Bücher mit dem Tag "feiern"
63 Bücher
- Katharine McGee
Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle
(616)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDer Auftakt der „Beautiful Liars“-Reihe kommt nicht einfach daher – er stolpert dir quasi mit High Heels und einem Glas Champagner in der Hand direkt ins Gesicht. Von der ersten Seite an wird man in ein Netz aus Lügen, Intrigen und ein bisschen zu viel Drama (im besten Sinne) gezogen. Eine verhängnisvolle Nacht, die nicht nur gebrochene Herzen, sondern auch einen Toten hinterlässt, wirbelt das Leben mehrerer Charaktere gehörig durcheinander – und ganz ehrlich: Wer hier noch den Überblick behält, hat Nerven aus Stahl.
Dank der wechselnden Perspektiven fühlt man sich fast wie ein allwissender Gossip-Gott, der heimlich überall mithört. Avery, Leda, Watt, Rylin und Eris – jeder von ihnen bringt genug emotionale Baustellen, Geheimnisse und (sagen wir mal) fragwürdige Entscheidungen mit, um eine eigene Reality-Show zu füllen. Und trotzdem: Man kann ihnen einfach nicht böse sein. Man leidet mit, man fiebert mit… und manchmal möchte man sie auch leicht schütteln.
Das futuristische Setting mit seinem luxuriösen Turm und den sozialen Abgründen hat genau die richtige Mischung aus Glamour und „Oh wow, das ist eigentlich ziemlich düster“. Es knistert nicht nur zwischen den Figuren, sondern auch in der Atmosphäre – ein bisschen dystopisch, ein bisschen dekadent und definitiv spannend.
Zugegeben, der Einstieg nimmt sich Zeit – aber hey, auch ein gutes Drama braucht einen langsamen Aufbau, bevor es richtig eskaliert. Und wenn es dann Fahrt aufnimmt? Dann gibt’s kein Halten mehr. Das Finale kommt mit einem Cliffhanger, der einen praktisch dazu zwingt, direkt weiterzulesen (und vielleicht ein bisschen innerlich zu schreien).
Unterm Strich: Eine Geschichte voller Emotionen, Geheimnisse, Verrat – und genau der richtigen Portion „Spice“, um einen nicht mehr loszulassen. Ganz nebenbei hält sie unserer eigenen Gesellschaft einen ziemlich ungeschönten Spiegel vor. Und mal ehrlich… wir schauen doch alle ein bisschen zu gern hin.
- Julia Franck
Die Mittagsfrau
(409)Aktuelle Rezension von: Lesekatze22Ich lese viel, gern und äußerst unterschiedliche Genre, aber dieses Buch "Die Mittagsfrau" von Julia Franck hat mich fast die Flinte ins Korn werfen lassen.
Mir fehlen Anführungszeichen und in weiten Teilen finde ich den Roman einfach zu langatmig.
Das Buch beginnt mit einem Prolog, der es in sich hat. Eine Mutter lässt ihren Sohn am Bahnsteig zurück.
Es folgt die Lebensgeschichte der Mutter, die mit ihrer Schwester bei ihrer eigenartigen Mutter aufwächst, während der Vater im 1. Weltkrieg kämpft und später eigentlich nur zum Sterben nach Hause kommt.
Man erfährt mehr von den Mädchen, der damaligen Zeit.....
Es folgt ein Epilog, der sich wieder mit dem zurückgelassenen Jungen beschäftigt.
Man findet im Netz einige Informationen zu Beweggründen dieses Buch zu schreiben.
Traurig und heftig.
- Eckart von Hirschhausen
Glück kommt selten allein ...
(398)Aktuelle Rezension von: xoxo_love_booksWow wow wow!
Habs zuende gelesen, nachdem ich ein Hotel-Sex-Datewochenende in Halle hatte. Von daher erinnert es mich jetzt immer an die Frau, die mich währenddessen kurz bevor der Abschied nahte über das Buch beugte und mich fragte: "Und wie läufts mit dem Buch?".
Die Fahrt war auch Glücklich, nur die Rückfahrt leider nicht so. Ich möchte noch die Internetseite mal ausprobieren, wenn ich mal wieder Internetzugang habe. Finde einiges sehr witzig geschrieben. Hab ja auch noch ein anderes Buch vom Autor gelesen. Genauso lustig und positiv handlungsweisend wie dieses Buch. Aber ja das eigene Glück oder sich zu fragen, was einem eigentlich glücklich macht, ist denke gar nicht so einfach zu finden, aber es lohnt sich bestimmt doch irgendwann.
- Jennifer L. Armentrout
Revenge. Sternensturm (Revenge 1)
(428)Aktuelle Rezension von: ZarinaInhaltsangabe:
Vier Jahre nach der Invasion durch die Lux leben diese mächtigen Lichtwesen nun sichtbar unter den Menschen. Evie Dasher hat ihren Vater bei der Invasion verloren, doch ihre Faszination für die Lux bleibt. Als sie Luc begegnet, einem geheimnisvollen, außergewöhnlich starken Lux, wird sie in eine Welt gezogen, die voller Gefahren, Misstrauen und Geheimnisse ist.
Zwischen Evie und Luc knistert es heftig, doch bald muss Evie sich mit dunklen Wahrheiten auseinandersetzen, über Luc, die Lux und vor allem über sich selbst.Meine Meinung:
Auch wenn ich es eigentlich nicht mit Außerirdischen habe, war die Geschichte überraschend spannend. Die Liebesgeschichte war gut geschrieben, auch die Beziehung zur Mutter und die Entwicklung rund um Evies Identität haben mir gefallen.
