Bücher mit dem Tag "feminismus"

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630 Bücher

  1. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.222)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Teil I einer Trilogie (Jahrhundert-Saga: Sturz der Titanen-Winter der Welt-Kinder der Freiheit)

    „Die Herrscher Europas haben etwas Schlimmes und Dummes getan, das zehn Millionen Menschen das Leben gekostet hat.“ (S. 899)

    Drei Länder. Drei Familien. Ein Jahrhundert. In seiner Jahrhunderttrilogie nimmt uns Ken Follett mit in ein bewegendes Jahrhundert europäischer Geschichte.

    Inhalt

    Der Auftakt STURZ DER TITANEN beginnt in den Zehner Jahren des 20. Jahrhunderts. In England spüren die Bergleute die Auswirkungen der Industrialisierung körperlich – nie ausbleibende Unfälle, mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und ein selbstgefälliger Adel, der die rechtelosen Bürger ausbeutet. Ausbeutung durch die privilegierten Fürsten spürt auch das russische Volk -nachdem 1905 ein Bürgeraufstand blutig niedergemetzelt wurde, brodelt es gefährlich im Zarenreich. Im deutschen Kaiserreich herrscht ein arrogantes Machtstreben nach einem „Platz an der Sonne“ -eine Vereinbarung mit dem Nachbarreich Österreich-Ungarn bringt die Schwarzpulverfässer in Stellung, ein Funke aus Sarajevo entzündet sie. Der Machthunger nach der Vorherrschaft in Europa unter den Obersten der Staaten entfacht einen verlustreichen Krieg und Revolutionen in Politik und Gesellschaft folgen.

    Tipp: lest nicht den Klappentext! Ich bin froh, dass ich ohne viel Vorwissen in die Geschichte eingestiegen bin.

    Schreibstil

    Downton Abbey trifft auf einen Politthriller. Ken Follett, der Stephen King des historischen Romans, erzählt authentisch und so charakterstark wie ein Lew Tolstoi. Seine unterschiedlich angelegten Figuren haben Tiefe, Ausstrahlungskraft und Gefühl. Die Charakterentwicklungen sind authentisch und machen Spaß zu Lesen. Die verwobenen Liebesgeschichten lockern den ernsten Hintergrund auf, aber wirken ab und an etwas zu seicht, schmachtend, groschenromanhaftig. Es hält sich aber noch in annehmbaren Rahmen.

    Protagonisten

    Der Einstieg gelingt leicht. Billy Williams, ein Junge aus dem englischen Volk, erlebt seinen ersten Arbeitstag untertage. Der Leser bekommt ein Gefühl für die miserablen Arbeitsbedingungen und mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen in der Industrialisierung und erlebt im Laufe der Geschichte wie sich eine Arbeiterbewegung etabliert. Billys Schwester, Ethel arbeitet im Gutshaus der adeligen Familie Fitzherbert, was bei mir ein Gefühl von Downton Abbey aufkommen ließ. Das Familienoberhaupt Earl Fitz engagiert sich im britischen Oberhaus, dem House of Lords. Seine Schwester Maud ist Frauenrechtlerin, abwertend: Suffragette. Politische Spannungen sind da vorprogrammiert.

    Durch sein politisches Engagement unterhält Fitz Beziehungen zu Diplomaten und Attachés u.a. aus Deutschland, Österreich und Amerika. Die Männer treffen sich in England, bauen Bekanntschaften, sogar Freundschaften auf. Der Deutsche Sozialdemokrat Walter von Ulrich, der immer wieder gegen seinen konservativen Vater ankämpfen muss, verliebt sich in Fitz Schwester Maud. Walters österreichischer Cousin Robert unterstützt die beiden. Der Amerikaner Gus ist auch noch mit von der Partie, wird aber erst spät in der Handlung interessant.

    Durch seine Ehe mit der Russin Bea unterhält Fitz auch Beziehungen zum Zarenreich, in dem zwei junge Brüder durch das zaristische Regime zu Waisen wurden. Grigori musste schon früh lernen für sich und seinen jüngeren Bruder Lew aufzukommen. Während er unerbittlich für seinen großen Traum -nach Amerika zu emigrieren- schuftet, lebt Lew von einem Tag auf den nächsten und bringt sich in folgenreiche Schwierigkeiten.

    Nach und nach verschachteln sich die einzelnen Handlungsstränge der Protagonisten. Es ist ein Fest, diese Verbindungen nachzuverfolgen, noch dazu, weil auch historische Persönlichkeiten gekonnt einbezogen werden. So kann sich der Lesende über die Auftritte von Woodrow Wilson, König George V., David Lloyd George, Kaiser Wilhelm II, Trotzki und Lenin „freuen“.

    Contra: Gerne hätte ich auch noch eine französische Perspektive gelesen…aber wahrscheinlich hätte das doch den Rahmen gesprengt. Das Buch hat immerhin schon 1020 Seiten…nicht unbedingt ein Buch, dass man überallhin mitnimmt.

    Fazit

    STURZ DER TITANEN von Ken Follett ist ein opulentes Familiendrama rund um den ersten Weltkrieg (Zeit der Handlung: ca. 1911-1923)  mit differenzierten Charakterzeichnungen à la Tolstoi. Follett schreibt polithistorisch fundiert, spannend & gefühlvoll! Politische Spannungen wie in einem Politthriller, Geschlechter- und Standeskonflikte und tragische Liebesgeschichten sind vor dem historischen Setting authentisch verwebt. Dieser Roman ist eine Mahnung zum Frieden und ein Ruf nach Völkerverständigung ganz in der Tradition der Antikriegsromane, jeder sollte es lesen!

    Tipp: Der Roman wird auch grandios vertont von Philipp Schepmann (Lübbe Audio, ca. 37 Std).

     

    STURZ DER TITANEN. Die Jahrhundertsaga. | Ken Follett| aus dem Englischen von Dietmar Schmidt und Rainer Schumacher| Illustrationen von Tina Dreher| Bastei Lübbe Hardcover| 2010| 1020 Seiten| 28,00€ (erhältlich nur noch die Taschenbuchausgabe für 15,00€)

  2. Cover des Buches Never Too Close (ISBN: 9783736311220)
    Morgane Moncomble

    Never Too Close

     (412)
    Aktuelle Rezension von: Felizitas_007

    Es geht um Violette, die seid dem Zusammenstoß mit Loan im Aufzug, nun einen neuen besten Freund hat. Alles ist vollkommen platonisch- bis jetzt.Violette möchte nicht länger Jungfrau bleiben und bittet Loan um Hilfe, er willigt ein. Es ist doch nur einmal, oder?

