Bücher mit dem Tag "fernando pessoa"

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35 Bücher

  1. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783865391872)
    Sabine Anders

    Liebesbriefe großer Männer

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Edith_Hornauer
    Pessoa, eins seiner Bücher habe ich immer bei mir. Ob Briefe, Gedichte, Geschichten - sie erzählen vom Leben, von der Vorstellung davon, mit  allem, was  dazu gehört... Was soll ich noch schreiben,
    ich habe mich in seine Literatur verbissen... 
  2. Cover des Buches Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares (ISBN: 9783596903092)
    Fernando Pessoa

    Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Edith_Hornauer
    Pessoa, ein Verwandlungskünstler. Drei gleich er! Doch seine Sprache ist immer atemberaubend - fünf Sterne unbedingt auch für dieses Buch!
  3. Cover des Buches Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares (ISBN: 9783898138499)
    Fernando Pessoa

    Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Christa_Schyboll
    Warum mochte ich das Buch am Ende so ungern aus der Hand legen? Einfach weil ich drin steckte. Da hatte ein Autor streckenweise die Untiefen meiner selbst beschrieben. Fast erschrocken fragte ich mich, wie allgemein denn offenbar Untiefen menschlicher Gefühle und Gedanken sind, wie reich die Phantasie, auch wenn nicht jeder sie in Worte übersetzen kann. Dass es abgehakt, ein wenig wie zerfleddert daher kam, dass es keine wirkliche Geschichte, keinen echten roten Faden fand, machte es auf eine merkwürdige Weise authentisch. Und dann die vielen Anstreichungen, die ich mir diesmal nicht verkniff. Wenn da schon jemand so gut um mich wusste, während er von sich selbst schrieb, brauchte ich ja nicht alles zu wiederholen. Man konnte exkorporieren, seitenweise aussteigen aus dem eigenen Körper und sich in jene Situationen begeben, die vor dem inneren Auge verlebendigt wurden. Einen Leser dorthin zu bringen, braucht viel. Pessoa besaß es.
  4. Cover des Buches Hier, wo wir uns begegnen (ISBN: 9783596178766)
    John Berger

    Hier, wo wir uns begegnen

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches Wenn das Herz denken könnte... (ISBN: 9783250250012)
    Fernando Pessoa

    Wenn das Herz denken könnte...

     (16)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    "Wenn das Herz denken könnte, stünde es still." -Buch der Unruhe, Fernando Pessoa- Der Ammann Verlag hat aus verschiedenen Werken Fernando Pessoas Sätze, Reflexionen, Verse und Prosastücke ausgewählt und diese als "Lesebissen" in einem leinengebundenen Büchlein verpackt. Pessoa hat unter den Heteronymen Alberto Caeiro, Ricardo Reis, Álvaro de Campos, António Mora und dem Halbheteronym Baron von Teive seine philosophischen Betrachtungen des Lebens verfasst. Der Band "Wenn das Herz denken könnte..." lässt innehalten und inspiriert definitiv zum weiterlesen. Absolut zu empfehlen sein Hauptwerk "Das Buch der Unruhe", hier finden sich die Gedankengänge all seiner Heteronyme wieder.
  6. Cover des Buches The Education Of the Stoic: The Only Manuscript of the Baron of Teive by Fernando Pessoa (2004-11-02) (ISBN: B019L52M14)
  7. Cover des Buches A Little Larger Than the Entire Universe: Selected Poems (Penguin Classics) by Fernando Pessoa (2006-10-05) (ISBN: B01K0TKQX6)
  8. Cover des Buches 144 Vierzeiler (ISBN: 9783250102212)
    Fernando Pessoa

