Bücher mit dem Tag "feinsinniger humor"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "feinsinniger humor" gekennzeichnet haben.

36 Bücher

  1. Cover des Buches Der Pfau (ISBN: 9783462048001)
    Isabel Bogdan

    Der Pfau

     (492)
    Aktuelle Rezension von: Motzpig

    Mir hat das Buch gut gefallen. Die Verwicklungen in der Geschichte waren gut gemacht. Die einzelnen Charaktere und ihre Entwicklungen fand ich spannend. Mich hat die Geschichte amüsiert. Nicht jedes Buch muss einen tieferen Sinn haben, manchmal reicht es völlig, wenn der Leser lächelnd das Buch beendet. 

  2. Cover des Buches Und Gott sprach: Wir müssen reden! (ISBN: 9783499259814)
    Hans Rath

    Und Gott sprach: Wir müssen reden!

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Ich muss das dazu sagen: Ich kenne die Reihe seit ein paar Jahren. Als ich bei einem Gewinnspiel den dritten Band gewonnen hatte, wusste ich nicht, das es zwei Vorgänger gibt. Jedenfalls las ich den dritten Band ohne diese beiden zu kaufen. Doch meine Neugierde siegte und ich holte sie mir. 

    Der Klappentext klingt vielversprechend und machte mich neugierig auf mehr. Vor allem das Thema „Gott und die Welt“ wecke meine Neugierde und hoffte, das der Autor dies gut in Szene gesetzt hatte oder dieses Thema „ausführlich“ beschrieb. 

    Das Buch ist sehr nett gestaltet. Es ist nicht bunt und auch nicht auffallend, aber nett. Ich habe mir Gott und Jakob etwas anders vorgestellt, als auf dem Buchcover zu sehen sind. In meiner Vision waren sie etwas schlanker. 

    Die Geschichte ist sehr humorvoll geschrieben, leicht verständlich. Keine komplexe Texte. Die Geschichte kann man an kalten tage bzw. auch an warmen Tage lesen.  

    Der Protagonist ist mir auf dem ersten Blick und beim ersten Lesen gleich sympathisch geworden. Seine Sprüche haben mich manchmal zum lachen gebracht. Der arme ist geschieden von seiner Exfrau, die mir von Anfang an unsympathisch war. Mitten in der Nacht klingelt sie sturm mit einem Typen, der ihn Krankenhaus reif prügelte. Da fragte ich mich als Leser, wieso Jakob Jakobi mit so einer „reichen Schickimicki“ Tante verheiratet war. Allerdings ist Jakob Psychotherpeut. Als Gott ihn besuchte und ihn zum erkennen gab, war er derjenige der sehr skeptisch war. Er war felsenfest davon überzeugt, das „Gott“ kein Gott sei, sondern eine „Gehirnerkrankung“ und diese Person musste dringend in die Klapse. Diese Art an ihn mochte ich gar nicht. Gott schickte ihm dadurch Beweise und auch daran glaubte er nicht.  

    Die Geschichte hat mir gut gefallen. Allerdings fand ich die Art von Jakob Jakobi, das er Gott nicht vertraute und ihn als „Geistskranker“ sah, weil er viele dinge wusste, die Jakob nicht wusste, nervig. Statt es akzeptieren dass Gott, ein Gott ist, und das er Dinge vorausschauen kann, arbeitete Jakob mit dem Verstand. Er konnte es nicht wahrhaben, dass er Dinge voraus sieht. Und das nervte. Es war nicht vorhersehbar. Ich habe auch an dieser Geschichte nix rum zu mäkeln. 

  3. Cover des Buches Becks letzter Sommer (ISBN: 9783257609271)
    Benedict Wells

    Becks letzter Sommer

     (405)
    Aktuelle Rezension von: Peebee7474

    Kurze Zusammenfassung zum Inhalt: Lehrer Beck, der eigentlich Musiker werden wollte, entdeckt in seinem mit Schüler Rauli ein wahres Musikertalent.
    Rauli Spiel Gitarre dass die Schulmauern einstürzen, singt wie ein Gott und textet mindestens so genial wie Bob Dylan (der übrigens in dem Roman auch eine Rolle spielt.) Deshalb beschließt Beck, Den Jungen groß rauszubringen und dadurch seinen verpassten Lebenstraum zu verwirklichen kann.
    Allerdings verliebt er sich zeitgleich das erste Mal und sein bester Freund Charlie steckt in großen Schwierigkeiten – Beck betreut sozusagen viele Baustellen gleichzeitig, von seiner eigenen ganz zu schweigen.
    Als Charlie aus der geschlossenen Psychatrie ausbüxt, bittet er Beck ihn nach Istanbul zu seiner Familie zu fahren. Rauli, kurz vor seinem 18. Geburtstag, beschließt kurzerhand mit zu kommen und ein abenteuerlicher Roadtrip mit Pistolen, Drogen und wilden Begegnungen beginnt. 


    Benedict Wells kann einfach schreiben und unterhalten, die Figuren sind so einprägsam, dass sie für mich unvergessliche Typen geworden sind. Wenn man bedenkt dass das sein Debüt ist, ist das schon unglaublich. Sicher die „B -Seite“ hat ihre Längen aber wirklich langweilig wurde es mir nie. Die Dialoge sind witzig und tiefsinnig und zwar ist Beck manchmal wirklich ein Arsch aber irgendwie kann man doch mit ihm mitfühlen. Rauli und Charlie wachsen einem ans Herz und vielleicht bin ich ja nur am Leben um eines Tages diese Typen in einem Buch kennen zu lernen. Wer eine gute Zeit haben möchte, legt eine Bob Dylan CD ein, genehmigt sich ein Bier oder ein Glas Wein und liest diesen Roman, verkehrt machen kann man da ganz sicher nichts.

