Bücher mit dem Tag "fernsehen"
94 Bücher
- Timur Vermes
Er ist wieder da
(3.406)Aktuelle Rezension von: deidreeDas Buch lag schon lange auf meinem Regal und jetzt weiß ich auch warum ich es von mir geschoben habe. Ich finde einfach keinen Zugang zu dieser Art von Humor, falls da irgendwo einer versteckt sein sollte.
„Er ist wieder da“ löst bei mir eher Bauchweh aus. Die Vorstellung jederzeit könnte sich ein ähnliches Szenario wiederholen ist weder witzig noch wünschenswert. Leider ist die Möglichkeit nicht völlig auszuschließen.
In meinen Augen hat Timur Vermes wohl eine Satire erschaffen wollen. Bei mir kam diese Bemühung nicht an. Zu lesen fand ich die Geschichte einfach, aber emotional hat sich bei mir alles auf Abwehr gestellt.
Zugutehalten möchte ich den Versuch aufzuzeigen, dass eben jederzeit wieder ein Mensch mit gefährlicher Ideologie auftauchen könnte und wir aufgerufen sind, gut hinzusehen. Auch ist der Schreibstil flüssig und flott zu lesen.
- David Nicholls
Zwei an einem Tag
(3.719)Aktuelle Rezension von: booklover98Mich hat der Klappentext direkt angesprochen - ich kenne weder den Film noch die Serie zum Buch und bin blind an die Geschichte rangegangen. Mich hat der Schreibstil und die wenig emotionale Darstellung nicht abgeholt - die Charaktere blieben, trotz der großen Zeitspanne, in der wir sie begleiten, für mich kaum greifbar und berühren mich nicht. Die Idee fand ich total interessant, aber für mich war es nicht das richtige Buch.
- Bonnie Garmus
Eine Frage der Chemie (Schmuckausgabe)
(796)Aktuelle Rezension von: 4nniDas Buch hat mich wirklich komplett mitgenommen: Freude, Liebe, Wut, Trauer, Fassungslosigkeit ... Binnie Garmus hat mit der Hauptfigur Elizabeth eine Frau erschaffen, die viele als Vorbild nehmen sollten, mich eingeschlossen!
Elizabeth hat eine super trockene und direkte Art, was ich komplett gefeiert habe! Vor allem ist sie selbstbewusst und steht für sich und ihre Träume ein. Auch wenn ihr Weg nicht immer wie geplant verläuft, gibt sie nicht auf.
Wirklich ein unglaublich tolles und inspirierendes Buch!
Auch den süßen Hund Halbsieben habe ich direkt ins Herz geschlossen. Zwischendurch erfährt man immer mal wieder seine Sicht auf die Situationen und seine Gedanken dazu. Das bringt einen zwischendurch auf alle Falle ofter zum Lachen.
Die Geschichte spielt zwar in den 60ern, aber leider gibt es selbst heutzutage teilweise noch ahnliche Vorurteile gegenüber Frauen und das Thema ist weiterhin aktuell!
In diesem Sinne: »Fordern Sie sich heraus, Ladys. Nutzen Sie die Gesetze der Chemie und verändern Sie den Status quo.«
- Lori Nelson Spielman
Nur einen Horizont entfernt
(838)Aktuelle Rezension von: mivy-readsWas, wenn ein einziger Brief dein ganzes Leben verändert? ✉️
Was, wenn eine Erinnerung aus der Vergangenheit dir plötzlich zeigt, wie sehr du dich selbst unterwegs verloren hast?
Ein Buch, das schon ein paar Jahre alt ist – und dennoch mitten ins Herz trifft.
(#subedition #letssublimate)
„Nur einen Horizont entfernt“ von Lori Nelson Spielman ist wie ein warmer Sommerregen auf der Seele. Sanft, tröstend, berührend – und doch mit einer Kraft, die etwas in Bewegung setzt. Es ist eines dieser Bücher, die man liest und dabei unweigerlich über das eigene Leben nachdenkt: über verpasste Träume, über Entscheidungen, über all das, was man irgendwann einmal wollte.
In der Geschichte begleiten wir Elisabeth, genannt „Liz“, eine erfolgreiche Lehrerin, die ihr Leben fest im Griff zu haben scheint. Doch nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter gerät alles ins Wanken. Statt eines gewöhnlichen Testaments hinterlässt ihre Mutter ihr eine Liste mit Lebenszielen, die Liz als Teenager geschrieben hat – Träume, Wünsche, Sehnsüchte aus einer Zeit, in der noch alles möglich schien.