    144 Vierzeiler

     (5)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    "Quadras", Vierzeiler, eine alte Tradition volkstümlicher Dichtkunst, die bis heute in Portugal gepflegt wird. Zu besonderen Anlässen werden die Vierzeiler wohl heute noch verschenkt. Im Nachlaß Pessoas wurden mehr als 300 solcher Quadras gefunden. 144 wurden in diesem Band des Ammann Verlags veröffentlicht. Die Auswahl wurde von Georg Rudolf Lind getroffen und zusammen mit seiner Frau Josefina Lind ins Deutsche übertragen. Pessoa beschreibt in den Vierzeilern das Hoffen und die Enttäuschung, Freud und Leid. Wie immer bei Pessoa hat er präzise bis in die kleinsten Winkel der Seele, seiner Seele geschaut. -------------------------- Pessoa schreibt: "Der Vierzeiler ist der Blumentopf, den das Volk an das Fenster der Seele stellt. Aus dem traurigen Raum des dunklen Topfes heraus wagt die verbrannte Grazie der Blumen ihren freudigen Blick. Wer portugiesische Vierzeiler macht, kommuniziert mit der Seele des Volkes, die schlicht in uns allen wohnt und in sich selbst umherirrt." Kurzweile mit Gefühl und Verstand - Pessoa para sempre!
  9. Cover des Buches Dokumente zur Person und Ausgewählte Briefe (ISBN: 9783250101123)
    Fernando Pessoa

    Dokumente zur Person und Ausgewählte Briefe

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Sekundärliteratur nennt man alles, was begleitend zu einem Autorenwerk erscheint. Dazu gehören nicht nur die Biografien, Querverweise, Zeitzeugen, sondern auch z.B. Briefe. Bei Pessoa verhält es sich ein wenig anders, denn seine Briefe gehören zu seinem Werk, sind für sich stehende Konstrukte.
    Das vorliegende Buch enthält 60 Briefe des Literaten an ausgewählte Adressaten, weiterhin Selbstaussagen des Autoren und Zeugnisse von Angehörigen und Zeitgenossen. Diese Sammlung ist umso interessanter, als dass der Autor Pessoa mit seinen Heteronymen in seinem Werk nur wenig von sich als Mensch preisgegeben hat, sondern mit dem Leser immer nur auf der Ebene der Literatur korrespondierte. Der "ganz normale" Tagesmensch Pessoa blieb immer irgendwie geheimnisvoll, sein Lebensstil war keineswegs öffentlich, sein Privatleben unspektakulär, bzw. überhaupt nicht existent.
    So gewährt uns Pessoa selbst ein paar Einblicke in sein Leben, die Briefe erklären einige Dinge, die sein Werk betreffen und die Aussagen der Zeitzeugen geben die Zerrissenheit, aber auch die eigentlich heitere Grundhaltung des Autoren wieder. Das kann natürlich nur auf subjektiven Beobachtungen beruhen, aber interessant ist es für den Pessoa-Freund allemal.
    Und genau für den ist dieses Buch in erster Linie. Man muss das Werk dieses Dichters schon für sich entdeckt haben, um einen Nutzen aus dieser Kollektion ziehen zu können. Dann aber ist es eine interessante Ergänzung und hilft, das eine oder andere Kapitel im Leben dieses außergewöhnlichen Autoren besser zu verstehen.
  10. Cover des Buches Lisboa: O Que O Turista Deve Ver/What the Tourist Should See (Cidade de Lisboa) (ISBN: 9789722408301)
  11. Cover des Buches Flying Fish & Fado (ISBN: 9781544833392)
    Gill Gartenstadt

    Flying Fish & Fado

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Sabine_Hartmann

    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Sowohl das Titelbild als auch Klappentext und die Aussagen der Autoren dazu, haben mich sehr angesprochen. Die Idee, die Idee von Pessao aufzunehmen und mit neuem Leben zu erfüllen, hat mich von Anfang an fasziniert.

    Sehr spannend erschien mir auch, die beiden Schauplätze Berlin und Lissabon gegeneinander zu setzen. Berlin kenne ich sehr gut, in Lissabon war ich jedoch noch nie.

    Dass es außerdem um Musik gehen sollte, um Literatur und eben auch um ein wenig Skurrilität und Fantastik, hat mich begeistert.