  4. Cover des Buches Die Tote im Stadl (ISBN: 9783710402395)
    Stefan Maiwald

    Die Tote im Stadl

     (28)
    Aktuelle Rezension von: suntweety

    Wendelin Kerschbaumer macht Urlaub in Bad Kleinkirchheim, und will dort seine Pfunde reduzieren. Jedoch wird im Stadl die Leiche einer jungen Putzkraft aufgefunden. Er wird zu den Ermittlungen hinzugezogen und versucht mit seinem neuen Team Licht ins Dunkle zu bringen.


    Das Cover ist gut gestaltet und lässt auf einen Krimi schließen.


    Ich habe zunächst mich ein bisschen schwer getan, in die Handlung zu finden. Aber nach und nach kam ich besser in die Geschichte hinein.


    Die Protagonisten gefallen mir. Auch der Zwiespalt Wendelin hinsichtlich seiner Diät - hat mich doch an der ein oder anderen Stelle zum Schmunzeln gebracht.


    Die Story hat mir gefallen. Die Auflösung bleibt bis zum Schluss spannend, aber da hätte ich mir doch gern zwischendurch Mal einen Hinweis gewünscht.


    Insgesamt dennoch ein interessanter Krimi mit Urlaubsfeeling.


  5. Cover des Buches 1990 (ISBN: 9783863270308)
    Rainer Doh

    1990

     (18)
    Aktuelle Rezension von: britta70
    Eine Familie in den Wendejahren. Alle haben ihre ganz eigenen Sorgen und Probleme, doch natürlich bleiben sie von den gesellschaftlich-politischen Umwälzungen nicht unberührt. Bei ersten Kontakten mit Menschen aus dem Osten und eigenen Erkundungstpuren spürt man, alles ist fremd und gewöhnungsbedürftig. Wessis machen sich Luft und überspielen mit Witzeln ihre eigene Unsicherheit. Gleichzeitig setzen sie große Hoffnungen in die Umwälzungen und erhoffen sich einen Profit. Doch so manche Erwartungen sind überhöht und so manch einer hat sich verspekuliert. 

    "1990" ist ein unterhaltsamer Wenderoman. Er hat mich zwar nicht ganz so gefesselt , wie erhofft. Dennoch habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen. Private Sorgen geraten durch gesellschaftspolitisches Geschehen in den Hintergrund. Jeder möchte vom Umbruch selbst profitieren. Diese allgemeine Stimmung wird sehr gut eingefangen und ist meines Erachtens auch authentisch. Ebenso die ersten Begegnungen von "Wessis" und "Ossis". Schön fand ich den humoristischen Stil und die lebendige Protagonistenzeichnung. Etwas zu viel Raum nimmt für meinen Geschmack das leidige Schwangerschaftssthema ein. Aber was das anbelangt geht es bergauf, als es - nach unrealistischen Zukunftsträume - wirtschaftlich wieder bergab geht. 

    Insgesamt ein gelungener Wenderoman, nicht so trocken, wie manch anderer.


  6. Cover des Buches Die Giftköchin (ISBN: 9783404176571)
    Arto Paasilinna

    Die Giftköchin

     (120)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Ein leckeres Getränk gefällig? So schnell kann es gehen und man ist die nervigen Neffen ein für alle Mal los.

    Linnea beschließt mit Inbrunst das Ende ihrer drei Neffen und sie hat einen großen Garten. Sie macht sich schlau über Giftmischerei und hat ein ganz klares Ziel vor Augen!

    Spannend, witzig und vollbepackt mit Ironie und fiesem Sarkasmus! Einfach wunderbar!
  7. Cover des Buches Wassermelone (ISBN: 9783453410497)
    Marian Keyes

    Wassermelone

     (305)
    Aktuelle Rezension von: BiancaWoe

    Gerade hat Claire ihr gemeinsames Kind zur Welt gebracht, da eröffnet James ihr, dass er sie für eine Andere verlässt. Am Boden zerstört reist sie zu ihren Eltern in der Hoffnung, dass James ihr folgen wird. Irgendwann. 


    Der Schreibstil war zunächst gewöhnungsbedürftig für mich. Claire hat aus der Ich-Perspektive erzählt, dabei aber den Leser direkt angesprochen, ihm Fragen gestellt. Dadurch entstand auf gewisse Weise ein sehr lockerer - für mich etwas zu saloper - Stil. 
    Gerechnet hatte ich mit einer witzigen Geschichte, die ein wenig Herzschmerz enthält. 


    Jedoch zog sich die Handlung aus meiner Sicht unnötig in die Länge, ohne interessante Passagen zu bieten. Claire versank permanent in Selbstmitleid, was es mir wirklich erschwert hat, weiterzulesen. Ich habe wirklich versucht, das Buch dennoch zu lesen, aber nach 16 Kapiteln konnte ich es einfach nicht mehr in die Hand nehmen und habe abgebrochen. 
  8. Cover des Buches Rote Schatten über Münster (ISBN: 9783954511907)
    Sabine Schulze Gronover

    Rote Schatten über Münster

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Wissen Sie, was fehlt?« Dr. Horns Stimme klang zittrig.

