Bücher mit dem Tag "fesselnd"
474 Bücher
- Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr
(11.882)Aktuelle Rezension von: Magische_BuchweltMeine Meinung:
"Ein ganzes halbes Jahr" ist für mich eine der bewegensten Liebesgeschichten überhaupt. Eine Geschichte über Liebe und Hoffnung.
Manchmal ändert ein Schicksalsschlag alles.
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.
Lou und Will haben mein Herz erobert beide sind authentisch gezeichnet, so dass man sich gut identifizieren und ihre Gefühle nachvollziehen konnte. Während Lou eine Lebensfreude pur ist Will auf Grund eines Unfalls verständlicher weiße oft depressiv. Beide machen im Verlauf eine große Charakterliche Entwicklung. Lou gewinnt an Stärke und Selbstbewusstsein, und Will sieht dass Leben Überraschungen bereit hält, wenn man es am wenigsten erwartet.
Ich fande die Reise die die beiden gemeinsam erleben wunderschön.
Die Autorin hat hier eine gelungene Balance zwischen Dramatik und einem zarten Humor gefunden, der die Handlung immer wieder Leichtigkeit verlieh.Tortz Wendungen, gab es Zwischenzeitlich dennoch einige Längen. Ich habe bis zum mit den beiden mitgeliefert, gelacht und geweint.
Das Ende hat mich wirklich traurig gemacht. - Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
(19.537)Aktuelle Rezension von: SheekoAls großer Potterhead kann ich nur sagen, das jeder die Harry Potter Bücher gelesen haben muss. Es ist so viel mehr Geschichte als in den Filmen, viele kleine Details die in den Filmen zu sehen sind aber erst beim Lesen deutlich werden und sinn ergeben. Ich habe die Bücher schon sehr oft gelesen aber bin jedes mal auf neues begeistert. Es ist eine Geschichte die fantasy, Freundschaft, Verlust zeigt. Es ist leicht sich schnell in die Charaktere einzufinden und mitzufiebern. Manchmal ist es etwas schwer die "schweren wörter" kinder zu übersetzen, weil es schon sehr viele "ältere" wörter beinhaltet, aber es schadet nicht beim Lesen.
- Rebecca Yarros
Fourth Wing – Flammengeküsst
(2.491)Aktuelle Rezension von: MESZIch muss sagen, ich habe mich lange nicht an das Buch heran getraut weil ich die Sorge hatte, dass es eine schnulzige Liebesgeschichte wird. Aber ich hatte so eine Liste auf eine Drachengeschichte weshalb ich es nun doch gelesen habe.
Und was soll ich sagen, es war phänomenal.
Ich könnte sofort weiter lesen. Leider fehlen mir nur die anderen Teile.
Immer wenn ich dachte es ist an der Grenze langweilig zu werden, hat es die Autorin geschafft im richtigen Moment die Spannung wieder anzufachen.
Das Einzige was mich wirklich stört ist das offene Ende. Insbesondere weil ich nun gelesen habe, dass der dritte Teil auch ein offenes Ende hat und es noch keinen Vierten gibt. Nun bin ich am überlegen ob ich den zweiten wirklich schon lesen mag.
Für den ersten lasse ich eine klare Leseempfehlung da.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
(3.659)Aktuelle Rezension von: JemasijaDieses Buch lag ca. ein Jahr auf meinem SuB und ich frage mich ernsthaft, warum. Ich habe Dornen und Rosen innerhalb eines Tages verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen. Bevor ich mit dem Lesen angefangen habe, war mir bewusst, dass diese Reihe für viele ein absolutes Highlight ist, vor allem wenn man sich auf BookTok und Co. umschaut. Gleichzeitig hatte ich oft gehört, dass Band 1 im Vergleich zu den anderen Bänden nicht so spannend sein soll, aber das konnte ich nur teilweise nachvollziehen. Falls euch Band 1 also nicht komplett umhaut, dann lest bitte weiter.
Der Einstieg ist stellenweise sogar schleppend. Die Handlung schreitet zwar voran, konzentriert sich aber vor allem auf das World Building. Man lernt Feyre kennen, die Welt der Fae, die der Menschen, die Regeln und die Figuren, ohne dass zunächst besonders viel passiert. Für mich hat das trotzdem funktioniert, weil ich es mochte, langsam in diese Welten hineingezogen zu werden. Ab etwa der Hälfte des Buches nimmt die Geschichte dann spürbar Fahrt auf und ab diesem Punkt war ich komplett verloren.
Der Schreibstil hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Ich war emotional investiert, habe mitgefiebert und konnte mich der Atmosphäre kaum entziehen. Feyre ist eine starke, eigenständige Protagonistin, die für mich sehr schnell greifbar wurde. Auch die Dynamiken zwischen den Charakteren, die Spannungen und späteren Wendungen haben mich überzeugt. Besonders die zweite Hälfte des Buches hat gezeigt, warum diese Reihe so geliebt wird.
Auch wenn Band 1 stellenweise schleppend ist, habe ich alles an dieser Geschichte geliebt. Ich bin sehr froh, dass Band 2 und 3 bereits in meinem Regal stehen, denn ich werde direkt weiterlesen. Rückblickend ärgere ich mich nur darüber, dass ich so lange gewartet habe.
Ein Auftakt, der vielleicht Zeit für den Einstieg braucht, sich aber absolut lohnt. Für mich ein gelungener Start in eine Reihe, auf die ich mich jetzt umso mehr freue.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele
(17.919)Aktuelle Rezension von: FineAnders"Die Tribute von Panem" habe ich gelesen, weil meine Tochter sich ganz dringend das Buch gewünscht hatte, und es unbedingt lesen wollte. Als es da war, hab ich´s halt auch gelesen.
An sich fand ich die Geschichte irre toll, spannend und mitreißend, gradezu süchtig machend.
Aber den Schreibstil mochte ich nicht so sehr. Durch die Erzählung aus der Sicht der Hauptdarstellerin ist von vorneherein klar wie es ausgehen wird. Außerdem blieben die anderen Charaktere dadurch eher farblos für mich.
