Bücher mit dem Tag "festival"
65 Bücher
- Lisa J. Smith
Bei Dämmerung ; Tagebuch eines Vampiers 2
(1.003)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Damon versucht weiter Elena in seinen Bann zu ziehen. Diese wiederum sucht Stefano. Wie schon Caterina vor 500Jahren versucht auch Elena die Brüder zu vereinen. Kann das gelingen oder ist das Spiel mit Vampiren sehr gefährlich. Elena tauscht schließlich mit beiden ihr Blut aus.
Meine Meinung:
Band 2 geht nahtlos an Band 1 weiter. Ohne Rückblick. Das finde ich gut. Die Geschichte baut sich immer weiter auf und endet dramatisch. Lesenswert für Vampirfans.
- Maren von Klitzing
PINK - Heartbeat Summer
(21)Aktuelle Rezension von: DarkMaronAnnika wünscht sich so sehr ins Festival Team zu kommen, als sie es ist, ist sie sehr Glücklich. Eines Tages steht ein wichtiger Termin an, aber Mel ihre Schwester ist Krank und so muss Annika für die Einspringen. An diesem Tag lernt sie Björn kennen und schon bekommt Annika ihn nicht mehr aus dem Kopf. Kurz vorm Festival passiert Annika etwas, wovon sie aber bisher nichts wusste, aber das Team findet schnell eine Lösung. Und so wird das Festival ein voller Erfolg und für Annika gibt ihr Happy End oder nicht?Für eine Kurze Geschichte von 170 Seiten, finde ich sie gut gelungen. Man kann sich sehr gut in Annika hineinversetzten und ich musste an einigen Stellen mich fragen, warum hat sie es nur getan oder warum haben die anderen sie nicht richtig Informiert. Aber dennoch finde ich das Ende sehr toll, was anderes hätte ich mir nicht erhofft. Also wer auf kleine Geschichten steht und gerne mal was Jugendliches lesen möchte, kann ich dieses Buch nur Empfehlen.
- Tracy Wolff
Charm
(137)Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooksInhalt:
Die Monate, in denen Grace eine steinerne Gargoyle war, bergen mehr Geheimnisse, als sie sich je hätte ausmalen können. Was soll man schon erwarten, wenn man plötzlich mit ausgerechnet der Person eingesperrt ist, die man sich als Letztes als Begleitung gewünscht hätte?
Doch um das Schattenreich zu überleben und all seine Bewohner retten zu können, wird Grace die Hilfe von Hudson benötigen. Wenn sie ihren nervig unwiderstehlichen Mitgefangenen nicht zuerst umbringt … oder küsst.Rezension zu Charm von Tracy Wolff
Ich muss sagen, zu aller erst habe ich mich ganz oft gefragt, wieso gibt es diesen Band erst jetzt, aber nachdem ich den fünften Band beendet habe verstehe ich es und kann sagen, dass mir der Band besser als der vorherige gefallen hat. Ich war so oft an dem Punkt diese Reihe abzubrechen und bin irgendwie froh, dass ich es nicht getan habe.
Grace war nicht so nervig wie im vierten Band, sondern hatte durch Hudson eine ganz andere Persönlichkeit und war stark und liebenswert. Was mir sehr gut gefallen hat. Und zu Hudson, ich war ja eine zeit lang immer Team Jackson, doch jetzt - eindeutig Hudson und ich kann tatsächlich nur sagen, ich freue mich auf das Finale der Reihe. - Kristina Moninger
One Second to Love (Breaking Waves 1)
(340)Aktuelle Rezension von: sumaOne Second to Love ist eine Mystery-Liebesgeschichte, die mich leider überhaupt nicht überzeugen konnte.
Das Konzept hat mir gut gefallen, aber das war es eigentlich auch schon mit den positiven Aspekten.
Der Mysteryteil der Geschichte war praktisch nicht vorhanden, dabei hatte ich mich wirklich darauf gefreut. Ja, es ist der erste Band einer Reihe - aber wenigstens ein bisschen mehr hätte man schon über das Geheimnis sprechen können.
Ausserdem konnte ich die Figuren nicht leiden - keine einzige davon. Dadurch hatte ich auch überhaupt kein Interesse daran, was mit ihnen geschieht, genauso wenig wie an der Liebesgeschichte.
Diese war einfach nur furchtbar, toxisch und komplett daneben, daher bekommt dieses Buch nur 2 Sterne von mir.
- Jamie Shaw
Rock my Body
(557)Aktuelle Rezension von: NyncoRock my Body hat mich emotional total mitgerissen! Die Geschichte von Dee und Joel ist leidenschaftlich, intensiv und gleichzeitig unglaublich berührend. Dee liebt es, mit Joel zu spielen – sie genießt das Knistern zwischen ihnen, doch ihre Angst, sich wirklich zu öffnen, lässt sie immer wieder zurückweichen. Joel dagegen liebt sie aufrichtig und gibt alles, um ihr Herz zu gewinnen. Seine Geduld, sein Humor und seine unerschütterliche Zuneigung machen ihn einfach unwiderstehlich.
Jamie Shaw schafft es, diese Achterbahnfahrt aus Gefühlen, Nähe und Distanz so authentisch zu erzählen, dass man jede Emotion miterlebt. Ich habe mitgefiebert, gelacht, gelitten – und am Ende einfach nur mitgeschwärmt.