Trotzdem: Dieses Sci-Fi-Setting mit den Lux hat mich einfach nicht so abgeholt. Vielleicht war es das Thema, vielleicht die Atmosphäre, es war einfach nicht ganz mein Geschmack. Das Buch ist nicht schlecht, aber für mich war’s eher okay als wow.✅ Fazit:
Wer Sci-Fi mit romantischer Note mag, ist hier genau richtig. Für mich war das außerirdische Setting der Stolperstein, aber Fans von Armentrout oder der Lux-Reihe werden definitiv ihren Spaß haben. - Caroline Peckham & Susanne Valenti
Zodiac Academy 1: Das Erwachen
(115)Aktuelle Rezension von: Eva_BeeIch habe die englische Textausgabe als E-Book gelesen.
Zuerst zum Inhalt:
Drachenfeuer, sexy Professoren, Glitzerstaub, Intrigen und jede Menge Magie!
Die Zwillinge Tory und Darcy sind nicht unbedingt auf die Butterseite des Lebens gefallen. Als Waisen leben sie in eher bescheidenen Umständen, bis sie eines Tages nach Solaria gebracht werden. Ihnen wird gesagt, sie seien Fae und hätten somit magische Kräfte, die sie in einer Zauberakademie schulen sollen. Aber nicht nur das: Sie sind die Erbinnen des Thrones von Solaria. Doch Tory und Darcy lernen schnell, dass in der Welt der Fae alles einen hohen Preis hat. Vor allem die vier äußert gutaussehenden, äußerst gefährlichen Himmelserben wollen sich nicht damit abfinden, den Schwestern den Thron ohne Kampf zu überlassen...
Positives:
Die Fantasy-Welt vereint viele Elemente aus der klassischen Mythologie und bekannten Fantasy-Welten.
Das Magie-System ist zwar nicht neu, aber durch die Kombination attraktiv und spannend. Dadurch, dass es unterschiedliche Elementmagie mit verschiedenen Magieschulen gibt und auch die Sterne und Astrologie eine große Rolle spielen, wirkt die Welt erfrischend und man taucht gerne darin ein.
Besonders angenehm sind die Charaktere: Die Protagonistinnen sind sympathisch, stark, ohne übermächtig zu sein und zwei Personen, die man auch im echten Leben gerne treffen würde. Fae zu sein bedeutet, hart und unnachgiebig zu sein und manchmal mit falschen Karten zu spielen, das müssen Tory und Darcy bald lernen.
Sämtliche Charaktere sind so beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen und ihre Beweggründe nachvollziehen kann. Darcy und Tory wirken lebendig, haben für ihre Handlungen, Werte und Einstellungen gute Gründe und sowohl ihre Beziehung zueinander, ihre Unterschiede als auch die Hintergrundgeschichte wirken überzeugend. Sie müssen viele Dinge erst lernen und es bleibt Platz für Charakterentwicklung.
Das Buch hat mich (im positiven Sinne) an eine erwachsene Version von Percy Jackson mit einem Hauch von Harry Potter erinnert.
Ich mag die kleinen Streitereien, Intrigen und Streiche zwischen den Studierenden in ihrem akademischen Alltag und den Anteil an Spice. Auch die Wortspiele, so banal sie manchmal sind, fand ich in dem Zusammenhang lustig (Fae book; Fae Investigation Bureau...)
Negatives:
Zu Beginn taucht das Buch für meinen Geschmack etwas zu schnell in die Handlung ein. Plötzlich befinden sich Tory & Darcy in der Fae-Welt, und bis auf einen Fluchtversuch zu einem späteren Zeitpunkt im Buch nehmen sie die neue Welt ohne Widerstände an. Auch die Freundschaft mit Sofia und Diego ist mehr oder minder gegeben, um die Protagonistinnen mit Side Kicks auszustatten. Solche abrupten Einstiege kennt man eher aus der Kinder- und Jugendliteratur, aber da es sich um ein New Adult Buch handelt, finde ich das in diesem Fall in Ordnung.
Später wird die Handlung hingegen etwas dürftig. Es passieren spannende Ereignisse im Hintergrund, doch die durchaus interessante Story rund um geheimnisvolle Attacken, Magie und Prophezeiungen schreitet (zu) langsam voran. Anstelle einer Handlung treten die endlosen schmachtenden Gedanken an die vier männlichen Erben. Das ist auch der einzige wahre Kritikpunkt für mich. Ich mag prinzipiell enemies-to-lovers und "Bad boys", aber hier wird dieses Motiv zu sehr ausgeschöpft. Die Taten der vier und, noch schlimmer, Orions, der als Lehrer an der Zodiac Academy arbeitet, sind mehr als daneben.
Dass es zwei Fronten gibt, die einander gegenüberstehen und sich immer wieder bekriegen, fühlt sich stimmig an, nicht aber, dass trotz schlimmer Taten der vier Erben immer noch auf jeder Seite erwähnt werden muss, wie muskelbepackt und attraktiv diese denn seien. Etwas mehr Feingefühl und positive Entwicklung fände ich bei diesem Thema gut. Auch die weiblichen Nebencharaktere sind für meinen Geschmack etwas klischeebehaftet, was ich sehr schade finde.
Trotz der negativen Punkte war es eine angenehme Leseerfahrung. Es ist ein solides, gut geschriebenes Romantasy-Buch und wer keine High Fantasy mit ausschweifendem Plot erwartet, enemies-to-lovers mag und sich in der magischen Welt verlieren möchte, dem kann ich das Buch von Herzen empfehlen!
Insgesamt war das Buch leicht zu lesen, die Charaktere haben überzeugt und ich bin wirklich neugierig, welche Order Form (Gestalt) Tory & Dary entwickeln werden. - Anne Hertz
Glückskekse
(666)Aktuelle Rezension von: Stephanie14Das ist mein Highlight bis jetzt dieses Jahr als Hörbuch.