Und nun soll Liz jedes einzelne dieser Ziele erfüllen, um ihr Erbe anzutreten.
Was zunächst fast ein wenig kindisch und absurd wirkt, entwickelt sich zu einer tiefgreifenden Reise zu sich selbst. Zu alten Träumen, die längst vergessen wurden. Zu Ängsten, die man lieber verdrängt. Und zu neuen Wegen, die man sich nie zu gehen getraut hätte.
Mit jedem Punkt auf der Liste wächst Liz über sich hinaus. Sie lernt loszulassen, neu zu vertrauen, mutiger zu sein – und ihr Herz wieder zu öffnen. Dabei begegnet sie Menschen, die sie verändern, und erkennt, dass das Leben oft ganz andere Pläne für uns bereithält, als wir es erwarten.
Lori Nelson Spielmans Schreibstil ist dabei einfach wunderschön: voller Gefühl, Wärme und Hoffnung. Jede Seite liest sich wie eine Umarmung, wie ein leiser Zuspruch, nicht aufzugeben und an das eigene Glück zu glauben. Man lacht, man weint, man hofft – und am Ende schließt man das Buch mit einem warmen Gefühl im Herzen.
Ein Roman über Verluste und Trauer, über zweite Chancen, über Mut und Selbstvertrauen. Und darüber, dass es nie zu spät ist, sich selbst wiederzufinden.
Ein Buch, das daran erinnert, dass Träume nicht verschwinden – sie warten nur darauf, endlich gelebt zu werden. 💛📖 - Hape Kerkeling
Der Junge muss an die frische Luft
(391)Aktuelle Rezension von: SeverusNyssenDer Junge muss an die frische Luft“ ist nicht einfach nur eine Autobiografie, sondern eine liebevoll erzählte Erinnerung an die prägenden Jahre des jungen Hape Kerkeling. Von der ersten Seite an nimmt er seine Leser*innen mit in die Welt des Ruhrgebiets der 1970er-Jahre – eine Welt voller Currywurstbuden, Nachbarschaftsleben, rauer, aber herzlicher Menschen und einer Familie, die ebenso Halt wie Bruchstellen bereithält.
Besonders beeindruckend ist, wie Kerkeling es schafft, kindliche Perspektive und erwachsene Reflexion miteinander zu verweben. Man liest von seiner frühen Begabung für Humor und Imitation, von ersten kleinen Auftritten vor der Familie, und spürt zugleich die Schattenseiten seiner Kindheit: die Depression und den viel zu frühen Tod seiner Mutter, die Leere, die dieses Ereignis hinterlässt, und die Suche nach einem Platz im Leben. Trotz dieser Schwere verliert das Buch nie seinen leichten Ton – es gibt immer wieder Szenen, die zum Schmunzeln bringen, weil sie mit feinem Humor und Selbstironie geschildert sind.
Das Faszinierende ist, dass Kerkeling weder verklärend noch bitter schreibt. Er blickt ehrlich zurück, ohne zu urteilen. Gerade dadurch entsteht eine Nähe, die berührt: Man fühlt mit dem kleinen Hans-Peter, wenn er in der Enge der Wohnung nach Luft schnappt, aber auch, wenn er durch seine Fantasie ganze Wohnzimmer in Bühnen verwandelt.
„Der Junge muss an die frische Luft“ ist ein Buch, das zeigt, wie aus Schmerz Kreativität wachsen kann, wie Humor zum Überlebensmittel wird und wie Erinnerungen – so traurig sie auch sein mögen – getragen sind von Liebe und Dankbarkeit. Es ist ein sehr persönliches Werk, das nicht nur Fans von Hape Kerkeling anspricht, sondern alle, die Geschichten über Kindheit, Verlust und die Kraft des Humors schätzen.
- Jussi Adler-Olsen
Selfies
(405)Aktuelle Rezension von: zwischenkapitelnundkaffeeBei der Reihe gibt es, wie vermutlich bei den meisten Reihen, bessere und schlechtere Teile. Dieser ist definitiv einer der besseren!
Die Geschichte startet langsam, mit mehreren Perspektiven und Zeitebenen, die nach und nach zusammenlaufen. Inhaltlich ist das extrem spannend. Man merkt schnell: Das hier ist kein leichter Krimi, sondern einer, der bewusst unter die Haut geht.
Carl und Assad funktionieren wie immer großartig zusammen und bringen zwischendurch genau die richtige Portion Humor in die düstere Handlung. Besonders gefallen hat mir die Geschichte um Rose, man bekommt einen viel tieferen Einblick in ihr Leben als bisher.