    Es war Corwin Standing Child, der nach kurzem Überlegen antwortete: »Es fehlen Waffen, darunter einige Bowiemesser und ein Zeremonienstab mit dazugehöriger Rassel.« Hier machte er eine Pause und schaute zu Chief Thomas. »Und es fehlt das Geistertanzhemd.« …

    Christine folgte Herrn Dr. Horn und Corwin Standing Child, die nun zur Information eilten. In der großen Eingangshalle des Museums kamen weitere Besucher auf sie zu und stellten Fragen. Doch der verstörte Schrei einer jungen Dame brachte alle gleichzeitig zum Verstummen. In die gespenstische Stille hinein hörte man nur noch die Schritte von Dr. Horn. An der Information, direkt vor dem grauen Telefon, saß die Frau, die noch vor zwei Stunden allen Gästen freundlich zugenickt hatte. Sie rührte sich nicht, die Augen waren starr aufgerissen und ihr Oberkörper blutüberströmt. Das Rot bildete einen makabren Kontrast zum Grün ihrer Bluse. Jemand hatte ihr die Kehle durchgeschnitten.

     

    Ein Raubmord im Naturkundemuseum Münster? Diese Überlegung steht eigentlich nur ganz kurz im Raum, denn die geraubten Gegenstände haben für einen „normalen“ Einbrecher keinen Wert. Als kurz danach weitere Mordopfer auftauchen, findet sich schnell eine Gemeinsamkeit: Alle hatten irgendetwas mit der Indianerausstellung des Museums zu tun. Die junge Journalistin Christine Neustedt, die ursprünglich nur einen Artikel schreiben wollte, muss plötzlich feststellen, dass der unbekannte Täter sie mehr in sein Tun einbezieht, als ihr lieb sein kann…

     

    Die Indianerausstellung des Naturkundemuseums Münster – wie oft bin ich schon dadurch gelaufen! Dieses (übrigens auch ansonsten) sehr schöne und informative Museum gehört seit vielen Jahren zu unseren regelmäßigen Ausflugszielen. Daher kenne ich die Räumlichkeiten gut und stellte beim Lesen hocherfreut fest, dass ich dank präziser Beschreibungen der Ausstellungsorte und -objekte stets genau wusste, wo ich mich gerade befand.

     

    Dieser Krimi punktet bei mir aber nicht nur mit seinem Wiedererkennungswert, sondern verknüpft eine wirklich spannende Handlung mit reichlich Infos über die „Native Americans“, über ihre Vergangenheit und ihr Leben im Jetzt, über Mythen, heilige Gegenstände, Rituale und Zeremonien. Über ein Leben zwischen den Kulturen, über den Spagat, in der heutigen Gesellschaft zu leben ohne die eigenen Wurzeln zu verleugnen. Diese Themen finde ich hochinteressant und sie sind hier für mein Empfinden sehr gut umgesetzt.

     

    Christine mag ich, wenn sie auch – ganz Journalistin – chronisch neugierig ist und eine unglückliche Begabung hat, sich ständig in Schwierigkeiten zu bringen. Letzteres trägt regelmäßig dazu bei, den ermittelnden Kommissar Delbrock (intelligent und sympathisch) auf amüsante Weise in die Nähe eines Nervenzusammenbruchs zu bringen. Und dann sind da noch mehrere indianische Künstler und Kunsthistoriker, die die Ausstellung besuchen. Allesamt interessante Charaktere, die den Leser sehr lange grübeln lassen, auf welche Art sie möglicherweise in die Vorfälle involviert sind. Es ergeben sich immer wieder nette kleine Dialoge, an denen ich großen Spaß hatte…

    »Beten Sie eigentlich? Zu Gott oder zu Manitu oder wem auch immer?«

    »Nun, ich tanze jedenfalls nicht mehr halb nackt ums Feuer und schwinge den Regenmacher. Ja, ich bete. Vermutlich zu demselben Gott, zu dem Sie hier üblicherweise beten, nur dass wir Native Americans eventuell unterschiedliche Auffassungen über einige Aspekte seiner Persönlichkeit haben.«

     

    Die Handlung bleibt durchgehend spannend, den Schluss empfand ich als schön und realistisch und auch an Logik und Auflösung gab es für mich – trotz Mythen – nichts auszusetzen. In Kürze fahre ich wieder ins Museum und hoffe zuversichtlich, die nette Dame von der Info bei guter Gesundheit anzutreffen ;-)

     

    Fazit: Spannend, ungewöhnlich, faszinierend und humorvoll. Kann ich sehr empfehlen!