Ja und dann... muss es denn so derartig brutal sein? Das war erschreckend. Ich hätte mir da wenigstens tiefere Hintergrundinformationen gewünscht, wie diese Brutalität zustande kommt.
Trotzdem lese ich auch die restlichen Bücher dieser Reihe. Ich mag Unvollständigkeit nicht und es ist spannend.
- Diana Gabaldon
Feuer und Stein (Outlander 1)
(2.686)Aktuelle Rezension von: Roxy31📖 Mein Eindruck zu
Outlander Feuer und Stein
Outlander Feuer und Stein ist eines dieser Bücher, bei denen man schon nach wenigen Seiten merkt, dass einen mehr erwartet als nur eine schöne Geschichte. Diana Gabaldon verbindet hier Liebe, Abenteuer, Historie und ein kleines bisschen Magie zu einem Roman, der einen komplett in eine andere Welt zieht. Für mich ist dieses Buch nicht einfach nur Unterhaltung, sondern ein echtes Eintauchen in Gefühle, Landschaften und menschliche Schicksale.
Schon der Einstieg hat mich neugierig gemacht, weil er ruhig beginnt und dann Stück für Stück Tiefe entwickelt. Man merkt schnell, dass hier nicht gehetzt erzählt wird, sondern mit viel Raum für Atmosphäre und Charaktere.
🕰️ Worum geht es?
Im Mittelpunkt steht Claire Randall, eine ehemalige Krankenschwester, die nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihrem Mann Frank durch Schottland reist. Bei einem Besuch der geheimnisvollen Steinkreise von Craigh na Dun geschieht das Unfassbare: Claire wird in das Jahr 1743 zurückversetzt.
Plötzlich findet sie sich in einer Zeit wieder, in der andere Gesetze, andere Rollenbilder und vor allem große Gefahren herrschen. Zwischen Jakobitenaufständen, Clanstrukturen und politischen Spannungen versucht Claire zu überleben und einen Weg zurück in ihre eigene Zeit zu finden. Dabei begegnet sie Jamie Fraser, der nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Herz nachhaltig verändert.
Was die Geschichte so besonders macht, ist die Mischung aus historischer Genauigkeit, emotionaler Tiefe und einer Liebesgeschichte, die sich langsam und glaubwürdig entwickelt.
✍️ Schreibstil und Atmosphäre
Gabaldons Schreibstil ist sehr bildhaft, detailreich und gleichzeitig angenehm flüssig. Sie nimmt sich Zeit, Landschaften, Gerüche, Stimmungen und innere Gedanken auszumalen. Dadurch entsteht eine unglaubliche Nähe zu den Figuren und zur schottischen Umgebung.
Manchmal wirkt der Stil bewusst ruhig und ausführlich, aber genau das hat für mich den Reiz ausgemacht. Ich hatte nicht das Gefühl, schnell durch die Handlung zu hetzen, sondern wirklich Teil der Reise zu sein. Besonders die Beschreibungen von Natur, Burgen und dem Alltagsleben im 18. Jahrhundert fand ich faszinierend.
Die Autorin schafft es, Geschichte lebendig wirken zu lassen, ohne dass es trocken oder belehrend wird.
👥 Figuren und emotionale Tiefe
Claire ist eine starke, eigenständige Protagonistin. Sie passt sich nicht einfach an, sondern denkt, hinterfragt und handelt mutig. Gerade dieser innere Konflikt zwischen Pflicht, Vernunft und Gefühl macht sie sehr menschlich.
Jamie Fraser ist weit mehr als ein klassischer Liebesheld. Er ist verletzlich, loyal, humorvoll und trägt seine eigene Geschichte mit sich. Die Beziehung zwischen Claire und Jamie entwickelt sich langsam, nachvollziehbar und emotional intensiv.
Auch die Nebenfiguren wirken lebendig und nicht wie bloße Kulisse. Sie geben der Geschichte Tiefe und sorgen dafür, dass sich die Welt von Outlander echt und greifbar anfühlt.
Für mich liegt die große Stärke des Buches in der Art, wie Gefühle, Zweifel, Hoffnung und Angst erzählt werden, ohne kitschig zu wirken.
💫 Spannung, Romantik und Geschichte
Outlander Feuer und Stein ist kein reiner Liebesroman und kein klassischer Abenteuerroman, sondern eine gelungene Mischung aus beidem. Es gibt ruhige, gefühlvolle Momente, aber auch gefährliche, spannende Situationen, politische Intrigen und moralische Entscheidungen.
Besonders gefallen hat mir, dass die Zeitreise nicht als bloßer Effekt genutzt wird, sondern echte Konsequenzen für Claire hat. Sie steht ständig zwischen zwei Welten, zwei Zeiten und zwei Leben.
Das Tempo ist nicht permanent hoch, aber genau richtig, um Spannung aufzubauen und gleichzeitig Raum für Emotionen zu lassen.
📌 Stärken
- Sehr dichte, atmosphärische Erzählweise
- Starke, glaubwürdige Hauptfiguren
- Eine Liebesgeschichte mit Tiefe
- Historische Details, die lebendig wirken
- Gute Balance zwischen Spannung, Gefühl und Geschichte
⚠️ Kleine Schwächen
- Der Einstieg ist eher ruhig und könnte Geduld erfordern
- Manche Passagen sind sehr ausführlich
- Wer schnelle Action sucht, braucht etwas Durchhaltevermögen
🧠 Mein Gesamteindruck
Outlander Feuer und Stein ist für mich ein Roman, den man nicht einfach liest, sondern erlebt. Ich habe mit Claire gehofft, gezweifelt, geliebt und gelitten. Die Geschichte fühlt sich groß an, ohne überladen zu sein, und emotional, ohne kitschig zu wirken.
Gerade diese Mischung aus Zeitreise, Historie und Herz macht das Buch für mich so besonders. Es bleibt nicht an der Oberfläche, sondern nimmt sich Zeit für Menschen und ihre Entscheidungen.