Ein kleiner Minuspunkt für mich waren allerdings die vielen, vielen Zeitebenen. Stellenweise war es einfach nur verwirrend und hat damit den Lesefluss kurz ausgebremst.
Insgesamt trotzdem ein sehr starker Krimi mit Tiefgang und Spannung.
Für Fans der Reihe definitiv lesenswert und durch das offene Ende freut man sich auf den nächsten Teil! - Cecelia Ahern
So klingt dein Herz
(561)Aktuelle Rezension von: KirschkompottSo klingt dein Herz war das erste Buch dass ich von der Autorin Cecelia Ahern gelesen habe. Es war eher durchschnittlich gut und hat mich mittelmäßig unterhalten. Der Mittelteil des Buches kam mir ziemlich lang gezogen vor. Zu dem war ziemlich viel im Buch vorhersehbar und dass hat mir die Lust am Lesen genommen.
- Josie Silver
Ein Tag im Dezember
(266)Aktuelle Rezension von: franzi__Franzi_Ach, wie traurig bin ich, dass dieses wunderbare Buch zu Ende ist. Nach dem intensiven Psychothriller, den ich zuvor gelesen habe, brauchte ich dringend eine gemütliche Wintergeschichte – und genau das habe ich in diesem Buch gefunden.
Jack und Laurie begegnen sich an einem eisigen Dezembertag, und in diesem Moment scheint es, als wäre es die Liebe auf den ersten Blick. Doch das Schicksal spielt nicht mit, und sie verpassen den richtigen Augenblick um Haaresbreite. Erst ein Jahr später sehen sie sich wieder, doch inzwischen ist Jack in einer Beziehung mit Sarah, Lauries bester Freundin. Ihre Liebe scheint unerreichbar, und was bleibt, ist eine Freundschaft, die sich über Jahre entwickelt. Diese Verbindung wird zu einem Anker, der ihnen durch die Turbulenzen ihres Lebens hilft, während sie einander Geheimnisse und Träume anvertrauen. Doch trotz dieser engen Freundschaft bleiben die tiefen Gefühle füreinander stets im Hintergrund präsent, nie ganz vergessen.
Die Erzählung dreht sich um zwei Menschen, die Schwierigkeiten haben, einander wirklich zu finden und sich aufeinander einzulassen. Jack und Laurie sind zwei Charaktere, die mir ans Herz gewachsen sind und die ich nicht so schnell loslassen werde. Zu keiner Zeit im Buch fühlte ich mich von ihnen entfernt oder verloren in der Handlung. Im Gegenteil: Jede Sekunde fieberte ich mit ihnen mit, erlebte Höhenflüge und tiefe Täler an ihrer Seite.
Der Schreibstil von Josie Silver hat mich durchweg begeistert. Besonders angenehm empfand ich die überschaubare Anzahl von Charakteren, die alle klar definiert und leicht nachvollziehbar waren. Diese Geschichte war für mich abwechslungsreich und bestach durch einen besonderen Charme, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat.
Ihr merkt, es war die perfekte Ergänzung zu meinem vorherigen Buch.
Eure franzelpanda
- Matthew Perry
Friends, Lovers and the Big Terrible Thing
(108)Aktuelle Rezension von: MelB2508Matthew Perrys Autobiographie wurde ein Jahr vor seinem Tod veröffentlicht. Lange habe ich mich nicht getraut, sie zu lesen, weil ich Angst vor dem hatte, wie "Chandler" in echt war. Und - das war nicht unberechtigt!
Matthew Perry ist teilweise wirklich wie seine Figur Chandler, aber ohne dessen Entwicklung und Reifung und vor allem ohne ein Happy End.
Wissend, was mit seinem Leben geschah, nachdem er das Buch geschrieben hatte, ist es natürlich maximal heftig, Sätze zu lesen wie "Ich habe Angst zu sterben" "Ich möchte nicht sterben" oder "Ich suche noch die wahre Liebe und wünsche mir Kinder". All das ist nicht eingetreten, er ist alleine in seinem Whirlpool ertrunken, er ist nicht nüchtern gewesen und nicht drogenfrei.
