Bücher mit dem Tag "ferienlager"
19 Bücher
- Liz Moore
Der Gott des Waldes
(560)Aktuelle Rezension von: auszeit_lesenWorum geht’s?
1975 verschwindet im Emerson Camp über Nacht die 13-jährige Barbara van Laar. Das Merkwürdige: Schon vor XX Jahren ist dort ihr kleiner Bruder Bear verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Während die Polizei ermittelt, wird nicht nur das ein oder andere familiäre Geheimnis aufgedeckt.
Wie war’s?
Das war nach „Der andere Arthur“ mein zweites Buch von Liz Moore und ehrlich, mich hat’s total überrascht, wie anders es nicht. Im positiven Sinne, denn ich finde es spricht für die Wandelbarkeit der Autorin, dass nicht nur Thematik und Handlung so unterschiedlich sind, sondern auch der Schreibstil. Das Buch springt immer wieder zwischen verschiedenen Zeitebenen in den 1950ern bis zum August 1975, als Barbara verschwindet und verschiedenen Personen. Einmal dran gewöhnt, ist die Orientierung allerdings kein Problem und macht das Lesen nur noch spannender. Das Buch ist nicht der klassische Thriller Page-Turner, bei dem man unbedingt wissen will, was als nächstes passiert. Trotzdem entwickelt das Buch eine ziemliche Sogwirkung, sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Was mir besonders gefällt: Liz Moore bindet auch immer wieder viele gesellschaftskritische Themen mit ein, wie z. B. das Rollenbild der Frau der damaligen Zeit, die Machtverhältnisse, etc. Aber auch, wie sich die ein oder andere Person im kleinen Rahmen daraus ausbricht.
Ich kann den Hype um das Buch auf jeden Fall verstehen und finde, dass es aktuell perfekt in den Spätsommer/ Herbst passt.
- Harlan Coben
Das Grab im Wald
(287)Aktuelle Rezension von: Pascal_MaessMein erstes Buch von Harlan Coben – und ich bin ehrlich: Ich hatte nicht erwartet, dass er in seinem Genre so präzise arbeitet.
Von Beginn an ist man mitten in der Geschichte, ohne sich verloren zu fühlen. Das liegt vor allem am Erzählstil: Der Hauptcharakter berichtet selbst – zunächst von einem Mordfall, zu dem er gerufen wird, und daraus entfaltet sich Stück für Stück die eigentliche Geschichte rund um ein Ereignis aus seiner Vergangenheit im Sommercamp. Diese „Geschichte in der Geschichte“-Struktur funktioniert hervorragend.
Die Sprache ist klar und einfach, aber nie plump. Gerade durch die Ich-Perspektive entsteht eine enorme Nähe. Man hat das Gefühl, als würde der Protagonist einem bei einem Whiskey gegenübersitzen und seine Geschichte erzählen. In so einem Setting braucht es keine übertriebene Figurenpsychologie – die Charakterisierung geschieht organisch über Ton, Haltung und Entscheidungen.
Besonders stark ist der Spannungsbogen. Coben schafft es, den Leser lange im Dunkeln zu lassen, ohne dass es verwirrend oder zäh wird. Statt großer Enthüllungen streut er immer wieder kleine Hinweise, die sich nach und nach zu einem Mosaik zusammensetzen. Selbst ruhigere Passagen sind mit Wortwitz und markanten Nebenfiguren angereichert, sodass nie echte Leerlaufmomente entstehen.
Ab etwa den letzten 50 Seiten wird es dann zu einem regelrechten Plot-Feuerwerk. Wendungen, Entdeckungen, neue Zusammenhänge – und durch die kurzen Kapitel entsteht ein Tempo, das man kaum unterbrechen möchte. Man vertraut dem Autor zu diesem Zeitpunkt vollkommen, dass er die Fäden sauber zusammenführt.
Ganz perfekt ist es für mich dennoch nicht:
Ein Gespräch gegen Ende wirkt etwas erklärend und hätte stärker vorbereitet werden können. Und die zeitliche Einordnung des finalen Abschnitts fühlt sich minimal zu knapp bemessen an – ein größerer zeitlicher Abstand hätte das emotionale Ende noch glaubwürdiger wirken lassen.