     

    »Was schleichst du dich auch immer so heran!«

    »Das ist ein Gendefekt, den ich von meinen Ahnen habe.«

  9. Cover des Buches Der letzte Paladin (ISBN: 9783404171835)
    Richard Dübell

    Der letzte Paladin

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Fornika

    Im Jahre 777 nach Christus spitzt sich die Lage an der Grenze zu Andalusien zu; Franken und Mauren ringen um die strategisch so wichtige Grenzburg Roncevaux. Burgherrin ist die junge Arima, Mündel des Königs Karl, die bald nicht nur zwischen den Großmächten steht, sondern auch zwischen zwei Männern. Afzda stammt aus dem Lager der Mauren, Roland wird einmal in die Geschichtsbücher eingehen und im Rolandslied besungen werden…

     Beim Lesen des Klappentextes könnte man glauben, dass es sich hierbei um einen süßlich-schmalzigen Liebesroman im historischen Gewand handelt. Keine Panik, ist es nicht, sonst hätte ich ihn nicht gelesen ; ) Natürlich spielt die Dreiecksgeschichte eine Rolle, der Fokus liegt jedoch klar auf der historischen Handlung. Die drei Hauptpersonen sind gut ausgearbeitet, sie haben alle so ihre Macken und Fehler, was sie sehr sympathisch macht. Dübell erzählt die Geschichte sehr flüssig und ansprechend, etwas kompliziertere historische und politische Zusammenhänge werden gut erklärt und mit der fiktiven Handlung verwoben. Das Rolandslied wird hier auf eine neue und ansprechende Art interpretiert. Die Mischung aus historischen Fakten und Fiktion ist also gut gelungen, ein Nachwort klärt darüber auf was genau der Fantasie entsprungen ist und was nicht. Mich hat „Der letzte Paladin“ über einige Fakten neu aufgeklärt, mich mit in eine aufregende Zeit genommen und dabei sehr gut unterhalten.

  10. Cover des Buches Tonio Kröger (ISBN: 9783100482815)
    Thomas Mann

    Tonio Kröger

     (51)
    Aktuelle Rezension von: RobinBook
    Wir mussten dieses Buch auszugsweise im Schulunterricht lesen - und waren fast alle davon so angetan,  dass es sich anschließend nicht wenige von uns, darunter auch ich, vom Taschengeld kauften, weil wir MEHR wollten. Das war der Einstieg zu "Königliche Hoheit", den "Buddenbrooks" und anderen Werken Thomas Manns...
  11. Cover des Buches Ehrlich? Gefährlich? Der Thriller Deiner Entscheidungen (ISBN: 9783426431528)
    Karen Riefflin

    Ehrlich? Gefährlich? Der Thriller Deiner Entscheidungen

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Katzenpersonal_Kleeblatt

    Lilli und Simon sind verheiratet und haben zwei entzückende Kinder. Sie ziehen nach London in ein Cottage. Sehr bald lernen sie die gut aussehende und sympathische Nachbarin Catherine kennen.
    Aber irgend etwas hat die Nachbarin an sich. Lillis Hund Frau Krause spielt regelrecht verrückt, wenn sie nur in Catherines Nähe kommt. Lilli ist froh, in ihr eine Freundin zu finden und sehr bald kommt die Sprache auf die bevorstehende Taufe der jüngsten Tochter. Lilli hätte gern Catherine als Taufpatin, Simon ist dagegen.
    Die erste Entscheidung steht an, sollen sie Catherine fragen oder nicht? ...

    Das ist mal ein völlig anderes Buch. 
    Der Leser schreitet in der Geschichte um Lilli, Simon und Catherine vorwärts und wird immer wieder mit Fragen bedrängt, die einer Entscheidung bedürfen.
    Es ist ein Buch voller Entscheidungen, die die Handlung, abhängig von der Entscheidung, in eine andere Richtung weiterlaufen lassen.

    Nachdem ich das einmal durchgespielt hatte, war ich recht schnell am ersten Ende des Buches angekommen und doch hatte das Buch noch viele Seiten, die gelesen werden wollten.
    Also bin ich andere Wege gegangen, habe neue Entscheidungen getroffen.
    Viele Enden haben mir besser gefallen als die, auf die ich zuerst getroffen bin.
    Ich habe immer wieder gedacht, wie ist es möglich, immer wieder ein neues Ende zu schaffen, die Geschichte in eine völlig andere Richtung zu drängen. Ich war ehrlich überrascht über die Fülle der "Angebote", die die Autorin mir hier lieferte. 
    Die Enden waren oftmals so verschieden voneinander, dass ich der Fantasie der Autorin meine Achtung aussprechen muss. 

    Auch wenn diese Geschichte spannend erzählt wird und immer wieder neugierig auf das nächste Ende macht, hat es meiner Meinung nach wenig Ähnlichkeit mit einem Thriller, auch wenn ein paar kleine Segmente zu finden sind.

    Durch die vielen unterschiedlichen Geschichten, die es ja letztendlich sind, erhält der Leser ein komplexes Bild der Person Catherine. Auf Grund ihrer Vergangenheit, die in die einzelnen Episoden verpackt wurde, erfasst man, wie die Frau tickt und wie sie zu dem wurde, was sie ist.

    Auch wenn ich die Idee gut finde, in einem Roman die Enden selbst bestimmen zu können, ziehe ich einen vom Autoren durchdachten Roman vor, ohne die Frage nach dem "was wäre wenn" stellen zu müssen. 
  12. Cover des Buches Paradies neu zu vermieten (ISBN: 9783784417608)
    Ephraim Kishon

    Paradies neu zu vermieten

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Ann-KathrinSpeckmann

    Mein Papa hat dieses Buch und die restlichen der Reihe schon so lange ich denken kann im Wohnzimmer stehen. Hin und wieder hat er mal eine Geschichte vorgelesen oder ich habe mir selbst eine angeschaut. Als ich neulich zu Besuch und dann auch noch krank war, habe ich eines herausgegriffen und endlich mal von vorne bis hinten gelesen.