In Matthew Perrys Autobiographie gibt es Stellen, die wirklich sehr Insider-mäßig anmuten. Wir lesen über Castingprozesse, erfahren von Beziehungen und Freundschaften mit anderen berühmten Schauspielern und lesen über seine nicht so glückliche Kindheit und den märchenhaften Reichtum, den er durch Friends erworben hat. Gleichzeitig aber lesen wir auch von den tiefsten Tiefpunkten, von Operationen, Narben, Drogen, von Weinkrämpfen und Einsamkeit, von Verzweiflung und immer wieder von versuchten Entzügen, die entweder fehlschlugen oder später dann doch von den unvermeidlichen Rückfällen. Und das ist auch mein Kritikpunkt. Ich weiß, das Buch ist ehrlich und das honoriere ich auch. Aber es ist keine "schöne" Lektüre. Fernab von anderen Büchern von Menschen, die an einer Sucht litten und diese besiegt haben, wiederholen sich die Rückschläge wieder und wieder, was das Lesen wahnsinnig frustrierend und ein bisschen repetitiv macht. Auch die Selbstreflexion, die der Autor eindeutig hat, bringt ihm nichts und so war ich am Ende des Buches ausgelaugt und frustriert - und ehrlich gesagt, auch wütend. Ein Mensch, der so viel Geld verdient hat - obszön viel Geld! - damit, dass er in einer Fernsehserie mitgespielt hat, der immer nur tiefer sinkt und wieder und wieder die gleichen oder ähnliche Fehler macht, der macht mich am Ende des Buches einfach nur wütend. Er hatte alle Chancen und Möglichkeiten und er war nicht dumm, er wusste, was sein Verhalten bei ihm, seinem Körper, aber auch bei anderen Menschen, die ihm nahe stehen, auslösen würde - und trotzdem tat er es! Das ist etwas, was meinem eigenen Charakter so sehr entgegen steht, dass es mir einfach nicht möglich ist, entspannt damit zu sein. Und auch, wenn ich ein bisschen traurig bin, darüber, wie Matthew Perry gestorben ist und auch darüber, dass seine Wünsche nicht in Erfüllung gegangen sind, kann ich nicht tief mit ihm mit empfinden.
Das Buch kann ich auch nur eingeschränkt empfehlen, da es meiner Meinung nach einfach teilweise zu heftig geraten ist.
- Carolin Kebekus
Es kann nur eine geben
(108)Aktuelle Rezension von: AndersweltenAuch wenn ich nicht zum Kebekus-Fanclub gehöre… ach, was soll‘s! Lest dieses Buch oder hört euch das Hörbuch an - Carolin liest es selbst vor, was dem Ganzen eine Extra-Portion Authentizität gibt und zusätzlich die Pointe immer trifft.
Selten habe ich so viel gelacht und gleichzeitig gelernt, eigene Handlungsroutinen hinterfragt und überdacht. Definitiv ein weiteres wichtiges Werk zum Thema Feminismus, denn natürlich gibt es nicht DAS EINE WERK (aber definitiv ein guter Anfang und auch optimal, um am Thema dran zu bleiben) - und es ist verdammt beruhigend, dass es noch mehr gibt. Keine Angst also, für jeden Geschmack ist was dabei und es gibt keine Ausreden, sich nicht mit dem Thema zu beschäftigen.
- Mary Kay Andrews
Mit Liebe gewürzt
(145)Aktuelle Rezension von: BellearielleDie Idee des Buches ist nicht verkehrt, aber die Umsetzung ließ meiner Meinung nach zu wünschen übrig.
Vorallem die Dialoge fand ich z.T. unsinnig und nervig - genau so wie die Hauptdarstellerin.
Die einzelnen Inhalte waren gut gedacht, aber dann unlogisch bzw. unansprechend ausgeführt... ich habe mich wirklich durch das Buch gezwungen, in der Hoffnung, dass es noch besser wird.
Die Liebesgeschichte kam mir ebenfalls zu kurz... es war einfach nicht mein Ding.
Vielleicht liegt es auch an der Übersetzung, aber der Schreibstil hat mich überhaupt nicht angesprochen.
- Manfred Spitzer
Künstliche Intelligenz
(52)Aktuelle Rezension von: Franz_J__Bingenheimer
Spitzers " Künstliche Intelligenz ist ein notwendiges , kritisches Buch, das den Hype um KI hinterfragt und die gesellschaftlichen Schattenseiten beleuchtet . Es ist sehr empfehlenswert für Leser die, die verstehen wollen was KI wirklich macht . Es liefert das nötige Wissen um eine eigene Meinung zur rasanten digitalen Transformation zu bilden.
Das wissenschaftliche Buch hat mir gut gefallen !
- Margit Auer
Die Schule der magischen Tiere 5: Top oder Flop!
(77)Aktuelle Rezension von: a_buecherwurmInhalt
Miss Cornfields Klasse hat es gemeinsam geschafft in die TV-Quizshow „Top oder Flop“ zu kommen. Der nächste Wettkampf soll live an der Wintersteinschule aufgenommen und ausgestrahlt werden. Nicht nur der Direktor ist aufgeregt, auch die Schüler mit ihren magischen Tieren können es kaum erwarten gegen die Watzkeschule aus Berlin anzutreten. Doch irgendetwas ist faul bei den Wettkämpfen.