Trotzdem bleibt unterm Strich ein sehr runder, handwerklich extrem gut gebauter Thriller, der genau das tut, was er soll: fesseln.
Wenn Cobens Einzelromane dieses Niveau halten, wird das definitiv nicht mein letztes Buch von ihm bleiben.
- Saša Stanišić
Wolf
(101)Aktuelle Rezension von: PaDi99Ich habe das Buch gemeinsam mit meinen Sechstklässlern im Deutschunterricht an einer Gesamtschule gelesen und war persönlich wirklich begeistert. Gerade die metaphorische und teilweise zweideutige Schreibweise hat mir sehr gut gefallen, weil sie der Geschichte unglaublich viel Tiefe gibt und zum Nachdenken anregt.
Für meine Schülerinnen und Schüler war genau das allerdings stellenweise etwas anspruchsvoll. Nicht alle konnten die verschiedenen Ebenen der Geschichte sofort erfassen oder die Metaphern richtig deuten. Deshalb würde ich das Buch eher für etwas höhere Altersgruppen empfehlen.
Für mich als Deutschlehrerin war es trotzdem eine wirklich gelungene Lektüre, über die man im Unterricht wunderbar sprechen und gemeinsam verschiedene Deutungen entdecken kann. Ein Buch, das mehr hergibt, als man auf den ersten Blick vielleicht erwartet. 📚
- Erich Kästner
Das doppelte Lottchen
(507)Aktuelle Rezension von: NelebooksInhalt (LB): "Es ist schon merkwürdig, wenn sich zwei Mädchen in einem Ferienheim gegenüberstehen und feststellen, dass sie sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Luise Palfy aus Wien hat zwar lange Locken und Lotte Körner aus München zwei geflochtene Zöpfe – das ist aber auch wirklich der einzige Unterschied. Sie beschließen, dem Geheimnis ihrer Ähnlichkeit auf den Grund zu gehen: Luise fährt als Lotte nach München zurück und Lotte als Luise nach Wien."
Cover: Das Cover ist natürlich mit der Abbildung der Zwillinge passend zur Geschichte. Auch das Dorf mit dem See passt zu dem Anfang der Geschichte. Das Bild insgesamt sorgt für einen Dreh in der Geschichte selbst und ist damit sehr relevant.
Schreibstil: Erich Kästner schreibt einfach toll. Er schreibt kindgerecht, unterhaltend und alles hat einfach auch die richtige Länge - nicht langatmig, nicht zu undetailliert.
Inhalt: Die Geschichte ist natürlich bekannt, allerdings habe ich sie ewig nicht mehr im Original gelesen, sondern diverse Verfilmungen gesehen. Daher war es jetzt schön, das mal wieder im Original zu lesen. Einfach so schön. Die beiden Mädels sind so unterschiedlich und doch so innig und sympathisch. Ich habe sie richtig gerne begleitet und auch die Eltern. Die Entwicklung der Geschichte ist interessant, spannend, unterhaltend und kurzweilig. Das Buch liebe ich und kann es daher einfach auch nur von tiefstem Herzen weiterempfehlen!
- Suza Kolb
Der Esel Pferdinand - Ritterpferd mit Eselsohren
(8)Aktuelle Rezension von: Sancro82Der Eseljunge erfährt von seiner Freundin Emmi, dass Emmi in ein Ritterferienlager geht. Ausgerechnet Pitt darf mit, weil er ein Pferd ist und Pferdinand nicht. Um doch noch die Chance zu erhalten Emmi zu begleiten, versucht Pferdinand zu beweisen, was für ein tolles Ritterpferd er wäre!
Der vierte Teil der Pferdinand Reihe, besticht wieder mit witzigen Situationen und spannenden Momente. Auch wird wieder aufgezeigt, dass man alles schaffen kann, wenn man daran glaubt. Die Kombination ist Suza Kolb wieder sehr gelungen. Der Schreibstil ist auch wieder sehr kindgerecht und toll. Genauso wie die tollen Illustrationen, die Pferdinand Kindern noch näher bringt. Pferdinand bekommt von uns 5 Sterne.