    Die Handlung war okay. Ich muss sagen, dass ich mehr erwartet habe, aber es war ganz gut. An manchen Stellen war es echt spannend und hat mich wirklich sehr berührt, aber ich denke es ist im französischen besser geschrieben. Irgendwie dachte ich mir manchmal beim lesen, ob man das so im deutschen überhaupt so ausdrückt. Es war halt irgendwie eigenartig, denn es gab immer mal Stellen, bei denen mir die Übersetzung überhaupt nicht gefallen hat. Das ist natürlich nur meine Meinung, also dass das nicht sehr vorteilhaft übersetzt worden ist, aber es fällt auf jeden Fall auf, denke ich.

    Und trotzdem hat es mich aber auch zum größten Teil berührt. Ich denke halt, dass es mich mit der perfekten Übersetzung noch mehr berührt hätte (also an sich war die ja nicht so schlecht, aber irgendwie für mich ein wenig seltsam zu lesen).

    Die Charaktere fand ich auch sehr gut, wobei ich mir irgendwie eventuell mehr Tiefgang bei den Nebencharakteren, wie z.B. Clement gewünscht hätte.

    Was ich aber auch noch sagen muss, ist, dass das Ende sehr gut war, aber nicht die Einführung dorthin. Es hat alles sehr überstürzt gewirkt und ja, das kommt natürlich im Leben auch so vor, aber hier war es einfach auch nicht wirklich gut "abgearbeitet". Ich weiß nicht so ganz, wie ich das sagen soll, aber es war für meinen Geschmack ein wenig sehr schnell.

    Man kann es auf jedem Fall mal gelesen haben. Dieses Buch ist echt süß und ich fand es ziemlich gut.

  3. Cover des Buches After Work (ISBN: 9783736305595)
    Simona Ahrnstedt

    After Work

     (284)
    Aktuelle Rezension von: Asen0501

    Die Geschichte von Lexia und Adam war emotional und prickelnd.  Es hatte auch humorvolle Aspekte und hat mich dahingehend positiv emotional berührt,  da Lexia in der Webebranche erfolgreich  ist und nur rine von wenigen Frauen  in diesem Job.  Sie hat täglich  mit Vorurteilen und Hürden zu ihrem Erfolg,  ihrem Geschlecht und ihres leicht molligen Körpers zu Kämpfen.  Adam hingegen ist erfolgreich und liebt den Job. Leider ist er dadurch  oft alleine und hat niemanden wofür  es sich lohnt mal was anderes im Leben zu tun.  Durch Lexia und ihrer offenen direkten  Art lernt er einige Freuden  des Lebens kennen und Lexia,  sich so zu akzeotieren wie sie ist und das nicht alles so schlimm ist wie anfangs gedacht. Eine locker leichte  Liebesgeschichte  mit reiferen Charakteren und wichtige  Themen  aus dem Alltag wie,  Vorurteile,  mobbing und Cybermobbing und psyschichem Stress. Eine klare Lesemepfehlung von mir für  alle die eine unterhaltsame, süsse  Liebesgeschichte lesen möchten ohne besondere Klischees. 4⭐ 

  4. Cover des Buches The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission (ISBN: 9783499002656)
    Lyssa Kay Adams

    The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission

     (284)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Lyssa Kay Adams – The secret Bookclub, 2, Die Liebesroman-Mission


    Der schwerreiche Unternehmer Braden Mack hat seinerzeit den geheimen Buchclub ins Leben gerufen. Eine Gruppe von Männern, die Liebesromane lesen, um die Frauenwelt besser zu verstehen und mehr Pepp in ihre Ehe/Beziehungen zu bringen, denn die Bedürfnisse der Frauen sind manchmal nicht leicht zu erraten.

    Ausgerechnet Mack schafft es aber nicht, eine langfristige Beziehung einzugehen. Als er eines abends im Restaurant mit seiner Freundin essen gehen möchte um die Partnerschaft auf eine höhere Ebene zu bringen, geht alles katastrophal schief und am Ende wird Liv, die Dessertkönigin und ausgerechnet Gavins Schwägerin, von ihrem Chef gekündigt.

    Zugegeben, Braden ist nicht der einzige Grund, denn Liv bekommt mit, wie der Restaurantbesitzer eine Angestellte sexuell bedrängt. Als sie einschreitet ist sie ihren Job los und ihr Ex-Chef sinnt auf Rache.

    Doch Liv lässt sich nicht unterkriegen und will ihn auffliegen lassen. Braden will ihr helfen,... sehr zum Leidwesen von Liv.


    Ich habe vor einiger Zeit bereits den ersten Band der „The secrei Bookclub“- Reihe gelesen und war hin und weg, konnte mich vor lachen kaum halten und ich mochte einfach diesen lockerleichten Erzählstil und die schöne emotionale Geschichte mit viel Humor.

    Und auch das zweite Buch der Reihe hat mir super gefallen, hat  mich für ein paar Stunden in eine emotionale wie spannende Story mit viel Humor abtauchen lassen, und mich alles um mich herum vergessen lassen.

    Der Erzählstil ist flüssig, modern und leicht lesbar. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und werden mal aus der Sicht von Liv, dann wieder aus der Sicht von Braden erzählt. Natürlich gibt es hier einige Klischees und Übertreibungen, aber genau das macht den Charme der Story aus, die ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe.

    Es gibt ein Wiedersehen mit den verschiedensten Charakteren aus Band 1, und sowohl Liv als auch Braden haben wir seinerzeit schon etwas kennengelernt. Damals war schon ein leichtes Knistern spürbar, was hier fortgesetzt wird. Eine typische Enemies-to-Lover Story, die auf jeder Seite zu fesseln weiß.

    Alle Figuren wirken lebendig ausgearbeitet und gerade Liv und Braden bekommen eine angenehme, emotionale Tiefe, die realitätsnah und authentisch wirkt.

    Liv ist ein klein wenig kratzbürstig, aber ihr Herz sitzt am rechten Fleck. Ich mochte sie gerne, obwohl ich sie im ersten Band eher distanziert und böse erlebt habe. Zum Glück wird hier ein wenig mehr auf ihre Wesensart eingegangen. Sie will einfach nicht leiden, und hat eine Mauer um sich herum gebaut.

    Braden ist ein Charmeur, (fast) immer freundlich, liebenswert und hat ein wenig „Play-Boy“-Image, was ihm aber gar nicht so bewusst ist. Wenn es um sein eigenes Liebesleben geht, ist er ein wenig verpeilt, aber ich mag ihn.

    Gerade die Streitigkeiten bzw Uneinigkeiten zwischen ihm und Liv machen hier eine schöne Dynamik, sodass ich stets wissen wollte wie es weitergeht.

    Auch die Handlungsorte sind gut vorstellbar und anschaulich beschrieben.


    Ich habe die Geschichte sehr gern gelesen und werde auch weitere Bücher der Reihe bzw. der Autorin lesen, da sie die Gabe hat, mich gleich auf den ersten Seiten zu fesseln. Ich kann die Reihe allen chick-lit-Liebhabern empfehlen. Wer humorvolle, leicht überspitzte Lovestorys mag, der ist hier genau richtig.


    Das Cover ist ein sehr hübscher Blickfang. Ich mag die Farben und den dezent verspielten Hintergrund.