Meinung
Wieder ein tolles Abenteuer mit den magischen Tieren hat Margit Auer entstehen lassen. Uns hat es sehr gefallen, wie die Kinder sich organisiert haben. Gemeinsam finden sie aus für jeden Wettbewerb den in ihren Augen besten Kandidaten aus ihren Reihen, der antreten sollte. Dabei wird keiner verurteilt, sondern seine persönlichen Stärken erkannt und hervorgehoben. Schnell wird klar, die Klasse ergänzt sich und kann gemeinsam viel erreichen. Dabei erfahren sie natürlich jede Menge Unterstützung von ihren magischen Tieren. Auch bisherige Aussenseiter wie Franka wird von der Klasse besser kennengelernt und trotz ihrer rebellischen Art findet sie ihren Platz und Anschluss in der Klasse. Von uns gibt es 5 von 5 Sternen.
- Hank Green
The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding
(261)Aktuelle Rezension von: jskDiese Buch ist mehr als ich gedacht hatte. Ja ich habe mich dafür interessiert. Klar hat es mich angesprochen, doch das es so eine Wucht ist, damit hätte ich nie und nimmer gerechnet.
Was ich so daran mag?
Es ist witzig. So eine Art trockener Humor begleitet den Leser durch eine Aberwitzige Vorstellung eines Szenarios, welches Möglich jedoch mehr als unwahrscheinlich ist. April, die Hauptfigur, wird über Nacht zur Berühmtheit und nicht nur das sie hat mit Außerirdischen zu tun. Nicht nur ihre Welt sondern die ganze Welt steht Kopf. Doch das ist gar nicht das große Ding, das große Ding ist, dass der Autor es schafft diese Situation so packend darzustellen und dabei die verschiedensten Themen abzuhandeln. Man bekommt ein Gefühl wie es ist, wenn man alles posted. Das diese gläserne Welt in der wir leben vielleicht doch auch ihre Schattenseiten hat. Es ist wirklich ein Meisterwerk und in so eine Rezension gar nicht richtig zu fassen.
Ich leg diese Buch allen ans Herz und empfehle einfach jeden sich die Zeit zu nehmen und es selbst zu lesen!
- Arno Strobel
Schlusstakt
(177)Aktuelle Rezension von: ScholuArno Strobels Jugend-Thriller „Schlussakt“ ist ein echter Pageturner, der sich wunderbar flüssig weglesen lässt. Die Handlung ist so spannend wie makaber: Die 50 besten Teilnehmer einer Casting-Show reisen auf eine einsame Insel, um den Sieger zu küren – doch selbst als eine Teilnehmerin unter mysteriösen Umständen stirbt, laufen die Kameras einfach weiter. Wir erleben das Geschehen hautnah mit Vicky, die eher durch Zufall in den Wettbewerb geraten ist. Ihre Art ist fast schon zu gut für dieses Haifischbecken; statt verbissen ihre Songs zu üben, unterstützt sie lieber ihre Konkurrenten. Auch wenn man sie als Leser manchmal schütteln möchte und sich fragt: „Mensch Mädchen, was tust du da eigentlich?“, bleibt sie eine sympathische Identifikationsfigur, mit der man bis zum Schluss mitfiebert. Zusätzliche Gänsehaut garantieren die geheimnisvollen Einschübe aus der Sicht einer unbekannten „Sie“, die das Rätselraten ordentlich anheizen. Wer keine tiefschürfende Psychostudie, sondern packende, kurzweilige Unterhaltung sucht, bekommt hier eine Geschichte geliefert, die am Ende alle Fäden logisch verknüpft und den Leser absolut zufrieden zurücklässt.
- Torsten Sträter
Du kannst alles lassen, du musst es nur wollen
(113)Aktuelle Rezension von: shinyJulieIn dieser Sammlung sind Texte aus verschiedenen Programmen von Torsten Sträter enthalten.