- Barbara Iland-Olschewski
Abenteuerspaß mit Conni 1: Conni im Ferienlager
(41)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦌Worum geht es?🦌
Im Buch geht es um Conni, die zum erstmal ins Ferienlager geht. Aber eigentlich hat sie darauf keine Lust und würde viel lieber zu Hause bleiben. Als dann im Camp auch noch ein Mädchen namens Lotte ständig ärgert, wird die Laune von Conni nicht besser. Zum Glück hat sie Sara kennengelernt mit der sie zusammen in einem tollen Baumhaus wohnt. Doch eines Nachts bemerkt Conni, dass Lotte nicht so hart ist wie sie vorgibt zu sein.
🦌Mein Eindruck:🦌
Eine schöne Geschichte, die auch im echten Leben so passieren könnte. Zum einen haben wir oft keine Lust von zu Hause weg zu sein und zum anderen gibt es immer wieder Kinder die in ihrer Schale weicher sind. Warum das so ist, gilt es herauszufinden, denn oft sind sie netter als man glaubt und es entwickeln sich unerwartete Freundschaften. Zudem lernt man auch noch etwas über das Thema Nachhaltigkeit.
Harmonische, schwarz-weiße Illustrationen runden dieses schöne und teilweise auch humorvolle Buch der griechischen Kochkunst ab.
Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊
- Roy Gerber
Mein Versprechen
(10)Aktuelle Rezension von: BuchperlentaucherRoy Gerber sah sich als Kind als Versager. Er beschloss, es allen zu zeigen und wurde reich. In einem Lager für traumatisierte Kinder hat ein Mädchen einen grossen Wunsch. Es möchte, dass sich Roy und sein Hund auch künftig für Knaben und Mädchen, die sich in Not befinden, einsetzen. Es wird die Geschichte vom erfolgreichen Unternehmer zum Leiter von zwei Hilfsorganisationen.
- Emery Lord
The Names They Gave Us
(2)Aktuelle Rezension von: paperloveMeine Rezension findet ihr auch auf:
Inhalt:Eigentlich hatte Lucy Hansson gehofft, einen perfekten Sommer mit ihrem Freund, ihren Eltern und ihrer Arbeit in einem Bibelcamp am See zu erleben. Stattdessen muss sie erfahren, dass der Krebs ihrer Mutter wieder aufgetaucht ist, so dass all ihren schönen Pläne ins Wasser fallen. Und als wäre das nicht genug, schlägt ihr langjähriger Freund vor, eine Beziehungspause einzulegen und ihre Mutter überredet sie noch dazu, anstelle des Bibelcamps, als Leiterin in einem Ferienlager für "schwierige" Jugendliche zu arbeiten.
Das erste Mal in ihrem Leben beginnt Lucy an ihrem Glauben an Gott zu zweifeln, denn obwohl sie stets artig und gläubig war, scheint sie dennoch von schweren Schicksalsschlägen eingeholt zu werden - und das ausgerechnet als Tochter eines Pastors.
Mit einigen Sinnesfragen begibt sie sich also eher misstrauisch in das sogenannte "Hippiecamp" und lernt dort gerade durch die schwierigen Hintergrundgeschichten der Jugendlichen, dass es da draussen nicht nur eine heile Welt gibt. Ob sie dennoch wieder zu ihrem Glauben an Gott zurückfindet?
Meine Meinung:
"The Names they gave us" ist mal wieder das perfekte Beispiel für das Sprichwort: Don't judge a book by its cover. Ich muss zugeben, dass ich mich von dem wundervollen Cover habe blenden lassen und dass ich mich im Vorfeld eigentlich gar nicht so richtig informiert habe, worum es im Buch überhaupt geht. Goodreads hat mir das Buch aufgrund meiner bisherigen Lieblingsbücher empfohlen und als ich die hohe Durchschnittsbewertung von >4 Sternen gesehen habe, habe ich einfach mal drauf los gelesen.