    Ich habe viel gelacht. Manche Geschichten sind einfach nur lustig (die Geschichte vom rohen Ei ist mir am besten in Erinnerung geblieben). Für andere braucht man ein wenig mehr Lebenserfahrungen, um sie zu verstehen (beispielsweise die Geschichte über die Entstehung eines neuen Wortes). Besonders am Ende geht es aber auch sehr viel um Israel und bekannte Persönlichkeiten. Die Auflage des Buches ist von 1999. Ich bin 1999 und muss zugeben, dass ich nicht allzu viel über Isreal etc. weiß. Das macht die Geschichten logischerweise schwer verständlich. Außerdem ist mir immer wieder aufgefallen, dass eine Anekdote von "den Juden" handelte. Natürlich macht man hier Witze über alle möglichen Länder und Religionen. Aber aufgrund unserer Geschichte höre ich nie jemanden einen über Juden machen. Kishon darf das, denn wenn ich das richtig verstanden habe, ist er selbst einer und er lebt in Israel. Aber trotzdem folgt darauf bei mir immer eine Schrecksekunde. Schon komisch wie beeinflusst wir doch alles von unserer Gesellschaft sind.


    Insgesamt empfehle ich das Buch jedem, der Lachen, aber auch ein wenig ernst sein will (es sind halt Satiren). Und wenn Du dann noch Interesse an Israel hast, ist das Buch perfekt.
  13. Cover des Buches Sämtliche Menschen (ISBN: 9783446240377)
    Eugen Roth

    Sämtliche Menschen

     (17)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Willkommen im Himmel auf Erden (ISBN: 9783442469420)
    Fannie Flagg

    Willkommen im Himmel auf Erden

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Graufi

    An und für sich ist es ein ganz nettes Buch. Es lässt sich gut lesen, der Schreibstil ist gut.

    Allerdings wurden relativ schnell viele Leute namentlich genannt, hier kam ich anfangs etwas durcheinander. Wer war wer, und in welchem Verhältnis.

    Für zwischendurch zu empfehlen.

  15. Cover des Buches A Rising Man (ISBN: 9781784701345)
    Abir Mukherjee

    A Rising Man

     (16)
    Aktuelle Rezension von: c_awards_ya_sin

    'A rising man' lässt den Leser eintauchen in das Calcutta des frühen 20. Jahrhunderts. Die Kolonialmacht der Briten beginnt langsam zu wanken, denn die Inder streben nach mehr Gerechtigkeit und Freiheit im eigenen Land. Diese werden ihnen jedoch durch neue Gesetze der Briten eher genommen als gegeben.

    In dieser politisch geladenen Lage geschieht ein grausamer Mord an einem hohen Offiziellen, ein Funke der zünden könnte. Captain Sam Wyndham, grade frisch aus London angekommen und Sergeant 'Surrender-not' Banerjee, wollen den wahren Täter finden. Etwas das nicht von allen gewollt ist. Schon gar nicht von den Briten selbst.

    Dieser Krimi besticht durch seine gelungene historische Einbettung und den für mich unheimlich guten Humor Mukherjees an den richtigen Stellen. Die Wärme der Stadt, die geladene Stimmung der Gesellschaft und die Schwierigkeiten Gerechtigkeit zu finden, kommen hier nur so aus den Seiten geströmt und man tauch ganz darin ein.

    Ideal für Krimifans, die etwas mehr von einem Buch erwarten!

  16. Cover des Buches Das liegt am Wetter (ISBN: 9781482745221)
    Jo Berger

    Das liegt am Wetter

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Almeri
    Ich habe mir das Büchlein vor sehr langer Zeit gekauft, um es für zwischendurch zu lesen. Weil es einfach kleine satirische Kurztexte sind. Wie es so ist, begleitete mich das Büchlein zum Arzt und sogar auf das stille Örtchen. Und wisst ihr was, es hat mir immer ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Die Autorin hat viel aus dem realen Leben einer Frau widergegeben. Sie schreibt es witzig, irgendwie für Frau nachvollziehbar. Ich bin gespannt auf die weiteren Werke der Autorin.
  17. Cover des Buches Intrigenküche - Agenten der Galaxis (ISBN: 9789963724680)
    B. C. Bolt

    Intrigenküche - Agenten der Galaxis

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Manja82
    Kurzbeschreibung:
    Um von der Raumstation Ennon zu fliehen, stehlen Adrian und Minkas ausgerechnet das Raumfahrzeug eines Starkochs. Die Automatik lässt sie direkt im Hangar des Kaiserhofs andocken. Sofort treffen die ersten Menübestellungen ein. Während Adrian den Hochadel mit Hausmannskost entzückt, verliebt sich Minkas in die Tochter eines Lords und steht eines Tages sogar dem Kaiser persönlich gegenüber. Doch dann verschwindet ein kostbares Schmuckstück. Unbekannte verüben ein Attentat auf den jungen Prinzen Anel von Hasfenion. Sofort verdächtigen die vollkommen zerstrittenen Geheimdienste die beiden neuen Köche. Und so finden sich Adrian und Minkas in einer Intrigenküche wieder, der sie nur lebend entkommen können, wenn sie die wahren Schuldigen überführen.
    (Quelle: bookshouse)