Nicht nur die Geschichte ist so schön herzlich und lustig geschrieben sondern auch die Sprecher haben es super gelesen, das ich oft beim hören lachen musste und mich Leute irritiert angesehen haben. Einfach göttlich.
Das schöne bei diesem Hörbuch ist auch der Übergang zwischen den Kapiteln, es gibt Musik. Das hatte ich bisher noch nicht.
Die Geschichte ist herrlich erzählt. Jana wurde auf eine untypische Art von ihrem Freund nach dem Sex an ihrem Geburtstag verlassen und damit fängt alles an. Sie hat zwei super Freundinnen die auch so einige Turbulenzen mit sich bringen. Bei einem gemeinsamen Abend beschließt Jana einer fremden ausgedachten Telefonnummer die Frage zu stellen ob sie das Glück noch finden wird.
Nun beginnt ein Austausch an SMS über das suchen und finden des Glücks statt. Auch für mich zum Nachdenken, was macht mich glücklich?
Es ist eine sehr schöne Geschichte mit noch mehr Turbulenzen und Überraschungen und absolut empfehlenswert. Ich habe gelacht und es absolut genossen und drüber nachgedacht.
Vielen Dank, für mich dieses Jahr das absolute Hörbuch-Highlight.
- Lara Holthaus
Vienna 1: Blinding Lights
(204)Aktuelle Rezension von: samisreadsSchon optisch hat mich das Buch direkt abgeholt.
Das Cover wirkt unglaublich edel und passt einfach perfekt zu dieser ganzen High-Society-Atmosphäre, in der sich die Geschichte bewegt ✨🏙️
Der Schreibstil war für mich durchgehend flüssig und sehr angenehm zu lesen. Ich bin ohne Probleme in die Geschichte reingekommen und hatte auch generell einen richtig guten Lesefluss 📖
Inhaltlich mochte ich die Grundidee wirklich gern. Ich lese super gerne Geschichten über Reiche, Macht, Einfluss und diese glänzende Fassade – und auch hier merkt man schnell, dass eben nicht alles Gold ist, was glänzt. Genau diese Einblicke in Livias Leben als öffentliches IT-Girl fand ich spannend.
Mit Livia selbst bin ich allerdings nicht ganz warm geworden. Sie war mir leider ein bisschen zu sehr… eine kleine Heulsuse.
Bitte nicht falsch verstehen – Gefühle zu zeigen ist absolut richtig und wichtig. Aber mir war es einfach zu häufig und zu geballt. Dadurch wirkte sie auf mich sehr verletzlich und oft auch ziemlich hilflos, was mir auf Dauer etwas zu viel wurde 😕
Dafür mochte ich die Entwicklung zwischen Livia und Nicolas wirklich gern.
Dieses ständige Knistern, die kleinen Provokationen und vor allem die Szene mit der berühmten Milka-Pralinen-Aktion 🍫🔥 fand ich richtig spannend und schön mitzuerleben. Das war genau dieses prickelnde Hin und Her, das ich mir von der Geschichte erhofft hatte.
Als am Ende dann das große Geheimnis rund um Nicolas und Tanja gelüftet wurde, war ich allerdings leider nicht mehr wirklich überrascht.
Warum dieses Geheimnis überhaupt gehütet wurde, war für mich recht früh absehbar – diese Art von Storyline habe ich inzwischen einfach schon öfter gelesen. Der große Aha-Moment blieb dadurch ein wenig aus.
Trotzdem hat das Buch am Ende noch einige offene Fragen zurückgelassen – und genau deshalb freue ich mich auch darauf, Band 2 zu lesen. Ich bin definitiv neugierig, wie es weitergeht und was noch hinter den Kulissen der Wiener High Society verborgen liegt 👀✨
Fazit
Eine schöne High-Society-Geschichte mit gutem Schreibstil und tollem Prickeln zwischen den Protagonisten. Livia war mir persönlich etwas zu weinerlich und der große Twist leider vorhersehbar – trotzdem bin ich gespannt auf die Fortsetzung. 3 ⭐️
- Nalini Singh
Der letzte Schwur
(108)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Der 15. Teil der Gestaltwandlerreihe ist eine Art Abschlussband bevor es mit Age of Trinity weiter geht.
Hier war ich tatsächlich etwas zwiegespalten. Denn einerseits ging mir das Herz auf so ziemlich jedes Paar noch mal ein wenig zu begleiten und dann die ganzen niedlichen Gestaltwandlerkinder. Andererseits fehlte mir doch etwas die Handlung. Es gab schon grob einen roten Faden, aber damit ein so dickes Buch füllen?
Alles in allem hat aber das Wiedersehen und Begleiten für mich mehr bedeutet, als das fehlen einer Geschichte. Und somit war das für mich ein würdiger Abschluss und ich freue mich darauf mit Age of Trinity weiter zu machen.
- Ruth Ware
Im dunklen, dunklen Wald
(317)Aktuelle Rezension von: LenatheplugAls vielbelesener Thriller-Fan konnte ich aber bereits vor der Auflösung eins und eins zusammenzählen - etwas enttäuschend da ich nicht überrascht wurde. An und für sich okay, könnte im Ganzen aber kompakter oder spannungsreicher sein.
Die einzelnen Charaktere sind gut gezeichnet und könnten unterschiedlicher nicht sein. Dies trägt gekonnt zu der sich entwickelnden Gruppendynamik auf engem Raum bei, von der dieser Thriller lebt. Am Ende verdächtigt man so ziemlich jeden. Fazit: Meiner Meinung nach eher ein Spannungsroman als ein Thriller, den ich trotz ein paar weniger Längen innerhalb eines Tages regelrecht verschlang. Also packend ist er auf jeden Fall und konnte mich dadurch äußerst gut unterhalten. Somit bleibt die Autorin definitiv auf meinem Radar.