Schon als ich das erste Mal gelesen habe, dass Lucy eine Pastorentochter ist und Religion eine grosse Rolle in ihrem Leben spielt, wurde ich skeptisch. Doch ich wollte mich davon nicht beirren lassen. Nur weil ich selbst mit dem Glauben nichts am Hut habe, muss es nicht zwangsläufig bedeuten, dass das Buch nicht gut sein kann.
Nach und nach zeigte sich dann, dass die Geschichte sehr auf das amerikanische Zielpublikum zugeschnitten ist und Lucy ein typisches "American Good Girl" repräsentiert. Sie ist die Unschuld in Person und was andere womöglich als süss empfinden, war für mich stellenweise schon sehr naiv. Sie erschien gerade aufgrund ihrer scheinbaren unschuldigen Naivität fast schon etwas zurückgeblieben. Als Beispiel: Sie lernt im Ferienlager einen neuen Kerl kennen, was ihrem Umfeld nicht entgeht. Als sie jemand darauf anspricht, ob sie sich schützt ("use protection"), geht sie davon aus, dass die andere Person Sonnencreme meint und darauf anspielt, ob sie sich vor der Sonne schützt. Äh... bitte was?! Diese Assoziation kam für mich gerade für eine Jugendliche in Lucys Alter sehr unglaubwürdig rüber. Ein anderes Beispiel war ihre Reaktion, als sie erfährt, dass ein 14-jähriges Mädchen aus dem Ferienlager schwanger ist. Mir kam es so vor, als wäre Lucy aus allen Wolken gefallen und als hätte sie sich zuvor niemals vorstellen können, dass es so etwas auf der Welt überhaupt gibt. Da muss ich mich zwangsläufig fragen: Ist sie unter einem Stein aufgewachsen?
Obwohl Lucys Glaube letztendlich nicht das zentrale Thema war, war es mir dennoch zu religiös angehaucht. Immer wieder wird Bezug auf die 10 Gebote genommen oder implizit vermittelt, wie böse Alkoholkonsum unter Jugendlichen ist. Die Moralkeule hätte man bestimmt auch etwas weniger offensichtlich einsetzen können. Aber auch hier sehe ich wieder typisch amerikanische Werte, die einem richtig penetrant aufgedrückt werden.
Ein letzter Kritikpunkt, den ich anfügen muss, ist das relativ offene Ende. Für mich endet die Story sehr abrupt und an einem Punkt, der das Ganze sehr unfertig wirken lässt.
Das klingt jetzt alles sehr negativ, aber im Grossen und Ganzen ist das Buch eine leichte Sommerlektüre, die einem - trotz ernster Themen wie die Krebserkrankung von Lucys Mutter - eine schöne, heile Welt vorspielt, die auch mal zum Träumen einlädt. Ich bevorzuge aber dann doch lieber realitätsnähere Bücher. - Franca Düwel
Überleben für Anfänger
(15)Aktuelle Rezension von: june_londonInhalt: Mia´s Leben ist kompliziert. Nicht nur, weil sie in der Schule unter den Gemeinheiten und Intrigen ihre Mitschülerin Anna-Constanza ("Anaconda") leidet und bald als "Psycho-Mia" in der ganzen Schule bekannt ist. Sie hat auch das Gefühl beobachtet zu werden. Ständig taucht ein schwarzer Volvo in ihrer Nähe auf und scheint sie zu verfolgen. Das muss ganz bestimmt etwas mit dem Geheimnis ihres Vaters zu tun haben. Mia ist sich sicher, dass er in Wahrheit ein Agent einer Geheimorganisation ist und deshalb so oft in den Osten reist. Aber glauben, will ihr diese Theorie natürlich niemand. Und ihre immer schlimmer werdenden Angstattacken helfen in dem ganzen Chaos auch nicht weiter. Und dann schicken ihre Eltern sie plötzlich in ein Sommer-Camp für "Jugendliche mit Problemen". Schlimmer kann es kaum noch werden...