⭐ Fazit und Bewertung
5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
Outlander Feuer und Stein von Diana Gabaldon ist ein atmosphärischer, gefühlvoller und spannender Roman, der Geschichte und Romantik auf wunderbare Weise verbindet. Mit starken Figuren, einer intensiven Liebesgeschichte und einer lebendigen Welt zieht das Buch einen vollkommen in seinen Bann. Für alle, die gern tief in Geschichten eintauchen und sich von Emotionen und Historie tragen lassen, ist dieser Auftakt der Outlander Reihe ein absolutes Lesehighlight
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Erwählte
(3.148)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BIch hatte vor dem Lesen viel über die „Throne of Glass“- Reihe gehört und war daher sehr gespannt, mit „die Erwählte“ nun den Auftakt zu machen. Und wie erwartet war die Geschichte spannend, die Charaktere toll und der Schreibstil flüssig.
Zu Beginn kommen einige Informationen auf einmal, sodass man direkt in die Geschichte hineingeworfen wird. Man findet sich dann aber auch relativ schnell in der fremden Welt zurecht. Und kann sich in deren Aufbau und Details verlieren. Alles wird toll, bildhaft und nachvollziehbar beschrieben und es macht extrem viel Spaß, die Besonderheiten dieser Welt kennenzulernen.
Celaena ist eine tolle Protagonistin. Ihr Charakter ist extrem willensstark, mutig und vorlaut, aber auch mitfühlend und liebevoll . Toll fand ich aber auch, dass man zusätzlich Dorian und Kael als Protagonisten hat, sodass man durch die ständig wechselnde Sicht der Drei verschiedene Perspektiven auf das Geschehen - und die sich entwickelnden Gefühle - erhält.
Auch alle anderen Charaktere haben sehr gut in die Geschichte gepasst und wurden so realistisch beschrieben, dass sie diese mit Leben füllen konnten. Den selben Effekt hatten auch die Beschreibungen (vor allem der Emotionen von Celaena, die man dadurch als Leser selbst nachempfinden konnte).
Die Lovestory ist tatsächlich weniger präsent zutage getreten als ich es erwartet hätte, das hat aber überhaupt nicht gestört, weil sie sich auf ihre Weise perfekt in die Geschichte eingepasst und diese ganz natürlich begleitet hat.
Die Story insgesamt ist faszinierend, wobei ich auch sehr gespannt bin, was im Rest der Reihe noch alles auf den Leser zukommt…
Insgesamt kann ich das Buch also auf jeden Fall (als Romantasy) weiterempfehlen und bin sehr gespannt auf die nächsten Teile.
- Cornelia Funke
Tintenwelt 1. Tintenherz
(10.905)Aktuelle Rezension von: lealiestzwischen_den_zeilenTintenherz war das erste etwas umfangreichere Buch, das ich als Kind von meiner Oma geschenkt bekommen habe. Anfangs war ich noch kritisch und weigerte mich, so einen für mein damaliges Empfinden "dicken Wälzer" zu lesen; aus Langeweile fing ich dann eines abends dann doch an und konnte das Buch danach kaum mehr aus den Händen legen.
Funkes Schreibstil, der einen förmlich in die Geschichte hineinsaugt, die düster-magische Atmosphäre, die wunderbar ausgearbeiteten Figuren - hier allen voran der Feuertänzer Staubfinger - begeistern mich auch noch heute nach wie vor. Die Beziehung zwischen Protagonistin Meggie und ihrem Vater Mo ist etwas ganz Besonderes und die Beschreibungen von Elinors Bibliothek lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Die Liebe zu Büchern wird auf jeder Seite spürbar - die Buch-Fürsorge von Buchbinder Mo, Elinors Büchersammlung, Fenoglio als Schöpfer der Tintenwelt und die magische Gabe des Lesens von Vater und Tochter.
Ein gelungener Auftakt für eine der besondersten Jugend-Fantasy-Reihen überhaupt. Ganz klare Lese-Empfehlung für Jung & Alt!
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
(2.117)Aktuelle Rezension von: SIMBOInhalt
Im dritten Band der Reihe steuert Prythian unaufhaltsam auf den offenen Krieg zu. Feyre und ihre Verbündeten stehen vor weitreichenden Entscheidungen, politischen Allianzen und strategischen Planungen, während die Bedrohung durch Hybern immer konkreter wird. Freundschaften, Loyalitäten und persönliche Opfer rücken dabei ebenso in den Fokus wie die Frage, welchen Preis der Sieg letztlich fordern wird.
Meine Meinung
Obwohl zwischen Band 2 und diesem Teil bei mir eine Pause von rund drei Monaten lag, war ich nach wenigen Kapiteln wieder komplett in der Geschichte angekommen. Der Schreibstil ist nach wie vor unglaublich fesselnd, atmosphärisch und emotional und hat mich schnell wieder in diese Welt hineingezogen.
Kritisch sehe ich allerdings vor allem die Längen im Mittelteil. Ein Großteil des Buches besteht aus strategischen Überlegungen und Planungen rund um den Krieg gegen Hybern. Diese Passagen sind zwar wichtig, haben sich für mich aber stellenweise sehr gezogen. An einigen Punkten hätte eine Straffung der Handlung dem Buch gutgetan, ohne an Tiefe zu verlieren.
Dadurch hat mich Band 3 insgesamt weniger mitgerissen als der zweite und teilweise auch der erste Band. Es passiert zwar objektiv viel, doch durch die vielen Ausschweifungen verschwimmt einiges miteinander und verliert etwas an emotionaler Wirkung.
Das letzte Viertel, insbesondere die letzten rund 150 Seiten, war zunächst unglaublich stark. Die Ereignisse haben mich emotional komplett mitgenommen und ich habe beim Lesen mehrfach Tränen vergossen. Allerdings wurden einige dieser sehr intensiven Momente in den darauffolgenden Kapiteln wieder relativiert, was ihnen rückblickend etwas von ihrer Wucht genommen hat. So sehr ich die Auflösungen emotional mochte, haben sie für mich einen Teil der zuvor aufgebauten Dramatik abgeschwächt.