Fazit:
Eine wunderschöne, tiefgehende Rockstar-Romance über Vertrauen, Liebe und den Mut, sich fallen zu lassen. Dee und Joel sind ein Paar, das man nicht so schnell vergisst! 💖
- Ivy Leagh
Where Summer Stays (Festival-Serie 1)
(152)Aktuelle Rezension von: Linda19_7Um bei ihrem Job im Klassikradio weiterzukommen, soll Charlie die Instagram Seite des Senders auf einem Rockfestival aufbauen. Doch das ist gar nicht so einfach wie es scheint, denn Charlie leidet unter Angststörungen. Besonders große Menschenmassen machen ihr zu schaffen. Da begegnet sie Levy. Voller Tattoos, mit Eyeliner ist er das komplette Gegenteil von ihrer Welt, und doch scheint es zwischen den beiden zu funken. Doch auch er hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen. Können sie Gemeinsam ihre Hürden überwinden?
Ich habe mir etwas schwergetan in die Geschichte zu finden. Anfangs waren mir zu viele Personen beschrieben und es war mir nicht klar wohin die Geschichte mich führen möchte. Immer wieder kommen Hinweise auf eine Problematische Vergangenheit der Protagonisten, für mich aber zu wenig Hinweise um wirklich weiter zu helfen. So war alles eher verwirrend als Spannung zu erzeugen. Als die richtige Auflösung kam war mir das fast schon etwas zu spät. Ich konnte mich teilweise auch nicht richtig in die Probleme der Protagonisten hineinversetzen. Der Festival-Vibe wollte sich bei mir nicht richtig einstellen. Das viele Fluchen als Stilmittel war mir echt ein bisschen too much.
Was mir aber sehr gut gefallen hat ist, wie die Protagonisten über sich hinauswachsen und gemeinsam lernen mit den Schwierigkeiten ihres Lebens umzugehen. Die Dialoge sind sehr einfühlsam gestaltet und vermitteln Hoffnung und Mut. Auch Männer dürfen Schwäche und Gefühle zeigen. Nur weil man ein Mann ist heißt das nicht, dass man keine häusliche Gewalt erfahren kann ( Wobei mir das Thema leider nicht ausführlich genug thematisiert, sondern nur angeschnitten wurde). Wenn man will, kann man alles schaffen! Man muss nur zu sich stehen.
Ich sehe viel Potential in dem Buch, dass aber nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Bei Gelegenheit werde ich mir aber dennoch Band zwei der Reihe anschauen.
- Leslie North
Das überraschende Kindermädchen des Cowboys (Die Gebrüder Grant 1)
(14)Aktuelle Rezension von: TanjaaaaIan Grant ist ein Mann, dem es nicht leicht fällt, sich von anderen helfen zu lassen. Nachdem er seinem Sohn Andy versprochen hatte, dass er am Erdbeerfestival teilnehmen darf, verpasst er jedoch die Anmeldefrist und sieht sich gezwungen, den Bürgermeister um einen Gefallen zu bitten. Dieser findet für Andy einen Platz, doch er erfüllt ihm den Wunsch nur unter einer Bedingung: er bittet Ian, seine Nichte, die gerade eine schwere Zeit durchmacht, für eine Weile bei sich aufzunehmen. Sie kann gut mit Kindern umgehen und könnte sich als Andys Kindermädchen nützlich machen, während Ian sich um seine Ranch kümmert. Ian willigt ein und erwartet, mit der Nichte einen Teenager zu treffen, der in der Schule Probleme hatte. Stattdessen sieht er sich einer erwachsenen jungen Frau gegenüber, die obendrein schön und geistreich ist.
Katie Rylies Traum war es immer, anderen Menschen zu helfen, indem sie ihnen das Kochen beibringt. Sie hatte sich im Internet einen Namen gemacht, bis die Öffentlichkeit erfahren hat, dass sie einige Rezepte für ihr neues Kochbuch einfach geklaut hatte. Daraufhin musste sie nicht nur den Vorschuss für das Buch zurückzahlen, obendrein hat sich ihre gesamte Fangemeinde gegen sie gewendet. Niedergeschlagen und ohne Ziel vor Augen, beschließt Katie, dass es das Beste wäre, eine Weile auf dem Land auszuharren, bis sie ihr Leben wieder im Griff hat. Als sie das Angebot erhält, bei den Grants zu wohnen und sich um den aufgeweckten sechs Jahre alten Jungen zu kümmern, scheint das genau die Zuflucht zu sein, die sie gesucht hat.
Andys Ernährungsvorschriften sind nicht unkompliziert und Katie steht plötzlich einigen kulinarischen Herausforderungen gegenüber. Ehe sie sich versieht, wird sie wieder in die Welt des Kochens hineingezogen, gerade, als sie sich in Ian und Andy verliebt. Ian jedoch behält gerne die Kontrolle über sein Leben und weiß nicht, wie er Katie bitten soll, für immer ein Teil davon zu werden.
Wenn ihre Liebe tatsächlich funktionieren soll, so müssen Ian und Katie lernen, dass Erfüllung nicht unbedingt bedeutet, etwas zu entbehren.Die Grundidee des Buches finde ich genial und ich habe mich auch sehr auf dieses Buch gefreut. Jedoch leider hat es an der Umsetzung etwas geharpert.
Zum einen ging es viel zu rasch vorwärts und man hatte das Gefühl, dass die Gefühle und die Romantik zwischen Ian und Katie viel zu kurz gekommen sind. Es war quasi nur eine Bettgeschichte.
Der eigentliche Held der Geschichte ist der kleine Andy! Er ist einfach nur toll und super süß!
Alles in einem bin ich sehr enttäuscht, da mir die Grundidee richtig gut gefallen hat.