Eindruck: Ich bin mir sicher, dass die Geschichte wirklich cool geworden wäre, wenn die Autorin es nicht mit der Tagebuch- und Email-Form übertrieben hätte. Und am Anfang etwas schneller zur Sache gekommen wäre.
Der Einstieg in die Geschichte hat mir ganz gut gefallen. Man lernt Mia kennen und ihre Situation in der Schule und zu Hause. Ich hatte Zeit mich an den ungewöhnlichen Tagebuch-Schreibstil zu gewöhnen. Doch dann passiert erstmal eine Weile nichts interessantes mehr, bis sie endlich in dieses Camp reist. Hätte ich nicht zwischenzeitlich mal voraus geblättert, um zu sehen ob es irgendwann mal spannend wird, hätte ich das Buch bereits nach 1/4 abgebrochen.
Der Tagebuch-oder Email-Stil kann Geschichten aufwerten und abwechslungsreicher gestalten. Hier wurde es für mich aber eindeutig übertrieben. Die Hälfte des Buches besteht aus Tagebucheinträgen von Mia und die andere Hälfte aus dem Email-Verkehr zwischen Mia und ihrer Therapeutin und später mit ihrer Schulfreundin. Während es am Anfang der Geschichte noch Sinn macht und unterhaltsam war, hat mich dieser Schreibstil später immer mehr genervt und angestrengt. Zudem war es gegen Mitte und Ende, als es wirklich spannend wurde, nur noch unlogisch. Mia ist verletzt und versteckt sich nachts im Wald in einer Höhle vor jemandem? Gut, dass sie eine Taschenlampe dabei hat, um schnell mal Tagebuch zu schreiben. Ernsthaft? Oder: Gut, dass wir in dieser Lebensbedrohlichen Situation dieses Tablet wieder aufladen konnten. Jetzt können wir ein Notsignal absetzen! Aber zuerst mal schnell die Mails checken und kurz der Schulfreundin zurück schreiben.... Jaaa, klaar... Deshalb war Mias Verhalten sehr oft unlogisch. Es wäre besser gewesen, wenn die Autorin Abschnitte eingebaut hätte, wo die Geschichte einfach mal in Echtzeit passiert und nicht immer rückblickend von Mia erzählt und bewertet wird.
Ein Pluspunkt ist, dass es Charaktere gibt, die divers sind/ einer Minderheit angehören. Ein Mitglied der Campteilnehmer ist transgender (ein Junge, der lieber ein Mädchen wäre). Allerdings ist der Umgang mit dem Thema "Transgender" nicht gerade vorbildlich. Die eine Hälfte der Charaktere nennt das Kind bei seinem Geburtsnamen, die andere Hälfte nennt ihn bei seinem selbstgewählten Mädchennamen. Manche springen zwischen beiden ständig hin und her. Außerdem spielt ein geflüchteter Junge aus Syrien, der von einer deutschen Familie als Pflegekind aufgenommen wurde, eine wichtige Rolle.
Fazit: Von einer namenhaften Autorin (und Erfinderin der "Pfefferkörner-Serie"), hätte ich mehr erwartet. Ist meiner Meinung nach kein Lesemuss. :/
- Mr. Tan
Die schreckliche Adele 07
(45)Aktuelle Rezension von: mellaDas Cover des Comics ist wunderschön und passend im Adele still, auch die gesamt Gestaltung des Comics ist wunderschön und passend zum Comic. Adele im Feriencamp der lustigen Wasserratten kann einfach nur Ärger und ein bisschen Heimwehbedeuten und genau dass beweist Adele in dem Comic. Auch dass Adele keinen Ajax hat den sie quälen kann und auch kein Fernseher hat, bringt Adele nicht zu Sturz. Den Schreibstill fand ich passend zum Inhalt und Humorvoll. Adele hat auch in diesem Band von die schreckliche Adele bewiesen was für ein Satansbraten sie ist und auch denn Betreuern vom Feriencamp der lustigen Wasserratten ist das Aufgefallen, die versuchten immer nett zu sein was bei Adele natürlich nicht half.
