht einen von Anfang an in ihren Bann. Es wird in zwei Zeitebenen erzählt, die mehr und mehr miteinander verknüpft werden. So wird auch der Spannungsbogen bis zum Schluss konstant gehalten der dann in einem interessanten, spannenden Finale endet.
Wer noch keinen Teil aus dieser Reihe gelesen hat, kann aber auch ohne Probleme mit dem 3. Teil beginnen, Verständnisprobleme sollte es da keine geben.
Ganz besonderes lobenswert empfand ich die Tatsache, das die „Corona-Pandemie“ lediglich am Rande Erwähnung findet, denn meines Erachtens nimmt diese Pandemie im Privaten schon viel zu viel Raum ein, da hat man wahrlich keine Lust auch noch in Büchern hierüber ausführlich zu lesen. Im Krimi geht das Leben seinen normalen Gang, `nur` das Doros Ehemann sein Restaurant aufgrund der Pandemie nicht halten konnte. So ist er jetzt arbeitslos und fährt mit ihr nach Fehmarn.
Auch von Vera Teltz bin ich wieder einmal begeistert. Das Hörbuch wurde durch ihre ausdrucksstarke und facettenreiche Stimme so wieder zum reinsten Hörgenuss.
Ein gut konstruierter, spannender und vielschichtiger Krimi!
Die ganze Rezension kann auch auf meinem Blog gelesen werden.
https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2022/03/24/die-toten-von-fehmarn-von-eric-berg/
Besten Dank an den „Random House Audio Verlag“ für das Rezensionsexemplar.
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- Angela Lautenschläger
Brennende Angst - Ein Fall für Engel und Sander 6: Kriminalroman
(26)Aktuelle Rezension von: Lene-sWie immer schreibt A.Lautenschläger humorvoll und mit leichter Hand. Nikolas und Friedelinde, ihr sympathisches Ermittlerduo, hat sich im neuen Umfeld nach dem ersten turbolenten Jahr gut eingelebt. Die alten Freundschaften bleiben auch auf Distanz (Marie in Spanien, Elvira hat neuen Lebenspartner und den Waschsalon verkauft) bestehen und entwickeln sich weiter, neue Freundschaften kommen hinzu (neue Nachbarn) und alles gibt den Krimis die richtige Würze. Überhaupt stehen Privatleben und Kriminalfälle quasi gleichberechtigt nebeneinander - dies macht u.a. den Reiz dieser Reihe aus.
Diesmal ermittelt Sander in der feinen Hamburger Gesellschaft - sein oberster Dienstherr, der Justizsenator, ist in den Fall verwickelt. Seine um Jahre jüngere Gattin betreibt Charity und Friedelinde, die natürlich wieder einmal in die Sache 'stolpert', ermittelt u.a. in einem feinen Golfclub.
Dass diese klischeehafte Szenerie sich nicht in Klischees verliert, ist dem Schreibstil von Lautenschläger zu verdanken - es wird schon fast eine kleine Sozialstudie daraus, ohne Moralkeule. Was sehr angenehm ist, denn mittlerweile breche ich ab, wenn AutorInnen mir zu offensichtlich und zu platt mit der Moralkeule oder scheinbar tiefgreifenden Psychologiestudien kommen. Für mich sollte sich die Moral aus dem Geschehen entwickeln und muss mir nicht bei jedem zweiten Satz untergejubelt werden, schon gar nicht bei einem Regionalkrimi - die lese oder höre ich zur Entspannung.
- Anke Clausen
Ostseegrab
(21)Aktuelle Rezension von: julestodoSophie, eine Reporterin für ein Magazin der eher seichten Natur, besucht ihr Freundin auf Fehmarn zusammen mit dem lieben Hund Pelle. Gleich biem ersten Spaziergang stoßen die beiden auf eine Leiche. Der Mann von Sophies Freundin Tina, Stephan, ist Kommissar bei der Lübecker Mordkommission und wird mit diesem Fall betraut. Stephan und Sophie verstehen sich so gar nicht,eher das Gegenteil ist der Fall.
Weitere Morde geschehen, die zu einer Serie zu gehören scheinen. Es gibt ein paar Verdächtige und Sophie ermittelt auch auf eigene Faust und begibt sich dabei in Gefahr.
Der Schreibstil von Anke Clausen gefällt mir gut, nicht zu blumig, sondern gerade heraus.