- Lilly Lucas
A Place to Love
(734)Aktuelle Rezension von: leniisbooks4,5 ★
Seit dem Tod ihres Vaters trägt June McCarthy eine große Verantwortung: Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Schwestern führt sie die Obstfarm Cherry Hill im Herzen Colorados weiter – ein Ort voller Erinnerungen, aber auch voller Sorgen. Zwischen Apfelbäumen, Verlust und Verpflichtung hat June längst vergessen, wie es sich anfühlt, für sich selbst zu leben. Bis Henry, ihre große Liebe von einst, plötzlich wieder vor ihr steht – und alles, was sie mühsam verdrängt hat, an die Oberfläche kommt.
June ist eine starke, aber zutiefst verletzliche Protagonistin. Ihre Bodenständigkeit, ihr Pflichtbewusstsein und ihre Liebe zur Familie machen sie nahbar und echt. Man spürt, wie sehr sie zwischen Herz und Verantwortung zerrissen ist. Ihre Entscheidung, Henry damals ziehen zu lassen, wirkt auf den ersten Blick unbegreiflich, offenbart aber schnell ihre Selbstlosigkeit – sie wollte ihm ein Leben ermöglichen, das sie ihm selbst nicht bieten konnte. Diese innere Zerrissenheit zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und macht June zu einer Figur, mit der man fühlt, leidet und hofft.
Henry ist kein klassischer „Prince Charming“, sondern ein Mann, der ebenso mit der Vergangenheit ringt wie June. Das Wiedersehen der beiden ist kein lautes, sondern ein leises, intensives Aufeinandertreffen – geprägt von Zurückhaltung, Nostalgie und dieser besonderen Spannung, die nur zwischen zwei Menschen existiert, die einander nie ganz losgelassen haben. Ihre gemeinsame Geschichte entfaltet sich behutsam, in kleinen Gesten und unausgesprochenen Blicken.
Cherry Hill ist dabei weit mehr als nur Kulisse. Lilly Lucas gelingt es, die Obstfarm zu einem lebendigen Ort voller Bedeutung zu machen – Symbol für Familie, Verantwortung, Verlust und Hoffnung zugleich. Zwischen goldenen Sonnenuntergängen, reifen Äpfeln und dem Summen des Spätsommers entsteht eine Atmosphäre, die Geborgenheit schenkt und gleichzeitig den Schmerz der Vergangenheit spürbar macht.
Besonders berührend ist die Art, wie Lilly Lucas Themen wie Trauer, Schuld und Neuanfang miteinander verwebt. Sie schreibt mit Wärme, Sensibilität und einer leichten Melancholie, die nie erdrückend wirkt. Auch die Schwestern von June bringen Leichtigkeit und Humor in die Geschichte und erinnern daran, dass Liebe in vielen Formen existiert – romantisch, familiär und in der Verbindung zu einem Ort, der Heimat bedeutet.
Das Ende fühlt sich genau richtig an – ehrlich, versöhnlich und mit einem sanften Hoffnungsschimmer. A Place to Love ist keine Geschichte voller lauter Dramen, sondern eine über stille Stärke, zweite Chancen und die Kunst, sich selbst zu vergeben.
Fazit: A Place to Love ist eine gefühlvolle, tief berührende Second-Chance-Romance voller Herz, Verantwortung und Neuanfang. Lilly Lucas erzählt mit sanfter Intensität und lässt uns spüren, dass Liebe manchmal genau dort wächst, wo wir sie am wenigsten erwarten – zwischen Verlust, Familienbanden und dem Mut, noch einmal zu fühlen. Ein leiser, aber nachhaltiger Roman über Heimat, Heilung und die Kraft der Liebe.
- Lilly Lucas
A Place to Grow
(407)Aktuelle Rezension von: Jasmin_S1Lilly Lucas beweist erneut ihr Talent für herzerwärmende Geschichten. In "A Place to Grow" entführt sie uns nach Alaska, wo Protagonistin Ellie lernen muss, ihre Ängste zu überwinden und Wurzeln zu schlagen. Die authentischen Charaktere und die idyllische, aber raue Kulisse sind wunderbar gezeichnet.
Besonders die langsame Annäherung zwischen Ellie und dem schweigsamen Noah ist ein Genuss. Es ist eine wunderschöne Geschichte über Heilung, Neuanfang und die Erkenntnis, dass Heimat überall sein kann. Emotional, fesselnd und absolut empfehlenswert für alle Fans von New Adult und tiefgründigen Liebesromanen.
- Emily Rudolf
Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
(274)Aktuelle Rezension von: zickzackWas mir an dem Buch sehr gefallen hat: Es hat mich eigentlich sofort in seinen Bann gezogen. Denn es ist sehr gut geschrieben, wird nicht langweilig, denn immer wieder wartet eine andere Wendung auf den Leser. Ich muss allerdings sagen, dass ich von Anfang an eine Ahnung hatte, warum Kiano so wütend ist. Natürlich will man den Leser erst in die eine Richtung lenken, aber es wurde für mich ziemlich schnell klar, dass es in eine andere Richtung geht.
Das Buch ist aus fünf Sichten geschrieben, also alle fünf „Freunde“ kommen zu Wort und es springt immer wieder zwischen Gegenwart (beim Krimidinner) und Vergangenheit (beim Festival). Dabei sind die Sichten aus der jeweiligen Ich-Perspektive geschrieben. Ich bin kein Fan von dieser. Klar, man kam insbesondere hier den Figuren sehr nah und hat ihre jeweiligen Emotionen, von denen es sehr viele gab, direkt gespürt. Aber es hat ein komisches Geschmäckle hinterlassen, wenn die Figuren gelogen haben. Das können sie ja den anderen weiß machen, aber nicht sich selbst, wenn sie wissen, dass sie lügen. Sie reden sich zwar gern ein und biegen sich die Wahrheit, wie sie diese gern haben wollen, aber es bleibt ja eine Lüge.
