Bücher mit dem Tag "feldpost"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "feldpost" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Grüße aus dem Schützengraben (ISBN: 9783898090551)
    Thomas Flemming

    Grüße aus dem Schützengraben

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  2. Cover des Buches Andy und Marwa (ISBN: 9783570305430)
    Jürgen Todenhöfer

    Andy und Marwa

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Todenhöfer berichtet über zwei Menschen, die beide nicht unterschiedlicher von ihrer Herkunft her nicht sein könnten, und dennoch gleiche Wünsche und Ziele für sich und ihre Familie haben. Am 7. April 2003 endet ihr bisheriges Leben auf brutalste Weise. Der Autor erzählt uns parallel die Lebensgeschichte der beiden und zitiert zwischendurch immer wieder die zynischen Reden von George W. Bush. Den Forderungen, die Todenhöfer aus dem Ganzen abgeleitet, kann selbstverständlich nur absolut zugestimmt werden, daß diese beachtet werden, muß man aber leider bezweifeln.
  3. Cover des Buches Gestern war wieder der Herrgott bei mir (ISBN: 9783741238413)
    Stefan Heikens

    Gestern war wieder der Herrgott bei mir

     (1)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover ist sehr schlicht gehalten, man sieht ein Bild von Leopold Bigl, im Hintergrund ist ein Brief angedeutet, das ist alles, aber das reicht auch, weil das beschreibt genau das, was man im Buch zu lesen bekommt.

    In dem Buch handelt es sich um originale Briefe, die Stefan Heikens gesammelt hat und in diesem Buch zusammenträgt. Man merkt, wie es den Soldaten ging, es ist so wahnsinnig authentisch und man merkt, dass die Soldaten immer weiter abstumpfen, man ist auch manchmal verwundert, aber der Krieg wird noch schrecklicher, weil die Menschen auch durch die Umgebung verändert werden, sie werden gefühlskalt, es geht ums blanke Überleben und so ist auch erklärbar, warum dann Krieg die Menschen so verändert, das versteht man sich nur über authentische Zeitzeugnisse.

    Das Buch ist nichts für schwache Nerven, man bekommt die Schrecken des Krieges sehr nah mit und trotzdem merkt man immer wieder, dass es auch den Menschen um die Lieben zu Hause geht, die Gedanken an sie sind wichtig und halten die Soldaten aufrecht.

  4. Cover des Buches Kriegsbriefe gefallener Studenten (ISBN: 9783752803341)
  5. Cover des Buches Bundeswehr (ISBN: 9781158783137)
    B Cher Gruppe

    Bundeswehr

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Aicher
    Ein handliches Buch, das einen Überblick über die Verhältnisse und Strukturen unserer Deutschen Bundeswehr gibt, wäre natürlich eine praktische Angelegenheit. Die Stichworte des Inhaltsverzeichnisses klingen auch interessant. Dennoch erhält dieses Buch nur ein Herz von mir, obwohl viele der Autoren sämtliche Herzen der Skala für ihre lesenswerten Beiträge verdienen würden. Doch bei diesem Werk handelt es sich nicht um die originalen Ausführungen eines Buchautors oder einer Gruppe von Buchautoren, sondern um eine ausschließliche Zusammenstellung von Informationen, die aus verschiedenen Artikeln aus der freien Enzyklopädie Wikipedia stammen. Die Anschaffung des Buches ist deshalb aus meiner Sicht eigentlich schon in wirtschaftlichem Sinn völlig überflüssig, weil sich jeder die entsprechenden Inhalte ganz leicht selbst im Internet bei Wikipedia beschaffen kann. Ob man mit der Zusammenstellung und Kommerzialisierung eines solchen Buchs den vielen ehrenamtlichen Autoren bei Wikipedia einen Gefallen tut, wage ich zu bezweifeln. Aber was nutzt es dem Leser, wenn man Wikipedia-Artikel aneinanderreiht und verkauft?
  6. Cover des Buches Anatomie eines Soldaten (ISBN: 9783710900020)
    Harry Parker

    Anatomie eines Soldaten

     (11)
    Aktuelle Rezension von: GAIA

    Harry Parker, selbst ein Irak-Krieg-Veteran, welcher Teile beider Beine im Einsatz verlor, beschreibt in diesem "Roman" die Erlebnisse eines Soldaten im Irak-Krieg. Sicherlich führt die Erzählform zum Etikett "Roman", wobei im Vorsatzpapier darauf hingewiesen wird, dass der Roman auf einer wahren Geschichte beruht. So wirkt es eher wie eine biografische Erzählung des Autors.

    Das Spannendste am Buch ist tatsächlich die gewählte Erzählform. Die einzelnen Kapitel werden nämlich jeweils aus der Sicht eines anderen Gegenstandes erzählt, welcher sich im Kriegsgeschehen befindet. Das kann ein Stiefel sein, aber auch ein Verband oder der Rucksack. Etwas Ähnliches habe ich noch nie gelesen. Leider verliert das Konzept dadurch, dass ausschließlich schildernd formuliert wird. Das alles in einem anstrengenden Präteritum-Stil. Das ermüdet mir der Zeit. Sprachlich gibt es einige Schwächen im Buch, wobei ich vermute, dass viele davon in der Übersetzung entstanden sind. Diese ist tatsächlich grottenschlecht. Viele Wörter scheinen ohne Sachverstand bezüglich des Gegenstands der Geschichte schlicht mit der erst besten Variante aus dem Wörterbuch/Programm übersetzt worden zu sein. Das tut beim Lesen weh.

    Insgesamt überhöht hier der Klappentext, der den vorliegenden Roman mit Erich Maria Remarques Klassiker "Im Westen nichts Neues" vergleicht (!), ganz frech die Realität. Aber das sind wir Leser ja mittlerweile gewöhnt. Es handelt sich beim englischen Original sicherlich um einen guten, soliden Roman. In der deutschen Ausgabe würde ich ihn nicht weiterempfehlen.

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