Ihre Figuren in diesem Roman sind durch ihre Handlungen gut beschrieben. Tina mit ihren 3 Kindern, und Sophie sind mir sehr sympathisch. Die Leute in der Surfschule kamen mir von Anfang an suspekt vor... Ein ganz schönes Früchtchen ist ja auch der Ex- Freund von Sophie.... naja!
Wenn ihr gerne Krimis lest, die ziemlich unblutig daherkommen, dann seit ihr hier richtig! Leseempfehlung!
- Svea Lundberg
Die stille Seite der Musik
(44)Aktuelle Rezension von: SarahDeniseValentins Leben ist von einem bisher durch und durch geprägt, vom Piano spielen. Er gilt als aufgehender Stern am Pianisten Himmel und seine Zukunft scheint klar, bis zu einem schicksalhaften Tag. Bei einem Autounfall wird Valentins Hand zertrümmert und seine Karriere findet jäh ein Ende.
Plötzlich muss er sich der Frage stellen, was nun aus seinem Leben werden soll.
Um allem ein wenig entfliehen zu können fährt er für eine Auszeit zu seiner Tante an die Ostsee. Auf ihrem Reiterhof lernt er den gehörlosen Florian kennen und ist von Anfang an sehr fasziniert von ihm.
Nach einigen Missverständnissen kommen sich die beiden näher und eventuell kann Valentin noch einiges von Florian lernen.
Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein und doch steht beiden ein sehr unterschiedliches Leben bevor.
Wird es wohl ein gemeinsames geben?
Nachdem ich bei einer Lesung von Svea Lundberg war und mir ihr Schreibstil und auch sie selbst direkt sympathisch war, musste ein Buch von ihr her. Ich bin sehr froh, dass ich mich für dieses Buch entschieden habe.
Das Valentins Leben von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt wurde, konnte ich etwas nachvollziehen und sein Weg der Heilung ist steinig und schwer. Wir leiden und hoffen mit ihm!
Umso faszinierender ist es den Unterschied zwischen ihm und Florian zu erleben. Florian ist fest in seinem Leben verankert und hat sein Schicksal akzeptiert und damit leben gelernt. Valentin ist sich sicher, dies nie zu können.
Und dennoch können beide etwas voneinander lernen.
Mittendrin tauchen noch weitere Charaktere und Schicksale auf, welche uns Leser einfangen und miträtseln lassen.
Anfangs hätte es vielleicht etwas zügiger mit der Geschichte voran gehen können, doch es hat sich mehr als gelohnt dranzubleiben.
- Meike Messal
Dünenschrei
(14)Aktuelle Rezension von: Li-saUrlaub auf einem Hausboot - es könnte so erholsam und toll sein. Doch dann steht direkt in der ersten Nacht eine verstörte Frau vor der Haustür...
Zuerst einmal ist das Cover toll gemacht und passt so gut zum Titel und zur Handlung.
Die Handlung ist spannend und der Schreibstil sehr angenehm, man kann das Buch schön flüssig lesen. Besonders spannend finde ich, dass das Szenario in einem Hausboot spielt.
Sehr empfehlenswert.
- Ole Hansen
Jeremias Voss und der Tote in der Wand
(5)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisHamburgs bester Privatermittler, Jeremias Voss, neuester und sechster Fall beginnt beschaulich: Er erbt ein Haus auf Fehmarn. Bei der ersten Besichtigung ist es mit der Beschaulichkeit vorbei – er findet eine eingemauerte Männerleiche, der Hände und Kopf fehlen, um eine Identifizierung unmöglich zu machen. Doch der oder die Täter haben nicht mit der Hartnäckigkeit und der Intelligenz von Jeremias Voss gerechnet. Bei seinen Recherchen kommt er einem veritablen Kunstfälscherring auf die Spur.
Wieder mit von der Partie sind Vera, die Rentner-Gang sowie einige Protagonisten aus den vorherigen Fällen, und natürlich Nero, der hässlichste Hund der Welt.
Meine Meinung:
Ole Hansen hat mit Jeremias Voss einen sympathischen Privatermittler geschaffen, der mit Köpfchen seine Fälle löst. Die Krimis sind meistens in und um Hamburg angesiedelt, was mir ein erfreuliches Wiedersehen mit der Hansestadt beschert. Die Rentner-Gang spricht platt, was sehr erfrischend ist.