    Fazit: schöne, spannende und humorvolle Lovestory aus dem „Secret BookClub“ Universum. 5 Sterne.

  5. Cover des Buches Die Frauen vom Löwenhof (ISBN: 9783548289960)
    Corina Bomann

    Die Frauen vom Löwenhof

     (296)
    Aktuelle Rezension von: Hazelmaus101

    Das Buch ist ein echt dicker Schmöker mit weit mehr als 700 Seiten. Dennoch habe ich es in weniger als 10 Tagen weg gesuchtet (was bei mir etwas besonderes ist). 

    Die junge Agneta wird so herrlich charakterisiert, dass man meinen könnte, man kennt sie tatsächlich. Bemerkenswert finde ich auch, wie die Autorin es geschafft hat ihre Entwicklung von der unreifen Studentin, die ihrem Vergnügen nachgeht, zu einer verantwortungsbewussten Gutsherrin zu schildern. Insgesamt sind alle Personen und deren Charaktere sehr gut gezeichnet. 

    Das man von Max, den Agneta auf dem Löwenhof kennen lernt, nur wenig erfährt, finde ich passt perfekt zum weiteren Verlauf der Geschichte. 

    Trotz seiner Länge wird das Buch überhaupt nicht langweilig. Mir gefiel die Stimmung, die die Autorin geschaffen hat und die vielseitiger nicht sein könnte. Am Anfang leidet man mit Agneta, dann freut man sich, dann zittert man vor Aufregung mit und am Schluss empfindet man ein tiefes, zufriedenes Glück. 

    Für mich einer der besten Romane mit starker weiblicher Figur (auch das Thema Frauenrechte und Emanzipation wird immer wieder thematisiert). Ich freu mich schon darauf die anderen beiden Teile zu lesen.

  6. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.175)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    Ein Freund hat mir die Millennium-Reihe empfohlen. Ich wusste vorher nicht viel darüber, obwohl die Reihe schon sehr bekannt ist. Am Anfang ist die Geschichte relativ langsam. Die Geschichte beginnt zunächst mit irgendwelchen Wirtschaftsintrigen, was mich persönlich jetzt nicht so wirklich interessiert. Aber dann hat die Geschichte richtig angezogen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Sowohl Lisbeth Salander als auch Mikael Blomkvist sind interessante Charaktere, die man einfach ins Herz schließen muss. :) 


  7. Cover des Buches Der Report der Magd (ISBN: 9783827013842)
    Margaret Atwood

    Der Report der Magd

     (659)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Ich habe tatsächlich im letzten Jahr mich an dem Roman Der Report der Magd versucht. Zu meiner Schande konnte es mich jedoch nicht abholen und ich brach das Buch nach ca. der Hälfte ab. Das wurmte mich, wo der Roman doch so gelobt und als literarische Größe angepriesen wurde. Als ich dann in der Bibliothek die Graphic Novel entdeckte wollte ich es nochmal mit dem Stoff versuchen und siehe da, es hat gefunkt.

    Ein zugänglicheres Medium
    Was mich beim Lesen des Romans am meisten gestört hatte, war die Zähigkeit mancher Passagen. Es kam nicht selten vor, dass seitenlang nichts passierte und man als Leser stattdessen Desfreds ewig langen inneren Monologen “lauschte”. Da diese sich in ihren Gedanken des öfters wiederholte, waren diese Monologe für mich nach einiger Zeit eher ermüdend, als interessant.
    Die Graphic Novel hingegen ist da deutlich gestraffter. Der Band umfasst den gesamten Roman, klar, dass es da Kürzungen gibt, dennoch kann man nicht sagen, dass wirklich was verloren ging, denn die Art und Weise, wie der Roman als Comic adaptiert wurde, ist wirklich sehr gut gemacht. Alle wichtigen Handlungselemente und Szenen sind da und auch die Hintergründe zu Entstehung von Gilead werden erläutert, sodass auch Leser, die den Roman nicht kennen, problemlos der Novel folgen können.

    Zudem gelingt es Reneé Nault ganz hervorragend mit ihren Zeichnungen zu erzählen. Was Atwood auf mehreren Seiten wortgewaltig ausdrückt, gelingt es Rault in ihren Bildern auszudrücken. Sie braucht gar nicht so viele Sprechblasen und Textboxen, da viele ihrer Zeichnungen selbst erzählend sind. Ebenso gut eingefangen ist auch die Atmosphäre des Romans. Rault benutzt für die verschiedenen Zeitebenen unterschiedliche Farbgestaltungen. So ist die Vergangenheit, vor der Entstehung Gileads in sanften frohen Farben gestaltet, während die Gegenwart in Gilead grau und trist ist, nur durchbrochen von den grellen Farben, die die Frauen in ihre Rollen zwingen. Besonders das Rot der Mägde sticht immer wieder heraus, wirkt dabei aber nicht fröhlich, sondern eher anklagend und bedrohlich, wie Blut.

    Alles in allem empfindet man beim Lesen der Graphic Novel ähnliche Gefühle, wie beim Lesen des Romans: Bedrückung, Wut, das Gefühl der Ungerechtigkeit, der Leere und der Ohnmacht. AN manchen Stellen ist die Graphic Novel fast sogar noch eindringlicher, als der Roman, wenn visualisiert wird, was im Roman nur angedeutet wurde.

    Fazit:

    Wer, wie ich, mit dem Roman nicht ganz warm wurde, sollte unbedingt zu dieser Graphic Novel Adaption greifen, denn Desfreds Geschichte ist eine, die erzählt werden muss! Sie ist bedrückend und beklemmend, weil sie erschreckend real ist, diese Botschaft transportiert auch diese Adaption sehr ausdrücklich. Der Roman wird hier auf exzellente Weise in ein neues Medium übertragen und durch dieses ergänzt, ohne seine Atmosphäre und seinen Kern zu verlieren. Ich kann die Graphic Novel daher ohne Bedenken sowohl an Kenner des Romans, als auch an Neueinsteiger in Desfreds Geschichte uneingeschränkt empfehlen.


    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf meinem Blog Miss PageTurner


  8. Cover des Buches Bad At Love (ISBN: 9783736312999)
    Morgane Moncomble

    Bad At Love

     (298)
    Aktuelle Rezension von: annysbuchblase

    Azalea kehrt, nach dem Tod ihrer Mutter, zurück in ihren Heimatort. Sie war lange nicht mehr dort und ist vor einigen Jahren fluchtartig abgereist. Eden ist Azaleas neuer Nachbar und direkt fasziniert von der Fremden. Er merkt direkt, dass sie versucht etwas zu verbergen.


    Das Buch beginnt mit einer Triggerwarnung, die direkt am Anfang des Buches steht und das zurecht. Es werden viele verschiedene Themen aufgegriffen, die tief berühren.