- Lucy Foley
Neuschnee
(269)Aktuelle Rezension von: Geerthi«Neuschnee» von Lucy Foley nimmt uns mit in die einsamen schottischen Highlands. Die Geschichte wird sehr dynamisch auf zwei Zeitebenen (Gegenwart und die drei Tage vor der Tat) sowie aus wechselnden Perspektiven der Figuren (die Freunde, die Angestellten Heather und Dough) erzählt. Trotz dieser Komplexität fand ich mich gut zurecht.
Der Einstieg war allerdings holprig. Bei neun Freunden, drei Angestellten und zwei weiteren Gästen fehlte mir zu Beginn eine Charakterübersicht. Das hätte mir das doppelte Lesen einiger Passagen erspart.
Die Kulisse ist aber genial! Die Gruppe ist durch einen Schneesturm isoliert, draussen treibt ein Serienmörder sein Unwesen und am 2. Januar gibt es eine Leiche. Die Täterin oder der Täter muss einer von ihnen sein!
Leider zog sich die erste Hälfte etwas in die Länge und ich fand kaum Zugang zu den Charakteren. Erst ab der Mitte zog die Spannung an und die Mischung aus Drama und Thriller packte mich. Das Finale war für mich jedoch keine grosse Überraschung und das milde Strafmass von nur vier Jahren Haft für den Mörder fand ich sehr unbefriedigend.
Für Thriller-Fans kein absolutes Highlight, aber ein atmosphärischer Winterkrimi. Deshalb gebe ich 4 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️
- Jana Crämer
Das Mädchen aus der 1. Reihe
(16)Aktuelle Rezension von: LarikaLea und Jule sind beste Freundinnen und ein ungleiches Paar. Während Lea, von Selbstzweifeln geplagt, nur ihre Problemzonen sieht und sich am liebsten verstecken würde, ist Jule mit ihrer Super-Figur das genaue Gegenteil; schlagfertig und weltoffen. In Leas Augen könnte Jule jeden haben, für sich selbst sieht sie jedoch schwarz, wer soll sie lieben, wenn sie sich selbst hasst? Außerdem ist da gar kein Platz für einen Freund. Zumindest bis sie mit Jule in diesem angesagten Club zum ersten Mal die Coverband sieht, so ein bisschen kann man so einen Sänger ja anschmachten, aus der Ferne...
Der Leser ist von der ersten Seite an mitten im Geschehen, Lea und Jule, die auf dem Weg zum angesagtesten Club der Stadt sind, Leas Gefühlswelt, als sie sich Gedanken zu ihrem Äußeren macht, Jules beschwichtigenden Worte - eine wahre Freundschaft und eine Geschichte, die direkt aus dem Leben gegriffen zu sein scheint.
Mir kommt diese Konstellation bekannt vor, meine Jule kenne sie erst seit der 7. Klasse, aber die Art, Gespräche führen und miteinander agieren, lässt sich gut auf meine Freundin und mich übertragen - ich, in der Rolle von Lea, ohne Essstörung, aber mit ähnlichen Selbstzweifeln.
Besonders vor diesem Hintergrund hat mich die Geschichte sehr berührt. Ich könnte mit den Protagonisten fühlen, an einigen Stellen schmunzeln oder herzhaft lachen, an anderen die Ängste und Sorgen spüren und sogar weinen. Das ist es auch, was ein gutes Buch für mich ausmacht - mitten in der Geschichte zu sein und sich in die einzelnen Gefühlswelten hineinversetzen zu können. Ich habe das Buch zügig durchgelesen und mir sind einige Szenen im Kopf geblieben und beschäftigen mich nach zwei Wochen immer noch leicht. Aus meiner Sicht enthält die Geschichte den Appell, sich selbst nicht immer auf das Abstellgleis zu setzen und - auch wenn es schwer fällt - für sich einzustehen. Das gelingt mit einer Freundin wie Jule natürlich noch besser als wenn man sich allein seinem Chaos stellen muss.
Für mich ist "Das Mädchen aus der 1. Reihe" ein absolut lesenswertes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann.
- Sven Regener
Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt
(89)Aktuelle Rezension von: FortiDas Buch über Karl Schmidt, die tragische Nebenfigur in Sven Regeners "Herr Lehmann", die wohl am stärksten in Erinnerung blieb. Es sind fünf Jahre nach "Herr Lehmann", nach dem Mauerfall, nach Karls psychischem Zusammenbruch vergangen. Karl lebt jetzt in Hamburg und hat sich mit seinem Leben zwischen Drogen-WG und Hilfshausmeister- und Hilfstierpflegerjob in einem Kinderheim arrangiert. Aus dieser ruhigen Welt, in der es schon rebellisch ist heimlich einen Eisbecher zu essen und in der ihm niemand allzu viel zutraut, wird er von seinem alten Freunden aus Berliner Zeiten Ferdi und Raimund gerissen, die ihn als Fahrer für eine Tour durch Techno-Clubs engagieren. Karl wird (wieder) zu Charlie und zum Tourmanager. Ohne viel Aufhebens übernimmt die neue Rolle und managet souverän den Kindergarten bestehend aus neun DJs unter Drogeneinfluss und zwei Meerschweinchen, mit dem er quer durch Deutschland unterwegs ist. Statt dass jemand auf ihn, den Verrückten, den Ex-Multitoxer, aufpasst, passt er nun auf andere auf. Erinnerungen an alte Zeiten werden wach und im Hintergrund lauert immer die Angst vor einem Rückfall.