Was mich auch zu den Figuren bringt…
Meine Güte, wenn man solche Freunde hat, braucht man auch keine Feinde mehr. Da frage ich mich, ob die jemals wirklich Freunde waren? Schon in der Vergangenheit waren Einzelne von denen sehr ekelhaft und in der Gegenwart hat sich das nicht viel gebessert.
Zudem, wenn man nur wegen Alkohol, Drogen und Sex zusammenkommt, weiß ich ja nicht, ob das so gesunde Freundschaften sind. Das war teilweise eine Welt, die so weit von meiner Realität weg war, dass ich das zwar fasziniert gelesen habe, aber es nicht nachvollziehen konnte.
Schon allein bei Tristan hätten bei mir so die Alarmglocken gebimmelt, dass ganz weit von den wegwollen würde. Auch Jonathan war das wohl nicht viel besser, aber der hat das wenigstens nicht so raushängen lassen wie Tristan.
Was die Autoren bei diesem Punkt auch gut kannte und warum ich ihren Schreibstil gut fand, dass sie die verschiedenen Perspektiven unterschiedlich klingen ließ. Man hat schon deutlich gemerkt, wann man welche Sicht liest, ohne den Namen lesen zu müssen. Gerade Tristans Sicht war so ekelhaft, den seine selbstgefällige Art, obwohl er doch nur ein armes Würstchen war… boah ne. Da frage ich, wie man es mit dem fünf Minuten aushält.
Zum Ende hin wurde es dann noch einmal sehr dramatisch und es kam eine Wendung nach der anderen. Es hat mir gut gefallen, auch wenn ich schon eine Ahnung hatte, wann die Autorin mich in die Irre führen wollte.
Fazit: Schreibstil und Spannung haben mir sehr gefallen. Es hatte einen hohen Unterhaltungswert. Ich hatte befürchtet, dass es durch die Rollen bei dem Krimidinner verwirrend werde könnte, weil ja alle fünf Figuren nochmal neue Namen hatten. Aber am Ende war das erstens nicht so relevant und zweitens spielte es ab einen gewissen Punkt gar keine Rolle mehr, weil diese sich lieber auf reale Ereignisse konzentriert haben. Die Figuren fand ich sehr schwierig und ihre Welt mit Alkohol und Drogen so fernab meiner Realität, dass ich es nur so hinnehmen konnte. Teilweise war mir das Buch zu vorhersehbar und am Ende wurde es ziemlich wild. Insgesamt aber ein gutes Buch, was von mir 4 Sterne bekommt.
- Kristina Moninger
Four Secrets to Share (Breaking Waves 4)
(168)Aktuelle Rezension von: Claudias-BuecherregalDer Abschlussband der Breaking-Waves Reihe, der uns zurück nach Harbour Bridge bringt, lag über ein Jahr auf meinem SUB und das lag daran, dass mir die vorherigen Bände alle nur mittelmäßig gefallen haben. Ich wollte zwar wissen, wie die Reihe endet, denn über alle vier Bände hinweg geht es um das Verschwinden von Josie, das erst im letzten Roman aufgelöst wird, aber trotzdem musste ich erst einmal Motivation zum Lesen sammeln.
Die Liebesgeschichte in diesem Buch betrifft Lee und Parker. Während Parker eine ziemliche Green Flag ist, ist Lee oft verbittern, zynisch und redet vieles kaputt, sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit. Auch wenn ich ihr Verhalten ab und zu nachvollziehbar fand, war es für mich too much und der arme Parker muss ordentlich einstecken.
Die Auflösung um das Geheimnis um Josie fand ich okay, allerdings dauert es sehr lange, bis es hier thematisiert wird, dann kommt es zu kurz und das Ende war irgendwie zu hektisch, zu viel blieb offen. Da hätte ich gerne noch mehr erfahren.
Fazit: Ich wollte die Reihe beenden, um das Geheimnis um Josie zu lüften, aber ich fand sowohl diesen Band, als auch die komplette Reihe nur mittelmäßig. Hier hat es mir Lee zusätzlich schwer gemacht, da sie sehr speziell ist. 2,5 Sterne sind es daher für mich nur.
- Jo Watson
Kopf aus, Herz an
(158)Aktuelle Rezension von: Hortensia13Lilly kann es nicht fassen. Praktisch vor dem Traualter lässt sie ihr Verlobter sitzen. Spontan entscheidet sie sich die gebuchte Hochzeitsreise nach Thailand alleine anzutreten. Dabei lernt sie Damien kennen. Unglückliche Umstände ketten sie aneinander, wobei Lilly alles andere als einen unnützen Mann an ihrer Seite braucht. Und dazu noch so einen in Schwarz gekleideten und mit Tattoos garnierten Gruftie. Doch Damien zeigt ihr eine spontane Welt, die für Lilly bisher unvorstellbar gewesen ist. Kann sie über ihren Schatten springen?
Dieses Buch ist der erste Band der Destination-Love-Reihe der südafrikanischen Autorin Jo Watson. Ich habe mich schon lange nicht so beim Lesen amüsiert. Lilly ist gefühlt die Schwester von Bridget Jones und versprüht durch ihre Tollpatschigkeit einen herzerwärmenden Charme. Ich freue mich sehr, dass es noch einen Band über ihre Freundin Annie gibt.