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Torsten Sträter ist einer meiner liebsten Comedians, deshalb habe ich die Chance genutzt und mir das Buch direkt ausgeliehen, als ich die Möglichkeit hatte. Wie immer war der Wortwitz und der Schreibstil einfach nur großartig, er findet einfach die perfekten Formulierungen, die vor allem zum Lachen einladen. Größtenteils waren die Themen wirklich gut gewählt und haben entweder voll und ganz meine Meinung getroffen, oder haben zumindest zum Nachdenken angeregt. Nur der Text zu Corono hat mich so gar nicht abgeholt. Aber alles in allem war das Buch sehr witzig und ich werde auf jeden Fall noch Ausschau nach anderen Büchern von Torsten Sträter halten. - Ivy Paul
Mörderische Teatime
(29)Aktuelle Rezension von: BibiBuecherbiber„Eine kleine Stadt, ein charmantes Café und ein Mord, der die Teatime abrupt beendet – das klingt nach meinem perfekten Nachmittagskrimi!
Ivy A. Paul entführt uns in eine gemütliche Welt voller Tee, Gebäck und Geheimnisse. Die Charaktere sind lebendig und liebenswert, und die Protagonistin hat eine charmante, schlagfertige Art, die mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Der Kriminalfall selbst ist clever aufgebaut und hält einige überraschende Wendungen bereit.
Die Atmosphäre, die Paul so wunderbar einfängt, macht das Buch zu einem echten Wohlfühlkrimi. Es ist ein Buch, das sich wie eine kuschelige Decke anfühlt – trotz des Mordes im Zentrum der Geschichte.
Mein Fazit: Ein Wohlfühlkrimi mit Charme und Spannung – perfekt für alle, die gerne mit einer Tasse Tee in der Hand miträtseln.
- Karl Olsberg
Mirror Welt: Prequel
(37)Aktuelle Rezension von: MissRose1989Das Cover schaut sehr spannend aus, man kann es schon als futuristisch ansehen und das Cover passt natürlich auch gut zu dem eigentlich Thriller, zu dem dieser E-Book das Prequel ist.
Mirror - die Zukunft nach unserem Smartphones, was die Welt besser machen soll, aber mehr Probleme schafft als es löst. In diesen 5 kleinen zusammenhängenden Geschichten bekommt man einen Eindruck von den Funktionen, die ein Mirror uns geben kann, was aber auch gleichzeitig für Probleme damit entstehen. Man erlebt schon mal einen kleinen Auszug aus dem, was uns im Hauptbuch erwarten wird.
Karl Olsberg (promovierte über Anwendungen künstlicher Intelligenz und gründete mehrere preisgekrönte Start-ups) hat einen sehr spannenden Schreibstil und man merkt, dass hier ein Autor am Werk ist, der von der Materie, über die er schreibt, sehr viel Ahnung hat und die Anwendungen des Mirrors wirklich sehr weitreichend ist.
Das Prequel ist wirklich ein guter Appetitanreger für den kompletten Roman rund um Mirror und da das Prequel kostenlos ist, kann man sich schon mal einen kleinen Eindruck des Buches verschaffen.
Daher absolut kein Fehlgriff sondern spannend geschrieben und macht absolut Lust auf mehr.
- Kate Meader
Love Recipes – Verführung à la carte
(118)Aktuelle Rezension von: zeilenzumverliebenDer erste Teil der love recipes Reihe konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Die Szenarie finde ich zwar ansprechend und auch gut umgesetzt, allerdings sind die Emotionen bei mir nicht übergesprungen.
Die story hat gut gestartet, leider konnte in meinen Augen die Dynamik nicht ganz beibehalten werden und an einigen Stellen, habe ich die Zusammenhänge nicht ganz verstanden.
Ich will aber auch nicht nur negatives über das Buch verbreiten, sondern muss sagen, dass ich das Zusammenspiel aus Kochen, Restaurants, Presse etc. eine interessante Kombi mit viel Potenzial fand.
Die De-Luca Familie finde ich toll, da hier gezeigt wird, dass man ganz als Familie funktioniert, auch wenn alle komplett verschieden sind.
- Christina Lauren
Dirty Rowdy Thing - Weil ich dich will
(57)Aktuelle Rezension von: GypsyEine Nacht in Vegas vor paar Monaten bescherte Harlow und Finn eine 12 Stündige Ehe...
Eine Ehe, die sie annullieren ließen und für eine Zweckaffäre austauschten.
Ihre Freunde, die zufällig damals den gleichen Einfall hatten blieben trotz Annullierung in Kontakt und deshalb treffen Finn und Harlow wieder aufeinander.
Diesmal ist es aber nicht nur eine Affäre, denn sie sprechen sich zum ersten Mal tatsächlich aus und werden Freunde. Freunde, die mehr werden könnten, denn damals in Vegas hatten beide vielleicht doch mehr aneinander erkannt, als sie vielleicht vermutet hatten.
Meinung:
Das Autorenduo Christina Lauren zeigen Tiefe und konnten mich sowohl von der Geschichte her als auch mit ihrem Schreibstil überzeugen.