    Meine Meinung:
    Adrian und Minkas gelingt es von Ennon, einer Raumstation zu fliehen. Doch sie gelangen nicht in ein neues Leben, sondern direkt am Kaiserhof. Dort wird der Maître bereits sehnsüchtig erwartet. Doch Minkas, den man für eben diesen Sternekoch hält, kann gar nicht kochen. Mit Hilfe von Adrian, seinem Assistenten, serviert er dem Hof nun gutbürgerliche Hausmannskost. Die einen finden dies wirklich genial, andere aber fangen an zu tuscheln und vermuten der Maître und sein Assistent führen etwas im Schilde. So wird manch harmlose Bemerkung mehr als falsch verstanden und es herrscht allgemeines Rätselraten am Hof. Minkas und Adrian stolpern unterdessen von einem Missverständnis ins nächste.
    Als dann noch ein Attentat geschieht und die beiden für die Attentäter gehalten werden müssen sie beweisen, dass sie nichts damit zu tun haben. Viel mehr noch, sie wollen herausfinden wer das Attentat geplant hat und vor allem wem es wirklich gegolten hat …

    Der Roman „Intrigenküche: Agenten der Galaxis“ stammt aus der Feder von B. C. Bolt. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich die Autorin Gundel Limberg.
    Der Roman ist eine fantastische Mischung aus Science-Fiction, Krimi und ganz viel Humor.

    Die Protagonisten Adrian und Minkas haben mir ganz wunderbar gefallen. B. C. Bolt hat sie mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Sie sind beide unheimlich sympathisch, man muss sie einfach mögen. Sie sind ehrlich und ziemlich unkompliziert. Die beiden Männer verbindet eine lange und tiefe Freundschaft, sie halten wirklich fest zusammen. Vom Leben am Kaiserhof haben weder Adrian noch Minkas irgendeine Ahnung und so lassen sie auch wirklich kein Fettnäpfchen aus, sehr zur Freude des Lesers.

    Auch die Nebencharaktere hat die Autorin liebevoll ausgearbeitet. Es gibt recht viele aber es ist stets klar wer ist wer und was hat er mit der Geschichte zu tun.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm lesbar. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die zuerst nebeneinander laufen, am Ende aber dann zusammengeführt werden.
    Die Handlung selber ist spannend und sehr humorvoll. Man fühlt sich als Leser regelrecht mittendrin statt nur dabei.

    Das Ende empfand ich als sehr gut passend. Es ist stimmig und rund und man schließt das Buch schließlich mit einem Lachen.

    Fazit:
    „Intrigenküche: Agenten der Galaxis“ von B. C. Bolt ist ein rundum gelungener Lesespaß.
    Die gelungene Mischung aus Science-Fiction, Krimi und Humor, die liebevollen Charaktere und die spannende Handlung wissen zu unterhalten und haben mich komplett überzeugt.
    Ganz klare Leseempfehlung!

  18. Cover des Buches Hannah hat bald Geburtstag (ISBN: 9783896034700)
    Elinor Weise

    Hannah hat bald Geburtstag

     (4)
    Aktuelle Rezension von: StMoonlight

    Bei „Hannah hat bald Geburtstag“ handelt es sich um ein Kinderbuch von Elinor Weise. Von der Autorin selbst stammen auch sämtliche Zeichnungen in diesem Buch.

    Sehr schön ist das dieses Buch, durch die dicke Pappe, sehr robust ist. Die Seiten sind leicht glatt, so dass sich zumindest leichter Schmutz schnell und einfach entfernen lässt.

    Die Geschichte kommt ohne Vorwort aus und startet direkt in der Geschichte selbst.  Das Thema lautet Geburtstag. – Besonders die Kleinen freuen sich ja immer sehr darauf. ;-) - Auf jeder der Seiten befindet sich eine Frage über Hannah, z.B.: „Freut sie sich vielleicht am meisten auf eine Achterbahnfahrt?“ Und die Antwort lautet (fast) immer NEIN. Ziel ist es, das der/ die junge Leser/in herausfindet worauf Hannah sich an ihrem Geburtstag am meisten freut. Gar nicht so einfach! Doch nach vielem Gerate und vielen bunten Bildern später, findet sich des Rätsels Lösung: Hannah freut sich am meisten auf den Besuch von Bruno!

    Auch wenn dieses Frage-Antwort-Spiel recht amüsant und kindgerecht ist, so ist es schade, dass Dinge darin vorkommen, die eigentlich nichts oder zumindest eher mit dem Geburtstag zu tun haben (z.B. eine Achterbahnfahrt oder einen Riesenburger). Immerhin sorgt es für ein herzhaftes Lachen bei der jungen Testleserin. ;-) Zwar erfahren wir am Ende der Geschichte das Hannah sich am meisten auf den Besuch von Bruno freut, doch leider bleibt unklar wer dieser Bruno denn überhaupt ist. Definitiv ein Junge im Alter des Geburtstagskindes, darauf lässt zumindest das Bild schließen. Ein weiteres Kindergartenkind? (Ich gehe davon aus dass Hannah in den Kindergarten geht, da auf Ihrem Kuchen vier Kerzen brennen. Wie alt sie wird bleibt nämlich leider auch ein Rätsel.)

    Die Zeichnungen sind alle gut zu erkennen, allerdings ist der Druck nicht wirklich gut gelungen. Die Farben sind total dunkel und wirken teilweise schmuddelig. Kein wirklich schöner Anblick … :-(

    Eine schöne Idee, aber leider eine schlechte Umsetzung: Viele Fragen bleiben offenen und die Bilder an sich sind unschön und schmuddelig.