Charaktere
Besonders geliebt habe ich Feyres Entwicklung. Sie ist längst nicht mehr nur die Kämpferin, sondern wird zunehmend durchtrieben, strategisch und manipulativ. Genau diese Facetten haben mir extrem gut gefallen. Ihre innere Stärke, ihre Anpassungsfähigkeit und ihr Wachstum gehören für mich zu den größten Highlights dieses Bandes.
Auch Rhysands Inner Circle bleibt ein absoluter Wohlfühlfaktor. Die Dynamik zwischen den Figuren ist so liebevoll und warm, dass man beim Lesen selbst dieses Gefühl von Freundschaft und Familie spürt. Diese Verbundenheit macht die Geschichte emotional unglaublich greifbar.
Rhysand selbst ist für mich weiterhin eine absolute Green Flag.Entgegen vieler Stimmen im Social Read auf Reado muss ich außerdem sagen, dass mir Nesta in diesem Band zunehmend sympathischer wurde. Ja, sie ist patzig, schwierig und temperamentvoll, aber genau das macht sie so interessant. Man spürt sehr deutlich, dass hinter ihrem Verhalten mehr steckt, als sie nach außen zeigt.
Auch Elain ist mir in diesem Band deutlich näher ans Herz gewachsen und wirkt viel präsenter und greifbarer als zuvor.Fazit & Empfehlung: ⭐⭐⭐⭐
Das Reich der sieben Höfe – Sterne und Schwerter ist ein emotionaler und bedeutender dritter Band mit starken Charakterentwicklungen und vielen intensiven Momenten. Die strategischen Längen im Mittelteil sowie einige Entscheidungen im letzten Abschnitt nehmen dem Finale jedoch etwas von seiner ursprünglichen Wucht.
Trotzdem bleibt es ein wichtiger, berührender Teil der Reihe – für mich allerdings nicht ganz so mitreißend wie seine Vorgänger.Ich empfehle Band 3 Leser:innen, die...
• ...tiefgehende Charakterentwicklungen lieben.
• ...emotionale High-Fantasy schätzen.
• ...Freude an politischen und strategischen Elementen haben.
• ...starke Gruppendynamiken und Found Family mögen.Wer jedoch ein sehr stringentes Tempo oder ein kompromisslos hartes Finale erwartet, könnte die Längen deutlicher spüren.
- E. L. James
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen
(10.323)Aktuelle Rezension von: SeelenfunkeIch habe das Buch nach einiger Zeit abgebrochen – nicht, weil es schlecht geschrieben ist, sondern weil ich einfach keinen Zugang dazu gefunden habe.
Die Beziehung zwischen Anastasia und Mr. Grey konnte ich weder fühlen noch nachvollziehen.
Auch über die weiteren Bände habe ich nur gehört, und ich bin ehrlich froh, sie nicht weitergelesen zu haben.Für mich war es einfach nicht das richtige Buch – aber jede Geschichte verdient Respekt.
- Mona Kasten
Save Me: Special Edition
(3.542)Aktuelle Rezension von: GeschichtenliebhaberinMeine Gedanken zum Buch:
Da aktuell die zweite Staffel der Serie herauskam, wollte ich nun unbedingt vorher die Reihe lesen. Und wow, einfach nur wow!
Schon der erste Band hier ließ mich nicht mehr los, ich konnte ihn nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil von Mona Kasten ist großartig - die Handlung war sehr gut aufgebaut, gleichzeitig war der Romance-Anteil in der Geschichte immer schön vorhanden, aber nie zu prominent. Bei all dem kam aber auch die Spannung und die Charakterentwicklung nie zu kurz. Man lernte erst einmal alle Figuren kennen und war am Ende des Buches richtig gespannt auf mehr, darauf, wie es wohl bei den einzelnen Personen weitergeht. Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte nicht nur aus der Perspektive der zwei Hauptfiguren erzählt wurde. Und Rubi's Familie, hach die war einfach nur zum Verlieben!
Das Ende des Buches war leider recht offen, was ich persönlich nicht gut finde. Da allerdings die anderen Bände der Reihe bereits erschienen sind, war das nicht wirklich ein Problem, da man ja ohnehin gleich weiterlesen konnte.
Mein Fazit:
Save Me - ein fantastischer Reihenauftakt zum Verlieben, der Lust auf mehr macht. Ganz große Leseempfehlung für alle, die sehr gut geschriebene New Adult-Romane voll Spannung, Romance, einer wohldurchdachten Handlung und einer tollen Charakterentwicklung lieben.
- John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(12.810)Aktuelle Rezension von: Trishen77"Eigentlich ist fast alles eine Nebenwirkung des Sterbens."
Ich bin bereits seit Eine wie Alaska ein großer Fan des amerikanischen Autors John Green und seiner Jugendromane, die oft die Feinheiten dieses Genres und einzigartigen Thematiken verknüpfen. Ich weiß nicht, was es genau ist, das seine Bücher so ehrlich und doch so gut erzählt erscheinen lässt, aber in seinen Büchern fühle ich wohl, wie es mir sonst nur bei Autoren wie John Irving, Jorge Luis Borges oder den Gedichten Rilkes passiert. Was ihn jetzt nicht mit einer dieser Autoren konkret in Verbindung setzten soll, aber es ist da eine unkomplizierte Präsens in seinen Geschichten, Personen, seiner ganzen Sprache, die der Erfahrung des Lesens ein wenig das Glasscheibenhafte, das Hindernis nimmt, was manchmal zwischen Leser und Lektüre steht.
Gleich vorweg: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ein wirklich tolles Buch. Es ist vollkommen unprätentiös, es wirkt auf dem Leser, ist ein wunderbar unüberladenes Erlebnis. Es erreicht uns im Kleinen und es erreicht uns im Großen, ist eines dieser Bücher, an dem wir nicht vorübergehen können, sondern kurz innehalten, vielleicht nicht einmal genau wissen warum wir innehalten, aber eins ist klar: das Innehalten genügt als Grund, die Rührung genügt als Schleife auf dem Moment, das Buch, gelesen, in der Hand, genügt als vollendeter Ruf an das Leben in uns allen.
"-und sofort bekam ich Angst, dass die Leute über mich, wenn ich starb, auch nichts anderes zu sagen hätten, außer das ich tapfer gekämpft hätte, als wäre das einzige, was ich je getan hatte, Krebs zu haben."