Fazit:
Ein kurzweiliger Krimi, der fesselt. Ich mag ihn einfach, den Hamburger Meisterdetektiv. - Heike Meckelmann
Küstenschrei
(16)Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee3,5 Sterne
Ich mag Küstenromane und Küstenkrimis, daher ist mir diese Buchreihe aufgefallen. "Küstenschrei" ist der erste Band einer Krimireihe, die auf der Ostseeinsel Fehmarn spielt.
Am Strand wird eine Leiche entdeckt. Eine ältere Frau wird brutal verprügelt und ihre Nichte hat zeitgleich einen Autounfall. Zufall?
Für einen Krimi bietet die Geschichte wenig Spannung bzw. die Spannung erlebt man eigentlich erst zum Ende des Buches. Das ist sicherlich für viele Leser enttäuschend. Mir hat das Buch trotzdem gut gefallen, denn ich mochte die Inselatmosphäre und die Geschichte an sich.
Die Charaktere hätten gerne noch etwas ausgefeilter sein dürfen, aber da es der erste Band ist, kann das ja noch werden...
19.08.2025
- Elias Haller
Der Augenmacher
(79)Aktuelle Rezension von: buchfeemelanieGenre: Thriller
Erwartung: Der Beginn einer spannenden, neuen Reihe
Meinung:
'Das Cover finde ich gelungen und den Titel sehr eindringlich.
Ich habe vorher eine andere Buchreihe von Elias Haller gelesen. Sie hat mir gefallen und so habe ich mich auf neue Bücher gefreut.
Leider wurde ich doch sehr enttäuscht.
Ich hatte zu Beginn des Lesens den Eindruck, dass mir inhaltlich etwas voraus fehlt. Ich konnte nicht so gut rein finden.
Die Protagonistin ist seltsam. Sie reagiert oft nicht logisch und wirkt emotional manchmal nicht normal. So hat sie beispielsweise nicht so das Gefühl von Angst wie es andere Menschen haben. Dazu hält sie Beweise zurück.... ich wurde mit ihr nicht warm. Auch über das Lesen hinweg konnte mich das Buch im weiteren Verlauf nicht überzeugen.
Fazit: Enttäuschende 2 Sterne
- Anke Clausen
Ostseehexe
(8)Aktuelle Rezension von: gaby27071992 in Dresden weint ein kleiner Junge nach seiner Schwester.
Viele Jahre später macht sich der damals 9-Jährige auf die Suche nach seiner Schwester und ihrer gemeinsamen Peinigerin – der Hexe. Als er diese Frau durch einen Zufall wiedergefunden hat, versucht er auf perfide Art und Weise die Klatschreporterin Sophie Sturm dazu zu bringen, die polizeilichen Ermittlungen anzustacheln. Als dann der erste Mord passiert, den Sophie auf ihre Kappe nimmt, beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod – wobei auch Sophie ganz nah dran ist…
Es ist das erste Buch der Autorin Anke Clausen, die mich mit dem ehemaligen Model Sophie Sturm bekannt macht. Durch ihre erfrischend natürliche Art, ihre Durchsetzungskraft, ihren starken Willen und ihre manchmal Unangepasstheit hat sie sich gleich zu einer guten Freundin gemausert. Auch ihr Umfeld, ihre beste Freundin Tina Sperber mit ihrem Mann Stefan, ihr Freund Kommissar Robert Feller, Olga Solowjowa, die als Model arbeitet und gestalkt wird, und der Computernerd mit starkem Hang zu weißer Schokolade und Cola kann ich mir gut als meine Freunde vorstellen. Alle finde ich sehr gut vorstellbar, sehr sympathisch und haben doch alle ihre Ecken und Kanten.
Die Geschichte selbst ist gut nachvollziehbar und schlüssig aufgebaut. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist die hier und da etwas lasche Arbeitsweise der Kripo. Vielleicht kommt dies aber vom Gerangel zwischen den Kollegen Robert und Stefan. Gerade bei den Polizisten der örtlichen Dienststelle, Enno Gerken und seinen Kollegen, merkt man dagegen, wie sehr sie sich ins Zeug legen um zur Aufklärung beizutragen.
Ich habe eine interessante neue „Ermittlerin“ kennen gelernt und hatte zusammen mit ihr einige spannende Lesestunden. Die Autorin hat es geschafft, mir Sophie so nahe zu bringen, dass ich nun auch die ersten beiden Fälle, an denen Sophie beteiligt war, lesen werde.