Die Handlung ist überschaubar und ohne große Überraschungen, stattdessen viele absurde Gespräche und Einblicke in Karl Schmidts Gedanken. Das könnte öde sein, ist bei Sven Regener sehr kurzweilig und oft sehr witzig. Dabei trifft er genau das richtige Maß und den richtigen Ton zwischen dem (Wahn-)Witz dieser Tour und den persönlichen, nicht ganz einfachen Befindlichkeiten von Karl Schmidt. - Bettina Querfurth
Wo bitte geht's zum Meer?
(12)Aktuelle Rezension von: abuelitaWas für ein schönes Buch ! Ich kann mich zwar immer noch nicht dazu entschliessen, eine Kreuzfahrt zu buchen, aber so langsam nähere ich mich dem Thema doch…..
Die Autorin schreibt hier über ihre Erlebnisse und Erfahrungen auf den unterschiedlichsten Kreuzfahrt-Schiffen und mit den unterschiedlichsten Begleitern. Das ist wirklich sehr unterhaltsam und für so jemanden wie mich sowieso auch interessant. Denn – wenn….dann werde ich sicher auf das eine oder andere von diesem Buch zurückgreifen; als blutiger Neuling ist es immer gut, gewisse Tipps und Tricks von anderen zu übernehmen.
Leicht und locker und wirklich angenehm zu lesen; dieses Buch kann ich wirklich empfehlen.
- Emma Smith
I choose you, Sweetie
(39)Aktuelle Rezension von: SabrysbluntbooksCorey & GIn
Band 3 um die Catch-me Reihe und Finales Band. In dieser Geschichte geht es um Corey den man bereits aus den vorherigen Bänden und seinen Eroberungen auf dem Klo kennt, dieser hält nichts von festen Beziehungen bis er auf die taffe Gin trifft. Das einzige Mädchen das von ihm nicht mehr möchte als nur eine Nummer auf dem Klo...
Das Finale Band der Reihe, der Schreibstil war auch hier wieder sehr angenehm und man kommt gut durch das Buch. Nachdem die ersten zwei Bücher eher mittelmässig waren, hatte ich keine grossen Erwartungen an dieses, mich hatte Corey als Charakter interessiert und deswegen habe ich dann doch dazu gegriffen... und ich wurde positiv überrascht :) ich habe die Charaktere diesmal als gut ausgearbeitet empfunden und die Geschichte war unterhaltsam und amüsant.
Die Beiden fühlen eine Anziehung zwischen einander mögen sich aber eigentlich nicht, trotzdem landen sie wie für Corey gewohnt auf dem Klo und fallen übereinander her. Danach möchte Gin ihm aus dem Weg gehen, er kann aber irgendwie nicht von ihr lassen. Es war ein hin und her zwischen Anziehung/prickeln und angezicke und Streitereien. Dazu kam noch ein grosses Geheimnis von Gins Vergangenheit, was vieles erklärt hat und das ganze Buch sehr interessant gemacht hat. Mir gefiel diese Wendung und ich war gespannt ob die beiden es hinbekommen, oder besser gesagt wie sie es hinbekommen ;)... Das Drama mit der Ex war meiner Meinung etwas zu viel des guten und das Buch wäre ohne auch ganz gut klargekommen... Zum Schluss gibt's noch ein Epilog in alle drei Beziehungen, was als schöner und kitschiger Abschluss gepasst hat. Für mich in allem eine gute und nette Geschichte für Zwischendurch...
Für alle die gerne diese Enemy-to-lovers Bücher haben, es wird in allen drei Büchern viel gestritten und zum Schluss dann doch geliebt...
- Mona Kasten
Feel Again
(75)Aktuelle Rezension von: denisexreadsSawyer braucht unbedigt ein Projekt für ihr Fotografie Studium und Isaac möchte bei den Mädels auf der Uni besser ankommen. Also schließen sie kurzerhand einen Deal: Sawyer macht aus dem schüchternen „Grant Isaac Grant“ einen Bad-Boy und dafür darf sie seine Veränderung für ihr Projekt dokumentieren. Und obwohl Sawyer eigentlich nicht auf Typen wie Isaac steht, wird ihr schnell bewusst, dass Isaac so viel mehr als nur ein Freund für sie sein könnte.
Im Gegensatz zu den beiden anderen Bänden, startet dieser Band sehr slow, was aber nicht schlimm ist und ich hier sogar gut finde, denn irgendwann schlagen die Gefühle ein wie eine Bombe und auf das muss man sich erstmal vorbereiten.
Die Stimmung generell war super entspannt, auch die Charaktere aus den ersten beiden Bänden lernt man wieder weiter kennen, ich mag dieses Konzept sehr gerne! Isaac kommt ursprünglich von einer Farm, auch diesen Vibe habe ich geliebt. Sawyer und Isaac sind wie Tag und Nacht und dennoch irgendwie gleich, anders kann ich es nicht beschreiben. Isaac wird durch Sawyer selbstbewusster, während Sawyer durch ihn ruhiger wird.Die Handlung dieses Bandes war wie gesagt viel ruhiger und langsamer. Die Beziehung war viel weniger körperlich als die der vorherigen Bände. Und doch, oder gerade deswegen war da eine ganz besondere Form der Spannung.
- Kelly Moran
Redwood Lights – Es beginnt mit dem Duft nach Schnee
(195)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDie Menschen in der kleinen Stadt Redwood in Oregon nennen Marie Sedgwick und ihre beiden Schwestern „das Drachentrio“. Und das nicht ohne Grund. Vor allem Marie mischt sich gern in das Leben der anderen ein, besonders, wenn es um Liebe geht. Meistens hilft sie dabei sogar, Paare zusammenzubringen, und darin ist sie ziemlich gut. Doch dann kommt ihre alte Jugendliebe Preston Masterson zurück nach Redwood. Er will ein altes Haus zu einem gemütlichen Gasthaus umbauen und es bis Weihnachten eröffnen. Plötzlich drehen die Bewohner den Spieß um und wollen nun Marie verkuppeln. Auf einmal merkt sie selbst, wie anstrengend das Ganze sein kann, vor allem, als ihre Gefühle völlig durcheinandergeraten.