Und um Leben geht es in diesem Buch, viel mehr, als in vielen anderen Büchern, in denen die Menschen tatsächlich die ganze Zeit einfach nur leben.
Hazel Grace ist 16 und kann nur noch durch zugeführten Sauerstoff aus einer Flasche überleben, die sie mit sich herumtragen muss; Krebs in der Schilddrüse, Metastasen in der Lunge - unheilbar, nur noch aufhaltbar. Gelegentlich geht sie einmal in der Woche zu einer Art Gruppentherapie in einer Kirche für krebskranke Kinder. Dort trifft sie eines Tages einen Jungen, der selber mal an Krebs erkrankt war, jetzt aber gesund ist. Und es scheint, dass er sich auffällig für Hazel interessiert...
Es ist natürlich letztlich unbeschreiblich, wie nah einem ein Buch nach der Lektüre steht. Also nicht nur, wie nah es einem geht, sondern wie sehr man darin, abseits vom Thema, Spuren einer lebendigen Wirklichkeit und Wesenhaftigkeit spürt - oder, altmodisch gesagt: Dass es ist, als wären die Romanfiguren Teilnehmer an einem Spiel, das auch wir spielen, wenn wir das Buch wieder geschlossen haben. Solche Bücher erreichen uns mit ihrem Thema stärker als andere, nicht weil sie Illusionen fabrizieren oder unterstützen, sondern weil sie offenbaren, was gültig ist in allem, egal ob Realität oder Fiktion. Eins davon ist sicherlich die Liebe und dieser Roman zeigt auch noch einige mehr.
"Jedenfalls sind die wahren Helden nicht die Leute, die Sachen tun; die wahren Helden sind die, die Dinge BEMERKEN, die AUFMERKSAM sind."
Im Grunde ist die Geschichte eine Liebesgeschichte – und dass sie viel, viel mehr ist, lässt diesen letzten Punkt trotzdem nicht in Vergessenheit geraten. Von den Szenen, durch die diese Buch sich bewegt, haben mich viele berührt, viele habe ich mit Spannung und Aufmerksamkeit verfolgt, viele sind mir als sehr gut geschilderte Gesten im Gedächtnis geblieben, die Kleinigkeiten eines Buches eben, die seine Lektüre zu einem riesengroßen Raum machen, den man nach der Lektüre nicht sofort verlassen kann, weil man ihn noch eine ganze Weile durchwandern muss. Übergreifend (Achtung SPOILER) hat mich aber letztendlich die Szene berührt, in der das Motto, die Essenz dieses Buches in aller Deutlichkeit hervortritt, wie sonst nur in einem Film , der einen sehr ähnlichen Namen und eine ähnliche Botschaft trägt. Die Szene in der Gus zu ihr sagt und man weiß, dass es das ganze Buch einfängt und letztendlich in diesem Satz der Punkt hinter die Aussage gesetzt wird, wodurch sie vollkommen ist:
"Das Leben ist schön, Hazel Grace."
Ein Moment zum Heulen. Aber auch ein Moment um John Green zu danken. Weil er ein großartiges Buch geschrieben hat. Denn damit ist natürlich nicht alles gesagt - aber das Wichtigste.
Nachtrag: Es grenzt vielleicht schon an Blasphemie, wenn ich mir erlaube hier zwei Bücher anzuhängen, die keineswegs genau wie dieses Buch sind, ja noch nicht mal mit derselben Grundthematik arbeiten, aber denjenigen gefallen könnten, die auch dieses Buch gut fanden, und vielleicht stelle ich sie auch nur hier noch hinten an, weil sie mir ebenfalls sehr am Herzen liegen:
Das also ist mein Leben
Die Nackten
Auch sehr zu empfehlen ist natürlich "Eine wie Alaska", Greens Debüt, ähnlich einzigartig wie dieser Roman. - Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)
(11.488)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsIn diesem Buch beweist Harry seine Zauberkünste im trimagischen Turnier in Hogwarts und natürlich gibt es in diesem Schuljahr auch wieder viele Geheimnisse, die aufgedeckt werden müssen.
Ich kann offiziell sagen, dass ich zu spät angefangen habe, mich mit Harry Potter zu beschäftigen. Da ich nun schon 19 Jahre alt bin, sind die Bücher für mich leider nicht mehr so spannend, wie sie womöglich vor einigen Jahren gewesen wären. Trotz allem würde ich sagen, dass mir dieser Band bisher am besten gefallen hat.
Die Charaktere sind wie immer gut getroffen und ich kann nur sagen, ich liebe Dumbledore. Das Buch zeigt wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt ist.
Das Ende hat mich ehrlicherweise schon ein bisschen mitgenommen. Jetzt muss ich natürlich trotzdem wissen, wie es weitergeht. - Patrick Rothfuss
Der Name des Windes
(2.020)Aktuelle Rezension von: AndreasWIch habe Der Name des Windes eher zufällig gelesen – ohne konkrete Erwartung, einfach mit dem Wunsch, in eine neue Fantasywelt einzutauchen. Was ich bekommen habe, war weit mehr als das.
Im Kern erzählt der Roman die Geschichte eines jungen Mannes, der nach einem tragischen Einschnitt alles verliert und sich aus Armut, Hunger und Ausgrenzung heraus seinen Weg in eine größere Welt erkämpfen muss. Ein wichtiger Teil dieser Reise führt ihn schließlich an eine magische Universität, an der Wissen, Disziplin und Talent eine zentrale Rolle spielen.
Was dieses Buch für mich besonders macht, ist die Sprache. Sie ist präzise, ruhig, sehr bewusst gewählt und trägt das gesamte Werk. Welt, Figuren und Stimmung wirken dadurch außergewöhnlich dicht und lebendig. Auch das Worldbuilding ist komplex, aber nie überladen: Religion, Magie, Politik und Kultur fügen sich schlüssig zusammen und erschließen sich Schritt für Schritt aus der Perspektive des Protagonisten.