    Zu dem Buch gibt es noch eine etwas DINA5 große Zeichnung der Autorin, sowie ein Lesezeichen. Die Zeichnung wirkt leider auch hier etwas düster, wenn auch das Motiv schön ist. Das Lesezeichne mit vielen bunten Bildern ist dafür sehr schön anzusehen. (Auch wenn es auf der Rückseite leider mit Büchern der Autorin gespickt ist = Werbelesezeichen.)

  19. Cover des Buches Sallys Glück (ISBN: 9783458334644)
    Elizabeth von Arnim

    Sallys Glück

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Die Herrschaft der Xarquen (ISBN: 9783741838972)
    Lisa-Marie Reuter

    Die Herrschaft der Xarquen

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Schon beim ersten Satz (nach dem Vorwort zur Übersetzung aus dem Pärlonischen) des Buches musste ich grinsen: „Schmorzo H. von Krotzenhausen“. Was für ein hübscher Name. Die Autorin entführt den Leser innerhalb weniger Sekunden in eine abenteuerlich Fantasywelt, mit einer wunderbaren Artenvielfalt und eigenwilligen, außergewöhnlichen Charakteren. Es gibt Werwölfe mit Doppelnamen (Rex-Arko Lupernus III. von Todesklau, Cora-Bella …), einen Elfer mit Fledermausflügeln, Irrwitze, Drachen, Lebewesen, die es eigentlich gar nicht mehr gibt usw. Wer auf abgedrehte Fantasy mit einer liebevollen, lustigen Geschichte steht, ist hier genau richtig.

    Im Großen und Ganzen geht es um Pongo den Polizeipären, welcher in einem absolut hierarchischen System aufgewachsen ist. Doch plötzlich ist er auf sich alleine gestellt und verbündet sich mit Kiffi der Killerelfe. Sie haben ein Kästchen bei sich, das die Schreckensherrschaft der geheimnisvollen Xarquen beenden soll und hinter dem machthungrige Gegner her sind. Gemeinsam fliehen sie quer durchs Land, um das Kästchen an seinen Bestimmungsort zu bringen.

    Pongo, Kiffi und die übrigen Charaktere sind super beschrieben. Es fällt kein bisschen schwer, sich in jeden Einzelnen von ihnen hineinzuversetzen. Sie sind alle absolut liebenswert und glaubwürdig. Das gilt auch für die „Bösewichte“. Für den Leser ist ihre Handlungsweise gut nachvollziehbar. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was viel Abwechslung bedeutet und die Geschichte sehr lebendig macht.

    Die Welt ist so beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann, ohne, dass es langwierige Erklärungen gibt. Durch die vielen kleinen Details, die gut in die Handlung verpackt sind, bekommt man so nebenbei mit, in welcher Umgebung man sich befindet, wie die Wesen aussehen, denen man begegnet und wie sie so drauf sind.

    Die Sprache des Buches ist durchgehend flüssig und beinahe komplett fehlerfrei. Ich glaube, ich bin über zwei kleinere Rechtschreibfehler gestolpert. Ansonsten lässt sich das Buch ohne jeden Stolperer oder Logikfehler lesen.

    Das Buch ist von vorne bis hinten spannend. Das ist sowohl dem Plot, als auch der detaillierten Welt und den interessanten Charakteren zuzuschreiben. Mal geht es von der Geschichte her rasant voran, mal geht man mit Pongo und den anderen auf Entdeckungsreise, staunt über die Städte, die Sehenswürdigkeiten und die Natur oder trifft auf schräge Vögel und hört sich deren Geschichte an. Wer wollte nicht schon immer mal wissen, wie ein Drache mit generalisierter Angststörung sein Leben verbringt?

    Mich hat lange kein Buch mehr so begeistert wie „Die Herrschaft der Xarquen“. Es ist erfrischend anders und macht einfach Spaß. <3

  21. Cover des Buches Der Katzenfänger und andere Grenzgänger (ISBN: 9783990649039)
    Sarah Samuel

    Der Katzenfänger und andere Grenzgänger

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Blum

    Neun Geschichten eines sprachgewandten Autorenpaares. Habe mich bei jeder einzelnen Geschichte gefragt, wer von den beiden wohl die Idee gehabt und auch 'Regie' geführt hat. Eines aber haben alle Geschichten gemein - die wunderbare Sprache, der ausgewählte Wortschatz und die bildhaften und bisweilen zynisch-humorvollen Beschreibungen. Nicht alle Geschichten haben einen Spannungsbogen oder auch eine überraschende Wendung am Ende; das braucht es auch nicht, ist doch die zu genießende Sprache für sich genommen schon Lesevergnügen genug! Obwohl die allermeisten Protagonist*innen wohlsituierten Akademikerkreisen entstammen, meint es das Leben nicht immer gut mit ihnen; so ist das Leben klein und vergänglich, gemessen an einer totbringenden Welle; ich weiß jetzt, warum man in einem arabischen Land besser auf Alkohol verzichten sollte und bin vertraut mit dem Lebensgefühl akademisch gebildeter Westler in eben diesen Ländern.

    ... wenn ein klassisch-konservatives Konzert-Event aus den 'Fugen' gerät und die Aufhebung sicherheitsspendender Regeln dem Volksgeist einen Triebdurchbruch ermöglichen...

    ... über die Spaltung des Landes, erläutert anhand des Geschäfts der Literatur und festgemacht am 'Stadt-Land-Gefälle': Bösartig und doch irgendwie wahr - und großartig niedergeschrieben!