Mein Fazit: Eine herzerwärmende, wirklich amüsante Liebesgeschichte, die eine absolute Leseempfehlung verdient. 5 Sterne.
- Chuck Palahniuk
Jetzt bist Du dran!
(11)Aktuelle Rezension von: Leif_InselmannWer den Film „Fight Club“ gesehen hat, hat schon eine Vorstellung davon, was im Kopfe des Autors Chuck Palahniuk gärt. Weniger bekannt als der Bestseller, aber wahrscheinlich ebenso lesenswert sind seine Kurzgeschichten, von denen 22 in dem Band „Jetzt bist du dran – Unvergessliche Geschichten“ vereint sind.
Schwer lässt sich das Genre der Texte fassen. Es geht … um Menschen (ausgenommen die drei grotesken, verstörend modernen Tierfabeln). Diverse Menschen in sehr speziellen Situationen, ihre Gedanken und Schicksale. Seien es nun die Schüler, die erkennen, welch befreiende Wirkung doch extreme Dummheit hat, seien es ein Festival von Verrückten, die sexuellen Abenteuer eines von allen verachteten Außenseiters, arg bedenkliche Ehen oder noch bedenklichere Ereignisse unter Beteiligung von Tieren. Manches kann man als gesellschaftskritisch bezeichnen, anderes mehr als abstrus oder, nur allzu nahe an gesellschaftskritisch, voyeuristisch. Manches ist dabei vulgär, umgangssprachlich oder gar pornographisch, aber stets bewusst eingesetzt und nicht zum Selbstzweck. Oft findet man die Pointe einer Geschichte nicht, die meisten haben wahrscheinlich nicht einmal eine. Was daran reizt, ist oft weniger das Ergebnis, als vielmehr die grotesken Gedankengänge, die dahin führen – die Biographien der skurrilsten Schicksale und Einfälle, auf die die meisten Autoren gar nicht kommen würden. Nicht zuletzt die bisweilen erstaunliche Sprachbeherrschung des Autors macht diese Geschichten zu etwas … Besonderem. Direkt lustig in dem Sinne, dass es zum Lachen anregt, ist kaum etwas in dem Buch – einmal mehr ist grotesk das Wort der Wahl, das Genre, Inhalt und Intention am besten beschreibt. Natürlich gibt es wohl kaum eine Kurzgeschichtensammlung, an der alle Geschichten einen jeden Leser fesseln – zwangsläufig finden sich auch solche, deren Sinn sich nun wirklich nicht erschließt. Der Rest aber unterhält umso mehr; ein flüssiges Lesen ist garantiert. Vierhundert Seiten Kurzgeschichten, das klingt manchen vielleicht zäh, wird hier aber zu einem Genuss einer Art, wie man ihn mit ziemlicher Sicherheit noch nicht kannte.
„Jetzt bist du dran“, das ist Literatur außerhalb aller etablierten Konventionen, das ist absurd und doch meisterhaft inszeniert, teils pervers aber auch genial. - Jen DeLuca
A History of Us − Vom ersten Moment an
(277)Aktuelle Rezension von: Sarah_AllyIch habe einfach alles an diesem Buch geliebt, das Setting, die Charaktere, die Hintergründe, die Konversation... Einfach alles! OK Simon mochte ich am Anfang nicht, aber als sein Hintergrund rauskam und sich alles gefügt hat, habe ich ihn in mein Herz geschlossen, vorallem natürlich als Captain Blackthorne. Das ganze Mittelalterfestival Setting fand ich wirklich toll, sowie auch das Buchladenthema nebenbei. Ich freue mich jetzt definitiv auf Staceys Story und freue mich Simon und Emily als Nebencharaktere noch weiter zu begleiten.
- Stella Tack
Beat it up
(343)Aktuelle Rezension von: kruemel_keks_Ich habe das Buch lesen wollen, da es um Musik geht und ich Musik unglaublich liebe.
Ich fand die Story von Summer eigentlich ganz cool, mit dem sensiblen Gehör etc. und auch die Story mit ihrer Familie hat mir gefallen.
Dennoch kamen mir viele Szenen sehr kindisch rüber. Mir ist klar, dass man in manches erst hineinwächst. Dennoch war es oft ziemlich nervig wie sie sich selbst immer wieder die Schuld zugeschoben haben so a la "er hat damit angefangen". Ich meine echt jetzt? Die sind doch nicht mehr im Kindergarten xD.
Und auch das Ende kam mir eher so vor als würden sie vor dem Krach flüchten als nach einem schönen Ende.
Für zwischendurch kann man das Buch durchaus zur Hand nehmen, meiner Meinung nach ist es jetzt aber kein tief berührender Read.
- Val McDermid
Jane Austens Northanger Abbey
(89)Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeowMomentan werden ja besonders gern Romanklassiker neu aufgelegt, sei es Schneewittchen oder Edgar Alan Poe. Vor ein paar Jahren wagte sich aber schon Krimi-Autorin Val McDermid an keine geringere als Jane Austen und verwandelte die Geschichte von 𝐍𝐨𝐫𝐭𝐡𝐚𝐧𝐠𝐞𝐫 𝐀𝐛𝐛𝐞𝐲 in eine schräge Liebesgeschichte im modernen Gewand.
Wie im Original ist unsere Protagonistin die 17-jährige Pfarrerstochter Cat Morley, welche ihr Kaff mal verlassen darf, um in Obhut der Familienfreunde das Buch Festival in Edinburgh zu besuchen.