    Es ist kein leichtes Buch und es fehlt definitiv die Leichtigkeit beim Lesen. Für mich war es an manchen Stellen echt schwierig, da wirklich viel auf einen einbricht. Teilweise zu viel. Die Themen, die angesprochen werden sind definitiv wichtig, aber die Protagonisten werden mit so vielen Problemen konfrontiert, dass ich es besser gefunden hätte, sich auf eine Auswahl zu beschränken und diese dann ausführlicher zu behandeln.


    Nicht nur Azalea hat mit einer schwierigen Vergangenheit zu kämpfen, auch Eden. Und ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass Edens Geister der Vergangenheit sehr in den Hintergrund rücken.


    Dennoch ist es ein tolles Buch und ich würde es definitiv weiter empfehlen. Aber man braucht starke Nerven. Es hat mich tief berührt, ich habe die ein oder andere Träne verdrückt und hatte oftmals Gänsehaut am ganzen Körper.


    Und auch wenn die Situation von Azalea für sie oft auswegslos erscheint, macht die trotzdem Hoffnung.

  9. Cover des Buches Eve of Man - die letzte Frau (ISBN: 9783423640558)
    Tom Fletcher

    Eve of Man - die letzte Frau

     (205)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Seit fünfzig Jahren wurde kein Mädchen mehr geboren. Die Menschheit droht auszusterben. Doch nach jahrelangem Warten kommt endlich doch noch ein Mädchen zur Welt. Eve. Sie lebt abgeschottet und geschützt unter einer Kuppel, weit weg von allen – vor allem von Männern. Nun ist sie 16 und soll sich für einen festen Lebenspartner entscheiden, um naja... die Menschheit zu retten...

    Die penetrante Zuweisung der Farben Blau und Rosa auf die Geschlechter gleich zu Anfang des Buches hat mich direkt genervt und somit war ich nicht gerade positiv auf die folgende Geschichte eingestellt. Auch im weiteren Verlauf wird "das Weibliche" und "das Männliche" klischeehaft herausgestellt, ohne es kritisch zu hinterfragen. Auch wenn es vorherzusehen war, dass die Geschichte stark auf „Mann“ und „Frau“ reduziert sein würde, war das einfach zu viel des Guten.

    Die Idee hinter dem Buch hat mich total angesprochen. Nur leider konnte ich nicht richtig in die Geschichte eintauchen. Das World-Building war lückenhaft, für Vieles fehlten mir Erklärungen und Details. Die Charaktere bekamen nur wenig Farbe und Tiefe und ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Vor allem die Nebenfiguren waren in ihren Handlungen wenig konsistent und häufig waren ihre Motive für mich nicht nachvollziehbar.

    Es wurde abwechselnd aus Eves und Brams Perspektive erzählt. Und auch wenn mir sowohl Brams als auch Eves Entwicklung gut gefallen hat, war der Weg dahin nicht ganz schlüssig für mich.

    Es kam mir einfach nicht gut durchdacht vor und mir fehlte es persönlich etwas an Liebe zum Detail.

    Die Geschichte war unterhaltsam, auch der Schreibstil lässt sich gut und schnell lesen, somit war es jetzt auch keine Quälerei, durch das Buch zu kommen. An der einen oder anderen Stelle war es auch mal ganz aufregend, aber insgesamt konnte ich mit dem Buch nicht so viel anfangen.

  10. Cover des Buches Untenrum frei (ISBN: 9783499631863)
    Margarete Stokowski

    Untenrum frei

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Saysway

    Ich bin ehrlich, ich habe zuvor schon etwas von Feminismus gehört und konnte sicher auch etwas dazu sagen, aber richtig Ahnung hatte ich davon nicht.
    Dieses Buch ist Aufklärung, die Wahrheit und leider auch harte Fakten, die wir vielleicht nicht hören wollen, aber müssen.
    Der Schreibstil ist klasse, lässt sich flüssig und lädt zum Nachdenken ein. Ich habe das Buch in die Hand genommen und es verschlungen. Das Buch deckt Probleme auf von denen wir denken, wir hätten sie eigentlich schon hinter uns gelassen. Alltagssituationen werden geschildert und haben einen bestimmten Effekt: Oh, das stimmt, so habe ich darüber noch gar nicht nachgedacht.
    Außerdem bekommt man viele Anreize über andere Bücher, welche passend zum Thema sind.
    Das Buch war wirklich große Klasse und gerade auch "Anfängern" im Thema Feminismus, kann ich dieses Buch ans Herz legen.

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung!
    Viele Grüße 

    Saysway.

  11. Cover des Buches Kim Jiyoung, geboren 1982 (ISBN: 9783462053289)
    Nam-Joo Cho

    Kim Jiyoung, geboren 1982

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Caro_Lesemaus

    Es ist Alltagssexismus, den die Autorin Nam-Joo Cho hier beschreibt. Erschreckend, dieses Wort, "Alltagssexismus", als wäre es etwas ganz Normales. Aber letztlich ist es genau das - Sexismus ist Normalität. Benachteiligung von Frauen in alltäglichen Situationen, im Beruf, unter Freunden, sogar innerhalb der eigenen Familie und ganz besonders im Zuge der Mutterschaft. Einige Aspekte scheinen in Korea noch weitaus ungerechter und prägender zu sein, aber letztlich gibt es diese Probleme auch bei uns und vermutlich (leider) in jedem anderen Land auf dieser Welt mit unterschiedlicher Härte und Konsequenzen für die Frauen. 

    Die Autorin schreibt die Geschichte von Kim Jiyoung in einem deskriptiven Stil, der wenig Romanhaftes an sich hat und damit eine so authentische Atmosphäre schafft, als wäre dies eine Biographie. Im letzten Kapitel erschließt sich der Grund für diesen Stil, den ich in seiner Nüchternheit sehr geschätzt habe, weil es verdeutlicht, wie wenig besonders diese Probleme sind, die Kim Jiyoung durch ihre Rolle als Frau und Mutter hat. Beinahe jede Frau auf dieser Welt kann zumindest Teile des Geschilderten sehr gut nachvollziehen, da es ihr selbst so ähnlich passiert ist. Wie schlimm, dass dies unser Alltag ist und wie gut, dass Nam-Joo Cho dieses Buch geschrieben hat, das zu Recht international Aufsehen erregt hat.

    Fazit:

    Der nüchterne, deskriptive Erzählstil bringt die Dramatik und Verzweiflung dieser jungen Frau auf den Punkt. Man wird wütend, man wird betroffen, man kann das alles nur zu gut verstehen. Ich wünsche mir, dass viele Chefs, Ehemänner, Väter diesen Text lesen und es irgendwann eine Generation geben kann, in denen diese hier dargestellten Geschlechterunterschiede keine Rolle mehr spielen.