Mir gefiel die schreckliche Adele: Kein Mitleid mit den Quaksern sehr gut und ich würde Adele die schreckliche allen weiter empfehlen die Adele kennen.
- Anika Hasse
DIE MAGISCHE TIERWARTE
(28)Aktuelle Rezension von: Birgit51Ein schönes Bilderbuch mit tollen farbigen und liebevoll gezeichneten Illustrationen. Es handelt von Freundschaft, Zusammenhalt und die Abenteuergeschichte wurde spannend erzählt. Zudem ist das Bilderbuch lehrreich, da unter anderen Themen wie Tierschutz thematisiert werden.
Fazit: Ein schönes Buch zum Anschauen, Vorlesen und selber lesen für Grundschulkinder.
- Waldemar Hartmann
Dritte Halbzeit
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenLaunig statt launisch: Hartmut Waldemanns bewegtes Leben zwischen den Großen und den ganz Großen, vom DJ und Clubbetreiber zum bekanntesten deutschen Sportmoderator. Interessant war zB zu erfahren, daß Willi Lemke vom KGB angeworben wurde ( dem er allerdings mit Absprache des Verfassungsschutzes nur Belanglosigkeiten überlieferte), weniger überraschend war, daß der Bayerische Rundfunk sich zeitweise als Strauß-CSU-Funk betätigt hat (kein bißchen Staatsferne). Von der ARD ist er am Ende im Streit geschieden, ein reiner "Intrigantenstadl" sei das, wie er meint. Wegen vereinzelter Chauvinismen gegen Ende des Buches konnte eine bessere Bewertung nicht vergeben werden. (Gar nicht gut lieber Waldy).
- Tom Bouman
Auf der Jagd
(9)Aktuelle Rezension von: thursdaynext2015 kassierte Tom Bouman für "Dry Bones in the Valley" zu deutsch "Auf der Jagd" den Edgar Award. Das beste Debüt wurde ihm zuerkannt. Dem kann ich mich nur wärmstens anschließen. Atmosphärisch und rasant forscht Henry Farrel nach den Hintergründen für die Leichen mit denen er in den Wäldern Pennsylvanias konfrontiert wird. Das liest sich beklemmend, authentisch und ist alles andere als einer dieser elenden Nullachtfuffzehnkrimis die weitverbreitet sind. Es ist Roman mit Beiwerk Mordfall, stilistisch großartig umgesetzt. So wie ich es mag.
Man ist mit dem Ermitteler auf der Jagd. Nicht nur nach den Leichen, auch ... ach was, lest selbst, wenn ihr gute Krimis mögt. - Sandra Pulletz
Sternensommerküsse
(35)Aktuelle Rezension von: dorothea84„Sternensommerküsse“ von Sandra Pulletz – ein Titel, der allein schon zum Träumen einlädt, nicht wahr? Ich hatte das Glück, dieses Buch zu gewinnen, was meine Erwartungen natürlich in die Höhe schraubte. Eine Liebesgeschichte unter dem Sternenhimmel – was könnte romantischer sein? Aber wie das im Leben so ist, erfüllten sich nicht alle meine Erwartungen.
Lass mich dir von Nelly und Marten erzählen. Diese beiden sind das Herz der Geschichte, und oh, wie sie sich in ein Chaos aus Missverständnissen und falschen Signalen verstricken. Anfänglich fand ich es noch charmant, denn wer kennt das nicht – dieses verwirrende Hin und Her zu Beginn einer Beziehung? Aber mit der Zeit fand ich es ermüdend. Manchmal wollte ich die beiden einfach schütteln und zur Vernunft bringen. Geht es euch auch manchmal so, dass ihr die Figuren in einem Buch anbrüllen wollt?
Zum Glück gibt es da noch Nellys Bruder und andere Nebencharaktere, die wirklich dazu beitragen, dass die Geschichte nicht untergeht. Sie bringen Frische und Humor in die Handlung, so dass man dranbleiben möchte. Und dann ist da das Ferienlager und diese herrliche Sommeratmosphäre – ein wahrer Genuss! Es erinnerte mich an meine eigenen Sommerabenteuer, diese langen Nächte am Lagerfeuer, die Gerüche und Geräusche, die einen umgeben. Vielleicht war es diese Atmosphäre, die mich dazu brachte, das Buch bis zum Ende zu lesen.