Dort lernt sie zunächst die kinderreichen Thorpes kennen und freundet sich schnell mit der vorlauten Tochter Bella an. Deren unverschämter Bruder versucht Cat den Hof zu machen. Die würde aber viel lieber den charmanten Henry Tilney näher kennen lernen. Überraschend wird Cat auf das Familienanwesen der Tilney’s eingeladen: Northanger Abbey. Geradezu wie entsprungen aus einem ihrer Lieblingsromane. Viel zu schnell geht Cat’s Fantasie mit ihr durch, denn die Tilneys verhalten sich fast wie...Vampire. Und auch in der Abtei lauert so manches Geheimnis.
Auch wenn „Northanger Abbey“ mein liebster Jane Austen Roman ist, hatte ich so meine Schwierigkeiten mich an alles zu erinnern. Und dieses Buch ist vor allem dann lustig, wenn man die ganzen Parallelen ziehen kann. In dieser Hinsicht ist der Roman richtig gut gelungen. Bis auf Kleinigkeiten musste man wirklich kaum etwas verändern, so gut passt die Geschichte auch in die heutige Zeit.
Allerdings werden so auch die Schwächen der Charaktere und des Romans umso sichtbarer. Cat ist auch für eine 17-jährige arg naiv und Henry wirkte als angehender Anwalt fast zu reif für sie. Ich finde die beiden hatten keine Chemie und Original Henry hatte ich auch viel witziger in Erinnerung.
So wirkte dann auch das Ende sehr überstürzt und hingeklatscht. Ich kann mich nicht erinnern, ob das bei Jane Austen auch so war, aber vielleicht wirkt das Ganze im alten Gewand auch einfach ausgeschmückter und raffinierter.
Super Idee, prima umgesetzt, aber doch mehr etwas für das jüngere Publikum für das Jane Austen noch zu anspruchsvoll ist.
- Erin Kelly
Vier.Zwei.Eins.
(196)Aktuelle Rezension von: mariposa27Das Buch braucht etwas, um wirklich beim Leser anzulaufen. Das liegt nicht zuletzt an der Erzählweise, denn "Vier.Zwei.Eins." wird aus zwei Sichten und zusätzlich noch auf zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen ist da Lauras und zum anderen Kits Erzählsicht. Laura erzählt sowohl aus der Gegenwart als auch aus der Vergangenheit.
Sobald die Erzählstränge zusammen laufen, steigt auch die Spannung der Geschehnisse. Er geht um eine unaufgeklärte Vergewaltigung, um Misstrauen, neue Freundschaften, Angstzustände, Unsicherheiten und doch aber auch um eine ganz eigene Interpreation von Liebe und Zuneigung.
Es sind vier Menschen, deren Charakterzüge recht gut eingefangen wurden, die sich im Leben durchkämpfen und individuell ganz liebenswert sind. Hin und wieder fragt man sich als Leser warum bestimmte Taten nötig sind. Doch es entblättert sich nach und nach und zur Mitte des Buchs befindet man sich auf der Geraden und wird das Buch nicht mehr zur Seite legen können. Am Ende wird man sich mit dem Begriff "Egoismus" näher beschäftigen müssen. Eine in den kindlichen Tagen wichtige Eigenschaft und deren Auswirkungen, wenn man zu lange daran festhält... - Sarah Kuttner
Kolumnen
(213)Aktuelle Rezension von: HoldenDer erste Teil Kuttnerscher SZ- und Musikexpress-Kolumnen, schlagfertig und meinungsstark, mit Kommentaren zu winterlicher Bekleidung, Jungs-Indierock-Bands, Rudolf Mooshammer, aktuellen Politikern undundund, einige der erwähnten Rockbands kann man jetzt (wieder-)entdecken, weil vielen von ihnen ist damals kein rechter Erfolg vergönnt gewesen ist. Angela Merkels Hängegesichtigkeit und Karriereristenfresse waren schon derber Shit, und irgendwo hat man den Eindruck, als sei die gute Frau Kuttner auch ein kleines bißchen langweilig, weil sie sich aus so vielen Sachen gar nichts macht (Rockkonzerte bzw. -festivals, Karneval, Aprilscherze usw).
- SUSAN MALLERY
Wer hat Angst vorm starken Mann?
(91)Aktuelle Rezension von: Monice"Wer hat Angst vorm starken Mann?" von Susan Mallery,
ist ein Buch, welches uns zeigt das auch starke Männer Ängste haben und das auch starke Frauen schwache Momente haben. Die Autorin nimmt uns wieder mit nach Fool's Gold und zeigt und zwei Menschen auf eine sehr intensive Art und Weise. Die Hauptprotagonistin Pia ist eine Power Frau, doch Mallery lässt uns hinter die starke Fassade blicken. Durch den Schreibstil und die Art wie sie auf Ernste Themen eingeht lässt sich das Buch sehr locker lesen. Wir dürfen als Leser auch hinter die Fassade des starken Raoul blicken. Durch die Sprünge in der Erzähleransicht von einem zum anderen bekommt die Geschichte noch mehr tiefe. Denn so sieht man nicht nur eine Seite der Geschichte sondern beide und das war hier sehr wichtig. Es ging sehr viel um Gefühle, Entscheidungen und Ehrlichkeit. Einige Schwere Entscheidungen mussten getroffen werden und bei jeder habe ich als Leser mit überlegt wie würde ich mich entscheiden. Könnte ich eine Ehe aus Vernunft eingehen? Könnte ich Kinder meiner besten Freundin zur Welt bringen? Wie würde ich mit den verschiedenen Situationen umgehen?