  12. Cover des Buches Das Frostmädchen (ISBN: 9783453317291)
    Stefanie Lasthaus

    Das Frostmädchen

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Solvejg

    Ich muss sagen, dass ich das Buch mehrmals angefangen habe und echt hohe Erwartungen hatte. Vielleicht war das auch der Grund weshalb ich es mehrmals abgebrochen habe. Irgendwie hatte ich mir einfach eine ganz andere Geschichte vorgestellt. Nun habe ich endlich meine Erwartungen mal komplett beiseite geschoben und dem Buch eine Chance gegeben.

    Die Geschichte startet mit Neve, welche durch den eiskalten Winterwald wandert . Was mir unglaublich gut gefallen hat war die Atmosphäre, welche die Autorin geschaffen hat. Nicht nur in der ersten Szene sondern durchweg im gesamten Buch. Es spielt im Winter und ich konnte gefühlt diese Stille die vom Schnee ausgeht spüren. Sie schreibt sehr detailliert und bildhaft, wodurch ich mir super ein Bild von dieser Welt machen konnte. Auch der Sichtwechsel ist gelungen und ich konnte beiden Sichtweisen gut folgen. Sonst bin ich da ja kein riesen Fan davon.... Den Schreibstil fand ich zusammenfassend einfach wunderschön.

    Neve wird schließlich von Lauri gerettet und wie zu erwarten, bleibt es nicht bei einer oberflächlichen Bekanntschaft. Ab da scheint es zwischen den beiden ruckzuck zu gehen. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, wie das genau passiert ist. Sie sind sich völlig fremd und plötzlich scheint es die große Liede zu sein. Ich finde hier hätte es einfach mehr Zeit und Entwicklung des Ganzen benötigt, denn so wirkte es für mich etwas erzwungen und vorhersehbar. Es mag auch etwas daran liegen, dass die Charaktere ein wenig an Tiefe vermissen. Ich finde die beiden sind sehr spannende und interessante Charaktere, die sicherlich großes Potenzial gehabt hätten - leider finde ich, hat die Autorin dieses Potenzial etwas verschenkt. Oft kratzt es nur an der Oberfläche. Trotzdem waren sie mir nicht unsympathisch, wenn gleich ich nicht immer ihre Handlungen nachvollziehen konnte.

    Die Handlung finde ich an sich eine richtig interessante Idee, leider ist es ein auf und ab. Mal wird es spannend und dann flacht es wieder komplett ab. Oft habe ich das Buch weggelegt, da es mich einfach nicht gefesselt hat. Dann nach einigen Seiten kam endlich wieder Spannung auf - und flachte wieder ab. Das kann ja grundsätzlich gut sein, doch hier hat es mich im Lesen einfach gebremst. Besonders der mittlere Teil hat es mir nicht leicht gemacht. Zum Ende hin konnte es mich dann aber noch mal richtig mitnehmen und ich hab die letzten Seiten wahnsinnig schnell gelesen. Wer den Klappentext gelesen hat weiß, dass mit Neve etwas geschehen ist. Ich möchte da nicht weiter drauf eingehen, denn das würde nur Spoilern. Die Grundidee ist auch hier richtig toll und die Idee des Winterrreichs einfach richtig cool, doch auch hier hätten ein paar mehr Details nicht geschadet.


    Fazit
    Ich hab es mir echt nicht leicht gemacht mit der Rezension. Denn sie klingt super negativ, aber wenn ich an das Buch denke ist es für mich kein schlechtes Buch. Aber es hat mich eben auch nicht komplett begeistern können. Ich glaube es ist einfach so ein Buch, welches man entweder total mag oder eben nicht. Daher ist es wohl eher ein Buch für Zwischendurch, von welchem man sich auf jeden Fall selbst ein Bild machen sollte.

    Insgesamt hat das Buch seine Höhen und Tiefen. Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen und besonders die Winteratmosphäre ist perfekt eingefangen worden. Daher habe ich es auch im Winter gelesen, was natürlich wahnsinnig gut gepasst hat.

    Leider lässt die Spannung der Handlung immer wieder nach und konnte mich vor allem zum Schluss erst so richtig abholen. Auch die Liebesgeschichte ging etwas zu rasant und es fehlt etwas an Tiefe bei den Charakteren. Dennoch ist die Grundidee des Buches echt richtig klasse und ich glaube, es gab echt Potenzial.

    Es ist ruhig und hätte sicherlich ein wenig aufregender sein können, aber es ist eben kein schlechtes Buch. Ich denke, wer gerne eine ruhige Geschichte im Wintersetting sucht und eine Portion Liebesgeschichte dazu, der ist mit diesem Buch gut bedient. Für mich war es eben leider nur okay.

  13. Cover des Buches Frida Kahlo und die Farben des Lebens (ISBN: 9783746635910)
    Caroline Bernard

    Frida Kahlo und die Farben des Lebens

     (121)
    Aktuelle Rezension von: PeytonS

    Das Buch über Frida hat mir sehr gefallen. Ich kannte bisher nur einen Spielfilm über ihr Leben. Auch eine Biografie habe ich nicht gelesen. Ich kann also nicht sagen, wieviel in dem Roman echt ist, und was dazu gedichtet wurde. 

    Das Buch jedenfalls liest sich sehr flüssig. Wenn man einige Werke von Frida vor Augen hat, erschließt sich der ein oder andere Hintergrund ihrer Bilder. Das war sehr spannend.

    Das Buch ist zu keiner Zeit langweilig, im Gegenteil...die Ereignisse überschlagen sich teilweise zu sehr, weswegen es einen Stern weniger gibt. 

    Es macht Lust mehr über diese tolle Frau zu erfahren, die selbstbewusst und stark mit allem umgeht, was ihr wiederfährt....in der Liebe und auch alle anderen Hürden in ihrem Leben. 

  14. Cover des Buches Ausgelöscht (ISBN: 9783404169399)
    Cody McFadyen

    Ausgelöscht

     (1.595)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Der Tod war bei dir, und du wünschst, er hätte dich nicht am Leben gelassen…
    „Ich habe ein Geschenk für dich, Special Agent Barrett.“
    Smoky Barrett sieht von ihrem Handy auf. Die anderen Hochzeitsgäste blicken auf das Brautpaar vor dem Altar. Motorenheulen durchbricht die Stille. Ein Lieferwagen hält vor der Kirche, und eine Frau wird auf die Straße gestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren; sie trägt ein weißes Nachthemd. Sie taumelt auf den Altar zu, fällt auf die Knie und stößt einen lautlosen Schrei aus. Smoky findet heraus, dass die Frau vor sieben Jahren verschwunden ist. Sie kann nicht über das reden, was ihr zugestoßen ist: Jemand hat eine Lobotomie an ihr durchgeführt und die Nervenbahnen ihres Gehirns durchschnitten. Sie ist nicht tot, vegetiert aber als leblose Hülle vor sich hin. Es wird weitere Opfer geben.

    Ich kenne bereits die drei vorangegangenen Teile über Smoky Barrett, so war es für mich nicht verwunderlich, dass ich mit dem Schreibstil des Autors Cody McFadyen gut zurechtkam. Es geht schonungslos zur Sache, was für manche vielleicht gewöhnungsbedürftig ist, ich hatte jedoch keine Einstiegsschwierigkeiten.