    Leider hat es sich dann gezeigt, dass die Autorin eine ganz andere Vorstellung davon hatte als sie bei mir erzeugt hatte. Für mich blieben die beiden Hauptfiguren blass, obwohl die Figur seitenweise durch Lissabon lief, was zu langen Beschreibungen führte, und sich viele Gedanken machte, entstand vor meinem geistigen Auge kein klares Bild der Umgebung.

    Das war auch in den Abschnitten, die in Berlin spielten, nicht anders.

    Auch die Handlung erwies sich als wenig interessant. Dazu kommt, dass das Buch auch sprachlich eher eine Herausforderung darstellt und sich nicht flüssig, in einem Rutsch lesen lässt.

    Mich hat die Autorin mit dieser Art der Umsetzung leider nicht erreicht.

  12. Cover des Buches The Book of Disquiet (Penguin Classics) by Fernando Pessoa (2002-12-31) (ISBN: B00RM02GN0)
  13. Cover des Buches Lissabon (ISBN: 9783770164516)
    Gerd Hammer

    Lissabon

     (2)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Der Reiseführer "Lissabon" aus dem Dumont direkt Verlag ist zu empfehlen. Zum einen ist der Cityplan sehr übersichtlich und bildet die 5 empfohlenen Touren ab. Desweiteren findet man in diesem Reiseführer zu Lissabon komprimiert die wichtigsten Tipps und Highlights. Gut gefallen hat mir auch die Zusammenfassung der historischen Fakten, die viel über die Stadt an sich aussagen. Die Rubrik "Gut zu wissen" beinhaltet erste Grundlagen, aber auch den einen oder anderen Hinweis, z.B. Dinge, die man unterlassen sollte sowie Dresscodes, die zu beachten sind. Ein übersichtlicher Sprachführer, wie er in allen Reiseführern zu finden ist wird durch ein kulinarisches Lexikon ergänzt, welches die wichtigsten Speisen und Getränke darbietet. Die bereits erwähnten fünf Touren durch die Stadt sind gut ausgewählt und helfen mit Sicherheit in kurzer Zeit einen guten Überblick über Portugals Hauptstadt zu gewinnen. Schöne Fotografien runden das positive Gesamtbild ab. Hilfreich und informativ, so sollte ein guter Reiseführer im Taschenformat gestaltet sein. Adeus!
  14. Cover des Buches Die Stunde des Teufels und andere seltsame Geschichten (ISBN: 9783250103813)
  15. Cover des Buches Mein Lissabon (ISBN: 9783596521074)
    Fernando Pessoa

    Mein Lissabon

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Pessoa hatte eigentlich vor, diesen kleinen Reiseführer, den er wahrscheinlich 1925 schrieb, selbst zu veröffentlichen, doch dazu ist es nicht gekommen. Im Zuge der Editierung seines Werkes wurde dieses Skript dann erst 1992 in dieser Form zugänglich gemacht.
    Wer sich heute auf den Weg macht, um auf Spuren des Dichters die Stadt zu entdecken, wird nicht mehr alles so vorfinden, wie hier beschrieben. Dennoch ist es lohnenswert, die Richtungen, die Pessoa vorgibt, einzuhalten. Der Reiseführer wartet mit einer Unmengen von Namen, Jahreszahlen und Details zu Bauwerken, Museen etc. auf. Stellt man sich vor, wie ein normaler Reiseführer auf einer Rundfahrt die Daten abspult, so könnte man versucht sein, der Datenmenge nicht viel Aufmerksamkeit zu schenken. Es ist manches Mal sehr ermüdend, besonders für die Leser, die Lissabon nicht kennen und auch nicht vorhaben, dorthin zu fahren. Wer Geschichten der Stadt aus der Sicht des Autoren erwartet, wird enttäuscht, es ist vielmehr eine recht nüchterne Bestandsaufnahme. Insofern ist dieser kleine Führer durch Pessoas Heimatstadt nur etwas für Komplettisten, die möglichst viel von ihm lesen wollen. Und für die Reisenden, die sich auf seine Spuren begeben, auch um festzustellen, wie sehr sich die Stadt in diesen fast 100 Jahren verändert hat.
  16. Cover des Buches Die letzten drei Tage des Fernando Pessoa (ISBN: 9783446195073)
    Antonio Tabucchi