Besonders schön fand ich die Rolle der Musik. Sie ist nicht nur ein Charaktermerkmal, sondern ein fester Bestandteil der Welt und ihrer Kultur, was dem Roman eine zusätzliche emotionale Tiefe verleiht.
Schwächen im klassischen Sinne konnte ich kaum ausmachen. Das Buch ist anspruchsvoll und nimmt sich Zeit – wer schnelle Action oder einfache Fantasy sucht, könnte damit weniger anfangen.
Mein Fazit:
Der Name des Windes ist Fantasy für Leserinnen und Leser, die wirklich eintauchen wollen. Für Einsteiger möglicherweise etwas komplex, für alle anderen ein außergewöhnliches, sprachlich sehr starkes Werk, das lange nachhallt.Einen ausführlichen Analyse-Artikel aus Autorenperspektive zu Der Name des Windes habe ich hier veröffentlicht:
https://open.substack.com/pub/andreaswoelfel/p/was-ich-als-fantasy-autor-aus-der?r=476xu4&utm_campaign=post&utm_medium=web&showWelcomeOnShare=true
- Cassandra Clare
City of Ashes
(4.929)Aktuelle Rezension von: angies_bücherIch bin bei den Büchern ein kleines bisschen hin und her gerissen, weil ich sie einerseits toll und spannend finde, es mir aber teilweise zu dramatisch bzw unglaubwürdig ist. In diesem Band zum Beispiel was am Ende mit Simon Passiert (will hier nichts verraten). Trotzdem bin ich so neugierig, dass ich auch den nächsten Band sicher lesen werde :-)
- Mona Kasten
Begin Again
(3.465)Aktuelle Rezension von: Schmoekertante303Endlich frei sein. Das wünscht sich Allie als sie zum Studium nach Woodshill zieht, weit weg von ihrer Heimatstadt Denver. Hier will sie neu anfangen, ihre Vergangenheit vergessen und endlich glücklich werden. Daran kann sie auch ihr grummeliger Mitbewohner Kaden nicht hindern, der sie mit seiner herrischen Art und seinen blödsinnigen Regeln auf die Palme aber auch ihre Gefühle ganz schön durcheinander bringt.
Begin Again ist der erste Band der Again-Reihe von Mona Kasten. Sie schreibt fesselnd, gefühlvoll und sehr romantisch über Charaktere die nicht perfekt sind, aber eine glaubwürdige Entwicklung durchmachen. Sehr gut gefallen hat mir die langsame Entwicklung zwischen Allie und Kaden. Es gab ein paar spicy Szenen, die aber sehr gefühl- und geschmackvoll geschrieben sind und die Geschichte wunderbar abgerundet haben.
Allie ist eine beeindruckende junge Frau. Sie ist mutig und lässt sich von Kadens Sprüchen und seiner ruppigen Art nicht unterkriegen. Trotzdem ist sie voller Zweifel, ob sie das richtige tut und ihre Träume vor die Wünsche anderer stellen darf.
Kaden hingegen ist lange Zeit undurchschaubar. Er war mir stellenweise auch zu dominant und übergriffig. Aber seinen Freunden gegenüber ist er äußerst loyal und würde alles für sie tun. Je besser ich ihn und seine Dämonen kennenlernte, desto besser konnte ich seine Handlungen auch verstehen, wenn auch nicht immer gutheißen.
Auch wenn sich der Roman hauptsächlich um die Geschichte von Allie und Kaden dreht, tauchen auch einige liebenswerte Nebencharaktere auf, von denen man in den Folgebänden hoffentlich noch mehr lesen wird.
Fazit: Begin Again ist eine tolle, romantische Liebesgeschichte, die auch ernste Themen anpackt und ihrer Charaktere daran wachsen lässt. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände der Reihe.
- Diana Gabaldon
Outlander - Die geliehene Zeit
(1.481)Aktuelle Rezension von: DaveSp91Diana Gabaldons Outlander-Reihe setzt mit Band 2, Die geliehene Zeit, ihre epische Highland-Saga in atemberaubender Weise fort. Nach zwanzig Jahren kehrt Claire Randall mit ihrer Tochter Brianna erneut in die schottischen Highlands zurück – zu dem magischen Steinkreis, der ihr Leben und das ihres Geliebten Jamie Fraser unwiderruflich verändert hat.
Die Handlung ist sowohl dynamisch als auch emotional dicht. Claire möchte Brianna endlich die Wahrheit über die Zeitreise, den Steinkreis und ihre große Liebe Jamie offenbaren. Gleichzeitig treibt sie die alles entscheidende Frage um: Hat Jamie die verheerende Schlacht von Culloden überlebt? Gabaldon versteht es meisterhaft, historische Ereignisse mit persönlichem Schicksal zu verweben, sodass jede Seite Spannung und Dramatik ausstrahlt.
Die Autorin glänzt erneut durch ihre exzellente historische Recherche, die die Highlands, ihre Traditionen und die turbulente Zeit des 18. Jahrhunderts lebendig werden lässt. Gleichzeitig steht die große Liebe zwischen Claire und Jamie im Zentrum – voller Leidenschaft, Hingabe und den Prüfungen, die Zeit, Schicksal und die Wirren der Geschichte mit sich bringen.
Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig, besonders Claire überzeugt mit Stärke, Mut und Intuition, während Jamie als charismatischer Highlander erneut das Herz der Leser:innen erobert. Briannas Perspektive fügt zudem eine neue Dimension hinzu: die Neugier, das Staunen und die emotionalen Konflikte der nächsten Generation.
Die geliehene Zeit verbindet romantische Spannung, dramatische Abenteuer und historische Authentizität auf unvergleichliche Weise. Jede Wendung, jede Enthüllung zieht den Leser tiefer in das Schicksal der Frasers, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
Band 2 der Outlander-Saga ist ein packender, emotionaler Roman, der historische Genauigkeit, Abenteuer und große Liebe meisterhaft vereint. - Victoria Aveyard
Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2)
(1.197)Aktuelle Rezension von: sumaDer zweite Band der Reihe konnte mich leider nicht überzeugen.