    Es gibt zwei Erzählstränge in der Geschichte. Einmal wird aus der Perspektive von Special Agent Barrett in der Ich-Form erzählt. Der andere Handlungsstrang wird in der dritten Person erzählt, so dass man hier auch gar nicht durcheinander kommen kann.

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und besitzen die nötigte Tiefe, so dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Einzig ihr ständiges Gerede über Sex fand ich nicht authentisch. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass im prüden Amerika unter Arbeitskollegen so geredet wird. Hier wäre weniger für meinen Geschmack besser. 

    Das Cover gefällt mir und die Beschreibung weckte meine Neugierde. Ich muss aber auch sagen, dass ich die Reihe eh weitergelesen hätte, weil sie mir richtig gut gefällt.

    Insgesamt ein spannender Thriller, der mir mit einer komplexen Story eine tolle Lesezeit bereitete. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und vier Sterne.

  15. Cover des Buches Spinster Girls – Was ist schon normal? (ISBN: 9783423717977)
    Holly Bourne

    Spinster Girls – Was ist schon normal?

     (166)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    „Spinster Girls“ ist weit weg von dem normalen Jugendbuch. Aber „was ist schon normal“ ist der passende Titel zum Buch. Denn was ist es denn? Die 16-jährige Evie weiß von sich, dass sie es nicht ist. Denn bei ihr wurde eine generalisierte Angststörung und eine Zwangsstörung diagnostiziert. Diese sind so weit vorrangeschritten, dass sie zeitweise in der geschlossenen Anstalt verbracht hat.

    So verlässt sie diese nach langer Zeit, ist recht dünn geworden und schafft es mit ihrer Therapeutin langsam wieder Fuß zu fassen. Die neue Schule ist ein neuer Start, da kaum jemand dort von der Diagnose weiß. So auch nicht die Mädchen Lottie und Amber welche sie auf einer Party kennen lernt.

    Beide haben ebenfalls mit ihren Geistern zu kämpfen. Amber die groß, schlank und rothaarig ist findet keinen Jungen der sich an sie ran traut. Daher ist ihr Selbstbewusstsein stark angeknackst. Auch die Probleme zu Hause spielen da mit rein. Lottie springt mit jedem Jungen ins Bett, bei dem sie das Gefühl hat mehr für diesen zu empfinden, um dann wieder fallen gelassen zu werden. Sie möchte einfach nur geliebt werden und das Gefühl erhalten wertvoll zu sein.

    So beginnt für Evie die Zeit gut. Sie lernt einen Jungen kennen, geht mit diesen aus. Es geht schief. Sie lernt die Mädels kennen und lernt den nächsten kennen. Die Tabletten werden weniger und sie fühlt sich befreiter. Doch dann verläuft nicht alles wie es soll und sie versucht zwanghaft normal zu sein. Die Mädels sollen ihren Krieg in ihrem Kopf nicht mitbekommen und so kommen die Ängste und Zwänge wieder.

    Wir begleiten Evie zu ihren Terminen bei der Therapeutin, lesen in ihrem Genesungstagebuch mit, welches ihr eine Leitlinie geben soll. Wir erlenen ihre Up and Downs. Ihre Fortschritte und ihre Misserfolge. Wir erleben wie kompliziert und extrem vielschichtig ihre Erkrankungen sind und wie sehr diese sie und ihr direktes Umfeld beeinflussen.

    Viele Rezensenten verstehen nicht, dass sie Ekel vor Dreck empfindet, vor Umarmungen, aber das Küssen ihr kein Problem bereitet. Leute es ist eine psychische Erkrankung – keine mathematische Lösung mit nur einer Gleichung wo immer nur ein Ergebnis richtig sein kann. Sie empfindet Freude, Verliebtsein, sie vergisst in diesem Augenblick alles um sich herum, also warum soll sie sich ekeln? Auch sie hat Hormone in sich, sie empfindet Freude. Viele sollten sich gerade nach diesem Buch mal hinsetzen und sich mit der Thematik stärker befassen.

    Ich für meine 30+ fand dieses Buch wirklich gut. Es ist ein Jugendbuch, aber mit einer Thematik die man auch im Erwachsenenalter erleben kann. Seis selbst oder bei anderen. Die Hilfe durch Familie, Freunde und Therapeuten sind so wichtig und die Erkrankungen werden in meinen Augen sehr gut dargestellt.

    Die Geschichte ist trotz der schweren und vielleicht sogar belastenden Thematik sehr locker und leicht geschrieben. Die Mädels haben Humor und als Leser muss man schonmal hier und da grinsen. Einmal musste ich sogar laut lachen (gut das ich gerade nicht in der Bahn gelesen habe). Aber es ist lohnenswert und es hat Spaß gemacht es zu lesen.

    Ich empfehle daher dieses Buch und werde auch die Folgebücher noch lesen. Wenn auch nicht direkt, aber die Charaktere und die Umsetzung der Thematik sind es auf jeden Fall wert.

  16. Cover des Buches Milk and Honey (ISBN: 9781449474256)
    Rupi Kaur

    Milk and Honey

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Lara213

    “if you were born with the weakness to fall you were born with the strength to rise”  

    Für jeden bedeuten die Worte etwas anderes, jeder empfindet beim Lesen dieses Buches einen eigenen emotionalen Strudel. Mich hat es jedenfalls sehr berührt den Schmerz, die Liebe und die Hoffnung in diesem Poesie Buch zu lesen. Es fällt mir auch schwer die passenden Worte zu finden, da es einfach keine passenden für mich gibt. 

    Ich habe die Wörter, Sätze und Seiten verstanden, sie gelebt und in mich auf genommen. Ich habe das Buch genossen, trotz des Leidens zwischen den Zeilen. Ich habe mich mit vielem indentifizieren können, aber ich bin auch froh, dass ich nicht alles in dem Buch in Echt erleben musste. 

    Allgemein fand ich die Zeichnungen auf den Seiten  auch wirklich schön und interessant, sie haben die Wörter umschmeichelt und ein gewisses Etwas hinzugefügt.

  17. Cover des Buches Der Sommer der Freiheit (ISBN: 9783426512166)
    Heidi Rehn

    Der Sommer der Freiheit

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Akantha
    In „Der Sommer der Freiheit“ von Heidi Rehn begleitet der Leser Selma, die Tochter eines Bonner Zeitungsverlegers, zur Sommerfrische 1913 nach Baden-Baden. Während sie auf die Ankunft ihres Verlobten wartet, genießt sie das gesellschaftliche Leben in vollen Zügen. Dabei lernt sie auch den französischen Fotografen Robert Beck kennen und sie verlieben sich auf den ersten Blick. Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges stehen sie allerdings fortan auf unterschiedlichen Seiten.