Sehr ausfürhlich durften wir als Leser auch wieder an dem Leben der Einwohner von Fool's Gold teilnehmen, was doch immer wieder interessant ist, denn hier ist nicht jeder sich am nächsten, jeder steht für alle ein und niemand ist wirklich alleine.
Ich kann auch dieses Buch empfehlen, denn es ist eine Gesunde Mischung, aus Fragen, Antworten, Gefühl, Ernst und Humor.Zum Inhalt:
Pia muss den Tod ihrer besten Freundin verkraften und versucht sich mit Kater Jake anzufreunden, doch dann muss sie feststellen das sie gar nicht den Kater sondern die drei Embryonen geerbt hat. Völlig Überfordert mit der Situation stolpert sie förmlich in die Arme von Raoul. Für Raoul ist klar, das Pia die Babys bekommen wird und das er bei ihr sein will, doch er will sein Herz nicht riskieren und plötzlich ist Pia weiter weg wie er es wollte und auch der kleine Peter zieht sich von ihm zurück. Dabei wollte er doch nur das beste für die Beiden. Dank vieler Einwohner in Fool's Gold kommt dann doch noch alles anders.
- Alice Andres
Punk's Undead
(12)Aktuelle Rezension von: juniaDurch eine Leserunde der sympathischen Autorin stolperte ich über Alice Andres' Buch Punks Undead.
Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht ein, denn dann würde ich sofort anfangen zu spoilern und das wollt ihr ja sicher nicht. Zur Not gibt es ja noch den Klappentext. Lasst euch aber gesagt sein, dass sehr viel passiert in der Welt von Laura, die ja eigentlich nur mit ihrem Schwarm auf ein Konzert wollte. Tja, so kann's gehen... ;-)
Die Story ist spannend aufgebaut, hatte einige für mich überraschende Wendungen, einige waren leider ziemlich vorhersehbar, vielleicht lese ich aber einfach zu viel, dass ich da schon ein Gespür für habe.
Der Schreibstil ist locker-flockig und zügig zu lesen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story drin zu sein. Einiges hätte ich gerne weniger detailliert gehabt. *urgh* Was ich meine, müsst ihr leider selbst herausfinden. :-)
Die Charaktere sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Personen und Gegebenheiten sehr gut vorstellen, habe mitgefiebert und auch mitgelitten.
Das Buch war meines Erachtens sehr gut lektoriert und dementsprechend eine Wohltat für die Augen beim Lesen. ;-)
Ich habe das bekommen, was ich erwartet habe: Einen spannenden und blutigen Kurzroman, somit erhält das Buch von mir wohlverdiente 4 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese. :-) - Jenny Holiday
Still into you (Moonflower Bay 1)
(169)Aktuelle Rezension von: wednesdayDas Cover des Buches sagt vermutlich schon viel über das Buch aus. Ein Roman über dir Liebe, einen See und eine kleine Stadt mit ihren Bewohnern die sich natürlich allzu gerne in die Angelegenheiten anderer Leute einmischen.
Da wir schon bei den Leuten sind. Es kommen einige Personen vor, aber viele davon bleiben stark im Hintergrund. Wirklich viel erfährt man von ihnen nicht. Manche tauchen halt auf um die Geschichte entsprechend steuern zu können. Selbst die Hauptcharaktere finde ich wenig ausgereift. Manche Entscheidungen finde ich sogar Widersprüchlich zu dem wie ich die Personen empfunden habe.
Die Geschichte selbst ist auch wenig überraschend. Selbst die Wendungen in der Geschichte sind absehbar.
Dennoch habe ich das Buch sehr gerne und für meine Verhältnisse auch sehr zügig gelesen. Eventuell wollte ich einfach immer wissen ob ich mit meinen Vermutungen richtig liege?
Wie auch immer ist das Buch als leichte Sommerunterhaltung für Personen die dieses Genre gerne lesen sicherlich eine Überlegung wert.
Ich persönlich werde auch den zweiten Teil lesen und hoffe ja insgeheim, dass da noch mehr Teile folgen und wir so nach und nach die Personen des kleinen Städtchens am See immer besser kennen lernen dürfen. - Heike Denzau
Der Teufel von Wacken
(24)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisBeinahe gleichzeitig werden zwei Juweliere in Itzehoe überfallen. Einer jedoch endet blutig. Der Geschäftsinhaber wird erschossen und Roman, einer der Täter, von einem Querschläger getroffen. Die Täter tauchen im Heavy-Metal-Festival von Wacken unter und als Romans Gesundheitszustand sich bedrohlich verschlechtert, wird kurzerhand eine auf dem Festival Dienst schiebende Ärztin entführt. Je näher die Ermittler den Tätern kommen, desto mehr spitzt sich die Lage der Verbrecher zu. Die Situation eskaliert und zu guter Letzt bleibt ein halbes Dutzend Tote auf der Strecke ...
Meine Meinung:
Dieser Krimi ist nichts für Zartbesaitete. Die Täter, deren Anführer nicht zu Unrecht „Devil“ genannt wird, kennen wenig Skrupel. Als die Lage aussichtslos erscheint, ist es für einen Ausstieg aus dem gemeinsamen, so sicheren Coup längst zu spät. Die Spirale der Gewalt dreht sich immer weiter und endet im Fiasko.
Dieser Krimi, der stellenweise schon fast als Thriller durchgehen kann, hat mich bis zur letzten Seite gefesselt.
Das Festival von Wacken ist mir nur dem Namen nach ein Begriff. 75.000 Heavy-Metal-Fans sind sicherlich eine coole Kulisse. Hierin unterzutauchen, ist an sich eine geniale Idee von Devil. Doch leider hat er nicht mit dem Langzeitgedächtnis so mancher Ermittler gerechnet, denn ein ähnliches Ereignis gab es schon vor einigen Jahren.