Marie ist eine sensible und warmherzige junge Frau, die sich nach Sicherheit und Liebe sehnt. Sie hat in ihrem Leben schon Enttäuschungen erlebt und ist deswegen vorsichtig mit ihren Gefühlen. Trotzdem trägt sie eine große Hoffnung in sich, noch einmal richtig glücklich zu werden. Besonders ihre ruhige Art macht sie sehr sympathisch. Marie bringt Wärme in Prestons Leben, während er ihr Halt gibt. Zusammen lernen sie, einander zu vertrauen und alte Wunden zu heilen. Ihre Entwicklung hat mir in dem Buch sehr gut gefallen.
Preston ist zunächst eher verschlossen und wirkt nach außen hin sehr stark. Doch hinter dieser Fassade steckt ein Mann, der mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat. Seine Gefühle zeigt er nicht offen, sondern lieber durch Taten als durch Worte. Gerade das macht ihn gleichzeitig geheimnisvoll und interessant. Marie und Preston ergänzen sich auf eine schöne Art. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam, was sie glaubwürdig wirken lässt.
Der Schreibstil von Kelly Moran ist gefühlvoll und sehr leicht zu lesen. Man kann sich schnell in die Geschichte hineinversetzen und fühlt mit den Figuren mit. Die Autorin beschreibt Gefühle verständlich und ohne zu kompliziert zu schreiben. Dadurch liest sich das Buch angenehm und flüssig. Besonders ruhige Momente werden sehr schön eingefangen. Manchmal ziehen sich einzelne Szenen etwas in die Länge. An manchen Stellen ist der Stil jedoch etwas vorhersehbar. Einige Dialoge wirken etwas typisch für Liebesromane. Trotzdem liest sich das Buch durchgehend angenehm.
„Redwood Lights“ ist ein ruhiges und romantisches Buch für entspannte Stunden. Die Geschichte von Marie und Preston ist emotional, aber nicht zu schwer. Es geht viel um Heilung, Vertrauen und Neuanfänge. Die Atmosphäre ist warm und gemütlich. Mir hat gefallen, dass die Beziehung nicht überstürzt wird. Die Gefühle entwickeln sich langsam und wirken ehrlich. Allerdings fehlte mir an manchen Stellen etwas Spannung. Manche Konflikte waren zu schnell gelöst. Trotzdem habe ich das Buch gern gelesen. Es ist kein Buch, das man nie vergisst, aber eines, das sich gut anfühlt.
- Cora Carmack
Forever in Love - Keine ist wie du
(144)Aktuelle Rezension von: LisasbuechereckKeine ist wie du ist der zweite Band der Forever in Love Reihe und hier geht es um Dylan und Silas. Dylan hat es echt nicht leicht, gerade erst von ihrem Freund verlassen, wird sie jetzt auch noch bei einer Protestaktion verhaftet. Sie wird in dieselbe Zelle wie Footballstar Silas gesteckt. Silas ist der Bad Boy in Person und überhaupt nicht Dylans Typ, doch trotzdem zieht er sie Magisch an. Ich fand die beiden eine tolle Kombination. Dylan ist ein sehr Ruhiger und besonnener Mensch und schafft es schon nach kurzer Zeit Silas an die Leine zu legen. Er wird durch sie Ruhiger und fängt an seine Probleme zu Arbeiten. Wir haben es hier mit ganz viel Charm, Humor und ganz viel geknister zu tun. Eine New Adult Geschichte wie sie im Buche steht. Doch leider gab es einen Knackpunkt, der mir wirklich nicht gefallen hat. In diesem Buch wird der Umgang mit Illegalen Substanzen etwas zu locker angegangen finde ich. Es war ein wenig so als wäre es was ganz normales und Harmloses und das ging mir echt gegen den Strich. Ich bin zu 100% gegen Drogen und wenn man bedenkt, dass dieses Buch auch Jüngere lesen, finde ich sollte das nicht so salopp angegangen werden. Das war auch für mich der ausschlaggebende Punkt dem Buch "nur" 4 Sterne zu geben. Sonst wäre es wahrscheinlich ein Highlight für mich geworden.
- Kathryn Taylor
Mission Mistelzweig
(68)Aktuelle Rezension von: SacuraLilly wurde recht frisch von ihrem langjährigen Freund verlassen. Da passt es ihr ganz gut, dass ihre Tante Hilfe beim Vorbereiten und Durchführen des Weihnachtsmarktes braucht. Dort trifft sie den Feriengast Tom, der überall mit anpackt und auch noch sehr gut aussieht. Doch steckt etwas hinter Toms Hilfsbereitschaft?
Man kommt super schnell in der Geschichte an und da man mit Lilly im Ort ankommt, findet man sich auch sehr schnell zurecht, was mir sehr gut gefallen hat. Etwas gestört hat mich zu Beginn, dass Lilly die ganze Zeit gedanklich zu ihrem Ex zurückgeschweift ist, was mich nach einer Weile ziemlich gestört hat, auch wenn es menschlich ist. Sehr überraschend hat mich ein Teil der Auflösung am Ende, während ein Teil natürlich von Anfang an klar war, was mich aber nicht gestört hat. Gut gefallen hat mir auch Lillys Charakterentwicklung, vor allem im Zusammentreffen mit einer Person. Leider blieben mir andere Personen recht eindimensional, auch wenn das bei 200 Seiten zu vermuten war.