    Inhaltlich ist das Buch in drei Abschnitte unterteilt. Es beginnt mit dem „Aufbruch“ vom Sommer 1913 bis zum Sommer 1914. In der Nachbemerkung erläutert Heidi Rehn, dass es „weniger ein Roman über den Krieg als ein Roman über die gewaltigen Umwälzungen“ ist und sie aus diesem Grund schon vor dem Attentat auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger mit ihrer Erzählung einsetzt. Hier lernt der Leser alle Charaktere kennen, was wichtig und notwendig ist. Darüber hinaus passiert leider gar nichts Interessantes oder Spannendes in diesem Abschnitt. Die Protagonisten machen viele Ausflüge, nehmen an gesellschaftlichen Veranstaltungen teil und die Politik wird zwischendurch am Rande erwähnt. Gepaart mit einem sehr anstrengenden, künstlichen Schreibstil und vor allem auch unnatürlichen Dialogen, wollte ich das Buch in Abschnitt eins bereits mehrfach abbrechen (das erste Mal auf Seite 10, da ich mir nicht vorstellen konnte, mit diesem Schreibstil warm zu werden).
    Es mag grausam klingen, aber ich hoffte, mit dem Kriegsausbruch in Abschnitt zwei würde zumindest die Spannung der Handlung steigen, darum hielt ich durch. „Ausbruch“ behandelt die Ereignisse vom Sommer 1915 bis zum Spätsommer 1917, trifft also den Kern des Krieges und müsste viele mitreißende Ereignisse zu bieten habe. Hier wurde ich allerdings enttäuscht. Die Protagonisten kommen dem Krieg zwar wortwörtlich näher, aber von Spannung nach wie vor keine Spur. Einem kleinen Handlungsstrang ist anzumerken, dass die Autorin sich hier um etwas Abwechslung bemüht hat, allerdings ist diese Geschichte sehr schnell abgehandelt und kann den Leser zudem emotional nicht abholen. Trotz Fliegeralarm und Kriegstragödien transportieren die Charaktere keinerlei Emotionen, die diesen Ereignissen gerecht werden. Sie führen weiter ein privilegiertes Leben ohne außergewöhnliche Ängste oder Entbehrungen.
    Einmal so weit durchgekämpft, beschloss ich mit „Umbruch“ dann auch noch den dritten Abschnitt von Sommer 1918 bis zum Frühjahr 1919 zu lesen. Wie Abschnitt eins eine sanfte Einleitung darstellt, lässt der letzte Teil die Geschichte ausklingen – genauso unaufgeregt. Wenn es Heidi Rehn wirklich um die großen Umwälzungen der Zeit ging, hätte ich mir gerade am Ende noch wesentlich mehr erhofft.

    Mit der Protagonistin Selma bin ich leider nicht warm geworden. Sie kam mir vor als würde sie die ganze Zeit schauspielern und niemandem ihre wahre Persönlichkeit zeigen. Gut gefiel mit, dass sie ein wenig als Rebellin und fortschrittliche Frau angelegt war (fährt selbst und gerne Auto, trägt Hosen u.ä.), aber ihre Art war einfach nur anstrengend und übertrieben. Im Verlauf der weiteren Geschichte wird sie zwar ein wenig ernster und vernünftiger, aber das hat nicht mehr ausgereicht, um mich noch für sie zu begeistern. Besonders störend waren für mich aber auch die Vielzahl von Dreiecksbeziehungen, die in der Geschichte durchlebt werden. Es lag ein viel zu großer Fokus auf den Fragen, wer für wen was empfindet und wie man diese Probleme löst. Auch bei mehr Spannung in der sonstigen Handlung hätte mich dieses Thema gestört.

    Für den Lesefluss anstrengend waren auch einige französische Sätze. Obwohl ich französisch spreche (und diese sonst auch im Anhang übersetzt wurden) ist der Leser hier auf die eine oder andere Art gestolpert. Die Autorin hatte sicherlich beste Absichten, die Dialoge authentischer zu gestalten. Das ist aber leider danebengegangen.
    Neben den Übersetzungen findet sich im Anhang noch ein hilfreiches Glossar und die Nachbemerkungen der Autorin, die mir bei jedem historischen Roman wichtig sind. Dass leider erst dort zur Sprache kommt, dass Rehn mehr über Umwälzungen, statt über den Krieg schreiben wollte (wäre vielleicht auf dem Klappentext angebracht gewesen), war schade und hätte mir andernfalls eine andere Erwartungshaltung beschert.

    Zusammenfassend passiert auf über 600 Seiten einfach viel zu wenig, als dass mich das Buch hätte fesseln können. Der Schreibstil war anstrengend und die Protagonistin unsympathisch, sowie viel zu sehr in komplizierte Beziehungsgeflechte verstrickt. Jetzt zur Überraschung: Trotz meiner Bewertung von 2 von 5 Sternen, werde ich es nochmal mit „Gold und Stein“ und/oder der Wundärztin-Trilogie versuchen, denn ich habe das Gefühl, dass Heidi Rehn vielleicht auch anders kann und eine zweite Chance von mir verdient hat.
  18. Cover des Buches Nur noch ein bisschen Glück (ISBN: 9783864931505)
    Simona Ahrnstedt

    Nur noch ein bisschen Glück

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Secretbookworlds

    Um ehrlich zu sein, war mein erster Gedanke, dass ich das Buch nicht mag. Ich wurde sogar einbisschen panisch, weil es sich hierbei eben um ein Rezensionsexemplar handelt (mein erstes wohlbemerkt 🤭) und ich mich zum Lesen zwingen musste. Wieso? Stella war mir zu launisch und zu verzickt, während Thor zwar absolut hinreißend war, aber einfach zu alt, um mich in die Geschichte hineinversetzen zu können. Aber dann wurde ich mit einem Wandel überrascht, der plötzlich so einiges erklärte und mir dabei half, sogar Stella ins Herz zu schließen! Ich musste mich also am Anfang zum Lesen zwingen, wollte dem Buch aber trotzdem eine Chance geben und bin nun so glücklich, dass ich das gemacht hab! 🌻
    Nachdem ich mich nämlich durch die ersten 100 Seiten gekämpft hab, wurde die Geschichte zunehmend spannender und ich hab immer mehr mitgefiebert! Großartig fand ich dabei vor allem, dass man Stellas Entwicklung so schön mitverfolgen konnte und zu sehen bekam wie sie erwachsen wird und endlich für sich selbst einsteht!
    Und ganz ehrlich, die Beziehung zwischen Stella und Thor ist einfach so wunderschön ehrlich und Liebe zwischen ihnen hat mich so oft zum Weinen gebracht! (Wo bekomm ich meinen eigenen Thor?! 😭)
    .
    Der Schreibstil war auch hier wieder sehr flüssig und machte das Lesen sehr leicht. Weiters ist das Cover natürlich wunderschön und passt perfekt in den Sommer!
    Ein schönes Wohlfühlbuch und eine tolle Sommerlektüre!
    4/5 🌻