Sandra Pulletz hat definitiv ein Talent dafür, Szenen lebendig zu gestalten und eine vertraute, nostalgische Stimmung zu erzeugen. Auch wenn die Liebesgeschichte selbst für meinen Geschmack etwas holprig war, hat mich die Umgebung und die kleinen, einfühlsamen Momente immer wieder eingefangen. Vielleicht hat das Buch nicht alle meine Erwartungen erfüllt, aber es hat mich an den kleinen Dingen des Lebens erinnert, die die größten Emotionen hervorrufen können. Was denkst du, würdest du es lesen?
- Claudia Rusch
Meine freie deutsche Jugend
(39)Aktuelle Rezension von: Holden"für Irmgard, ganz herzlich, Weimar 16.10.03" lautet die Widmung, dem bleibt eigentlich nichts hinzuzufügen, nur das hier die Lebensgeschichte eines Vorbilds an Zivilcourage anschaulich präsentiert wird. Wäre man selbst so tapfer gewesen, man weiß es nicht, aber durch die Erziehung zum Querdenken durch ihre Mutter und deren Freunde wurden die Energien der kleinen Claudia in die richtigen Bahnen gelenkt. Das DDR-Unrecht wird drastisch angeklagt, so daß kein Platz mehr für Ostalgie und Verklärung bleibt, erst mit der "Wende" wurden die Oppostitionellen zu "echten" DDR-Bürgern, aber aufhalten ließ sich der hier schreibende Wirbelwind nicht. Auch ein Vorbild an Lebensenergie und der Beweis dafür, was man als Individuum erleben kann.
- Michel Gay
Eine Dose Kussbonbons
(10)Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1Zebro darf zum ersten Mal mit ins Ferienlager. Er ist schon ganz aufgeregt. Als ihm bewusst wird, dass er da aber auch ohne Mama und Papa schlafen muss wird ihm doch mulmig. Da haben Mama und Papa eine tolle Idee. Sie machen ihm eine Dose voll mit Kussbonbons, Zetteln, auf die sie geküsst haben. Die helle Seite ist von Papa und die mit Lippenstift von Mama.
Da kann das Heimweh kommen.
Heimweh kennt jedes Kind, das schon mal wo anders geschlafen hat. Da wird es Abend und das Heimweh kommt. Anders geht es da auch Zeo nicht. Ihm reicht schon die Vorstellung da ohne Mama und Papa sein zu müssen. Wie gut das die Eltern schon vorgebaut haben und eine tolle Idee hatten , wie sie dabei sein können und Trost spenden, auch wenn Zeo weit von ihnen entfernt ist. Und wie toll, das Zeo auch anderen Kindern mit der Idee helfen kann. Da hat er gleich viele neue Freunde gefunden und braucht Mama und Papa´s Küsse gar nicht mehr.
Das Buch ist herrlich beschrieben und zeigt Gefühle auf die sicherlich jedes Kind schon einmal gehabt hat. Da kann sich dann jeder gut reinversetzen und wäre in der Situation sicherlich auch froh gewesen, wenn seine Eltern auf solch eine tolle Idee gekommen wären.
Ich empfehle dieses Buch für kleine Seelchen ab 4 Jahren. - Mark Scheppert
Leninplatz
(21)Aktuelle Rezension von: lollo75Der Autor beschreibt in einzelnen Kapiteln, wie und was er in seiner Jugend mit seinen Freunden, Klassenkameraden und der Famile erlebt hat. Er erzählt humorvoll und lebendig von seinen Treffen mit Freunden im "Alfclub", von den "Mitbringseln" aus dem Kaufhaus, von seinen ersten sexuellen Erlebnissen und vielem mehr. Gespickt mit der Umgangssprache der 80er Jahre fühlt man sich in diese Zeit zurück versetzt. Da ich zu denen gehöre, die keine eigenen Erfahrungen mit der damaligen Zeit im Osten Deutschlands hat, hat es mir wenigstens einen Einblick in den Alltag der Jugendlichen ermöglicht und dieser scheint nicht langweilig gewesen zu sein!