    Die letzten drei Tage des Fernando Pessoa

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Vorab: Man muss wissen, wer Fernando Pessoa war und man sollte ein wenig mit seinem Werk und seinem Lebenslauf vertraut sein, damit man dieses Buch begreift.
    Tabucchi war einer der besten Pessoa-Kenner der Gegenwart und so gibt es wohl keinen anderen, der dieses kleine Büchlein hätte schreiben können. Gerade einmal 60 Seiten benötigte er, um die letzten drei Tage des portugiesichen Literaturhelden zu schildern, drei Tage im Krankenhaus, an denen der an Leberzirrhose erkrankte Schreiber nacheinander seine berühmtesten Heteronyme empfängt, die ihm mit einem Besuch die letzte Ehre erweisen und noch ein letztes Geheimnis verraten.
    So trifft er Álvaro de Campos, seinen Meister Alberto Caeiro, Ricardo Reis und Bernardo Soares und mit jedem seiner Heteronyme tauscht er sich noch einmal aus, um selbst ein Resumé zu ziehen, dass es ihm erlaubt, sein Leben abzuschließen.
    Ein großartiges Buch von Tabucchi, denn es gibt einen fiktiven Einblick in die Persönlichkeit Pessoas, in sein Werk und sein Denken. Es ist fiktiv, doch es ermöglicht auch den Zugang zu Pessoa, dessen vielschichtiges Wirken auch immer der schmale Grat von Genie und Wahnsinn war, ein Werk, das fast zerstörerisch umfangreich war, dass ihm gar keine Wahl blieb, als diese Heteronyme zu erschaffen, die im das Schreiben ermöglichten.
    Großer Verdienst von Tabucchi, dass er es bei diesem knappen Umfang belassen hat. Besser und eindrucksvoller hätte man diese Idee nicht umsetzen können.
  17. Cover des Buches Gedichte. Poesias (ISBN: 9783250100690)
    Fernando Pessoa

    Gedichte. Poesias

     (3)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Álvaro de Campos, poesias - Gedichte, die zweisprachige Ausgabe nahezu sämtlicher Werke eines der Heteronyme des portugiesischen Dichters Fernando Pessoa. Campos schrieb zum größten Teil im freien Versformat, ähnlich seinem großen Vorbild Walt Whitman. Werke, wie z.B. die Triumph-Ode oder die Meeres-Ode ziehen mich unmittelbar in ihren Bann. Sie ermächtigen sich der Seiten, auf denen sie geschrieben sind, wie der Sturmwind, wie eine mächtige Flutwelle reißen sie alles mit sich hinfort. Für mich ein Gefühl, wie das Eintauchen in die atomare Zellstruktur dieser überbordenden Sinneswahrnehmungen eines großen Denkers. Ekstatisch schraubt sich die Stimmung in Álvaro selbst hoch, manchmal will ich mich vor Grausen abwenden, da er sich in Untiefen wagt, die ich nicht betreten will, ein anderes Mal fühle ich mich berührt durch seinen Mut und die Offenbarung tief vergrabener Emotionen. Er wendet sein Innerstes nach außen. Beeindruckend für mich auch die Entwicklung, die späteren Werke werden ruhiger, aber nicht minder fordernd. Manchmal hatte ich das Gefühl er will mit Worten die Naturgesetze außer Kraft setzen, seine Ideen und Gedanken müssen ihn elektrisiert haben, er transportiert eine unbändige Energie mit ihnen. Die Sterne zur Bewertung reichen mir für Fernando Pessoa und all seine Werke nie und nimmer aus. Estala, coração de vidro pintado!
  18. Cover des Buches Lissabon - Eine literarische Einladung (ISBN: 9783803112699)
    Gaby Wurster