Das Buch kann ich definitiv allen empfehlen, die etwas weihnachtliches fürs Herz suchen. ❤️
- Mäggi Kokta
Vegan feiern
(22)Aktuelle Rezension von: aspecialkateEndlich habe ich es gefunden... Ein veganes Kochbuch für bestimmte Anlässe, das auch bei meinen sonst eher fleischessenden Freunden und Familienmitgliedern für überraschend gute Gaumenfreuden sorgt. Die skeptischen, unpassenden Kommentare bleiben in Zukunft im Hals stecken ;-) nicht aber die genussvollen, schmackhaften Häppchen und süßen Verführungen, die für so manch schönes Highlight und wunderbare Komplimente gesorgt haben. (Vielen Dank, Frau Kokta <3).
Bunt und verführerisch lächeln einem die Illustrationen auf dem Cover an. In diesem Buch steckt Fröhlichkeit und das muss auch zelebriert werden. Es macht richtig Lust darauf, sofort darin zu schmökern und gleich das Vorratslager zu durchforsten, um das ein oder andere Rezept auszuprobieren. Nein, dieses Kochbuch richtet sich nicht nur an Veganer, sondern es möchte jeden Fleischesser davon überzeugen, dass es durchaus eine bunte Vielfalt an pflanzlichen, tierfreien Party-Rezepten gibt, die jedes Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Bereits das Inhaltsverzeichnis lässt vermuten, dass die veganen Möglichkeiten grenzenlos sind. Fingerfood, Aufstriche, Suppen, Currys, Pizza, Strudeln, Brote, Salate, Grillvariationen und zu guter Letzt die Desserts für schnurrende Naschkatzen machen unser Leben zu einem Festival der besonderen Art.
Die Autorin ist Expertin für vegane Ernährung. Man spürt, dass diese Ernährungsform eine Lebenseinstellung für sie ist, die sie sehr gerne weitergeben möchte. Und das tut sie auch in Form von zahlreichen Tipps, die nachhaltig, praktisch und alltagstauglich sind. Ausreden wie "Ich habe noch nie vegan gekocht und weiß nicht, wie das geht" gelten nicht mehr, denn auf über 20 Seiten gibt es umfangreiche Facts zur veganen Ernährungsform.
Jedes einzelne Rezept ist schön und liebevoll bebildert, was zuallererst besonders ins Auge sticht. Ohja, in diesem Kochbuch steckt große Leidenschaft und Liebe! Neben einer ausführlichen Erklärung zu den Zutaten und der Zubereitung gibt es hilfreiche Tipps, die dazu anleiten, sich selbst über eigene Kreationen zu trauen. Der natürliche Geschmack der Zutaten war für meine Familie und Freunde eine wahre Gaumenfreude. Auch ich war sehr überrascht, wie geschmackvoll die Gerichte sind, obwohl ich schon längere Zeit vegetarisch/vegan esse. Das Besondere an den Gerichten ist, dass sie nicht nur warm, sondern auch kalt sehr gut schmecken.
Bis jetzt habe ich mich immer vor allzu großen Partys gedrückt, denn ich bin nicht wirklich ein Organisationstalent und eher nicht so kreativ, wenn es um die Partyplanung geht. Dank dieses Kochbuches habe ich mich endlich getraut und mich von den Anregungen für bestimmte Themenpartys inspirieren lassen. Nicht nur die Mottos für die Party waren erfrischend, kreativ und neu, sondern auch die Rezepte sind stimmig. Besonders beeindruckt hat mich, dass sich das Thema Nachhaltigkeit wie ein roter Faden durch das Buch zieht.
Vegan feiern ist ein kreatives, fröhliches, praktisches Kochbuch, dass sich nicht nur für besondere Anlässe eignet. Es beinhaltet zahlreiche Tipps, kreative Anregungen und unzählige vegane Rezeptideen, die selbst noch verfeinert werden können. Das Buch richtet sich an all jene, die davon überzeugt sind, dass das Leben ein Fest ist, wenn man es nachhaltig, umweltbewusst und ohne tierische Produkte lebt und liebt.
Vielen herzlichen Dank Frau Kokta für diese festliche Inspiration, die mir sehr viel gelehrt hat ;-)
- Stuart Turton
Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
(63)Aktuelle Rezension von: FortunaWas für ein tolles Buch. Ich konnte gar nicht Aufhören, jedes Mal wenn ich es ausgeschaltet habe muss ich wieder anschalten weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Das ganze Hörbuch habe ich in zwei Tagen durch gehabt. Der Sprecher ist super. Die Handlung ist spannt bis zur letzten Seite. Ich habe die ganze Zeit mit gerätselt wer Evelyn ermordet hat ,aber auf das Ergebnis war ich nicht vorbereitet.
- Victoria Schwab
Die Vier Farben der Magie
(58)Aktuelle Rezension von: AlissilaMir hat die Idee der Geschichte gut gefallen.
Die Protagonistin ist mal was anderes keine unfassbar schöne, begabte und traumhafte Frau, sondern eine burschikose mit Charakter.
Es ist nicht super anspruchsvoll, aber die Geschichte ist flüssig und sagt mir persönlich zu. Die Hauptprotagonisten ergänzen sich in jeglicher Art und helfen sich gegenseitig aus der Patsche.
Das Ende finde ich gelungen, allerdings frage ich mich jetzt wie es wohl weitergehen wird.
- Gianfranco Calligarich
Der letzte Sommer in der Stadt
(97)Aktuelle Rezension von: raganiukeGianfranco Calligarichs Buch "Der letzte Sommer in der Stadt" erschien bereits 1973 wurde aber einige Jahre lang nicht mehr aufgelegt. Die Sprache ist dann auch zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig, man kommt aber dennoch schnell in die Stimmung, die der Autor vermittelt und findet sich im Rom der 70er Jahre wieder, wo man den (Anti-)Helden Leo im titelgebenden Sommer in der Stadt begleitet.