Die Charaktere sind in diesem Buch nicht besser geworden, sie waren sehr distanziert. Auch die Liebesgeschichte habe ich ihnen nicht wirklich abgekauft.
Durch die Neublütler, geriet der ganze Rest stark in den Hintergrund und das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen.
Ich werde diese Reihe nicht mehr weiterlesen.
- Ursula Poznanski
Erebos (Limited Edition)
(3.802)Aktuelle Rezension von: MissWatson76Nachdem nun Ursula Poznanski wieder einen neuen Roman hervorgebracht hat, habe ich mir dann doch erstmal ihre früheren und sehr bekannten Werke angeschaut. Und zwar geht es hier um Erebos, ein Computerspiel, das sich dann als weit mehr als das herausstellt.
Erebos ist ja nun doch schon etwas älter, aber es hat keineswegs an Aktualität verloren, eher ist es so, dass es gerade im Zeiten wo KI sehr präsent wird, absolut um so interessanter wird.
Es geht hier um den noch jüngeren Nick, der mitbekommt, dass eine geheimnisvolle CD in seiner Schule die Runde macht. Und natürlich ist er auch neugierig. Aber eines Tages bekommt er dann endlich die CD von einem Mitschüler geschenkt. Aber gleich gibt es auch die Verschwiegenheitspflicht dazu und schnell noch weitere Instruktionen.
Nick ist schnell begeistert und doch schon fast süchtig nach dem Spiel. Aber nach und nach geschehen dann merkwürdige Dinge, die gerade in der Realität stattfinden. Und dann beginnt Nick doch darüber nachzudenken und die Inititive zu ergreifen. Aber genau das will Erebos auf gar keinen Fall.
Ein wirklich sehr spannendes Buch und gerade das Thema der Computerspiele und KI hat mich sehr angesprochen. Und es war zudem natürlich auch sehr spannende geschrieben. Und selbst wenn es eines von Ursula Poznanskis früheren Büchern ist, dann hat sie mit dem Schreibstil immer noch genauso gut überzeugt wie später.
Alles in allem lohnt sich das Buch auf jeden Fall.
Nachdem nun Ursula Poznanski wieder einen neuen Roman hervorgebracht hat, habe ich mir dann doch erstmal ihre früheren und sehr bekannten Werke angeschaut. Und zwar geht es hier um Erebos, ein Computerspiel, das sich dann als weit mehr als das herausstellt.
Erebos ist ja nun doch schon etwas älter, aber es hat keineswegs an Aktualität verloren, eher ist es so, dass es gerade im Zeiten wo KI sehr präsent wird, absolut um so interessanter wird.
Es geht hier um den noch jüngeren Nick, der mitbekommt, dass eine geheimnisvolle CD in seiner Schule die Runde macht. Und natürlich ist er auch neugierig. Aber eines Tages bekommt er dann endlich die CD von einem Mitschüler geschenkt. Aber gleich gibt es auch die Verschwiegenheitspflicht dazu und schnell noch weitere Instruktionen.
Nick ist schnell begeistert und doch schon fast süchtig nach dem Spiel. Aber nach und nach geschehen dann merkwürdige Dinge, die gerade in der Realität stattfinden. Und dann beginnt Nick doch darüber nachzudenken und die Inititive zu ergreifen. Aber genau das will Erebos auf gar keinen Fall.
Ein wirklich sehr spannendes Buch und gerade das Thema der Computerspiele und KI hat mich sehr angesprochen. Und es war zudem natürlich auch sehr spannende geschrieben. Und selbst wenn es eines von Ursula Poznanskis früheren Büchern ist, dann hat sie mit dem Schreibstil immer noch genauso gut überzeugt wie später.
Alles in allem lohnt sich das Buch auf jeden Fall.
- Rick Riordan
Percy Jackson - Diebe im Olymp
(3.263)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Ich hatte Percy Jackson – Diebe im Olymp schon vor ein paar Jahren gelesen, wollte die Geschichte jetzt aber noch einmal auffrischen – und es hat sich absolut gelohnt! Obwohl ich mich nicht mehr an alles erinnern konnte, war ich sofort wieder mitten im Geschehen.
Percy ist einfach ein großartiger Protagonist: witzig, mutig und unglaublich sympathisch. Ich mochte ihn schon immer, aber im Buch kommt seine Persönlichkeit noch viel stärker zur Geltung. Rick Riordan schafft es perfekt, die moderne Welt mit der griechischen Mythologie zu verbinden – so geschickt und glaubwürdig, dass man fast meinen könnte, diese Götterwelt existiert wirklich irgendwo da draußen.
Auch die Nebenfiguren fand ich richtig stark. Jeder bringt etwas Eigenes mit, und zusammen ergeben sie ein tolles Team, das man einfach ins Herz schließen muss. Riordans Schreibstil ist locker, witzig und dabei immer spannend – genau die richtige Mischung, um das Buch in einem Rutsch durchzulesen.
Percy Jackson – Diebe im Olymp ist für mich ein echter Klassiker im Fantasybereich – unterhaltsam, clever und voller Herz. Ich würde es sowohl jüngeren als auch erwachsenen Leser*innen empfehlen, die Lust auf ein humorvolles, mitreißendes Abenteuer haben. ⚡
- Patrick Süskind
Das Parfum
(10.258)Aktuelle Rezension von: AukjeUm 1738 kommt Jean-Baptiste Grenouille zur Welt und besitzt keinen Eigengeruch. Er wächst als Einzelgänger in verschiedenen Familien in Frankreich auf. Eines Tages stößt er auf den Parfümeur Baldini und beginnt bei ihm eine Ausbildung als Parfümeur. Ziemlich schnell stellt sich heraus, dass er einen äußerst ausgeprägten Geruchsinn hat und wird in seinem Beruf ziemlich erfolgreich. Doch insgeheim beschließt er 'den perfekten Duft' zu kreieren. Also beginnt der Einzelgänger Frauen die gut riechen nachzustellen und zu ermorden um ihren Duft einzufangen. Irgendwann kommt man ihm auf die Fährte und er soll verurteilt werden. Doch während seiner öffentlichen Verurteilung öffnet er ein Fläschchen seines selbst kreierten Duftes und alle Anwesenden geraten in Ekstase und beginnen sich gegenseitig zu ermorden vor verlangen.