Es ist eine zuckersüße Geschichte mit einem Hauch zum Nachdenken.
Kleines Minus: Ein Handlungsfehler ist mir aufgefallen, weil aus 2 Tagen 2 Wochen wurden....
Fazit:
Heißer Kanadier trifft auf "launische" Amerikanerin. Heißer geht es nicht! - Tom Barbash
Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens
(80)Aktuelle Rezension von: herr_hyggeNew York im Januar 1980. Anton Winter ist Anfang 20 als er nach einem Jahr bei den Peace Corps in Afrika zu seiner Familie zurückkehrt. Sein Vater Buddy moderierte eine erfolgreiche Late-Night-Show, bis er zwei Jahren zuvor, vor laufenden Kameras einen Nervenzusammenbruch erlitt und aus dem Studio türmte.
Nun fühlt sich Buddy bereit für ein Comeback und Anton soll ihm dabei helfen wieder durchzustarten. Dabei könnte den beiden ihr Nachbar John Lennon helfen, denn eine Wiedervereinigung der Beatles in Buddys neuer Show wäre ein Garant für deren Erfolg.
Doch Anton ist sich unsicher ob er mit einsteigen soll, da er endlich sein eigenes Ding durchziehen möchte um aus dem Schatten seines berühmten Vaters zu treten…
Vor der Kulisse des legendären Dakota Buildings im New York des Jahres 1980 erzählt uns Tom Barbash eine authentische Vater-Sohn-Geschichte und verwebt gekonnt fiktive Charaktere mit historischen Figuren, gleichzeitig kreiert er eine Liebeserklärung an die Stadt und an ein längst vergangenes Jahrzehnt.
Leider hat mich die Geschichte der Winters und John Lennon am Ende aber nicht richtig gepackt.
Der Roman ist sprachlich gesehen solide verfasst und lässt sich gut lesen. Allerdings wirken die Ereignisse arg gestückelt und der Protagonist Anton scheint die meiste Zeit nur anteilnahmslos zuzusehen und sich von seinem Vater immer wieder unter Beschlag nehmen zu lassen. Darüber hinaus, war es mir nicht möglich einen Draht zu den einzelnen Figuren zu finden.
Was mich dazu bewogen hat, dass Buch nicht weg zu legen, waren die kleinen New Yorker Geschichten und Wahrheiten die in den Roman mit eingewebt sind. Diese ließen in meinen Gedanken eine Zeit auferstehen, die ich gerne miterlebt hätte. Noch dazu hat das Buch es geschafft, dass ich mich über das Dakota Building und über John Lennon und Yoko Ono informiert habe, was ich wiederum sehr interessant fand. Von daher möchte ich dieser Lektüre wenigstens ein bisschen was abgewinnen und schließlich ist auch das Cover wunderschön. 😉🤣 - Karen Doornebos
Rendezvous mit Mr Darcy
(17)Aktuelle Rezension von: Die-GlimmerfeenIch gestehe das niedliche Cover und die Worte 'Mr Darcy' haben mich sofort angesprochen.
Die TV-Sendung 'Der Bachelor' trifft auf das Jahr 1812 ... Das ist interessant und hört sich nach etwas Neuem an (zumindest hatte ich so etwas noch nicht gelesen). Frauen, die in einer neuen Reality Show um ihren persönlichen Mr Darcy kämpfen. Alles unter dem Deckmantel und Regeln der Regency. Spannend! Und das obwohl ich um Reality TV eigentlich einen großen Bogen mache.
Die Besonderheit dieses Buches liegt darin, dass es zwar versucht die Kerzenscheinromantik aufrecht zu erhalten, dass jedoch ebenso die Schattenseiten es Lebens damals in den Mittelpunkt rücken. Viele Passagen sind Erklärungen des damaligen Lebens und handeln von all den Dingen, die uns Jane Austen ebenso wie BBC Verfilmungen vorenthalten. Da sie noch dazu in einem belehrenden Ton daher kommen, könnten diese Passagen abschreckend und langatmig wirken, wer sich für das Leben im Jahr 1812 jedoch interessiert, wird Freude daran haben können.
Das Herrenhaus & Park Setting, dass ich in den Jane Austen Verfilmungen so liebte, war auch hier fester Bestandteil. Die Charaktere führten locker durch die Handlung, auch wenn mich die Protagonistin aufregen konnte (zeigt, aber auch, dass ich wirklich eintauchte in die Geschichte).