    Lissabon - Eine literarische Einladung

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Lissabon hat schon so manchen in seinen Bann geschlagen. Wie in jeder anderen Großstadt machen natürlich auch hier die Ecken das Leben aus, die man nicht auf einer Sightseeing-Tour sieht. Aber Lissabons Zauber sind die Details, auf die nur der hinweisen kann, der die Stadt kennt. Die Kioske etwa, die Literatur und Kunst unter der Erde, wenn man sich z.B. die Bahnhöfe Oriente oder Cais de Sodre anschaut, Lissabon hat seinen Fado und die Saudade, es ist die Stadt der Nuancen und vor allem hat sie eines: ihr Licht. Das alles, sowie die besondere Historie der Stadt, die durch ein Erdbeben 1755 komplett zerstört wurde, die die letzte Station vor der Flucht nach Amerika im Zweiten Weltkrieg und Ausgangspunkt eines Kolonialimperiums war, gibt Stoff für Geschichten, Romane und eben Betrachtungen, wie wir sie hier in diesem Buch finden. Namen, die mit Lissabon eng verbunden sind wie Pessoa, Antunes, Saramago, Remarque und viele mehr, tragen mit ihren eindringlichen Texten zur Charakterisierung einer Stadt bei, die nie vollständig mit Worten beschrieben werden kann. Allen Autoren ist eines gemeinsam: Ihr Verständnis für die Stadt und eine enge Verbundenheit, wie auch immer ihre Bewertungen ausfallen. Für alle diejenigen, die sich für portugiesische Literatur interessieren und noch nicht so viele der Autoren kennen, ein großartiger Einstieg. Aber am besten ist dieses Buch in Lissabon selbst aufgehoben, wenn es den Leser bei einem Besuch begleiten kann, wenn man nach der Lektüre der einen oder anderen Geschichte die Orte besuchen und selbst erleben kann.
    Die Editorin und Übersetzerin Gaby Wurster hat hier einen hervorragenden Job getan und mit viel Liebe und Detailwissen die Beiträge zusammengestellt und teilweise übersetzt. Herausgekommen ist ein nachhaltiges Buch für Lissabonliebhaber sowieso und für alle, die es noch werden wollen. Das sich die Weiterentdeckung der Autoren, die man hier lesen kann, lohnt, muss nicht extra erwähnt werden.
  19. Cover des Buches António Mora (ISBN: 9783596182558)
    Fernando Pessoa

    António Mora

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Wer war Fernando Pessoa? (ISBN: 9783446209633)
    Antonio Tabucchi

    Wer war Fernando Pessoa?

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Pessoa-Kalender (ISBN: 9783250110002)
    Fernando Pessoa

    Pessoa-Kalender

     (1)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    2003 ist lange vorbei, Pessoa bleibt für immer! Wundervolle Bilder, Orte, Grafiken, Erinnerungen an Lissabon, alles im harmonischen Verbund mit Zitaten, Gedichten, Auszügen aus Werken, Pessoa überall. Dieser Kalender überdauert seine Zeit ohne Probleme.
  22. Cover des Buches Baron von Teive (ISBN: 9783104032122)
    Fernando Pessoa