Lesenswertes Stück Zeitgeschichte, macht beim Lesen Spaß....
- Hannah Häffner
Nordsee-Nacht
(60)Aktuelle Rezension von: Sabrinas_BuecherliebeInhalt:
Im Jahr 1987 verschwindet die kleine Friederike aus einem Zeltlager im Küstenort Hulthave spurlos. Alle Ermittlungsansätze des Teams rund um Kommissar Wedeland gehen ins Leere. Sascha, eine Betreuerin des Zeltlagers, gibt sich die Schuld und droht daran zu zerbrechen. 25 Jahre später: Eine bewusstlose Frau wird am Strand von Hulthave aufgefunden. Sie kann sich an nichts erinnern. Die Presse spekuliert, dass es sich um die verschwundene Friederike handeln könnte. Sascha und Kommissar Wedeland kehren daraufhin nach Hulthave zurück und gehen der Sache auf den Grund.
Meine Meinung:
Im 1. Teil des Buches verfolgen wir die Geschehnisse und Ermittlungen rund um Friederikes Verschwinden im Jahr 1987. Auch wenn man durch den Klappentext weiß, dass es zu keiner Aufklärung kommen wird, ist dieser Teil gut geschrieben und man bleibt dran. Wir lernen hier auch Schlüsselpersonen kennen, auf die wir auch im 2. Teil wieder treffen werden.
Der 2. Teil beginnt recht lahm und nimmt für mich erst wieder Fahrt auf, als Kommissar Wedeland wieder auf den Plan tritt.
Insgesamt hat mir der Schreibstil gut gefallen. Die Auflösung war ab einem gewissen Punkt zu erahnen, leitete sich aber logisch her.
Die Figuren Sascha und Kommissar Wedeland sind gut gezeichnet und die Tragik um die Figur Sascha wird eindringlich und nachvollziehbar beschrieben.
Für mich handelt es sich bei „Nordsee-Nacht“ um einen soliden Krimi für zwischendurch.
- Patricia Schröder
Erst ich ein Stück, dann du - Leons Abenteuer im Ferienlager -
(2)Aktuelle Rezension von: YaBiaLinaDas Konzept der "Erst ich ein Stück,dann du" Reihe hat mir sehr überzeugt.Das ist unser 3. Buch davon und ich kann mich nur wiederholen.Das hier Eltern,Großeltern,ältere Geschwister oder andere Leute mit den Leseanfängern zusammen lesen können und jeder sein "eigenen" Text hat,kommt hier sehr gut an.Die Kinder habe kleine Abschnitte in größerer Schrift und für die erfahrenen Leser gibt es längere Abschnitte in der kleinerer Schrift und den etwas schwierigen Wörtern.Der Schreibstil war insgesamt sehr kindgerecht und verständlich.Die Geschichte hat eine angenehme Länge.
Damit ist hier der Lesespaß immer vorprogrammiert.Es entsteht keine Überforderung durch Masse an Text.Das gibt ein riesen großes Plus von uns.
Die Geschichte "Leons Abenteuer im Ferienlager" habe ich zusammen mit meinem Sohn gelesen und er fand es recht spannend und konnte Leon sehr verstehen.Auch er hat eine kleine Schwester,mit der er nicht so gerne Zeit verbringt,wenn seine Kumpels dabei sind. ;) Das Thema Zeltlager beinhaltet natürlich Abenteuer und die haben wir sehr gerne verfolgt,auch das Rätselraten wer der Kuscheltierdieb ist,hat uns zum Denken gebracht und wir lagen beide falsch ;)
Die Illustrationen sind meist klein gehalten,aber dafür sehr farbenfroh.Nicht auf jeder Seite ist ein Bild zu finden,was ich ein wenig schade für die Leseanfänger finde,da sie doch noch gerne mal nach Bildern schauen.
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