Fazit:
Ein bis zur letzten Seite fesselnder Krimi mit KHK Lyn Harms, dem ich gerne 5 Sterne gebe.
- Charles Stross
Singularität
(23)Aktuelle Rezension von: einz1975"Am Tag, an dem der Krieg erklärt wurde, regnete es Telefone aus dem Himmel." Schon dieser erste Satz des Romans zeigt, dass es sich nicht um eine einfache Geschichte handelt. Diese Telefone dienen auch wirklich der Kommunikation. Denn damit kann das sogenannte Festival angerufen werden, eine Flotte von Außerirdischen, welche diese etwas „rückständige“ Welt besuchen. Sie wollen nichts weiter als unterhalten werden. Geschichten sollen erzählt werden und als Dankeschön kann man sich etwas wünschen. Wirklich Alles! Und das machen die Bewohner des Planeten auch. Politisch gesehen befinden wir uns irgendwie in Russland um das Jahr 1900. Menschen werden vom Staat überwacht und Freiheit ist nur ein Wunschtraum, welcher aber jetzt in Erfüllung gehen könnte.
Damit die Geschichte einen Zusammenhang bekommt, werden noch zwei Hauptfiguren eingebaut - Martin und Rachel. Beide lernen sich eher mehr durch einen Zufall kennen. Er arbeitet als Ingenieur und sie ist „offiziell“ als Botschafterin der alten Erde unterwegs. Sie kommen sich näher und... nicht sonderlich Neu was da auf euch wartet, aber dennoch hat der Roman noch mehr zu bieten. Da hätten wir zum einen die Raumschiffe, welche mit einem möglichen Zeitreiseantrieb ausgestattet sind. Hierzu hat sich der Autor viel Zeit genommen, um die Theorie dahinter genauestens zu erklären. Zum anderen gibt es auch noch eine zeitreisende Kugel, welche Menschen in der Zukunft geschaffen haben, damit keiner mehr mit der Zeit herumspielt.
Als der "rückständige" Planet sich gegen das Festival wendet und in den Krieg zieht, gibt es auch heftige Gefechte im All. Mit netten Details versehen, kann man sich gut vorstellen, in was für ein Chaos am Ende unserer Helden geraten. Wenn später märchenhafte Wesen auftreten und eine goldene Eier legende Gans mit ins Spiel kommt, war ich weder überrascht, noch erfreut. Damit hat der Autor immerhin bewiesen, dass Sciencefiction heutzutage nicht mehr nur mit Technik zu tun haben muss. Inhaltlich greift er viele Themen auf, um die es wirklich lohnt zu kämpfen - Freiheit der Presse oder die freie Entscheidungsgewalt über sein eigenes Leben.
Der Autor vergisst auch nicht die Dummheit der Menschen. Denn was macht man wenn man alles im Überfluss hat? Vielleicht ist eine Ordnung doch nicht so schlecht, auch wenn sie noch so erdrückend ist? Wer weiß, zumindest ist die Story um Martin und Rachel mit passenden Nebengeschichten gespickt und selbst der Gouverneur erlebt ein für sich ganz eigenes Abenteuer. Ich bin mir sicher, dass jeder der sich ein typisches Sci-Fi-Buch vorstellt, hier nach den ersten Seiten doch erst einmal die Stirn runzelt. Allein die Tatsache mit den Telefonen vom Anfang, stellt sich doch mehr als Merkwürdig dar, hat aber einen sehr gewissen Charme.
Fazit:
Erzähle eine Geschichte und wünsche dir was und finde dabei heraus, dass du gar nichts weiter brauchst. Vielleicht ist diese Geschichte mehr ein Denkanstoß an jeden der sich ein Füllhorn wünscht, verpackt in eine ungewisse Zukunft, mit zwei Spionen die sich lieben lernen und am Ende ein Planet seine Einwohner verloren und wiedergefunden hat. Eine sehr eigene Grundstimmung empfängt den Leser, welche bis zum Ende anhält. Sciencefiction gibt es genug und wer noch ein wenig Fantasy zulässt, wird hier auch gut unterhalten.
Matthias
Autor: Charles Stross
Broschur: 496 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 01.03.2005
ISBN: 978-3-453-52016-5 - Wolf Schreiner
Engelsgeduld
(13)Aktuelle Rezension von: julestodoEin Mittelalterspektakelsoll das Image des Ortes aufwerten. Alle Bürger sind aufgerufen, sich als Darsteller zur Verfügung zu stellen und selbstverständlich soll der Pfarrer auf einem Pferd reitend präsent sein.... Befehl von ganz oben! Bei der Generalprobe, die Senner auf dem gutmütigen Pferd Rosalie begleitet, werden auch Schüsse abgegeben. Rosalie scheut und Senner fällt vom Pferd. Bewußtlos wird er ins Krankenhaus gebracht und schwört: niemals wieder steige ich auf einen Pferderücken. Zum Glück ist der Sturz für ihn glimpflich ausgegangen, die Hauptdarstellerin allerdings wurde durch den Schuss getötet, beziehungsweise durch eine Kugel, die eigentlich nicht in der Waffe hätte sein sollen....
Senner beginnt zu ermitteln...
Am Ende erwartet Senner und auch den Leser ein völlig unerwartetes Ende...
Leseempfehlung für alle, die einen soliden Regionalkrimi zu schätzen wissen!