    Baron von Teive

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    "Die Erziehung zum Stoiker" wird als Ergänzung zum "Buch der Unruhe" gesehen und möglicherweise ist das so, darüber werden sich wohl die Pessoaisten noch lange streiten. Es ist das kleinste Oevre der Pessoa-Heteronyme, ein schmales Bändchen, das alle Texte des Barons enthält. Der unterscheidet sich vom Träumer Soares in erster Linie dadurch, dass sein Schreibstil ein klarerer und gradliniger ist, denn Baron von Teive hat uns nur einge Regeln und Prinzipien seines Lebens mitzuteilen und ist sich dessen bewusst (und natürlich auch betrübt), dass es nicht zu einem ganz großen Werk reichen wird. Geprägt sind seine Ausführungen von Stolz und Entsagung und das empfindet er gleichzeitig als eine Unfähigkeit zum Leben und diese führt wiederum in den einzigen, und in der Konsequenz logischen Ausweg, den Selbstmord. Dennoch unternimmt er den Versuch, diesem Selbstmord einen logischen Sinn zu geben, eine Logik, die sich ihm aufdrängt, denn zu sehr ist er gefangen von statusbedingten Prämissen, denen er trotz Abneigung, zu folgen bereit ist. Zudem kann er nicht gegen die Ungleichheit im Verhältnis von Empfinden und Verstand ankämpfen. Auch im Verständnis von Philosophen macht er unüberbrückbare Hindnernisse aus und so sind zwar die Versuche der Rechtfertigung des Freitodes immer entschuldigend, aber nie wankelmütig. Die Auseinandersetzung des Hilfsbuchhalters Soares mit seinem zweigeteilten Leben, die ihn nie in eine reale Gefahr bringt, ist bei Baron von Teive die Konfrontation mit der kalkulierten Niederlage.
    Ungewohnte Eindimensionalität bei Pessoas Heteronymen, vielleicht erklärt auch das den eher mageren Nachlass des Barons.
    Mit einem interessanten Essay vom Herausgeber Richard Zenith und einem nicht ganz so gelungenen, und hier vielleicht sogar überflüssigen Nachwort von Georg Kohler, der darin Position bezieht, deren Inhalt an dieser Stelle keine Gegenposition findet und deswegen fehl am Platze ist, denn gerade seine Bemerkungen muss man nicht teilen.
  23. Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Lissabon (ISBN: 9783492277419)
    Martin Zinggl

    Gebrauchsanweisung für Lissabon

     (14)
    Aktuelle Rezension von: JoAigner

    Martin Zinggl ist es wieder einmal gelungen ein Buch zu schreiben dass man nicht mehr aus der Hand legen möchte und bei dem bei jedem Umblättern die Angst wächst dass man dem Ende immer näher kommt. Erlebnis- und humorvolle Geschichten in die man so tief eintauchen kann als würde man zwischen dem Erzähler und dem Protagonisten stehen. Faszinierende Geschichten die er Abseits der Touristenpfade erlebt, die den Leser in das wirklich Lissabon versinken lassen und nicht nur die Oberfläche dieser vielfältigen Stadt ankratzen. Dieses Buch macht Lust auf Lissabon und Portugal. 

  24. Cover des Buches Álvaro de Campos (ISBN: 9783596198641)
    Inés Koebel

    Álvaro de Campos

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Fernando Pessoa, dessen umfangreicher Nachlass mit akribischer Gründlichkeit übersetzt und im Laufe der Jahre neu herausgegeben wird, hat mit Alvaro de Campos das Heteronym geschaffen, das ihm am nächsten ist. De Campos wandelt sich im Laufe seines fiktiven Lebens vom glühenden Verehrer des Maschinenzeitalters zum Existenzialisten, dessen Themen in erster Linie aus der Vereinsamung des Menschen und seinem Scheitern gespeist werden. Dass seine  Poesie so gewaltig und einnehmend ist wie in den Oden ( Meeres-Ode, Triumph-Ode) macht den Leser sprachlos, die verbale Raserei steht ganz im Gegensatz zum nach innen gekehrten de Campos, dessen Konflikt zwischen Herz und Seele der existenzielle Zug in seiner Dichtung ist, die ihn fast zum Melancholiker werden lässt.
    In diese Auflage mit aufgenommen wurden einige Prosatexte, so auch das "Ultimatum", das nach Veröffentlichung wegen Verstoßes gegen die guten Sitten verboten wurde, weil es die Abrechnung mit Europa sehr heftig gestaltete.
    Pessoa ist ein Schriftsteller/Poet/Denker, dessen Welt sich nicht einfach und schon gar nicht mithilfe eines Buches erschließt. Er ist ein Autor, den man entdecken muss, den man nicht hintereinander lesen kann und der die volle Aufmerksamkeit und Konzentration fordert. Dann jedoch erschließt sich dem Leser ein ganzer Kosmos und vor allem wird er von selbst anfangen zu denken, abzuwägen, zu verstehen und zu übersetzen, wie viel uns dieser Mann hinterlassen hat. Es wäre sicher vermessen, von ihm als literarisches Genie zu reden, dass er aber in die Reihe der ganz Großen gehört, ist unbestreitbar. Die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit Pessoa ist alles andere, nur nicht verschwendete Zeit.

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