    Die Selbstironie: Scheinbar ach so weltgewandte Akademiker unter anderen Akademikern in der Karibik auf der Suche nach dem 'wahren Leben', wo es für die einheimische Bevölkerung eher um das Überleben geht...

    ... und schlussendlich die mörderisch-kulinarische Kompensation einer narzisstischen Kränkung im Kreise der honorigen Professorenschaft... das Beste kommt zum Schluss!!!

    Ein bisschen viel die - wenn auch internationale - Welt der Universitäten und der Hochstudierten; gleichwohl ein fabelhafter Band mit Kurzgeschichten!!!

    Unbedingte Leseempfehlung!

  22. Cover des Buches Tom Touché 6500 (ISBN: 9783830380238)
    TOM

    Tom Touché 6500

     (5)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Dies ist keine regelkonforme Rezension.
    Hier schreibt ein Touché Junkie der sich mit den alten Ziegeln notdürftig bis zum Erscheinen des neusten Ziegels über Wasser hält. Der in heimischen Gefilden die Ziegel den gierigen und respektlosen Fingern seiner Familie entreissen muss um zuerst lesen zu dürfen.

    Und hier ist nun der neuste Tom Ziegel und siehe er ist genauso großartig & genial wie gewohnt.  No. 6500

    Ein

    MUST HAVE 

    Ein Konglomerat intelligentest ausphantasierter Real - Phantasiegestalten welche als Urtypen unsere heutige Welt zuhauf bevölkern. 

    Deutlich mit starkem schwarzen Strich gezeichnet unter Auslassung aller unnützen Details bringen die Bilder den Text auf den Punkt.

    Und welch ein Text! In Brechtscher Kargheit, stets zielsicher treffgenau.

    Doppelte Reduktion erreicht in Vereinigung von Text & Illustrationen das höchstmögliche Lachlevel. 

    Toms Protagonisten sind aus dem Leben gegriffen um unsere Existenz zu bereichern. Und sie tun es. Ohne Post Oma, Teufel, Walkürentrupp, Baumumarmerin, die Bademeister, Huschke, die Biker Mom, Raucher Ralf, DAS EHEPAAR, den Sandkasten Tyrannen Hanni & Nanni (unvollständige Aufzählung) wäre der Alltag noch alltäglicher als er eh schon ist. Unerträglich alltäglich. 


    Darum huldigt dem Meister der Stifte, erwerbt alle bereits vorhanden und diesen Ziegel um ihm ein möglichst langes, erfülltes Leben in monetärem Wohlstand und allen erdenklichen Annehmlichkeiten zu ermöglichen. Er hat es mehr als verdient.

    Bereichert er doch die Welt mit seiner Kunst und bringt ihr (mit der eiligen Glücksfee) Glück und Glamour!






  23. Cover des Buches Waschbär im Schlafrock (ISBN: 9783943876734)
    Marien Loha

    Waschbär im Schlafrock

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Sibylle_Meister
    Der introvertierte Karl stolpert durch sein Leben und trifft dabei allerlei seltsame Figuren. Das sorgt regelmäßig für Kopfschmerzen, woran nicht immer, aber doch oft die Frauen schuld sind. Zudem sitzt da eines Tages plötzlich ein Waschbär auf dem Sofa. Für Karl ist das alles etwas strapaziös, für den Leser dagegen sehr unterhaltsam. Marien Loha entwirft in seinem Debütroman ein Portrait eines liebenswerten Sonderlings. Als scharfer Beobachter schildert er die Absurditäten des Alltags mit viel Humor. Klare Leseempfehlung!
  24. Cover des Buches Violett ist nicht das Ende (ISBN: 9783646800050)
    Judith Hüller

    Violett ist nicht das Ende

     (11)
    Aktuelle Rezension von: grisuse
    Das Abenteuer von Violett geht in die zweite Runde …  Das Soappaar Jule Schweitzer und Ewa Bogacz stehen zwar nun zu ihren (privaten) Gefühlen, doch an ein ruhiges Liebeswochenende ist noch immer nicht zu denken. Während eines Junggesellenabschiedes in Ewas polnischer Clique überschlagen sich die Ereignisse. Eine Wahrsagerin offenbart ihnen die Zukunft, Polizisten treiben sie an den Rand des Wahnsinns und eine heiße Stripperin sorgt für Zündstoff. Das frische Glück gerät auf den Prüfstand, erst recht, als sich Ewas Mutter ins Geschehen mischt, Geheimnisse ans Licht kommen und alte Wunden aufbrechen …

    Witz und Situationskomik regieren weiterhin das Geschehen, erzählt in einem durchgängigen lockeren Alltagssprachstil. Jedoch gelingt es der Autorin mit beeindruckender Leichtigkeit, der Geschichte Tiefe zu verliehen und damit zu berühren. Die beiden sympathischen Hauptfiguren erhalten ein noch stärkeres Profil durch die Enthüllung von prägenden Momenten aus ihrer Biografie, die nicht vorhersehbar waren.  So rührt ein eindringlich geschilderter Verlust zu Tränen, und lässt die noch frische Liebesbeziehung der beiden auf wunderschöne Weise reifen. Auch die Erotik kommt nicht zu kurz, wodurch die Geschichte noch stärker als Band 1 knistert und in einem restlos befriedigenden Happyend mündet. 

    Mich hat diese Fortsetzung gefesselt und sehr bewegt, und ich hoffe auf weitere violette Abenteuer. Nur zu empfehlen! Mehr davon!

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