  19. Cover des Buches Iron Flowers – Die Kriegerinnen (ISBN: 9783737355629)
    Tracy Banghart

    Iron Flowers – Die Kriegerinnen

     (156)
    Aktuelle Rezension von: SaniHachidori

    INHALT:

    *** Achtung! Es handelt sich um den zweiten und letzten Band – evtl. Spoiler zum vorherigen Band vorhanden! ***

    Nach den Geschehnissen des ersten Bandes befindet sich Serina weiterhin auf der Gefängnisinsel. Der erste Band endete damit, dass Nomi nach den Ereignissen am Hof auf eben diese Insel gebracht wird. Mit ihr an Bord des Schiffes sind der lebensgefährlich verletzte Malachi und eine weitere Grace.
    Während Nomi versucht, Malachi am Leben zu erhalten und einen Ausweg aus der Situation zu finden, hat Serina mit den anderen Gefangenen eine Rebellion angezettelt und sie schmieden einen Plan, wie sie die Insel unter ihre Kontrolle bringen.
    Schließlich treffen die Schwestern auf der Insel wieder aufeinander, was im Leser eine tiefgehende Freude auslöst. Diese währt jedoch nicht lang, denn die Schwestern verfolgen ganz unterschiedliche Ziele, um ihr Land und die Bevölkerung sowie die Gefangenen der Insel zu befreien. So trennen sich die Wege erneut und während Serina die Frauen der Insel in ein anderes Land bringen will, versuchen Nomi und Malachi die Unterstützung eines Regiments zu erlangen, um seinen Bruder vom Thron zu stürzen.
    Warum die Schwestern unter anderen Umständen als geplant wieder zusammenfinden, ob sie es schaffen den falschen Thronfolger zu stürzen und mehr Rechte für die Frauen des Landes zu erkämpfen, das dürft ihr aber gern selbst lesen.

    SCHREIBSTIL:

    Der Schreibstil war schon wie im ersten Band sehr klar, ohne Schnörkel und las sich schnell weg. Allerdings konnte mich der zweite Band auch sehr viel weniger fesseln. Manchmal fühlte ich mich sogar etwas gelangweilt. Die Entscheidungen der Charaktere waren mir dieses Mal zu klischeehaft, es fehlte mir an überraschenden Wendungen wie im ersten Teil. Spannung war zwar gegeben, aber nicht in dem Maße, wie ich es erhofft hatte.
    Eines der größten Mankos war für mich, dass die Frauen sich ihre Rechte sehr brutal – also mit viel Gewalt – erkämpfen und danach keine Reflektion oder Auseinandersetzung damit erfolgte. Ich hätte mir da irgendwie einen moralischeren Umgang mit der Situation gewünscht, beispielsweise, dass sie ihre Ziele erreichen, aber für immer mit ihren schrecklichen Taten zurechtkommen müssen. Ich fand die Darstellung der Gewalt im zweiten Band sehr glorifiziert und heroisch, was ich so nicht als gut bewerten kann.

    FAZIT:

    Der zweite Teil war deutlich schwächer als der erste Band und ich war wirklich etwas enttäuscht, dass das Potential nicht ausgeschöpft wurde. Die Geschichte hätte doch einen deutlich reiferen Umgang mit dem Thema Frauenrechte und Gleichberechtigung hergegeben. Schade, dass die Umsetzung dann so lieblos und wenig moralisch erfolgte. Die Charaktere waren wirklich super und das Buch konnte unterhalten, abschließend fehlte mir allerdings noch etwas Tiefe.

    Ein schwächerer Band als der Auftakt und deshalb ein etwas enttäuschendes Finale. Zu wenig überraschen, zwar spannend aber an einigen Stellen zu wenig reflektiert. Schade. Ein unterhaltsames Buch, was sein Potential leider nicht nutzen konnte.

  20. Cover des Buches Alte weiße Männer (ISBN: 9783462052466)
    Sophie Passmann

    Alte weiße Männer

     (95)
    Aktuelle Rezension von: FrauKlopp

    Alte weiße Männer - ein Schlichtungsversuch ... schön, dass es diese Subhead dazu gibt. Mit manchen der Herren schienen die Gespräche einfach und leicht, sogar richtig witzig, manche haben echt böse gemacht, besonders das vorletzte Gespräch (Rainer L. aus M.), man hatte das Gefühl er wollte Sophie Passmann auch einfach nicht hören und verstehen.
    Generell, richtig gutes Buch, wichtiges Thema und ich hoffe total auf einen weiteren Band, da gibt es noch so viele Herren, denen man mal auf den Zahn fühlen kann und sollte. Hej Frau Passmann, gibt es die Hoffnung auf einen Nachschlag?

  21. Cover des Buches Mädchen, Frau etc. - Booker Prize 2019 (ISBN: 9783608504842)
    Bernardine Evaristo

    Mädchen, Frau etc. - Booker Prize 2019

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Katja_Brnngr

    Ein beeindruckendes Buch über das Leben von 12 Frauen. Das Thema ist hoch aktuell und sollte von jedem erst genommen werden!


    Das Cover hat mich zuerst begeistert und mich zum Lesen verführt. Der Schreibstil ist anfangs etwas merkwürdig - man gewöhnt sich jedoch recht schnell daran (ab uns d zu fehlen ein paar Satzzeichen und man muss manches 2x lesen, um den Sinn richtig zu verstehen).


    Eine mitreisende Geschichte, die an manchen Punkten leicht überzogen ist. Dennoch absolut empfehlenswert und mit Recht ausgezeichnet mit dem "Booker Prize".

  22. Cover des Buches Good Night Stories for Rebel Girls (ISBN: 9783446256903)
    Elena Favilli

    Good Night Stories for Rebel Girls

     (104)
    Aktuelle Rezension von: PotterheadGranger

    Dieses Buch erzählt 100 beeindruckende Geschichten über Frauen, die jedem Mädchen Mut machen, an seine Träume zu glauben.
    Illustriert von über 60 Künstlerinnen aus der ganzen Welt. Die Geschichten handeln von Frauen, die die Welt veränderten und ihr Leben selbst in die Hand nahmen.Von A bis Z mutige Frauen, wie in den zwei darauffolgenden Büchern auch.   

  23. Cover des Buches Die Frauen von Salaga (ISBN: 9783453292192)
    Ayesha Harruna Attah

    Die Frauen von Salaga

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Buch ist vom Cover sehr schön gestaltet worden, auch wenn die Geschichte etwas tiefgründiger geht. Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben  und sehr fesselnd. Ich habe das Buch in einem durchgelese. Es geht um die beiden Frauen Aminah und Wurche, die komplett verschieden sind und doch gleich. Hört sich komisch an, aber ist so. Müsst ihr einfach lesen. Von Anfang an kommt man gut in die Geschichte hinein. Die Protagonistinen waren am Anfang etwas kühl, später waren sie mir sehr sympathisch. Das ist eine wahre Geschichte, tolles Buch.

  24. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.285)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


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