Ich habe das Buch nach mehreren Jahren noch einmal gelesen und und hatte fast schon vergessen wie gut er ist. Ich liebe es wie detailliert die einzelnen Gerüche beschrieben werden, so dass man sie während des Lesens das Gefühl bekommt sie wirklich zu riechen. Auch der psychologische Hintergrund und daher die Tat von Grenouille ist unheimlich interessant beschrieben.
- Sebastian Fitzek
Der Insasse
(1.718)Aktuelle Rezension von: Lesefieber22Ein Jahr nachdem Tills Sohn Max verschwunden ist, ist noch immer unklar was mit dem Jungen passiert ist. Als einzige Möglichkeit sieht Till nur noch den Weg, sich als Insasse in die psychiatrische Abteilung der Haftanstalt einweisen zu lassen, um dem mutmasslichen Mörder seines Sohnes nahezukommen und so die Wahrheit zu erfahren...
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Trotz Schlafmangel nach Silvester habe ich es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil es einfach so spannend war. Stellenweise war es zwar wirklich verstörend und brutal, gleichzeitig aber auch faszinierend, wozu Menschen fähig sind. Durch unerwartete Wendungen hatte ich immer wieder neue Theorien, was nun wirklich passiert ist und wer der Schuldige ist. Bis zuletzt blieb so die Spannung hoch. Für mich war es das erste Buch von Sebastian Fitzek, aber bestimmt nicht das letzte.
Spannend, verstörend und dramatisch - die perfekte Lektüre für ein langes Wochenende.
- Dan Brown
Das verlorene Symbol
(2.044)Aktuelle Rezension von: RamonaFroeseMir hat das Buch sehr gut gefallen... Manche fragen inm Buch regen sehr dazu an darüber nach zu denken, bei anderen denke ich mir was zur Hölle...
Die Gechichte als solches um die Jagd nach dem Verlorenen wissen bzw altem Wissen ist sehr gut gemacht.
Ich interessiere mich generell für Geheimbünde und und Logen und da passte das Buch sehr gut.
- Jay Asher
Tote Mädchen lügen nicht
(5.007)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …
Meinung: Es fällt mir nicht leicht, eine Bewertung zu diesem Buch abzugeben, da es sich um ein hochsensibles Thema handelt und Suizid nie die Lösung sein sollte. Hannah Baker ist eine Jugendliche, die sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und am Ende nur noch diese Option sieht. Mit der gesamten Story hatte ich so meine Probleme.
Der Schreibstil ist weder anspruchsvoll noch besitzt er Wiedererkennungswert. Vermutlich ist das gewollt, um die Jugendlichen möglichst wahrheitsgetreu darzustellen. Erzählt wird das Buch aus zwei Perspektiven – Hannah und Clay – in der ersten Person.
Mit Hannah hatte ich so meine Probleme. Sie kam mir sehr unnahbar vor, ich fand keinen Draht, konnte nicht mal Mitgefühl entwickeln. Ihre Persönlichkeit war einfach nicht tiefgründig genug. Relativ kühl und beinahe herablassend zählt sie die Dinge auf, die andere Schüler ihr angetan haben und stellt Leute an den Pranger, die teilweise nicht mal vorsätzlich gehandelt haben. Das machte sie für mich sehr unsympathisch.
Jeder Mensch reagiert anders auf sein Umfeld und es gibt leider zu viele Opfer von Mobbingattacken und Schlimmerem. In Hannahs Fall einen Klaps auf den Po zu bekommen oder als „Mitfahrgelegenheit“ betitelt zu werden, spiegelt nicht mal ansatzweise die wahren Probleme der Gesellschaft wider. Das Buch sollte vermutlich Augen öffnen. Doch ich bin hier zwiegespalten. Die Message sollte doch sein, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und darüber nachzudenken, wozu Mobbing führen kann. Doch Hannah macht es ihren Mitmenschen nicht leicht. Sie stößt sie von sich weg, wird Zeugin einer Vergewaltigung und sieht dennoch sich selbst als Opfer. Sie verlangt permanent von allen anderen, sich in sie hineinzuversetzen, ist aber nicht eine Sekunde bereit, dasselbe zu tun.
Als sie am Ende auch noch den Vertrauenslehrer die Mitschuld an ihrem Selbstmord gibt, konnte ich beim Lesen nur noch den Kopf schütteln. Sie ist verzweifelt. Sie will Hilfe. Das behauptet sie zumindest. Doch sie lässt sich nicht helfen und läuft stattdessen davon. Ihr Lehrer bittet sie mehrere Male, zu bleiben, doch sie ignoriert dies. Ihm dann noch vorzuwerfen, nicht hartnäckig genug gewesen zu sein, ist nicht fair von ihr.
Hier war mir einfach die komplette Handlung zu gestellt. Der Autor reihte ein Ereignis um das andere und zeichnete Hannahs Persönlichkeit sehr übertrieben – meiner Meinung nach.
Das Buch war flüssig zu lesen. Immer wieder hoffte ich auf den Punkt, der das Fass zum Überlaufen brachte. Doch er kam nicht. Psychologische Hilfe wäre hier für die Protagonistin wertvoll gewesen. Stattdessen anderen die Schuld an allem zu geben, ist keine gute Message. Schade fand ich auch, dass nicht auf die Gefühlswelt der Mitschüler und der Lehrer eingegangen worden ist. Mich hätte sehr interessiert, wie sie mit dem Verlust umgehen. Auch Hannahs Eltern kommen nicht zu Wort. Die gesamte Story bezieht sich rein auf Hannahs Erlebnisse in ihrer Bubble. Das war mir etwas zu einseitig. Es fehlte an Abwechslung, an „Leben“. Clay war mir leider auch nicht sonderlich sympathisch.
Ich vergebe 2 von 5 Sternen, da das Buch ein wichtiges Thema anspricht, jedoch in der Umsetzung meiner Meinung nach nicht gelungen ist.