Letztlich war es für mich kein richtiger/klassischer Liebesroman. Dafür war alles zu durcheinander und es hätte meiner Meinung mehr Szenen von dem letztlichen Paar selbst geben können. Ein bisschen 'Austenland' und ein bisschen 'Lost in Austen'.
Ich habe es jedoch sehr gerne gelesen. - Jürgen von der Lippe
Nudel im Wind
(29)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderZuerst einmal möchte ich sagen, dass ich echt ein großer von von Jürgen von der Lippe bin. Geistreich mit großartigem Wortwitz und viel Tiefe, so kenne und schätze ich ihn und so mag ich auch seine Texte, Stories und auch Gedichte. Nudel im Wind kommt jetzt also als Roman. Die Frau des Protagonisten meint, er solle doch einen Roman schreiben und da macht er sich auch schon dran. Er will einen Plot schreiben, über ein Fernsehteam, dass eine Abnehmshow macht. Hier sollen diverse Personen gegeneinander antreten und es soll spannend und was ganz Neues werden. Leider ist weder die Idee noch der Plot mit der Fernsehshow etwas Neues. Der Erzählfluss bleibt immer wieder stecken und kommt ins stocken und man weiß gar nicht mehr, wo es hin gehen soll. Dann gibts aber auch viel Tempo und herrliche Witze und super Beschreibungen über schickimicki Essen und dergleichen, wo man herzlich lachen kann. Aber leider bleibt vieles auf der Strecke und ich muss ehrlich sagen, dass einem die meisten Figuren irgendwann egal sind. Jürgen von der Lippe hat Talent und einen herrlichen Humor, das schimmert auch hier immer wieder durch, aber als ein 240 Seiten Roman, kann Nudel im Wind leider nicht überzeugen. Schade eigentlich...
- Andrew Kaplan
Homeland: Carries Jagd
(17)Aktuelle Rezension von: ZsadistaBeirut, 2006. Die CIA Agentin Carrie Mathison wird zu einem geheimen Treffen zitiert. Doch irgendetwas läuft schief und sie muss flüchten. Selbst als sie im Safe-House der CIA eintrifft, sind kurz darauf die Verfolger vor der Tür. Carrie wittert eine Sicherheitslücke im Hauptquartier.
Doch keiner glaubt ihr. Sie wird zurück nach Amerika zitiert. Doch kurz vorher erlangt sie, durch eine Informantin, an brisante Hinweise auf einen Terror-Anschlag.
Carrie lässt nicht locker und verfolgt sogar in Amerika ihre Spur weiter. Was erneute Folgen für sie hat.
„Homeland – Carries Jagd“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Andrew Kaplan.
Ich habe Homeland die Serie angesehen, jetzt auch nicht bis zum Ende, aber sehr viele Folgen. Carrie fand ich von Anfang an unsympathisch und in der Serie wird sie halt immer schlimmer. Deswegen habe ich den Rest nicht angesehen. Ich wollte dem Buch, das ihren Anfang schildert, eine Chance geben.
Ich habe allerdings auf Seite 115 abgebrochen. Es war mir unmöglich den Rest zu lesen. Da die Serie schon eine gute Zeitlang her ist, wusste ich nicht mehr, wie nervig Carrie war. Vielleicht war es in der Serie am Anfang aber auch nicht so schlimm gewesen, ich weiß es nicht mehr.
Carrie hat ein psychisches Problem und ist von Tabletten abhängig. Da sie die nicht immer gleich bekommt, dreht sie durch und geht mir gehörig auf die Nerven. Nach ihrem zweiten Sex-Abenteuer hab ich dann aufgegeben. Es interessierte mich nicht und passte auch nicht in die Story.
Auch so verstand ich nicht wirklich, wie so eine Person, so einen Posten bekommt. Auch die ach so wichtige Info aus Beirut über einen Anschlag, fand ich jetzt nicht so, dass man da so einen Terz machen müsste. Irgendwann, demnächst, irgendwo mit irgendwas. Und dann fragt sie sich allen Ernstes, warum nicht alle Welt schreiend herum rennt und Panik schiebt? Dafür erklärt sie in gefühlten jedem Kapitel, dass sie beinahe entführt wurde. Ja, Carrie, ich weiß es mittlerweile.
Ich hatte mich echt gefreut über das Buch. Kleine Kapitel, groß geschrieben, lässt sich soweit auch super schnell lesen. Wenn es eben nicht so eine nervige Story hätte.
Vielleicht wirklich nur ein Buch für richtige Fans der Serie. Für mich war es halt nichts. Zu viel drum herum, zu viel Krankheit, zu abgefahren und irgendwie keine wirkliche Story.