Leo verlässt seine Heimatstadt Mailand, um am Meer zu leben und taumelt in Rom von einem Nichts zum anderen, arbeitet manchmal ein wenig, hängt aber mehr herum, feiert, verbringt Zeit mit Freunden und trinkt. Es sieht so aus, als würde er von der seltsamen Arianna aus dem Sumpf gezogen werden, die ihm eines Tages über den Weg läuft. Calligarich lässt seine Hauptfigur allerdings nicht in ein stereotypes bequemes und vielleicht glückliches Leben stolpern sondern zieht ihn weiter durch Bars in der Nacht und die Plätze Roms am Tage, wobei er die Atmosphäre der Stadt und den vergeblichen Kampf mit dem Leben spürbar werden lässt, die Figuren bleiben aber trotzdem irgendwie fremd, vielleicht auch, weil das Lebensgefühl jener Zeit heute so weit weg zu sein scheint. - Stephanie Danler
Sweetbitter
(95)Aktuelle Rezension von: kassandra1010Tess trifft auf New York. Jeder kennt die riesige Stadt, diesen riesigen Moloch, der nie schläft.
Während alle davon träumen, vom Tellerwäscher zum riesigen Filmstar oder gar zum Millionär zu werden, träumt Tess davon, Kellnerin zu werden.
Sie bewirbt sich mehr schlecht als recht bei dem In-Restaurant und wird zu ihrer Überraschung gleich genommen.
Dort lernt sie scheinbar alles, was man über Essen und Trinken wissen muss. Sie hängt sich an Simone, eine langjährigen Mitarbeitern und hochgelobten Kellnerin und lernt.
Als Hilfskellnerin macht Tess eigentlich alles falsch, was man nur falsch machen kann und man ist als Leser auf Dauer wirklich überfordert, dies einfach so hinzunehmen.
Nach der Arbeit feiert die „Familie“ noch in einer nahegelegenen Bar und man säuft und kokst um die Wette.
Dieser Roman zeigt, wie es in der wirklichen Gastrowelt aussieht. Jeder, der schon mal gekellnert oder in einer Restaurantküche gearbeitet hat kennt das Klischee.
Ruppige Gäste, die einem keinen noch so kleinsten Fehler verzeihen, strenge Hirarchien unter den Mitarbeitern und ein Chef, der kein Megaphon braucht.
All dies an der Upper Eastside macht es Tess nicht leichter, als sie sich auch noch in den jungen Bartypen Jake verliebt.
Es grenzt an Besessenheit, wie diese Familie rund um Simone und Jake funktioniert und auch daran, diesen Roman zu beenden. Man hat kein Fünkchen Mitleid mit Tess! Frühreife, unerwiderte Liebe und kitschige Liebe haben in einem solchen Leben keinen Platz.
Stephanie Danler hat zwar einen wunderbaren Einblick in die „wahre“ hochpreisige Restaurantszene abgebildet, in der nicht der Gast der schlimmste Feind ist, sondern das Gesundheitsamt. Jedoch schien mir Tess planlos in einer Welt voller Nobelweine und Austern-Glamour umherzuirren und dennoch so wenig von sich selbst preiszugeben.
Schade, ich hatte mir nach den anfänglichen Szenen über süß, sauer, bitter, salzig und umami doch ein wenig mehr erhofft als einen doch sehr vorhersehbaren Liebesroman.
- Eileen Primus
Festival-Survial-Guide
(1)Aktuelle Rezension von: MissStrawberryOb eins der großen, bundesweit bekannten Festivals oder eins der kleinen, örtlichen, mit den Bands aus der Umgebung, die schon 50 Kilometer weiter weg keiner mehr kennt – im Frühjahr startet die Festival-Saison und zieht sich bis mindestens in den Herbst hinein. Und wer es halbwegs unbeschadet überstehen will, der informiert sich vorab sehr gut. Klingt spaßbremsend, ist es aber nicht! Im Gegenteil: je besser man vorbereitet ist, desto besser lässt es sich auch abfeiern (mein Beinahetippfehler eben träfe es ebenso gut, aber weniger appetitlich).
Eileen Primus spricht aus Erfahrung: sie hat auf mehr als 40 Festivals mehr als genug Erfahrung sammeln können. Keine Frage, dass sie Festivals liebt, gerne feiert und dennoch ein Minimum an Bequemlichkeit braucht. Wer sich an ihre – teils wirklich witzigen, humorvollen, aber immer hilfreichen und sinnvollen – Tipps und Tricks hält, wird mindestens doppelt so viel Spaß am Festival haben, hinterher nicht halb abgebrannt und ausgeplündert oder komplett verloren heimreisen und sich nicht zu viele Gedanken machen müssen, was wohl die anderen Festival-Besucher von einem denken.
Auch wenn auf den ersten Blick keine komplett neuen Erkenntnisse, Tipps und Tricks zu finden sind, ist doch an alles gedacht. Und oftmals sind es die ganz simplen Dinge, die man gern mal übersieht oder vergisst. An alles hat Eileen Primus gedacht und es dem geneigten Festival-Fans sogar portionsgerecht in Listen serviert.
Viele Fotos peppen das Buch noch zusätzlich auf und machen Lust, sofort den nächsten Festival-Tripp zu starten. Die Aufmachung ist unterhaltsam, die Texte lesen sich gut und stimmen auf das, was kommen kann, positiv ein (auch in Kapiteln, in denen es um weniger positive Aspekte geht) und hat die vollen fünf Sterne redlich verdient!























